Hallo zusammen, Ich betreibe ein Balkonkraftwerk das über einen Victron meine LiFePo4 Akkus lädt. Davon habe ich 3 Stück in Reihe, also ungefähr 36 - 43 Volt. Diese sind wiederum mit einem Hoymiles 800 verbunden der via Home Assistant geregelt wird. Dummerweise steigen die Hoymiles, egal ob per DTU oder integriertem Wifi+DTU gesteuert, bei zu vielen Befehlen pro Minute aus. Darüber wurde bereits an anderen Stellen berichtet und auch klargestellt, dass die dafür nicht gemacht sind. Ich würde gerne von der anderen Seite vorgehen: Ich würde gerne die zugeführe Leistung regeln. Soweit ich das verstanden habe benötige ich dazu ESP32 oder ESP8266 mit denen ich ein PWM Signal erzeuge. Beide hätte ich da. Dann sollte das Ganze mit einem MOSFET oder IGBT und Kühlkörper und viel gebastel... Ich dachte, ich frage mal lieber hier wie man sowas macht. Und nach gefühlt ewiger Suche hab ich erst nichts brauchbares gefunden. Gibts da etwas fertiges, womit ich ca 30 - 40A Last regeln kann? Etwas, was ich mit den ESP´s triggern kann? Oder vergleichbar mit Home Assistant regeln kann? Und vor allem nicht mehr als 100€ kostet. Vielen Dank vorab LG Alex
Alex schrieb: > : Ich würde gerne die zugeführe Leistung regeln Nein. Das sind 800 Watt. Dein 800 W Wechselrichter kostet dank Massenproduktion schlecht bezahlter Chinesen nur 100€. So günstig kriegst du NIEMALS einen (800W mit 91% Wirkungsgrad( 900W liefernden 'Leistungsreduzierer' im Selbstbau eines Einzelstücks das aus der Spannungsquelle Akku eine gesteuerte Stromquelle für eine Last mit negativer Impedanz sauber ausregelt, inklusiver der bei Testaufbauten kaputter Teile und Platinenfertigung und dem nötigen Gehäuse zur notwendigen Kühlung hin, zudem bringt er nochmal dieselben Verluste wie der Wechselrichter. Ich schätze, so ein (900W + 91% Wigkungsgrad) 1kW Eingangsleistung bewältigender Schaltregler kostet dich 500€ bis er läuft. Kauf dir einen ordentlichen Wechselrichter.
Hi Michael Danke für die Antwort. Was wäre denn ein ordentlicher Wechselrichter? Zum anderen ist es für mich nur schwer nachvoillziehbar, warum 800W nicht günstig regelbar sein sollen. Im Netz sind "Candeon DC-DC Step down Wandler Modul, 1000W 50A DC-DC Wandler Abwärtswandler DC 25–90V Auf DC 2,5–50V, Einstellbar DC-DC-Wandlermodul High Power Step down Buck Converter Mit Lüfter" für unter 32€ zu finden. Wäre das nicht eine Lösung, mal abgesehen das der jetzt nicht per PWM steuerbar ist? Mein Gadanke war, zur Not ersetzte ich das Poti durch ein "Digital Potentiometer Board", was wieder gebastel wäre. Ich würde nur gerne 50 Watt genau regeln, dass aber nicht nur 1x pro Minute LG
Beitrag #7734326 wurde von einem Moderator gelöscht.
Bevor Du anfängst zu basteln, rechne Dir das Einsparpotential aus - und das bitte ohne die rosa-rote Sonnenbrille. Danach rechnest Du aus, wie viele Jahre das Geraffel anschließend laufen muss, um seine Kosten wieder einzuspielen. Meistens hat es sich dann bereits erledigt. Erfahrungsgemäß zahlt man entweder für den bezogenen Strom oder für Akkus bzw. deren Austausch... aber man zahlt auf jeden Fall und kann sich das ganze Gebastel dadurch meistens sparen.
Alex schrieb: > Im Netz sind "Candeon DC-DC Step down Wandler Modul, 1000W 50A DC-DC > Wandler Abwärtswandler DC 25–90V Auf DC 2,5–50V, Einstellbar > DC-DC-Wandlermodul High Power Step down Buck Converter Mit Lüfter" für > unter 32€ zu finden. Sowas https://de.aliexpress.com/item/1005005373697446.html ? Da sind denen mit Sicherheit ein paar Nullen zuviel in die Beschreibung gerutscht. Selbst die 35A auf die sie in der Beschreibung runtergehen, dürften als Dauerstrom zu interessanten Gerüchen führen.
