Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Netzteil ESO1AP aus Medion Nähmaschine


von Harald A. (embedded)


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Habe hier ein Netzteil aus einer Medion Nähmaschine, das nicht 
funktioniert. Liefern soll es (nach Rückmessung der Widerstände am 
TL431) 24V und 5V über einen simplen 7805.

Das Problem ist, das es anfängt zu takten nachdem sich die Spannung am 
Schaltregler R7731 über die Bias-Widerstände auf ca. 12V aufgeladen hat. 
Nach einigen Impulsen unterbricht es, die Betriebsspannung am R7731 
sackt zusammen und das Spiel geht von vorne los. Auf der Sekundärseite 
baut sich etwas Spannung auf, aber natürlich nicht genug. Bei den 
Versuche speise ich das Netzteils über eine Gleichspannungsquelle 100V, 
Strombegrenzung auf 150mA. (Höhere Spannung auch testhalber)

Was ich bis jetzt gemacht habe:
- Alle Halbleiter durchgemessen, Dioden auch auf Sperrspannung.
- MOSFET manuell angesteuert, Strom fließt bis zur Strombegrenzung.
- TL431 samt Optokoppler auf Funktion geprüft. Schaltet sauber bei 
Anstieg auf 24V bis zur Primärseite durch. Optokoppler auch testhalber 
ersetzt.
- Alle Kondensatoren geprüft, auch ESR. 10uF 
Betriebsspannungskondensator ersetzt.
- Netzwerk D/C/R an der Primärspule überprüft.
- Pfad der Strommessung am MOSFET Source überprüft, es bilden sich lt. 
Datenblatt erwartungsgemäß 0,9V-Nadeln aus am CS Pin. Passt zum 
Datenblatt.

Auf den Fotos: Ich musste den 39k Widerstand R321 am TL431 ersetzen, der 
war mir zerbrochen. Das Oszillogramm zeigt in Blau die Gate-Ansteuerung 
des MOSFETs, Gelb der Verlauf der Betriebsspannung des R7731. Was mich 
wundert ist die Tatsache, dass die Spannung nicht höher wird wenn die 
Ansteuerung losgeht.

Das Schaltbild aus der AppNote anbei, entspricht bis auf Kleinigkeiten 
dem Aufbau.

Da der R7731 schwierig zu bekommen ist (oder eher garnicht) möchte ich 
alle Möglichkeiten ausschöpfen, vlt. hat ja jemand noch Ideen.

von Michael B. (laberkopp)


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Harald A. schrieb:
> Bei den Versuche speise ich das Netzteils über eine
> Gleichspannungsquelle 100V,

Zu wenig, das entspricht ja nur 70V~

Nimm genug.

Protokolliere VDD. Wird absacken weil nicht genug über die Hilfswicklung 
kommt.

Harald A. schrieb:
> der war mir zerbrochen

Ausser Betrieb oder war er die Ursache warum es nicht mehr geht?

von Gerd E. (robberknight)


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Harald A. schrieb:
> Das Oszillogramm zeigt in Blau die Gate-Ansteuerung
> des MOSFETs, Gelb der Verlauf der Betriebsspannung des R7731. Was mich
> wundert ist die Tatsache, dass die Spannung nicht höher wird wenn die
> Ansteuerung losgeht.

Ja, das passt nicht. Die ändert sich ja gar nicht.

Sollte irgendwie die Hilfswicklung oder Diode/Widerstand/Kondensator für 
die Versorgungsspannung kaputt sein, hätte ich erwartet dass die 
zusammenbricht und in der Folge dann das Takten des MOSFET beendet wird.

Du schreibst ja auch:

> Nach einigen Impulsen unterbricht es, die Betriebsspannung am R7731
> sackt zusammen und das Spiel geht von vorne los.

und genau das sehe ich auf dem Oszillogramm nicht.

Und auch der Messwert "Vpp" in gelb, also für die Betriebsspannung, mit 
2,2V passt nicht zu dem was ich sonst so für solche Schaltregler-ICs 
kenne. Mit 2,2V wirst Du keinen Netzspannungs-Leistungsmosfet ansteuern 
können.

Meine Vermutung ist erst mal ein Messfehler bei dem Oszillogramm.

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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NT nicht ans Netz, sondern mit dem Labornetzteil 15V direkt am Regler 
einspeisen. Dann das Signal am Gate messen.

Wenn das gut aussieht, dann die 15V zusätzlich an den Zwischenkreis 
anlegen. So lässt sich mit harmloser Spannung alles untersuchen.

von Harald A. (embedded)


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Danke für die schnellen Rückmeldungen. Ja, das Oszibild war ungenügend, 
jetzt besser. Die Spannung steigt bis 14V, dann geht es los. Übrigens 
jetzt mit 200V DC.

