Hallo allerseits!
Ich bin ein ziemlicher Anfänger, was Elektronikschaltungen angeht. Das Thema gab es vermutlich schon 100 Male, aber ich leider nichts finden können, was genau mein Problem beschreibt.
Ich habe ein altes Messgerät (Tankanzeige), welches ich gerne digital ansteuern will.
Das Messgerät hat eine 5V interne DC Spannung, einen 100Ohm Messwiderstand (ausgemessen), und erwartet Eingangswiderstände von 1-1000Ohm (gemessen an altem Tankgeber).
Ich möchte das Problem gerne mit einer Stromsenke lösen, die ich über einen UC ansteuere, und über eine Spannung steuere.
Ich habe mir dazu folgende Schaltung ausgedacht (Anhang).
Der Drain-Source Widerstand (On) muss kleiner als 5Ohm sein, um den 0Ohm-Eingangswiderstand so gut wie möglich nachzubilden.
Maximaler Strom 50mA
Maximale Spannung 5V
Frequenz der Änderung <<1Hz
Wie bekomme ich die Schaltung so hin, dass sie kein Schwingen anfängt (z.B. beim Einschalten/Ausschalten)?
Brauche ich irgendwelche Schutzschaltungen, falls jemand das Messgerät falsch verpolt?
Brauche ich irgendwelche Schutzschaltungen, falls jemand das Messgerät
falsch verpolt?
Kann man nicht sagen, solange man die tatsächliche Innenbeschaltung und den Potentialbezug des "Messgeräts" nicht kennt.
Ich möchte das Problem gerne mit einer Stromsenke lösen
Eigentlich hast du aber eine Schaltung zur Ausgabe einer Spannung gebaut. Dazu musst du also weg kommen von den Widerständen hin zu "welche Spannung brauche ich am Eingang für eine bestimmte Anzeige?"
Und darum brauchst du diese Tabelle:
1
Messgerät
2
Uin/V Anzeige
3
0 leer
4
0,5 ziemlich leer
5
1,0 viertel
6
1,5 halb
7
2,0 mehr als halb
8
2,5 drei viertel
9
:
10
4,5 voll
11
5,0 voll
Und dann wäre es am einfachsten, wenn das "Messgerät" hinreichend träge wäre und du diese Spannung als Mittelwert per PWM einstellen könntest, denn dann sähe die Schaltung etwa so aus:
Stromsenke ist schon mal gut. Also das Meßgerät zeigt bei 0Ω Voll an (50mA), und bei 1kΩ oder mehr Leer? Dann würde ich prüfen wie schnell es auf Änderungen reagiert, und entsprechend mit PWM den µC das regeln lassen.
Bauteileauswahl und Schutz kommt erst später wenn die Beschaltung klar ist.
Dann würde ich prüfen wie schnell es auf Änderungen reagiert,
und entsprechend mit PWM den µC das regeln
lassen.
Das ist mit sicherheit schweinetraege weil die sowieso das
schwappen im Tank ausgleichen muessen. Ich meine das war
realisiert ueber eine Heizwicklung auf einem Bimetalldraht.
Deshalb ist der Kram auch so niederohmig. Und bestimmt
ist das alles, aber nicht linear. Aber das gilt ja
auch fuer Tankformen. Von daher also viel Raum es
nun richtig zu machen. :-D
Ich hatte sowas letztes Jahr für ein Motorboot realisiert, d.h. eine analoge Tankfüllstand-Anzeige digital per uC PWM angesteuert. Habe übrigens einen BJT verwendet.
Die Anzeige ist super träge (dauert etwa 5 Minuten, bis der neue Wert angezeigt wird).
Ich habe schon eine ähnliche Schaltung erfolgreich gebaut, allerdings mit einem pnp Bipolar-Transistor und einer negativen Hilfsspannung. Das funktioniert seit mehreren Jahren gut, aber ich denke mir, dass ich es mit einem MOSFET auch einfacher bauen kann.
Bisher habe ich 1% Widerstände genommen und die Tankanzeige mit der DAC Spannung gesteuert. Das hat bisher gut funktioniert. Ich könnte natürlich auch eine PWM nehmen, sehe da aber keinen großen Vorteil.
