bei meinem Motorrad BMW R1200GS wird beim Anlassen die 12V Stromversorgung für mein Carpuride W702B Android Auto Display (12V 1A) kurzfristig unterbrochen. D.h. es startet sich nach dem Anlassen neu. Das ist extrem unschön.
Mir wurde der Tipp gegeben, ich könnte das mit sog. SuperCap / GoldCap / GreenCap Superkondensatoren puffern. Der Puffer sollte so 10-30 Sekunden Ausfall überbrücken können.
Im Gehäuse des Displays habe ich durchaus ein wenig Platz und würde ein paar kleine Kondensatoren (~10 x ~30mm oder so) problemlos unterbekommen.
Nur was ich da jetzt genau brauche, wieviel Farad & Spannung so ein Kondensator haben sollte, wieviel Kondensatoren ich brauche und wie zu verschalten habe und wo ich den günstig bekommen kann, da stehe ich mit einem großen ? da. Auch brauche ich noch eine Diode dazu!?
Wenn mir das kurz jemand erklären könnte, wäre ich sehr dankbar.
Eine Diode und 1F aufwärts, je nach Strombelastung...
Die 1A wird Dein Display nicht brauchen und wahrscheinlich reicht
eine Überbrückungszeit von wenigen Sekunden und die Spannung darf
nicht unter xx Volt fallen...
Der Kondensator muss natürlich die Ladespannung verkraften...
bei meinem Motorrad BMW R1200GS wird beim Anlassen die 12V
Stromversorgung für mein Carpuride W702B Android Auto Display (12V 1A)
kurzfristig unterbrochen. D.h. es startet sich nach dem Anlassen neu.
Mir wurde der Tipp gegeben, ich könnte das mit sog. SuperCap GoldCap
GreenCap Superkondensatoren puffern. Der Puffer sollte so 10-30 Sekunden
Ausfall überbrücken können.
Nur was ich da jetzt genau brauche, wieviel Farad & Spannung so ein
Kondensator haben sollte, wieviel Kondensatoren ich brauche und wie zu
verschalten habe und wo ich den günstig bekommen kann, da stehe ich mit
einem großen ? da.
Damit die Wartezeit für Dich nicht zu lang wird, während wir rechnen und suchen, kann ich Dir ja noch schnell einen Käsekuchen backen:-)
Aber, Spass beiseite..
Auch brauche ich noch eine Diode dazu!?
Wenn mir das kurz jemand erklären könnte, wäre ich sehr dankbar.
Du brauchst nicht nur eine Diode. Der Kondensator (die Kondensatorbank) muss vor Störungen aus dem Bordnetz geschützt werden.
#Worst Case#
Wenn tatsächlich 30s überbrückt werden müssen, bei 1A, brauchst Du ca. 30F (30 000 000uF) wenn die Spannung von 12V auf 11V einbrechen darf. Bei 10V wären es noch ca. 14F. Der Kondensator sollte mind. 16V vertragen, eher mehr. Ich habe noch keine Supercab gesehen die solche Spannungen vertragen.
Im Gehäuse des Displays habe ich durchaus ein wenig Platz und würde ein
paar kleine Kondensatoren (~10 x ~30mm oder so) problemlos
unterbekommen.
Dein Platzangebot reicht bei weitem nicht aus. Preiswert wird es auch nicht.
Kannst Du das Teil nicht erst einschalten wenn der Motor läuft?
Die 1A wird Dein Display nicht brauchen und wahrscheinlich reicht
eine Überbrückungszeit von wenigen Sekunden und die Spannung darf
nicht unter xx Volt fallen...
Diese Werte sollte der TO mal ermitteln. Sein vorhandener Platz wird aber trotzdem nicht ausreichen, auch wenn viel weniger Kapazität benötigt wird wie ich oben angegeben habe.
Für solche Fälle wurden schon vor langer Zeit Pufferbatterien erfunden.
Die entsprechende Ladeschaltung dabei und schon klappt es mit dem Strom.
Die anderen haben schon gerechnet, aber als ich den Titel gelesen hatte, dachte ich schon direkt, das könnte leicht 100F brauchen.
Manchmal verrennt man sich in nicht so optimale Ideen.
Kondensatoren sind hier keine praktikable Lösung. Verlege eine Leitung zu 12V (die nicht unterbrochen werden) und gut ist.