Wie gross ist deine Nächtliche Grundlast ? an einem Sonnigen Tag wirst du vllt. 4 kWh produzieren, also einfach zw. Sonnenuntergand und Sonnenaufgang de Batteriewechselricher mit Konstanter geringer Leistung laufen lassen.
Alex schrieb: > Was wäre denn ein ordentlicher Wechselrichter? Deye Hybrid wenn es AR4105 erfüllen soll oder oder Sun GTIL wenn man darauf verzichtet. Alex schrieb: > Im Netz sind "Candeon DC-DC Step down Wandler Modul, 1000W 50A DC-DC > Wandler Abwärtswandler DC 25–90V Auf DC 2,5–50V, Einstellbar > DC-DC-Wandlermodul High Power Step down Buck Converter Mit Lüfter" für > unter 32€ zu finden Klar. Regelt weder richtig für einen PV Eingang noch bringt er 1000W vom Eingang zum Ausgang wenn er nicht einfach durchschmelzen darf. Schon mal was von p.m.p.o gehört ?
@ Dieter D. Danke für die Info. Ich komme darauf zurück, falls ich nichts fertiges finden. @ Ben B. Das ganze Material dafür hat sich über die Jahre angesammelt. Kostet nichts - liegt nur rum. Wenns 10 Jahre funktiniert, ist es gut. @ von Oliver R. Danke für die Info. Sehe ich auch so. Nicht gerade vertrauenserweckend. @ Rüdiger B. Es sind zwischen 7 - 8 KW an sonnigen Tagen. Aber was hat das mit einer Regelung zu tun? @ Michael B. Danke für die Info. Die teschnischen Daten passen nicht. Ich habe gerade mal knapp 100V (MPPT 200-650V )von der PV und der Batteriespannungsbereich von 40-60V ist auch zu hoch. Hast Du einen bestimmten von Deye im Blick, der auf mein Vorhaben passt? OK, der "Candeon DC-DC Step down Wandler" taugt nicht. Ist angekommen. Warum der nicht taugt ist mir wurscht. Kennst Du eine alternative? Gestern noch ein Video gefunden, in dem wurde ein DPM8624 für das Vorhaben verwendet. Den werde ich mir mal genauer ansehen. Hat jemand dazu schon Erfahrungen? LG
Alex schrieb: > Gestern noch ein Video gefunden, in dem wurde ein DPM8624 für das > Vorhaben verwendet. Den werde ich mir mal genauer ansehen. Hat jemand > dazu schon Erfahrungen? Ja. Funktioniert einwandfrei. 2 Stück HM-300 an 2 Stück DPM8624. Also jeder HM-300 seinen DPM Eingang beide DPMs vom LiFePO 48V Steuerung der Leistung mit Stromvorgabe. Spannung fix auf Akkuspannung-1V eingestellt. Der MPPT der HMs arbeitet natürlich ununterbrochen aber dafür ist der gebaut. Saldierte Leistungsmessung kommt vom Zähler mit dem klassischen Lesekopf. SML-Protokoll wird von einem Atmega 328 dekodiert. Dieser liefert auch beide RS485-Signale für die DPMs und übernimmt die Leistungsregelung für die beiden DPMs. Display dran, Parameter über Menü einstellbar etcetc Nulleinspeisung ± 4W --> kein Problem. Programmiert mit BASCOM. Kabel. Nix WLAN und so Zeug. Ich nutze OPEN-DTU zum Monitoring. Wirkungsgrad? Nu ja, natürlich verliert man ca. 5% durch die DPMs aber was solls? Im Sommer hält der Akku durch und wenn es kalt wird oder grauslich dann werden die HM-300 von allpolig von den DPMs getrennt und hängen direkt an den Solarpanelen. Inbetriebnahme Anfang Q2/2023
