Hallo, zunächst einmal noch allen ein Gutes Neues Jahr. Zu meinem Problem: In einem Mehrfamilienhaus hat ein Mieter das Problem, dass der -ziemlich leise- Türsummer nicht gehört wird, wenn jemand in einem entfernten Raum Musik hört oder telefoniert. Der Summer ist in der Türsprechanlage eingebaut. Nun gibt es zwar jede Menge Erweiterungen/Weiterleitungen, bei denen ein Sender parallel zu einem Summer in der Sprechanlage geklemmt wird. Genau dies ist hier jedoch nicht möglich. Der Vermieter hat in einer Anlage zum Mietvertrag jeglichen Eingriff in die Türsprechanlage verboten, weil es in der Vergangenheit zu Schäden/Ausfall gekommen sei. Erweiterungen dürfen nur durch den Elektroinstallationsbetrieb des Vermieters vorgenommen werden. Nun verfolge ich zwei Ansätze, beiden gemein ist, dass ich den Summer (175Hz) mit einem Sensor detektieren möchte. Zwei Ansätze sind denkbar: Entweder die deutlich zu fühlende Vibration erkennen, oder aber die Audiofrequenz aufzunehmen. Sobald ich den Summer erkenne, habe ich zwei Ideen: - Eine der eingangs genannten handelsüblichen Klingelweiterleiter zu verwenden, der nun jedoch nicht an die Sprechanlage, sondern an meinen Sensor angeschlossen wird. - Das Signal mit einem 433MHz Sender an einen im Haushalt verfügbaren Raspberry (Medienserver) zu senden, der dann auf vielfältige Weise das erkannte Signal weiterleiten kann, ggf. auch über einen direkt angeschlossenen Summer. Mein Problem liegt nun hauptsächlich in der Erkennung des Summers: Gibt es hierzu eventuell schon fertige Projekte/Module? Zudem: Wie bekomme ich das Erkennen und Signalisieren möglichst energiesparend hin, da das Modul batteriebetrieben werden muss, weil keine Steckdose in der Nähe vorhanden ist. Ich bin für alle Ideen und Hinweis dankbar.
Ich würde mal versuchen, ob man den Summer nicht mit einem "Tonabnehmer" magnetisch erfassen kann. Mit ein bissel Glück induziert der genug, das man damit eine Schaltung aufwecken kann. ELV hatte vor vielen Jahren sowas: ein Batteriesender mit einem Saugnapf-"Mikrofon" und der Empfänger war eine nicht schaltende Schaltsteckdose aus dem FS20-Programm. Also mehr oder weniger deren Standardkomponenten, nur der Sender war mit Abnehmer statt Taster, der Empfänger mit Tüdelü statt Relais.
Jens M. schrieb: > eine nicht schaltende Schaltsteckdose Wie darf man sich sowas denn vorstellen? Jens M. schrieb: > Saugnapf-"Mikrofon" Gibt's die Dinger noch? Die waren doch zu Zeiten aktuell, als Telefone noch eine Wählscheibe (und eine elektromagnetisches Läutewerk) hatten. Nick schrieb: > mit einem Sensor detektieren möchte. Der nächste "Klatschschalter"... Vielleicht funktioniert das mit einem ausgedienten Kopfhörer-Schallgeber. Der liefert einen Strom, wenn seine Membran bewegt wird.
Jens M. schrieb: > Ich würde mal versuchen, ob man den Summer nicht mit einem "Tonabnehmer" > magnetisch erfassen kann. > Mit ein bissel Glück induziert der genug, das man damit eine Schaltung > aufwecken kann. > Danke für die Idee, hab mir das mal angesehen, siehe Bild anbei. Da ich vermeiden möchte mit irgendetwas ins Gehäuse zu gehen sieht das suboptimal aus. Der Summer liegt unter dem Mikrofon des Hörers, so dass ich nur seitlich rechts oder links drankomme. Da die Feldlinien der Spule jedoch senkrecht in den Raum, sprich in den aufgelegten Hörer gehen, halte ich das für schwer umsetzbar.
Vielleicht gibt es vom Sprechanlagenhersteller einen Zusatz für Gehörlose, der offiziell eingebaut werden kann. Ich finde reichlich Schalldetektoren mit LM324, da liegt aber der Ruhestrom über 1mA. Hier was mit 9V 0,5mA, statt den LEDs kann man einen Optokoppler, Relais oder Sendemodul anschließen.: https://www.luedeke-elektronic.de/Schalldetektor-LED-Lichtorgel-9V-Bausatz-Velleman-MK103.html Das sollte auch mit 6V funktionieren. Mit 6 Monozellen (18Ah) sollte es einige Jahre laufen. Eine Lösung mit Bandpass wird es nicht fertig geben, aber man kann die Schaltung, wenn nötig, ja entsprechend modifizieren. Zuerst würde ich es mit einem Tiefpass probieren, da reicht ein RC Glied nach C2. https://www.luedeke-elektronic.de/shop/vellemann/mk103.pdf
Wie wäre es mit einem Glasbruchmelder, der reagiert auf Erschütterung, z.B. https://www.fensterversand.com/zubehoer/fenster-tuersicherung/glasbruchmelder.php
An dem vorgeschlagenem Schalldetektor kann man statt dem Elektretmikrofon sicher auch eine Aufnehmerspule für den magnetischen Summer anschließen. Dann kann man R1 weglassen und spart den Ruhestrom vom Elektretmikrofon.
