Hallo, ich bin bei der Planung einer Langdrahtantenne von https://www.dl0hst.de/do_antenne.htm . Ich habe 4mm CU Litze isoliert, welche Formel hat der Verkürzungsfaktor? Welche Bauanleitungen für Spannungs- und Strombalum empfehlt ihr mir? Gruß Frank DL9FW
Frank W. schrieb: > ich bin bei der Planung einer Langdrahtantenne von > https://www.dl0hst.de/do_antenne.htm . Für eine Langdrahtantenne ist die DO-Antenne zu kurz. Das sind nur lambda/2-Dipole. > Ich habe 4mm CU Litze isoliert, welche Formel hat der Verkürzungsfaktor? Kann man nur grob abschätzen. Lass die Drähte einfach 10-20cm länger und stimme die Antenne an ihrem Aufbauort durch Umschlagen der Enden ab. > Welche Bauanleitungen für Spannungs- und Strombalum empfehlt ihr mir? Wolgang Wippermann hat einiges zum Thema Baluns und Antennenanpassung online gestellt: https://www.wolfgang-wippermann.de Viel Spaß beim Basteln.
Hallo Frank. Frank W. schrieb: > Hallo, > ich bin bei der Planung einer Langdrahtantenne von > https://www.dl0hst.de/do_antenne.htm . Das Projekt ist so wie mir scheint, bis zum Gehtnichtmehr dokumentiert. Siehe auch speziell https://www.dl0hst.de/dateien/technik/FAQ_DO-Antenne.pdf , falls üebersehen? > > Ich habe 4mm CU Litze isoliert, welche Formel hat der Verkürzungsfaktor? > Da mache Dir wenig Gedanken. Der Umgebungseinfluss wird deutlich stärker sein. Abgesehen davon müsste man für den Verkürzungsfaktor auch das Material der Isolierung bzw. dessen Dielektrizitätskonstante und die Dicke der Isolierung kennen. > Welche Bauanleitungen für Spannungs- und Strombalum empfehlt ihr mir? Das hängt leider an Details. Aber eine gute Adresse ist https://www.dg0sa.de/inhaltbalun.htm und https://www.dl4zao.de/_downloads/Balun_dl4zao.pdf sowie https://hb9be.ch/index.php/baluns Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.l02.de
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Danke für die Antworten. Als Verkürzungsfaktor habe 0,91 genommen. Die einzelnen Spulen und Drosseln sind fertig. Welchen Widerstandswert hat der Dipol? Erst Spannungs- dann Strombalun so richtig? Mit welchen Messgerät kann ich den Dipol einmessen? Nun lese ich erstmal wegen den Baluns. Gruß Frank DL9FW
Frank W. schrieb: > Mit welchen Messgerät kann ich den Dipol einmessen? Bandmaß?
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Frank W. schrieb: > Welchen Widerstandswert hat der Dipol? Wenn Du mit Widerstandswert die Impedanz meinst: Die hängt vom Abstand der Drähte zueinander ab. In der Zeichnung zur Antenne findet sich ein Hinweis, bei welchem Abstand sich welche Impedanz ergibt.
Frank, was ist eigentlich aus deinem ähnlichen Antennenprojekt aus der Vergangenheit geworden, ist das endlich fertig? Die Fragen die du hier stellst sind fast die gleichen wie damals. Beitrag "Antennentuner und SWR"
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Frank W. schrieb: > Mit welchen Messgerät kann ich den Dipol einmessen? Hallo Frank, ich verwende zum Abgleichen von Antennen immer einen NanoVNA. Um z.B. das SWR zu messen. Viele Grüße Florian
Frank W. schrieb: >> Frank, was ist eigentlich aus deinem ähnlichen Antennenprojekt aus der >> Vergangenheit geworden, ist das endlich fertig? Die Fragen die du hier >> stellst sind fast die gleichen wie damals. >> Beitrag "Antennentuner und SWR" > Hallo almond, > habe ich verschrottet. > > Gruß Frank Schade um die Bauteile. Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http//www.l02.de
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Helmut S. schrieb: >> Welchen Widerstandswert hat der Dipol? > Wenn Du mit Widerstandswert die Impedanz meinst: > Die hängt vom Abstand der Drähte zueinander ab. Nicht nur von dem; anfangs ging's um eine Multiband-Dipol "DO-Antenne"; das wird dann (leider) ziemlich unübersichtlich...
