Ich analysiere aktuell eine HV Flyback Transformator Schaltung.
in diesem Zusammenhang untersuche ich den Transformator und versuche
dessen Kenngrößen zu bestimmen.
das Datenblatt gibt nicht viel her:
Primäranschluss: 260,0 – 390,0µH
Sekundäranschluss: 3x 146 – 220mH
Übersetzung 34 : 2424 -> n=2424/34=71.29
Daher habe ich jetzt einiges gemessen.
1
|Spule | L | L_leak | R |
2
|Primär | 291uH | 0,4uH | 0,875 Ohm |
3
|Sekundär 1 | 164mH | 1,2mH | 277 Ohm |
4
|Sekundär 2 | 164mH | 1,9mH | 254 Ohm |
5
|Sekundär 3 | 163mH | 2,8mH | 231 Ohm |
Um den Flyback zu optimieren würde ich gerne versuchen den
Sättigungsstrom zu ermitteln. Meine Idee war die Sprungantwort zu
messen. Auf einem Steckbrett habe ich diese Schaltung aufgebaut.
Schaltung:
Ich messe den Strom der Spule über einen Shunt (22 Ohm 5W). Ich habe
einen Kondensator parallel zu einem Labornetzteil. Mit einem Schalter
lege ich die Spannung an der Spule an und messe den Strom mit einem Oszi
über dem Shunt. Die Spule ist sekundärseitig offen.
Messprinzip:
Bei einschalten steigt der Strom wegen der Induktivität der Spule nur
langsam an. Bei Sättigung des Kerns nimmt die Induktivität der Spule ab.
Dadurch kann der Strom jetzt schneller ansteigen. Daher erwarte ich in
der Kurve einen Knick nach oben. Dann lese ich den Strom am Knick ab und
dass ist dann der ungefähre Sättigungsstrom.
Ich habe das Primärseitig und Sekundärseitig versucht.
Auf der Sekundärseite hat das super funktioniert. Der Strom steigt
zuerst mit ~126mA/ms bis ~47mA. Dann kommt ein Knick nach oben und der
Strom steigt mit ~188mA/ms.
Primärseitig funktioniert das leider nicht so gut. Der 22Ohm Shant ist
zu groß und die Spannung zu klein um die Sättigung zu erreichen. Ich
habe aber leider keinen Kleineren Shant da und ich möchte die Spule auch
nicht zu lange mit einem zu großen Strom belasten.
Daher jetzt die Frage.:
Kann ich mit dem gemessenen Sättigungsstrom der Sekundärseite auf die
ungefähre Sättigung der Primärseite Umrechnen?
Joachim J. schrieb:> Kann ich mit dem gemessenen Sättigungsstrom der Sekundärseite auf die> ungefähre Sättigung der Primärseite Umrechnen?
Ja, einfach nur mal 71,29 nehmen.
Uwe S. schrieb:> Joachim J. schrieb:>> Kann ich mit dem gemessenen Sättigungsstrom der Sekundärseite auf die>> ungefähre Sättigung der Primärseite Umrechnen?>> Ja, einfach nur mal 71,29 nehmen.
der Flyback hat Primärseitig nicht viele Wicklungen. ich glaube da muss
man mit der Induktivität rechnen.
Joachim J. schrieb:> der Flyback hat Primärseitig nicht viele Wicklungen. ich glaube da muss> man mit der Induktivität rechnen.
Na ja, das Windungsverhältnis muss dazu natürlich bekannt sein. Beim
Hochrechnen allein über die Induktivität musst du nur beachten, daß die
mit der Windungszahl quadratisch geht.
Was für ein Kern ist das?
Joachim J. schrieb:> |Spule | L | L_leak | R |> |Primär | 291uH | 0,4uH | 0,875 Ohm |
So wenig Streuinduktivität ist nicht plausibel.
