mikrocontroller.net

Forum: Offtopic Wanze finden?


Autor: Anonym (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

erst mal sorry für das anonyme Posting, ist aber leider notwendig.
Geht um Folgendes:
Eine gute Freundin hat bereits länger Probleme mit einem Stalker.
(Polizei kümmert sich bereits im Rahmen ihrer Möglichkeiten...)
Mittlerweile haben wir Grund zu der Vermutung, daß der Kerl mit
Abhörmethoden arbeitet.
Leider bin ich in HF-Technik nicht gerade der Crack, und weiß nicht,
was da heute alles möglich ist bzw. in welchem Frequenzbereich in
Frage kommende Schaltungen arbeiten.
Welche Möglichkeiten gibt es, so ein Ding aufzuspüren? Ich kenne bisher 
nur die Methode, mit einem Radio im UKW-Bereich zu suchen, bis man
eine Rückkopplung bekommt.
An technischer Ausrüstung könnte ich ein Tektronix.Oszi der 5000er Serie 
mit 1GHz Bandbreite besorgen. Kann man sich evtl. mit wenig Aufwand 
einen Satz Antennen für unterschiedliche Frequenzbereiche basteln, die 
man dann direkt an das Oszi anschließt? Welche Frequenzbereiche kommen 
in Frage?
Bin für alle Hinweise, auch Links zu dem Thema dankbar.

Mit freundlichen Grüßen,
XXX

: Gesperrt durch User
Autor: Michael S. (mst)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
...am einfachsten wäre es natürlich mit einem Spektrumanalyser, dem 
einfach eine Log-Periodic oder Discone (30 - 1000MHz) verpassen und die 
Peaks genauer untersuchen. Bei 900MHz z.B. liegen alte analogen 
Schnurlose Telefone. Also nicht jeder Peak ist dsann auch eine 
"Wanze"...

Zumal, beispielsweise Video Transmitter arbeiten meist bei 2,4Ghz und 
WLAN auch. Neuere Systeme, oder auch importware aus Asien und USA gibt 
es teilweise sogar für 5,2GHz; Abhörware jedoch meist weit darunter...

Nur mal noch so am Rande, Es gibt auch bei diversen Distris 
"Wanzenfinder". Was die Teile Taugen weiss ich nicht... aber wäre 
vielleicht auch mal ein Ansatz!

Gruß Micha,

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich würde den "HF-Sniffer"-Bausatz von http://www.aatis.de benutzen, der 
findet breitbandig alles bis 2,5 GHz und ist preiswert. Normalerweise 
detektiert er Handies/Mobilfunksender/Mikrowellenherde/Schnurlostelefone 
usw.

Autor: Patrick (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Anonym,

zum Glück musste ich mich selbst noch nie mit dem Problem auseinander 
setzen, aber ich möchte denoch meine 2ct dazu beitragen.

Wenn deine Freundin sich ihre Privatsphäre ein wenig mehr versichern 
möchte, macht würde ich doch eher zu einem der 'handlichen' Geräte die 
auf dem freien Mark angeboten werden neigen.
Persönlich halte ich nichts von der Vorgeschlagenen Spektrumanalyser 
Lösung. Es ist doch nicht wichtig auf welcher Frequenz ein Signal 
empfangen wird. Wichtig ist es doch viel eher, dass deine Freundin bei 
Bedarf einfach kontrollieren kann, ob irgend ein Sender in ihrer Nähe 
ist. Wenn man dann festgestellt hat das etwas 'Strahlt' kann man den 
Umkreis nach der Strahlungsquelle absuchen.

Autor: Drei Newton (3_newton)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der AATIS HF Sniffer ist vmtl. eine exyellente Lösung für Dein Problem, 
denn der ermöglicht es euch die Quelle zu FINDEN. Nehmt ihr einen 
Spektrumanalysator/ Oszi mit FFT seht ihr so viele Peaks, da ist nichts 
zu erkennen. Dann denkt ihr die Mikrowelle ist eine Wanze. Die Idee mit 
dem Weltempfänger ist sicher schon mal etwas, richtig schön laut drehen! 
Naja und dann mal an allen Stellen suchen wo Spannung zur Verfügung 
steht! In der Telefondose, in irgendwelchen Schaltkästen etc. Die Wanze 
braucht ja Energie und bei Funk ist eine Batterie zu schnell leer für 
Dauereinsatz. Aber kann es nicht sein dass ihr von außen abgehört 
werdet? Richtmikrofon? Dagegen kann man sogut wie gar nichts tun. Evtl. 
ist es eine Möglichkeit den Stalker im Rahmen der gesetzlich zulässigen 
Möglichkeiten zu "stalken" und zu sehen ob es für ihn eine Gelegenheit 
zum Abhören gibt? Viel Erfolg, hatte auch mal eine Stalkerin...

3N

Autor: Alf Sch (alfsch)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
guck: RF Field Strength indicator usw.
http://72.41.86.92/dproj/Home.htm

genau sowas brauchste zum auffinden kleiner sender,
je nach aufwand...von ganz einfach bis digital

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Beitrag "Re: LED ohne Batterie?"
da habe ich mal das Schaltbild und ein Foto von meinem Exemplar des 
HF-Sniffers abgelegt

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hier noch Webseite und Datenblatt zum verwendeten HF-Detektor MAX4000:
http://www.maxim-ic.com/quick_view2.cfm/qv_pk/3264
http://datasheets.maxim-ic.com/en/ds/MAX4000-MAX4002.pdf
2.5GHz 45dB RF-Detecting Controller

Autor: Frankl (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nicht vergessen das man auch Fernwanzen mit Laser gibt. Modulation der 
Fensterscheiben.
Oder ganz einfach Gasboiler am Schornstein, die leiten aus den dicht 
angeschlossen Etagen, schön die Gespräche weiter.

Autor: Anonym (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

erst mal vielen Dank für all die Ratschläge. Ich hab jetzt mal den AATIS 
HF-Sniffer geordert.
@FrankL: Wäre so ein Abhörlaser nicht sehr teuer und für den 
"Durchschnittsstalker" eher unerschwinglich?

Ach ja, von weniger qualifizierter Seite kam auch noch die Vermutung, 
daß evtl. ein Peilsender am Auto sein könnte. Habe ich mal verworfen, da 
von einem Punkt aus nur vernünftig zu Orten, wenn das irgendwas wäre, 
das GPS-Daten weitergibt. Ansonsten... ...AFAIK geht das nicht so wie in 
den Spionagefilmen, mit piepsendem Punkt auf einem Bildschirm. Und wenn 
doch, dann wäre das schon recht hoch entwickelte Technik (Zwei Antennen 
auf dem Dach und LAufzeitunterschiede auswerten etc.), von der ich nicht 
glaube, daß der Betreffende sie beherrschen oder bezahlen könnte.
Oder liege ich da falsch?

Gruß,
XXL

Autor: Thorsten (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Können dir die Behörden da nicht helfen, wenn wirklich ein begründeter 
Verdacht besteht? Nur mal so aus Interesse...

Autor: Henrik J. (henrikj)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wie willst du überhaupt prüfen, ob dein HF Sniffer funktioniert? Dann 
brauchste ja selber ne Wanze?!

Autor: Anonym (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Na, ja, um das Ding grob auf Funktion zu prüfen, da gibt´s schon 
Möglichkeiten... ...im simpelsten Fall ein Lichtbogen.
Ansonsten vertau ich einfach mal darauf, daß der Bausatz funktioniert.
Und ein Messender lässt sich zur Not auch bei jemandem organisieren...

Gruß,
XXX

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das Ding piepst und brummt mit angeschlossener Antenne schon genug. Es 
gibt kaum noch gegenden, wo nichts zu hören ist, zumindest in 
städtischer Umgebung. Anhand der verschiedenen Geräusche lassen sich die 
Sender auseinaderhalten.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Anonym wrote:
> Ach ja, von weniger qualifizierter Seite kam auch noch die Vermutung,
> daß evtl. ein Peilsender am Auto sein könnte. Habe ich mal verworfen, da
> von einem Punkt aus nur vernünftig zu Orten, wenn das irgendwas wäre,
> das GPS-Daten weitergibt.

Ist ja kein Problem, z.B. über GSM. Wird aber vermutlich schnell 
auffallen, unter dem Auto gibt's keinen GPS-Empfang.

Autor: Zitterer (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
O2 versendet CB-Nachrichten mit den Koordinaten der Basisstation, bei 
der das Handy eingeloggt ist. Diese Koordinaten sind im 
Gauß-Krüger-Format und eigentlch hinreichend genau und können problemlos 
per SMS weiter gesendet werden.

Autor: Roland (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es könnte auch der Nachbar sein, es reicht einen Nagel tief in die Wand 
zu kloppen und die Schwingungen der Wand auszuwerten. Wenn das so wäre, 
kriegt man den Stalker nie.

Aber ich würde anders vorgehen, bischen nachforschen, z.B. wann hat das 
alles angefangen, wenn eine Wanze in der Wohnung plaziert wurde muss 
einer zur Wohnung den Zugang gehabt haben, welche Personen kommen dazu 
in Frage u.s.w.

Autor: Bernhard (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es kann auch zweckmässig sein, einen Funkscanner nach Signalen suchen zu 
lassen, der könnte evtl. auch schwächere Wanzen finden die zu schwach 
sind um von einem Wanzenfinder entdeckt zu werden.

Außerdem sollte man prüfen, ob ein altes analoges schnurloses Telefon 
verwendet wird, denn die sind recht einfach abhörbar. Da lohnt dann mal 
eine Neuanschaffung.

Wo in D befindest du dich, Anonym?

Autor: Anonym (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Bernhardt,

>Wo in D befindest du dich, Anonym?

ich wohne im Großraum Stuttgart.

Gruß,
XXX

Autor: Marko B. (glagnar)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sorry, aber das ist doch eine reichlich abstruse Geschichte. Wie kommt 
der "Stalker" denn in die Wohnung, um die "Wanzen" zu plazieren? Gibt es 
Einbruchsspuren?

Autor: Zitterer (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> ich wohne im Großraum Stuttgart.

LOL, somit hast du hier bereits derart viele Infos veröffentlicht, dass 
du dir das "Anonym" auch sparen kannst.

Wende dich an die Behörden oder ziehe um. Es kann wohl nicht sein, dass 
du mit privaten Mitteln Wanzen finden mußt, wenn ein begründeter 
Verdacht vorliegt.

Autor: Anonym (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Marko,

ich kann hier leider nicht mehr sagen,
als daß der wohl begründete Verdacht
besteht. Ich sag mal so viel:
Es bestand für den betreffenden früher
Zugang zur Wohnung.

Gruß,
XXX

Autor: Axel (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
"Wie kommt der "Stalker" denn in die Wohnung, um die "Wanzen" zu 
plazieren?"

Ich denke in der Regel ist das ja irgend ein Ex-Freund, der u. U. schon 
beim Verdacht, dass er demnächst überflüssig wird, so eine Wanze 
installiert. Schon um zu schauen, was die Dame mit dem Nebenbuhler so 
"bespricht".

Gruss
Axel

Autor: Anonym (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Zitterer,

"LOL, somit hast du hier bereits derart viele Infos veröffentlicht, dass
du dir das "Anonym" auch sparen kannst."

das glaube ich nicht :-). Schau mal in der Wikipedia, wie weit sich die 
Metropolregion Stuttgart erstreckt und wie viele Menschen dort leben...
...oder weist du jetzt, wer ich bin? g
Kannst ja mal eine Vermutung äußern...

Gruß,
XXX

Autor: Marko B. (glagnar)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also, wenn der "Stalker" keinen Zugang zur Wohnung hat, dann müssen die 
"Wanzen" an eine Stromversorgung angeschlossen sein. Batteriebetriebene 
Sender dürften nicht lange funktionieren. Also einfach alle Steckdosen, 
Lampen, Steckerleisten, etc. aufschrauben und kontrollieren. Das ist an 
einem Nachmittag erledigt.

Wie kommt die Dame eigentlich auf diese Idee mit den Wanzen? Ich meine, 
das ist schon ziemlich abwegig. Wenn mir jemand erzählt er würde mit 
Wanzen abgehört, dann würde ich als erstes seinen Geisteszustand 
anzweifeln ...

Autor: Anonym (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Marko,

"Wenn mir jemand erzählt er würde mit
Wanzen abgehört, dann würde ich als erstes seinen Geisteszustand
anzweifeln ..."

oder seine technische Bildung. Anfangs hab ich die Möglichkeit
auch ausgeschlossen, aber, na ja... ...es sind schon einige Dinge 
passiert, bei denen zwar eine andere Möglichkeit, an bestimmte Infos
zu kommen, durchaus gegebn, aber doch sehr aufwändig wäre.
Für wahrscheinlich halte ich die Wanzengeschichte auch nicht, aber
es ist inzwischen merkwürdig genug, um da mal nähre hinzuschauen.
Und es würde jemanden ungemein beruhigen :-).

An die Sache mit der Energieversorgung dachte ich auch schon,
werde da durchaus mal nachschauen.

Gruß,
XXX

Autor: Zitterer (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
"Schau mal in der Wikipedia, wie weit sich die
Metropolregion Stuttgart erstreckt und wie viele Menschen dort leben..."

> ...oder weist du jetzt, wer ich bin? *g*

Ich nicht, aber der Stalker weis jetzt, dass du Rat in einem Forum 
suchst und er kann somit sein weiteres Vorgehen planen.

Autor: guru (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
naja trojaner im pc oder so ... hmm
vllt den ex-freund selbst mal verfolgen, aber überhaupt müsste die 
polizei da doch sehr viel mehr machen oder....?

