Forum: Fahrzeugelektronik Haltbarkeit Glühlampen H4 vs H7


von Wastl (hartundweichware)


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Habe seit mehr als 20 Jahren Autos mit H4 Equipment gefahren. Aus
den Erfahrungen heraus (nervig immer wieder Ausfälle) hatte
ich immer ein paar H4 Lampen als Ersatz zur Hand (die Long-
Life Versionen von Aldi waren wirklich spürbar besser).

Seitdem ich nun Autos mit H7 Leuchtmitteln fahre (ca. 7 Jahre,
2 Autos) und meine Fahrgewohnheiten unverändert geblieben sind
stelle ich nun fest dass ich in diesem Zeitraum keine einzige
H7 Birne tauschen musste.

Also lautet meine Aussage: "gefühlt" halten H7 Lampen besser
als H4 Lampen. Habe keine vernünftige Erklärung dafür.
Was sagt ihr dazu? Also nochmal: "gefühlt".... , eine
statistische und belegbare Auswertung kann ich nicht liefern.

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Wastl schrieb:
> Was sagt ihr dazu?

Nö, hängt von der Produktion ab, nicht von der Verpackung.

Kenne Chargen die nicht halten und solche die fast ewig halten.

von Lu (oszi45)


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Wastl schrieb:
> stelle ich nun fest dass ich in diesem Zeitraum keine einzige
> H7 Birne tauschen musste.

Schon die aktuelle Spannung gemessen? Bei Ford wurden vor Jahren wegen 
zahlreicher Lampen-Ausfälle ein paar Stücken Widerstandsdraht 
nachgerüstet.

Im Handel sind helle 150% und Pertoleum-Leuchtmittel als "die Long-Life 
Versionen" erhältlich. Seitdem ich den Licht-Unterschied kenne, kaufe 
ich lieber die hellen 150%Philips H7 und erneuere diese gelegentlich.

von Harald K. (kirnbichler)


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Wastl schrieb:
> stelle ich nun fest dass ich in diesem Zeitraum keine einzige
> H7 Birne tauschen musste.

Hängt vielleicht auch vom Auto ab.

Bei meinem hab' ich in den letzten 14 Jahren schon einige 
H7-Leuchtmittel verbraucht, allerdings sind die auch immer an (Auto hat 
gerade noch kein "Tagfahrlicht"). Vielleicht alle drei Jahre oder so 
waren sie fällig.

Da man aber die Dinger mit nur mäßigem Gefluche wechseln kann, kann ich 
damit leben.

von Otto K. (opto_pussy)


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Kann man denn die H4 Glühbirnen einfach so durch H7 Glühbirnen ersetzen, 
ohne dass man das im Fahrzeugschein eintragen lassen muss und sind die 
Birnen auch von der Bauform so, dass die passen?

von Michael B. (laberkopp)


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Otto K. schrieb:
> Kann man denn die H4 Glühbirnen einfach so durch H7 Glühbirnen ersetzen

Nein, die passt da nicht rein.

Kauf ein anderes Auto.

von Frank O. (frank_o)


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Die Motorhaube zufallen lassen, ist auch ein Grund für den Lampentod.

von Ralf X. (ralf0815)


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Frank O. schrieb:
> Die Motorhaube zufallen lassen, ist auch ein Grund für den Lampentod.

Da gerade das Fernlich/Lichthupe oft ein kaufentscheidliches Argument 
darstellt, hatte BMW eine zeitlang die Motorhauben vorne angeschlagen.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Lu schrieb:
> Im Handel sind helle 150% und Pertoleum-Leuchtmittel als "die Long-Life
> Versionen" erhältlich. Seitdem ich den Licht-Unterschied kenne, kaufe
> ich lieber die hellen 150%Philips H7 und erneuere diese gelegentlich.

Na, ich weiß nicht...

Meines Wissens haben H7-Lampen einen Lichtstrom von 1500 Lumen statt 
1000 Lumen der H4-Lampen. Die 150%-Werbung bezieht sich wohl genau 
darauf, also auf den Unterschied zur H4-Lampe. Von speziell hellen 
H7-Lampen (mit 2250 Lumen dann?) weiß ich nichts.

Die 1500 Lumen erreicht im Übrigen locker meine LED-Taschenlampe mit 
21700er LiIon-Akku, die ich auf den Fahrradlenker klemme.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Die 1500 Lumen erreicht im Übrigen locker meine LED-Taschenlampe
> mit 21700er LiIon-Akku, die ich auf den Fahrradlenker klemme.
Sehr zur Freude des Gegenverkehrs, denn diese Scheißdinger
sind leider nie korrekt eingestellt.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Ben B. schrieb:
> Sehr zur Freude des Gegenverkehrs, denn diese Scheißdinger
> sind leider nie korrekt eingestellt.

Sie sind im Straßenverkehr ohnehin nicht zulässig. Weswegen ich sie nur 
auf Waldwegen benutze, wo ich abends alleine bin.

Allerdings habe ich sie auf der Straße ausprobiert, natürlich nicht bei 
Gegenverkehr. Wenn ein Auto von hinten kam, war im Augenblick des 
Überholens interessant, dass mein Lichtkegel von der Taschenlampe 
sichtbar heller war als der des Autos. Faszinierend.

Entspannt bleiben, Ben. Die Straße gehört nicht nur Dir und Deiner ollen 
Karre.

von Thomas R. (thomasr)


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"Früher" fiel schnell die zweite H4 aus wenn die erste hin war. Einfach 
weil die Bordnetze noch nicht so ausgefeilt waren und die Spannung für 
die verbliebene H4 dann höher war.

Die Bordnetze haben sich aber teils drastisch weiter entwickelt.

Mindestforderungen: Fahrzeug soll im Bereich von 9 bis 16 Volt 
"funktionieren" (manche Baugruppen/Funktionen dürfen sich abschalten 
aber nicht defekt gehen oder zum Komplettausfall führen).

Wie zum Teufel soll eine Glühlampe einen Spannungsbereich von 9 bis 16 
Volt "überleben"? Das geht nur mit ausgefuchsten Strategien denn die 
"einfache" Lösung mit Spannungsstabilisierung kostet zu viel. Und diese 
Strategien führen dann AUCH zum vorzeitigen Batterietod was ja auch 
gerne diskutiert wird.....

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Entspannt bleiben, Ben. Die Straße gehört nicht nur Dir
> und Deiner ollen Karre.
Das war keine Unterstellung. Es ist nur einfach eine Tatsache, daß 
zumindest hier in der Gegend einige dieser Spezialisten herumfahren. Ich 
hoffe, die sind dann genau so entspannt, nachdem ihnen irgend jemand mit 
seiner ollen Karre den Bauch hoch gebrummt ist weil er davon geblendet 
wurde.

: Bearbeitet durch User
von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Ben B. schrieb:
> Das war keine Unterstellung. Es ist nur einfach eine Tatsache, daß
> zumindest hier in der Gegend einige dieser Spezialisten herumfahren.

Okay, ich mein's auch nicht persönlich mit Dir. Tatsache ist, dass es 
leider viele Autofahrer nicht mehr für nötig erachten, abzublenden, weil 
ihnen ein Fahrradfahrer mit funzeliger Lampe entgegen kommt.

von Andreas M. (andreas_m62)


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In H4-Lampen sind 2 Glühfäden verbaut.
Einer für das normale Fahrlicht und einer für das Fernlicht.
Wenn einer von beiden durchgebrannt ist,
muss die Lampe gewechselt werden.
Die Wahrscheinlichkeit eines Tausches bei Defekt ist damit größer.

Glühdrähte in Halogenlampen sind stoßempfindlich.
Auch bei Bauscheinwerfern hat sich früher bewährt,
sie nach dem Abschalten und vor dem Wegtragen und Einladen ins Auto
erst abkühlen zu lassen.

: Bearbeitet durch User
von Florian D. (onkel)


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Michael B. schrieb:
> Wastl schrieb:
>> Was sagt ihr dazu?
>
> Nö, hängt von der Produktion ab, nicht von der Verpackung.
>
> Kenne Chargen die nicht halten und solche die fast ewig halten.

Die fast ewig halten sind vielleicht nur Ausschuss.

von Wastl (hartundweichware)


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Andreas M. schrieb:
> Wenn einer von beiden durchgebrannt ist,
> muss die Lampe gewechselt werden.
> Die Wahrscheinlichkeit eines Tausches bei Defekt ist damit größer.

Nein! Bei einer H4 Lampe, also mit zwei Fäden, brennt immer das
Abblendlicht zuerst durch da dies am meisten verwendet wird.
Ich habe noch keine H4 Lampe gesehen bei der der Faden des
Fernlichts durchgebrannt ist (sicherlich mag es Ausnahmen geben).
Die Präsenz des zweiten Glühfadens halte ich für nicht relevant
für's "Durchbrennen".

von Lu (oszi45)


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Rainer Z. schrieb:
> Meines Wissens haben H7-Lampen einen Lichtstrom von 1500 Lumen statt

Glauben und testen führt zu verschiedenen Ergebnissen.
https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/h7-gluehlampen/
Wenn man selbst schon mal 0815-Funzeln gegen Philips 150% gewechselt 
hat, merkt man den Lichtunterschied. Leider halten zu helle 
Halogenlampen nicht ewig. Dafür sieht man aber mehr auf der Straße.

von Harald K. (kirnbichler)


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Wastl schrieb:
> Ich habe noch keine H4 Lampe gesehen bei der der Faden des
> Fernlichts durchgebrannt ist

Bei BMW ist das normal. Denn bei BMWs, die auf der Autobahn verwendet 
werden, wird die Lichthupe als Tagfahrlicht eingesetzt.

/s

von Wastl (hartundweichware)


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Harald K. schrieb:
> Denn bei BMWs, die auf der Autobahn verwendet
> werden, wird die Lichthupe als Tagfahrlicht eingesetzt.

Du hast mich ge-outet! Habe noch nie einen BMW gefahren oder
eine Glühlampe bei einem solchen ausgetauscht.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Harald K. schrieb:
> Bei BMW ist das normal. Denn bei BMWs, die auf der Autobahn verwendet
> werden, wird die Lichthupe als Tagfahrlicht eingesetzt.

Dafür gibt's bei BMW ganz bestimmt einen Taster auf dem Lenkrad, ggfls. 
gar einrastend als Dauerfunktion??

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Seit wann dürfen denn BMWs auf die Autobahn?

von Harald K. (kirnbichler)


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Rainer Z. schrieb:
> Dafür gibt's bei BMW ganz bestimmt einen Taster auf dem Lenkrad, ggfls.
> gar einrastend als Dauerfunktion??

Du hast gerade das Zündschloss erfunden.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Also....
Die letzte Birne die ich gewechselt habe war eine Bilux im Wartburg.
Seit nunmehr gut 35 Jahren nie wieder eine gewechselt, weder an 
Dienstwagen (Opel, VW und Ford) noch meinen Privat-PKWs (Ford und 
Mercedes). Dabei fast nur H4 und später H7. Bin bis zur Rente jährlich 
bis zu 100.000km gefahren....

Aber wer beim Aldi Lampen kauft, kann seine Schrippen auch beim Friseur 
kaufen..... Doch dann bitte nicht meckern.

