Schönen Abend an die Experten.
Ersuche um Hilfe für folgende Sache.
Benötige einen Ersatz für einen defekten Hallsensor für den Fahrgeber eines Staplers. Auf dem Verbauten ist keine Type zu erkennen.
Meine Versorgungsspannung beträgt 10 Volt
Unbetätigt soll eine Spannung von ca. 4,5 Volt am Ausgang anliegen.
Vollbetätigt eine Spannung von ca. 9 Volt.
Die Maße (sind aber nicht so wichtig) sind folgend: l=12mm, b=7,5mm, s=4,3mm.
Kann mir daher jemand etwas passendes empfehlen?
Genau richtig erkannt von Frank. Respekt.
Ist von einem Still, in dem Fall Bremsgeber (Fahr - und Bremsgeber sind im R60 von der Funktion ja gleich) und geben den Sollwert vor.
Vergussmasse stellt kein Problem dar, lässt sich gut herauskratzen.
Dachte wäre interessant den defekten Sensor durch einen Neuen zu ersetzen.
Erstens weil es als Neuteil nur mehr welche mit Potiausführung gibt, zweitens dürfte ein Hallsensor nur den Bruchteil eines neuen Fahrgebers kosten.
Und ja, handelt sich in diesem Fall um einen analogen Sensor
Beschriftung ist leider nicht zu finden.
Bild ist eventuell etwas schlecht, aber es sind definitiv 3 Anschlüsse.
Ich kann die Funktion auch am Gerät mittels eines 5 KOhm Poti nachsimulieren.
Am Schleifer des Potis stellt sich zwischen 4,5 Volt und 9 Volt die gwünschte Funktion ein.
Könnte das nicht ehr eine
Feldplatte, also ein magnetfeldabhängiger Widerstand sein?
Feldplatten mit ihrem exotischen Halbleitermaterial sind wohl Geschichte, weil die Siliziumtechnologie mittlerweile so weit fortgeschritten ist, dass es kein Problem ist, tatsächlich einen Hallgenerator damit zu bauen, und auch noch einen Verstärker für die winzigen Hallspannungen nebst Signalaufbereitung und Interface auf das Siliziumplättchen zu integrieren.
Damit ist praktisch jeder IC-Hersteller in der Lage solche Teile mit den ohnehin vorhandenen Verfahren herzustellen.
Das weiteste Angebot auf diesem Gebiet scheint mir allerdings die Firma Allegro zu haben.
Auch ein Betrieb mit nur zwei Anschlüssen ist möglich.
Ich habe hier z.B. digitale Hall-ICs im SOT23-3 Gehäuse, die aber tatsächlich nur zwei Anschlüsse benutzen.
Diese Teile ändern bei angelegter Betriebsspannung von ca. 5V ihre Stromaufnahme von 5mA (ohne) auf 15mA (mit Magnetfeld).
Vllt interessiert unseren Enthäusungsmeister Richi das Innenleben dieser HG. Es sind genug vorhanden zum Kaputtmachen.
Erstens weil es als Neuteil nur mehr welche mit Potiausführung gibt,
zweitens dürfte ein Hallsensor nur den Bruchteil eines neuen Fahrgebers
kosten.
Und ja, handelt sich in diesem Fall um einen analogen Sensor
Die neueren sind alles Potis.
Ich habe gerade den R 60 nicht im Kopf (ist für mich ja schon ein altes Gerät; bin ich mit groß geworden). Da geht noch fahren vor bremsen.
Wichtig ist, dass er beim Leerlaufwert richig steht.
Die anderen Werte sind nicht so genau, da du ja unterschiedliche Pedalwege hast. Darf aber trotzdem nicht zu hoch stehen.
Kann aber auch sein, wie gesagt, aus dem Kopf weiß ich das gerade nicht so genau, dass der Wert kleiner werden muss. Die 4,5 passen so ungefähr.
Merkst du aber, wenn du den Fuß vom Gas nimmst und der Stapler sofort elektrisch bremsen will.
Beim Bremsgeber könntest du das hin bekommen.
