Hallo, ich suche für einen Raum mit Fußbodenheizung ein neues Raumthermostat, bei dem ich über ein Zeitprogramm nachts die Temperatur raumspezifisch um 2-3°C absenken kann. Außerdem wäre es super, wenn es was vernetzbares a.k.a. "smartes" gibt. Vieles von dem "smarten", was ich bisher bei der Recherche gefunden habe, überzeugt mich nicht so sehr, da es entweder noch ein Hub für Zigbee benötigt oder zwar direkt WLAN hat, aber das ein oder laut Erfahrung der Nutzer andere Probleme hat (meist No-Name-Hersteller/Chinateile). Gerne würde ich vom Raumthermostat die Ist-Temperatur und die eingestellte Solltemperatur durch ein offenes Protokoll über HA aufzeichnen/messen (für die Isttemperatur) bzw. vorgeben (für die Solltemperatur) wollen. Kein Cloud-Scheiß. Mir ist bewusst, dass eine Fußbodenheizung eine grooooße Zeitkonstante hat und die Absenkung über Nacht energetisch nichts bringt. Mir geht es nur darum den Raum und sein Heizverhalten kennenzulernen und wenn möglich automatisiert einzugreifen - wegen dem Komfort. Meine Hoffnung ist, dass ich die Totzeit in Erfahrung bringe und gezielt dann nach der Absenkung rechtzeitig mit dem Heizen wieder anfange, so dass zur gewünschten Zeit der Raum vormittags seine Tagestemperatur wieder erreicht. Die Raumtemperatur abends runterzubringen lässt sich mit Stoßlüften erreichen, aber wenn erst beim Aufwachen morgens das Thermostat auf Tageswunschtemperatur zurückgestellt wird, verzögert sich das Aufheizen zu sehr, da mit energiesparender Vorlauftemperatur gearbeitet wird/auch weiterhin soll. Bei den smarten stößt man schnell auf das: Bosch Raumthermostat II 230V (https://www.bosch-smarthome.com/de/de/produkte/heizung/raumthermostat-fussbodenheizung/) Vorteil: - potentiell smart - sieht gut aus - kann glaube ich alles, was ich brauche Nachteil: - Smartheit braucht trotz Zigbee zusätzlichen Hub (Fritzbox der neusten Generation mit Zigbee reicht bei Bosch nicht aus?!?) - trotz aktuell günstigerem Preis noch 70€ kostet, was aber noch günstig im Vergleich zu den ganzen anderen ist. Bei den nicht smarten habe ich die hier im Auge: Eberle ATR 4800 (https://www.eberle.de/atr-4800) ~ 41€ und das hier Möhlenhoff Alpha Direct Control (RD 25203-60 oder RD 25203-61) ~ 54€(https://www.moehlenhoff.de/oem-alpha-direct-system) Sinnvoll erscheinen mir als optionale Features: -Changeover-Eingang für Heizen/Kühlen (Wärmepumpe) -Adaptiver Start um Sollwert beim gewünschten Start zu erreichen -ext. Fühlereingang Falls es kein geeignetes, günstiges smartes (Geheimtipp) gibt, nehme ich wohl eins von den oben genannten. Dachte Smarthome-fähige Raumthermostate wären heute schon günstiger zu bekommen. Auch um nur die Raumtemperatur/Raumfeuchte mitzutracken. Ich war auch kurz davor das mit nem Shelly Plus 1(PM) Gen 3 + Shelly Plus Addon + Temperatursensor selbst zusammenzubauen und extern ne Regelung zusammenzubauen, aber das mir zu viel Gebastel gerade und müsste ich dann in der vorhandenen UP-Dose auch noch verstecken mit ner Blende. Habt ihr n Tip?