ah ja, Laderegler EPEVER XTRA 4415 Panele 8 Stück 405W in 4P2S --> 3,2kW LiFePO4 5kWh Fertigprodukt/SEPLOS BMS Warum dieser Weg? - Vieles war schon da. - Einiges ging günstigst via Kleinanzeigen her. - Spaß am Programmieren, Konstruieren, selber bauen. - Amortisationszeit nach heutiger Schätzung irgendwas mit 8 Jahren. Ist mir vollkommen egal. Mein Auto amortisiert sich gar nicht. Und mein Gewächshaus auch nicht. Und das E-Bike auch nicht. :=)
Danke Peter F. Das sind gute Nachrichten :-) Der Wirkungsgrad ist ok. Wenn Du nur 1x Pro Minute anpassungen machst, speist Du halt auch mal so lange 700 Watt ein. Den EPEVER XTRA habe ich durch einen Victron SmartSolar 150/45 ersetzt. Der holt deutlich mehr aus den Solarpanelen raus. Wobei ich nur 3x 425W Bifaz in Reihe habe. Die Lipo´s sind 3x100AH auch fertig mit BMS. Die schreiben was von 80% nach 1000 Zyklen. Also nach 10 Jahren? Glaube da zwar nicht daran, aber aktuelle sollten bereits 1500 Zyklen problemlos machen. Jetzt muss ich nur noch einen Weg finden, die DPM über ESP32 oder ESP8266 mit dem Home Assistant zu verbinden. Warum dieser Weg? Weil es der richtige Weg ist! Stimme Dir da voll und ganz zu. Vielen Dank :-)
Alex schrieb: > Wenn Du nur 1x Pro Minute anpassungen machst, > speist Du halt auch mal so lange 700 Watt ein. Nö, Regelung quasi in Echtzeit. Kriege ja ca. sekündlich den Wert vom Zähler. von -500W (Strom verschenkt) auf ± 4W Nulleinspeisung Ausregelzeit in etwa 8 Sekunden. In der anderen Richtung ebenso. Alex schrieb: > Den EPEVER XTRA habe ich durch einen Victron SmartSolar 150/45 ersetzt. > Der holt deutlich mehr aus den Solarpanelen raus. Ja, der EPEVER benimmt sich manchmal seltsam. Aber er war halt schon da.
Geht es etwa schon wieder darum bloß nichts ins Netz einspeisen zu wollen, koste es, was es wolle? 🤦
Beitrag #7734904 wurde von einem Moderator gelöscht.
Hallo Alexander, ich habe auch einen HM-800 und an jedem PV-Eingang einen US3000C. Die Akkus werden jeweils über einen Victron MPPT geladen. Ich regel die Ausgangsleistung über die openDTU mit einem ATmega. Die EVU-Leistung kommt von einem IR-Lesekopf. Das ganze finktioniert seit einem Jahr ohne Probleme. Vorher hatte ich auch zwischen Akku und WR jeweils einen Buck-Converter und sein CCV-Poti mit einer PWM "simuliert". Bin aber davon weg nachdem ich die openDTU entdeckt hatte. Den Takt der Regelung gibt de IR-lesekopf vor. Der sendet ca. alle 1,5sek ein Datenpaket. Ich mache aus 2 Paketen (ist aber einstellbar) den Mittelwert und stelle damit die Ausgangsleistung des HM-800 ein. Weiterhin habe ich noch ein +/- Fenster um Null damit nicht bei jedem "Regelungs-Durchlauf" ein neuer Sollwert an den WR geschickt wird. Der WR hat noch nie gezickt oder Probleme gemacht.
Thomas schrieb: > Hallo Alexander, > ich habe auch einen HM-800 und an jedem PV-Eingang einen US3000C. > [...] > Der WR hat noch nie gezickt oder Probleme gemacht. Hallo Thomas, Hast Du auch mal die Stroeme zwischen Batterie und WR mit einem schnellen Verfahren (z.B. Oszi + Stromzange) gemessen? Ich wuerde erwarten dass der WR permanent seine MPPT Rampen faehrt, das BMS dann in die Strombegrenzung treibt und dann geht es wieder von vorn los. So ware das vor Jahren bei meinem Sun GTIL + Batterie jedenfalls. Ich denke, dass ist auf Dauer nicht gesund fuer die Batterie/BMS.
