Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Kontaktproblem bei geringer mechanischer Kraft


von Christian M. (christian_m280)



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Hallo,
nachdem ich meinen Custom-3D-Drucker 
Beitrag "Re: Wiedermal: Problem mit Schrittmotor, diesmal ganz seltsam!" auf Kugelumlauf 
umgebaut habe, muss ich nur noch auf MKS TinyBee mit Marlin Firmware 
umrüsten, dann ist er für alles brauchbar - auch für mein momentanes 
Projekt, einen 3D-Taster. Eigentlich muss er nur 1D abtasten, den Sensor 
habe ich aber wie ein 3D-Taster ausgeführt.

Nun die Ernüchterung: die Kontakte machen Kontakt wenn überhaupt nur im 
zweistelligen Megaohm-Bereich. Wenn ich stärker drücke, dann geht der 
Widerstand schon gegen Null,ich brauche für meine Anwendung aber nur 
einen ganz schwachen Druck, um das Abtaststück nicht zu 
verschieben/verletzen. Es sind gesamt 6 Kontaktstellen, die Stifte sind 
2mm A2 nichtrostender Stahl.

Was habe ich für Möglichkeiten, den Kontaktverlust sauber und 
zuverlässig zu erkennen? Stärkere Feder schliesse ich aus. Stifte habe 
ich mit Iso geputzt. Geht anderes Material? Silber vielleicht? 
Auswertung mit höherer Spannung? Ganz andere Konstruktion?

Hintergrundinformation: Ich möchte ein Werkstück (Plastik o.a.) in einem 
Mesh abtasten, dafür will ich den G30 G-Code nutzen, das funktioniert 
auch auf einem anderen Drucker, wo Marlin drauf ist. Das Raster will ich 
manuell mit einem PureBasic-Programm abfahren, das mir dann eine 
surface-Datei (oder Bilddatei) für OpenSCAD generiert. Im Prinzip würde 
eben auch ein 1D-Taster reichen, wenn das einfacher zu handhaben wäre, 
nur den Druck auf das Werkstück möchte ich gering halten (momentan mit 
dem Taster im Bild 12gr.). Nadel unten ist 0.2mm Federdraht.

Gruss Chregu

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Christian M. schrieb:
> A2 nichtrostender Stahl.

Ziemlich hohe Frittspannung.

von Christian M. (christian_m280)


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H. H. schrieb:
> Frittspannung

Habe ich einen Kohärer gebastelt?

Gruss Chregu

von Rudi (rudils)


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Christian M. schrieb:
> Es sind gesamt 6 Kontaktstellen, die Stifte sind
> 2mm A2 nichtrostender Stahl.

Ganz falsches Material!
Wenn du eine ungebrauchte Steckerleiste hast, kannst du ein Paar 
Kontaktifte rausziehen. Die sind meist vergoldet und damit 
kontaktfreudig.

von H. H. (hhinz)


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Christian M. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Frittspannung
>
> Habe ich einen Kohärer gebastelt?

Nö.

https://de.wikipedia.org/wiki/Frittspannung

Nicht zu dünn hartvergoldete Stifte würden wohl funktionieren.

von H. H. (hhinz)


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Rudi schrieb:
> Wenn du eine ungebrauchte Steckerleiste hast, kannst du ein Paar
> Kontaktifte rausziehen. Die sind meist vergoldet

Aber meist hauchdünn.

von Rudi (rudils)


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H. H. schrieb:
> Aber meist hauchdünn.

Er will ja auch nur mit wenig Kraft ran.

von Michael B. (laberkopp)


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Christian M. schrieb:
> Was habe ich für Möglichkeiten, den Kontaktverlust sauber und
> zuverlässig zu erkennen?

Vergolden, vernickeln unter Schutzatmosphäre, oder höhere Spannung. 
Cadmium und Quecksilber sind ja out.