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Wer etwas abseits vom städtischem QRM wohnt und Platz hat, für den ist ein Dipol, Langdraht oder ein andere Draht Variante nicht schlecht. Mitten im Elektrosmog würde ich eine Mag-Loop bevorzugen....auch wenn sie weniger Nutzsignal bringt. Aber weniger QRM ist für die Ohren besser.
Hallo Frank, mein Tipp ist, erstmal (genau nach Anleitung) bauen. Die Fragen, die Du Anfangs gestellt hast sind erstmal mehr oder weniger unwichtig für die Praxis. Der Verkürzungsfaktor ist sicher existent, aber wie schon geschrieben wurde ist ein "etwas zu lang" erstmal gut. Abschneiden oder Enden umklappen geht dann immer noch. Der Aufbauort und damit die Umgebungsbedingungen haben einen viel größeren Einfluss. Ich kenne Deine Erfahrung mit Messtechnik nicht Frank W. schrieb: > Mit welchen Messgerät kann ich den Dipol einmessen? Die eierlegende Wollmilchsau ist z.B. ein "Simple Vector Network Analyzer". Den habe ich mir mal gekauft (SAA-2N). Damit siehst Du alle Parameter der Antenne, auch die, die ein einfaches SWR Meter nicht zeigt. Das Gerät kann man aber nur richtig bedienen und ablesen, wenn einige HF Grundlagen sattelfest sind, bis hin zum lesen eines Smith-Diagramms (muss aber nicht). Youtube hilft da aber ganz gut.
Danke für die Antworten. Der Bau geht voran. Bis auf den Strombalun ist alles fertig. So wie ich gelesen habe brauche ich keinen Spannungsbalun. Gruß Frank
Hallo, die DOP 3 Antenne ich aufgebaut. Bei der Verlängerung 160m passen die vorgegebenen VK Werte nicht: 5m Drossel 6 5mX0,91 ist gleich 4,55m Laut Bauanleitung sind es 4,18m was einen VK von 0,83 entspricht. 2m Drossel 7 2mX0,91 ist gleich 1,82m Laut Bauanleitung sind es 1,64m was einen VK von 0,82 entspricht. Welchen VK soll ich nehmen? Gruß Frank DL9FW
Der Verkürzungsfaktor hängt extrem von der Umgebung ab, muss man unbedingt während des Abgleichs raus messen. Ich hatte mal die "DO4C"-Multibandantenne versucht. https://www.dl0hst.de/bilder/DO4c_DG0KW.jpg Sollte angeblich 80m, 20m, 15m und 10m bedienen und auch für Dachbodenmontage geeignet sein. Kann ich leider nicht bestätigen. Vielleicht liegt's am Aufbau, aber über die notwendigen Rahmenbedingungen steht im FAQ leider sehr wenig. Ich habe die drei parallel laufenden Antennendrähte mit wenigen Millimeter Abstand unter der hölzernen Firstfette gespannt. Ich kam durch Ausmessen mit einem nano VNA auf Verkürzungsfaktoren des CuL-Drahts von 0,8 - 0,85. Das ist viel kürzer als die im Konstruktionsblatt genannten Werte von 0,91 - 0,95. Könnte schon ein Grund dafür sein, dass die Antenne nicht so performt wie erwartet. Schädlich sind auf alle Fälle in der näheren Umgebung parallel laufende Drähte. Da muss mindestens 1m Abstand her. Man sieht das im Bild links oben, als ich im ersten Abgleichschritt den primären Dipol auf 14,2 MHz (20m) anpassen wollte. Kam nicht im entferntesten auf das angepeilte SWR von 1,3. Draht entfernt und dann klappte es. Allerdings auf Kosten des SWR bei 21,2 MHz (15m), dass nur noch 1,9 erreichte (Soll: 1,1). Ähnlich das Ergebnis für 80m. Da ist die Bandbreite dann auch äußerst gering. Bild unten links. Und der Dipol bei 10m oder 11m hinterläßt im VNA kaum noch Spuren, komplett unbrauchbar. Warum das so ist, weiß ich allerdings nicht. Hat jemand eine ähnliche Multibandantenne erfolgreich aufbauen können?