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Bekannte von mir nutzen ein Babyphon, um die Klingel auch im Keller zu hören.
Nick schrieb: > Wie bekomme ich das Erkennen und Signalisieren möglichst > energiesparend hin, da das Modul batteriebetrieben werden muss, weil > keine Steckdose in der Nähe vorhanden ist. der Summer ist doch sicher so laut, dass er an der nächsten Steckdose gut mit einem Mikrofon zu erkennen ist. Es ist dann eine Frage der Filtertechnik, wie man den Summer von anderen Geräuschen unterscheiden kann.
von Nick schrieb:
>hab mir das mal angesehen, siehe Bild anbei.
Wenn das unten der Summer ist, mach einfach eine
einzige Windung um die Spule, also ein Draht einmal
durch fädeln. Damit hast du dann ein Wechselspannungssignal.
Es gibt dadurch ja keine elektrische Verbundung zu dem
Gerät. Das brauchst du dann nur mit einem NF-Verstärker
verstärken und gleichrichten. Du hast dann ein Schaltsignal,
mit dem du dann beliebige Sachen schalten kannst, Relais
oder Sonstwas.
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Wolf17 schrieb: > Das sollte auch mit 6V funktionieren. Mit 6 Monozellen (18Ah) sollte es > einige Jahre laufen. Das würde ja größer als die Sprechstelle. Ich dachte eher an 1-3 AAA oder einen 9V Block. Einmal im Halbjahr wechseln wäre sicher kein Problem, allerdings müsste man dann eine LED o.ä. vorsehen, die beim fälligen Batteriewechsel so alle 5 Sekunden kurz aufleuchtet. Da komme ich dann doch wieder gedanklich auf die Idee, das ganze induktiv zu erkennen. Wenn man eine flache Spule, etwas größer im Durchmesser als der Summer, mit einer weissen Klebefolie auf das Gehäuse über dem Summer klebt, so dass der Hörer nach wie vor aufgelegt werden kann, könnte diese mit ein wenig Hühnerfutter einen schlafenden µC wecken, der dann den Rest besorgt. Ein Ad-Hoc Experiment hat gezeigt, dass auf der unteren Position des Hörers bis zu 10mm Abstand sein können und der Hörer noch sauber aufliegt und nicht runterfällt.
Rahul D. schrieb: > Wie darf man sich sowas denn vorstellen? ELV hat eine Schaltsteckdose von denen benutzt, und die Elektronik leicht verändert. Statt des Relais das die im Schukosteckergehäuse ebenfalls befindliche Steckdose schaltet wird ein Pieper aktiviert, und die Steckdose ist unter Dauerstrom und geht so nicht verloren wie bei einem Steckernetzteil. Äußerlich bis auf den Aufdruck aber identisch mit eben einer "Funkschaltsteckdose". Rahul D. schrieb: > Gibt's die Dinger noch? Die waren doch zu Zeiten aktuell, als Telefone > noch eine Wählscheibe Joah, das Ding hatte ich bei jemandem verbaut, und da hatten wir noch keine Angst vor dem Jahr-2000-Problem. ;) Dürfte so '95 oder '98 gewesen sein. Rahul D. schrieb: > Vielleicht funktioniert das mit einem ausgedienten > Kopfhörer-Schallgeber. Ich würde das eben per Spule machen, nicht mechanisch, also das Wechselfeld und nicht den Krach erkennen. Vorteil hier auch, das der Ruhestrom der Spule 0 ist und der Pegel u.U. reicht, an einem µC einen Wakeup auszulösen. Nick schrieb: > Da die Feldlinien der > Spule jedoch senkrecht in den Raum, sprich in den aufgelegten Hörer > gehen, halte ich das für schwer umsetzbar. Mit einer flachen Spule würde ich das dennoch probieren. Dünnes CuL und eben auf großen Durchmesser statt große Länge gewickelt. Quasi wie ein Qi-Ladepad oder ein Induktionskochfeld. Oder: den Summer umsetzen. Das wäre dann ja kein elektrischer Eingriff... ;)
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J. R. schrieb: > Bekannte von mir nutzen ein Babyphon, um die Klingel auch im Keller zu > hören. Da hat man dann den Effekt, dass der Raum permanent abgehört wird. Der Frequenzbereich, bei dem ein Babyphone auslöst, liegt meiner Erfahrung auch deutlich über den 175 Hz. Zudem kann das dann immer nur eine Person in dem Raum mit dem Babyphone-Empänger hören, meine Lösung sollte das so verstärken, dass in allen vier Räumen der Wohnung das Signal zu hören ist. R. L. schrieb: > der Summer ist doch sicher so laut, dass er an der nächsten Steckdose > gut mit einem Mikrofon zu erkennen ist. Es ist dann eine Frage der > Filtertechnik, wie man den Summer von anderen Geräuschen unterscheiden > kann. Siehe Babyphone. Wird aus meine Sicht dann zu aufwendig, da viele Hintergrundgeräusche ausgefiltert werden müssen. Wenn man nah genug am Erzeuger ist, kann die Empfindlichkeit so gering sein, dass andere Geräusche in der Wohnung gar nicht erkannt werden. Günter L. schrieb: > Wenn das unten der Summer ist, mach einfach eine > einzige Windung um die Spule, also ein Draht einmal > durch fädeln. Damit hast du dann ein Wechselspannungssignal. > Es gibt dadurch ja keine elektrische Verbundung zu dem > Gerät. Das brauchst du dann nur mit einem NF-Verstärker > verstärken und gleichrichten. Du hast dann ein Schaltsignal, > mit dem du dann beliebige Sachen schalten kannst, Relais > oder Sonstwas. Dann gehe ich wieder das Problem ein, ins Gehäuse einzugreifen. Ich möchte hier jeglicher Diskussion aus dem Weg gehen, wenn der/die Falsche Kabel ins Gehäuse gehen sieht. Daher meine abgewandelte Idee zuvor, die Spule aussen auf das Gehäuse zu kleben, dann ist erkennbar, dass man nicht ins Gehäuse geht. Ich werde dazu mal ein paar Tests machen, muss mir dazu nur ein Oszi leihen. Danke für die lebhafte Diskussion bisher!