Edelstahl ist daher edel weil er eine Schutzschicht bildet, ähnlich wie 
Aluminium(oxid).

von Rudi (rudils)


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H. H. schrieb:
> Ziemlich hohe Frittspannung

Mann, wenn ich vor 60 Jahren in der Lehre diesen Begriff gekannt hätte, 
dann hätte ich mein damaliges Problem lösen können. Dieser Tipp kam wohl 
zu spät.

von H. H. (hhinz)


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H. H. schrieb:
> Nicht zu dünn hartvergoldete Stifte würden wohl funktionieren.

Ich hätte da welche, gegen Versandkosten.

von Christian M. (christian_m280)


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Dann läuft es wohl wirklich auf vergoldet raus. Habe mal mein 
Sammelsurium durchsucht: Einzelkontakte von IC-Sockeln - blöder 
Formfaktor, und Pfostenstecker im 2mm Raster - ziemlich filigran. 
Vielleicht findet man bei TME etwas zum Missbrauchen...

Gruss Chregu

von Christian M. (christian_m280)


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H. H. schrieb:
> Ich hätte da welche

Oh danke Hinz! Könntest Du mir 10 abtreten?

Gruss Chregu

von H. H. (hhinz)


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Alternativ ginge natürlich auch eine deutliche Erhöhung der Spannung am 
Kontakt, und dann halt Pegelwandlung für den Controller.

von H. H. (hhinz)


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Christian M. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Ich hätte da welche
>
> Oh danke Hinz! Könntest Du mir 10 abtreten?

Kein Problem. Alles weitere dann per PM.

von Christian M. (christian_m280)


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Welche Spannung schlägst Du vor? Dann noch mal 6... Oder die 3 separat 
und dann verUNDen...

Gruss Chregu

von H. H. (hhinz)


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Christian M. schrieb:
> Welche Spannung schlägst Du vor?

Bei 1.4301 mindestens 48VDC.

von Harald K. (kirnbichler)


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Gegenentwurf:

Keinen elektrischen Kontakt herstellen, sondern eine Blende vor einer 
Lichtschranke verschieben.

Oder einen Magneten vor einem Hallsensoren.

Oder einen Ferritkern in einer Spule, oder ein Dieelektrikum in einem 
Plattenkondensator.

In allen Fällen hängt die Betätigungskraft Deines Tasters nur von der 
Reibung des bewegten Elements und der Rückstellkraft einer Feder ab - 
auf die Du auch verzichten kannst, wenn Du senkrecht nach unten 
abtastest und die Schwerkraft zur Hilfe nimmst.

Einen fertigen entsprechenden Taster, bereits mit Auswerteelektronik 
gibt es als Druckbettnivellierer für 3d-Drucker:

https://www.creality3dofficial.com/de/products/creality-bl-touch

von Christian M. (christian_m280)


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Aber es braucht Weg!

Gruss Chregu

von Harald K. (kirnbichler)


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Christian M. schrieb:
> Aber es braucht Weg!

Ja, und? Der Beschreibung am Threadanfang habe ich nicht entnehmen 
können, daß der nicht zur Verfügung steht.

von Nemopuk (nemopuk)


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Ich würde nicht nur die Spannung erhöhen, sondern auch den Strom, damit 
der Kontakt langfristig funktionsfähig bleibt. Aus dem Bauch heraus 
würde ich mit 10 mA anfangen.

von H. H. (hhinz)


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Christian M. schrieb:
> Aber es braucht Weg!

Jetzt so um die 1500km Luftlinie.

Mal sehen wie lange das Päckchen unterwegs sein wird.

von Lu (oszi45)


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H. H. schrieb:
> al sehen wie lange das Päckchen unterwegs sein wird.

Flaschenpost auf der Donau kann Jahre brauchen? Meine Idee wären 
Reedkontakte gewesen, wenn es mechanisch möglich ist.

von Lutz K. (Firma: private) (lutz66)


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H. H. schrieb:
> Christian M. schrieb:
>> Aber es braucht Weg!
>
> Jetzt so um die 1500km Luftlinie.
>
> Mal sehen wie lange das Päckchen unterwegs sein wird.

