Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Altes LCD Display ist "eingeblutet"


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von Thomas H. (thomas_h870)



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Guten Abend,

als kompletter Anfänger in diesem Bereich komme ich im Rahmen eines 
Displayersatzes nicht weiter.

Es ist aus einer absoluten Kleinserie, unter 500 verbaute Exemplare, 
entwickelt Ende der 70er Jahre.
Bei einem Austausch der Frontplatte wurde seitens des Herstellers leider 
ein wenig zu fest gedrückt. Die Folge ist ein einbluten am unteren Rand.

Es besteht eigentlich nur aus 2 Glasscheiben mit einer Art 
Polarisationsschicht? Die Ansteuerung erfolgt nicht über ein Kabel oder 
Pins, vielmehr ist die Rückseite leitend. Getauscht werden müsste so 
gesehen lediglich der Glasscheibenverbund.

Diese Art Display habe ich wirklich noch nie vorher gesehen, gefunden 
habe ich auch keine weiteren Informationen. Die Firma hatte ich 
kontaktiert, diese Displays gibt es nicht mehr.

Die Maße sind 70mm x 23mm, auf der Rückseite steht die Nummer: 615 
51345788

Vielleicht weiß jemand einen Rat oder hat einen Tipp?

: Bearbeitet durch User
von Jens G. (jensig)


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Thomas H. schrieb:
> Pins, vielmehr ist die Rückseite leitend. Getauscht werden müsste so
> gesehen lediglich der Glasscheibenverbund.

Ja. Aber ob Du genau dieses Display (oder zumindest was äquivalentes) 
irgendwoher bekommst, ist eher fraglich.

> Diese Art Display habe ich wirklich noch nie vorher gesehen, gefunden

Diese Art von Displays mit der Kontaktierung über die 
Kontaktstreifenleitgummis (oder wie die richtig heißen) ist total 
üblich. Z.B. in simplen Uhren mit LCD-Anzeige ...

von Thomas H. (thomas_h870)


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Hallo Jens,

das ist eine schnelle Antwort :)

Super, das Prinzip habe ich verstanden.

Wahrscheinlich gibt es keine Hersteller, die eine solche Art noch im 
Programm haben..

von H. H. (hhinz)


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Jens G. schrieb:
> Kontaktstreifenleitgummis (oder wie die richtig heißen)

Zebragummi

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Thomas H. schrieb:
> Getauscht werden müsste so gesehen lediglich der Glasscheibenverbund.
Streiche "lediglich". Denn genau an dieser Stelle beginnt dein Problem: 
du wirst dieses Glas nicht mehr bekommen.

Thomas H. schrieb:
> Die Ansteuerung erfolgt nicht über ein Kabel oder Pins, vielmehr ist
> die Rückseite leitend.
Ganz übliche Kontaktierung bei Consumer-Artikeln.
Zebra-Gummi heißt der Leitgummi wegen seiner abwechselnd leitenden und 
nichtleitenden Streifen.

Hier deine Stichworte: "lcd kundenspezifisch zebra" oder "lcd customized 
zebra"

: Bearbeitet durch Moderator
von H. H. (hhinz)


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Thomas H. schrieb:
> Wahrscheinlich gibt es keine Hersteller, die eine solche Art noch im
> Programm haben..

Könnte man anfertigen lassen, aber du hast bestimmt nichtmal die 
Anschlussbelegung.

von Jens G. (jensig)


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H. H. schrieb:
> Jens G. schrieb:
>> Kontaktstreifenleitgummis (oder wie die richtig heißen)
>
> Zebragummi

Ja, das war es.

von O. D. (odbs)


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Hallo Kollege Segelflieger :)

Vermutlich wurde ein Standard-LCD von der Stange eingesetzt und nichts, 
was spezifisch für dieses Gerät hergestellt wurde.

Vielleicht hast du Glück, wenn du mit der Anzahl der Ziffern und den 
ungefähren Abmessungen suchst. Die Wahrscheinlichkeit, heute noch etwas 
zu finden, ist aber gering.

Im Prinzip müsste man die Anzeigeplatine samt Display gegen etwas neues 
austauschen, oder das gesamte Gerät durch eine Neuentwicklung ersetzen. 
Diese 80er-Jahre-Elektronik ist zwar ziemlich zäh, aber irgendwann wird 
da noch mehr sterben.

von Thomas H. (thomas_h870)


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Richtig, ich gehe aber nach den Feiertagen nochmals auf den Hersteller 
zu und frage, ob ich die Daten zur Belegung, vielleicht auch mehr, 
hierzu erhalten kann.

von O. D. (odbs)


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Hat der Hersteller wirklich keine Reparatur- oder Austauschlösung? Wäre 
ja eine totale Katastrophe, wenn es wirklich kaputt gehen sollte und 
nicht wie in deinem Fall "nur" ein optisches Problem auftaucht.

Sind die neueren DEI aus der 1000 eventuell kompatibel?

von Helmut -. (dc3yc)


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Vielleicht helfen diese Tips hier: 
Beitrag "Re: LCD Display reparieren"

von Thomas H. (thomas_h870)


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Richtig, Segelflieger :)

Ziffern sind es im ganzen 9 Stück. Links die Liter Gemisch im Tank, 
Drehzahl vierstellig und rechts die Zylinderkopftemperatur dreistellig.

Das heißt, es besteht die Möglichkeit mit den Maßen und dem passenden 
Zebragummi erfolgreich zu sein...

Genau das ist das Problem, Kleinserie, für die DG 400 knapp 300 Stück. 
Das DEI für die DG 800 und die DG 1000 sind komplett anders da andere 
Motoren und Funktionen.

Den Hersteller kann ich verstehen, soetwas wirft kein Geld ab. Ich kenne 
allein 2 andere in der Form kaputte DEI's. Es gibt Ersatz-DEI', 
gebraucht natürlich, aber für stolze 1000€.

von O. D. (odbs)


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Verstehe.

9 Ziffern sind eher ungewöhnlich, verbreitet waren 8 und 10. Sind 
zwischen den Ziffern (nicht angesteuerte) Dezimalpunkte vorhanden? Dann 
könnte es ein weit verbreitetes Taschenrechner-LCD sein.

von O. D. (odbs)


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Und noch eine Frage aus Interesse... Was für ein IC übernimmt die 
Ansteuerung des LCD, sprich zu welchem Baustein führen die ganzen 
Anschlüsse des Displayglases?

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Helmut -. schrieb:
> Vielleicht helfen diese Tips hier: ...
1
Dieses Video ist nicht mehr verfügbar, 
2
weil das mit diesem Video verknüpfte YouTube-Konto gekündigt wurde.

Thomas H. schrieb:
> Das heißt, es besteht die Möglichkeit mit den Maßen und dem passenden
> Zebragummi erfolgreich zu sein...
Den Zebragummi hast du ja schon, der klebt noch an deinem Display dran. 
Aber das mit der Möglichekeit, so ein Display von der Stange erfolgreich 
zu sein, ist so wie man jede Woche die Möglichkeit hat, im Lotto zu 
gewinnen...

