Ich habe hier eine Rückfahrkamera als Nachrüstung für ein Anroid-Radio, das Kamerabild ist unbefriedigend, gefühlt SNR 10dB.
Astra Caravan, das Verklängerungskabel war zu kurz, d.h. dieses um 1.5m mit Kabel einer baugleichen Kamera verlängert (s.Bild).
Kamera vorher in meiner E-Werkstatt getestet, scharfes Bild, auch mit Verlängerung. Jetzt im Auto mässig starkes Rauschen, auch im Tageslicht. Es muss das Kabel sein oder?
Die Stecker lassen auf LVDS schließen, aber nicht ausgemessen.
Da ich das Kabel (3 x 0.14 mm² geschätzt, ungeschirmt) mit wirklich viel Aufwand und Blut (+2 Tage) im Auto verlegt habe wollte ich fragen ob ich mit evtl. einem HF-verstärker direkt hinter der Kamera das SNR verbessern kann falls das physikalisch möglich ist und Sinn macht...
Alternativ ein Cat5/6/7-Kabel legen (?) aber das wären natürlich wieder 1-2 Tage Arbeit, ist mir jetzt glaube ich fast auch egal.
Ich habe den obrigen y-Stecker am Kamerakabel geöffnet, dort eine kleine SMD-Spannungswandlerplatine gefunden, die Anschlüsse ausgemessen; Belegung:
sig -> sig, gnd -> gnd, +12 -> +3.3V
Wobei der GND (12V seitig) einmal vom Radio-Videopin kommt und einmal von der Automasse über Stromstecker.
Sind die Kabellängen fest gegeben? Stichwort Leitungswellenwiderstand (Impedanz)?
Diese Verbindungskabel sind der allerletzte Schund.
Oft haben die Mittenkontakte der Cinchstecker schon bei Lieferung keine messbare Verbindung, meist aber verlieren sie die nach minimaler mechanischer Belastung.
Man könnte ja nur zum Test außen ein neues Kabel verlegen? Das dauert 5 Minuten. Evtl. ist die unsaubere Bordspannung die Ursache oder es streuen z.B. PWM-Störungen in das Kabel ein?
LVDS kommt dort her
[ https://www.mikrocontroller.net/topic/491708 ]
dachte die Kameras hätten was gemeinsam.
Das dass Kabel keine Schirmung hat habe ich erst jetzt realisiert.
FBAS (nur in Deutschland?) sagt mir nichts, aber CBVS. Hätte ich bei dem Kabel aber nicht geacht.
[ https://en.wikipedia.org/wiki/Composite_video ]
Aber wenn es kein LVDS ist, sondern fast sicher CBVS (FBAS) dann ist schon zwingend Koaxialkabel notwenig, gerade bei den Strecken und Störfeldern im Automobilbereich. Was denken die sich beim Hersteller solche Kabel beizulegen?
Mit anderen Worten, ich kann mir Koaxialkabel kaufen gehen, auf e*ay gefunden "Koax Composite Audio VIDEO Kabel Digital Audio 75OHM Chinch zu Cinch Stecker" 7,97€, kostet 1/2 soviel die Kamera selbst.
Super (ironisch), denn die Kamera ist auch als HDTV beworben, wie soll das zuverlässig ohne richtiges Kabel funktionieren?
Die Wiki sagt dazu: Video cables are 75 ohm impedance, low in capacitance. Typical values run from 52 pF/m for an HDPE-foamed dielectric precision video cable to 69 pF/m for a solid PE dielectric cable.
Kann ich Signalstörungen des CBVS mit dem DSO zuverlässig erkennen (Bild oben ist Wiki-NTSC als Ref.), oder gibt es spezielles Messzubehör?
In jedem Fall habe ich wieder was gelernt, danke für die Tipps und Hinweise. Nach dem Test/Umbau werde ich hier berichten.
Aber wenn es kein LVDS ist, sondern fast sicher CBVS (FBAS) dann ist
schon zwingend Koaxialkabel notwenig, gerade bei den Strecken und
Störfeldern im Automobilbereich. Was denken die sich beim Hersteller
solche Kabel beizulegen?
Das Signal ist einpolig gegen GND.
LVDS := Low Voltage Differential
Finde den Feler!
