H. H. schrieb:
In welchem Bereich kamen/kommen die denn zum Einsatz?
Ich selbst habe hier ein altes tragbares Funkgerät aus den 60ern in meiner Sammlung das diesen Anschluss hat. Dieses Gerät war für den Einsatz bei BOS, BAHN und ähnlichen Anwendern vorgesehen.
Ein Autophon (später Ascom) SE19.
https://www.klaus-paffenholz.de/bos-funk/index.html?https://www.klaus-paffenholz.de/bos-funk/autophon-se19.html
(Das auf dieser Zeite ganz oben verlinkte Foto hatte ich damals dem Klaus zur Verfügung gestellt.)
Musste damals auch erst einmal nachfragen was das überhaupt für ein Stecker ist als ich den das erste mal gesehen habe.
Den dafür notwenigen Adapter den ich hier habe ist ebenfalls ein Fundstück das 50 Jahre lang in einer hintersten Ecke eine Werkstatt aus diesem Anwenderkreis schlummerte.
Habe den C-Stecker ansonsten zwar schon mehrmals gesehen, aber auch immer nur an ähnlich alten Geräten der Funktechnik und Messtechnik.
Michael O. schrieb:
Das ist doch Spielzeug. Vor 60 Jahren gab es Faustgroße HF
Steckverbinder die waren so gut konstruiert, das sie immer zusammen
passten - es gab kein Männchen und Weibchen sondern nur Neutrums. Waren
per Bajonett zu koppeln und bis in den niedrigen GHz Bereich brauchbar
mehr ging je eh kaum.
Was du meinst nennt sich Dezifix-Stecker.
Habe hier noch damit ausgerüstete Technik im Einsatz ;-)
(Fixes Leistungsdämpfungsglied sowie einen schaltbaren Abschwächer von 0-2GHz (Eichleitung). Beides von R&S und in der 50Ohm Ausführung. Natürlich mit Adaptern versehen)
Es gibt heute noch Stecker mit ähnlichem Formfaktor die sich noch im Einsatz bei den Outdoor-Anschlüssen an Komponenten für Mobiltelefonnetze (Antennen etc.) befinden. Entwicklung ist aber ähnlich alt.
Der 7/16 Stecker (Umgangssprachlich: Spinner-Stecker nach einer Herstellerfirma.) Der ist aber kein Zwitter...
Gruß
Carsten