O. D. schrieb:
> Vermutlich wurde ein Standard-LCD von der Stange eingesetzt
Eines, das vor 50 Jahren "von der Stange" war. Aber auch damals waren 
kundenspezifische LCD nicht sooooo arg teuer. Heute sind sie gradezu 
billig:
- 
https://www.alibaba.com/product-detail/Custom-Lcd-7-segment-lcd-14_1600271844142.html

von Gerald B. (gerald_b)


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Das defekte Display beinhaltet eigetlich schon alles, was du für eine 
kundenspezifische Lösung brauchst. Wenn du das Display schräg hälst, 
siehst du die ITO (Indiumzinnoxid) Leiterbahnen. Die sind zwar 
durchsichtig, aber nicht unsichtbar.
Theoreitsch bräuchten die Gläser nichtmal neu produziert werden. Nur 
frischen Flüssigkristall rein und die Verklebung erneuern, das das ganze 
system wieder luftdicht verschlossen ist.

von Thomas H. (thomas_h870)


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O. D. schrieb:
> Verstehe.
>
> 9 Ziffern sind eher ungewöhnlich, verbreitet waren 8 und 10. Sind
> zwischen den Ziffern (nicht angesteuerte) Dezimalpunkte vorhanden? Dann
> könnte es ein weit verbreitetes Taschenrechner-LCD sein.


Vermutlich dann eines mit 10 Ziffern. Die Frontplatte deckt mehr vom 
Display ab. Auf den Bildern kann man es sich etwas vorstellen.

Anbei ein weiteres Bild. Wenn ich es richtig sehe sind zwei verschiedene 
IC's mehrfach vorhanden.
4x MC14544 BCPQR8441

2x HEF4543BP
   202320VK
   HSS8601R1

von Thomas H. (thomas_h870)


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Gerald B. schrieb:
> Das defekte Display beinhaltet eigetlich schon alles, was du für eine
> kundenspezifische Lösung brauchst. Wenn du das Display schräg hälst,
> siehst du die ITO (Indiumzinnoxid) Leiterbahnen. Die sind zwar
> durchsichtig, aber nicht unsichtbar.
> Theoreitsch bräuchten die Gläser nichtmal neu produziert werden. Nur
> frischen Flüssigkristall rein und die Verklebung erneuern, das das ganze
> system wieder luftdicht verschlossen ist.


Danke, das könnte eine Möglichkeit sein. Ein weiteres To Do:)

von Gerald B. (gerald_b)


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Das große braune Keramik IC mit dem roten Aufkleber V1.1 ist ein EPROM, 
die könnn nach ein paar Jahrzehnten auch Alzheimer bekommen. Ehe du 
dessen Hex-Dump hinterherrennst, würde ich den mal ziehen und ein Backup 
machen, damit man im Ernstfall einfach ein neues IC mit den alten Daten 
brennen kann.

von Hmmm (hmmm)


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Gerald B. schrieb:
> damit man im Ernstfall einfach ein neues IC mit den alten Daten
> brennen kann.

Man kann auch einfach das vorhandene EPROM nochmal prophylaktisch 
"nachbrennen", also ohne vorheriges Löschen.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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... und vllt. auch mal ein Voltmeter an den Pufferakku halten :-P

Da das alles Standard CMOS ist, könnte man auch mit einem LED Display zu 
Potte kommen. Heutige LEDs leuchten ja auch schon mit ein paar hundert 
µA.

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Thomas H. schrieb:
> Vielleicht weiß jemand einen Rat oder hat einen Tipp?

Variante 1: es entspricht zufällig einem Standard LCD Glas Display was 
du beschaffen kannst.

Wahrscheinlichkeit geht gegen 0

Variante 2: es ist dir was wert und du lasst dir kundenspezifische das 
Display nachbauen, in China, für sagen wir 250€ bekommst du 10 Exemplare 
und verkaufst die übrigen 9 an ebenso Notleidende.

https://www.youtube.com/watch?v=ZYvxgl-9tNM

Möglich aber ein Risiko.

Variante 3: du setzt ein völlig anderes Display ein, z.B. 10 Zeichen 
alphanumerisch, und entwickelst eine Elektronik die die bisherigen 
Steuersignale umsetzt auf das neue Display.

Möglich, aber dir wohl zu viel Arbeit.

Die Abtastung der Steuersignale ist nicht so aufwändig, entweder 
statisch angesteuert mit zumindest 64 Leitungen oder im Multiplex mit 
weniger Leitungen, dann sind Komparatoren an jeder Backplane nötig und 
eventuell an jeder Segmentleitung, aber da du die alte 
Ansteuerelektronik vor dir hast, kannst du vielleicht auf viel weniger 
Leitungen kommen

Thomas H. schrieb:
> 4x MC14544
> 2x HEF4543BP

also statt 7 Segmenten schon mal nur 4 BCD.

von Thomas H. (thomas_h870)


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Gerald B. schrieb:
> Das große braune Keramik IC mit dem roten Aufkleber V1.1 ist ein EPROM,
> die könnn nach ein paar Jahrzehnten auch Alzheimer bekommen. Ehe du
> dessen Hex-Dump hinterherrennst, würde ich den mal ziehen und ein Backup
> machen, damit man im Ernstfall einfach ein neues IC mit den alten Daten
> brennen kann.

Danke, ein guter Tipp mit dem Backup.

Die Batterie ist erst vor 4 Jahren ausgetauscht worden.

Ein komplett anderes Display verbauen wäre ein wirklich guter Gedanke 
und ein tolles Upgrade. Das übersteigt aber wirklich meine Kenntnisse 
wie man da herangehen kann.

von Wollvieh W. (wollvieh)


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Ich habe neulich eine Hauptuhr von Jundes/Benzing zerlegt, ebenfalls 
Mitte 80er, die zwei kundenspezifische LCD für die Zeitanzeige hatte. 
Die Displays sahen von Machart und Material, leider nicht von Aufteilung 
und Größe her, tupfengleich aus. Besonders die rückseitige Stempelung 
war mit genau solchen Ziffern, dieser Farbe und "ausgeleierten" 
Abdrücken versehen.

Meine Mutmaßung wäre daher, daß die aus derselben Fabrik kamen. Und daß 
die damals noch nicht in Hongkong stand, sondern irgendwo in 
Deutschland. Ich denke auch, daß das gar keine Spezial-Displays waren, 
sondern nur etwas seltenere Standardvarianten, und daß es für die einen 
Katalog gab.

Hier also ein "ganz gewöhnliches" 9- oder 10-stelliges. Damals sicher so 
verbreitet wie Fußpilz. Heute Unobtainium. Wäre aber echt interessant zu 
wissen, wo sowas damals herkam.

