Eines der Bücher findet man bei booklooger.de. Dort herausbekommen hab ich, dass dies der vierte Band von Mathematik Lehrbüchern ist, die vom Autorenteam G.Ose, G.Lochmann, G.Schiemann, H.Baumann, W.Körner geschrieben wurden.
In der Regel waren solche Bücher vom VEB-Verlag gut zum Selbstlernen.
Ist das die sächsische Abteilung von Booklooker? :-D
Der Osten hatte die selbe Mathematik, die selbe Chemie, die selbe Physik wie sie auch im Westen gelehrt wurde. In den Büchern vom A. K. wird also keine sowjetisch angehauchte Alternativ-Wissenschaft zu lesen sein.
Die Bücher sind alt, so sehen sie aus, so werden sie auch riechen, aber inhaltlich sicher nicht weniger korrekt als Neudrucke. Wer seine Freude damit haben möchte, kann sie ihm ja abkaufen, antiquarisch sind sie nicht wirklich interessant. Ist halt Ostalgie, wird mit den Jahren zunehmend in Vergessenheit geraten. Den einen erfüllt es mit Schadenfreude, den anderen bereitet es eben rote Augen.
Der Osten hatte die selbe Mathematik, die selbe Chemie, die selbe Physik
wie sie auch im Westen gelehrt wurde. In den Büchern vom A. K. wird also
keine sowjetisch angehauchte Alternativ-Wissenschaft zu lesen sein.
Unterschätze die Nase des Weibsvolk nicht. Auch ohne Tabak, Katze, Schnitzelfett oder kaltem Keller schnüffeln die in Sekundenbruchteilen alles heraus was nicht ins Nest passt. Historisch wertvoll hin oder her, was stört muss auf den Kompost.
.. aber eine andere, vom lokalen Dialekt gefärbte Rechtschreibung im
Englischen? Denn darum ging es in meinem Post.
Wenn ich jetzt nicht ganz falsch liege, hat Luther das Sächsische für seine Bibelübersetzung herangezogen. Da isser wohl hineingewachsen gewesen, nichts liegt dann näher. Der Legende nach das Urdeutsch schlechthin.
Hoffmann von Fallersleben hat seine Träumereien mit diesem Deutsch in Gedichtform festgehalten, drei Strophen, zwei davon sind eher weniger populär, eine eher mit Fremdschämen behaftet.
Die Herren Grimm hatten ursprünglich lediglich an einem gesamtdeutschen Wörterbuch gestrickt, übrig ist davon nur mehr Hänsel & Gretel.
Aber ja, der Dialekt steht noch immer über allem. Hier im Fränkischen gilt sogar eine eigenständige Grammatik, und die gibt es sogar in Buchform.
Find ich gut, ist ein Stück Kultur. Vom Lehrstuhl aus (siehe Titel) bin ich aber für einen Maßstab an dem jeder ablesen kann was der andere eigentlich will.
Und: Ja, das Sächsische hat einen ganz eigenen Charakter...
Als bekenneder Wessi waren für mich Fachbücher aus der DDR etwas was ich durchaus zu schätzen wußte. Bei meinen Besuchen in Erfurt gehörte auch immer das Stöbern in Antiquariaten dazu. In meinem Bücherregal steht neben dem Tietze Schenk auch der Jakubaschk. Der Bronstein wurde damals bei Karstadt verkauft.
"auch der Jakubaschk" - der hatte hier im Osten einen ganz eigentümlichen Ruf.
Bau doch einfach mal ein paar seiner Rezepte nach, dann kannst du Murphys Atem an deinem Hals spüren ...
Ist das die sächsische Abteilung von Booklooker? :-D
Der Osten hatte die selbe Mathematik, die selbe Chemie, die selbe Physik
wie sie auch im Westen gelehrt wurde.
Ach wirklich? :-)
In der Ausbildung für Elektroniker wurde auch hier im Westen gern
das Buch "Fachkunde für Funkmechaniker" genommen. Fachlich war
dieses Buch sehr gut. Etwas seltsam für uns "Westler" war nur der
Name "Funkmechaniker".
"auch der Jakubaschk" - der hatte hier im Osten einen ganz
eigentümlichen Ruf.
Jakubaschk zählte zu den engagierten Hobbyisten/Amateuren, an Hochschulen zugelassene Lehrbücher schrieben andere (Manfred Seifart bspw.).
Das ist jetzt keinesfalls abwertend gemeint, eher im Gegenteil. Für jede Zielgruppe die passende Literatur. Und das eben nicht alle Schaltungsvorschläge wegen "Exemplarstreuung" Nachbausicher sind .. das könnte man auch unter "Künstlerpech" zählen.
In der Ausbildung für Elektroniker wurde auch hier im Westen gern
das Buch "Fachkunde für Funkmechaniker" genommen. Fachlich war
dieses Buch sehr gut. Etwas seltsam für uns "Westler" war nur der
Name "Funkmechaniker".
Aber lag es wirklich an den besser verständlichen Inhalt, oder nicht doch einer Mischung von "Eintrittsgeld zum miesesten Unterhaltungspark der vorstellbar ist" zurückholen (Zwangsumtausch...) und einfach deutlich geringere Preisen?
;-)
Ehemalige Westdeutsche - mittlerweile Westeuropäische - Fachliteratur ist und war schon immer extrem teuer (überteuert).
Und zur Erinnerung:
Bücher verbrauchen Platz, riechen tatsächlich eventuell (aber oft durchaus gut) und auch diesmal will der TO Geld dafür.
Also erst mal im Netz nach (PDF) Scans suchen.
Ich könnte jetzt ein auf einen auf Energie Fußabdruck, und Weltenretter machen - aber ganz einfach:
Solche Scans kosten nichts nehmen keinen Platz weg, sind leicht transportierbar, können viel leichter Durchsucht und weiterverarbeitet werden werden.
Bücher verbrauchen Platz, riechen tatsächlich eventuell (aber oft
durchaus gut) und auch diesmal will der TO Geld dafür.
Nun ja , das sind eben Originale.
Der TO könnte die Teile auch verschenken, aber wenn alle Unkosten und Versand dazu berechnet werden würden. müsste der Preis dann höher sein.
;---))
Bei Abholung kostet es ein Ortsübliches Bier(Flasche)
und einen Knetsch.
Auf den Knetsch würde ich nicht verzichten wollen, und der Abholer
bestimmt auch nicht.