Old-Papa

von JoHu (nuos)


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Es wird inzwischen ggf. auch an der Elektronik deines Autos liegen.
Früher wurde die Lampe billig und hart über ein Relais/ Schalter 
angeschaltet.
Heute werden alle Lampen elektronisch geschaltet. Nebeneffekt:
z.B. bei VW kannst du seit Jahren für alle Glühlampen( inkl Blinker und 
Kennzeichen etc) einen Longlife Modus ein/auscodieren --> es wird mit 
PWM einfach gedimmt/begrenzt. Und beim Abblendlicht hat inwischen fast 
jeder so eine Aufstartrampe beim Aufsperren (Leaving Home etc)  Was man 
so erst als spielierische Lichtanimation und Design quark abtun könnte, 
das dürfte aber auch dem Glühwendeln gut tun, wenn die nicht immer 
schlagartig belastet werden.Besonders wenn es kalt ist.
Siehe auch Beitrag "Re: 12V Lampe dimmen, PWM"

von Volker (volmur)


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Moin,

in der Veranstaltungsbranche werden die Halogenscheinwerfer auch mit 
einem sog. "pre-heat" (Vorheizung) betrieben, sprich, die Wendel werden 
meist mit 1-2% Leistung beaufschlagt um sie warm zu halten. Gute 
Dimmerpacks können das (MA z.B.).

Volker

von Andreas M. (andreas_m62)


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Old P. schrieb:
> Die letzte Birne die ich gewechselt habe war eine Bilux im Wartburg.
> Seit nunmehr gut 35 Jahren nie wieder eine gewechselt, weder an
> Dienstwagen (Opel, VW und Ford) noch meinen Privat-PKWs (Ford und
> Mercedes). Dabei fast nur H4 und später H7. Bin bis zur Rente jährlich
> bis zu 100.000km gefahren....

War die Leasinglaufzeit maximal 3 oder 4 Jahre?
Wenn man das Auto rechtzeitig zurück gibt,
muss man keine Lampen wechseln, gelle?

: Bearbeitet durch User
von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Die H4 hielten bei immer etliche JAhre, Größenordung 10 Jahre. Manchmal 
mußte ich sie nur wechseln wegen korrodierter Drähte im Sockel. Nur die 
Rücklichtbirnenen von Reichelt wurden sehr schnell schwarz, die 5 W, 10 
W und 21 W.

mfg

von Lu (oszi45)


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DASS mit der zunehmenden Helligkeit die Lebenszeit eines Glühfadens 
sinkt, ist doch kein Geheimnis. 
https://de.wikipedia.org/wiki/Phoebuskartell#Standardisierung_der_Lebensdauer

von Thomas R. (thomasr)


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Wie mans nimmt: in Skandinavien kann man die üblichen H4 auch in einer 
100/100 Watt Version kaufen. Die werden dort gern für Snowmobile 
außerhalb des Straßenverkehrs verwendet.

Die haben in meinem Käfer genau so lange gehalten wie die normalen H4. 
Allerdings waren die Reflektoren komplett neu mit galvanischer 
Hochglanzverchromung weil die übliche Alubeschichtung mit Klarlack die 
Temperaturen nicht aushielt ;-))

von Thomas (kosmos)


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ich habe auch immer 80/100 H4 (HD) für Baumaschinen verwenden. Hielten 
auch um die 10 Jahre. Waren aber auch recht große Scheinwerfer, den 
manche machen das temperaturmäßig nicht so gut mit.
H7 hatte ich keinen Ausfälle aber da hatte ich die Fahrzeuge nicht so 
lang und die Xenonteile hielten auch so lange bis das Fahrzeug verkauft 
wurde. Nun die LED Scheinwerfer werkeln jetzt schon 7 Jahre.

Bei den ersten Corsa B Modellen wurde auch ein Stück Draht gegen einen 
kleineren Durchmesser gewechselt, die hatten das zu gut gemeint mit den 
Durchmessern und da lag die vollen Lima Spannung an den Lampen an, 
vermutlich wurden die aber auch durch den hohe Einschaltstrom gekillt, 
da die dicken Leitung kaum die Leistung durch Spannungsabfall begrenzt 
haben.

von Harald W. (wilhelms)


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Otto K. schrieb:

> Kann man denn die H4 Glühbirnen einfach so durch H7 Glühbirnen ersetzen,
> ohne dass man das im Fahrzeugschein eintragen lassen muss und sind die
> Birnen auch von der Bauform so, dass die passen?

Da macht es m.E. eher Sinn, die H4-Lampen gegen LED-Lampen zu tauschen.

von J. H. (neanderthaler)


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Wastl schrieb:
> Also lautet meine Aussage: "gefühlt" halten H7 Lampen besser
> als H4 Lampen.

Ich habe genau gegenteilige Erfahrungen gemacht. Im Fiat Punto Bj. 2013 
hielten die H7 Abblendbirnchen (!) nur etwa ein halbes Jahr. Egal 
welche. Hatte eine etwas spezielle Wechselmethode entwickelt: 
Scheinwerfer raus, statt bei eingebautem Scheinwerfer an der sehr engen 
Abdeckung rumzufummeln.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Andreas M. schrieb:
> War die Leasinglaufzeit maximal 3 oder 4 Jahre?
> Wenn man das Auto rechtzeitig zurück gibt,
> muss man keine Lampen wechseln, gelle?

Wie kommst Du auf Leasing?
"Biste in den Miesen, musste einen leasen" da war ich nie!
Mein Mercedes hat gut 13 Jahre auf der Karosse, der letzte Ford nun auch 
schon wieder 9 Jahre.

Old-Papa

von Thomas R. (thomasr)


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J. H. schrieb:
> Wastl schrieb:
>> Also lautet meine Aussage: "gefühlt" halten H7 Lampen besser
>> als H4 Lampen.
>
> Ich habe genau gegenteilige Erfahrungen gemacht. Im Fiat Punto Bj. 2013
> hielten die H7 Abblendbirnchen (!) nur etwa ein halbes Jahr. Egal
> welche. Hatte eine etwas spezielle Wechselmethode entwickelt:
> Scheinwerfer raus, statt bei eingebautem Scheinwerfer an der sehr engen
> Abdeckung rumzufummeln.

??? Wieso spezielle Wechselmethode? DAS ist die Methode die heute bei 
jedem Fabrikat in der Werkstatt angewandt wird.

Der Bauraum hinter dem Scheinwerfereinsatz ist viel zu wertvoll um für 
"einmal im Jahr" frei gelassen zu werden.

von Armin X. (werweiswas)


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Thomas R. schrieb:
> Der Bauraum hinter dem Scheinwerfereinsatz ist viel zu wertvoll um für
> "einmal im Jahr" frei gelassen zu werden.

Das liegt auch daran, dass die Autohersteller die Scheinwerfer in ein 
komplettes Frontmodul intefriert haben und dieses am Stück, fertig 
vormontiert an die Karosserie schrauben nachdem der Motor und andere 
Bauteile eingebaut sind. Wer denkt da schon ans Birnenwechseln...

Ich denke, dass der frühzeitige Ausfall der Glühlampen auch mit der 
Lichtmaschinenspannung zusammenhängt. Manche fahren mit 14V manche mit 
14,5V... 10% mehr Spannung bedeuten schon mindestens eine Halbierung der 
Brenndauer und Du bist mit den 14V schon gut 15% über den 12V 
Nennspannung....
 Kommt dann noch viel Kurzstreckenbetrieb dazu wobei der Halogenprozess 
kaum in Gang kommt ist das frühzeitige Sterben vorprogrammiert. Der 
Corsa meiner Tochter hat jedenfalls auch eine höhere Spannung an den 
Lampen als mein ehemaliger Benz. Dort hatten die Lampen länger gehalten 
trotz kurzzyklischerer Fahrweise.

: Bearbeitet durch User
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Armin X. schrieb:

> Ich denke, dass der frühzeitige Ausfall der Glühlampen auch mit der
> Lichtmaschinenspannung zusammenhängt. Manche fahren mit 14V manche mit
> 14,5V... 10% mehr Spannung bedeuten schon mindestens eine Halbierung der
> Brenndauer und Du bist mit den 14V schon gut 15% über den 12V
> Nennspannung....

Das stimmt nur wenig....
Schon zu Keisters-Zeiten hatten 12V-Bleibatterien 13,8V Ladespannung. 
Heute bis zu 14,8V (meine) und auch das ist seit Jahren Stand der 
Technik. Die Lampenhersteller werden ganz sicher das Thema 
berücksichtigt haben (oder sie sind doof)

Old-Papa

von Michael B. (alter_mann)


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Ich werfe mal in die Runde, daß auch Vibrationen zum vorzeitigen 
Verlöschen von "Glühbirnen" führen.
Da kommen 2 Phänomene zusammen.
1. Der sich zusehends verschlechternde Zustand der Straßen.
2. Der Trend zu Niederquerschittsreifen, Tieferlegung und knüppelharten 
Stoßdämpfern.

von Michael O. (michael_o)


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Die Batterie in meinem Kangoo ZE hat immer wenn der an ist 14,4-15,0 
Volt. Die ersten 2 Faden Lanpen waren kurz nach 2 Jahren fällig, dann 
alle 2 Jahre jetzt mit longlife schon 6 Jahre nicht mehr getauscht. 
Tausch geht extrem einfach von hinter dem Scheinwerfer. Beim Hyundai 
davor war es eine elende Bastelei den Scheinwerfer raus und rein zu 
fummeln, weil hinter der Bajonettkappe etwa 2mm Luft war. Dafür hilten 
auch longlive nur etwas mehr als 12 Monate. Das elende gerüttelt vom 
Motor halt.

MfG
Michael

von Thomas R. (thomasr)


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Old P. schrieb:
> Armin X. schrieb:
>
>> Ich denke, dass der frühzeitige Ausfall der Glühlampen auch mit der
>> Lichtmaschinenspannung zusammenhängt. Manche fahren mit 14V manche mit
>> 14,5V... 10% mehr Spannung bedeuten schon mindestens eine Halbierung der
>> Brenndauer und Du bist mit den 14V schon gut 15% über den 12V
>> Nennspannung....
>
> Das stimmt nur wenig....
> Schon zu Keisters-Zeiten hatten 12V-Bleibatterien 13,8V Ladespannung.
> Heute bis zu 14,8V (meine) und auch das ist seit Jahren Stand der
> Technik. Die Lampenhersteller werden ganz sicher das Thema
> berücksichtigt haben (oder sie sind doof)
>
> Old-Papa

Nö, ganz sicher nicht. Doof sind sie aber auch nicht. Das ist vielmehr 
ein ausgeklügeltes Zusammenspiel von simpler Physik und kaufmännischem 
Sparen. Wenn du die Batterie wirklich voll laden willst, mußt du bis 
kurz vor die Gasungsspannung gehen. Aber AN DEN POLEN der Batterie, 
nicht irgendwo im System. Also müßtest du von der Lima eine Sense 
Leitung zu den Batteriepolen legen, das kostet aber Geld. Im Ergebnis 
wird das ohne Sense Leitung gemacht und damit schwankt die Spannnung im 
Bordnetz munter mit den angeschlossenen/eingeschalteten Lasten. 
Tatsächlich (wurde ja hier schon angeführt) kommt es zu so bekloppten 
Lösungen wie dünnerem Querschnitt zu den Scheinwerfern damit da im 
Verhältnis zur Batterie keine übermäßige Spannung ankommt. Und das 
Glühobst ist noch ein "harmloser" Verbraucher.