Auf der kurzen Strecke wuerde sogar "Pendellitze" fuer das
Videosignal funktionieren. Mit HDTV hat das FBAS/CVBS der
Kamera nicht viel zu tun.
Die beste Aufloesung hat zweifelsfrei ein richtiger Rueckspiegel.
In jedem Fall habe ich wieder was gelernt, danke für die Tipps und
Hinweise. Nach dem Test/Umbau werde ich hier berichten.
Hab bei mir ein normales Chinch Stereo Audiokabel verlegt, davon die eine Leitung für das Videosignal und das andere für die Stromversorgung, funktioniert perfekt. Hab die Kamera aber innen oben an der Heckscheibe verbaut. Schätze wennst einmal durch eine Pfütze fahrst, wirds das mit Bild gewesen sein, dann kanns ständig raus laufen und sauber machen.
Auf der kurzen Strecke wuerde sogar "Pendellitze" fuer das
Videosignal funktionieren.
Dass dem nicht so ist, ist der Anlass dieses Threads...
Das dem so ist, behauptet auch nur der TO.
Und es muesste dann natuerlich auch Koax mit 75 Ω Impedanz sein
und kein "Feld- und Wiesenkabel". Der Grund fuer dessen Einsatz
ist naemlich nicht der Stoerabstand, sondern die Verhinderung von
Reflektionen.
Und bei welcher Frequenz liegt das Klingeln bei geschätzten 15ns Laufzeit? Ohne das Teil zu kennen, liegt sicher ein Tiefpass vor dem ADC, da sieht man keine Reflektionen mehr. Auch die Störeinkopplung in die Leitung wird gemeinhin überschätzt. Das Problem ist m.E. Masseverschiebung, die zu 100% in das asymmetrische Signal gelangt. Sternförmige Verdrahtung oder symmetrische Übertragung lösen das. Nur, wer hat (ausser mir) heute noch Video-Zweidrahtübertrager?
Und bei welcher Frequenz liegt das Klingeln bei geschätzten 15ns
Laufzeit? Ohne das Teil zu kennen, liegt sicher ein Tiefpass vor dem
ADC, da sieht man keine Reflektionen mehr. Auch die Störeinkopplung in
die Leitung wird gemeinhin überschätzt.
Bei geschaetzten 5 m Zuleitung wohl bei ca. 30 MHz.
Es ging mir auch nicht um diesen konkreten Fall, sondern um z.B.
Gebaeudeverkabelung von Videosignalen. Und da sind die Kabel halt
deutlich laenger. Da will man ganz sicher keine Impedanzspruenge
haben.
Das Problem ist m.E.
Masseverschiebung, die zu 100% in das asymmetrische Signal gelangt.
Sternförmige Verdrahtung oder symmetrische Übertragung lösen das. Nur,
wer hat (ausser mir) heute noch Video-Zweidrahtübertrager?
Das das ueber GND eingeschleppt wird, wuerde ich auch vermuten.
Da huelft ein Koax aber auch nicht.
Es wuerde sicher helfen, die Kamera isoliert zu montieren, und alle
Kabel von seinem Radio aus zu fuehren.
Verstärker helfen in so einem Fall nicht, weil sie nicht zwischen Signal und Rauschen unterscheiden können. Sie verstärken das Nutzsignal und die Störungen.
Schätze wennst einmal durch eine Pfütze fahrst, wirds das mit
Bild gewesen sein, dann kanns ständig raus laufen und sauber machen.
Es gibt Rückwärtskameras mit einer kleinen Klappe oder eingedreht wird und automatisch beim Aktivieren betätigt wird. Dadurch wird die Linse während der Fahrt normalerweise nicht zugedreckt.
Ich habe bei meinem T4 den Heckwischer ausgebaut, weil ich den eh nie benutzt habe, und habe dann eine der freigewordenen Leitungen als Videoleitung benutzt.
Einwandfreies Bild. Ist aber nur ein BAS ohne F. S/W ist nachts eh besser als Farbe.
Man braucht da normalerweise kein Koaxialkabel bei der kurzen Strecke.
Bis vor ein paar Jahren hatte ich noch ein Kameramodul bei mir im Gartenhaus über ca. 80 m Cat 5 mit meiner Hauszentrale verbunden.
Mit in dem Kabel Telefonanlage, 12 und 5 VDC, Alarmausgänge und Ausgangssignal der Videozentrale.
