Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Verstärker für Funktionsgenerator bis 1 MHz


von Hagen (immergruen)


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Hallo ans Forum!

Ich möchte mit einem Funktionsgenerator eine Spule ansprechen. Mein 
Funktionsgenerator hpg1 kann bis 1 MHz. Ich möchte das gesamte Spektrum 
von 10 Hz bis 1 MHz überprüfen. Das Signal möchte ich verstärken.
Welche Arten von Verstärkern kann ich für so eine Aufgabe benutzen, 
insbesondere wenn ich mit der Rechteckfunktion arbeite?
Wie stark ich verstärken kann oder muss, weiß ich auch noch nicht genau. 
Vielleicht 10, 20 oder 50 Watt.
Kann mir jemand dabei helfen?

Vielen Dank und ein frohes neues Jahr.

LG Hagen

: Verschoben durch Moderator
von Wastl (hartundweichware)


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Hagen schrieb:
> Ich möchte mit einem Funktionsgenerator eine Spule ansprechen.

Wie soll das Ansprechen aussehen? Was willst du erreichen?
Bitte keine Salamischeiben.

Hagen schrieb:
> Welche Arten von Verstärkern kann ich für so eine Aufgabe benutzen

Welche Aufgabe? Bitte keine Salamischeiben.

Hagen schrieb:
> Wie stark ich verstärken kann oder muss, weiß ich auch noch nicht genau.

Das hängt wiederum von deiner Aufgabe ab. Bitte keine Salamischeiben.

von Helmut -. (dc3yc)


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Schreibe mal alle deine Anforderungen genau auf. Wird nicht einfach 
sein, 50W bei 1MHz Rechteck zu erzeugen. Vor allem, dass die Frequenzen 
später nicht abgestrahlt werden. Das darfst du nämlich nicht! Hoffe, du 
bist nicht immergruen hinter den Ohren.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Hagen schrieb:
> Vielleicht 10, 20 oder 50 Watt.

Eine Spule braucht keine „Watt“. Eine ideale Spule ist verlustlos, und 
selbst real sollte sie keine so hohen Verluste haben, dass man sich 
damit einen Teewärmer bauen kann.

Also ja: keine Salamischeiben. Entweder beschreibst du dein Projekt 
komplett, dann kann man dir helfen, oder du betreibst Geheimniskrämerei, 
um deine ach so ganz tolle Idee niemandem als Geschäftsidee zu 
präsentieren, dann werden über kurz oder lang alle die Lust verlieren, 
dir die Details aus der Nase zu ziehen.

von Hagen (immergruen)


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Was bedeutet keine salamischeiben?
Bin ich aus Versehen im Fleischer-Forum gelandet?
Die Spule soll mit einem Rechtecksignal angesprochen werden. Sie ist 
Teil eines Trafos. Das heißt sie ist um einen Kern gewickelt.
An der Sekundärspule will ich messen, bei welcher Frequenz der 
Wirkungsgrad am höchsten ist.
Ich möchte dann verschiedene Spulen auf die Wirkungsgrade hin 
untersuchen.

von Thomas R. (singlefreiheit-01)


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Ich muß einen Tank bauen. Wie groß ich den bauen?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Hagen schrieb:
> Ich möchte mit einem Funktionsgenerator eine Spule ansprechen.

Anscheinend willst Du alle Resonanzen einer Spule mit Eisenkern 
erfassen. Auch die Kombinationsresonanzen, für die auch das 
Taktverhältnis eine Rolle spielt.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Hagen schrieb:
> Funktionsgenerator hpg1

Also ein DDS-Generator von Velleman, Datenblatt von 2011:
http://www.velleman.co.uk/contents/en-uk/p371_hpg1.html
http://www.velleman.co.uk/manuals/hpg1d.pdf
output voltage: max. 8Vpp
1Hz to 1.000.000Hz
sine, square and triangle
output impedance: 50 ohms

Nach gründlicherer Suche auch ein Schaltplan:
https://cdn.velleman.eu/images/tmp/HPG1%20technical%20doc%20V1.pdf

für Rechteck und Dreieck sollte der Verstärker >3 MHz können, damit 
wenigstens die nächste Harmonische noch durchkommt.

von Nemopuk (nemopuk)


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Hagen schrieb:
> An der Sekundärspule will ich messen, bei welcher Frequenz der
> Wirkungsgrad am höchsten ist.

Offenbar ist dir nicht bewusst, dass ein Rechteck-Signal zusätzlich zur 
Grundfrequenz zahlreiche Oberwellen enthält. Also das Gegenteil von 
"einer" Frequenz.

Damit das Rechteck Signal nach der Verstärkung wenigstens einigermaßen 
rechteckig bleibt brauchst du mindestens 20 Mhz Bandbreite.

Hast du einen Plan, wie du die 50 Watt davon abhältst, eine Runde um den 
Globus zu machen?

Salami-Taktik ist das Schrittweise Nachreichen wichtiger Informationen. 
Wird hier gar nicht gerne gesehen, weil es massiv Zeit verschwendet und 
zu endlosen Diskussionen mit unnötigen oft falschen Annahmen führt, die 
wiederum oft zu Streit führen.

von Thomas R. (singlefreiheit-01)


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Ohne Last am Ausgang ist der Wirkungsgrad immer: 0%

von Hagen (immergruen)


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Also die Größen

Der Kern ist 30mm x 30mm im Schnitt. Die erste Spule ist 20mm breit und 
20 mm bewickelt mit 0,1mm2 drahtquerschnitt.
Im ersten Versuch ist die Sekundärspule baugleich mit der Primärspule, 
damit ich auch dort die Wirkungsgrade ablesen kann.
Dann will ich verschiedene Spulen testen und natürlich auch die 
Resonanzen erforschen.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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https://www.ti.com/product/LMH6646
Der Ausgangstreiber hat einen Betriebsspannungsbereich von 2.5 V to 12 
V, das wäre die erste Maßnahme zur Erhöhung der Ausgangsspannung, z.B. 
mit einem geänderten Widerstand und 12V-Versorgung. Wenn das nicht 
ausreicht gibt es  Leistungs-Operationsverstärker, die allerdings den 
gesamten Frequenzbereich abdecken sollten.

von Michael B. (laberkopp)


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Hagen schrieb:
> Welche Arten von Verstärkern kann ich für so eine Aufgabe benutzen,
> insbesondere wenn ich mit der Rechteckfunktion arbeite?

Na ja, bei Spulen kommt es auf den Strom an, der erzeugt ja das 
Magnetfeld, und du brauchst eine hohe Spannung an der Spule um den Strom 
in der Spule schnell zu ändern.

Zudem sind 1MHz Mittelwelle und 50W wäre eine ordentliche Sendeleistung, 
zumal beim Rechteck zumindest 3 und 5 und 7 MHz dabei sind.

Hagen schrieb:
> Das heißt sie ist um einen Kern gewickelt.
> An der Sekundärspule will ich messen, bei welcher Frequenz der
> Wirkungsgrad am höchsten ist.
> Ich möchte dann verschiedene Spulen auf die Wirkungsgrade hin
> untersuchen.

Na ja, wenn du nur messen willst, dann brauchst du keine Wirkleistung 
überragen sondern nur die Verlustleistung im Leerlauf der Spule, keine 
50W.

Geeignete OpAmps sind OpAmp für Ausgang Funktionsgenerator: LT1206/1207 
(LT) AD811 (100mA 2500V/us) LM6181 (100mA 2000V/us) EL400 (50mA +/-6V 
430-1600V/us) BUF634 (250mA 2000V/us) SGM8301/2/4 (105mA 155V/us +/-6V).

Aber auch Gegentakt-Transistorendstufen, die müssen aber schnellere 
Transistoren verwenden als Audio-Endstufen so nutzen.

Achte auf die Freilaufdioden denn deine Spule ist eine induktive Last, 
es entsteht Blindstrom.

https://www.analog.com/media/en/technical-documentation/application-notes/an47fa.pdf

https://dl6gl.de/media/files/dds-komplementaerendstufe.pdf

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Nemopuk schrieb:
> Hast du einen Plan, wie du die 50 Watt davon abhältst, eine Runde um den
> Globus zu machen?

Er wird ja nichtmal einen Plan haben, wohin die 50 W überhaupt gehen. 
Schließen wir mal Lichtstrahlung, mechanische Energie, chemische Energie 
als mögliche Transformationsergebnisse aus, bleibt ja praktisch nur 
Abstrahlung (ick!) oder Wärme übrig, in die die elektrische Leistung 
gewandelt wird.

Klingt alles irgendwie komplett unausgegoren.

von Wastl (hartundweichware)


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Nemopuk schrieb:
> Offenbar ist dir nicht bewusst, dass ein Rechteck-Signal zusätzlich zur
> Grundfrequenz zahlreiche Oberwellen enthält.

Es enthält nach der Systemtheorie nicht "zahlreiche" Oberwellen,
sondern unendlich viele. Es ist abhängig von der Bandbreite des
realen Systems und der Betrachtungsweise des Signals (wie wenig
Pegel zählt noch als Beitrag zum ausgewerteten Spektrum).

Daher ist eine solche Aussage sehr unscharf:

Helmut -. schrieb:
> Wird nicht einfach
> sein, 50W bei 1MHz Rechteck zu erzeugen.

Bei solchen Gelegenheiten wage ich immer die Frage: wie "rechteckig"
soll denn das Rechtecksignal sein? Einfach von einem "Rechteck"
zu sprechen ist einfach nur wischi-waschi solange man die Bandbreite
nicht angibt bzw. berücksichtigt.

von Hagen (immergruen)


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Also erstmal vielen Dank für die Ansagen.
Bei meinem ersten Test war die Spannung an der Sekundärspule mit der 
Rechteckfunktion am höchsten. Deshalb  wollte ich die Rechteckfunktion 
weiter überprüfen, an neuen spulen.
Den verstärker wollte ich für die höheren Frequenzen verwenden, damit 
dann überhaupt noch Strom fließt.
Hatte auch darüber nachgedacht bei hohen Frequenzen mit Hochspannung zu 
arbeiten. Möglicherweise ist es besser mit Hochspannung zu arbeiten 
anstatt mit einem Verstärker.
Es gibt ja auch solche 15kV Platinen.  Könnte ich die hinter den hpg1 
hängen und damit die primäre Spule anregen?
Ja, das ist alles nicht ausgegoren. Deshalb habe ich mich auch an euch 
gewendet.
Es ist ein Experiment.

von Cartman E. (cartmaneric)


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Wastl schrieb:
> Nemopuk schrieb:
>> Offenbar ist dir nicht bewusst, dass ein Rechteck-Signal zusätzlich zur
>> Grundfrequenz zahlreiche Oberwellen enthält.
>
> Es enthält nach der Systemtheorie nicht "zahlreiche" Oberwellen,
> sondern unendlich viele. Es ist abhängig von der Bandbreite des
> realen Systems und der Betrachtungsweise des Signals (wie wenig
> Pegel zählt noch als Beitrag zum ausgewerteten Spektrum).
>
> Daher ist eine solche Aussage sehr unscharf:
>
> Helmut -. schrieb:
>> Wird nicht einfach
>> sein, 50W bei 1MHz Rechteck zu erzeugen.
>
> Bei solchen Gelegenheiten wage ich immer die Frage: wie "rechteckig"
> soll denn das Rechtecksignal sein? Einfach von einem "Rechteck"
> zu sprechen ist einfach nur wischi-waschi solange man die Bandbreite
> nicht angibt bzw. berücksichtigt.

Wesentlich besser, als es der Generator kann:
- square wave rise/fall time: typ. 0.2µs

muss es wohl nicht sein.

von Michael B. (laberkopp)


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Hagen schrieb:
> das ist alles nicht ausgegoren

So sieht es aus.

Spulen kann man mit Sinus vermessen, man braucht kein Rechteck.

Man will aber wohl Sättigung vermessen und braucht dazu Strom.

Dann ein XY Oszilloskop um die Hysteresekurve und Beginn der Sättigung 
zu sehen.

Die meisten nutzen einen Funktionsgenerator mit 50 Ohm Ausgang dafür und 
eine RF Endstufe.

von Hagen (immergruen)


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Da ich keinen Sender bauen möchte und auch den Funk nicht stören will 
habe ich dazu noch eine Frage. Fungiert der Kern nicht als 
Magnetfeld-Absorber? Ich bin davon ausgegangen, daß 99% des Magnetfeldes 
im Kern verbleiben. Deshalb dachte ich, die Spule sendet nicht viel 
außerhalb des Kerns.
Wenn die Spule nur mit dem hpg1 betrieben wird, dann sendet sie doch 
nicht so stark,das sie radio oder Funk stört, oder?

von Hannes J. (pnuebergang)


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Hagen schrieb:
> Was bedeutet keine salamischeiben?
> Bin ich aus Versehen im Fleischer-Forum gelandet?

Jetzt stell dich nicht dumm. https://de.wikipedia.org/wiki/Salamitaktik

Du magst vielleicht denken dass dieses scheibchenweise Liefern von 
Informationen besonders schlau ist, aber es nerft, führt die Leute in 
die falsche Richtung und ist nur scheiße.

> Die Spule soll mit einem Rechtecksignal angesprochen werden.

Stellst du dich davor und redest auf sie ein? "Na Spule, heute schon was 
vor? Wie wär es mit uns beiden?" Meine Güte, willst du einen Strom, eine 
Spannung oder ein Feld durch sie durch schicken?

> Sie ist
> Teil eines Trafos.

SCHEISSE. Da haben wir dann das nächste Salamischeibchen. Es geht gar 
nicht um eine einfache Spule, sondern um die Windung eines 
Transformators.

Also, jetzt zeichnen einen anständigen Schaltplan (nicht irgend ein 
Kifferbildchen). Mit Angaben zum Trafo, Spannungen, etc.

> An der Sekundärspule will ich messen, bei welcher Frequenz der
> Wirkungsgrad am höchsten ist.

SCHEISSE. Noch eine Salamischeibe. Es geht nicht um eine Windung. Es 
geht um die Messung der Übertragungsfunktion (Bode Diagramm) eines 
Transformators.

Unter welchen Betriebsbedingungen (Eingangsbeschaltung, 
Ausgangsbeschaltung)? Und warum dann um himmelswille mit einem 
Rechtecksignal wenn du eine bestimmte Frequenz suchst?

von Frank O. (frank_o)


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Jörg W. schrieb:
> Klingt alles irgendwie komplett unausgegoren.

Vielleicht ist erstmal ein Buch lesen die bessere Option?

von Hagen (immergruen)


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Danke an alle, jetzt habe ich zumindest ein paar Vorschläge für passende 
Verstärker.

von Hagen (immergruen)


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Frank O. schrieb:
> Vielleicht ist erstmal ein Buch lesen die bessere Option?

Das Experiment ergab sich aus dem Studium verschiedener Physikbücher 
über Magnetfelder und elektrische Phänomene aus dem 18.,19.,und Anfang 
des 20. Jahrhunderts.
Ich bin mir durchaus bewusst, daß ich sehr viel nicht weiß, deshalb 
hatte ich gehofft, Profis könnten mir Rat geben
Mit Profis reden geht schneller als ein Buch lesen.
Und manchmal hält studieren auch vom probieren ab.

von Mani W. (e-doc)


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Wastl schrieb:
> Bitte keine Salamischeiben.