Timo N. schrieb: > Mir ist bewusst, dass eine Fußbodenheizung eine grooooße Zeitkonstante > hat und die Absenkung über Nacht energetisch nichts bringt. So sieht es aus.. > Mir geht es nur darum den Raum und sein Heizverhalten kennenzulernen und > wenn möglich automatisiert einzugreifen - wegen dem Komfort. ..daher sehe ich nicht, wo da der Komfort sein soll. Und daher hab ich allen smarten Thermostatkrempel an den Heizkörpern mit dem Einbau einer Wärmepumpe wieder rausgeworfen. Verbraucht nur Batterien/Akkus und ist wegen der geringen Vorlauftemperatur obsolet. > Meine Hoffnung ist, dass ich die Totzeit in Erfahrung bringe und gezielt > dann nach der Absenkung rechtzeitig mit dem Heizen wieder anfange, so > dass zur gewünschten Zeit der Raum vormittags seine Tagestemperatur > wieder erreicht. Je besser die Hütte isoliert ist und je geringer die Vorlauftemperatur, desto unsinniger wird's, das über eine Nacht zu machen. Ich habe einen Vater, der das nach der Renovierung seiner Heizung auch noch nicht einsieht, aber nach einigen Wochen des Experimentierens konvergiert der Absenkzeitraum über Nacht allmählich gegen Null. Momentan ist er, glaube ich, bei 4 Stunden. > Die Raumtemperatur abends runterzubringen lässt sich mit Stoßlüften > erreichen, Glaubst Du vielleicht, ist aber nicht so: Mal angenommen ein 20m² Raum, also etwa 50m³ Luft, bei dem sich Luft mit 20°C duch Stoßlüften mit Luft von 0°C austauschen ließe, benötigt gerade mal 300Wh, um die Luft wieder auf 20°C zu bringen. Das entspricht etwa der Energie, die man benötigt, um 3 Liter Spaghettiwasser zum Kochen zu bringen. Maßgeblich am Wärmevelust sind Decke, Wände und Fenster. Tja, und wenn die Hütte halt nicht allzu alt ist.., aber das schrieb ich ja schon. > aber wenn erst beim Aufwachen morgens das Thermostat auf > Tageswunschtemperatur zurückgestellt wird, verzögert sich das Aufheizen > zu sehr, da mit energiesparender Vorlauftemperatur gearbeitet wird/auch > weiterhin soll. Hört sich an, als wären Fußbodenheizung und niedrige Vorlauftemperatur Neuland . Glaub mir, das zwanghafte Regeln wollen legt sich mit der Zeit.
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Timo N. schrieb: > ich suche für einen Raum mit Fußbodenheizung ein neues Raumthermostat, > bei dem ich über ein Zeitprogramm nachts die Temperatur raumspezifisch > um 2-3°C absenken kann. Außerdem wäre es super, wenn es was vernetzbares > a.k.a. "smartes" gibt. Wenn das Haus vernünftig gedämmt ist, wovon ich bei einer FBH mal ausgehe, wirst du es nicht schaffen, binnen weniger Stunden so große Temperatursprünge hin zu bekommen. Vor allem das Aufheizen dauert recht lange. Beispiel: Mein Haus, aktuelle Außentemperatur -5°C. Vorlauftemperatur soll: 33°C, ist 34,0°C Rücklauftemperatur 31,25°C. Raumtemperatur: zwischen 21 und 22,5°C, je nach Raum. Temperaturänderungen sind da nur mit sehr langen Zeiten möglich, 1°C mehr kann schonmal 12h dauern. Eine deutlich höhere VL Temperatur nützt da wenig, denn dann kann die Heizung die Energie nicht mehr an den Raum abgeben, was dann dazu führt, dass die Wärmepumpe mit Takten beginnt und extrem ineffizient arbeitet. Das habe ich experimentell ermittelt. Jetzt läuft sie ab +8°C Außentemperatur durch, aktuell mit 760W Stromaufnahme und einem COP von 2,9. Eine FBH funktioniert halt deutlich anders als Heizkörper. Absenken der Temperatur mal über Nacht und dann um 2-3°C ist einfach nicht möglich. Was ebenso nicht möglich ist, ist schnelles Aufheizen. Wenn morgens das Fenster zum Lüften geöffnet wird, es draußen frostig ist und man das schließen vergisst und erst 6h später nachholt, kann ich dir sagen, dass es 2 Tage dauert, die Raumtemperatur wieder zu erreichen. Das System ist extrem träge und das ist auch so gewollt. Achja, ich hab die Einzelraumregelung schon vor Jahren herausgeschmissen und jetzt, mit der Wärmepumpe den Abgleich nochmal angefangen. Dazu an jeden Vor- und Rücklauf einen DS18B20 montiert, welcher die Temperaturen ans Home Assistant meldet, dort sehe ich dann, wo ich noch nachbessern muss. Aktuell habe ich Speizungen von 2,3 bis 5,9°C je nach Raum.
Wenn du es "Smart" willst brauchst du doch nicht umbedingt Zeit gedöns am Gerät. Das könnte ja auch vom einer "Smart" zentrale kommen. Wenn es technisch möglich und so ist ich heize ich meine FBH am tage je nach wetter ein zwei grad mehr und nachts dafür weniger bis garnicht Pumpe auch aus. Am Fussboden selber merkt man kaum was. Aber an der Wärmepumpe. Diese ist am Tage wegen höherer außentemperatur effizienter. Ich bilde mir ein 5-10% damit einzusparen. Meine Vergleichs Messungen sind aber wegen ständig wechselndem wetter nicht wirklich aussagend.