Die Kupplung des Klimakompressors DARF NICHT rutschen weil das kW an 
mechanischer Leistung/Reibungswärme erzeugen würde die SEHR schnell zum 
Tod der Kupplung führt. Gleichzeitig soll sie aber bis herunter auf 9 
Volt funktionieren. Also wird sie auch darauf ausgelegt, mit der Folge, 
daß bei 14 oder gar 16Volt ein wahrer Höllenofen dort entsteht, 100 Watt 
Verlustleistung ist da gar nichts. Auch deshalb war der Übergang zu 
kupplungslosen Kompressoren ein Segen....

von Lu (oszi45)


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Thomas R. schrieb:
> Wie mans nimmt: in Skandinavien kann man die üblichen H4 auch in einer
> 100/100 Watt Version kaufen.

Kaufen kannst Du die, aber einbauen mag die "Rennleitung" nicht. Eine 
Kollegin wurde deswegen angehalten. Bei anderen LED-Lampen sollte man 
auch auf die Zulassung für den jeweiligen Fahrzeugtyp genauer achten 
und etwas Papier zur Kontrolle/Nachweis im Auto haben. Das spart viel 
Zeit.

Ergänzend wäre noch zu bemerken, dass bei echtem LED-Licht natürlich 
weniger Wärme am Scheinwerfer entsteht und im Winter kann der Schnee 
vorn länger am Scheinwerferglas kleben. Das kann bei Überholvorgängen 
dann sehr dunkel werden!

von Roland E. (roland0815)


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Thomas R. schrieb:
> O...Wenn du die Batterie wirklich voll laden willst, mußt du bis
> kurz vor die Gasungsspannung gehen. Aber AN DEN POLEN der Batterie,
> nicht irgendwo im System. Also müßtest du von der Lima eine Sense
> Leitung zu den Batteriepolen legen, das kostet aber Geld. Im Ergebnis
> wird das ohne Sense Leitung gemacht und damit schwankt die Spannnung im
> Bordnetz munter mit den angeschlossenen/eingeschalteten Lasten. ...

Du hast noch nie ein KFZ-Bordnetz aus der Nähe gesehen, richtig?

Praktisch ist es so, dass das "Bordnetz" an der Batterie angeschlossen 
ist, und die Lichtmaschine an der Batterie. Da schwankt gar nix hin und 
her, wenn die Batterieklemmen sauber sind und richtig sitzen.

Bei ganz modernen Autos wird die LiMa sogar von Bordcomputer gesteuert, 
der die Bordspannung hinter der Batterie tiefer im Bordnetz misst.

Im echten leben gehen die Hersteller der Leuchtmittel schon seit 
Einführung des 12V-Akkus von 13,8V Bordspannung aus. Aber wie so oft, 
werden auch dort "Optimierungen" eingebaut, damit die nicht zu lange 
halten. Das oben genannte Beispiel gabs auch von VW, wo aus Kupfergeiz 
nur 12,5V an den Scheinwerfern angekommen sind. Auf Klagen der 
KFZ-Besitzer hin, hat Osram(?) damals die Leuchtmittel auf diese 
Verhältnisse hin optimiert... Das Ergebnis ist bekannt.

von Thomas R. (thomasr)


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Roland E. schrieb:

>
> Du hast noch nie ein KFZ-Bordnetz aus der Nähe gesehen, richtig?
>
Hmm, seit 1987 als Ingenieur beim OEM, auch in der Elektrik. Muß ich 
wohl etwas verpaßt haben ;-))

Tatsächlich aber seit ca. 2000 aus dem "aktiven Dienst" raus weil "nur 
noch" in leitender Funktion.....

Selbstverständlich schwanken sämtliche Spannungen im Leitungsnetz je 
nach Last, auch im Fahrzeug haben wir keine Supraleiter. Das ist blanke 
Physik :-))

von Manfred P. (pruckelfred)


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J. H. schrieb:
> Ich habe genau gegenteilige Erfahrungen gemacht. Im Fiat Punto Bj. 2013
> hielten die H7 Abblendbirnchen (!) nur etwa ein halbes Jahr. Egal
> welche. Hatte eine etwas spezielle Wechselmethode entwickelt:
> Scheinwerfer raus, statt bei eingebautem Scheinwerfer an der sehr engen
> Abdeckung rumzufummeln.

Am Ford KA 1999 wurde mir der Sinn der Klarglasscheinwerfer bewusst: Man 
kann von vorne sehen, wie man hinten blind die Lampe reinfummelt. Aus 
der Erinnerung heraus waren die zu oft kaputt.

Mir fehlt aber der Vergleich, da ich zuvor nur Motorräder hatte und nach 
dem KA Xenon-Licht.

Old P. schrieb:
>> War die Leasinglaufzeit maximal 3 oder 4 Jahre?
>> Wenn man das Auto rechtzeitig zurück gibt,
>> muss man keine Lampen wechseln, gelle?
> Wie kommst Du auf Leasing?

Weil
Old P. schrieb:
> weder an Dienstwagen
bei Firmen Leasing üblich gworden ist.

> "Biste in den Miesen, musste einen leasen" da war ich nie!

Für Privatkunden mag das zutreffen. Aber auch da nicht immer, weniger 
beliebte Fahrzeugtypen bekommt man gelegentlich sehr günstig vermietet.

> Mein Mercedes hat gut 13 Jahre auf der Karosse, der letzte Ford nun auch
> schon wieder 9 Jahre.

Ich kaufe auch und habe damit selbst in der Hand, was ich mache.

Old P. schrieb:
> Schon zu Keisters-Zeiten hatten 12V-Bleibatterien 13,8V Ladespannung.

Deine Erinnerung trügt, schon ewig waren 14,5 Volt üblich. 13,8 Volt 
kennen wir von USV-Batterien, wobei 13,8 Volt auch im PKW nicht 
unbedingt falsch wären.

Michael O. schrieb:
> Beim Hyundai
> davor war es eine elende Bastelei den Scheinwerfer raus und rein zu
> fummeln, weil hinter der Bajonettkappe etwa 2mm Luft war.

Weil die EU-Regeln hier zuviel Spielraum lassen, sie fordern die 
Wechselbarkeit der Lampen.

Lu schrieb:
> Bei anderen LED-Lampen sollte man
> auch auf die Zulassung für den jeweiligen Fahrzeugtyp genauer achten
> und etwas Papier zur Kontrolle/Nachweis im Auto haben.

Die Anzahl zulässiger Fahrzeuge ist nach wie vor begrenzt, Osram sieht 
da wohl einen Markt, aber nur mit H1 und H4. Die Tage gab es etwas bei 
Heise:
https://heise.de/-10232381 Kompliziert bleibt es auch, Unterlagen beim 
Hersteller anfordern.

Wenn ich abends aus dem Fenster gucke, Hauptstraße durch den Ort, sind 
Glühlampen im PKW deutlich auf dem Rückzug.

von Lu (oszi45)


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Manfred P. schrieb:
>> und etwas Papier zur Kontrolle/Nachweis im Auto haben.
>
> Die Anzahl zulässiger Fahrzeuge ist nach wie vor begrenzt, Osram sieht...
> Glühlampen im PKW deutlich auf dem Rückzug.

Haken bei dem LED-Lampenersatz ist oft die Bauform, die hinten länger 
ist durch den Lüfter. Dann braucht man unbedingt noch die passenden 
Deckel hinten. Sonst beschlägt die Optik innen bei Feuchtigkeit!!

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Geht doch nichts über die guten alten Xenon-Brenner. Die halten 10 
Jahre.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Ben B. schrieb:
> Geht doch nichts über die guten alten Xenon-Brenner. Die halten 10
> Jahre.

... und kosten dann bei Mercedes als Reparatur 400 Euro - vor ein paar 
Jahren eine Kollegin mit ihrem A140.

von Vanye R. (vanye_rijan)


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> ... und kosten dann bei Mercedes als Reparatur 400 Euro - vor ein paar
> Jahren eine Kollegin mit ihrem A140.

Nana, so ein Brenner liegt IMHO so in der Gegend von 20Euro.

https://www.amazon.de/ORIGINAL-PHILIPS-D2S-XENON-85122C1/dp/B00UZ1BYDG

Okay 30. War wohl Inflation. In der Tat hab ich das letztemal vor 
10Jahren einen gekauft.

Aber natuerlich kannst du da dann technische Defekte am 
Steuergeraet/Spannungswandler haben. Ich hatte zum Beispiel mal 
verknusperte Steckkontakte am Zuendsteuergeraet von Bosch an meinem 
Alfa166. Hat mich IMHO so 1h angestrengtes basteln gekostet. Eine 
Werkstatt baut dir dann natuerlich zwei neue Steuergeraete ein und reibt 
sich die Haende...

BTW: Fuer diejenigen die sowas noch nicht hatten. Wenn sich die 
Lichtfarbe ploetzlich aendert, sofort neue Brenner kaufen. Ihr habt dann 
nur noch wenige Stunden Brennzeit bis es knallt. .-)

Vanye

von Roland E. (roland0815)


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Lu schrieb:
> ...
>
> Haken bei dem LED-Lampenersatz ist oft die Bauform, die hinten *länger*
> ist durch den Lüfter. Dann braucht man unbedingt noch die passenden
> Deckel hinten. Sonst beschlägt die Optik innen bei Feuchtigkeit!!

Nicht mehr. Osram hat da inzwischen was für H4 und H7.

von Lu (oszi45)


Angehängte Dateien:

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Roland E. schrieb:
> Nicht mehr. Osram hat da inzwischen was für H4 und H7.

Das konnte man oben im Heise-Link schon in der Tabelle lesen. Mir bleibt 
nur die kleine Frage, ob diese ganz neuen LED-Lampen (ohne 
Adapter/Lüfter) im Winter brauchbar sind, um den Belag und Schnee auf 
dem Glas ausreichend zu erwärmen (damit Licht raus kann) und im Sommer 
nicht überhitzen bei >70 Grad im Motorraum. Hat da einer Erfahrung?

: Bearbeitet durch User
von ●Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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das müsste daran liegen dass H7 Birnen nur ein Filament haben.

Bei H4 Lampen wird die Abblendwendel beim einschalten des Fernlichts 
abgeschltet.
Hatte ich bei meinen Kisten jedenfalls so,
ich weiss nicht ob das alle machen.

Damit wird die Wendel nochmal umso mehr geschaltet.
H7 Birnen haben ja nur eine Wendel.
Bei meinen bisherigen "H7-Autos" blieb das Abblendlicht für Fernlicht 
an.
Damit werden die H7 Birnen wesentlich weniger geschaltet.
= weniger "Stress"

von Roland E. (roland0815)


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Lu schrieb:
> ..n
> Das konnte man oben im Heise-Link schon in der Tabelle lesen. Mir bleibt
> nur die kleine Frage, ob diese ganz neuen LED-Lampen (ohne
> Adapter/Lüfter) im Winter brauchbar sind, um den Belag und Schnee auf
> dem Glas ausreichend zu erwärmen (damit Licht raus kann) und im Sommer
> nicht überhitzen bei >70 Grad im Motorraum. Hat da einer Erfahrung?

Das haben schon die H1 Halogener in meinen alten (Glas)Scheinwerfern 
nicht geschafft. Zumindest in richtigem Winter im Riesengebirge.

Hat (für mich) also keine Praxisrelevanz, weil ich die Scheinwerfer eh 
selber frei kratze...

Und 70Grad werden es selbst im Stand da vorne nicht.

von Matthias S. (da_user)


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Mit den Leistungsgesteigerten Lampen (Osram NightBreaker und Philips 
*irgendwas*Vision) habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass diese 
relativ schnell durchbrennen. Mir war aber mehr Licht wichtiger.

