Hallo ans Forum! Ich möchte mit einem Funktionsgenerator eine Spule ansprechen. Mein Funktionsgenerator hpg1 kann bis 1 MHz. Ich möchte das gesamte Spektrum von 10 Hz bis 1 MHz überprüfen. Das Signal möchte ich verstärken. Welche Arten von Verstärkern kann ich für so eine Aufgabe benutzen, insbesondere wenn ich mit der Rechteckfunktion arbeite? Wie stark ich verstärken kann oder muss, weiß ich auch noch nicht genau. Vielleicht 10, 20 oder 50 Watt. Kann mir jemand dabei helfen? Vielen Dank und ein frohes neues Jahr. LG Hagen
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Hagen schrieb: > Ich möchte mit einem Funktionsgenerator eine Spule ansprechen. Wie soll das Ansprechen aussehen? Was willst du erreichen? Bitte keine Salamischeiben. Hagen schrieb: > Welche Arten von Verstärkern kann ich für so eine Aufgabe benutzen Welche Aufgabe? Bitte keine Salamischeiben. Hagen schrieb: > Wie stark ich verstärken kann oder muss, weiß ich auch noch nicht genau. Das hängt wiederum von deiner Aufgabe ab. Bitte keine Salamischeiben.
Schreibe mal alle deine Anforderungen genau auf. Wird nicht einfach sein, 50W bei 1MHz Rechteck zu erzeugen. Vor allem, dass die Frequenzen später nicht abgestrahlt werden. Das darfst du nämlich nicht! Hoffe, du bist nicht immergruen hinter den Ohren.
Hagen schrieb: > Vielleicht 10, 20 oder 50 Watt. Eine Spule braucht keine „Watt“. Eine ideale Spule ist verlustlos, und selbst real sollte sie keine so hohen Verluste haben, dass man sich damit einen Teewärmer bauen kann. Also ja: keine Salamischeiben. Entweder beschreibst du dein Projekt komplett, dann kann man dir helfen, oder du betreibst Geheimniskrämerei, um deine ach so ganz tolle Idee niemandem als Geschäftsidee zu präsentieren, dann werden über kurz oder lang alle die Lust verlieren, dir die Details aus der Nase zu ziehen.
Was bedeutet keine salamischeiben? Bin ich aus Versehen im Fleischer-Forum gelandet? Die Spule soll mit einem Rechtecksignal angesprochen werden. Sie ist Teil eines Trafos. Das heißt sie ist um einen Kern gewickelt. An der Sekundärspule will ich messen, bei welcher Frequenz der Wirkungsgrad am höchsten ist. Ich möchte dann verschiedene Spulen auf die Wirkungsgrade hin untersuchen.
Hagen schrieb: > Ich möchte mit einem Funktionsgenerator eine Spule ansprechen. Anscheinend willst Du alle Resonanzen einer Spule mit Eisenkern erfassen. Auch die Kombinationsresonanzen, für die auch das Taktverhältnis eine Rolle spielt.
Hagen schrieb: > Funktionsgenerator hpg1 Also ein DDS-Generator von Velleman, Datenblatt von 2011: http://www.velleman.co.uk/contents/en-uk/p371_hpg1.html http://www.velleman.co.uk/manuals/hpg1d.pdf output voltage: max. 8Vpp 1Hz to 1.000.000Hz sine, square and triangle output impedance: 50 ohms Nach gründlicherer Suche auch ein Schaltplan: https://cdn.velleman.eu/images/tmp/HPG1%20technical%20doc%20V1.pdf für Rechteck und Dreieck sollte der Verstärker >3 MHz können, damit wenigstens die nächste Harmonische noch durchkommt.