Hagen schrieb:
> Was bedeutet keine salamischeiben?
> Bin ich aus Versehen im Fleischer-Forum gelandet?

Troll bist Du nicht, wahrscheinlich Azubi...

von Günter L. (Firma: Privat) (guenter_l)


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von Hagen schrieb:
>Ich möchte dann verschiedene Spulen auf die Wirkungsgrade hin
>untersuchen.

Wirkungsgrad kannst du nur bei einen Trafo bestimmen.
Ein Trafo hat mindestens zwei Wicklungen. Der Wirkungsgrad
ist da Lastabhängig. Beginnt mit 0% Wirkungsgrad, wird
größer bis zu einen Maximum und sinkt dann wieder.

Eine Spule hat nur eine Wicklung. Da kannst du nur die
Güte bestimmen. Ist Induktiver Widerstand XL durch
ohmscher Widerstand R. Die Güte steigt mit zunehmender
Frequenz und sinkt irgendwann wieder wenn die
Verluste im Kern relevand werden.

Was willst du denn nun genau bestimmen?

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Hagen schrieb:
> Im ersten Versuch ist die Sekundärspule baugleich mit der Primärspule,
> damit ich auch dort die Wirkungsgrade ablesen kann.
> Dann will ich verschiedene Spulen testen und natürlich auch die
> Resonanzen erforschen.

Über das Kernmaterial hast Du noch nichts verraten.

OK, Spulen kann man selbst gewickelt haben aus diversen 
Drahtdurchmessern, Lackisoliert oder unisoliert mit Abstand zwischen den 
Windungen, versilbert oder auch nicht, als geflochtete Litzen, als 
Kupferband....
Ein weites Experimentierfeld, ich glaube, dafür reicht samt Messaufbau 
und Geräten dazu, Wickelmaschine ein halbes Zimmer nicht.


Hagen schrieb:
> Ich möchte das gesamte Spektrum
> von 10 Hz bis 1 MHz überprüfen.

Gute Idee. Das würde ich aber immer mit Sinussignalen machen, denn alles 
was nicht sinusförmig ist, enthält etliche Oberwellen, die sonstwelche 
nicht leicht erfassbaren Nebeneffekte mit sich bringen. Nur eine 
Messung,  der nur eine einzige Frequenz zugrunde liegt, ist 
aussagekräftig.

Hagen schrieb:
> Hatte auch darüber nachgedacht bei hohen Frequenzen mit Hochspannung zu
> arbeiten.

Tha, zwei mal "hoch" in einem Satz muß nicht bedeuten, daß der 
Experimentalaufbau dadurch einfacher wird, ganz im Gegenteil. Hohe 
Spannung sowie hohe Frequenz sind spezielle Disziplinen, die Fachwissen 
und geeiglete Materialauswahl erfordern. Hohe Genauigkeit wäre dabei die 
Krönung. Also besser nicht alles anstreben, was besonders "hoch" ist.
Aber: Versuch macht kluch.

Hochspannung fängt bei mir irgendwo bei 1000 Volt an.

Hagen schrieb:
> Fungiert der Kern nicht als
> Magnetfeld-Absorber? Ich bin davon ausgegangen, daß 99% des Magnetfeldes
> im Kern verbleiben.

Der Kern einer Spule ist in den allermeisten Fällen ein hochpermeables 
Material, das das Megnetfeld gut leiten kann. Im Gegensatz dazu ist ein 
Absorber für mein Verständnis eine Einrichtung zur Vernichtung 
irgendwelcher wie auch immmer gearteter Energie. Das willst Du mit 
Deinem Kern sicherlich nicht. Sondern der Kern soll die Feldlinien 
bündeln, damit sie nicht in die Umgebung gestreut werden.

einige Anregungen könnte man über eine solche Suchanfrage finden:
https://www.youtube.com/results?search_query=magnetischer+kreis
https://www.youtube.com/results?search_query=transformator+wirkungsgead
https://www.youtube.com/results?search_query=switchmode+converter
https://www.youtube.com/results?search_query=switchmode+converter+efficiency
https://www.youtube.com/watch?v=TDZVCli3bEs



mfg

: Bearbeitet durch User
von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Ich rate einfach mal drauflos:
Der TE will in Wirklichkeit einen Teslatransformator o.ä. bauen, um 
damit irgendein Geschwurbel zu beweisen, dass "die da oben" und die 
Regierung bestreiten. Vielleicht sollen damit Globuli informatiert 
werden oder der Nachbarnshund, der immer in den Garten kackt, getötet 
werden. Oder es soll eine Abwehrwaffe gegen die Gehirnstrahlung der CIA 
werden. Oder so ähnlich.

von Silvester (Gast)


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Hagen schrieb:
> Hatte auch darüber nachgedacht bei hohen Frequenzen mit Hochspannung zu
> arbeiten.

Nimm eine Tonleiter, fall nicht vom Teslatrafo und beiß das Pferd.

von Rainer W. (rawi)


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Jörg W. schrieb:
> Eine Spule braucht keine „Watt“. Eine ideale Spule ist verlustlos, und
> selbst real sollte sie keine so hohen Verluste haben, dass man sich
> damit einen Teewärmer bauen kann.

Real gibt es keine idealen Spulen. Daher erübrigt sich eine Messung an 
idealen Spulen. Reale Spulen mit Spulenkern besitzen dagegen ein 
Sättigungsverhalten und da spielt der magnetische Fluss und damit die 
Leistung sehr wohl eine Rolle. Gerade bei der Messung der Eigenschaften 
kann es sehr sinnvoll sein, bis in den Sättigungsbereich zu gehen. Ohne 
"Watt" erfährt man nichts über ihn.

Hagen schrieb:
> An der Sekundärspule will ich messen, bei welcher Frequenz der
> Wirkungsgrad am höchsten ist.

Wenn es dir nur um die Frequenz ginge, bräuchtest du keine Leistung. ;-)

Beitrag #7989523 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Günter L. (Firma: Privat) (guenter_l)


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von Hagen schrieb:
>Das heißt sie ist um einen Kern gewickelt.
>An der Sekundärspule will ich messen, bei welcher Frequenz der
>Wirkungsgrad am höchsten ist.
>Ich möchte dann verschiedene Spulen auf die Wirkungsgrade hin
>untersuchen.

Was für ein Kern? Geschlossener magnetischer Kreis oder offen,
also Stabkern? Ferrit oder Eisenkern? Wenn das ein Trafo werden
soll, sollte es ein geschlossener magnetischer Kreis sein.
Bei Ferrit oder Pulverkern geben die Hersteller oft einen
Frequenzbereich an, wo dieser Kern die geringsten Verluste hat.
Soll der Kern Energie speichern, so ist zu beachten daß er
nicht in die magnetische Sättigung kommt. Er braucht dann
einen Luftspalt oder einen verteilten Luftspalt.
Mach mal ein Foto von der Spule die du untersuchen willst.

Wenn die Experimente im NF-Bereich bleiben, kannst du
einen normalen Musik-Audioverstärker benutzen. Schalte aber
einen Schutzwiderstand in Reihe, damit du ihn nicht überlastest
und kaputt machst.

Wirkungsgrad ermitteln bedeutet, abgegebene Leistung
durch zugeführte Leistung berechnen. Ist immer kleiner
als 1 , oder kleiner als 100%.

https://de.wikipedia.org/wiki/Wirkungsgrad

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Hagen schrieb:
> Das Experiment ergab sich aus dem Studium verschiedener Physikbücher...

Der Wirkungsgrad haengt auch noch von der Art der Last ab, z.B. ob und 
wie danach gleichgerichtet wird.

von No Y. (noy)


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Die Chinesen haben da schon was fertiges:

Juntek DPA-2698 oder DPA-1698

Gibt auch Bilder im EEVBLOG Forum..
https://www.eevblog.com/forum/testgear/juntek-dpa-2698-10mhz-signal-amplifier-digilent-analog-discovery/

von Rainer W. (rawi)


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Günter L. schrieb:
> Ist immer kleiner als 1 , oder kleiner als 100%

Wieso "oder"?
1 = 1/1 = 100/100 = 100 %
'%' stammt von "per cento", also "/100"
scnr

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Hagen schrieb:
> Fungiert der Kern nicht als Magnetfeld-Absorber?

Erstmal nicht. Wenn er es macht, bist du jenseits dessen, wo man ihn 
normal betreiben will, und dann wird er tatsächlich auch warm.

Davor pumpt er sein Magnetfeld fleißig irgendwohin.  Bei Megahertz 
durchaus auch weiter weg.  Auch, wenn ein Ferritstab eher keine gute 
Sendeantenne ist, prinzipiell kann auch der senden.

von Hagen (immergruen)


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Hallo Leute,

Der Versuchsaufbau ist im pdf schematisch dargestellt. Die Spulen sind 
mit 0,1mm2 Kupferlackdraht gewickelt.
Der Versuch dient nicht dazu, Wirkungsgrade über 100% zu erreichen.  Es 
geht nicht einmal darum, einen hohen Wirkungsgrad zu erzielen. Ich will 
lediglich sehen, unter welchen Bedingungen was für Wirkungsgrade 
erreicht werden.
Bisher habe ich noch gar keine Wirkungsgrade, da ich nur den Leerlauf 
gemessen habe.
Was wären denn gute Lasten, die man in diesem Aufbau verwenden könnte?

von Günter L. (Firma: Privat) (guenter_l)


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von Rainer W. schrieb:
>Wieso "oder"?

Weil man auf diese zwei Arten den Wirkungsgrad angeben kann.
1 = 100%

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Hagen schrieb:
> Der Versuchsaufbau ist im pdf schematisch dargestellt.

Ein PNG wäre einfacher gewesen, das hätte jeder sofort gesehen.

Einen Strom- und einen Spannungsmesser parallel zu schalten, ist ein 
ziemlich sinnloses Unterfangen.  Du betreibst durch den Strommesser die 
Sekundärspule nahezu im Kurzschluss, d.h. sie kann so gut wie keine 
Leistung entnehmen (viel Strom aber keine Spannung).

Einen „Wirkungsgrad“ für einen Transformator, dessen Magnetfeld „durch 
die Luft“ geht, lohnt es sich nicht zu ermitteln.  Wenn du einen 
Transformator bauen willst, dann bau einen geschlossenen Magnetkreis.

von H. H. (hhinz)


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Troll oder Crank.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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H. H. schrieb:
> Troll oder Crank.

Ahnungslos

von H. H. (hhinz)


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Jörg W. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Troll oder Crank.
>
> Ahnungslos

Also ahnungsloser, trollender Crank.

von Günter L. (Firma: Privat) (guenter_l)


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von Hagen schrieb:
>Was wären denn gute Lasten, die man in diesem Aufbau verwenden könnte?

Veränderliche Lasten, die man einstellen kann,
weil der Wirkungsgrad lastabhängig ist. Es gibt einen
Punkt wo der Wirkungsgrad dann maximal ist.
Bei niedrigen Frequenzen, einstellbare Draht-Leistungswiderstände.

von Andrew T. (marsufant)


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noch jemand Cola und Popcorn?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Jörg W. schrieb:
> Ahnungslos

Denke damit liegst Du richtig.

Jörg W. schrieb:
> einen geschlossenen Magnetkreis.

🫣: Beim Wickeln bin ich mit der Drahtrolle auch nicht durch den Ringkern 
gekommen. Also doch besser Stabkern. 😴

von Nemopuk (nemopuk)


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Dieter D. schrieb:
> Also doch besser Stabkern.

Wolltest du nicht auf einen möglichst hohen Wirkungsgrad kommen? So wird 
das nichts.

von Günter L. (Firma: Privat) (guenter_l)


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von Dieter D. schrieb:
>🫣: Beim Wickeln bin ich mit der Drahtrolle auch nicht durch den Ringkern
>gekommen. Also doch besser Stabkern. 😴

Ich habe schon Ringkerne mit 2000 Windungen bewickelt.
Draht 10-fach genommen. Dann bis zur halben Länge durchgeschoben.
Dann die jeweiligen Enden 100 mal durchgefädelt. So sind
10 Wicklungen mit je 200 Windungen entstanden, die ich dann
alle in Reihe geschaltet habe.

von Hagen (immergruen)


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Günter L. schrieb:
> Veränderliche Lasten,

Danke, Günter, daß Du noch konstruktiv mit mir redest, obwohl ich so ein 
Vollpfosten bin.

Nemopuk schrieb:
> Wolltest du nicht auf einen möglichst hohen Wirkungsgrad kommen? So wird
> das nichts.

Ich habe noch soviel Kernmaterial, das ich den Kreis schließen kann. Als 
Viereck.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Hagen schrieb:
> Ich habe noch soviel Kernmaterial, das ich den Kreis schließen kann. Als
> Viereck.

Aber ohne große Luftspalte an den Ecken, sonst ist der Wirkungsgrad 
gleich wieder im Eimer.

https://www.tridelta-weichferrite.de/media/37/download/Manifer-Werkstoffe%20f%C3%BCr%20Leistungsanwendungen.pdf?v=1&inline=1

Die Hermsdorfer geben 500 kHz als Arbeitsfrequenz an, nur mal so als 
Hausnummer.

von Hagen (immergruen)


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Günter L. schrieb:
> Bei niedrigen Frequenzen, einstellbare Draht-Leistungswiderstände.

Bis wieviel Hz sind niedrige Frequenzen ungefähr?


Muss ich dann bei hohen Frequenzen vor dem Widerstand gleichrichten?

von Hagen (immergruen)


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Oder kann man auch Frepuenzteiler benutzen?

von Günter L. (Firma: Privat) (guenter_l)


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von Hagen schrieb:
>Bis wieviel Hz sind niedrige Frequenzen ungefähr?

Wenn sich die parasitäre Induktivität des Drahtwiderstand
störend bemerkbar macht. Der Widerstandsdraht ist ja
auf ein Keramikkörper gewickelt, ist also auch eine Spule.
Der induktive Widerstand XL sollte wesentlich kleiner
sein als der ohmsche Widerstand des Drahtes.
Mußt die Induktivität des Drahtwiderstand messen,
und dann XL berechnen.

von H. H. (hhinz)


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Hagen schrieb:
> Oder kann man auch Frepuenzteiler benutzen?

Komische Tastatur.


Nimm doch ein Bolometer.

von Rainer W. (rawi)


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Jörg W. schrieb:
> Wenn du einen Transformator bauen willst, dann bau einen
> geschlossenen Magnetkreis.

So wie bei drahtlosen Ladegeräten?
https://www.youtube.com/watch?v=2Y0Fpo3fuB8

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Rainer W. schrieb:
>> Wenn du einen Transformator bauen willst, dann bau einen
>> geschlossenen Magnetkreis.
>
> So wie bei drahtlosen Ladegeräten?

Er wollte Wirkungsgrad haben.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Jörg W. schrieb:
> Er wollte Wirkungsgrad haben.