S. M. schrieb: > Diese ist am Tage wegen höherer außentemperatur effizienter. > Ich bilde mir ein 5-10% damit einzusparen. Das kommt sehr drauf an, wie stark die Außentemperatur schwankt. Gestern war die Schwankung z.B. ca 3°C. Da bringt eine Absenkung Nachts und eine stärkere Aufheizung am Tag um 3°C genau gar nichts. Außerdem muss die Anlage mit höherer VL Temperatur arbeiten, um die verlorene Wärme wieder herzustellen und darüber hinaus zu heizen, was am Ende ebenfalls gegen eine Ersparnis spricht. Also ich denke, begründet kann man sparen wenn es sich um einzelne, sehr kalte Nächte handelt und es Tags drauf sehr sonnig und deutlich wärmer wird. Allerdings steigt der Wärmeverlust ja auch linear mit fallender Temperatur außen... Ergo lasse ich meine Anlage durchlaufen. Das erscheint mir am effizientesten.
Hallo, danke für die Antworten. Randbemerkung: Das Haus ist Anfang 90er. Bis auf Dach gar nicht isoliert. 2-fach WS-Verglasung. FBH wurde bei Bau wegen Komfort eingebaut und nicht wegen niedrigerer Vorlauftemperatur. Zeitkonstante ist aber trotzdem recht hoch. Zimmer ist nach Süden ausgerichtet und zu 80% Fensterfront mit entsprechendem hohem U-Wert von 1,3-1,5 W/m²K (im Vergleich zu Mauerwerk). Michael L. schrieb: > Glaubst Du vielleicht, ist aber nicht so: Mal angenommen ein 20m² Raum, > also etwa 50m³ Luft, bei dem sich Luft mit 20°C duch Stoßlüften mit Luft > von 0°C austauschen ließe, benötigt gerade mal 300Wh, um die Luft wieder > auf 20°C zu bringen. Das entspricht etwa der Energie, die man benötigt, > um 3 Liter Spaghettiwasser zum Kochen zu bringen. > > Maßgeblich am Wärmevelust sind Decke, Wände und Fenster. Tja, und wenn > die Hütte halt nicht allzu alt ist.., aber das schrieb ich ja schon. Ist mir klar, dass eigentlich die ganzen soliden Bauteile/Möbel die Wärme speichern bzw. wieder aufgewärmt werden müssen und die Raumluft keinen große spez. Wärmekapazität besitzt. Trotzdem ist der Effekt da, dass nach abendlichem Fenster auf und Heizung runter SCHNELL abgekühlt werden kann. Nur eben recht langsam aufgeheizt. Deshalb müsste die Heizung dann irgendwann in der Nacht wieder anfangen die Heizung einzuschalten, damit es morgens wieder etwas wärmer ist (muss nicht die Zieltemperatur komplett erreicht haben). Der Komfort ergibt sich, dass man nachts in dem Zimmer bei kühleren Temperaturen schlafen kann (was auch empfohlen wird). FBH und niedrige Vorlauftemperatur sind kein Neuland für mich. Die Vorlauftemperatur der WP weiter zu senken bringt zwar Effizienzgewinne, hat aber eben in solchen Situationen seine Nachteile. Das Zimmer verfügt zusätzlich noch eine Klimaanlage mit Heizfunktion. Leider sitzt die Klimaanlage aber ganz oben in der Dachschräge und dessen Temperatursensor ist deshalb gerade beim Heizen nicht sehr nützlich für eine Temperaturregelung, weil sich die von ihr produzierte warme Luft in der Dachschräge etwas staut. Deshalb wäre es geschickt, wenn man die Klimaanalage im Falle sehr niedriger morgendlicher Temperaturen mit Hilfe des neuen smarten Raumthermostat und dessen gemessener Raumtemperatur über HA automatisiert regeln könnte und die FBH beim wieder aufheizen unterstützen könnte. Mit Klimaanalage geht das Aufheizen ja über die Raumluft recht schnell. Neuere Raumthermostate sollen außerdem auch über PI-Regelung mittels PWM verfügen und für FBH besser geeignet sein als die alten mechanischen Zweipunktregler was die Regelgüte angeht. (Quelle: https://www.eibmarkt.com/isroot/eibmarkt/Files/Datenblatt/heizungs_klima_lueftungssteuerung_mit_eib.pdf) Bevor die Diskussion in Richtung Energieeffizienz abdriftet: Hier ist mir klar, dass die Nachtabsenkung sinnlos ist und nichts bringen wird. Es geht um den Schlafkomfort und um zu verhindern, dass das Fenster bei -8°C AT über die Nacht offen gelassen werden muss. Das Kippen des Fensters in der Nacht zu automatisieren wäre aufwendiger.