: Bearbeitet durch User
von Harald A. (embedded)


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H. H. schrieb:
> NT nicht ans Netz, sondern mit dem Labornetzteil 15V direkt am Regler
> einspeisen. Dann das Signal am Gate messen.
>
> Wenn das gut aussieht, dann die 15V zusätzlich an den Zwischenkreis
> anlegen. So lässt sich mit harmloser Spannung alles untersuchen.

Wenn ich von 0 auf 15V hochdrehe taktet er für exakt 40ms, danach muss 
ich neu starten.

: Bearbeitet durch User
von Gerd E. (robberknight)


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Harald A. schrieb:
> Danke für die schnellen Rückmeldungen. Ja, das Oszibild war ungenügend,
> jetzt besser. Die Spannung steigt bis 14V, dann geht es los. Übrigens
> jetzt mit 200V DC.

Ok, die Frage ist jetzt warum die Versorgung für den Schaltregler über 
die Hilfswindung nicht klappt.

Nachdem Du den Kondensator schon ausgetauscht hast, bleiben noch die 
Hilfswindung selbst, die Lötstellen, die Diode, der Widerstand.

Die würde ich mir als nächstes genauer anschauen, evtl. einseitig 
auslöten und dann vermessen.

von H. H. (hhinz)


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Harald A. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> NT nicht ans Netz, sondern mit dem Labornetzteil 15V direkt am Regler
>> einspeisen. Dann das Signal am Gate messen.
>>
>> Wenn das gut aussieht, dann die 15V zusätzlich an den Zwischenkreis
>> anlegen. So lässt sich mit harmloser Spannung alles untersuchen.
>
> Wenn ich von 0 auf 15V hochdrehe taktet er für exakt 40ms, danach muss
> ich neu starten.

Ah, der Regler hat eine Schutzschaltung gegen defekten Optokoppler, die 
greift so natürlich unbeabsichtigt.

Prüfe R310 und D302.

von Harald A. (embedded)


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15V zusätzlich an den Zwischenkreis: er macht ca. 16 Impulse am Gate, 
dann Ruhe. Spiel wiederholt sich jetzt 18ms.

von Harald A. (embedded)


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H. H. schrieb:
> Harald A. schrieb:
>> H. H. schrieb:
>>> NT nicht ans Netz, sondern mit dem Labornetzteil 15V direkt am Regler
>>> einspeisen. Dann das Signal am Gate messen.
>>>
>>> Wenn das gut aussieht, dann die 15V zusätzlich an den Zwischenkreis
>>> anlegen. So lässt sich mit harmloser Spannung alles untersuchen.
>>
>> Wenn ich von 0 auf 15V hochdrehe taktet er für exakt 40ms, danach muss
>> ich neu starten.
>
> Ah, der Regler hat eine Schutzschaltung gegen defekten Optokoppler, die
> greift so natürlich unbeabsichtigt.
>
> Prüfe R310 und D302.

R310 4,3Ohm, D302 in Ordnung und auch ausgetauscht. Hilfswicklung 
ebenfalls gemessen kleiner 1 Ω

von Harald A. (embedded)


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Ich muss allerdings sagen, dass ich C310 von 10uF (Original) auf 22uF 
erhöht habe, hatte nichts anderes zur Hand

von Gerd E. (robberknight)


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Harald A. schrieb:
> R310 4,3Ohm, D302 in Ordnung und auch ausgetauscht. Hilfswicklung
> ebenfalls gemessen kleiner 1 Ω

Keine Ahnung was die Hilfswicklung für nen Widerstand im Normalzustand 
hat. Könnte durchaus auch höher sein.

Wenn die Lötstellen ok sind dann riecht es für mich nach kaputter 
Hilfswicklung.

von Harald A. (embedded)


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Michael B. schrieb:
> Harald A. schrieb:
>> der war mir zerbrochen
>
> Ausser Betrieb oder war er die Ursache warum es nicht mehr geht?

Mir zerbrochen beim Anlöten eines Stückes Silberdraht.

von Harald A. (embedded)


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Gerd E. schrieb:
> Harald A. schrieb:
>> R310 4,3Ohm, D302 in Ordnung und auch ausgetauscht. Hilfswicklung
>> ebenfalls gemessen kleiner 1 Ω
>
> Keine Ahnung was die Hilfswicklung für nen Widerstand im Normalzustand
> hat. Könnte durchaus auch höher sein.
>
> Wenn die Lötstellen ok sind dann riecht es für mich nach kaputter
> Hilfswicklung.

0,4Ω tatsächlich. Hm, was meinst Du hinz? Im Verhältnis werden es ja nur 
wenige Windungen sein. Ich könnte die Diode mal rauslassen und messen 
was da rauskommt während der wenigen Taktungen. Irgendwie belasten?

von H. H. (hhinz)


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Harald A. schrieb:
> Ich muss allerdings sagen, dass ich C310 von 10uF (Original) auf
> 22uF
> erhöht habe, hatte nichts anderes zur Hand

Passt schon.

von H. H. (hhinz)


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Harald A. schrieb:
> 0,4Ω

Nicht ungewöhnlich.


