Forum: Haus & Smart Home SIM Karte für IoT?


von Stefan M. (derwisch)


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Moin,

für eine abgelegene Hütte soll ein mobiler Router (mit SIM Karte) 
angeschafft werden.
Damit soll nur eine Wlan fähige Steckdose aus der Ferne geschaltet 
werden können.
Stromanschluss ist in der Hütte vorhanden.

Es soll eine "echte" Prepaid Karte verwendet werden.
Das nötige Datenvolumen ist denkbar gering (nur die Schaltvorgänge für 
die Steckdose, max. einmal einschalten und ausschalten pro Tag).

Ich steige durch das Tarifwirrwarr nicht durch.
Gibt es eine "billige" Prepaid Karte nur für Daten (keine Telefonie), 
die nicht so schnell verfällt? D.h. das Guthaben darf nicht einfach nach 
Zeitablauf "x" verfallen.
Ich habe gesehen, dass es spezielle Karten für IoT gibt. wäre das sowas 
in der Richtung?
Ein Datenvolumen von 1GB würde vermutlich mehrere Jahre reichen.
Über Tipps freue ich mich...
von The N. (nylonatathep)


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Hi,
ich werfe mal https://www.netzclub.net/ in den Raum, jeden Monat 200MB 
HighSpeed Daten danach 64KBit/s open end.
Kein Ablauf des Guthabens, die Gültigkeit wird mit 8 Jahren angegeben 
(kann abgefragt werden) und verlängert sich ohne Aufladung oder zutun 
von alleine.
Komplett gratis und die Werbemails kommen mittlerweile garnicht mehr.

Nutze das schon seit es netzclub gibt.

Gruß N.
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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von Stefan M. (derwisch)


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Danke, das klingt schonmal sehr gut.
Sowas meinte ich.
Schaue ich mir mal an.
von Stefan M. (derwisch)


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Niklas G. schrieb:
> Beitrag "Re: Fernschalter per GSM"

Ja, der Thread war auch vom mir.
Das mit GSM hat den Nachteil, dass man nicht weiß in welchem 
Schaltzustand die Steckdose gerade ist (an oder aus).
Ein freundlicher Forist hatte mir günstig eine Hardware dafür geschickt.
Die Sache ist für andere Anwendungen aber noch immer super.
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Stefan M. schrieb:
> Ja, der Thread war auch vom mir

Ups 🤣

Stefan M. schrieb:
> Das mit GSM hat den Nachteil, dass man nicht weiß in welchem
> Schaltzustand die Steckdose gerade ist (an oder aus).

Hä? Du kannst per GSM - genaugenommen GPRS/EDGE - alles übertragen, in 
beiden Richtungen. Das Problem ist eher dass diese 2G-Technologien 
früher oder später abgeschaltet werden, weshalb man eher 4G nutzen 
sollte. Aber die von mir verlinkten Anbieter unterstützen natürlich auch 
4G-5G. Umgangssprachlich ist GSM ja sowieso (fachlich falsch) der 
Überbegriff für jeglichen digitalen Mobilfunk, insbesondere auch 
außerhalb des deutschen Sprachraums.

Und was, wenn nicht Mobilfunk 2G-5G, möchtest du mit einem "mobiler 
Router (mit SIM Karte)" nutzen?!

Oder meinst du "echte" SMS per GSM? Die genannten Anbieter können das 
natürlich auch, aber primär würde man eher IP-Daten per 4G/5G 
übertragen. Das ist ja auch der Hauptzweck von Mobilfunk-Routern, und 
die Kernkompetenz von den genannten Anbietern...

Aber warum eigentlich einen Mobilfunk-Router wenn du nur einen 
Fernschalter brauchst? Die gibt es doch fix und fertig mit integriertem 
Mobilfunk, auch 2G+4G:

https://www.amazon.de/gsm-steckdose/s?k=gsm+steckdose

Da eine mit 4G Support aussuchen, SIM-Karte der genannten Anbieter rein, 
fertig.
von Benedikt L. (Firma: Dem Ben seine Leiche) (dembenseineleiche) Flattr this


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Heute nimmt man doch Lora-WAN. Das funkt über dutzende Kilometer bis zum 
nächsten Einspeisepunkt ins Internet und da gehts dann IP weiter.

Thingiverse und wie die alle heißen.
Beitrag #7814659 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Motopick (motopick)


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Stefan M. schrieb:

> Das mit GSM hat den Nachteil, dass man nicht weiß in welchem
> Schaltzustand die Steckdose gerade ist (an oder aus).

Ein "AUS" oder "AN" zu senden, waere wohl zu einfach...
von Frank D. (Firma: Spezialeinheit) (feuerstein7)


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Netzclub habe ich hier auch noch, steinaltes Telefon mit Netzclubkarte, 
welches zum verroten im Schrank liegt (zum wegwerfen viel zu schade) 
läuft nach Akkuladung und die Karte ist noch aktiv.
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Benedikt L. schrieb:
> Heute nimmt man doch Lora-WAN. Das funkt über dutzende Kilometer bis zum
> nächsten Einspeisepunkt ins Internet

Naja, wenn Mobilfunk und genug Energie für selbigen vorhanden ist, hat 
man sehr wenig Argumente für LoRaWAN. Überhaupt scheint LTE Cat-M alle 
anderen LPWAN-Standards zu überrollen.
von Hannes J. (pnuebergang)


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Niklas G. schrieb:
> Naja, wenn Mobilfunk und genug Energie für selbigen vorhanden ist, hat
> man sehr wenig Argumente für LoRaWAN.

Ja, das ist mehr so ein Fanboy-Ding geworden. So wie manche Leute immer 
reflexartig antworten "nimm einen Raspberry Pi" oder "nimm einen 
Arduino" kommt immer zwanghaft jemand mit LoRa.

> Überhaupt scheint LTE Cat-M alle
> anderen LPWAN-Standards zu überrollen.

Leider will der Fragesteller einen Router mit WLAN auf der LAN-Seite. 
Solche Cat-M Geräte die ich bisher gesehen habe sind ziemlich teuer. 
Hingegen ist ein einfaches Modem für Cat-M mittlerweile bezahlbar und 
für Privatpersonen zu bekommen. Beispielsweise Teltonika TRM250 mit 
USB-Interface.

Bleibt das Problem als Privatperson eine Cat-M SIM-Karte zu bekommen. 
Angeblich ist das mittlerweile möglich. Selber versucht habe ich es in 
letzter Zeit aber nicht mehr. Trotz vieler Behauptungen es ginge sind 
meine Versuche privat eine zu bekommen in der Vergangenheit immer 
gescheitert.

Muss der Fragesteller halt selber wissen ob er sich was mit Cat-M 
basteln möchte und ob er die speziellen Eigenschaften braucht, oder ob 
ein Consumer-Router mit normalem 4G oder 5G für ihn reicht. 5G Router 
sind immer noch recht teuer und die erwähnte Netclub-Karte ist m.W. 
nicht für 5G freigeschaltet.
von Stefan M. (derwisch)


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Motopick schrieb:
> Ein "AUS" oder "AN" zu senden, waere wohl zu einfach...

Das gibt die GSM Hardware (die ich habe) nicht her.
Ausserdem würden dann für jede Schaltaktion Anrufkosten anfallen.
Das will ich nicht.

Da war die Idee: Einmal anrufen ( nur klingeln lassen) = Relais an.
Nochmal anrufen (nur klingeln lassen) = Relais aus.

Das ist dann ohne Kosten, aber man kennt den tatsächlichen Schaltzustand 
nicht.

Hannes J. schrieb:
> Muss der Fragesteller halt selber wissen ob er sich was mit Cat-M
> basteln möchte und ob er die speziellen Eigenschaften braucht, oder ob
> ein Consumer-Router mit normalem 4G oder 5G für ihn reicht. 5G Router
> sind immer noch recht teuer und die erwähnte Netclub-Karte ist m.W.
> nicht für 5G freigeschaltet.

Für das Schalten einer Steckdose ist 5G sicher nicht notwendig.
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Hannes J. schrieb:
> Ja, das ist mehr so ein Fanboy-Ding geworden.

Es ist praktisch wenn es keine Mobilfunk-Abdeckung gibt.

Hannes J. schrieb:
> Leider will der Fragesteller einen Router mit WLAN auf der LAN-Seite

Ich verstehe nicht warum.

