meine Frau fährt töglich mit dem E-Bike und stellt es anschließend in der Garage ab.
Im Winter (bei <5 Grad) baut sie täglich den Akkus aus und schleppt ihn rund ums Haus in die Wohnung, um ihn nicht in der Kälte zu lassen.
Das möchte ich Ihr gerne ersparen und suche dazu eine Wärmebox für Akkus, die ich in der Garage (hat Stromanschluss) aufstellen möchte. In diese Wärmebox soll der Akku bei Kälte bis zu seinem nächsten Einsatz hineingelegt werden.
Der Bosch-Akku hat die Maße (LxBxH): 41 x 10 x 8 cm^3
Die Wärmebox soll den Akku auf >= 10 Grad halten
(230V Steckdose liegt in der Garage)
Die Wärmebox sollte halbwegs gut isoliert sein
Die Box muss explizit nicht feuerfest, wasserdicht
oder gar explosionssicher sein
Laden in der Box wäre schön, ist aber nicht zwingend notwendig
Ich möchte max. 150€ für solch eine Box ausgeben.
Kennt Ihr solche Wärmeboxen?
Links auf Selbstbaulösungen sind ebenfalls herzlich willkommen.
meine Frau fährt töglich mit dem E-Bike und stellt es anschließend in
der Garage ab.
Ich bin Eigentümer eines Sabo-Rasenmäher, Besitzer ist meine Frau. Rasenmähen tut meine Frau, ich habe auf meinem Grundstück Rasenmäherverbot ( zuviel in den Beeten kaputtgemäht ) Die Kiste hat einen E-Starter, zum Herbst gibt es einen Ölwechsel und der Akku wird aufgeladen. Dann darf die Kiste in einer Garage den Winter über frieren. Mein geliebter MB Sprinter BJ 2000 steht in einer anderen beheitzen Garage.
So, Scherz beiseite. Warum tut das Deine Frau und wenn Deine Frau den Akku so sehr liebt, warum beheizt Du nicht einfach die Garage.
Wenn man nicht Hochtragen bleiben will, (ist ne gute Massnahme gegen den ungesunden Bewegungsmangel) kann mensch IMHO schnell selbst was improvisieren:
alte Box vom Supermarkt
als Wärmeisolation alte Decken/Klamotten verwenden
als kleine Heizgeräte mit Übertemperaturabschaltung gibt es bspw. Schuhtrockner
Ob man über die Nacht wirklich zusätzlich heizen muß, wäre noch zu hinterfragen, gute Isolation hält schon mal die Restwärme 'ne gute Weile und meist gibt es in der Garage auch ne "warme Ecke" (weil da die Warmwasserleitung, Abflussrohr, etc. vorbei geht. ..
Kann natürlich sein, das sich irgendwann ein Igel einquartiert, den müsste man natürlich rausschmeißen für den Akku ...
Damit man beim Akkudefekt gleich noch
weitere Brandbeschleuniger dazu hat?
Fünfzig Gramm Styropor kann man jetzt eher nicht als Brandbeschleuniger bezeichnen, den 10l Benzinkanister in der Garage schon. Oder die 500 ml Flasche Reinigungs-Alkohol.
Man kann natürlich auch Dämm-Styropor verenden das Flammschutzmittel nach EN 13501-1 enthält.
Keine Sorge, wenn so ein LiIon-Pack mit 40..50 Zellen wirklich mal abgehen sollte, fällt es nicht auf, ob da noch 50 Gramm Styropor mit abbrennen. Abgesehen davon, man bekommt im Baumarkt auch unbrennbare Dämmstoffe.
Man könnte es auch noch eine Spur weiter treiben und eine Klimaüberwachung für das Ding bauen. Also daß das eigentlich zum Beheizen gedachte Gerät einen Wärmestau erkennen könnte und dann evtl. eine Kühlfunktion aktiviert (Lüfter?) oder zumindest einen Alarm abgibt.
Meine Erfahrung mit diesen Akkus ist aber bislang, daß die so gut wie gar keine Wärme entwickeln bzw. man hat bei solchen Packs ja das BMS, was den Strom bereits bei einer zu hohen Innentemperatur abschalten würde. Entweder es ist dann sowieso schon zu spät oder so ein Pack kann außen niemals wärmer sein als innen (zumindest nicht aus eigener Kraft).
wie lange ein nur faustgrosses Stück Styropor brennt?
