Zahnbürste ladegerät USB defekt

OP #7705856
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Hallo zusammen Ich hatte vor aus einem 220V Ladegerät ein USB Ladegerät zu bauen. Das steht in einem anderen Bericht und hat nicht geklappt. Ich habe mir ein USB Ladegerät gekauft. Das hielt etwa zwischen 5 und 60 Minuten. Ich habe es geöffnet und bräuchte eure Hilfe. Was kann ich noch messen außer die Eingangsspannung (waren 5V DC) und die Spannung an der Spule (1-2 mV AC). Mein Ziel ist es das Teil zu reparieren.

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#7705868
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Gio B. schrieb:

Ich hatte vor aus einem 220V Ladegerät ein USB Ladegerät zu bauen. Das steht in einem anderen Bericht und hat nicht geklappt.

Ich erinnere mich lebhaft.

Ich habe mir ein USB Ladegerät gekauft. Das hielt etwa zwischen 5 und 60 Minuten. Ich habe es geöffnet und bräuchte eure Hilfe. Mein Ziel ist es das Teil zu reparieren.

Vergiß es. Ich sehe da einen unidentifizierbaren µC (PIC oder noch billiger), einen MOSFET, zwei Kondensatoren und einen Widerstand.

Kaputt ist entweder der MOSFET (zu 95%) oder der µC (4.99%). Der rechnerische Rest zu 100% ist für die anderen Bauteile.

Den MOSFET könnte man zwar ersetzen, aber man weiß den Typ ja nicht. Es könnte sein, daß der Bestückungsdruck da einen Hinweis gibt. Bei den Kondensatoren stehen die Werte ja freundlicherweise auf der Platine. Aber das Teil ist so oder so Schrott.

OP #7705877
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Marcel V. schrieb:

Gio B. schrieb:

aber womöglich hatte der chinese nichts besseres zur Hand.

Du nimmst uns wohl auf den Arm? Du hast das Netzkabel mit angeschweißtem Eurostecker (vom Foto abgetrennt) heimlich da drangelötet und verbotener Weise in die Steckdose reingesteckt. Deswegen ist das Teil jetzt auch defekt!

Ach geht das nicht? Ich dachte der Stecker bestimmt die Spannung im Gerät.

OP #7705880
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Axel S. schrieb:

Vergiß es. Ich sehe da einen unidentifizierbaren µC (PIC oder noch billiger), einen MOSFET, zwei Kondensatoren und einen Widerstand.

Kaputt ist entweder der MOSFET (zu 95%) oder der µC (4.99%). Der rechnerische Rest zu 100% ist für die anderen Bauteile.

Den MOSFET könnte man zwar ersetzen, aber man weiß den Typ ja nicht. Es könnte sein, daß der Bestückungsdruck da einen Hinweis gibt. Bei den Kondensatoren stehen die Werte ja freundlicherweise auf der Platine. Aber das Teil ist so oder so Schrott.

Ich denke wenn ich einen besseren mosfet/anderes Bauteil einbauen und es wieder zum laufen bringen kann, wird es womöglich besser laufen als ein neuer chinaschrott. Soll/kann ich die Bauteile messen und ausschließen was kaputt ist usw.?

OP #7705893
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Harald K. schrieb:

Gio B. schrieb:

Ich habe mir ein USB Ladegerät gekauft.

So was?

https://www.amazon.de/dp/B07XLJ77MS

Genau.

Das hielt etwa zwischen 5 und 60 Minuten.

?

Meinst Du, Du hast es die ersten fünf Minuten lang beim Laden beobachtet und nach einer Stunde lud es nicht mehr?

Ich habe es über Nacht laden wollen. Ich habe es beobachtet, es ging. Nächsten morgen war die Zahnbürste nicht mehr am laden. Ich konnte damit etwa 1 minute putzen. Daher meine Abschätzung mit der Haltbarkeit.

OP #7705905
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Klaus schrieb:

Gio B. schrieb:

Mein Ziel ist es das Teil zu reparieren.

Mein Ziel wäre es gewesen, das Netzteil zu reklamieren. Es gibt ja sowas wie Gewährleistung. Die Aussichten auf eine erfolgreiche Reparatur schätze ich um Faktor 10 besser ein als bei deinem 230V-Umbau-Projekt, also auf 0.01%.

Ich habe es anfangs getestet und es lief. Im Urlaub dann sollte es richtig ladrn und dann ging es kaputt. Reklamieren geht nicht mehr. Zeit abgelaufen.