Einzig etwas störend wirkten sich die Interferrenzen bei gleichzeitig eingeschaltetem Video-Hin- und Rückkanal aus.
Das Signal ist einpolig gegen GND.
LVDS := Low Voltage Differential
Finde den Feler!
Eher nicht da analog, jetzt nochmal ausgemssen (schön wärs, stand einfach so auf dem Display im geheimen Menü) Video signal ist NTSC, Chip TP9951. Dazu nur das gefunden: HD-TVI Automotive Receiver Chipset,
Zu HD-TVI: HD-TVI is capable of transporting uncompressed high-definition video up to 500 meters with standard low cost 3C-2V coaxial cables using analog (d.h. kein LVDS) transmission techniques
Auf der kurzen Strecke wuerde sogar "Pendellitze" fuer das
Videosignal funktionieren.
Dass dem nicht so ist, ist der Anlass dieses Threads...
Das dem so ist, behauptet auch nur der TO.
Möchte keinen Beef, aber behauptet habe ich ein schlechtes Bild zu haben, der Rest waren Vermutungen, meine Glaskugel war defekt deshalb habe ich hier gefragt.
Und was ist unter dem schwarzen Schrumpfschlauch, eine offizielle
Cinch-Kupplung ?
Ja von einer alten Stereoanlage, je Leitung durchgemessen, ca 12 Ohm (nicht Impedanz) auf ca. 6.5 m, es sind also zwei Kabel (zu je 3 Adern) die ich nach hinten gelegt habe, eine für die Rückfahrkamera und eine für die Verkehrsaufzeichnung (separat für die bösen Jungs).
Das das ueber GND eingeschleppt wird, wuerde ich auch vermuten.
Da huelft ein Koax aber auch nicht.
Es wuerde sicher helfen, die Kamera isoliert zu montieren, und alle
Kabel von seinem Radio aus zu fuehren.
Werde ich Testen, und das Koax gleich mit. Danke für den Tipp
Danke auch an alle. Jetzt erstmal testen gehen dann werde ich weiter sehen.
Das Signal ist einpolig gegen GND.
LVDS := Low Voltage Differential
Finde den Feler!
Eher nicht da analog, jetzt nochmal ausgemssen (schön wärs, stand
einfach so auf dem Display im geheimen Menü) Video signal ist NTSC, Chip
TP9951. Dazu nur das gefunden: HD-TVI Automotive Receiver Chipset,
Dazulernen ist immer Gut. :)
NTSC haette sich durch die Bildwiederholfrequenz von 60 Hz recht
leicht erkennen lassen. Fuer dich eher schlecht: 100 Zeilen weniger
Bildinformation. 525 statt 625.
Zu HD-TVI: HD-TVI is capable of transporting uncompressed
high-definition video up to 500 meters with standard low cost 3C-2V
coaxial cables using analog (d.h. kein LVDS) transmission techniques
Auf der kurzen Strecke wuerde sogar "Pendellitze" fuer das
Videosignal funktionieren.
Dass dem nicht so ist, ist der Anlass dieses Threads...
Das dem so ist, behauptet auch nur der TO.
Wie Mann sieht, stehe ich mit dieser Meinung nicht alleine da.
Und an die "Unglaeubigen": Einfach mal ausprobieren.
Viele "Theoretiker" schwaetzen Dummschwatz einfach nach.
Praktische Erfahrungen liegen erkennbar bei denen nicht vor.
Möchte keinen Beef, aber behauptet habe ich ein schlechtes Bild zu
haben, der Rest waren Vermutungen, meine Glaskugel war defekt deshalb
habe ich hier gefragt.
Es gibt zwischen "Vermutungen" und einem "Educated Guess" schon
Qualitaetsunterschiede.
Ja von einer alten Stereoanlage, je Leitung durchgemessen, ca 12 Ohm
(nicht Impedanz) auf ca. 6.5 m, es sind also zwei Kabel (zu je 3 Adern)
die ich nach hinten gelegt habe, eine für die Rückfahrkamera und eine
für die Verkehrsaufzeichnung (separat für die bösen Jungs).
Das Kabel muss schon aus "Widerstandsdraht" bestehen, um 12 Ω
zu erreichen. Da ist also eher etwas faul.