Hannes J. schrieb:
> Bleibt das Problem als Privatperson eine Cat-M SIM-Karte zu bekommen

Thingsmobile verkauft explizit an Privatpersonen

Hannes J. schrieb:
> Muss der Fragesteller halt selber wissen ob er sich was mit Cat-M
> basteln möchte

Ich glaube es gibt hier wenig Argumente für Cat-M, gewöhnliches Cat-1/4 
ist vollkommen ausreichend weil genug Energie und Bauraum zur Verfügung 
steht.

Stefan M. schrieb:
> Das gibt die GSM Hardware (die ich habe) nicht her.

Schreib doch bitte mal:
- Was ist das für eine GSM-Hardware
- Warum soll diese GSM-Hardware nicht mit einer SIM-Karte der genannten 
Anbieter für GSM funktionieren?
- Warum sollen die genannten Anbieter nicht mit deinem Mobilfunk-Router 
funktionieren?
- Kann diese "GSM-Hardware" jetzt den Zustand zurückmelden oder nicht?
- Wenn nicht, und du es daher doch anders machen möchtest, warum spielt 
es dann eine Rolle was die GSM-Hardware kann ("AN"/"AUS" via UDP 
empfangen?) wenn du sie nicht nutzt?
- Warum nimmst du keine gewöhnliche Mobilfunk-fähige Steckdose? 
Insbesondere weil du da auch eine Rückmeldung bekommst, was ja bei 
deiner "GSM-Hardware" nicht der Fall zu sein scheint?
- Warum braucht deine GSM-Hardware noch einen mobilen Router davor - 
kann die GSM-Hardware doch selbst kein GSM?
- Wie stellst du dir vor dass man den Router anrufen soll dass dieser 
dann die WLAN-Steckdose schaltet? Welcher Router kann sowas?

Stefan M. schrieb:
> Ausserdem würden dann für jede Schaltaktion Anrufkosten anfallen.
> Das will ich nicht.

Bei den genannten Anbietern ist ein großes Datenvolumen inklusive. Damit 
kannst du Millionen Schaltvorgänge für eine Einmalzahlung von ein paar 
Euros tätigen. Und du weißt ja, es gibt nix gratis. Entweder du zahlst 
eine regelmäßige Grundgebühr oder pro Datenvolumen. Auch wenn man nur 
angerufen wird muss man Grundgebühr zahlen.

Aber: Mobilfunk-Router sind wahrscheinlich nicht sehr datensparsam. Wenn 
du Mobilfunk-Kosten optimieren willst, könnte das damit schwierig 
werden.

Stefan M. schrieb:
> Für das Schalten einer Steckdose ist 5G sicher nicht notwendig.

Wenn alles andere abgeschaltet wird, schon. Aber 4G wird uns noch lange 
erhalten bleiben, GSM hingegen nicht.

Benedikt L. schrieb:
> dutzende Kilometer

Auch nur wenn das Gateway auf einem hohen Berg steht und Sichtverbindung 
besteht...
von Flip B. (frickelfreak)


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ich nehme immer die von 1nce. 10€, 10 jahre. https://1nce.com/
von Rainer W. (rawi)


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Hannes J. schrieb:
> Leider will der Fragesteller einen Router mit WLAN auf der LAN-Seite.

Der Fragesteller will eine WLAN-fähige Steckdose aus der Ferne schalte 
und hat irgendwann einmal davon gehört, dass das per Mobilfunk 
realisierbar ist.

So wird ein Schuh daraus.
von Jürgen (temp1234)


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Benedikt L. schrieb:
> Heute nimmt man doch Lora-WAN. Das funkt über dutzende Kilometer bis zum
> nächsten Einspeisepunkt ins Internet und da gehts dann IP weiter.

Na klar, dutzende Kilometer. 1 Dutzend steht für 12 und dutzende für 
Mehrfache von 12. Niemals ist das unter normalen Umständen mit der 
erlaubten Sendeleistung im 868MHz Band erreichbar. Kommt hinzu dass die 
Anzahl der Gateways ehr kleiner wird als größer. Und wenn keins in der 
Nähe ist muss man selbst investieren.

Niklas G. schrieb:
> Aber: Mobilfunk-Router sind wahrscheinlich nicht sehr datensparsam. Wenn
> du Mobilfunk-Kosten optimieren willst, könnte das damit schwierig
> werden.

Die Erfahrung habe ich gerade mit einem TP-Link MR100 gemacht. Für meine 
Anwendung brauche ich 256 Byte alle 2 Minuten. Da der bisherige WLAN 
Zugang  bald nicht mehr geht soll's halt Mobilfunk werden. Netzclub habe 
ich probiert: kein Netz. Dann eine Congstar Karte mit 1GB für 2€ im 
Monat. Und jetzt kommt das Drama mit dem Router. Ich hänge zum 
Einrichten per WLAN am Router und habe in der Firewall (der Routers) 
alles gesperrt bis auf die eine Ip für meine Anwendung. Per DHCP wird 
ein Nameserver vergeben (an meinen Laptop) der absichtlich auf eine 
locale nicht erreichbare Adresse zeigt damit keine DNS Anfragen nach 
draussen gehen. Und Bingo, mein MacBook kommt weiterhin ins Internet. 
Sinnigerweise über IPV6 und dazu gibt es in der Routerkonfiguration 
nicht einen einzigen Punkt um das zu beeinflussen.
Geholfen hat dann nur den APN auf internet.t-d1.de zu stellen und da 
schon IPV4 only manuell zu konfigurieren.
Jetzt lasse ich mal eine Woche den Router ohne Clients laufen um zu 
testen was sich der Router selbst für Daten genehmigt.
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Jürgen schrieb:
> Und Bingo, mein MacBook kommt weiterhin ins Internet. Sinnigerweise über
> IPV6 und dazu gibt es in der Routerkonfiguration nicht einen einzigen
> Punkt um das zu beeinflussen.

Haha klasse...

Jürgen schrieb:
> Jetzt lasse ich mal eine Woche den Router ohne Clients laufen um zu
> testen was sich der Router selbst für Daten genehmigt.

Ja es scheint ja eher am Computer zu liegen und nicht unbedingt am 
Router... Bei einer WLAN-Steckdose würde ich mit einem geringeren 
Datenverbrauch rechnen.

Zusätzlich zu den Gebühren fürs Datenvolumen: Ob nicht vielleicht die 
Stromkosten vom Router die Kosten für eine Mobilfunk-Steckdose 
irgendwann wieder wett machen...?

Jürgen schrieb:
> Niemals ist das unter normalen Umständen mit der erlaubten Sendeleistung
> im 868MHz Band erreichbar

Es gibt ein paar Gateways auf Alpengipfeln welche angeblich ~100km 
erreichen... aber normaler Umstände sind das natürlich nicht.

Übrigens muss ein Aktor wie ein Fernschalter bei LoRa auch oft/immer auf 
Empfang sein, anders als bei einem reinen Sensor, weshalb hier der 
Stromverbrauch wieder steigt und der Abstand zu Mobilfunk wieder 
geringer wird.
von Jürgen (temp1234)


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Niklas G. schrieb:
> Ja es scheint ja eher am Computer zu liegen und nicht unbedingt am
> Router... Bei einer WLAN-Steckdose würde ich mit einem geringeren
> Datenverbrauch rechnen.
>

Klar, Ziel war es aber den Router so zu konfigurieren, dass er keinen 
Datenverkehr für den Laptop zulässt. Und das war schwieriger als 
erwartet.

> Zusätzlich zu den Gebühren fürs Datenvolumen: Ob nicht vielleicht die
> Stromkosten vom Router die Kosten für eine Mobilfunk-Steckdose
> irgendwann wieder wett machen...?

Jetzt steht an der Stelle ein WLAN Router der eine Punkt zu Punkt 
Verbindung zu einer 200m entfernten Gegenstell macht. Die Gegenstelle 
ist auch ein betagter Linksys Router und nicht mehr lange nutzbar. Beide 
mit Trafonetzteil. Also der Stromverbrauch sollte deutlich geringer 
werden wenn beide WLAN Router durch den TP-MR100 ersetzt werden. Ich 
habe auch keine Steckdose dran zum Steuern sondern eine gesamte 
Heizungsanlage. Dafür gibt es keine Lösung von der Stange.
von Harald K. (kirnbichler)


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Jürgen schrieb:
> Klar, Ziel war es aber den Router so zu konfigurieren, dass er keinen
> Datenverkehr für den Laptop zulässt. Und das war schwieriger als
> erwartet.

