Danke für deine Antwort. Ja, nach einiger Recherche habe ich mir das auch gedacht. Allein, ich sehe es nicht! Ein Widerstand und ein Kondensator parallel geschaltet und in Reihe zu L gefolgt von einem Gleichrichter? Den Kondensator sehe ich wohl (MKP X2 0.22uF/275VAC) aber keinen Widerstand und keinen Gleichrichter...
es ist Seite neun. Der HT7610B ist die Version, die einen Triac ansteuert. Ich verstehe die Funktion eines Kondensatornetzteils nicht volständig und kann es in der Schaltung nicht identifizieren. Zumal der MKP X2 0.22uF/275VAC dann sogar zu klein ausgelegt ist. Im Datenblatt des HT7610B wird darauf verwiesen, bei 230 V Versorgungsspannung einen Kondensator mit 600 V-Verträglichkeit vorzusehen.
Welche Spannung liegt zwischen Pin 8 und Pin 1 des HT7610B an und warum?
Die Wechselspannung wird durch 0.22uF strombegrenzt auf 16mA und durch die Diodenbrücke gleichgerichtet durch die 12V Z-Diode geschickt, also wird der 330uF Siebelko auf 12V aufgeladen und stellt die Versorgungssoannung fur den IC zur Verfügung der nicht mehr als 15mA brauchen darf.
Welche Spannung liegt zwischen Pin D und Pin G des PIR-Sensors an und
warum?
Wenn da GDS dran steht, ist ein JFET enthalten, wie bei einem Elektred-Mikrophon.
Zumal der
MKP X2 0.22uF/275VAC dann sogar zu klein ausgelegt ist. Im Datenblatt
des HT7610B wird darauf verwiesen, bei 230 V Versorgungsspannung einen
Kondensator mit 600 V-Verträglichkeit vorzusehen.
Die meinen dort einen für 600VDC, das erfüllt ein X2 locker.
Hast halt die Billigvariante mit Einweggleichrichtung.
Das ist doch aber nicht der einzige Unterschied. Ich hänge auch nochmal die Abbildung aus dem Artikel mit dran. Für den direkten Vergleich. Oder sieht das nur für meine Augen komplett anders aus?
Hast halt die Billigvariante mit Einweggleichrichtung.
Er hat doch 4 Dioden auf der Platine PLUS eine Z-Diode.
Da ist das Datenblatt sparsamer, 2 Dioden und 2 Z-Dioden.
Und dann gäbe es noch Einweggleichrichtung, aber die müsste HINTER der Z-Diode stattfinden, sonst fliesst kein Wechselstrom über den Kondensator, dann kommt man mit 1 Diode und 1 Z-Diode und doppelt so grossen Kondensator aus.
Und dann gäbe es noch Einweggleichrichtung, aber die müsste HINTER der
Z-Diode stattfinden, sonst fliesst kein Wechselstrom über den
Kondensator
Ja, genau. Habe ich einen Fehler bei der Aufnahme der Schaltung gemacht? Ich habe mir das zig Mal angeschaut. Es ist so, wie ich es ein- und herausgezeichnet habe. Über den X2-Kondensator fließt doch nur noch die postive Halbwelle, also Gleichstrom...
Hier noch ein Bild der Bauteilseite mit weggebogenem X2-Kondensator, damit man die "rote" Diode besser sehen kann. Ich denke, meine gezeichnete Schaltung stimmt. Verstehen tue ich sie überhaupt nicht.
Warum ist die Anode der Zener-Diode mit L verbunden und nicht mit N?
vielen Dank für eure Geduld. Aber leider bin ich wohl doch noch nicht so weit und eure Antworten sind mir deshalb deutlich zu kurz. Mit Schaltnetzteilen geht es eigentlich schon ganz gut.
Korrektur: Der 1M-Widerstand liegt zwischen L und N.
H. H. schrieb:
Falsch.
...du musst doch nur auf deine eigene Zeichnung gucken... das sieht man
sofort dass es nicht stimmt - hast du doch echt gut vorbereitet...!
Ok, korrekt, der 1M-Widerstand liegt nicht direkt zwischen L und N. Geschrieben habe ich es falsch, aber meine Zeichnung ist m.M. nach trotzdem richtig.
Ok, das kann - wie gesagt - sehr gut sein, aber es ist m.M. nach auch nicht der übliche Aufbau eines Kondensatornetzteils. Ich verstehe nicht, warum alles nach der N4007, die ich mit "Gleichrichtung" beschriftet habe, mit L verbunden ist und nicht mit N. Welche Spannung liegt denn jetzt über der Zener-Diode? 1,4 V (wegen 2x N4007)? Wie kann bei diesem Aufbau über dem X2-Kondensator noch Wechselspannung anliegen? Wie zeichnet man den vorliegen Aufbau üblicherweise?
Du meinst, ob sie zur Gleichrichtung/Stromversorgung beiträgt? Ich denke nicht. Über diese Diode und in Reihe mit einem 1M-Widerstand ist der ZC-Pin des HT7610B mit N verbunden. Dieser Pin kann den Nulldurchgang der anliegenden Wechselspannung bestimmen. Keine Ahnung wie, denn er ist (natürlich) nicht (direkt) mit L und N verbunden.
Steht L und N auf der Platine oder hast du das aus den Farben der angeschlossenen Leitungen hergeleitet? So oder so, es ist Wechselspannung und hierzulande ist L und N in Endgeräten nicht fest definiert.
Wenn man beim BM L und N vertauscht wird man keine Lampe - üblich und
vorgeschrieben gegen N - zum leuchten bekommen...da der BM dann N
schaltet...
Ich seh nix, was eine Lampe schalten würde, sondern nur eine LED auf der Platine. Und der ist es egal, wo da L oder N ist. Das gamze sieht so aus wie ein Nachtlicht.
Es ist (war) schon ein Bewegungsmelder. Der Triac, der durch Pin 2 des HT7610B angesteuert wird, befindet sich auf einer anderen Platine, die ich nicht mehr habe. Ursprünglich hat das zusammen mal einen Halogenfluter mit 230W angesteuert. Das Ganze funktionierte bis zum Schluss (etwa 25 Jahre lang und zumindest die letzten acht Jahre auch ohne das Leuchtmittel tauschen zu müssen), allerdings hatte sich die weiße Kunststoffabdeckung vor dem PIR-Sensor (also vor dieser Platine) inzwischen soweit zersetzt, dass sie durch einfaches Berühren zu Staub zerfallen ist. Da habe ich das Ganze gegen einen Bewegungmelder mit LED-Scheinwerfer ausgetauscht. Diese Platine hier ist übrig geblieben.
Aus Spaß an der Freude versuche ich gerne mit interessanten Bauteilen, wie dem HT7610B hier, eigene Schaltungen zu bauen, um etwas zu lernen. Viel Zeit dafür habe ich aber neben Arbeit und Familie natürlich nicht. Ich hatte beruflich noch nie etwas mit Elektronik zu tun.
Die drei Kabel rechts unten auf der Platine (von oben braun, blau, schwarz) sind auf der Platine mit L, N und G beschriftet.
Da G mit Pin 2 des HT7610B verbunden ist, denke ich, dass das G für Gate steht und mit dem Triac auf der anderen Platine verbunden war.