Wulf D. schrieb: > Der Verkürzungsfaktor hängt extrem von der Umgebung ab, muss man > unbedingt während des Abgleichs raus messen. Den kann man nicht rausmessen, der bleibt drin. Aber man kann ihn messen und berücksichtigen. Der Verkürzungsfaktor, genauer gesagt das Verhältnis der Phasengeschwindigkeit einer Welle auf einer Leitung zur Lichtgeschwindigkeit hängt vom Induktivitäts- und Kapazitätsbelag also vom Dielektrikum und der Draht-Kapazität gegen Erde ab. Hängt ein Draht nieder oder sind Gebäude, Bewuchs o.ä. in der Nähe, steigt der Kapazitätsbelag gegen Erde, die Wellen-Ausbreitungsgeschwindigkeit sinkt. Beitrag "Re: Antennenkabel Daten..was ist der Verkürzungsfaktor?"
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Al schrieb: > Wulf D. schrieb: >> Der Verkürzungsfaktor hängt extrem von der Umgebung ab, muss man >> unbedingt während des Abgleichs raus messen. > > Den kann man nicht rausmessen, der bleibt drin. Aber man kann ihn messen > und berücksichtigen. Immer diese Erbsen - es sollte natürlich ausmessen heißen. Genauer: die Länge des Drahts unter Beobachtung der Resonanzfrequenz so lange kürzen bis es passt. Der niedrige Wert könnte durch den parallel laufenden massiven Holzbalken zu Stande kommen. Mich würde in erster Linie interessieren, ob jemand so eine Multibandantenne mit den in der Bauvorschrift genannten guten SWR-Werten zwischen 1,1 und 1,3 für alle Bänder erreichen konnte?!
Wulf D. schrieb: > Immer diese Erbsen - es sollte natürlich ausmessen heißen. Genauer: die > Länge des Drahts unter Beobachtung der Resonanzfrequenz so lange kürzen > bis es passt. Hmm. Den Dreisatz traut sich wohl keiner mehr zu bei HF?! PS: Wer den Einfluss diskreter Elemente scheut, kürzt erst um ein definiertes, deutlich kleineres Stück und rechnet damit hoch. Also mehr als zwei Schritte sollten das nie sein.
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Kay-Uwe R. schrieb: > … Den Dreisatz traut sich wohl keiner mehr zu bei HF?! > … Also mehr > als zwei Schritte sollten das nie sein. Ist doch völlig egal, ob man den Draht zweimal oder viermal anfasst, um die gewünschte Resonanzfrequenz zu treffen. Frei nach dem Motto, dreimal abgeschnitten ist noch immer zu kurz :-) Der Frage ist doch, warum die Resonanzen so extrem unterschiedlich ausgeprägt sind?! Von gut bis unbrauchbar. Warum ist das so, wie kann man es besser machen: kannst du dazu etwas beitragen? Der VNA-Screenshot z.B. rechts unten um 27 MHz vier Posts weiter oben. Kennt jemand eine Theorie von der diese DOxy-Antennen abgeleitet wurden? Wie wurden beispielsweise die Abstände der parallelen Leiter berechnet? Oder ist das alles trail&error eines Enthusiasten, hat halt in einer bestimmten Umgebung zufällig einmal funktioniert?
Wulf D. schrieb: > Kennt jemand eine Theorie von der diese DOxy-Antennen abgeleitet wurden? > Wie wurden beispielsweise die Abstände der parallelen Leiter … Wurde wohl mit dieser Simulation erstellt (MMANA-GAL): https://www.darc.de/fileadmin/filemounts/distrikte/h/ortsverbaende/39/H39-Workshop/Projekte_2025/Vortr%C3%A4ge/Simulationsprogramme/Anleitung_40m-Dipol.pdf Gibt auch ein paar gute YT-Anleitungen dazu: https://youtu.be/fA7fgZ_DTus?is=chaCzUHlfSAvkfm5 Könnte sich lohnen damit zu beschäftigen.
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