Ich suche einen Kennlinienschreiber für Transistoren, Dioden usw. Es kann gerne ein komplettes Gerät sein mit Bildschirm (defekte Geräte können auch angeboten werden!) oder ein Zusatzgerät für ein Oszilloskop (X Y Ausgabe).
hier: https://www.instructables.com/Transistor-Curve-Tracer/ wird ein recht ordentliches kleines Gerät beschrieben. Ein fertig aufgebautes/funktionierendes habe ich übrig. Grüße
Richtig gute™ Curve Tracer schaffen auch das Kunststueck, auch ausserhalb des SOAR noch an den Kennlinien zu schreiben. Das hat natuerlich seinen Preis.
Motopick schrieb: > Richtig gute™ Curve Tracer schaffen auch das Kunststueck, > auch ausserhalb des SOAR noch an den Kennlinien zu schreiben. > Das hat natuerlich seinen Preis. Genau das wäre nicht schlecht! Mein größter Wunsch wäre ein Tektronix Type 575 aber leider findet man die Geräte relativ selten und sind dann auch dementsprechend sehr teuer. Danke erstmal für die Angebote! Ich bin leider kein großer Freund von diesen China Geräten. Ist nicht böse gemeint! Am liebsten wäre mir so ein altes hochwertiges Analoges Gerät (siehe Bilder) oder ein Zusatzgerät wie z.b das 5CT1N von Tektronix. Hätte ich mit oben rein schreiben sollen.
T. K. schrieb: > Ein fertig aufgebautes/funktionierendes habe ich übrig. > Grüße Hallo T.K., Interessantes Teil, mal so aus Interesse was kostet es. Gruß bastler2022
Paul schrieb: > Mein größter Wunsch wäre ein Tektronix Type 575 Was willst du mit der Kurve, die kannst du weder drucken noch von Exemplaren vergleichen. Man braucht das Bild wohl schon auf dem PC. Und der maximale Strom bzw. maximale Spannung ist halt ein weites Feld von 10V/10mA bis 1000V/100A wenn man handelsübliche Bauteile abdecken will, das kostet naturlich.
Es gibt pypsucurvetrace, ein Python Programm das mit programmierbaren Netzteilen ein Kennlinienschreiber ist. Vielleicht ist das was? Hat den Vorteil das der Strom- und Spannungsbereich durch die verwendeten Netzteile skalierbar ist. https://mbrennwa.github.io/pypsucurvetrace/
> Was willst du mit der Kurve, die kannst du weder drucken noch von > Exemplaren vergleichen. Digitalkamera und selbstgedruckter Halter. :-D Aber so ein 575 wird heute sowieso mit Gold aufgewogen und muss danach noch zwei Monate saniert werden bis er wieder geht. Ich frag mich ja immer wieso man heute nicht einfach zwei Netzteile, zwei Multimeter und ein schnell zusammengehacktes Stueck Software nimmt? Wofuer haben die Teile heute alles Usb oder Ethernet? Vanye
Hallo Na ja, wofür braucht man eigentlich solche Kennlinienschreiber im Hobbyumfeld? Aus Spaß an der Sache? Ja durchaus und das ist auch kein schlechtes Argument, aber rein von der faktisch "haben müssen" Seite weil sonst "wirklich" was fehlt? Eher selten - und dann meist wenn man (meist mehr oder weniger historische) Geräte restauriert, bzw. "komische" Fehler bei zumindest zum Teil Diskret aufgebauten Schaltungen sucht - und die sind nun mal meist älter. Je nach Umfang der Geräte mit den Mann sich auseinandersetzt kommen dann halt auch mal höhere Spannungen und Ströme in den Komponenten vor (Genau deshalb auch heute zumindest teilweise Diskret aufgebaut) Das möchte Mann halt gerne das "richtige" was am besten auch noch aus den Zeiten stammt wo solche "richtigen" ;-) Komponententester noch deutlich mehr im Profiumfeld genutzt werden mußten (allerdings halt kaum im Hobbylabor - sehr teuer und relative Exoten waren sie trotz allem auch damals). Und dann gibt es auch noch die Vorbilder (ironiefrei die haben wirklich was drauf) in den diversen guten Youtube Kanälen die immer mal wieder mit ihren alten und relativ bekannten Komponententester sehr verzwickte Probleme lösen. So mancher Transistor der nach den üblichen Messungen mit Spannungen, Frequenzen und Ströme die wir "alle" (na ja fast alle...) beherrschen als fehlerfrei erschien wurde dann am "richtigen" (alten) "Komponentestgerät" (eigentlich Kurvetracer) dann doch noch als - für diese eine Anwendung... - defekt - und zwar nachvollziehbar, entlarvt. Mir sind die "richtigen" (alten) Kurvetracer auch viel zu teuer und ehrlich: Ernsthafte Anwendungen habe ich für einen Kurvetracer auch nicht - zum Spielen, lernen (Aber wofür? - Diese Kurven braucht man nur noch selten und in Nischen bzw. bekommt sie im Datenblatt kostenlos) und "Cooles Gerät - das muß ich einfach haben" paßt mir einfach das Preis - Leistungsverhältnis (für meinen -eben nicht vorhandenen- Anwendungsbereich) nicht. Die modernen Varianten sind mir ehrlich gesagt auch noch zu teuer nur zum Spielen oder mal eine Kurve "live" zu sehen. Viel "mein" - aber ich denke diese "mein" trifft auf viele zu: Den Leuten die so einen Kurvetracer und Komponententester wirklich brauchen , und halt tief in die Tasche greifen müßten und oft auch noch das Teil selbst restaurieren müssen - denen tut der Preis aber auch nicht mehr so weh da der Meßgerätepark der dort vorhanden sein dürfte hatte wohl schon so einige Löcher auf den Konto gerissen und zu anstrengenden Diskussionen geführt. ;-) Und den Großteil der Hobbyisten mit begrenzten Budget und Platz die "ernsthaft" so was (außer ala das "haben wollen") gar nicht brauchen, und wo nach den ersten "Spieltagen" das moderne und bezahlbare Gerät trotz USB Schnittstelle und Auswerteprogramm in irgendeiner Ecke verstaubt bzw. die Kurven zum Selbstzweck werden..
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Darius schrieb: > Aus Spaß an der Sache? Ja, natürlich. 😉 Ist halt mein Hobby. Darius schrieb: > Das möchte Mann halt gerne das "richtige" was am besten auch noch aus > den Zeiten stammt wo solche "richtigen" ;-) Komponententester noch > deutlich mehr im Profiumfeld genutzt werden mußten Genau so ist es. Darius schrieb: > Und den Großteil der Hobbyisten mit begrenzten Budget und Platz die > "ernsthaft" so was (außer ala das "haben wollen") gar nicht brauchen Ich kann behaupten das ich sowas tatsächlich mal gut gebrauchen könnte, da ich auch viel mit sehr alter Technik hantiere und repariere. Man kann so ein Transistor auch mit den Multimeter testen aber ich hatte selber schon einige Schaltungen die trotz gut gemessen Transistor doch nicht funktionierten. Und nebenbei habe ich Freude an der alten Technik, weil sie für mich auch noch gut nachvollziehbar ist.
Philips hatte auch einen CURVE TRACER gebaut. Der PM6507 kann immerhin bis zu 20A und 500V (max. 200W) für den Kollektor liefern, und für Dioden gibt einen extra Ausgang mit bis zu 3kV. Damit kann man auch mal einen Leistungshalbleiter an die Grenzen bringen. Gruß Engelbert
Paul schrieb: > Mein größter Wunsch wäre ein Tektronix Type 575 aber leider findet man > die Geräte relativ selten und sind dann auch dementsprechend sehr teuer. Beim AFU-Flohmarkt in Hamburg-Harburg wurden letztens zwei Tek577 [1] angeboten: https://www.dl0tuh.de/flohmarkt/ (Ganz nach unten scrollen!) Nächster Termin ist der 28.12.2024 [1] https://w140.com/tekwiki/wiki/577
Engelbert S. schrieb: > Philips hatte auch einen CURVE TRACER gebaut. Der PM6507 kann immerhin > bis zu 20A und 500V (max. 200W) für den Kollektor liefern, und für > Dioden gibt einen extra Ausgang mit bis zu 3kV. Damit kann man auch mal > einen Leistungshalbleiter an die Grenzen bringen. > > Gruß > Engelbert Danke für die Info! Leider auch momentan nichts im Internet zu finden, was zum Verkauf wäre.
Paul schrieb: > Ja, natürlich. 😉 Ist halt mein Hobby. Dein Hobby ist das anzeigen lassen von Kennlinien?
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Paul schrieb: > Danke für die Info! Leider auch momentan nichts im Internet zu finden, > was zum Verkauf wäre. Ja, der PM6507 ist wohl auch recht rar. Der HP 4145B SEMICONDUTOR PARAMETER ANALYZER kann auch Kennlinien aufnehmen, allerdings nur bis 100V/100mA, dafür aber mit einer Auflösung von 1pA im 1nA-Messbereich.
Und von HEATHKIT gabs den IT-3121 SEMICONDUCTOR CURVE TRACER zur Anzeige auf einem Oszilloskop.
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