10 Minuten.
Ich würde dennoch eine Styropr-box nicht als Barndbeschleuniger für eine nicht angeschlossene Batterie bezeichnen. Erst recht nicht im Vergleich zu anderen Materialen in einer Garage.
Aber ja, man kann mal die Feuerwehr bitten eine Brandlastbeurteilung für den Garagenkram zu machen. Da wird die Styroprkiste sicherlich das kleinste Ärgernis sein.
Wenn die Box gut ausreichend isoliert ist, reicht ja eine sehr geringe Leistung für den Erhalt der Innentemperatur.
Da wäre vielleicht 1-2m einer selbstregulierenden Rohrbegleitheizung ausreichend. Dann besteht auch nicht die Gefahr, dass durch Fehler im Regler der Akku zu sehr aufgeheizt wird.
Naja grundsätzlich muss man solche Heizungen mit doppelter Sicherheit aufbauen. Entweder inhärent sicher, also das Gerät kann unter keinen Umständen genug Hitze im Inneren aufbauen, daß es für die Akkus gefährlich wird, oder eben mit einer wirksamen Notabschaltung, die bei einem gefährlichen Anstieg der Temperatur z.B. eine sichere Trennung der Stromversorgung gewährleistet.
Das möchte ich Ihr gerne ersparen und suche dazu eine Wärmebox für
Akkus, die ich in der Garage (hat Stromanschluss) aufstellen möchte. In
diese Wärmebox soll der Akku bei Kälte bis zu seinem nächsten Einsatz
hineingelegt werden.
Das ständige (tägliche) ein- und Ausbauen sorgt zuverlässig dafür, das die Kontakte der Akkusteckverbindung ausleiern.
Besser ist also ein Umwickeln mit Decke, LuPo-Folie etc. um den Bereich das Akkus.
Anders sieht es aus wenn Deine Frau mal längere Zeit (z.B. eine Woche) nicht Rad fahren mag -- dann ist Ausbauen eher sinnvoll.
Im Winter (bei <5 Grad)
Nun, selbst bei -2 Grad wäre es für moderne Akkus noch immer unproblematisch.
Wie kalt wird es wirklich in deinerr Garage? Es ist meist deutlich oberhalb des Gefrierpunktes -- ausser Deine Garage steht oben auf dem Feldberg oder der Zugspitze .-)
Glühbirne / Arbeitsleuchte 25W mit Thermostat (eingestellt auf Minusgrade) unters Rad stellen? Braucht halt zuverlässiges Handeln und das wird wohl dann das Problem sein. Macht man 5x und dann is wurscht....
wolf17 hat sich sogar die Mühe gemacht, genau die Artikel zusammenzusuchen, die ich kaufen muss - aktuell denke ich, dass sein Ansatz tatsächlich schon die Lösung sein könnte!
Aber die Hinweise auf Schuhwärmer und Rohrbegleitheizungen waren auch super - insbesondere, weil beide Lösungen eine Art zusätzliche Sicherung darstellen: wenn der/die/das Thermostat also einmal nicht abschalten sollte, dann schalten beide Lösungen von alleine ab.
Links auf Selbstbaulösungen sind ebenfalls herzlich willkommen.
Früher hätte man dafür einen Karton mit Styropor ausgekleidet, eine Trafo genommen mit sekundär 12V und vier Fahrradvorderlichtbirnen in Reihe geschaltet und in der Kiste plaziert. Die Abwärme würde verhindern, dass der Akku zu sehr kalt würde. Als Begrenzung würde noch ein Bimetall-Öffner in die Kiste gelegt.
Besser ist also ein Umwickeln mit Decke, LuPo-Folie etc. um den Bereich
das Akkus.
Hm, sollte man mal testen, ob nicht 'Wärmebrücken' wie Rahmen und Anschlussleitungen die drumrumgebundene Thermo-Isolation zweckfrei machen.
Das ständige (tägliche) ein- und Ausbauen sorgt zuverlässig dafür, das
die Kontakte der Akkusteckverbindung ausleiern.
Eiegentlich sollte ein Hersteller wie BOSCH Kontakte verbauen, die nicht nur robust gegen Abbrandeffekte beim Stromfluß sind sondern auch mehrere Tausend Wechselzyklen über die Lebensdauer überstehen. Aber da hat Kundenservice/Fachhändler sicherlich belastbare Angaben zu Steckzyklen etc..
Kenn ich aus dem Urlaub in Gran Canaria.
Da nehmen einige Ihr Fahrrad auch schon mal auf´s Hotelzimmer mit.