Hagen schrieb: > An der Sekundärspule will ich messen, bei welcher Frequenz der > Wirkungsgrad am höchsten ist. Offenbar ist dir nicht bewusst, dass ein Rechteck-Signal zusätzlich zur Grundfrequenz zahlreiche Oberwellen enthält. Also das Gegenteil von "einer" Frequenz. Damit das Rechteck Signal nach der Verstärkung wenigstens einigermaßen rechteckig bleibt brauchst du mindestens 20 Mhz Bandbreite. Hast du einen Plan, wie du die 50 Watt davon abhältst, eine Runde um den Globus zu machen? Salami-Taktik ist das Schrittweise Nachreichen wichtiger Informationen. Wird hier gar nicht gerne gesehen, weil es massiv Zeit verschwendet und zu endlosen Diskussionen mit unnötigen oft falschen Annahmen führt, die wiederum oft zu Streit führen.
Also die Größen Der Kern ist 30mm x 30mm im Schnitt. Die erste Spule ist 20mm breit und 20 mm bewickelt mit 0,1mm2 drahtquerschnitt. Im ersten Versuch ist die Sekundärspule baugleich mit der Primärspule, damit ich auch dort die Wirkungsgrade ablesen kann. Dann will ich verschiedene Spulen testen und natürlich auch die Resonanzen erforschen.
https://www.ti.com/product/LMH6646 Der Ausgangstreiber hat einen Betriebsspannungsbereich von 2.5 V to 12 V, das wäre die erste Maßnahme zur Erhöhung der Ausgangsspannung, z.B. mit einem geänderten Widerstand und 12V-Versorgung. Wenn das nicht ausreicht gibt es Leistungs-Operationsverstärker, die allerdings den gesamten Frequenzbereich abdecken sollten.
Hagen schrieb: > Welche Arten von Verstärkern kann ich für so eine Aufgabe benutzen, > insbesondere wenn ich mit der Rechteckfunktion arbeite? Na ja, bei Spulen kommt es auf den Strom an, der erzeugt ja das Magnetfeld, und du brauchst eine hohe Spannung an der Spule um den Strom in der Spule schnell zu ändern. Zudem sind 1MHz Mittelwelle und 50W wäre eine ordentliche Sendeleistung, zumal beim Rechteck zumindest 3 und 5 und 7 MHz dabei sind. Hagen schrieb: > Das heißt sie ist um einen Kern gewickelt. > An der Sekundärspule will ich messen, bei welcher Frequenz der > Wirkungsgrad am höchsten ist. > Ich möchte dann verschiedene Spulen auf die Wirkungsgrade hin > untersuchen. Na ja, wenn du nur messen willst, dann brauchst du keine Wirkleistung überragen sondern nur die Verlustleistung im Leerlauf der Spule, keine 50W. Geeignete OpAmps sind OpAmp für Ausgang Funktionsgenerator: LT1206/1207 (LT) AD811 (100mA 2500V/us) LM6181 (100mA 2000V/us) EL400 (50mA +/-6V 430-1600V/us) BUF634 (250mA 2000V/us) SGM8301/2/4 (105mA 155V/us +/-6V). Aber auch Gegentakt-Transistorendstufen, die müssen aber schnellere Transistoren verwenden als Audio-Endstufen so nutzen. Achte auf die Freilaufdioden denn deine Spule ist eine induktive Last, es entsteht Blindstrom. https://www.analog.com/media/en/technical-documentation/application-notes/an47fa.pdf https://dl6gl.de/media/files/dds-komplementaerendstufe.pdf
Nemopuk schrieb: > Hast du einen Plan, wie du die 50 Watt davon abhältst, eine Runde um den > Globus zu machen? Er wird ja nichtmal einen Plan haben, wohin die 50 W überhaupt gehen. Schließen wir mal Lichtstrahlung, mechanische Energie, chemische Energie als mögliche Transformationsergebnisse aus, bleibt ja praktisch nur Abstrahlung (ick!) oder Wärme übrig, in die die elektrische Leistung gewandelt wird. Klingt alles irgendwie komplett unausgegoren.