O. D. schrieb:
> Und noch eine Frage aus Interesse... Was für ein IC übernimmt die
> Ansteuerung des LCD

Alle Bausteine auf dem Platinenbild zusammen tun das. :) Da ist kein 
Controller mit 2 GB Flash und grafischem Zeichenvorrat in HD versteckt. 
;)

So wie das sehr unscharfe Bild in Betrieb aussieht, werden da 3 Zahlen 
dargestellt, könnte also im Prinzip von 3 Displays übernommen werden. Es 
kann natürlich noch andere Modi geben, wo alle Ziffern benutzt werden. 
Edit: Es sind ja sogar Trennstriche auf dem Display aufgebracht. Also 
wohl wirklich voneinander unabhängig (nicht unbedingt elektrisch 
gesehen.)

Ich nehme an, das fertige Gerät braucht keine Luftfahrtzulassung? ;)
Sonst wären wir wieder beim Thema von neulich, warum für uralten Kram 
manchmal unfaßbare Summen gezahlt werden.

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Thomas H. schrieb:
> Ziffern sind es im ganzen 9 Stück. Links die Liter Gemisch im Tank,
> Drehzahl vierstellig und rechts die Zylinderkopftemperatur dreistellig.

Um ehrlich zu sein: es scheinen mir nur 8 zu sein, 2+3+3, ein mit 
aufgedruckten schwarzen Balken abgetrenntes 8 stelliges Standardglas wie 
aus alten Taschenrechnern.

Vergleiche mit
https://www.reichelt.de/lcd-7-segment-1x8-0-h-12-70mm-reflektiv-lcd-7s-8-6-b-p197509.html
hat zwar Drähte statt Zebras aber das könnte man anlöten wenn die 
Pinbelegung past, ist aber grösser als deine Angabe,

Deins hat 2 x 34 Anschlüsse, das reicht ohne Multiplex für 8 Digits mit 
Dezimalpunkt oder 9 Digits ohne Dezimalpunkte.

von Thomas H. (thomas_h870)


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Wollvieh W. schrieb:
> Ich habe neulich eine Hauptuhr von Jundes/Benzing zerlegt, ebenfalls
> Mitte 80er, die zwei kundenspezifische LCD für die Zeitanzeige hatte.
> Die Displays sahen von Machart und Material, leider nicht von Aufteilung
> und Größe her, tupfengleich aus. Besonders die rückseitige Stempelung
> war mit genau solchen Ziffern, dieser Farbe und "ausgeleierten"
> Abdrücken versehen.
>
> Meine Mutmaßung wäre daher, daß die aus derselben Fabrik kamen. Und daß
> die damals noch nicht in Hongkong stand, sondern irgendwo in
> Deutschland. Ich denke auch, daß das gar keine Spezial-Displays waren,
> sondern nur etwas seltenere Standardvarianten, und daß es für die einen
> Katalog gab.
>
> Hier also ein "ganz gewöhnliches" 9- oder 10-stelliges. Damals sicher so
> verbreitet wie Fußpilz. Heute Unobtainium. Wäre aber echt interessant zu
> wissen, wo sowas damals herkam.
>
> O. D. schrieb:
>> Und noch eine Frage aus Interesse... Was für ein IC übernimmt die
>> Ansteuerung des LCD
>
> Alle Bausteine auf dem Platinenbild zusammen tun das. :) Da ist kein
> Controller mit 2 GB Flash und grafischem Zeichenvorrat in HD versteckt.
> ;)
>
> So wie das sehr unscharfe Bild in Betrieb aussieht, werden da 3 Zahlen
> dargestellt, könnte also im Prinzip von 3 Displays übernommen werden. Es
> kann natürlich noch andere Modi geben, wo alle Ziffern benutzt werden.
> Edit: Es sind ja sogar Trennstriche auf dem Display aufgebracht. Also
> wohl wirklich voneinander unabhängig (nicht unbedingt elektrisch
> gesehen.)
>
> Ich nehme an, das fertige Gerät braucht keine Luftfahrtzulassung? ;)
> Sonst wären wir wieder beim Thema von neulich, warum für uralten Kram
> manchmal unfaßbare Summen gezahlt werden.



Die Trennstriche sind eigens auf dem Glas aufgemalt:)

Zusammengefasst:

LCD,Zebragummi, 7 Segmente, 8 Ziffern, 70mm x 23mm.

: Bearbeitet durch User
von Wollvieh W. (wollvieh)


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Thomas H. schrieb:

> Die Trennstriche sind eigens auf dem Glas aufgemalt:)

Genau. Und da der Hersteller das gemacht hat, wird er gewußt haben 
warum. :)
Mit etwas Glück ist das Modul eine Aneinanderreihung von Einzelziffern, 
die voneinander unabhängig sind. Also praktisch LED-7-Segment-Module in 
Glas. Vom BBC MA5D weiß ich, daß dessen einzelne LCD-Ziffern isoliert 
sind und mit jeweils einem eigenen Baustein angesteuert werden.

Das erleichtert ggf. den Austausch mit was anderem, bzw. das Abgreifen 
der Signale.

> Zusammengefasst:
>
> LCD,Zebragummi, 7 Segmente, 9 Ziffern, 70mm x 23mm.

Wieviele Stellen werden denn für die drei Zahlen jeweils benutzt?

Leider von der Ziffernhöhe her zu klein, aber sowas könnte für einen 
Ersatz taugen:

https://www.reichelt.de/lcd-7-segment-1x2-0-h-12-7mm-reflektiv-lcd-2-0-13-p10179.html

Was ich ganz besonders finde, bei dem Artikel steht als Hersteller: 
"Display. Since 1984."

Und damit finde ich das:

https://display-elektronik.de/de/unternehmen/

"Display Elektronik GmbH wurde 1984 als qualifizierter Zulieferer von 
Flüssigkristallanzeigen und LC-Modulen gegründet. Wir erreichten schnell 
einen erstklassigen Ruf als Lieferant von Standardanzeigen und 
kundenspezifischen LCD’s in hervorragender Qualität. Unsere 
Verkaufsaktivitäten dehnten sich schnell auf ganz Europa und 
außereuropäische Länder aus. "

Ich glaube es könnte sich sehr lohnen, die zu fragen, ob sie so ein 
Display schonmal gesehen haben. :) Das paßt doch wie Arsch auf Eimer.

von H. H. (hhinz)


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von Rainer W. (rawi)


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Thomas H. schrieb:
> Diese Art Display habe ich wirklich noch nie vorher gesehen, gefunden
> habe ich auch keine weiteren Informationen.