Timo N. schrieb: > Bevor die Diskussion in Richtung Energieeffizienz abdriftet: Hier ist > mir klar, dass die Nachtabsenkung sinnlos ist und nichts bringen wird. > Es geht um den Schlafkomfort und um zu verhindern, dass das Fenster bei > -8°C AT über die Nacht offen gelassen werden muss. Das Kippen des > Fensters in der Nacht zu automatisieren wäre aufwendiger. Diese Diskussion hab ich mit meiner Frau auch 2 Jahre lang geführt. Irgendwann hat sie dann akzeptiert, dass die Temperatur Tags und Nachts gleichermaßen warm ist. Seither kann sie auch durchschlafen. Es ist halt eine Gewöhnungssache, nicht mehr mit offenem Fenster sondern geschlossenem bei 22°C zu schlafen. Geht aber problemlos bei allen Familienmitgliedern seither. Gut die Kinder kennen es eh nicht anders.
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Christian B. schrieb: > Diese Diskussion hab ich mit meiner Frau auch 2 Jahre lang geführt. > Irgendwann hat sie dann akzeptiert, dass die Temperatur Tags und Nachts > gleichermaßen warm ist. Seither kann sie auch durchschlafen. Es ist halt > eine Gewöhnungssache, nicht mehr mit offenem Fenster sondern > geschlossenem bei 22°C zu schlafen. Geht aber problemlos bei allen > Familienmitgliedern seither. Gut die Kinder kennen es eh nicht anders. Möchte nicht wissen in wie vielen Ehen/Familien diese Diskussion geführt wird. Leider scheint die alternative und viel dynamischere Wärmequelle Klimaanlage von der betroffenen Person nicht für solche Probleme genutzt werden zu wollen. Wenn da argumentiert wird, wird alternativ die "fühlbare" Temperatur oder die gemessene Temperatur herangezogen - je nachdem welche für die Argumentation gerade passend ist. Und "früher" (vor der WP / mit Brennwert-Gasheizung) war es sowieso besser, obwohl da das gleiche Problem in dem betreffenden Raum auch schon bestanden hat und nur der Temperaturbedarf mit dem Alter gestiegen ist (18°C nachts, 23-24°C tags - unmöglich!). Eventuell nicht Anfang der 90igern, in denen nur ein normaler (kein Brennwert) verbaut war und die VL-Temperatur auf verschwenderischen 50°C stand. Weiß ich nicht mehr. Aber dort war die die Zimmeraufteilung sowieso eine andere. Ich kann jedoch verstehen und fühle mich auch selbst zu den Betroffenen, dass bei hohen Temperaturen/schlechter Luft zu schlafen dazu führt, dass man morgens mit schwerem Kopf aufwacht. Deshalb die Idee da noch etwas zu optimieren.
Christian B. schrieb: > Das kommt sehr drauf an, wie stark die Außentemperatur schwankt. Gestern > war die Schwankung z.B. ca 3°C. Da bringt eine Absenkung Nachts und eine > stärkere Aufheizung am Tag um 3°C genau gar nichts. Bei Fußbodenheizung ist es sogar eher kontraproduktiv, weil man mittags schon absenken müsste und nachts dann wieder stärker heizen. Dann läuft aber die LW-Wärmepumpe wegen der geringeren Lufttemperaturen mit einem schlechteren Wirkungsgrad. Auch bei Heizkörpern ist es mit Wärmepumpe nicht unbedingt sinnvoll, weil da morgens früh wieder hochgeheizt werden muss, also genau dann wenn normalerweise die Tagestiefsttemperatur herrscht.
Timo N. schrieb: > Bevor die Diskussion in Richtung Energieeffizienz abdriftet: Hier ist > mir klar, dass die Nachtabsenkung sinnlos ist und nichts bringen wird. > Es geht um den Schlafkomfort und um zu verhindern, dass das Fenster bei > -8°C AT über die Nacht offen gelassen werden muss. Das Kippen des > Fensters in der Nacht zu automatisieren wäre aufwendiger. Warum muss das Schlafzimmer tagsüber hochgeheizt werden? Bei uns hat es gleichmäßig eine niedrigere Temperatur. Wobei die real zu erzielende Temperaturdifferenz zum Rest der Wohnung davon abhängt wie gut gedämmt ist, je besser gedämmt, desto weniger Differenz. Und man muss natürlich aufpassen, dass man nirgends eine Temperatur bekommt, bei der man kondensierende Luftfeuchte erhält.