Mich irritiert, das dein Gerät nun plötzlich mit 1A auskommen soll, obwohl du im vorherigen Thread schriebst, dass eine handelsübliche USV für 1A zu schwach sei. Du hattest dort geschrieben, daß 1,5A nötig seien. Ich denke, das ist ein wichtiger Punkt, der vorher zweifelsfrei geklärt werden sollte: Die mittlere und die maximale Stromaufnahme.
Ich würde mal über einen simplen Gel-Akku ohne großartige Elektronik nachdenken. Nur eine Diode, damit der er keinen Strom in Richtung Motorrad abgibt.
Vllt. Feature statt Bug? In meinem alten Auto wurde beim Anlassen zum Stromsparen eine Menge weggeschaltet, u.a. auch das Radio und die Heckscheibenheizung.
Ah, schon der zweite? Da fragt man sich, was sich der TE noch verspricht. Die Nummer mit dem Supercap ist jedenfalls ein Witz (und das bei einem Motorad).
Allerdings habe ich mich schon bei meinem Micra damals gefragt, was der Unsinn soll. Scheinwerfer aus verstehe ich ja noch, aber Radio oder Zigarrenanzünder ist ja kein Faktor.
Edit: Ah, die Nmmer mit der Mini-USV...
Das Thema hatten wir doch gerade erst:
Beitrag "Mini USV Platine 12V 1,5A"
Mich irritiert, das dein Gerät nun plötzlich mit 1A auskommen soll,
obwohl du im vorherigen Thread schriebst, dass eine handelsübliche USV
für 1A zu schwach sei. Du hattest dort geschrieben, daß 1,5A nötig
seien. Ich denke, das ist ein wichtiger Punkt, der vorher zweifelsfrei
geklärt werden sollte: Die mittlere und die maximale Stromaufnahme.
Wenn es nur das wäre. In dem von Dir verlinkten Thread geht es um 1,5A, aber nur 1-2 Sekunden für die Startphase des Motors. Dafür sollte die „USV“ aber 10 Minuten durchhalten, falls ein Stopp mal etwas länger dauert.
In diesem Thread hier ist davon gar nicht die Rede, dafür aber Startphase bis zu 30 Sekunden.
Wir können uns vermutlich auf einen weiteren Thread freuen, denn die 2 bisherigen interessieren den TO nicht mehr.
Naja, meine Nebeneingangstür zur Garage hat eine Secury Automatic mit A-Öffner die wegen der Eigenschaft als Feuerschutztür eine Notfallpufferung enthält um bei Stromausfall die Tür trotzdem noch sicher verriegeln zu können.
Dieser Pufferbaustein besteht aus 4 CAP-XX Supercaps mit je 0,6F und einem Ri von nur 40mOhm. Das reicht locker um den recht hohen Strom des Verriegelungsmotors liefern zu können. Der Motor möchte gern 12 Volt, der Baustein wird aber mit 24Volt versorgt. Die Caps scheinen parallel/in Reihe geschaltet zu sein, nach 10 Jahren habe ich die jetzt ersetzen müssen.
Es gibt also sehr gute Supercaps, nur will der TO die vermutlich nicht bezahlen. Der deutsche Vertrieb ist Unitronic in Neuss.
Dieser Pufferbaustein besteht aus 4 CAP-XX Supercaps mit je 0,6F und
einem Ri von nur 40mOhm. Das reicht locker um den recht hohen Strom des
Verriegelungsmotors liefern zu können. Der Motor möchte gern 12 Volt,
der Baustein wird aber mit 24Volt versorgt. Die Caps scheinen
parallel/in Reihe geschaltet zu sein, nach 10 Jahren habe ich die jetzt
ersetzen müssen.
Wenn Du sie ersetzt hast muss Du doch wissen wie sie verschaltet sind, und welche Spannung ein Kondensator hat.
Wenn es nur das wäre. In dem von Dir verlinkten Thread geht es um 1,5A,
aber nur 1-2 Sekunden für die Startphase des Motors. Dafür sollte die
„USV“ aber 10 Minuten durchhalten, falls ein Stopp mal etwas länger
dauert.
In diesem Thread hier ist davon gar nicht die Rede, dafür aber
Startphase bis zu 30 Sekunden.
Wir können uns vermutlich auf einen weiteren Thread freuen, denn die 2
bisherigen interessieren den TO nicht mehr.
Er sucht eine Lösung, die es nicht gibt. Ich würde schauen, hast Du (glaube ich) auch schon geschrieben, die Versorgung umzuklemmen. Das Mopped hat eine USV, umgangssprachlich Batterie genannt.
