Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Probleme mit Spannungsunterschieden beim Schalten


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von Bada B. (bada_b)


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Hallo zusammen.

Ich habe ein Projekt, wo es um Experimente mit elektromagnetismus geht. 
Ich schalte mit Hallsensoren Mosfets und Transistoren, um bestimmte 
Prozesse während der Drehung des Rotors an- und aus zuschalten. 
Technisch hat jeder Hallsensor einen Schaltkreis, bei dem ein PNP Mosfet 
angeschaltet, also geöffnet wird, damit der Strom über einen NPN 
Transistor, dann durch die Spule und dann durch den 2. NPN Transistor 
geht.

Bis 24 Volt konnte das alles eins sein. Signal und Stromquelle waren auf 
einer Leitung. Um allerdings weitere Ergebnisse zu bekommen will ich auf 
32 Volt gehen. Damit muss ich allerdings Signal und Stromquelle trennen. 
Heißt, Mosfets und Hallsensoren bekommen 8 Volt und die Spule 32.

Und jetzt kommt das Problem: ich musste die Schaltung natürlich etwas 
abändern, klappte auch. Allerdings läuft der Rotor nicht sauber. Das 
heißt, er beschleunigt und plötzlich wirkt es, als wenn die 8V Quelle 
voll Strom leitet oder abbekommt, denn es fließen nicht mehr nur 15 
milliampere, sondern ca. 300 bis 400 oder mehr milliampere. Der Rotor 
sieht dabei aus, als würde er ständig beschleunigen und bremsen. Der 
erste NPN Mosfet läuft heiß, der 2. Gar nicht. Und jetzt das kurioseste: 
die Drähte hängen am Gehäuse, wenn ich dran ziehe, sodass sie unter 
Spannung stehen, verbessert sich das Laufverhalten, solange, bis ich 
wieder locker lasse. Alles ist gelötet, nicht erzeugt einen Kurzschluss 
oder löst den Kontakt, Dioden sorgen nur für eine einzige Stromrichtung. 
Kann mir irgendjemand sagen, ob es ein Phänomen gibt, dass bei schneller 
Schaltung und unterschiedlichen Spannungsquellen, vielleicht auch mit 
Vibration, dafür sorgt, dass sich das ganze negativ beeinflusst und die 
Schaltung nicht macht, was sie eigentlich sollte? Somal keines der Teile 
defekt ist. Alles erfüllt nach wie vor seine Funktion.

Vielen Dank schonmal im voraus, auch wenn es vermutlich mehr Fragen als 
antworten gibt^^.

: Verschoben durch Moderator
von Εrnst B. (ernst)


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Ohne Schaltplan geraten: Du hast GND von den 8V und den 32V nicht 
miteinander verbunden.

von Peter D. (peda)


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Prosa mag sich ja für alles mögliche eignen, aber für Schaltpläne ist 
sie völlig unzureichend.
Machs ganz oldschool, zeichne den Schaltplan.
Geht auch prima auf Papier und mit dem Handy abknipsen.

von Helmut -. (dc3yc)


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Bada B. schrieb:
> bei dem ein PNP Mosfet

Es gibt keinen PNP Mosfet! Poste einen Schaltplan!

Beitrag #7639442 wurde vom Autor gelöscht.
von Peter X. (dcf)


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Wenn man tatsächlich den ganzen Eröffnungsthread durchliest kommen mir 
doch arge Zweifel der Ernsthaftigkeit. Dazu kommt dass der User frisch 
angemeldet ist, mit einem lustigen Nick.

Benutzername  bada_b
Vorname  Bada
Nachname  Bing
Firma
Angemeldet seit  05.04.2024 14:31
Beiträge  1

Das Mosfets auch Transistoren sind lassen wir mal außen vor, ebenso dass 
der TO sie wohl in NPN und PNP hat.

Ich bleibe erst einmal skeptisch.

: Bearbeitet durch User
von Bada B. (bada_b)


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Ich habe mich einfach mit Google angemeldet, und da habe ich mich wegen 
youtube so genannt. Die Frage ist absolut ernst gemeint.

von Rainer W. (rawi)


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Bada B. schrieb:
> Ich habe mich einfach mit Google angemeldet, und da habe ich mich wegen
> youtube so genannt. Die Frage ist absolut ernst gemeint.

Das Posting von Helmut auch.

Helmut -. schrieb:
> Poste einen Schaltplan!

von Bada B. (bada_b)


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Tatsächlich wäre Ground nicht nötig. Ground sitzt am Hallsensor. Kommt 
ein Magnet vor dem Hallsensor, wird die Spannung in dem PNP Mosfet 
aufgebaut. Genauso wie jeder NPN dann am Gate eine positive Spannung 
erfährt, welche ebenfalls über source zum Hallsensor geht. Zuvor war 
allerdings auch alles, also 8 und 32V auf Ground und da war das Problem 
noch schlimmer. Keine Drehung, alles wurde bliebe offen und hat sich 
nachdem der Magnet den Sensor verlassen hat, nicht wieder geschlossen.

von Peter X. (dcf)


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Bada B. schrieb:
> Tatsächlich wäre Ground nicht nötig. Ground sitzt am Hallsensor.
> Kommt
> ein Magnet vor dem Hallsensor, wird die Spannung in dem PNP Mosfet
> aufgebaut. Genauso wie jeder NPN dann am Gate eine positive Spannung
> erfährt, welche ebenfalls über source zum Hallsensor geht. Zuvor war
> allerdings auch alles, also 8 und 32V auf Ground und da war das Problem
> noch schlimmer. Keine Drehung, alles wurde bliebe offen und hat sich
> nachdem der Magnet den Sensor verlassen hat, nicht wieder geschlossen.

Bist Du Schriftsteller?

POSTE EINEN SCHALPLAN!

von Thomas F. (tommf)


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Bada B. schrieb:
> PNP Mosfet

Mann, informiere dich doch erst mal über die Grundlagen, oder lies dir 
mal durch, was du hier schreibst. Klare Begriffe bringen klare Gedanken 
und erlauben erst den Austausch.

: Bearbeitet durch User
von Peter X. (dcf)


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Bada B. schrieb:
> Tatsächlich wäre Ground nicht nötig. Ground sitzt am Hallsensor.
> Kommt
> ein Magnet vor dem Hallsensor, wird die Spannung in dem PNP Mosfet
> aufgebaut. Genauso wie jeder NPN dann am Gate eine positive Spannung
> erfährt, welche ebenfalls über source zum Hallsensor geht. Zuvor war
> allerdings auch alles, also 8 und 32V auf Ground und da war das Problem
> noch schlimmer. Keine Drehung, alles wurde bliebe offen und hat sich
> nachdem der Magnet den Sensor verlassen hat, nicht wieder geschlossen.

Gerade noch einmal gelesen..was für ein Stuss.

von Marcel V. (mavin)


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Bada B. schrieb:
> die Drähte hängen am Gehäuse, wenn ich dran ziehe, sodass sie unter
> Spannung stehen, verbessert sich das Laufverhalten, solange, bis ich
> wieder locker lasse

Das ist eine rein mechanische Resonanzerscheinung, da würde ich keinen 
weiteren Gedanken mehr dran verschwenden. Falls das stören sollte, dann 
spann den Motor einfach fest in einen Schraubstock ein und dann rappelt 
da auch nix mehr!

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Peter X. schrieb:
> POSTE EINEN SCHALPLAN!

Schaltplan ist nur was fuer woke Weicheier. Zumindest am Freitag. Da ist 
Tag der Prosa. ;)

von Helmut -. (dc3yc)


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Dieter D. schrieb:
> Schaltplan ist nur was fuer woke Weicheier.

Wenn's schon woke sein soll, dann bitte entweder "Weicheier (m,w,d)" 
oder "Weicheier:Innen und Weicheier" oder so.

von Joachim B. (jar)


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Bada B. schrieb:
> Tatsächlich wäre Ground nicht nötig.

du weißt doch schon alles, damit brauchst du keine Hilfe mehr!

von Magnus M. (magnetus) Benutzerseite


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Weicheiernde...

Beitrag #7639543 wurde vom Autor gelöscht.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Helmut -. schrieb:
> Weicheier:Innen

Jede schreibt das unterschiedlich.  Fuer Schueler ist heute der 
wichtigste Zettel, welche Form die Lehrerin wuenscht Mit *, oder : 
grosses kleines i usw. Sonst gibt das immer Ärger.

von Jens M. (schuchkleisser)


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Kingkong hat angerufen, sein Kumpel Godzilla hat hier mitgelesen und ist 
am Schlaganfall verstorben.

von Peter X. (dcf)


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Bada B. schrieb:
> Die Frage ist absolut ernst gemeint.

