Hallo ans Forum! Ich möchte mit einem Funktionsgenerator eine Spule ansprechen. Mein Funktionsgenerator hpg1 kann bis 1 MHz. Ich möchte das gesamte Spektrum von 10 Hz bis 1 MHz überprüfen. Das Signal möchte ich verstärken. Welche Arten von Verstärkern kann ich für so eine Aufgabe benutzen, insbesondere wenn ich mit der Rechteckfunktion arbeite? Wie stark ich verstärken kann oder muss, weiß ich auch noch nicht genau. Vielleicht 10, 20 oder 50 Watt. Kann mir jemand dabei helfen? Vielen Dank und ein frohes neues Jahr. LG Hagen
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Hagen schrieb: > Ich möchte mit einem Funktionsgenerator eine Spule ansprechen. Wie soll das Ansprechen aussehen? Was willst du erreichen? Bitte keine Salamischeiben. Hagen schrieb: > Welche Arten von Verstärkern kann ich für so eine Aufgabe benutzen Welche Aufgabe? Bitte keine Salamischeiben. Hagen schrieb: > Wie stark ich verstärken kann oder muss, weiß ich auch noch nicht genau. Das hängt wiederum von deiner Aufgabe ab. Bitte keine Salamischeiben.
Schreibe mal alle deine Anforderungen genau auf. Wird nicht einfach sein, 50W bei 1MHz Rechteck zu erzeugen. Vor allem, dass die Frequenzen später nicht abgestrahlt werden. Das darfst du nämlich nicht! Hoffe, du bist nicht immergruen hinter den Ohren.
Hagen schrieb: > Vielleicht 10, 20 oder 50 Watt. Eine Spule braucht keine „Watt“. Eine ideale Spule ist verlustlos, und selbst real sollte sie keine so hohen Verluste haben, dass man sich damit einen Teewärmer bauen kann. Also ja: keine Salamischeiben. Entweder beschreibst du dein Projekt komplett, dann kann man dir helfen, oder du betreibst Geheimniskrämerei, um deine ach so ganz tolle Idee niemandem als Geschäftsidee zu präsentieren, dann werden über kurz oder lang alle die Lust verlieren, dir die Details aus der Nase zu ziehen.
Was bedeutet keine salamischeiben? Bin ich aus Versehen im Fleischer-Forum gelandet? Die Spule soll mit einem Rechtecksignal angesprochen werden. Sie ist Teil eines Trafos. Das heißt sie ist um einen Kern gewickelt. An der Sekundärspule will ich messen, bei welcher Frequenz der Wirkungsgrad am höchsten ist. Ich möchte dann verschiedene Spulen auf die Wirkungsgrade hin untersuchen.
Hagen schrieb: > Ich möchte mit einem Funktionsgenerator eine Spule ansprechen. Anscheinend willst Du alle Resonanzen einer Spule mit Eisenkern erfassen. Auch die Kombinationsresonanzen, für die auch das Taktverhältnis eine Rolle spielt.
Hagen schrieb: > Funktionsgenerator hpg1 Also ein DDS-Generator von Velleman, Datenblatt von 2011: http://www.velleman.co.uk/contents/en-uk/p371_hpg1.html http://www.velleman.co.uk/manuals/hpg1d.pdf output voltage: max. 8Vpp 1Hz to 1.000.000Hz sine, square and triangle output impedance: 50 ohms Nach gründlicherer Suche auch ein Schaltplan: https://cdn.velleman.eu/images/tmp/HPG1%20technical%20doc%20V1.pdf für Rechteck und Dreieck sollte der Verstärker >3 MHz können, damit wenigstens die nächste Harmonische noch durchkommt.
Hagen schrieb: > An der Sekundärspule will ich messen, bei welcher Frequenz der > Wirkungsgrad am höchsten ist. Offenbar ist dir nicht bewusst, dass ein Rechteck-Signal zusätzlich zur Grundfrequenz zahlreiche Oberwellen enthält. Also das Gegenteil von "einer" Frequenz. Damit das Rechteck Signal nach der Verstärkung wenigstens einigermaßen rechteckig bleibt brauchst du mindestens 20 Mhz Bandbreite. Hast du einen Plan, wie du die 50 Watt davon abhältst, eine Runde um den Globus zu machen? Salami-Taktik ist das Schrittweise Nachreichen wichtiger Informationen. Wird hier gar nicht gerne gesehen, weil es massiv Zeit verschwendet und zu endlosen Diskussionen mit unnötigen oft falschen Annahmen führt, die wiederum oft zu Streit führen.
Also die Größen Der Kern ist 30mm x 30mm im Schnitt. Die erste Spule ist 20mm breit und 20 mm bewickelt mit 0,1mm2 drahtquerschnitt. Im ersten Versuch ist die Sekundärspule baugleich mit der Primärspule, damit ich auch dort die Wirkungsgrade ablesen kann. Dann will ich verschiedene Spulen testen und natürlich auch die Resonanzen erforschen.
https://www.ti.com/product/LMH6646 Der Ausgangstreiber hat einen Betriebsspannungsbereich von 2.5 V to 12 V, das wäre die erste Maßnahme zur Erhöhung der Ausgangsspannung, z.B. mit einem geänderten Widerstand und 12V-Versorgung. Wenn das nicht ausreicht gibt es Leistungs-Operationsverstärker, die allerdings den gesamten Frequenzbereich abdecken sollten.
Hagen schrieb: > Welche Arten von Verstärkern kann ich für so eine Aufgabe benutzen, > insbesondere wenn ich mit der Rechteckfunktion arbeite? Na ja, bei Spulen kommt es auf den Strom an, der erzeugt ja das Magnetfeld, und du brauchst eine hohe Spannung an der Spule um den Strom in der Spule schnell zu ändern. Zudem sind 1MHz Mittelwelle und 50W wäre eine ordentliche Sendeleistung, zumal beim Rechteck zumindest 3 und 5 und 7 MHz dabei sind. Hagen schrieb: > Das heißt sie ist um einen Kern gewickelt. > An der Sekundärspule will ich messen, bei welcher Frequenz der > Wirkungsgrad am höchsten ist. > Ich möchte dann verschiedene Spulen auf die Wirkungsgrade hin > untersuchen. Na ja, wenn du nur messen willst, dann brauchst du keine Wirkleistung überragen sondern nur die Verlustleistung im Leerlauf der Spule, keine 50W. Geeignete OpAmps sind OpAmp für Ausgang Funktionsgenerator: LT1206/1207 (LT) AD811 (100mA 2500V/us) LM6181 (100mA 2000V/us) EL400 (50mA +/-6V 430-1600V/us) BUF634 (250mA 2000V/us) SGM8301/2/4 (105mA 155V/us +/-6V). Aber auch Gegentakt-Transistorendstufen, die müssen aber schnellere Transistoren verwenden als Audio-Endstufen so nutzen. Achte auf die Freilaufdioden denn deine Spule ist eine induktive Last, es entsteht Blindstrom. https://www.analog.com/media/en/technical-documentation/application-notes/an47fa.pdf https://dl6gl.de/media/files/dds-komplementaerendstufe.pdf
Nemopuk schrieb: > Hast du einen Plan, wie du die 50 Watt davon abhältst, eine Runde um den > Globus zu machen? Er wird ja nichtmal einen Plan haben, wohin die 50 W überhaupt gehen. Schließen wir mal Lichtstrahlung, mechanische Energie, chemische Energie als mögliche Transformationsergebnisse aus, bleibt ja praktisch nur Abstrahlung (ick!) oder Wärme übrig, in die die elektrische Leistung gewandelt wird. Klingt alles irgendwie komplett unausgegoren.
Nemopuk schrieb: > Offenbar ist dir nicht bewusst, dass ein Rechteck-Signal zusätzlich zur > Grundfrequenz zahlreiche Oberwellen enthält. Es enthält nach der Systemtheorie nicht "zahlreiche" Oberwellen, sondern unendlich viele. Es ist abhängig von der Bandbreite des realen Systems und der Betrachtungsweise des Signals (wie wenig Pegel zählt noch als Beitrag zum ausgewerteten Spektrum). Daher ist eine solche Aussage sehr unscharf: Helmut -. schrieb: > Wird nicht einfach > sein, 50W bei 1MHz Rechteck zu erzeugen. Bei solchen Gelegenheiten wage ich immer die Frage: wie "rechteckig" soll denn das Rechtecksignal sein? Einfach von einem "Rechteck" zu sprechen ist einfach nur wischi-waschi solange man die Bandbreite nicht angibt bzw. berücksichtigt.
Also erstmal vielen Dank für die Ansagen. Bei meinem ersten Test war die Spannung an der Sekundärspule mit der Rechteckfunktion am höchsten. Deshalb wollte ich die Rechteckfunktion weiter überprüfen, an neuen spulen. Den verstärker wollte ich für die höheren Frequenzen verwenden, damit dann überhaupt noch Strom fließt. Hatte auch darüber nachgedacht bei hohen Frequenzen mit Hochspannung zu arbeiten. Möglicherweise ist es besser mit Hochspannung zu arbeiten anstatt mit einem Verstärker. Es gibt ja auch solche 15kV Platinen. Könnte ich die hinter den hpg1 hängen und damit die primäre Spule anregen? Ja, das ist alles nicht ausgegoren. Deshalb habe ich mich auch an euch gewendet. Es ist ein Experiment.
Wastl schrieb: > Nemopuk schrieb: >> Offenbar ist dir nicht bewusst, dass ein Rechteck-Signal zusätzlich zur >> Grundfrequenz zahlreiche Oberwellen enthält. > > Es enthält nach der Systemtheorie nicht "zahlreiche" Oberwellen, > sondern unendlich viele. Es ist abhängig von der Bandbreite des > realen Systems und der Betrachtungsweise des Signals (wie wenig > Pegel zählt noch als Beitrag zum ausgewerteten Spektrum). > > Daher ist eine solche Aussage sehr unscharf: > > Helmut -. schrieb: >> Wird nicht einfach >> sein, 50W bei 1MHz Rechteck zu erzeugen. > > Bei solchen Gelegenheiten wage ich immer die Frage: wie "rechteckig" > soll denn das Rechtecksignal sein? Einfach von einem "Rechteck" > zu sprechen ist einfach nur wischi-waschi solange man die Bandbreite > nicht angibt bzw. berücksichtigt. Wesentlich besser, als es der Generator kann: - square wave rise/fall time: typ. 0.2µs muss es wohl nicht sein.
Hagen schrieb: > das ist alles nicht ausgegoren So sieht es aus. Spulen kann man mit Sinus vermessen, man braucht kein Rechteck. Man will aber wohl Sättigung vermessen und braucht dazu Strom. Dann ein XY Oszilloskop um die Hysteresekurve und Beginn der Sättigung zu sehen. Die meisten nutzen einen Funktionsgenerator mit 50 Ohm Ausgang dafür und eine RF Endstufe.
Da ich keinen Sender bauen möchte und auch den Funk nicht stören will habe ich dazu noch eine Frage. Fungiert der Kern nicht als Magnetfeld-Absorber? Ich bin davon ausgegangen, daß 99% des Magnetfeldes im Kern verbleiben. Deshalb dachte ich, die Spule sendet nicht viel außerhalb des Kerns. Wenn die Spule nur mit dem hpg1 betrieben wird, dann sendet sie doch nicht so stark,das sie radio oder Funk stört, oder?
Hagen schrieb: > Was bedeutet keine salamischeiben? > Bin ich aus Versehen im Fleischer-Forum gelandet? Jetzt stell dich nicht dumm. https://de.wikipedia.org/wiki/Salamitaktik Du magst vielleicht denken dass dieses scheibchenweise Liefern von Informationen besonders schlau ist, aber es nerft, führt die Leute in die falsche Richtung und ist nur scheiße. > Die Spule soll mit einem Rechtecksignal angesprochen werden. Stellst du dich davor und redest auf sie ein? "Na Spule, heute schon was vor? Wie wär es mit uns beiden?" Meine Güte, willst du einen Strom, eine Spannung oder ein Feld durch sie durch schicken? > Sie ist > Teil eines Trafos. SCHEISSE. Da haben wir dann das nächste Salamischeibchen. Es geht gar nicht um eine einfache Spule, sondern um die Windung eines Transformators. Also, jetzt zeichnen einen anständigen Schaltplan (nicht irgend ein Kifferbildchen). Mit Angaben zum Trafo, Spannungen, etc. > An der Sekundärspule will ich messen, bei welcher Frequenz der > Wirkungsgrad am höchsten ist. SCHEISSE. Noch eine Salamischeibe. Es geht nicht um eine Windung. Es geht um die Messung der Übertragungsfunktion (Bode Diagramm) eines Transformators. Unter welchen Betriebsbedingungen (Eingangsbeschaltung, Ausgangsbeschaltung)? Und warum dann um himmelswille mit einem Rechtecksignal wenn du eine bestimmte Frequenz suchst?
Jörg W. schrieb: > Klingt alles irgendwie komplett unausgegoren. Vielleicht ist erstmal ein Buch lesen die bessere Option?
Danke an alle, jetzt habe ich zumindest ein paar Vorschläge für passende Verstärker.
Frank O. schrieb: > Vielleicht ist erstmal ein Buch lesen die bessere Option? Das Experiment ergab sich aus dem Studium verschiedener Physikbücher über Magnetfelder und elektrische Phänomene aus dem 18.,19.,und Anfang des 20. Jahrhunderts. Ich bin mir durchaus bewusst, daß ich sehr viel nicht weiß, deshalb hatte ich gehofft, Profis könnten mir Rat geben Mit Profis reden geht schneller als ein Buch lesen. Und manchmal hält studieren auch vom probieren ab.