Ich schon. Nämlich die absolute Gewissheit, dass da niemals irgendwas schwingen können wird und dass zudem die Anzahl der beteiligten Bauteile und der Lötstellen und deshalb die potentielen Fehlerquellen minimiert werden.
Zudem hat der µC mit hoher Wahrscheinlichkeit sowieso keinen DAC, sondern generiert die Ausgangssspannung Spannung auch aus einer PWM.
Nutze PWM, also das für das Messgerät schnelle ein/ausschalten eines 1 Ohm Widerstandes nach Masse, prozentual 100-0.1% der Zeit lang.
Als MOSFET tut es einer mit 1 Ohm Einschaltwiderstand, dann sparst du gleich den Widerstand, der zumindest 5V aushält, mehr schadet nicht, und in Gegenrichtung (verpolt) zumindest 50mA, dann braucht es keinen weiteren Schutz. z.B. TN0201.
Es gibt doch digital steuerbare Potis. Da lässt sich der Widerstand über einen gewissen Bereich digital einstellen. Ich hab mal vor Jahren nach so nem Teil gesucht und vieles gefunden, war mir dann aber alles zu kompliziert anzusteuern.
Das Messgerät hat eine 5V interne DC Spannung, einen 100Ohm
Messwiderstand (ausgemessen), und erwartet Eingangswiderstände von
1-1000Ohm (gemessen an altem Tankgeber).
Aber wie schon gesagt wäre ein einfacher MOSFET der die 100 Ohm mit PWM gegen Masse zieht einfacher.
Müsste man halt Mal kurz ausprobieren.
ist ja gut dass sich so viele Leute an der Diskussion beteiligen.
Ich bin offenbar der einzige der nicht versteht was der TO machen will.
Er hat einen Tank, einen analogen Sensor und einen analogen Anzeiger.
Nun möchte er den analogen Anzeiger digital ansteuern. Häh?
Oder will er einen digitalen Anzeiger? Oder einen digitalen Sensor?
Einen programmierbaren Widerstand hätte ich auch gerne, aber was will er
im Bezug auf die Tankfüll-Messkette damit.
Ein Anzeiger kann überhaupt nichts messen sondern dient, wie die Bezeichnung schon sagt, zur Anzeige von irgendetwas.
In diesem Fall sollen Werte, die digital vorliegen, auf dieser Anzeige analog angezeigt werden
Es gibt eine Datenquelle, in der die Daten digital vorliegen und diese Werte sollen so aufbereitet werden, dass sich diese Werte auf dem Anzeiger ablesen lassen.
Wenn du nicht einmal das Problem verstehst, mach einfach den Nuhr.
Ein Anzeiger kann überhaupt nichts messen sondern dient, wie die
Bezeichnung schon sagt, zur Anzeige von irgendetwas.
Ein Anzeiger zeigt (in unserem Kontext) meist eine elektr. Größe an.
Bei analogen Anz. üblicherweise einen Strom als Resultat einer Messkette.
--> messen
Wenn man auf ein Drehspulmesswerk/Anzeiger mit Edding kg draufschreibt
dann zeigt oder misst er kg.
oder?
Jein, du setzt schon wieder messen und anzeigen gleich. Ist ja eine elektrische Komponente, also ist Strom schon die auslösende Größe. Aber du musst unterscheiden zwischen dem was gemessen wird, also die physikalische Ursache für den Zeigerausschlag ist (Strom) und dem was angezeigt wird (Repräsentation eines Stroms zur Messgröße).
Ein Anzeiger zeigt (in unserem Kontext) meist eine elektr. Größe an.
Bei analogen Anz. üblicherweise einen Strom als Resultat einer
Messkette.
Dann verwenden wir mal dein Beispiel:
Wieviel mA fliesen ist von deinem kg-Drehspulmesswerk von dir direkt ablesbar? Du sagst ja "Ein Anzeiger zeigt (in unserem Kontext) meist eine elektr. Größe an". Dann müsste ja direkt der fließende Strom ablesbar sein.