Sinniger Beitrag

Aber was ich hier jetzt noch nicht gelesen habe, Messtaster sind doch 
meist als Öffner aufgebaut oder nicht, zumindest wenn es rein 
mechanische Taster sind, ist doch einfacher, wenn ein Strom fließt die 
"kleinste Änderung" Richtung weniger Strom als Kontakt zu interpertieren 
als "den Aufbau" des Stromfluss durch Oxidschichten, bis der milli Ohm 
erreicht brauchts mehr Druck und Spannung, wo legt man die 
Entscheidungsschwelle, 10 Ohm 1 Ohm oder was. Wenn der von Milli Ohm 
hoch geht, ist klar, die Änderung ist der Kontakt. Sicher ein paar 
Störungen gibt es da auch, aber es sollte einfacher sein.

Auch das lässt sich in weniger Präzsion im 3D Druck herstellen, auch als 
2D Taster noch recht simple. Wenn die Vorrichtung verwindungssteif ist 
brauchts du weniger als 10-50 um Weg abhängig wie präzise es gebaut 
wird, Profi Taster brauchen weniger als 1 µm.

von Lutz K. (Firma: private) (lutz66)


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Christian M. schrieb:
> Aber es braucht Weg!
>
> Gruss Chregu

Es gibt auch messende Mess-Taster die nicht nur schalten sondern über 
Weg eine Messgröße liefern.
Das ist bei Aufbauten ohne die nötige Steifigkeit manchmal genauer. Weil 
wenn der Schalter das Signal gibt und der Aufbau in sich 
wackelt/vibriert dann ist diese Position "fehlerhaft" bei der du das 
Signal detetktierst.

Mit einem messenden Taster kann man einen Schwellwert festlegen, 
entweder per Software AD Eingangswert oder auch Komparator µC intern 
oder externen Komparator, der löst den Interrupt aus, was deinem 
Schaltsignal entsprechen könnte.
Der Clou ist aber jetzt, die Vorrrichtung steht jetzt, wenn man wartet 
dann vibriert/bewegt sich nichts mehr, dann liest man das Siganl des 
messenden Tasters und verrechnet es entsprechend mit der Position wo 
dein Messportal gerade steht.

--- Ein bisschen Off Topic ---

Das ist langsamer, dafür aber genauer. Aber meist schneller als wenn man 
mit einem schaltenden Taster so langsam fährt das man die Vibrationen 
vermeidet. Da ist die Lösung meist so, das man die Punkte zweimal 
anfährt wenn es genau sein soll, zuerst schneller, man registriert wo er 
schaltet, fährt dann um die Messunischerheit zurück und fährt das kleine 
Stück dann langsamer an.

Messsoftware macht da noch mehr, sprengt dann aber hier den Rahmen

von Christian M. (christian_m280)


Angehängte Dateien:

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Ich habe mir das Abtastprinzip natürlich schon hin und her überlegt. 
Aber mech. Taster, Lichtschranken brauchen eben diesen Weg, an dem die 
Tastspitze genau parallel geführt werden muss! Somit ist dieses Prinzip 
mit den drei Leitenden Punkten (hat das einen Namen?) schon bestechend 
einfach! Kaum berührt die Spitze => Trigger, rutscht die Spitze ab => 
Trigger!

Ich kenne den BT-Touch, habe dann für das Bed-Mesh einen kleinen 
Näherungssensor verwendet. Für das Bed-Leveling muss ja nur die Z-Achse 
genau sein!

Das Bild anbei vermittelt, was ich unter anderem abscannen will. Das 
wird dann skaliert und ausgedruckt.

Gruss Chregu

von Walter T. (nicolas)


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Für reine Z-Abtastung nutze ich statt eines Meßtasters eine digitale 
Meßuhr. Das hat den angenehmen Vorteil, das alles im Eilgang gefahren 
werden kann.

https://www.youtube.com/watch?v=vRiGV47Fyag

: Bearbeitet durch User
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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warum können da eigentlich keine Microschalter ran?

von Walter T. (nicolas)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> warum können da eigentlich keine Microschalter ran?