Halo Thomas, Danke für die Info. Mein Bitshake übergibt die Werte vom Zähler an den Home Assistant. Der wiederum sendet an die openDTU. Also wie bei Dir. Ich habe auch eine Zeit lang mit Mittelwert gearbeitet. Derzeit habe ich ein Script, welches bei Abweichungen +75 / - 20 W den Wert des Gesamtstromverbrauchs neu als Zwischenwert festlegt. Bei kleineren Abweichungen lasse ich den Zwischenwert dynamisch in 10W Schritten anpassen. Auch ich lasse bei +40 / -10 nichts an die DTU senden. Das Problem sind die HM-800 und HM-300. Ich habe sie Anfangs alle 5 Sekunden angesprochen. Irgendwann fing es an, dass sie willkürlich nicht mehr geantwortet haben, aber sich steuern ließen. Man konnte in der Konsole der DTU schön sehen, wie die Paketverluste stiegen. Nach Austausch der openDTU und wechsel auf Ahoi-DTU probierte ich einen Hoymiles HMS-800W-2T aus. Der ist noch schlimmer und lässt sich nur 1x Pro Minute triggern. Irgendwann steigt die Verbindung ganz aus und ich musste ihn vom Netz nehmen. Ich habe dann 2x30A Relais genommen, um die Trennung zu automatisieren. Nebenbei bemerkt wurde die Firmware von allen Geräten auf den neusten Stand gebracht - ohne Besserung. Ein AP EZ1-M hat das nicht vertragen und das Tehma "Vorladen mit 5W Wiederständen" kam auf. Der AP ließ sich aber genial einfach regeln. Aber das ist alles MIST und spielerei. Produkte von Anker kamen leider erst später. @ Uwe L. Ich weiss nicht ob die Batterien vergleichbar sind, aber bei mir war der Strom konstant, allerdings wurden die beiden Stränge nicht gleichmäßig belastet.
Monk schrieb: > Geht es etwa schon wieder darum bloß nichts ins Netz einspeisen zu > wollen, koste es, was es wolle? 🤦 Meine Oma im Restaurant: "Bloß nichts übrig lassen. Lieber den Magen verrenkt als dem Wirt was geschenkt."
Ich würde gerne diese alte Diskussion noch einmal anfachen wollen. Der HMS-800-2T hat laut ChatGPT einen Punkt des besten Wirkungsgrades (sweet spot) zwischen 36V und 40V, den ich nutzen möchte, obwohl meine Batterie 51,2 hat. Ich möchte eine vorhandene H-Brücke - d.h. deren zwei Halbbrücken - für zwei Buck-Regler (als Synchronwandler) verwenden. Ein ATTiny85-Programm misst beide Eingangsströme differentiell mit intermem PGA über einen 10mOhm Shunt und simuliert ( <1ms schnell) über die PWM-Kanäle des Timer0 bei 32kHz einen virtuellen PV-Innenwiderstand. Hat das einer von euch schon mal gemacht? Der Charme ist die Einfachheit des Aufbaus - praktisch ohne zusätzliche Bauelemente. Das teuerste sind neben der H-Brücke nur die beiden ~100µH/10A Induktivitäten.
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Ein Gerät, dass kontinuierlich Strom braucht, kann man nicht einfach mit (PWM) Impulsen versorgen. Abgesehen davon, daß man mit (PWM) Impulsen auch keinen kontonuierlichen Widersrand simulieren kann, solltest du den Sinn von Widerständen zum Verheizen von so viel Energie hintergragen. -> Du willst keinen Widerstand zwischen Solarpanel und Verbraucher einfügen.
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Die Rechteckspannung, die die Brücke erzeugt, geht, so wie ich den Beitrag verstanden hab, über eine Drossel, und zusammen mit den Eingangskondensatoren des Wechselrichters ist's dann ein Tiefpass. Dann hat man wieder saubere Gleichspannung. Klingt sehr plausibel, wundert mich auch dass das noch keiner gemacht hat. Ich hätte verstanden, es geht nicht um PV-Paneele, sondern darum, einen Akku an den PV-Wechselrichter so anzubinden, dass der WR nicht "alles was geht" sondern eine steuerbare Leistung macht. Und dass man dazu einen PV-Innenwiderstand simuliert.
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Uwe schrieb: > Ich hätte verstanden, es geht nicht um PV-Paneele, sondern darum, einen > Akku an den PV-Wechselrichter so anzubinden, dass der WR nicht "alles > was geht" sondern eine steuerbare Leistung macht. Und dass man dazu > einen PV-Innenwiderstand simuliert. Ja, so scheint es gemeint zu sein. Aber wozu? Szenario: Es ist dunkel, die PV liefert nichts. Man verbraucht z. B. 200 Watt. Der Akku könnte die liefern, aber man will ihm nur 100 Watt entnehmen und die restlichen 100 Watt aus dem Netz beziehen. Hm.