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Udo S. schrieb: > Warum muss das Schlafzimmer tagsüber hochgeheizt werden? Bei uns hat es Es wird als Schlaf- und Arbeits/Wohnzimmer genutzt. Die Anforderungen sind so gegeben. Daran kann nicht gerüttelt werden. Effizienz ist klar. Wobei preislich mit dynamischen Stromtarif es wirtschaftlich zukünftig eventuell sogar sinnvoller sein kann, dass nachts angefangen wird zu heizen, da in den frühen Abendstunden von 18-22 Uhr die höchsten Preise sowohl für die Netzkosten, als auch die Beschaffungskosten (Day-Ahead) zu erwarten sind und diese nachts rapide abfallen und am geringsten sind (im Winter). Aber lassen wir das draußen, da Nebendiskussion. Keine wirtschaftliche/ökologische Sinnhaftigkeit bitte. Ursprungsfrage: Kennt jemand so ein Raumthermostat mit den im ersten Beitrag genannten Anforderungen im Preisrahmen 50€. Erschwerend kommt noch hinzu: UP-Dosen haben nur ca. 42mm tiefe. Es geht also vermutlich nur was Aufputziges. Das Bosch Raumthermostat II 230V kommt scheinbar nicht ohne Bosch Smart Home Controller (Hub) aus, wenn man Zeitprogramme etc nutzen möchte, was ich auf jeden Fall brauche. Dann liegt man über 100€ für das Teil. Zu viel. Von Shelly direkt gibt's noch das "Shelly LinkedGo smartes Heizungsthermostat". Auch für ca. 77€. Sieht aber scheiße aus mit dem billigen Encoderdrehknopf aus gedrehtem Alu und der Minianzeige. Designtechnisch ein Fail. Die tado°-Teile sind noch teurer. Vielleicht sollte ich doch mit nem Shelly schalten und die Temperatur separat erfassen und per WLAN an HA schicken. Einfach mal zum Testen ob es was bringt.
Sowas hab ich hier auch eine Weile versucht (Neubau 2016, Kfw70, FBH) aber dann aufgegeben. Man kann auch bei 21 Grad gesund schlafen, dann halt nackig unter einer Gabzjahresdecke. Das ist in dem Bereich Psyche. Ab 23 oder 24 Grad sieht die Sache anders aus. Da man ja zwischen den Räumen keine nennenswerte Dämmung hat, wärmen sich die Räume einer Etage sowieso gegenseitig und es stellt sich nach ein paar Tagen ein Gleichgewicht ein.
Christian R. schrieb: > Da man ja zwischen den Räumen keine nennenswerte Dämmung hat, wärmen > sich die Räume einer Etage sowieso gegenseitig und es stellt sich nach > ein paar Tagen ein Gleichgewicht ein. genau so ist es. Unterschiede von 2 °C in einer Etage sind machbar, darüber geht es eigentlich nicht, jedenfalls nicht bei mir. Ist ja auch logisch, die Außenhülle ist gedämmt, damit heizen sich die Räume gegenseitig auf.
Timo N. schrieb: > Möchte nicht wissen in wie vielen Ehen/Familien diese Diskussion geführt > wird. Leider scheint die alternative und viel dynamischere Wärmequelle > Klimaanlage von der betroffenen Person nicht für solche Probleme genutzt > werden zu wollen. bei uns liegt das einfach daran, dass wir keine Klimaanlage(n) haben. Timo N. schrieb: > Wenn da argumentiert wird, wird alternativ die "fühlbare" Temperatur > oder die gemessene Temperatur herangezogen - je nachdem welche für die > Argumentation gerade passend ist. so habe ich nie argumentiert. Immer nur mit der technischen Notwendigkeit: Trägheit der FBH, Außendämmung der Gebäudehülle. Auf irgendwelche weichen Argumente wie gefühlte Temperatur hab ich mich dabei nicht eingelassen. Meine Frau macht üblicherweise, wenn sie ins Bett kommt, eine Stoßlüftung, das kühlt die Luft im Raum soweit ab, dass sie problemlos einschlafen kann. In seltenen Fällen macht sie das Nachts nochmal, wenn sie aufwacht und zu sehr schwitzt, weil ich ihr zu sehr auf die Pelle gerückt bin im Schlaf :) oder wenn sie etwas kränkelt.