Am heutigen Tag sollte dieser sicherlich über 100% werden. ;)

von Obelix X. (obelix)


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Dieter D. schrieb:
> 🫣: Beim Wickeln bin ich mit der Drahtrolle auch nicht durch den
> Ringkern gekommen. Also doch besser Stabkern. 😴

Ache diese Trolle ... die Drah-Trolle ;-)

Beitrag #7991074 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Lothar (Firma: HZB) (analog_art)


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Günter L. schrieb:
> von Hagen schrieb:
>>Bis wieviel Hz sind niedrige Frequenzen ungefähr?

Für mich persönlich ist 1 MHz quasi Gleichstrom  :-) Verhält sich alles 
noch völlig normal.

Ab 100 MHz wird es interessanter  und herausfordernder und ab 1 GHz 
macht es richtig Spaß!


Im Ernst - es kommt immer auf den jeweiligen Fall an.


So und jetzt weiter mit Popcornessen. Ist ja echtes Kino hier.

Will einer aus einen OPV 10, 20, 50 Watt rausholen.... grins.
Und dat mit 1 MHz, ohne zu wissen was seine Last ist...
Das Scheitern ist vorprogrammiert. Aber ist ja Kino hier und da gehören 
Crashs mit dazu.

Vielleicht solltest Du es mal mit 10, 20, 50 MILLIwatt versuchen!
Das lässt sich auch gut messen. Wozu den verdammt noch mal Watt?

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Lothar schrieb:
> Wozu den verdammt noch mal Watt?

Ist ja Winter, von irgendwas muss die Bude doch warm werden. ;-)

von Rick (rick)


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Lothar schrieb:
> Für mich persönlich ist 1 MHz quasi Gleichstrom  :-) Verhält sich alles
> noch völlig normal.
Für die klassischen Fernmelder mit der langen Leitung gilt die 
Leitungstheorie schon bei 1 kHz :)

Hagen schrieb:
> insbesondere wenn ich mit der Rechteckfunktion arbeite?
Ein Rechtecksignal hinter einem Transformator ist auch eine gewisse 
Herausforderung.

> Wie stark ich verstärken kann oder muss, weiß ich auch noch nicht genau.
> Vielleicht 10, 20 oder 50 Watt.
Dann such Dir mal was raus:
https://www.minicircuits.com/WebStore/Amplifiers.html

von Hagen (immergruen)


Angehängte Dateien:

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Kann ich einen Operationsverstärker, wie diesen (Bild) dafür verwenden. 
Und kann diese Schaltung hinter dem hpg 1 verwendet werden.
Kann ich noch einen Stromverstärker hinter den Spannungsverstärker 
schalten?

von Hagen (immergruen)



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Kann ich diesen Verstärker auch in der oben gezeigten Schaltung 
verbauen?

von H. H. (hhinz)


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Es wird immer schlimmer.

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Ist doch Freitag!

von H. H. (hhinz)


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Abdul K. schrieb:
> Ist doch Freitag!

Ja, das Elend geht schon die ganze Woche.

von Hagen (immergruen)


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H. H. schrieb:
> Es wird immer schlimmer.

Nicht ein sachdienlicher Kommentar von Dir. Nur Geschwurbel und Getrolle 
von Dir.
Willst du deine Zeit nicht sinnvoller nutzen, als hier auf unterstem 
Niveau rumzupöbeln.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Jörg W. schrieb:
> Ist ja Winter, von irgendwas muss die Bude doch warm werden. ;-)

Stimmt. Aber bis der TO so weit ist, ist Sommer. ;)

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Jetzt klappt es endlich mit meinem selbstgebastelten Schwarzpulver und 
morgen fliege ich zum Mars, sozusagen.

von Wolfgang S. (wolfgang_s278)


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OPA521 wenn es ein Operationsverstärker sein soll.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Wolfgang S. schrieb:
> OPA521 wenn es ein Operationsverstärker sein soll.

Ein Opa kommt selten alleine. Mit 521 solcher Opas parallel, bekommt er 
die Leistung locker hin.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Hagen schrieb:
> Nicht ein sachdienlicher Kommentar von Dir.

Von Hinz gibt es wirklich genügend sachdienliche Kommentare in diesem 
Forum.

So ein MMIC ist für ein 50-Ω-System konzipiert, das steht auch so im 
Datenblatt. Du hast irgendwas als Last. Die Chance, dass der Kram 
einfach nur wild schwingt, ist ziemlich hoch.

Einfach nur die Grundschaltung eines OPV in die Runde zu werfen, ohne 
irgendwelche Spannungsversorgung, Abblockung, Layout, ist auch nur pure 
Theorie.

Wirkungsgrad ist übrigens das Verhältnis von Ausgangsleistung zur 
Eingangsleistung – du müsstest also schon mal beides wenigstens 
ansatzweise messen können, um den zu bestimmen.

Beitrag #7991322 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7991331 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Hagen (immergruen)


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Jörg W. schrieb:
> Von Hinz gibt es wirklich genügend sachdienliche Kommentare in diesem
> Forum.

Ich hatte nur hier im thread geschaut.

Beitrag #7991342 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7991345 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Hagen (immergruen)


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Wastl schrieb im Beitrag #7991331:
> Du siehst den sichtbar überforderten User, ich sehe den Troll der
> sich mit seinen provokanten Dummfragen so unsichtbar macht dass
> viele Deppen auf ihn hereinfallen.

Mir ist unbegreiflich, wie ich als Fragesteller ein Troll sein kann. 
Wenn einem meine Fragen zu dumm sind, muss man doch nichts posten.

Ich wollte hinter den hpg 1 irgendeinen geeigneten Verstärker schalten, 
damit ich eine Spule oder besser gesagt verschiedene Spulen untersuchen 
kann.

Ab irgendeiner Frequenz passiert an der Spule nichts mehr, wenn ich nur 
mit dem hpg1 arbeite. Deshalb hatte ich geglaubt, wenn das Signal 
verstärkt würde, das die Spule wieder arbeitet.

Ich hatte auch geglaubt, das so ein Forum dazu da ist, das man sich 
gegenseitig hilft. Stattdessen Beleidigungen, Verdächtigungen, und 
übelste Nachrede, ich wollte den Nachbarhund töten.

von Andrew T. (marsufant)


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Hagen schrieb:
> Mir ist unbegreiflich, wie ich als Fragesteller ein Troll sein kann.
> Wenn einem meine Fragen zu dumm sind, muss man doch nichts posten.

Doch, muss man und  soll man sogar. Denn:
Die Dummen unwidersprochen ihren Bullshit labern zu lassen, führt zu 
zunehmend weiterer Verdummung der gesamten Gesellschaft.
Das ist (zu Ende gedacht) ziemlich dumm, gell.

: Bearbeitet durch User
von Schorsch M. (schorschm)


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Jetzt wirds unterirdisch!

Beitrag #7991362 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Hagen (immergruen)


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Andrew T. schrieb:
> Doch, muss man und  soll man sogar. Denn:
> Die Dummen unwidersprochen ihren Bullshit labern zu lassen, führt zu
> zunehmend weiterer Verdummung der gesamten Gesellschaft.
> Das ist (zu Ende gedacht) ziemlich dumm, gell.

Selbst eine dumme Frage stellen, bedeutet nicht Bullshit zu labern. 
Erkläre mir doch meine Fehler und sag mir, wie ich es richtig machen 
soll.

Statt fachlicher Argumente nur dummes Gelaber.

Zum Glück waren nicht alle so übel.

Dein Post hat jedenfalls nicht dazu beigetragen, daß ich intelligenter 
geworden bin, das ich verstanden habe, was ich falsch mache. Du hast 
mich also genau so dumm stehen gelassen, wie ich vorher war. Du hast 
einem Lernwilligen nicht geholfen und bei mir auf jeden Fall nicht der 
Verdummung der Menschheit entgegengewirkt.
Und Dummheit bekämpft man nicht indem man das Wort verbietet,sondern 
indem man aufklärt.

von Lothar (Firma: HZB) (analog_art)


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HPG1

Was ist das denn?
https://www.velleman.eu/products/view/funktionsgenerator-im-taschenformat-1-mhz-hpg1/?id=398568&lang=de

Ein Gerät der 2. Amateurliga. Okay, wir haben ja alle mal angefangen....
Schüler oder Lehrling bestenfalls.
Man kann Dir ja momentan wirklich nur abraten, einen Verstärker selber 
zu bauen.

No Y. schrieb:
> Die Chinesen haben da schon was fertiges:
>
> Juntek DPA-2698 oder DPA-1698

Darauf bist Du nicht eingegangen.
Wieso nicht?
Besser billiger und schneller kriegst Du es nicht hin.

Hagen schrieb:
> Ab irgendeiner Frequenz passiert an der Spule nichts mehr, wenn ich nur
> mit dem hpg1 arbeite. Deshalb hatte ich geglaubt, wenn das Signal
> verstärkt würde, das die Spule wieder arbeitet.

Und wenn man einen Verstärker ran schaltet - warum denkst Du das dann 
etwas anderes passiert?
(Außer wenn der Kern in Sättigung geht ausgenommen. Aber das weiß ja 
jeder, dass dann "etwas anderes" passiert)

Und wenn schon einen OPV dann schon eher sowas:
https://www.ti.com/product/THS3470?jktype=homepageproduct

Aber den kannst Du bestimmt nicht löten und schwingfrei aufbauen, also 
doch China kaufen.


So jetzt Wein und Erdnüsse holen... Popcorn auf die Dauer wird 
langweilig.

von Hagen (immergruen)


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Lothar schrieb:
> No Y. schrieb:
>> Die Chinesen haben da schon was fertiges:
>> Juntek DPA-2698 oder DPA-1698
>
> Darauf bist Du nicht eingegangen.
> Wieso nicht?
> Besser billiger und schneller kriegst Du es nicht hin.

Das habe ich in dem ganzen Wust übersehen.
Du hast recht, das wäre tatsächlich eine gute Idee.
Danke für den Hinweis

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Anbei noch ein Tipp zur Messung an Induktivitäten mit Eisenkernen zu 
derem Verhalten. Es gibt noch eine Messung, wo über eine Drossel ein 
verstellbarer Strom dem Messobjekt eingeprägt wird. Parallel wird dann 
vom Funktionsgenerator eingespeist und das Verhalten gemessen.

von Hagen (immergruen)


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Lothar schrieb:
> Aber den kannst Du bestimmt nicht löten und schwingfrei aufbauen,

Ich würde mir gern einen Verstärker selbst bauen, mit dem ich die 
Verstärkung einstellen kann, am besten Spannung und Stromstärke. Löten 
kann ich. Schaltpläne lesen und übersetzen kann ich auch.

Für schwingfrei aufbauen bräuchte ich noch Rat.

Aber ich traue mich nicht mehr zu fragen.

von Hagen (immergruen)


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Dieter D. schrieb:
> Anbei noch ein Tipp zur Messung an Induktivitäten mit Eisenkernen zu
> derem Verhalten. Es gibt noch eine Messung, wo über eine Drossel ein
> verstellbarer Strom dem Messobjekt eingeprägt wird. Parallel wird dann
> vom Funktionsgenerator eingespeist und das Verhalten gemessen.

Ist der verstellbare Strom ein Gleichstrom?

Wie ändert sich das Verhalten dann?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Hagen schrieb:
> Ist der verstellbare Strom ein Gleichstrom?

Ja und die Drossel soll die höheren Frequenzen abblocken.

> Wie ändert sich das Verhalten dann?

Die Induktivität nimmt zum Beispiel ab und es ändern sich ein paar der 
Resonanzfrequenzen mit steigender Magnetisierung.

von Nick (b620ys)


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Hagen schrieb:
> Aber ich traue mich nicht mehr zu fragen.

Frag einfach weiter.

Weißt Du, es gibt hier einige Leute, die auserwählt wurden eine 
überwältigende pränatale Intelligenz und Erfahrung besitzen zu dürfen.
Wo es aber leider komplett mangelt ist soziale Kompetenz. Diese Gruppe, 
diese Erleuchteten, bestärken sich gegenseitig indem sie Neulinge, die 
leider ihr Problem nicht richtig formulieren können, gemeinsam 
niedermachen. Der thread hier ist ein Musterbeispiel.

Du kannst Dich von ihnen vertreiben lassen, oder sie ignorieren. Das ist 
die beste Methode um Narzisten zu begegnen. Komplett ignorieren, auch 
wenn es schwer fällt.

Und das ist nicht erst seit paar Jahren hier so, das geht über Dekaden 
und wird nur "besser".

Meine Prognose:
Ich bekomme mindestens 9 down-votes und paar Beleidigungen. Insbesondere 
H.H. wird sich -wie so oft- nicht zurückhalten können.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Hagen schrieb:
> Ich würde mir gern einen Verstärker selbst bauen, mit dem ich die
> Verstärkung einstellen kann, am besten Spannung und Stromstärke.

Fang mal einfach an. ;-)

Verstärkung einstellen: du kannst doch sicher die Amplitude am Generator 
einstellen, genügt das nicht?

Das Verhältnis von Spannung und Stromstärke hängt vom Lastwiderstand ab. 
Das kann man nicht einfach einstellen.

Bau doch mal was, und versuch es nicht, hier irgendwie XXX Watt zu 
erzielen. Die brauchst du nicht.

von Hippelhaxe (hippelhaxe)


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Jörg W. schrieb:

> Von Hinz gibt es wirklich genügend sachdienliche
> Kommentare in diesem Forum.

Mag wohl sein -- aber sein Verhältnis von Nutzsignal
zu Verzerrung ist ENTSCHIEDEN zu schlecht.

Die Ausgangsleistung ist zwar hoch -- aber der
Störpegel ist ZU hoch...

von Hippelhaxe (hippelhaxe)


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Andrew T. schrieb:
> Hagen schrieb:
>> Mir ist unbegreiflich, wie ich als Fragesteller ein
>> Troll sein kann. Wenn einem meine Fragen zu dumm sind,
>> muss man doch nichts posten.
>
> Doch, muss man und  soll man sogar. Denn:
> Die Dummen unwidersprochen ihren Bullshit labern zu
> lassen, führt zu zunehmend weiterer Verdummung der
> gesamten Gesellschaft.
> Das ist (zu Ende gedacht) ziemlich dumm, gell.

Der übliche glorifizierende Selbstbetrug der
Kommunikationsgestörten...

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Hippelhaxe schrieb:
> Mag wohl sein

Lass uns darüber beim nächstbesten Bier reden. ;-)  (Ob Paul Rackwitz im 
Winter so gemütlich ist, weiß ich allerdings nicht.)

Diesen Thread müssen wir nicht noch weiter off-topic zumüllen …

: Bearbeitet durch Moderator
von Hagen (immergruen)


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Jörg W. schrieb:
> Verstärkung einstellen: du kannst doch sicher die Amplitude am Generator
> einstellen, genügt das nicht?

Ja, das geht. Ich probiere es erstmal mit dem juntek und schaue was 
passiert.

Jörg W. schrieb:
> Das Verhältnis von Spannung und Stromstärke hängt vom Lastwiderstand ab

Ist der Lastwiderstand der Widerstand der Primärspule in meinem Aufbau?