Wolf17 schrieb: > Vielleicht gibt es vom Sprechanlagenhersteller einen Zusatz für > Gehörlose, der offiziell eingebaut werden kann. Nützt wenig, wenn es ohne Elektriker gemacht werden soll. Ansonsten z. B. dieses: https://www.str-elektronik.de/fileadmin/user_upload/Downloads_allgemein/Beide/Pool_Datenbl%C3%A4tter_Anleitungen_Schaltpl%C3%A4ne/alte_Bustechnik/STR_AM300.pdf Das sind primitive Module: Das Summersignal wird stumpf gleichgerichtet und es gibt eine Potentialtrennung per Trafo oder Optokoppler.
Jens M. schrieb: > Statt des Relais das die im Schukosteckergehäuse ebenfalls befindliche > Steckdose schaltet wird ein Pieper aktiviert, und die Steckdose ist > unter Dauerstrom und geht so nicht verloren wie bei einem > Steckernetzteil. > Äußerlich bis auf den Aufdruck aber identisch mit eben einer > "Funkschaltsteckdose". Ach, ne Durchgangssteckdose.("Nicht schaltende Schaltsteckdose" klingt doch etwas verwirrend ;)) Sowas habe ich auch als Gehäuse noch rumfliegen und eine Steckdosenleiste nach dem Prinzip inzwischen auch. Jens M. schrieb: > Dürfte so '95 oder '98 gewesen sein. Das ist inzwischen doch auch 30 Jahre her... Die Dinger sind aber verhältnismäßig groß. Da könnte man über eine Piezo-Scheibe nachdenken.
Jens M. schrieb: [...] > > Ich würde das eben per Spule machen, nicht mechanisch, also das > Wechselfeld und nicht den Krach erkennen. > Vorteil hier auch, das der Ruhestrom der Spule 0 ist und der Pegel u.U. > reicht, an einem µC einen Wakeup auszulösen. > [...] > > Mit einer flachen Spule würde ich das dennoch probieren. Dünnes CuL und > eben auf großen Durchmesser statt große Länge gewickelt. Quasi wie ein > Qi-Ladepad oder ein Induktionskochfeld. > Oder: den Summer umsetzen. Das wäre dann ja kein elektrischer > Eingriff... ;) Ok, das bedeutet, dass die Spule auf Gehäusebreite erweitern kann, und damit mehr Empfindlichkeit bekomme? Werde hierzu ein paar Versuche machen, wenn ich ein Oszi zur Hand habe. Passt zu meiner Idee mit möglichst wenig Aufwand einen µC zu wecken. Da muss man im Zweifel ein bischen Schutz vor zu hohen Spannungen vorsehen und die Spule könnte ggf. komplett passiv den µC wecken.
Rahul D. schrieb: > Ach, ne Durchgangssteckdose.("Nicht schaltende Schaltsteckdose" klingt > doch etwas verwirrend ;)) Nuja, es war eben eine FS20-Funksteckdose, die nur am Typenschild als eben genau keine Funksteckdose sondern Türklingelverlängerung erkennbar war. Das typische Stecker/Steckdosengehäuse eben. Rahul D. schrieb: > Da könnte man über eine Piezo-Scheibe nachdenken. Der Saugnapfmöppel war kein Mikrofon, nur eine Spule. Wenn das funktioniert dürfte es wesentliche Vorteile ggü. eines Mikrofons haben. Gedacht war das Gerät eigentlich für Telefone (noch mit echtem mechanischem Wecker), funktionierte aber auch an einer Rittal-Türsprechstelle mit ähnlichem Schnarrer wie die hier gefragte.
Nick schrieb: > enn man eine flache Spule, etwas größer im > Durchmesser als der Summer, mit einer weissen Klebefolie auf das Gehäuse > über dem Summer klebt, so dass der Hörer nach wie vor aufgelegt werden > kann, Das wäre auch mein erster Versuch. ggf. die Spule zwischen Wand und Telefon klemmen. Dazu muss man nur die Befestigungsschrauben vorübergehend etwas lockern.