Dann poste einen Schaltplan mit Bezeichnung der Bauteile. Verlinke auf 
die Datenblätter für die verwendeten aktiven Bauteile. Zeige Fotos von 
dem Aufbau des Projekts.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Peter X. schrieb:
> Schaltplan

Früher wußte jeder, was ein Schaltplan oder Schaltbild war, weil das 
jedem Gerät beilag. Heute gibt es das nicht mehr. Da muss man so etwas 
erklären, wenn man danach fragt. Die Erklärung sollte dann aber als 
TikTok-Video-Link zugeschickt werden. Erklärende Texte über 
Twitter-Länge, schafft heute kaum noch jemand mehr geistig zu 
verarbeiten.

von Bada B. (bada_b)


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Ok, ich hab den Schaltplan aufgezeichnet. Da du der einzige zu sein 
scheinst, der das Sachlich betrachtet und zumindest ne gute Vermutung 
hast, Antworte ich dir mal. Ich hoffe das angehängte Bild ist erkennbar. 
Das ist die erste Schaltung. Mit 24Volt funktioniert es tadellos, trotz 
Vibration gibt es keinerlei Resonanzerscheinung, welche ausgelöst wird. 
Das für mich irritierende ist, wenn ich in dieser Schaltung den Pluspol 
zum einen am P-dotierten Mosfet und dann zusätzlich noch ausschließlich 
am Drain des N dotierten Mosfet anschließe, gibt es ein ähnliches 
Problem. In der Zeichnung ist ein Kondensator, welcher den Zusammenbruch 
der Spule aufnimmt. Wenn ich also den Pluspol am Drain des N-dotierten 
anbringe, sorgt kurioserweise die Spannung des Kondensators dafür, wie 
schnell der Motor läuft und wird die Spannung zu hoch (sollte er nicht 
an der Batterie hängen), dann hört der Motor auf zu drehen, bis der 
kondensator entladen ist. Setze ich ein Kabel mit einer Krokodilklemme 
(z.b.eines Multimeters) an den Pluspol des Kondensators, verändert sich 
dabei der Lauf, bzw. Wird früher gebremst. Es ist also ein 
Resonanzproblem, das vermutlich auch durch Vibration ausgelöst werden 
kann aber da ist noch mehr. Die Schaltung muss irgendwie sauber 
funktionieren können, unabhängig, ob ich daran ziehe. Das Schaltbild 
funktioniert jedenfalls. Es kommen noch weitere aber da ich aber nur 
begrenzt schreiben kann, nacheinander. Beschriftet sollte es eigentlich 
sein. HS steht für den Hallsensor und das P und das N stehen für die 
jeweilige dotierung der Mosfet.

Hallsensor:A3144
Mosfets: IRF9540N (P)
         IRF830

Also ziemliche Standard Dinger und sollten nicht wegen des Typs, sondern 
der Bauweise eines Mosfets das Problem sein, sofern sie das Problem 
sind.

Dioden: SY360/8

von Εrnst B. (ernst)


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Bada B. schrieb:
> Ok, ich hab den Schaltplan aufgezeichnet.

Mosfets werden über die Potential-Differenz zwischen Source und Gate 
angesteuert.

von Bada B. (bada_b)


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Das ist die zweite Schaltung. Hier wollte ich einfach die 8 Volt 
einfügen und entsprechend die 32 Volt durch den N-dotierten schicken, 
sobald er geöffnet wird. Ergebnis: sobald der Hallsensor den Magneten 
wahrnimmt, fließt Strom aber nicht so und nicht dort, wo er soll. 
Verlässt der Magnet den Hallsensor wieder bleibt der exakte Zustand. 
Wenn ich es andrehe, schwanken die Stromwerte extrem, zwischen 300 mA 
und 1A. Allerdings geht kaum was durch die Spule, geschweige denn, dass 
es irgendwie nützlich wäre.

von Bada B. (bada_b)


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Nun zur dritten Schaltung. Hier habe ich die Minuspole der Batterien 
voneinander getrennt, der Hallsensor ist jetzt die Leitung für alle 
Mosfets. Rein technisch läuft es mehr oder minder aber wie bereits 
erwähnt, erzeugt eine beschleunigung ein Problem. Manchmal läuft er auch 
nur kurz, und stoppt dann, weil der Strom wieder falsch fließt, ähnlich 
der zweiten Schaltung, nur nicht so extrem. Ziehe ich dann an den 
Kabeln, wird der Stromfluss auf die 14 mA begrenzt, bzw.wenn er steht 
und es fließen irgendwo 0,3mA, dann sorgt das ziehen dafür, dass dieser 
Fluss wieder auf 14mA runtergesetzt wird. Dasselbe passiert auch, wenn 
ich die 32 Volt vom Kreis entferne, dann fließen auch nur die 14mA der 
8V Batterie, durch die Hallsensoren.

von Bada B. (bada_b)


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Ja und so habe ich sie auch geschaltet. 8Volt sind am gate und gehen 
über source (0Volt). 32 Volt liegen bei Drain an und gehen über source 
raus.

: Bearbeitet durch User
von Εrnst B. (ernst)


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Bada B. schrieb:
> Ja und so habe ich sie auch geschaltet.

Nö. Überleg nochmal warum ein Multimeter zwei Strippen hat, eine Rote 
und eine Schwarze.

Dann nimm dir zwei Buntstifte, und zeichne für jeden FET den Stromkreis 
(Kreis=geschlossen!) wie beim Einschalten das Gate aufgeladen wird. Und 
beim Abschalten, wie es Entladen wird. Beachte dabei auch die Dioden...

von Heinrich K. (minrich)


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Das lügt an den SY Dioden. Die wünschen sich die DDR zurück und 
verweigern seit 35 Jahren "richtige Arbeit". Einfach den Druck 
erhöhen...an den Sperrschichten oder Sperranlagen.

von Helmut -. (dc3yc)


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Heinrich K. schrieb:
> Einfach den Druck
> erhöhen...an den Sperrschichten oder Sperranlagen.

Oder die Amper hochskillen!

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Bada B. schrieb:
> Nun zur dritten Schaltung
Der ist völlig unleserlich.

Zeichne die Mosfets so, wie sie im Dstenblatt gezeichnet sind: mit der 
immer vorhandenen Bulkdiode.

Mein Tipp zum erfolgreichen Buchautor: lerne Lesen und Schreiben. Dann 
lies viele andere Bücher, verstehe, wie sie aufgebaut sind und was sie 
aussagen. Dann schreibe dein eigenes Buch.

Für Schaltungsentwickler gilt das selbe: lerne die Grundlagen der 
Elektronik. Dann lies andere Schaltpläne und verstehe, wie sie 
funktionieren. Dann probiere es mit deiner eigenen Schaltung.

Du hast ganz offensichtlich die ersten beiden Schritte vernachlässigt.

: Bearbeitet durch Moderator
von Bada B. (bada_b)


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> Dann nimm dir zwei Buntstifte, und zeichne für jeden FET den Stromkreis
> (Kreis=geschlossen!) wie beim Einschalten das Gate aufgeladen wird. Und
> beim Abschalten, wie es Entladen wird. Beachte dabei auch die Dioden...


Nun, die erste Schaltung funktioniert tadellos, weil die Mosfets zu 100% 
richtig geschaltet sind. Ich weiß also, wie sie geladen werden und das 
es eine Frage des potentialunterschiedes ist.

Also wüsste ich gerne, wo du da das Problem siehst, denn ich weiß auch 
wie Kondensatoren ge- und entladen werden. Ich frage ja hier, weil ich 
selbst damit nicht weiter komme. Denn die Potentiale werden beachtet. In 
Abbildung drei, sieht man, dass der Hallsensor den P dotierten Mosfet 
öffnet, da der Strom beim erkennen des Magnetfeldes vom Gate des P 
dotierte Mosfets Richtung Hallsensor geht. Der Strom kann jetzt Richtung 
N-dotierte Mosfets, die Spannung liegt somit am Gate und wird ebenfalls 
über den Hallsensor geöffnet, da es von source weg geht und eine 
potentialdifferenz entsteht. Die dioden lassen diese Richtung auch nur 
zu. Entladen werden sie über die 10k Ohm Widerstände. Sind die Mosfets 
geöffnet, kann der Strom mit 32 Volt durch drain, source, die Spule und 
wieder durch Drain und source. Sollte ich falsch liegen und Grundlegende 
andere Dinge nicht kennen oder beachten, dann bitte ich dich, mich 
darüber aufzuklären. Und bitte für einen 3jährigen. Ich bin noch nicht 
lange im Thema aber ich will das Problem lösen, damit ich es in Zukunft 
nicht nochmal verkacke.