Naja, ein gutes Fahrrad kostet ja auch mehr als ein Bike.
Und ich kenn das aus Unizeiten, das Fahrrad immer die Treppen hoch zur WG-Etage gebuckelt. Sicherlich hat das Studenten-Radl weit weniger als ein Bike gekostet, aber der Ärger ist nicht gering, wenn ein nächtens unten im Hausflur stehendes Radl vandaliert oder geklaut wurde. In manchen (Un-)Gegenden gehört ja Eigentums-übergriffe leider zum "Umgangston".
Früher (tm) hätte man eine isolierte Kiste und eine 15W Kühlschrankglühbirne (230V) genommen.
Ein Peltierelement kühlt die Garage unnötig, braucht zusätzlich einen Ventilator und ein Netzteil.
Vielleicht reicht da auch eine billige Kühltasche mit Reißverschluß und mit Glas- oder Steinwolle etwas ausgekleidet.
Ich habe hinterm Haus einen einfachen Wasseranschluß (zum Gießkannen-Befüllen, Säuberung per Wasserschlauch etc.). Da kommt im Herbst ein Eimer mit eingebettetem Schaumstoff (aus alten Sesseln usw.) drauf und wird an der Wand mit dem oberen Wulst angeschraubt. Vorher natürlich innen das Wasser abstellen. Im Frühjahr wird es dann wieder abmontiert.
Das hält mittlerweile schon über 25 Jahre.
Von der Isolierung her müßte ja obiges dann genügen.
Das ständige (tägliche) ein- und Ausbauen sorgt zuverlässig dafür, das
die Kontakte der Akkusteckverbindung ausleiern.
Eiegentlich sollte ein Hersteller wie BOSCH Kontakte verbauen, die nicht
nur robust gegen Abbrandeffekte beim Stromfluß sind sondern auch mehrere
Tausend Wechselzyklen über die Lebensdauer überstehen. Aber da hat
Kundenservice/Fachhändler sicherlich belastbare Angaben zu Steckzyklen
etc..
Oder der Entwickler.
Eigentlich bauen wir bei Bosch nur das ein, was zu minimalen Kosten genau so lange hält das es die Gewähr-Zeit sicher übersteht.
Ich weiss das, weil: Ich durfte es so nach Vorgabe entwickeln. 🤝👋
Naja das ist doch heute ein offenes Geheimnis. Nicht nur was die Akkus und Kontakte angeht, die Motoren sind genau so scheiße. Weiß nicht, bis zu 250W Antriebsleistung oder was die Dinger haben, aber drinnen alles voll mit Plastik-Zahnrädern. Wirklich erschreckend ist aber, daß die Lager und der Freilauf oft schon viel früher im Arsch ist als diese Zahnräder. Unglaublich, ich will sowas nicht haben.
Beim E-Bike geht nichts über direkt arbeitende Radnabenmotoren ohne Getriebe. Wenn man da auch gute Lager einsetzt, hält sowas ewig. Aber das will auf Seiten der Hersteller natürlich niemand.
Ich bin dem Rat von wolf17 weitestgehend gefolgt ... war allerdings etwas "bastelfaul" und habe per Zufall alle 3 Dinge (Thermobox + Thermostat + Heizkabel) auf ebay-Kleinanzeigen gefunden:
https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/3256354667
Der Herr war sehr nett und wir kamen schnell ins Geschäft.
Bin mal gespannt, ob die Box dann hält, was die verspricht.
Aber bei knapp über 20€ (inkl. Versand) kann man ja nicht so viel falsch machen.
Jetzt muss ich mir nur noch eine "Notabschaltung" überlegen für den Fall, dass der Thermostat - aus welchen Gründen auch immer - einmal nicht abschaltet und das Heizkabel daraufhin den Akku zerkocht.
Habt Ihr dafür vielleicht auch noch Anregungen?
Aktuell fällt mir nur ein: 2 Thermostate Steckdosenmäßig in Reihe zu schalten und beide Fühler in die Box schmeißen. Wenn einer - warum auch immer - nicht mehr abschaltet, würde der zweite (bei etwas höherer Temperatur) abschalten und ein Katastrophe bliebe aus. Aber vielleicht gibt's ja noch bessere Ideen von Euch ...
