Die Dinger werden aber als Temperaturregler verkauft. Bißchen langsame Regelstrecke, wenn man bei jedem Schaltvorgang ein Neuteil einbauen muß.
Wenn man sich die offenen Bauformen dieser Regler anschaut, wird das Funktionsprinzip klar:
Die eigentliche Magie liegt verborgen in einem schnappenden Mikroschalter, der durch ein Bimetall betätigt wird. Der Auslösepunkt wird durch eine Schraube, sei es mit oder ohne Bedienrad daran eingestellt.
Wenn ich wild raten darf: Offenbar hat man im vorliegenden Fall einen Weg gefunden, die händische Schraub-Kalibrierung durch eine präzise gefertige Mulde in der Aluplatte, oder sogar durch Eindrücken derselbigen im eingebauten Zustand, zu ersetzen. Wurde bestimmt mal patentiert.
Gerade beim dritten Bild sieht man wunderbar (obacht, der Regler steht im Vergleich zu den anderen auf dem Kopf), daß sogar bewußt ein Plastikstift für den Einstellmechanismus verwendet wird. Offenbar will man die Lufttemperatur und nicht die Gehäusetemperatur, um eine etwas langsamere Hysterie, äh -rese, zu erreichen.
Ob der hier inkriminierte Regler genauso aufgebaut ist, werden wir erst wissen, wenn er weiter zerlegt wurde.