: Bearbeitet durch User
von Rolf (rolf22)


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> Bist Du Schriftsteller?

Oder Nutzer von Google Translator.
Vielleicht auch von ChatGPT, mit dem Prompt: "Schreib mir was 
Technisches für meine Bastelei".

von Rolf (rolf22)


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Bada B. schrieb:
> Also wüsste ich gerne, wo du da das Problem siehst

Das Problem ist deine Art, die deutsche Fachsprache ins 
Unverständliche/Falsche zu verschwurbeln.

von Bada B. (bada_b)


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Lothar M. schrieb:
> Bada B. schrieb:
>> Nun zur dritten Schaltung
> Der ist völlig unleserlich.
>
> Zeichne die Mosfets so, wie sie im Dstenblatt gezeichnet sind: mit der
> immer vorhandenen Bulkdiode.
>
> Mein Tipp zum erfolgreichen Buchautor: lerne Lesen und Schreiben. Dann
> lies viele andere Bücher, verstehe, wie sie aufgebaut sind und was sie
> aussagen. Dann schreibe dein eigenes Buch.
>
> Für Schaltungsentwickler gilt das selbe: lerne die Grundlagen der
> Elektronik. Dann lies andere Schaltpläne und verstehe, wie sie
> funktionieren. Dann probiere es mit deiner eigenen Schaltung.
>
> Du hast ganz offensichtlich die ersten beiden Schritte vernachlässigt.

Aha, er ist also völlig unleserlich... Aber du weißt um die immer 
vorhandene Bulkdiode. Ok, du hast es erfasst, ich bin kein 
Systemelektronik und doch erkennst du, was es ist und zusätzlich 
definiere ich es dir aus. Es geht um ein Problem, dass ich jetzt lösen 
will. Die ersten zwei Schritte sind auch für das jetzige Problem 
irrelevant. Es gibt ein Problem, vorbei an den üblichen 
funktionsbeschreibungen der Bauteile und ich habe danach gefragt, ob 
hier jemand etwas davon weiß. Wenn du es nicht weißt, ok, aber versuch 
mir nicht zu erklären, dass du nicht erkennst, was ich da geschrieben 
habe.

Ps.: ich habe es extrem vereinfacht, da netterweise auch Mosfets die 
unterschiedlichsten Schaltzeichen haben und ich denke nahezu jeder hier 
kennt einen Mosfet, seine Funktionsweise und kann den Strompfad am 
Pluspol ablesen.

von Bada B. (bada_b)


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Rolf schrieb:
> Bada B. schrieb:
>> Also wüsste ich gerne, wo du da das Problem siehst
>
> Das Problem ist deine Art, die deutsche Fachsprache ins
> Unverständliche/Falsche zu verschwurbeln.

Ok, gut, was hast du nicht verstanden, was ist für dich nicht erkennbar? 
Ich bin mir darüber im klaren, dass ich die Fachsprache nicht beherrsche 
aber wenn es Verständnisprobleme gibt, kann man das sicher klären. So 
unverständlich kann es jedoch nicht sein, denn mindestens einer hat mir 
dazu schon etwas gesagt.

von Εrnst B. (ernst)


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Bada B. schrieb:
> weil die Mosfets zu 100%
> richtig geschaltet sind.

Nö.
Wenn dir das mit den Buntstiften zu kompliziert ist, nimm einen Finger 
und folge der Leiterbahn vom Stromversorgungs-Pluspol zum Mosfet-Gate 
und dann vom Mosfet-Source zurück zum Stromversorungs-Minuspol.

Brauchst du nur einen Finger für!

Danach wird's furchtbar kompliziert: Überleg dir, was wohl ein 
Multimeter im Volt-Messbereich anzeigen würde, wenn du die schwarze 
Strippe an Mosfet-Source und die Rote Strippe an Mosfet-Gate halten 
würdest.

Ist eine super-komplexe Denkaufgabe, schafft kaum jemand der nicht 
mindestens drei Doktortitel in dem Bereich hat. Aber wir glauben fest an 
dich!

von Sebastian W. (wangnick)


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Bada B. schrieb:
> Das ist die erste Schaltung.

Ich nehme mal an dass da eine Verbindung an den zwei Kreuzungspunkten 
sein soll (eine solche Verbindung wird normalerweise durch einen fetten 
Punkt gezeichnet).

Aber was soll hier passieren? Mir kommt der N-FET in diesem 
Schaltungsteil völlig nutzlos vor.

LG, Sebastian

von Alfred B. (alfred_b979)


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Bada B. schrieb:
> ich denke nahezu jeder hier
> kennt einen Mosfet, seine Funktionsweise und kann den Strompfad am
> Pluspol ablesen.

Ahaaaahh... jaja.

Und wir wissen sogar, daß man Bauteile mit mehr als 2 Pins
sogar mehr als nur "einfach verkehrt herum" verbauen kann.

Bringt nur nichts, um zu wissen, WAS genau DU TATEST/TUST.


Also beruhige Dich mal, und verhalte Dich wie ein Ratsucher:

[0. Reagiere nicht auf jeden Satz, der Dir nicht paßt.]

1. Zeichne Schaltpläne SO, wie das auch ALLE ANDEREN tun.
   (= Verbessere den jetzigen.)

2. Fotos, mehrere, gute/aussagekräftige, vom realen Aufbau.

3. Beschreibende Prosa (auch "alles nochmal neu", ergänzend
   zu Punkt 1 und 2, damit alles glasklar wird).


DANN... kann man hier weiterreden.

: Bearbeitet durch User
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Bada B. schrieb:
> Aha, er ist also völlig unleserlich...
Ja, auch wenn man es schönsäuft: das ist ein Schaltplan auf dem Niveau 
"Kindergartengekritzel".

> Aber du weißt um die immer vorhandene Bulkdiode
Ja, und auch um die Nebenwirkungen und Probleme, die sie mit sich 
bringt: in eine Richtung leitet der Mosfet immer.

Sebastian W. schrieb:
> Mir kommt der N-FET in diesem Schaltungsteil völlig nutzlos vor.
Je nachdem, wo die Source ist (links), könnte das Gebilde als 
(Bulk-)Diode wirken, die dann in Reihe zu den anderen beiden Dioden 
liegt.

Nutzlos bleibt das Gebilde trotzdem, denn wenn die Source rechts ist, 
dann sperrt der Mosfet, wenn die Dioden leiten...

: Bearbeitet durch Moderator
von Bada B. (bada_b)


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Εrnst B. schrieb:
> Bada B. schrieb:
>> weil die Mosfets zu 100%
>> richtig geschaltet sind.
>
> Nö.
> Wenn dir das mit den Buntstiften zu kompliziert ist, nimm einen Finger
> und folge der Leiterbahn vom Stromversorgungs-Pluspol zum Mosfet-Gate
> und dann vom Mosfet-Source zurück zum Stromversorungs-Minuspol.
>
> Brauchst du nur einen Finger für!
>
> Danach wird's furchtbar kompliziert: Überleg dir, was wohl ein
> Multimeter im Volt-Messbereich anzeigen würde, wenn du die schwarze
> Strippe an Mosfet-Source und die Rote Strippe an Mosfet-Gate halten
> würdest.
>
> Ist eine super-komplexe Denkaufgabe, schafft kaum jemand der nicht
> mindestens drei Doktortitel in dem Bereich hat. Aber wir glauben fest an
> dich!


Du weißt aber schon, dass der erste Mosfet P-dotiert ist und über das 
Gate entladen und nicht geladen werden muss? Er läuft mit minus 
spannung. Und wenn du jetzt den Finger nimmst und vom pluspol zum ersten 
mosfet gehst, dann siehst du, dass die Ladung über Gate in den 
Hallsensor geht, und deswegen auf macht, wenn der Hallsensor ein 
Magnetfeld registriert. Wenn der Mosfet jetzt aufheht, kannst du mit dem 
Finger weiter gehen und siehe da: der geöffnete P-dotierte Mosfet führt 
den Strom zum Gate, des jeweiligen N-dotierten Mosfet, dessen source, in 
allen drei Zeichnungen, entweder zum Minuspol oder aber zum Hallsensor 
führt, was in allen drei Fällen dafür sorgt, dass sämtliche Mosfets zum 
Zeitpunkt des Megnetfeldflusses geöffnet sind.

von Bada B. (bada_b)


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> Nutzlos bleibt das Gebilde trotzdem, denn wenn die Source rechts ist,
> dann sperrt der Mosfet, wenn die Dioden leiten...