Wastl schrieb: > Bitte keine Salamischeiben. Hagen schrieb: > Was bedeutet keine salamischeiben? > Bin ich aus Versehen im Fleischer-Forum gelandet? Troll bist Du nicht, wahrscheinlich Azubi...
von Hagen schrieb: >Ich möchte dann verschiedene Spulen auf die Wirkungsgrade hin >untersuchen. Wirkungsgrad kannst du nur bei einen Trafo bestimmen. Ein Trafo hat mindestens zwei Wicklungen. Der Wirkungsgrad ist da Lastabhängig. Beginnt mit 0% Wirkungsgrad, wird größer bis zu einen Maximum und sinkt dann wieder. Eine Spule hat nur eine Wicklung. Da kannst du nur die Güte bestimmen. Ist Induktiver Widerstand XL durch ohmscher Widerstand R. Die Güte steigt mit zunehmender Frequenz und sinkt irgendwann wieder wenn die Verluste im Kern relevand werden. Was willst du denn nun genau bestimmen?
Hagen schrieb: > Im ersten Versuch ist die Sekundärspule baugleich mit der Primärspule, > damit ich auch dort die Wirkungsgrade ablesen kann. > Dann will ich verschiedene Spulen testen und natürlich auch die > Resonanzen erforschen. Über das Kernmaterial hast Du noch nichts verraten. OK, Spulen kann man selbst gewickelt haben aus diversen Drahtdurchmessern, Lackisoliert oder unisoliert mit Abstand zwischen den Windungen, versilbert oder auch nicht, als geflochtete Litzen, als Kupferband.... Ein weites Experimentierfeld, ich glaube, dafür reicht samt Messaufbau und Geräten dazu, Wickelmaschine ein halbes Zimmer nicht. Hagen schrieb: > Ich möchte das gesamte Spektrum > von 10 Hz bis 1 MHz überprüfen. Gute Idee. Das würde ich aber immer mit Sinussignalen machen, denn alles was nicht sinusförmig ist, enthält etliche Oberwellen, die sonstwelche nicht leicht erfassbaren Nebeneffekte mit sich bringen. Nur eine Messung, der nur eine einzige Frequenz zugrunde liegt, ist aussagekräftig. Hagen schrieb: > Hatte auch darüber nachgedacht bei hohen Frequenzen mit Hochspannung zu > arbeiten. Tha, zwei mal "hoch" in einem Satz muß nicht bedeuten, daß der Experimentalaufbau dadurch einfacher wird, ganz im Gegenteil. Hohe Spannung sowie hohe Frequenz sind spezielle Disziplinen, die Fachwissen und geeiglete Materialauswahl erfordern. Hohe Genauigkeit wäre dabei die Krönung. Also besser nicht alles anstreben, was besonders "hoch" ist. Aber: Versuch macht kluch. Hochspannung fängt bei mir irgendwo bei 1000 Volt an. Hagen schrieb: > Fungiert der Kern nicht als > Magnetfeld-Absorber? Ich bin davon ausgegangen, daß 99% des Magnetfeldes > im Kern verbleiben. Der Kern einer Spule ist in den allermeisten Fällen ein hochpermeables Material, das das Megnetfeld gut leiten kann. Im Gegensatz dazu ist ein Absorber für mein Verständnis eine Einrichtung zur Vernichtung irgendwelcher wie auch immmer gearteter Energie. Das willst Du mit Deinem Kern sicherlich nicht. Sondern der Kern soll die Feldlinien bündeln, damit sie nicht in die Umgebung gestreut werden. einige Anregungen könnte man über eine solche Suchanfrage finden: https://www.youtube.com/results?search_query=magnetischer+kreis https://www.youtube.com/results?search_query=transformator+wirkungsgead https://www.youtube.com/results?search_query=switchmode+converter https://www.youtube.com/results?search_query=switchmode+converter+efficiency https://www.youtube.com/watch?v=TDZVCli3bEs mfg
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Ich rate einfach mal drauflos: Der TE will in Wirklichkeit einen Teslatransformator o.ä. bauen, um damit irgendein Geschwurbel zu beweisen, dass "die da oben" und die Regierung bestreiten. Vielleicht sollen damit Globuli informatiert werden oder der Nachbarnshund, der immer in den Garten kackt, getötet werden. Oder es soll eine Abwehrwaffe gegen die Gehirnstrahlung der CIA werden. Oder so ähnlich.
Hagen schrieb: > Hatte auch darüber nachgedacht bei hohen Frequenzen mit Hochspannung zu > arbeiten. Nimm eine Tonleiter, fall nicht vom Teslatrafo und beiß das Pferd.
Jörg W. schrieb: > Eine Spule braucht keine „Watt“. Eine ideale Spule ist verlustlos, und > selbst real sollte sie keine so hohen Verluste haben, dass man sich > damit einen Teewärmer bauen kann. Real gibt es keine idealen Spulen. Daher erübrigt sich eine Messung an idealen Spulen. Reale Spulen mit Spulenkern besitzen dagegen ein Sättigungsverhalten und da spielt der magnetische Fluss und damit die Leistung sehr wohl eine Rolle. Gerade bei der Messung der Eigenschaften kann es sehr sinnvoll sein, bis in den Sättigungsbereich zu gehen. Ohne "Watt" erfährt man nichts über ihn. Hagen schrieb: > An der Sekundärspule will ich messen, bei welcher Frequenz der > Wirkungsgrad am höchsten ist. Wenn es dir nur um die Frequenz ginge, bräuchtest du keine Leistung. ;-)
Beitrag #7989523 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Hagen schrieb: >Das heißt sie ist um einen Kern gewickelt. >An der Sekundärspule will ich messen, bei welcher Frequenz der >Wirkungsgrad am höchsten ist. >Ich möchte dann verschiedene Spulen auf die Wirkungsgrade hin >untersuchen. Was für ein Kern? Geschlossener magnetischer Kreis oder offen, also Stabkern? Ferrit oder Eisenkern? Wenn das ein Trafo werden soll, sollte es ein geschlossener magnetischer Kreis sein. Bei Ferrit oder Pulverkern geben die Hersteller oft einen Frequenzbereich an, wo dieser Kern die geringsten Verluste hat. Soll der Kern Energie speichern, so ist zu beachten daß er nicht in die magnetische Sättigung kommt. Er braucht dann einen Luftspalt oder einen verteilten Luftspalt. Mach mal ein Foto von der Spule die du untersuchen willst. Wenn die Experimente im NF-Bereich bleiben, kannst du einen normalen Musik-Audioverstärker benutzen. Schalte aber einen Schutzwiderstand in Reihe, damit du ihn nicht überlastest und kaputt machst. Wirkungsgrad ermitteln bedeutet, abgegebene Leistung durch zugeführte Leistung berechnen. Ist immer kleiner als 1 , oder kleiner als 100%. https://de.wikipedia.org/wiki/Wirkungsgrad
Hagen schrieb: > Das Experiment ergab sich aus dem Studium verschiedener Physikbücher... Der Wirkungsgrad haengt auch noch von der Art der Last ab, z.B. ob und wie danach gleichgerichtet wird.
Die Chinesen haben da schon was fertiges: Juntek DPA-2698 oder DPA-1698 Gibt auch Bilder im EEVBLOG Forum.. https://www.eevblog.com/forum/testgear/juntek-dpa-2698-10mhz-signal-amplifier-digilent-analog-discovery/
Günter L. schrieb: > Ist immer kleiner als 1 , oder kleiner als 100% Wieso "oder"? 1 = 1/1 = 100/100 = 100 % '%' stammt von "per cento", also "/100" scnr
Hagen schrieb: > Fungiert der Kern nicht als Magnetfeld-Absorber? Erstmal nicht. Wenn er es macht, bist du jenseits dessen, wo man ihn normal betreiben will, und dann wird er tatsächlich auch warm. Davor pumpt er sein Magnetfeld fleißig irgendwohin. Bei Megahertz durchaus auch weiter weg. Auch, wenn ein Ferritstab eher keine gute Sendeantenne ist, prinzipiell kann auch der senden.
Hallo Leute, Der Versuchsaufbau ist im pdf schematisch dargestellt. Die Spulen sind mit 0,1mm2 Kupferlackdraht gewickelt. Der Versuch dient nicht dazu, Wirkungsgrade über 100% zu erreichen. Es geht nicht einmal darum, einen hohen Wirkungsgrad zu erzielen. Ich will lediglich sehen, unter welchen Bedingungen was für Wirkungsgrade erreicht werden. Bisher habe ich noch gar keine Wirkungsgrade, da ich nur den Leerlauf gemessen habe. Was wären denn gute Lasten, die man in diesem Aufbau verwenden könnte?
von Rainer W. schrieb:
>Wieso "oder"?
Weil man auf diese zwei Arten den Wirkungsgrad angeben kann.
1 = 100%
Hagen schrieb: > Der Versuchsaufbau ist im pdf schematisch dargestellt. Ein PNG wäre einfacher gewesen, das hätte jeder sofort gesehen. Einen Strom- und einen Spannungsmesser parallel zu schalten, ist ein ziemlich sinnloses Unterfangen. Du betreibst durch den Strommesser die Sekundärspule nahezu im Kurzschluss, d.h. sie kann so gut wie keine Leistung entnehmen (viel Strom aber keine Spannung). Einen „Wirkungsgrad“ für einen Transformator, dessen Magnetfeld „durch die Luft“ geht, lohnt es sich nicht zu ermitteln. Wenn du einen Transformator bauen willst, dann bau einen geschlossenen Magnetkreis.
Jörg W. schrieb: > H. H. schrieb: >> Troll oder Crank. > > Ahnungslos Also ahnungsloser, trollender Crank.
von Hagen schrieb:
>Was wären denn gute Lasten, die man in diesem Aufbau verwenden könnte?
Veränderliche Lasten, die man einstellen kann,
weil der Wirkungsgrad lastabhängig ist. Es gibt einen
Punkt wo der Wirkungsgrad dann maximal ist.
Bei niedrigen Frequenzen, einstellbare Draht-Leistungswiderstände.
Jörg W. schrieb: > Ahnungslos Denke damit liegst Du richtig. Jörg W. schrieb: > einen geschlossenen Magnetkreis. 🫣: Beim Wickeln bin ich mit der Drahtrolle auch nicht durch den Ringkern gekommen. Also doch besser Stabkern. 😴
Dieter D. schrieb: > Also doch besser Stabkern. Wolltest du nicht auf einen möglichst hohen Wirkungsgrad kommen? So wird das nichts.
von Dieter D. schrieb: >🫣: Beim Wickeln bin ich mit der Drahtrolle auch nicht durch den Ringkern >gekommen. Also doch besser Stabkern. 😴 Ich habe schon Ringkerne mit 2000 Windungen bewickelt. Draht 10-fach genommen. Dann bis zur halben Länge durchgeschoben. Dann die jeweiligen Enden 100 mal durchgefädelt. So sind 10 Wicklungen mit je 200 Windungen entstanden, die ich dann alle in Reihe geschaltet habe.
Günter L. schrieb: > Veränderliche Lasten, Danke, Günter, daß Du noch konstruktiv mit mir redest, obwohl ich so ein Vollpfosten bin. Nemopuk schrieb: > Wolltest du nicht auf einen möglichst hohen Wirkungsgrad kommen? So wird > das nichts. Ich habe noch soviel Kernmaterial, das ich den Kreis schließen kann. Als Viereck.
Hagen schrieb: > Ich habe noch soviel Kernmaterial, das ich den Kreis schließen kann. Als > Viereck. Aber ohne große Luftspalte an den Ecken, sonst ist der Wirkungsgrad gleich wieder im Eimer. https://www.tridelta-weichferrite.de/media/37/download/Manifer-Werkstoffe%20f%C3%BCr%20Leistungsanwendungen.pdf?v=1&inline=1 Die Hermsdorfer geben 500 kHz als Arbeitsfrequenz an, nur mal so als Hausnummer.
Günter L. schrieb: > Bei niedrigen Frequenzen, einstellbare Draht-Leistungswiderstände. Bis wieviel Hz sind niedrige Frequenzen ungefähr? Muss ich dann bei hohen Frequenzen vor dem Widerstand gleichrichten?
von Hagen schrieb:
>Bis wieviel Hz sind niedrige Frequenzen ungefähr?
Wenn sich die parasitäre Induktivität des Drahtwiderstand
störend bemerkbar macht. Der Widerstandsdraht ist ja
auf ein Keramikkörper gewickelt, ist also auch eine Spule.
Der induktive Widerstand XL sollte wesentlich kleiner
sein als der ohmsche Widerstand des Drahtes.
Mußt die Induktivität des Drahtwiderstand messen,
und dann XL berechnen.
Hagen schrieb: > Oder kann man auch Frepuenzteiler benutzen? Komische Tastatur. Nimm doch ein Bolometer.
Jörg W. schrieb: > Wenn du einen Transformator bauen willst, dann bau einen > geschlossenen Magnetkreis. So wie bei drahtlosen Ladegeräten? https://www.youtube.com/watch?v=2Y0Fpo3fuB8
Rainer W. schrieb: >> Wenn du einen Transformator bauen willst, dann bau einen >> geschlossenen Magnetkreis. > > So wie bei drahtlosen Ladegeräten? Er wollte Wirkungsgrad haben.