> Ich könnte die Diode mal rauslassen und messen
> was da rauskommt während der wenigen Taktungen.

Mach das.


> Irgendwie belasten?

Nö.

von Harald A. (embedded)


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So, Aufbau wie folgt: Zwischenkreis und Versorgung R7731 jetzt 15V, 
ständiges Restart wie beschrieben. In diesem Bild jetzt Gelb die 
Gateimpulse, Blau die unbelastete Hilfswicklung gegen GND.

von H. H. (hhinz)


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Trafo in Ordnung.

Sieht nach Überlast auf der Sekundärseite aus.

von Harald A. (embedded)


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Tja, 5V Kreis aufgemacht, 24V Kreis getestet, kein Kurzschluss. 
Merkwürdig. Bin jetzt erstmal weg. bis heute Abend, falls noch jemand 
eine Idee hat.

: Bearbeitet durch User
von Gerd E. (robberknight)


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Wie sieht es denn mit der Spannung an der Hilfswicklung aus wenn Du die 
Bauteile auf der Sekundärseite komplett abklemmst und offen hängen 
lässt?

Dann sollte für einen Moment mehr Leistung an der Hilfswicklung 
ankommen. Bis wieder die Schutzschaltung zuschlägt.

Oder die Hilfswicklung hat doch nen Schluss.

von Harald A. (embedded)


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Danke, werde ich heute Abend versuchen

von Harald A. (embedded)


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Evtl. den ganzen Trafo am Funktionsgenerator testen? Habe ich noch nicht 
gemacht. Aussicht auf Erfolg?

von Gerd E. (robberknight)


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Harald A. schrieb:
> Evtl. den ganzen Trafo am Funktionsgenerator testen? Habe ich noch nicht
> gemacht. Aussicht auf Erfolg?

Das ist nicht ganz so einfach. Weil wenn Du auf der Sekundärseite oder 
Hilfswicklung ein Signal siehst, weißt Du noch nicht ob da dann auch 
ausreichend Leistung drüber übertragen werden kann. Ein Wicklungsschluss 
kann auch irgendwo in der Mitte der Wicklung auftreten - dann sieht zwar 
die Signalform ok aus, aber Amplitude und Leistungsübertragung passen 
nicht.

von H. H. (hhinz)


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Harald A. schrieb:
> Evtl. den ganzen Trafo am Funktionsgenerator testen?

Da tuts der Regler genauso gut.

Gerd E. schrieb:
> Wie sieht es denn mit der Spannung an der Hilfswicklung aus wenn Du die
> Bauteile auf der Sekundärseite komplett abklemmst und offen hängen
> lässt?

Bei immer noch 15V im Zwischenkreis!

von Thomas W. (goaty)


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D301 R311 sieht komisch aus.

von H. H. (hhinz)


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Thomas W. schrieb:
> D301 R311 sieht komisch aus.

Die sind vor dem Gate, und da siehts ja soweit gut aus.

von Mark S. (voltwide)


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Das letzte Oszillogramm sieht mir so aus als ob sekundär, hinter der 
Gleichrichtung, ein Kurzschluss bestände. Speise mal, bei stromlosem 
Primärkreis, mit dem Labornetzteil DC auf den Ausgang und beobachte die 
Stromaufnahme.
Es fällt auf dass hier ein flyback-plateau von vlt 0,7V erreicht wird, 
was zustanden kommen kann bei Kurzschluß hinter Gleichrichtung - 
entweder der Sekundärwicklung oder der Hilfswicklung.
Jedenfalls scheint der controller-chip nicht defekt zu sein, der 
Übertrager auch nicht.

: Bearbeitet durch User
von Harald A. (embedded)


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Wieder da. Ich habe jetzt mal alles mit 15V versorgt und nutze jeweils 
die ersten 40ms Startversuch für Aufnahmen der Spannungen an den 
Wicklungen. Siehe Bilder, Gelb jeweils das Gate, Blau die Spannugnen an 
den Wicklungen, habe GND primär und sekundär hilfsweise verbunden. Alle 
Wicklungen sind dabei offen und nur einseitig jeweils mit GND verbunden. 
Mit ist die harte Begrenzung nach unten nicht ganz klar, ich hätte jetzt 
auch einen Schwinger ins Negative erwartet.

IMG_4108 Hilfswicklung
IMG_4107 5V-Wicklung
IMG_4106 24V-Wicklung

von H. H. (hhinz)


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Das sieht alles gut aus. Der Fehler muss im Bereich der jetzt 
abgeklemmten Sekundärseite zu finden sein.

von Harald A. (embedded)


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Der Witz ist noch, das die Maschine angeblich nie in Betrieb war. 
Gekauft, kurz eingeschaltet, doch nicht gebraucht über Jahre und jetzt 
nach dem Hervorkramen ging nichts mehr.

von Harald A. (embedded)


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H. H. schrieb:
> Das sieht alles gut aus. Der Fehler muss im Bereich der jetzt
> abgeklemmten Sekundärseite zu finden sein.