Eine Spule war mit 6800 Windungen. Die hatte einen theoretischen 
Widerstand von 1680 ohm.

Eine zweite Spule hatte 10300 Windungen und 2850 ohm theoretischen 
Widerstand.

Könnte der hpg1 bei 500kHz noch was ausrichten bei so großen 
Widerständen?
Anders gefragt: schaffen +4V und -4V diesen Widerstand zu überwinden, 
fließt da überhaupt noch Strom bei 500kHz?


Weil ich nicht sicher war, habe ich diese Spulen nicht bestellt, sondern 
frage gerade neue spulen an, die weniger Windungen haben und die ich 
zusammen bauen und die Größe einfach ändern kann.

Kann man aus den technischen Daten des hpg1 berechnen, wie groß der 
maximale Lastwiderstand sein darf?

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Hagen schrieb:
> Ist der Lastwiderstand der Widerstand der Primärspule in meinem Aufbau?

Nein.

Erstens hat die natürlich zwar einen ohmschen Widerstand (den des 
Drahtes), aber primär sie ist eine Induktivität, die ihren eigenen 
Anteil zusetzt (der nicht in der Phasenlage des ohmschen Widerstands 
ist).

Außerdem willst du ja einen Trafo bauen.  Da koppelt die Last der 
Sekundärspule zurück, denn die reduziert letztlich die Induktivität der 
Primärspule.  In einem idealen Trafo (100 % Kopplung, das Magnetfeld 
streut nicht) würde die Last der Sekundärseite quadratisch auf die 
Primärseite gekoppelt.  Also, du hast primär 100 Windungen, sekundär 20, 
macht 5:1.  Jetzt hast du sekundär 10 Ω als last, diese würden sich auf 
der Primärseite als (5*5) * 10 Ω = 250 Ω widerspiegeln.

Real hast du magnetische Streuungen, die das beeinflussen.

Kannst du aber alles nachlesen und simulieren – den Koppelfaktor eines 
Trafos gibt's auch in LTspice.

von Hippelhaxe (hippelhaxe)


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Hagen schrieb:

> Mir ist unbegreiflich, wie ich als Fragesteller
> ein Troll sein kann.

Falscher Denkansatz.

Niemand hier (außer Dir selbst) weiss, was Du BIST.
Alle Teilnehmer hier können nur das wahrnehmen, was
Du SCHREIBST...
Aus dem, was sie von Dir lesen, reimen sie sich ein
Bild von Dir zusammen. Bleibt ihnen ja nichts anderes
übrig.


> Wenn einem meine Fragen zu dumm sind, muss man doch
> nichts posten.

Das ist richtig.

Ich hänge grundsätzlich der Sichtweise an, dass es
keine dummen Fragen gibt, sondern nur dumme Antworten.

Allerdings gibt es sehr wohl Fragen, die eine gewisse...
eine gewisse... Realitätsferne des Fragestellers erkennen
lassen...

Es ist schwierig, darauf zielführend zu antworten.


Aber zum Thema:

> Ich wollte hinter den hpg 1 irgendeinen geeigneten
> Verstärker schalten, damit ich eine Spule oder besser
> gesagt verschiedene Spulen untersuchen kann.

Ich verstehe den Sinn Deiner Worte, nicht aber den
Sinn des Satzes: Wieso kannst Du OHNE den Verstärker
die Spulen nicht untersuchen? Wie zeigt sich das?
Woher weisst Du, dass Du ausgerechnet einen Verstärker
benötigst?


> Ab irgendeiner Frequenz passiert an der Spule nichts
> mehr, wenn ich nur mit dem hpg1 arbeite. Deshalb hatte
> ich geglaubt, wenn das Signal verstärkt würde, das die
> Spule wieder arbeitet.

Hmm.
Lass uns mal bitte im Geist die Rollen tauschen.
Versetze Dich in meine Lage und stelle Dir vor, Du
hättest -- so wie ich -- Elektrotechnik studiert.

Jetzt liest Du eine Anfrage, die...

- keinen (ernstzunehmenden) Schaltplan enthält,

- keine Angabe zu den verfügbaren Messgeräten liefert,

- keinerlei Aussage enthält, welche MESSGRÖSSEN (Strom,
  Spannung, Leistung, Wirkungsgrad, ...) erfasst wurden,

- keinerlei konkrete MESSWERTE liefert ("Gemessen wurde
  mit 1kHz Sinus; an der Primärspule lag 1Veff an.")

- keinerlei KONKRETE Problemstellung enthält ("Warum
  pfeift die Spule?" "Warum bricht die Spannung ein?")


...und dann kommt Dir NICHT der Verdacht, es könnte sich
um einen Troll handeln?


Du schreibst beispielsweise:
> Ab irgendeiner Frequenz passiert an der Spule nichts
> mehr, wenn ich nur mit dem hpg1 arbeite.

Mit Verlaub, aber welche elektrotechnische Bedeutung
hat "passiert nichts mehr"? Wie hast Du das festgestellt?
Mit dem Passier-o-meter?
Und wie hoch ist "irgendein"?


> Ich hatte auch geglaubt, das so ein Forum dazu da ist,
> das man sich gegenseitig hilft.

Ist es auch.

Ich erlaube mir aber den Hinweis, dass ich -- wie viele
andere hier auch -- ELEKTROTECHNIK studiert habe, nicht
"Hellsehen".

Ich KANN also NICHT wissen, welchen Erfahrungshintergrund
Du hast, was Du gelernt oder studiert hast, welches
Problem bzw. welche Fragestellung Dich gerade interessiert,
und welche Überlegungen Du zum Thema schon angestellt hast.

Ich habe nur GENAU DAS, was Du hier schreibst -- und das
ist bis jetzt SEHR, SEHR SCHWAMMIG. Bekannt ist, dass Du
einen Vellemann(?)-Funktionsgenerator hpg1 hast und eine
"Spule" vermessen willst, die real wohl eher ein Übertrager
ist. Mehr ist noch nicht bekannt.

Auf dieser Grundlage kann man keine sinnvolle fachbezogene
Antwort geben.

Beitrag #7991511 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Hippelhaxe (hippelhaxe)


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Hagen schrieb:

> Eine Spule war mit 6800 Windungen.

Uhh... was sind denn das für Brummer?

Abschätzung: Die Induktivität geht mit dem Quadrat
der Windungszahl; (6800)² ~= 46*10e6; da eine einzelne
Windung mindestens ein paar nH hat, kommt die ganz
Spule DEUTLICH im mH-Bereich heraus.


> Die hatte einen theoretischen Widerstand von 1680 ohm.
>
> Eine zweite Spule hatte 10300 Windungen und 2850 ohm
> theoretischen Widerstand.
>
> Könnte der hpg1 bei 500kHz noch was ausrichten bei
> so großen Widerständen?

Es geht bei so hohen Frequenzen weniger um den ohmschen
Widerstand als vielmehr um die Induktivität.
Außerdem haben so große Spulen auch eine beträchtliche
parasitäre Kapazität.


> Anders gefragt: schaffen +4V und -4V diesen Widerstand
> zu überwinden, fließt da überhaupt noch Strom bei 500kHz?

Aber ja... natürlich fließt noch Strom, nur eben relativ
wenig -- und er fließt auch nicht unbedingt dort lang,
wo man es erwartet...


> Weil ich nicht sicher war, habe ich diese Spulen nicht
> bestellt, sondern frage gerade neue spulen an, die
> weniger Windungen haben und die ich zusammen bauen und
> die Größe einfach ändern kann.

Zwei Sachen sind mir nicht klar (vielleicht habe ich es
auch einfach überlesen):

1. Was soll das Ganze mal werden? Welches Problem möchtest
   Du lösen; welche Fragestellung möchtest Du untersuchen?

2. Welche MESSGERÄTE verwendest Du?
   Das Signal kommt aus einem Funktionsgenerator, das ist
   klar. Untersuchungsobjekt ist offenbar ein Ferritkern-
   übertrager mit wechselbaren Spulen. Okay. Aber welche
   elektrischen Größen MISST Du, und WOMIT? Oszi? Multi-
   meter?

Einfache Multimeter sind nämlich in Deinem Fall ungeeignet,
und Oszi-Messungen sind zwar geeignet, aber tückisch...


> Kann man aus den technischen Daten des hpg1 berechnen,
> wie groß der maximale Lastwiderstand sein darf?

Hmm...nein.

Wenn der Widerstand groß ist, fließt einfach nur sehr
wenig Strom (nahezu "Leerlauf"), und das schadet dem
Signalgenerator nicht.

Ich vermute, Du möchtest EIGENTLICH etwas ganz anderes
wissen, aber da ich nicht weiss, was Du mit dem Trafo
erreichen möchtest, kann ich Dir auch nicht zielgerichtet
helfen.

von Hagen (immergruen)


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Hippelhaxe schrieb:
> Was soll das Ganze mal werden? Welches Problem möchtest
> Du lösen; welche Fragestellung möchtest Du untersuchen?

Ich möchte einen Leistungsübertrager / Trafo bauen, mit dem ich Leistung 
von der Primärspule auf die Sekundärspule übertragen kann.
Meine Frage ist einfach, was kommt unter welchen Umständen in der 
Sekundärspule an.
Das ist meine persönliche Grundlagenforschung zum Thema Magnetfelder an 
Spulen und Kernen. Insbesondere möchte ich die Zusammenhänge zwischen 
Geometrie der Spulen und Wirksamkeit der Spulen untersuchen. Und diese 
Untersuchungen möchte ich dann nochmal an einem Kern aus Trafoblech 
anstellen.

Meine Messgeräte waren bisher nur Multimeter und ich habe bei meinem 
ersten Experiment nur Strom und Spannung im Leerlauf an der 
Sekundärspule gemessen.

Ein Oszilloskop bekomme ich für meine jetzigen Experimente. Russisches 
Fabrikat von 1988, alter DDR-Bestand.

Ich erhoffe mir dadurch ein besseres Verständnis für Spulen und 
Magnetfelder.

Zielfrage ist: Welcher Aufbau liefert am Ende den höchsten Wirkungsgrad. 
Messen möchte ich Spannung und Stromstärke an der Sekundärspule.

Hippelhaxe schrieb:
> Einfache Multimeter sind nämlich in Deinem Fall ungeeignet,
> und Oszi-Messungen sind zwar geeignet, aber tückisch...

Welche Messgeräte wären geeignet, um Strom und Spannung zu messen?

von Cartman E. (cartmaneric)


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Ich empfehle dir, das ausgiebige(!) Studium des Buches:
"Elektrotechnik selbst erlebt : Backe,Hans / König,Lothar"

Wo du das bekommst, dass musst du schon selbst herausfinden.

von Hippelhaxe (hippelhaxe)


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Hagen schrieb:

> Hippelhaxe schrieb:
>> Was soll das Ganze mal werden? Welches Problem
>> möchtest Du lösen; welche Fragestellung möchtest
>> Du untersuchen?
>
> Ich möchte einen Leistungsübertrager / Trafo bauen,
> mit dem ich Leistung von der Primärspule auf die
> Sekundärspule übertragen kann.

So weit, so klar... das ist der übliche Zweck eines
Leistungsübertragers.

Ich meinte die Frage eigentlich eine Stufe konkreter:
Was soll mit der Leistung passieren? Eine Senderöhre
versorgen? Eine Anlage zur elektrostatischen Pulver-
beschichtung? Eine Punktschweissanlage? Ein Schweiss-
lichtbogen für Elektrodenhandschweissung? Eine
Blitzröhre speisen?

Die Anforderungen an den Trafo sind jeweils verschieden.


> Meine Frage ist einfach, was kommt unter welchen
> Umständen in der Sekundärspule an.

Hmm.
Das ist ein ungünstiger Ansatz. Es ist nämlich sehr
einfach, einen sehr, sehr schlecht funktionierenden
Trafo zu bauen. Deine Messung liefert dann: "Dieser
Trafo ist sehr schlecht!" -- aber woran liegt das?
Und wie macht man es besser?
Das sagt Dir Deine Messung nicht.


> Das ist meine persönliche Grundlagenforschung zum
> Thema Magnetfelder an Spulen und Kernen.

Das ist in Ordnung; selber experimentieren und messen
macht Spaß und ist sehr lehrreich.
Es ist aber sinnvoll, mit einem gewissen Grundlagen-
wissen an die Experimente heranzugehen, weil man dann
viel zielstrebiger arbeiten kann und sich viele
Fehlversuche erspart.

Ich würde Dir ergänzend zu Deinen Experimenten und als
Vorbereitung dazu ein gutes Buch empfehlen -- wenn ich
denn eins wüsste...!

Horst Elschner "Einführung in die Elektrotechnik
Elektronik", Verlag Technik, Berlin, (antiquarisch) ist
als Grundlagenbuch sehr gut (Hochschulniveau, aber sehr
klar und verständlich, beste Helmholtz-Tradition), ob
und wie ausführlich Transformatoren behandelt werden,
weiss ich aber nicht mehr.

Sicher gibt es auch alte populärwissenschaftliche
Bücher, die Trafos gründlicher behandeln -- konkrete
Titel kenne ich aber nicht.


> Insbesondere möchte ich die Zusammenhänge zwischen
> Geometrie der Spulen und Wirksamkeit der Spulen
> untersuchen. Und diese Untersuchungen möchte ich dann
> nochmal an einem Kern aus Trafoblech anstellen.

Das ist völlig in Ordnung; ich würde Dir lediglich
empfehlen, Dich im Vorfeld mit dem Begriff des "idealen
Transformators" vertraut zu machen und ein Verständnis
für die physikalische Funktionsweise eines Transformators
zu erwerben.


> Meine Messgeräte waren bisher nur Multimeter

Hatte ich vermutet.
Nur tauglich für Messungen von Gleichstrom bis zu wenigen
Kilohertz.
Messungen oberhalb 100kHz sind mit den üblichen preis-
werten Messbriketts jenseits von gut und böse... da werden
nur Hausnummern angezeigt...


> Ein Oszilloskop bekomme ich für meine jetzigen Experimente.
> Russisches Fabrikat von 1988, alter DDR-Bestand.

Alter Analog-Oszi.
Im Prinzip tauglich, aber genaue Messungen können mühsam
werden (Kompensationsmethode).


> Ich erhoffe mir dadurch ein besseres Verständnis für
> Spulen und Magnetfelder.
>
> Zielfrage ist: Welcher Aufbau liefert am Ende den
> höchsten Wirkungsgrad.

Eine Anmerkung dazu: Genau vor diesem Problem stehen
auch die Entwickler von Schaltnetzteilen. Es gibt also
UNMASSEN Literatur über das Thema...


> Hippelhaxe schrieb:
>> Einfache Multimeter sind nämlich in Deinem Fall ungeeignet,
>> und Oszi-Messungen sind zwar geeignet, aber tückisch...
>
> Welche Messgeräte wären geeignet, um Strom und Spannung
> zu messen?

Ein Oszi -- am besten in Form eines digitalen Speicheroszis.

Spannungsverläufe werden direkt angezeigt, Frequenzen kann
man direkt ablesen, Phasenverschiebungen sind als Zeit-
versatz zwischen den Kanälen erkennbar.