Jörg W. schrieb: > Er wollte Wirkungsgrad haben. Am heutigen Tag sollte dieser sicherlich über 100% werden. ;)
Dieter D. schrieb: > 🫣: Beim Wickeln bin ich mit der Drahtrolle auch nicht durch den > Ringkern gekommen. Also doch besser Stabkern. 😴 Ache diese Trolle ... die Drah-Trolle ;-)
Beitrag #7991074 wurde von einem Moderator gelöscht.
Günter L. schrieb: > von Hagen schrieb: >>Bis wieviel Hz sind niedrige Frequenzen ungefähr? Für mich persönlich ist 1 MHz quasi Gleichstrom :-) Verhält sich alles noch völlig normal. Ab 100 MHz wird es interessanter und herausfordernder und ab 1 GHz macht es richtig Spaß! Im Ernst - es kommt immer auf den jeweiligen Fall an. So und jetzt weiter mit Popcornessen. Ist ja echtes Kino hier. Will einer aus einen OPV 10, 20, 50 Watt rausholen.... grins. Und dat mit 1 MHz, ohne zu wissen was seine Last ist... Das Scheitern ist vorprogrammiert. Aber ist ja Kino hier und da gehören Crashs mit dazu. Vielleicht solltest Du es mal mit 10, 20, 50 MILLIwatt versuchen! Das lässt sich auch gut messen. Wozu den verdammt noch mal Watt?
Lothar schrieb: > Wozu den verdammt noch mal Watt? Ist ja Winter, von irgendwas muss die Bude doch warm werden. ;-)
Lothar schrieb: > Für mich persönlich ist 1 MHz quasi Gleichstrom :-) Verhält sich alles > noch völlig normal. Für die klassischen Fernmelder mit der langen Leitung gilt die Leitungstheorie schon bei 1 kHz :) Hagen schrieb: > insbesondere wenn ich mit der Rechteckfunktion arbeite? Ein Rechtecksignal hinter einem Transformator ist auch eine gewisse Herausforderung. > Wie stark ich verstärken kann oder muss, weiß ich auch noch nicht genau. > Vielleicht 10, 20 oder 50 Watt. Dann such Dir mal was raus: https://www.minicircuits.com/WebStore/Amplifiers.html
Kann ich einen Operationsverstärker, wie diesen (Bild) dafür verwenden. Und kann diese Schaltung hinter dem hpg 1 verwendet werden. Kann ich noch einen Stromverstärker hinter den Spannungsverstärker schalten?
Kann ich diesen Verstärker auch in der oben gezeigten Schaltung verbauen?
H. H. schrieb: > Es wird immer schlimmer. Nicht ein sachdienlicher Kommentar von Dir. Nur Geschwurbel und Getrolle von Dir. Willst du deine Zeit nicht sinnvoller nutzen, als hier auf unterstem Niveau rumzupöbeln.
Jörg W. schrieb: > Ist ja Winter, von irgendwas muss die Bude doch warm werden. ;-) Stimmt. Aber bis der TO so weit ist, ist Sommer. ;)
Jetzt klappt es endlich mit meinem selbstgebastelten Schwarzpulver und morgen fliege ich zum Mars, sozusagen.
Wolfgang S. schrieb: > OPA521 wenn es ein Operationsverstärker sein soll. Ein Opa kommt selten alleine. Mit 521 solcher Opas parallel, bekommt er die Leistung locker hin.
Hagen schrieb: > Nicht ein sachdienlicher Kommentar von Dir. Von Hinz gibt es wirklich genügend sachdienliche Kommentare in diesem Forum. So ein MMIC ist für ein 50-Ω-System konzipiert, das steht auch so im Datenblatt. Du hast irgendwas als Last. Die Chance, dass der Kram einfach nur wild schwingt, ist ziemlich hoch. Einfach nur die Grundschaltung eines OPV in die Runde zu werfen, ohne irgendwelche Spannungsversorgung, Abblockung, Layout, ist auch nur pure Theorie. Wirkungsgrad ist übrigens das Verhältnis von Ausgangsleistung zur Eingangsleistung – du müsstest also schon mal beides wenigstens ansatzweise messen können, um den zu bestimmen.
Beitrag #7991322 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7991331 wurde von einem Moderator gelöscht.
Jörg W. schrieb: > Von Hinz gibt es wirklich genügend sachdienliche Kommentare in diesem > Forum. Ich hatte nur hier im thread geschaut.
Beitrag #7991342 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7991345 wurde von einem Moderator gelöscht.
Wastl schrieb im Beitrag #7991331: > Du siehst den sichtbar überforderten User, ich sehe den Troll der > sich mit seinen provokanten Dummfragen so unsichtbar macht dass > viele Deppen auf ihn hereinfallen. Mir ist unbegreiflich, wie ich als Fragesteller ein Troll sein kann. Wenn einem meine Fragen zu dumm sind, muss man doch nichts posten. Ich wollte hinter den hpg 1 irgendeinen geeigneten Verstärker schalten, damit ich eine Spule oder besser gesagt verschiedene Spulen untersuchen kann. Ab irgendeiner Frequenz passiert an der Spule nichts mehr, wenn ich nur mit dem hpg1 arbeite. Deshalb hatte ich geglaubt, wenn das Signal verstärkt würde, das die Spule wieder arbeitet. Ich hatte auch geglaubt, das so ein Forum dazu da ist, das man sich gegenseitig hilft. Stattdessen Beleidigungen, Verdächtigungen, und übelste Nachrede, ich wollte den Nachbarhund töten.
Hagen schrieb: > Mir ist unbegreiflich, wie ich als Fragesteller ein Troll sein kann. > Wenn einem meine Fragen zu dumm sind, muss man doch nichts posten. Doch, muss man und soll man sogar. Denn: Die Dummen unwidersprochen ihren Bullshit labern zu lassen, führt zu zunehmend weiterer Verdummung der gesamten Gesellschaft. Das ist (zu Ende gedacht) ziemlich dumm, gell.
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Beitrag #7991362 wurde von einem Moderator gelöscht.
Andrew T. schrieb: > Doch, muss man und soll man sogar. Denn: > Die Dummen unwidersprochen ihren Bullshit labern zu lassen, führt zu > zunehmend weiterer Verdummung der gesamten Gesellschaft. > Das ist (zu Ende gedacht) ziemlich dumm, gell. Selbst eine dumme Frage stellen, bedeutet nicht Bullshit zu labern. Erkläre mir doch meine Fehler und sag mir, wie ich es richtig machen soll. Statt fachlicher Argumente nur dummes Gelaber. Zum Glück waren nicht alle so übel. Dein Post hat jedenfalls nicht dazu beigetragen, daß ich intelligenter geworden bin, das ich verstanden habe, was ich falsch mache. Du hast mich also genau so dumm stehen gelassen, wie ich vorher war. Du hast einem Lernwilligen nicht geholfen und bei mir auf jeden Fall nicht der Verdummung der Menschheit entgegengewirkt. Und Dummheit bekämpft man nicht indem man das Wort verbietet,sondern indem man aufklärt.
HPG1 Was ist das denn? https://www.velleman.eu/products/view/funktionsgenerator-im-taschenformat-1-mhz-hpg1/?id=398568&lang=de Ein Gerät der 2. Amateurliga. Okay, wir haben ja alle mal angefangen.... Schüler oder Lehrling bestenfalls. Man kann Dir ja momentan wirklich nur abraten, einen Verstärker selber zu bauen. No Y. schrieb: > Die Chinesen haben da schon was fertiges: > > Juntek DPA-2698 oder DPA-1698 Darauf bist Du nicht eingegangen. Wieso nicht? Besser billiger und schneller kriegst Du es nicht hin. Hagen schrieb: > Ab irgendeiner Frequenz passiert an der Spule nichts mehr, wenn ich nur > mit dem hpg1 arbeite. Deshalb hatte ich geglaubt, wenn das Signal > verstärkt würde, das die Spule wieder arbeitet. Und wenn man einen Verstärker ran schaltet - warum denkst Du das dann etwas anderes passiert? (Außer wenn der Kern in Sättigung geht ausgenommen. Aber das weiß ja jeder, dass dann "etwas anderes" passiert) Und wenn schon einen OPV dann schon eher sowas: https://www.ti.com/product/THS3470?jktype=homepageproduct Aber den kannst Du bestimmt nicht löten und schwingfrei aufbauen, also doch China kaufen. So jetzt Wein und Erdnüsse holen... Popcorn auf die Dauer wird langweilig.
Lothar schrieb: > No Y. schrieb: >> Die Chinesen haben da schon was fertiges: >> Juntek DPA-2698 oder DPA-1698 > > Darauf bist Du nicht eingegangen. > Wieso nicht? > Besser billiger und schneller kriegst Du es nicht hin. Das habe ich in dem ganzen Wust übersehen. Du hast recht, das wäre tatsächlich eine gute Idee. Danke für den Hinweis
Anbei noch ein Tipp zur Messung an Induktivitäten mit Eisenkernen zu derem Verhalten. Es gibt noch eine Messung, wo über eine Drossel ein verstellbarer Strom dem Messobjekt eingeprägt wird. Parallel wird dann vom Funktionsgenerator eingespeist und das Verhalten gemessen.
Lothar schrieb: > Aber den kannst Du bestimmt nicht löten und schwingfrei aufbauen, Ich würde mir gern einen Verstärker selbst bauen, mit dem ich die Verstärkung einstellen kann, am besten Spannung und Stromstärke. Löten kann ich. Schaltpläne lesen und übersetzen kann ich auch. Für schwingfrei aufbauen bräuchte ich noch Rat. Aber ich traue mich nicht mehr zu fragen.
Dieter D. schrieb: > Anbei noch ein Tipp zur Messung an Induktivitäten mit Eisenkernen zu > derem Verhalten. Es gibt noch eine Messung, wo über eine Drossel ein > verstellbarer Strom dem Messobjekt eingeprägt wird. Parallel wird dann > vom Funktionsgenerator eingespeist und das Verhalten gemessen. Ist der verstellbare Strom ein Gleichstrom? Wie ändert sich das Verhalten dann?
Hagen schrieb: > Ist der verstellbare Strom ein Gleichstrom? Ja und die Drossel soll die höheren Frequenzen abblocken. > Wie ändert sich das Verhalten dann? Die Induktivität nimmt zum Beispiel ab und es ändern sich ein paar der Resonanzfrequenzen mit steigender Magnetisierung.
Hagen schrieb: > Aber ich traue mich nicht mehr zu fragen. Frag einfach weiter. Weißt Du, es gibt hier einige Leute, die auserwählt wurden eine überwältigende pränatale Intelligenz und Erfahrung besitzen zu dürfen. Wo es aber leider komplett mangelt ist soziale Kompetenz. Diese Gruppe, diese Erleuchteten, bestärken sich gegenseitig indem sie Neulinge, die leider ihr Problem nicht richtig formulieren können, gemeinsam niedermachen. Der thread hier ist ein Musterbeispiel. Du kannst Dich von ihnen vertreiben lassen, oder sie ignorieren. Das ist die beste Methode um Narzisten zu begegnen. Komplett ignorieren, auch wenn es schwer fällt. Und das ist nicht erst seit paar Jahren hier so, das geht über Dekaden und wird nur "besser". Meine Prognose: Ich bekomme mindestens 9 down-votes und paar Beleidigungen. Insbesondere H.H. wird sich -wie so oft- nicht zurückhalten können.
Hagen schrieb: > Ich würde mir gern einen Verstärker selbst bauen, mit dem ich die > Verstärkung einstellen kann, am besten Spannung und Stromstärke. Fang mal einfach an. ;-) Verstärkung einstellen: du kannst doch sicher die Amplitude am Generator einstellen, genügt das nicht? Das Verhältnis von Spannung und Stromstärke hängt vom Lastwiderstand ab. Das kann man nicht einfach einstellen. Bau doch mal was, und versuch es nicht, hier irgendwie XXX Watt zu erzielen. Die brauchst du nicht.
Jörg W. schrieb: > Von Hinz gibt es wirklich genügend sachdienliche > Kommentare in diesem Forum. Mag wohl sein -- aber sein Verhältnis von Nutzsignal zu Verzerrung ist ENTSCHIEDEN zu schlecht. Die Ausgangsleistung ist zwar hoch -- aber der Störpegel ist ZU hoch...
Andrew T. schrieb: > Hagen schrieb: >> Mir ist unbegreiflich, wie ich als Fragesteller ein >> Troll sein kann. Wenn einem meine Fragen zu dumm sind, >> muss man doch nichts posten. > > Doch, muss man und soll man sogar. Denn: > Die Dummen unwidersprochen ihren Bullshit labern zu > lassen, führt zu zunehmend weiterer Verdummung der > gesamten Gesellschaft. > Das ist (zu Ende gedacht) ziemlich dumm, gell. Der übliche glorifizierende Selbstbetrug der Kommunikationsgestörten...
Hippelhaxe schrieb: > Mag wohl sein Lass uns darüber beim nächstbesten Bier reden. ;-) (Ob Paul Rackwitz im Winter so gemütlich ist, weiß ich allerdings nicht.) Diesen Thread müssen wir nicht noch weiter off-topic zumüllen …
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Jörg W. schrieb: > Verstärkung einstellen: du kannst doch sicher die Amplitude am Generator > einstellen, genügt das nicht? Ja, das geht. Ich probiere es erstmal mit dem juntek und schaue was passiert. Jörg W. schrieb: > Das Verhältnis von Spannung und Stromstärke hängt vom Lastwiderstand ab Ist der Lastwiderstand der Widerstand der Primärspule in meinem Aufbau? Eine Spule war mit 6800 Windungen. Die hatte einen theoretischen Widerstand von 1680 ohm. Eine zweite Spule hatte 10300 Windungen und 2850 ohm theoretischen Widerstand. Könnte der hpg1 bei 500kHz noch was ausrichten bei so großen Widerständen? Anders gefragt: schaffen +4V und -4V diesen Widerstand zu überwinden, fließt da überhaupt noch Strom bei 500kHz? Weil ich nicht sicher war, habe ich diese Spulen nicht bestellt, sondern frage gerade neue spulen an, die weniger Windungen haben und die ich zusammen bauen und die Größe einfach ändern kann. Kann man aus den technischen Daten des hpg1 berechnen, wie groß der maximale Lastwiderstand sein darf?