Uwe S. schrieb:> Joachim J. schrieb:>> der Flyback hat Primärseitig nicht viele Wicklungen. ich glaube da muss>> man mit der Induktivität rechnen.>> Na ja, das Windungsverhältnis muss dazu natürlich bekannt sein. Beim> Hochrechnen allein über die Induktivität musst du nur beachten, daß die> mit der Windungszahl quadratisch geht.
ja das ist sie ja auch.
Primäranschluss: 260,0 – 390,0µH
Sekundäranschluss: 3x 146 – 220mH
Übersetzung 34 : 2424 -> n=2424/34=71.29
Da steckt ein N97 Kern mit 0,13mm Luftspalt drin.
Die betreibt man für gewöhnlich weit von der Sättigung entfernt.
Restliche Daten kannst du bei TDK nachlesen.
H. H. schrieb:> Da steckt ein N97 Kern mit 0,13mm Luftspalt drin.>> Die betreibt man für gewöhnlich weit von der Sättigung entfernt.>>> Restliche Daten kannst du bei TDK nachlesen.
hättest du da mal einen link?
Joachim J. schrieb:> Um den Flyback zu optimieren würde ich gerne versuchen den> Sättigungsstrom zu ermitteln.
Deine Messung mit der Sprungantwort hört sich plausibel an.
Ich hatte Sättigungsströme öfters mit einer AC-Messung abgeschätzt.
Direkt an einen größeren 50Hz-Trafo (z.B. 6V) über einen niederohmigen
Shunt zur Strommessung. Die 230V-Seite des Trafos an einen Stelltrafo.
Strom und Spannung mit dem Oszilloskop beim Hochfahren des Stelltrafos
beobachten. Der Übergang zur Sättigung ist nicht zu übersehen.
Praktikabel, wenn man einen Stelltrafo zur Hand hat.
Habe beschrieben, wie man mit einem 50Hz Trafo einen beliebigen anderen
im Sättigung bringt. Das funktioniert recht gut, solange der Prüfling
ein deutlich kleineres Volumen als das 50Hz Teil hat.
Ist bei einem kleinen EFD20-Kern leicht gegeben.
Bei kleinen Amplituden sind Strom und Spannung sinusförmig. Wenn
sekundärseitig unbelastet, knapp 90 Grad Phasenverschiebung.
Irgendwann bekommt der Strom „Zipfel“ im Maximum, die beginnende
Sättigung. Das kann man prima bei 50Hz messen. Auch wenn das Teil sonst
bei 50 kHz läuft.
von Joachim J. schrieb:
>Um den Flyback zu optimieren würde ich gerne versuchen den>Sättigungsstrom zu ermitteln.
Geht ganz einfach, schalte die Spule mit einen einstellbaren
Leistungswiderstand und Wechselstrommesser in Reihe.
Schließe das an eine 50Hz Sinus Wechselspannung an, vielleicht
so 20 bis 50V. Beobachte mit ein Oszillograf die Spannung
parallel zur Spule. Solange die Spannung sinusförmig ist,
ist die Spule noch nicht in Sättigung. Erhöhe den Strom
mit den Einstellwiderstand, sobald die Kurve spitz wird,
erst dreieckig und dann immer spitzer ist die Sättigung
erreicht. Lese den Strom ab. Multiplizierere den Strom
mit den Windungen der Spule. Damit hast du die
Ampere-Windungszahl von diesen Kern, bei der Sättigung einsetzt.
>Kann ich mit dem gemessenen Sättigungsstrom der Sekundärseite auf die>ungefähre Sättigung der Primärseite Umrechnen?
Ja, die Ampere-Windungszahl ist entscheidend. Weniger Windungen,
mehr Strom und umgekehrt.
Günter L. schrieb:> Schließe das an eine 50Hz Sinus Wechselspannung an,
Blödsinn^3.
Du weißt, was ein Ferritübertrager ist und mit welcher Frequenz Joachims
Flyback-Wandler läuft?
Günter L. schrieb:> Schließe das an eine 50Hz Sinus Wechselspannung an, ...