Nemopuk schrieb: > Offenbar ist dir nicht bewusst, dass ein Rechteck-Signal zusätzlich zur > Grundfrequenz zahlreiche Oberwellen enthält. Es enthält nach der Systemtheorie nicht "zahlreiche" Oberwellen, sondern unendlich viele. Es ist abhängig von der Bandbreite des realen Systems und der Betrachtungsweise des Signals (wie wenig Pegel zählt noch als Beitrag zum ausgewerteten Spektrum). Daher ist eine solche Aussage sehr unscharf: Helmut -. schrieb: > Wird nicht einfach > sein, 50W bei 1MHz Rechteck zu erzeugen. Bei solchen Gelegenheiten wage ich immer die Frage: wie "rechteckig" soll denn das Rechtecksignal sein? Einfach von einem "Rechteck" zu sprechen ist einfach nur wischi-waschi solange man die Bandbreite nicht angibt bzw. berücksichtigt.
Also erstmal vielen Dank für die Ansagen. Bei meinem ersten Test war die Spannung an der Sekundärspule mit der Rechteckfunktion am höchsten. Deshalb wollte ich die Rechteckfunktion weiter überprüfen, an neuen spulen. Den verstärker wollte ich für die höheren Frequenzen verwenden, damit dann überhaupt noch Strom fließt. Hatte auch darüber nachgedacht bei hohen Frequenzen mit Hochspannung zu arbeiten. Möglicherweise ist es besser mit Hochspannung zu arbeiten anstatt mit einem Verstärker. Es gibt ja auch solche 15kV Platinen. Könnte ich die hinter den hpg1 hängen und damit die primäre Spule anregen? Ja, das ist alles nicht ausgegoren. Deshalb habe ich mich auch an euch gewendet. Es ist ein Experiment.
Wastl schrieb: > Nemopuk schrieb: >> Offenbar ist dir nicht bewusst, dass ein Rechteck-Signal zusätzlich zur >> Grundfrequenz zahlreiche Oberwellen enthält. > > Es enthält nach der Systemtheorie nicht "zahlreiche" Oberwellen, > sondern unendlich viele. Es ist abhängig von der Bandbreite des > realen Systems und der Betrachtungsweise des Signals (wie wenig > Pegel zählt noch als Beitrag zum ausgewerteten Spektrum). > > Daher ist eine solche Aussage sehr unscharf: > > Helmut -. schrieb: >> Wird nicht einfach >> sein, 50W bei 1MHz Rechteck zu erzeugen. > > Bei solchen Gelegenheiten wage ich immer die Frage: wie "rechteckig" > soll denn das Rechtecksignal sein? Einfach von einem "Rechteck" > zu sprechen ist einfach nur wischi-waschi solange man die Bandbreite > nicht angibt bzw. berücksichtigt. Wesentlich besser, als es der Generator kann: - square wave rise/fall time: typ. 0.2µs muss es wohl nicht sein.
Hagen schrieb: > das ist alles nicht ausgegoren So sieht es aus. Spulen kann man mit Sinus vermessen, man braucht kein Rechteck. Man will aber wohl Sättigung vermessen und braucht dazu Strom. Dann ein XY Oszilloskop um die Hysteresekurve und Beginn der Sättigung zu sehen. Die meisten nutzen einen Funktionsgenerator mit 50 Ohm Ausgang dafür und eine RF Endstufe.
Da ich keinen Sender bauen möchte und auch den Funk nicht stören will habe ich dazu noch eine Frage. Fungiert der Kern nicht als Magnetfeld-Absorber? Ich bin davon ausgegangen, daß 99% des Magnetfeldes im Kern verbleiben. Deshalb dachte ich, die Spule sendet nicht viel außerhalb des Kerns. Wenn die Spule nur mit dem hpg1 betrieben wird, dann sendet sie doch nicht so stark,das sie radio oder Funk stört, oder?