Mittlerweile habe ich für mein Fahrzeug die Nachrüst LED von Philips 
drinnen. Die Osram haben/hatten für meine Kiste keine Zulassung.

Interessant übrigens:
Bei der Zulassung ist primär der Scheinwerfer entscheidend. Wenn man 
also ein Auto hat, dass nicht auf der Liste steht, aber ein anders 
Fahrzeug mit dem baugleichen Scheinwerfer darauf findet, sollte das ein 
Sachverständiger nach §21(?) eintragen können.
Für wahrscheinlich alle halbwegs modernen Autos mit ihren 
Design-Scheinwerfern irrelevant. Aber für Young- und Oldtimer 
interessant. Der MX-5 NA war z.B. so ein ein Fall. Hat Osram aber wohl 
mittlerweile mitbekommen und steht jetzt auch auf der Liste - aber nur 
mit genau dieser von 3 Möglichen Scheinwerfervarianten.

von Lu (oszi45)


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Roland E. schrieb:
> Hat (für mich) also keine Praxisrelevanz, weil ich die Scheinwerfer eh
> selber frei kratze...

Während der Fahrt vom Schnee befreit? Wie geht das? Scheinbar fährst Du 
nie im Winter? LED-Scheinwerfer werden nicht so warm. Das überrascht 
Dich bei Schneegestöber und Überholvorgängen in Dunkelheit!
Ob alle neuen,lüfterlosen-Ersatz-LEDs einen heißen Sommer überstehen, 
wäre schön. Nicht umsonst werden die Vorgänger einen Lüfter gehabt 
haben? Deswegen wären hier Erfahrungswerte interessant.

von Oliver S. (oliverso)


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Michael O. schrieb:
> Dafür hilten
> auch longlive nur etwas mehr als 12 Monate. Das elende gerüttelt vom
> Motor halt.

Ich habe letzte Woche in meinem 12 Jahre alten elenden Diesel-Rüttler 
das allererste mal eine H7-Birne tauschen müssen. Davor nur mal eine 
Rücklicht, aber am hinteren Ende rüttelt auch  bei dem Auto eher nix.

Irgendwie scheint das doch zu funktionieren, da Sache mit den Birnchen 
und der Lebensdauer.

Oliver

von ●Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Oliver S. schrieb:
> Irgendwie scheint das doch zu funktionieren, da Sache mit den Birnchen
> und der Lebensdauer.

Länger als modernes Geleucht, das keinem Standard mehr folgt.
Mich wundert ja, dass die Auto-Hersteller nicht schon viel früher
 angefangen hatten, ihre eigenen Beleuchtungs-Süppchen zu kochen.
wat is' denen bloss an Geld durch die lappen gegangen.

abseits davon gehts aber weiter.
Ölablassschrauben sind heute gerne aus Kunststoff
und müssen bei jedem Ölwechsel auch gewechselt werden.
25EUR pro Stück.

von J. T. (chaoskind)


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Lu schrieb:
> Mir bleibt nur die kleine Frage, ob diese ganz neuen LED-Lampen (ohne
> Adapter/Lüfter) im Winter brauchbar sind, um den Belag und Schnee auf
> dem Glas ausreichend zu erwärmen (damit Licht raus kann) und im Sommer
> nicht überhitzen bei >70 Grad im Motorraum.

schon erstaunlich, dass dich bei den ganzen Vorschriftsgläuben hier noch 
keiner angemacht hat, a la "den Schnee hast du VOR Fahrtantritt 
wegzumachen, und nicht während der Fahrt wegschmelzen zu lassen." :D

von J. T. (chaoskind)


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Lu schrieb:
> Während der Fahrt vom Schnee befreit?

Es scheint, als sei es dir wirklich unbekannt, du hast dein Fahrzeug VOR 
Fahrtantritt vom Schnee zu befreien. Und zwar so, das deine Sicht nicht 
eingeschränkt ist (was sie bei verschneiten Scheinwerfern wäre) und das 
keine Gefahr von herabfallenden/gewehten Schneebrocken ausgeht.

von ●Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Letztes Jahr kam einer auf nem gegenüber liegenden Parkplatz so an.
Und hier in Holstein schneit es selten so viel.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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●Des|ntegrator ●. schrieb:
> Ölablassschrauben sind heute gerne aus Kunststoff
> und müssen bei jedem Ölwechsel auch gewechselt werden.
> 25EUR pro Stück.

Bestes Beispiel für geplante und voll beabsichtigte Obsoleszenz.

Ich glaube es Dir sogar aufs Wort. Verrätst Du uns trotzdem noch, Käufer 
welcher Autohersteller sich für derart dumm verkaufen lassen?

von Harald W. (wilhelms)


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J. T. schrieb:

> schon erstaunlich, dass dich bei den ganzen Vorschriftsgläuben hier noch
> keiner angemacht hat, a la "den Schnee hast du VOR Fahrtantritt
> wegzumachen, und nicht während der Fahrt wegschmelzen zu lassen." :D

Und was macht man mit dem Schnee, der sich während der Fahrt auf
den Lampen festsetzt? Am besten bindet man wen mit Handfeger auf
der Motorhaube fest.

von Lu (oszi45)


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J. T. schrieb:  -5
> Es scheint, als sei es dir wirklich unbekannt, du hast dein Fahrzeug VOR
> Fahrtantritt vom Schnee zu befreien.

Scheinbar bist DU noch nie bei Schneefall mit sauberen Scheinwerfern 
losgefahren? Bei ordentlichen Fahrzeugen ist deswegen ein 
Scheinwerferreinigungsanlage vorgeschrieben, um auch während der Fahrt 
zu reinigen. Die hatte sogar der Lada schon. Nur fror der Schnee mit der 
Zeit trotzdem unten fest beim FAHREN (weil Wärme nach oben steigt). 
Heute werden LED-Scheinwerfer weniger warm!  Jetzt denke nochmal gaaanz 
langsam nach!

von Matthias S. (da_user)


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Lu schrieb:
> Bei ordentlichen Fahrzeugen ist deswegen ein
> Scheinwerferreinigungsanlage vorgeschrieben, um auch während der Fahrt
> zu reinigen.

Aha
https://de.wikipedia.org/wiki/Scheinwerferreinigungsanlage#Vorschriften_und_Regelungen

von Michael B. (alter_mann)


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Lu schrieb:
> Deswegen wären hier Erfahrungswerte interessant.

Schon die zweite frage nach Erfahrungswerten mit einem nagelneuen 
Produkt, das zu allem Überfluß noch nicht im Handelerhältlich ist. 
Kognitiv alles gut?

von ●Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Rainer Z. schrieb:
> ●Des|ntegrator ●. schrieb:
>> Ölablassschrauben sind heute gerne aus Kunststoff
>> und müssen bei jedem Ölwechsel auch gewechselt werden.
>> 25EUR pro Stück.
>
> Bestes Beispiel für geplante und voll beabsichtigte Obsoleszenz.
>
> Ich glaube es Dir sogar aufs Wort. Verrätst Du uns trotzdem noch, Käufer
> welcher Autohersteller sich für derart dumm verkaufen lassen?

Mercedes kann das mit gezeigter Schraube

von Harald W. (wilhelms)


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●Des|ntegrator ●. schrieb:

> Ölablassschrauben sind heute gerne aus Kunststoff
> und müssen bei jedem Ölwechsel auch gewechselt werden.
> 25EUR pro Stück.

Und welchen Vorteil haben solche Schrauben gegenüber
den bisher üblichen Metallschrauben?

von ●Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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musst Du mal bei der Daimler-Benz AG fragen

von Matthias S. (da_user)


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●Des|ntegrator ●. schrieb:
> Mercedes kann das mit gezeigter Schraube

Irgendwie war mir klar, dass das Mercedes ist...

●Des|ntegrator ●. schrieb:
> musst Du mal bei der Daimler-Benz AG fragen

Muss bei jeden Ölwechsel neu und kostet 25€.

: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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●Des|ntegrator ●. schrieb:
> Rainer Z. schrieb:
>> ●Des|ntegrator ●. schrieb:
>>> Ölablassschrauben sind heute gerne aus Kunststoff
>>> und müssen bei jedem Ölwechsel auch gewechselt werden.
>>> 25EUR pro Stück.
>>
>> Bestes Beispiel für geplante und voll beabsichtigte Obsoleszenz.
>>
>> Ich glaube es Dir sogar aufs Wort. Verrätst Du uns trotzdem noch, Käufer
>> welcher Autohersteller sich für derart dumm verkaufen lassen?
>
> Mercedes kann das mit gezeigter Schraube

Als Originalersatzteil unter 10,-€ zu bekommen, als Nachbau ba unter 
2,-€, für ähnliche Ölablassschrauben für VAG & Co gilt das gleiche.
Allg. wird auch für die alten Metallschrauben zzgl. Kupferdichtring 
ausschliesslich die Einwegverwendung empfohlen, bzw. für die 
Vertragshändler vorgeschrieben.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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●Des|ntegrator ●. schrieb:
> Mercedes kann das mit gezeigter Schraube

Danke Dir für die Nachricht. Wirklich bemerkenswert.
Dabei habe ich noch eine C-Klasse in der Garage stehen, die im nächsten 
Jahr zum Oldtimer wird. Nix ist mehr wie es war.

von Roland E. (roland0815)


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Harald W. schrieb:
> J. T. schrieb:
>
>> schon erstaunlich, dass dich bei den ganzen Vorschriftsgläuben hier noch
>> keiner angemacht hat, a la "den Schnee hast du VOR Fahrtantritt
>> wegzumachen, und nicht während der Fahrt wegschmelzen zu lassen." :D
>
> Und was macht man mit dem Schnee, der sich während der Fahrt auf
> den Lampen festsetzt? Am besten bindet man wen mit Handfeger auf
> der Motorhaube fest.

Während der Fahrt sorgt der Fahrtwind dafür, dass der Schnee nicht an 
die Scheinwerfer kommt: Die Schnee flocken werden übers Auto geweht.

Zumindest bei meinem war das damals so. Erst wenn man länger irgendwo 
rum stand, hben die Scheinwerfer was abbekommen.

von Thomas R. (thomasr)


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Bei meiner neuen Kiste ist bei leichtem Schneefall schon nach wenigen 
Metern der vordere Radarsensor voller Schnee, die Scheinwerfer bisher 
glücklicherweise nicht. Aber da werde ich jetzt verstärkt drauf 
achten...

von Vanye R. (vanye_rijan)


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> Heute werden LED-Scheinwerfer weniger warm!  Jetzt denke nochmal gaaanz
> langsam nach!

Die werden auch warm, aber an der falschen Stelle. Deshalb kannst du da 
heute Luefter finden. Was bereits im Design die Lebensdauer, na sagen 
wir mal veraendert.

Vanye

von Lu (oszi45)


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Ich kann täglich vergleichen zwischen einem Auto mit LED und H7.
Bei Halogen wird das Frontglas noch warm. Bei LED verschneit der 
geputzte Scheinwerfer im starken Flockenwirbel bei der Fahrt.

von Armin X. (werweiswas)


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Harald W. schrieb:
> Und welchen Vorteil haben solche Schrauben gegenüber
> den bisher üblichen Metallschrauben?