In dem Falle geht das aber nur Rückwärts, also an der Sekundärseite
angelegt und Primärseitig wird das Oszi angeschlossen. Den Bereich der
Sättigung kann man so zumindest eingrenzen.
Der Kern geht in Sättigung, wenn die magnetische Flussdichte B den
materialspezifischen Wert erreicht. Der ist unabhängig von der Frequenz.
Dieter D. schrieb:> Günter L. schrieb:>> Schließe das an eine 50Hz Sinus Wechselspannung an, ...>> In dem Falle geht das aber nur Rückwärts, also an der Sekundärseite> angelegt und Primärseitig wird das Oszi angeschlossen.
Wie kommst du auf die Schnapsidee?
Ok, ist schon spät.
Wulf D. schrieb:> Der Kern geht in Sättigung, wenn die magnetische Flussdichte B den> materialspezifischen Wert erreicht. Der ist unabhängig von der Frequenz.
Naja, bei den hier genannten Frequenzen so einigermaßen.
> Dieter D. schrieb:>> Günter L. schrieb:>>> Schließe das an eine 50Hz Sinus Wechselspannung an, ...>>>> In dem Falle geht das aber nur Rückwärts, also an der Sekundärseite>> angelegt und Primärseitig wird das Oszi angeschlossen.>> Wie kommst du auf die Schnapsidee?> Ok, ist schon spät.
Ist bei Dieter von der Uhrzeit unabhängig.
Wulf D. schrieb:> Wie kommst du auf die Schnapsidee?> Ok, ist schon spät.
Es war bei Dir schon spät.
Weil in der Regel die meisten keine ausreichend stromstarke AC-Quelle
mit 50Hz für die Primärseite zu Hause haben werden.
Die Messmethode über die Sprungfunktion gäbe es auch noch.
Wenn die Spule mehrere Wicklungen hat, nimmt man für
den Test die Wicklung mit den meisten Windungen, dann
ist weniger Strom nötig um den Kern in die Sättigung
zu treiben. Oder man schaltet alle Wicklungen in Reihe.
Man muß nur wissen wie die Gesamtwindungszahl ist.
Günter L. schrieb:> dann ist weniger Strom nötig um den Kern in die Sättigung> zu treiben.
Aus dem Grunde hatte ich die Sekundärwicklung genannt.
Für den TO gäbe es auch noch eine weitere Messmethode, wenn er ein
Messgerät mit L-Messbereich oder den Forumstester haben sollte.
Am Primäranschluss wird der L-Messer angeschlossen. Auf der
Sekundärseite wird Gleichstrom durchgeschickt und so lange erhöht, bis
der Induktivitätswert auf der Primärseite absinkt. Die Messwerte in
einem Diagramm dargestellt, zeigen dann charakteristische Verläufe.
Allerdings gibt es noch eine wichtige Warnung für das Messverfahren!
Der Trafo kann dabei auch schnell zu warm werden, wenn für die Messung
zu viel Zeit benötigt wird. Bei drei gleichen Wicklungen, wenn nur eine
verwendet wird, wird der dreifache Strom benötigt. Gemäß P=RxI² fällt in
der Wicklung fast die zehnfache Verlustleistung an. Da kann die
Trafowicklung nach wenigen Sekunden hinüber sein.
Dieter D. schrieb:> Am Primäranschluss wird der L-Messer angeschlossen. Auf der> Sekundärseite wird Gleichstrom durchgeschickt und so lange erhöht, bis> der Induktivitätswert auf der Primärseite absinkt.
Und noch so eine Schnapsidee von unserem Oberspinner.
Joachim J. schrieb:> Auf der Sekundärseite hat das super funktioniert.
Primaerseitig ist das schwieriger, weil die Zeitkonstante viel kleiner
wird.
Ein anderer Weg waere vom Übertrager die Abmessungen des Ferritkerns zu
bestimmen. Wenn von der Primaerwicklung nicht die Windugszahl bestimmt
werden kann, versuch mal drei zusaetzliche Testwicklungen um den Kern zu
ziehen um die Permeabilitaet zu bestimmen.