Wie ich scho schrieb, beim Fahrgeber brauchst du das gar nicht erst versuchen. Ich habe schon versucht ganze Klötze umzubauen. Das funktioniert vielleicht für den Moment, hast aber nur Theater damit.
PS.: Noch erkenne ich unser Zeug. Bin im 37 Jahr und wenn das mit dem Krebs besser wird, gehe ich auch nochmal arbeiten.
Feldplatte, also ein magnetfeldabhängiger Widerstand sein?
Ja, ist auch bei den einigen Lenkungen so. Da liegt der frei. Kann man mal schauen, ob da was zu lesen ist. Die sind gleich.
Lenkung einstellen: mittig mit Multimeter und dann nochmal von Hand prüfen, ob der auch gegen die Federkraft und Hydraulik in der Mitte steht. Dann einfach von Hand vorsichtig kloppen, bis das Lenkgefühl in beide Richtungen gleich ist.
Ich habe gerade den R 60 nicht im Kopf (ist für mich ja schon ein altes
Gerät; bin ich mit groß geworden).
Ist bei mir ähnlich...arbeite schon seit den 80igern an den Geräten.
Da ich jetzt etwas mehr Zeit habe ist es teilweise nur Interesse es nur mit dem Tausch des Hallsensors zu versuchen
Kann aber auch sein, wie gesagt, aus dem Kopf weiß ich das gerade nicht
so genau, dass der Wert kleiner werden muss. Die 4,5 passen so ungefähr
Ist devinitiv so das der Wert größer wird. Ist auch richtig so das der Wert am Anfang nicht zu groß sein darf da sonst schon der Bremsschütz und der Fahrtrichtungsschütz kommt und die Anlage zu pulsen beginnt.
Zu hoch kann der Wert nicht werden da durch 10 Volt Versorgung nicht mehr kommen kann und dies nichts ausmacht (getestet).
Die Texas Typen haben allerdings 1V bei Nullfeld, da braucht man noch einen x4,5 OP Verstärker für Null bei 4,5V. Ich würde zuerst den SS495A von Reichelt probieren (+-67mT), die Honeywell SS490 Serie hat Null bei halber Versorgungsspannung.
Zur Montage mit Epoxydharz auf ein Stück Alublech kleben.
Was bedeutet z.b. Magnet Südpol?
Mit dem Südpol steigt die Spannung, sonst Sensor umdrehen.
Super! Dankeschön.
Weiss ich jetzt Bescheid und werde ich mich in Ruhe einmal damit befassen.
Werde berichten sobald ich Erkenntnisse habe.
Ja, noch etwas
Guck auch die Stecker nach (ich meine das sind Mate-N-Lock).
Manchmal reicht es, die Stecker zu trennen und wieder verbinden.
Bremsgever geht eher selten kaputt. Fahrgeber schon, allein schon mechanisch.
Manchmal reicht es, die Stecker zu trennen und wieder verbinden.
Ist ja im KFZ-Bereich nicht anders. Die meisten Elektronik-Probleme sind Steckerkorrosionsprobleme. Abstecken, draufstecken, läuft. Abstecken, neues Steuergerät rein, draufstecken tut es natürlich auch und ist für die Werkstatt lukrativer.
Guck auch die Stecker nach (ich meine das sind Mate-N-Lock).
Manchmal reicht es, die Stecker zu trennen und wieder verbinden.
Bremsgever geht eher selten kaputt. Fahrgeber schon, allein schon
mechanisch.
Danke für den Tipp!
Ich weiss das die selten kaputt gehen, ist aber in meinem Fall so.
Habe zwei vor mir liegen. Einer bleibt konstant auf 5 Volt stehen, der andere steht konstant bei 9,2 Volt und rührt sich nicht.
Habe auch die Gegenprobe mit meinem Labornetzgerät gemacht, bleibt alles gleich, daher muss der Sensor defekt sein.
Bekomme in den nächsten Tagen 2 Stk. SS495A, bin gespannt was dabei herauskommt.
Wenn nichts war es halt ein Lehrstück.
Ist devinitiv so das der Wert größer wird. Ist auch richtig so das der
Wert am Anfang nicht zu groß sein darf da sonst schon der Bremsschütz
und der Fahrtrichtungsschütz kommt und die Anlage zu pulsen beginnt.