Das das ueber GND eingeschleppt wird, wuerde ich auch vermuten.
Da huelft ein Koax aber auch nicht.
Es wuerde sicher helfen, die Kamera isoliert zu montieren, und alle
Kabel von seinem Radio aus zu fuehren.
Werde ich Testen, und das Koax gleich mit. Danke für den Tipp
Danke auch an alle. Jetzt erstmal testen gehen dann werde ich weiter
sehen.
"Ich bin erstaunt, du hast was Gutes erwischt, normalerweise liefern
diese Nachrüst-Kameras ein grottiges Bild."
Das stimmt absolut nicht. War 1990 vielleicht so. Wir sind aber fast 2025.
Ich hab selbst ein KFZ nachgerüstet. Allerdings mit einem AHD-System. Das hat nur etwas 20€ mehr gekostet. Das Bild ist aber absolut scharf, kontrastreich und keine Beeinflussung durch Bordnetzripple.
Vom mitgelieferten 10m Kabel liegen 7m in einer Schleife. AHD hat keine so Probleme mit langen Leitungslängen oder Masseversatz.
Kann jedem, der ein ähnliches Projekt vor hat, nur empfehlen, auf AHD zu setzen. Lichtstarker 7" Monitor hatte 149€ gekostet (1080P, Helligkeit 1000 cd/m² -Kontrast 500:1) . Austausch-Bremsleuchte mit AHD Kamera 139€. (Fahrzeug war Berlingo)
Das stimmt absolut nicht. War 1990 vielleicht so. Wir sind aber fast
2025
Na ja, das Ding liefert NTSC, ist also auf dem Stand von 1940.
Und auch wenn ein Werbedummschwätzer das Bild 'HD' nennt ist es grottig
Einer analogen Bildübertragung HD zu benennen, ist natürlich Schwachsinn, aber gerade bei den Clhinesen sehr beliebt.
Aber eine NTSC-Übertragung ist nicht einfach grottig, weil die Grundlagen dafür ab 1940 geschaffen wurden.
Weltweit hatte das System über viele Jahrzehnte die höchsten Nutzerzahlen, auch wenn viele über die Zeit nach Pal gewechselt sind oder weitere Systeme nutzten.
Für die allermeisten analogen lowcost Videomodule, etc. kommt weiterhin überwiegend NTSC zum Einsatz.
Und wenn ich mir die Bilder dieser Rückfahrtskameras auf dem Grossbild-LCD anschaue, ist da auch kein nennenswerter Unterschied zu SD-Digital-TV.
Und das ganze auch über bedeutend grössere Distanzen, als per USB möglich ist.
Hinweis am Rand: immer schön brav bei der Verkehrskontrolle sein. Wenn jemand einen Grund sucht, könnten man dein Auto aufgrund mangelnder e-Zulassung dieser Kennzeichenbeleuchtung stilllegen.
Stromversorgung kommt auch von vorne und wurde nicht am Rückfahrscheinwerfer abgegriffen? Da ist heutzutage nämlich gerne ein PWM Signal drauf, das dann die Übertragung/Kamera beeinträchtigt.
bei meinem Auto ist ein 2Vpp Störnebel auf den 12V Bordnetz. Masseverbindung mal variieren und guggen obs besser wird. Ich habe mal RG58 für die Cam verwurschtelt dann war es einen Ticken besser.
Hinweis am Rand: immer schön brav bei der Verkehrskontrolle sein. Wenn
jemand einen Grund sucht, könnten man dein Auto aufgrund mangelnder
e-Zulassung dieser Kennzeichenbeleuchtung stilllegen.
Stromversorgung kommt auch von vorne und wurde nicht am
Rückfahrscheinwerfer abgegriffen? Da ist heutzutage nämlich gerne ein
PWM Signal drauf, das dann die Übertragung/Kamera beeinträchtigt.
Eine Diode und ein Kondensator dahinter parallel zur Cam könnte das fixen.
Die beste Aufloesung hat zweifelsfrei ein richtiger Rueckspiegel.
Jepp!
Und wenn man die Kamera wirklich nutzen möchte ist das Zeugs verdreckt.
Hab den ganzen serienmäßig verbauten Mist ausprogrammiert. Das zwangsweise per Rückwärtsgang eingeschaltete Display leuchtet nachts so hell, sodass in den Aussenspiegeln nix mehr zu erkennen war.