Die Displays werden so ähnlich wie Leiterplatten gefertigt. Man braucht 
ein Layout, anhand dessen die Leiterbahnen (TIO statt Kupfer) auf dem 
Träger (Glas statt FR4) entstehen.
Beitrag "Re: transparante Leiterbahnen"

Bei geeigneter Beleuchtung sieht man das Layout der Leiterbahnen auf dem 
Glas

von Thomas H. (thomas_h870)


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Wollvieh W. schrieb:
> Thomas H. schrieb:
>
>> Die Trennstriche sind eigens auf dem Glas aufgemalt:)
>
> Genau. Und da der Hersteller das gemacht hat, wird er gewußt haben
> warum. :)
> Mit etwas Glück ist das Modul eine Aneinanderreihung von Einzelziffern,
> die voneinander unabhängig sind. Also praktisch LED-7-Segment-Module in
> Glas. Vom BBC MA5D weiß ich, daß dessen einzelne LCD-Ziffern isoliert
> sind und mit jeweils einem eigenen Baustein angesteuert werden.
>
> Das erleichtert ggf. den Austausch mit was anderem, bzw. das Abgreifen
> der Signale.
>
>> Zusammengefasst:
>>
>> LCD,Zebragummi, 7 Segmente, 9 Ziffern, 70mm x 23mm.
>
> Wieviele Stellen werden denn für die drei Zahlen jeweils benutzt?
>
> Leider von der Ziffernhöhe her zu klein, aber sowas könnte für einen
> Ersatz taugen:
>
> 
https://www.reichelt.de/lcd-7-segment-1x2-0-h-12-7mm-reflektiv-lcd-2-0-13-p10179.html
>
> Was ich ganz besonders finde, bei dem Artikel steht als Hersteller:
> "Display. Since 1984."
>
> Und damit finde ich das:
>
> https://display-elektronik.de/de/unternehmen/
>
> "Display Elektronik GmbH wurde 1984 als qualifizierter Zulieferer von
> Flüssigkristallanzeigen und LC-Modulen gegründet. Wir erreichten schnell
> einen erstklassigen Ruf als Lieferant von Standardanzeigen und
> kundenspezifischen LCD’s in hervorragender Qualität. Unsere
> Verkaufsaktivitäten dehnten sich schnell auf ganz Europa und
> außereuropäische Länder aus. "
>
> Ich glaube es könnte sich sehr lohnen, die zu fragen, ob sie so ein
> Display schonmal gesehen haben. :) Das paßt doch wie Arsch auf Eimer.




Ich muss mich selbst etwas korrigieren, genau nachgeschaut sind es 8 
Ziffern.

Die Aufteilung ist links 2 Ziffern für den Tankinhalt in Litern, mittig 
3 Ziffern zur Motordrehzahl und rechts die Zylinderkopftemperatur 
dreistellig und über einen Schalter umschaltbar auf die 
Batteriespannung.
Dazu kann ich morgen noch bessere Bilder machen.

Die Frontblende hat einen Ausschnitt für genau die Maße. Da bin ich 
leider wirklich auf die 70mmx23mm, vielleicht 24mm limitiert.

: Bearbeitet durch User
von 🍅🍅 🍅. (tomate)


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Frag halt die hier, was neues Display kosten würde:
https://www.admatec.de/

Müsste man halt vorher raus knobeln, mit LogicAnalyzer, wie die Segmente 
angesteuert werden.

OLED, LED etc kannst wahrscheinlich bei Sonne nicht lesen, unbeleuchtete 
LCDs sind zwar fast überall scheisse, aber in der Anwendung wohl 
optimal.

: Bearbeitet durch User
von Vanye R. (vanye_rijan)


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> Genau das ist das Problem, Kleinserie, für die DG 400 knapp 300 Stück.

Das ist eigentlich gut, weil es bedeutet das dieses Teil nicht
kundenspezifisch war. Das wird also bestimmt noch woanders
verbaut worden sein. Bloss wie finden. :)
Ausserdem ist so ein Fehlerbild bei so alten LCDs nicht
ungewoehnlich. Das passiert da auch Geraeten die einfach nur so
in der Schublade liegen. Vermutlich ist der Kleber der die beiden
Scheiben zusammenhaelt auch nicht mehr so wie er mal vor 40Jahren
war.
Du kannst sowas nachfertigen lassen. Das setzt aber voraus
das du der Firma vernuenftige Unterlagen liefern kannst.
Im Prinzip musst du also das "Datenblatt" schreiben und hier
haben schon viele Leute Probleme damit eins zu lesen.

Schau mal hier:
https://www.youtube.com/watch?v=mo4_5vG8bbU
https://www.youtube.com/watch?v=ZYvxgl-9tNM
https://www.youtube.com/watch?v=10D5jpO45Lo

Ich kenne die aktuellen Befindlichkeiten der Hersteller nicht,
es kann sein das du am Ende 500Euro bezahlst aber dann 10-50
Stueck hast. Das kann sich natuerlich lohnen wenn du noch
zehn Leute kennen die auch eins wollen.

Vanye

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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> MC14544
http://www.bitsavers.org/components/motorola/_dataBooks/1986_Motorola_CMOS_NMOS_Special_Function_Data.pdf
PDF-Seite 110-115
BCD-TO-SEVEN SEGMENT LATCH/DECODER/DRIVER WITH RIPPLE BLANKING

https://www.mouser.de/ProductDetail/Lumex/LCD-S801C42TF?qs=b3SeXyfasVV8ke0AdgVjrg%3D%3D
ein 8-stelliges Zifferndisplay mit 66 Anschlüssen (das Original hat 68)
leider derzeit nicht lieferbar, mit Datenblatt und Abmessungen.

https://www.mouser.de/ProductDetail/Varitronix/VIM-878-DP-RC-S-LV?qs=3ZOqpMxxriogMsAzAY%252Bwdw%3D%3D
nur 36 Anschlüsse, also gemultiplext. 3,52 €

https://www.mouser.de/ProductDetail/Adafruit/5379?qs=MyNHzdoqoQJfdnCheg1Xjg%3D%3D
10-stellig, gemultiplext, 21,16 €

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Thomas H. schrieb:
> Die Frontblende hat einen Ausschnitt für genau die Maße. Da bin ich
> leider wirklich auf die 70mmx23mm, vielleicht 24mm limitiert.

Es geht weniger um den Ausschnitt, mehr um die Abmessung des Glases


Das Reichelt-Teil könnte also mechanisch passen.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


Angehängte Dateien:

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Da die "Platine" auf dem Glas nur einseitig sein kann, ist die Zuordnung 
der einzelnen Segmente zu den Anschlüssen ziemlich einfach. Es gibt 
keine Kreuzungen.
Hier eine Übersicht von RS-Components
https://media.rs-online.com/t_line/L588572-02.gif
https://de.rs-online.com/web/c/?pn=1&searchTerm=lcd+7-segment&rpp=20
leider sind alle zu groß. Das 8-Digit könnte dem nahekommen, ist aber 
nicht mehr lieferbar.

: Bearbeitet durch User
von Klaus (feelfree)


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Michael B. schrieb:
> Das Reichelt-Teil könnte also mechanisch passen.