Joachim J. schrieb:> ist folgende Annahme richtig?:
Wenn es sich um ideale Bauteile und ideale Messungen handeln würde,
könnte man das so lassen und nehmen um auf weitere Größen schließen zu
können.
Was Du mit der Messung bestimmst ist ein Sättigungsstrom im
Leerlaufbetrieb. Im Praktischen wäre das der Magnetisierungsstrom, wenn
das Teil als gewöhnlicher AC-Transformator verwendet werden würde.
Joachim J. schrieb:
> der Flyback hat Primärseitig nicht viele Wicklungen. ich glaube da muss> man mit der Induktivität rechnen.
Nochmal zum Umrechnen, ein Beispiel.
Angenommen wir haben eine Spule mit zwei Wicklungen.
Die eine Wicklung hat 100 Windungen und die andere
Wicklung hat 10 Windungen. Wir nehmen die Wicklung
mit 100 Windungen zum Testen und stellen fest, daß
bei 0,5A Sättigung einsetzt.
100 Windungen mal 0,5A = 50 Ampere-Windungen.
Also bei 50 Ampere-Windungen setzt die Sättigung ein.
Das bedeutet, daß bei der Wicklung mit 10 Windungen,
bei ein Strom von 5A Sättigung einsetzt, weil
10 Windungen mal 5A auch = 50 Ampere-Windungen ist.
Nun müßte alles klar sein.
"Sättigung".
Bei der Sache bleibt halt immer ein Interpretationsspielraum.
Einen "Knick" im mathematischen Sinn gibt es in der
Magnetisierungskennlinie, leider, nicht
(bei dem müsste Stetigkeit gegeben UND Differenzierbarkeit NICHT
gegeben sein).
Also muss man den Beginn der Sättigung IMMER willkürlich
festlegen.
Was ist ein Saettigungsstrom? Wie mein Vorredner meinte, gibt es den
Knick nicht. Wirklich. Mit zunehmendem Strom nimmt die Feldstaerke
linear zu mit groesser werdenden Abweichungen. Diese Abweichungen haben
zweierlei Wirkung.
1) Sie erzeugen Waerme im Eisen. Die muss irgendwie weg.
2) Die magnetische Suszeptilitaet nimmt ab, die Induktivitaet nimmt ab,
der AL wert nimmt ab, der Strom nimmt deswegen zu. De Halbleiter werden
auch warm, allenfalls das Kupfer auch.
Zur Frage .. der Saettigungsstrom ist dort wo man ihn definiert. zB zB
die Induktivitaet nimmt um 1dB ab, um 1% ab, um 30% ab, bitte im
Datenbaltt die Definition nachschauen ... schliesslich ... wie warm
darf's werden
> Mit zunehmendem Strom nimmt die Feldstaerke> linear zu mit groesser werdenden Abweichungen.
Nein.
Die magnetische Feldstärke ist zum Strom IMMER proportional.
Die Flussdichte ist hingegen nichtlinear:
B = µ*H
Uwe schrieb:> Die magnetische Feldstärke ist zum Strom IMMER proportional.
Aber nur so lange die Zeit konstant bleibt. Das Magnetfeld (hier das
H-Feld) ist schließlich ein relativistischer Effekt des elektrischen
Feldes sich bewegender Elektronen.
von Dieter D. schrieb:
>Aber nur so lange die Zeit konstant bleibt.
Welche Zeit? In Formeln, die die magnetische Feldstärke
beschreiben, kommt die physikalische Größe "Zeit"
gar nicht vor. Die Maßeinheit ist A/m , Ampere pro Meter
und das Formelzeichen ist H.
Günter L. schrieb:> von Dieter D. schrieb:>>Aber nur so lange die Zeit konstant bleibt.>> Welche Zeit? In Formeln, die die magnetische Feldstärke> beschreiben, kommt die physikalische Größe "Zeit"> gar nicht vor. Die Maßeinheit ist A/m , Ampere pro Meter> und das Formelzeichen ist H.