Nick schrieb: > Ok, das bedeutet, dass die Spule auf Gehäusebreite erweitern kann, und > damit mehr Empfindlichkeit bekomme? Ich würde sagen wesentlich mehr Durchmesser wie das Original bringts nicht mehr. Ich wollte eher drauf hinaus das übliche Relaisspulen ja einen langen Nagel haben und wenig Durchmesser, und du brauchst eine flache Scheibe, also "viel" Durchmesser und wenig Länge weil dein Aufkleber unter dem Hörer ja nur 1 oder 2 Millimeter dick sein kann. Mit dünnem Draht sollte das aber gehen, Leistung brauchts ja nicht. Und ich würde sogar sagen ein Multimeter reicht zum testen, wenn genug Spannung kommt evtl. sogar eine LED. Bloß das Wickeln so einer Spule könnte nervig sein. Aber evtl. geht's schon mit einer Transponderspule, z.B. https://www.ebay.de/itm/187894762828 Oder ähnlichem Zeug für RFID-Transponder.
Jens M. schrieb: > Gedacht war das Gerät eigentlich für Telefone (noch mit echtem > mechanischem Wecker), funktionierte aber auch an einer > Rittal-Türsprechstelle mit ähnlichem Schnarrer wie die hier gefragte. und Wählscheibe... so jung bin ich auch nicht mehr. Jens M. schrieb: > Saugnapfmöppel Wie geschrieben: Die Dinger sind och ganz schön klobig (passend zum Wählscheibentelefon). Die Piezo-Scheibe war auch nur so eine Idee - sie liefert ja eine Spannung bei mechanischer Belastung...
Rahul D. schrieb: > Die Piezo-Scheibe war auch nur so eine Idee - sie liefert ja eine > Spannung bei mechanischer Belastung... Ja, aber man muss sie biegen. Einfach so auf's Gehäuse pappen macht gar nichts. Und selbst als Mikrofon (dann ja eher Seismometer) geht's nur wenn eine gewisse Massenträgheit vorhanden ist: Mutter auf die Membran kleben und Piezosummergehäuse auf's Telefon. Die Vibration des Telefon&Summergehäuses ggü. der trägen Masse ergibt erstaunliche Spannungen... Warnung: niemals eine Piezoscheibe zwischen den Fingern halten und dagegen schnipsen! Rahul D. schrieb: > Die Dinger sind och ganz schön klobig (passend zum > Wählscheibentelefon). Die Idee war: "Kucken se ma', dat is da nur draufgeschnupselt! Keine Klebe, keine Bohrung, nix". Schön ist anders, aber ehrlich: wer von uns würde nicht einfach eben die beiden Strippen anzapfen, und sei es nur für ein kleines Relais...
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Jens M. schrieb: > aber ehrlich: wer von uns würde nicht einfach eben die > beiden Strippen anzapfen Ich kann das schon verstehen. Ich habe allerdings inzwischen auch keine Probleme mehr mit irgendwelchen Vermietern...
Welches Fabrikat ist die Sprechanlage? Da kann es hübsche Überraschungen geben. Gerade in "Hochhäusern". Einige Beispiele: Der Türdrücker kann nur so lange betätigt werden, bis überhaupt einmal "geklingelt" wurde, und die Sprechanlage ist nicht beliebig lange aufgeschaltet. Da hat auch oft nicht jede Wohnung eine eigene Verkabelung, sondern ist an einem Bussystem angeschlossen. Da was rumzufummeln, würde ich nicht machen. Und Summer ist nicht gleich Summer. Oft irgendein Signalgeber Piezo etc. pp. ciao gustav
Mit dem Summer vibriert auch das Gehäuse. Wenn Du das mit dem Finger spüren kannst, dann mach ein simples Körperschallmikro dran. Einfach eine Piezscheibe mit einem Streifen Tesafilm ankleben. https://www.elektronik-labor.de/Notizen/Koerperschall.html https://www.elektronik-labor.de/Labortagebuch/Tagebuch1225.html#mic
Karl B. schrieb: > Da was > rumzufummeln, würde ich nicht machen. > > Und Summer ist nicht gleich Summer. Oft irgendein Signalgeber Piezo etc. > pp. Du hast das Bild aber schon gesehen? Simpelste Technik, der Summer ist ein Schnarrer, kein Bus, keine Elektronik im Telefon. Der Mithörschutz besteht vmtl. nur aus dem Gabelschalter usw. usf. Billigstes Zeug. Gerade daher wundert mich das sich der Vermieter so anstellt. Das Ding kann bald nicht kaputt gehen weil nix drin ist.
Nick schrieb: > Spule aussen auf das Gehäuse zu kleben... Ich werde > dazu mal ein paar Tests machen, muss mir dazu nur ein Oszi leihen. Oszi ist unnötig, ein DVM mit ACV Bereich reicht. Wie ist der Meßwert? Notfalls mit einem CMOS Invertergatter verstärken.
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Udo S. schrieb: > > Das wäre auch mein erster Versuch. > ggf. die Spule zwischen Wand und Telefon klemmen. Dazu muss man nur die > Befestigungsschrauben vorübergehend etwas lockern. Danke, die Idee ist natürlich noch weit besser! Und unter dem gehäuse bin ich ja auch noch näher an der Spule! Jens M. schrieb: > Ich würde sagen wesentlich mehr Durchmesser wie das Original bringts > nicht mehr. [...] > Mit dünnem Draht sollte das aber gehen, Leistung brauchts ja nicht. > Und ich würde sogar sagen ein Multimeter reicht zum testen, wenn genug > Spannung kommt evtl. sogar eine LED. > Bloß das Wickeln so einer Spule könnte nervig sein. > Aber evtl. geht's schon mit einer Transponderspule, z.B. > https://www.ebay.de/itm/187894762828 > Oder ähnlichem Zeug für RFID-Transponder. Ich hab jetzt mal auf die Schnelle 100 Wicklungen um eine Kaugummidose gewickelt. Vorher zwei O-Ringe draufgestülpt, dass der Bereich in dem man wickelt nicht verrutscht. Ging erstaunlich gut. Damit bekomme ich laut Multimeter 40mV, werde das ganze jetzt noch wie von Udo S. vorgeschlagen unter das Gehäuse packen. Vermutlich brauche ich aber deutlich mehr Wicklungen, da hat mein Drahtvorrat nicht gereicht. Sieht im Multimeter jedoch prima aus: 0,00V im Stillstand und sofort 40 mV wenn der Summer ertönt.