Autor: Roland (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Von der Polizei ist in solchen Fällen in Deutschland nichts zu erwarten.
Es muss erstamal jemand ernsthaft zu Schaden kommen oder umgebracht 
werden damit sich da was tut, so ist es leider.

Autor: Alf Sch (alfsch)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Polizei: nee, ohne straftat keine ermittlung.
"verdacht" reicht für gar nix...

aber "eine andere Möglichkeit, an bestimmte Infos
zu kommen" ... können das telefonate gewesen sein?
tel anzuzapfen ist rel leicht, muss nichtmal in der wohnung sein...

Autor: .... (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
... es reicht auch Babyruf via ISDN - Telefon ....
... Rechnermikro ....
... stiller Anruf aufs Händy....
... Babyphon

usw.... muss nicht zwingend Funk sein

Autor: Anonym (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
"... stiller Anruf aufs Händy...."

...erzähl mal mehr dazu...

Autor: .... (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
auch bekannt als  "automatische Anrufannahme"....Handy-Tracking...



...abe vielleicht sind die "Insiderinfos" nur Social Engeniring

hatte der Ex Zugang zum Telefon oder den Rechnungsdaten...?





Autor: einer (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hast du mal versucht, die 2.4/2.5/1.2Ghz Kameras mit Ton aufzuspüren ?.
Die sind relativ günstig zu bekommen und verdammt klein, kann man ev.
auch als Uhr/Wecker/Rauchmelder/... bekommen.
Für ne Wanze muß man löten können, für was Aufwendigers nicht !!!
Mit einer kleinen Aufsatzplatine (Frequenz-Hopping/Scrambling)
ist sowas auch sehr Aufwendig aufzuspüren. Modelle ohne Linse kann man
nicht mal mittels Laser aufspüren und für eine Triangulation sind die
mS, die Sie auf einer Frequenz bleiben, einfach zu wenig.

Autor: Mark Struberg (struberg)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hat sie einen Windows PC? Ist eventuell ein keylogger installiert? Sie 
sendet ein mail, und er kriegt eine Kopie ins postfach...

Formattier mal den PC komplett und setz ihn neu auf.

Außerdem sollte sie alle Paßwörter von mailboxen, etc ändern. Und zwar 
am besten von einem anderen PC aus.

Autor: noch einer (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich würde mal ganz pragmatisch vorschlagen, mit möglichst wenig Panik 
mal versuchen zu ermitteln, wo der Stalker seine Info wirklich 
herbekommt.

Das heißt, eine Zeitlang mal konzentriert am Telefon oder per Mail immer 
nur bestimmte Dinge rauslassen, und dann kucken, worauf das Echo kommt. 
Ich denke, damit wird nach spätestens ein paar Wochen klarsein, wo die 
Überwachung läuft.

Ansonsten würde ich unbedingt sofort, wie schon angeregt,
a) die Telefon-Features überprüfen (Babyruf via ISDN etc.) und ggfs. 
abschalten (geht meist direkt mit dem eignen Telefon) sowie ein 
vorhandenes schnurloses Telefon austauschen (leihweise von Bekannten ist 
normal immer möglich),
b) dito beim Handy,
c) alle Email-Passwörter ändern (dazu reicht normal eine 1-Euro-Sitzung 
im Internet-Cafe),
d) den eigenen PC auf irgendwelche "krummen Dinger" überprüfen und evtl. 
neu aufsetzen.

Und wenn das alles nichts hilft, würde ich meinen Telefonanbieter nach 
einer Fangschaltung fragen. Die mag dann vielleicht etwas kosten, aber 
so viel ist das auch nicht, zumal man mit den Ergebnissen daraus dann 
auch die Polizei viel leichter zum Einschreiten bewegen kann als mit 
einem puren Verdacht.

Autor: Der Techniker (_techniker_)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@noch einer:
Nur der Interessenshalber:
Wie soll das mit der Fangschaltung funktionieren?
Damit kann man doch nur einen Anrufer ermitteln, oder nicht?

Gruß,
Techniker

Autor: noch einer (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@_Techniker_

Ja, aber um den Anrufer geht es hier doch gerade, oder?

Autor: Els Bett (elsbett)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo an alle,
ich bin selber Stalking Opfer. Handy's kann man wohl tracken, auch wenn 
man pre-paid austauscht. Also neues handy, neue nummer. Altes handy 
behalten exklusiv für stalker. Vielleicht ab und an einigen Bekannten 
zum "Spazierenfahren" mitgeben.
Das mit Peilsender/Wanze am Auto hab ich mir auch überlegt. Wie läuft 
das genau: über Radio Signal auffangen? Gibt es billige (!) 
Alternativen, die man nicht im Internet bestellen muss, z.B. 
irgendwelche Geräte im Baumarkt?
Irgedwelche Störsender, also für Wanzen und/ oder Peilsender?

An deine Freundin: so bitter es klingt, wenn#s schlimm wird: umziehen. 
Auf jeden Fall ab sofort dokumentieren, Tagebuch schreiben o.Ä. (so kann 
man sich selber nämlich auch gut überprüfen, bzgl. Geisteszustand ;). 
Ich kann die Reaktion verstehen, aber das ist nicht nett wenn einem 
keiner Glauben schenkt!) und für Zeugen sorgen!

Hab gehört Aluminium kann abhören verhindern. Würde es was helfen, die 
bspw. an Gardinen zu befestigen?

Autor: Fabian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
willst du jetzt aluplatten vors fenster hängen?

Autor: Alexandre Terentiev (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Alufolie zwecks Sonnenabschirmung... Nur an die Erde anschliessen...

PS. Verdammt blöde Situation ist das ganze... Vor allem mit der 
Polizei...

Autor: bond (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
 What you will need:
 (the number in brackets is a reference
 number which matches the schematic. The
 number in paranthesise is the amount of
 the part needed.)

   [1] (1) 1n34a crystal diode
   [2] (2) 2n107 audio transistors
           (ge-2 or equivalent)
   [3] (1) 3k ohm variable resistor
   [4] (2) 560 ohm 1/2 watt resistor
   [5] (1) 15k ohm variable resistor
   [6] (1) 500 ohm variable resistor
   [7] (1) .002 Uf capacitor
   [8] (1) 1.5 Volt aa battery
   [9] (1) aa battery holder
  [10] (1) 0-300 microammeter
           (lafayette 99-g-5028 or
            equivalent)
  [11] (1) 10 millihenry choke (ohmite
           z-50)
  [12] (1) single-pole single-throw
           (spst) toggle switch
  [13] (1) project box (radio shack)
  [14] (1) antenna (either from an old
           transistor radio or a stiff
           piece of wire will also work)
  [15] (1) 2000 ohm headset (or a mini-
           ature earphone like most tv
           and radios use)

   the parts can be purchased from radio
 shack for less than $20.  This is a
 very good high-gain meter-type bug
 detector.  It has a crystal diode with
 2 amplification stages to boost the
 power of the meter.  This produces a
 broad-band, battery-powered, receiver
 that can sense radio-frequency transm-
 itters up to a mile away.  Unfortun-
 ately, it will also pick up a commerc-
 ial am or fm station up to 3 miles
 away....

       Bug detector schematics:

     [14]           [1]

      (*)-----+------\&lt---+------+----\
       \      \           \      \    \
      \      \           \      \    \
     \-/     (           /  [7] \    \
      v      )       [3] \     ---   \
        [11] (           /     ^^^   \
     [0]     )       --> \      \    \
             \       \   /      \    \
             \       \   \     \-/   \
            \-/      \   \      v    \
             v       ----+           \
                         \     [0]   \
            [0]          \           \
                        \-/          \
                         v           \
                                     \
                        [0]          \
                                     \

                                      \
---------------------------------------
\        /----\
\       (   /--)-----------\   --->&gtb<<
\      (  \/    )          \   \
------(---\      )         \   \
       (  \\    )          ----+---\
        (   &lt--)-----\         \   \
    [2]  \----/      \         \   \
                     \         \   \
                     \         /   \
                [0] \-/        \   \
                     v         /   \
                           [4] \   \
                               /   \
                               \   \
                               \   \
                             >&gta<< \


                                   \

                                      \
---------------------------------------
\
\          [12]      [8&9]
\          __      &lt-><+>
\         /             \
---------()    ()-----\ \---->&gtc<<
                        \


               [4]

>&gta<&lt--------\/\/\/\/\----->&gtc<<



                ---------------->&gtd<<
                \
        [2] /---\-----\
           (    \      )
          (      \-\    )
>&gtc<&lt----(---\     \-----)----\
          (   \--&gt-\    )     \
           (           )      \
            \---------/       \
                         [0] \-/
                              v


                 [5]

>&gtb<&lt-------\/\/\/\/\---

               ^
               \
               \
               ------------>&gtd<<


               [6]

>&gtd<&lt-------/\/\/\/\/--
               ^
               \
               \


          Uploaded to:  The  Party  Line
                    (415) 447 - 0963



************ CAR TRACKER *************
 Uploaded By: The Phoney Phoner
               And The Skeleton Krew
**************************************

By: Ford Prefect

    "my name is bond, james bond."

My next gadget is what is called a
bumpbeeper.  It attaches to the under
side of a car with magnets and then
sends out a signal that can be heard on
a radio.

 Parts list: () = diagram #

    (1) 2n635a transistor
    (2) 4.3K 1/2 watt resistor
    (3) 1 meg potentiometer
    (4) 10k 1/2 watt resistor
    (5) 50pf capacitor
    (6) 365pf variable capacitor
    (7) .005Uf capacitor
    (8) .01Uf capacitor
    (9) ferrite loopstick (from a crys-
   (10) coil [see text]    tal radio)
   (11) single-pole single-throw switch
   (12) 9 volt battery
  (opt.) Battery clip & case
   (13) antenna

 this device is a constant tone signal-
ling source that can be tuned to any
clear spot below 1000 khz.  If magnets
are attached to the case, it can quick-
ly be installed under the persons car.
(9) Is a standard ferrite loopstick tha
t can be purchased at radio shack.
(10) Is simply 12 turns of plastic cov-
ered hookup wire wound over (9).

  13
  (*)-------\(----+-----______--- >&gta<<
   \              \     ^^^^^^
   \        5     \       \   9
  ---             -\(--   --\(--->&gtb<<
   -           6      \   7
   v                  \
                      --->&gta<<


 >&gta<&lt------+------+------o/ o-----
            \      \       11     \
            /     ---             \
            \      -              \
            /      v              \
         4  \              --------
            \              \
            \              --[][]->&gtc<<
            --->&gtb<<          12

 "@                                   j 
>&gtc<&lt----/\/\/\/\----+-----+-------
               2       \     \      \
                       \     \      \
       >&gtd<&lt---)\-------     \      \
                             v    >&gte<<

              8      -----/\/\/\--
                     \       3
     >&gtf<&lt-----------+
                   /---\
                1 (  \  )
                 (   / /-)---->&gtd<<
                (   \  >  )
                 ( ----- )
                  (  \  )
                   \---/
                     \
                     \
                   >&gtb<<


 >&gte<&lt-------
            \
            (
            )
            (
      10    )
            \
            ------>&gtf<<




>&gtd<&lt---
        \
       ---
        -
        v  (ground)

 to tune the transmitter:

 1)pick an empty spot on the am car
     radio below 1000 khz.
 2)Switch on the transmitter with the
     spst switch.
 3)Tune the 365 variable capacitor
     slowly until a shrill note can be
     heard from the car radio.
 4)The pitch of the note is adjustable
     by turning the 1 meg potentiometer

Autor: Felix Jankowski (feejai)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Schaltpläne sind leider verhaut, könntest du vielleicht die Adresse 
angeben, wo du das her hast?

Autor: bond (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sorry,
habe es selbst so, konnte es aber problemlos nachbauen.
&lt ist <
&gt ist >

Wenn man ein altes analoges Multimeter hat, wie ich, dann ist kann man 
das
verwenden und es kostet dann sehr wendig.

Im Anhang eine andere Lösung, dürfte aber weniger sensibel sein, dafür 
aber
mit Nullstellung usw.


Autor: bond (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
kam nicht mit

Autor: Opfer (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hab' das auch miterleben müssen, wenn man denjenigen kennt ist die 
einzige Lösung den Stalker zur Rede zu stellen, bzw. 'eindrücklich' 
klarmachen (zu lassen) dass er was falsch macht. Auf Polizei oder 
Ähnliches braucht man nicht hoffen, das wird nix!

Autor: ..__.. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Laserrichtmikrophone sind extrem empfindlich auf Änderungen wie 
Fenster kippen. Es gibt doch so lautsprecher wo über Glasscheiben, 
Tische die musik wieder geben. das einfach an die Glasscheibe dran 
machen und ein radio anschliessen und das fenster ist nutzlos als micro. 
Und das aus richten braucht viel Zeit zum ausrichten.

Und um wanzen ab zuwähren könnte man mal bei der bundesnetzagentur mal 
anrufen und sagen man hat den verdacht hier sendet was verbodenes da 
sind die Schnell da.

<ironie on>
Oder man kauft auf den schartzmarkt ein Störsender von 30 - 3000 Mhz mit 
entprechneder leistung und schon hört er nix mehr.
<ironie off>

und es Wanzen in der größe von einer Cent-Münze ohne batterie.



Autor: Felix Jankowski (feejai)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was ist denn jetz rusgekommen?

@bond: is es wirklich so ein geheimniss woher die pläne sind?

MfG,
Felix

Autor: bond (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Habe das mal per Email zugesand bekommen, ist schon lange her.
Eine kurze Suche ergab folgendes:

http://www.artofhacking.com/tucops/etc/hardware/li...

