ich bin neu hier im Forum und habe gleich mal eine kleine Frage an die Experten der Elektronik.
Ich möchte mit einem 10K lin. Mono Poti mit Mittenrastung einen Regelbereich von 4-6K (5K mittig) über den gesamten Regelweg (270°) erreichen, benötige aber in der Summe immer 10K.
Mit einem Widerstandsnetzwerk komme ich aktuell durch probieren auf 4,4-7,5K Regelbereich.
Kann mir jemand sagen welche Werte ich für R1-R4 ich einsetzen muss (und evtl. wie man das richtig berechnet?)
Eine Skizze der Schaltung anbei.
Falls das alles keinen Sinn mach was ich da zusammen gebraten habe nehme ich gerne Verbesserungsvorschläge entgegen.
Das Ziel ist es, ein Servo mit einem kleinen Aktionsradius mittels großem Regelweg fein ansteuern zu können.
Das Poti hängt an einem Modellbau-Servotester der das Servo ansteuert.
Das Ziel ist es, ein Servo mit einem kleinen Aktionsradius mittels
großem Regelweg fein ansteuern zu können.
Das Poti hängt an einem Modellbau-Servotester der das Servo ansteuert.
Einfacher wäre es einen Servotester mit einem Arduino zu bauen, bei dem du min. und max. Ausschlag einfach konfigurieren kannst.
Dann hast du einstellbar immer den kompletten Stellbereich des Potis.
Du solltest aber beachten, dass die Servos nicht beliebig fein auflösen und auch nicht reproduzierbar genau positionieren.
Irgendwo ist also Schluss.
Ich möchte mit einem 10K lin. Mono Poti mit Mittenrastung einen
Regelbereich von 4-6K (5K mittig) über den gesamten Regelweg (270°)
erreichen, benötige aber in der Summe immer 10K.
Wie meinst du das? Du brauchst mal "4-6K", aber auch "in der Summe immer 10k"?
Egal, lassen wir diese "Nebenforderung" mal weg, dann erscheint die Frage sinnvoll.
Ich möchte mit einem 10K lin. Mono Poti mit Mittenrastung einen
Regelbereich von 4-6K (5K mittig) über den gesamten Regelweg (270°)
erreichen
Das mit dem "5k mittig" ist nicht zu schaffen, weil das Ganze wegen der Parallelschaltung sicher keine lineare Gleichung ergibt.
nehme ich gerne Verbesserungsvorschläge entgegen.
Ich würde mir das in der alltäglichen Praxis viel einfacher machen und ein lineares 2k Poti sowie einen 3k Vorwiderstand nehmen. Fertig, und dank der Reihenschaltung bleibt das sogar linear.
10K
Du meinst sicher 10k, denn das ist die Abkürzung für 10kOhm.
10K sind 10 Kelvin.
Falls der Poti nicht als veränderlicher Widerstand zweipolig, sondern als Spannungsteiler von 0-5V dreipolig angeschlossen ist, gibt es eine universellere Lösung:
2k Poti und an beiden Aussenanschlüssen je ein 4k/ Trimmer.
Dann kann man den gewünschten Stellbereich in weitem Bereich einstellen.
Oder eben sich selbst was mit Arduino programmieren. Es gibt ja genügend Beispiele im Netz.
Einfacher wäre es einen Servotester mit einem Arduino zu bauen, bei dem
du min. und max. Ausschlag einfach konfigurieren kannst.
Dann hast du einstellbar immer den kompletten Stellbereich des Potis.
Das klingt gut, aber davon habe ich leider absolut kein Ahnung.
Daher benötige das ganze analog. (das reicht mir auch, nur ist der Regelbereich aktuell mit 4,4-7,5K ein wenig zu groß) Sonst passt das alles. (auch der Stellweg des Servos)
Ich möchte mit einem 10K lin. Mono Poti mit Mittenrastung einen
Regelbereich von 4-6K (5K mittig) über den gesamten Regelweg (270°)
erreichen, benötige aber in der Summe immer 10K.
Wie meinst du das? Du brauchst mal "4-6K", aber auch "in der Summe immer
10k"?
Ich meine, dass das Poti zwischen 4 - 6kOhm regeln soll aber die Gesamtsumme des Max. Wiederstandes (Poti auf Anschlag) 10 kOhm ergeben muss.
Ich würde mir das in der alltäglichen Praxis viel einfacher machen und
ein lineares 2k Poti sowie einen 3k Vorwiderstand nehmen. Fertig, und
dank der Reihenschaltung bleibt das sogar linear.
Dann könne ich aber nicht wie ober beschrieben auf max. 10kOhm. Die benötige ich, das der Servoteste bei 5kOhm die Mittenstellung des Servos erreicht und gen 0Ohm Anschlag links und gen 10kOhm Servo anschlag rechts ist. Daher auch die Mittenrastung des 10K Potis für Servomittenstellung.
Falls der Poti nicht als veränderlicher Widerstand zweipolig, sondern
als Spannungsteiler von 0-5V dreipolig angeschlossen ist, gibt es eine
universellere Lösung:
2k Poti und an beiden Aussenanschlüssen je ein 4k/ Trimmer.