Nick schrieb: > und sofort 40 mV wenn der Summer ertönt. Wenn du jetzt noch einen kleinen Kondensator parallel zur Spule schaltest, dann hast du einen Parallelschwingkreis der im Resonanzfall bei 175 Hz sogar die Spannung noch deutlich erhöht. Es ist halt nur fummelig den richtigen Kondensatorwert zu ermitteln, um den Parallelschwingkreis in Resonanz zu bringen.
Nick schrieb: > Sieht im Multimeter jedoch prima aus: 0,00V > im Stillstand und sofort 40 mV wenn der Summer ertönt. Simple Verstärkerschaltung mit zwei Transistoren und schon kann der Krach mit einer Endstufe richtig loslegen.
Enrico E. schrieb: > Wenn du jetzt noch einen kleinen Kondensator parallel zur Spule > schaltest, dann hast du einen Parallelschwingkreis der im Resonanzfall > bei 175 Hz sogar die Spannung noch deutlich erhöht. Gute Idee, wenn da die Physik nicht wäre. Eine Spule n100 D50mm hat rund 1mH. Für 175Hz Resonanz braucht man einen 827µF Kondensator... https://elektro.turanis.de/html/tools/calc_lc_resonance.html
Wolf17 schrieb: > Für 175Hz Resonanz braucht man einen 827µF Kondensator... Naja, 4700µF sind doch leicht zu bekommen. Dummerweise sind das Elkos und keine Bipolaren Kondensatoren. Mit zwei Ekos in Reihe und einem Schaltungstrick, wäre das hinzubekommen.
Zuerst die Genauigkeit/Bandbreite der 175Hz messen, z.B. mit Soundeingang vom Laptop und Spektrum Software. Und dann eine Trägererkennung mit PLL wie z.B. NE567 oder 74HC4046 bauen.
Nick schrieb: > Nun gibt es zwar jede Menge Erweiterungen/Weiterleitungen, bei denen ein > Sender parallel zu einem Summer in der Sprechanlage geklemmt wird. Genau > dies ist hier jedoch nicht möglich. Der Vermieter hat in einer Anlage > zum Mietvertrag jeglichen Eingriff in die Türsprechanlage verboten, weil > es in der Vergangenheit zu Schäden/Ausfall gekommen sei. Erweiterungen > dürfen nur durch den Elektroinstallationsbetrieb des Vermieters > vorgenommen werden. Das hier ist kein Fall für einen Elektroniker, sondern für einen Rechtsanwalt. Auch schwer Hörgeschädigte oder taube Menschen haben einen Anspruch auf eine Klingel, die muß nicht zwangsläufig akustisch sein, eine Klingel könnte auch optisch sein oder per USB an ein Cochlear Implantat. Eine Ex-Angestellte von mir hatte Rauchmelder mit optischen Alarm auf Kosten des Vermieters. HolgerR
Holger R. schrieb: > Das hier ist kein Fall für einen Elektroniker, sondern für einen > Rechtsanwalt. Auch schwer Hörgeschädigte oder taube Menschen haben einen > Anspruch auf eine Klingel, aber sie haben keinen Rechtsanspruch darauf, etwas selbstgebasteltes an die Klingel anzuschließen. Nick schrieb: > Erweiterungen > dürfen nur durch den Elektroinstallationsbetrieb des Vermieters > vorgenommen werden. wenn es der Fachmann macht, ist es für den Vermieter ja kein Problem
Nick schrieb: > Der Summer liegt unter dem Mikrofon des Hörers, so dass > ich nur seitlich rechts oder links drankomme. Eine Flache Spule zwischen Gehäuse und Wand würde doch gehen, oder?
Es ist erstaunlich, welcher Aufwand hier getrieben wird, um dem Vermieter das Beheben eines offensichtlichen Mangels an der Mietsache (zu leise Türklingel/Gegensprechanlage) zu ersparen.
Harald K. schrieb: > Es ist erstaunlich, welcher Aufwand hier getrieben wird, um dem > Vermieter das Beheben eines offensichtlichen Mangels an der Mietsache > (zu leise Türklingel/Gegensprechanlage) zu ersparen. Feine Sache, wenn sämtliche Hausbewohner aufgeschreckt werden, wenn jemand bei der schwerhörigen Person sturmklingelt, nur diese selber dennoch nichts hört. Soll dann der Vermieter einen Hausvibrator oder Erdbebensimulator einbauen?