Aktuell fällt mir nur ein: 2 Thermostate Steckdosenmäßig in Reihe zu
schalten
Du machst Lüftungschlitze in die Box. Diese werden mit Wachs verschlossen. Wenn es zu warm wird, schmilzt das Wachs. Die Loecher werden frei und die Isolation der Box ist dahin.
aber drinnen alles
voll mit Plastik-Zahnrädern. Wirklich erschreckend
Solltest du ein einigermaßen aktuelles Auto mit elektrischer Servolenkung haben, lass das lieber sofort stehen. Denn da sind auch Plastikzahnräder drin ;)
Ausprobieren, wie warm es bei Dauer EIN überhaupt wird, vielleicht ist es ja auch ein PTC Heizkabel.
Man könnte eine 96 Reiter Schaltuhr vorschalten und dann nur so 15 Minuten/h einschalten.
Thermosicherungen finde ich erst ab 65°C, ein Abschalter aus einer Kabeltrommel ist ungenau in der Auslösetemperatur:
https://www.ebay.de/itm/157270101309
Hallo,
vor paar Jahren habe ich mir quick and dirty eine Sauerteigheizung gebastelt, ich brauche sie ab und zu noch. Sie liefert in Styroporbox konstant etwa 29°C. Die Schaltung mit Tip122 habe ich am Boden einer alten Bratpfanne angeschraubt.
Vielleicht ist das was für Dich?
Gruss Jan
P.S.
Die Sauerteigheizung betreibe ich bei Zimmertemperatur, bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, reicht der Basiswiderstand (27K) nicht aus. Ein kleinerer Widerstand würde aber den Tip122 evtl. verbraten. Hier wäre ein ein PTC von etwa 5-10K hilfreich.
Danke für Eure Hinweise!
Immer wieder erstaunlich was einige Bastler für tolle Ideen haben.
In der Tat sollte ich erst einmal schauen, wie heiß die Kiste im Störfall (= Thermostat schaltet nicht ab) überhaupt wird.
Der Verkäufer sprach allerdings von einem 40W Heizkabel, was dabeiliegt - daher nehme ich an, das könnte der kleinen Kiste ganz schön einheizen...
Die Schaltung mit dem NTC und dem Transistor als Heizelemet ist ebenfalls nett - danke für Deine Schaltung, Jan S.!
Viele Grüße
Igel1
PS: sorry - fast hätte ich vergessen: das mit dem Wachs ist zwar irgendwo genial, aber vmtl. auch etwas Schmiererei.
Daher ganz ehrlich: ich glaube, das ist nix für mich. Flüssigsalz Thorium-Reaktoren sollen übrigens ein sehr ähnlichs Not-Aus-System haben: wenn das Salzbad zu heiß wird, schmelzen unten am Behälter Wachsähnliche Pfropfen und die Suppe läuft in einen Sicherheitsbehälter und die Reaktion stoppt.
Ich nehme mal an, daß die Garage (weil Stromanschluß) eine gemauerte
Garage ist und deshalb mehr Kälte abhält, als so eine Fertiggarage o.ä.
Würde da nicht auch so eine E-Bike Akku Schutzhülle aus Neopren, Wasserdicht und Kälteschutz genügen ? Die gibt es ja haufenweise für ca. ab 15 € bei Ebay.
So, die erwähnte Thermobox (ursprünglicg für Brotteig gedacht) ist eingetroffen und ich kann Euch ein erstes Zwischenergebnis präsentieren.
Aktuell läuft nämlich gerade mein erster Test:
Die leere Styroporbox mit verschlossenem Deckel steht derzeit in einem Zimmer mit 16 Grad Zimmertemperatur.
Eingeführt ist ein 15W Silikon-Heizkabel (linkes, graues Kabel) im Dauerbetrieb. Nach 2h komme ich damit gerade einmal auf 32 Grad Innentemperatur in der Bax (der Sensor ist das schwarze Kabel mit dem silbernen Endstück).
Das heißt für mich: auch wenn das Thermostat einmal ausfallen sollte,
so wird der Akku dennoch überleben (zumindest im Winter/Herbst) und die Garage wird auch nicht abbrennen. Das ist schon mal gut …
Zusätzliche Sicherungsmaßnahmen sind also m.M.n. nicht notwendig - auch wenn ich bereits ein zweites Thermostat gekauft hatte. Aber mal sehen - vielleicht verbaue ich es ja trotzdem.