Die Zeit steckt im Strom.
Aber die Relativitätstheorie wenden in dem Zusammenhang nur Oberspinner
wie Dieter an.
H. H. schrieb:> Aber die Relativitätstheorie wenden in dem Zusammenhang nur Oberspinner> wie Dieter an.
Nicht doch...: SuperDiet bitte.
SuperDiet gilt als Erfinder des Übertragers, der nur in einer Richtung
überträgt, von der Sekundärseite zur Primärseite. Dort dann das Oszi
anschliessen. Oder 4 Breitbandlautsprecher als Hornlautsprecher.
Günter L. schrieb:> In Formeln, die die magnetische Feldstärke> beschreiben, kommt die physikalische Größe "Zeit"> gar nicht vor.
Das ist richtig so, weil die Zeit (und auch c) sich wegkürzen.
Mit Einstein verkompliziert man sich das Ganze nur unnötig. Gauss reicht
vollkommen.
Ob die Frequenz eine Rolle spielt, hängt davon ab, was man wissen will.
Die Sättigung selbst ist eine Material- und Geometrieeigenschaft und
damit frequenzunabhängig (B-H-Kennlinie).
Die Frequenz spielt eine Rolle, wenn man den Strom misst, der
bei höheren Frequenzen zunehmend Verlustanteile enthält(Hysterese,
Wirbelströme), die nicht zur Magnetisierung beitragen.
⇒ Eine 50-Hz-Messung liefert brauchbare Materialreferenzen, aber keine
belastbaren Betriebsgrenzen für einen DC/DC-Wandler bei z.B. 20 kHz.
Will man einen praxisnahen Grenzwert ermitteln um im Betrieb zu
kontrollieren, muss man bei (oder nahe) der Betriebsfrequenz messen.
Will man ein Simulationsmodell erstellen, muss man zwingend bei
unterschiedlichen Frequenzen messen bis zur Betriebsfrequenz, um
Hysterese- und Wirbelstromverluste korrekt zu parametrisieren.
Bei 4 Spulen gibt es auch unter den Spulen Kopplungen die andere Werte
aufweisen als jeweils primaer zu sekundaer x, wenn man alle vier
wicklungen die leitungen verdrillen würde und dann wickeln, dann wäre
das zwar deutlich reduziert, aber dann wirds schwirig mit
unterschiedlicher Wicklungszahl.
D.h. im Gegensatz zum Trafo mit nur zwei Wicklungen muss man wenn man es
als Model zur Simulation aufbauen will, mit mehren Kopplungen aufbauen
die es zu bestimmen gilt, da ist dann z.B. wenn pri innen und dann
aufbau aufeinandr von sek1 bis sek 3, die Kopplung zwichen sek2 unbd
sek3 größer als die Kopplung jeweils zu pri
Es ist in der Praxis aber oft ausreichend nur die Hauptkopplung mit
Hysteres zu modellieren und alle weiteren Kopplungen lineare
Induktivitäten zu verwenden
Lutz K. schrieb:> ⇒ Eine 50-Hz-Messung liefert brauchbare Materialreferenzen, aber keine> belastbaren Betriebsgrenzen für einen DC/DC-Wandler bei z.B. 20 kHz.
So ist es. Allerdings muss der TO irgendwo anfangen um dem Kern seine
Eigenschaften zu entlocken.
Übrigens das Messverfahren hier
Dieter D. schrieb:> Für den TO gäbe es auch noch eine weitere Messmethode, .....> ... Auf der Sekundärseite wird Gleichstrom durchgeschickt und so lange erhöht,> bis der Induktivitätswert auf der Primärseite absinkt.
ist auch dort beschrieben:
Beitrag "Re: Stromkompensierte Drossel als Einzel-Drossel verschalten"
"und in die andere Wicklung mit einer schnellen echten
Konstantstromquelle einen
Strom eingespeist. Mit einem Labornetzteil funktioniert das nicht."