Es gibt auch bessere Router als das, was TP-Link produziert. Auch wenn 
gerne abschätzig auf "Plaste-Router" herabgesehen wird, das, was AVM an 
Konfigrationsmöglichkeiten bietet, dürfte hier deutlich weiter helfen. 
Nur ist sowas vermutlich auch gleich deutlich teurer ...

(Ja: Isses. TP-Link ca. 50 Eur, Fritzbox 6820 ca. 120 Eur)
von Sam (zensam)


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Hallo, ich hänge mich mal an den Thread. Ich suche eine LTE-M Sim für 
ein tracker Projekt, als Privatperson ohne Gewerbeschein, ist es ein 
Alptraum eine IoT-Sim zu bekommen. Es gibt wohl ein paar Anbieter, aber 
die sind teuer oder haben böse Kostenfallen.

Ich habe schon versucht bei 1nce.com zu bestellen, natürlich haben sie 
es nicht durchgehen lassen. Falls jemand einen ähnlichen Anbieter kennt, 
oder bei 1nce bestellt, wäre dass der Wahnsinn.

LG
Zen
von 900ss (900ss)


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Sam schrieb:
> versucht bei 1nce.com

Schöne Werbeveranstaltung für 1nce hier ;)
: Bearbeitet durch User
von S. M. (lichtmensch)


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um nicht zuviel werbung für 1nce zu machen. ich verwende karten von 
Melita. auch 10 Jahre und 1gb. Ich finde die sogar besser als 1nce. 
https://www.iot-sim.tech/ Aber auch nur mit Gewerbe.
von Uwe (uhi)


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Bei mir läuft der kleinste "Congstar wie ich will", aktuell 2 Euro für 4 
Wochen.
von 900ss (900ss)


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S. M. schrieb:
> Aber auch nur mit Gewerbe.

Ich konnte die Bedingung "Gewerbe" nicht entdecken bei 1nce. Hab ich 
vielleicht übersehen.
Deshalb hab ich vermutet, es wäre eher ein Werbeposting. 🤷
von Michael L. (nanu)


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900ss schrieb:
> S. M. schrieb:
>> Aber auch nur mit Gewerbe.
>
> Ich konnte die Bedingung "Gewerbe" nicht entdecken bei 1nce. Hab ich
> vielleicht übersehen.

AGB 1.3, FAQ, Preise netto

Sam schrieb:
> Ich suche eine LTE-M Sim für
> ein tracker Projekt, als Privatperson ohne Gewerbeschein, ist es ein
> Alptraum eine IoT-Sim zu bekommen.

Es rechnet ich schlicht nicht, für 15€ einzelne IoT Karten mit 10 Jahren 
Laufzeit und Datenvolumen an Privatpersonen abzugeben.
von Stefan M. (derwisch)


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Michael L. schrieb:
> Es rechnet ich schlicht nicht, für 15€ einzelne IoT Karten mit 10 Jahren
> Laufzeit und Datenvolumen an Privatpersonen abzugeben.

Moin, Ich komme hier wieder zu meinem alten Thread...

Ich vermute eher sowas wie eine Lobby dahinter.
Man will einfach nicht, das SIM Karten bei Privatpersonen auch nach 
vielen Jahren noch Guthaben (Datenvolumen) haben.
Prepaid "für´s Volk" hat nur 4 Wochen Zeit, dann verfällt eventuelles 
Restguthaben.
Eigentlich ein zweifelhaftes Geschäftsmodell.
Rechtlich betrachtet ist das n.m.M dünnes Eis.
Man hat das volle Volumen ja schließlich bereits bezahlt.

Wenn ich mein Auto für Betrag X betanke, kommt ja auch nicht nach 4 
Wochen einer von der Mineralölgesellschaft und pumpt mir den Rest (wenn 
vorhanden) wieder aus dem Tank.
Da gäbe es aber einen Aufschrei!
Und bei SIM Karten lassen sich die Leute das gefallen... verstehe ich 
nicht wirklich.

Ich habe für mein Problem leider noch keine Lösung.
Eine normale Prepaid kommt nicht in Frage, da ich das Equipment (Mobiler 
Router mit WLAN Steckdose) evtl. auch mal 1 Jahr oder länger nicht 
brauche,
dann aber durchaus spontan dringend...
von Stefan M. (derwisch)


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Niklas G. schrieb:
> Schreib doch bitte mal:

>>>>>>>Gerne, wenn auch etwas spät :-)
> - Was ist das für eine GSM-Hardware
>>>>> Weiß ich grad nicht (nichts intelligentes jedenfalls).

> - Warum soll diese GSM-Hardware nicht mit einer SIM-Karte der genannten
> Anbieter für GSM funktionieren?
>>>>> Habe ich nie behauptet.

> - Warum sollen die genannten Anbieter nicht mit deinem Mobilfunk-Router
> funktionieren?
>>>>> Habe ich auch nie behauptet.

> - Kann diese "GSM-Hardware" jetzt den Zustand zurückmelden oder nicht?
>>>>> Nein, kann sie nicht. Sonst hätte ich den Thread evtl. nie eröffnet.

> - Wenn nicht, und du es daher doch anders machen möchtest, warum spielt
> es dann eine Rolle was die GSM-Hardware kann ("AN"/"AUS" via UDP
> empfangen?) wenn du sie nicht nutzt?
>>>>> Ich muss zwingend eine eindeutige Rückmeldung über den Schaltzustand haben. 
Das geht mit einer APP (Shelly z.B.) sehr eindeutig und komfortabel.

> - Warum nimmst du keine gewöhnliche Mobilfunk-fähige Steckdose?
>>>>> Weil die GSM (also SMS) nutzt, und da bei jedem Schaltvorgang kosten 
anfallen. Das geht auch besser. Bei 4G o.ä. kann ic theoretisch jeden Tag 5000 
Schaltvorgänge tätigen, ohne arm zu werden. Soviel brauch ich nicht, aber Du 
verstehst sicher was ich meine.


> - Warum braucht deine GSM-Hardware noch einen mobilen Router davor -
> kann die GSM-Hardware doch selbst kein GSM?
>>>>> Habe ich nie behauptet. Die GSM Hardware hat einen SIM Slot. Ist aber halt 
GSM ohne Rückmeldung und Einzelkosten (siehe oben).
> - Wie stellst du dir vor dass man den Router anrufen soll dass dieser
> dann die WLAN-Steckdose schaltet? Welcher Router kann sowas?
>>>> Nicht der Router kann sowas (hast Du meinen Post richtig gelesen?)
Mit dem mobilen WLAN Router wird eine oder viele WLAN fähige 
Steckdose(n) gekoppelt (Shelly oder was auch immer). Die schalten dann.

Also so wie man es auch zu Hause bauen würde.
Nur halt in einer Gartenlaube.
: Bearbeitet durch User
von Gerd E. (robberknight)


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Stefan M. schrieb:
> Ich habe für mein Problem leider noch keine Lösung.
> Eine normale Prepaid kommt nicht in Frage, da ich das Equipment (Mobiler
> Router mit WLAN Steckdose) evtl. auch mal 1 Jahr oder länger nicht
> brauche,
> dann aber durchaus spontan dringend...

Was hast Du für einen Anbieter für Deinen Festnetz-Internetanschluss? 
Oft bieten die sehr günstige Kombiangebote für Mobilfunk an.

Z.B. bei 1&1 bekommt man bis zu 4 Mobilfunkkarten mit je 1 GB Daten für 
einmalig 5 EUR Freischaltgebühr. Die laufen dann ohne weitere Kosten so 
lange wie der Festnetz-Internetanschluss. Andere Anbieter haben 
ähnliches im Programm.
: Bearbeitet durch User
von Stefan M. (derwisch)


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Gerd E. schrieb:
> Was hast Du für einen Anbieter für Deinen Festnetz-Internetanschluss?
> Oft bieten die sehr günstige Kombiangebote für Mobilfunk an.
>
> Z.B. bei 1&1 bekommt man bis zu 4 Mobilfunkkarten mit je 1 GB Daten für
> einmalig 5 EUR Freischaltgebühr. Die laufen dann ohne weitere Kosten so
> lange wie der Festnetz-Internetanschluss. Andere Anbieter haben
> ähnliches im Programm.