Das benötigt aber einen Ausschnitt von ca. 80mm in der Breite.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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https://docs.rs-online.com/1be9/0900766b8001b54d.pdf
da ist die alte Bestellnr. des 8-stelligen genannt "RS stock no. 
185-0216"
mit Anschlussbezeichnungen, das PDF ist etwas aus den Fugen geraten.
Auf dem Platinenfoto oben sieht man, dass von den 68 Pins ein paar nicht 
belegt sind, das könnten die Doppelpunkte zwischen den Ziffern sein.

In der Zeichnung ist "BP" der gemeinsame Backplane-Anschluss.

: Bearbeitet durch User
von Roland P. (pram)


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Ein Hinweis auf die Kontaktbelegung könnten noch die 4 gebrückten Pins 
auf der Platine sein.

Schau dir die Frontplatine nochmal an, da siehst du sowohl ganz links 
als auch im rechten Drittel 2x 4 Pins gebrückt + 1 Pin der gar nirgends 
angeschlossen ist. Das sind mmn. Stellen, die nur eine 1 oder 2 anzeigen 
können. Vergleich das mal mit der Belegung im Reichelt LCD, ob diese an 
die "richtigen" Segmente für 1,2 bzw. 3 gehen.

Dann weißt du schon mal ob die Kontaktbelegung passen kann

Gruß Roland

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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noch'n Trick zum Herausfinden der Belegung:
Eine 9V-Batterie mit einem Pol (egal welcher) an den gemeinsamen 
Backplane-Anschluss halten, den anderen Pol mit einem Finger berühren. 
Mit der anderen Hand z.B. eine Büroklammer über die Anschlüsse schieben, 
dann "leuchtet" immer genau ein Segment auf. Der Körperwiderstand reicht 
dazu aus.

von Michael B. (laberkopp)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Eine 9V-Batterie mit

Besser wäre Wrchselspannung

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Davon geht es in der kurzen Zeit nicht kaputt. Klar, einer 
elektrolytischen Zersetzung beugt man mit Wechselspannung vor. Auf Dauer 
ist DC nicht gut. Aber mit dem großen Vorwiderstand kann nicht viel 
passieren.
Erst mal den BP-Anschluß herausfinden. Nach der Zeichnung vorzugsweise 
in einer Ecke.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)



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Auf einem Flohmarkt habe ich mal mehrere 8 1/2 stellige LCDs bekommen 
und dazu eine Platine mit Eagle geroutet und geätzt. Hier Schaltplan und 
Bestückung als PDF.
Dazu gehört noch eine Mikrocontrollerplatine mit einem AVR 8515 im 
quadratischen Gehäuse.

: Bearbeitet durch User
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


Angehängte Dateien:

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Das derzeit nicht lieferbare Lumex-Display von Mouser würde von den 
Abmessungen passen, 63,5mm breit und 20,32mm hoch, 8 Stellen, allerdings 
wie schon geschrieben zwei Pins weniger. Vielleicht findet sich ein 
anderer Händler, der das noch auf Lager hat.

sieht schlecht aus
https://www.lumex.com/Distributor.html
zwei Händler für Lumex in Deutschland, da könnte man anfragen

auch octopart und Digikey haben nichts konkret auf Lager
https://octopart.com/lcd-s801c42tf-lumex-701572
https://www.digikey.de/de/products/detail/lumex-opto-components-inc/LCD-S801C42TR/469791

: Bearbeitet durch User
von Jens G. (jensig)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Davon geht es in der kurzen Zeit nicht kaputt. Klar, einer

Außerdem ist es ja schon kaputt ...

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Na ganz kaputt sieht es nicht aus, es könnte noch reichen, um die 
Pinbelegung herauszufinden. Schade, dass das Lumex-Display nirgends 
lieferbar ist.

Bei octopart steht "Mouser Datasheet 1 page 16 years ago", es existiert 
also seit mindestens 16 Jahren. Im Datenblatt aus Illinois steht rechts 
unten das Datum 04.11.11. Ist das eine amerikanische Schreibweise? 2011 
würde nicht genau zu (2024-16=2008) passen. Aber 2004 noch weniger.

von H. H. (hhinz)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Na ganz kaputt sieht es nicht aus, es könnte noch reichen, um die
> Pinbelegung herauszufinden.

Kann man auch anhand der Elektronik, es sind ja einfache 7-Segment 
Decoder verbaut. Und so könnte man es auch für ein anderes Glas 
anpassen, es darf nur keines für Multiplexbetrieb sein.

von Thomas H. (thomas_h870)


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Nun hatte ich die Möglichkeit den ehemaligen "Verbauer" der Displays zu 
erreichen.
Seine Aussage bringt mich ein klein wenig weiter, aber im Nebel stochere 
ich natürlich noch weiter...

"Das LCD stammt von der Fa. Hamlin. Es handelt sich um ein statisches 
LCD. Leider sind keine Unterlagen darüber mehr vorhanden.
Es hat 8 Ziffern + Dezimalpunkte + Doppelpunkte. Ziffernhöhe 8mm. Die 
genauen Abmessungen müßte man nachmessen, ebenso die genaue Belegung der 
Kontaktstreifen, also welcher Kontakt welchem Segment zugeordnet ist.
Die vielversprechendste Möglichkeit wäre, diese LCDs dann in z.B. China 
nachfertigen zu lassen."

von Vanye R. (vanye_rijan)


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> Die vielversprechendste Möglichkeit wäre, diese LCDs dann in z.B. China
> nachfertigen zu lassen."

Klar, hab ich dir doch gesagt. Aber ich glaube nicht das sich das fuer 
die Stueckzahl 1 lohnt. Du wirst wenigstens noch zehn weitere Leute 
finden muessen mit denen man sich die Kosten teilt. Und du musst Ahnung 
haben wie man so ein Display beschreibt/definiert. Wenn du China/billig 
willst dann kannst du nicht erwarten das sich da einer stundenlang mit 
dir ueber die Spezifikation unterhaelt oder Fehler in deinen 
Anforderungen findet.

Vanye

von Thomas H. (thomas_h870)


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Das ist klar- ein Stück Display würde ich auch nicht fertigen lassen. 
Vielmehr wäre der erste Schritt wirklich die genauen Spezifikationen 
nachvollziehbar zu beschreiben.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Hamlin gehört heute zu Littelfuse. (man beachte die Schreibweise, nicht 
Little)
Auf ebay findet man noch zwei LCD von denen:
https://www.ebay.de/itm/382699899160
https://www.ebay.de/itm/234031612711

Es gab eine Vertretung in Hessen. Letzte Änderung 2014:
https://www.online-handelsregister.de/handelsregisterauszug/he/Darmstadt/HRB/84280/Hamlin-Electronics-Gesellschaft-mit-beschraenkter-Haftung

"Kelsterbacher Straße 12-14, 65479 Raunheim. Gegenstand: Herstellung, 
Vertrieb, Import und Export von Mikroschaltern und anderen elektrischen 
und elektronischen Geräten, Betrieb einer Handelsvertretung"

Conrad listet auch ein paar Produkte von Hamlin, aber keine LCD.