Uwe schrieb: > Klingt sehr plausibel, wundert mich auch dass das noch keiner gemacht > hat. Weil "Drosseln" in dieser Größe teuer sind. Uwe schrieb: > Ich hätte verstanden, es geht nicht um PV-Paneele, sondern darum, einen > Akku an den PV-Wechselrichter so anzubinden, dass der WR nicht "alles > was geht" sondern eine steuerbare Leistung macht. Und dass man dazu > einen PV-Innenwiderstand simuliert. Wechselrichter für Akku kann man nicht einfach herunter regeln, indem man ihre Eingangsspannung reduziert. Im Gegenteil: sie nehmen dann wie jedes Schaltnetzeil sogar mehr Strom auf. Die aufgenommene Leistung bleibt gleich. Dieses Thema wird hier alle paar Monate diskutiert. Die Physik lässt sich mit vernünftigem Aufwand nicht überlisten.
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Rolf schrieb: > Szenario: Es ist dunkel, die PV liefert nichts. Man verbraucht z. B. 200 > Watt. Der Akku könnte die liefern, aber man will ihm nur 100 Watt > entnehmen und die restlichen 100 Watt aus dem Netz beziehen. Hm. Szenario: Akku ist tagsüber voll geladen. Abends schalten wir den Akku an den PV-Eingang vom WR. Dann macht der WR zB 400W bis der Akku leer ist. Den Standby-Verbrauch plus Kühlschrank der zweiten Nachthälfte kaufen wir dann teuer ein, nachdem in der ersten Nachthälfte der Akkustrom verschenkt wurde.
Hans W. schrieb: > Wechselrichter für Akku kann man nicht einfach herunter regeln, indem > man ihre Eingangsspannung reduziert. PV-Wechselrichter machen genau dass: sie passen die Leistung so an, dass das PV-Modul im Punkt maximaler Leistung arbeitet (MPPT). Simuliert man nun ein Modul bei schwachem Licht (also: Fährt die Spannung runter bei 2A) nimmt der WR weniger Leistung, um wieder auf den Punkt maximaler Leistung zu kommen, zB 1.8A 36V.
Hans W. schrieb: > Weil "Drosseln" in dieser Größe teuer sind. Bin nicht sicher, ob ich mich verrechnet habe. Bei 20kHz und 40V, mit 22uH und 1uF komm ich auf 150mV Restwelligkeit, was denk ich den Wechselrichter nicht stören sollte. Er hat auch wesentlich größere Eingangs-Cs, sodass der Ripple deutlich kleiner wird. Würth 744373965220, 22µH, 6A kommt in die Nähe, und kostet bei Mouser 2,57 Euro. Wer findet den Fehler?
Hans W. schrieb: > Wechselrichter für Akku kann man nicht einfach herunter regeln, indem > man ihre Eingangsspannung reduziert. Im Gegenteil: sie nehmen dann wie > jedes Schaltnetzeil sogar mehr Strom auf. Die aufgenommene Leistung > bleibt gleich. Nein, der Wirkungsgrad realer(!) Wandler hängt natürlich (auch) von der Eingangsspannung ab. Die aufgenommene Leistung bleibt daher nicht exakt gleich. Wie das in Zahlen aussieht, weiß ich allerdings nicht, und was der OP vor anderthalb Jahren dazu gesagt hat, stammte nur von ChatGPT. Aber dieser Wirkungsgrad ist ja nur die halbe Miete. Beim Laden und Entladen von Akkus gibt es auch einen Wirkungsgrad. Letztendlich geht es aber um Geld. Eine Regelung, die das optimiert, wo ist die? Da muss man dann schon genau rechnen, wann man wieviel in den Akku lädt, wann man wieviel aus dem Akku entnimmt. Und in beiden Fällen kommen unterschiedliche Preise für Bezug und Einspeisung zum Tragen. Dazu dann noch die Unsicherheit mit dem Wetter - soll ich heute abend den Akku leerlutschen, weil ich glaube, dass morgen schon ganz früh strahlend blauer Himmel sein wird? Oder lieber nicht?