Also: die ersten Tests mit der Wärmebox in der Garage (noch ohne eingelegten Fahrradakku) verliefen recht gut:
Thermostaten auf 12C an und 14C aus eingestellt
=> mein Funkthermometer maß konstante 12,3C - alles bestens
Bei den aktuellen Temperaturen um die Null Grad verbraucht die
Wärmebox ca. 0,5kWh pro Woche - auch das finde ich okay
Im Falle eines Ausfalls des Thermostaten (Szenario: Dauerheizen)
wird sich die Wärmebox trotzdem im Herbst und Winter nicht über
35 Grad erhitzen - auch das ist okay.
Auch das Problem "ein unterkühlter Akku sollte nicht geladen werden"
habe ich durch die Programmierung einer Smart-Steckdose gelöst:
die schaltet jetzt erst nach 2h das Ladegerät ein
(siehe Beitrag: Beitrag "S: Zeitschaltuhr, die verzögert einschaltet")
... soweit also alles tippi-toppi ...
*** A B E R *** :
Schwiegervater hob sehr drohend den Finger, dass es viel zu gefährlich sei, so etwas in einer Styroporbox aufzubauen. Im Fehlerfall würde die lichterloh brennen.
Und weil Schwiegervater jahrelang als E-Ingenieur bei den Stadtwerken gearbeitet hat und u.a. auch ein Schauspielhaus betreut hat, nehme ich so eine Warnung von ihm durchaus ernst.
Daher 2 Fragen in die Runde:
1.) Wie ist Eure Einschätzung?
2.) Wie bekomme ich die Box feuerfest? (Anstrich? oder doch anderes
Material einsetzen? Und wenn ja: welches Material? (es sollte alles
ja nicht teurer als 50€ werden)
Ich hoffe, Ihr habt da noch ein paar gute Ideen ...
Schwiegervater hob sehr drohend den Finger, dass es viel zu gefährlich
sei, so etwas in einer Styroporbox aufzubauen. Im Fehlerfall würde die
lichterloh brennen.
Zünde mal ein Stück an, dann siehst Du was passiert. Man kann das auch im Keller an die Decke kleben und dann anzünden.
Es gibt Styrodur auch feuerfest imprägniert. Das ist dann blau oder rosa. Sowas nimmt man z.B. für Fassadendämmung. Anzünden kann man es immer noch, die Flamme geht aber nach ein paar Sekunden von selber aus.
ausrangierter Kühlschrank mit Glühbirne (25W) als Heizung innen? Da passiert nix weil die Kühlschranklampe bestimmt auch schon 15W hatte und das alles entsprechend einem Fehlerfall, Lampe immer an, ausgelegt ist. Wahlweise einen Backofen, da kann der Akku auch mal brennen ohne Schaden anzurichten aber den mit einer Lampe auf Temperatur zu halten ist deutlich schwieriger, weil die Isolierung scheiße ist.
Steinwolle oder Glaswolle zur Isolierung verwenden.
Ganz einfach: Stein brennt nicht. Daher sind Dämmstoffe aus Steinwolle nichtbrennbar, Euroklasse A1 nach DIN EN 13501-1 bzw. Baustoffklasse A1 nach DIN 4102-1. Mit einem Schmelzpunkt von über 1.000 °C eignen sie sich für den Einsatz in klassifizierten Brandschutzkonstruktionen.
Ist schon sehr lustig in meinen Augen.
Da kauft man sich ein eBike um Bewegung zu haben und gleichzeitig benützt man den Motor um sich nicht anzustrengen. Gibt also 2000 € für einen elektrischen Fußbeweger aus.
Ja, aber das geht schneller!
Bis jetzt hat mich kein eBike auf Dauer überholt. Lediglich bergauf.
Und weil es nicht genug ist, verschwendet man Energie und Aufwand um den Akku warm zu halten.
Mein Vorschlag:
eBike verkaufen, ordentliches Tourenrad kaufen, die ersten zwei Wochen jammern dass es anstrengt (soll es ja auch) und dann sich täglich freuen etwas für sich getan zu haben.
Ich fahr im Jahr etwa 6 Mm mit dem Rad. Und kassier jetzt Minuspunkte von den fettleibigen Bewegungsmuffeln.
Es gibt Styrodur auch feuerfest imprägniert. Das ist dann blau oder
rosa. Sowas nimmt man z.B. für Fassadendämmung. Anzünden kann man es
immer noch, die Flamme geht aber nach ein paar Sekunden von selber aus.
Super Tipp - danke dafür! Ich denke, das könnte eine gute Lösung sein.