CHICAGO, April 15, 2013 von Littelfuse aquiriert:
https://www.littelfuse.com/about-us/history-and-culture/acquisitions/littelfuse-announces-acquisition-of-hamlin.aspx

Digikey hat noch einen Katalog von Hamlin über Reedkontakte
https://www.digikey.de/en/pdf/h/hamlin/hamlin-reed-switch-catalog

: Bearbeitet durch User
von Thomas H. (thomas_h870)


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Genau zu diesen LCDs habe ich um weitere Informationen gebeten.
Die Raunheimer Firma gibt es nicht mehr- Telefon ging nicht und die 
E-Mail kam zurück.
Bei Digikey stöber ich auch gerade...

Amatec sagt ab 30.000 Displays bekomme ich ein Angebot.:)

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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von Stephan S. (uxdx)


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Wenn Du das Display im Original nicht findest, gibt es 2 Möglichkeiten:

Du kauft ein anderes räumlich passendes 8-stelliges Display
1. und verbindest die Ausgänge der MC14544 mit Fädeldraht mit dem neuen 
Display
2. Du greifst die BCD-Daten an den Eingängen der MC14544 ab und mit 
einem µC wird das neue Display angesteuert

von Vanye R. (vanye_rijan)


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> 2. Du greifst die BCD-Daten an den Eingängen der MC14544 ab und mit
> einem µC wird das neue Display angesteuert

Wenn man die Faehigkeiten dazu hat ist das eigentlich die kluegste
Loesung. Machen ja heute auch viele die HP-Messkram mit kranken VFD
haben. Ein Freund von mir hat da pro Segment des alten HPs ein
modernes Oled genommen. :-D Wobei ich allerdings bei der Anwendung
Flugzeug bei LCD bleiben wuerde. Die sind dann im direkten Sonnenlicht
besser ablesbar. Kann sich auch schon alleine deshalb lohnen. Moderne
LCD-Glaeser haben einen unglaublichen Kontrast bekommen. Da ist in
den letzten 20Jahren auch so einiges passiert.

Vanye

von Gunnar F. (gufi36)


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Stephan S. schrieb:
> Du kauft ein anderes räumlich passendes 8-stelliges Display
>
> und verbindest die Ausgänge der MC14544 mit Fädeldraht mit dem neuen
> Display
> Du greifst die BCD-Daten an den Eingängen der MC14544 ab und mit einem
> µC wird das neue Display angesteuert

Was wohl das Luftfahrtbundesamt dazu sagen wird? Die werden es bestimmt 
lieben...

von Peter D. (peda)


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Stephan S. schrieb:
> 2. Du greifst die BCD-Daten an den Eingängen der MC14544 ab und mit
> einem µC wird das neue Display angesteuert

Die Dekoder habe alle ein Latch, d.h. die werden wohl an den selben 4 
Datenpins hängen und nacheinander gelatcht.
Der MC14544 hat zusätzlich eine Vornullenunterdrückung gegenüber dem 
HEF4543.
Heutzutage macht man die Vornullenunterdrückung in Software.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Thomas H. schrieb:
> Amatec sagt ab 30.000 Displays bekomme ich ein Angebot.:)

Es gibt da wie bei PCBs in China Prototyping für kleines Geld, AFAIR so 
gut 100$ für 10 Stück, plus Versand und Steuern. Die CAD-Files kann man 
u.a. in Gerber abgeben. Bei deinen recht kleinen Gläsern kann es sogar 
für 20 Stück reichen.

von H. H. (hhinz)


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Gunnar F. schrieb:
> Was wohl das Luftfahrtbundesamt dazu sagen wird? Die werden es bestimmt
> lieben...

Das interessiert die gar nicht.

von Vanye R. (vanye_rijan)


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> Es gibt da wie bei PCBs in China Prototyping für kleines Geld,

Deshalb hab ich oben den Link auf Dave gepostet. Der hat das wohl
selber auch mal durchgezogen.

Vanye

von Gunnar F. (gufi36)


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H. H. schrieb:
> Das interessiert die gar nicht.

Sicher? Ich erinnere mich noch an anstrengende Diskussionen zur 
Anbringung einer Kamera (zu Testzwecken) am Landegestell eines 
Helikopters.
vgl. § 11 Anzeigepflichten:
https://bundestag.github.io/gesetze/l/luftvzo/

von H. H. (hhinz)


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Gunnar F. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Das interessiert die gar nicht.
>
> Sicher? Ich erinnere mich noch an anstrengende Diskussionen zur
> Anbringung einer Kamera (zu Testzwecken) am Landegestell eines
> Helikopters.
> vgl. § 11 Anzeigepflichten:
> https://bundestag.github.io/gesetze/l/luftvzo/

Es geht um ein Segelflugzeug mit Hilfsmotor, und da um ein nicht 
vorgeschrieben es Zusatzinstrument.

von Carsten S. (dg3ycs)


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H. H. schrieb:
> Thomas H. schrieb:
>> Amatec sagt ab 30.000 Displays bekomme ich ein Angebot.:)
>
> Es gibt da wie bei PCBs in China Prototyping für kleines Geld, AFAIR so
> gut 100$ für 10 Stück, plus Versand und Steuern. Die CAD-Files kann man
> u.a. in Gerber abgeben. Bei deinen recht kleinen Gläsern kann es sogar
> für 20 Stück reichen.

Hast du da Kontaktdaten?
Bei diesen Preisen wäre das ja schon für das eine oder andere 
Hobbyprojekt im interessanten Bereich.

Ich kenne halt nur die typischen Preise von ziemlich konstant ~2000USD 
für das erste Los von 500pcs (inkl. tooling, dürfte 1,5k ausmachen) und 
für Nachbestellungen dann, je nach Größe des Displays, 25-40ct./Display 
bei 500pcs MOQ. Bei größerer Order (teilweise deutlich) billiger.

Habe aber seit 2020 nicht mehr bestellt.

Thomas H. schrieb:
> Amatec sagt ab 30.000 Displays bekomme ich ein Angebot.:)

Naja, man Fragt ja auch nicht bei BASF nach 5l Farbe nach eigenem Rezept 
sondern wo anders.
Seit vielen Jahren bekommt man Kundesspezifische LCD wirtschaftlich so 
ab 500pcs. . Selbst zu meiner Ausbildungszeit Ende der 90er waren 
Losgrößen von 1k nichts problematisches. Vielleicht wären auch da schon 
500er VE möglich gewesen, ich habe halt nur die eine Losgröße 
mitbekommen. Hatte da mit Entwicklung oder auch nur Einkauf aber auch 
noch nichts am Hut.