Autor: jemand (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

Autor: XXXMM (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo, meine Familie wird schon seit September 2006 wahrscheinlich durch 
Richtmikrofon oder Ähnliches abgehört, trotz Umzug in ein neues Haus.
Wir bekommen dann von dem Stalker Briefe, sind bisher ca. 100. Da steht 
dann alles mögliche drin, worüber wir uns privat in der Wohnung 
unterhalten haben etc. Die Polizei macht erst was, wenn mindestens in 
den Briefen eine Morddrohung vorkommt, ansonsten interessiert das hier 
niemanden. Soviel mal zur Privatsphäre. Ja, Schlafzimmer wird auch 
abgehört, Toilette ebenso. Also gehen wir von einem Richtmikrofon aus, 
welches die Fensterscheiben anpeilt.

Was kann man dagegen tun? Privatdetektei ist viel zu teuer, also 
schließen wir das gänzlich aus. Gruss.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mach doch mal einen ähnlichen Brief MIT Morddrohung und schick ihn dir.

Autor: Philipp (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Auf die Straße gehen und gucken, wo einer mit'm Mikrofon steht?!

Normalerweise kennt man seine nähere Umgebung doch soweit, dass einem 
auffällt, wenn dort ein Wagen oder eine Person steht die da nicht 
hingehört.

Autor: naja (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
XXXMM schrieb:
> Ja, Schlafzimmer wird auch
> abgehört, Toilette ebenso. Also gehen wir von einem Richtmikrofon aus,
> welches die Fensterscheiben anpeilt.

Gehen alle relevanten Zimmer in eine Himmelsrichtung?

Autor: Giga Bert (gigabert)
Datum:
Angehängte Dateien:
  • preview image for 19.jpg
    19.jpg
    46,2 KB, 1833 Downloads

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Na der wird doch nicht auffällig rumstehn!
da fällt mir die China Wanze ein:

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
XXXMM schrieb:
> Die Polizei macht erst was, wenn mindestens in den Briefen eine
> Morddrohung vorkommt, ansonsten interessiert das hier niemanden.

Halte ich für Blödsinn, denn:

http://de.wikipedia.org/wiki/Stalking#Rechtliche_Aspekte

2006 war die Rechtslage noch anders! Aber jetzt haben wir 2009. Anwalt 
nehmen, den Typ verklagen bzw. eine Unterlassungsverfügung erwirken.

Autor: David ... (volatile)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Da ich nie in so einer Situation war, kann ich natuerlich nicht sagen 
was ich machen wuerde. Wenn ich mich aber in die Situation versetze, 
waer ich verdammt motiviert, den Kerl/die Dame zu finden. Man laedt sich 
einen Freund ein, erzaehlt dem gross und breit dass man sich mit ihm 
irgendwo abgelegen treffen muss, beschreibt genau wo und schaut mal, wie 
alleine man ist. Bei dem Treffen kann man natuerlich wieder spezielle 
Dinge besprechen, die weitere Rueckschluesse zulassen, usw.
Da der Stalker meistens ein Bekannter ist, hat man eine ueberschaubare 
Anzahl von Personen, deren 'Alibis' man pruefen kann. usw ;)

Autor: Sebastian H. (electrician)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Eventuell kann euch hier geholfen werden:
https://www.weisser-ring.de/internet/index.html

Autor: Klaus Karl (xxxmmm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi all,

habe mich jetzt angemeldet.

Der Stalker ist nicht bekannt, wir vermuten den Ex meiner Frau und 
dessen Arbeitskollege und Freund. Vielleicht liegen wir auch falsch. Man 
könnte also nur Anzeige gegen unbekannt machen, wo das dann endet wissen 
bestimmt einige von uns.

Wir wohnen an einer Hauptstraße und das Haus ist von Häusern und 
mehreren Waldstücken umgeben. Hier parken auch an der Straße oft Autos. 
Wenn es ein Richtmikrofon ist, dann könnte der Stalker sich in einem der 
Waldstücke aufhalten, wenn Schnee liegt, würde man das herausfinden 
können.

Im Wohnzimmer sind 3 Seiten mit Fenstern, somit kann der Stalker überall 
sein, hier gibt es angrenzende Grundstücke mit vielen Hecken, Bäumen und 
Sträuchern.

Wir unterhalten uns über wichtige Sachen nur noch im Auto, im eigenen 
Haus ist das nicht möglich. Die Briefe werden meist Nachts vor die Tür 
gelegt, es existiert auch eine Videoaufnahme bei youtube, da wohnten wir 
aber noch in unserem alten Haus.

Der "Briefträger" wird aber nicht der Stalker selbst sein, dies ist nur 
ein Bote.

Um den Boten zu erwischen, müßte ich mich jede Nacht auf die Lauer 
legen, aber ich muß viel arbeiten und brauche meinen Schlaf. Außerdem 
kommen die Briefe sehr sporadisch und immer zu verschiedenen Zeiten. 
Manchmal sind auch Wochen oder sogar Monate, wo rein garnichts passiert.

Uns wäre es erstmal recht, wenn wir was gegen das Abhören tun könnten, 
kostengünstig natürlich. So in etwa Aluminiumfolie vor die Fenster, 
keine Ahnung ob sowas funktioniert.

Den Stalker zur Strecke bringen wäre uns natürlich sehr wichtig, hatten 
auch schon Videokameras installiert mit Nachtsicht. Eine Kamera wurde 
erst beschädigt (Stromkabel durchgeschnitten) und nach der Reparatur 
gestohlen.

Vielleicht hat ja jemand Ideen.

Den weißen Ring kann ich mal kontaktieren, vielleicht können die helfen 
oder Tipps geben.

Autor: Klaus Karl (xxxmmm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
alle relevanten Zimmer gehen in eine Himmelsrichtung

Autor: Bernhard S. (gmb)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wanzen dürften sich mit etwas Suche finden lassen. In welcher Gegend 
wohnst du?

Autor: Klaus Karl (xxxmmm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Habe Telefon und TV bereits ausgetauscht und kaufte sogar einen 
Wanzenfinder für viel Geld. Hat aber nichts gebracht, der piepte in alle 
Richtungen, gefunden habe ich nichts. In einem der Briefe steht sogar, 
das es keine Wanze ist. Und ich gehe selbst von einem Richtmikrofon aus, 
denn wir haben sogar ein neues Haus gekauft, wo immer jemand zu Hause 
ist, also konnte da niemand eine Wanze installieren.

Ich wohne im Raum Detmold im Teutoburger Wald.

Klar gebe ich hier viel preis, werden einige Leute denken, aber der 
Stalker weiß ja eh fast alles von mir, und wenn ich seine 
Rechtschreibung sehe, dann scheint der für einen PC und Internet viel zu 
blöd zu sein.

Autor: Alex G. (alex94) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Angenommen, er benutzt ein Richtmikrofon und du weißt aus welcher 
Richtung er hört könntest du dir ein gerichtetes Magnetron bauen und ihm 
die Freude am Abhören nehmen. Mit dem gerichteten Magnetron machst du 
dem seine gesamte Ausrüsrung kaputt. OK obs funktioniert weiß ich nicht

Autor: Klaus Karl (xxxmmm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Richtung ist eigentlich bekannt, da dort zwei kleinere Waldstücke 
sind, die anderen Richtungen sind alles bewohnte Grundstücke.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Alex G. schrieb:
> Angenommen, er benutzt ein Richtmikrofon und du weißt aus welcher
> Richtung er hört könntest du dir ein gerichtetes Magnetron bauen und ihm
> die Freude am Abhören nehmen.

Mit Verlaub: das ist Quatsch.  Erstens empfängt ein Mikrofon im
Bereich einiger Kilohertz, und es ist mitnichten sicher, dass es
nicht gegen einige Gigahertz vielleicht sogar ausreichend
abgeschirmt ist.

Zweitens ist das lebensgefährlicher Blödsinn, und auch wenn der
andere eine Ordnungswidrigkeit oder Straftat begeht, gibt das noch
lange niemandem das Recht, lebensgefährliche Maßnahmen gegen denjenigen
auf eigene Faust zu ergreifen (noch dazu welche, die gut und gern
geeignet sein könnten, außer dem Verdächtigen völlig
unbeteiligte Personen zu gefährden).

Autor: Alex G. (alex94) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ja ok ich gebs zu war ne dumme Idee :)

@ Peter Hüttner
Lass das dann lieber, nicht das du dann am Ende Blind bist!

Autor: Claudio H. (bastelfinger)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Fangt mal mit Kampfsporttraining an, das stärkt das Selbstbewusstsein 
und auch das Sicherheitsgefühl. Dann machen euch die Briefe nicht mehr 
viel aus. Auch eine Sammlung von schönen Messern, Schwertern und Dolchen 
gibt dir das Gefühl der Sicherheit.

Der Typ geilt sich bestimmt an eurer Angst auf. Also den nächsten Brief 
ungeöffnet wegwerfen. An dem Tag werdet ihr bestimmt beobachtet, also 
den Brief einfach mit einem gleichgültigen Gesichtsausdruck wegwerfen. 
Dann wird der Typ wahrscheinlich wütend und schreibt noch einen Brief. 
Und irgendwann macht er einen Fehler. Bingo!

Autor: Dimitri Roschkowski (Firma: port29 GmbH) (port29) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Peter,

einen Raum oder sogar ein ganzes Haus wanzenfrei zu bekommen, ist im 
privaten Umfeld fast unmöglich. Heute ist die Elektronik so billig und 
so klein geworden, da ist es absolut kein Problem, Devices irgendwo 
anzubringen oder jemandem mal in die Tasche zu stecken.

Könntest du mir (und eventuell anderen hier) bitte erklären, worin denn 
das Problem genau liegt? Ich verfolge den Thread hier schon seit dem 
Beginn, konnte aber noch kein konkretes Problem erkennen.

Ihr habt einen Stalker, der euch verfolgt, abhört überwacht (und es ist 
nicht Schäuble). Er schickt euch briefe mir irgendwelchen Drohungen und 
wenn ich es richtig mitbekommen habe, nicht seit gestern, sondern schon 
seit einer Weile - dein erstes Posting ist ja auch schon etwas älter.

Okay ich verstehe schon, dass Stalking ein schwerer Eingriff in die 
Privatsphäre ist der jeden unterschiedlich trifft, aber was genau stört 
dich denn daran?

Dann wirst du eben abgehört, dann sprichst du eben über wichtige Sachen 
nicht im Haus sondern an einem anderen Ort. In der Disco z.B. Briefe... 
tja.. was soll ich sagen... Papier ist geduldig... Und Morddrohungen, 
zwischen einer Drohung und dem Handeln liegt schon ein Stück 
Überwindung.

Autor: Klaus Karl (xxxmmm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo, in den Briefen, welche wir schon seit September 2006 bekommen, 
geht es darum, mich zu diffamieren, und das in übelster Manier. Die 
Briefe sind immer an meine Frau gerichtet. Es wird dann immer behauptet, 
das ich meine Frau ständig betrüge, meine Kinder und meine Frau schlage, 
das ich über meine Frau und die Kinder in der Firma schlecht rede etc. 
In den nächsten Tagen werde ich die Briefe bzw. Textteile davon bei 
Youtube einstellen, damit jeder sieht, wovon ich hier spreche, und sich 
dann mal jeder ein Bild davon machen kann, was wäre, wenn einer von euch 
solche widerwärtigen Briefe bekäme. Das Stalker-Video auf Youtube, hier 
der Link:

http://www.youtube.com/watch?v=PCiLG2jAhho

Was mich an den Briefen stört? Ist es nicht unnormal, wenn man keine 
Privatsphäre mehr hat, wenn man auch im Schlafzimmer und in der Toilette 
abgehört wird?

Ich denke mal, das würde jeden hier, auch wenn er locker über Stalking 
spricht, auf gut deutsch, ankotzen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Da hast du wohl die Kamera verkehrt angebracht ;-)

Dimitri Roschkowski schrieb:
> Okay ich verstehe schon, dass Stalking ein schwerer Eingriff in die
> Privatsphäre ist der jeden unterschiedlich trifft, aber was genau stört
> dich denn daran?

Wie kann man nur so blöd fragen...

Dahinter steckt wohl "Ich habe nichts zu verbergen" 2.0

Autor: Dimitri Roschkowski (Firma: port29 GmbH) (port29) Benutzerseite
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter Hüttner schrieb:
> Ich denke mal, das würde jeden hier, auch wenn er locker über Stalking
> spricht, auf gut deutsch, ankotzen.

Ankotzen ja!
Aber nach einer Weile hätte ich mich einfach damit abgefunden und würde 
einfach damit leben. Und mir vor allem nicht das Leben durch solche 
Leute versauen lassen. Irgendwann wird auch der Stalker sein Interesse 
verlieren und euch in Ruhe lassen.

Uhu Uhuhu schrieb:
> Dahinter steckt wohl "Ich habe nichts zu verbergen" 2.0

Hier ist was nettes für dich.

Autor: Klaus Karl (xxxmmm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich bin nicht der Meinung das man sich mit einem Stalker abfinden 
sollte.
Allein das Abhören ist ein schwerer Eingriff in die Privatsphäre.

Höre ja auch oft, wenn es um Schäuble geht, ich habe nichts zu 
verbergen. Darauf antworte ich dann, dann zeige doch jedem deine 
Kontoauszüge, deine Gehaltsabrechnung und laufe nackt durch die Stadt.