Nun, der Grund für dieses "Kindergartengekritzel" ist wohl meine 
fälschlicherweise getroffene Annahme, dass es selbsterklärend ist, das 
der Mosfet so eingebaut ist, dass er immer sperrt, wenn kein Signal 
kommt und das ich das nicht extra noch auführen muss, da du ja 
richtigerweise erkannt hast, dass es sonst nutzlos wäre. Das ist ja der 
Punkt. Die Dioden und Mosfets sind mit Absicht zusätzlich in die 
zwingende Richtung des Flusses ausgerichtet, um möglichst induktive 
Ladungen nicht auf die Gates zuzulassen und natürlich sperrt alles, 
solange bis der Magnet am Hallsensor ankommt. Das muss ich jetzt extra 
noch ausführen? Die Frage war nicht "wie setze ich den Mosfet richtig", 
sondern, kennt jemand ein Phänomen, bei dem das beschriebene zu 
beobachten ist? Gibt es andere Möglichkeiten der Schaltung oder kann ich 
es unterdrücken? Darüber, ob die Zeichnung nicht deinen Maßstäben 
entspricht können wir gerne später sprechen.

von Bada B. (bada_b)


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Sebastian W. schrieb:
> Bada B. schrieb:
>> Das ist die erste Schaltung.
>
> Ich nehme mal an dass da eine Verbindung an den zwei Kreuzungspunkten
> sein soll (eine solche Verbindung wird normalerweise durch einen fetten
> Punkt gezeichnet).
>
> Aber was soll hier passieren? Mir kommt der N-FET in diesem
> Schaltungsteil völlig nutzlos vor.
>
> LG, Sebastian

Keine Sorge, ist er nicht. Es werden 2 N-Fets benötigt und die 
Verbindung sorgt dafür, das der volle Strom vom P-Fet durch den N-Fet 
kommt. Diese Schaltung funktioniert, wie gesagt und der Grund für die 2 
N-fets ist die Induktive last. Wenn die Spule entladen wird, geht sie 
auf den Kondensator. Wäre das nicht der Fall, würde der Strom direkt zur 
Spule zurück, ohne den Kondensator zu passieren.

von Christian M. (christian_m280)


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Bada B. schrieb:
> Die Frage war nicht "wie setze ich den Mosfet richtig", sondern, kennt
> jemand ein Phänomen, bei dem das beschriebene zu beobachten ist?

So geil!

Gruss Chregu

von Bada B. (bada_b)


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Sebastian W. schrieb:
> Bada B. schrieb:
>> Das ist die erste Schaltung.
>
> Ich nehme mal an dass da eine Verbindung an den zwei Kreuzungspunkten
> sein soll (eine solche Verbindung wird normalerweise durch einen fetten
> Punkt gezeichnet).
>
> Aber was soll hier passieren? Mir kommt der N-FET in diesem
> Schaltungsteil völlig nutzlos vor.
>
> LG, Sebastian

Bzw. Kleiner Zusatz. Hier wirkt es tatsächlich überflüssig aber das 
gesamte Gebilde ist größer und arbeitet mit Induktivitäten. Es sind drei 
Kreise Parallel und noch einiges dazu aber nur alleine der Schaltkreis 
macht Probleme.

von Εrnst B. (ernst)


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Bada B. schrieb:
> Du weißt aber schon, dass der erste Mosfet P-dotiert ist und über das
> Gate entladen und nicht geladen werden muss?

Es geht nicht um den P-Kanal, sondern um die zwei N-Kanal FETs.

Nochmal: Dieser FET leitet, wenn die Spannung an G höher ist als die 
Spannung an S.
Der FET "sieht" nur seine drei Beinchen, und hat keine Ahnung wo du 
meinst das GND wäre.

So, jetzt schau dir den Schaltplan-Ausschnitt nochmal an:
Welche Spannung gegen GND liegt da wohl am Source-Pin, wenn da 
nennenswert Strom durch den FET fließen soll? Und was bringt dir deine 
32V-Spannungsquelle, wenn du sie nur zum Mosfet-heizen verwendest?

: Bearbeitet durch User
von Bada B. (bada_b)


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> So, jetzt schau dir den Schaltplan-Ausschnitt nochmal an:
> Welche Spannung gegen GND liegt da wohl am Source-Pin, wenn da
> nennenswert Strom durch den FET fließen soll? Und was bringt dir deine
> 32V-Spannungsquelle, wenn du sie nur zum Mosfet-heizen verwendest?

Ok, endlich mal ein Ansatz. Also, die linie, wo das Fragezeichen sitzt, 
führt zum Minuspol der 8 Volt zurück. Der Gedanke bei der Schaltung war: 
P-fet geht auf, 8Volt liegen am Gate, und diese 8 Volt gehen zum 
Minuspol der 8 Volt zurück, während die 32 Volt lediglich von drain zu 
source auf macht. Hat nicht geklappt, bzw. Fets machen nicht mehr zu, 
nachdem der Hallsensor einmal geöffnet hat. Deswegen habe ich es in der 
Dritten Schaltung komplett getrennt, mit etwas mehr aber immernoch 
mäßigem Erfolg. Hast du ne Lösung dafür?

: Bearbeitet durch User
von Bada B. (bada_b)


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> 32V-Spannungsquelle, wenn du sie nur zum Mosfet-heizen verwendest?

Und genau das ist ja das Problem, dass soll es nicht tun. Ich hatte 
schonmal mit 15 Volt 100Volt angesteuert, allerdings mit nur einem Fet, 
dass ging, hier sieht es aber anders aus.

von Sebastian W. (wangnick)


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Bada B. schrieb:
> die Verbindung sorgt dafür, das der volle Strom vom P-Fet durch den N-Fet kommt

Denk da doch bitte noch einmal drüber nach. Wenn der volle Strom durch 
diesen N-FET fließen soll, dann soll sein Widerstand sehr klein werden. 
Dann nähert sich die Spannung an S aber an die Spannung an D an. Und da 
D und G verbunden sind, wird die Spannungsdifferenz zwischen G und S 
kleiner, so dass der N-FET abschnürt!

Wenn man mit einem N-FET an der Versorgungsspannungsseite "high side" 
durchschalten will, dann braucht man eine Gatespannung ÜBER der 
Versorgungsspannung. Bei deinem IRF830 muss Vgs 10V sein damit Rds 
1.5Ohm wird. Wenn dann 1A fließt wird Vds 1.5V und Vgd also 8.5V.

LG, Sebastian

: Bearbeitet durch User
von Günter L. (Firma: Privat) (guenter_l)


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von Bada B. schrieb:
>Wenn die Spule entladen wird,

>kennt jemand ein Phänomen, bei dem das beschriebene zu
>beobachten ist?

Wenn man bei einer Spule den Strom abschaltet induziert
sie eine hohe Spannung, weil es ihr widerstrebt, daß sich
der Strom schnell ändert. Die Polarität der induzierten
Spannung ist umgekehrt der zuvor angelegten Spannung.
Vielleicht ist das dein Phänomen was du dir nicht erklären
kannst? Was ist das denn für eine Spule, Elektromagnet,
Motor oder was ganz anderes?
Was ist denn überhaupt das Ziel, was soll denn die
Schaltung überhaupt machen? Deine Schaltpläne sind wirr.
Übersichtlich wird ein Schaltplan wenn es eine gemeinsame
Masse gibt, und der Schaltplan von links nach rechts
gelesen werden kann. Die Masse unten ist und die
Betriebsspannungen oben sind. Und Leitungsverbindungen
einen Punkt haben. Dein Text ist auch wirr, versteht
kein Mensch.

von Joachim B. (jar)


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Günter L. schrieb:
> Dein Text ist auch wirr, versteht
> kein Mensch.

wurde ihm schon mitgeteilt, aber er trollt weiter.

von Bada B. (bada_b)


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> durchschalten will, dann braucht man eine Gatespannung ÜBER der
> Versorgungsspannung. Bei deinem IRF830 muss Vgs 10V sein damit Rds
> 1.5Ohm wird. Wenn dann 1A fließt wird Vds 1.5V und Vgd also 8.5V.
>
> LG, Sebastian

Nun, das mag ja alles richtig sein, aber du hast dir da den Schaltplan 
ausgesucht, der läuft und mit 24 Volt betrieben wird. Diese Schaltung 
macht mir keine Probleme. Es liegen da 24 Volt am Gate und an Drain.