Spannende Idee.
Aus der Richtung habe ich es nie betrachtet.
Bin bei Vodafon, da hier Internet über Kabel(fernsehen) läuft.
Das klappt übrigens seit Jahren problemlos.
Hatte da im Vorfeld mal viel negatives drüber gehört...
Das nur am Rande.
Ich frage beim Anbieter mal nach.

Für meine nicht lebenswichtige Anwendung möchte ich "unkontrollierte" 
Abbuchungen vom Konto vermeiden.
Daher bin ich bisher so auf Prepaid fixiert.
von Michael L. (nanu)


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Stefan M. schrieb:
> Michael L. schrieb:
>> Es rechnet ich schlicht nicht, für 15€ einzelne IoT Karten mit 10 Jahren
>> Laufzeit und Datenvolumen an Privatpersonen abzugeben.

> Ich vermute eher sowas wie eine Lobby dahinter.
> Man will einfach nicht, das SIM Karten bei Privatpersonen auch nach
> vielen Jahren noch Guthaben (Datenvolumen) haben.

Dann pflege mal schön Deine Verschwörungstheorie. Ungewollt 
demonstrierst Du gerade, warum man sich nicht an Privatkunden wendet.

Von den 15€ werden ja nicht nur die Karte und das Datenvolumen 
finanziert, sondern auch der Supportaufwand und der ist beim 
Privatkunden (Ident, Rückgabe, Gewährleistung usw. usf.) größer. So was 
rechnet sich erst, wenn man Kartenpakete verkauft. Nicht umsonst haben 
die Anbieter dieser günstigen Karten entsprechende Angebote, halt ebern 
für Geschäftskunden.

> Ich habe für mein Problem leider noch keine Lösung.

Dann melde ein Gewerbe an oder..

> Eine normale Prepaid kommt nicht in Frage, da ich das Equipment (Mobiler
> Router mit WLAN Steckdose) evtl. auch mal 1 Jahr oder länger nicht
> brauche,
> dann aber durchaus spontan dringend...

..aktiviere die Prepaidkarte, wenn Du sie brauchst und kündige sie 
wieder, wenn Du sie nicht mehr brauchst.
von Stephan S. (uxdx)


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Bei Tchibo prepaid läuft  die SIM-Karte ohne zeitliche Begrenzung, 
kostet halt 24 ct / MByte
von Sam (zensam)


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900ss schrieb:
> Sam schrieb:
>> versucht bei 1nce.com
>
> Schöne Werbeveranstaltung für 1nce hier ;)

Eigentlich genau, dass Gegenteil ich verstehe nicht warum dass so ein 
Wickel ist als Privatperson an so eine Karte zu kommen.
von Sam (zensam)


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Stefan M. schrieb:
> Michael L. schrieb:
>> Es rechnet ich schlicht nicht, für 15€ einzelne IoT Karten mit 10 Jahren
>> Laufzeit und Datenvolumen an Privatpersonen abzugeben.
>
> Moin, Ich komme hier wieder zu meinem alten Thread...
>
> Ich vermute eher sowas wie eine Lobby dahinter.
> Man will einfach nicht, das SIM Karten bei Privatpersonen auch nach
> vielen Jahren noch Guthaben (Datenvolumen) haben.
> Prepaid "für´s Volk" hat nur 4 Wochen Zeit, dann verfällt eventuelles
> Restguthaben.
> Eigentlich ein zweifelhaftes Geschäftsmodell.


Dass ist genau dass Problem wenn es dann mal einen Anbieter gibt 
verfällt das Guthaben nach 4 Wochen, oder mir fällt der Name jetzt nicht 
ein, bei denen kann man ein Guthaben aufladen, aber werden jeden Monat 
knapp 5 Euro abgebucht. Einmal 4 Euro Nutzung für dass online Portal 
lol...... und dann noch 25 Cent einmalig für die Einwahl in ein 
Providernetz Telekom/Telefonica/Vodafone.

Kann mir jemand einen Anbieter empfehlen, der dass kleinste Übel 
darstellt gerne auch per PM. Ich wäre überglücklich, ich suche jetzt 
schon 2 Wochen. Wichtig ist dass es LTE-M ist und für Privatpersonen 
möglich ist.

Danke und LG
von Εrnst B. (ernst)


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Stefan M. schrieb:
> dann verfällt eventuelles
> Restguthaben.

Sam schrieb:
> Dass ist genau dass Problem wenn es dann mal einen Anbieter gibt
> verfällt das Guthaben nach 4 Wochen

Junge... Aktualisiert mal eure Vorurteile.
Seit 2006 (Urteil vom OLG München gegen O₂, ohne Möglichkeit der 
Revision) darf Prepaid-Guthaben nicht mehr verfallen. Bei Vertragsende 
hast du bis zur Verjährungsfrist Zeit, dir den Rest überweisen zu 
lassen.
von Pandur S. (jetztnicht)


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Eine nermale SIM karte verfaellt nicht wenn sie dauern etwas benutzt 
wird. Also sendet man monatlich eine Statusabfrage. Eine Statusabfrage 
waere zB das Restguthaben abfragen
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Sam schrieb:
> Ich wäre überglücklich, ich suche jetzt
> schon 2 Wochen.

Hatten wir schon über Thingsmobile geredet? Unterstützt LTE-M und 
verkauft an Privatpersonen.

Btw, die meisten Hersteller von mobilfunkfähigen IoT-Geräten/Modulen, 
insbesondere die mit LTE-M oder NB-IoT, wollen einem doch gleich noch 
einen Tarif/SIM-Karte mit aufschwatzen, da kann man sich ja kaum gegen 
wehren.

Der letzte Schrei sind Mobilfunkmodems mit integrierter "Software-SIM" 
(iSIM) die ab Werk schon ein Provider-Profil mitbringen das mit einem 
Tarif verknüpft ist. Dazu gibt's dann gleich noch IoT-Cloud-Dienste für 
Updates, Konfig, Datenupload etc. Das ist dann eine 
Rundum-Sorglos-Lösung mit nur einem Chip.

Nur als Beispiel, keine Werbung: Selbst die Telekom hat sowas: 
https://iot.telekom.com/tgkp-resource/blob/84974/aec6acef366732e6310eb44558671be4/iot-embedded-connect-data.pdf 
... das gleiche Modul kann man auch in Form eines Eval-Kits "nRF9151-DK" 
kaufen, welches dann einen vorinstallierten Tarif von Onomondo hat.

Also schau doch mal ob dein IoT-Gerät-Hersteller nicht schon einen Tarif 
anbietet, oder ob du ein Evalkit o.ä. mit integriertem Tarif kaufen 
kannst, oder ob Thinkgsmobile nicht doch passt...?
von Sam (zensam)


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Niklas G. schrieb:
> Sam schrieb:
>> Ich wäre überglücklich, ich suche jetzt
>> schon 2 Wochen.
>
> Hatten wir schon über Thingsmobile geredet? Unterstützt LTE-M und
> verkauft an Privatpersonen.
>
> Btw, die meisten Hersteller von mobilfunkfähigen IoT-Geräten/Modulen,
> insbesondere die mit LTE-M oder NB-IoT, wollen einem doch gleich noch
> einen Tarif/SIM-Karte mit aufschwatzen, da kann man sich ja kaum gegen
> wehren.
>
> Der letzte Schrei sind Mobilfunkmodems mit integrierter "Software-SIM"
> (iSIM) die ab Werk schon ein Provider-Profil mitbringen das mit einem
> Tarif verknüpft ist. Dazu gibt's dann gleich noch IoT-Cloud-Dienste für
> Updates, Konfig, Datenupload etc. Das ist dann eine
> Rundum-Sorglos-Lösung mit nur einem Chip.
>
> Nur als Beispiel, keine Werbung: Selbst die Telekom hat sowas:
> 
https://iot.telekom.com/tgkp-resource/blob/84974/aec6acef366732e6310eb44558671be4/iot-embedded-connect-data.pdf
> ... das gleiche Modul kann man auch in Form eines Eval-Kits "nRF9151-DK"
> kaufen, welches dann einen vorinstallierten Tarif von Onomondo hat.
>
> Also schau doch mal ob dein IoT-Gerät-Hersteller nicht schon einen Tarif
> anbietet, oder ob du ein Evalkit o.ä. mit integriertem Tarif kaufen
> kannst, oder ob Thinkgsmobile nicht doch passt...?