Also weg den Mist, braucht in der Realität niemand.
wenn man die Kamera wirklich nutzen möchte ist das Zeugs verdreckt
Vernünftig eingebaute Rückfahrkameras sind komplett wettergeschützt und fahren nur beim Einlegen des Rückwärtsganges aus. Da verdreckt genau nix.
Wie man durch den Rückspiegel Hindernisse unterhalb der Heckscheibe erkennen kann erklärst du mir sicher auch gleich. Wenn's hoppelt ist es aber zu spät.
Ich fahre seit 35 Jahren Autos ohne Kameras.
Auch ohne irgendwelche Sensoren.
Und ich komme auch in solche Situationen.
Die Wagen sind bisher heil geblieben.
Natürlich.
Mit der Argumentation "habe ich bisher nicht gebraucht" kann man jeden Komfort/Fortschritt ablehnen.
Es hindert dich niemand, deinen 50 Jahre alten Käfer weiterzufahren. Meins wäre es nicht.
Wie man durch den Rückspiegel Hindernisse unterhalb der Heckscheibe
erkennen kann erklärst du mir sicher auch gleich. Wenn's hoppelt ist es
aber zu spät.
Unsinniges Geschwätz einer hilflos gewordenen Gesellschaft!
Bevor ich rückwärts fahre weiss ich ob was hinterm Fahrzeug ist. Wie konnte ich nur die letzten 55 Jahre unfallfrei fahren - so ganz ohne Kameras? Und ich hab alles gefahren, auch geschlossene Lieferwagen, LKWs mit Anhänger usw, die hatten nichtmal Innenspiegel.
Bevor ich rückwärts fahre weiss ich ob was hinterm Fahrzeug ist. Wie
konnte ich nur die letzten 55 Jahre unfallfrei fahren - so ganz ohne
Kameras? Und ich hab alles gefahren, auch geschlossene Lieferwagen, LKWs
mit Anhänger usw, die hatten nichtmal Innenspiegel.
Bevor ich rückwärts fahre weiss ich ob was hinterm Fahrzeug ist. Wie
konnte ich nur die letzten 55 Jahre unfallfrei fahren - so ganz ohne
Kameras?
Das hat mit den Autos zu tun. Früher hatten Autos Heckscheiben, durch die man etwas sehen konnte; heutige Autos haben oft größere Handschuhfachdeckel. Und dazu sind sie komplett unübersichtlich geworden, nicht nur, daß die Heckscheibe eine winzige Schießscharte wurde, auch die hinteren Seitensscheiben sind idiotisch verkleinert.
Die kann man ohne Einweiser oder eben Rückfahrkamera nicht gefahrlos rangieren.
Vor ca. 15 Jahren gab es noch Autos, die man problemlos mit den Spiegeln rangieren konnte. Heute haben Autos dafür beleuchtete Wischfurchen.
Autos sind über hundert Jahre ohne Kameras gefahren worden, und die Welt
ist auch nicht platt gefahren. Sollte man mal drüber nachdenken.
Die Menschheit hat tausende Jahre ohne das Rad überlebt. Möchtest du da auch drüber nachdenken.
Ich bin auch PKW und LKW ohne Abstandssensoren und ohne Rückfahrkamera gefahren, und obwohl mein jetziges Auto eine Rückfahrkamera hat, schaue ich beim Rückwärtsfahren meist in die Aussenspiegel.
Aber wenn man nahe an ein niedriges Hindernis fahren will, ist die Kamera Gold wert.
Sei doch nicht so fortschrittsfeindlich, sondern nutze Verbesserungen wenn es sie gibt.
Der Käfer hatte aber eine richtige "Stoßstange" da gab es kaum richtige
"Hindernisse". Die Laterne war hinterher meist krummer als die
Stoßstange ;-))
Quatsch, der echte alte Käfer hatte leicht gerundetes Blech, der Nachfolger nach Jahren war mehr Richtung gefaltet und stabiler, gegen Aufpreis mit Gummikante, Stosshörner nahe der Rahmenverbindung gab es für beide gegen weiteren Aufpreis.
Mit den Vor-/im Kriegentwicklungen hatte ich nichts zu tun, aber Nachkriegs (Heckscheiben-) Brezeln schon.