Autor: Dimitri Roschkowski (Firma: port29 GmbH) (port29) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter Hüttner schrieb:
> Ich bin nicht der Meinung das man sich mit einem Stalker abfinden
> sollte.
> Allein das Abhören ist ein schwerer Eingriff in die Privatsphäre.

Ja ist es. Und genau dagegen sollte man auch effektiv vorgehen. Aber mit 
Hochrüsten schaffst du es nicht, da wird der finanzielle Aufwand einfach 
zu groß. Siehst du ja auch selbst an den Kameras. Wenn, dann macht man 
es richtig, heißt an jeder Ecke 1-2 Kameras ohne tote Winkel. Mit nem 
Tausender pro Kamera bist du dann bei dem Spaß dabei. Dann hast du eine 
flächendeckende Überwachug die du mit einem Bewegungsdetektor 
kombinieren kannst. Aber es ist ein teurer Spaß.

Eine Wanze kann man mit den oben beschriebenen Geräten als Amateur nur 
schlecht auffinden. Hier muss man in der Regel auf Profis zurückgreifen.

Gegen Richtmikrofone helfen Rauschgeneratoren.

Du wirst aber immer ein Vielfaches an Kapital investieren müssen, um 
gegen einen Angriff vorzugehen.

Effektiver wäre in so einem Fall einfach den Stalker zu ignorieren und 
ihm den Spaß an der Aktion zu nehmen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dimitri Roschkowski schrieb:
> Effektiver wäre in so einem Fall einfach den Stalker zu ignorieren und
> ihm den Spaß an der Aktion zu nehmen.

Nein, ich kann Peter sehr gut verstehen. Das ist ja fast so, als würde 
der Dreckspatz nach Belieben in die Wohnung eindringen.

@Peter:
Hast du dich mal von einem Rechtsanwalt beraten lassen? Ist vielleicht 
geschickter, als einen Haufen Geld in Technik zu investieren, die am 
Ende doch keine gerichtsverwertbaren Beweise liefert.

Autor: Diode E. (c2h5oh)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Könnte man eine Wanze, die fix am Stromnetz hängt nicht auch so finden:

Man hängt sämtliche Verbraucher ab, entfernt die Sicherungen und misst 
den Widerstand der Leitungen. Eine Wanze die irgendwo angeschlossen ist 
müsste ja einen Widerstand haben der zwar recht hoch, aber messbar sein 
müsste. Je nach dem auf welchem Kreis die Wanze hängt konnte man das 
Feld einschränken (oder sie eventuell durch einen HV-Impuls töten wenn 
sie unauffindbar ist).

Bitte schreien wenn ich groben Unfug erzähle.

Elektrogeräte müssen natürlich aufgeschraubt und gründlichst 
kontrolliert werden.

Autor: Bernhard S. (gmb)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Stromversorgung kann auch über einen Kondensator erfolgen, dann wird 
man keinen Widerstand messen können. Und ob ein Nicht-Fachmann in einem 
Fernseher eine Platine ausmachen kann, die da nicht hingehört weiß ich 
auch nicht. Auf der anderen Seite kann es sicher nicht schaden, diverse 
Steckdosenverteiler etc. mal mit dem Multimeter nachzumessen.

Ich würde einen Amateurfunker suchen, der Erfahrung im Umgang mit einem 
Funkscanner hat. Wenn man es nicht gerade mit Spread Spectrum Wanzen des 
BND zu tun hat, dann stehen die Chancen nicht schlecht, die Wanze zu 
finden. Ich selbst bin leider ein paar hundert Kilometer entfernt, sonst 
würde ich helfen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn das eine Wanz im Haus ist, dann würde das ja bedeuten, daß 
eingebrochen wurde.

Peter, ist das möglich?

Autor: Dimitri Roschkowski (Firma: port29 GmbH) (port29) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bernhard, das Problem ist, dass man nicht weiß, mit welcher Art von 
Abhörmaßnahme man hier zutun hat. Dementsprechend kann man auch schlecht 
dagegen vorgehen.

Ist jetzt nur spinnerei, aber ich würde eine Wanze bauen, die über Akkus 
betrieben wird, das Ladegerät und die Wanze kann man wirklich wunderbar 
in einer Verteilerdose oder Mehrfachsteckdose verstecken. Sprache wird 
dann aufgezeichnet, die Wanze lauscht dann auf einer bestimmten Frequenz 
und wenn sie einen Code empfängt, überträgt sie die komprimierten Daten 
über ein Breitband-Kanal. Im 2,4GHz Bereich ist eh so viel los, da fällt 
das auch nicht mehr auf, wenn man mal 5 Minuten lang ein Mal pro Woche 
sendet.

Autor: Bernhard S. (gmb)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
OK, das wäre dann natürlich eine recht clevere Wanze.

Autor: Klaus Karl (xxxmmm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Einen Rechtsanwalt schließe ich aus, der möchte nur Geld verdienen und 
helfen könnte der auch nicht so recht, das ist meine private Meinung.

Einen Rauschgenerator finde ich ganz gut, obwohl das auch eine 
Einschränkung des eigenen Wohlbefindens darstellen würde. Ich hatte mal 
einen Software-Rauschgenerator betrieben, viele Boxen auf die 
Fensterscheiben ausgerichtet, war eigentlich nicht besonders nervig. 
Aber der Stalker schrieb am nächsten Tag, was denn dieser Unfug mit den 
Tönen solle, er bräuchte nur eine Handbewegung machen um diese Störung 
zu beseitigen.

Mir geht es natürlich auch darum herauszufinden, WER der Stalker ist.

Stalker werden meines Wissens in Deutschland recht milde bestraft, also 
liegt mir nichts daran, den Stalker vor Gericht zu bringen.
Da kommen dann die Gutachter und machen aus dem Täter ein Opfer, weil er 
als Kind misbraucht wurde etc.

Um Selbstjustiz geht es mir dabei auch nicht, eher um Selbsthilfe. Mir 
würde es reichen, wenn ich den Stalker blosstellen könnte, aber dazu muß 
man erstmal wissen, wer dahinter steckt.

Aber mit dem alles stromlos machen wäre auch eine gute Idee, aber dann 
die Messungen durchzuführen, da hört es bei mir auf, in der Hinsicht bin 
ich leider Laie.

Ab morgen werde ich mal die Briefe abfotografieren, damit mal jeder 
sehen kann, um was es hier geht. Dann kann auch mal jeder sich besser 
vorstellen, wie es wäre, wenn seine Frau oder Freundin solche Briefe 
bekommen würde.

Aber keine Bange, ich lasse mich von diesem Stalker nicht kirre machen, 
auch meine Familie nicht, wir lachen dann allein schon über die 
Rechtschreibung und Grammatik, was der Stalker natürlich auch hört. Aber 
das hält ihn nicht davon ab, damit aufzuhören oder aufzugeben, deshalb 
hat so ein Stalker, speziell dieser für mich schon eine gewaltige Macke. 
Ihm scheint nichts peinlich zu sein und er wird bestimmt noch lange 
nicht von alleine aufhören. Jemand, der jeden Tag 3 bis 5 Seiten mit der 
Hand schreibt, scheint erstens viel Zeit zu haben, weil er 
wahrscheinlich Nichts anderes hat, als sein Stalker-Dasein. Zweitens 
halte ich speziell diesen Stalker schon langsam für geisteskrank, wenn 
ich die Briefe lese, aber andererseits macht es dann die Sache auch 
gefährlicher. Vorallem weil ich Kinder habe, meine jüngste Tochter ist 
knapp 9 Jahre alt. Und in den Briefen geht immer eine unterschwellige 
Bedrohung aus, indem er schreibt, das ich dafür bluten werde etc., da 
ich ja angeblich immer meine Kinder und Frau schlage. Allein diese 
Behauptung findet sich in 100% der Briefe wieder, was sehr eigenartig 
ist. Wir nehmen an, das er damit verhindern will, das wir diese Briefe 
der Polizei oder Freunden zeigen, da die ja dann denken könnten, das da 
ein Funke Wahrheit dran ist.

Autor: Klaus Karl (xxxmmm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Einen Einbruch schließe ich fast aus, denn eigentlich ist immer jemand 
im Haus, außer Heiligabend, wenn wir alle in der Kirche sind.

Aber es gab niemals Einbruchsspuren in unserem jetzigen Haus.

Anders sieht es da mit unserem alten Haus aus, dort wurde über 
Silvester, als wir bei Freunden feierten, eingebrochen, aber nichts 
gestohlen, jedenfalls haben wir nichts vermißt. Wir bemerkten das nur, 
weil jeder PC im Haus hochgefahren wurde und mehrmals das falsche 
Paßwort beim einloggen eingegeben wurde. Dabei war bei meinem PC kein 
Paßwort nötig, ein RETURN hätte genügt. Wir haben das aber alles nicht 
weiter verfolgt, da ja nichts gestohlen wurde. 9 Monate später, kurz 
nach der Schuleinführung meiner Tochter begann dann das Stalking.

Als wir im Februar diesen Jahres in das neue Haus umgezogen sind, wurde 
während des Umzugs eingebrochen und ein Karton mit persönlichen Sachen 
und einer Original Vista-DVD gestohlen. In einem der Briefe gibt es der 
Stalker sogar zu und sagt nur, das man halt seine Tür hinter sich 
schließen sollte.

Aber ich gehe weiterhin von einem Richtmikrofon aus.

Autor: Stephan M. (stephanm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dimitri Roschkowski schrieb:
> Ist jetzt nur spinnerei, aber ich würde eine Wanze bauen, die über Akkus
> betrieben wird, das Ladegerät und die Wanze kann man wirklich wunderbar
> in einer Verteilerdose oder Mehrfachsteckdose verstecken.

Oder eine Kombination aus zwei Verfahren/Übertragungen :-(

- Eine schwache, aber winzige Wanze im Haus + ein Repeater in der 
Umgebung
- Dito, nur mit Körperschallabnehmer o.ä. im Haus
- Statt Repeater irgendwo in der Nähe ein Aufzeichnungssystem mit 
Funk-Auslesemöglichkeit, vielleicht sogar so: Bote bringt Brief und holt 
die aufgezeichneten Daten ab; oder es hält mal kurz ein Auto in der 
Umgebung für ein paar Minuten an

Letztlich ist dass doch sicherlich alles irgendwie kombinierbar, so dass 
man den abzusuchenden Bereich (zeitlich wie räumlich) enorm vergrössert.

Solche Verfahren erfordern jedoch nicht nur deutlich mehr kriminelle 
Energie, sondern dürften doch wohl für den Stalker auch entsprechend 
kostenintensiver sein.

Ich würd daher erstmal versuchen, irgendwie die "Standardverfahren" 
auszuschliessen. Als möglichen Angriffspunkt sehe ich hier v.a. 
Computer, weil die Technik z.T. von Kindern bedient werden kann und in 
diesem Bereich auch Spezialwissen sehr leicht erhältlich ist. Schon mal 
geschaut ob Du zufällig eine Dir fremde Steckkarte im Gehäuse sitzen 
hast? :-)

Bernhard S. schrieb:
> Die Stromversorgung kann auch über einen Kondensator erfolgen,

Über einen kräftigen Verstärker ein 10kHz-Signal auf die abgeklemmte 
Leitung jagen und dann immer dem Geruch nach ;-)

Im Ernst: Mit einem eingespeisten 50Hz-Signal sollte man doch im Falle 
des Falles die Wirkleistungsentnahme nachweisen können?

Dimitri Roschkowski schrieb:
> Effektiver wäre in so einem Fall einfach den Stalker zu ignorieren und
> ihm den Spaß an der Aktion zu nehmen.

Das setzt voraus, dass es dem Stalker um seinen Spaß geht, was ich auf 
Grund der geschilderten Situation nicht annehme. Und es setzt voraus, 
dass man damit leben kann, sein Privatleben mit mindestens einem Fremden 
zu teilen. Ich persönlich würde das nicht in Kauf nehmen wollen.

Jedenfalls viel Erfolg bei Deinen weiteren Bemühungen, entlich wieder in 
Ruhe leben zu können.

Stephan

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter Hüttner schrieb:
> Stalker werden meines Wissens in Deutschland recht milde bestraft, also
> liegt mir nichts daran, den Stalker vor Gericht zu bringen.

Immerhin ist der Strafrahmen 3 Jahre Haft. 
http://dejure.org/gesetze/StGB/238.html

Das Gericht könnte ihn immerhin auch in die Psychiatrie einweisen, wenn 
er tatsächlich nicht richtig im Kopf ist.

> Einen Rechtsanwalt schließe ich aus, der möchte nur Geld verdienen und
> helfen könnte der auch nicht so recht, das ist meine private Meinung.

Als würde die Technik nichts kosten... Im Übrigen kannst du von einem 
Anwalt immerhin Tipps bekommen, auf was du achten mußt und wie du den 
Kerl zur Strecke bringen kannst.

Mit dem Versuch, das Problem selbst zu lösen, begibst du dich lediglich 
auf das Nivau des Kerls und ermutigst ihn damit noch.

Wenn du das willst...

Autor: Diode E. (c2h5oh)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wäre es keine Möglichkeit, den Typ wenn er die Briefe bringt einfach mal 
abzufangen?

Du musst das ja nicht alleine machen, eventuell könnten du und einige 
Kollegen im "Schichtbetrieb" arbeiten damit du auch zu deinem Schlaf 
kommst.

Du hast oben geschrieben, dass ihr den Ex deiner Frau vermutet. Warum 
nicht einfach ihn mal beschatten? Irgendwann läuft der vielleicht mal in 
das Waldstück bei deinem Haus.