Für Strommessung muss man etwas basteln (Shunt, I/U-Wandler),
aber das ist kein prinzipieller Beinbruch.

Analog-Oszi (möglichst zweikanalig) geht auch, ist aber
nicht ganz so genau bzw. in der Handhabung mühsamer.

HTH

Beitrag #7991548 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7991552 wurde vom Autor gelöscht.
von Nemopuk (nemopuk)


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Hagen schrieb:
> Ab irgendeiner Frequenz passiert an der Spule nichts mehr, wenn ich nur
> mit dem hpg1 arbeite. Deshalb hatte ich geglaubt, wenn das Signal
> verstärkt würde, das die Spule wieder arbeitet.

Warum sollte sie dann wieder arbeiten? Wird dabei irgendein Schalter in 
der Spule umgelegt?

Finde lieber mal heraus, ob und warum deine Spule sich so verhält. Ich 
habe den Eindruck, daß du die Physik dahinter nicht mal Ansatzweise 
gelernt hast. Entsprechend misst du nicht sinnvoll und ziehst dinnlose 
Schlüsse daraus.

> Dummheit bekämpft man nicht indem man das Wort verbietet,sondern indem man 
aufklärt.

Mache erst mal eine Ausbildung und lese Fachbücher über Transformatoren, 
Messmethoden und HF Verstärker. Dafür ist hier der falsche Ort, 
Diskussionen können das micht ersetzen.

Hagen schrieb:
> Ich würde mir gern einen Verstärker selbst bauen, mit dem ich die
> Verstärkung einstellen kann, am besten Spannung und Stromstärke.

Wieder fehlende Grundlagen. Entweder prägst du eine Spannung ein und der 
Strom ergibt sich, oder umgekehrt. Es ist unmöglich  Spannung und Strom 
einzustellen.

Da fast alles unklar ist kannst du hier bis zum Sankt Nimmerleins Tag 
auf konkrete Schaltungsvorschläge warten. Dazu kommt erschwerend, dass 
du das Ding nicht betreiben darfst, weil es ein Funksender ist und du 
weder eine Abschirmkammer noch die dazu nötige Ausbildung hast.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #7991557 wurde vom Autor gelöscht.
von J. T. (chaoskind)


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Hippelhaxe schrieb:
> Hmm.
> Lass uns mal bitte im Geist die Rollen tauschen.
> Versetze Dich in meine Lage und stelle Dir vor, Du
> hättest -- so wie ich -- Elektrotechnik studiert.

Da ihr ja jetzt Rollen getäuscht habt und du (Hippelhaxe) wieder dumm, 
unstudiert und von fragwürdiger Überlebensfähigkeit bist, was würdest du 
schätzen, wieviel die Einsichten eines nur getauscht Studiertem Wert 
sein mögen.

Falls nicht klar geworden sein sollte, worauf ich hinauswill: Wie soll 
jemand, der sich nicht mit einem Thema auskennt, einschätzen können, wie 
wichtig einzelne Unterthemen des unbekannten Themas sein sollen?

von Uwe (uhi)


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Nick schrieb:
>
> Frag einfach weiter.

Danke Nick, du hast die Situation gut zusammengefasst, und machst 
Hoffnung, dass das Forum nicht völlig den Bach runter geht.

von Nemopuk (nemopuk)


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J. T. schrieb:
> Wie soll jemand, der sich nicht mit einem Thema auskennt, einschätzen
> können, wie wichtig einzelne Unterthemen des unbekannten Themas sein
> sollen?

Wenn er die empfohlenen Bücher gelesen hat (und ggf. weitere um sie 
verstehen zu können) dann kann er es einschätzen.

von H. H. (hhinz)


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Nemopuk schrieb:
> Wenn er die empfohlenen Bücher gelesen hat (und ggf. weitere um sie
> verstehen zu können) dann kann er es einschätzen.

Möglicherweise.

von Hagen (immergruen)


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Nemopuk schrieb:
> Warum sollte sie dann wieder arbeiten? Wird dabei irgendein Schalter in
> der Spule umgelegt?

Ich bin davon ausgegangen, daß der induktive Widerstand der Spule zu 
groß war. Deshalb dachte ich, daß ich mit einem verstärkten Signal 
höhere Frequenzen erreiche.

von Nemopuk (nemopuk)


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Hagen schrieb:
> Ich bin davon ausgegangen, daß der induktive Widerstand der Spule zu
> groß war.

Zu groß zum Arbeiten kann er gar nicht sein, denn er wird niemals 
unendlich hoch sein.

Wenn deine Frequenz für den Transformator zu hoch ist, wird eine höhere 
Spannung den Wirkungsgrad nicht verbessern.

von Nick (b620ys)


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Hagen schrieb:
> Ich bin davon ausgegangen, daß der induktive Widerstand der Spule zu
> groß war.

Ja, das ist so. Der induktive Widerstand nimmt mit steigender Frequenz 
zu. Dann hilft nur mehr Spannung. Analog zu U=R*I.
Einfach mal kurz gegoogelt zu "Induktiver Widerstand" -> 
https://www.elektroniktutor.de/elektrophysik/blindwid.html

Du solltest dir mal überlegen, ob du das nicht simulieren willst (z.B. 
LTSpice, gibt auch Andere). So kannst Du billiger und schneller 
rumexperimentieren. Taugt zumindest für die Grundlagen, geht aber auch 
nicht genug in die Tiefe.
LTSpice ist aber bissl ... komisch. Und ich hab keine Erfahrung damit 
mit Induktivitäten. Bestimmt hat jemand bessere Vorschläge in der 
Richtung.

Dein/das Problem ist, dass die Sache komplizierter wird, sobald du 
ernsthaft Leistung übertragen willst. Dann spielt das Kernmaterial eine 
Rolle, die Sättigung des Kerns, der Windungswiderstand.

Es gibt Rechner online (hab aber keinen zur Hand auf die Schnelle), mit 
denen Du "schadfrei" tiefer in das Problem eingehen kannst. Die 
behandeln dann auch Sättigung und Kernmaterial richtig.
Hat jemand dafür einen Link zur Hand?

So wie du das jetzt machst kommst Du nicht weiter. Du kannst Dir 
natürlich beliebig viele Spulen wickeln lassen und verschiedene Kerne 
ausprobieren. Das Ergebnis wird aber nicht sinnvoll sein. Also rechnen 
(lassen), dann bauen. Dann messen. Ohne Oszi sinnlos.
Wie viel Geld willst Du denn in dein Projekt stecken?

von Hagen (immergruen)


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Nemopuk schrieb:
> Wenn er die empfohlenen Bücher gelesen hat (und ggf. weitere um sie
> verstehen zu können) dann kann er es einschätzen.

Zu meiner Schande gestehe ich folgendes:

Ich beschäftige mich sporadisch mit diesem Thema schon über 10 Jahre. 
Ich hatte an der Uni sogar ET1 und ET2.
Und auch wenn ich da alle möglichen Werte wie Widerstand,Induktion etc 
berechnen konnte, so hilft mir das nur sehr bedingt.
Zb habe ich bis heute keine Formel gefunden, mit der ich die Induktion 
einer Spule in Abhängigkeit der genauen Geometrie berechnen kann.

Grundsätzlich weiß ich auch, was Transistoren, Kapazitäten, 
Induktivitäten, Widerstände als Bauteile sind und das man daraus alle 
möglichen Schaltungen für spezielle Zwecke bauen kann.

In meiner Naivität hatte ich gedacht,  ich stelle meine Frage so kurz 
und knapp wie möglich, weil ich meine und eure Zeit nicht verschwenden 
wollte.

Das die Sekundärseite dabei eine Rolle spielt und welche Lasten da 
angeschlossen sind, hatte ich völlig vernachlässigt. Aber als dies 
erwähnt wurde, war es mir sofort klar, daß es so ist und warum es so 
ist. Daraus habe ich auf jeden Fall gelernt, daß ich verschiedene Arten 
von Lasten anschließen  und überprüfen muss.

Ich verstehe auch, daß es sinnlos ist, mit jemandem zu reden, der die 
Sprache nicht spricht und ich das niemanden übel nehme, wenn er sich mit 
meinen Gedanken und Fragen nicht auseinander will, weil er keinem 
Blinden die Farben erklären möchte.

Die Fachbücher versuche ich mir zu besorgen und zu lesen,

von Nick (b620ys)


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Ich hab den Rechner gefunden (glaub der wars an den ich dachte):
http://dicks-website.eu/coilcalculator/

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Nick schrieb:
> Du solltest dir mal überlegen, ob du das nicht simulieren willst (z.B.
> LTSpice, gibt auch Andere).

Das größte Problem an so einer Simulation ist die Einschätzung der 
Streuinduktivität so eines „losen“ Aufbaus.

von Nick (b620ys)


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Jörg W. schrieb:
> Das größte Problem an so einer Simulation ...

Hab ich ja geschrieben, dass das nicht die finale Lösung ist. Kommt halt 
drauf an was genau er probieren will. Wenn er sehen will, wie die 
erforderliche Spannung steigt ist das gut genug. Was der Kern bei 
welcher Frequenz macht kann spice nicht ermitteln.
Daher der Vereis auf den anderen Onlinerechner. Ob der dann das gelbe 
vom Ei ist, kann ich nicht beurteilen.

von Hagen (immergruen)


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Nick schrieb:
> Dein/das Problem ist, dass die Sache komplizierter wird, sobald du
> ernsthaft Leistung übertragen willst. Dann spielt das Kernmaterial eine
> Rolle, die Sättigung des Kerns, der Windungswiderstand

Deswegen habe ich mich nach längerer Recherche für mf 106 von tridelta 
entschieden. Dafür habe ich die Kennwerte der verschiedenen 
Kernmaterialien verglichen, und bin bei mf 106 gelandet.
Der formgleiche Kern aus 0,1mm Trafoblech gefertigt ist mir momentan mit 
1200€ zu teuer gewesen.

Wenn Geld keine Rolle spielen würde, dann würde ich mir eine anständigen 
Funktionsgenerator kaufen, passende Verstärker gibt es ja auch, wenn man 
Asche hat und taugliche Messgeräte wären natürlich das wichtigste.

Jetzt kann ich mir nur die Spulen leisten oder zumindest den 1. Satz.

von Jens G. (jensig)


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Hippelhaxe schrieb:
> Jetzt liest Du eine Anfrage, die...
> ...
> ...und dann kommt Dir NICHT der Verdacht, es könnte sich
> um einen Troll handeln?

Vielleicht ist auch einfach nur Dein (und auch der vieler anderer hier) 
Troll-Detektor-Modul kaputt, und schlägt sinnlosen Alarm, wo nix ist?

Für mich ist der TO einfach einer, dem einfach nur sämtliche Grundlagen 
fehlen, und damit rel. unbedarft und naiv an die Sache rangeht. Und 
einer, der evtl. exaktes Arbeiten nicht gewöhnt ist, und deswegen noch 
nicht mal auf die Idee kommt, "Ab irgendeiner Frequenz passiert an der 
Spule nichts mehr" etwas genauer zu beschreiben. Und der aufgrund 
fehlender Grundlagen auch gar nicht weiß/wissen kann, worauf es denn bei 
einer Problembeschreibung ankommt, damit die anderen damit was anfangen 
können.
Aber deswegen auf einen Troll zu schließen, käme bei mir eher als 
letztes in den Sinn.

Hagen schrieb:
> Nemopuk schrieb:
>> Warum sollte sie dann wieder arbeiten? Wird dabei irgendein Schalter in
>> der Spule umgelegt?
>
> Ich bin davon ausgegangen, daß der induktive Widerstand der Spule zu
> groß war. Deshalb dachte ich, daß ich mit einem verstärkten Signal
> höhere Frequenzen erreiche.

Ich würde eher denken, das dein Multimeter extremst ungeeignet für die 
hohen Frequenzen ist. Also - erstmal ordentliche Meßgeräte ranschaffen 
...

Hagen schrieb:
> Ein Oszilloskop bekomme ich für meine jetzigen Experimente. Russisches
> Fabrikat von 1988, alter DDR-Bestand.

Ja, aber stelle sicher, dass das auch mindestens die doppelte Bandbreite 
bezüglich Deiner Messfrequenzen bietet ...

von H. H. (hhinz)


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Und der Troll wird immer weiter gefüttert...

von Hagen (immergruen)


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Nemopuk schrieb:
> Wieder fehlende Grundlagen. Entweder prägst du eine Spannung ein und der
> Strom ergibt sich, oder umgekehrt. Es ist unmöglich  Spannung und Strom
> einzustellen.

Es gibt doch Labornetzteile, an denen man Strom und Spannung einstellen 
kann.
Und da Transistoren sowohl als Spannungsverstärker als auch als 
Stromverstärker fungieren können, dachte ich, man mit einem die Spannung 
verstärken und mit einem weiteren den Strom.

Zum andern hatte ich in der Bedienungsanleitung eines peakteck 
Funktionsgenerators die schematisch dargestellte Funktionsweise 
gefunden, die mich glauben ließ, das das durchaus möglich ist, siehe 
Bild.

Das kann ich aber auch missverstanden haben.

von Jens G. (jensig)


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Hagen schrieb:
> Es gibt doch Labornetzteile, an denen man Strom und Spannung einstellen
> kann.

Du kannst nur einen von beiden also die Größe einstellen, die konstant 
gehalten werden soll. Die andere Größe fungiert dann nur als Grenzwert, 
bis zu dem die andere Größe steigen darf (abhängig eben von der Last).

> Und da Transistoren sowohl als Spannungsverstärker als auch als
> Stromverstärker fungieren können, dachte ich, man mit einem die Spannung
> verstärken und mit einem weiteren den Strom.

Ja. Aber auch hier fungiert die eine Größe als Zielwert, die andere 
stellt sich anhand der Last ein.
Geht auch gar nicht anders, denn die beiden Größen sind ja (wenn man bei 
ohmschen Lasten bleibt) durch das ohmsche Gesetz fest mit einander 
gekoppelt (U~I, R=U/I). Wenn Du also Spannung festlegen willst, dann 
ergibt sich automatisch der Strom entsprechend der Last. Wenn Du 
zusätzlich auch den Strom auf eine bestimmte Größe festnageln willst, 
dann musst Du den Lastwiderstand entsprechend anpassen.

> Zum andern hatte ich in der Bedienungsanleitung eines peakteck
> Funktionsgenerators die schematisch dargestellte Funktionsweise
> gefunden, die mich glauben ließ, das das durchaus möglich ist, siehe
> Bild.
>
> Das kann ich aber auch missverstanden haben.

Da steht nur was von Amplitude Control, also sicherlich Spannung. Und 
auch wenn da was von Power Amplification steht, dann ergibt sich die 
Power bzw. der Ausgangsstrom auch einfach nur durch die angeschlossene 
Last.

von Hagen (immergruen)


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Jens G. schrieb:
> Ich würde eher denken, das dein Multimeter extremst ungeeignet für die
> hohen Frequenzen ist. Also - erstmal ordentliche Meßgeräte ranschaffen
> ...