Hagen schrieb: > Ist der Lastwiderstand der Widerstand der Primärspule in meinem Aufbau? Nein. Erstens hat die natürlich zwar einen ohmschen Widerstand (den des Drahtes), aber primär sie ist eine Induktivität, die ihren eigenen Anteil zusetzt (der nicht in der Phasenlage des ohmschen Widerstands ist). Außerdem willst du ja einen Trafo bauen. Da koppelt die Last der Sekundärspule zurück, denn die reduziert letztlich die Induktivität der Primärspule. In einem idealen Trafo (100 % Kopplung, das Magnetfeld streut nicht) würde die Last der Sekundärseite quadratisch auf die Primärseite gekoppelt. Also, du hast primär 100 Windungen, sekundär 20, macht 5:1. Jetzt hast du sekundär 10 Ω als last, diese würden sich auf der Primärseite als (5*5) * 10 Ω = 250 Ω widerspiegeln. Real hast du magnetische Streuungen, die das beeinflussen. Kannst du aber alles nachlesen und simulieren – den Koppelfaktor eines Trafos gibt's auch in LTspice.
Hagen schrieb: > Mir ist unbegreiflich, wie ich als Fragesteller > ein Troll sein kann. Falscher Denkansatz. Niemand hier (außer Dir selbst) weiss, was Du BIST. Alle Teilnehmer hier können nur das wahrnehmen, was Du SCHREIBST... Aus dem, was sie von Dir lesen, reimen sie sich ein Bild von Dir zusammen. Bleibt ihnen ja nichts anderes übrig. > Wenn einem meine Fragen zu dumm sind, muss man doch > nichts posten. Das ist richtig. Ich hänge grundsätzlich der Sichtweise an, dass es keine dummen Fragen gibt, sondern nur dumme Antworten. Allerdings gibt es sehr wohl Fragen, die eine gewisse... eine gewisse... Realitätsferne des Fragestellers erkennen lassen... Es ist schwierig, darauf zielführend zu antworten. Aber zum Thema: > Ich wollte hinter den hpg 1 irgendeinen geeigneten > Verstärker schalten, damit ich eine Spule oder besser > gesagt verschiedene Spulen untersuchen kann. Ich verstehe den Sinn Deiner Worte, nicht aber den Sinn des Satzes: Wieso kannst Du OHNE den Verstärker die Spulen nicht untersuchen? Wie zeigt sich das? Woher weisst Du, dass Du ausgerechnet einen Verstärker benötigst? > Ab irgendeiner Frequenz passiert an der Spule nichts > mehr, wenn ich nur mit dem hpg1 arbeite. Deshalb hatte > ich geglaubt, wenn das Signal verstärkt würde, das die > Spule wieder arbeitet. Hmm. Lass uns mal bitte im Geist die Rollen tauschen. Versetze Dich in meine Lage und stelle Dir vor, Du hättest -- so wie ich -- Elektrotechnik studiert. Jetzt liest Du eine Anfrage, die... - keinen (ernstzunehmenden) Schaltplan enthält, - keine Angabe zu den verfügbaren Messgeräten liefert, - keinerlei Aussage enthält, welche MESSGRÖSSEN (Strom, Spannung, Leistung, Wirkungsgrad, ...) erfasst wurden, - keinerlei konkrete MESSWERTE liefert ("Gemessen wurde mit 1kHz Sinus; an der Primärspule lag 1Veff an.") - keinerlei KONKRETE Problemstellung enthält ("Warum pfeift die Spule?" "Warum bricht die Spannung ein?") ...und dann kommt Dir NICHT der Verdacht, es könnte sich um einen Troll handeln? Du schreibst beispielsweise: > Ab irgendeiner Frequenz passiert an der Spule nichts > mehr, wenn ich nur mit dem hpg1 arbeite. Mit Verlaub, aber welche elektrotechnische Bedeutung hat "passiert nichts mehr"? Wie hast Du das festgestellt? Mit dem Passier-o-meter? Und wie hoch ist "irgendein"? > Ich hatte auch geglaubt, das so ein Forum dazu da ist, > das man sich gegenseitig hilft. Ist es auch. Ich erlaube mir aber den Hinweis, dass ich -- wie viele andere hier auch -- ELEKTROTECHNIK studiert habe, nicht "Hellsehen". Ich KANN also NICHT wissen, welchen Erfahrungshintergrund Du hast, was Du gelernt oder studiert hast, welches Problem bzw. welche Fragestellung Dich gerade interessiert, und welche Überlegungen Du zum Thema schon angestellt hast. Ich habe nur GENAU DAS, was Du hier schreibst -- und das ist bis jetzt SEHR, SEHR SCHWAMMIG. Bekannt ist, dass Du einen Vellemann(?)-Funktionsgenerator hpg1 hast und eine "Spule" vermessen willst, die real wohl eher ein Übertrager ist. Mehr ist noch nicht bekannt. Auf dieser Grundlage kann man keine sinnvolle fachbezogene Antwort geben.
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Hagen schrieb: > Eine Spule war mit 6800 Windungen. Uhh... was sind denn das für Brummer? Abschätzung: Die Induktivität geht mit dem Quadrat der Windungszahl; (6800)² ~= 46*10e6; da eine einzelne Windung mindestens ein paar nH hat, kommt die ganz Spule DEUTLICH im mH-Bereich heraus. > Die hatte einen theoretischen Widerstand von 1680 ohm. > > Eine zweite Spule hatte 10300 Windungen und 2850 ohm > theoretischen Widerstand. > > Könnte der hpg1 bei 500kHz noch was ausrichten bei > so großen Widerständen? Es geht bei so hohen Frequenzen weniger um den ohmschen Widerstand als vielmehr um die Induktivität. Außerdem haben so große Spulen auch eine beträchtliche parasitäre Kapazität. > Anders gefragt: schaffen +4V und -4V diesen Widerstand > zu überwinden, fließt da überhaupt noch Strom bei 500kHz? Aber ja... natürlich fließt noch Strom, nur eben relativ wenig -- und er fließt auch nicht unbedingt dort lang, wo man es erwartet... > Weil ich nicht sicher war, habe ich diese Spulen nicht > bestellt, sondern frage gerade neue spulen an, die > weniger Windungen haben und die ich zusammen bauen und > die Größe einfach ändern kann. Zwei Sachen sind mir nicht klar (vielleicht habe ich es auch einfach überlesen): 1. Was soll das Ganze mal werden? Welches Problem möchtest Du lösen; welche Fragestellung möchtest Du untersuchen? 2. Welche MESSGERÄTE verwendest Du? Das Signal kommt aus einem Funktionsgenerator, das ist klar. Untersuchungsobjekt ist offenbar ein Ferritkern- übertrager mit wechselbaren Spulen. Okay. Aber welche elektrischen Größen MISST Du, und WOMIT? Oszi? Multi- meter? Einfache Multimeter sind nämlich in Deinem Fall ungeeignet, und Oszi-Messungen sind zwar geeignet, aber tückisch... > Kann man aus den technischen Daten des hpg1 berechnen, > wie groß der maximale Lastwiderstand sein darf? Hmm...nein. Wenn der Widerstand groß ist, fließt einfach nur sehr wenig Strom (nahezu "Leerlauf"), und das schadet dem Signalgenerator nicht. Ich vermute, Du möchtest EIGENTLICH etwas ganz anderes wissen, aber da ich nicht weiss, was Du mit dem Trafo erreichen möchtest, kann ich Dir auch nicht zielgerichtet helfen.
Hippelhaxe schrieb: > Was soll das Ganze mal werden? Welches Problem möchtest > Du lösen; welche Fragestellung möchtest Du untersuchen? Ich möchte einen Leistungsübertrager / Trafo bauen, mit dem ich Leistung von der Primärspule auf die Sekundärspule übertragen kann. Meine Frage ist einfach, was kommt unter welchen Umständen in der Sekundärspule an. Das ist meine persönliche Grundlagenforschung zum Thema Magnetfelder an Spulen und Kernen. Insbesondere möchte ich die Zusammenhänge zwischen Geometrie der Spulen und Wirksamkeit der Spulen untersuchen. Und diese Untersuchungen möchte ich dann nochmal an einem Kern aus Trafoblech anstellen. Meine Messgeräte waren bisher nur Multimeter und ich habe bei meinem ersten Experiment nur Strom und Spannung im Leerlauf an der Sekundärspule gemessen. Ein Oszilloskop bekomme ich für meine jetzigen Experimente. Russisches Fabrikat von 1988, alter DDR-Bestand. Ich erhoffe mir dadurch ein besseres Verständnis für Spulen und Magnetfelder. Zielfrage ist: Welcher Aufbau liefert am Ende den höchsten Wirkungsgrad. Messen möchte ich Spannung und Stromstärke an der Sekundärspule. Hippelhaxe schrieb: > Einfache Multimeter sind nämlich in Deinem Fall ungeeignet, > und Oszi-Messungen sind zwar geeignet, aber tückisch... Welche Messgeräte wären geeignet, um Strom und Spannung zu messen?
Ich empfehle dir, das ausgiebige(!) Studium des Buches: "Elektrotechnik selbst erlebt : Backe,Hans / König,Lothar" Wo du das bekommst, dass musst du schon selbst herausfinden.
Hagen schrieb: > Hippelhaxe schrieb: >> Was soll das Ganze mal werden? Welches Problem >> möchtest Du lösen; welche Fragestellung möchtest >> Du untersuchen? > > Ich möchte einen Leistungsübertrager / Trafo bauen, > mit dem ich Leistung von der Primärspule auf die > Sekundärspule übertragen kann. So weit, so klar... das ist der übliche Zweck eines Leistungsübertragers. Ich meinte die Frage eigentlich eine Stufe konkreter: Was soll mit der Leistung passieren? Eine Senderöhre versorgen? Eine Anlage zur elektrostatischen Pulver- beschichtung? Eine Punktschweissanlage? Ein Schweiss- lichtbogen für Elektrodenhandschweissung? Eine Blitzröhre speisen? Die Anforderungen an den Trafo sind jeweils verschieden. > Meine Frage ist einfach, was kommt unter welchen > Umständen in der Sekundärspule an. Hmm. Das ist ein ungünstiger Ansatz. Es ist nämlich sehr einfach, einen sehr, sehr schlecht funktionierenden Trafo zu bauen. Deine Messung liefert dann: "Dieser Trafo ist sehr schlecht!" -- aber woran liegt das? Und wie macht man es besser? Das sagt Dir Deine Messung nicht. > Das ist meine persönliche Grundlagenforschung zum > Thema Magnetfelder an Spulen und Kernen. Das ist in Ordnung; selber experimentieren und messen macht Spaß und ist sehr lehrreich. Es ist aber sinnvoll, mit einem gewissen Grundlagen- wissen an die Experimente heranzugehen, weil man dann viel zielstrebiger arbeiten kann und sich viele Fehlversuche erspart. Ich würde Dir ergänzend zu Deinen Experimenten und als Vorbereitung dazu ein gutes Buch empfehlen -- wenn ich denn eins wüsste...! Horst Elschner "Einführung in die Elektrotechnik Elektronik", Verlag Technik, Berlin, (antiquarisch) ist als Grundlagenbuch sehr gut (Hochschulniveau, aber sehr klar und verständlich, beste Helmholtz-Tradition), ob und wie ausführlich Transformatoren behandelt werden, weiss ich aber nicht mehr. Sicher gibt es auch alte populärwissenschaftliche Bücher, die Trafos gründlicher behandeln -- konkrete Titel kenne ich aber nicht. > Insbesondere möchte ich die Zusammenhänge zwischen > Geometrie der Spulen und Wirksamkeit der Spulen > untersuchen. Und diese Untersuchungen möchte ich dann > nochmal an einem Kern aus Trafoblech anstellen. Das ist völlig in Ordnung; ich würde Dir lediglich empfehlen, Dich im Vorfeld mit dem Begriff des "idealen Transformators" vertraut zu machen und ein Verständnis für die physikalische Funktionsweise eines Transformators zu erwerben. > Meine Messgeräte waren bisher nur Multimeter Hatte ich vermutet. Nur tauglich für Messungen von Gleichstrom bis zu wenigen Kilohertz. Messungen oberhalb 100kHz sind mit den üblichen preis- werten Messbriketts jenseits von gut und böse... da werden nur Hausnummern angezeigt... > Ein Oszilloskop bekomme ich für meine jetzigen Experimente. > Russisches Fabrikat von 1988, alter DDR-Bestand. Alter Analog-Oszi. Im Prinzip tauglich, aber genaue Messungen können mühsam werden (Kompensationsmethode). > Ich erhoffe mir dadurch ein besseres Verständnis für > Spulen und Magnetfelder. > > Zielfrage ist: Welcher Aufbau liefert am Ende den > höchsten Wirkungsgrad. Eine Anmerkung dazu: Genau vor diesem Problem stehen auch die Entwickler von Schaltnetzteilen. Es gibt also UNMASSEN Literatur über das Thema... > Hippelhaxe schrieb: >> Einfache Multimeter sind nämlich in Deinem Fall ungeeignet, >> und Oszi-Messungen sind zwar geeignet, aber tückisch... > > Welche Messgeräte wären geeignet, um Strom und Spannung > zu messen? Ein Oszi -- am besten in Form eines digitalen Speicheroszis. Spannungsverläufe werden direkt angezeigt, Frequenzen kann man direkt ablesen, Phasenverschiebungen sind als Zeit- versatz zwischen den Kanälen erkennbar. Für Strommessung muss man etwas basteln (Shunt, I/U-Wandler), aber das ist kein prinzipieller Beinbruch. Analog-Oszi (möglichst zweikanalig) geht auch, ist aber nicht ganz so genau bzw. in der Handhabung mühsamer. HTH
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Hagen schrieb: > Ab irgendeiner Frequenz passiert an der Spule nichts mehr, wenn ich nur > mit dem hpg1 arbeite. Deshalb hatte ich geglaubt, wenn das Signal > verstärkt würde, das die Spule wieder arbeitet. Warum sollte sie dann wieder arbeiten? Wird dabei irgendein Schalter in der Spule umgelegt? Finde lieber mal heraus, ob und warum deine Spule sich so verhält. Ich habe den Eindruck, daß du die Physik dahinter nicht mal Ansatzweise gelernt hast. Entsprechend misst du nicht sinnvoll und ziehst dinnlose Schlüsse daraus. > Dummheit bekämpft man nicht indem man das Wort verbietet,sondern indem man aufklärt. Mache erst mal eine Ausbildung und lese Fachbücher über Transformatoren, Messmethoden und HF Verstärker. Dafür ist hier der falsche Ort, Diskussionen können das micht ersetzen. Hagen schrieb: > Ich würde mir gern einen Verstärker selbst bauen, mit dem ich die > Verstärkung einstellen kann, am besten Spannung und Stromstärke. Wieder fehlende Grundlagen. Entweder prägst du eine Spannung ein und der Strom ergibt sich, oder umgekehrt. Es ist unmöglich Spannung und Strom einzustellen. Da fast alles unklar ist kannst du hier bis zum Sankt Nimmerleins Tag auf konkrete Schaltungsvorschläge warten. Dazu kommt erschwerend, dass du das Ding nicht betreiben darfst, weil es ein Funksender ist und du weder eine Abschirmkammer noch die dazu nötige Ausbildung hast.