Wenn man allerdings von den 8 Volt und einer der anderen Schaltungen 
ausgeht, hast du recht, die Spannungsdifferenz ist hoch. Meine Annahme 
war jedoch, und das hat sich bei einem einzelnen Fet bestätigt, dass die 
32 Volt nur über Drain und source gehen und sich somit, zumindest nicht 
öffnend auf das Gate auswirken kann. Da es jedoch doch irgendwie so kam, 
habe ich den minuspol von source nicht mehr auf die direkt auf die 8 
Volt gesetzt, sondern auf den Hallsensor, was dann, zumindest teilweise 
funktioniert.

von Bada B. (bada_b)


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Günter L. schrieb:
> von Bada B. schrieb:
>>Wenn die Spule entladen wird,
>
>>kennt jemand ein Phänomen, bei dem das beschriebene zu
>>beobachten ist?
>
> Wenn man bei einer Spule den Strom abschaltet induziert


Ja, das ist korrekt, und ist Teil des ganzen und hat sich bei dem 24 
Volt Schaltkreis kein bisschen ausgewirkt. Tatsächlich bleibt das 
Problem ja auch bestehen, selbst wenn die Energie der Spule bereits 
abgebaut ist und nichts mehr tut.

Was ich sagen kann, die Induktivität soll genutzt werden, um den Motor 
effizienter zu machen. Das hat mit der von mir gezeigten Schaltung hier 
nur noch nicht viel zu tun. Es geht erstmal darum, dass Problem mit der 
Schaltung zu lösen, damit der Motor überhaupt läuft, ohne zu stottern.

: Bearbeitet durch User
von Peter D. (peda)


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Ich weiß nicht, was daran so unsäglich schwer sein soll, das Symbol 
eindeutig zu zeichnen, daß jeder erkennen kann, ob N oder P und was D 
und S ist.
Es würde Dir auch selber helfen, Schaltungsfehler leichter zu erkennen.

von Obelix X. (obelix)


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Peter D. schrieb:
> Ich weiß nicht, was daran so unsäglich schwer sein soll

Und Punkte an Verbindungen zu zeichnen ...

von Roland F. (rhf)


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Hallo,
Bada B. schrieb:
> Es geht erstmal darum, dass Problem mit der
> Schaltung zu lösen, damit der Motor überhaupt läuft, ohne zu stottern.

Mit den von dir gegebenen Informationen ist es unmöglich dir zu helfen.
Dein Schaltbild/Schaltplan ist mit Sicherheit unvollständig und 
entspricht nicht den üblichen Konventionen wie man ein 
Schaltbild/Schaltplan zeichnet. Wie man es richtig macht steht hier:
https://www.mikrocontroller.net/articles/Schaltplan_richtig_zeichnen

Darüber hinaus bist du gebeten worden Fotos vom einen Aufbau deiner 
Schaltung zu zeigen, damit man sehen kann ob Schaltung und Aufbau 
einander entsprechen. Tu das!

rhf

P.S.
Außerdem du solltest dich dringend mit der korrekten Funktionsweise 
eines MOS-FET vertraut machen, insbesonders welche Spannungsdifferenzen 
zwischen den einzelnen Anschlüssen bestehen müssen damit der MOS-FET 
durchschaltet oder sperrt.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

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Bada B. schrieb:
> Nun, der Grund für dieses "Kindergartengekritzel" ist wohl meine
> fälschlicherweise getroffene Annahme, dass es selbsterklärend ist, das
> der Mosfet so eingebaut ist, dass er immer sperrt, wenn kein Signal
> kommt und das ich das nicht extra noch auführen muss, da du ja
> richtigerweise erkannt hast, dass es sonst nutzlos wäre.
Dann sieh dir mal die üblichen Verpolschutzschaltungen an:
- http://www.lothar-miller.de/s9y/archives/45-Verpolschutz.html

Die funktionieren eben nur dann, wenn der Mosfet so eingebaut ist, dass 
er leitet, auch wenn er nicht angesteuert ist.

> dass es selbsterklärend ist
Wenn das alles so selbsterklärend wäre, warum zeichenen dann wirklich 
restlos alle Hersteller von Leistungs-Mosfets diese Diode in ihre 
Symbole ein? Und natürlich findet die sich auch in den Datenblättern der 
IRF9540N und IRF830.

Die einzigen FET, die dermaßen ungepolt sind, nennen sich JFET und 
spielen allesamt im Klein(st)signalbereich.

Bada B. schrieb:
> Ps.: ich habe es extrem vereinfacht, da netterweise auch Mosfets die
> unterschiedlichsten Schaltzeichen haben
Aber so ziemlich jedes davon sieht anders und verständlicher aus, als 
das von dir fälschlicherweise verwendete J-FET Symbol:

- https://www.google.com/search?q=jfet+symbol&udm=2

- https://www.google.com/search?q=mosfet+symbol&udm=2

Und noch ein Wort zum "Kindergartengekritzel": der Rest der Schaltung 
ist nicht besser. Üblicherweise Zeichent man Pläne so, dass die 
Versorgung von "oben" nach "unten" negativer wird. Und man gibt jedem 
Bauteil einen unären Namen, dass man nicht vom "linken oberen P-Mosfet" 
reden muss.

Bada B. schrieb:
> Es geht erstmal darum, dass Problem mit der Schaltung zu lösen,
> damit der Motor überhaupt läuft, ohne zu stottern.
Diese Schaltung läuft auch mit 24V grade mal so zufällig (dass da die 
Absolute Maximum Ratings der Ugs von +-20V überschritten werden, nehmen 
wir einfach mal so hin).

Meine Vermutung: wenn du mal die 8V auf die vorherigen 24V erhöhst, dann 
läuft sie gleich "gut" (bzw. schlecht) wie vorher mit 24V.

: Bearbeitet durch Moderator
von Jens M. (schuchkleisser)


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Bada B. schrieb:
> Es liegen da 24 Volt am Gate

Auch nur ne Frage der Zeit bis das knallt...

von Bada B. (bada_b)


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Roland F. schrieb:
> Hallo,
> Bada B. schrieb:
>> Es geht erstmal darum, dass Problem mit der
>> Schaltung zu lösen, damit der Motor überhaupt läuft, ohne zu stottern.
>
> Mit den von dir gegebenen Informationen ist es unmöglich dir zu helfen.
> Dein Schaltbild/Schaltplan ist mit Sicherheit unvollständig und
> entspricht nicht den üblichen Konventionen wie man ein
> Schaltbild/Schaltplan zeichnet. Wie man es richtig macht steht hier:
> https://www.mikrocontroller.net/articles/Schaltplan_richtig_zeichnen
>
> Darüber hinaus bist du gebeten worden Fotos vom einen Aufbau deiner
> Schaltung zu zeigen, damit man sehen kann ob Schaltung und Aufbau
> einander entsprechen. Tu das!
>
> rhf
>
> P.S.
> Außerdem du solltest dich dringend mit der korrekten Funktionsweise
> eines MOS-FET vertraut machen, insbesonders welche Spannungsdifferenzen
> zwischen den einzelnen Anschlüssen bestehen müssen damit der MOS-FET
> durchschaltet oder sperrt.

Nun, mag er nicht eurer Konvention entsprechen, Teile und Anordnung sind 
korrekt und vollständig.

Und, ich drücke es mal Leihenhaft aus, wie ein Mosfet funktioniert: ein 
Mosfet kann als Kondensator betrachtet werden, welcher Ladungen 
aufnimmt, welche ihm die Leitfähigkeit von drain zu source geben. Um 
wieder zu sperren, muss der Kondensator entladen werden. Je nach Mosfet 
hängt es von der Spannung ab, ab wann er Leitfähigkeit und ab wann er 
sperrend ist. Die Darin enthaltene Zehnerdiode, oder auch Bulkdiode, 
sorgt dafür, dass der Mosfet immer von einer zur anderen Seite Leitfähig 
ist, desweiteren führt das überschreiten der angegebenen maximalspannung 
dafür, dass die Zehnerdiode eine Durchbruchsspannung zulässt, wo der Fet 
eigentlich sperren würde. Bei dem irf 830 allerdings erst bei 600 Volt. 
Habe ich etwas vergessen?

von Bada B. (bada_b)


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Jens M. schrieb:
> Bada B. schrieb:
>> Es liegen da 24 Volt am Gate
>
> Auch nur ne Frage der Zeit bis das knallt...