Okay, will ich gerne glauben. Allerdings fragen ich mich, was ich noch 
tun kann. Die 5V Schiene abgeklemmt da nicht an der Regelung beteiligt. 
In der 24V Schiene kein Kurzschluss feststellbar, auch nicht bei 
Fremdeinspeisung. Gleichrichterdiode probehalber durch eine 1N4007 
ersetzt. Alles ohne Wirkung.

Der TL431 wird schön bei ca. 24V leitend und schiebt Strom durch die 
Optokoppler-LED.

von Gerald B. (gerald_b)


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Harald A. schrieb:
> Die 5V Schiene abgeklemmt

Nur am Ausgang, oder z.B. den 7805 ausgelötet, oder dessen Zuleitung 
durchgekratzt? Kann man ja hinterher wieder flicken, die Leiterbahn.

von Harald A. (embedded)


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Gerald B. schrieb:
> Harald A. schrieb:
>> Die 5V Schiene abgeklemmt
>
> Nur am Ausgang, oder z.B. den 7805 ausgelötet, oder dessen Zuleitung
> durchgekratzt? Kann man ja hinterher wieder flicken, die Leiterbahn.

Die Gleichrichterdiode raus

von Thomas W. (goaty)


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War das Comp Signal, Pin 7 schon als gut befunden worden?

von Mark S. (voltwide)


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ich würde jetzt mal die Einspeisung in den primären Ladeelko von +15V 
ausgehend erhöhen.
Was passiert dann?

: Bearbeitet durch User
von Harald A. (embedded)


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Danke für die letzten beiden Hinweise. Ich habe jetzt mal alles mit 
Netzteilen unabhängig gespeist. Beginnend mit 15V VCC, 15V 
Zwischenkreisspannung und variable Spannung Sekundär 0..30V. Oszilloskop 
an COMP Signal.

Und siehe da, schon bei sehr geringen Spannungen sekundär geht COMP 
sofort auf 0V. D.h. für mich, dass die ersten Messungen bzgl. TL431 
nicht gut genug waren. Da ich den Optokoppler schon getauscht habe 
bleibt nur der TL431 samt Außenbeschaltung.
Habe gerade keinen zur Hand, muss mal gerade irgendeine Warze schlachten 
um einen zu ernten.

EDIT: Das wird so nichts, alles SMD. Ich habe gerade keinen Nerv den da 
ersatzweise reinzutüdeln. Ich habe welche in TO92 bestellt und werde die 
Tage berichten.

Nochmals DANKE für die überaus kompetenten hilfreichen Antworten an alle 
Beteiligten!

: Bearbeitet durch User
von Mark S. (voltwide)


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Hattest Du nicht zuvor korrekte Regelung des TL431 gemessen?

von H. H. (hhinz)


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Mark S. schrieb:
> Hattest Du nicht zuvor korrekte Regelung des TL431 gemessen?

Hatte er wohl Mist gemessen. ;-)

von Harald A. (embedded)


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H. H. schrieb:
> Mark S. schrieb:
>> Hattest Du nicht zuvor korrekte Regelung des TL431 gemessen?
>
> Hatte er wohl Mist gemessen. ;-)

Genau! Ich hatte langsam hochgedreht und beim berechneten Punkt gab es 
den Stromanstieg durch die OK Vorwiderstand. Darauf hatte ich mich 
konzentriert. Offensichtlich leckt der TL431 aber, genug um den OK schon 
vorher zu bedienen

von H. H. (hhinz)


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Dann erzähl mal demnächst was nach Austausch des 431 ist.

von Harald A. (embedded)


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Auf jeden Fall

von Heinrich K. (minrich)


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Harald A. schrieb:
> Gleichrichterdiode probehalber durch eine 1N4007 ersetzt.

Viel zu lahm für Schaltnetzteil.

von H. H. (hhinz)


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Heinrich K. schrieb:
> Harald A. schrieb:
>> Gleichrichterdiode probehalber durch eine 1N4007 ersetzt.
>
> Viel zu lahm für Schaltnetzteil.

Im Leerlauf hier kein Problem.

von Harald A. (embedded)


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Heinrich K. schrieb:
> Harald A. schrieb:
>> Gleichrichterdiode probehalber durch eine 1N4007 ersetzt.
>
> Viel zu lahm für Schaltnetzteil.

