Browseringenieur

#7962546
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Naja, die Herausforderung und das Anforderungsprofil hängt ganz davon ab wie der Status quo bei denen ist.

Stell Dir mal vor Du hast da 5.000 Mitarbeiter die alle noch den Internet Explorer verwenden müssen, da einige Applikationen nur damit laufen.

Das Leid damit einigermaßen zu begrenzen und einen Umstieg auf was moderneres zu organisieren wäre ein ordentliches Stück Arbeit und nichts für einen Fachinformatiker der noch grün hinter den Ohren ist.

Nicht dass ich sicher sagen kann dass es da so ist. Aber möglich wäre es und würde das Anforderungsprofil sicher rechtfertigen.

(Firma: LAPD) #7962557
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Gerd E. schrieb:

Nicht dass ich sicher sagen kann dass es da so ist. Aber möglich wäre es und würde das Anforderungsprofil sicher rechtfertigen.

Ja und? Das macht ein Admin, ein Fachinf Systemintegration. Wozu braucht es für so einen dämlichen Job ein Studium oder anders gefragt welcher Studierte will so einen Scheiss machen? Selbst ein Fachinf. rennt bei solchen Jobs schnell weg.

Aber was red ich, ist halt ÖD, fällt mir immer wieder auf was die für krude Stellen ausschreiben.

Manchmal sieht man auch Anwenderbetreuer, das ist sowas wie Blitzableiter für Admins, damit die mal in Ruhe arbeiten können. Für sowas suchte man einen mit Master, damit der Händchen hält beim elektronischen Formular ausfüllen, wo man hinklicken muss. Vorstellungen haben die in Behörden, da regiert alles nur nicht der Verstand.

: Bearbeitet durch User
#7962569
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Frank D. schrieb:

Jemand der der Browserinstallationen verwalten soll

Vielleicht einfach mal mehr als die ersten paar Zeilen lesen.

Zu den Anforderungen gehört "Erfahrung in der Realisierung von Webapplikationen, idealerweise mit JavaScript", da könnte man auf die Idee kommen, dass es nicht nur um die Browser, sondern auch um darin laufende Web-Anwendungen geht.

Derjenige, der den Text verfasst hat, hatte wohl nicht viel Ahnung von der Materie, aber das ist bei Stellenausschreibungen ja nichts Neues.

Alexander schrieb:

Das kann jeder Idiot.

Dann kannst Du Dich ja darauf bewerben, nachdem Dein letzter Versuch daran scheiterte, dass es zumindest ein bestimmter Idiot nicht konnte:

Beitrag "Zu dumm für den Job"

Gast #7962590
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Hallo Leute,

also ganz ehrlich: auf mich wirkt die Stelle überaus sympatisch! Du lernst viel Neues, kannst etwas bewegen, hast vielfältige Aufgabenbereiche, also wird der Job nie langweilig! Du hast alle Vorteile des ÖD und einen sicheren Arbeitsplatz. Und Du kannst Dir auch mal nen kleinen Patzer erlauben, ohne gleich abgesägt zu werden. ;-) Also derjenige, der dann die Stelle besetzen wird, kann sich glücklich schätzen. So jedenfalls sehe ich die Stellenbeschreibung -- ehrlich!

ciao

Marci

#7962630
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Die Stelle ist doch leicht aufzubröseln. Das ist eine Behörde. Die Oberen haben nicht den Schatten einer Ahnung von diesem ganzen Internet-Neuland.

Plötzlich heißt die Parole "Digitalisierung" und die Oberen versuchen es auf Basis ihres eingeschränkten Weltbilds umzusetzen. Digitalisierung? Das ist doch wenn alles in einen Browser läuft, oder? Die Duckmäuser-Mitarbeiter die es eventuell besser wissen sagen trotzdem "Ja, ja, Chef. Sicher, Chef. Genau, Browser."

Also wird in deren Köpfen der Browser zum Goldenen Kalb um das jetzt getanzt werden muss. Dafür braucht man jemanden als Vortänzer. Der macht irgendwas mit Browsern, weil Browser sind wichtig. Der "Ingenieur Browser" ist geboren. Das ist schließlich schwieriges Neuland.

So holt sich demnächst jemand zwischen 4150 und 6150 € brutto im Monat ab um so etwas was früher ein "Webmaster" war zu spielen.

(Firma: Hobbytheoretiker) #7962655
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Ralf X. schrieb:

RTL II sucht immer wieder Laiendarsteller für echte Unterschichten mit Vergütung ohne Anrechnung auf die Stütze.

