Forum: HF, Funk und Felder Bluetooth von ca. 5 Handy abschirmen


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Fa P. (gescho)


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Hallo zusammen,

wir ziehen im Unterricht (natürlich mit schriftlicher Genehmigung der 
Eltern, Schulleitung und allen weiteren Beteiligten) die Handys der 
Schüler/innen für einen gewissen Zeitraum ein, die durch mehrfachen und 
überzogenen Smartphonekonsum auffallen.

Die Handys lagern in einem abgeschlossenen Bereich des Raumes.

Nun hören Schüler immer noch Musik oder führen Gespräche per Bluetooth 
In-Ears.

Wie kann ich (für den ersten Test) ca. 5 Smartphones möglichst einfach 
so abschirmen, dass keine Bluetooth-Verbindung möglich ist?

Ist sowas tauglich? 
https://www.pollin.de/p/hammond-aluminium-gehaeuse-1590d-187-5x119-5x56-mm-460551 
Laut Datenblatt 2,50mm Wandstärke.


Bitte keine pädagogische und/oder philosophische Diskussion, wir sind ja 
in einem Technik-Forum, Vielen Dank. :-)


Viele Grüße
Gescho

von G. K. (zumsel)


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Fa P. schrieb:
> mit schriftlicher Genehmigung der
> Eltern,

Warum müssen Eltern das genehmigen?
Ansonsten hat jedes Handy einen Ausschalter.

: Bearbeitet durch User
von Martin S. (sirnails)


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G. K. schrieb:
> Warum müssen Eltern das genehmigen?

Weil wir heute in der Welt der Kuschelpädagogig und in der 
Unantastbarkeit der Sämäntas leben. Ich habe einige Lehrer im weiteren 
Kreis und schlage die Hände über den Kopf zusammen ob der 
helikopterhaftigkeit der Eltern und der gebundenen Hände der Lehrer.

Wobei man heute eher von Rasenähereltern spricht. Alles Unheil wird 
weggehäckselt.

Fa P. schrieb:
> Bitte keine pädagogische und/oder philosophische Diskussion, wir sind ja
> in einem Technik-Forum, Vielen Dank. :-)

Dann hättest Du nicht auf µC.net posten dürfen. 99% sind OT ohne Gehalt, 
und Dingen, nach denen niemand gefragt hat.

Fa P. schrieb:
> Wie kann ich (für den ersten Test) ca. 5 Smartphones möglichst einfach
> so abschirmen, dass keine Bluetooth-Verbindung möglich ist?

Die einfachste Methode: In Alufolie einwickeln. Da kommt absolut nichts 
mehr durch.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Um juristische Auseinandersetzungen von vornherein zu vermeiden?

Ja die Hammond Aluguss-Gehäuse sind dafür gut geeignet.
https://www.hammfg.com/electronics/small-case/diecast/1590z?referer=1353

ein alteingesessenes Unternehmen
"In 1916, the company began in a backyard workshop in Guelph, Ontario, 
Canada."

Die Gehäuse gibt es in vielen Größen zu kaufen, bis 400*230*180mm³

von Martin S. (sirnails)


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Martin S. schrieb:
> Kuschelpädagogig

*k

von Axel R. (axlr)


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Kein Wunder, wenn hier alles den Bach runtergeht...
Wenn Du die Handies in ne fette Metallbox packst, ist der Akku in ner 
stunde leer und die Teile ballern alle mit maximalLeistung in der gegend 
( in der der Kiste) herum. Wie wäre es, die Telefone auszuschalten und 
dann zu "verwahren" (ist das überhaupt statthaft?)
Mach lieber n paar witzige Presentationen und zeige den Schülern, wie 
man ne Steuerklärung macht, NACHDEM Du Tipps gegeben hast, wie man die 
Reichweite seines TikTok-Accounts erhöht.
Dann stellen sich solche Probleme garnicht erst.
Mit dem "Bluetooth-Problem" hab ich auch in Bus und Bahn jeden Tag zu 
kämpfen. Nimm einen Hack-RF-One. Damit ist Ruhe im Bus und sicher auch 
im Klassenzimmer.
Ansonsten kannst Du natürlich, wie letztens erst geschehen, die Polizei 
rufen.

von Martin S. (sirnails)


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Dafür sollte auch eine 08-15 Stahl-Geldkasette reichen.

von Martin S. (sirnails)


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> Wenn Du die Handies in ne fette Metallbox packst, ist der Akku in ner
> stunde leer

Es gibt kein Grundrecht auf einen vollen Akku. Schüler- und nicht 
Lehrerproblem.

> Mit dem "Bluetooth-Problem" hab ich auch in Bus und Bahn jeden Tag zu
> kämpfen. Nimm einen Hack-RF-One. Damit ist Ruhe im Bus und sicher auch
> im Klassenzimmer.

Auch wenn ich dafür absolute Sympathie habe, ist es halt auch absolut 
verboten.

von Heinrich K. (minrich)


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Fa P. schrieb:
> Nun hören Schüler immer noch Musik oder führen Gespräche per Bluetooth
> In-Ears.

Das ist kein technisches Problem, es ist ein pädagogisches.

Fa P. schrieb:
> Bitte keine pädagogische und/oder philosophische Diskussion, wir sind ja
> in einem Technik-Forum, Vielen Dank. :-)

Ja eben, gehe in ein pädagogisches Forum Deiner Wahl und kläre Deine 
nichttechnischen Probleme dort, Vielen Dank :-)

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Einzelpreis für das größte Gehäuse 198,80 €:
https://www.digikey.de/de/products/detail/hammond-manufacturing/1590Z250/15287491
vielleicht doch eher eine Geldkassette?

> Ruhe im Bus
Das alte Hinweisschild in der Münchner U-Bahn hatte ich mal hier zitiert
Beitrag "Re: EMP auslösen"

von Hans (piaggio)


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Einige Keksdosen aus Blech sollten reichen. Kosten auch nichts.

von Udo S. (urschmitt)


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Axel R. schrieb:
> Mach lieber n paar witzige Presentationen und zeige den Schülern, wie
> man ne Steuerklärung macht

Als ob das irgendeinen Schüler interessieren würde der noch nie 
gearbeitet hat.

Axel R. schrieb:
> NACHDEM Du Tipps gegeben hast, wie man die
> Reichweite seines TikTok-Accounts erhöht.

Klar, bestimmt sinnvoll statt Mathe, Englisch, Deutsch oder was auch 
immer zu unterrichten.
Keine Ahnung ob da Ironie Tags fehlen, ich habe sie nicht gesehen.

Lösung: Handys werden eingezogen und kommen ins Direktorat.
So war es damals als meine Kids noch in der Schule waren.
Bei einem Schüler kamen die Eltern erst, als das dritte Handy von ihm 
eingezogen war.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Ich war natürlich davon ausgegangen, dass die Handies vor dem Einsperren 
abgeschaltet werden. Hochfrequenz passt durch jeden Spalt. Auch die 
Keksdose ist lackiert, da gibt es eine Lücke.
Zu den Hammond-Gehäusen gehört ein Dichtungsring, aber der ist nur gegen 
Wassereinbruch, "silicone-rubber gasket".
Richtig hochfrequenzdicht wird es nur mit Metalldichtung:
https://esongemc.com/eng/fabric-over-foam-gasket
so etwas. Wird aber auch wieder teuer.

von Martin S. (sirnails)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Hochfrequenz passt durch jeden Spalt. Auch die
> Keksdose ist lackiert, da gibt es eine Lücke.

Gut, dass meine Mikrowelle das nicht weiß.

von Udo S. (urschmitt)


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Warum sind eigentlich In Ears erlaubt?
Die kommen mit in die Kiste.

von Martin S. (sirnails)


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Udo S. schrieb:
> Warum sind eigentlich In Ears erlaubt?