Harald K. schrieb: > Es ist erstaunlich, welcher Aufwand hier getrieben wird, um dem > Vermieter das Beheben eines offensichtlichen Mangels an der Mietsache > (zu leise Türklingel/Gegensprechanlage) zu ersparen. So ein Blödsinn. Der Vermieter will sich nur davor schützen dass irgendwelche Idioten an der Klingel rumpfuschen und Kurzschlüsse verursachen die ggf. die ganze Hausanlage lahmlegt. Lese einfach den ersten Post bevor du so einen Unsinn behauptest: Nick schrieb: > Der Vermieter hat in einer Anlage > zum Mietvertrag jeglichen Eingriff in die Türsprechanlage verboten, weil > es in der Vergangenheit zu Schäden/Ausfall gekommen sei. Erweiterungen > dürfen nur durch den Elektroinstallationsbetrieb des Vermieters > vorgenommen werden.
Udo S. schrieb: > So ein Blödsinn. Der Vermieter will sich nur davor schützen dass > irgendwelche Idioten an der Klingel rumpfuschen und Kurzschlüsse > verursachen die ggf. die ganze Hausanlage lahmlegt. Kein Blödsinn. Mit keinem Wort habe ich was davon geschrieben, daß man selbst an der Anlage rumfummeln soll -- der Vermieter hat dafür zu sorgen, daß die Anlage funktioniert. Das tut sie aber nicht: Nick schrieb: > In einem Mehrfamilienhaus hat ein Mieter das > Problem, dass der -ziemlich leise- Türsummer nicht gehört wird, wenn > jemand in einem entfernten Raum Musik hört oder telefoniert. Der Türsummer ist "ziemlich leise". Und damit erfüllt er seine bestimmungsgemäßt Aufgabe nicht. Hier ist also der Vermieter dafür zuständig, dafür zu sorgen, daß eine Lautstärke erreicht wird, die von nicht über das Normalmaß hinausgehend hörbeeinträchtigten Menschen in der gesamten Wohnung wahrgenommen werden kann. Ralf X. schrieb: > Feine Sache, wenn sämtliche Hausbewohner aufgeschreckt werden, wenn > jemand bei der schwerhörigen Person sturmklingelt, nur diese selber > dennoch nichts hört. Von schwerhörig war hier keine Rede. Das hast Du erfunden. Und wenn es schwerhörige Bewohner gibt, dann hat der Vermieter die Möglichkeiten zu schaffen, daß auch diese selbstbestimmt in der Wohnung leben dürfen. Und das, ohne anderen Bewohnern zur Last zu werden. Andernfalls müsste er hörbeeinträchtigte Mieter per Klausel im Mietvertrag von der Nutzung der Wohnung ausschließen. Das übrigens bedeutet nicht, daß das Problem mit noch mehr Lautstärke gelöst werden muss; es gibt auch optische Signalisierungen. Wie auch immer: Der Threadstarter hat NICHTS von Schwerhörigkeit geschrieben.
https://www.smarter-home.shop/zigbee-vibrationssensor ZIgbee Virbationssendersensor und schon geht die Post ab. Kopplung über eine Zentrale oder anderweitig mit eim Blinklicht. Sonser gibts beim Aliexpress natürlich günstiger!
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Wenn Du sowieso einen Raspberry Pi für die Weiterleitung und
Verarbeitung des Signals per 433MHz-Modul verwenden möchtest, so
könntest Du auch eine Non-invasive Lösung probieren:
- Raspi mit Mikrofon ausstatten, das auf die Klingel lauscht
- Den Audiostream vom Mikro einlesen (pyaudio)
(ggf. noch einen Software-Bandpassfilter für 175Hz einbauen)
- Den Stream per Machine Learning auswerten lassen
(numpy, scipy, librosa)
- Im Falle von Matching Dein 433MHz-Modul ansteuern.
... so die Theorie. Habe selbst aber keine Erfahrung in diesem Gebiet.
Es gibt hier aber bestimmt einige Forenmitglieder, die Dir dabei helfen
könnten.
Ich gebe zu: das ist ziemlich mit Kanonen auf Spatzen geschossen, hat
aber den Vorteil, dass Du keinerlei Drähte zu Deinem Telefon führen
musst.
Viele Grüße
Igel1
PS: stelle fest, dass ich nicht der erste Mensch auf der Welt mit dieser
Idee bin, guckst Du z.B. hier:
- https://isl.iar.kit.edu/english/4074.php
- https://github.com/benjaminchodroff/alarmBeepDetect
PPS: oder einfach mal nach "door bell detection" googlen - dazu gibt es
schon eine Menge Ideen im Netz
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Harald K. schrieb: > Nick schrieb: >> In einem Mehrfamilienhaus hat ein Mieter das >> Problem, dass der -ziemlich leise- Türsummer nicht gehört wird, wenn >> jemand in einem entfernten Raum Musik hört oder telefoniert. > > Der Türsummer ist "ziemlich leise". Und damit erfüllt er seine > bestimmungsgemäßt Aufgabe nicht. sagt wer? ist hier ein Richter anwesend oder hat jemand Grundsatzurteile zu Klingelpegel?
Joachim B. schrieb: > Grundsatzurteile zu Klingelpegel? Da GOOGLE neuerdings "KI" Antworten gibt, braucht man nur zu fragen : gibt es eine vorschrift zur lautstärke einer türklingel Das kann jeder selbst machen des es interessiert, daher brauche ich die durchaus vernünftige Antwort hier nicht reinkopieren.