Das es grenzwertig ist, weiß ich auch, deswegen auch die Änderung. 
Allerdings habe ich da auch 32 Volt angelegt und auch das ging noch, 
obwohl selbst der Hallsensor nicht mehr dafür ausgelegt war. Es scheint 
also doch etwas großzügiger ausgelegt zu sein.

von Bada B. (bada_b)


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Lothar M. schrieb:
> Bada B. schrieb:
>> Nun, der Grund für dieses "Kindergartengekritzel" ist wohl meine
>> fälschlicherweise getroffene Annahme, dass es selbsterklärend ist, das
>> der Mosfet so eingebaut ist, dass er immer sperrt, wenn kein Signal
>> kommt und das ich das nicht extra noch auführen muss, da du ja
>> richtigerweise erkannt hast, dass es sonst nutzlos wäre.
> Dann sieh dir mal die üblichen Verpolschutzschaltungen an:
> - http://www.lothar-miller.de/s9y/archives/45-Verpolschutz.html
>
> Die funktionieren eben nur dann, wenn der Mosfet so eingebaut ist, dass
> er leitet, auch wenn er nicht angesteuert ist.


Nun, es ist selbsterklärend innerhalb der Zeichnung, da ein Hallsensor 
nunmal zum schalten gedacht ist und es sich irgendwie nicht um einen 
verpolschutz handelt.


Das es mit 24 Volt funktioniert, hat nichts mit Zufall zu tun, sondern 
damit, dass ich durchaus begreife, wie Dinge Funktionieren und sie 
entsprechend zusammensetzen und testen kann, und es funktioniert, exakt, 
so wie es soll.


Und WEIL es grenzwertig ist, will ich das mit weniger Spannung steuern. 
Dummerweise muss ich dir aber noch sagen, dass es auch mit 24 Volt nicht 
besser läuft, da es schon schlechter funktioniert, wenn ich ein und 
dieselbe Stromquelle trenne. Heißt, es gibt bereits ein Problem, wenn 
die 24 Volt am P-dotierten mosfet für das Signal setze und an den Drain 
des 1. N-Dotierten Mosfets, auch wenn das nochmal andere Probleme sind.

: Bearbeitet durch User
von Roland F. (rhf)


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Hallo,
Bada B. schrieb:
> Nun, mag er nicht eurer Konvention entsprechen...

Es ist nicht unsere Konvention, es ist die Konvention, die weltweit 
befolgt wird.

Bada B. schrieb:
> Je nach Mosfet
> hängt es von der Spannung ab...

Von welcher Spannung?

rhf

von Günter L. (Firma: Privat) (guenter_l)


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Der Hallsensor A3144 hat einen Open-Collector-Ausgang.
Um damit einen MOSFET ansteuern zu können braucht es
einen Arbeitswiderstand (Pull-up-Widerstand).
Vielleicht ist das sein Problem?

https://www.mpja.com/download/a3144eul.pdf

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Bada B. schrieb:
> Und, ich drücke es mal Leihenhaft aus
Ein Laie drückt etewas laienhaft aus.

> wie ein Mosfet funktioniert: ein Mosfet kann als Kondensator betrachtet
> werden, welcher Ladungen aufnimmt, welche ihm die Leitfähigkeit von
> drain zu source geben.
Das ist ein völlig verzerrtes Bild der Funktionsweise. Dass da ein 
"Kondensator" aufgeladen werden muss, um eine bestimme Ugs zu bekommen, 
ist ein parasitärer Effekt.

Ganz konkret funktioniert der Mosfet so: der Widerstand der DS-Strecke 
eines Mosfets wird durch die GS-Spannung eingestellt. Ja, durch die 
Spannung zwischen seinem Gate und seiner Source. Und eben nicht allein 
durch die Spannung am Gate, weil Laien gerne laienhaft annehmen.

Bada B. schrieb:
> Und WEIL es grenzwertig ist, will ich das mit weniger Spannung steuern.
Und genau das geht mit dieser Frickelschaltung nicht. Weil deine 8V 
überhaupt keinen definierten Bezug zur Source des Highside-Transistors 
haben, bekommst du den auch nicht richtig aufgesteuert.

> Nun, es ist selbsterklärend innerhalb der Zeichnung, da ein Hallsensor
> nunmal zum schalten gedacht ist und es sich irgendwie nicht um einen
> verpolschutz handelt.
Gut, ich gebe dir einfach mal Recht, dass Ruhe ist. Ich wünsche dir 
unheimlich viel Glück bei der Fehlersuche. Du wirst es brauchen.

> Das es mit 24 Volt funktioniert, hat nichts mit Zufall zu tun
Eher mit Glück.

von Bada B. (bada_b)


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Günter L. schrieb:
> Der Hallsensor A3144 hat einen Open-Collector-Ausgang.
> Um damit einen MOSFET ansteuern zu können braucht es
> einen Arbeitswiderstand (Pull-up-Widerstand).
> Vielleicht ist das sein Problem?
>
> https://www.mpja.com/download/a3144eul.pdf

Hat er und vielen Dank. Ich habe das Problem so eben gelöst. Ein 
Gleichrichterdiode hinter dem Pulldown des ersten N-fets verhindert, 
dass die Ladung der 32 Volt zum Gate geht.

von Bada B. (bada_b)


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Lothar M. schrieb:
> Bada B. schrieb:
>> Und, ich drücke es mal Leihenhaft aus
> Ein Laie drückt etewas laienhaft aus.
>
>> wie ein Mosfet funktioniert: ein Mosfet kann als Kondensator betrachtet
>> werden, welcher Ladungen aufnimmt, welche ihm die Leitfähigkeit von
>> drain zu source geben.
> Das ist ein völlig verzerrtes Bild der Funktionsweise. Dass da ein
> "Kondensator" aufgeladen werden muss, um eine bestimme Ugs zu bekommen,
> ist ein parasitärer Effekt.
>
> Ganz konkret funktioniert der Mosfet so: der Widerstand der DS-Strecke
> eines Mosfets wird durch die GS-Spannung eingestellt. Ja, durch die
> Spannung zwischen seinem Gate und seiner Source. Und eben nicht allein
> durch die Spannung am Gate, weil Laien gerne laienhaft annehmen.
>
> Bada B. schrieb:
>> Und WEIL es grenzwertig ist, will ich das mit weniger Spannung steuern.
> Und genau das geht mit dieser Frickelschaltung nicht.

Du weißt schon, dass ein Mosfet einen Pulldown braucht, weil er nur 
schließt, wenn er wieder entladen wird? Kennst du überhaupt die Funktion 
eines Kondensators? Der Grund dafür dass er geladen wird, ist die 
Tatsache, dass eine Ladung in ihn hinein geht, sie aber nicht heraus 
kann, da keine Verbindung vorhanden ist, es entsteht ein überpotential, 
da die Ladung auf der einen Seite, die Ladung der anderen herausschiebt. 
Das bedeutet, es gibt ein Ungleichgewicht der Ladungsträter und genau 
DIESER Effekt wird bei Mosfet benutzt, da das fehlen oder vorhanden sein 
bestimmter Ladungsträger zur Leitfähigkeit oder zum erhöhten Widerstand 
führen. Technisch betrachtet ist ist das Gate im Verhältnis zu source 
und drain also ein Kondensator und wird deswegen auch in den technischen 
Zeichnungen ÜBERALL so dargestellt. Dadurch entstehen auch Parasitäre 
Kapazitäten, weil es das so an sich hat aber du brauchst mich nicht auf 
deinem hohen Ross versuchen zurecht zu weisen, ohne zu wissen, ob ich 
mir der Physikalischen Grundsätze darüber im klaren bin. Also nochmal, 
es war kein Glück. Wenn du Experimentieren, was wie funktioniert, sich 
darüber Gedanken und Pläne zu machen, als Glück bezeichnest, dann hast 
du mindestens so viel zu lernen, wie ich, nur auf einem anderem Gebiet.

Ps.: extra für dich, hab es schon darüber geschrieben, hab die 
Frickelschaltung zum laufen bekommen, da eine Diode hinter dem Pull down 
verhindert, dass die 32 Volt auf den Kondensator (mosfet) gehen und ihn 
sporradisch auf halten.