Willst Du jetzt jedem Schüler in die Ohren glotzen? Als ob Lehrer nichts 
anderes zu tun hätten, als die Erziehung der Schratzen zu übernehmen

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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Martin S. schrieb:
> Gut, dass meine Mikrowelle das nicht weiß.

also ab mit den Handies in eine Mikrowelle, wenn diese so gut abschirmt. 
Für 50 EUR gibts schon welche ohne umfangreiche Funktion, dafür mit 
großem Gar-Raum. Einen Versuch ist es allemale wert.

wenns klappt: am besten den Stecker der MW abschneiden, damik keiner 
Quatsch macht und die Handies beschädigen kann

von Udo S. (urschmitt)


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Martin S. schrieb:
> Willst Du jetzt jedem Schüler in die Ohren glotzen?

Nein, aber zumindest denen, denen er die Handys abnimmt weil auffällig.
Und vor einer Klausur jedem.

Genauso wie jeder mit einer Smartwatch diese abgeben müsste.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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> Gut, dass meine Mikrowelle das nicht weiß.
Der Türspalt ist schon ein Abschirmproblem. Von den 600 Watt im Inneren 
dringen nach einer Messung von mir z.B. 50 mW nach außen. Das sind nur 
ca. 40dB Schirmung. Das ist immer noch ungefähr die Sendeleistung von 
WLAN.

von Udo S. (urschmitt)


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Wegstaben V. schrieb:
> wenns klappt: am besten den Stecker der MW abschneiden

Und ich dachte schon du plädierst für die endgültige Lösung :-)

von Heinrich K. (minrich)


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5 Handys = 5 Schüler.

5 Schüler, die nichts lernen wollen. Auch gut, einfach Musik hören 
lassen, der Rest arbeitet mit, die Klassenbilanz stimmt. Aus den 5 
werden dann Sitzenbleiber oder Schulabbrecher, die gehen dann später in 
den Bundestag. Siehe Claudia Roth, im ersten Jahr Studium einfach 
aufgehört. Geht doch. Sie "verdient" sich ihr üppiges Gehalt nicht, sie 
erhält "Diäten". Die erste Diät, die richtig fett macht.

von Jochen F. (jamesy)


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Die Türkonstruktion der Mikrowelle ist eine Lambda-Viertel-Falle. Andere 
Frequenzen werden wesentlich weniger gedämpft. Keine sinnvolle Lösung.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Die amtlichen Strahlenschützer sagen zum Mikrowellenherd:
https://www.bfs.de/DE/themen/emf/hff/quellen/mikrowelle/mikrowelle.html

"In den geltenden Sicherheitsnormen ist hierfür ein Emissionsgrenzwert 
von fünf Milliwatt pro Quadratzentimeter in einem Abstand von fünf 
Zentimeter von der Geräteoberfläche festgelegt."
Meine Messantenne dürfte schon ein paar Quadratzentimeter gehabt haben.

https://www.beam-verlag.de/app/download/29040551/HF-Praxis+10-2017+II.pdf
da wird am Ende die Schirmdämpfung von Alugehäusen beschrieben:

"Bei den dort untersuchten Kleingehäusen konnten mit alternativen 
Lösungen optimale Werte um 50 dB erzielt werden."
"Schwachstelle ist die Verbindungsebene zwischen Ober- und Unterteil, da 
in der Regel eine nichtleitende Dichtung vorhanden ist. Lack in der Nut 
und auf der Feder erhöhen die Isolierwirkung. Die übliche Lösung ist, 
Nut und Feder lackfrei zu halten und leitfähige Dichtungen zu 
verwenden."

von Fa P. (gescho)


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Hallo zusammen,

vielen Dank für die schnellen und zahlreichen Antworten! :-)

Ich habe extrahiert, dass das Gehäuse aus #1 tauglich ist.
Einen Versuch ist es wert.

Vielen Dank nochmal und viele Grüße

Gescho

von Henrik V. (henrik_v)


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Danish-Cookies Dose.
Die Kekse bekommen alle anderen Schöler.
Und wg Akku: Ansage, dass das Handy natürlich ausgeschaltet abgeben 
werden muss. Wenn nicht ... ein PAL.

µWelle ist natürlich schicker, müsste man testen wg BT. (Trafo raus, 
aber der Timer mit dem Licht muss noch gehen :>

Mitte der 90'er hat es die damaligen Netzfrequenzen ausreichend 
abgeschirmt.
Und nach ~1s 600W war alles vom Handy incl. Akku und SIM platt. BTDT

von Walter T. (nicolas)


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Wenn die Schüler nicht lackdosenintolerant sind, fiele mir noch eine 
billigere Lösung ein.

Ich würde die eingesammelten Geräte aber auch jeden Fall in (jeweils) 
eine Filztasche oder ähnliches stecken. Kratzer sind ärgerlich.

Ein Mikrowellenherd taugt übrigens als Abschirmung nicht besonders gut. 
Ein Handy im Mikrowellenherd lässt sich noch problemlos anrufen. Wie es 
bei Bluetooth-Frequenzen aussieht, weiß ich nicht.

: Bearbeitet durch User
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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> lackdosenintolerant
grins

Technisch gesehen ist die Abschirmkiste Unsinn. Man könnte die Handies 
genauso gut (natürlich abgeschaltet) in eine Pappschachtel, den Schrank 
oder die Schreibtischschublade legen. Da geht es nur um die 
psychologische Wirkung. "digital detox" sozusagen.

> Kratzer
Das ist ein Problem, Regressforderungen der Schüler sollte man durch 
weiche Polsterung vermeiden.

Wenn man ein Handy abschaltet, loggt sich das noch schnell beim zuletzt 
benutzten Mobilfunkmast aus? Kann man das durch Herausnehmen des Akkus 
verhindern?  Oder versucht der Mast bei eingehenden Anrufen immer wieder 
das Handy zu erreichen? Dann würde es vermutlich vergeblich antworten 
und so wie oben befürchtet seinen Akku leeren.

von Thomas U. (charley10)


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Martin S. schrieb:
> Dafür sollte auch eine 08-15 Stahl-Geldkasette reichen.

Franz Jäger, Berlin? ;-))

von Thomas U. (charley10)


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Heinrich K. schrieb:
> 5 Handys = 5 Schüler.
>
> 5 Schüler, die nichts lernen wollen. Auch gut, einfach Musik hören
> lassen, der Rest arbeitet mit, die Klassenbilanz stimmt. Aus den 5
> werden dann Sitzenbleiber oder Schulabbrecher, die gehen dann später in
> den Bundestag.

Wenn aber die Schule 'gut dastehen' möchte, schreibst du anschliessend 
ellenlange Begründungen, weshalb das so ist und die Kollegen, die 
weniger dieser Bratzen hatten, kommen eine Stufe höher im Gehalt nach 
der jährlichen 'Einschätzung'. Also?

> Siehe Claudia Roth, im ersten Jahr Studium einfach
> aufgehört. Geht doch. Sie "verdient" sich ihr üppiges Gehalt nicht, sie
> erhält "Diäten". Die erste Diät, die richtig fett macht.


Du meinst also, diese Vorgehensweise ist DAS Vorbild unserer Jugend?

von Michael (Firma: HW Entwicklung) (mkn)


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Walter T. schrieb:
> Ein Handy im Mikrowellenherd lässt sich noch problemlos anrufen
:-)
Aber nicht lange.

Axel R. schrieb:
> Mach lieber n paar witzige Presentationen und zeige den Schülern, wie
> man ne Steuerklärung macht
Süß.
Gerade von einem Elternteil gehört:
Die Kids haben im Unterricht gelernt wie man einen Bürgergeldantrag 
ausfüllt.
Noch Fragen?
Der Lehrer hat aufgegeben. Mehr erwartet er nicht mehr.