Weniger Gewicht. Zudem ist der eigentliche Ölsumpf bei meinem 
350er(OM642) ebenfalls aus Kunststoff. Darin steckt die 
Kunststoffschraube und ich wûsste nicht warum man die, wenn nicht aus 
übertriebener Vorsicht, tauschen sollte. Hab ich bei den 
Kupferdichtungen auch nie gemacht. Der O-Ring sollte, außer der 
Temperatur, keiner wirklichen Wechselbelastung ausgesetzt sein.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Vanye R. schrieb:
>> ... und kosten dann bei Mercedes als Reparatur 400 Euro - vor ein paar
>> Jahren eine Kollegin mit ihrem A140.
> Nana, so ein Brenner liegt IMHO so in der Gegend von 20Euro.

Ich weiß, aber habe keinen Grund, ihr das nicht zu glauben. Vielleicht 
gibt es eine Herstellervorgabe Kompletttausch oder die Werkstatt hat 
unseriös agiert.

Irgendwo las ich auch mal, dass wegen Hochspannung ein Tausch durch den 
Fahrer nicht möglich bzw. gefährlich sei. Ist natürlich Quatsch, aber 
die Branche kennt ihre Wege, an Reparaturen unmäßig zu verdienen.

J. T. schrieb:
> schon erstaunlich, dass dich bei den ganzen Vorschriftsgläuben hier noch
> keiner angemacht hat, a la "den Schnee hast du VOR Fahrtantritt
> wegzumachen,

Du Klugscheißer kannst Dir nicht vorstellen, dass während der Fahrt 
Schneefall auftritt.

Lu schrieb:
> Bei ordentlichen Fahrzeugen ist deswegen ein
> Scheinwerferreinigungsanlage vorgeschrieben,

Blödsinn, sie ist erst ab einer bestimmten Lichtstärke vorgeschrieben. 
Also wird sie eingespart oder gegen teuer Aufpreis im Komfortpaket xyz 
verkauft.

Ralf X. schrieb:
> Als Originalersatzteil unter 10,-€ zu bekommen, als Nachbau ba unter
> 2,-€, für ähnliche Ölablassschrauben für VAG & Co gilt das gleiche.
> Allg. wird auch für die alten Metallschrauben zzgl. Kupferdichtring
> ausschliesslich die Einwegverwendung empfohlen, bzw. für die
> Vertragshändler vorgeschrieben.

Den Kupfer- oder Aluring nimmt man neu, aber da ist die Verdienstspanne 
zu knapp.

Roland E. schrieb:
>> Und was macht man mit dem Schnee, der sich während der Fahrt auf
>> den Lampen festsetzt? Am besten bindet man wen mit Handfeger auf
>> der Motorhaube fest.
> Während der Fahrt sorgt der Fahrtwind dafür, dass der Schnee nicht an
> die Scheinwerfer kommt: Die Schnee flocken werden übers Auto geweht.

Na klar doch, wenn man mit geringer Geschwindigkeit unterwegs ist. 
Letzte Woche begann es heftig zu schneien und die Rübenlaster haben ihre 
Dinger fast um die Kurven getragen. Einer hielt am Kreisverkehr und 
brauchte extrem lange, wieder in Fahrt zu kommen - ich wette, dass die 
keine Winterbereifung haben. Es war am Tag, aber wäre sicher nicht genug 
Fahrtwind gewesen, den Schnee abzublasen.

Thomas R. schrieb:
> Bei meiner neuen Kiste ist bei leichtem Schneefall schon nach wenigen
> Metern der vordere Radarsensor voller Schnee,

Der hat vorne eine noch ungünstigere Lage als die Frontscheinwerfer. 
Eigentlich sollte der beheizt sein, aber vermutlich hat man das wieder 
weggespart.

Armin X. schrieb:
> tauschen sollte. Hab ich bei den
> Kupferdichtungen auch nie gemacht.

Pfuscher, zu geizig für die paar zehn-Cent.

von Ralf X. (ralf0815)


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IdR werden neue Metall-Ölablassschrauben schon mit unverlierbar 
vorgepressten Cu- oder Aludichtringen ausgeliefert, wobei der 
Schraubenschaft zwischen Gewinde und Sechskantkopf verjüngt ist.
Das soll die Ölwanne vor Beschädigung durch ein zu hohes Anzugsmoment 
schützen, davor reisst eben der Kopf ab.
Auch wenn man den alten Dichtring natürlich runterhebeln kann, bekommen 
zumindest Laien einen neuen Austausch-Ring nicht zentriert festgezogen 
und für die Fachwerkstatt bedeutet es ein hohes Risiko bei flotter 
Arbeitsweise.

von Lu (oszi45)


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Hier wird über Lampen und nicht über "Ölablasshandel" diskutiert.
Üblicherweise kauft man immer ein Auto mit etwas besserem Licht. Nur 
leider haben LEDs nicht nur Vorteile. Wenn sie dann noch FEST verbaut 
sind, wird es teuer mit der Reparatur in der Werkstatt. Da lobe ich doch 
die alten Stecklampen wie H7. Die sind vor dem TÜV flink erneuert.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Hä?

Die Ölablass-Schraube meines Sternenkreuzers ist im Bereich des 
Kupferdichtringes leicht konisch, so daß der Dichtring beim Anziehen 
zentriert wird. Da müsste man sich schon sehr doof anstellen, um den 
Ring beim Anziehen zu zerw*chsen oder so... Der Dichtring muss natürlich 
der korrekte sein, wenn man da etwas nimmt, was nicht richtig passt, 
dann darf man sich auch nicht über das Ergebnis wundern.

von J. T. (chaoskind)


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Manfred P. schrieb:
> Du Klugscheißer kannst Dir nicht vorstellen, dass während der Fahrt
> Schneefall auftritt.

und du motzendes Großmaul scheinst den während der Fahrt auftretenden 
Fahrtwind nicht zu kennen.

andere kennen den:

Roland E. schrieb:
> Während der Fahrt sorgt der Fahrtwind dafür, dass der Schnee nicht an
> die Scheinwerfer kommt: Die Schnee flocken werden übers Auto geweht.
> Zumindest bei meinem war das damals so. Erst wenn man länger irgendwo
> rum stand, hben die Scheinwerfer was abbekommen.

deckt sich auch mit meinen Erfahrungen, ich fahre zugegeben aber auch 
nur noch wenig Auto, möglicherweise haben sich die modernen Fahrzeuge 
auch in der Hinsicht verschlechtert :D

: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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J. T. schrieb:
> Manfred P. schrieb:
>> Du Klugscheißer kannst Dir nicht vorstellen, dass während der Fahrt
>> Schneefall auftritt.
>
> und du motzendes Großmaul scheinst den während der Fahrt auftretenden
> Fahrtwind nicht zu kennen.
>
> andere kennen den:
>
> Roland E. schrieb:
>> Während der Fahrt sorgt der Fahrtwind dafür, dass der Schnee nicht an
>> die Scheinwerfer kommt: Die Schnee flocken werden übers Auto geweht.
>> Zumindest bei meinem war das damals so. Erst wenn man länger irgendwo
>> rum stand, hben die Scheinwerfer was abbekommen.
>
> deckt sich auch mit meinen Erfahrungen, ich fahre zugegeben aber auch
> nur noch wenig Auto, möglicherweise haben sich die modernen Fahrzeuge
> auch in der Hinsicht verschlechtert :D

Ein grosser Anteil der aktullen Kfz ist auch im Scheinwerferbereich 
aerodynamisch geformt, aber andere nicht.
Je nach Fahrzeug, Geschwindigkeit, Temperatur, Schneefall, Form der 
Schneekristalle, Temperatur und was sonst noch alles, kann sich immer 
eine Ablagerung des Schnees auf den Glässern oder davor ergeben.
Unsinn, darüber zu streiten.

von Ralf X. (ralf0815)


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Ben B. schrieb:
> Hä?
>
> Die Ölablass-Schraube meines Sternenkreuzers ist im Bereich des
> Kupferdichtringes leicht konisch, so daß der Dichtring beim Anziehen
> zentriert wird. Da müsste man sich schon sehr doof anstellen, um den
> Ring beim Anziehen zu zerw*chsen oder so... Der Dichtring muss natürlich
> der korrekte sein, wenn man da etwas nimmt, was nicht richtig passt,
> dann darf man sich auch nicht über das Ergebnis wundern.

Und "Dein Sternenkreuzer" und "Deine Ölablassschraube" und "Dein Können" 
ist der Nabel der Welt?
"Dein Sternenkreuzer", mit dem Du nur Weitstrecke fährst, aber für den 
der Weg zum nächsten Repair Caffee am Rand von Berlin schon zu weit ist?

Könntest Du Dir vorstellen, dass Dein Gelaber über "Deinen 
Sternenkreuzer" schon lange auf den Sack geht?

von Vanye R. (vanye_rijan)


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[Xenon]
> Irgendwo las ich auch mal, dass wegen Hochspannung ein Tausch durch den
> Fahrer nicht möglich bzw. gefährlich sei. Ist natürlich Quatsch, aber
> die Branche kennt ihre Wege, an Reparaturen unmäßig zu verdienen.

Das ist natuerlich quatsch. Jedenfalls fuer jeden der es schonmal 
geschafft hat eine Gluehbirne zu wechseln und dabei das Licht 
ausgeschaltet hat.

Ein gewisser vorsichtiger Umgang ist aber wohl notwendig weil die 
Brenner unter Ueberdruck stehen.
Der Hauptgrund ist aber natuerlich das man jede Gelegenheit nutzt den 
Anwender zu entmuendigen und in eine Werkstatt zu treiben. Und das ist 
dann auch wieder von Xenon auf LED uebertragbar.

So gesehen sind H7 Fassungen wo man eine LED-Ersatzlampe drin hat, fuer 
den Besitzer eigentlich am besten. Von den hier schon angesprochenen 
Problematiken, Luefter und Schneetreiben mal abgesehen und wenn man den 
dicken Klopper in die Lampe bekommt und den Deckel vom Scheinwerfer 
wieder Feuchtigkeitsdicht drauf bekommt.

Vanye

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Und "Dein Sternenkreuzer" und "Deine Ölablassschraube"
> und "Dein Können" ist der Nabel der Welt?
Wenn Du mich so fragst, definitiv ja. Auf jeden Fall ist mein Können 
ausreichend für diverse Ölwechsel in den letzten Jahren, ohne daß was 
kaputtgegangen ist oder der Dichtring Probleme bereitete.

> "Dein Sternenkreuzer", mit dem Du nur Weitstrecke fährst, aber
> für den der Weg zum nächsten Repair Caffee am Rand von Berlin
> schon zu weit ist?
Zuerst mal habe ich leider nicht besonders viel von einem Repair-Cafe. 
Nicht, daß ich die nicht schätze, aber idR repariere ich meine Geräte 
selber wenn sie Probleme bereiten. Auch meinen Sternenkreuzer. Deswegen 
habe ich mich noch nie über die Dinger informiert und war ich noch nie 
in einem drin. Und daß ich kein besonderes Verlangen habe, Kilometerweit 
nach Berlin rein zu gurken nur um denen für einen feuchten Händedruck 
'nen 50 Euro Conrad Gutschein zu schenken, kannst Du hoffentlich 
verstehen. Wenn eines in der Nähe wäre, dann ist das eine Option, 
ansonsten hoher Aufwand. Andere hier schaffen's noch nicht mal kostenlos 
zur Post, steht regelmäßig im Markt, daß sich der Weg zur Post lohnen 
muss. Gibst Du da auch Deinen Senf dazu, vielleicht daß die den Kram 
doch am besten gleich kostenlos liefern sollen? Sorry, aber verstehe ich 
nicht.