#7705991
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Gio B. schrieb:

Messen geht nicht?

Natürlich kann man irgendwas messen. Das geht immer.

Aber das ist nicht hilfreich, weil in den Messwerten und auch etwaigen Oszillogrammen nicht magisch die Hersteller- und Typenbezeichnungen der Bauteile auftauchen. Der Achtbeiner ist kein 0815-Standardbauteil (wie es ein OpAmp wäre), und dessen Funktion durch Messungen an einer /kaputten/ Schaltung zu ermitteln ... öhm.

Das ist fast wie der Versuch, die Farbe einer Kuh anhand des leeren Verpackung eines Hamburgers zu bestimmen.

#7705995
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Gio B. schrieb:

Ich habe es über Nacht laden wollen. Ich habe es beobachtet, es ging. Nächsten morgen war die Zahnbürste nicht mehr am laden. Ich konnte damit etwa 1 minute putzen. Daher meine Abschätzung mit der Haltbarkeit.

Damit ist aber noch nicht sicher, dass das Ladegerät kaputt ist. Es könnte auch die Zahnbürste sein. Oder hast du die mit einem anderen Ladegeät getestet?

OP #7705999
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Harald K. schrieb:

Gio B. schrieb:

Messen geht nicht?

Natürlich kann man irgendwas messen. Das geht immer.

Aber das ist nicht hilfreich, weil in den Messwerten und auch etwaigen Oszillogrammen nicht magisch die Hersteller- und Typenbezeichnungen der Bauteile auftauchen. Der Achtbeiner ist kein 0815-Standardbauteil (wie es ein OpAmp wäre), und dessen Funktion durch Messungen an einer /kaputten/ Schaltung zu ermitteln ... öhm.

Das ist fast wie der Versuch, die Farbe einer Kuh anhand des leeren Verpackung eines Hamburgers zu bestimmen.

Alles klar. Obwohl dein Vergleich hinkt (Kühe sind immer lila) verstehe ich das Problem. Die Schaltung scheint mir extrem einfach. Am liebsten würde ich diese nachbauen und dann funktioniert das ganze vernünftig. Beim Neukauf geht der Mist womöglich wieder nach 2 Monaten kaputt. Selbst mit Garantie ist der Prozess hinterher nervig.

#7706017
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Gio B. schrieb:

Die Schaltung scheint mir extrem einfach. Am liebsten würde ich diese nachbauen und dann funktioniert das ganze vernünftig.

Wie kommst du darauf? Das achtbeinige IC ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein µC. Ohne das passende Programm tut der gar nichts. Ein Nachbau kommt einer Eigenentwicklung gleich.

Gio B. schrieb:

Aber an der Spule liegt keine Spannung an.

Da soll auch keine anliegen. Also keine Gleichspannung. Aber eine mehr oder weniger hochfrequente Wechselspannung. Kannst du die denn messen?

#7706176
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Der Chinese hat ja netterweise neben den kerko von dem schwingkreis schon die kapazität geschrieben (68nF). Jetzt misst du die Induktivität der Spule im eingebauten Zustand (ich schätze mal zweistellige µH) und weißt die Resonanzfrequenz. Jetzt treibst du mit der Frequenz deinen Schwingkreis. Entweder auch einseitig wie der Hersteller oder mit einer h-brücke...

OP #7707604
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Harald A. schrieb:

Fluke 87 V kann ja Frequenz messen. Messe doch mal, ob am Pin 5 des ICs noch eine Frequenz von einigen kHz rauskommt. Dann wäre nur der Transistor/MOSFET defekt.

Also momentan messe ich wohl tatsächlich Mist. Wie messe ich denn die Frequenz der Spule? Mit Wechselspannung und Hz oder? Beide Messfühler

  • in der Luft: 49,98-50,02 Hz
  • an der Spule: 76Hz (2sek) dann 0 Nochmal ran: 92Hz Nochmal: 53Hz Nochmal: 62Hz Immer 1-2 Sekunden, danach 0.

-mit COM an einen pin der Spule: verschiedene Werte zwischen 47 bis 67Hz

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#7707615
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Gio B. schrieb:

Also momentan messe ich wohl tatsächlich Mist.

Ach. Aber du willst das reparieren können?

Wie messe ich denn die Frequenz der Spule?