Was wäre denn ein erschwingliches Oszilloskop, was bis 1 MHz sauber 
funktioniert und für meinen Versuchsaufbau genügt?
Ein Oszilloskop zeigt aber nur die Spannung an oder auch den Strom?

Das die Multimeter solche Anforderungen nicht schaffen, war mir 
allerdings nicht klar. Das wurde ja hier auch schon von anderen erwähnt.

von Nick (b620ys)


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Hagen schrieb:
> Ein Oszilloskop zeigt aber nur die Spannung an oder auch den Strom?

Ja, nur Spannung. Den Strom kann man indirekt über einen Widerstand 
messen (Achtung, Massebezugspunkt) oder mit einer Stromzange (Achtung, 
Preisschild).
Scope handheld:
https://www.youtube.com/watch?v=DTC1h2PWC8g&pp=ygUOaGFuZGhlbGQgc2NvcGU%3D

Ich hab das owon (2 Kanal, 40 MHz, ohne Funktionsgenerator). Das kostet 
ca. 120.- Hat aber eine etwas gewöhnungsbedürftige Bedienung. Ansonsten 
bin ich damit sehr zufrieden für "mal schnell mitnehmen und messen". Hat 
aber klar seine Handheld-Nachteile.
Falls Du das nicht willst, lass auf alle Fälle die Finger von Fnirsi.

Dieser Kerry Wong hat einige Scopes genauer untersucht und ist nicht so 
Sponsor-orientiert (wobei das schlimmer wird mit ihm).

Es geht gleich der Marken-Krieg los. :-)
Owon, GW-Instek, Rigol, Uni-T, Hantek sind zumindest vertrauenswürdig 
und haben auch preiswerteres im Programm.

Nur als Beispiel zur preislichen Orientierung:
https://www.batronix.com/versand/rigol/alle-oszilloskope.html

von Hagen (immergruen)


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Nick schrieb:
> Nur als Beispiel zur preislichen Orientierung:

Auf die Seite war auch schon gestoßen, als ich nach Funktionsgeneratoren 
gesucht hatte.
Der rigol dg2052 war interessant und erschwinglich.
Für meine Anwendung reicht ja ein Kanal am Oszilloskop oder?
Wozu hat man mehrere Kanäle am Oszilloskop? Misst man zb. Mit einem 
Kanal Primärspule und mit dem zweiten  die Sekundärspule?
Und wofür benötigt man 4 Kanäle am Oszilloskop?

von Nemopuk (nemopuk)


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Hagen schrieb:
> Es gibt doch Labornetzteile, an denen man Strom und Spannung einstellen
> kann.

Labornetzteile regeln primär die Spannung. Wenn dabei die eingestellte 
Stromstärke überschritten wird, reduzieren sie die Spannung, bis es 
wieder passt.

Oder anders gesagt: Sie wechseln von der Spannungsregelung zur 
Stromregelung. Beide Werte gleichzeitig einhalten geht nicht.

von Nemopuk (nemopuk)


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Hagen schrieb:
> Für meine Anwendung reicht ja ein Kanal am Oszilloskop oder?

Da dich die Leistung interessiert, wirst du wohl Spannung und Strom 
gleichzeitig messen wollen. Denn die Leustung ergibt sich aus Spannung 
mal Strom mal Phasenverschiebung. Wenn es kein Sinus ist, wird die 
Rechnung noch komplexer.

Da dich der Wirkungsgrad interessiert, wirst du die Leistung am Eingan 
und am Ausfang miteinander vergleichen wollen. Ein Gerät mit vier 
Kanälen ist dabei hilfreich.

von Hagen (immergruen)


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Nochmal drei fragen zur Abschirmung.

Ist eine Kiste aus Trafoblech eine ausreichende Abschirmung?

Ist der Versuchsaufbau ohne Verstärker schon ein Sender?

Mit einem Radioempfänger kann ich ja prüfen, ob die Abschirmung 
funktioniert oder nicht?

von Nemopuk (nemopuk)


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Hagen schrieb:
> Ist eine Kiste aus Trafoblech eine ausreichende Abschirmung?

nein

> Ist der Versuchsaufbau ohne Verstärker schon ein Sender?

Jede offene Leitung ist eine Antenne. Sie strahlt ab und empfängt. Die 
spannende Frage ist: wie viel. Aus dem Bauch heraus wird es oberhalb von 
20 kHz (Rechteck) bzw. 100 kHz Sinus spannend.

: Bearbeitet durch User
von Hagen (immergruen)


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Nemopuk schrieb:
> Da dich die Leistung interessiert, wirst du wohl Spannung und Strom
> gleichzeitig messen wollen.

Also messen die Mehrkanal-Oszilloskope auch den Strom?

von Nemopuk (nemopuk)


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Hagen schrieb:
> Also messen die Mehrkanal-Oszilloskope auch den Strom?

nein, nur Spannung. Das wurde bereits beantwortet.

Ein Radio taugt nur zum Empfang vom Radioprogramm auf einer ganz 
bestimmten Frequenz. Es ist darauf ausgelegt, alle Störungen so weit wie 
möglich zu unterdrücken.

von Hagen (immergruen)


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Nemopuk schrieb:
>> Ist eine Kiste aus Trafoblech eine ausreichende Abschirmung?
>
> nein

Womit kann man dann abschirmen?

Und was bedeutet offene Leitung?

von Nemopuk (nemopuk)


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Hagen schrieb:
> Womit kann man dann abschirmen?

Dafür bin ich kein Fachmann, weiss ich micht.

> Und was bedeutet offene Leitung?

Nicht abgeschirmt und nicht mit ein zweiten Draht verdrillt, durch den 
der gleiche Strom entgegen gesetzt fließt.

von Hagen (immergruen)


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Nemopuk schrieb:
> Da dich der Wirkungsgrad interessiert, wirst du die Leistung am Eingan
> und am Ausfang miteinander vergleichen wollen. Ein Gerät mit vier
> Kanälen ist dabei hilfreich.

Also misst man Eingang und Ausgang jeweils an Primärspule uns 
Sekundärspule = 4 Kanäle?

von Nemopuk (nemopuk)


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Hagen schrieb:
> Also misst man Eingang und Ausgang jeweils an Primärspule uns
> Sekundärspule = 4 Kanäle?

ja.

von Schorsch M. (schorschm)


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Hagen schrieb:
> Also messen die Mehrkanal-Oszilloskope auch den Strom?

Nimms mir nicht übel, aber ich habe den Eindruck, daß du nichtmal das 
Ohmsche Gesetz beherrschst. Die Abhängigkeit untereinander der drei 
Einheiten, Spannung, Strom und Widerstand scheint dir nicht klar zu 
sein.

Du solltest nochmal bei Null anfangen zu studieren.

von Nick (b620ys)


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Hagen schrieb:
> Der rigol dg2052 war interessant und erschwinglich.

Klingt für mich eher nach völligen Overkill für Deine Anwendung.

Hagen schrieb:
> Und wofür benötigt man 4 Kanäle am Oszilloskop?

Der Wunsch nach 4 Kanälen kommt dann, wenn man lang genug mit nur 2 
gearbeitet hat. :-)
Du brauchst 2 Kanäle, wenn Du Leistung messen willst. Strom und 
Spannung. Digitale Scopes können das oft genug direkt darstellen (Math 
functions), brauchen aber dennoch 2 Kanäle.

Man muss ja schon Deine Hartnäckigkeit bewundern mit der Du dein Projekt 
angehst. Aber dass Du keine Erfahrung hast ist leider offensichtlich. 
Bevor Du Unsummen an Geld versenkst, kauf dir doch ein gebrauchtes 
Scope. Und mach Deine Versuche mit einem kleinen Kern mit einer Ladung 
Cu-Draht zum ausprobieren. Mach dann daran Deine gewünschten Messungen. 
Und wenn Du dir dann sicher ist, dass Du die 1500 € für den großen Kern 
ausgeben willst, dann mach das. Ich befürchte aber, Du überhebst dich 
komplett. Ich persönlich würde mich an die Aufgabe nicht direkt ranwagen 
ohne das vorher billiger und kleiner probiert zu haben.

K.A. wie viel Leistung Du übertragen willst. Aber die Eingangsspannung 
per Funktionsgenerator zu erzeugen höhrt sich nach keiner guten Lösung 
an. Denn wenn der Sinus ausgibt, dann wird der Wirkungsgrad halt dort 
verbraten.

Ich glaub eher, dass Du ein Schaltnetzteil (mit Übertrager) haben 
willst.

von Hagen (immergruen)


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Schorsch M. schrieb:
> Nimms mir nicht übel, aber ich habe den Eindruck, daß du nichtmal das
> Ohmsche Gesetz beherrschst. Die Abhängigkeit untereinander der drei
> Einheiten, Spannung, Strom und Widerstand scheint dir nicht klar zu
> sein.

Das ist tatsächlich richtig. Mathematisch ganz einfach zu berechnen.
Aber ich bekomme immer wieder das Problem, das ich je nach Umstellung 
der Gleichung  irgendwie nicht mehr klar sagen kann, was Ursache und was 
Wirkung ist.

Allerdings haben die hier geäußerten Gedanken schon etwas klargemacht, 
mal sehen wie das fruchtet.

Was das ohmsche Gesetz betrifft, ich kenne es und kann damit rechnen. 
Und das wars auch schon.

Ich kann nicht mal genau sagen, wo da in meinem Schädel das Problem ist.
Aber wie gesagt, berechnen kann ich das ohmsche Gesetz ganz ohne 
Probleme.

von Nemopuk (nemopuk)


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Hagen schrieb:
> Was das ohmsche Gesetz betrifft, ich kenne es und kann damit rechnen.

Reicht leider nicht bei Wechselstrom mit komplexen (nicht rein Ohmschen) 
Lasten.

von Hagen (immergruen)


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Nemopuk schrieb:
> Reicht leider nicht bei Wechselstrom mit komplexen (nicht rein Ohmschen)
> Lasten

Wie verhält es sich, wenn vor der Last gleichgerichtet wird?

von Nemopuk (nemopuk)


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Hagen schrieb:
> Wie verhält es sich, wenn vor der Last gleichgerichtet wird?

Noch komplexer. Ich fühle mich nicht imstande, dir die nötigen 
Grundlagen so weit beizubringen, wie du es für deine Versuche brauchst.

von Hagen (immergruen)


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Alles klar,

Soweit erstmal vielen Dank für die Hilfe und alles Gute für euch alle.

Reingehauen

von Jens G. (jensig)


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Hagen schrieb:

> Für meine Anwendung reicht ja ein Kanal am Oszilloskop oder?

Nö. Wenn Du Wirkungsgrade feststellen willst, brauchste Strom- und 
Spannungswerte auf beiden Seiten. Wäre mit nur einem Kanal ziemlich 
lästig, wenn man für jeden einzelnen Parameter ständig umstecken müsste, 
zumal damit auch die Fehleranfälligkeit steigt.

> Wozu hat man mehrere Kanäle am Oszilloskop? Misst man zb. Mit einem
> Kanal Primärspule und mit dem zweiten  die Sekundärspule?

Wäre ein Beispiel.

> Und wofür benötigt man 4 Kanäle am Oszilloskop?

Damit Du zwei Parameter pro Spule zeitsynchron messen kannst ...

von Hagen (immergruen)


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Ich suche auf jeden Fall ein Vierkanaloszilloskop.
Kann ich hier im Forum fragen, in einem neuen thread, ob jemand eins los 
werden will?

von Nemopuk (nemopuk)


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Hagen schrieb:
> Ich suche auf jeden Fall ein Vierkanaloszilloskop.
> Kann ich hier im Forum fragen, in einem neuen thread, ob jemand eins los
> werden will?

Ich hoffe, dass du das kannst. Zur Not kannst du jemanden bitten, es für 
dich zu tun.

Mache es im Ordner "Markt".

von Manfred P. (pruckelfred)


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Schorsch M. schrieb:
> Hagen schrieb:
>> Also ...
> Nimms mir nicht übel, aber ich habe den Eindruck, daß du nichtmal das
> Ohmsche Gesetz beherrschst.

Ich habe den Eindruck einer absolut perfekt präsentierten Verarschung.
Niemand kann so viele dermaßen dämliche Fragen stellen.

von Schorsch M. (schorschm)


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Manfred P. schrieb:
> Ich habe den Eindruck einer absolut perfekt präsentierten Verarschung.
> Niemand kann so viele dermaßen dämliche Fragen stellen.

Wenn es so wäre, dann wäre diese "Verarschung" durchaus intelligent 
inszeniert.

Dennoch glaube ich an das Gute, solange das Gegenteil nicht bewiesen 
ist.
Mir deucht, dass der TO irgendwie und irgendwann in dieses Thema 
gerutscht ist, warum auch immer, sich aber die Mühe erspart hat, erst 
mal die Grundlagen  und die Physik der Elektrotechnik zu lernen.

Jetzt steckt er in seinem Dilemma und denkt, die Versäumnisse mit ein 
paar Fragen aufholen zu können.

von Nemopuk (nemopuk)


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Vielleicht hat er beim Vorstellungsgespräch einmal zu oft "kein Problem, 
das kann ich" gesagt.

von Cartman E. (cartmaneric)


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Schorsch M. schrieb:

> Mir deucht, dass
--^^^--

Richtig: Mich deucht,
(Akkusativ)

von Schorsch M. (schorschm)


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Herr Klugscheißer: "Mir deucht" ist eine veraltete, gehobene 
Ausdrucksweise und bedeutet so viel wie „es dünkt mich, es scheint mir, 
ich meine/glaube" und drückt eine subjektive Meinung oder einen Eindruck 
aus, ähnlich dem modernen "mir scheint" oder "ich glaube"

Da ich nicht zur mittlerweile verblödeten Generation gehöre, erlaube ich 
mir, bei der etwas älteren, jedoch korrekten Schreibweise zu bleiben.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Da glaube ich, dass für den TO nicht schlecht wäre einmal den gesamten 
Vorgang beim Joulethief Schritt für Schritt ab dem Einschalten 
durchzurechnen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Joule_thief

von Cartman E. (cartmaneric)


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Schorsch M. schrieb:

> Da ich nicht zur mittlerweile verblödeten Generation gehöre, erlaube ich
> mir, bei der etwas älteren, jedoch korrekten Schreibweise zu bleiben.

Ach.
"der Akk. war bis in die Mitte des 18. Jahrh. ausschließlich in 
Gebrauch"

von Manfred L. (egonotto)


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Hallo,

ich hab mal einen Trafo aus einem kaputten Netzteil an einen 
Funktionsgenerator angeschlossen (Sinus 4 Vpp) und die primäre Spannung 
mit Kanal 1 und die sekundäre Spannung mit Kanal 3 gemessen.

Der Trafo lief im Leerlauf.


MfG
egonotto

von Hagen (immergruen)


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Manfred L. schrieb:
> ich hab mal einen Trafo aus einem kaputten Netzteil an einen
> Funktionsgenerator

C3 ist sicherlich nach unten verschoben, damit man ihn extra sehen kann, 
der ist ja sicher nicht unsymmetrisch zur x Achse oder?
Und warum ist der sinus bei 400 Hz so unsauber buckelig?