Danke für die hilfreiche Antwort, ich möchte hier auch nicht zu viel 
posten, was mit dem eigentlichenen Beitrag wenig zu tuen hat.

Ich glaube thingsmobile ist dass kleinste Übel, dass war der Anbieter 
mit monatlicher Gebühr für die Nutzung des Portales und Einwahlbebühren 
monatlich für jeden Netzanbieter. Im ersten Moment, sehen solche 
Anbieter immer attraktiv aus, aber wenn man dass kleingedruckte sich 
anschaut, sind leider versteckte Gebühren enthalten.

Nicht jeder will sowas professionell betreiben, oder hat ein 
Gewerbeschein. Vieleicht gibt es ja in Zukunft einen Anbieter, der 
einfach transparent ohne versteckte Kosten IoT prepaid anbietet. Von mir 
aus auch mit Vetrag, dann halt mit günstigen Datenvolumen und prepaid 
mit Mehrkosten pro MB. Für ein Hobbyprojekt, habe ich schon gut in 
Hardware investiert, da müssen es nicht noch hohe Kosten für die SIM 
sein. Am Ende verbrauche ich sowieso extrem wenig Datenvolumen, der 
Tracker soll über einen Bewegungssensor den MC aus dem Tiefschlaf holen 
und dann dass SIM7000G die Positionsdaten, an Trackcar senden. Wenn 
alles so funktioniert, wie ich mir dass Vorstelle soll es ein open 
source Projekt werden, wass sich jeder selber bauen und hosten kann.
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Sam schrieb:
> Nicht jeder will sowas professionell betreiben, oder hat ein
> Gewerbeschein. Vieleicht gibt es ja in Zukunft einen Anbieter, der
> einfach transparent ohne versteckte Kosten IoT prepaid anbietet.

Privatkunden sind halt einfach unattraktiv für die großen 
Telekommunikationskonzerne. Ein privater Kunde der nur winzige 
Datenmengen überträgt lohnt sich für die halt Null. Daher zahlt man eben 
mehr pro Zeit/Megabyte als ein Großkunde der Millionen SIMs pro Jahr 
kauft. Selbst als kleiner gewerblicher Kunde mit ein paar tausend SIMs 
pro Jahr ist man ein mikroskopischer Fisch und muss sich mit 
vordefinierten Standard-Lösungen & Tarifen zufrieden geben.

So schlecht ist der Tarif von Things mobile übrigens auch nicht, 
gewerbliche Tarife sind nicht viel billiger.

Sam schrieb:
> Wenn alles so funktioniert, wie ich mir dass Vorstelle soll es ein open
> source Projekt werden, wass sich jeder selber bauen und hosten kann.

Melde ein Gewerbe an, verkauf die Hardware als Bausatz, kaufe Tarife bei 
einem Provider und liefere die zusammen mit dem Produkt aus. Das Gewerbe 
kannst du direkt anmelden, dir dann ein paar Verkaufsgespräche bei den 
Providern gönnen und bekommst dann auch direkt Zugang zu einem einzelnen 
Tarif zum Testen. Wenn keiner den Bausatz kaufen will (Vorfinanzierung 
durch Crowdsourcing?), verfällt dein Tarif ja nicht... Die interessante 
Frage ist ob man das Gewerbe weiter behalten kann wenn man es beim 
Finanzamt als Liebhaberei anmeldet aber keine Gewinne macht. Ohne 
Gewerbe keine USt-ID und keine gewerblichen Tarife...
von Hannes J. (pnuebergang)


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Niklas G. schrieb:
> Privatkunden sind halt einfach unattraktiv für die großen
> Telekommunikationskonzerne.

Das ist der kleine gewerbliche Krauter, der für 13 Euro bei 1nce eine 
Karte kauft, auch. Nur wird der Krauter bedient während Privatkunden der 
Stinkefinger gezeigt wird.

> Ein privater Kunde der nur winzige
> Datenmengen überträgt lohnt sich für die halt Null.

Ähm, IoT-Karten sind für winzige Datenmengen ausgelegt. 1nce kommt mit 
500 MB / 10 Jahre. Also weniger als 4,2 MB/Monat. Weitere 500 MB kosten 
10 Euro. Fast ein Neukauf der Karte, nur dass du sie nicht austauschen 
musst.

> Melde ein Gewerbe an,

Klar, wenn man sein Leben für eine SIM-Karte verkomplizieren will. Du 
wirst von mindestens folgenden Organisationen gef*ckt:

- Steuer
- Krankenkasse, Rentenversicherung
- IHK wenn du genug Gewinn erwirtschaftest
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Hannes J. schrieb:
> Nur wird der Krauter bedient während Privatkunden der
> Stinkefinger gezeigt wird.

Ja weil er keine Gewährleistung, Rückgaberecht usw. geltend machen kann 
und somit weniger kostet. Der eine gewerbliche Krauter ist sowieso nur 
ein Beifang, solche Angebote zielen auf Serienprodukte. Genau wie die 
Eval-Boards der MCU-Hersteller - die bringen auch keinen Gewinn, werden 
aber in der Hoffnung verkauft, dass man später dann Massen der 
jeweiligen ICs kauft.

Hannes J. schrieb:
> Ähm, IoT-Karten sind für winzige Datenmengen ausgelegt.

Ja, und damit sich das lohnt, würde man in einem Verkaufsgespräch dann 
gerne 1E6 davon pro Jahr verticken. Es verkauft auch kaum mehr wer 
einzelne Schrauben, Nägel, Widerstände - und wenn dann mit ordentlichem 
Aufschlag.

Hannes J. schrieb:
> Klar, wenn man sein Leben für eine SIM-Karte verkomplizieren will. Du
> wirst von mindestens folgenden Organisationen gef*ckt:

Das Leben ist hart!
von Εrnst B. (ernst)


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Hannes J. schrieb:
> Das ist der kleine gewerbliche Krauter, der für 13 Euro bei 1nce eine
> Karte kauft, auch. Nur wird der Krauter bedient während Privatkunden der
> Stinkefinger gezeigt wird.

Für Privatkunden muss der Anbieter KYC sicherstellen (und ist für 
PostIdent&co schonmal ~10€ pro Vertrag los), muss Abhör- und 
Überwachungsschnittstellen bereithalten, hat Berge an 
Verbraucherschutz-Rechten zu beachten usw.
Ein "Krauter" mehr oder weniger macht keinen Unterschied, aber der 
erste Privatkunde kostet das Unternehmen richtig viel, und die Chancen 
genug Privatkunden zu finden, damit sich das irgendwann amortisiert, 
sind eher mau.
von Sam (zensam)


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Εrnst B. schrieb:
> Hannes J. schrieb:
>> Das ist der kleine gewerbliche Krauter, der für 13 Euro bei 1nce eine
>> Karte kauft, auch. Nur wird der Krauter bedient während Privatkunden der
>> Stinkefinger gezeigt wird.
>
> Für Privatkunden muss der Anbieter KYC sicherstellen (und ist für
> PostIdent&co schonmal ~10€ pro Vertrag los), muss Abhör- und
> Überwachungsschnittstellen bereithalten, hat Berge an
> Verbraucherschutz-Rechten zu beachten usw.
> Ein "Krauter" mehr oder weniger macht keinen Unterschied, aber der
> erste Privatkunde kostet das Unternehmen richtig viel, und die Chancen
> genug Privatkunden zu finden, damit sich das irgendwann amortisiert,
> sind eher mau.


Das verstehe ich vollkommen, aber warum funktioniert dass dann für 
normale prepaid Karten. Na klar da wird darauf gesetzt, dass man 
möglichst viel Datenvolumen verbraucht und fleißig das Guthaben auflädt, 
aber dass könnte man ja auch für LTE-M/NB-IoT machen, halt ungemein 
teurer. Natürlich ist der Markt vlt. nur ein Tausendstel so groß und 
nicht so attraktiv, trotzdem besteht ja scheinbar Bedarf.