Hagen schrieb: > Was bedeutet keine salamischeiben? > Bin ich aus Versehen im Fleischer-Forum gelandet? Jetzt stell dich nicht dumm. https://de.wikipedia.org/wiki/Salamitaktik Du magst vielleicht denken dass dieses scheibchenweise Liefern von Informationen besonders schlau ist, aber es nerft, führt die Leute in die falsche Richtung und ist nur scheiße. > Die Spule soll mit einem Rechtecksignal angesprochen werden. Stellst du dich davor und redest auf sie ein? "Na Spule, heute schon was vor? Wie wär es mit uns beiden?" Meine Güte, willst du einen Strom, eine Spannung oder ein Feld durch sie durch schicken? > Sie ist > Teil eines Trafos. SCHEISSE. Da haben wir dann das nächste Salamischeibchen. Es geht gar nicht um eine einfache Spule, sondern um die Windung eines Transformators. Also, jetzt zeichnen einen anständigen Schaltplan (nicht irgend ein Kifferbildchen). Mit Angaben zum Trafo, Spannungen, etc. > An der Sekundärspule will ich messen, bei welcher Frequenz der > Wirkungsgrad am höchsten ist. SCHEISSE. Noch eine Salamischeibe. Es geht nicht um eine Windung. Es geht um die Messung der Übertragungsfunktion (Bode Diagramm) eines Transformators. Unter welchen Betriebsbedingungen (Eingangsbeschaltung, Ausgangsbeschaltung)? Und warum dann um himmelswille mit einem Rechtecksignal wenn du eine bestimmte Frequenz suchst?
Jörg W. schrieb: > Klingt alles irgendwie komplett unausgegoren. Vielleicht ist erstmal ein Buch lesen die bessere Option?
Danke an alle, jetzt habe ich zumindest ein paar Vorschläge für passende Verstärker.
Frank O. schrieb: > Vielleicht ist erstmal ein Buch lesen die bessere Option? Das Experiment ergab sich aus dem Studium verschiedener Physikbücher über Magnetfelder und elektrische Phänomene aus dem 18.,19.,und Anfang des 20. Jahrhunderts. Ich bin mir durchaus bewusst, daß ich sehr viel nicht weiß, deshalb hatte ich gehofft, Profis könnten mir Rat geben Mit Profis reden geht schneller als ein Buch lesen. Und manchmal hält studieren auch vom probieren ab.
Wastl schrieb: > Bitte keine Salamischeiben. Hagen schrieb: > Was bedeutet keine salamischeiben? > Bin ich aus Versehen im Fleischer-Forum gelandet? Troll bist Du nicht, wahrscheinlich Azubi...
von Hagen schrieb: >Ich möchte dann verschiedene Spulen auf die Wirkungsgrade hin >untersuchen. Wirkungsgrad kannst du nur bei einen Trafo bestimmen. Ein Trafo hat mindestens zwei Wicklungen. Der Wirkungsgrad ist da Lastabhängig. Beginnt mit 0% Wirkungsgrad, wird größer bis zu einen Maximum und sinkt dann wieder. Eine Spule hat nur eine Wicklung. Da kannst du nur die Güte bestimmen. Ist Induktiver Widerstand XL durch ohmscher Widerstand R. Die Güte steigt mit zunehmender Frequenz und sinkt irgendwann wieder wenn die Verluste im Kern relevand werden. Was willst du denn nun genau bestimmen?
