Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Netzteilschaltung


von Kolja (bastler_kolja)


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Hallo,
es geht um die Netzteilschaltung aus diesem Beitrag: 
Beitrag "Re: Labornetzgerät - Fragen zum Schaltplan".
Ich habe sie auf einem Breadboard aufgebaut, die Ausgangsspannung lässt 
sich von 0–25 V einstellen und funktioniert grundsätzlich.
Beim Ein- und Ausschalten der Last treten jedoch deutliche 
Überschwingungen auf, während die Simulation nahezu ideal ist. Zwei 
Oszilloskopbilder (Ein/Aus) habe ich angehängt. Ausgangsspannung war 
10V.
Woran liegt das?
Ist das ein Effekt des Breadboard-Aufbaus?
Würde eine sauber geroutete Platine das verbessern?
Und was müsste man in der Simulation ergänzen, um dieses Verhalten 
nachzubilden?
Danke!

von Jörg R. (solar77)


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Kolja schrieb:
> es geht um die Netzteilschaltung aus diesem Beitrag:
> Beitrag "Re: Labornetzgerät - Fragen zum Schaltplan".
> Ich habe sie auf einem Breadboard aufgebaut, die Ausgangsspannung lässt
> sich von 0–25 V einstellen und funktioniert grundsätzlich.
> Beim Ein- und Ausschalten der Last treten jedoch deutliche
> Überschwingungen auf, während die Simulation nahezu ideal ist. Zwei
> Oszilloskopbilder (Ein/Aus) habe ich angehängt. Ausgangsspannung war
> 10V.
> Woran liegt das?
> Ist das ein Effekt des Breadboard-Aufbaus?

Zum Teil mit Sicherheit, z.B. die vielen Übergangswiderstände.

von H. H. (hhinz)


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Opamp und Pot fehlen. Und der Treibertransistor auch.

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Kolja schrieb:
> Ist das ein Effekt des Breadboard-Aufbaus?

Ja, durchaus.

Strom über Masse erzeugt Spannungsabfall, OpAmp regelt nach. Und Strom 
von Plus erzeugt Spannungsabfall auf Zuleitung, Stützkondensator sehe 
ich nicht.

Aber auch ein Aufbau auf Platine kann schwingen. Layout soll Massestern 
und Abblockkondensatoen besitzen, denke an Schwingen in 
Audioschaltungen. Die 100pF musst du anpassen. Und der Sägezahn entsteht 
weil raufregeln niederohmiger ist als runterregeln, es fehlt die 
Konstantstromsenke. Die 5k wurde ich kleiner machen, so 100 Ohm.

Fraglich sind die 50mOhm hinter dem Spannungsteilerabgriff.

Im Prinzip ist das aber die stabile Spannungsfolgerschaltung

https://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.9.1

von Kolja (bastler_kolja)


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.MODEL 2SC3953 NPN ( IS=5.80f BF=120 NF=0.98 VAF=23.0 IKF=4 ISE=70.0f 
NE=1.70 BR=1.40 NR=1.00 VAR=38.0 IKR=20 ISC=10f NC=1.50 RB=360m IRB=1 
RBM=80m RE=60m RC=180.0m XTB=0 XTI=3 EG=1.11 NK=0.68 CJC=6.7p FC=0.5 
MJC=0.33 VJC=0.75 MJE=0.33 VJE=0.75 CJE=15p TF=400p ITF=1 XTF=10 VTF=20 
MFG=SANYO)

Ich weiss nicht ob das reicht.
Ich habe nicht daran gedacht dass nicht jeder Bordodynovs Kollektion 
hat.

von Mani W. (e-doc)


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Kolja schrieb:
> Ich habe sie auf einem Breadboard aufgebaut

Dann musst Du mit diversen Erscheinungen leben bis
Du eine sinnvolle Leiterplatte erstellt hast...

von Kolja (bastler_kolja)


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Michael B. schrieb:
> Fraglich sind die 50mOhm hinter dem Spannungsteilerabgriff.
Da messe ich mit INA226 Strom

Michael B. schrieb:
> Stützkondensator sehe
> ich nicht.
Ist natürlich auf dem Breadboard vorhanden

Michael B. schrieb:
> Die 100pF musst du anpassen
Die macht den opamp doch langsamer? Der schafft ja im Moment die 
steigende Spannung nicht schnell genug runterregeln.

Michael B. schrieb:
> Die 5k wurde ich kleiner machen, so 100 Ohm
Meinst du R2? Dort soll nachher die Diode für Stromregelung hin. Mit 
kleineren Widerständen hatte ich Probleme mit Kurzschluss am Ausgang. 
Ich habe testweise parallel zu R2 330pF Kondensator angeschlossen, ist 
besser geworden aber mit der Simulation kein Vergleich.

Morgen mache ich weitere Messungen und gucke mir Masseverbindungen an.

von Kolja (bastler_kolja)


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Mani W. schrieb:
> Kolja schrieb:
>> Ich habe sie auf einem Breadboard aufgebaut
>
> Dann musst Du mit diversen Erscheinungen leben bis
> Du eine sinnvolle Leiterplatte erstellt hast...

Mir geht es darum ob die Schaltung so vollständig ist(ja 
Abblockkondensator muss noch rein:)). Bauteilwerte kann ich ja auf der 
Platine anpassen.

Auf dem Breadboard ist nur opamp und zugehörige Bauteile, da wo wirklich 
Strom fließt ist verlötet.

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