Mal sehen, wo ich die Teile fertig zugeschnitten kaufen könnte, denn ich habe keinen Glühdraht zum Schneiden. Außerdem muss ich mir noch den richtigen Kleber dafür suchen. Wenn Du dazu auch noch Tipps hast - bin für jeden Hinweis dankbar.
ausrangierter Kühlschrank mit Glühbirne (25W) als Heizung innen? Da
passiert nix weil die Kühlschranklampe bestimmt auch schon 15W hatte und
das alles entsprechend einem Fehlerfall, Lampe immer an, ausgelegt ist.
Wahlweise einen Backofen, da kann der Akku auch mal brennen ohne Schaden
anzurichten aber den mit einer Lampe auf Temperatur zu halten ist
deutlich schwieriger, weil die Isolierung scheiße ist.
Nette Ideen :-) ... nur halt alles 3 Nummern zu groß.
Da ist mir eine selbst zugeschnittene Styrodur-Box doch lieber.
Trotzdem: danke.
Steinwolle oder Glaswolle zur Isolierung verwenden.
Ja, hatte ich auch schon überlegt, aber wie bekomme ich die Steinwolle sauber in die Box eingelegt (Boden, Wände, Deckel)? Und brennt das Styropor nicht trotzdem, wenn die Steinwolle zu heiß wird?
Mein Vorschlag:
eBike verkaufen, ordentliches Tourenrad kaufen, die ersten zwei Wochen
jammern dass es anstrengt (soll es ja auch) und dann sich täglich freuen
etwas für sich getan zu haben.
Nicht alle haben Deinen begnadeten Körper ...
Einige sind auch von Geburt an körperlich eingeschränkt - und für die ist so ein EBike eine echte Gnade, das kannst Du mir glauben!
gibt es eigentlich Hometrainer mit e-Antrieb, das ist sonst zu
mühseelig.
Ach herrlich :-) Ihr seid immer wieder köstlich - habe viel Spaß an Deinem und den dann kommenden Beiträgen gehabt. Insbesondere den Postillion-Link fand ich super.
Und abschließend wie immer: danke an Euch alle, die Ihr Euch mit so kreativen und wertvollen Tipps hier an meinem Projektchen beteiligt!
Eine dumme 5 W Glühbirne <hehe> in einen Karton mit einer alten Decke ausgeschlagen und fertig.
Sicherheitshalber einmal in einem warmen Raum die Maximaltemperatur überprüfen.
Muss man denn alles so kompliziert und aufwäendig wie möglich machen?
Eine dumme 5 W Glühbirne <hehe> in einen Karton mit einer alten Decke
ausgeschlagen und fertig.
Sicherheitshalber einmal in einem warmen Raum die Maximaltemperatur
überprüfen.
Muss man denn alles so kompliziert und aufwäendig wie möglich machen?
Wenn's quick & dirty sein sollte, wäre ich ja auch schon fertig. Die funktionierende Box siehst Du oben auf dem Bild. Aber Sicherheit ist halt auch wichtig - insbesondere, wenn so eine Konstruktion viele Jahre Unfallfrei überleben soll.
Ja, hatte ich auch schon überlegt, aber wie bekomme ich die Steinwolle
sauber in die Box eingelegt (Boden, Wände, Deckel)?
Mit Hasenstallgitter und Gips.
Und brennt das
Styropor nicht trotzdem, wenn die Steinwolle zu heiß wird?
Nur Steinwolle und alles Styropor fliegt raus.
Ah ja - so könnte es gehen - hört sich allerdings nach einer ziemlichen Schmierage an. Trotzdem: die Idee ist wirklich gut.
Der Deckel macht mir allerdings etwas Kummer ...
Wie gesagt. Einmal messen wie hoch die Temperatur wird in einem beheiuten Raum mit 20 °C.
Oder gest Du davon aus, dass die Lampe plötzlich 50 Watt statt 5 Watt verheizt?
Oder hat Deine Frau vor, den Akku auch nicht nur im Winter in die Box zu legen?
Oder gest Du davon aus, dass die Lampe plötzlich 50 Watt statt 5 Watt
verheizt?
Nein und ich habe ja schon einen Heizdraht im Einsatz.
Oder hat Deine Frau vor, den Akku auch nicht nur im Winter in die Box zu
legen?
Nein.
... einige von Deinen Vorschlägen wurden schon weiter oben in diesem Thread behandelt, daher evtl. nochmals nachlesen, damit wir uns hier nicht wiederholen und den Rest der Mannschaft langweilen (bitte nimm mir diesen Hinweis nicht übel - ich verstehe Dich auch bin bisschen - der Thread ist ja nun mal wirklich lang).