Eltern verhindern wirkungsvoll jeden pädagogischen Ansatz.
Wenn ich mir so manche bleiche, handysüchtige 9jährge Fettblase mit 
krassem Aufmerksamkeitsdefizit so ansehe, möchte man den Eltern auf die 
Fresse hauen.
Die Schule kann da schon längst nichts mehr reissen.
Das ist oft nur noch Elendsverwaltung.

Die Kids sind oft schon abgeschrieben bevor die die Schule verlassen.
Und so gehts dann weiter.
Nichts gelernt, keine Vorbilder gehabt, sozial verwahrlost, respektlos 
und dumm. Selbst für Mindestlohn Jobs oft nicht zu gebrauchen, weil 
schon regelmäßig pünklich Erscheinen und 10min am Stück konzentrieren 
unlösbare Probleme darstellen.
Lebenslang Sozialbauwohnung und Geld vom Amt.
Die resozialisiert auch keiner mehr.
Und so ist auch der Nachschub an neuen, dummen Kindern gesichert, denn 
Ficken und Gebären bekommt auch der größte Depp noch hin.
Nur die Erziehung eben nicht und als Vorbild sind die auch ein 
Totalausfall.

von Thomas U. (charley10)


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Michael schrieb:
> Walter T. schrieb:
>> Ein Handy im Mikrowellenherd lässt sich noch problemlos anrufen
> :-)
> Aber nicht lange.
>
> Axel R. schrieb:
>> Mach lieber n paar witzige Presentationen und zeige den Schülern, wie
>> man ne Steuerklärung macht
> Süß.
> Gerade von einem Elternteil gehört:
> Die Kids haben im Unterricht gelernt wie man einen Bürgergeldantrag
> ausfüllt.
> Noch Fragen?
> Der Lehrer hat aufgegeben. Mehr erwartet er nicht mehr.
>
> Eltern verhindern wirkungsvoll jeden pädagogischen Ansatz.
> Wenn ich mir so manche bleiche, handysüchtige 9jährge Fettblase mit
> krassem Aufmerksamkeitsdefizit so ansehe, möchte man den Eltern auf die
> Fresse hauen.
> Die Schule kann da schon längst nichts mehr reissen.
> Das ist oft nur noch Elendsverwaltung.
>
> Die Kids sind oft schon abgeschrieben bevor die die Schule verlassen.
> Und so gehts dann weiter.
> Nichts gelernt, keine Vorbilder gehabt,

Doch, aber die hippen, die falschen!

> sozial verwahrlost, respektlos
> und dumm.

 Nicht immer - meist gerissen!

> Selbst für Mindestlohn Jobs oft nicht zu gebrauchen, weil
> schon regelmäßig pünklich Erscheinen und 10min am Stück konzentrieren
> unlösbare Probleme darstellen.

Die Nichte meiner Frau wurde sehr gelobt, weil sie während des 
Praktikums pünktlich(!!!) war!

> Lebenslang Sozialbauwohnung und Geld vom Amt.
> Die resozialisiert auch keiner mehr.
> Und so ist auch der Nachschub an neuen, dummen Kindern gesichert, denn
> Ficken und Gebären bekommt auch der größte Depp noch hin.

Aber bitte schön sanft und kuschelich!
https://www.deutschlandfunkkultur.de/gewalt-in-der-geburtshilfe-wenn-sie-jetzt-schon-so-schreien-100.html

> Nur die Erziehung eben nicht und als Vorbild sind die auch ein
> Totalausfall.

von Thomas U. (charley10)


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Thomas U. schrieb:
...
...
> Michael schrieb:
>> Walter T. schrieb:
>>> Ein Handy im Mikrowellenherd lässt sich noch problemlos anrufen
>> :-)
>> Aber nicht lange.

>> Axel R. schrieb:
>>> Mach lieber n paar witzige Presentationen und zeige den Schülern, wie
>>> man ne Steuerklärung macht
>> Süß.
>> Gerade von einem Elternteil gehört:
>> Die Kids haben im Unterricht gelernt wie man einen Bürgergeldantrag
>> ausfüllt.
>> Noch Fragen?
>> Der Lehrer hat aufgegeben. Mehr erwartet er nicht mehr.

>> Eltern verhindern wirkungsvoll jeden pädagogischen Ansatz.
>> Wenn ich mir so manche bleiche, handysüchtige 9jährge Fettblase mit
>> krassem Aufmerksamkeitsdefizit so ansehe, möchte man den Eltern auf die
>> Fresse hauen.
>> Die Schule kann da schon längst nichts mehr reissen.
>> Das ist oft nur noch Elendsverwaltung.
>>
>> Die Kids sind oft schon abgeschrieben bevor die die Schule verlassen.
>> Und so gehts dann weiter.
>> Nichts gelernt, keine Vorbilder gehabt,
>
> Doch, aber die hippen, die falschen!

>> sozial verwahrlost, respektlos
>> und dumm.

Nicht immer - meist gerissen!

>> Selbst für Mindestlohn Jobs oft nicht zu gebrauchen, weil
>> schon regelmäßig pünklich Erscheinen und 10min am Stück konzentrieren
>> unlösbare Probleme darstellen.

Die Nichte meiner Frau wurde sehr gelobt, weil sie während des
Praktikums pünktlich(!!!) war!

>> Lebenslang Sozialbauwohnung und Geld vom Amt.
>> Die resozialisiert auch keiner mehr.
>> Und so ist auch der Nachschub an neuen, dummen Kindern gesichert, denn
>> Ficken und Gebären bekommt auch der größte Depp noch hin.

Aber bitte schön sanft und kuschelich!
https://www.deutschlandfunkkultur.de/gewalt-in-der-geburtshilfe-wenn-sie-jetzt-schon-so-schreien-100.html

Die holen sich dann mit Kind, Hund, Handy und 'Flöte' bewaffnet das Geld 
ab, was ihnen selbstredend zusteht!

>> Nur die Erziehung eben nicht und als Vorbild sind die auch ein
>> Totalausfall.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Fa P. schrieb:
> Bitte keine pädagogische und/oder philosophische Diskussion, wir sind ja
> in einem Technik-Forum, Vielen Dank. :-)

Das ist aber in erster Linie kein technisches Problem.

von Walter T. (nicolas)


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Walter T. schrieb:
> Ein Handy im Mikrowellenherd lässt sich noch problemlos anrufen. Wie es
> bei Bluetooth-Frequenzen aussieht, weiß ich nicht.

Mir hat die Frage keine Ruhe gelassen, wie es mit Bluetooth aussieht.

Liegt das Handy im Mikrowellenherd, lässt es sich noch problemlos 
anrufen. Bei Bluetooth scheint die Abschirmung der Mikrowelle die 
Streckendämpfung wirksam zu erhöhen. Bei (meinen) Kopfhörern ist in 
einem Meter Abstand die Verbindung weg, sobald die Mikrowellentür 
geschlossen wird.

: Bearbeitet durch User
von Thomas U. (charley10)


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Walter T. schrieb:
> Walter T. schrieb:
>> Ein Handy im Mikrowellenherd lässt sich noch problemlos anrufen. Wie es
>> bei Bluetooth-Frequenzen aussieht, weiß ich nicht.
>
> Mir hat die Frage keine Ruhe gelassen, wie es mit Bluetooth aussieht.
>
> Liegt das Handy im Mikrowellenherd, lässt es sich noch problemlos
> anrufen. Bei Bluetooth scheint die Abschirmung der Mikrowelle die
> Streckendämpfung wirksam zu erhöhen. Bei (meinen) Kopfhörern ist in
> einem Meter Abstand die Verbindung weg, sobald die Mikrowellentür
> geschlossen wird.

Die Frequenzen und Sendeleistungen sind unterschiedlich. Die Dämpfung 
der MW ist auf 2.4GHz, also BT optimiert.

von Michael (Firma: HW Entwicklung) (mkn)


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Walter T. schrieb:
> Bei Bluetooth scheint die Abschirmung der Mikrowelle die
> Streckendämpfung wirksam zu erhöhen.