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Hippelhaxe schrieb: > Hmm. > Lass uns mal bitte im Geist die Rollen tauschen. > Versetze Dich in meine Lage und stelle Dir vor, Du > hättest -- so wie ich -- Elektrotechnik studiert. Da ihr ja jetzt Rollen getäuscht habt und du (Hippelhaxe) wieder dumm, unstudiert und von fragwürdiger Überlebensfähigkeit bist, was würdest du schätzen, wieviel die Einsichten eines nur getauscht Studiertem Wert sein mögen. Falls nicht klar geworden sein sollte, worauf ich hinauswill: Wie soll jemand, der sich nicht mit einem Thema auskennt, einschätzen können, wie wichtig einzelne Unterthemen des unbekannten Themas sein sollen?
Nick schrieb: > > Frag einfach weiter. Danke Nick, du hast die Situation gut zusammengefasst, und machst Hoffnung, dass das Forum nicht völlig den Bach runter geht.
J. T. schrieb: > Wie soll jemand, der sich nicht mit einem Thema auskennt, einschätzen > können, wie wichtig einzelne Unterthemen des unbekannten Themas sein > sollen? Wenn er die empfohlenen Bücher gelesen hat (und ggf. weitere um sie verstehen zu können) dann kann er es einschätzen.
Nemopuk schrieb: > Wenn er die empfohlenen Bücher gelesen hat (und ggf. weitere um sie > verstehen zu können) dann kann er es einschätzen. Möglicherweise.
Nemopuk schrieb: > Warum sollte sie dann wieder arbeiten? Wird dabei irgendein Schalter in > der Spule umgelegt? Ich bin davon ausgegangen, daß der induktive Widerstand der Spule zu groß war. Deshalb dachte ich, daß ich mit einem verstärkten Signal höhere Frequenzen erreiche.
Hagen schrieb: > Ich bin davon ausgegangen, daß der induktive Widerstand der Spule zu > groß war. Zu groß zum Arbeiten kann er gar nicht sein, denn er wird niemals unendlich hoch sein. Wenn deine Frequenz für den Transformator zu hoch ist, wird eine höhere Spannung den Wirkungsgrad nicht verbessern.
Hagen schrieb: > Ich bin davon ausgegangen, daß der induktive Widerstand der Spule zu > groß war. Ja, das ist so. Der induktive Widerstand nimmt mit steigender Frequenz zu. Dann hilft nur mehr Spannung. Analog zu U=R*I. Einfach mal kurz gegoogelt zu "Induktiver Widerstand" -> https://www.elektroniktutor.de/elektrophysik/blindwid.html Du solltest dir mal überlegen, ob du das nicht simulieren willst (z.B. LTSpice, gibt auch Andere). So kannst Du billiger und schneller rumexperimentieren. Taugt zumindest für die Grundlagen, geht aber auch nicht genug in die Tiefe. LTSpice ist aber bissl ... komisch. Und ich hab keine Erfahrung damit mit Induktivitäten. Bestimmt hat jemand bessere Vorschläge in der Richtung. Dein/das Problem ist, dass die Sache komplizierter wird, sobald du ernsthaft Leistung übertragen willst. Dann spielt das Kernmaterial eine Rolle, die Sättigung des Kerns, der Windungswiderstand. Es gibt Rechner online (hab aber keinen zur Hand auf die Schnelle), mit denen Du "schadfrei" tiefer in das Problem eingehen kannst. Die behandeln dann auch Sättigung und Kernmaterial richtig. Hat jemand dafür einen Link zur Hand? So wie du das jetzt machst kommst Du nicht weiter. Du kannst Dir natürlich beliebig viele Spulen wickeln lassen und verschiedene Kerne ausprobieren. Das Ergebnis wird aber nicht sinnvoll sein. Also rechnen (lassen), dann bauen. Dann messen. Ohne Oszi sinnlos. Wie viel Geld willst Du denn in dein Projekt stecken?
Nemopuk schrieb: > Wenn er die empfohlenen Bücher gelesen hat (und ggf. weitere um sie > verstehen zu können) dann kann er es einschätzen. Zu meiner Schande gestehe ich folgendes: Ich beschäftige mich sporadisch mit diesem Thema schon über 10 Jahre. Ich hatte an der Uni sogar ET1 und ET2. Und auch wenn ich da alle möglichen Werte wie Widerstand,Induktion etc berechnen konnte, so hilft mir das nur sehr bedingt. Zb habe ich bis heute keine Formel gefunden, mit der ich die Induktion einer Spule in Abhängigkeit der genauen Geometrie berechnen kann. Grundsätzlich weiß ich auch, was Transistoren, Kapazitäten, Induktivitäten, Widerstände als Bauteile sind und das man daraus alle möglichen Schaltungen für spezielle Zwecke bauen kann. In meiner Naivität hatte ich gedacht, ich stelle meine Frage so kurz und knapp wie möglich, weil ich meine und eure Zeit nicht verschwenden wollte. Das die Sekundärseite dabei eine Rolle spielt und welche Lasten da angeschlossen sind, hatte ich völlig vernachlässigt. Aber als dies erwähnt wurde, war es mir sofort klar, daß es so ist und warum es so ist. Daraus habe ich auf jeden Fall gelernt, daß ich verschiedene Arten von Lasten anschließen und überprüfen muss. Ich verstehe auch, daß es sinnlos ist, mit jemandem zu reden, der die Sprache nicht spricht und ich das niemanden übel nehme, wenn er sich mit meinen Gedanken und Fragen nicht auseinander will, weil er keinem Blinden die Farben erklären möchte. Die Fachbücher versuche ich mir zu besorgen und zu lesen,
Ich hab den Rechner gefunden (glaub der wars an den ich dachte): http://dicks-website.eu/coilcalculator/
Nick schrieb: > Du solltest dir mal überlegen, ob du das nicht simulieren willst (z.B. > LTSpice, gibt auch Andere). Das größte Problem an so einer Simulation ist die Einschätzung der Streuinduktivität so eines „losen“ Aufbaus.
Jörg W. schrieb: > Das größte Problem an so einer Simulation ... Hab ich ja geschrieben, dass das nicht die finale Lösung ist. Kommt halt drauf an was genau er probieren will. Wenn er sehen will, wie die erforderliche Spannung steigt ist das gut genug. Was der Kern bei welcher Frequenz macht kann spice nicht ermitteln. Daher der Vereis auf den anderen Onlinerechner. Ob der dann das gelbe vom Ei ist, kann ich nicht beurteilen.
Nick schrieb: > Dein/das Problem ist, dass die Sache komplizierter wird, sobald du > ernsthaft Leistung übertragen willst. Dann spielt das Kernmaterial eine > Rolle, die Sättigung des Kerns, der Windungswiderstand Deswegen habe ich mich nach längerer Recherche für mf 106 von tridelta entschieden. Dafür habe ich die Kennwerte der verschiedenen Kernmaterialien verglichen, und bin bei mf 106 gelandet. Der formgleiche Kern aus 0,1mm Trafoblech gefertigt ist mir momentan mit 1200€ zu teuer gewesen. Wenn Geld keine Rolle spielen würde, dann würde ich mir eine anständigen Funktionsgenerator kaufen, passende Verstärker gibt es ja auch, wenn man Asche hat und taugliche Messgeräte wären natürlich das wichtigste. Jetzt kann ich mir nur die Spulen leisten oder zumindest den 1. Satz.
Hippelhaxe schrieb: > Jetzt liest Du eine Anfrage, die... > ... > ...und dann kommt Dir NICHT der Verdacht, es könnte sich > um einen Troll handeln? Vielleicht ist auch einfach nur Dein (und auch der vieler anderer hier) Troll-Detektor-Modul kaputt, und schlägt sinnlosen Alarm, wo nix ist? Für mich ist der TO einfach einer, dem einfach nur sämtliche Grundlagen fehlen, und damit rel. unbedarft und naiv an die Sache rangeht. Und einer, der evtl. exaktes Arbeiten nicht gewöhnt ist, und deswegen noch nicht mal auf die Idee kommt, "Ab irgendeiner Frequenz passiert an der Spule nichts mehr" etwas genauer zu beschreiben. Und der aufgrund fehlender Grundlagen auch gar nicht weiß/wissen kann, worauf es denn bei einer Problembeschreibung ankommt, damit die anderen damit was anfangen können. Aber deswegen auf einen Troll zu schließen, käme bei mir eher als letztes in den Sinn. Hagen schrieb: > Nemopuk schrieb: >> Warum sollte sie dann wieder arbeiten? Wird dabei irgendein Schalter in >> der Spule umgelegt? > > Ich bin davon ausgegangen, daß der induktive Widerstand der Spule zu > groß war. Deshalb dachte ich, daß ich mit einem verstärkten Signal > höhere Frequenzen erreiche. Ich würde eher denken, das dein Multimeter extremst ungeeignet für die hohen Frequenzen ist. Also - erstmal ordentliche Meßgeräte ranschaffen ... Hagen schrieb: > Ein Oszilloskop bekomme ich für meine jetzigen Experimente. Russisches > Fabrikat von 1988, alter DDR-Bestand. Ja, aber stelle sicher, dass das auch mindestens die doppelte Bandbreite bezüglich Deiner Messfrequenzen bietet ...
Nemopuk schrieb: > Wieder fehlende Grundlagen. Entweder prägst du eine Spannung ein und der > Strom ergibt sich, oder umgekehrt. Es ist unmöglich Spannung und Strom > einzustellen. Es gibt doch Labornetzteile, an denen man Strom und Spannung einstellen kann. Und da Transistoren sowohl als Spannungsverstärker als auch als Stromverstärker fungieren können, dachte ich, man mit einem die Spannung verstärken und mit einem weiteren den Strom. Zum andern hatte ich in der Bedienungsanleitung eines peakteck Funktionsgenerators die schematisch dargestellte Funktionsweise gefunden, die mich glauben ließ, das das durchaus möglich ist, siehe Bild. Das kann ich aber auch missverstanden haben.
Hagen schrieb: > Es gibt doch Labornetzteile, an denen man Strom und Spannung einstellen > kann. Du kannst nur einen von beiden also die Größe einstellen, die konstant gehalten werden soll. Die andere Größe fungiert dann nur als Grenzwert, bis zu dem die andere Größe steigen darf (abhängig eben von der Last). > Und da Transistoren sowohl als Spannungsverstärker als auch als > Stromverstärker fungieren können, dachte ich, man mit einem die Spannung > verstärken und mit einem weiteren den Strom. Ja. Aber auch hier fungiert die eine Größe als Zielwert, die andere stellt sich anhand der Last ein. Geht auch gar nicht anders, denn die beiden Größen sind ja (wenn man bei ohmschen Lasten bleibt) durch das ohmsche Gesetz fest mit einander gekoppelt (U~I, R=U/I). Wenn Du also Spannung festlegen willst, dann ergibt sich automatisch der Strom entsprechend der Last. Wenn Du zusätzlich auch den Strom auf eine bestimmte Größe festnageln willst, dann musst Du den Lastwiderstand entsprechend anpassen. > Zum andern hatte ich in der Bedienungsanleitung eines peakteck > Funktionsgenerators die schematisch dargestellte Funktionsweise > gefunden, die mich glauben ließ, das das durchaus möglich ist, siehe > Bild. > > Das kann ich aber auch missverstanden haben. Da steht nur was von Amplitude Control, also sicherlich Spannung. Und auch wenn da was von Power Amplification steht, dann ergibt sich die Power bzw. der Ausgangsstrom auch einfach nur durch die angeschlossene Last.