Hagen schrieb: > Im ersten Versuch ist die Sekundärspule baugleich mit der Primärspule, > damit ich auch dort die Wirkungsgrade ablesen kann. > Dann will ich verschiedene Spulen testen und natürlich auch die > Resonanzen erforschen. Über das Kernmaterial hast Du noch nichts verraten. OK, Spulen kann man selbst gewickelt haben aus diversen Drahtdurchmessern, Lackisoliert oder unisoliert mit Abstand zwischen den Windungen, versilbert oder auch nicht, als geflochtete Litzen, als Kupferband.... Ein weites Experimentierfeld, ich glaube, dafür reicht samt Messaufbau und Geräten dazu, Wickelmaschine ein halbes Zimmer nicht. Hagen schrieb: > Ich möchte das gesamte Spektrum > von 10 Hz bis 1 MHz überprüfen. Gute Idee. Das würde ich aber immer mit Sinussignalen machen, denn alles was nicht sinusförmig ist, enthält etliche Oberwellen, die sonstwelche nicht leicht erfassbaren Nebeneffekte mit sich bringen. Nur eine Messung, der nur eine einzige Frequenz zugrunde liegt, ist aussagekräftig. Hagen schrieb: > Hatte auch darüber nachgedacht bei hohen Frequenzen mit Hochspannung zu > arbeiten. Tha, zwei mal "hoch" in einem Satz muß nicht bedeuten, daß der Experimentalaufbau dadurch einfacher wird, ganz im Gegenteil. Hohe Spannung sowie hohe Frequenz sind spezielle Disziplinen, die Fachwissen und geeiglete Materialauswahl erfordern. Hohe Genauigkeit wäre dabei die Krönung. Also besser nicht alles anstreben, was besonders "hoch" ist. Aber: Versuch macht kluch. Hochspannung fängt bei mir irgendwo bei 1000 Volt an. Hagen schrieb: > Fungiert der Kern nicht als > Magnetfeld-Absorber? Ich bin davon ausgegangen, daß 99% des Magnetfeldes > im Kern verbleiben. Der Kern einer Spule ist in den allermeisten Fällen ein hochpermeables Material, das das Megnetfeld gut leiten kann. Im Gegensatz dazu ist ein Absorber für mein Verständnis eine Einrichtung zur Vernichtung irgendwelcher wie auch immmer gearteter Energie. Das willst Du mit Deinem Kern sicherlich nicht. Sondern der Kern soll die Feldlinien bündeln, damit sie nicht in die Umgebung gestreut werden. einige Anregungen könnte man über eine solche Suchanfrage finden: https://www.youtube.com/results?search_query=magnetischer+kreis https://www.youtube.com/results?search_query=transformator+wirkungsgead https://www.youtube.com/results?search_query=switchmode+converter https://www.youtube.com/results?search_query=switchmode+converter+efficiency https://www.youtube.com/watch?v=TDZVCli3bEs mfg
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Ich rate einfach mal drauflos: Der TE will in Wirklichkeit einen Teslatransformator o.ä. bauen, um damit irgendein Geschwurbel zu beweisen, dass "die da oben" und die Regierung bestreiten. Vielleicht sollen damit Globuli informatiert werden oder der Nachbarnshund, der immer in den Garten kackt, getötet werden. Oder es soll eine Abwehrwaffe gegen die Gehirnstrahlung der CIA werden. Oder so ähnlich.
Hagen schrieb: > Hatte auch darüber nachgedacht bei hohen Frequenzen mit Hochspannung zu > arbeiten. Nimm eine Tonleiter, fall nicht vom Teslatrafo und beiß das Pferd.