Bluetooth = 2,4Ghz = die Arbeitsfrequenz der MW.
Die Türdichtig ist da am wirkungsvollsten.
Das Handy wechselt einfach auf die niedrigeren Frequenzen, wenns um die 
2GHz eng wird.

von Walter T. (nicolas)


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Michael schrieb:
> Bluetooth = 2,4Ghz = die Arbeitsfrequenz der MW.
> Die Türdichtig ist da am wirkungsvollsten.

Genau deshalb hat mich das ja auch interessiert.

Nicht gerade die gleiche Frequenz, aber das gleiche Band.

Die Dämpfung sollte sich ja aus den Grenzwerten irgendwie berechnen 
lassen, aber ich habe nicht die geringste Ahnung, wie breitbandig so 
eine Mikrowelle abdichtet.

: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Martin S. schrieb:
> Dafür sollte auch eine 08-15 Stahl-Geldkasette reichen.

Die ist bestimmt nicht darauf getrimmt, dass der Spalt zwischen Kasette 
und Deckel HF-dicht abschließt. Es wird also sehr auf die Machart und 
die Art der Lackierung ankommen.
Verwahrung in Lehrerzimmer oder Schulkeller/Heizungsraum mit Stahltür 
und soliden Betonwänden dürfte über die Streckendämpfung der 
BT-Verbindung ebenfalls das Leben schwer machen.

: Bearbeitet durch User
von Lu (oszi45)


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Udo S. schrieb:
> Warum sind eigentlich In Ears erlaubt?
> Die kommen mit in die Kiste.

Solange das zugehörige Handy in der Tasche gut versteckt ist, wird es 
kaum in die abschirmende Mikrowelle gelangen! Schüler sind nicht ganz so 
dumm, wie man denkt. Evtl. zeigt er Dir sogar sein ausgeschaltetes 
Handy, während seine Musikquelle noch in der Jackentasche ist....

von Martin S. (sirnails)


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Thomas U. schrieb:
> Die Dämpfung der MW ist auf 2.4GHz, also BT optimiert.

Gerade probiert. WLAN streikt, Bluetooth läuft weiter aber mit drastisch 
schlechterer Reichweite.

Aber immernoch mehr als nichts deshalb taugt eine MW recht wenig.

von Martin S. (sirnails)


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Keksdose funktioniert nebenbei. Nach 1m ist Schluss mit Bluetooth.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Angehängte Dateien:

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Ganz einfach geht das, indem Du eine Ladung Kekse in der Metallbox 
kaufst. Die verfütterst Du an Deine Schüler und sagst, wenn die Box leer 
ist, dann kommen da die Handys hinein.

Es ist dann schön anzusehen, wie es manchen den Appetit auf die Kekse 
verschlägt und andere kräftig zuschlagen. Wenn diese nicht ganz so gut 
schließt, kann noch mit Alufolie nachgeholfen werden.

von Wolf17 (wolf17)


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Fa P. schrieb:
> Ist sowas tauglich?
> 
https://www.pollin.de/p/hammond-aluminium-gehaeuse-1590d-187-5x119-5x56-mm-460551
> Laut Datenblatt 2,50mm Wandstärke.

Mit 22€ zu teuer, zu klein und nur verschraubt dicht. Ich empfehle für 
15€:
https://www.pollin.de/p/burg-waechter-geldkassette-favor-cb-3-rot-694377

von Re D. (re_d228)


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Walter T. schrieb:
> Bei Bluetooth scheint die Abschirmung der Mikrowelle die
> Streckendämpfung wirksam zu erhöhen

Wer im Dunkeln bis 2,4 wählen kann, weiß warum.

von Frank O. (frank_o)


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Udo S. schrieb:
> Warum sind eigentlich In Ears erlaubt?
> Die kommen mit in die Kiste.

Früher hat man einfach gesagt: "Mach das Ding aus!"
Wenn nicht, bist du aus dem Unterricht geflogen.

Wieso geht das heute nicht mehr?

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Frank O. schrieb:
> Wieso geht das heute nicht mehr?

Verstehe ich auch nicht.

Früher wurden mir auch Magnet-Schach Spiele und Walkmen bis Weihnachten 
konfisziert.

: Bearbeitet durch User
von Lu (oszi45)


Angehängte Dateien:

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Die Schachspiel waren besser sichtbar als ein gut verstecktes BT-Handy. 
Wahrscheinlich sollte man erst mal gründlich nach verfügbaren BT-Geräten 
suchen, bevor man die HW sicher wegschließen kann.

von Kurt (sommerwin)


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Ein kleiner steilflankiger Rechteck-Generator mit in die Metallbox, dann 
sind die Handys taub. Und nachdem der Generator in der Box abgeschirmt 
ist, verseucht er auch nicht die restliche  Umgebung...

von Rolf (rolf22)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Wenn man ein Handy abschaltet, loggt sich das noch schnell beim zuletzt
> benutzten Mobilfunkmast aus? Kann man das durch Herausnehmen des Akkus
> verhindern?

Wofür ist das von Bedeutung? "Abgeschaltet" bedeutet für mich, im 
Gegensatz zum Flugzeugmodus, dass gar nichts mehr geht. Auch kein 
Display und kein Bluetooth. Gibt es denn Handys, die sich nicht 
abschalten lassen?

> Oder versucht der Mast bei eingehenden Anrufen immer wieder
> das Handy zu erreichen?
> Dann würde es vermutlich vergeblich antworten
> und so wie oben befürchtet seinen Akku leeren.

Wenn es nicht erreichbar ist, wird es logischerweise keine Veranlassung 
sehen, zu antworten. Auf was denn auch?   :-)))

Nein, der Akku wird leer, weil das Handy sich von sich aus regelmäßig in 
kurzen Abständen bei einem nahe gelegenen Mast meldet, ganz gleich, ob 
Anrufe ankommen oder nicht. Nur so kann das Netz ja wissen, wo sich das 
Handy befindet, und kann den passenden Mast "ansteuern".

Um Musik per Bluetooth zu hören braucht man aber gar keine 
Mobiltelefonverbindung. Man kann Musik hören, die man auf einer 
Speicherkarte hat oder die man über UKW empfängt.

von Rolf (rolf22)


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Lu schrieb:
> Solange das zugehörige Handy in der Tasche gut versteckt ist, wird es
> kaum in die abschirmende Mikrowelle gelangen! Schüler sind nicht ganz so
> dumm, wie man denkt. Evtl. zeigt er Dir sogar sein ausgeschaltetes
> Handy, während seine Musikquelle noch in der Jackentasche ist....

Du hast vergessen, die Technik-Brille aufzusetzen, wie sie in diesem und 
ähnlichen Foren gern getragen wird. So eine Brille filtert alle 
nicht-technischen Gesichtspunkte aus, das macht das Durchdenken von 
Problemen oft sehr viel einfacher.

von Thomas U. (charley10)


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Rolf schrieb:
> Lu schrieb:
>> Solange das zugehörige Handy in der Tasche gut versteckt ist, wird es
>> kaum in die abschirmende Mikrowelle gelangen! Schüler sind nicht ganz so
>> dumm, wie man denkt. Evtl. zeigt er Dir sogar sein ausgeschaltetes
>> Handy, während seine Musikquelle noch in der Jackentasche ist....
>
> Du hast vergessen, die Technik-Brille aufzusetzen, wie sie in diesem und
> ähnlichen Foren gern getragen wird. So eine Brille filtert alle
> nicht-technischen Gesichtspunkte aus, das macht das Durchdenken von
> Problemen oft sehr viel einfacher.