Und es ist durchaus möglich das es jetzt Anbieter gibt die das auch 
schon in Kleinststückzahl machen ohne das man zufällig ein in 
Elektronikerkreisen bekannter Youtuber ist. Bin mal gespannt ob jemand 
da Adressen hat.

Gruß
Carsten

von Thomas H. (thomas_h870)


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Genau das wäre nun mein nächster Ansatz gibt es wirklich jemanden, der 
mit einer Firma so etwas verwirklicht hat? Wenn es für 500€  wirklich 20 
Stück gibt, und ich denke jetzt wirklich nur als Richtwert worauf man 
sich im besten Falle einstellen kann, ist immer noch mein Problem, dass 
ich wirklich nicht weiß was für Daten der Anbieter dann benötigt. Für 
mich ist es wirklich seit 6 Tagen komplettes Neuland in dem ich mich 
bewege... :)

von Thomas H. (thomas_h870)


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Bei Ebay die Verkäufer angefragt nach meinem LCD "615 51345788 ergab:

they all appear to be dip parts  i only have these p/n  3906-315 2pcs 
39003155 1pc  3970-3135 1pc and 3pcs unknown

von 🍅🍅 🍅. (tomate)


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Wiki lesen, wie man LCD ansteuert und dann provisorisch irgendein 7seg 
LCD ranbasteln.
Wenn das funktioniert, hast im Prinzip alle Daten, was der Hersteller 
braucht, zum neues zu layouten. Zumindest ist dann klar, welches Pad für 
welches Signal.

von Michael B. (laberkopp)


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🍅🍅 🍅. schrieb:
> Wiki lesen, wie man LCD ansteuert und dann provisorisch irgendein
> 7seg LCD ranbasteln.
> Wenn das funktioniert, hast im Prinzip alle Daten, was der Hersteller
> braucht, zum neues zu layouten. Zumindest ist dann klar, welches Pad für
> welches Signal.

Einfacher wärs, dem Hersteller das alte Display zu schicken, der kann 
daraus alles ableiten was er braucht.

Na gut, Treiberspannung und Temperaturbereich noch nennen.

von Thomas H. (thomas_h870)


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Michael B. schrieb:
> 🍅🍅 🍅. schrieb:
>> Wiki lesen, wie man LCD ansteuert und dann provisorisch irgendein
>> 7seg LCD ranbasteln.
>> Wenn das funktioniert, hast im Prinzip alle Daten, was der Hersteller
>> braucht, zum neues zu layouten. Zumindest ist dann klar, welches Pad für
>> welches Signal.
>
> Einfacher wärs, dem Hersteller das alte Display zu schicken, der kann
> daraus alles ableiten was er braucht.
>
> Na gut, Treiberspannung und Temperaturbereich noch nennen.

Das habe ich auch schon gedacht, bloß der sitzt in den USA...

von Carsten S. (dg3ycs)


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Thomas H. schrieb:
> Das habe ich auch schon gedacht, bloß der sitzt in den USA...

Nicht der Hersteller des Gerätes...
Der Hersteller des "neuen" Displays falls du welche Fertigen lassen 
möchtest. Und der wird, bei den Kleinstmengen und Preisen die hier 
genannt werden, wohl zu 99,9% in China sitzen.

Gruß
Carsten

von Stephan S. (uxdx)


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Ich glaube nicht, dass man damals bei einer Auflage von unter 500 ein 
Spezial-Display für 8x7 Segmente benutzt hat.

Ich würde mal die bekannten LCD-Hersteller anfragen, ob sie ein Display 
im Programm haben, das ein solches LCD-Panel verwendet: 7 Segment, 68 
Anschlüsse und 70 mm breit, notfalls schlachtet man ein Modul und nutzt 
nur das Panel.

z.B. Display Elektronik, Electronic Assembly/DOG, etc

von Andrea B. (stromteam)


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Zum Thema Reparatur:

Beim SAAB 900/9000 ist oft das SID ( SAAB Information Display ) 
altersschwach / defekt. Es gibt Firmen die diese reparieren. Zu finden 
über die entsprechenden Foren. Suchmaschine: saab sid reparatur

von H. H. (hhinz)


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Carsten S. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Thomas H. schrieb:
>>> Amatec sagt ab 30.000 Displays bekomme ich ein Angebot.:)
>>
>> Es gibt da wie bei PCBs in China Prototyping für kleines Geld, AFAIR so
>> gut 100$ für 10 Stück, plus Versand und Steuern. Die CAD-Files kann man
>> u.a. in Gerber abgeben. Bei deinen recht kleinen Gläsern kann es sogar
>> für 20 Stück reichen.
>
> Hast du da Kontaktdaten?

Leider stellen die mir bekannten keine TN mehr her, nur noch TFT. :-(

Ich schau mal was ich da in Erfahrung bringen kann.

von Thomas H. (thomas_h870)


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An dieser Stelle ein ehrliches und großes Dankeschön an jeden, der Zeit 
in mein kleines Problem investiert:)

von Horst S. (h3aau)


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moin,
was für sensoren sind den da drann?
wäre es nicht einfacher die anzeige mit einem kleinen esp32 und einem 
standart-LCD neu aufzubauen?

von Thomas H. (thomas_h870)


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Horst S. schrieb:
> moin,
> was für sensoren sind den da drann?
> wäre es nicht einfacher die anzeige mit einem kleinen esp32 und einem
> standart-LCD neu aufzubauen?


Links im Display Inhalt des Benzintankes in Litern 2-stellig, mittig die 
Motordrehzahl 3-stellig, rechts schaltbar die Batteriespannung mit 
erster Nachkommastelle, oder die Zylinderkopftemperatur 3-stellig.

von H. H. (hhinz)


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Thomas H. schrieb:
> Horst S. schrieb:
>> moin,
>> was für sensoren sind den da drann?
>> wäre es nicht einfacher die anzeige mit einem kleinen esp32 und einem
>> standart-LCD neu aufzubauen?
>
> Links im Display Inhalt des Benzintankes in Litern 2-stellig, mittig die
> Motordrehzahl 3-stellig, rechts schaltbar die Batteriespannung mit
> erster Nachkommastelle, oder die Zylinderkopftemperatur 3-stellig.

Und welcher Art sind die Sensoren?




Das EPROM wird wohl die Kalibrierdaten für den Tank enthalten.

von Thomas H. (thomas_h870)


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H. H. schrieb:
> Thomas H. schrieb:
>> Horst S. schrieb:
>>> moin,
>>> was für sensoren sind den da drann?
>>> wäre es nicht einfacher die anzeige mit einem kleinen esp32 und einem
>>> standart-LCD neu aufzubauen?
>>
>> Links im Display Inhalt des Benzintankes in Litern 2-stellig, mittig die
>> Motordrehzahl 3-stellig, rechts schaltbar die Batteriespannung mit
>> erster Nachkommastelle, oder die Zylinderkopftemperatur 3-stellig.
>
> Und welcher Art sind die Sensoren?
>
>
>
>
> Das EPROM wird wohl die Kalibrierdaten für den Tank enthalten.