Zu hoch kann der Wert nicht werden da durch 10 Volt Versorgung nicht
mehr kommen kann und dies nichts ausmacht (getestet).
Die haben das alles schon (über alle Fahrzeuge) mal mit ansteigenden Spannung, mal mit fallender Spannung gebaut.
Eigentlich darf der bei voller Spannung nicht mehr fahren (Kurzschlusserkennung).
Und denk dran, die elektrische Bremse gehört zum Bremsystem. Wenn ein Unfall mit Personenschaden passiert und du hast was gestrickt, dann wird es problematisch.
Jetzt kann ich schon etwas berichten
Nachdem der SS495A angekommen war gleich einige Versuche angestellt.
Im Prinzip würde die Sache funktionieren und auch der Spannungsverlauf ist super.
Einziges Problem ist das beim originalen Sensor trotz 10 Volt Versorgungsspannung nur 4,5 Volt in Ruhe herauskommen.
Beim SS495A kommen aber genau 5 Volt heraus und es entsteht das Problem das bei 5 Volt meine Anlage schon reagiert.
Ich denke irgendwie müsste ich daher meine Versorgungsspannung auf 9 Volt "drücken" damit genau die erforderlichen 4,5 Volt herauskommen. Dann wäre die Sache perfekt.
Wäre das eventuell mit einem Vorwiderstand realisierbar?
Ist ja im KFZ-Bereich nicht anders. Die meisten Elektronik-Probleme sind
Steckerkorrosionsprobleme. Abstecken, draufstecken, läuft. Abstecken,
neues Steuergerät rein, draufstecken tut es natürlich auch und ist für
die Werkstatt lukrativer.
Na ja ...
Früher waren die Stecker tatsächlich ein Problem.
Darauf können sich noch Generationen raus reden.
Heute sind die Stecker natürlich auch manchmal ein Problem, dann aber ein richtiges Problem, was man nicht mit ab- und anstecken beheben kann.
Und wenn du 10 Stunden gesucht hast akzeptiert der Kunde eher ein neues Steuergerät, gerade wenn der Fehler nur zeitweise auftritt, als eine Rechnung über 1500 Euro für einen defekten Stecker.
Gut, die Rechnung für das Steuergerät als Diagnose, die ist natürlich deutlich höher.
Einziges Problem ist das beim originalen Sensor trotz 10 Volt
Versorgungsspannung nur 4,5 Volt in Ruhe herauskommen.
Beim SS495A kommen aber genau 5 Volt heraus und es entsteht das Problem
das bei 5 Volt meine Anlage schon reagiert.
Ich denke irgendwie müsste ich daher meine Versorgungsspannung auf 9
Volt "drücken" damit genau die erforderlichen 4,5 Volt herauskommen.
Durch Reduktion der Versorgungsspannung auf 9V (eine Siliziumdiode plus eine Schottky) sinkt aber auch der obere Aussteuerungsbereich um 1Volt. Deshalb hatte ich ein Gegenfeld mit einem (kleinen) Magneten vorgeschlagen:
Wolf17 schrieb im Beitrag #7789140:
Bei Speisung mit 10V liegt der ohne Feld bei 5V. Vielleicht kann man mit
einem Magneten das auf 4,5V runterziehen.
Danke auch für Deine Überlegungen.
Für meinen Fall genügt der obere Ansteuerungsbereich mit 9 Volt vollkommen.
Meine Anlage ist mit knapp 9 Volt schon voll angesteuert.
Wichtig ist für meinen Bereich der Wert von ca. 4,5 Volt und ca. knapp um die 9 Volt.
Benötige daher den Kunstgriff mit dem Gegenmagneten nicht wirklich, scheint wirklich eine Diode in der Versorgung dazwischen zu genügen.
Durch Reduktion der Versorgungsspannung auf 9V (eine Siliziumdiode plus
eine Schottky)
Warum eine Schottky Diode, macht in meinem Fall ja fast keinen Unterschied? Genügt nicht die Spannungsreduzierung einer oder eventuell 2 (muss ich ausprobieren) 1N4007/1N5408 ( habe ich hier liegen) Dioden?