Hallo, es geht um die Netzteilschaltung aus diesem Beitrag: Beitrag "Re: Labornetzgerät - Fragen zum Schaltplan". Ich habe sie auf einem Breadboard aufgebaut, die Ausgangsspannung lässt sich von 0–25 V einstellen und funktioniert grundsätzlich. Beim Ein- und Ausschalten der Last treten jedoch deutliche Überschwingungen auf, während die Simulation nahezu ideal ist. Zwei Oszilloskopbilder (Ein/Aus) habe ich angehängt. Ausgangsspannung war 10V. Woran liegt das? Ist das ein Effekt des Breadboard-Aufbaus? Würde eine sauber geroutete Platine das verbessern? Und was müsste man in der Simulation ergänzen, um dieses Verhalten nachzubilden? Danke!
Kolja schrieb: > es geht um die Netzteilschaltung aus diesem Beitrag: > Beitrag "Re: Labornetzgerät - Fragen zum Schaltplan". > Ich habe sie auf einem Breadboard aufgebaut, die Ausgangsspannung lässt > sich von 0–25 V einstellen und funktioniert grundsätzlich. > Beim Ein- und Ausschalten der Last treten jedoch deutliche > Überschwingungen auf, während die Simulation nahezu ideal ist. Zwei > Oszilloskopbilder (Ein/Aus) habe ich angehängt. Ausgangsspannung war > 10V. > Woran liegt das? > Ist das ein Effekt des Breadboard-Aufbaus? Zum Teil mit Sicherheit, z.B. die vielen Übergangswiderstände.
Kolja schrieb: > Ist das ein Effekt des Breadboard-Aufbaus? Ja, durchaus. Strom über Masse erzeugt Spannungsabfall, OpAmp regelt nach. Und Strom von Plus erzeugt Spannungsabfall auf Zuleitung, Stützkondensator sehe ich nicht. Aber auch ein Aufbau auf Platine kann schwingen. Layout soll Massestern und Abblockkondensatoen besitzen, denke an Schwingen in Audioschaltungen. Die 100pF musst du anpassen. Und der Sägezahn entsteht weil raufregeln niederohmiger ist als runterregeln, es fehlt die Konstantstromsenke. Die 5k wurde ich kleiner machen, so 100 Ohm. Fraglich sind die 50mOhm hinter dem Spannungsteilerabgriff. Im Prinzip ist das aber die stabile Spannungsfolgerschaltung https://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.9.1
.MODEL 2SC3953 NPN ( IS=5.80f BF=120 NF=0.98 VAF=23.0 IKF=4 ISE=70.0f NE=1.70 BR=1.40 NR=1.00 VAR=38.0 IKR=20 ISC=10f NC=1.50 RB=360m IRB=1 RBM=80m RE=60m RC=180.0m XTB=0 XTI=3 EG=1.11 NK=0.68 CJC=6.7p FC=0.5 MJC=0.33 VJC=0.75 MJE=0.33 VJE=0.75 CJE=15p TF=400p ITF=1 XTF=10 VTF=20 MFG=SANYO) Ich weiss nicht ob das reicht. Ich habe nicht daran gedacht dass nicht jeder Bordodynovs Kollektion hat.
Kolja schrieb: > Ich habe sie auf einem Breadboard aufgebaut Dann musst Du mit diversen Erscheinungen leben bis Du eine sinnvolle Leiterplatte erstellt hast...
Michael B. schrieb: > Fraglich sind die 50mOhm hinter dem Spannungsteilerabgriff. Da messe ich mit INA226 Strom Michael B. schrieb: > Stützkondensator sehe > ich nicht. Ist natürlich auf dem Breadboard vorhanden Michael B. schrieb: > Die 100pF musst du anpassen Die macht den opamp doch langsamer? Der schafft ja im Moment die steigende Spannung nicht schnell genug runterregeln. Michael B. schrieb: > Die 5k wurde ich kleiner machen, so 100 Ohm Meinst du R2? Dort soll nachher die Diode für Stromregelung hin. Mit kleineren Widerständen hatte ich Probleme mit Kurzschluss am Ausgang. Ich habe testweise parallel zu R2 330pF Kondensator angeschlossen, ist besser geworden aber mit der Simulation kein Vergleich. Morgen mache ich weitere Messungen und gucke mir Masseverbindungen an.
Mani W. schrieb: > Kolja schrieb: >> Ich habe sie auf einem Breadboard aufgebaut > > Dann musst Du mit diversen Erscheinungen leben bis > Du eine sinnvolle Leiterplatte erstellt hast... Mir geht es darum ob die Schaltung so vollständig ist(ja Abblockkondensator muss noch rein:)). Bauteilwerte kann ich ja auf der Platine anpassen. Auf dem Breadboard ist nur opamp und zugehörige Bauteile, da wo wirklich Strom fließt ist verlötet.
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