Ich habe hier Threads gesehen für Sammelbestellungen, bei 
Elektronikbauteilanbietern, vlt. wäre sowas auch für 1nce möglich, aber 
ich denke da gibt es Probleme mit dem Portal zum Einsehen, des aktuellen 
Verbrauches. Aber auf der anderen Seite sind 500 MB weg, dann sind die 
weg, dann holt man einfach eine neue Karte. Es kommt auf den 
Anwendungsfall an, aber z.B. in meinem Fall würden 500 MB ewig reichen, 
außer ich mache beim Prototyping einen Fehler. Ich habe natürlich den 
Quatsch versucht, ohne Identnummer zu bestellen, da ich im Netz gelesen 
habe, dass einige wohl Glück hatten. Der logische Menschenverstand hat 
natürlich rebeliert, aber probieren geht manchmal über studieren, war 
natürlich ein Reinfall.
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Sam schrieb:
> aber dass könnte man ja auch für LTE-M/NB-IoT machen, halt ungemein
> teurer

Also genau das was thingsmobile macht?

Sam schrieb:
> Natürlich ist der Markt vlt. nur ein Tausendstel so groß und
> nicht so attraktiv, trotzdem besteht ja scheinbar Bedarf.

Mobilfunk ist eben enorm komplex, da steckt eine gewaltige Maschinerie 
und ein Geflecht aus Unternehmen dahinter. Für ein paar Bastler mit 
LTE-M Geräten lohnt das halt einfach nicht.

Von wegen Aktivitätszeitraum: Alle Mobilfunkanbieter sind sehr daran 
interessiert, nicht mehr genutzte SIM-Karten zu deaktivieren, um 
Karteileichen zu bereinigen. Wenn man gratis SIM-Karten "ewig" aktiv 
lassen könnte, würde keiner seine ungenutzten Karten sauber kündigen, 
und die Provider würden auf den Kosten sitzen bleiben, die Karten und 
Verträge im System mitzuschleifen. Daher packen die Provider die Kunden 
eben da wo es wehtut, nämlich beim Geld. Ist wie bei den Fahrradleichen 
die alle öffentlichen Fahrradständer blockieren: Weils nix kostet, 
lassen die Leute ihren Schrott herumstehen.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Εrnst B. schrieb:
>> Dass ist genau dass Problem wenn es dann mal einen Anbieter gibt
>> verfällt das Guthaben nach 4 Wochen
>
> Junge... Aktualisiert mal eure Vorurteile.
> Seit 2006 (Urteil vom OLG München gegen O₂, ohne Möglichkeit der
> Revision) darf Prepaid-Guthaben nicht mehr verfallen.

Es muß nur mißverständlich genug formuliert werden, um es falsch zu 
verstehen.

Bei Aldi, Netto etc. kauft man 30 Tage Daten bis zu xx_Gb und evtl. 30 
Tage Telefon-Flatrate, das ist kein Prepaid-Guthaben im Sinne des 
Gerichtsurteils.

Prepaid wie früher ohne Monatskosten ist extrem selten geworden, falls 
es das überhaupt noch gibt. Sowas hatte ich seit 1999 bei der Telekom, 
alle Jahre wurde eine Aufladung gefordert. Gesprächskosten waren 
minutenbasiert mit 39ct sehr teuer und Datenverkehr in 10k-Blöcken 
unbezahlbar.
von Ralf X. (ralf0815)


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Manfred P. schrieb:
> Prepaid wie früher ohne Monatskosten ist extrem selten geworden, falls
> es das überhaupt noch gibt. Sowas hatte ich seit 1999 bei der Telekom,
> alle Jahre wurde eine Aufladung gefordert. Gesprächskosten waren
> minutenbasiert mit 39ct sehr teuer und Datenverkehr in 10k-Blöcken
> unbezahlbar.

Die Prepaidkarten können an sich alle ohne besonderen Tarif aktiviert 
werden und falls mit 28-Tagestarif diverser Pakete aktiviert, kann 
jederzeit dieser Tarif zum Ablauf der 28 Tage gekündigt/geändert werden, 
bei fehlendem Guthaben erlischt der Tarif dann auch automatisch.
Typisch sind dann im "Standard" z.B. 9 ct/min Telefon und pro sms, sowie 
24 ct/mb im Datenverkehr, schwankt aber je Anbieter.
von Sam (zensam)


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Niklas G. schrieb:
> Sam schrieb:
>> aber dass könnte man ja auch für LTE-M/NB-IoT machen, halt ungemein
>> teurer
>
> Also genau das was thingsmobile macht?
>
> Sam schrieb:
>> Natürlich ist der Markt vlt. nur ein Tausendstel so groß und
>> nicht so attraktiv, trotzdem besteht ja scheinbar Bedarf.

Ja im Prinzip hast du Recht, wenn man es herunterbricht, ist es ziemlich 
ähnlich wie bei enem "normalen" Prepaid-Anbieter, nur dass die Kosten 
nicht allein über den Verbrauch gehen, sondern dass man dafür bezahlt um 
zu schauen wieviel man verbraucht hat und Netzeinwahlgebühren.

Also kann man jetzt an der Stelle festhalten, für Privatkunden ist 
thingsmobile (Stand 05 2026) wohl derzeit die Beste Variante. Ohne jetzt 
groß Werbung zu machen, einfach um Leuten die dass gleiche Problem 
haben, lange Recherche zu ersparen.

Grüße
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Sam schrieb:
> nur dass die Kosten
> nicht allein über den Verbrauch gehen, sondern dass man dafür bezahlt um
> zu schauen wieviel man verbraucht hat und Netzeinwahlgebühren.

Ist ja eigentlich auch fair, denn sowohl das Management-Portal als auch 
die Roaming-Abkommen kosten den Provider Geld. Dass man als Privatkunde 
nur das Volumen bezahlt, ist ja schon ein Entgegenkommen der Anbieter, 
um die Kunden nicht zu verunsichern - plus die fixe Grundgebühr 
(deterministische Kosten). Wenn man nie irgendwas überträgt aber dennoch 
ständig ins Netz eingebucht ist verursacht man ja durchaus Kosten und 
belegt auch etwas Sendezeit, die anderen Nutzern nicht zur Verfügung 
steht. Ist zwar nicht viel, aber wenn sich das alle denken...

Aber mal ein anderer Ansatz: DigiKey verkauft ja bekanntlich auch an 
Privatkunden, und die haben eine ganze Kategorie mit SIM-Karten:

https://www.digikey.de/de/products/filter/sim-karten-module-zur-identifizierung-von-teilnehmern/1163

Einige davon kommen direkt mit Tarif, um den zu aktivieren braucht's 
anscheinend keinen Firmennamen: https://dataplans.digikey.com/  Da 
könnte man sich mal durchwühlen ob was davon geeignet ist.

Andere Distributoren haben sowas auch, man braucht halt einen der an 
Privatkunden verkauft. Avnet z.B. hat gleich eigene SIM-Karten und tritt 
als MVNO auf und bietet Dienste fürs eSIM-Provisioning, aber ich glaub 
nur für Firmenkunden und ist auch nicht das was du suchst. Aber es 
zeigt: Mobilfunktarife und SIMs verkauft heutzutage jeder und man kann 
sich kaum dagegen wehren. Wenn man sich in der Branche etwas umsieht und 
nicht "Nein" sagt bekommt man diese Dienste hinterher geworfen... Du 
musst dich aber eher an Händler als an Provider wenden, dieser Markt 
läuft anders als der Endkundenmarkt.

Die Modulhersteller wie Semtech, Telit, ST, Nordic sind schon fast 
beleidigt wenn du nur ein Modul kaufst ohne integrierten Tarif, bei 
Simcom hast du dir einen der wenigen ausgesucht die das nicht haben... 
Geh auf der nächsten Embedded World zu den Modulherstellern und lass dir 
ein paar Eval-Boards mit integrierter SIM+Tarif geben ;-)
von Sam (zensam)


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Niklas G. schrieb:

> Einige davon kommen direkt mit Tarif, um den zu aktivieren braucht's
> anscheinend keinen Firmennamen: https://dataplans.digikey.com/  Da
> könnte man sich mal durchwühlen ob was davon geeignet ist.

