Ok, das ist bis dahin leicht zu verstehen... Aber...
Ich kann das sicher nur im Freien machen weil ich keine reflexionsarme Kammer habe. Mich interessiert primär ein Frequenzband von 30-300MHz. Wie viel Leistung darf ich mir da erlauben ohne als Störer in Erscheinung zu treten? Und ich denke, ich muß im Fernfeld messen, in 1m Abstand dürften die Zahlen wenig aussagekräftig sein, richtig? Dann kommt ja da noch der Gewinn der Antennen und die Streckendämpfung dazu. Ich schätze den Gewinn der Lambda/4 kann ich im Rothammel finden, aber kann ich die Dämpfung einigermaßen genau berechnen?
Ich habe sowieso bei den ersten Versuchen gemerkt, wie schwierig das Thema ist. Natürlich empfange ich in meinem Messraum die UKW- und DAB-Sender, die kommen mit ordentlichen Pegeln rein. Wenn ich jetzt einen 20dB LNA vorschalte, meldet mir der DSA schon zu hohe Pegel am Mischer, weil er ja immer die gesamte Empfangsleistung sieht. Die gesuchten Störpegel kommen da kaum vom Rauschen weg. Ich dachte schon, einen 100MHz-Notch-Filter zu bauen und hinter die Antenne zu schalten, aber ob ich das ausreichend gut hinkriege? Dann bleiben noch die 200MHz vom DAB...
Dann habe ich natürlich stehende Wellen im Raum, das heißt ich stehe vom Stuhl auf und die Meßwerte verändern sich stark. Natürlich will ich im wesentlichen relativ messen, also ohne und mit einer Entstörungsmaßnahme. Und wenn ich jetzt den Freifeld-Antennenfaktor ermittelt hätte, im Raum von 4x4m gilt das vermutlich schon gar nicht mehr richtig?
Bisher habe ich da wenig aussagekräftiges gefunden. Besser klappt das mit Stromwandlern auf Leitungen, um die CM/DM-Ströme zu ermitteln.