Ja, ich weiß, war auch mehr eine Notlösung, da gerade keine bedrahtete 
Schottky zur Hand und ich die Originaldiode samt Kühlkörper nicht 
ständig bewegen wollte. Ansonsten wie Hinz schon sagt, unbelastet kein 
Problem.

von Mark S. (voltwide)


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Harald A. schrieb:
> Offensichtlich leckt der TL431 aber, genug um den OK schon
> vorher zu bedienen

Das ist beileibe nicht die einzige Möglichkeit, bist ein wenig voreilig 
in Deinen Schlußfolgerungen

von Harald A. (embedded)


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Ich höre mir sehr gerne weitere Möglichkeiten an, nur zu!

von Mark S. (voltwide)


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Der TL431 braucht einen Mindeststrom von mehreren 100uA, oberhalb dessen 
er arbeitet. Folglich darf auch die Optokopplerdiode erst so ab ca 0,5mA 
überhapt "anspringen". Wenn nun z.B eine Lötstelle des zughörigen 
parallel-Widerstandes morsch ist, können auch solche Sachen passieren.
Miß mal das Spannungsgefälle über der Opto-LED, so ab 1V etwa beginnt 
die Leitung des OC.

: Bearbeitet durch User
von Harald A. (embedded)


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Mark S. schrieb:
> Der TL431 braucht einen Mindestarbeitsstrom von mehreren 100uA, oberhalb
> dessen er arbeitet. Folglich darf auch die Optokopplerdiode erst so ab
> ca 0,5mA überhapt "anspringen". Wenn nun z.B eine Lötstelle des
> zughörigen parallel-Widerstandes morsch ist, können auch solche Sachen
> passieren.
> Miß mal das Spannungsgefälle über der Opto-LED, so ab 1V etwa beginnt
> die Leitung des OC.

Okay, wir haben den R321 (ersatzweise durch den bedrahteten 39k), R322 
und R323 parallel = 4,4k und den 680ohm als Vorwiderstand für den OK. 
Zusätzlich noch ein C parallel zu REF und C vom TL431. Das war es.

Auf der Primärseite nur ein C parallel zu CE Strecke, E auf GND, C an 
den Schaltregler

von Peter O. (peter_o)


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Was ist denn mit der Lötstelle am positiven Anschluss vom 68µ 
Zwischenkreiselko. Sieht auf dem Foto wie gerissen aus....

von Mark S. (voltwide)


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Und was kommt an der OPTO-LED an bei z.B +10V DC-Ausgang?

von Harald A. (embedded)


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Peter O. schrieb:
> Was ist denn mit der Lötstelle am positiven Anschluss vom 68µ
> Zwischenkreiselko. Sieht auf dem Foto wie gerissen aus....

Das ist tatsächlich eine Spiegelung meiner Tischlupe. Der war auch raus 
und ist frisch verlötet. Trotzdem danke für den Hinweis.

von Mark S. (voltwide)


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Da das Problem nun auf die Regelstrecke eingekreist ist müßtest Du nun 
Fehler eigentlich selbst heraus finden.

von Harald A. (embedded)


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Mark S. schrieb:
> Und was kommt an der OPTO-LED an bei z.B +10V DC-Ausgang?

Guter Punkt, ich werde es voraussichtlich morgen Abend messen.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Falls Dich die Lust verlässt und die Leistung genügt, liegen hier noch 
ein paar MW 25-24 Platinen im Regal. Die 5V müssten drangebastelt 
werden.

von Mark S. (voltwide)


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So kurz vor dem Ziel? Nö!
Eine weitere Fehlermöglichkeit wäre natürlich ein Fehler im 
Spannungsteiler des TL431.

von Harald A. (embedded)


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Manfred P. schrieb:
> Falls Dich die Lust verlässt und die Leistung genügt, liegen hier noch
> ein paar MW 25-24 Platinen im Regal. Die 5V müssten drangebastelt
> werden.

Vielen Dank für den Hinweis! Da das allerdings im Rahmen eines 
Repaircafes repariert wird, haben wir die interne Regelung, dass nur mit 
Originalteilen repariert wird. Jegliche Abwandlung, die ich für mich 
selbst sofort umsetzen würde, machen wir - aus hoffentlich 
nachvollziehbareren Gründen - nicht.

von Harald A. (embedded)


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Mark S. schrieb:
> So kurz vor dem Ziel? Nö!

Sehe ich auch so!

> Eine weitere Fehlermöglichkeit wäre natürlich ein Fehler im
> Spannungsteiler des TL431.

Also schalten tut das Ding ja bei ca. 24V, wie ich eingangs sagte. Nur 
die vorherige Ansteuerung durch - womöglich- Leckstrom hatte ich nicht 
auf dem Schirm. Also von daher ist der Teiler zu 95% I.O.

Schätze mal Di habe ich den TL431. Dann werde ich den einsetzen und 
alles funktioniert. Träum.

von Frank O. (frank_o)


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Manfred P. schrieb:
> Falls Dich die Lust verlässt und die Leistung genügt, liegen hier noch
> ein paar MW 25-24 Platinen im Regal. Die 5V müssten drangebastelt
> werden.

