Liebe Leute,
ich habe wiederkehrende Probleme mit einem Linearantrieb, siehe Beitrag "Linearantrieb - Endschalter sporadisch hängend?"
Meines Erachtens liegt die Ursache schlichtweg in schlampiger interner Verdrahtung. Zur Gewinnung neuer Erkenntnisse (der Vertrieb des Produkts ist wenig hilfreich) möchte ich den Kunststoffdeckel wegsägen, die interne Endabschaltung umgehen und bei Erfolgsaussicht ein vom vom Dienstleister gefertigten Deckel installieren. Der Deckel ist auf den Aluzylinder aufgepresst und dient wohl als Zentrierung und Lager des Hubkolbens.
Zuerst dachte ich an ein gedrehtes Teil. Jetzt frage ich mich ob das nicht Overkill ist und ob 3D - Druck bereits ausreichend wäre.
Ich habe keinerlei Erfahrung damit, darum diese Fragen an Euch:
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Ist ein gedrucktes Plasteteil überhaupt vergleichbar mit dem serienmäßigen? Mir ist nicht klar wie vor allem Festigkeit und Abriebsbeständigkeit einzuschätzen sind.
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Falls ja, welcher Werkstoff ist hier angemessen? Das im Antrieb vorhandene Fett dürfte wohl Feind einiger Kunststoffe sein. Der "festeste" wird wohl also nicht unbedingt der beste sein?
Beim Betrieb des Antriebs entstehen keine Querkräfte. Die radiale Last auf der Zentrierung wird nur duch das Eigengewicht des Zylinders (2 kg) bestimmt.
Vielen Dank für Euere Meinungen, Harald