Kann er nicht, will er nicht, vielleicht bringt ja noch jemand ein Wunder hervor.
Dieser Pufferbaustein besteht aus 4 CAP-XX Supercaps mit je 0,6F und
einem Ri von nur 40mOhm. Das reicht locker um den recht hohen Strom des
Verriegelungsmotors liefern zu können. Der Motor möchte gern 12 Volt,
der Baustein wird aber mit 24Volt versorgt. Die Caps scheinen
parallel/in Reihe geschaltet zu sein, nach 10 Jahren habe ich die jetzt
ersetzen müssen.
Wenn Du sie ersetzt hast muss Du doch wissen wie sie verschaltet sind,
und welche Spannung ein Kondensator hat.
Nö, das ist eine ganze Platine mit Lade/Überwachungselektronik einschließlich eines Piezos der bei zu geringer Kapazität einen Daueralarm gibt (nervig!!). Die Arbeit habe ich mir nicht gemacht, nur Pin für Pin ersetzt.
Mich hat nur gewundert daß es neben den Supercaps als Speicherpuffer auch solche hochstromfähigen gibt. Er braucht ja angeblich 1A.....
Vllt. Feature statt Bug? In meinem alten Auto wurde beim Anlassen zum
Stromsparen eine Menge weggeschaltet, u.a. auch das Radio und die
Heckscheibenheizung.
In „alten“ Autos, d.h. vor der Zeit der Start-Stopp Systeme, wurde zumindest beim größten deutschen Autohersteller das Radio beim Start nicht aktiv weggeschaltet, auch wenn es so aussah und anhörte.
Durch die Unterspannung beim Anlasserstart wurde z.B. die Mindest-Spannung der Audio-Endstufenchips unterschritten, die daraufhin in den Mute gingen. Auch die Netzteile hatten wenig Reserven, so dass die uC im Radio / Navi meist durch den Reset gingen.
Mit breiter Einführung der Start-Stopp im Zuge von EU5 kamen angepasste Endstufen (6V-tolerant) und Unterspannungsfeste Konzepte in den Markt.
In der Übergangsphase wurde sogar leistungsfähige DC-DC-Wandler in die Autos gebaut, das war aber auf Dauer viel zu teuer.
zumindest beim größten deutschen Autohersteller das Radio beim Start
nicht aktiv weggeschaltet, auch wenn es so aussah und anhörte.
Mein Auto war aber ein Nissan und es war im Schaltplan so eingezeichnet, das das Radio zum Starten weggeschaltet wurde, ebenso die Relais für Abblend- und Fernlicht. Mich hat das nie gestört. Ob es sinnvoll ist, die paar mA des Radios zu sparen, ist eine andere Frage.
Jörg R. schrieb:
(..)
Mich hat nur gewundert daß es neben den Supercaps als Speicherpuffer
auch solche hochstromfähigen gibt. Er braucht ja angeblich 1A.....
Der Begriff Supercap umfasst mehrere Kondensatortypen. Darunter fällt auch z.B. der Goldcap (Doppelschichtkondensator). Das ist für mich der Typ der zum puffern verwendet wird, für RTC usw.
Supercaps gibt es mit 500F, größere habe ich noch nicht gefunden. 1A ist für die langweilig. Solche Kondensatoren werden z.B. für Punktschweißer für Lithium-Ionen-Zellen verwendet, um die Akkus zu verbinden. Weitere Anwendungen sind Energietechnik usw.
Hallo,
ich hatte das gleiche Problem mit dem Reboot des Carpuride beim Anlassen des Motors einer R1200GS und bin deswegen auf diesen Thread gestoßen.
Das Problem habe ich gelöst, in dem ich einen Stepup Konverter MT3608 (auf 12 Volt einstellen!) zwischen das Carpuride und die Bordsteckdose geschaltet und in einen Schrumpfschlauch verpackt habe. Bei mir funktioniert das prima.
Notiz: Bei Versuchen mit einen 10000µF Kondensator + Schottky Diode habe ich festgestellt, dass das Steuergerät an die Bordsteckdose sogar eine negative Spannung beim Einschalten der Zündung und beim Motorstart liefert. Ursache dafür ist wohl der Kondensator bzw. der große Ladestrom. Das Steuergerät reagiert dann halt so, aus welchen Gründen auch immer.