Tag, von HomematicIP gibts Zentralen die man zum Heizkreisverteiler einbaut und dann Smart die Stellventile ansteuern können. Es gab auch einen Artikel in einer Heise Make bei der ein günstiges Thermostat mit neuer Platine ausgestattet und damit Smart gemacht wurde. Das Ziel des des Autors war das Gegenteil dessen, was du vorhast: bei PV-Überschuss die Raumzieltemperatur hochstellen. https://www.heise.de/ratgeber/Herkoemmliche-Raumthermostate-clever-ins-Smart-Home-integrieren-9653744.html https://github.com/Alex311089/Heizungsthermostat-Smart-Make Ist halt dann was zum selbst rumbasteln. Worauf ich an deiner Stelle aber bei so einem FBH-Thermostat wirklich wert legen würde: keine 2-Punkt Regelung sondern per (langsames) PWM.
Hallo nochmal, wie gesagt: Keine Außenwanddämmung! Zimmer hat fast ausschließlich Fensterfassade. Temperaturunterschied im gleichen Stockwerk von verschiedenen Zimmern von 18 bis 23°C bei geschlossenen Zimmertüren völlig normal. Christian R. schrieb: > Man kann auch bei 21 Grad gesund schlafen, dann > halt nackig unter einer Gabzjahresdecke. Das ist in dem Bereich Psyche. > Ab 23 oder 24 Grad sieht die Sache anders aus. Die Diskussion driftet aber immer wieder ab. Die max. 20°C sind halt gewünscht nachts und die 23°C tagsüber. Punkt. In der Realität wird das auch nicht immer erreicht, aber der Versuch jemanden von der zu hohen Tagestemperatur zu überzeugen wurde schon mehrfach unternommen und führt nur zu Streit. Auch wenn man mit einem neuen Raumthermostat das Ziel (18/23) nicht erreichen kann, wäre es doch schön wenigstens die halbe Strecke zu erreichen. D.h. vielleicht 20,5°C nachts und 22°C tagsüber. Zur jetzigen Situation wird sich auf jeden Fall eine leichte Verbesserung einstellen. Für die tiefere Temperatur nachts habe ich Verständnis, da ich nachts von hohen Temperaturen trotz Stoßlüften starke Kopfschmerzen bekomme. Das hat nichts mit Psyche zu tun. Es liegt dann auch nicht an nackig schlafen, da der Kopf nicht weiter seiner Kleider entledigt werden kann. Am Körper stört es meist weniger, ob es warm ist. Christian B. schrieb: > so habe ich nie argumentiert. Immer nur mit der technischen > Notwendigkeit: Trägheit der FBH, Außendämmung der Gebäudehülle. Auf > irgendwelche weichen Argumente wie gefühlte Temperatur hab ich mich > dabei nicht eingelassen. Alles durch. Es kommt eben darauf an, mit wem man redet und wie diese Person für technische Argumente zugänglich ist. Deshalb jemanden zu vergrämen ergibt noch weniger Sinn. Falls das bei dir kein Problem war, dann hast du Glück :) Matthias S. schrieb: > Tag, > > von HomematicIP gibts Zentralen die man zum Heizkreisverteiler einbaut > und dann Smart die Stellventile ansteuern können. Ja, HomematicIP habe ich auch gesehen. Es geht aber eigentlich nur um ein Zimmer erstmal. Eben weil mir klar ist, dass wirtschaftlich gesehen diese Smarthome-Dinger nichts bringen. Allein das Monitoring der verschiedenen Raumtemperaturen wäre interessant, aber dafür möchte ich keine 70€ pro Raum ausgeben. Das bekommt man mit ESPHome mit HA für 10€ mit nem genaueren Sensor als in Raumthermostaten verbaut ist auch hin. Dann Shelly als Aktor und der selbstgebaute Raumthermotat wäre quasi fertig. Aber dann keine Möglichkeit das individuell im Zimmer selbst einzustellen, sondern nur per Handy/PC. Nicht so optimal. Heise Make Aritkel hinter Paywall nicht gelesen, aber sicher interessant. (großer) Pufferspeicher bei uns wegen Effizienz aber nicht vorhanden. PV kann man im Winter aber quasi sowieso vergessen und bei Übergangstemperaturen gibts eh keine Probleme. Matthias S. schrieb: > Worauf ich an deiner Stelle aber bei so einem FBH-Thermostat wirklich > wert legen würde: keine 2-Punkt Regelung sondern per (langsames) PWM. Das würde mich auch interessieren, ob das in der Praxis einen großen Vorteil bringt. Eigentlich dachte ich, das 2-Punktregelung mit entsprechender vorhandener Hysterese bei FBH vollkommen ausreichend ist. Verbaut sind aktuell diese Raumthermostate: Beitrag "Raumthermostat (mechanisch) Schaltplan / Funktion der Widerstände"
Timo N. schrieb: > Eigentlich dachte ich, das 2-Punktregelung mit > entsprechender vorhandener Hysterese bei FBH vollkommen ausreichend ist. Da du Zeitkonstanten im Stundenbereich hast ist eine 2 Punkt Regelung das schlechteste was du machen kannst. Du heizt volle Pulle bis die Wunschtemperatur erreicht ist. Der Boden ist jetzt aber maximal erwärmt und heizt noch Stunden weiter. Für sowas nimmt man wenigstens einen PI Regler mit entsprechend an die langen Zeitkonstanten angepassten Parametern. Besser eine Mehrgrößenregelung, die Aussentemperatur und ggf. auch Wind/Sonneneinstrahlung zusätzlich berücksichtigt.