Jens G. schrieb: > Ich würde eher denken, das dein Multimeter extremst ungeeignet für die > hohen Frequenzen ist. Also - erstmal ordentliche Meßgeräte ranschaffen > ... Was wäre denn ein erschwingliches Oszilloskop, was bis 1 MHz sauber funktioniert und für meinen Versuchsaufbau genügt? Ein Oszilloskop zeigt aber nur die Spannung an oder auch den Strom? Das die Multimeter solche Anforderungen nicht schaffen, war mir allerdings nicht klar. Das wurde ja hier auch schon von anderen erwähnt.
Hagen schrieb: > Ein Oszilloskop zeigt aber nur die Spannung an oder auch den Strom? Ja, nur Spannung. Den Strom kann man indirekt über einen Widerstand messen (Achtung, Massebezugspunkt) oder mit einer Stromzange (Achtung, Preisschild). Scope handheld: https://www.youtube.com/watch?v=DTC1h2PWC8g&pp=ygUOaGFuZGhlbGQgc2NvcGU%3D Ich hab das owon (2 Kanal, 40 MHz, ohne Funktionsgenerator). Das kostet ca. 120.- Hat aber eine etwas gewöhnungsbedürftige Bedienung. Ansonsten bin ich damit sehr zufrieden für "mal schnell mitnehmen und messen". Hat aber klar seine Handheld-Nachteile. Falls Du das nicht willst, lass auf alle Fälle die Finger von Fnirsi. Dieser Kerry Wong hat einige Scopes genauer untersucht und ist nicht so Sponsor-orientiert (wobei das schlimmer wird mit ihm). Es geht gleich der Marken-Krieg los. :-) Owon, GW-Instek, Rigol, Uni-T, Hantek sind zumindest vertrauenswürdig und haben auch preiswerteres im Programm. Nur als Beispiel zur preislichen Orientierung: https://www.batronix.com/versand/rigol/alle-oszilloskope.html
Nick schrieb: > Nur als Beispiel zur preislichen Orientierung: Auf die Seite war auch schon gestoßen, als ich nach Funktionsgeneratoren gesucht hatte. Der rigol dg2052 war interessant und erschwinglich. Für meine Anwendung reicht ja ein Kanal am Oszilloskop oder? Wozu hat man mehrere Kanäle am Oszilloskop? Misst man zb. Mit einem Kanal Primärspule und mit dem zweiten die Sekundärspule? Und wofür benötigt man 4 Kanäle am Oszilloskop?
Hagen schrieb: > Es gibt doch Labornetzteile, an denen man Strom und Spannung einstellen > kann. Labornetzteile regeln primär die Spannung. Wenn dabei die eingestellte Stromstärke überschritten wird, reduzieren sie die Spannung, bis es wieder passt. Oder anders gesagt: Sie wechseln von der Spannungsregelung zur Stromregelung. Beide Werte gleichzeitig einhalten geht nicht.
Hagen schrieb: > Für meine Anwendung reicht ja ein Kanal am Oszilloskop oder? Da dich die Leistung interessiert, wirst du wohl Spannung und Strom gleichzeitig messen wollen. Denn die Leustung ergibt sich aus Spannung mal Strom mal Phasenverschiebung. Wenn es kein Sinus ist, wird die Rechnung noch komplexer. Da dich der Wirkungsgrad interessiert, wirst du die Leistung am Eingan und am Ausfang miteinander vergleichen wollen. Ein Gerät mit vier Kanälen ist dabei hilfreich.
Nochmal drei fragen zur Abschirmung. Ist eine Kiste aus Trafoblech eine ausreichende Abschirmung? Ist der Versuchsaufbau ohne Verstärker schon ein Sender? Mit einem Radioempfänger kann ich ja prüfen, ob die Abschirmung funktioniert oder nicht?
Hagen schrieb: > Ist eine Kiste aus Trafoblech eine ausreichende Abschirmung? nein > Ist der Versuchsaufbau ohne Verstärker schon ein Sender? Jede offene Leitung ist eine Antenne. Sie strahlt ab und empfängt. Die spannende Frage ist: wie viel. Aus dem Bauch heraus wird es oberhalb von 20 kHz (Rechteck) bzw. 100 kHz Sinus spannend.
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Nemopuk schrieb: > Da dich die Leistung interessiert, wirst du wohl Spannung und Strom > gleichzeitig messen wollen. Also messen die Mehrkanal-Oszilloskope auch den Strom?
Hagen schrieb: > Also messen die Mehrkanal-Oszilloskope auch den Strom? nein, nur Spannung. Das wurde bereits beantwortet. Ein Radio taugt nur zum Empfang vom Radioprogramm auf einer ganz bestimmten Frequenz. Es ist darauf ausgelegt, alle Störungen so weit wie möglich zu unterdrücken.
Nemopuk schrieb: >> Ist eine Kiste aus Trafoblech eine ausreichende Abschirmung? > > nein Womit kann man dann abschirmen? Und was bedeutet offene Leitung?
Hagen schrieb: > Womit kann man dann abschirmen? Dafür bin ich kein Fachmann, weiss ich micht. > Und was bedeutet offene Leitung? Nicht abgeschirmt und nicht mit ein zweiten Draht verdrillt, durch den der gleiche Strom entgegen gesetzt fließt.
Nemopuk schrieb: > Da dich der Wirkungsgrad interessiert, wirst du die Leistung am Eingan > und am Ausfang miteinander vergleichen wollen. Ein Gerät mit vier > Kanälen ist dabei hilfreich. Also misst man Eingang und Ausgang jeweils an Primärspule uns Sekundärspule = 4 Kanäle?
Hagen schrieb: > Also misst man Eingang und Ausgang jeweils an Primärspule uns > Sekundärspule = 4 Kanäle? ja.
Hagen schrieb: > Also messen die Mehrkanal-Oszilloskope auch den Strom? Nimms mir nicht übel, aber ich habe den Eindruck, daß du nichtmal das Ohmsche Gesetz beherrschst. Die Abhängigkeit untereinander der drei Einheiten, Spannung, Strom und Widerstand scheint dir nicht klar zu sein. Du solltest nochmal bei Null anfangen zu studieren.
Hagen schrieb: > Der rigol dg2052 war interessant und erschwinglich. Klingt für mich eher nach völligen Overkill für Deine Anwendung. Hagen schrieb: > Und wofür benötigt man 4 Kanäle am Oszilloskop? Der Wunsch nach 4 Kanälen kommt dann, wenn man lang genug mit nur 2 gearbeitet hat. :-) Du brauchst 2 Kanäle, wenn Du Leistung messen willst. Strom und Spannung. Digitale Scopes können das oft genug direkt darstellen (Math functions), brauchen aber dennoch 2 Kanäle. Man muss ja schon Deine Hartnäckigkeit bewundern mit der Du dein Projekt angehst. Aber dass Du keine Erfahrung hast ist leider offensichtlich. Bevor Du Unsummen an Geld versenkst, kauf dir doch ein gebrauchtes Scope. Und mach Deine Versuche mit einem kleinen Kern mit einer Ladung Cu-Draht zum ausprobieren. Mach dann daran Deine gewünschten Messungen. Und wenn Du dir dann sicher ist, dass Du die 1500 € für den großen Kern ausgeben willst, dann mach das. Ich befürchte aber, Du überhebst dich komplett. Ich persönlich würde mich an die Aufgabe nicht direkt ranwagen ohne das vorher billiger und kleiner probiert zu haben. K.A. wie viel Leistung Du übertragen willst. Aber die Eingangsspannung per Funktionsgenerator zu erzeugen höhrt sich nach keiner guten Lösung an. Denn wenn der Sinus ausgibt, dann wird der Wirkungsgrad halt dort verbraten. Ich glaub eher, dass Du ein Schaltnetzteil (mit Übertrager) haben willst.
Schorsch M. schrieb: > Nimms mir nicht übel, aber ich habe den Eindruck, daß du nichtmal das > Ohmsche Gesetz beherrschst. Die Abhängigkeit untereinander der drei > Einheiten, Spannung, Strom und Widerstand scheint dir nicht klar zu > sein. Das ist tatsächlich richtig. Mathematisch ganz einfach zu berechnen. Aber ich bekomme immer wieder das Problem, das ich je nach Umstellung der Gleichung irgendwie nicht mehr klar sagen kann, was Ursache und was Wirkung ist. Allerdings haben die hier geäußerten Gedanken schon etwas klargemacht, mal sehen wie das fruchtet. Was das ohmsche Gesetz betrifft, ich kenne es und kann damit rechnen. Und das wars auch schon. Ich kann nicht mal genau sagen, wo da in meinem Schädel das Problem ist. Aber wie gesagt, berechnen kann ich das ohmsche Gesetz ganz ohne Probleme.
Hagen schrieb: > Was das ohmsche Gesetz betrifft, ich kenne es und kann damit rechnen. Reicht leider nicht bei Wechselstrom mit komplexen (nicht rein Ohmschen) Lasten.
Nemopuk schrieb: > Reicht leider nicht bei Wechselstrom mit komplexen (nicht rein Ohmschen) > Lasten Wie verhält es sich, wenn vor der Last gleichgerichtet wird?
Hagen schrieb: > Wie verhält es sich, wenn vor der Last gleichgerichtet wird? Noch komplexer. Ich fühle mich nicht imstande, dir die nötigen Grundlagen so weit beizubringen, wie du es für deine Versuche brauchst.
Alles klar, Soweit erstmal vielen Dank für die Hilfe und alles Gute für euch alle. Reingehauen
Hagen schrieb: > Für meine Anwendung reicht ja ein Kanal am Oszilloskop oder? Nö. Wenn Du Wirkungsgrade feststellen willst, brauchste Strom- und Spannungswerte auf beiden Seiten. Wäre mit nur einem Kanal ziemlich lästig, wenn man für jeden einzelnen Parameter ständig umstecken müsste, zumal damit auch die Fehleranfälligkeit steigt. > Wozu hat man mehrere Kanäle am Oszilloskop? Misst man zb. Mit einem > Kanal Primärspule und mit dem zweiten die Sekundärspule? Wäre ein Beispiel. > Und wofür benötigt man 4 Kanäle am Oszilloskop? Damit Du zwei Parameter pro Spule zeitsynchron messen kannst ...
Ich suche auf jeden Fall ein Vierkanaloszilloskop. Kann ich hier im Forum fragen, in einem neuen thread, ob jemand eins los werden will?
Hagen schrieb: > Ich suche auf jeden Fall ein Vierkanaloszilloskop. > Kann ich hier im Forum fragen, in einem neuen thread, ob jemand eins los > werden will? Ich hoffe, dass du das kannst. Zur Not kannst du jemanden bitten, es für dich zu tun. Mache es im Ordner "Markt".
Schorsch M. schrieb: > Hagen schrieb: >> Also ... > Nimms mir nicht übel, aber ich habe den Eindruck, daß du nichtmal das > Ohmsche Gesetz beherrschst. Ich habe den Eindruck einer absolut perfekt präsentierten Verarschung. Niemand kann so viele dermaßen dämliche Fragen stellen.
Manfred P. schrieb: > Ich habe den Eindruck einer absolut perfekt präsentierten Verarschung. > Niemand kann so viele dermaßen dämliche Fragen stellen. Wenn es so wäre, dann wäre diese "Verarschung" durchaus intelligent inszeniert. Dennoch glaube ich an das Gute, solange das Gegenteil nicht bewiesen ist. Mir deucht, dass der TO irgendwie und irgendwann in dieses Thema gerutscht ist, warum auch immer, sich aber die Mühe erspart hat, erst mal die Grundlagen und die Physik der Elektrotechnik zu lernen. Jetzt steckt er in seinem Dilemma und denkt, die Versäumnisse mit ein paar Fragen aufholen zu können.
Vielleicht hat er beim Vorstellungsgespräch einmal zu oft "kein Problem, das kann ich" gesagt.
Herr Klugscheißer: "Mir deucht" ist eine veraltete, gehobene Ausdrucksweise und bedeutet so viel wie „es dünkt mich, es scheint mir, ich meine/glaube" und drückt eine subjektive Meinung oder einen Eindruck aus, ähnlich dem modernen "mir scheint" oder "ich glaube" Da ich nicht zur mittlerweile verblödeten Generation gehöre, erlaube ich mir, bei der etwas älteren, jedoch korrekten Schreibweise zu bleiben.