Sekundärseitig mit einer ausreichend großen Drossel, je nach
Messverfahren des L-Messers, ginge es auch mit einem Labornetzteil.
Dieses Prüfgerät von Peter Hofbauer habe ich nachgebaut und funktioniert
sehr gut:
http://www.hcp-hofbauer.de/indexsnt.htm
Er hat auch ein praktisches Beispiel dabei.
Arno
Danke für die Hilfe und Infos.
Ich rechne jetzt also auf Amperwindungen um.
47mA*2424W=113,9AW und 113,9AW/34W=3,35A
Damit liegt mein Sättigungsstrom bei ungefähr 3,4A.
Meine Schaltung arbeitet mit einer PWM mit 16kHz und einem duty cycle
von maximal 49%. Außerdem gibt es eine Überstromabschaltung bei 1,5A,
die nicht auslöst.
Daher arbeitet die Schaltung weit genug weg von der Sättigung. Das ist
es was ich wissen wollte.
Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass der Ton eine Rolle
spielt. Beleidigungen und Beschimpfungen sollte man sich sparen. Wir
sind doch alle gebildete Menschen. Behalten wir doch bitte ein
professionelles Nivau. Wenn jemand etwas Falsches sagt, weil er von
einer falschen Annahme aus geht, dann weist man ihn auf seinen Fehler
hin und Beleidigt ihn nicht sofort. Seit Höflich zu einander!
Joachim J. schrieb:> Wenn jemand etwas Falsches sagt, weil er von> einer falschen Annahme aus geht, dann weist man ihn auf seinen Fehler> hin und Beleidigt ihn nicht sofort.
Du kennst den Dieter nicht.
H. H. schrieb:> Joachim J. schrieb:>> 16kHz>> Ziemlich wenig.
War auch mein Gedanke. In der ursprünglichen Version der Schaltung ist
aber Uout max bei größeren Frequenzen stark eingebrochen. Das lag an
großen Sperrschicht Kapazitäten auf der Sekundärseite des Flayback. Die
konnte ich zum Glück schon raus optimieren. Wenn ich die neue Schaltung
aufgebaut habe, werde ich größere PWM Frequenzen austesten.
In der Simulation der überarbeiteten Schaltung hat es immerhin auch mit
30kHz funktioniert.
Joachim J. schrieb:> Wenn jemand etwas Falsches sagt, weil er von> einer falschen Annahme aus geht, dann weist man ihn auf seinen Fehler> hin und Beleidigt ihn nicht sofort. Seit Höflich zu einander!
Da hast du ja durchaus Recht. Aber wie soll man auf jemanden reagieren,
der 16.407-mal etwas Falsches sagt?
Clara schrieb:> Joachim J. schrieb:>> Wenn jemand etwas Falsches sagt, weil er von>> einer falschen Annahme aus geht, dann weist man ihn auf seinen Fehler>> hin und Beleidigt ihn nicht sofort. Seit Höflich zu einander!>> Da hast du ja durchaus Recht. Aber wie soll man auf jemanden reagieren,> der 16.407-mal etwas Falsches sagt?
Wenn jemand nur Unsinn verbreitet und unbelehrbar ist, sollte man
anstreben, dass er durch die Forum Administration gesperrt wird. Man
sollte aber trotzdem Höflich bleiben!
Joachim J. schrieb:> Clara schrieb:>> Joachim J. schrieb:>>> Wenn jemand etwas Falsches sagt, weil er von>>> einer falschen Annahme aus geht, dann weist man ihn auf seinen Fehler>>> hin und Beleidigt ihn nicht sofort. Seit Höflich zu einander!>>>> Da hast du ja durchaus Recht. Aber wie soll man auf jemanden reagieren,>> der 16.407-mal etwas Falsches sagt?>> Wenn jemand nur Unsinn verbreitet und unbelehrbar ist, sollte man> anstreben, dass er durch die Forum Administration gesperrt wird. Man> sollte aber trotzdem Höflich bleiben!