2 mm Schaltweg sind pro Abtastung 2 mm mehr im Kriechgang.

von Rudi (rudils)


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Harald K. schrieb:
> Oder einen Magneten vor einem Hallsensoren.

Gibt es hier:
Beitrag "[V] Präzisionstaster, prellfrei (Halleffekt)"

von Christian M. (christian_m280)


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H. H. schrieb:
> Mal sehen wie lange das Päckchen unterwegs sein wird.

Danke Hinz, das Päckchen ist vorhin angekommen! Und danke für die 
Reserve!

Mache mich gleich ans ausmessen und Neudesignen der Druckteile!

Unterdessen ist jetzt auch der Drucker fast fertig auf MKS TinyBee 
umgerüstet. Er zickt noch ein bisschen mit dem G30 rum, aber das kommt 
noch. Fast einen Tag hat es mich gekostet bis ich rausgefunden habe, 
dass bei einem Board immer die erstprogrammierte Firmware lief. Die 
wurde von einem anderen Rechner aus gebrannt, aber genau gleiche VS 
Studio Version. Clean, Build und Upload liefen auch identisch und 
erfolgreich durch, aber die Aenderungen wurden nicht "übernommen". Zum 
Glück hatte ich noch ein drittes Board, da ging alles problemlos. Hat 
der ESP32 irgendwie zwei Bereiche oder so?

Gruss Chregu

von H. H. (hhinz)


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Christian M. schrieb:
> Danke Hinz, das Päckchen ist vorhin angekommen!

Ging ja recht flott.

> Und danke für die Reserve!

Ich dachte, dass ein paar mehr als die unbedingt nötigen 9 Stück kein 
Fehler sein wird. Halte sie in Ehren, auf jedem Kontakt ist Gold für 
etwa 1€ drauf.

von Christian M. (christian_m280)


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H. H. schrieb:
> ein paar mehr als die unbedingt nötigen 9 Stück

Darum bescheiden

Christian M. schrieb:
> Könntest Du mir 10 abtreten?

H. H. schrieb:
> Halte sie in Ehren

Ui, und ich muss sie noch ein bisschen "modifizieren"... Aber nur 
hinten!

Schönen Abend!

Gruss Chregu

von H. H. (hhinz)


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Christian M. schrieb:
> Ui, und ich muss sie noch ein bisschen "modifizieren"... Aber nur
> hinten!

Du wirst uns ja bestimmt das Ergebnis präsentieren.


> Schönen Abend!

Der Zug rauscht durch die Nacht, Marseille ist bald in Sicht.

von Muck (Gast)


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Michael B. schrieb:
> [...] und Quecksilber sind ja out.

Ich kapere mal den Faden, einfach weil interesting. Hier im 
Zählerschrank aufm Flur liegen wenige Hg-Tropfen, vmtl. aus einem 
ehemaligen Zeitschalter entkommen. Könnte ich mit einer Spritze/Pipette 
retten.

In alten Bastelbüchern aus den 60-ern gabs Anleitungen zum Bau von 
Bewegungsmeldern im Minirohr einer Feinsicherung, mit Teer verkapselt, 
z.B. in einer Tierpuppe eingebaut, um die Augen (Taschenlampenbirnen) 
leuchten zu lassen.

Was sonst damit anstellen, außer mit Goldkontakten zu spielen?

https://www.youtube.com/shorts/Ab-EUtekTSs

Naja, ziemlich giftiges Zeug, oder?

von Muck (Gast)


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H. H. schrieb:
> Der Zug rauscht durch die Nacht, Marseille ist bald in Sicht.

eine kurze Suche ergibt diesen Link:
https://www.google.com.br/url?sa=t&source=web&rct=j&opi=89978449&url=https://cdn-assetservice.ecom-api.beck-shop.de/productattachment/readingsample/15257449/36359417_leseprobe%2520marseille%25201940.pdf

schon die ersten Tage 1935 sind absolut lesenswert, danke.

von Nemopuk (nemopuk)


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Muck schrieb:
> Ich kapere mal den Faden, einfach weil interesting

Nicht gut. Dein Thema ist ein anderes. Und unglaubwürdig ist deine Story 
obendrein, denn Quecksilber verdampft bei Zimmertemperatur.

von H. H. (hhinz)


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Den Troll einfach ignorieren.

von Christian M. (christian_m280)



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Es funktioniert! Zuverlässig und sehr empfindlich!