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Da glaube ich, dass für den TO nicht schlecht wäre einmal den gesamten Vorgang beim Joulethief Schritt für Schritt ab dem Einschalten durchzurechnen. https://de.wikipedia.org/wiki/Joule_thief
Schorsch M. schrieb: > Da ich nicht zur mittlerweile verblödeten Generation gehöre, erlaube ich > mir, bei der etwas älteren, jedoch korrekten Schreibweise zu bleiben. Ach. "der Akk. war bis in die Mitte des 18. Jahrh. ausschließlich in Gebrauch"
Hallo, ich hab mal einen Trafo aus einem kaputten Netzteil an einen Funktionsgenerator angeschlossen (Sinus 4 Vpp) und die primäre Spannung mit Kanal 1 und die sekundäre Spannung mit Kanal 3 gemessen. Der Trafo lief im Leerlauf. MfG egonotto
Manfred L. schrieb: > ich hab mal einen Trafo aus einem kaputten Netzteil an einen > Funktionsgenerator C3 ist sicherlich nach unten verschoben, damit man ihn extra sehen kann, der ist ja sicher nicht unsymmetrisch zur x Achse oder? Und warum ist der sinus bei 400 Hz so unsauber buckelig? Danke für die Bilder
Hallo, jeder Kanal hat seine eigene Nulllinie. Das sieht man unten links. C1 hat die Nulllinie bei 100 mV und C3 hat seine Nulllinie bei -800 mV. Warum das Signal bei 400 Hz so gestört aussieht, weiß ich nicht. Bei noch niedrigeren Frequenzen wird die Störung noch schlimmer. Die Spulen des Trafos haben recht wenige Windungen. Vermutlich ungefähr 50. MfG egonotto
Manfred L. schrieb: > Warum das Signal bei 400 Hz so gestört aussieht, weiß ich nicht. Bei > noch niedrigeren Frequenzen wird die Störung noch schlimmer Der Funktionsgenerator macht ja sicherlich eine ordentliche, saubere Sinusfunktion Und um das zu prüfen, kann man den Funktionsgenerator auch direkt ans Oszilloskop anschließen, oder?
Nach meinem Verständnis hat Manfred genau das getan. Der Funktionsgenerator hat halt nicht beliebig viel Leistung (Strom), um bei der niedrigen Frequenz die gewünschte Ausgangsspannung zu liefern. Der Trafo im Leerlauf ist im Wesentlichen eine Induktivität, und deren X_L geht gegen Null mit sinkender Frequenz. Heißt, bei konstant bleibender Amplitude muss beim runterdrehen der Frequenz der Generator zunehmend mehr Strom liefern. Der Ansatz passt für den Anfang. Ich würde primärseitig noch einen Shunt (z.B. 10 Ohm) in Reihe schalten, dann kann man mit zwei Oszi-Kanälen Spannung und Strom messen, und auf der Sekundärseite einen wechselbaren Lastwiderstand (z.B. 1 Ohm, 10 Ohm, 50 Ohm, 100 Ohm, 500 Ohm, 1kOhm) und mit dem Oszi die Spannung daran messen. Die ohmsche Last macht es möglich, mit einer Messung (Spannung am Widerstand) auch den Strom und die Leistung zu berechnen. Dann kommen schonmal schöne Kurven P_out = f(R_last) raus.
Hallo, der Kanal C1 zeigt das Signal vom Funktionsgenerator. Die Last durch den Trafo verzerrt das Signal. Der Funktionsgenerator hat einen Innenwiderstand von 50 Ohm. Aus den Bildern erkennt man, dass die Impedanz des Trafos bei 400 Hz etwa auch um die 50 Ohm ist. Der Trafo hat einen Kern. Ich vermute, dass der Kern etwas mit der Verzerrung zu tun hat. MfG egonotto
Hallo, der Trafo hat ungefähr 12,4 mH. Das ergibt bei 400 Hz also ungefähr 31 Ohm. MfG egonotto
Manfred L. schrieb: > Das ergibt bei 400 Hz also ungefähr 31 Ohm. Die Ausgangsspannung würde nicht verzerrt werden, wenn der Widerstand der Last deutlich größer wäre, als der Ausgangswiderstand (oder Innenwiderstand der Wechselstromquelle) des Generators. Aber der Ausgangsstrom würde verzerrt werden durch die Sättigung des Magnetkernes.
Uwe schrieb: > In etwa so Danke für das Bild. Der Shunt ist ein ganz normaler Widerstand, niederohmig und heißt so wegen seiner Verwendung? Oder ist er eine spezielle Bauform? Wenn ich eine große ohmsche Last an die Sekundärspule anschließe, wie in deinem Bild,zb einen 10 MOhm oder noch größer, würde dann die Primärspule durchbrennen oder die Sekundärspule, oder würde dann einfach kein Strom mehr fließen?
Weiter oben schrieb jemand, ich solle Eingang und Ausgang der Primärspule und der Sekundärspule ans Oszilloskop anschließen. An die 4 Kanäle. Nach dem Bild von Uwe sehe ich aber, daß das gar nicht geht. Hatte ich das falsch verstanden. Oder wie würde der Verbindungsplan dann aussehen, wenn Eingang und Ausgang jeder Spule gemessen wird?
Hagen schrieb: > Nach dem Bild von Uwe sehe ich aber, daß das gar nicht geht. Warum geht das nicht? Er hat wohl übersehen, den Stom sekundärseitig messen zu wollen. Das Kasterl hat er evtl. zuerst gemalt. :-)
Hagen schrieb: > Weiter oben schrieb jemand,... Beim Oszi sind in der Regel die Massen der Eingänge verbunden und auch mit dem Schutzleiter. Du musst daher immer überlegen, ob dabei nicht etwas kurzgeschlossen wird. Mit dieser Verbindung wird der Einfluss der kapazitiven Kopplung von Primär- auf Sekundärwicklungen stark beeinflusst. Die Analyse dieses Effekts wird damit obsolet. Es muss immer mit Kompromissen gelebt werden. Ansonsten wird es sehr teuer. Vier Differenztastköpfe kosten ganz nett.
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Uwe schrieb: > Dann kommen schonmal schöne Kurven P_out = f(R_last) raus. Können die Oszilloskope also auch Funktionskurven von Leistung etc berechnen und anzeigen.
Hagen schrieb: > Wenn ich eine große ohmsche Last an die Sekundärspule anschließe, wie in > deinem Bild,zb einen 10 MOhm oder noch größer, würde dann die > Primärspule durchbrennen oder die Sekundärspule, oder würde dann einfach > kein Strom mehr fließen? Warum soll da was durchbrennen? Außerdem sind 10MOhm ein großer Widerstand, aber keine große Last. Nick schrieb: > Hagen schrieb: >> Nach dem Bild von Uwe sehe ich aber, daß das gar nicht geht. > > Warum geht das nicht? Er hat wohl übersehen, den Stom sekundärseitig > messen zu wollen. Das Kasterl hat er evtl. zuerst gemalt. :-) Naja, solange es wirklich nur ein ohmscher Lastwiderstand ist, kann man den Strom ja von der dortigen Spannung ableiten. Bei komplexen Lasten wirds dann interessanter, wenn man auch den Strom mit dem vierten Kanal extra misst, so wie auf der Primärseite.
Jens G. schrieb: > Außerdem sind 10MOhm ein großer Widerstand, aber keine große Last. Ist ein Lastwiderstand eine Last? Wie kann ich eine große Last an der Sekundärspule testen? Oder besser gefragt, wie finde ich heraus wieviel Last meine Sekundärspule verträgt?
Hagen schrieb: > Können die Oszilloskope also auch Funktionskurven von Leistung etc > berechnen und anzeigen. Je nach Modell können die das. Je billiger, um so unwahrscheinlicher. Das findet sich in der Bedienungsanleitung. Aber das muss nicht unbedingt sein dass man das hat. Man kann die Daten vom Oszi auch runterladen (Bedienungsanleitung dahingehend lesen!) und am PC weiterverarbeiten. Kann aber mühsam werden.
Michael B. schrieb: > > Achte auf die Freilaufdioden denn deine Spule ist eine induktive Last, > es entsteht Blindstrom. > Freilaufdiode und Blindstrom… 😵💫
Jens G. schrieb: > Bei komplexen Lasten wirds dann interessant Ich würde gerne alle Arten von Lasten anschließen. So wie im Haushalt, Staubsauger, Licht, Heizung, Ladegeräte alles was geht. Wieso kann ich zuhause ans Netz jede Last ranhängen und warum muß ich bei meinem Projekt soviel Rücksicht auf die Last nehmen? Also wenn ich an den Trafo/Übertrager kleine Motoren anschließe, Ladegeräte LEDs, und seien sie auch klein, das sollte der Aufbau hergeben. Und dann schauen wieviel Leistung mit welchen Spulen übertragen werden konnte. Kurzum alle Lastfälle sollen untersucht werden und Kombinationen. Und Spitzenlast und Dauerlast testen. Das wird sicher interessant auf dem Oszilloskop anzuschauen sein.
Wastl schrieb: > Wie lange soll der Troll noch gefüttert werden? Bis das Futter oder die Fütterer ausgehen. Oder Du das per Gesetz zum Schutze der Demokratie verbietest.
Hagen schrieb: > Kurzum alle Lastfälle sollen untersucht werden und Kombinationen. > Und Spitzenlast und Dauerlast testen. Es gibt 3 Grundlasten. Ohmsche, Kapazitive und Induktive. Und beliebig viele beliebig komplexe Kombinationen davon. Die Messreihe wird also lang werden. Unendlich lang.
Nick schrieb: > Hagen schrieb: >> Nach dem Bild von Uwe sehe ich aber, daß das gar nicht geht. > > Warum geht das nicht? Er hat wohl übersehen, den Stom sekundärseitig > messen zu wollen. Das Kasterl hat er evtl. zuerst gemalt. :-) Mein Bild nutzt eine bekannte, ohmsche Last. Ich hätte die wechselbar gemacht, also ein paar bekannte Widerstände bereitlegen, anklemmen und dann messen und dann den nächsten usw. Mit dem Oszi misst man die Spannung am Widerstand, und das ohmsche Gesetz liefert den Strom, und mit dem Taschenrechner oder Excel dann die Leistung. Bei unbekannten Lasten dann statt einem Kanal zwei Kanäle (Spannung direkt, Strom mittels Shunt) messen. Das hätte ich aber erst in der übernächsten Lektion gemacht, erstmal einfach anfangen, verstehen was passiert und danach die Komplexität erhöhen.
Nick schrieb: > Hagen schrieb: >> Kurzum alle Lastfälle sollen untersucht werden und Kombinationen. >> Und Spitzenlast und Dauerlast testen. > > Es gibt 3 Grundlasten. Ohmsche, Kapazitive und Induktive. Und beliebig > viele beliebig komplexe Kombinationen davon. Die Messreihe wird also > lang werden. Unendlich lang. Hallo, dann gibt es noch nichtlineare Lasten. MfG egonotto
Hagen schrieb: > Wie kann ich eine große Last an der Sekundärspule testen? Oder besser > gefragt, wie finde ich heraus wieviel Last meine Sekundärspule > verträgt? Das ist genau der Punkt, warum ich verschiedene Widerstände als Last vorschlage. Die Theorie sieht so aus: - Bei sehr großem Widerstand (sagen wir 10 Megaohm) fließt wegen konstantem U (zB 4V) und R=U/I --> I = U/R ein sehr kleiner Strom. Die Leistung P=U*I ist daher sehr gering. - Bei sehr kleinem Widerstand (sagen wir 0.1 Ohm) bricht die Spannung zusammen, weil die Quelle nur begrenzten Strom liefert. Daher ist die Leistung ebenfalls sehr gering. - Dazwischen gibt es einen Punkt optimaler Anpassung, die Leistung erreicht das Maximum, weil die Belastung zwar einen nennenswerten Strom bewirkt, aber noch keinen sehr starken Spannungseinbruch. Wenn dein Generator 50 Ohm Ausgangsimpedanz hat, wirst du feststellen, dass er die maximale Leistung am Lastwiderstand dann erreicht wird, wenn dieser ebenfalls 50 Ohm hat. Das könnte man spaßeshalber mal ganz ohne Trafo nachvollziehen. Und dann als nächsten Schritt den Trafo dazwischenschalten und messen, was der ändert. Spoiler: Wenn er 1:1 transformiert, ändert sich an der Impedanz nichts. Bei anderem Übersetzungsverhältnis ändert sich auch die Impedanz entsprechend.
Uwe schrieb: > erstmal einfach anfangen Das mach ich. Also, an die Spulen Widerstände an denen die Spannung abfällt und mit dem Spannungsabfall den Strom berechnen. Und dann den ohmschen Widerstand an Sekundärspule erhöhen.
Hallo, Manfred L. schrieb: > ...dann gibt es noch nichtlineare Lasten. Und wegen Büchse/Pandorra lassen wir die jetzt der Einfachheit halber mal weg. rhf
Uwe schrieb: > Das ist genau der Punkt, warum ich verschiedene Widerstände als Last > vorschlage. Die Theorie sieht so aus: Danke, das hilft mir.
Hagen schrieb: > Können die Oszilloskope also auch Funktionskurven von Leistung etc > berechnen und anzeigen. Es gibt Geräte, die können das. Es gibt Geräte, die können Fourierzerlegung. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht günstig und vor allem nicht umsonst.
Dieter D. schrieb: > Es gibt Geräte, die können das. Die engere Auswahl Analog Discovery 3 Rigol DS1054Z Siglent SDS1104X-U
Hallo, also, ich bin ja ein Fan vom Analog Discovery. Allerdings hat das Analog Discovery nur zwei Kanäle. Man kann zwei Analog Discovery 3 zusammenschalten und bekommt dann vier differentielle Kanäle, vier Funktionsgeneratoren, vier programmierbare Netzteile. Die beiden Analog Discovery 3 arbeiten dann synchron. Für einen Studenten würde das dann so 510 € kosten, sonst kostet das so 780 €. Es gibt aber auch günstigere Möglichkeiten. Ein STM32H747XIH6 hat drei 16 Bit ADC mit 3,6 MSPS und es gibt ein Entwicklungsboard STM32H747I-DISCO mit diesem Prozessor, sogar mit 4" LCD Module für ungefähr 105 € bei MOUSER. Damit könnte man wohl auch die Messungen machen. MfG egonotto
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Manfred L. schrieb: > Hallo, > > also, ich bin ja ein Fan vom Analog Discovery. Allerdings hat das Analog > Discovery nur zwei Kanäle. Man kann zwei Analog Discovery 3 > zusammenschalten und bekommt dann vier differentielle Kanäle, vier > Funktionsgeneratoren, vier programmierbare Netzteile. Die beiden Analog > Discovery 3 arbeiten dann synchron. > Für einen Studenten würde das dann so 510 € kosten, sonst kostet das so > 780 €. > > Es gibt aber auch günstigere Möglichkeiten. Ein STM32H747XIH6 hat drei > 16 Bit ADC mit 3,6 MSPS und es gibt ein Entwicklungsboard > STM32H747I-DISCO mit diesem Prozessor, sogar mit 4" LCD Module für > ungefähr 105 € bei MOUSER. Damit könnte man wohl auch die Messungen > machen. > > MfG > egonotto Für einen Staubsauger wird beides wohl nicht reichen. Sicher wird er dann ja auch noch das Stehwellenverhältnis messen wollen, um zu sehen wieviel von seiner mühselig erzeugten Leistung wieder im Generator verschwindet.