Danke für die Bilder

von Manfred L. (egonotto)


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Hallo,

jeder Kanal hat seine eigene Nulllinie. Das sieht man unten links. C1 
hat die Nulllinie bei 100 mV und C3 hat seine Nulllinie bei -800 mV.

Warum das Signal bei 400 Hz so gestört aussieht, weiß ich nicht. Bei 
noch niedrigeren Frequenzen wird die Störung noch schlimmer.

Die Spulen des Trafos haben recht wenige Windungen. Vermutlich ungefähr 
50.

MfG
egonotto

von Hagen (immergruen)


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Manfred L. schrieb:
> Warum das Signal bei 400 Hz so gestört aussieht, weiß ich nicht. Bei
> noch niedrigeren Frequenzen wird die Störung noch schlimmer

Der Funktionsgenerator macht ja sicherlich eine ordentliche, saubere 
Sinusfunktion
Und um das zu prüfen, kann man den Funktionsgenerator auch direkt ans 
Oszilloskop anschließen, oder?

von Uwe (uhi)


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Nach meinem Verständnis hat Manfred genau das getan. Der 
Funktionsgenerator hat halt nicht beliebig viel Leistung (Strom), um bei 
der niedrigen Frequenz die gewünschte Ausgangsspannung zu liefern. Der 
Trafo im Leerlauf ist im Wesentlichen eine Induktivität, und deren X_L 
geht gegen Null mit sinkender Frequenz. Heißt, bei konstant bleibender 
Amplitude muss beim runterdrehen der Frequenz der Generator zunehmend 
mehr Strom liefern.
Der Ansatz passt für den Anfang. Ich würde primärseitig noch einen Shunt 
(z.B. 10 Ohm) in Reihe schalten, dann kann man mit zwei Oszi-Kanälen 
Spannung und Strom messen, und auf der Sekundärseite einen wechselbaren 
Lastwiderstand (z.B. 1 Ohm, 10 Ohm, 50 Ohm, 100 Ohm, 500 Ohm, 1kOhm) und 
mit dem Oszi die Spannung daran messen. Die ohmsche Last macht es 
möglich, mit einer Messung (Spannung am Widerstand) auch den Strom und 
die Leistung zu berechnen. Dann kommen schonmal schöne Kurven P_out = 
f(R_last) raus.

von Manfred L. (egonotto)


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Hallo,

der Kanal C1 zeigt das Signal vom Funktionsgenerator. Die Last durch den 
Trafo  verzerrt das Signal. Der Funktionsgenerator hat einen 
Innenwiderstand von 50 Ohm. Aus den Bildern erkennt man, dass die 
Impedanz des Trafos bei 400 Hz etwa auch um die 50 Ohm ist. Der Trafo 
hat einen Kern. Ich vermute, dass der Kern etwas mit der Verzerrung zu 
tun hat.

MfG
egonotto

von Uwe (uhi)


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In etwa so

von Manfred L. (egonotto)


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Hallo,

der Trafo hat ungefähr 12,4 mH. Das ergibt bei 400 Hz also ungefähr 31 
Ohm.

MfG
egonotto

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Manfred L. schrieb:
> Das ergibt bei 400 Hz also ungefähr 31 Ohm.

Die Ausgangsspannung würde nicht verzerrt werden, wenn der Widerstand 
der Last deutlich größer wäre, als der Ausgangswiderstand (oder 
Innenwiderstand der Wechselstromquelle) des Generators.
Aber der Ausgangsstrom würde verzerrt werden durch die Sättigung des 
Magnetkernes.

von Hagen (immergruen)


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Uwe schrieb:
> In etwa so

Danke für das Bild.

Der Shunt ist ein ganz normaler Widerstand, niederohmig und heißt so 
wegen seiner Verwendung? Oder ist er eine spezielle Bauform?

Wenn ich eine große ohmsche Last an die Sekundärspule anschließe, wie in 
deinem Bild,zb einen 10 MOhm oder noch größer, würde dann die 
Primärspule durchbrennen oder die Sekundärspule, oder würde dann einfach 
kein Strom mehr fließen?

von Hagen (immergruen)


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Weiter oben schrieb jemand, ich solle Eingang und Ausgang der 
Primärspule und der Sekundärspule ans Oszilloskop anschließen. An die 4 
Kanäle.
Nach dem Bild von Uwe sehe ich aber, daß das gar nicht geht.
Hatte ich das falsch verstanden.
Oder wie würde der Verbindungsplan dann aussehen, wenn Eingang und 
Ausgang jeder Spule gemessen wird?

von Tom (tom_major)


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Hagen schrieb:
> große ohmsche Last ... zb einen 10 MOhm oder noch größer

AUA! Nimm den ...

von Nick (b620ys)


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Hagen schrieb:
> Nach dem Bild von Uwe sehe ich aber, daß das gar nicht geht.

Warum geht das nicht? Er hat wohl übersehen, den Stom sekundärseitig 
messen zu wollen. Das Kasterl hat er evtl. zuerst gemalt. :-)

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Hagen schrieb:
> Weiter oben schrieb jemand,...

Beim Oszi sind in der Regel die Massen der Eingänge verbunden und auch 
mit dem Schutzleiter. Du musst daher immer überlegen, ob dabei nicht 
etwas kurzgeschlossen wird. Mit dieser Verbindung wird der Einfluss der 
kapazitiven Kopplung von Primär- auf Sekundärwicklungen stark 
beeinflusst. Die Analyse dieses Effekts wird damit obsolet.

Es muss immer mit Kompromissen gelebt werden. Ansonsten wird es sehr 
teuer. Vier Differenztastköpfe kosten ganz nett.

: Bearbeitet durch User
von Hagen (immergruen)


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Uwe schrieb:
> Dann kommen schonmal schöne Kurven P_out = f(R_last) raus.

Können die Oszilloskope also auch Funktionskurven von Leistung etc 
berechnen und anzeigen.

von Jens G. (jensig)


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Hagen schrieb:
> Wenn ich eine große ohmsche Last an die Sekundärspule anschließe, wie in
> deinem Bild,zb einen 10 MOhm oder noch größer, würde dann die
> Primärspule durchbrennen oder die Sekundärspule, oder würde dann einfach
> kein Strom mehr fließen?

Warum soll da was durchbrennen?
Außerdem sind 10MOhm ein großer Widerstand, aber keine große Last.

Nick schrieb:
> Hagen schrieb:
>> Nach dem Bild von Uwe sehe ich aber, daß das gar nicht geht.
>
> Warum geht das nicht? Er hat wohl übersehen, den Stom sekundärseitig
> messen zu wollen. Das Kasterl hat er evtl. zuerst gemalt. :-)

Naja, solange es wirklich nur ein ohmscher Lastwiderstand ist, kann man 
den Strom ja von der dortigen Spannung ableiten. Bei komplexen Lasten 
wirds dann interessanter, wenn man auch den Strom mit dem vierten Kanal 
extra misst, so wie auf der Primärseite.

von Hagen (immergruen)


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Jens G. schrieb:
> Außerdem sind 10MOhm ein großer Widerstand, aber keine große Last.

Ist ein Lastwiderstand eine Last?

Wie kann ich eine große Last an der Sekundärspule testen? Oder besser 
gefragt, wie finde ich heraus  wieviel Last meine Sekundärspule 
verträgt?

von Nick (b620ys)


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Hagen schrieb:
> Können die Oszilloskope also auch Funktionskurven von Leistung etc
> berechnen und anzeigen.

Je nach Modell können die das. Je billiger, um so unwahrscheinlicher. 
Das findet sich in der Bedienungsanleitung.
Aber das muss nicht unbedingt sein dass man das hat. Man kann die Daten 
vom Oszi auch runterladen (Bedienungsanleitung dahingehend lesen!) und 
am PC weiterverarbeiten. Kann aber mühsam werden.

von Wastl (hartundweichware)


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Wie lange soll der Troll noch gefüttert werden?

von Mao D. (nanovolt)


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Michael B. schrieb:
>
> Achte auf die Freilaufdioden denn deine Spule ist eine induktive Last,
> es entsteht Blindstrom.
>

Freilaufdiode und Blindstrom… 😵‍💫

von Hagen (immergruen)


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Jens G. schrieb:
> Bei komplexen Lasten wirds dann interessant

Ich würde gerne alle Arten von Lasten anschließen.
So wie im Haushalt, Staubsauger, Licht, Heizung, Ladegeräte alles was 
geht.
Wieso kann ich zuhause ans Netz jede Last ranhängen und warum muß ich 
bei meinem Projekt soviel Rücksicht auf die Last nehmen?
Also wenn ich an den Trafo/Übertrager  kleine Motoren anschließe, 
Ladegeräte  LEDs, und seien sie auch klein, das sollte der Aufbau 
hergeben.
Und dann schauen wieviel Leistung mit welchen Spulen übertragen werden 
konnte.
Kurzum alle Lastfälle sollen untersucht werden und Kombinationen.
Und Spitzenlast und Dauerlast testen.

Das wird sicher interessant auf dem Oszilloskop anzuschauen sein.

von Nick (b620ys)


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Wastl schrieb:
> Wie lange soll der Troll noch gefüttert werden?

Bis das Futter oder die Fütterer ausgehen. Oder Du das per Gesetz zum 
Schutze der Demokratie verbietest.

von Nick (b620ys)


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Hagen schrieb:
> Kurzum alle Lastfälle sollen untersucht werden und Kombinationen.
> Und Spitzenlast und Dauerlast testen.

Es gibt 3 Grundlasten. Ohmsche, Kapazitive und Induktive. Und beliebig 
viele beliebig komplexe Kombinationen davon. Die Messreihe wird also 
lang werden. Unendlich lang.

von Uwe (uhi)


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Nick schrieb:
> Hagen schrieb:
>> Nach dem Bild von Uwe sehe ich aber, daß das gar nicht geht.
>
> Warum geht das nicht? Er hat wohl übersehen, den Stom sekundärseitig
> messen zu wollen. Das Kasterl hat er evtl. zuerst gemalt. :-)

Mein Bild nutzt eine bekannte, ohmsche Last. Ich hätte die wechselbar 
gemacht, also ein paar bekannte Widerstände bereitlegen, anklemmen und 
dann messen und dann den nächsten usw. Mit dem Oszi misst man die 
Spannung am Widerstand, und das ohmsche Gesetz liefert den Strom, und 
mit dem Taschenrechner oder Excel dann die Leistung.
Bei unbekannten Lasten dann statt einem Kanal zwei Kanäle (Spannung 
direkt, Strom mittels Shunt) messen. Das hätte ich aber erst in der 
übernächsten Lektion gemacht, erstmal einfach anfangen, verstehen was 
passiert und danach die Komplexität erhöhen.

von Manfred L. (egonotto)


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Nick schrieb:
> Hagen schrieb:
>> Kurzum alle Lastfälle sollen untersucht werden und Kombinationen.
>> Und Spitzenlast und Dauerlast testen.
>
> Es gibt 3 Grundlasten. Ohmsche, Kapazitive und Induktive. Und beliebig
> viele beliebig komplexe Kombinationen davon. Die Messreihe wird also
> lang werden. Unendlich lang.

Hallo,

dann gibt es noch nichtlineare Lasten.

MfG
egonotto

von Uwe (uhi)


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Hagen schrieb:
> Wie kann ich eine große Last an der Sekundärspule testen? Oder besser
> gefragt, wie finde ich heraus  wieviel Last meine Sekundärspule
> verträgt?

Das ist genau der Punkt, warum ich verschiedene Widerstände als Last 
vorschlage. Die Theorie sieht so aus:
- Bei sehr großem Widerstand (sagen wir 10 Megaohm) fließt wegen 
konstantem U (zB 4V) und R=U/I  --> I = U/R ein sehr kleiner Strom. Die 
Leistung P=U*I ist daher sehr gering.
- Bei sehr kleinem Widerstand (sagen wir 0.1 Ohm) bricht die Spannung 
zusammen, weil die Quelle nur begrenzten Strom liefert. Daher ist die 
Leistung ebenfalls sehr gering.
- Dazwischen gibt es einen Punkt optimaler Anpassung, die Leistung 
erreicht das Maximum, weil die Belastung zwar einen nennenswerten Strom 
bewirkt, aber noch keinen sehr starken Spannungseinbruch. Wenn dein 
Generator 50 Ohm Ausgangsimpedanz hat, wirst du feststellen, dass er die 
maximale Leistung am Lastwiderstand dann erreicht wird, wenn dieser 
ebenfalls 50 Ohm hat. Das könnte man spaßeshalber mal ganz ohne Trafo 
nachvollziehen. Und dann als nächsten Schritt den Trafo 
dazwischenschalten und messen, was der ändert. Spoiler: Wenn er 1:1 
transformiert, ändert sich an der Impedanz nichts. Bei anderem 
Übersetzungsverhältnis ändert sich auch die Impedanz entsprechend.

von Hagen (immergruen)


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Uwe schrieb:
> erstmal einfach anfangen

Das mach ich.

Also, an die Spulen Widerstände an denen die Spannung abfällt und mit 
dem Spannungsabfall den Strom berechnen. Und dann den ohmschen 
Widerstand an Sekundärspule erhöhen.

von Roland F. (rhf)


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Hallo,
Manfred L. schrieb:
> ...dann gibt es noch nichtlineare Lasten.

Und wegen Büchse/Pandorra lassen wir die jetzt der Einfachheit halber 
mal weg.

rhf

von Hagen (immergruen)


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Uwe schrieb:
> Das ist genau der Punkt, warum ich verschiedene Widerstände als Last
> vorschlage. Die Theorie sieht so aus:

Danke, das hilft mir.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Hagen schrieb:
> Können die Oszilloskope also auch Funktionskurven von Leistung etc
> berechnen und anzeigen.

Es gibt Geräte, die können das.
Es gibt Geräte, die können Fourierzerlegung.

Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht günstig und vor allem nicht 
umsonst.

von Hagen (immergruen)


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Dieter D. schrieb:
> Es gibt Geräte, die können das.

Die engere Auswahl

Analog Discovery 3
Rigol DS1054Z
Siglent SDS1104X-U

von Manfred L. (egonotto)


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Hallo,

also, ich bin ja ein Fan vom Analog Discovery. Allerdings hat das Analog 
Discovery nur zwei Kanäle. Man kann zwei Analog Discovery 3 
zusammenschalten und bekommt dann vier differentielle Kanäle, vier 
Funktionsgeneratoren, vier programmierbare  Netzteile. Die beiden Analog 
Discovery 3 arbeiten dann synchron.
Für einen Studenten würde das dann so 510 € kosten, sonst kostet das so 
780 €.

Es gibt aber auch günstigere Möglichkeiten. Ein STM32H747XIH6 hat drei 
16 Bit ADC mit 3,6 MSPS und es gibt ein Entwicklungsboard 
STM32H747I-DISCO mit diesem Prozessor, sogar mit 4" LCD Module für 
ungefähr 105 € bei MOUSER. Damit könnte man wohl auch die Messungen 
machen.