Jörg W. schrieb: > Eine Spule braucht keine „Watt“. Eine ideale Spule ist verlustlos, und > selbst real sollte sie keine so hohen Verluste haben, dass man sich > damit einen Teewärmer bauen kann. Real gibt es keine idealen Spulen. Daher erübrigt sich eine Messung an idealen Spulen. Reale Spulen mit Spulenkern besitzen dagegen ein Sättigungsverhalten und da spielt der magnetische Fluss und damit die Leistung sehr wohl eine Rolle. Gerade bei der Messung der Eigenschaften kann es sehr sinnvoll sein, bis in den Sättigungsbereich zu gehen. Ohne "Watt" erfährt man nichts über ihn. Hagen schrieb: > An der Sekundärspule will ich messen, bei welcher Frequenz der > Wirkungsgrad am höchsten ist. Wenn es dir nur um die Frequenz ginge, bräuchtest du keine Leistung. ;-)
Beitrag #7989523 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Hagen schrieb: >Das heißt sie ist um einen Kern gewickelt. >An der Sekundärspule will ich messen, bei welcher Frequenz der >Wirkungsgrad am höchsten ist. >Ich möchte dann verschiedene Spulen auf die Wirkungsgrade hin >untersuchen. Was für ein Kern? Geschlossener magnetischer Kreis oder offen, also Stabkern? Ferrit oder Eisenkern? Wenn das ein Trafo werden soll, sollte es ein geschlossener magnetischer Kreis sein. Bei Ferrit oder Pulverkern geben die Hersteller oft einen Frequenzbereich an, wo dieser Kern die geringsten Verluste hat. Soll der Kern Energie speichern, so ist zu beachten daß er nicht in die magnetische Sättigung kommt. Er braucht dann einen Luftspalt oder einen verteilten Luftspalt. Mach mal ein Foto von der Spule die du untersuchen willst. Wenn die Experimente im NF-Bereich bleiben, kannst du einen normalen Musik-Audioverstärker benutzen. Schalte aber einen Schutzwiderstand in Reihe, damit du ihn nicht überlastest und kaputt machst. Wirkungsgrad ermitteln bedeutet, abgegebene Leistung durch zugeführte Leistung berechnen. Ist immer kleiner als 1 , oder kleiner als 100%. https://de.wikipedia.org/wiki/Wirkungsgrad
Hagen schrieb: > Das Experiment ergab sich aus dem Studium verschiedener Physikbücher... Der Wirkungsgrad haengt auch noch von der Art der Last ab, z.B. ob und wie danach gleichgerichtet wird.
Die Chinesen haben da schon was fertiges: Juntek DPA-2698 oder DPA-1698 Gibt auch Bilder im EEVBLOG Forum.. https://www.eevblog.com/forum/testgear/juntek-dpa-2698-10mhz-signal-amplifier-digilent-analog-discovery/
Günter L. schrieb: > Ist immer kleiner als 1 , oder kleiner als 100% Wieso "oder"? 1 = 1/1 = 100/100 = 100 % '%' stammt von "per cento", also "/100" scnr
Hagen schrieb: > Fungiert der Kern nicht als Magnetfeld-Absorber? Erstmal nicht. Wenn er es macht, bist du jenseits dessen, wo man ihn normal betreiben will, und dann wird er tatsächlich auch warm. Davor pumpt er sein Magnetfeld fleißig irgendwohin. Bei Megahertz durchaus auch weiter weg. Auch, wenn ein Ferritstab eher keine gute Sendeantenne ist, prinzipiell kann auch der senden.
Hallo Leute, Der Versuchsaufbau ist im pdf schematisch dargestellt. Die Spulen sind mit 0,1mm2 Kupferlackdraht gewickelt. Der Versuch dient nicht dazu, Wirkungsgrade über 100% zu erreichen. Es geht nicht einmal darum, einen hohen Wirkungsgrad zu erzielen. Ich will lediglich sehen, unter welchen Bedingungen was für Wirkungsgrade erreicht werden. Bisher habe ich noch gar keine Wirkungsgrade, da ich nur den Leerlauf gemessen habe. Was wären denn gute Lasten, die man in diesem Aufbau verwenden könnte?
von Rainer W. schrieb:
>Wieso "oder"?
Weil man auf diese zwei Arten den Wirkungsgrad angeben kann.
1 = 100%
Hagen schrieb: > Der Versuchsaufbau ist im pdf schematisch dargestellt. Ein PNG wäre einfacher gewesen, das hätte jeder sofort gesehen. Einen Strom- und einen Spannungsmesser parallel zu schalten, ist ein ziemlich sinnloses Unterfangen. Du betreibst durch den Strommesser die Sekundärspule nahezu im Kurzschluss, d.h. sie kann so gut wie keine Leistung entnehmen (viel Strom aber keine Spannung). Einen „Wirkungsgrad“ für einen Transformator, dessen Magnetfeld „durch die Luft“ geht, lohnt es sich nicht zu ermitteln. Wenn du einen Transformator bauen willst, dann bau einen geschlossenen Magnetkreis.