Bernd K. schrieb: > Hat das einer von euch schon mal gemach Naturlich nicht. Der geringe Gewinn durch den Punkt des optimalen Wirkungsgrades wird komplett ruiniert durch die dauerhaften Verluste durch die zusätzliche H-Brücke und Spule. Das, was du vor hast (Spannungsreduktion per buck) kann der Wechselrichter selber besser. Niemand hat dich übrigens gezwungen den 48V Akku statt einem 36V Akku zu nutzen.
Hans W. schrieb: >> Wechselrichter für Akku kann man nicht einfach herunter regeln, indem >> man ihre Eingangsspannung reduziert. Uwe schrieb: > PV-Wechselrichter machen genau dass Äpfel sind keine Birnen. Um welches Produkt geht es denn konkret?
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Uwe schrieb: > 20kHz und 40V 6A Ich bin von anderen Größenordnungen ausgegangen. Willst du für so wenig Leistung wirklich den Entwicklungsaufwand treiben? Lohnt sich das unterm Strich? Ok, Hobbies lohnen sich nur selten. Aber ich würde meine Zeit und mein Geld lieber für schönere oder nützlichere Dinge ausgeben.
Bernd K. schrieb: > Der HMS-800-2T Das ist ein 800W PV Wechselrichter, aber jetzt bin ich verunsichert.
Einen Fehler meiner Rechnung gefunden: Ausgangsspannungsripple ist nicht alles. Interessant ist auch der Spulenstromripple, der muss zum Sättigungsstrom passen.Mit 22 µH und 20 V Spannungsabfall über der Spule ergibt sich ein Stromripple von ~22,7 A, was für die genannte Spule deutlich zu viel ist. Also mehr Induktivität, dann wird der Stromripple kleiner.
Hallo Leute, sorry, ich hätte vielleicht vorher etwas zu meiner Motivation sagen sollen. Meine Anwendung hat mit Balkon-Solar nichts zu tun. Ich betreibe eine 10kW DIY-AC-Batterie im Inselnetzbetrieb ( Beitrag "DIY 10kW/20kWh eta=99% Insel ESS Projektvorstellung" ), die mich komplett vom Netz entkoppelt. Allerdings habe ich noch ein 48V-800W-DIY-BHKW, was die Versorgung im Winter übernimmt. Das Ziel ist also bei maximalem Wirkungsgrad die Energie vom 48V-Akku auf meine AC-Batterie zu übertragen. Am besten gleich über die AC-Leitung. Dazu soll ein Hoymiles dienen. (galvanisch entkoppelt, effizient und regelt bei 52Hz ab). Ich wollte nur das Rad nicht zweimal erfinden ... Eine zweite andersgeartete Anwendung wäre die Versorgung meines Nachbarn mit meinen Strom-Überschüssen aus dem 48V-Akku, via Nulleinspeisung. Habe gehört, dass die Hoymiles via WLAN direkt mit Stromsensoren kommunizieren können. (Shelly?). Aber das ist ein anderes Thema.
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Weiß jemand, ob die beiden MPPT-Eingänge eine gemeinsame Masse oder PV+ nutzen? Ansonsten könnte man nur einen an einer Batterie nutzen.
Bei meinem Sunmaster smmi-600W sind die DCminus direkt miteinander verbunden, und haben einen gemeinsamen Strommessshunt. Bei besseren Geräten, die jeden Anschluss einzeln tracken, geh ich davon aus, dass jeder seinen eigenen Shunt hat, und daher externes zusammenschalten die Strommessung verhunzt.