Hier noch ein kurzes (Vertical-)Video:

https://youtube.com/shorts/IaR7amSkxCU

G30 zickt immer noch rum, obwohl fast die identische Firmware auf einem 
anderen Drucker wo es funktioniert!

Jetzt noch die Host-Software!

Gruss Chregu

von H. H. (hhinz)


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Christian M. schrieb:
> Es funktioniert! Zuverlässig und sehr empfindlich!

Prima! Da hat sich die Aktion ja gelohnt.

von Walter T. (nicolas)


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Christian M. schrieb:
> Es funktioniert! Zuverlässig und sehr empfindlich!

Nett!

Wie bekommst Du die angetastete Koordinate wieder aus dem Drucker 
heraus?

von Christian M. (christian_m280)


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Bei G30 antwortet der Drucker:
1
echo:busy: processing<\n>
2
Error:Probing Failed<\n>
3
X:58.00 Y:50.00 Z:10.86 E:0.00 Count X:124410 Y:107250 Z:24003<\n>
4
ok<\n>
bei "Z:" habe ich dann die Höhe, oder alternativ die Schritte beim 
zweiten "Z:"

Gruss Chregu

von Walter T. (nicolas)


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Danke, ich hätte nicht gedacht, dass es so einfach geht. Ich habe die 
G-Code-Schnittstelle bis jetzt nur einseitig genutzt.

von Christian M. (christian_m280)


Angehängte Dateien:

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Der erste Probescan hat 2 Stunden gedauert mit dem momentanen 
Abtastverfahren.

Der Ausschnitt ist 10x10mm gross, Scanauflösung 0.2mm, 2500 Punkte.

Gruss Chregu

von Tom H. (toemchen)


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Muck schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Der Zug rauscht durch die Nacht, Marseille ist bald in Sicht.
>
> eine kurze Suche ergibt diesen Link:
> 
https://www.google.com.br/url?sa=t&source=web&rct=j&opi=89978449&url=https://cdn-assetservice.ecom-api.beck-shop.de/productattachment/readingsample/15257449/36359417_leseprobe%2520marseille%25201940.pdf
>
> schon die ersten Tage 1935 sind absolut lesenswert, danke.

Hoppala, dankeschön. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dieses Zitat zu 
googeln. Was für ein schräges Ereignis, in einem technischen Forum 
nebenbei einen Literaturtipp zu finden. Ist jetzt auf der Wunschliste 
für Weihnachten, vielleicht klappts noch.

von Muck (Gast)


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Nemopuk schrieb:
> Nicht gut. Dein Thema ist ein anderes. Und unglaubwürdig ist deine Story
> obendrein, denn Quecksilber verdampft bei Zimmertemperatur.

keine Ahnung, aber davon sehr viel.

H. H. schrieb:
> Den Troll einfach ignorieren.

Ich ignorier da lieber diesen Lolek & Bolek und den Klolek. Du bist 
raus.

von Christian M. (christian_m280)


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Erste funktionierende Version der automatischen Scan-Software für 
3D-Taster, die auf "G40" reagieren:

https://github.com/Chregu73/Nadir-3D

Programmiert in PureBasic und kompiliert für Windows x64. Empfohlen ist 
noch die Installation von OpenSCAD für Live-Visualisierung!

Momentan optimiert und getestet mit MKS TinyBee. Für andere Plattformen 
muss bei Interesse angepasst werden (z.B. CR/LF beim Senden/Empfangen).

Gruss Chregu

von Walter T. (nicolas)


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Mich würden ja Bewegtbilder interessieren, wie so ein Scan 
geschwindigkeitsmäßig abläuft (es müssen ja nicht die kompletten 2 
Stunden sein).