Man könnte meinen, dass du hier völlig neu bist.
Joachim J. schrieb:> Wenn jemand nur Unsinn verbreitet und unbelehrbar ist, sollte man> anstreben, dass er durch die Forum Administration gesperrt wird. Man> sollte aber trotzdem Höflich bleiben!
Der Hauptgrund fuer das Verhalten hier ist, dass ich zum Beispiel mich
immer wieder gegen das Bashing bis Mobbing vom Alten Knacker hier im
Forum gewendet habe. Daher muss ich hier fast überall diskreditiert
werden.
Hallo Arno, bei https://staff.ltam.lu/feljc ( Jean-Claude Feltes,
Elektronik ) gibt es eine Rubrik mit Spulen " Messungen an Ferritspulen
". Vielleicht interessant. Gruß Guido.
Joachim J. schrieb:> Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass der Ton eine Rolle> spielt.
Nebensächlich, fokussiere Dich auf technische Details.
Joachim J. schrieb:> Wenn jemand nur Unsinn verbreitet und unbelehrbar ist, sollte man> anstreben, dass er durch die Forum Administration gesperrt wird. Man> sollte aber trotzdem Höflich bleiben!
Dieter dient der allgemeinen Belustigung, unhöflich oder gar beleidigend
habe ich ihn noch nicht erlebt. Gelegentlich vertut er sich mal mit
einem sinnvollen Beitrag.
H. H. schrieb:>> Wenn jemand nur Unsinn verbreitet und unbelehrbar ist, sollte man>> anstreben, dass er durch die Forum Administration gesperrt wird. Man>> sollte aber trotzdem Höflich bleiben!>> Man könnte meinen, dass du hier völlig neu bist.
Passend zur Jahrezeit: Ein Schneeflöckchen.
Dieter D. schrieb:> Der Hauptgrund fuer das Verhalten hier ist, dass ich zum Beispiel mich> immer wieder gegen das Bashing bis Mobbing vom Alten Knacker hier im> Forum gewendet habe.
Das ist auch gut so.
> Daher muss ich hier fast überall diskreditiert> werden.
Den Zusammenhang erkenne ich nicht.
Guido schrieb:> Vielleicht interessant.
Das ist eine interessante Seite. Unter dem Bereich Schule ist eine
kleine Anleitung zu LTSpice, etwas für Einstieg von Anfängern.
Ein Fachlehrer hatte für das Meßtechnik Praktikum einen Kern, der zwei
verschiedene überlagerte Hysteresekurven auslieferte. Kaum jemand
rechnete damit.
Ich find die Methode interessant:
https://www.youtube.com/watch?v=3Y_WcuIenSM
Strompuls (mit variabler Pulsbreite, nicht dass es zu rauchen anfängt)
durchschicken und beobachten wann die Induktivität zusammenbricht (und
folglich der Strom steigt).
Joachim J. schrieb:> Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass der Ton eine Rolle> spielt. Beleidigungen und Beschimpfungen sollte man sich sparen. Wir> sind doch alle gebildete Menschen.
Viele hier im Forum schon, aber es gibt einige Ausnahmen!
Die folgende Seite gibt eine Übersicht, wie viele Varianten von Kernen
und Kernmaterial es gibt:
http://www.dl2lto.de/sc/TM_tab_ferrite.htm
Wobei diese Tabelle auf Basis eines Herstellers abgeleitet wurde. Es
gibt aber auch noch andere Hersteller. Mit der Bestimmung des AL-Wertes
und der Sättigung kann meistens noch nicht herausgefunden werden aus
welchem Material der Kern besteht.
Joachim J. schrieb:> Wenn jemand nur Unsinn verbreitet und unbelehrbar ist, sollte man> anstreben, dass er durch die Forum Administration gesperrt wird.
Probier es mal aus!