Dann wäre sicher das hier:

https://de.aliexpress.com/item/1005005947258647.html?algo_exp_id=8cf88a18-9c93-45f6-aec2-df35f17c1701-0&pdp_npi=4%40dis%21EUR%2191.41%2163.99%21%21%2191.41%2163.99%21%40211b813b17109564306646252eb37f%2112000034980052233%21sea%21DE%212292187440%21&curPageLogUid=APuzhIcgguxL&utparam-url=scene%3Asearch%7Cquery_from%3A

ein Teil der Technikbrille? ;-))

von Rolf (rolf22)


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Axel R. schrieb:
> Nimm einen Hack-RF-One. Damit ist Ruhe im Bus und sicher auch
> im Klassenzimmer.

Da fallen mir die Jammer aus 1960 oder so ein. Damit verschaffte man 
sich Ruhe vor Gettoblastern im Bus oder auf der Liegewiese im 
Schwimmbad. Waren gar nicht teuer und nur zigarettenschachtelgroß.

von Ralf X. (ralf0815)


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Rolf schrieb:
> Da fallen mir die Jammer aus 1960 oder so ein. Damit verschaffte man
> sich Ruhe vor Gettoblastern im Bus oder auf der Liegewiese im
> Schwimmbad.

Da verschätzt Du Dich ja auch nur um 20 Jahre...

von G. K. (zumsel)


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Steve van de Grens schrieb:
> Frank O. schrieb:
>> Wieso geht das heute nicht mehr?
>
> Verstehe ich auch nicht.
>
> Früher wurden mir auch Magnet-Schach Spiele und Walkmen bis Weihnachten
> konfisziert.

Weil die Eltern auch Handy Junkies sind.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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G. K. schrieb:
> Weil die Eltern auch Handy Junkies sind.

Meine Tochter meinte mal, dass sie sich ohne Smartphone nackt fühle.

Als ich mir in den 90er Jahren ein Modem kaufte, sorgten sich Eltern, 
Verwandte und die "Ältesten" der Religionsgemeinschaft darum, dass ich 
nun auf die schiefe Bahn gerate. Als ich eine private Homepage 
erstellte, drohte man mir mit einem Ausschluss aus der 
Religionsgemeinschaft. Hacken sei dort strikt verboten, und Modems seien 
ausschließlich zum Hacken und für illegale Untergrund-Kommunikation.

Meine Meinung dazu: Die hatten null Ahnung, wovon sie redeten. Ich habe 
die Religion verlassen, allerdings aus anderen Gründen (fehlende 
Toleranz gegenüber anderen Religionen und abweichenden Meinungen).

30 Jahre später.... keine schiefe Bahn, nicht mal Internet süchtig. Ganz 
im Gegenteil. Ich entwickle Software für Dienste im Internet. Jetzt 
"hacken" sie selbst wie Meister.

Mein Smartphone läuft mit einer Ladung immer noch 4-5 Tage, so wenig 
benutze ich es. Ich hatte nie einen social Media Account, ich bin auch 
kein Youtuber. Auch kein WhatsApp. Brauche ich nicht, will ich nicht.

Die älteren Leute, die früher so viel sorgenvoll auf mich einredeten, 
nutzen hingegen selbstverständlich mehrere social Media Dienste, auch 
für ihre religiösen aktivitäten. Sie sind ständig online, lesend und 
produzierend. Ihre Religionsgemeinschaft hat inzwischen einen der besten 
Internetauftritte, sowohl inhaltlich als auch technisch. Ohne "online" 
geht bei denen gar nichts mehr.

: Bearbeitet durch User
von Heinrich K. (minrich)


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Steve van de Grens schrieb:
> 30 Jahre später.... keine schiefe Bahn, nicht mal Internet süchtig. Ganz
> im Gegenteil

Bist Du nicht der "stefanus" Stefan Frings, der sich diesen neuen 
Account "Steve" zugelegt hat?

"stefanus" hat doch hier im Forum die 55-tausend Beiträge überschritten 
gehabt?!?

Frage für einen Freund...

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Ja der bin ich. Na und? Das waren höchstens 10 Beiträge pro Tag.

Ich verbringe viel weniger Zeit im Netz, als bei jungen Leuten heute 
üblich ist. Und ich schaue viel seltener aufs Display.

Heinrich K. schrieb:
> Frage für einen Freund...

unglaubwürdig, merkst du selbst, oder?

: Bearbeitet durch User
von Heinrich K. (minrich)


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😆

Ich dachte nur so bei mir:"Aha, ...nicht Internet-süchtig, aber allein 
hier schon >60.000 Beiträge im Forum"

von Heinrich K. (minrich)


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Ich hab doch für einen Freund gefragt, der 'Nichtverzweifelter' heisst, 
heute heisst der minrich (seit der Anmeldepflicht). 😆

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Steve van de Grens schrieb:
> Na und?

Wenn jemand nur hier postet, dann schafft er locker in Kuerze mehrere 
zehntausend.

Die jungen Maedels schreiben in den sozialen Medien ueber 80% zwischen 
zwei bis zehntausend Posts pro Monat.

: Bearbeitet durch User
von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Heinrich K. schrieb:
> Bist Du nicht der "stefanus" Stefan Frings, der sich diesen neuen
> Account "Steve" zugelegt hat?

Das wurde mir nicht sofort, aber bald klar, als Stefan F. mit dem 
Schneemann-Emoji verschwand und Steve als "Neuling" viel postete.

Daran ist nix auszusetzen.

Ich vermisse seit der Anmeldepflicht den Schlaumaier und Rudi Ratlos 
sehr.

von Chris K. (kathe)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Oder versucht der Mast bei eingehenden Anrufen immer wieder
> das Handy zu erreichen? Dann würde es vermutlich vergeblich antworten
> und so wie oben befürchtet seinen Akku leeren.

Der Mast / Basistation macht gar nichts außer ein "wake up" zu senden 
wenn jemand ein Anruf auf das Mobile tätigt. Der Verbindungsaufbau 
findet immer durch das Handy statt. Wie oft es das Handy macht kann ich 
nicht sagen aber es macht es so lange bis eine "Restladung" für einen 
Notruf noch vorhanden ist.

von Christian S. (Firma: Privat) (chris_d450)


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Smartphone ausschalten!
Was ist daran so kompliziert??

von Lu (oszi45)


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Christian S. schrieb:
> Smartphone ausschalten! Was ist daran so kompliziert??

...*wennn* Du es findest! Die restlichen technischen Abschirmmaßnahmen 
wurden ja schon ausreichend diskutiert.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Ich bin kein Lehrer und weiß daher nicht, nach welchen Vorgaben sie 
arbeiten müssen. Wenn ich frei entscheiden dürfte, dann würde ich auf 
Freiwilligkeit setzen. Wer nicht lernen will, der lernt halt nicht. Wer 
stört fliegt raus. Zu meiner Zeit war das so üblich.

Nur in der Grundschule würde ich die Kinder dazu drängen, doch bitte 
ordentlich mit zu machen. Danach nicht mehr. Wobei das Smartphone in der 
Grundschule hoffentlich noch keine nennenswerte Rolle spielt.

Wenn ich Darwin mal frei interpretiere, dann ist diese Art von Selektion 
sogar gut, denn die blöden Störenfriede und Faulenzer sollen aussterben 
- nicht gefördert werden.

Ehrlich: Unsere Lehrer haben schon genug zu tun. Erziehung ist Sache der 
Eltern, finde ich. Eltern die lieber Geld verdienen als sich um ihre 
Kinder zu kümmern, müssen dafür halt andere Leute bezahlen. Das sind 
dann aber nicht die normalen Lehrer in unseren öffentlichen Schulen.

: Bearbeitet durch User
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Meine Frage bezog sich auf Axels Aussage weit oben:
> Wenn Du die Handies in ne fette Metallbox packst, ist der Akku in ner
> Stunde leer und die Teile ballern alle mit MaximalLeistung in der Gegend
> ( in der der Kiste) herum.

Ich frage mich, welchen Grund ein herrenloses Handy hat, auf Sendung zu 
gehen.
Da fallen mir nur zwei Gründe ein, entweder der Basistation liegt ein 
Anruf vor und sie weckt das Handy auf, oder das Handy will gelegentlich 
der Basisstation mitteilen "ich bin auch noch da".