Dann kann man den gewünschten Stellbereich in weitem Bereich einstellen.
Ja, das Poti ist als Spannungsteiler angeschlossen (3 polig).
Das kling ja ganz gut, aber ich habe noch nirgends (google, Conrad, Reichelt ect.) 2K potis mit Mittelrastung gesehen... hast du einen Tip?
Ich habe den Tester genommen und das vorhandene Poti (10kOhm ohne Mittelrastung) ausgelötet und mit Verlängerungskabel durch ein 10K ALPS Poti mit Mittelrastung ersetzt. Der Rest wurde 1:1 übernommen.
Wenn das der Fall ist, dann dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit aber
auch das gehen: |
-
20k | |
-
|
-
10k | |<------
-
|
-
20k | |
-
|
Wäre das dann quasi jeweils 1x 20K an jedem äußeren Bein + mittig nichts?
Ergibt das dann einen Regelbereich von 4-6kOhm?
Probiere ich heute Abend mal aus.
Da ist immer noch ein Fehler drin, denn in dieser Schaltung fehlt der für einen Spannungsteiler nötige dritte Anschluss.
Ergibt das dann einen Regelbereich von 4-6kOhm?
Nein, aber das brauchst du mit höchster Wahrscheinlichkeit dauch nicht, sondern du brauchst einen Spannungsteiler, der in diesem mittleren Bereich von 40%..60% einstellbar ist.
Ich habe den Tester genommen und das vorhandene Poti ausgelötet
Dann zeig doch mal zwei Fotos von der Leiterplatte dieses Testers. Eines von oben und eines von unten.
Nein, aber das brauchst du mit höchster Wahrscheinlichkeit dauch nicht,
sondern du brauchst einen Spannungsteiler, der in diesem mittleren
Bereich von 40%..60% einstellbar ist.
Mit einem Widerstandsnetzwerk komme ich aktuell durch probieren auf
4,4-7,5K Regelbereich.
Dann stimmen deine Widerstände nicht. Ich komme auch 3.6k ... 6.9k.
Kannst du das bitte erläutern wie du darauf gekommen bist (zu meinem
Verständnis)?
1.) Poti steht auf 0 Ω, dann ist der Gesamtwiderstand 22k2 || 27k = 3.78k. Ja, gut, sind keine 3.6k sonder 3.8k ...
2.) Poti steht auf anderem Anschlag, also auf 10k, dann ist der Gesamtwiderstand 10k||10k + 22k2 und das Ergebnis dann wieder parallel zu 27k. Ergibt 6.97k.
Wie man die Parallelschaltung berechnet, habe ich mir mal aufgemalt.(hoffe es stimmt)
Widerstände parallel berechnet man durch Addition der Leitwerte (kann man).
Wenn so'ne Dreiecke im Netzwerk auftauchen, kann man gemäß der https://de.wikipedia.org/wiki/Stern-Dreieck-Transformation umwandeln. Das habe ich hier nicht gemacht, brauche ich auch nicht.
Mit einem Widerstandsnetzwerk komme ich aktuell durch probieren auf
4,4-7,5K Regelbereich.
Dann stimmen deine Widerstände nicht. Ich komme auch 3.6k ... 6.9k.
Kannst du das bitte erläutern wie du darauf gekommen bist (zu meinem
Verständnis)?
1.) Poti steht auf 0 Ω, dann ist der Gesamtwiderstand 22k2 || 27k =
3.78k. Ja, gut, sind keine 3.6k sonder 3.8k ...
2.) Poti steht auf anderem Anschlag, also auf 10k, dann ist der
Gesamtwiderstand 10k||10k + 22k2 und das Ergebnis dann wieder parallel
zu 27k. Ergibt 6.97k.
Ok, das ist einleuchtend, vielen Dank für die Erklärung.
Also wenn ich jetzt die 2,5kOhm parallel zum 10KOhm Poti anschließe kann ich von 0-2kOhm regeln. Soweit klar. Wenn ich dann einen 4kOhm Widerstand in Reihe dazu nehme kann ich von 4kOhm bis 6kOhm regeln. Soweit so gut. Wenn ich jetzt aber den 2. 4kOhm Widerstand in Reihe ran hänge kann ich aber nur von 8-10kOhm regeln…
das verstehe ich nicht
Tja der Praxistest zeigt auf jeden Fall das beide Varianten funktionieren. Sowohl mit 2.5K parallel und 4K in Reihe als auch nur 2x 20K in Reihe.
Ich bedanke mich für die Unterstützung und zahlreichen Tips.
Was ist an einem FR2 „lumpig“ wenn er seinen Dienst tut?
Macht es ja nicht, und das zeigt sich schon an des Schäden durchs Auslöten des Potis. Auch die Kombination mit den billigen Pfostensteckern ist alles andere als mechanisch stabil.
Ist im konkreten Fall nicht nötig. Die 10k Gesamtwiderstand sind eine
Nebelkerze und völlig irrelevant.
Da hast du recht.
Allerdings wollte ich Chris eine Hand reichen, da er doch so fest auf 10kΩ fixiert war.
Und seine Versuche zeigen, dass die Funktion auch mit 50kΩ hinreichend genau und stabil ist. Aber es hätte ja auch anders sein können...