Timo N. schrieb: > Falls das bei dir kein Problem war, > dann hast du Glück :) Mit Glück hat das nichts zu tun. Irgendwann hat meine Frau eingesehen, dass ich in diesen technischen Dingen recht habe und sie da nicht mehr widersprechen muss. Ich rede ihr dafür nicht in die Raumgestaltung rein, ausser wenn es zu absonderliche Züge annimmt. Praktisch wird es nur mit sehr viel Verlust möglich sein, mit einer FBH über den Tag 3°C Temperaturunterschied zu verwirklichen. Du musst dafür dann eine deutlich höhere Vorlauftemperatur fahren als normalerweise notwendig und ich kann dir aus eigener, leidvoller Erfahrung sagen, dass manche Wärmepumpen sehr zickig reagieren und schnell ins Takten verfallen, wenn sie die Wärmeenergie nicht los werden, die sie loswerden wollen. Ich habe den halben Dezember intensiv mit Optimierungen meiner Anlage verbracht. Das beschriebene Verhalten trat ein, als es die ersten Tage kälter wurde und die Umwälzpumpe zu niedrig eingestellt war. Dann begann die Heizung mit Vollgas, konnte die Wärme nicht loswerden und stoppte daraufhin direkt wieder. So wäre ich dann auch 10 Takte gekommen bei -5°C, bei einer Anlage, die ab 8°C Plus vorher durchlief, während die Räume tatsächlich auskühlten. Wärmepumpen sind da sehr emfpindlich, wenn die zuviel Spreizung zwischen vor- und Rücklauf sehen, laufen die amok. Vermutlich wirst du dein gewünschtes Verhalten nur durch einen Kamin erreichen können. Mit der FBH und einer Wärmepumpe würde ich sagen, es geht nicht. Timo N. schrieb: > Pufferspeicher bei uns wegen Effizienz aber nicht vorhanden Dieser Punkt macht dein Vorhaben umso schwieriger. Timo N. schrieb: > Das würde mich auch interessieren, ob das in der Praxis einen großen > Vorteil bringt. Eigentlich dachte ich, das 2-Punktregelung mit > entsprechender vorhandener Hysterese bei FBH vollkommen ausreichend ist. Die Idee dahinter ist, dass man die Ventile linear stellt und somit praktisch einen PID Regler bauen kann. Das PRoblem ist: Die allermeisten Ventile sind aber auf zu Teile. Selbst wenn man dort mechanisch langsam den Stift verfährt, so ist der relevante Bereich zwischen voll auf und voll zu nur auf wenige zehntel mm begrenzt, jedenfalls ist es bei mir so. Das braucht dann schon sehr gute Mechanik oder du musst die Ventile samt sitz komplett austauschen, gegen welche, die das können und die in deinen HKV passen. Udo S. schrieb: > Da du Zeitkonstanten im Stundenbereich hast ist eine 2 Punkt Regelung > das schlechteste was du machen kannst. > Du heizt volle Pulle bis die Wunschtemperatur erreicht ist. Der Boden > ist jetzt aber maximal erwärmt und heizt noch Stunden weiter. > Für sowas nimmt man wenigstens einen PI Regler mit entsprechend an die > langen Zeitkonstanten angepassten Parametern. Deshalb dreht man da am besten alles auf, macht den thermischen Abgleich und lässt den Wärmeerzeuger den Rest tun. Aber das Resultiert eben in relativ gleichmäßigen Raumtemperaturen, was hier ja ausdrücklich nicht gewünscht ist. Ich sag es nochmal: Mit einer FBH wird das nicht gehen. Und wenn du es doch hin bekommst, dann wird das auf keinen Fall effizient.