Sensorenart? Und schon hört mein Verständnis buchstäblich auf 🙈

Was ich adhoc beschreiben kann- ein alter 2 Takter mit 2 Zündspulen, 
Ende der 70er konstruiert.
Dementsprechend ein Thermoelektrischer Sensor für die 
Zylinderkopftemperatur, mutmaßlich ein kapazitiver für den Tankinhalt, 
ob der Drehzahlsensor induktiv arbeitet müsste ich in Erfahrung bringen, 
und der Batteriespannungssensor...

von H. H. (hhinz)


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Thomas H. schrieb:
> Sensorenart?

Dann kommt ein Neubau also gar nicht in Frage.

von Wollvieh W. (wollvieh)


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Dasselbe Problem wenn man eine Taschenlampe von Glühbirne auf LED 
umrüsten will. Dann sollte man auch die Batterie durch Lithium-Akkus 
ersetzen, der Schalter paßt dann nicht mehr, der Reflektor muß neu und 
das Gehäuse könnte auch kleiner werden.

Es ist zwar absolut machbar, die Signale an die Displaysegmente 
abzugreifen und damit eine Neukonstruktion anzusteuern. Dann kann man 
aber gleich die Signale an die Displaysegmenttreiber oder noch besser an 
die Displaysegmenttreiberwandler abgreifen. Also kurz die 
Eingangssignale.

Irgendwo kommt das nämlich alles analog rein, lächerliche 4 Kanäle. Paßt 
alles in einen modernen Controller wie ihn heute jede Fliegenklatsche 
eingebaut hat. Dann noch ein grafisches OLED mit wahlweise simulierten 
LCD oder Zeigerinstrumenten in mehreren wählbaren Farbschemata und 
fertig ist die Laube. :)

Aber verglichen damit wäre ein neues baugleiches Display aufzutreiben 
und einzubauen viel einfacher und schneller.

: Bearbeitet durch User
von Wollvieh W. (wollvieh)


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H. H. schrieb:

> Das EPROM wird wohl die Kalibrierdaten für den Tank enthalten.

Was mich wundert, daneben ist doch ein Pufferakku? Was will man in dem 
Gerät puffern?
Die braune verstellbare Spule(?) könnte zwar Teil eines Schwingkreises 
sein, aber doch nicht durch alle Kabel bis zum Tank?

Immerhin gibt es einen Quarztakt, der wohl von dem 4521 geteilt wird.

von H. H. (hhinz)


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Wollvieh W. schrieb:
> Was mich wundert, daneben ist doch ein Pufferakku? Was will man in dem
> Gerät puffern?

Gute Frage.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Der Winkelverbinder zur Displayplatine ist selten, 2*29 Pins, wenn ich 
recht gezählt habe. Ich denke auch das ist ein 8-stelliges Display. Wenn 
das Teil von TME nicht so groß wäre, könnte man es reinbasteln.

Der HEF4521 hat einen Quarz. Es gibt nirgends einen Mikrocontroller.
Das Eprom ist vermutlich irgendwie zur Umcodierung der Messwerte für die 
Anzeige programmiert. Vielleicht zur Binär-BCD-Wandlung.

Datenblatt HEF4521:
https://pdf1.alldatasheet.com/datasheet-pdf/view/17755/PHILIPS/HEF4521BP.html

von H. H. (hhinz)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Vielleicht zur Binär-BCD-Wandlung.

Da sind schon BCD-Zähler verbaut: 4518.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Aber nicht nur die, auch 1* 4024 7-stufig binär, und 3* 4040 12-stufig 
binär. Der Rest sind Gatter. Ich sehe aber auch kein Bauteil, das einen 
NiCd Pufferakku braucht.
Und noch ein paar eher analoge Bauteile:
LM231 ist ein "Precision voltage-to-frequency converter with 1-Hz to 
100-kHz FS frequency", 4046 ein VCO mit PLL, 2* LM2902 vierfach-OPs.

Vielleicht durchläuft das Eprom ein "festverdrahtetes" Zustandsdiagramm, 
abhängig von Vorgeschichte und Eingangszuständen. Als Mikrocomputer noch 
teuer waren hat man so etwas gelegentlich gebaut. Ich weiß jedenfalls 
nicht, was ein Eprom ohne Mikrocontroller und Adressbus ausführen 
sollte.
Nur als Decoder kommt es mir etwas übertrieben vor.

: Bearbeitet durch User
von Thomas H. (thomas_h870)


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Wollvieh W. schrieb:

> Aber verglichen damit wäre ein neues baugleiches Display aufzutreiben
> und einzubauen viel einfacher und schneller.



Und genau das ist das Problem. Ich bin von den Platzverhältnissen echt 
unflexibel... 70x25mm.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Wie gesagt, wenn sich 93mm noch irgendwie reinquetschen ließen, bei TME 
in Leipzig wären die auf Lager. Ich sehe eher das Problem der Höhe von 
30mm. Den Ausschnitt könnte man vergrößern und die LEDs zur Seite 
versetzen.

: Bearbeitet durch User
von Thomas H. (thomas_h870)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Wie gesagt, wenn sich 93mm noch irgendwie reinquetschen ließen, bei TME
> in Leipzig wären die auf Lager. Ich sehe eher das Problem der Höhe von
> 30mm. Den Ausschnitt könnte man vergrößern und die LEDs zur Seite
> versetzen.


Das funktioniert leider nicht. Weder ein reinquetschen noch ein 
versetzen der LEDs. Dann würde alleine schon die Frontplatte nicht mehr 
passen.

von H. H. (hhinz)


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Ist die Drehzahl denn wirklich dreistellig nötig? Wenn man da eine 
Stelle einsparen könnte, dann würden doch 6 Stellen reichen.

von Thomas H. (thomas_h870)


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H. H. schrieb:
> Ist die Drehzahl denn wirklich dreistellig nötig? Wenn man da eine
> Stelle einsparen könnte, dann würden doch 6 Stellen reichen.

Theoretisch schon. Kommt man bei dem original 8 stelligen Display durch 
Verzicht auf eine Stelle dann auf 6 Stellen?

von H. H. (hhinz)


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Thomas H. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Ist die Drehzahl denn wirklich dreistellig nötig? Wenn man da eine
>> Stelle einsparen könnte, dann würden doch 6 Stellen reichen.
>
> Theoretisch schon. Kommt man bei dem original 8 stelligen Display durch
> Verzicht auf eine Stelle dann auf 6 Stellen?

Ich ging von

2 für Tank
2 für Drehzahl
3 für Batt/Temp

aus.

Bei deinem achstelligen Display war ja wohl eine Stelle schon nicht 
genutzt.

Mist, dem war wohl doch nicht so.

: Bearbeitet durch User
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