: Bearbeitet durch User
von Christian M. (christian_m280)


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von Christian M. (christian_m280)


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Christian M. schrieb:
> Lesenswert?
>
>   -1

Warum? Dann lösch ich es wieder!

Gruss Chregu

von Christian M. (christian_m280)


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Und noch der M119-Modus:

https://youtu.be/Yg3Xy-392Go

Gruss Chregu

von Walter T. (nicolas)


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Ein paar Sekunden lang hat es ziemlich irritiert, dass sich da etwas 
bewegt, ohne dass die Spindel im Hintergrund arbeitet; aber ansonsen 
sind die Videos sehr aufschlußreich.

Ich finde es interessant, wie schnell jeder Tastpunkt geht. Wenn ich mit 
der Meßuhr fixe Z-Punkte anfahre, geht es auch nicht schneller.

Das Haupt-Problem - die begrenzte Steifigkeit in der X-Y-Ebene, sieht 
man auch gut.

Also danke fürs zeigen. Ich fand es sehr interessant.

Edit: Zu den Punkten: Ein Beitrag ohne Minuspunkte taugt nichts. Die 
sind als Qualitätsmerkmal zu sehen, dass der Beitrag überhaupt gelesen 
wird.

: Bearbeitet durch User
von Andreas (andreas6)


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Es irritiert, dass sich der Kopf seitwärts bewegt während der 
Drahtabtaster auf dem Objekt aufsitzt. Ich hätte erwartet, dass die 
Abtastung ohne XY-Bewegung erfolgt.
Also Zielpunkt anfahren, absenken bis Kontakt, anheben (wie weit wäre zu 
klären) und dann erst weiter bewegen.
Der jetzige Ablauf ruiniert jeden Abtaster, der ein wenig steif ist.

MfG. Andreas

von Christian M. (christian_m280)


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Walter T. schrieb:
> Das Haupt-Problem - die begrenzte Steifigkeit in der X-Y-Ebene, sieht
> man auch gut.

Meinst Du dass der Kopf sich seitlich bewegt? Das ist ja gewollt, damit 
er bei jeder Berührung sicher anspricht!

Oder dass sich der Draht selber verbiegt? Habe 0.2mm Wolfram-Draht 
bestellt.

Andreas schrieb:
> Es irritiert, dass sich der Kopf seitwärts bewegt während der
> Drahtabtaster auf dem Objekt aufsitzt.

Ja das ist der momentane Algorithmus für den M119-Scan. Stimmt, kann ich 
noch ändern! Habe halt mehr erwartet von dem Modus. Das annähern in 
0.1mm Schritten geht nicht wirklich so schnell. Dann kommts auf das 
separate Fahren auch nicht mehr an.

Gruss Chregu

von Walter T. (nicolas)


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Christian M. schrieb:
> Oder dass sich der Draht selber verbiegt? Habe 0.2mm Wolfram-Draht
> bestellt.

Ja, genau. Der Draht verbiegt sich (1. Knickfall). In X-Y--Ebene sieht 
man den Fehler ja förmlich. Auf den Z-Fehler zum Glück kaum Einfluss.

Das war auch nicht als Abwertung gemeint. Ich finde das Projekt 
eindrucksvoll. Erst wenn man die Sachen betrachtet, die nicht so toll 
funktionieren, weiss man den großen Teil, der gut gelöst ist, so richtig 
zu schätzen.

: Bearbeitet durch User
von Christian M. (christian_m280)


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Walter T. schrieb:
> Der Draht verbiegt sich

Ich denke, dass ist kein Problem. In dem Moment hat er ja schon 
aufgesetzt - und der Kontakt ausgelöst! Oder beachte ich etwas nicht?

Ich bin froh um jeden Hinweis. Ich habe die Software "blind" 
geschrieben, ohne 3D-Drucker, weil ich auf Arbeit war. Nur einen 
rudimentären Simulator habe ich benutzt über com0com. Jetzt bin ich 
diese Woche zu Hause und muss alles verbessern was ich kann. Nachher 
muss ich wieder einen Monat blind programmieren.