Danke für den Tipp werde ich mir mal ansehen. Selbst Amazon verkauft 
massig IoT Karten, aber wenn man in den Kommentaren liest, steht dann 
oft dieses oder jenes funktioniert nicht, oder macht Probleme Sowas 
verunsichert dann doch. Oft funktioniert dass dann vlt. in den USA, aber 
bei uns nicht.
Thingsmobile kann man ja glaube ich jederzeit kündigen und wenn ich 
jemand mit Gewerbeschein finde kann ich dann ja immer noch zu 1nce 
wechseln.
Aus den Gründen die du bereits erwähnt hast, haben die mich gebeten min 
10 Karten zu nehmen, bei meiner let's try it Bestellung. Ich glaube die 
Versandkosten wären genauso hoch wie 1 Karte. 🙈
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Sam schrieb:
> Danke für den Tipp werde ich mir mal ansehen. Selbst Amazon verkauft
> massig IoT Karten, aber wenn man in den Kommentaren liest, steht dann
> oft dieses oder jenes funktioniert nich

Auf Amazon-Kommentare muss man nicht viel geben, genug Leute kriegen es 
einfach nicht hin... Und "Montagsmodelle" wird man bei SIM-Karten wohl 
eher nicht finden.

Sam schrieb:
> Oft funktioniert dass dann vlt. in den USA, aber
> bei uns nicht.

Das lässt sich beim jeweiligen Anbieter herausfinden. Roaming ist 
sowieso ein heikles Thema.

Sam schrieb:
> haben die mich gebeten min
> 10 Karten zu nehmen, bei meiner let's try it Bestellung.

Kein Wunder... Bei uns in der Firma können wir von unserem Provider 
IoT-SIM-Karten auch nur im 10er-Pack bestellen, und die kosten genau 
0,00€ inkl. Expressversand. Geld kosten die erst wenn man sie aktiviert. 
Viele IoT-Anbieter verschenken ihre Probe-SIMs, weil sich der Aufwand 
für die Abrechnung nicht lohnt. Wenn man 100 Kunden je eine Probe-SIM 
inkl. Datenvolumen schenkt und einer davon dann 1E6 im Jahr kauft, sind 
die 100 SIMs sehr gut investiert.
von Michael L. (nanu)


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Sam schrieb:

> Also kann man jetzt an der Stelle festhalten, für Privatkunden ist
> thingsmobile (Stand 05 2026) wohl derzeit die Beste Variante. Ohne jetzt
> groß Werbung zu machen, einfach um Leuten die dass gleiche Problem
> haben, lange Recherche zu ersparen.

Soso. Die Webseite macht aber keinen vertrauenserweckenden Eindruck: Ich 
sehe da weder Impressum, Kündigungsbutton usw. Auf der Privatkundenseite 
steht, daß die SIM-Karte kostenlos sei, um direkt darunter zu schreiben, 
daß eine Aktivierungsgebühr fällig ist. Das ist so in etwa, als werbe 
die Post mit kostenloser Nutzungs des Briefkastens, sebstverständlich 
nur mit gekaufter Briefmarke.

Auf der nachfolgender Seite für den Tarif ohne Grundgebühr steht: "Ohne 
Aktivierungskosten, ohne monatliche Fixkosten, ohne Mindestverbrauch und 
ohne Überraschungen." Im Kleingedruckten steht dann, daß eine 
Mindestgebühr entsprechend 5MB, also 60ct, monatlich fällig ist. Dann 
fallen, wenn ich das richtig verstehe, montl. 30ct pro genutzten 
Netzanbieter an. Dann fallen pro Monat 1€ für die Kontonutzung an. Jetzt 
sind wir dann bei 1,90€ Fixkosten pro Monat und weiterzulesen hab ich 
jetzt keine Lust mehr gehabt..

Und das willst Du empfehlen? Ernsthaft?
von Manfred P. (pruckelfred)


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Michael L. schrieb:
>> thingsmobile (Stand 05 2026) wohl derzeit die Beste Variante. Ohne jetzt
>> groß Werbung zu machen, einfach um Leuten die dass gleiche Problem
>> haben, lange Recherche zu ersparen.
>
> Soso. Die Webseite macht aber keinen vertrauenserweckenden Eindruck: Ich
> sehe da weder Impressum, Kündigungsbutton usw.

.. aber dafür unter Privatkunden - Kostenlose Karte jede Menge 
undurchschaubares Kleingedruckte. Da hat sie dann eine monatliche 
Mindestgebühr, unklare Kosten bei Roamingwechsel und und und.

Ich denke mal, das will man nicht haben.
von Stefan M. (derwisch)


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Εrnst B. schrieb:
> Junge... Aktualisiert mal eure Vorurteile.
> Seit 2006 (Urteil vom OLG München gegen O₂, ohne Möglichkeit der
> Revision) darf Prepaid-Guthaben nicht mehr verfallen. Bei Vertragsende
> hast du bis zur Verjährungsfrist Zeit, dir den Rest überweisen zu
> lassen.

Warum steht dann grundsätzlich dabei "4 Wochen"?

Michael L. schrieb:
> ..aktiviere die Prepaidkarte, wenn Du sie brauchst und kündige sie
> wieder, wenn Du sie nicht mehr brauchst.

Das wär ja totaler Humbug.
Würdest Du Dir so einen Aufwand ans Bein binden?

Die Karte soll einfach im Schrank liegen (dürfen) und auch nach z.B. 2 
Jahren einfach und schlicht funktionieren (wenn noch Guthaben drauf 
ist).
Ich sehe da auch keinen Nachteil für den Anbieter.
Aber irgendwie gibt es das wohl so nicht.

Daher tritt der Thread noch immer auf der Stelle.
Könnte auch beendet werden.
Danke an alle.
von Ralf X. (ralf0815)


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Stefan M. schrieb:
> Warum steht dann grundsätzlich dabei "4 Wochen"?

Du kannst mittels Prepaid  einen 28-Tagestarif für eine bestimmte 
bestimmte "Bis zu" Leistung buchen.
Das ist dann kein Prepaidguthaben mehr.

Falls Du es immer noch nicht verstehst:
Hast Du schon einmal gehört und verstanden, was z.B. eine Monatskarte 
ist?
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Stefan M. schrieb:
> Ich sehe da auch keinen Nachteil für den Anbiete

Die Karte muss in der Datenbank des Providers eingetragen sein, die 
Netzinfrastruktur muss jederzeit die Karte in der Datenbank finden 
können, dadurch wird das Finden der anderen, aktiven Karten 
aufwendiger aufgrund der Datenmenge, der Provider muss Vorratsdaten 
pflegen, die Roaming-Partner müssen die Karte jederzeit erkennen 
können... Es hat schon einen Grund warum alle Provider sehr dahinter 
her sind, solche Schubladenkarten loszuwerden.

Es gibt auch nicht viel Grund Karten zu lagern, man kann sie auch direkt 
kündigen und nach 2 Jahren eine neue kaufen. Heutzutage besser als eSIM, 
verbraucht dann auch kein Material.
von Michael L. (nanu)


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Stefan M. schrieb:
> Michael L. schrieb:
>> ..aktiviere die Prepaidkarte, wenn Du sie brauchst und kündige sie
>> wieder, wenn Du sie nicht mehr brauchst.
>
> Das wär ja totaler Humbug.
> Würdest Du Dir so einen Aufwand ans Bein binden?

Ja, wir machen das so einmal im Jahr, wenn die Dame des Hauses an einem 
Ort, an dem es für sie kein Wlan gibt, Datenvolumen für Laptop und 
Tablet benötigt. Ist eigentlich auch kein großer Aufwand.

> Die Karte soll einfach im Schrank liegen (dürfen) und auch nach z.B. 2
> Jahren einfach und schlicht funktionieren (wenn noch Guthaben drauf
> ist).

Ds ist doch eigentlich mit einer Prepaidkarte auch kein Problem. Ich 
habe ein kleines Handy, daß ich für Notfälle beim Joggen mitnehme. Das 
hat einen Basistarif, bei dem nur Nutzung abgerechnet wird. Alle paar 
Monate mach ich damit mal einen Anruf und ansonsten muß ich halt 
jährlich 15€ aufladen, damit die Karte aktiv bleibt. Mache ich per 
Online-Banking. Das Geld verfällt aber nicht, es sammelt sich an. Muß 
man halt dann mal die Karte kündigen und sich den Restbetrag auszahlen 
lassen.
: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Michael L. schrieb:
> Ja, wir machen das so einmal im Jahr, wenn die Dame des Hauses an einem
> Ort, an dem es für sie kein Wlan gibt, Datenvolumen für Laptop und
> Tablet benötigt. Ist eigentlich auch kein großer Aufwand.