Danke für weiter eingehende Vorschläge. Ich habe mittlerweile meine Spule testweise zwischen Wand und Sprechstellengehäuse geklemmt, die Spannungswerte waren dort gleich, wie bei der Spule auf dem Gehäuse. Für den nächsten Versuch plane ich die Spule auch mal im Gehäuse auf Mitte des Summers zu positionieren. Auch will ich es mit einem kleineren Radius versuchen. Wolf17 schrieb: > Enrico E. schrieb: >> Wenn du jetzt noch einen kleinen Kondensator parallel zur Spule >> schaltest, dann hast du einen Parallelschwingkreis der im Resonanzfall >> bei 175 Hz sogar die Spannung noch deutlich erhöht. > Gute Idee, wenn da die Physik nicht wäre. Eine Spule n100 D50mm hat rund > 1mH. > Für 175Hz Resonanz braucht man einen 827µF Kondensator... > https://elektro.turanis.de/html/tools/calc_lc_resonance.html Danke für den Hinweis, da fehlen mir die Grundlagen. Kannst Du mir ggf. auch eine Formel nennen, wie ich von Anzahl Wicklungen und Durchmesser auf die Induktivität komme? Ich will auf jeden Fall noch einen Versuch starten, bei dem die Spule enger um die Summerachse liegt. Abdul K. schrieb: > Zuerst die Genauigkeit/Bandbreite der 175Hz messen, z.B. mit > Soundeingang vom Laptop und Spektrum Software. Und dann eine > Trägererkennung mit PLL wie z.B. NE567 oder 74HC4046 bauen. Das habe ich bereits mit Spectroid gemessen. Es ist wirkliche ein Peak zwischen 170Hz und 180Hz der bei 175Hz nochmals 40% weiter ausschlägt. Sinnvollerweise sollte ich im Analogtechnik-Forum einen Thread aufmachen, bei dem es nur um die Erkennung/Aufbereitung des Signals geht, so dass ich einen noch zu bestimmenden µC wecken kann. Das hat in diesem Forum wohl nichts mehr verloren. Ich werde dies tun, sobald ich mit weiteren Spulen mehr Ergebnisse habe, muss aber warten bis bestellter Kuperlackdraht eintrifft. Zm Thema akkustische Wahrnehmung des Summers nochmal der Hinweis: Mehrere Bewohner unterschiedlichen Alters in der recht großen Wohnung haben Probleme den Ton wahrzunehmen, wenn diese zwei Türen hinter der Sprechstelle telefonieren/Musik hören/etc. Das liegt u.A. sicher an der ungünstigen Frequenz. Das soll aber nicht Thema dieses Thread sein, hier geht es einfach darum, eine technische Lösung zu finden.
Stell doch bitte mal ein paar Audio-Samples der Türklingel hier ein - dann können wir weitersehen. Ach ja: hast Du einen Raspberry Pi. Wenn ja: welchen? Viele Grüße Igel1
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Andreas S. schrieb: > Stell doch bitte mal ein paar Audio-Samples der Türklingel hier ein - > dann können wir weitersehen. > > Ach ja: hast Du einen Raspberry Pi. Wenn ja: welchen? > > Viele Grüße > > Igel1 Hallo, ein Raspi ist Overkill und passt auch nicht zum Ziel, das Ganze mit Batterie auf lange Zeit laufenzulassen. Wenn ich Audio detektieren/filtern will braucht das enorm viel Energie, bei 1-5 mal Klingeln am Tag. Die momentane Idee ist es, möglichst energiesparend das Summersignal zu erkennen und einen µC aufzuwecken, der dann entweder selber gleich eine lautere Klingel steuert, oder aber einen in der Wohnung vorhandenen (nur weit von der Spechstelle entfernten) Raspi 4 (Mediaserver) per Funksignal (433MHz, BLE, ...) triggert. Wobei ich das KISS-Prinzip einhalten will, also vermutlich den µC gleich eine Klingel anzusteuern. Vermutlich werde ich eine handelsübliche Funkklingel wie z.B. https://www.amazon.de/dp/B08TWFVWX9 oder auch https://www.amazon.de/dp/B0C4KYJDNX so modifizieren, dass der µC einfach den Taster übernimmt. Die zweite verlinkte Lösung würde ja sofort funktionieren dürfte man das selber anschliessen. Also muss nur ein Zwischenmodul rein, welches das Signal erkennt, ohne elektrisch an die Sprechanlage angeschlossen zu sein.
Ich hab nicht alle Beiträge gelesen, aber die gleiche Situation hatte ich bei der Wohnung meiner Mutter, ist >15 Jahre her. Solche akustisch neben der vorhandenen Klingel batteriebetriebenen Sender und beliebig in der Wohnung platzierte Empfänger mit lauter akustischer und/ oder optischer Klingelbenachrichtigung gibt es immer noch, zB. https://www.amazon.de/BELL-219-TX-Geräusch-aktiver-Funk-Sender-Erweiterung/dp/B0DMQLJV2K/ref=asc_df_B0BNBXSDP7
Was genau ist eigentlich daran so Schwierig neben der Türklingel / Summer ein Mikrofon zu plazieren und dessen Signal verstärkt in einem anderen Raum wiederzugeben? Ja, man muss dazu wohl Leitungen legen. Aber das sollte es doch Wert sein.
Harald K. schrieb: > Joachim B. schrieb: >> sagt wer? > > Welche Aufgabe könnte eine Türklingel haben? > > Komm, Du schaffst das! Sie muss gut klingen, an der Tür.