Harald A. schrieb:
> Schätze mal Di habe ich den TL431. Dann werde ich den einsetzen und
> alles funktioniert. Träum.

Bin gespannt.
Auf jeden Fall hat der TL431 schon eine wichtige Rolle,  wenn man die 
Beschreibung im Datenblatt liest.
Was ich allerdings auch dort lese, dass ein zu hoher Strom genau zu dem 
anfangs beschriebenen Verhalten führt.

von Gerald B. (gerald_b)


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Frank O. schrieb:
> Bin gespannt.
> Auf jeden Fall hat der TL431 schon eine wichtige Rolle,  wenn man die
> Beschreibung im Datenblatt liest.
> Was ich allerdings auch dort lese, dass ein zu hoher Strom genau zu dem
> anfangs beschriebenen Verhalten führt.

Ich hatte vor ein paar Monaten ein 5 & 12V NT, das wegen einem 
schwächelnden Zwischenkreiselko in den Hickup gegangen ist.
Solle man nicht gänzlich aus den Augen verlieren. Wobei das hier eher 
unwahrscheinlich zu sein scheint, bei der Rückeinspeisung, quasi von 
hinten.

von H. H. (hhinz)


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von Mark S. (voltwide)


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Meine Glaskugel sagt, der TL431 ist i.O.

von Mark S. (voltwide)


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Harald A. schrieb:
> Also schalten tut das Ding ja bei ca. 24V, wie ich eingangs sagte.

Da hast Du natürlich recht, das hatte ich nicht im Blick

Es ist einfach sehr unwahrscheinlich dass so ein IC nur "ein klein wenig 
kaputt" ist.

: Bearbeitet durch User
von Harald A. (embedded)


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Mark S. schrieb:
> Es ist einfach sehr unwahrscheinlich dass so ein IC nur "ein klein wenig
> kaputt" ist.

Ich bin ja selbst noch skeptisch. Produziert werden die von etlichen 
Firmen, könnte ja sein, dass da mal etwas schiefgeht in Sachen Qualität. 
Das Netzteil macht generell nicht gerade den Eindruck, dass der 
Hersteller auf höchste Qualität gesetzt hat. Ich bin ja schon froh, dass 
es nicht der Schaltregler ist, den bekommt man nämlich nicht mehr. Wäre 
es der müsste ich das Gerät abschreiben.

: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


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Harald A. schrieb:
> Ich bin ja schon froh, dass
> es nicht der Schaltregler ist,

Ich halte den aber immer noch für möglich.
Auch wenn der Strom außen in Ordnung ist, kann der Regler das intern 
anders erkennen.

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Harald A. schrieb:
> Ich bin ja schon froh, dass
> es nicht der Schaltregler ist, den bekommt man nämlich nicht mehr. Wäre
> es der müsste ich das Gerät abschreiben.

Sind diese 24V und 5V nur mit solch einem Netzteil
zu generieren möglich?

von Dieter W. (dds5)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Sind diese 24V und 5V nur mit solch einem Netzteil
> zu generieren möglich?

Natürlich nicht - eine Bastellösung kommt aber laut TO nicht infrage, da 
es sich bei der Maschine um fremdes Eigentum handelt.
Ich wäre in der Beziehung auch pingelig.

von Gerald B. (gerald_b)


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Spätestens, wenn es darum geht, ob wegschmeißen oder Bastellösung, wird 
wohl die Bastellösung akzeptiert werden ;-)

von Frank O. (frank_o)


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Man muss ja nur an diese ganzen LNKs der Waschmaschinen denken.
Da hätte ich sofort ein externes Netzteil genommen und hinterm LNK 
eingespeist. Zumal du genügend Platz in einer Waschmaschine hast, um das 
alles dort unterzubringen.
Pragmatische Lösungen, dort wo sie angebracht sind.

von H. H. (hhinz)


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Frank O. schrieb:
> Zumal du genügend Platz in einer Waschmaschine hast, um das
> alles dort unterzubringen.

*Näh*maschine!

von H. H. (hhinz)


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Gerald B. schrieb:
> Spätestens, wenn es darum geht, ob wegschmeißen oder Bastellösung,
> wird
> wohl die Bastellösung akzeptiert werden ;-)

Mit externem 24V NT.

von Dieter W. (dds5)


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Externes Netzteil bedingt u.U. den Austausch der 
Einspeisesteckverbindung oder festen Kabelanschluss.

: Bearbeitet durch User
von Harald A. (embedded)


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Gerald B. schrieb:
> Spätestens, wenn es darum geht, ob wegschmeißen oder Bastellösung, wird
> wohl die Bastellösung akzeptiert werden ;-)

Siehe auch:
Beitrag "Re: Netzteil ESO1AP aus Medion Nähmaschine"

Entweder fachgerecht repariert oder weg. Da gibt es leider kein "Ja, 
aber". Im Einzelfall bitter aber so ist es. Ehrlich gesagt unterschreibe 
ich das auch vollumfänglich. Es gibt ja auch immer noch die Möglichkeit 
das an Medion zu senden und dort kostenpflichtig reparieren zu lassen.

hhinz schrieb:
> *Näh*maschine!