Pps: wie ich bereits schrieb konnte ich das bereits mit EINEM Mosfet und 
einem Hallsensor und DENSELBEN PRINZIP der Schaltung mit 15 und 100 Volt 
machen.

von Εrnst B. (ernst)


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Bada B. schrieb:
> Pps: wie ich bereits schrieb konnte ich das bereits mit EINEM Mosfet und
> einem Hallsensor und DENSELBEN PRINZIP der Schaltung mit 15 und 100 Volt
> machen.

Ganz sicher nicht. Das geht "Low Side" ganz problemlos. Bei dir ist aber 
einer der N-Kanal-Mosfets "High Side". Da braucht man ein "ANDERES 
PRINZIP" zum Ansteuern.

Wenn man den Schaltplan vernünftig zeichnet, sieht man auch was Low- und 
High-side ist, einfach weil die FETs dann auch oben und unten im 
Schaltplan liegen.

von Jörg R. (solar77)


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Bada B. schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> Bada B. schrieb:
>>> Und, ich drücke es mal Leihenhaft aus
>> Ein Laie drückt etewas laienhaft aus.
>>
>>> wie ein Mosfet funktioniert: ein Mosfet kann als Kondensator betrachtet
>>> werden, welcher Ladungen aufnimmt, welche ihm die Leitfähigkeit von
>>> drain zu source geben.
>> Das ist ein völlig verzerrtes Bild der Funktionsweise. Dass da ein
>> "Kondensator" aufgeladen werden muss, um eine bestimme Ugs zu bekommen,
>> ist ein parasitärer Effekt.

> Du weißt schon, dass ein Mosfet einen Pulldown braucht, weil er nur
> schließt, wenn er wieder entladen wird? Kennst du überhaupt die Funktion
> eines Kondensators?

Du schreibst einen Unsinn zusammen der es nicht wert ist berichtigt und 
kommentiert zu werden.

PS: Das Lothar (und die meisten anderen User hier) die Funktion eines 
Kondensators kennt glaube ich für dich mit. Vor allem aber weiß er wie 
ein Mosfet funktioniert. Er weiß was Vgs(th), Rds(on) usw. bedeutet. Er 
weiß auch was es mit der (parasitären) Gatekapazität auf sich hat.

Höre bitte auf zu versuchen uns mit deinem Halbwissen (bzw. einem 
Bruchteil davon) zu belehren.

: Bearbeitet durch User
von Mark S. (voltwide)


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Bada B. schrieb:
> Du weißt schon,

Gröhl!ROFL!

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Bada B. schrieb:
> hab die Frickelschaltung zum laufen bekommen,

Bootstrapping.

von Bada B. (bada_b)


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Εrnst B. schrieb:
> Bada B. schrieb:
>> Pps: wie ich bereits schrieb konnte ich das bereits mit EINEM Mosfet und
>> einem Hallsensor und DENSELBEN PRINZIP der Schaltung mit 15 und 100 Volt
>> machen.
>
> Ganz sicher nicht. Das geht "Low Side" ganz problemlos. Bei dir ist aber
> einer der N-Kanal-Mosfets "High Side". Da braucht man ein "ANDERES
> PRINZIP" zum Ansteuern.
>
> Wenn man den Schaltplan vernünftig zeichnet, sieht man auch was Low- und
> High-side ist, einfach weil die FETs dann auch oben und unten im
> Schaltplan liegen.


Ganz sicher doch. Ich habe lediglich das an und ausschalten einer Spule 
mit einem Hallsensor, der Spule, die diesem das signal gibt und Einem 
Mosfet durchgeschaltet. Und das ganze mit 15 zu 100 Volt aber es ist 
interessant, dass du nicht weißt, dass und wie es geht, ich allerdings 
schon, mit genau dem hier von mir gezeigtem Prinzip, dass wie gesagt 
selbsterklärend ist, da ich netterweise den Pluspol, damit die 
technische Flussrichtung und somit auch die Notwendigkeit der 
Ausrichtung der Mosfets angegeben habe, da sie nunmal nur auf eine 
einzige Art korrekt geschaltet werden können.


Plus geht zum geht, source geht zum Hallsensor und fertig, da kommen die 
15 Volt ran. Die 100 volt laufen über drain und source. Und schon hast 
du einen simplen an und Ausschalter, einem relais ähnlich, ohne 
mechanische teile. Die spule bekommt dadurch ihre eigens notwendige 
Frequenz, um passabel den Zusammenbruchsstrom herauszugeben oder aber 
über eine sekundäre Spule.


Also DOCH ganz sicher DOCH.

von Bada B. (bada_b)


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Kleine Korrektur, das Gate bekommt zwar den Pluspol aber führt auch zum 
Hallsensor und sorce geht zum Minuspol der 15 Volt. So ist er immer an, 
bis der Hallsensor aktiviert wird, was dann den mosfet abschaltet, wenn 
die Spule ein Magnetfeld aufbaut.

von Thomas F. (tommf)


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Bada B. schrieb:
> Ich habe lediglich das an und ausschalten einer Spule
> mit einem Hallsensor, der Spule, die diesem das signal gibt und Einem
> Mosfet durchgeschaltet

Warum sind dann in deiner Schaltung drei MOSFETs? Ich würde noch ein 
paar Dioden drauf werfen, das hilft immer.

Im Ernst: die Schaltung ist Quatsch. Eine einfache Schaltstufe mit einem 
Transistor (MOSFET oder Bipolar) sollte reichen. Freilaufdiode nicht 
vergessen!

Falls das nicht passen sollte, kann das daran liegen, dass keiner 
versteht,was du eigentlich machen willst.

von Bada B. (bada_b)


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Jörg R. schrieb:
> Bada B. schrieb:
>> Lothar M. schrieb:
>>> Bada B. schrieb:
>>>> Und, ich drücke es mal Leihenhaft aus
>>> Ein Laie drückt etewas laienhaft aus.
>>>
>>>> wie ein Mosfet funktioniert: ein Mosfet kann als Kondensator betrachtet
>>>> werden, welcher Ladungen aufnimmt, welche ihm die Leitfähigkeit von
>>>> drain zu source geben.
>>> Das ist ein völlig verzerrtes Bild der Funktionsweise. Dass da ein
>>> "Kondensator" aufgeladen werden muss, um eine bestimme Ugs zu bekommen,
>>> ist ein parasitärer Effekt.


Aso, weiß er das alles und ich bin hier der Belehrende? Du hast wohl im 
Verlauf nicht ganz aufgepasst.

Nun, wenn er das alles weis, bzw. Ihr alle es besser wisst, warum bin 
ich dann auf die Lösung des Problems gekommen, obwohl ich gehofft habe, 
dass ihr dabei helfen könnt... Während nur in den wenigsten Fällen was 
sinnvolles kam. Das sinnloseste war der Potentialunterschied. Ein Mosfet 
muss mit der Gatespannung alles durchschalten können, was bei ihm 
angegeben ist und genau so verwende ich ihn auch. Wenn es sein muss, 
kann ich auf die Art auch 500 Volt durchschalten. Was logisch ist, dann 
dafür sind Mosfets gemacht, es muss nur richtig angesteuert werden, und 
das geht netterweise nur auf eine Art. Gate und source schalten, damit 
drain und source offen sind. Da könnt ihr hier noch so sehr über 
Bezeichnungen wissen und fachsimpeln, in der Realität und Praxis muss es 
einfach nur funktionieren und das tut es jetzt.

von Jörg R. (solar77)


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Bada B. schrieb:
> ..
> in der Realität und Praxis muss es
> einfach nur funktionieren und das tut es jetzt.

Auch Murks kann funktionieren, trotzdem bleibt es Murks.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Bada B. schrieb:
> Du weißt schon, dass ein Mosfet einen Pulldown braucht, weil er nur
> schließt, wenn er wieder entladen wird? Kennst du überhaupt die Funktion
> eines Kondensators?
Was ist denn das für ein billiger 
Ich-und-du-und-Müllers-Kuh-Kleinhickhack? Hast du eigentlich gemerkt, 
dass ich niemlas dich selbst, sondern nur deine Schaltung und deren 
Funktion in Frage gestellt habe? Warum trittst du mir jetzt so 
hinterhältig ans Schienbein und stellst mein Wissen in Frage, obwohl du 
mich nicht kennst?