Gruss Chregu

von Andreas (andreas6)


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Es wäre zu überlegen, ob die Hardware nicht bereits eine solche 
Abtastung unterstützt. Ich habe mich mal mit Marlin (Firmware) befasst 
bis mein alter Drucker damit fehlerfrei lief. Das war damals die letzte 
Version. Dort gingen bereits Bettabtastungen in vielfältiger Art und 
Weise zur Einmessung auf das ungerade Druckbett. Habe ich nicht weiter 
verfolgt, da keine Abtasthardware vorhanden war.

MfG. Andreas

von Christian M. (christian_m280)


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Andreas schrieb:
> ob die Hardware nicht bereits eine solche
> Abtastung unterstützt.

Ja, schon, für das Auto-Leveling. Aber:

-Mesh wird in EEPROM gespeichert -> limitierte Anzahl Punkte
-EEPROM muss dann ausgelesen werden -> Host-Rechner sowieso nötig
-mit Host-Rechner volle Kontrolle möglich
-Firmware: "Don't use more than 15 points per axis, implementation 
limited."

Christian M. schrieb:
> "G40"

Mein Fehler: "G30"!

Gruss Chregu

von Walter T. (nicolas)


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Christian M. schrieb:
> Ich denke, dass ist kein Problem. In dem Moment hat er ja schon
> aufgesetzt - und der Kontakt ausgelöst! Oder beachte ich etwas nicht?

Gute Frage. Ich kenne Meßtaster so, dass erst das Wiedereinschalten beim 
Zurückfahren für den Meßwert genutzt wird. So kann man schneller 
anfahren und muss in langsam und genau nur den Federweg zurücklegen.

Als Nebeneffekt kann man so auch viele Referenzschalter, 
Werkzeuglängentaster etc. an nur eine Stromschleife hängen.

Aber ich weiß natürlich nicht, wie das bei Dir gelöst ist.

: Bearbeitet durch User
von Christian M. (christian_m280)


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Walter T. schrieb:
> Ich kenne Meßtaster so, dass erst das Wiedereinschalten beim
> Zurückfahren für den Meßwert genutzt wird. So kann man schneller
> anfahren und muss in langsam und genau nur den Federweg zurücklegen.

Ahh, ja das ist schlau! In der Merlin-Firmware ist aber schon das 
Auslösen der Trigger!

Gruss Chregu

von Rainer W. (rawi)


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Christian M. schrieb:
> Walter T. schrieb:
>> Der Draht verbiegt sich
>
> Ich denke, dass ist kein Problem. In dem Moment hat er ja schon
> aufgesetzt - und der Kontakt ausgelöst! Oder beachte ich etwas nicht?

Solange die Verbiegung im elastischen Bereich bleibt, ist das ok. Sobald 
sie inelastisch wird, stimmt die Aufsetzkoordinate für die nächste 
Messung nicht mehr.

von Thomas R. (thomasr)


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Diese Art Stifte gibt es für die Gestaltung von End-of-Line 
Testern/Programmierern von den großen Elektronikhändlern für kleines 
Geld in allen erdenklichen Varianten. Lang, kurz, mit Feder, ohne Feder, 
mit Spitze, mit Teller etc.

Haben wir im Labor immer in hunderten im Vorrat (gehabt, bin ja 
pensioniert)

von H. H. (hhinz)


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Thomas R. schrieb:
> Diese Art Stifte gibt es für die Gestaltung von End-of-Line
> Testern/Programmierern von den großen Elektronikhändlern für kleines
> Geld in allen erdenklichen Varianten. Lang, kurz, mit Feder, ohne Feder,
> mit Spitze, mit Teller etc.

Du meinst Pogo-Pins, Federkontaktstifte.

Darum gehts hier nicht.

von BirnKichler S. (Firma: privat) (max707)


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Christian M. schrieb:
> Es funktioniert! Zuverlässig und sehr empfindlich!
>
...
> Gruss Chregu

Das sieht so alles ungehobelt und wackelig aus für eine angebliche 
Präzision von 0,1 mm.

Das passt nicht zusammen.

: Bearbeitet durch User
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