Die Streckendämpfung zwischen den beiden ist unabhängig von der 
Richtung. Es sei denn, die Basisstation verwendet unterschiedliche 
Antennen für Sendung und Empfang. Allerdings kann die Basisstation 
höhere Sendeleistung aufbieten und der Störpegel an ihrem Empfänger ist 
höher. Beides kann bedeuten, dass das Handy sie hört, aber zu ihr nicht 
durchkommt.
Wie oft geht es dann auf Sendung?

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> oder das Handy will gelegentlich
> der Basisstation mitteilen "ich bin auch noch da".

Das Handy will den Betreibern der Social Media Apps mitteilen "ich bin 
noch da".

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Ja klar, wie kann ich nur auf die komische Idee kommen, ein Handy sei 
noch zum Telefonieren gedacht. Solange ich hier im Forum nur mitlese, 
gibt es von mir kaum Traffic. Auf dem Handy ist das anders.

von René H. (mumpel)


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Weshalb nimmt man den Kindern die Smartphones ab, aber nicht die 
Headsets?

von Rolf (rolf22)


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Ralf X. schrieb:
>> Da fallen mir die Jammer aus 1960 oder so ein. Damit verschaffte man
>> sich Ruhe vor Gettoblastern im Bus oder auf der Liegewiese im
>> Schwimmbad.
>
> Da verschätzt Du Dich ja auch nur um 20 Jahre.

So? Die Lärmgeräte hießen damals nicht Ghettoblaster, sondern 
Kofferradio. Ich hab das in die Sprache der Jüngeren übersetzt.

Nach den Kofferradios kamen die Batterie-Radiorecorder, die hatten ihre 
Blütezeit 20 Jahre später, das stimmt wohl.
Aber die Jammer gab es vorher, zu Zeiten von Chris Howland (ab Mitte der 
1950er sonntags 18:30 im NWDR) und Camillo Felgen (Radio Luxemburg). Das 
war Kult und praktisch konkurrenzlos, also dudelte das überall.

von Rolf (rolf22)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Ich frage mich, welchen Grund ein herrenloses Handy hat, auf Sendung zu
> gehen.
> Da fallen mir nur zwei Gründe ein, entweder der Basistation liegt ein
> Anruf vor und sie weckt das Handy auf, oder das Handy will gelegentlich
> der Basisstation mitteilen "ich bin auch noch da".

Haben andere und ich dir doch schon erklärt. Kommende Anrufe laufen 
zunächst mal vom Anrufer ins Netz. Das Netz muss dann selbstverständlich 
praktisch sofort wissen, wo auf der Erdkugel sich das anzurufende Handy 
zu diesem Zeitpunkt befindet. Es kann sich ja seit dem letzten 
Telefongespräch von vor 3 Tagen beliebig weit fortbewegt haben.
Dafür führt das Netz eine zentrale Datenbank. Damit die Datenbank 
ständig aktuell ist, meldet sich jedes eingeschaltete Handy in ganz 
kurzen Abständen (Minuten oder so) bei einem nahegelegenen Mast.

von Thomas U. (charley10)


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Steve van de Grens schrieb:
> Ich bin kein Lehrer und weiß daher nicht, nach welchen Vorgaben sie
> arbeiten müssen. Wenn ich frei entscheiden dürfte, dann würde ich auf
> Freiwilligkeit setzen. Wer nicht lernen will, der lernt halt nicht. Wer
> stört fliegt raus. Zu meiner Zeit war das so üblich.
>
Das merkt man! Ich ebenfalls nicht, aber meine Frau.
Frei entscheiden? Wo denkst du hin! Die Goldstücke müssen JEDERZEIT 
erreichbar sein - so die Vorstellung einiger Eltern.
Da die Schulleitung auch keinen zusätzlichen Stress braucht, wird das 
eher lax gesehen. Wenn dann noch hippe Quereinsteiger das in ihrem 
'Unterricht' erlauben, hast du als Kollege keine Chance mehr, ein Verbot 
durchzusetzen.
Die Bratzen lernen sehr frühzeitig "teile und herrsche" anzuwenden!
"Beim dem dürfen wir das aber auch!!!!!"

> Nur in der Grundschule würde ich die Kinder dazu drängen, doch bitte
> ordentlich mit zu machen. Danach nicht mehr. Wobei das Smartphone in der
> Grundschule hoffentlich noch keine nennenswerte Rolle spielt.
>
> Wenn ich Darwin mal frei interpretiere, dann ist diese Art von Selektion
> sogar gut, denn die blöden Störenfriede und Faulenzer sollen aussterben
> - nicht gefördert werden.

Genau DIE werden aber mit aller Kraft gefördert! ...und fordern das auch 
wehement ein!
>
> Ehrlich: Unsere Lehrer haben schon genug zu tun. Erziehung ist Sache der
> Eltern, finde ich. Eltern die lieber Geld verdienen als sich um ihre
> Kinder zu kümmern, müssen dafür halt andere Leute bezahlen. Das sind
> dann aber nicht die normalen Lehrer in unseren öffentlichen Schulen.

Wo lebst du?
Wenn dein Klassendurchschnitt nicht stimmt oder es Stress mit Eltern 
gibt, stagniert dein Gehalt/Schmerzensgeld nach der nächsten 
Beurteilung.
Wenn es dir das wert ist...

: Bearbeitet durch User
von Rolf (rolf22)


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Thomas U. schrieb:
>> Ich bin kein Lehrer
> Ich ebenfalls nicht, aber meine Frau.

Meine Frau ist keine Lehrerin, arbeitet aber in einem ähnlichen Bereich. 
In einem Verein, der Kindergärten und Jugendzentren in sozialen 
Brennpunkten betreibt.

In den Kindergärten gibt es kaum Opposition von den Kindern, nur manche 
Eltern werden frech bis unverschämt. Denen wird aber nicht nachgegeben, 
man teilt ihnen freundlich, aber bestimmt mit, es liefe dort aus 
fachpädagogischen Gründen so und so, Punkt. Einige melden dann ihr Kind 
ab – nun ja, das schadet diesem Kind und nutzt den anderen.

In den Jugendzentren gibt es für Etliches ganz klare Regeln, und wer die 
nicht beachtet, bekommt Sanktionen bis hin zu "5 Tage Hausverbot". Und 
das wird auch tatsächlich durchgesetzt.

von Christian S. (Firma: Privat) (chris_d450)


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Sorry,
Ich glaube das der nur trollen will..

Wenn die 5 Schüler das nicht begreifen (wollen) aus dem Unterricht 
entfernen und ab zum Direktor..ganz einfach.

Ach ja, schon mal darüber nachgedacht die Dinger auszuschalten??
Das bekommst auch Du hin..🥴

von Walter T. (nicolas)


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René H. schrieb:
> Weshalb nimmt man den Kindern die Smartphones ab, aber nicht die
> Headsets?

Gleichberechtigung.

Bei einem Kopftuchträger ist es faktisch unmöglich festzustellen, ob ein 
Headset getragen wird.

von Thomas U. (charley10)


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Walter T. schrieb:
> René H. schrieb:
>> Weshalb nimmt man den Kindern die Smartphones ab, aber nicht die
>> Headsets?
>
> Gleichberechtigung.
>
> Bei einem Kopftuchträger ist es faktisch unmöglich festzustellen, ob ein
> Headset getragen wird.

Und anfassen ist strengstens verboten! Das gibt massiven Stress. Wenn 
die nicht wollen, no chance. Leider.

von G. K. (zumsel)


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Steve van de Grens schrieb:

> Die älteren Leute, die früher so viel sorgenvoll auf mich einredeten,
> nutzen hingegen selbstverständlich mehrere social Media Dienste, auch
> für ihre religiösen aktivitäten. Sie sind ständig online, lesend und
> produzierend. Ihre Religionsgemeinschaft hat inzwischen einen der besten
> Internetauftritte, sowohl inhaltlich als auch technisch. Ohne "online"
> geht bei denen gar nichts mehr.