Vielleicht mal die Erfahrungswerte eines PV-Bastlers, falls die jemand zur Abschätzung der Wirtschaftlichkeit eigener Basteleien brauchen könnte. Wie sind die Zahlen zu verstehen, wo will ich hin... Also ich verbrauche mit den mobilen (d.h. nicht fest eingebauten) Geräten in der Bude im Schnitt 120kWh Strom pro Monat und das begrenzt bei mir auch das maximale Einsparpotential. Sind bei 35ct/kWh 42 Euro monatlich, 504 Euro jährlich, 5040 Euro in 10 Jahren - wohlgemerkt maximal, wenn ich 100% Autarkie erreichen könnte, auch im Winter. Die Anlage bleibt auch weiterhin eine reine Inselnetz-Anlage, eine Einspeisung erspare ich mir aufgrund der ganzen Umbauarbeiten, die mit Sicherheit fällig werden wenn man eine PV-Anlage an eine etwa 25..30 Jahre alte Elektroinstallation anschließen möchte. Einige der Forderungen wie beispielsweise LAN-Kabel am Zählerplatz sind aufgrund der örtlichen Gegebenheiten ohne größere Baumaßnahmen nicht umsetzbar. Das lohnt sich für die paar Almosen beim Einspeisen des Überschusses einfach nicht - den kann ich auch mit 'ner Verlängerungsschnur an den Nachbarn verschenken. Leider ist damit durch den Inselnetzbetrieb eine Versorgung fest in der Bude installierter Verbraucher (wie z.B. Herd) ausgeschlossen und somit komplette 100% Autarkie sowieso nicht möglich, aber immer noch besser als der Dummfick mit den "neuen Anforderungen" an eine alte Elektroinstallation. Die Anlage ist derzeit immer noch mehr Spielerei als echte Solaranlage, etwa 1100Wp aus gemischten Modulen ohne weitere Extras aufs minimal nach Norden geneigte Trapezblech-Flachdach gelegt nachdem zum Ende des Sommers keine schweren Gewitter mit ihren Fallböen mehr zu erwarten waren. Über den Sommer waren die Module nur sehr selten an die Hauswand angelehnt, um damit ein wenig Spaß und Spielerei zu haben. Aus dem Sommer habe ich daher auch keine durchgehende Ertragsmessung, das war nur freizeitliche Forschung, Aufbau eines kleineren MPPT-Akkuladers (36V/30A), Akkubasteln und Softwareentwicklung als Extra-Spaß nebenbei (wenn man schon dank eines ESP32 alle Messwerte online verfügbar hat, dann kann man die ja auch loggen... und so gehts dann weiter). Für das Tal der Tränen im Winter habe ich aber eine vollständige Ertragsmessung und insgesamt (inkl. des Sommers noch ohne echte Ertragsmessung) habe ich bislang 326kWh am Wechselrichter-Ausgang herausbekommen (gemessen mit Shelly Plus Plug S). Das sind immerhin 114,10 Euro... ist nicht nichts, aber repräsentieren bei weitem nicht den Aufwand, den ich bislang getrieben habe, um diese zu "erwirtschaften". Allein der Wechselrichter ist damit bei Weitem noch nicht bezahlt.
1 | month usage kWh PV/grid stats |
2 | August 2025 34.39 / 43.61 (Σ 78) AF: 44.09%, PVη: 52.42% |
3 | September 2025 51.96 / 67.08 (Σ 119.04) AF: 43.65%, PVη: 69.95% |
4 | October 2025 24.4 / 90.7 (Σ 115.1) AF: 21.2%, PVη: 67.24% |
5 | November 2025 17.12 / 93.4 (Σ 110.52) AF: 15.49%, PVη: 75.15% |
6 | December 2025 8.56 / 113.34 (Σ 121.9) AF: 7.02%, PVη: 68.76% |
7 | January 2026 2.89 / 109.12 (Σ 112.01) AF: 2.58%, PVη: 37.24% |
8 | February 2026 18.84 / 95.94 (Σ 114.78) AF: 16.41%, PVη: 76.8% |
9 | March 2026 45.13 / 60.64 (Σ 105.77) AF: 42.67%, PVη: 69% |
10 | total 203.29 / 673.83 (Σ 877.12) AF: 23.18%, PVη: 65.77% |