Eine Spule hat als solche keine Frequenz. Die Frequenz ist eine Eigenschaft eines Signals.

Beide Messfühler

  • in der Luft: 49,98-50,02 Hz
  • an der Spule: 76Hz (2sek) dann 0 Nochmal ran: 92Hz Nochmal: 53Hz Nochmal: 62Hz Immer 1-2 Sekunden, danach 0.

Die Spule pickt Störfelder aus der Umgebung auf. Vor allem den 50Hz Netzbrumm.

Harald A. schrieb:

Messe doch mal, ob am Pin 5 des ICs noch eine Frequenz von einigen kHz rauskommt. Dann wäre nur der Transistor/MOSFET defekt.

Mach das. Dazu muß USB angesteckt sein. Und du mußt mit den beiden Meßstrippen die beiden Anschlüsse des 10K Widerstands (der schwarze Krümel auf dem "103" steht) kontaktieren.

OP #7707650
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Axel S. schrieb:

Harald A. schrieb:

Messe doch mal, ob am Pin 5 des ICs noch eine Frequenz von einigen kHz rauskommt. Dann wäre nur der Transistor/MOSFET defekt.

Mach das. Dazu muß USB angesteckt sein. Und du mußt mit den beiden Meßstrippen die beiden Anschlüsse des 10K Widerstands (der schwarze Krümel auf dem "103" steht) kontaktieren.

Ok, also ich messe ständig wechselnde Frequenzen. Min zeigt mir das fluke nach 10 Sekunden Messzeit 42Hz, max 1800Hz.

#7708413
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Dann wird der Chip tot sein und Du misst irgendwas, was das Multimeter gerade aufschnappt. Wenn ich drüber nachdenke hat die Schaltung durchaus Potential sich selbst zu killen. Im falschen Moment der Stecker gezogen könnte recht hohe Induktionsspannungen am Chip verursachen. Baue Dir selbst einen Oszillator, analog mit NE555 (würden viele Mitstreiter aus dem Forum machen) oder mit einem kleinen uC/Arduino (würde ich machen). Erzeuge ein paar 10kHz (kommt nicht genau drauf an) und binde das an den Transistor/MOSFET im Bild an.

OP #7709570
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Harald A. schrieb:

Dann wird der Chip tot sein und Du misst irgendwas, was das Multimeter gerade aufschnappt. Wenn ich drüber nachdenke hat die Schaltung durchaus Potential sich selbst zu killen. Im falschen Moment der Stecker gezogen könnte recht hohe Induktionsspannungen am Chip verursachen. Baue Dir selbst einen Oszillator, analog mit NE555 (würden viele Mitstreiter aus dem Forum machen) oder mit einem kleinen uC/Arduino (würde ich machen). Erzeuge ein paar 10kHz (kommt nicht genau drauf an) und binde das an den Transistor/MOSFET im Bild an.

Das klingt sehr interessant. Hast du vielleicht einen Schaltplan, damit ich genau weiß was wie wo?

Und was kann ich tun, damit die Schaltung mit den neuen Bauteilen nicht wieder in den Selbstzerstörungsmodus geht?

OP #7710234
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Harald A. schrieb:

Erzeuge ein paar 10kHz (kommt nicht genau drauf an)

Harald A. schrieb:

Berechnet auf vlt. 20kHz.

ich hatte damals mal ein Thema eröffnet: Beitrag "zahnbürste lässt sich nicht laden mit fremden ladegerät" Da ging es darum, dass ich mit einem Zahnbürstenetui eine Zahnbürste eines Fremdanbieters laden wollte. Dort hiess es dann, dies kann nicht funktionieren, weil die Frequenz nicht übereinstimmt. insofern ist die Frequenz der Spule also doch irgendwie wichtig oder sehe ich das falsch?

#7711237
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Gio B. schrieb im Beitrag #7710234:. insofern ist die

Frequenz der Spule also doch irgendwie wichtig oder sehe ich das falsch?

Sicher gibt es ein Optimum. Sicher gibt es auch Leute, die sagen, dass es bei nicht optimaler Frequenz überhaupt nicht funktioniert. Meine Meinung ist, es wird funktionieren, aber vlt. nicht optimal.

Wenn Du die Originalfrequenz genau treffen willst messe sie halt am Originalladegerät nach. Ein paar Wicklungen Draht um den Knubbel und dann am Fluke sollten reichen. Sonst eben ein Scope, dann siehst Du es genau

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