> Könntest Du Dir vorstellen, dass Dein Gelaber über
> "Deinen Sternenkreuzer" schon lange auf den Sack geht?
Gern geschehen. Aber könntest Du Dir vorstellen, daß mir einigermaßen 
egal ist, ob Dir das auf den Sack geht oder nicht? Andere sehen das 
vielleicht anders bzw. mir geht hier auch manches auf den Sack. Soll ich 
deswegen nun jedes Mal 'nen Fass aufmachen oder was soll Dein blöder 
Kommentar? Du scheinst ja heute Nacht echt gute Laune gehabt zu haben - 
haben ja einige ihr Fett weg gekriegt. Aber Fett ist gut, damit kann ich 
bei meinem Sternenkreuzer die Radlager schmieren oder was auch immer. 
Danke dafür!

: Bearbeitet durch User
von ●Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Thomas R. schrieb:
> Bei meiner neuen Kiste ist bei leichtem Schneefall schon nach wenigen
> Metern der vordere Radarsensor voller Schnee, die Scheinwerfer bisher
> glücklicherweise nicht. Aber da werde ich jetzt verstärkt drauf
> achten...

könnte eine Plastikspitze von einer Silvesterrakete
Abhilfe schaffen?
Oder diese Kappe vonnem Hörnchen-Eis?

sowas vorne drauf setzen.

: Bearbeitet durch User
von Roland E. (roland0815)


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Manfred P. schrieb:
> ...
> Roland E. schrieb:
>>> Und was macht man mit dem Schnee, der sich während der Fahrt auf
>>> den Lampen festsetzt? Am besten bindet man wen mit Handfeger auf
>>> der Motorhaube fest.
>> Während der Fahrt sorgt der Fahrtwind dafür, dass der Schnee nicht an
>> die Scheinwerfer kommt: Die Schnee flocken werden übers Auto geweht.
>
> Na klar doch, wenn man mit geringer Geschwindigkeit unterwegs ist.
> ...

Du bist also so ein Hirni, der denkt: Viel Licht verbessert die 
Straßenverhältnisse?

Wenn es derart schneit, dass relevant viel Schnee in relevant kurzer 
Zeit an den zwei nicht mal DinA6 großen Leuchtflächen kleben bleibt, ist 
Tempo 80 schon gewagt. Dann sind nämlich so oder so Sichtweiten von 50m 
oder weniger. Egal mit wievielen Lumen man dagegen leuchtet...

: Bearbeitet durch User
von Lu (oszi45)


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Roland E. (mit der Badehose) schrieb:
> Du bist also so ein Hirni, der denkt: Viel Licht verbessert die
> Straßenverhältnisse?

Gefahr nicht erkannt! Setzen 5! Auch wenn Du mit 20 hinter einem LKW 
schleichst und Dich NUR an den roten Lichtern orientierst, kann schnell 
der Fall eintreten, dass der Vordermann z.B. plötzlich abbiegt und Du 
vorbeifahren mußt. Woooooooo sind dann seine roten Lichter? Sollten 
während der Fahrt Deine Scheinwerfer total zugeschneit sein, fährst DU 
plötzlich im Blindflug. Merke: Man lebt länger, wenn man selbst immer 
etwas sieht.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Lu schrieb:
> Roland E. (mit der Badehose) schrieb:
>> Du bist also so ein Hirni, der denkt: Viel Licht verbessert die
>> Straßenverhältnisse?
>
> Gefahr nicht erkannt! Setzen 5! Auch wenn Du mit 20 hinter einem LKW
> schleichst und Dich NUR an den roten Lichtern orientierst, kann schnell
> der Fall eintreten, dass der Vordermann z.B. plötzlich abbiegt und Du
> vorbeifahren mußt. Woooooooo sind dann seine roten Lichter? Sollten
> während der Fahrt Deine Scheinwerfer total zugeschneit sein, fährst DU
> plötzlich im Blindflug. Merke: Man lebt länger, wenn man selbst immer
> etwas sieht.

Manche Kommentare regen zum schmunzeln an....(Blindflug, 
Scheinwerferreinigungsvorichtungspflicht, Scheinwerferheizung...)

Ich bin seit etwa 1982 motorisiert auf der Straße unterwegs. Zunächast 
noch mit Motorrad und später im Trabbi-500, danach 601, Wartburg 353, 
Lada 1600, Opel, VW, Skoda, Ford, Mercedes und zum Schluss wieder Ford. 
Kein einziges Fahrzeug hatte Scheinwerferreinigung und ich bin noch 
durch richtig flockige Winter gegurkt. Die Ost-Funzeln brachten eh nicht 
viel Licht, was gut bei Nebel oder Schneetreiben war (ratet mal 
warum...) und Wärme auch nicht, zumindest nicht soviel, dass Schnee auf 
dem Glas geschmolzen wäre (ok, im Stand vielleicht). Heute bei H7 am 
Ford schmilzt wohl auch kein Schnee, wenn wir mal welchen hätten. Die 
vergleichsweise riesige Oberfläche moderner Scheinwerfer mit einer H7 
aufzuheizen geht ganz sicher nur im Stand, wenn überhaupt. Durch die 
CW-optimierte Form bleibt da eh nichts dran kleben.
Und Ja, früher (Trabbi-Wartburg) habe ich schon gelegentlich mal Halt 
gemacht und die Lampen geputzt, wobei "gelegentlich" auch nur 5-10x im 
Leben bedeutet.
Also, einfach mal die Füße still halten und entspannt durch die Hose 
atmen.

Old-Papa

von Harald W. (wilhelms)


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Lu schrieb:

> Auch wenn Du mit 20 hinter einem LKW
> schleichst und Dich NUR an den roten Lichtern orientierst, kann schnell
> der Fall eintreten, dass der Vordermann...

...inzwischen in seiner Garage steht. :-)

von Lu (oszi45)


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Old P. schrieb:
> habe ich schon gelegentlich mal Halt gemacht und die Lampen geputzt,
> wobei "gelegentlich" auch nur 5-10x im Leben bedeutet.

Es gibt Erfahrungen, die man wie alte, stinkige Socken nicht haben will 
und dann doch irgendwann selbst macht...

von Armin X. (werweiswas)


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Manfred P. schrieb:
> Pfuscher, zu geizig für die paar zehn-Cent.

Wie kommst Du zu dieser verwegenen Aussage? Hast wahrscheinlich keine 
Ahnung wie so was funktioniert und/oder noch nie einen Ölwechsel 
gemacht. Wenn der Kupferring nicht dem Filter beiliegt such ich den 
nicht extra. Ist genauso mit dem O-Ring der Plastikablassschraube.

Du nimmst sicherlich auch neue Radschrauben wenn die alten ein paar 
Kratzerchen haben oder die mal jemand mit dem Schlagschrauber angeknallt 
hatte.

von Joachim B. (jar)


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Lu schrieb:
> Ich kann täglich vergleichen zwischen einem Auto mit LED und H7.

bei meinem mit Xenon gab es noch die Scheinwerferreinigung, beim 
Nachfolger mit LED abgeschafft, scheint also nicht so wichtig zu sein!

von Thomas R. (thomasr)


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Armin X. schrieb:
> Manfred P. schrieb:
>> Pfuscher, zu geizig für die paar zehn-Cent.
>
> Wie kommst Du zu dieser verwegenen Aussage? Hast wahrscheinlich keine
> Ahnung wie so was funktioniert und/oder noch nie einen Ölwechsel
> gemacht. Wenn der Kupferring nicht dem Filter beiliegt such ich den
> nicht extra. Ist genauso mit dem O-Ring der Plastikablassschraube.
>
> Du nimmst sicherlich auch neue Radschrauben wenn die alten ein paar
> Kratzerchen haben oder die mal jemand mit dem Schlagschrauber angeknallt
> hatte.

Ihr wißt aber schon WARUM es jedes Mal eine neue Kupferscheibe braucht? 
Das hat nix mit sparsam zu tun sondern der Funktion als Dichtung. Eine 
weiche Kupferscheibe komprimiert man nur EINMAL, dann ist sie hart. 
Verwendet man sie erneut wird sie meistens nicht mehr dichten.

von Ralf X. (ralf0815)


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Old P. schrieb:
> Die Ost-Funzeln brachten eh nicht
> viel Licht, was gut bei Nebel oder Schneetreiben war (ratet mal
> warum...)

Das ist zu kurz gedacht.
Solange ausreichend oder sogar reichlich Fremdlicht vorhanden ist, kann 
ein eigenes helles Abblendlicht bei starkem Nebel oder Schneefall eher 
einen selber blenden, als nutzen.
Ohne Fremdlicht sieht es ganz anders aus.
Am besten sind dann natürlich möglichst tief sitzende 
Nebel-Zusatzscheinwerfer.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Ihr wißt aber schon WARUM es jedes Mal eine neue Kupferscheibe braucht?
Man könnte sie weichglühen, dann lässt sie sich immerhin ein zweites Mal 
"komprimieren" (bzw. verformen), aber sie ist beim ersten Mal bereits 
dünner geworden und daher weiß ich nicht, ob sie beim zweiten Mal noch 
dick genug ist, um die Dichtwirkung zu erzielen. Als Nachhausebringer 
vielleicht okay, aber professionell ist das nicht.

: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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Thomas R. schrieb:
> Ihr wißt aber schon WARUM es jedes Mal eine neue Kupferscheibe braucht?
> Das hat nix mit sparsam zu tun sondern der Funktion als Dichtung. Eine
> weiche Kupferscheibe komprimiert man nur EINMAL, dann ist sie hart.
> Verwendet man sie erneut wird sie meistens nicht mehr dichten.

Man kann/könnte sie immerhin mittels anglühen wieder weich machen, aber 
die alte Ursprungsstärke/Form erreicht man damit auch nicht wieder.
Dennoch ist die meist unbehandelte Wiederverwendung vom Laien bis zum 
Profi bis heute weit verbreitet.
Natürlich immer fester anziehend, um die Dichtigkeit dennoch zu 
erreichen, natürlich ohne Drehmomentschlüssel, Beachtung der 
Werksvorgaben, usw.
Die werksseitige Nutzung von Abreissschrauben zum Schutz vor 
gravierenden Gewindeschäden durch so einen Pfusch ist schon uralt.

von Lu (oszi45)


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Nach Eurer Theorie sollten auch bei jeder Prüfung von 
Platinum-Zündkerzen diese weggeworfen werden, weil der Dichtring dann 
alt ist? Snobistische Wegwerfgesellschaft?

von Ralf X. (ralf0815)


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Lu schrieb:
> Nach Eurer Theorie sollten auch bei jeder Prüfung von
> Platinum-Zündkerzen diese weggeworfen werden, weil der Dichtring dann
> alt ist? Snobistische Wegwerfgesellschaft?

Wer ist "Euch"?
Es gibt Herstellervorgaben, bei Zündkerzen die der Motoren- und 
Kerzenhersteller.
Was jeder selber davon wie umsetzt oder nicht, ist eine andere 
Geschichte.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Nach Eurer Theorie sollten auch bei jeder Prüfung
> von Platinum-Zündkerzen diese weggeworfen werden,
> weil der Dichtring dann alt ist?
Das kommt drauf an, wie der Dichtring aussieht. Wenn man die mit 
korrektem Drehmoment anzieht, kann man die schon ein paar Mal raus und 
wieder reinschrauben. Wenn irgend ein Wikinger die Dinger mit 500Nm 
angeballert hat, daß man schon zum Rausschrauben 'ne Verlängerung bzw. 
alten(!) großen Drehmomentschlüssel braucht, dann kann man da geteilter 
Meinung sein.

