Das hier ist der Audioprozessor (bekommt man auch auf Ebay):
https://www.lcsc.com/datasheet/C5121359.pdf
Du könntest prüfen, ob die 5V an Pin 1 jetzt anliegen und ob an Pin 28 ca. 2,2 V anliegen. Dann ist der Chip korrekt versorgt.
Nun machst du eine "Brummprobe", indem du die Eingangs- Pins mit dem Finger berührst (LIN/RIN 1/2/3/4). Irgendwo sollte dann Brummen aus den LSPs kommen. Falls nicht, wiederholst du das am Eingang der Endstufe (da wo die Leiterzüge von Pin 23 + 24 hin führen).
Brummt dort auch nichts, hat ggf. die Endstufe ein Problem.
Du kannst auch mit einem improvisierten "Audiotester" (anderes Gerät mit Aux- Eingang, mit dem du ein Aux- Kabel mit offenen Enden verwendest) prüfen, ob ein Audiosignal aus dem Frontier- Chip kommt. Dazu stellst du einen Radiosender ein, der guten Empfang hat und hältst die Kabelenden an Masse und nacheinander an die Pins (LIN/RIN 1/2/3/4). Dann weißt du, dass der Audioprozessor ein Signal bekommt. Kommt auch aus den Pins 23 + 24 ein (per Lautstärkeregler einstellbares) Signal, liegt es an der Endstufe.
Ich hatte letztens einen solchen Chip getauscht, wonach der Fehler wieder kam. Das Problem war dann eine winzige Unterbrechung der Datenleitung vom Frontier- Modul zum Audioprozessor, sodass dieser immer einen falschen (nicht belegten) Eingang angewählt hatte. Hier waren Brummproben und Signal vom Frontier postitiv - also alles da, es müsste gehen, aber geht nicht.
Nach Überbrückung des Leiterzuges war dann alles gut...