Genau, die ist pickepacke voll

: Bearbeitet durch User
von Gerd E. (robberknight)


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Auch wenn es hier um eine Nähmaschine geht, kann ich die Einschränkung 
verstehen.

Frank O. schrieb:
> eingespeist. Zumal du genügend Platz in einer Waschmaschine hast, um das
> alles dort unterzubringen.

Und in einer Waschmaschine würde ich das erst recht nicht machen. Denn 
dort hast Du heißes Wasser, damit Dampf und Vibrationen, Vibrationen, 
Vibrationen. Wenn Du da einfach ein Netzteil irgendwo reinbastelst, 
fällt Dir das oder seine Kabel ruck zuck wieder ab.

Das geht natürlich auch in richtig und haltbar, aber das ist nicht mal 
so eben schnell gemacht.

: Bearbeitet durch User
von Torsten B. (butterbrotstern)


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Hat die Nähmaschine einen Namen, Nummer / Hersteller?
Bitte immer ALLE verfügbaren Daten schreiben.
Auf der Platine steht E123995, am Kern EER28-01
vor dem Kühlkörper steht noch was mit M...,  bitte posten!
Das Netzteil findet sich sicher auch in anderen Geräten.

Der Schaltregler R7731 ist von RichPower.
Gibt es ein kompatibles IC?

https://www.kleinanzeigen.de/s-medion+n%C3%A4hmaschine/k0
bringt 210 Treffer ab 5 Euro, da ist gewiss was brauchbares 
(zerlegbares) dabei.

: Bearbeitet durch User
von Harald A. (embedded)


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Torsten B. schrieb:
> Hat die Nähmaschine einen Namen, Nummer / Hersteller?
> Bitte immer ALLE verfügbaren Daten schreiben.

Hat sie bestimmt, habe die Maschine nicht vor Ort. Die Kunden bei uns im 
Repaircafe sind aus Platzgründen gehalten, den Kram in Behältnissen 
wieder mitzunehmen. Nur das Netzteil habe ich, da die Ursache nach 
erster Messung eindeutig war. Ich wüsste aber auch nicht, was das jetzt 
bringen soll. Bis hier lief der Thread ja auch ohne diese Infos in sehr 
guten Bahnen. Wenn es Dir gedanklich hilft, denke dir die Nähmaschine 
einfach weg und tue so, als ob ich nur das Netzteil reparieren möchte.

> Auf der Platine steht E123995, am Kern EER28-01
> vor dem Kühlkörper steht noch was mit M...,  bitte posten!
> Das Netzteil findet sich sicher auch in anderen Geräten.

Da steht Model: ESO1AP.
>
> Der Schaltregler R7731 ist von RichPower.
> Gibt es ein kompatibles IC?

Nach meiner Einschätzung nicht. Wenn Du etwas weißt bitte sagen!

>
> https://www.kleinanzeigen.de/s-medion+n%C3%A4hmaschine/k0
> bringt 210 Treffer ab 5 Euro, da ist gewiss was brauchbares
> (zerlegbares) dabei.

Das raten wir den Kunden auch manchmal, falls wir die Baugruppe 
endgültig aufgeben müssen. Auch wenn unsere Reparaturquote recht hoch 
ist garantieren wir dennoch keine 100% Kundenzufriedenheit oder gehen 
gar in ungefragte Vorleistungen.

: Bearbeitet durch User
von Torsten B. (butterbrotstern)


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Link zum ausführlichen 11-seitigen Datenblatt des Richtek R7731:
https://www.richtek.com/assets/product_file/R7731/DS7731-03.pdf
Pinout:
1 Gate output
2 Vdd supply
3 NC no connection
4 CS current sense
5 RT timing resistor (to gnd)
6 NC no connection
7 COMP compensation
8 GND ground

Bei digikey gab es die 6-polige SMD-Version in Großmengen:
digikey.com/en/products/detail/richtek-usa-inc/R7731AGE/5119815
mit 14-seitigem Datenblatt.
bei Taobao auch die DIP-8-Version
https://ca.world.taobao.com/item/cnF0RHlVN242TDFtU1Qzb21Nby9wdz09.htm
oder AliExpress (5 Stück R7731GN für 2,29 Euro):
https://de.aliexpress.com/item/1005001927718325.html

: Bearbeitet durch User
von Harald A. (embedded)