Oder ihr schnappt euch den Kerl und nehmt im Fingerabdrücke ab (er muss 
das ja nich freiwillig machen) und vergleicht sie mit denen auf den 
Briefen.

Autor: Stephan M. (stephanm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter Hüttner schrieb:
> Wir bemerkten das nur,
> weil jeder PC im Haus hochgefahren wurde und mehrmals das falsche
> Paßwort beim einloggen eingegeben wurde.

Das würde mir extrem zu denken geben.

- Was ist mit den Computern seitdem unternommen worden?
- Was ist mit den Teilen in der Umgebung der Computer unternommen 
worden? (Externe Geräte...)
- Absichtliche falsche Fährte?

Ich beiss mich deswegen so an dem Computerzeug fest, weil viele Leute 
daheim Standardgeräte haben, die (wenn sie nicht zu alt sind), für 
jedermann superschnell und supereinfach erhältlich sind. Bestellen, 
aufschrauben, ausprobieren was man wo verstecken kann. Nochmal 
bestellen, präparieren, unterjubeln. Bei ner Kaffemaschine wär das alles 
vermutlich viel schwieriger.

Stephan

Autor: Diode E. (c2h5oh)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Als wir im Februar diesen Jahres in das neue Haus umgezogen sind, wurde
>während des Umzugs eingebrochen und ein Karton mit persönlichen Sachen
>und einer Original Vista-DVD gestohlen.


Wenn in ein eventuell noch nicht fertiges Haus eingebrochen wurde, dann 
wäre es natürlich extrem einfach da Wanzen zu installieren.

Kennst du privat keinen, der sich in Sachen Elektronik auskennt und 
deine Geräte der Reihe nach aufschrauben kann und auch erkennen würde, 
ob da eine Platine ist, die da nicht hingehört und auch die 
Hausinstallation unter die Lupe nehmen kann?


Sonst bleibt noch sich einen Störsender zu beschaffen und den gestörten 
Frequenzbereich so lange zu ändern, bis der Stalker nichts mehr 
empfängt.

Autor: Dimitri Roschkowski (Firma: port29 GmbH) (port29) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter Hüttner schrieb:
> Einen Rauschgenerator finde ich ganz gut, obwohl das auch eine
> Einschränkung des eigenen Wohlbefindens darstellen würde. Ich hatte mal
> einen Software-Rauschgenerator betrieben, viele Boxen auf die
> Fensterscheiben ausgerichtet, war eigentlich nicht besonders nervig.

Du könntest das Fenster direkt als Resonator verwenden. Dadurch steigt 
dein Raumkomfort.

> Aber der Stalker schrieb am nächsten Tag, was denn dieser Unfug mit den
> Tönen solle, er bräuchte nur eine Handbewegung machen um diese Störung
> zu beseitigen.

Dann schreibt der Stalker entweder Bullshit oder du hast kein zufälliges 
Rauschen erzeugt. Die Sprache wird überlagert, es ist dann nicht mehr 
möglich, etwas zu hören.

Diode E. schrieb:
> Kennst du privat keinen, der sich in Sachen Elektronik auskennt und
> deine Geräte der Reihe nach aufschrauben kann und auch erkennen würde,
> ob da eine Platine ist, die da nicht hingehört und auch die
> Hausinstallation unter die Lupe nehmen kann?

Da braucht man aber in der Regel nur nach den Schrauben zu sehen. Denn 
ein Aufschrauben der Geräte hinterlässt in der Regel Spuren an den 
Schrauben. Einige Geräte haben sogar einen Garantie Siegel, den man 
aufbrechen muss, um ins innere zu kommen.

> Sonst bleibt noch sich einen Störsender zu beschaffen und den gestörten
> Frequenzbereich so lange zu ändern, bis der Stalker nichts mehr
> empfängt.

SKTU von R&S könnte da weiterhelfen. Allerdings müsste man sehen, ob man 
dadurch nicht gegen irgendwelche Gesetze verstoßt. Denn dadurch 
verursachst du eine breitbandige (aber schwache) Störung.

Ebay-Artikel Nr. 320444391130

Autor: D. K. (desmond)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
- Gegen die netzgespeisten Wanzen: Vielleicht wirklich mal alle 
Verbraucher abklemmen (wirklich ALLES! Außer Mehrfachsteckdosen...) und 
einen kräftigen Impuls mit einigen tausend Volt oder sowas ins Hausnetz 
jagen - das sollte das Ding doch relativ zuverlässig grillen...danach 
auch unbedingt alles absuchen um Brände zu vermeiden! So wurde/wird das 
auch in div. Franzis-Elektronik-Büchern noch empfohlen...ich kann aber 
zur tatsächlichen Wirksamkeit auch nix sagen, sowas hab ich selber auch 
noch nie gemacht.

- Gegen die Richtmikrofonierung aus dem Wald könnte folgendes helfen: 
Eine taktisch gut angelegte Aktion (Interesse wecken bei dem Spinner, so 
dass er zu einer gegebenen Zeit mit maximaler Wahrscheinlichkeit dort 
sitzt) mit einer observationsgeeigneten Wärmebildkamera und einigen 
kräftigen Jungs kombinieren...wenn er nicht allzu weit weg sitzt (was 
aufgrund des Abnahmeverfahrens unwahrscheinlich ist, da stört ja 
eigentlich alles was die Sichtverbindung beeinträchtigt) müsste er damit 
eigentlich zu entdecken sein, grade jetzt bei der klirrenden Kälte. Um 
die ganze Aktion zu verschleiern, wäre es hilfreich, wenn die Kamera 
fernsteuerbar ist und in einem unauffälligen Behälter o.ä. platziert 
werden kann, ohne Verdacht zu erwecken (natürlich auch nicht drüber 
reden...). Wenn der Typ anhand seiner Wärme "geortet" ist, einfach die 
Freunde per Handy oder Funk mit unverfänglichen Kommandos ("...mehr 
Salz, mehr Zucker...":-) dorthin dirigieren und den Menschen dingfest 
machen...

- Generelle Maßnahme die I.: Wie oben schon erwähnt, gewisse provokative 
Fakten einfach mal passend erfinden und nur über einen einzigen 
Kommunikationskanal (Telefon ODER Email ODER Mündlich) weitergeben - so 
lassen sich sichere/unsichere Medien bis zu einem gewissen Grad 
identifizieren. Natürlich im Fall des Telefons von einem ansonsten 
sicheren Raum aus telefonieren (Keller  Dachboden  etc.). Genauso im 
Fall der eMail nur eine einzige Adresse verwenden. Eventuell auch mal 
einen Brief oder so auf dem Rechner tippen und speichern, möglicherweise 
ist auch euer WLAN kompromittiert und der Spinner schon auf eurem 
Rechner zugange...

- Generelle Maßnahme die II.: Ich weiß nicht inwiefern ihr das schon 
gemacht habt, aber es wäre evtl. hilfreich, die Briefe wirklich mal 
systematisch auszuwerten in Hinsicht auf mögliche Quellen (gibt es z.B. 
Infos die nur aus bestimmten Räumen oder nur vom PC oder so stammen 
können?)...

Ich hoffe und wünsche euch ja wirklich das Allerbeste, wenn ich sowas 
höre bekomme ich wirklich gute Lust das gesamte technische Arsenal von 
der Leine zu lassen um solche Gestörten zu Fall zu bringen und aus ihrer 
Anonymität zu befördern und sie dann ihrer gerechten Strafe 
zuzuführen...

Autor: Dimitri Roschkowski (Firma: port29 GmbH) (port29) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Bernhard

Du scheinst ja Funker zu sein. Grade unter der Dusche ist mir eine Idee 
durch den Kopf geschossen. Unsere digital-Elektronik betreiben wir ja 
mit einer bestimmten Frequenz. Kann man nicht die "Signale" der 
Prozessoren mit einem Funkgerät auffangen bzw. hörbar machen? Dann 
könnte man wirklich jede Elektronik identifizieren.

Autor: El Jefe (bastihh)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
für 3mil/Monat leg ich mich auf die lauer. Kontakt bitte per PM

Autor: Rintintin Rintintin (rintintin)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter Hüttner schrieb:
> Als wir im Februar diesen Jahres in das neue Haus umgezogen sind, wurde
> während des Umzugs eingebrochen und ein Karton mit persönlichen Sachen
> und einer Original Vista-DVD gestohlen. In einem der Briefe gibt es der
> Stalker sogar zu und sagt nur, das man halt seine Tür hinter sich
> schließen sollte.

Wenn du davon den Lizenzschlüssel hast und derjenige dieses Windows 
nutzt kannst du ihn damit evtl. erwischen.



ansonsten erwähntest du "den Ex" deiner Frau. (Hab jetzt nicht jeden 
deiner Beiträge gelesen).
Sind da Kinder die von "ihm" stammen ?
Wenn ja könnte auch dort die Quelle liegen.
Wäre nicht das erstemal das die Stiefkinder den neuen Vater ablehnen und 
alles dran setzen ihn "abzuservieren"

Alles nur spontane Gedanken

Autor: Unbekannt Unbekannt (unbekannter)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nun, nicht das ich mich mit dem Themenkomplex auskenne, aber trotzdem:

Gut, so ein Stalker kann ganz schön durchgeknallt sein. Dennoch ist es 
für einen Stalker doch recht aufwendig, technisch, zeitlich und 
finanziell, eine 24/7-Überwachung durchzuziehen. Klar ist, kann man 
alles machen, entsprechende Technik kann man problemlos kaufen.

Ich würde mich nicht auf den technischen Aspekt festlegen. Gut, Wanzen 
kann man suchen. Auch als Laie kann man Zimmer für Zimmer, Gerät für 
Gerät systematisch untersuchen usw.

Aber mindestens parallel oder vorranging würde ich mich auf den 
"menschlichen" Aspekt konzentrieren:

Ein Insider / Spitzel

Das extrem gemeine an Spitzeln ist, es sind ganz oft diejenige, die man 
niemals verdächtigt. Man kann sich in Menschen extrem täuschen.

Also solltest Du versuchen, festzustellen ob es einen Spitzel/Insider 
gibt. Der Trick dabei ist, den Plan und die Fährten musst Du zu 100% 
selbst entwickeln. Absolut niemand, nicht mal Deine Frau, darf in Deinen 
Plan eingeweiht werden. Nur so hast Du ein Chance, jede Person in Deinem 
sozial Umfeld zu "überprüfen".

Das mag am Anfang schwierig erscheinen, und evtl. auch Überwindung bei 
bestimmten Personen kosten. Aber meine Meinung nach kommst Du da nicht 
drumherum.

Ich wünsche es Dir nicht, aber einen Insider/Spitzel würde ich an Deiner 
Stelle nicht ausschließen. Fall sich wirklich ein Verdacht auf einen 
Spitzel verhärtet, den Schock überwinden und weiter überlegt vorgehen 
und den Verdacht genauer untersuchen.

Wichtig dabei: Nicht nur den Verdacht verifizieren, also auch 
Richtigkeit überprüfen, sondern auch falsifizieren, also 
Tests/Überprüfungen die eine falsche Schlussfolgerung aufzeigen können. 
Das ist sehr wichtig, weil Menschen ganz stark dazu tendieren, nur 
Bestätigungen für eigene Vermutungen zu suchen, und keine Widersprüche.

Autor: Lukas B. (lukas-1992) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Er hat doch geschrieben, was das mit dem Rauschgenerator soll oder? er 
meinte dazu, dass es ihm egal sei wenn man das mache, er müsse nur 
eineKleinigkeit ändern. Ich glaube das nicht, er hat sich das nur 
gesagt, das du vermutest, dass es nichts bringt einen Rauschgenerator zu 
machen.

Ich würde einfach den Rauschgenerator nochmals aufbauen und mal sehen 
was passiert.Wenn er wieder schreibt das ihn das nicht stört würde ich 
provokativ den Rauschgenerator einfach mal anlassen und sehen, ob der 
Stalker immer noch an die Infos kommt.

Was noch wichtig wäre, ich würde jeden PC neu aufsetzten und alles 
löschen. Das mit dem Einbruch und dem gespesperrten Computer kommt mir 
komisch vor, wenn ich schon soo (??) ein technisches KnowHow betreibe 
weis ich auch wie ich bei einem Gesperrten windoff rechner dran komme. 
ich glaube eher es ist auch ein Tauschungsmanöver.

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
was ich seltsam (erklärungs- oder recherchewürdig) finde:

du schreibst, daß du einen Rauschgenerator aufgestell hast, und der 
Stalker hat dir geschrieben, "was das soll mit dem Rauschgenerator".

ich frage mich:

Woher wußte der Stalker das (das es eine "Rauschgenerator" ist) ?

In der Annahme daß irgendwelche Gespräche abgehört werden: Hattest du 
dich denn im Haus darüber mit jemanden unterhalten, und genau diese 
Begriffe verwendet?


Tip für eine Fake-Aktivität von dir:

Handele noch mal ähnlich wie bei der ersten Aktion (irgendwas basteln, 
aufstellen etc). Plappere währenddessen munter, deutlich und für den 
Stalker gut verständlich über den xxxx [hier eine für einen Laien 
glaubwürdige Fake-Komponente erwähnen, mit fantastischen 
Fake-Eigenschaften, welche du umfangreich ausschmücken solltest]

Mit diesem "Honigtopf" wird der Stalker wahrscheinlich einen 
Reaktionsbrief los werden wollen, um dich zu verspotten.

Bereite während dessen (schweigend) eine umfangreiche 
Überwachungstechnik vor, welche den Postboten geeignet "einfängt". Über 
das was und wie kann man nun anfangen zu diskutieren.