MfG
egonotto

: Bearbeitet durch User
von Cartman E. (cartmaneric)


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Manfred L. schrieb:
> Hallo,
>
> also, ich bin ja ein Fan vom Analog Discovery. Allerdings hat das Analog
> Discovery nur zwei Kanäle. Man kann zwei Analog Discovery 3
> zusammenschalten und bekommt dann vier differentielle Kanäle, vier
> Funktionsgeneratoren, vier programmierbare  Netzteile. Die beiden Analog
> Discovery 3 arbeiten dann synchron.
> Für einen Studenten würde das dann so 510 € kosten, sonst kostet das so
> 780 €.
>
> Es gibt aber auch günstigere Möglichkeiten. Ein STM32H747XIH6 hat drei
> 16 Bit ADC mit 3,6 MSPS und es gibt ein Entwicklungsboard
> STM32H747I-DISCO mit diesem Prozessor, sogar mit 4" LCD Module für
> ungefähr 105 € bei MOUSER. Damit könnte man wohl auch die Messungen
> machen.
>
> MfG
> egonotto

Für einen Staubsauger wird beides wohl nicht reichen.

Sicher wird er dann ja auch noch das Stehwellenverhältnis messen
wollen, um zu sehen wieviel von seiner mühselig erzeugten Leistung
wieder im Generator verschwindet.

von Hagen (immergruen)


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Cartman E. schrieb:
> Für einen Staubsauger wird beides wohl nicht reichen.

Doch, für einen handbetriebenen.

Der Haushalt war vergleichend gemeint.
Mit dem hpg1 und dem juntek DPA-2698 komme ich sowieso nur auf 5W oder 
wenn ich die beiden Kanäle zusammen auf eine Spule schalten kann, dann 
sind es 10W.
Rechne ich grob mit 40-60% dann kann ich vielleicht 2 bis 6W erzielen.
Wenn ich nur 1 Kanal benutzen kann dann 2 bis 3W.
Daran kann ich doch kleine Induktivitäten und Kapazitäten anschließen 
und testen.

von Hippelhaxe (hippelhaxe)


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J. T. schrieb:

> Hippelhaxe schrieb:
>> Hmm.
>> Lass uns mal bitte im Geist die Rollen tauschen.
>> Versetze Dich in meine Lage und stelle Dir vor, Du
>> hättest -- so wie ich -- Elektrotechnik studiert.
>
> Da ihr ja jetzt Rollen getäuscht habt

Haben wir nicht :-)


> und du (Hippelhaxe)
> wieder dumm, unstudiert und von fragwürdiger Überlebens-
> fähigkeit bist, was würdest du schätzen, wieviel die
> Einsichten eines nur getauscht Studiertem Wert sein mögen.

"Einsichten" in welches Thema?

Jeder von uns hat im Laufe seines Lebens schon tausendmal
Menschen, die mehr wissen als man selbst, um Rat gefragt.
Exakt DIESE Lebenserfahrung benötigt der TO hier.


> Falls nicht klar geworden sein sollte, worauf ich hinauswill:
> Wie soll jemand, der sich nicht mit einem Thema auskennt,
> einschätzen können, wie wichtig einzelne Unterthemen des
> unbekannten Themas sein sollen?

Es ist doch VÖLLIG IRRELEVANT, wie wichtig die einzelnen
Teilthemen nach Ansicht des TO sind.

Wenn er gutwillig und wissbegierig ist, kann er einfach
meine Fragen und Bitten der Reihe nach abarbeiten. Meiner
Erfahrung nach liefern sehr unerfahrene, aber lernbereite
Fragesteller eher zu viele als zu wenige konkrete Details.

Das schadet aber (in sinnvollen Grenzen) überhaupt nicht --
die konkreten Deteils erleichtern es mir, mir ein Bild von
seiner Lage zu machen, und wenn ich Lücken sehe, werde ich
dann schon gezielter nachfragen.

Umgekehrt lässt ausdauernde Salamitaktik auf manipulative
Absichten schließen.

von Hippelhaxe (hippelhaxe)


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Jens G. schrieb:

> Hippelhaxe schrieb:
>> Jetzt liest Du eine Anfrage, die...
>> ...
>> ...und dann kommt Dir NICHT der Verdacht, es könnte sich
>> um einen Troll handeln?
>
> Vielleicht ist auch einfach nur Dein (und auch der vieler
> anderer hier) Troll-Detektor-Modul kaputt,

Möglich.


> und schlägt sinnlosen Alarm, wo nix ist?

Ich kann nur für mich selbst sprechen, aber bei mir hat nix
"Alarm geschlagen".

Ich konstatiere nur, dass es mir auffällig schwer fällt,
mir ein konsistentes Bild von der Situation und den Zielen
des TO zu machen.
Ein klares Bild von der Situation ist aber für mich Voraus-
setzung für zielführende Antworten.

Genau dies habe ich dem TO versucht mitzuteilen. Was er
daraus macht, ist seine Sache.
Wenn er so weiter macht wie bisher, fasse ich das als
konkludentes Handeln auf, dass er an evtl. zielführenden
Antworten von mir nicht interessiert ist. Auch gut.


[...]
> Aber deswegen auf einen Troll zu schließen, käme bei
> mir eher als letztes in den Sinn.

Das habe ich ja auch nicht getan.

von Hippelhaxe (hippelhaxe)


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Manfred P. schrieb:

> Schorsch M. schrieb:
>> Hagen schrieb:
>>> Also ...
>> Nimms mir nicht übel, aber ich habe den Eindruck,
>> daß du nichtmal das Ohmsche Gesetz beherrschst.
>
> Ich habe den Eindruck einer absolut perfekt
> präsentierten Verarschung.

Ja -- aber nur FAST perfekt: Mir fehlt das Motiv.

Meine einzige plausible Idee ist, dass hier ein
Zwölfjähriger schreibt, der sich tierisch darüber
amüsiert, dann niemand der Erwachsenen ihn als
Lausbuben erkennt...

Bei jemandem, der irgend ein konkretes Ziel verfolgt,
würde sich eine Struktur in den Fragen abzeichnen...


> Niemand kann so viele dermaßen dämliche Fragen stellen.

Gib Dich mal keinen Illusionen hin... :)

von Nick (b620ys)


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Hagen schrieb:
> Die engere Auswahl
>
> Analog Discovery 3
> Rigol DS1054Z

Das Analog Discovery ist dann nur wieder eine neue Baustelle. Perönlich 
mag ich keine Oszis ohne Bildschirm. So wie logic analizer.

Das Rigol DS1054Z ist wohl eher vor der Abkündigung. Oder Rigol hat die 
Einstellung "So lange das in mikrocontroller.net empfohlen wird 
verkaufen wir es".
Das Rigol DHO804 wurde jetzt schon oft genug empfohlen. Und ich seh echt 
keinen Grund das nicht zu kaufen.
Ja, mir gefällt es. Aber ich hab eines das mir genügt (MSO5000)

von Uwe (uhi)


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Vorschlag: Für offtopic-Diskussion bitte einen neuen Thread aufmachen 
("Re: Verstärker für Funktionsgenerator bis 1 MHz - Laberthread"). Im 
Idealfall findet sich ein Mod, der die offtopic-Diskussion dann dahin 
verschiebt.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Manfred L. schrieb:
> dann gibt es noch nichtlineare Lasten.

Mit viel Muehe alles auf Widerstandslast optimiert, ein Last mit Dioden 
angeschlossen und all die Mühe war fuer die Katz.

Moechte damit nur erwaehnen, dass bei dem Projekt viel Zeit fuer den 
Papierkorb investiert werden wird.

von Hagen (immergruen)


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Dieter D. schrieb:
> Moechte damit nur erwaehnen, dass bei dem Projekt viel Zeit fuer den
> Papierkorb investiert werden wird

Das kann durchaus passieren und das habe ich in Kauf genommen.

Grundsätzlich ist ja meine Threadfrage beantwortet. Mir ist aus der 
Diskussion auch klar geworden, daß ich tatsächlich keine großen 
Leistungen benötige.

Der Juntek reicht für meine Zwecke auf jeden Fall aus,

Das ich ein Oszilloskop benötige, wusste ich schon vor dem 1. Versuch. 
Trotzdem habe ich es einfach mit den Mitteln (Multimeter), die ich 
damals (2013/14) hatte  probiert. Und auch während des Versuchs, ist mir 
aufgefallen, daß ich auf die Art irgendwelche brauchbaren Informationen 
nicht erhalte.


Letztes Jahr war ein Freund bei ner Fabriksauflösung dabei und da war 
das c1-94 Oszilloskop zu verschenken. Seitdem denke ich wieder über 
dieses Projekt nach und letzte Woche habe ich die Spulen angefragt. Den 
Kern mf106 habe ich schon.


Ich denke, das später bei mir noch Fragen bzgl. der Lasten und 
Sicherungsmöglichkeiten etc. auftreten werden. Möglicherweise erstelle 
ich noch neuen Thread, wenn ich am experimentieren bin.


Nochmal dank an diejenigen, die mir mit Rat und Tat geholfen haben. 
Trotz meiner Unerfahrenheit.

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Hagen schrieb:
> Den Kern mf106 habe ich schon.

Mf106 ist ja nur das Material. Was für einen Kern (geometrische Form) 
hast du denn genau? Nur Stabmaterial? Für Trafos würde man entweder 
Ringkerne oder sowas wie EE-Kerne bevorzugen.

von Gunnar F. (gufi36)


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Hagen schrieb:
> Trotz meiner Unerfahrenheit.

Die finde ich jetzt gar nicht problematisch. Jeder hat mal angefangen, 
auch Spitzenleute haben (lange) dazugelernt. Was mir fehlt (kann sein 
dass ich das beim Mitlesen verpasst habe): Was ist eigentlich konkret 
Dein Ziel? Auch ich habe einiges an Induktivitäten gemessen, da ging es 
um Induktivität, Sättigung und Resonanz. Aber was willst du erreichen? 
Mit dem Wissen darüber kann man bestimmt (noch) besser helfen.

Beitrag #7992930 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Jens G. (jensig)


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Hagen schrieb:
> Wieso kann ich zuhause ans Netz jede Last ranhängen und warum muß ich
> bei meinem Projekt soviel Rücksicht auf die Last nehmen?

Weil Du im Netz nicht messen willst, sondern im Projekt ...

von Hagen (immergruen)


Angehängte Dateien:

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Jörg W. schrieb:
> Mf106 ist ja nur das Material. Was für einen Kern (geometrische Form)
> hast du denn genau?

Hab nur Stabmaterial 28 x 30 x 93mm.
Davon habe ich 9 Stück. Diese will ich auf unterschiedlichste Weise 
"zusammenbauen". Ein paar Möglichkeiten habe ich auf dem Bild 
dargestellt.

Einmal nur Stab, dann das Viereck, dann die 8 und zum Schluß ohne Kern 
testen.

Ausserdem sollen die Tests mit unterschiedlichen Spulensätzen 
durchgeführt werden. (Siehe Bild)

Gunnar F. schrieb:
> Was ist eigentlich konkret Dein Ziel?

Ziele der Übung sind:
Ich möchte mir eine klarere Vorstellung von Magnetfeldern verschaffen, 
sehen, wie die einzelnen Magnetfelder interagieren, wie Spulen sich 
verhalten insbesondere in unterschiedlichen räumlichen Anordnungen. Die 
Auswirkung der Geometrie der Spule auf das Magnetfeld will ich 
überprüfen. Außerdem will ich herausfinden, wo Maximalwerte für 
übertragbare Leistungen liegen und was für ein physikalisches Verhalten 
dieser Aufbau an den Tag legt.

Und im gesamten erhoffe ich mir, den Zusammenhang zwischen Magnetismus 
und Elektrizität besser zu verstehen als jetzt.

Es ist für mich Grundlagenforschung zum besseren Verständnis von 
Magnetismus und Elektrizität.


Das Buch "Elektrische Spektra" von Johannes Zacharias (1904) hatte mich 
2021 dann nochmal inspiriert, den 2013 begonnenen Versuch nochmal auf 
ordentliche Beine zu stellen.


https://archive.org/details/bub_gb_pUFRAAAAYAAJ/mode/1up?q=elektrische+spektra


Bezüglich der Salamitaktik war ich am Anfang etwas irritiert, weil ich 
das auf die Form meiner Spulen bezog und dachte, mit dieser 
(Salami-)Form von Spulen hat euch hier schon jemand anders genervt.

: Bearbeitet durch User
von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Hagen schrieb:
> Außerdem will ich herausfinden, wo Maximalwerte für
> übertragbare Leistungen liegen und was für ein physikalisches Verhalten
> dieser Aufbau an den Tag legt.

Die heute üblichen, kommerziellen Drehstromtransformatoren decken den 
Leistungsbereich bis ca. 1,2 GVA ab.

: Bearbeitet durch User
von Hagen (immergruen)


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Andreas S. schrieb:
> Die heute üblichen, kommerziellen Drehstromtransformatoren decken den
> Leistungsbereich bis ca. 1,2 GVA ab.

Ich will ja nicht den Markt revolutionieren, ich will etwas verstehen.

Hast du zufällig einen Namen von so einem Drehstromtransformator in der 
Größenordnung, das ich mir mal die ganzen technischen Daten suchen kann?

von Nick (b620ys)


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Hagen schrieb:
> Es ist für mich Grundlagenforschung zum besseren Verständnis von
> Magnetismus und Elektrizität.

Auch wenn das Ganze jetzt eine schwierige Geburt war, ich kapier nicht 
was das für Leute sind die immer noch Minuspunkte vergeben.
K.A. wie jung oder alt der Kerle ist, er will was rausfinden. Für sich! 
Aber hier gibts Einge die wohl komplett vergessen haben, dass auch sie 
mit dem Elektromann von Kosmus angefangen haben. Dankt euren Eltern für 
die Unterstützung damals und meckert nicht über Wissbegierige die am 
Anfang stehen.

[Beleidigung entfernt - Mod.]

: Bearbeitet durch Moderator
von Klaus F. (klaus27f)


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Hagen schrieb:
> Hast du zufällig einen Namen von so einem Drehstromtransformator

SIEMENS

https://nacht-der-wissenschaften.de/ib/site/documents/image/media/Thumb_dcca48101505dd86b703689a604fe3c4/cb5b8406-bf52-08a5-744a-40cd00614d9e_406971ef-fe74-dc0c-8384-755d55cffa26_cntIdImage_f8624839e1770c342bf1d3c1e28ba541.jpg

Mal bei der "Nacht der Wissenschaften" nach Nürnberg kommen, immer ca. 
nach Mitte Oktober.

von Hagen (immergruen)


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Ich habe noch ein paar Fragen zum Versuchsaufbau.

Kann ich für den Aufbau ein Steckbrett (Breadboard) verwenden, oder löte 
ich besser? (wegen der Frequenzen bis 1MHz)

War der Ratschlag mit der Freilaufdiode ernst gemeint?
Muss ich an den Spulen Freilaufdioden  verwenden?

Worauf muss ich achten, damit Funktionsgenerator, Verstärker, und Spulen 
nicht zerstört werden?

Schönen Sonntag

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