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Die Aliexpress-Angebote hatte ich gesehen. Da der Aufdruck in den 
Angeboten recht generisch aussieht (stark abweichend von der 
vorliegenden Version) glaube ich nicht so recht an Originalware. Taobao 
habe ich schon mehr vertrauen, aber ich bin mit den notwendigen 
Kaufagenten schon 2x reingefallen (Nehmen den Kauflink an, warten auf 
Überweisung, ne Woche später heißt es das Teil ist nicht kaufbar und bei 
Rückerstattung schlagen die vor man solle sich doch ein Pulli für das 
Guthaben kaufen. Rückerstattung zäh und mit starken Abschlägen). Die 
6-polige Variante wäre für mich privat eine Alternative, im Rahmen des 
Repaircafes scheidet die Bastelei aus. Außerdem wird es daran vermutlich 
nicht liegen. Er reagiert auf alle Signale und erzeugt auch 
Gate-Impulse.

von Harald A. (embedded)


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Harald A. schrieb:
> Mark S. schrieb:
>> Und was kommt an der OPTO-LED an bei z.B +10V DC-Ausgang?
>
> Guter Punkt, ich werde es voraussichtlich morgen Abend messen.

Das war noch offen. Ach, hätte ich die Messung doch vorher gemacht. 
Schon bei 3V auf der 24V Schiene fließen 800uA durch den Optokoppler. 
Uref kann ich für diesen Punkt gerade nicht mehr sagen, aber bei einer 
anderen Einstellung habe ich 1,1V Uref gemessen und es flossen schon 
3mA. Wenn der TL431 raus ist fließt nichts mehr - logisch, aber damit 
kann man auch sonstige Effekte (Leiterbahnen, Oxid etc.) ausschließen.

von Frank O. (frank_o)


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H. H. schrieb:
> *Näh*maschine!

Schätzelein das war ein Beispiel, wo es Sinn macht solche Sachen zu 
ersetzen. Gleichzeitig der Hinweis "Wenn da genug Platz für ein anderes 
Netzteil in der Maschine ist, gleich einbauen!"

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Ich hatte schon viele defekte TL431, das kann also schon mal passieren. 
Macht einen irre, bis man draufkommt, da der kleine Kerl so unscheinbar 
ist.
@TE: den TL431 gibt es in verschiedenen Pinouts, also obacht.

von Harald A. (embedded)


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Matthias S. schrieb:
> @TE: den TL431 gibt es in verschiedenen Pinouts, also obacht.

Danke für den Hinweis. Ich setze den TL431 auch selber gerne in vielen 
Designs an, allerdings ausschließlich SMD. Anfänglich bin ich da auch 
die verschiedenen Pinouts reingefallen. Von daher bin ich auf der Hut.

von H. H. (hhinz)


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Frank O. schrieb:
> Schätzelein

Nainette !

von Frank O. (frank_o)


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Matthias S. schrieb:
> Ich hatte schon viele defekte TL431,

Das ist, zumindest für mich, ein nützlicher Hinweis.

von Frank O. (frank_o)


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H. H. schrieb:
> Nainette

Hat außer dir noch niemand hier gehört.  Jetzt kannst du dir Gedanken 
darüber machen,  ob das nett gemeint war.
Das hatte eine liebe, verstorbene Freundin sehr häufig benutzt und nur 
für Menschen die sie mochte.
So ist es auch bei mir.

: Bearbeitet durch User
von Mark S. (voltwide)


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Es besteht immer noch die Möglichkeit, dass der Referenzteiler 
fehlerhaft ist, oder kannst Du das inzwischen mit Sicherheit 
ausschließen?

von Mark S. (voltwide)


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Harald A. schrieb:
> 1,1V Uref gemessen und es flossen schon
> 3mA. Wenn der TL431 raus ist

ok, dann ist die Sache wohl ziemlich klar

von Harald A. (embedded)


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So, liebe Leute, fast 100 Beiträge für einen defekten TL431. Heute 
Mittag kam der Ersatz mit der Post, interessanterweise exakt der gleiche 
Hersteller. Da ich keine Bestellung bei einem etablierten Anbieter offen 
hatte habe ich notgedrungen beim Premium-Distributor ebay.de bestellt. 
Nun ja, weiß nicht, ob mich exakt der gleiche Hersteller beruhigt, aber 
das Teil funktioniert einwandfrei. Habe die Baugruppe 15min an die 
elektronische Last gehängt, keine Auffälligkeiten.
Die Kundin wird sich freuen, dass die Maschine wieder läuft und ich bin 
um eine Erfahrung reicher. Wie Matthias schon schrieb, offensichtlich 
doch ein Bauteil, welches sich trotz nicht erkennbarer äußerer Einflüsse 
auch mal verabschieden kann.

Lessons learned: Nicht nur die Spannung hochdrehen und schauen, ob sich 
beim berechneten Schaltpunkt etwas tut (das war so) sondern doch etwas 
genauer auf den Strom schauen, der tatsächlich fließt.

von H. H. (hhinz)


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