PS: schon mal nachgedacht, daß dein Mobiltelefon manipuliert sein 
könnte? Sowas hat man ja meistens "am Mann", aber es gibt ja Berichte 
darüber, da ßman ein Mobiltelefon auch ferngesteuert z.B. BT 
Schnittstelle "abhören" kann

Autor: Klaus Karl (xxxmmm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der Stalker sagte NICHT "Rauschgenerator", er sprach nur von Tönen oder 
so. Ich werde dann die Fotos von den Briefen machen, vorallem wenn er 
Aussagen von sich macht, vielleicht fällt dann hier jemanden etwas ein.

TV, PC, Handy, Funktelefon, eigentlich alle elektronischen Geräte wurden 
bereits ausgetauscht. Vorher habe ich wirklich sämtliche Geräte 
aufgeschraubt und nachgeschaut. Was Auffälliges habe ich nicht gefunden.

Die Kinder meiner Frau schließe ich aus, die haben nichts gegen mich, im 
Gegenteil, aber 100%ig ausschließen werde ich das nicht.

Freunde und Bekannte und Kollegen schließe ich als Hilfe aus. Wem kann 
ich noch trauen?

Ich habe mich selbst wochenlang spätabends auf die Lauer gelegt, und 
vorher im Haus auch nichts darüber verlauten lassen. Am nächsten Tag 
wurde ich dann verhöhnt, ob ich im Garten was verloren hätte, oder was 
ich dort suchen würde.

Wurde eventuell Draußen eine Minikamera installiert?

Ich werde einen Rauschgenerator nochmal ausprobieren, kann mir jemand 
was softwaremäßiges vorschlagen? Hardware kostet ca. ab 140 Euro.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Versuch doch einfach mal, einen von diesen dünnen Piezopiepsern an die 
Fensterscheibe zu kleben und reg ihn mit einem Tiny13 o.a. an, evtl. 
noch einen Spannungsverstärker dazwischen.

Und wenn du schon rechtsberatungsresistent bist, dann nimm wenigstens 
den Rat an, über deine Ausgaben zur Enttarnung des Kerls genau Buch zu 
führen.

Wenn du ihn dann gestellt hast, kannst du ihn auf Schadensersatz und 
Schmerzensgeld verklagen.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
OT:
Die Miniaturisierung der Technik hat auch Nachteile: Früher hätte man
schnell feststellen können, ob man abgehört wird, weil plötzlich ein
Schrank mehr im Zimmer stand.

MfG Paul

Autor: D. K. (desmond)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Rauschgenerator für den PC gibts hier:

http://www.satsignal.eu/software/audio.html#SweepGen

Noch ein Ansatz - vielleicht einfach mal den Waldrand absuchen ob es 
irgendwo Spuren gibt, grade jetzt bei Schnee?

Autor: Alex G. (alex94) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hast du schonmal den Telefonverteiler Kasten im Keller gecheckt?
Dort kann man nämlich ziemlich einfach eine Wanze anbringen mit der man 
zumindestens das Telefon abhören kann.

Autor: Bernhard S. (gmb)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Dimitri

Das Problem ist, dass man tausend Signale empfängt aus Musikanlagen, 
Videorecordern, PCs ... usw. usw., das betrifft die Grundwelle sowie 
alle Harmonischen bis in den GHz - Bereich.

Autor: Klaus Karl (xxxmmm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter Hüttner schrieb:
> Einen Rechtsanwalt schließe ich aus, der möchte nur Geld verdienen und
> helfen könnte der auch nicht so recht, das ist meine private Meinung.

?!?!?!?!?!

Alle andere Maßnahmen (Privatdetektiv, Überwachungstechnik etc.) kosten 
auch Geld, und das nicht zu knapp. Habt Ihr eine 
Rechtsschutzversicherung?

> Mir geht es natürlich auch darum herauszufinden, WER der Stalker ist.

Das ist die Aufgabe der Ermittlungsbehörden, also der Polizei und der 
Staatsanwaltschaft. Wofür zahlen wir denn Steuern? Eben! Sollen die 
ruhig mal aktiv werden. Dazu müsste man freilich eine Anzeige erstatten, 
denn "wo kein Kläger, da kein Richter".

> Stalker werden meines Wissens in Deutschland recht milde bestraft, also
> liegt mir nichts daran, den Stalker vor Gericht zu bringen.

Das ist, bei allem nötigen Respekt, Unsinn. Die Gesetze gegen Stalking 
wurden im Jahr 2007 extra verschärft. Es ist KEIN Bagatelldelikt! Also 
sorry, wer das Recht auf seiner Seite hat und nicht mal VERSUCHT hier 
sein Recht zu bekommen, denn kann ich irgendwie auch nicht verstehen...

Autor: Klaus Karl (xxxmmm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Anwälte und Beratungsstellen warnen die Betroffenen schon lange davor, 
zu große Hoffnungen in den neuen Straftatbestand zu setzen. Der 
Anti-Stalking-Paragraf gehört für sie zu den Halbstarken unter den 
Rechtsinstrumenten: große Worte, aber wenn es ernst wird, ist es mit dem 
versprochenen "raschen und wirksamen Schutz vom Staat" (Justizministerin 
Brigitte Zypries) nicht weit her.

In Berlin wurden 2007 rund tausend Fälle zur Anzeige gebracht, gegen 110 
Täter steht ein Gerichtsverfahren an.

Aber nur etwa zehn Prozent der Anzeigen, so der Weiße Ring, endeten mit 
einer Sanktion, nur wenige führten zu einer Untersuchungshaft oder 
Freiheitsstrafe.

Die Schwäche des Paragrafen 238 liegt in seinen vagen Formulierungen: 
"Wer einem Menschen unbefugt nachstellt, indem er beharrlich" anruft, 
schreibt, erscheint oder ihm droht "und dadurch seine Lebensgestaltung 
schwerwiegend beeinträchtigt, wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei 
Jahren oder mit Geldstrafe bestraft".

Aber was ist "beharrlich"? Was ist eine "schwerwiegende" 
Beeinträchtigung? Reichen schon drei Anrufe in der Nacht? 
Stalking-Opfer, Staatsanwälte, Polizisten und Rechtsanwälte warten 
gespannt darauf, wie die Richter entscheiden werden. Vorerst 
interpretiert jeder den neuen Paragrafen anders.

Selten sind bislang die Urteile, die abschrecken könnten

"Das Riesenproblem ist zu beweisen, wer das alles getan hat"

Beratungsstelle in Deutschland, die sich um die Täter kümmert

Quelle u. a.: 
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,553342,00.html


Meine Frau war bisher 2x mit den Briefen bei der Polizei, ihr wurde 
gesagt, das aus den Inhalten keine Bedrohung ausgehe und man somit 
nichts machen könnte. Eine Anzeige gegen Unbekannt? Wir wissen alle, das 
solche Anzeigen ins Leere laufen.

Und schnell werden dann aus den Opfern Täter gemacht, denn die Polizei 
fragte gleich nach, ob etwas wahres daran wäre, das ich als ihr Eheman 
sie und die Kinder schlagen würde.

Somit hat sich für uns die Sache mit Polizei etc. erledigt.

Wer kann denn hier aktuelle Urteile aus Deutschland vorzeigen, welche 
NICHT nur zu Geldstrafen und Verurteilungen auf Bewährung geführt haben.

Ich habe da nichts gefunden.

Vielleicht wenn ein Opfer prominent ist, das der Stalker dann für paar 
Monate in die Klapse kommt.

Zumal es sehr schwierig für die Opfer ist, wenn sie den Stalker NICHT 
kennen. Die Polizei müßte in so einem Fall wie unserem mindestens zwei 
verdeckte Ermittler einsetzen, welche den Stalker bzw. dessen Boten 
auflauern.

Wie schwierig sich sowas erweist sieht man daran, das mal eine Zeit 
täglich Briefe kamen, dann mal ein paar Wochen nicht, dann mal ein paar 
Monate nicht, sogar mal über 6 Monate nicht.

Klar werde ich und meine Familie die Spuren in den Waldstücken in 
Augenschein nehmen und auch andere Gegenmaßnahmen gegen den Stalker 
treffen, welche ich aber nicht unbedingt öffentlich darlegen möchte.

In dem Video sollte jeder alle Texte sorgfältig lesen und das Video 
öfters mal auf Pause stellen, damit er einen besseren Einblick erhält.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter Hüttner schrieb:

> Aber nur etwa zehn Prozent der Anzeigen, so der Weiße Ring, endeten mit
> einer Sanktion, nur wenige führten zu einer Untersuchungshaft oder
> Freiheitsstrafe.

Ja, und?  Muss es denn gegen jeden gleich eine Freiheitsstrafe sein,
und dann auch noch U-Haft?  Ein Stalker ist kein Mörder.  Die Strafe
soll ihn davon abhalten, eine derartige Tat nochmal zu begehen.  Dafür
dürfte bei den allermeisten Leuten wohl eine Geldstrafe komplett
angemessen sein.

Autor: Klaus Karl (xxxmmm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich möchte damit nur sagen, das es keinen Stalker beeindruckt, wenn er 
nur milde Strafen zu befürchten hat. Deshalb sind solche Gesetze nicht 
viel wert, oder hat das Stalking in Deutschland seit diesem Gesetz 
abgenommen?

Mir ist es doch egal, ob der Stalker, wenn er mal erwischt wird, eine 
Geldstrafe bezahlen muß, die er eh nicht bezahlen kann, weil er 
wahrscheinlich arbeitslos oder Hartz4-Empfänger ist. Solche Leute haben 
doch meist nichts zu verlieren und fürchten sich deshalb auch nicht vor 
den Konsequenzen.

Mir geht es hier nicht um die Bestrafung, sondern darum, den Stalker 
erstmal zu idendifizieren und bloßzustellen, und um eine Unterbindung 
seiner Abhörmethode, damit meine Familie wieder eine Privatsphäre hat.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter Hüttner schrieb:

> Ich möchte damit nur sagen, das es keinen Stalker beeindruckt, wenn er
> nur milde Strafen zu befürchten hat.

Das ist ziemlicher Quatsch.  Entweder ist er so daneben, dass ihn
das Strafmaß sowieso nicht stört (angedrohte Todesstrafen haben
schließlich auch in der Vergangenheit nicht vermocht, jegliche Form
von Gewaltverbrechen zu verhindern), oder er denkt nur, dass er schon
nicht erwischt wird, aber dann überlass es doch bitte den Richtern,
ein sinnvolles Strafmaß zu finden.  Deshalb nun pauschal vorab zu
unterstellen, dass Stalker, wenn sie denn gefunden werden, nicht
ihrer gerechten Strafe zugeführt würden, halte ich für verfehlt.

Das Problem ist ganz sicher, wie er denn gefunden werden kann.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter Hüttner schrieb:
> Aber was ist "beharrlich"? Was ist eine "schwerwiegende"
> Beeinträchtigung? Reichen schon drei Anrufe in der Nacht?

Na ja, ich hab mir dein 5-Minuten-Youtube-Opus nicht angetan, aber bei 
einem derartig reichen Fundus an anonymen Briefen wird es schwer fallen, 
Beharrlichkeit auszuschließen.

Im Übrigen sind Dinge, wie sie den Fragmenten zu entnehmen sind, über 
längere Zeit anonym über einer Familie ausgeklinkt durchaus 
schwerwiegende Beeinträchtigungen für den Familienfrieden.

Es ist absolut unverständlich, warum du nicht Anzeige erstattest. 
Schaden kannst du dir damit nicht - sofern die Sache sich so verhält, 
wie du beschrieben hast.

> Mir ist es doch egal, ob der Stalker, wenn er mal erwischt wird, eine
> Geldstrafe bezahlen muß, die er eh nicht bezahlen kann, weil er
> wahrscheinlich arbeitslos oder Hartz4-Empfänger ist. Solche Leute haben
> doch meist nichts zu verlieren und fürchten sich deshalb auch nicht vor
> den Konsequenzen.

Ist dir nicht bekannt, daß nicht eintreibbare Geldstrafen durch eine 
Ersatzfreiheitsstrafe abgesessen werden müssen?

http://de.wikipedia.org/wiki/Ersatzfreiheitsstrafe

Autor: Klaus Karl (xxxmmm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gegen wen soll ich Anzeige erstatten? Gegen Unbekannt?

Es würde eh nichts bringen, oder glaubt hier jemand, das die Polizei für 
solche Bagatellfälle noch Zeit hat, ich glaube es nicht, zumal keine 
eindeutige Bedrohung aus den Briefen hervorgeht.

OK, ich werde abgehört.

Das ist selbstverständlich verboten.

Aber hier sollte es nicht in eine Diskussion abdriften, warum ich keine 
Anzeige gegen Unbekannt erstatte, oder wie meine Meinung über Stalking 
aussieht.

Hier sollte es darum gehen, wie man technisch, mit möglichst wenig 
finanziellem Aufwand ein Abhören verhindern oder wenigstens stören kann.

Mir behagt es auch nicht, wenn solche Stalker verharmlost werden.

Ich möchte mal eure Gesichter sehen, wenn eure Frau oder Freundin einen 
Karton voll Vibratoren von einem Stalker geschickt bekommt.

Ich kann da nicht drüber lachen, mich kotzt sowas einfach nur an.

Und ja, unser Familienleben und unser Eheleben wurde durch den Stalker 
beeinträchtigt.

Wir haben uns ein neues Haus gekauft, sind also vorallem wegen dem 
Stalker umgezogen, haben alle elektronischen Geräte mittlerweile 
ausgetauscht, unterhalten uns über wichtige und intime Dinge nur noch im 
Auto oder an anderen sicheren Orten. Sogar Gespräche, die bei uns im 
Garten oder auf der Terrasse stattfanden wurden abgehört.