Da hatte man ein Casting gemacht um sicherzustellen, dass Kandidatinnen und Kandidaten, die der negativen Darstellung von Rechts entsprechen, vorher ausgesiebt werden. Das hat aber nicht so richtig geklappt, wie ich immer wieder in den Schlagzeilen im Netz lese.

#7962656
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Dieter D. schrieb:

Den Artikel aus dem Spiegel über diese Ausbildungsstätte, dessen Gründerin einen Preis erhielt, hatte vor wenigen Jahren eines Forumsmitgliedes Lieblingsblogger kritisiert.

Du meinst Deinen Lieblingsblogger mit dem weiblichen Vornamen? Der kritisiert doch alles, was mit Frauen zu tun hat, deshalb magst Du den doch auch so gerne. Incels unter sich?

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7962750
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Hannes J. schrieb:

Der "Ingenieur Browser" ist geboren.

Ich habe den Eindruck, dass man heute schon studieren muss, um einen Bleistift ordentlich anspitzen zu können. Blöd ist nur, dass der "Bleistiftanspitzerbachelor" dann meint, er wäre so viel wert und müsse so viel bekommen wie der Ingenieur, der die Maschnine zur Fertigung des Bleistifts konstruiert hat.

Meine Holde ist Hebamme. Das war jahrzehntelang einfach ein üblicher 3 1/2 jähriger Ausbildungsberuf. Seit 2020 ist ein Bachelorstudium Mindestvoraussetzung. Die Studiendauer ist mit 6..8 Semestern genauso lang wie vorher die Ausbildung, die Lerninhalte sind gleich und das Tätigkeitsfeld ist hinterher exakt das selbe. Es gibt also seit 2020 gar keine zwei Bildungsstufen bei Hebammen mehr, weil der Ausbildungsberuf dem Studium zum Opfer gefallen ist. Trotzdem haben die ersten abschließenden Jahrgänge 2023/2024 durch ihr Studium mehr Geld erhalten, weil sie formal einen "höheren" Bildungsabschluss vorweisen konnten. Für deutsche Verhältnisse kam das Einsehen und die Retourkutsche erstaunlich schnell: die Gehälter der "ausgebildeten" und die der "studierten" Hebammen werden gleichgezogen.

BTW: ist euch eure begrenzte Lebenszeit für das kindische Hickhack nicht zu schade?

: Bearbeitet durch Moderator
#7962763
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Lothar M. schrieb:

Ich habe den Eindruck, dass man heute schon studieren muss, um einen Bleistift ordentlich anspitzen zu können.

Ich bin neulich als Fußgänger mit einer ca. 20-jährigen Radfahrerin in Streit geraten. Sie wollte unbedingt auf dem 80 cm breiten reinen Fußgängerweg an mir vorbei. Behinderung, Gefährdung, Nötigung. Am Ende kam sie mit dem Argument, Sie wisse da mehr als ich, sie studiere Jura. So, wie die aussah und sich gab, war sie tatsächlich Studentin.

#7962808
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Meine Holde ist Hebamme. Das war jahrzehntelang einfach ein üblicher 3 1/2 jähriger Ausbildungsberuf. Seit 2020 ist ein Bachelorstudium Mindestvoraussetzung.

Bei mir in der Firma wurde vor kurzem ein neuer Anlagen-Techniker eingestellt. Mit Bachelor. Bisher war das was für Leute mit Ausbildung die sich dann in der Produktion nicht allzu dämlich angestellt haben. Eine Option weniger für Leute die "nur" eine Ausbildung haben. Die Bildungs-Inflation wird doch durch die Firmen getrieben. Jeder der kann studiert, weil die Jobs die man mit einer Ausbildung erreichen kann immer weniger werden.

: Bearbeitet durch User
#7962948
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Hier ist das Management. Die AI hat mir gesagt, es werde zukünftig alle Bleistifte für uns anspitzen. Die Bleistiftanspitzabteilung wird daher aufgelöst.

Ausserdem habe Ich habe die AI beauftragt, eine Umfrage zu machen, was ihr dazu meint, und das Zusammenzufassen. Das Feedback war durchwegs positiv, und es wurden keine Bedenken geäussert.

Falls es noch Fragen gibt, wie z.B. wie die AI ohne physische Existenz Bleistifte anspitzen kann, wendet euch bitte an die AI, sie wird euch gerne weiterhelfen.

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