Wie man durch den Rückspiegel Hindernisse unterhalb der Heckscheibe
erkennen kann erklärst du mir sicher auch gleich. Wenn's hoppelt ist es
aber zu spät.
Unsinniges Geschwätz einer hilflos gewordenen Gesellschaft!
Bevor ich rückwärts fahre weiss ich ob was hinterm Fahrzeug ist. Wie
konnte ich nur die letzten 55 Jahre unfallfrei fahren - so ganz ohne
Kameras? Und ich hab alles gefahren, auch geschlossene Lieferwagen, LKWs
mit Anhänger usw, die hatten nichtmal Innenspiegel.
Und ab Deiner Momentaufnahme Deiner Umwelt steht die Zeit still, also für alle, ausser Dir und Deinem Fahrzeug?
Und Du hattest in 55 Jahren auch keinen einzigen Unfall, nicht einmal einen leichten (ungemeldeten) oder fremdverursachten?
Niemals mit einer Art 50er in den 60/70ern auf die Seite gelegt oder einfach nur bei Sonnenschein gefahren?
Wer gewohnt ist, einen 40-Tonner Lastzug zu fahren und zu rangieren, macht das täglich ggf. millionenfach auf der Erde.
Standard-PKW-Fahrer haben aber überwiegend Probleme mit dem Rückwärtsfahren, stark zunehmend mit dem Alter.
Also gerade da, wo Du Dich schon etwas länger befinden müsstest.
Es sind gerade auch die älteren Fahrer, die nicht mehr alles so adhoc überblicken können, was in ein mögliches Blickfeld kommt und wieder verschwindet.
Entweder tatsächlich oder nur aus dem Sinn...
Eine Rückwärtskamera ist ein sinnvolles Teil, fertig!
Geht ja hoch her, "Früher war alles Besser", "Auto Stilllegen", "Elektronik im Auto braucht man nicht- Rückspiegel reicht".
Wie versprochen das Update: Videokabel probeweise verlegt. Vorher noch die Impedanz auf 1MHz/5V (Rechtecksig.) mit DSO ausgemessen -> 75 Ohm. Eingeschaltet und bestenfalls eingebildete Verbesserung gesehen. Daher kurz entschieden nicht mehr weiter ohne Innenverkleidung zu fahren und so gelassen.
Zum Thema - Ohne Rückspiegel gings auch
Ich möchte die Kamera nicht mehr missen. Sie ist eine echte Erleichterung am Astra Caravan, sie gehört dorthin. Und Caravan heißt der Astra Typ von Opel nicht umsonst. Immer noch 1.0-1.5m Platz nach hinten zu haben von denen man voher nichts wusste ist eine ENORME Erleichterung beim Rangieren. Auch weil direkt hinter dem Auto (ab Stosstange) die Welt sichtbar wird. Das schafft ad hoc kein standard Rückspiegel + Aussenspiegel.
Es ist Unsinn zu sagen, und den Menschen angst zu machen, das der Wagen stillgelegt wird wenn Kleinigkeiten am Wagen durch OEM Teile (ohne Zulassung) ersetzt oder geändert werden. In der Regel gibt's ein Mängelschein, und Wiedervorführung des Wagens. Nur ernsthaft, welcher Polizist(in) mit Gewissen wird dir sagen das du eine Rückfahrkamera ausbauen sollst, weil eine der beiden Kennzeichenbeleuchtung keine E-Nummer hat; wie soll er das vor Ort verlässlich, technisch und rechtlich prüfen? Genauso wie mit "Handy am Steuer" fahren, riesen Brimborium zuerst, dann interessiert es keinen mehr. Auf Nachfrage O-Ton Polizist: "Wir sehen wer konzentriert mit Handy fährt, und wer nicht." Ok, dann eben so, nach Gusto der Polizei: "Freitag um eins macht jeder seins."
Das mit dem Ripple im Bordnetz werde ich nochmal prüfen, da die Stromversorung bei mir von vorne kommt, und noch viel Platz im 2DIN Schacht ist, kann ich dort mal eine Glättung einbauen evtl. bringt es was. Ich muss eh noch einen Bias-Tee mit im 2DIN Schacht einbauen für die Antenne einbauen, da Opel die Spannungsversorgung für den Antenenverstärker über das Antennenkabel liefert.