Muss aber auch gestehen, ich weiß nicht welche Schäden zu erwarten sind, 
wenn eine Zündkerze undicht ist. Ich weiß nur beim Diesel führt eine 
undichte Einspritzdüse recht schnell dazu, daß richtige Kanäle in das 
Aluminium des Zylinderkopfs reingebrannt werden können und alles voll 
mit schwarzem Schmodder ist, so daß man die Einspritzdüse gar nicht mehr 
so einfach rausgezogen bekommt.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Ralf X. schrieb:
> Old P. schrieb:
>> Die Ost-Funzeln brachten eh nicht
>> viel Licht, was gut bei Nebel oder Schneetreiben war (ratet mal
>> warum...)
>
> Das ist zu kurz gedacht.
> Solange ausreichend oder sogar reichlich Fremdlicht vorhanden ist, kann
> ein eigenes helles Abblendlicht bei starkem Nebel oder Schneefall eher
> einen selber blenden, als nutzen.
> Ohne Fremdlicht sieht es ganz anders aus.
> Am besten sind dann natürlich möglichst tief sitzende
> Nebel-Zusatzscheinwerfer.

Auch ohne Fremdlicht (gibt es nicht, etwas Licht ist immer), habe ich 
immer abgeblendet und wo es ging (Trabbi eher nicht) die 
Leuchtweitenregulierung auf kurz gedreht. Xenon- und viele LED-Funzeln 
sind bei dickem Nebel/Schneetreiben für den Fahrer (ja, für Sie und Es 
auch) die Hölle.

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Old P. schrieb:
> Xenon- und viele LED-Funzeln
> sind bei dickem Nebel/Schneetreiben für den Fahrer (ja, für Sie und Es
> auch) die Hölle.

Eine Staroperation kann bei Nachtblindheit Wunder wirken.

von H. H. (hhinz)


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Harald K. schrieb:
> Staroperation

Amsel geht nicht?

von Ralf X. (ralf0815)


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Old P. schrieb:
>> Das ist zu kurz gedacht.
>> Solange ausreichend oder sogar reichlich Fremdlicht vorhanden ist, kann
>> ein eigenes helles Abblendlicht bei starkem Nebel oder Schneefall eher
>> einen selber blenden, als nutzen.
>> Ohne Fremdlicht sieht es ganz anders aus.
>> Am besten sind dann natürlich möglichst tief sitzende
>> Nebel-Zusatzscheinwerfer.
>
> Auch ohne Fremdlicht (gibt es nicht, etwas Licht ist immer), habe ich
> immer abgeblendet und wo es ging (Trabbi eher nicht) die
> Leuchtweitenregulierung auf kurz gedreht. Xenon- und viele LED-Funzeln
> sind bei dickem Nebel/Schneetreiben für den Fahrer (ja, für Sie und Es
> auch) die Hölle.

Blödsinn, selbstverständlich finden sich immer wieder Bereiche ohne 
Fremdlicht.
Selbst im "Osten" waren nach der Wende noch viele Ortsdurchfahrten 
nachts absolut unbeleuchtet und die Häuser so, als wäre Verdunkelung 
angeordnet.
Wo soll im Normalfall ausserorts nachts bei dicker 
Wolkendecke/Nebel/Schneetreiben das angebliche Licht kommen?

Das Auge stellt sich in normalen Bereichen auf die vorhandene 
Leuchtstärke ein, Pupille/Iris sind da eine tolle Erfindung der Natur.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Joachim B. schrieb:
> bei meinem mit Xenon gab es noch die Scheinwerferreinigung, beim
> Nachfolger mit LED abgeschafft, scheint also nicht so wichtig zu sein!

Das ist bei mir auch so. Offenbar ist bei unseren LED die Leuchtdichte 
geringer als zuvor mit Xenon und damit vom Gesetz her die 
Reinigungsanlage nicht erforderlich. Da kann der Fahrzeughersteller ein 
paar Euro mehr einfahren und der Kunde merkt es erst, wenn er den Wagen 
hat.

Old P. schrieb:
> Xenon- und viele LED-Funzeln
> sind bei dickem Nebel/Schneetreiben für den Fahrer (ja, für Sie und Es
> auch) die Hölle.

Blödsinn, Du hast sowas noch nie selbst gefahren? Diese moderneren 
Scheinwerfer haben eine weitaus bessere Lichtgrenze als klassiche 
Glühlampen. Das nach oben geringere Streulicht verbessert die Sicht. 
Mein Auto hat serienmäßige Nebelleuchten mit Glühlampe, die taugen zu 
garnichts.

Es gab Zusatzscheinwerfer mit Optik, Hella DE-Prjektor. Im Gegensatz zu 
anderem war auch da eine sehr scharfe horizontale Lichtgrenze mit 
weitaus weniger Eigenblendung als bei dem Bosch-Gelumpe. Da machte es 
Sinn, die Hauptscheinwerfer auszuschalten und mit nur Nebellicht zu 
fahren.

von Hp M. (nachtmix)


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Manfred P. schrieb:
> Thomas R. schrieb:
>> Bei meiner neuen Kiste ist bei leichtem Schneefall schon nach wenigen
>> Metern der vordere Radarsensor voller Schnee,
>
> Der hat vorne eine noch ungünstigere Lage als die Frontscheinwerfer.
> Eigentlich sollte der beheizt sein, aber vermutlich hat man das wieder
> weggespart.


Nö.
Eis, -und daraus besteht Schnee ja-, dämpft Mikrowellenstrahlung nur 
sehr wenig.
Völlig anders sieht das bei Wasser aus.
Den Schnee zu schmelzen wäre also kontraproduktiv.

von Matthias S. (da_user)


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Manfred P. schrieb:
> Da machte es
> Sinn, die Hauptscheinwerfer auszuschalten und mit nur Nebellicht zu
> fahren.

Ist das in Skandinavien oder Norwegen nicht sogar Pflicht? Bzw. Verboten 
mit Abblendlicht und NSW zu fahren?

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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In Deutschland ist's nach meinem Kenntnisstand verboten. Nebellicht ohne 
normales Fahrlicht (Abblendlich) und ohne Nebel kostet Geld.

von Harald W. (wilhelms)


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Ben B. schrieb:

> In Deutschland ist's nach meinem Kenntnisstand verboten. Nebellicht ohne
> normales Fahrlicht (Abblendlich) und ohne Nebel kostet Geld.

Quelle? M.W. heisst es im Gesetz nicht Nebel, sondern Nebel, Schnee
und starker Regen o.ä.

von Oliver S. (oliverso)


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Ben B. schrieb:
> In Deutschland ist's nach meinem Kenntnisstand verboten. Nebellicht ohne
> normales Fahrlicht (Abblendlich) und ohne Nebel kostet Geld.

Nebellicht vorne ohne Abblendlicht dürfte aber bei den allermeisten in D 
zugelassenen Autos gar nicht einschaltbar sein.

Oliver

von Frank O. (frank_o)


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Bis jetzt saß ich immer an der Quelle für VE-Wasser und kann das sogar 
zum Reinigen empfehlen.
Oxidierte Batteriepole und -kabel werden komplett befreit, weil das 
"leere" Wasser quasi die Säure "aufsaugt".

von Harald W. (wilhelms)


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Oliver S. schrieb:

>> In Deutschland ist's nach meinem Kenntnisstand verboten. Nebellicht ohne
>> normales Fahrlicht (Abblendlich) und ohne Nebel kostet Geld.
>
> Nebellicht vorne ohne Abblendlicht dürfte aber bei den allermeisten in D
> zugelassenen Autos gar nicht einschaltbar sein.

Bei mehreren Autos, mit denen ich bislang gefahren bin, war das
nie ein Problem. Ausserdem macht es meiner Ansicht nach keinen
Sinn, bei Nebel mit Nebelscheinwerfern und Abblendlicht zu
fahren, weil man dann unnötig stark geblendet wird. Ich habe den
Eindruck, das die meisten Antworter hier noch nie bei Nebel mit
Sichtweite <10m gefahren sind.

von Oliver S. (oliverso)


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Harald W. schrieb:
> Ich habe den
> Eindruck, das die meisten Antworter hier noch nie bei Nebel mit
> Sichtweite <10m gefahren sind.

Bin ich. Tagsüber, und Nachts. Und ich kann dir versichern, dass es in 
beiden Fällen da überhaupt keine Rolle mehr spielt, ob das Auto 
Nebelscheinwerfer hat, oder nicht.

Man sieht nix, und ist immer zu schnell, um im Falle eines Falles 
anhalten zu können.

Oliver

von Udo S. (urschmitt)


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Hp M. schrieb:
> Manfred P. schrieb:
>> Thomas R. schrieb:
>>> Bei meiner neuen Kiste ist bei leichtem Schneefall schon nach wenigen
>>> Metern der vordere Radarsensor voller Schnee,
>>
>> Der hat vorne eine noch ungünstigere Lage als die Frontscheinwerfer.
>> Eigentlich sollte der beheizt sein, aber vermutlich hat man das wieder
>> weggespart.
>
> Nö.
> Eis, -und daraus besteht Schnee ja-, dämpft Mikrowellenstrahlung nur
> sehr wenig.
> Völlig anders sieht das bei Wasser aus.
> Den Schnee zu schmelzen wäre also kontraproduktiv.

Irgendwie scheint es hier einige zu geben die noch nie im Schneetreiben 
Auto gefahren sind oder nicht weiter als bis zum nächsten 
Kippenautomaten.
Auf der Straße hat man (zumindest in den meisten Teilen Mitteleuropas) 
bei Schneetreiben unter 0°C ein Gemenge aus Salz, Wasser, Matsch und 
Dreck. Das ganze ergibt nach einigen 10km Autofahrt im Verkehr auf der 
Fahrzeugfront mit dem Schnee eine grauweiße halb bis ganz gefrorene 
Masse, durch die praktisch alle Sensoren außer Gefecht gesetzt werden. 
Egal ob Ultraschall oder Radar.
Selbst die Scheibenwischer setzen bei so einem Wetter dann immer dickere 
Eisränder an, die man irgendwann wegmachen muss.
Das war bis jetzt bei allen meinen Fahrzeugen so, egal ob Ford, 
Mercedes, BMW, Opel, Toyota oder jetzt Skoda.
Wobei die alten noch keine Sensoren hatten, aber der gefrorene 
Dreckpanzer war auch bei den Fahrzeugen nach der Fahrt deutlich zu 
sehen.

von H. H. (hhinz)


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Oliver S. schrieb:
> Nebellicht vorne ohne Abblendlicht dürfte aber bei den allermeisten in D
> zugelassenen Autos gar nicht einschaltbar sein.

Ich kenne kein einziges, bei dem man die Nebelscheinwerfer nicht ohne 
Abblendlicht einschalten kann.


§17 STVO:

(3) Behindert Nebel, Schneefall oder Regen die Sicht erheblich, dann ist 
auch am Tage mit Abblendlicht zu fahren. Nur bei solcher Witterung 
dürfen Nebelscheinwerfer eingeschaltet sein. Bei zwei Nebelscheinwerfern 
genügt statt des Abblendlichts die zusätzliche Benutzung der 
Begrenzungsleuchten. An Krafträdern ohne Beiwagen braucht nur der 
Nebelscheinwerfer benutzt zu werden. Nebelschlussleuchten dürfen nur 
dann benutzt werden, wenn durch Nebel die Sichtweite weniger als 50 m 
beträgt.

von Harald W. (wilhelms)


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Udo S. schrieb:

> Das ganze ergibt nach einigen 10km Autofahrt im Verkehr auf der
> Fahrzeugfront mit dem Schnee eine grauweiße halb bis ganz gefrorene
> Masse, durch die praktisch alle Sensoren außer Gefecht gesetzt werden.