Jörg W. schrieb: > H. H. schrieb: >> Troll oder Crank. > > Ahnungslos Also ahnungsloser, trollender Crank.
von Hagen schrieb:
>Was wären denn gute Lasten, die man in diesem Aufbau verwenden könnte?
Veränderliche Lasten, die man einstellen kann,
weil der Wirkungsgrad lastabhängig ist. Es gibt einen
Punkt wo der Wirkungsgrad dann maximal ist.
Bei niedrigen Frequenzen, einstellbare Draht-Leistungswiderstände.
Jörg W. schrieb: > Ahnungslos Denke damit liegst Du richtig. Jörg W. schrieb: > einen geschlossenen Magnetkreis. 🫣: Beim Wickeln bin ich mit der Drahtrolle auch nicht durch den Ringkern gekommen. Also doch besser Stabkern. 😴
Dieter D. schrieb: > Also doch besser Stabkern. Wolltest du nicht auf einen möglichst hohen Wirkungsgrad kommen? So wird das nichts.
von Dieter D. schrieb: >🫣: Beim Wickeln bin ich mit der Drahtrolle auch nicht durch den Ringkern >gekommen. Also doch besser Stabkern. 😴 Ich habe schon Ringkerne mit 2000 Windungen bewickelt. Draht 10-fach genommen. Dann bis zur halben Länge durchgeschoben. Dann die jeweiligen Enden 100 mal durchgefädelt. So sind 10 Wicklungen mit je 200 Windungen entstanden, die ich dann alle in Reihe geschaltet habe.
Günter L. schrieb: > Veränderliche Lasten, Danke, Günter, daß Du noch konstruktiv mit mir redest, obwohl ich so ein Vollpfosten bin. Nemopuk schrieb: > Wolltest du nicht auf einen möglichst hohen Wirkungsgrad kommen? So wird > das nichts. Ich habe noch soviel Kernmaterial, das ich den Kreis schließen kann. Als Viereck.
Hagen schrieb: > Ich habe noch soviel Kernmaterial, das ich den Kreis schließen kann. Als > Viereck. Aber ohne große Luftspalte an den Ecken, sonst ist der Wirkungsgrad gleich wieder im Eimer. https://www.tridelta-weichferrite.de/media/37/download/Manifer-Werkstoffe%20f%C3%BCr%20Leistungsanwendungen.pdf?v=1&inline=1 Die Hermsdorfer geben 500 kHz als Arbeitsfrequenz an, nur mal so als Hausnummer.
Günter L. schrieb: > Bei niedrigen Frequenzen, einstellbare Draht-Leistungswiderstände. Bis wieviel Hz sind niedrige Frequenzen ungefähr? Muss ich dann bei hohen Frequenzen vor dem Widerstand gleichrichten?
von Hagen schrieb:
>Bis wieviel Hz sind niedrige Frequenzen ungefähr?
Wenn sich die parasitäre Induktivität des Drahtwiderstand
störend bemerkbar macht. Der Widerstandsdraht ist ja
auf ein Keramikkörper gewickelt, ist also auch eine Spule.
Der induktive Widerstand XL sollte wesentlich kleiner
sein als der ohmsche Widerstand des Drahtes.
Mußt die Induktivität des Drahtwiderstand messen,
und dann XL berechnen.
Hagen schrieb: > Oder kann man auch Frepuenzteiler benutzen? Komische Tastatur. Nimm doch ein Bolometer.
Jörg W. schrieb: > Wenn du einen Transformator bauen willst, dann bau einen > geschlossenen Magnetkreis. So wie bei drahtlosen Ladegeräten? https://www.youtube.com/watch?v=2Y0Fpo3fuB8
Rainer W. schrieb: >> Wenn du einen Transformator bauen willst, dann bau einen >> geschlossenen Magnetkreis. > > So wie bei drahtlosen Ladegeräten? Er wollte Wirkungsgrad haben.
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