Es kann nicht behauptet werden, das wir nichts gegen diesen Stalker 
unternommen haben, finanziell war es für uns ein großer Aufwand. Aber 
leider blieb der Erfolg aus, denn das Stalking geht ja unvermindert 
weiter.

Die Briefe kommen leider sehr sporadisch, denn oft liegen Wochen und 
Monate dazwischen, weshalb sich ein Stellen des Stalkers als sehr 
schwierig erweist, auch wenn die Polizei uns helfen würde.

Autor: Klaus Karl (xxxmmm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ersatzfreiheitsstrafe ist mir bekannt. Ein ehemaliger Kollege von mir 
konnte diesen Ersatz umwandeln, indem er ca. 200 Stunden am Wochenende 
in einem Tierheim die Gehege säubern mußte.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ok, eine Anzeige gegen Unbekannt wird kaum zu intensiver Verfolgung des 
Täters führen. Aber sie dokumentiert, was vorgefallen ist. Das kann in 
einem Strafverfahren gegen den Kerl durchaus nützlich sein.

Dokumentierst du denn genau und vor allem zeitnah, was vorgefallen ist? 
Dokumentierst du, was du unternommen hast und welche Kosten dir dadurch 
entstanden sind?

Sollte es jemals zu einem Gerichtsverfahren in der Sache kommen, dann 
sind solche Aufzeichnungen von unschätzbarem Wert. Und ist der Kerl erst 
mal überführt, dann bekommt er über die Strafe hinaus einen Platzverweis 
für die Umgebung eures Hauses. Hält er sich nicht daran, kann schon 
allein das sanktioniert werden.


Diese Drecksbriefe sind handgeschrieben. Hat deine Frau nicht irgendwo 
Schriftproben von ihrem Ex?

Wenn ja, und die Schriften sind offensichtlich sehr ähnlich, dann hast 
du zumindest ein sehr starkes Indiz in der Hand und die Justiz wird 
nicht umhin kommen, der Sache nachzugehen. Und damit das mit dem 
notwendigen Nachdruck geschieht, ist ein Rechtsanwalt sehr hilfreich.

Autor: Diode E. (c2h5oh)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also ich würde als erstes eine Anzeige aufgeben. Das kann später extrem 
wichtig werden.

Wenn ihr sogar auf der Terrasse abgehört werdet, dann gehe ich am 
ehesten von einem Richtmikrofon aus.

Hast du das mit der Wärmebildkamera ausprobiert?


Ich würde mir auf jeden mal den Ex deiner Frau genau unter die Lupe 
nehmen.
Warum fragst du nicht mal deine Kollegen um Hilfe? Wenn ihr an dem Typ 
dranbleibt, dan werdet ihr früher oder später merken, ob er damit was zu 
tun hat. Es gibt sicher genug Möglichkeiten an die Schrift von dem Kerl 
zu kommen. Dann könnte man sie mit der aus den Briefen vergleichen.

Autor: Klaus Karl (xxxmmm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Meine Frau hat keine Schriftproben von ihrem Ex. Und es sind auch Briefe 
mit mindestens einer ganz anderen Schrift dabei. Also sind auch mehrere 
Personen im Spiel.

Anfangs wollte ich alles dokumentieren, wird ja auch überall empfohlen, 
ich weiß. Aber irgendwie wollte ich mich nicht dazu herablassen, alles 
penipel aufzuschreiben, was vorgefallen ist. Ich wäre mir dann schon 
selbst wie ein Stalker vorgekommen. Ich weiß das es ein Fehler war so zu 
denken. Anfangs kamen auch Anrufe mit unterdrückter Rufnummer, aber eher 
selten und mit sehr langen Abständen, so das eine Fangschaltung sehr 
kostenintensiv gewesen wäre.

In den ersten Briefen unterschrieb er immer mit XXX, dann einige Zeit 
mit M, dann wieder bis zuletzt mit XXX. Und das letzte Jahr spricht er 
dann von sich immer in der Mehrzahl. Ob dies Berechnung ist und 
Verwirrung stiften soll ist anzunehmen.

Natürlich denken wir auch das der Ex dahinter steckt, es aber nicht 
selbst tut, sondern eventuell einen guten Kumpel dafür hat, der das 
Stalking für ihn unternimmt. Und der Bote ist auch nicht der Stalker, 
also ist von mehreren Personen auszugehen. Eine Hoffnung wäre, wenn 
einer der Beteiligten abtrünnig werden würde und sich offenbart, 
zumindestens anonym.

Klar könnte ich den Ex selbst überwachen oder einen Freund darauf 
ansetzen, aber das wäre wirklich sehr zeitaufwändig, denn wie schon 
gesagt, passiert oft monatelang nichts.

Mir wurde von Freunden auch schon empfohlen selbst ein Richtmikrofon 
gegen den/die Verdächtigen einzusetzen, aber was wäre ich dann besser 
als ein Stalker, soweit herablassen werde ich mich wohl dann doch nicht.

Autor: Klaus Karl (xxxmmm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wärmebildkamera ist teuer, wie soll ich das als Laie hinbekommen.

Schriftproben? Welche Möglichkeiten hätte ich da? Das ist kein Mensch 
der öfters mal was schreibt und er wird die Briefe auch von einem Kumpel 
schreiben lassen, also wäre das bestimmt erfolglos.

Kollegen einbeziehen werde ich nicht, einige wissen zwar von dem 
Stalker, auch meine Vorgesetzten, aber ich möchte da niemandem 100%ig 
trauen. Im übrigen arbeitet der Ex in der gleichen Firma, aber in einem 
anderen Betriebsteil, deshalb ist auch vieles in den Briefen 
firmenbezogen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter Hüttner schrieb:
> Meine Frau hat keine Schriftproben von ihrem Ex. Und es sind auch Briefe
> mit mindestens einer ganz anderen Schrift dabei. Also sind auch mehrere
> Personen im Spiel.

Sind denn Briefe mit der Handschrift des Ex dabei?

Wenn ja, dann kannst du dir vorerst alle Basteleien schenken und 
stattdessen alles Nötige unternehmen, den Kerl vor den Kadi zu bringen.

Autor: Diode E. (c2h5oh)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Mir wurde von Freunden auch schon empfohlen selbst ein Richtmikrofon
>gegen den/die Verdächtigen einzusetzen, aber was wäre ich dann besser
>als ein Stalker, soweit herablassen werde ich mich wohl dann doch nicht.

Also mir wäre das mein Privatleben aber absolut wert.

Das was du hier schreibst lässt nicht wirklich darauf schließen, dass es 
dir sehr wichtig ist. Wenn du nicht selbst etwas unternimmst und die 
Polizei nicht einschaltest, dann kann es nicht wirklcih besser werden...

Du wirst seit mehreren Jahren beobachtet. Meinst du nicht, dass sich die 
paar Monate, die du brauchst um den Typ zu beobachten schon längst 
rentiert hätten?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Diode E. schrieb:
>>Mir wurde von Freunden auch schon empfohlen selbst ein Richtmikrofon
>>gegen den/die Verdächtigen einzusetzen, aber was wäre ich dann besser
>>als ein Stalker, soweit herablassen werde ich mich wohl dann doch nicht.
>
> Also mir wäre das mein Privatleben aber absolut wert.

Nein, auf keinen Fall !!! Das wäre Selbstjustiz und er würde sich 
dabei selbst strafbar machen.

Autor: Diode E. (c2h5oh)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Kollegen einbeziehen werde ich nicht, einige wissen zwar von dem
>Stalker, auch meine Vorgesetzten, aber ich möchte da niemandem 100%ig
>trauen. Im übrigen arbeitet der Ex in der gleichen Firma, aber in einem
>anderen Betriebsteil, deshalb ist auch vieles in den Briefen
>firmenbezogen.

Der arbeitet in der selben Firma und du willst keine Schriftproben von 
ihm bekommen können?

Sonst müsstes du halt mal schauen, ob er seine Tür auch immer schön 
zusperrt und könntest ja mal kontrollieren, ob sie auch wirklich zu 
ist...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Diode E.

Bitte keine Anstiftungen zu Straftaten!

Wenn einem selbst Unrecht getan wird, berechtigt einen das noch lange 
nicht, selbst Unrecht zu begehen!

Autor: Diode E. (c2h5oh)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ja, ok das kam vielleicht etwas falsch rüber. Es sollte keinesfalls ein 
Aufruf zu einer Straftat sein. Ich will damit nicht sagen, dass er bei 
dem Typ einbrechen sollte oder sowas. Das ist strafbar und damit handelt 
er sich nur noch mehr Probleme ein.

Aber wenn der Typ irgendwo mal einen Zettel verlieren würde (z.B. in der 
Firma), auf dem die Handschrift oben ist, dann könnte man die zumindest 
vergleichen.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich finde es halt merkwürdig, mit dem Argument "wird eh nix bringen" 
nicht mal eine Anzeige zu erstatten. Woher will man wissen, dass es 
nichts bringt, wenn man es nicht mal versucht? Allenfalls wenn mal schon 
mal eine ähnliche Situation erlebt hätte und die Polizei/Justiz nichts 
zustande gebracht hätte damals, dann könnte ich so eine Einstellung 
nachvollziehen.

Autor: Johannes Knöller (anamollo)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also ich verstehe das nicht ganz.
Ich könnte mit der Gewissheit, dass jemand hinter mir her ist nicht mehr 
ruhig schlafen. Selbst wenn es sich "nur" um eine Ver*rschung handeln 
sollte.

Du denkst, das Richtmikrofon steht im Wald?
Wenn ja, dann gehe doch mal zu verschiedenen Uhrzeiten (mit 
verschiedenen Leuten) durch den Wald und beobachte die Umgebung.
Wie bereits geschrieben wurde, könnten auch Spuren im Schnee auf Leute 
hindeuten. Vorallem jene, die abseits an einem Waldrand auf ein Feld 
führen o.ä. Ich denke nämlich nicht, dass das Mikrofon direkt an einem 
Wanderweg steht. Eher in einem Gebüsch am Waldrand.

Wie weit ist denn dein Haus vom Wald weg?

Um Nachts nach dem Stalker zu suchen, brauchst du nicht unbedingt eine 
Wärmebildkamera. Sie erleichtert die Arbeit zwar ungemein, eine 
Alternative stellt jedoch ein Camcorder mit "0-Lux-Funktion" (sprich mit 
Nachtsichtfunktion) dar. Einfach ausleihen oder im Elektrofachgeschäft 
deines Vertrauens ein genanntes Modell kaufen und nach der Aktion wieder 
umtauschen...

Eine weitere interessante Sache wäre dann bezüglich des Richtmikrofons 
die Stromversorgung. Wo soll denn der Stalker den Strom für sein Mikro 
mitten im Wald herhaben?

Nächster Schritt: Suche nach einem Kumpel, der eine ButtonCam mit sich 
führt und nach Feierabend den Ex deiner Frau verfolgt. Womöglich hat er 
ja sogar sein "Arbeitszimmer" von der Straße einsehbar angeordnet, 
sodass man erkennen kann, was der Gute so treibt. (Vielleicht schreibt 
er ja dann gerade seine Briefe)...

Wenn du denkst, dass sich jemand in dein Haus schleicht, während niemand 
daheim ist, warum wechselst du nicht einfach mal das Schloss aus?
Wenn du das schon gemacht hast, es gibt Rauchmelder mit integrierter 
Kamera.
Außerdem gibt es auch Webcams, fast jede hat eine 
Aufnahmefunktion...Somit könntest du je nach Festplattengröße 
"unbegrenzt" aufnehmen (in Verbindung eines IR-Sensors).

Bist du dir sicher, dass die Briefe daheim entstehen? Schreibt er sie 
denn in der Firma? Untersuche das Papier, das er verwendet. Vergleiche 
den "Farbton"/Dicke des Papiers mit dem in deiner Arbeit. Mit welchem 
Drucker ist es gedruckt? Laserdrucker/Tintenstrahl? Welche Drucker habt 
ihr in der Firma, schau in der Active Directory, auf welche Drucker der 
Ex deiner Frau Zugriff hat.

An eine Schriftprobe zu kommen müsste doch auch einfach sein. Lege ihm 
einen Fake-Brief (Fragebogen) von seinem letzten Seminar ins Fach. Wo 
ist euere Poststelle in der Firma? Landen die einfach in einem Korb oder 
werden die persönlich bei einer Mitarbeiterin abgegeben?

gruß

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Nächster Schritt: Suche nach einem Kumpel, der eine ButtonCam mit sich
> führt und nach Feierabend den Ex deiner Frau verfolgt.

Sprich: Mach Dich selber strafbar. Ist das ein guter Ratschlag?

Autor: Anselm 68 (anselm68)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nun muss ich auch mal meinen Senf dazu geben,

ich und meine Frau sind sei über 10 Jahren im Internet aktiv.
Wir haben bisher 2mal ähnlich aufgebaute Geschichten mitbekommen, die 
sich sehr viel später als Fake erwiesen haben.
Beide Geschichten waren sehr gut aufgebaut, und durch Beratungsresistenz 
des/der "Betroffenen" auffällig.
Auch gingen Hilfeversuche aus plötzlich auftauchenden Gründen nichtmehr 
durchzuführen.

Nachdem wir beide den ellenlangen Thread gelesen haben, sind wir beide 
der Auffassung dass sich der TE psychologische Hilfe suchen sollte.

Ich persönlich gebe >98% auf einen Ruf nach Aufmerksamkeit....