Social Media ist wie Glotze und Yellow Press angereichert um 
Belohnungselemente einer Skinnerbox.

Früher war die Belohnung nur mit Aneignung von Computerwissen zu 
bekommen.

von Rolf (rolf22)


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G. K. schrieb:
> angereichert um Belohnungselemente einer Skinnerbox.

Skinner ist einfach nur Pawlow 2.0.

Erst ein Twitter-Palimpalim, dann ein "interessantes" 
Nachrichtenschnipsel.
Das dann -zig mal widerholen.
Am Ende nur noch das Palimpalim.

So würde man viel sparen: Niemand müsste Texte verfassen, niemand sie 
auf Unzulässiges überwachen und niemand sich digital gemobbt fühlen. Die 
großen Rechenzentren von Facebook und Konsorten wären dann auch 
überflüssig. Immer einfach nur pausenlos Palimpalim vom Server senden 
und alle sind glücklich.

: Bearbeitet durch User
von G. K. (zumsel)


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Rolf schrieb:
> G. K. schrieb:
>> angereichert um Belohnungselemente einer Skinnerbox.
>
> Skinner ist einfach nur Pawlow 2.0.
>
> Erst ein Twitter-Palimpalim, dann ein "interessantes"
> Nachrichtenschnipsel.

Twitter wurde durch den Kauf von Elon Musk zu einer Skinnerbox 2.0, weil 
die Taube (Elon Musk) sich selbst um die Rolle Versuchsleiter erweitert 
hat :-)

Das führte dann zu totaler Verwirrung der Taube (Elon Musk), noch ist 
nicht ganz klar wo das endet.

von Thomas U. (charley10)


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Christian S. schrieb:
> Sorry,
> Ich glaube das der nur trollen will..
>
> Wenn die 5 Schüler das nicht begreifen (wollen) aus dem Unterricht
> entfernen und ab zum Direktor..ganz einfach.
>
> Ach ja, schon mal darüber nachgedacht die Dinger auszuschalten??
> Das bekommst auch Du hin..🥴

Wie soll das geschehen, wenn du als Lehrer NICHT in ihre Taschen fassen 
darfst und die Briezeln, ihrer 'Rechte' bewusst, das nicht freiwillig 
herausgeben?
Irgendwelche Strafen werden vielfach als Adelung dargestellt.
Dir ist bekannt, welchen Papierwust ein Lehrer bewältigen muss, bevor 
die Eltern bei wiederholtem Schwänzen der Bratzen eine Geldstrafe 
bekommen?
Diese übernimmt oft das Amt. Also...

von G. K. (zumsel)


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Thomas U. schrieb:

> Irgendwelche Strafen werden vielfach als Adelung dargestellt.
> Dir ist bekannt, welchen Papierwust ein Lehrer bewältigen muss, bevor
> die Eltern bei wiederholtem Schwänzen der Bratzen eine Geldstrafe
> bekommen?
> Diese übernimmt oft das Amt. Also...

Bei Privatschulen wird die von Anfang an regelmäßig überwiesen.

von Thomas U. (charley10)


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G. K. schrieb:
> Thomas U. schrieb:
>
>> Irgendwelche Strafen werden vielfach als Adelung dargestellt.
>> Dir ist bekannt, welchen Papierwust ein Lehrer bewältigen muss, bevor
>> die Eltern bei wiederholtem Schwänzen der Bratzen eine Geldstrafe
>> bekommen?
>> Diese übernimmt oft das Amt. Also...
>
> Bei Privatschulen wird die von Anfang an regelmäßig überwiesen.

Die Geldstrafe wird dort vorab überwiesen? Glaskugel oder Erfahrung? 
;-))
Wenn es für dich nur diese elitäre Minderheit gibt, die ihren Nachwuchs 
z.B in Dänemark bespaßen lässt, ist das verständlich...
Die eigentlichen Probleme entstehen in ganz anderen Schulen.

von G. K. (zumsel)


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Thomas U. schrieb:

> Die Geldstrafe wird dort vorab überwiesen? Glaskugel oder Erfahrung?
> ;-))
> Wenn es für dich nur diese elitäre Minderheit gibt, die ihren Nachwuchs
> z.B in Dänemark bespaßen lässt, ist das verständlich...
> Die eigentlichen Probleme entstehen in ganz anderen Schulen.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/veltins-sohn-will-millionenerbe-einklagen-a-72341542-5233-45d0-9a21-8b1bf5836eca

Privatschulen stehen im Markt, wenn der Nachwuchs blöd oder asozial ist 
verliert die Schule Umsatz wenn die das ahnden würde.

Ansonsten schicken die Silicon Valley Millionäre ihren Nachwuchs an die 
Schulen wo seinen Namen tanzen lernt und der Nachwuchs bekommt keine 
Handys, die werden wissen warum, schließlich segnen die immer bessere 
Psycho-Strategien ab um die "Kundschaft" immer mehr am ihren Screen zu 
binden.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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G. K. schrieb:
> 
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/veltins-sohn-will-millionenerbe-einklagen-a-72341542-5233-45d0-9a21-8b1bf5836eca

Interessanter Link. Eine Randbemerkung hierzu wäre, dass die 
Erbschaftssteuer häufiger Erbinnen trifft als Erben, daher als 
Frauendiskriminierung zu betrachten wäre.

Es gibt Privatschulen, da haben die anderen Eltern das Geld 
zusammengelegt was ein misratener Schüler oder Schülerin an 
Einnahmenverluste der Schule gekostet hätte und damit war diese Person 
draußen. Sowas läuft als großzügige Spende für den Rauswurf. Dieser 
Personenkreis macht sowas nicht ohne das mit dem Steuerberater 
abzustimmen.

von Thomas U. (charley10)


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von G. K. (zumsel)


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Thomas U. schrieb:

> Aber was dann?

Irgendwann dauert dann der Schulweg länger als der Tag Stunden hat.

von Lu (oszi45)


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Thomas U. schrieb:
> Die Entdeckung trotz Verbot eingeschalteter Geräte wäre hiermit
> problemlos möglich: Nanovna-Spektrum analysator

Dann siehst Du theoretisch wie viele BT-Geräte in der Nähe sind, aber 
noch lange nicht, wo sie versteckt sind. Das wird dann wie 
Ostereiersuchen.
Aufwand > Nutzen.

von Thomas U. (charley10)


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G. K. schrieb:
> Thomas U. schrieb:
>
>> Aber was dann?
>
> Irgendwann dauert dann der Schulweg länger als der Tag Stunden hat.

Die Zuführung durch die Polizei adelt diese Personen und ist nur nach 
unendlichem, zermürbendem Papierkrieg zu erreichen, dem sich die 
Quereinsteiger selten auusetzen.
Auf Mithilfe der zugehörigen 'Eltern' muss niemand hoffen...

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Thomas U. schrieb:
> Die Geldstrafe wird dort vorab überwiesen? Glaskugel oder Erfahrung?

Na, was meinte zumsel wohl mit der Geldstrafe? Das regelmäßige Schulgeld 
bei Privatschulen natürlich, welches die Eltern als Strafe für ihre 
elitäre (Ein-)bildung und Dummheit dafür bezahlen, dass ihre Bratzen 
bloß nicht in Kontakt mit der gemeinen Plebs auf der staatlichen Schule 
kommen. Das wäre eine allzu schreckliche Begegnung mit der 
Lebenswirklichkeit, wovor ihre Bratzen bewahrt werden müssen. Die 
Strafe/das Schulgeld dafür kann gar nicht hoch genug sein.

von Thomas U. (charley10)


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Lu schrieb:
> Thomas U. schrieb:
>> Die Entdeckung trotz Verbot eingeschalteter Geräte wäre hiermit
>> problemlos möglich: Nanovna-Spektrum analysator
>
> Dann siehst Du theoretisch wie viele BT-Geräte in der Nähe sind, aber
> noch lange nicht, wo sie versteckt sind. Das wird dann wie
> Ostereiersuchen.