Solche Summer haben ein erhebliches magnetisches Streufeld. Es gab mal Mithörverstärker für alte Analogtelefone, mit Saugnapfspule...
Björn W. schrieb: > Was genau ist eigentlich daran so Schwierig neben der Türklingel / > Summer ein Mikrofon zu plazieren und dessen Signal verstärkt in einem > anderen Raum wiederzugeben? > Ja, man muss dazu wohl Leitungen legen. Aber das sollte es doch Wert > sein. Hatte ich beim Thema Babyphone schon beantwortet: Stell Dir doch bitte mal vor, alle Geräusche/Gespräche aus einem Raum werden 24h in andere Räume verstärkt übertragen? Und dann auch noch über Kabel? Durch mehrere Wände? Bitte nicht!
Nick schrieb: > Formel nennen, wie ich von Anzahl Wicklungen und Durchmesser > auf die Induktivität komme Google? https://wetec.vrok.de/rechner/cspule.htm 250Wdg 0,1mm werden 100mV liefern. Danach Verstärkerstufen aus Invertern (wie 74C04, CD4049, <1µA). Mit zwei Stufen je 3 Inverter (Bild 6) sollte der Spulenpegel zum MCU triggern reichen. https://shrubbery.net/~heas/willem/PDF/NSC/AN/AN-88.pdf Am besten wären ungepufferte Inverter.
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Es gibt stromsparende (<1µA) Operationsverstärker und Komparatoren. Z.B.: https://ww1.microchip.com/downloads/aemDocuments/documents/APID/ProductDocuments/DataSheets/20001668E.pdf https://ww1.microchip.com/downloads/aemDocuments/documents/MSLD/ProductDocuments/DataSheets/MCP6541-Output-Sub-Microamp-Comparators-DS20001696.pdf
Nick schrieb: > ein Raspi ist Overkill und passt auch nicht zum Ziel, das Ganze mit > Batterie auf lange Zeit laufenzulassen. Und eben dieses Ziel muss man einfach hinterfragen. Mag ja sein, dass direkt neben der Klingel keine Steckdose verfügbar ist. Aber GARANTIERT ist im gleichen Raum mindestens eine Steckdose verfügbar und keine 5m entfernt. Und so weit trägt der Schall der Klingel garantiert problemlos. D.h.: dar ganze Aufwand für den Batteriebetrieb ist am Ende nur eins: sinnloses Rumgewichse. Egal, wie sparsam eine Batterielösung auch ausfallen mag: sie kommt auf Dauer teuerer als Netzbetrieb. Nebenbei: Ja, ein ausgewachsener RasPi wäre natürlich Hardware-Overkill, das geht sehr viel sparsamer. Auch Hardware und Netz-Strom kosten schließlich Geld. Der RasPi hätte aber den Charme, dass man kaum was programmieren muß, um die Sache zum Laufen zu bekommen. Da stellt sich die Frage, ob außer keine Ahnung von Hardware auch keine Ahnung vom Programmieren hast. Dann wäre diese Lösung für dich wirklich empfehlenswert...
Nick schrieb: > Ich habe mittlerweile meine > Spule testweise zwischen Wand und Sprechstellengehäuse geklemmt, die > Spannungswerte waren dort gleich, wie bei der Spule auf dem Gehäuse. Du schriebst "laut Multimeter 40mV". Das ist mehr, als ein dynamisches Mikrofon liefert und lässt sich problemlos verstärken. Für die Weiterverarbeitung käme dann z.B. ein LM567 (Tonedecoder) in Betracht. Nick schrieb: >> Für 175Hz Resonanz braucht man einen 827µF Kondensator... >> https://elektro.turanis.de/html/tools/calc_lc_resonance.html > Danke für den Hinweis, da fehlen mir die Grundlagen. Kannst Du mir ggf. > auch eine Formel nennen, wie ich von Anzahl Wicklungen und Durchmesser > auf die Induktivität komme? Vergiss das, mit Deiner kleinen Spule und dem gigantisch großen Kondensator ergibt sich niemals ein funktionsfähiger Schwingkreis.
Nick schrieb: > Vermutlich brauche ich aber deutlich mehr Wicklungen, da hat mein > Drahtvorrat nicht gereicht. Lass dir eine 50x50mm 8-Lagen-Platine als Spule anfertigen. Fünf Stück kosten keine 5€, incl Porto.
Björn W. schrieb: > Was genau ist eigentlich daran so Schwierig neben der Türklingel / > Summer ein Mikrofon zu plazieren und dessen Signal verstärkt in einem > anderen Raum wiederzugeben? Das Provisorium läuft schon 6 Jahre bei mir. Nur Mikro,Verstärker, Ansteuerung Funkklingel Die normale Klingelanlage welche in den Wohnblöcken zu Tausenden installiert ist hat eben nur geringe Lautstärke. Ich hatte diese mal direkt verstärkt damit ich sie in allen Räumen höre, auch wenn die Türen geschlossen sind. Nach einigen Tagen wieder abgebaut da alle im Blockeingang mithören musten. MfG ein 81 Jähriger P.S. Wenn die Standardmäßig eingebaute Klingelanlage nicht ausreicht darf der Mieter vom Fachpersonal auf eigene Kosten dies anpassen. Für jeden Wunsch ist der Vermieter nicht finanziell zuständig, wie hier einige denken.
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