Glücklicherweise haben die beiden Sensoren, die man als Mensch oben
im Kopf hat, eine gut funktionierende, automatische Reinigungsanlage.
:-)

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Ich kenne kein einziges, bei dem man die Nebelscheinwerfer
> nicht ohne Abblendlicht einschalten kann.
Das mag heute so sein. Bei meinen ersten Autos konnte man die 
Nebelscheinwerfer mit Standlicht einschalten. Wenn man so herumgefahren 
ist weil's "cooler" aussieht, hat man sich damit recht schnell für eine 
allgemeine Fahrzeugkontrolle qualifiziert.

von H. H. (hhinz)


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Ben B. schrieb:
>> Ich kenne kein einziges, bei dem man die Nebelscheinwerfer
>> nicht ohne Abblendlicht einschalten kann.

> Das mag heute so sein. Bei meinen ersten Autos konnte man die
> Nebelscheinwerfer mit Standlicht einschalten.

Der Satz war dir wohl zu kompliziert.

von Lu (oszi45)


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Es kommt ganz auf die Situation an. Bei "richtigen" dicken Nebel mußte 
der Beifahrer bei heruntergelassener Seitenscheibe die Bordkante suchen. 
Je mehr Licht man bei solchem Nebel OBEN anschaltet, desto weißer wurde 
die Wand. Deswegen sind Nebelscheinwerfer eigentlich unten angebracht.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Ralf X. schrieb:
>
> Blödsinn, selbstverständlich finden sich immer wieder Bereiche ohne
> Fremdlicht.
> Selbst im "Osten" waren nach der Wende noch viele Ortsdurchfahrten
> nachts absolut unbeleuchtet und die Häuser so, als wäre Verdunkelung
> angeordnet.

Als jemand, der früher sehr viel nachts unterwegs war (u.a. Schwarz-Taxi 
;-)) sage ich Dir: Selbst im finsteren Wald wirst Du nach kurzer Zeit 
auch ohne Lampe Dinge sehen können. Weil: Es gibt fast nirgends auf der 
Welt (oberfläche) absolute Dunkelheit.

> Wo soll im Normalfall ausserorts nachts bei dicker
> Wolkendecke/Nebel/Schneetreiben das angebliche Licht kommen?

Weil gerade Nebel und Schnee noch leidliche Lichtleiter sind. Da kommt 
noch immer was von Sternen und Mond durch. Vielleicht nicht für 
verwöhnte Nerd-Augens, doch wer in der Natur unterwegs ist, kennt das. 
Ja, mitunter ist es auch fast dunkel, doch das war früher schon selten, 
bei heutiger "Lichtverschmutzung" wird das gerade in der Nähe von 
Siedlungen, Straßen (auf denen Autos fahren) usw. noch heller sein.
Geh einfach mal in "stockfinsterer" Nacht (wenns geht bei 
Nebel/Schneetreiben) auf den Acker außerhalb Deines Dorfes und warte 
etwas ab. Du wirst staunen, was Du nach kurzer Zeit alles siehst.
So, das wird jetzt aber eher akademisch, hat mit H4 vs. H7 und 
Lebensdauer wenig zu tun.

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
von Matthias S. (da_user)


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Es war Schweden:
[Quote]In Schweden dürfen Nebelscheinwerfer tagsüber anstelle des 
obligatorischen Tagfahrlichts verwendet werden. Bei Dunkelheit dürfen 
sie nur bei Nebel oder kräftigem Niederschlag verwendet werden. Die 
gleichzeitige Verwendung von Abblendlicht und Nebelscheinwerfer ist 
ausdrücklich verboten.[/quote]
https://de.wikipedia.org/wiki/Nebelscheinwerfer#:~:text=40%20CHF%20geb%C3%BCsst.-,Schweden,und%20Nebelscheinwerfer%20ist%20ausdr%C3%BCcklich%20verboten.

H. H. schrieb:
> §17 STVO:
>
> (3) [...]
> Nebelschlussleuchten dürfen nur
> dann benutzt werden, wenn durch Nebel die Sichtweite weniger als 50 m
> beträgt.

Danke.
Ein wichtiger Aspekt fehlt hier, nämlich §3 Abs. 1 Satz 3 StVO:
"Beträgt die Sichtweite durch Nebel, Schneefall oder Regen weniger als 
50 m, darf nicht schneller als 50 km/h gefahren werden, wenn nicht eine 
geringere Geschwindigkeit geboten ist."
Und ja: das gilt für alle Straßen, auch Autobahnen!

: Bearbeitet durch User
von Heinrich K. (minrich)


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Hat alles mit der "Haltbarkeit von H4  ggü. H7-Birnen" nicht das 
Geringste zu tun!

von Thomas R. (thomasr)


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Entscheidend für die Haltbarkeit ist doch die Drahtdicke der Glühwendel. 
Wenn die bei H7 dicker ist als bei H4, wird auch die Haltbarkeit größer. 
Beispielhaft zu sehen bei 230Volt Halogenleuchtmitteln: je höher die 
Wattage desdo länger hält sie.

Und zu der Blendwirkung von Xenonleuchtmitteln: bei denen ist die 
Lichtquelle ein winziger "Punkt" zwischen zwei Elektroden ca. 1-2mm. 
Damit kann man das hervorragend mit einer relativ kleinen Optik bündeln 
und abstrahlen (so funktionieren sämtliche UHD Beamerleuchtmittel). 
Daher die hohe Blendwirkung.

Bei LED ist wegen der erforderlichen Kühlung die Abstrahlfläche 
größer/weniger punktförmig. Damit entfällt dann die Notwendigkeit des 
Blendschutzes durch Reinigungsanlage.

von Ralf X. (ralf0815)


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Früher mal gab es Zusatzscheinwerfer, egal ob als Nebel- oder 
Weitstrahler für viele Fahrzeuge nur Zubehör/Anbauteile und keine 
reflektierende Nummerschilder.
Für manche ein Grund, nur die vordere Individualbeleuchtung zu nutzen 
und die Kennzeichenerkennung von hinten und Verfolgung zu erschweren.
Mit ein Grund, nur eindeutige Verschaltungen zuzulassen.

Früher zu Zeiten von Standard-Bilux, aber auch noch bei H4 und senkrecht 
stehender Scheinwerfergläser liebte ich Vorteil einer Fahrzeugausrüstung 
mit Wisch-Wasch, also nicht nur Wasserdüse, sondern echten Wischern vor 
den Scheinwerfern.
Beim Fahren bei entsprechendem Wetter, usw. konnte man den 
Vor-/Nachereffekt live erleben.
Bei den meisten heutigen Fahrzeugen natürlich völlig unangebracht, da 
die Nachteile überwiegen würden.
Aber gerade auf Strecke und entsprechenden Verhältnissen, ist es 
durchaus nützlich, mal zwischenzeitlich zumindest die Scheinwerfergläser 
abzuwischen.

von Harald W. (wilhelms)


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Thomas R. schrieb:

> Wattage

Wat tage gibts nur bei Ebbe an der Küste. :-)

von Ralf X. (ralf0815)


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Old P. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>>
>> Blödsinn, selbstverständlich finden sich immer wieder Bereiche ohne
>> Fremdlicht.
>> Selbst im "Osten" waren nach der Wende noch viele Ortsdurchfahrten
>> nachts absolut unbeleuchtet und die Häuser so, als wäre Verdunkelung
>> angeordnet.
>
> Als jemand, der früher sehr viel nachts unterwegs war (u.a. Schwarz-Taxi
> ;-)) sage ich Dir: Selbst im finsteren Wald wirst Du nach kurzer Zeit
> auch ohne Lampe Dinge sehen können. Weil: Es gibt fast nirgends auf der
> Welt (oberfläche) absolute Dunkelheit.

Von Kindesalter an bis vor einigen Jahren besass ich lt. Aussage meiner 
Umgebung "Adleraugen".
Ggf. war ich damit aber zu anderen Zeiten an anderen Ort als Du und kann 
von vielen Erlebnissen berichten, wo ein normaler Mensch mangels Lichts 
definitiv absolut nichts mehr sehen konnte.
Auch nicht nach ausreichender Gewöhnungsphase.
Egal ob zu der Zeit der verpflichtend schwarzen Taxis oder danach.

>> Wo soll im Normalfall ausserorts nachts bei dicker
>> Wolkendecke/Nebel/Schneetreiben das angebliche Licht kommen?
>
> Weil gerade Nebel und Schnee noch leidliche Lichtleiter sind. Da kommt
> noch immer was von Sternen und Mond durch. Vielleicht nicht für
> verwöhnte Nerd-Augens, doch wer in der Natur unterwegs ist, kennt das.

Was soll so eine Dreckanwerfung?
Ich kenne das "grelle" Sternengefunkel und dessen unfassbare Vielfalt 
von menschenleeren Gebieten wie Wüsten, Hochgebirgen aber besondere 
Hochsee.
Und das immer als Paar oder Minigruppe.
Aber gerade bei der Hochseesegelei liebt man auch die Gebiete mit Wind, 
auch Starkwind und mehr.
Und dabei bekommt man es idR. auch mit starker Bewölkung zu tun.
Wir absolut niemanden an Bord, der sich in solchen Nächten an Deck durch 
anderes als den reinen Tastsinn bewegen konnte, einziger Zentralpunkt 
die Phosphoreszenz vom Kompass vorm Steuerrad.
Und selbst wenn ein Brecher übern Bug, hinweg über Kajütaufbau auf Dich 
knallt und einen nur noch der Lifebelt rettet, man bekommt visuell 
absolut null davon mit.

> Ja, mitunter ist es auch fast dunkel, doch das war früher schon selten,
> bei heutiger "Lichtverschmutzung" wird das gerade in der Nähe von
> Siedlungen, Straßen (auf denen Autos fahren) usw. noch heller sein.
> Geh einfach mal in "stockfinsterer" Nacht (wenns geht bei
> Nebel/Schneetreiben) auf den Acker außerhalb Deines Dorfes und warte
> etwas ab. Du wirst staunen, was Du nach kurzer Zeit alles siehst.
> So, das wird jetzt aber eher akademisch, hat mit H4 vs. H7 und
> Lebensdauer wenig zu tun.

Meine Güte, ich habe das Gefühl, dass Du es bist, der sich schon etwas 
länger nicht mehr weit von seiner "erhellten" Welt entfernt.

von Harald K. (kirnbichler)


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Für die Freunde der automobilen Dunkelflaute empfiehlt sich ein Besuch 
in Gülpe.

https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BClpe

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Harald K. schrieb:
> Für die Freunde der automobilen Dunkelflaute empfiehlt sich ein Besuch
> in Gülpe.
> https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BClpe

Das kenne ich gut, war bestimmt schon ein Dutzend mal dort, und auch da 
betreiben sie viel Aufwand um die Gegend halbwegs dunkel zu bekommen.
Was natürlich nichts mit Nebel oder H4/7 zu tun hat, weil es dort um die 
Vermeidung von Lichtverschmutzung geht, sondern um möglichst viel 
"Sternenlicht" zu sehen.
Das ist nun aber ein völlig anderes Thema

Old-Papa

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