Gruß Anselm

Autor: Klaus Karl (xxxmmm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Fake?

Habe ich etwa die Briefe selbst geschrieben?

Anselm, nun laß mal die Kirche im Dorf. Mag sein, das ihr 2x schlechte 
Erfahrungen im Internet gemacht habt, aber ich bin eigentlich nur 
zufällig auf dieses Forum aufmerksam geworden, weil ich etwas über 
Wanzen gesucht habe. Egal, ich muß mich hier nicht rechtfertigen.

OK, man könnte den Ex überwachen lassen, mit wem er Kontakt hält etc.
Sowas wäre ja dann auch keine Straftat, denke ich mal.

Er fährt nur immer mit dem Fahrrad.
An Schriftproben ist beim besten Willen nicht zu kommen.
Natürlich gehen wir die Waldstücke unregelmäßig ab, Luftlinie zu unserem 
Haus ca. 300 Meter.

Dadurch, das die Aktivitäten des Stalkers so unregelmäßig sind, ist es 
sehr schwer den richtigen Zeitpunkt abzupassen.

Besser wäre es, wenn er z.B. regelmäßig die Briefe vor der Tür ablegen 
würde, dann könnte man sich darauf einstellen. So wie es aber ist, kann 
es passieren, das man 4 Wochen umsonst die Waldstücke kontrolliert oder 
dem Boten nachts umsonst auflauert.

Eine derartige Videokamera habe ich, die mit SuperNigtShot oder so.
OK, wenn ich mal spätabends oder Nachts spazieren gehe, nehme ich die 
dann mit, kann ja nicht schaden.

Autor: Klaus Karl (xxxmmm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vor paar Montaen war meine Frau mal hier in der Nähe einkaufen, als sie 
nach dem Einkauf zum Auto ging, steckte ein Brief hinter dem 
Scheibenwischer.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter Hüttner schrieb:
> Natürlich gehen wir die Waldstücke unregelmäßig ab, Luftlinie zu unserem
> Haus ca. 300 Meter.

Das spricht doch eher gegen ein Richtmikrofon. (Ich besitze ein 80 cm 
Parabolrichtmikrofon und glaube das zumindest grob beurtelen zu können.)

Autor: Jürgen W. (juergenw)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Meine Ex-Freundin wurde auch „erpresst“. Zuerst waren tagsüber immer 
Anrufe mit unterdrückter Rufnummer. Dann kamen Drohbriefe an den 
Scheibenwischer. Wenn ich diese sehen wollte waren diese schon 
„entsorgt“. Dann kamen Briefe mit aufgeklebten Buchstaben aus 
Zeitschriften. Darin wurde gefordert, dass sich meine Freundin von mir 
trennen muss. Sonst würde Ihrer Tochter etwas passieren. Schließlich 
wurde dann auch ein konkreter Termin genannt bis wann wir uns trennen 
müssen. Während ich sagte, ich lasse mir von niemanden meine Beziehung 
zerstören sah es meine Ex-Freundin anders. Sie wollte dann mit Ihrer 
Tochter für 3 Monate nach Österreich zu Bekannten verschwinden und dann 
zu mir zurückzukehren.  Der Erpresser forderte auch angeblich einen 
Nachweis über den neuen Wohnort. Meine Ex-Freundin brachte es dann 
wirklich fertig Ihre 12-jährige Tochter während der Schulzeit hier aus 
der Schule zu holen und nach Österreich zu verschwinden. Ein paar Tage 
vor Ihrem Auszug stellte ich auf DSL um. Im Router sah ich dann 
folgendes: Fast täglich wenn ich aus dem Haus war wurde nach Berlin 
telefoniert. Selbst an dem Tag als meine Ex-Freundin mit Ihrer Tochter 
auszog wurde nach Berlin telefoniert. Die Rufnummer gehörte zu einem 
Steuerberater. Als mich meine Ex angeblich aus Österreich anrief sagte 
ich Ihr, dass ich Ihr das nicht glaube. Schließlich gestand Sie, in 
Berlin zu sein. Sie wollte sich wohl eine „Hintertür“ offen lassen, 
falls es mit Ihrem neuen doch nicht auf Dauer klappt. Für mich war das 
Grund genug unsere – wie ich meinte – 5 Jahre glückliche Beziehung zu 
beenden. Nach so viel Lügen konnte ich kein Vertrauen mehr zu Ihr haben.
Die Beziehung zu dem Steuerberater hielt auch nicht lange. Dann wollte 
Sie wieder mit Ihrer Tochter zurück zu mir. Ich hatte dann gerade wieder 
eine Frau kennen gelernt. Dann versuchte meine Ex alles um uns 
auseinander zu bringen. Sie gab in Kontaktanzeigen im Internet meine 
Freundin als Prostituierte aus, mit meiner Adresse und Telefonnummer. 
Dies ging dann wirklich so weit, dass fremde Männer bei mir geläutet 
haben. Mir blieb dann nur der Weg zum Anwalt.
In den fünf Jahren die ich mit meiner Ex zusammen war habe ich diese so 
nie kennen gelernt. Zu dieser Zeit hätte ich für meine Ex sogar die Hand 
ins Feuer gelegt. Ich bin nur froh, dass es noch vor der Heirat so 
gekommen ist...
Und wenn ich alles schreiben würde was sich nach der Trennung zugetragen 
hat würde dies ein Buch füllen...

Autor: Klaus Karl (xxxmmm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn es kein Richtmikrofon ist, sein kann, wie wird dann im Garten oder 
auf der Terrasse abgehört?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das Abhören des Gartens mag mit einem sehr guten Richtmikrofon über 300 
m noch gehen, sofern nicht zu viele Umweltgeräusche stören. Durch die 
geschlossenen Fenster geht es jedenfalls nicht.

Bist du wirklich sicher, daß die Worte nicht auf zwei Beinen am nächsten 
Morgen das Anwesen verlassen?

Autor: Klaus Karl (xxxmmm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sicher bin ich mir jetzt, wo du es sagst, nicht mehr. Zwischen den 
Waldstücken und unserem Haus liegt immerhin eine normal befahrene 
Hauptstraße. Jetzt muß ich wirklich mal gut nachdenken, wie das alles 
gehen soll.

Autor: T. C. (tripplex)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Peter:

Ich glaube du hast ein ernsthaftes Rad ab.
Wenn irgendjemand auch nur ansatzweise tuen würde dann würde ich alles
daran setzen den Kerl zu finden.
Du dagegen tust gar nichts und sagst nur "Das funktioniert nichts, 
bringt
nichts, ich muss schauen was ich dagegen mache , ich werde mir das 
überlegen " drehst dich einfach nur im Kreis und tust einfach gar 
nichts.
Dafür postest du Links von den angeblichen Briefen.

Die kannst du auch selber geschrieben haben und einfach hochgeladen
haben, ich würde mir nicht die mühe machen sowas zu veröffentlichen
da ich zu erst jeden da draußen etwas von mir preisgeben würde und
gleichzeitig den angeblichen "Stalker" noch mehr ansehen verleihen
würde worauf er sich dann Nachts einen runterholen kann.

Wenn's ernst ist dann fang an etwas zu tun.
Sachen aufschrauben und nachschauen, Anruflisten im Router checken,
Passwörter wechseln, Geräte austauschen , PC neu aufsetzen
kann man super einfach selber machen. Vielleicht ist es auch einfach
nur das WLAN was schlecht verschlüsselt ist.
Wenn man Systematisch vorgeht hat man das schnell raus.
Auch wenn man mal einer Woche ohne jedliche Elektronik lebt aber
das hat man auch früher geschafft.

Wer sagt uns das du nicht sogar der vermeintlicher Stalker bist und 
einfach
nur anregungen suchst um deinen 'Job' besser zu machen?

Mit diesen Statement klinke ich mich aus dieser Diskussion aus.

Autor: Nick Müller (muellernick)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn ich mir die Schriftstück so kurz ansehe, fällt mir auf:
Es sind zwei Schreiber.
Einer, der wohl in der Schule öfters mal nicht da war.
Der zweite sieht mir nach weiblichen Schreiber aus.

Dass zwischenzeitlich mal "auf EDV umgestellt wurde" ist auch 
eigenartig.

Ich glaub, dass das alles in Wirklichkeit völlig anders läuft.


Gruß,
Nick

Autor: Klaus Karl (xxxmmm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich hatte bereits geschrieben, das wir wegen dem Stalker sogar umgezogen 
sind. Natürlich wurden auch alle erdenklichen Elektrogeräte 
aufgeschraubt. Seit ca. einem wurden alle Geräte ausgetauscht. 
Videokameras mit Nachtsicht und Alarmanlage wurden installiert. 
Wochenlang bin ich auf unserem eigenen Grundstück selbst wie ein Stalker 
Nachts herumgeschlichen.
Natürlich wurden neue Systeme auf dem PC aufgesetzt, neue Paßwörter 
vergeben, Festplatten verschlüsselt, Steckdosen und Lichtschalter und 
Verteilerdosen aufgeschraubt etc.

Auch die Waldstücke haben wir monatelang zu unterschiedlichen Zeiten 
kontrolliert. Und immer wenn solche Aktionen stattfanden, passierte rein 
garnichts. Ich wurde dann nur noch verhöhnt, was ich im Garten verloren 
hätte.

Kosten und Mühe haben wir also nicht gescheut, aber es blieb alles 
erfolglos. Und jetzt stelle sich mal jeder vor, das wir uns im eigenen 
Haus unterhalten und mindestens ein Fremder jedes Wort mitbekommt.

Übrigens werden seit den letzten Monaten die Briefe vom bewohnten 
Nachbargrundstück über eine große Hecke vor unsere Haustür geworfen.

Und ich kann wohl schlecht das Nachbargrundstück mit einer Videokamera 
überwachen.

Ca. im Mai konnte ich einem Boten hinterher laufen, welcher dann im 
dunklen Wald verschwand. An diesem späten Abend schien kein Stück Mond, 
so das es wirklich stockdunkel war und ich die Verfolgung aufgeben 
mußte. Alles ging halt so schnell, das an eine Taschenlampe nicht 
gedacht wurde.

Ich gehe sogar von 3 verschiedenen Schriften plus EDV-Schrift aus.

Autor: Anselm 68 (anselm68)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ein Stalker-Fanclub?

sorry, i couldnt resist lach

Autor: Filth __ (filth)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Langsam siehts auch für mich nach Troll aus.
Jetzt heisst es mittlerweile, dass du einem Boten nachgelaufen bist, 
vorher war die Rede davon, dass du keinen erwischen kannst.

Ausserdem sagst du jetzt, dass ihr den Wald abgesucht habt. Ein paar 
Beiträge vorher wurde dir empfohlen es zu tun und du schriebst, dass es 
ne gute Idee ist.

Irgendwie passt das für mih nicht wirklich zusammen.

Autor: Klaus Karl (xxxmmm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Seit dem ich dem Boten hinterher gelaufen bin, benutzt er nur noch das 
Nachbargrundstück, und das kann ich nicht überwachen.

Die Waldstücke haben wir im Frühjahr und Sommer abgelaufen.

Mit der Idee meinte ich mehr auf den jetzigen Schnee bezogen, da man da 
Spuren entdecken kann, was sonst nicht so einfach ist.

Autor: Klaus Karl (xxxmmm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kann das überhaupt bestätigt werden, das Richtmikrofon auf diese 
Entfernung von ca. 300 Metern auszuschließen ist?

Denn davon bin ich seit langem ausgegangen, wenn dem so ist, dann muß 
ich umdenken.

Hat jemand eine Idee wie das dann gehen sollte, Räume und Terrasse?

Schließen wir mal die Familienangehörigen aus, wie könnte das 
funktionieren.

Da ja einige hier das Opfer zum Täter machen, wie sollte ich an das 
Überwachungsvideo gekommen sein, und habe ich die Briefe vorher 
fotografiert, bevor ich sie schickte. Und bin ich dann so blöde und 
zeige der ganzen Welt, das ich öfters in der Schule gefehlt habe.

Wünsche allen hier eine besinnliche Weihnachtszeit im Kreise eurer 
Familie.

Vielleicht wohnt ja einer bei mir in der Nähe, er könnte mich gern 
besuchen, meine Familie befragen und sich auch alles ansehen, zu 
verbergen haben wir nichts. Vielleicht fällt ja jemanden hier was ein, 
wie ich beweisen könnte, das ich kein Troll bin.

Autor: Harald K. (007)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

es gibt ja schon fertige Wanzensuchgeräte zu kaufen. Kennt Ihr sowas 
schon:

http://www.detektei-schutzdienst-shop.de/product_i...

Die Geräte gibt es in verschiedenen Frequenzbereichen. Ich hatte mal so 
ein Gerät, schlägt zwar bei jedem Handy oder Funktelefon an, aber das 
ist ja normal.

Man muss halt einem gefundenen Signal nachgehen. Bei dem Spymini kann 
man dann die Empfindlichkeit reduzieren und sich so wie mit einem 
Metalldetektor auf die Suche der Signalquelle machen.

VG
Harald

Autor: David ... (volatile)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was fuer ein unserioeser Shop, und genauso schwachsinnig ist das Geraet 
auch...

Autor: Dimitri Roschkowski (Firma: port29 GmbH) (port29) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Harald K. schrieb:
> Man muss halt einem gefundenen Signal nachgehen

Und in welche Richtung? Du weißt außerdem schon, wie verdreckt unsere 
Umwelt ist?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wahrscheinlich siend diese Wanzen gemeint: 
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thum...

Dieser Beitrag ist gesperrt und kann nicht beantwortet werden.