Sei dir trotzdem sicher, dass ich ganz genau weiß, warum meine 
Schaltungen seit vielen Jahren erfolgreich und zuverlässig 
funktionieren. Aus einem einfachen Grund: ich weiß, wie die Bauteile 
funktionieren, die ich einsetze und ich weiß, was ich damit machen kann 
und wie ich sie dafür einsetzen muss.

Bada B. schrieb:
> warum bin ich dann auf die Lösung des Problems gekommen
Ich habe den einzigen Grund genannt: du bist ein Glückspilz.

: Bearbeitet durch Moderator
von Alfred B. (alfred_b979)


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Ein letztes Mal:

1. Eine sogenannte

Bada B. schrieb:
> Gatespannung (...) alles (...) angegeben


gibt_es_nicht - sie ist daher auch keinem DaBla angegeben ...

(SPANNUNG kann's nur ZWISCHEN ZWEI PUNKTEN geben - und darin
gleichen sich Elektrik und Mechanik bis auf's (einzelne!) Haar,
oder anders gesagt: "Punktum.")


Was es gibt ist eine Spannung zwischen G_ATE und S_OURCE:

Die U_GS (bzw. weil DaBlas meist engl., V_GS (V für Voltage))!
Und DIE bestimmt, ob der Kanal des Mosfet leitet und wie gut.


2.

Bada B. schrieb:
> da ich netterweise den Pluspol, damit die
> technische Flussrichtung und somit auch die Notwendigkeit der
> Ausrichtung der Mosfets angegeben habe, da sie nunmal nur auf eine
> einzige Art korrekt geschaltet werden können

Nun hast Du "......weise" viel weniger gemacht als andere /
ALLE anderen, und siehst das auch noch nicht nur als "genug"
sondern "nett" an?

Wo es doch alleinig darum gehen hatte sollen, DIR zu HELFEN?

Saaach mal: Welche Art Atomknall hast Du überhaupt genau???

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Alfred B. schrieb:
> Was es gibt ist eine Spannung zwischen G_ATE und S_OURCE:

...Und die parasitäre Kapazität zwischen Gate und Source.

Wenn sich diese nicht entladen kann, dann wirkt das wie ein 
Bootstrapping.

Bada B. schrieb:
> Kleine Korrektur, ..

Heute gibt es die komplementären Mosfets mit brauchbaren Daten. Daher 
macht es keinen Sinn mehr das anders zu versuchen und sich auch weniger 
gut dimensionieren läßt.

Das ist ein Unterschied zwischen der ungewöhnlichen Bastlerlösung, die 
grad so funktioniert, die aus Profisicht natürlich als hingemurkst 
betrachtet wird.

Sich deshalb hier in die Wolle kriegen, ist schon etwas Sturheit auf 
beiden Seiten und keiner blieb hier unschuldig daran zurück.

von Εrnst B. (ernst)


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Bada B. schrieb:
> Also DOCH ganz sicher DOCH.

Das was du da beschreibst ist NICHT die Schaltung von der du zuerst 
behauptet hast, sie geht mit den 32 Volt, weil sie mit 100 Volt auch 
funktioniert hat. Die funktioniert nämlich weder noch.

Dass es mit einer anderen Schaltung geht, schrieb ich ja.

Falls du dich nicht mehr erinnerst, was für einen Blödsinn du oben 
zusammengeschrieben hast, hab ich dir deine angebliche magische 
100V-Schaltung nochmal (vereinfacht, schmeiß gerne noch Dioden und 
Hallsensor rein) zusammengeklickt.... Merkste selber, hoffe ich.

von Lu (oszi45)


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Bada B. schrieb:
> Ich habe ein Projekt,

Genau dafür gibt es Lesestoff https://www.elektronik-kompendium.de/

von Sebastian W. (wangnick)


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Εrnst B. schrieb:
> hab ich dir deine angebliche magische 100V-Schaltung nochmal
> (vereinfacht, schmeiß gerne noch Dioden und Hallsensor rein)
> zusammengeklickt

"Nein, nein, nein. Bei dieser Schaltung kann sich der Gatekondensator 
nie wieder entladen. Und die Minuspole der beiden Spannungsquellen sind 
fälschlicherweise verbunden. Das zeugt eindeutig von einem 
unterkomplexen Verständnis von NPN-dotierten Mosfets!"

LG, Sebastian

: Bearbeitet durch User
von Bada B. (bada_b)


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Εrnst B. schrieb:
> Bada B. schrieb:
>> Also DOCH ganz sicher DOCH.
>
> Das was du da beschreibst ist NICHT die Schaltung von der du zuerst
> behauptet hast, sie geht mit den 32 Volt, weil sie mit 100 Volt auch
> funktioniert hat. Die funktioniert nämlich weder noch.
>
> Dass es mit einer anderen Schaltung geht, schrieb ich ja.
>
> Falls du dich nicht mehr erinnerst, was für einen Blödsinn du oben
> zusammengeschrieben hast, hab ich dir deine angebliche magische
> 100V-Schaltung nochmal (vereinfacht, schmeiß gerne noch Dioden und
> Hallsensor rein) zusammengeklickt.... Merkste selber, hoffe ich.

Doch, Grundlegend ist das, was du hier darstellst erstmal exakt das, was 
ich auch dargestellt habe. Der Unterschied ist nur, dass der Hallsensor 
bei ständigem abschalten, den Strom vom Gate ablenkt, über den output 
Pin. Wenn der Hallsensor den Mosfet anschalten muss, sitzt er an source. 
Und auch in deinem Bild müssen sich die 15 Volt gegen die 100 Volt auf 
source entladen.


Wenn du ernsthaft glaubst, dass das verstehen von Funktionsweisen und 
das zusammensetzen "Glück" ist, dann hast du halt viel mehr Glück. Oder 
aber, du akzeptierst, dass es kein Glück ist, wir nur an 
unterschiedlichen Enden stehen. Ich fange gerade erst an und mache 
deswegen meine Erfahrungen, wie das funktionieren kann und du machst das 
schon länger und weißt aufgrund der Erfahrung und spezifischen Anwendung 
mehr. Wunderbar. Und trotzdem kam von dir nur, ich glaube eine, 
Produktive sache: lerne das und das. Ist ok, ich weiß das ich lernen 
muss. Allerdings ging es mir um ein Problem, das zwar Teilespezifisch 
ist aber nicht am falschen Einbau liegt.

von Εrnst B. (ernst)


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Bada B. schrieb:
> Doch, Grundlegend ist das, was du hier darstellst erstmal exakt das, was
> ich auch dargestellt habe.

Warum behauptest du dann, du hättest 100V damit geschaltet? Die 
Schaltung ist ein Source-Folger, also maximal ein "100V auf ca. 13V 
Linearregler". Die 100V werden niemals auf die Last geschaltet.


Du hast wirklich einen "Interessanten Realitätsabstand", wie man das 
heutzutage politisch korrekt formuliert.

von Peter D. (peda)


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Bisher habe ich immer noch keinen verwertbaren Schaltplan gesehen.
Nur Ratebildchen, wo D und S nicht unterscheidbar sind. Die Verbindungen 
muß man auch raten.
Ob da was und wie funktionieren könnte, kann ich daher nicht sagen.

von Karl B. (gustav)


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Gib mal die Typenbezeichnungen der "p-dotierten" oder
Bada B. schrieb:
> N-dotierten
MOSFETS an.
Zugegeben. Mit Mosfets habe ich auch Probleme.
Herr Lehrer ich weiß was:
N-Kanal
P-Kanal
Verarmungsmodus-MOSFETS
Anreicherungsmodus-MOSFETS

ciao
gustav

von Joachim B. (jar)


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Karl B. schrieb:
> Verarmungsmodus-MOSFETS
> Anreicherungsmodus-MOSFETS

ich meine mal gelesen zu haben das es
selbstleitende Mosfets und
selbstsperrende Mosfets gibt, also kann

Bada B. schrieb:
> Und, ich drücke es mal Leihenhaft aus, wie ein Mosfet funktioniert: ein
> Mosfet kann als Kondensator betrachtet werden, welcher Ladungen
> aufnimmt, welche ihm die Leitfähigkeit von drain zu source geben. Um
> wieder zu sperren, muss der Kondensator entladen werden.

nur weiterhin Blödsinn sein!

von Karl B. (gustav)


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Karl B. schrieb:
> Gib mal die Typenbezeichnungen...[an]

Und natürlich die Dual Gate MOSFETS.
BF964 oder
40673 N-Kanal Verarmungstyp

ciao
gustav

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