Cartman E. schrieb: > Für einen Staubsauger wird beides wohl nicht reichen. Doch, für einen handbetriebenen. Der Haushalt war vergleichend gemeint. Mit dem hpg1 und dem juntek DPA-2698 komme ich sowieso nur auf 5W oder wenn ich die beiden Kanäle zusammen auf eine Spule schalten kann, dann sind es 10W. Rechne ich grob mit 40-60% dann kann ich vielleicht 2 bis 6W erzielen. Wenn ich nur 1 Kanal benutzen kann dann 2 bis 3W. Daran kann ich doch kleine Induktivitäten und Kapazitäten anschließen und testen.
J. T. schrieb: > Hippelhaxe schrieb: >> Hmm. >> Lass uns mal bitte im Geist die Rollen tauschen. >> Versetze Dich in meine Lage und stelle Dir vor, Du >> hättest -- so wie ich -- Elektrotechnik studiert. > > Da ihr ja jetzt Rollen getäuscht habt Haben wir nicht :-) > und du (Hippelhaxe) > wieder dumm, unstudiert und von fragwürdiger Überlebens- > fähigkeit bist, was würdest du schätzen, wieviel die > Einsichten eines nur getauscht Studiertem Wert sein mögen. "Einsichten" in welches Thema? Jeder von uns hat im Laufe seines Lebens schon tausendmal Menschen, die mehr wissen als man selbst, um Rat gefragt. Exakt DIESE Lebenserfahrung benötigt der TO hier. > Falls nicht klar geworden sein sollte, worauf ich hinauswill: > Wie soll jemand, der sich nicht mit einem Thema auskennt, > einschätzen können, wie wichtig einzelne Unterthemen des > unbekannten Themas sein sollen? Es ist doch VÖLLIG IRRELEVANT, wie wichtig die einzelnen Teilthemen nach Ansicht des TO sind. Wenn er gutwillig und wissbegierig ist, kann er einfach meine Fragen und Bitten der Reihe nach abarbeiten. Meiner Erfahrung nach liefern sehr unerfahrene, aber lernbereite Fragesteller eher zu viele als zu wenige konkrete Details. Das schadet aber (in sinnvollen Grenzen) überhaupt nicht -- die konkreten Deteils erleichtern es mir, mir ein Bild von seiner Lage zu machen, und wenn ich Lücken sehe, werde ich dann schon gezielter nachfragen. Umgekehrt lässt ausdauernde Salamitaktik auf manipulative Absichten schließen.
Jens G. schrieb: > Hippelhaxe schrieb: >> Jetzt liest Du eine Anfrage, die... >> ... >> ...und dann kommt Dir NICHT der Verdacht, es könnte sich >> um einen Troll handeln? > > Vielleicht ist auch einfach nur Dein (und auch der vieler > anderer hier) Troll-Detektor-Modul kaputt, Möglich. > und schlägt sinnlosen Alarm, wo nix ist? Ich kann nur für mich selbst sprechen, aber bei mir hat nix "Alarm geschlagen". Ich konstatiere nur, dass es mir auffällig schwer fällt, mir ein konsistentes Bild von der Situation und den Zielen des TO zu machen. Ein klares Bild von der Situation ist aber für mich Voraus- setzung für zielführende Antworten. Genau dies habe ich dem TO versucht mitzuteilen. Was er daraus macht, ist seine Sache. Wenn er so weiter macht wie bisher, fasse ich das als konkludentes Handeln auf, dass er an evtl. zielführenden Antworten von mir nicht interessiert ist. Auch gut. [...] > Aber deswegen auf einen Troll zu schließen, käme bei > mir eher als letztes in den Sinn. Das habe ich ja auch nicht getan.
Manfred P. schrieb: > Schorsch M. schrieb: >> Hagen schrieb: >>> Also ... >> Nimms mir nicht übel, aber ich habe den Eindruck, >> daß du nichtmal das Ohmsche Gesetz beherrschst. > > Ich habe den Eindruck einer absolut perfekt > präsentierten Verarschung. Ja -- aber nur FAST perfekt: Mir fehlt das Motiv. Meine einzige plausible Idee ist, dass hier ein Zwölfjähriger schreibt, der sich tierisch darüber amüsiert, dann niemand der Erwachsenen ihn als Lausbuben erkennt... Bei jemandem, der irgend ein konkretes Ziel verfolgt, würde sich eine Struktur in den Fragen abzeichnen... > Niemand kann so viele dermaßen dämliche Fragen stellen. Gib Dich mal keinen Illusionen hin... :)
Hagen schrieb: > Die engere Auswahl > > Analog Discovery 3 > Rigol DS1054Z Das Analog Discovery ist dann nur wieder eine neue Baustelle. Perönlich mag ich keine Oszis ohne Bildschirm. So wie logic analizer. Das Rigol DS1054Z ist wohl eher vor der Abkündigung. Oder Rigol hat die Einstellung "So lange das in mikrocontroller.net empfohlen wird verkaufen wir es". Das Rigol DHO804 wurde jetzt schon oft genug empfohlen. Und ich seh echt keinen Grund das nicht zu kaufen. Ja, mir gefällt es. Aber ich hab eines das mir genügt (MSO5000)
Vorschlag: Für offtopic-Diskussion bitte einen neuen Thread aufmachen
("Re: Verstärker für Funktionsgenerator bis 1 MHz - Laberthread"). Im
Idealfall findet sich ein Mod, der die offtopic-Diskussion dann dahin
verschiebt.
Manfred L. schrieb: > dann gibt es noch nichtlineare Lasten. Mit viel Muehe alles auf Widerstandslast optimiert, ein Last mit Dioden angeschlossen und all die Mühe war fuer die Katz. Moechte damit nur erwaehnen, dass bei dem Projekt viel Zeit fuer den Papierkorb investiert werden wird.
Dieter D. schrieb: > Moechte damit nur erwaehnen, dass bei dem Projekt viel Zeit fuer den > Papierkorb investiert werden wird Das kann durchaus passieren und das habe ich in Kauf genommen. Grundsätzlich ist ja meine Threadfrage beantwortet. Mir ist aus der Diskussion auch klar geworden, daß ich tatsächlich keine großen Leistungen benötige. Der Juntek reicht für meine Zwecke auf jeden Fall aus, Das ich ein Oszilloskop benötige, wusste ich schon vor dem 1. Versuch. Trotzdem habe ich es einfach mit den Mitteln (Multimeter), die ich damals (2013/14) hatte probiert. Und auch während des Versuchs, ist mir aufgefallen, daß ich auf die Art irgendwelche brauchbaren Informationen nicht erhalte. Letztes Jahr war ein Freund bei ner Fabriksauflösung dabei und da war das c1-94 Oszilloskop zu verschenken. Seitdem denke ich wieder über dieses Projekt nach und letzte Woche habe ich die Spulen angefragt. Den Kern mf106 habe ich schon. Ich denke, das später bei mir noch Fragen bzgl. der Lasten und Sicherungsmöglichkeiten etc. auftreten werden. Möglicherweise erstelle ich noch neuen Thread, wenn ich am experimentieren bin. Nochmal dank an diejenigen, die mir mit Rat und Tat geholfen haben. Trotz meiner Unerfahrenheit.
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Hagen schrieb: > Den Kern mf106 habe ich schon. Mf106 ist ja nur das Material. Was für einen Kern (geometrische Form) hast du denn genau? Nur Stabmaterial? Für Trafos würde man entweder Ringkerne oder sowas wie EE-Kerne bevorzugen.
Hagen schrieb: > Trotz meiner Unerfahrenheit. Die finde ich jetzt gar nicht problematisch. Jeder hat mal angefangen, auch Spitzenleute haben (lange) dazugelernt. Was mir fehlt (kann sein dass ich das beim Mitlesen verpasst habe): Was ist eigentlich konkret Dein Ziel? Auch ich habe einiges an Induktivitäten gemessen, da ging es um Induktivität, Sättigung und Resonanz. Aber was willst du erreichen? Mit dem Wissen darüber kann man bestimmt (noch) besser helfen.
Beitrag #7992930 wurde von einem Moderator gelöscht.
Hagen schrieb: > Wieso kann ich zuhause ans Netz jede Last ranhängen und warum muß ich > bei meinem Projekt soviel Rücksicht auf die Last nehmen? Weil Du im Netz nicht messen willst, sondern im Projekt ...
Jörg W. schrieb: > Mf106 ist ja nur das Material. Was für einen Kern (geometrische Form) > hast du denn genau? Hab nur Stabmaterial 28 x 30 x 93mm. Davon habe ich 9 Stück. Diese will ich auf unterschiedlichste Weise "zusammenbauen". Ein paar Möglichkeiten habe ich auf dem Bild dargestellt. Einmal nur Stab, dann das Viereck, dann die 8 und zum Schluß ohne Kern testen. Ausserdem sollen die Tests mit unterschiedlichen Spulensätzen durchgeführt werden. (Siehe Bild) Gunnar F. schrieb: > Was ist eigentlich konkret Dein Ziel? Ziele der Übung sind: Ich möchte mir eine klarere Vorstellung von Magnetfeldern verschaffen, sehen, wie die einzelnen Magnetfelder interagieren, wie Spulen sich verhalten insbesondere in unterschiedlichen räumlichen Anordnungen. Die Auswirkung der Geometrie der Spule auf das Magnetfeld will ich überprüfen. Außerdem will ich herausfinden, wo Maximalwerte für übertragbare Leistungen liegen und was für ein physikalisches Verhalten dieser Aufbau an den Tag legt. Und im gesamten erhoffe ich mir, den Zusammenhang zwischen Magnetismus und Elektrizität besser zu verstehen als jetzt. Es ist für mich Grundlagenforschung zum besseren Verständnis von Magnetismus und Elektrizität. Das Buch "Elektrische Spektra" von Johannes Zacharias (1904) hatte mich 2021 dann nochmal inspiriert, den 2013 begonnenen Versuch nochmal auf ordentliche Beine zu stellen. https://archive.org/details/bub_gb_pUFRAAAAYAAJ/mode/1up?q=elektrische+spektra Bezüglich der Salamitaktik war ich am Anfang etwas irritiert, weil ich das auf die Form meiner Spulen bezog und dachte, mit dieser (Salami-)Form von Spulen hat euch hier schon jemand anders genervt.
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Hagen schrieb: > Außerdem will ich herausfinden, wo Maximalwerte für > übertragbare Leistungen liegen und was für ein physikalisches Verhalten > dieser Aufbau an den Tag legt. Die heute üblichen, kommerziellen Drehstromtransformatoren decken den Leistungsbereich bis ca. 1,2 GVA ab.
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Andreas S. schrieb: > Die heute üblichen, kommerziellen Drehstromtransformatoren decken den > Leistungsbereich bis ca. 1,2 GVA ab. Ich will ja nicht den Markt revolutionieren, ich will etwas verstehen. Hast du zufällig einen Namen von so einem Drehstromtransformator in der Größenordnung, das ich mir mal die ganzen technischen Daten suchen kann?
Hagen schrieb: > Es ist für mich Grundlagenforschung zum besseren Verständnis von > Magnetismus und Elektrizität. Auch wenn das Ganze jetzt eine schwierige Geburt war, ich kapier nicht was das für Leute sind die immer noch Minuspunkte vergeben. K.A. wie jung oder alt der Kerle ist, er will was rausfinden. Für sich! Aber hier gibts Einge die wohl komplett vergessen haben, dass auch sie mit dem Elektromann von Kosmus angefangen haben. Dankt euren Eltern für die Unterstützung damals und meckert nicht über Wissbegierige die am Anfang stehen. [Beleidigung entfernt - Mod.]
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Hagen schrieb: > Hast du zufällig einen Namen von so einem Drehstromtransformator SIEMENS https://nacht-der-wissenschaften.de/ib/site/documents/image/media/Thumb_dcca48101505dd86b703689a604fe3c4/cb5b8406-bf52-08a5-744a-40cd00614d9e_406971ef-fe74-dc0c-8384-755d55cffa26_cntIdImage_f8624839e1770c342bf1d3c1e28ba541.jpg Mal bei der "Nacht der Wissenschaften" nach Nürnberg kommen, immer ca. nach Mitte Oktober.
Ich habe noch ein paar Fragen zum Versuchsaufbau. Kann ich für den Aufbau ein Steckbrett (Breadboard) verwenden, oder löte ich besser? (wegen der Frequenzen bis 1MHz) War der Ratschlag mit der Freilaufdiode ernst gemeint? Muss ich an den Spulen Freilaufdioden verwenden? Worauf muss ich achten, damit Funktionsgenerator, Verstärker, und Spulen nicht zerstört werden? Schönen Sonntag
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