U. B. schrieb:
am besten bis maximal 25000 betreiben sollte. Darüber würden sich
Nichtlinearitäten stärker auswirken."
Das gilt - was den Wandler angeht - so nur bei Delta-Sigma-Wandlern. Allerdings ist die maximale Abweichung ja im DB veranschlagt und man kann von dieser ausgehen. Den Wandler nicht voll auszunutzen geht damit in die Richtung , das Maximale rauszuholen und unter der Fehlergrenze zu bleiben.
Des Weiteren gibt es natürlich den Aspekt der Kennlinienkorrektur: Wenn man das steinzeitmäßig mit Gain-Offset machen will, hat man einfach nicht die Freiheitsgrade, um einen großen Bereich zu kompensieren. Damit legt man die Korrekturpunkte meistens auf 1/2 oder 2/3, um das Bestmögliche herauszuholen, im Bezug auf typische Messsignale , hat dann halt das Problem, dass die Korrektur nach oben hin immer schlechter wird. D.h. zur Abweichung des Wandlers kommt die falsche Korrektur dazu.
Das kann man verhindern, wenn man mit einem ausreichend großen Polynom korrigiert.
Grundsätzlich ist es natürlich richtig, sich beim Korrigieren auf die mittleren und unteren Werte zu fokussieren, weil damit die relativen Fehler gering bleiben.
Michael B. schrieb:
Aber wenn jemand ungeschickt Eingangsüberspannungsschutz z.B. per
Z-Diode baut,
... ändert das aber nicht das Wandlerverhalten sondern die Übertragungskennlinie der Schaltung davor. Das sollte man nicht dem Wandler zuschreiben. Gleichwohl sollte das mitkorrigiert werden. Um so mehr sind wir bei einem entsprechenden Polynom.