Den August mit Vorsicht genießen, der leidet unter der Erweiterungen des Loggers. Ein paar Tage fehlen komplett, von ein paar Tagen gibts nur PV- aber keine Verbrauchsdaten und ich weiß auch nicht mehr, ab welchem Tag genau die Solarmodule auf dem Dach lagen. Wie gesagt, das sind Ertragsdaten einer eher schlecht ausgerichteten 1,1kWp PV mit gemischten Modulen - aber ich denke, das ist in etwa mit einem Balkonkraftwerk mit zwei großen Modulen vergleichbar. Da ist die Ausrichtung auch meistens nicht besonders gut, aber dafür die Module besser. Was auffällt: Die PV erreicht nur einen Gesamtwirkungsgrad von etwa 66..70%. Heißt von einer kWh, die vom Dach kommt, kommen nur 660..700Wh aus dem Wechselrichter wieder raus. Der Rest macht die Bude warm. Im Sommer doof und im Winter völlig irrelevant. Übers Winterhalbjahr erreiche ich damit nur einen Autarkiefaktor von nicht mal 25%. Um 100% Autarkie auch noch im November zu erreichen, bräuchte ich etwa 7,1kWp. Meine Module sind schon ca. 13 Jahre alt und haben lange ungenutzt herumgelegen, wenn heutige Module einen besseren Wirkungsgrad aufweisen, vor allem bei Schwachlicht, dann reicht vielleicht auch ein gutes Stück weniger. Man sieht auch sehr deutlich, daß die Kombination aus Solaranlage und Heizungswärmepumpe, wie sie sehr oft von einem bestimmten Anbieter in der Werbung dargestellt wird, NICHT FUNKTIONIERT!! Es ist nicht so leicht mit tschüss Öl und Gas wie die naive Trine das in der Werbung spielt. Also wer sowas plant, plant das bitte genau und mit eher pessimistischen Werten, ihr werdet im Winter dann deutlich mehr Strom aus dem Netz brauchen! Denn genau dann, wenn man die Wärmepumpe am meisten braucht, kommt praktisch kein Strom aus der PV. Für die Klimaanlage im Sommer ist dagegen mehr als genug Strom da, für Brauchwasser mit der Wärmepumpe ist im Sommer genug Strom da, vielleicht sogar in einem großen Teil der Übergangszeit. Bei der Einspeisung bitte bedenken, ihr bekommt kaum noch Geld für den eingespeisten Strom und müsst euren Bedarf, den die PV z.B. im Winter nicht deckt, deutlich teurer einkaufen. Die Rechnung Strom rein die Dose und später einfach wieder raus, funktioniert daher nicht. Bei einem Verhältnis von 7,8ct/kWh Überschuss-Einspeisung und 35ct/kWh Strompreis muss man 4,5kWh einspeisen, um eine in gleichem Wert entnehmen zu können. Wenn man das weiterdenkt, kann man daraus auch das Einsparpotential eines Akkus berechnen. Angenommen, die PV erreicht bei Betrieb mit Akku noch 70% Gesamtwirkungsgrad, muss man ca. 1,43kWh Überschuss an den Akku liefern, um eine kWh wieder herauszubekommen. 1,43kWh Überschuss würden 11,15ct bringen, macht 23,85ct Einsparpotential für jede selbst gespeicherte Überschuss-kWh. So, wieviel kosten derzeit kleine bis mittelgroße PV-Speicher... Schaut aus, als bekäme man heute schon 5kWh Speicher für 1000 Euro. Na gut, rechnen wir mal mit diesem Wert weiter, dann bekommt man dafür 4.193 kWh zum Preis von 23,85ct/kWh. Heißt, das Ding muss gegenüber der Überschuss-Einspeisung 4.193 kWh ÜBERSCHUSS nutzbar machen, bis sich 1000 Euro auszugeben lohnen. Das sind 839 Zyklen, die das Ding dafür durchhalten muss und man ist auf 5kWh pro Tag limitiert. Beim Balkonkraftwerk oder neudeutsch Steckersolargerät, wo man für die Einspeisung des Überschusses gar nichts bekommt, sieht's geringfügig besser aus - aber da müsstet ihr mir mal Zahlen sagen, wieviel ÜBERSCHUSS ihr tatsächlich habt wenn ihr sowas ohne Speicher betreibt. Am meisten wird sich das bei Leuten lohnen, die tagsüber nie zu Hause sind und demzufolge nur die Standby-Verbraucher und gelegentlich der Kühlschrank Strom verbrauchen. Wer sowieso zuhause ist und fast immer einen PC oder Fernseher zu laufen hat, verbraucht tagsüber deutlich mehr der durch ein Balkonkraftwerk zur Verfügung gestellten Leistung. Das kann man also nicht für alle gleichermaßen zutreffend berechnen - aber grundsätzlich bringt jede nicht aus dem Netz bezogene kWh den Gegenwert des aktuellen Strompreises - der ja heute dank der vielen total durchsichtigen Preismodelle unserer Stromkonzerne auch bei jedem verschieden ist. Aber sie wollen ja nur unser bestes...
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