Michael L. schrieb:
> Ds ist doch eigentlich mit einer Prepaidkarte auch kein Problem. Ich
> habe ein kleines Handy, daß ich für Notfälle beim Joggen mitnehme. Das
> hat einen Basistarif, bei dem nur Nutzung abgerechnet wird. Alle paar
> Monate mach ich damit mal einen Anruf und ansonsten muß ich halt
> jährlich 15€ aufladen, damit die Karte aktiv bleibt.

Dann nenne Ross und Reiter mit deren Namen.
von Jack V. (jackv)


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Niklas G. schrieb:
> die Provider würden auf den Kosten sitzen bleiben, die Karten und
> Verträge im System mitzuschleifen.

Nix für ungut, aber die Kosten belaufen sich auf ’nen Eintrag von 
wenigen kB in ’ner Datenbank, und ggf. den Transfer dieser Menge zu 
Roaming-Partnern.

In Zeiten, in denen ’ne popelige Provider-App, die nix Anderes zu tun 
hat, als das verbleibende Restvolumen anzuzeigen, insgesamt über 500MB 
auf dem Gerät beansprucht (Telekom), halte ich es für vertretbar, dem 
Provider das Handling dieser paar Kilobyte zuzumuten.
von Michael L. (nanu)


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Manfred P. schrieb:
> Michael L. schrieb:
>> Ja, wir machen das so einmal im Jahr, wenn die Dame des Hauses an einem
>> Ort, an dem es für sie kein Wlan gibt, Datenvolumen für Laptop und
>> Tablet benötigt. Ist eigentlich auch kein großer Aufwand.
>
> Michael L. schrieb:
>> Ds ist doch eigentlich mit einer Prepaidkarte auch kein Problem. Ich
>> habe ein kleines Handy, daß ich für Notfälle beim Joggen mitnehme. Das
>> hat einen Basistarif, bei dem nur Nutzung abgerechnet wird. Alle paar
>> Monate mach ich damit mal einen Anruf und ansonsten muß ich halt
>> jährlich 15€ aufladen, damit die Karte aktiv bleibt.
>
> Dann nenne Ross und Reiter mit deren Namen.

Ja, ist denn Dein Google kaputt?

Im Notfallhandy hab ich Jamobil easy. Ein gleichwertiges Angebot hat 
doch aber jeder Discounter.

Im anderen Fall taugt jeder Tarif irgendeines Discounters, der genügend 
Datenvolumen bietet.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Michael L. schrieb:
>> Dann nenne Ross und Reiter mit deren Namen.
> Ja, ist denn Dein Google kaputt?

Eine dämliche Antwort, unverschämt.
von Ralf X. (ralf0815)


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Manfred P. schrieb:
> Michael L. schrieb:
>> Ja, wir machen das so einmal im Jahr, wenn die Dame des Hauses an einem
>> Ort, an dem es für sie kein Wlan gibt, Datenvolumen für Laptop und
>> Tablet benötigt. Ist eigentlich auch kein großer Aufwand.
>
> Michael L. schrieb:
>> Ds ist doch eigentlich mit einer Prepaidkarte auch kein Problem. Ich
>> habe ein kleines Handy, daß ich für Notfälle beim Joggen mitnehme. Das
>> hat einen Basistarif, bei dem nur Nutzung abgerechnet wird. Alle paar
>> Monate mach ich damit mal einen Anruf und ansonsten muß ich halt
>> jährlich 15€ aufladen, damit die Karte aktiv bleibt.
>
> Dann nenne Ross und Reiter mit deren Namen.

Ich hatte früher mal haufenweise Sim-Starterpacks bei Lidl gekauft, als 
noch nicht mit viel Firlefanz-Ident aktiviert werden mussten.
EK 5,-€ für 10,-€ Startguthaben, die Freundschaftswerbung brachte 
weitere 10,-€ Guthaben, verteilt auf neue Karte und Werber..
Der eigentliche Provider von "Lidl-Mobile" war Fonic, das ganze lief 
über O2/Telefonica.
Die Karten blieben damals alle quasi "ewig" ohne Nachladung aktiv, 
zumindest wenn einmal jährlich benutzt, auch nach mehrfacher 
Vertragsänderung bei Fonic.
Meine Haupt-Anrufrufnummer für viele läuft darüber, seit sehr langem 
nicht nachgeladen.

2020/01 habe ich einer guten, inzwischen vor über drei Jahren 
verstorbenen Freundin geholfen ihren ersten Mobilfunkvertrag 
abzuschliessen, direkt über Fonic.
Ausser der einmaligen Online-Aufladung über 10,-€ entstanden keine 
Kosten und wurde auch nie etwas nachgeladen.
Smartphone usw. eh von mir.
Gerade mal mit der Simkarte deren Status geprüft, sie ist aktiv und hat 
ein Restguthaben von knapp 4,-€ lt. *101# Codeabfrage.

Also mindestens 5 Jahre nach Aktivierung per Erstaufladung/Ident ist 
diese Fonickarte ohne weitere Auffüllung noch aktiv.

Keine Garantie, dass das bei neuen Abschlüssen auch so ist...
von Sam (zensam)


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Leute pisst euch doch nicht immer ans Bein, ich habe das Gefühl, dass 
Dinge sehr persönlich genommen werden.

Ungünstigerweise ist die Marktsituation, so wie sie ist. Entweder sind 
die Tarife undurchsichtig oder teuer und oder beides. Ich würde mal 
behaupten Mikrocontroller.net ist im deutschsprachigen Raum eine Instanz 
und wenn hier schon keiner so wirklich eine gute Alternative zu den 
genannten kennt, dann ist es schwierig.

Gesetze wie Know-Your-Customer, und technische Besonderheiten, wie 
Multinetzfunktionalität usw. machen es, für Anbieter unattraktiv 
(teurer). Aber auf der anderen Seite der Medaille ist der geringe 
Datenverbrauch, der sich vergolden lässt.

Das hat jetzt nicht mit IoT-SIM zu tuen, aber ich kann mich noch an, 
Zeiten erinnern, da gab es im Real Markt, an der Kasse einen 
Grabbeltisch. Wo es für 10 Euro, ein 0815 no-name Feature phone mit 
einer prepaid Sim mit 10 Euro Guthaben für 10 Euro gab 😂
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Sam schrieb:
> Wo es für 10 Euro, ein 0815 no-name Feature phone mit einer prepaid Sim
> mit 10 Euro Guthaben für 10 Euro gab 😂

Tchibo verkauft die "Nokia" 105 für 30€ inkl. 10€ Guthaben. Ist zwar 
teurer aber dafür hat's auch ein besseres Display und LTE, wichtig wegen 
2G-Abschaltung. Und SD-Karte + FM-Radio - das haben viele 
High-End-Smartphones nicht! ... Vielleicht gibt's da auch mal ein 
Sonderangebot für 10€ ... Das Barbie-Phone kostet leider mehr.
von Sheeva P. (sheevaplug)


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Sam schrieb:
> Das hat jetzt nicht mit IoT-SIM zu tuen, aber ich kann mich noch an,
> Zeiten erinnern, da gab es im Real Markt, an der Kasse einen
> Grabbeltisch. Wo es für 10 Euro, ein 0815 no-name Feature phone mit
> einer prepaid Sim mit 10 Euro Guthaben für 10 Euro gab 😂

Zum Freischalten mußte man aber immer noch einen gültigen 
Lichtbildausweis vorlegen. Denn Telefone, die keinem Besitzer zugeordnet 
werden können... das finden Innenminister aller Art überhaupt nicht 
lustig!
von Εrnst B. (ernst)


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Sheeva P. schrieb:
> Zum Freischalten mußte man aber immer noch einen gültigen
> Lichtbildausweis vorlegen.

Die Ausweispflicht für Prepaid-SIMs wurde 2017 eingeführt.
Die Real-Märkte wurden so 2020 geschlossen.
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