Die Anzeige der Feldstärke ist kein Indiz?

> Aufwand > Nutzen.

Da musst du durch, wenn du wirklich was erreichen möchtest.
Vor Prüfungen würde sich der Aufwand lohnen!

von Lu (oszi45)


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Es gab früher Lehrer, da war es so fesselnd interessant, dass keiner 
herumgespielt hat. Heute sind wir einen Schritt weiter. Es mangelt.

von Herbert Z. (herbertz)


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Ausschalten!!!!! Der Rx meiner Funk Klingelanlage hat auch innerhalb 
einer Blechdose angeschlagen. Es ist gar nicht so einfach etwas 
abzuschirmen wenn man Nachts seine Ruhe haben will. Je nach Frequenz 
gibt es andere Probleme... Ausschalten ,wenn man dann wieder anmelden 
muss ist dooof, bei Handys aber egal.

: Bearbeitet durch User
von Rolf (rolf22)


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Thomas U. schrieb:
>> Ach ja, schon mal darüber nachgedacht die Dinger auszuschalten??
>> Das bekommst auch Du hin..🥴
>
> Wie soll das geschehen, wenn du als Lehrer NICHT in ihre Taschen fassen
> darfst und die Briezeln, ihrer 'Rechte' bewusst, das nicht freiwillig
> herausgeben?

Wenn die Briezeln so sind, lassen sie sich ihre Handys ja auch nicht 
abnehmen und in eine Abschirm-Box packen – Diskussion darüber also 
sinnlos.

Da hilft dann wirklich nur noch der verbotene Jammer.

von Rolf (rolf22)


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Thomas U. schrieb:
> Die Anzeige der Feldstärke ist kein Indiz?

Bluetooth macht Frequenz-Hopping, da brauchst du schon eine sehr 
aufwendige Kiste (Rhode & Schwarz?), um die Feldstärke eines einzelnen 
Geräts messen zu können.

von Rolf (rolf22)


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Lu schrieb:
> Es gab früher Lehrer, da war es so fesselnd interessant, dass keiner
> herumgespielt hat.

Heute gilt "Lehrer mit Lehrbefähigung" als Antinomie.

Aber im Ernst: Es liegt **nicht nur** an schlechten Lehrern. Aber eben 
auch.

von Rolf (rolf22)


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Dieter D. schrieb:
> Eine Randbemerkung hierzu wäre, dass die
> Erbschaftssteuer häufiger Erbinnen trifft als Erben, daher als
> Frauendiskriminierung zu betrachten wäre.

Nein, das liegt daran, dass es mehr Witwen als Witwer gibt. Sozusagen 
eine Männerdiskriminierung von seiten der Natur.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Rolf schrieb:
> Nein, das liegt daran, dass es mehr Witwen als Witwer gibt. Sozusagen
> eine Männerdiskriminierung von seiten der Natur.

Was wiederum daran liegt, dass Frauen
1.) eine um rund fünf Jahre höhere Lebenserwartung haben als Männer

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbetafel.html

2.) bei der Eheschließung jünger sind als Männer

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24_N007_126.html

Meine Mutter hat meinen Vater sogar um 30 Jahre überlebt 
(Altersunterschied bei Eheschließung: 14 Jahre).

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Rolf schrieb:
> Nein, das liegt daran, dass es mehr Witwen als Witwer gibt.

Es ist auch geteilt durch die Anzahl der Köpfe deutlich mehr.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Dieter D. schrieb:
> Rolf schrieb:
>> Nein, das liegt daran, dass es mehr Witwen als Witwer gibt.

> Es ist auch geteilt durch die Anzahl der Köpfe deutlich mehr.

Das habe ich jetzt nicht verstanden.

von Walter T. (nicolas)


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Rainer Z. schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Rolf schrieb:
>>> Nein, das liegt daran, dass es mehr Witwen als Witwer gibt.
>
>> Es ist auch geteilt durch die Anzahl der Köpfe deutlich mehr.
>
> Das habe ich jetzt nicht verstanden.

Die reichsten Menschen Deutschlands sind momentan Witwen oder Töchter. 
Typisches Median vs. Mittelwert.

Wäre ja schlimm, wenn man einfach mal beim Thema Bluetooth und Handys im 
Unterricht bliebe.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)



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Walter T. schrieb:
> Wäre ja schlimm, wenn man einfach mal beim Thema Bluetooth und Handys im
> Unterricht bliebe.

Wenn der richtige Freitagsthread fehlt, müssen andere dran glauben.

Thomas U. schrieb:
> Die Zuführung durch die Polizei adelt diese Personen und ist nur nach
> unendlichem, zermürbendem Papierkrieg zu erreichen, dem sich die
> Quereinsteiger selten auusetzen.
> Auf Mithilfe der zugehörigen 'Eltern' muss niemand hoffen...

Hierbei wäre zu bedenken, dass in einigen Bundesländern die 
Quereinsteiger nicht verbeamtet werden. Die hoheitlichen Aufgaben sind 
allgemein immer den Staatsdienern, also den Beamten, vorbehalten, wie 
zum Beispiel den Papierkrieg zu führen. Zweitens ist in vielen 
Bundesländern festgelegt, dass die Quereinsteiger maximal A14 werden 
können. In höheren Positionen, wie Fachbetreuer sind damit den 
Quereinsteigern in der Regel nicht zu finden. Der Papierkrieg, nach 
einem Widersprechen der Eltern und des Schülers landen auf dem Tisch des 
nächst höheren Vorgesetzten und das ist der A15er und somit kaum ein 
Quereinsteiger.

Auf Grund der Probleme gibt es auch immer weniger, die in den 
Schuldienst gehen wollen. Es werden daher in einigen Ländern Lehrer 
gesucht.

https://www.lehrer-in-bw.de/

Als ein Ausweg wären auch Lehrkräfte aus dem Ausland möglich:

https://www.welt.de/wirtschaft/article250651997/Arbeitsmarkt-Lindner-will-auslaendische-Fachkraefte-mit-Steuerrabatt-ins-Land-locken.html

Über solche Lehrkräfte sehe ich die einzige Chance, dass in den Schulen 
wieder ein Klima einzieht, dass wieder gelernt wird und auch 
durchgegriffen wird. Dann muss hier kein Lehrer mehr herumjammern, bitte 
bitte helft mir, wie kann ich Bluetoth vom Handy abschirmen, sondern 
ruft, Handys weg oder es kracht und alle Handys sind sofort aus und 
verstaut.

So und damit wären wir voll wieder beim Thema Unterricht, Handy und 
Bluetooth. Aber diese Kehrtwendung, dürfte einigen so wieder auch nicht 
gefallen.

von Thomas U. (charley10)


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Rolf schrieb:
> Thomas U. schrieb:
>> Die Anzeige der Feldstärke ist kein Indiz?
>
> Bluetooth macht Frequenz-Hopping, da brauchst du schon eine sehr
> aufwendige Kiste (Rhode & Schwarz?), um die Feldstärke eines einzelnen
> Geräts messen zu können.

Dann stell den Span auf den BT-Bereich ein und RBW und VBW auf das max. 
mögliche. Du wirst bei Annäherung an eine Quelle eine eindeutige Anzeige 
erhalten.
Die Auswertung obliegt natürlich dem Beobachter!

von Kurt (Gast)


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Die Faraday-Box muß elektrisch voll zum Deckel leiten, blankes Metall:

https://www.adv-dosenshop.com/themen/blechdosen.html

Blanke Farbdosen sind noch besser, weil der Deckel bestens klemmt -

Gibts beim Farbmischer gegen Kaffeespende.

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