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Die PI-Regler habe ich eher so verstanden, dass sie mit PWM funktionieren und nicht über linear regulierbare Stellantriebe/Ventile. Die Stellantriebe sind hier jedenfalls handelsübliche thermische mit PTC Heizelement mit Auf/Zu. Entsprechend (weil thermisch) brauchen die auch 2-3 Minuten um überhaupt auf Änderungen zu reagieren. Ventilverstellweg ca. 4-5mm. Mit PWM macht der Regler bei z. b. 40% Stellgröße dann halt das Ventil 4min auf und 6min zu bei einer Zykluszeit von 10min. Denke mal die Totzeit von 2-3 Minuten ist sowohl beim Auffahren und Zufahren in etwa gleich lang, wäre dafür also irrelevant. Hydraulischer Abgleich wurde nach Einzelraumheizlastberechnung gemacht und Tacosetter eingebaut, damit man Durchfluss sehen und einstellen kann. Änderung (Vergrößerung) des Volumenstroms bringt wie zu erwarten war aber nichts für den Raum. Es wurde deshalb nicht schneller warm/Spreizung von Heizkreis des Raums war identisch zu den anderen (ca. 5K). Steile Temperaturgradienten würde man nur mit höherer VL-Temperatur erreichen, wozu ich auch keine Lust habe (Argumente hast du ja schon aufgeführt) Da Klimaanlage vorhanden ist, wäre eben die Einbindung dieser in ein Gesamtkonzept sinnvoll. Deshalb smartes Thermostat. Die solare Aufheizung durch die Fenster hat übrigens einen enormen Effekt, tritt aber meist erst zu spät ein.
Timo N. schrieb: > Das würde mich auch interessieren, ob das in der Praxis einen großen > Vorteil bringt. Eigentlich dachte ich, das 2-Punktregelung mit > entsprechender vorhandener Hysterese bei FBH vollkommen ausreichend ist. Ja. Wir haben die Thermostate die für das ESP-Projekt verwendet werden im Original daheim. Hysterese auf minimal 0,5K einstellbar. Zieltemperatur 21°C. FBH läuft, heizt Boden voll auf, bei 21,5°C schaltet das Thermostat ab, in der FBH ist aber deutlich wärmeres Wasser => FBH heizt ewig nach, da gingen dann bei mir auch schonmal plötzlich 23° in der Bude. Irgendwann kühlt der Boden ab, der Raum kühlt ab, bei 20,5°C schaltet das Thermostat ein heizt erstmal den Boden auf was ewig dauert, da hatte ich dann plötzlich auch mal 19,*irgendwas* Grad im Raum. War eine sehr unangenehme Spreizung. Dazu kommt, dass es Haushaltsmitglieder gibt, die diesen Schwankungen entgegnen, in dem sie immer am Thermostat rumdrehen und damit alles schlimmer machen. Haushaltsmitglieder die das Thermostat auch mal auf 25°C stellen, weil dann heizt der Raum natürlich schneller auf. Mit der PWM-Regelung ist zwar jetzt der Boden gefühlt deutlich kühler, die Raumtemperatur aber auch deutlich stabiler und angenehmer. Christian B. schrieb: > Die Idee dahinter ist, dass man die Ventile linear stellt und somit > praktisch einen PID Regler bauen kann. Das PRoblem ist: Die allermeisten > Ventile sind aber auf zu Teile. Selbst wenn man dort mechanisch langsam > den Stift verfährt, so ist der relevante Bereich zwischen voll auf und > voll zu nur auf wenige zehntel mm begrenzt, jedenfalls ist es bei mir > so. Das braucht dann schon sehr gute Mechanik oder du musst die Ventile > samt sitz komplett austauschen, gegen welche, die das können und die in > deinen HKV passen. Das stimmt nicht. Der Trick ist, dass man eine sehr lange Periode verwendet. Bei meinem Thermostat sind das 20min. Den Mittelwert bildet dann der Estrich.
Timo N. schrieb: > Hydraulischer Abgleich wurde nach Einzelraumheizlastberechnung gemacht > und Tacosetter eingebaut, damit man Durchfluss sehen und einstellen > kann. Änderung (Vergrößerung) des Volumenstroms bringt wie zu erwarten > war aber nichts für den Raum. Es wurde deshalb nicht schneller > warm/Spreizung von Heizkreis des Raums war identisch zu den anderen (ca. > 5K). Das kann nicht sein. Je höher der Flow, desto geringer wird die Spreizung in einem Heizkreis und umgekehrt. Allerdings dauert die Änderung, je nach Länge der Rohre und Flowrate einige Minuten (1). Anbei siehst du die Temperaturverläufe meiner Heizungsanlage inkl der dazugehörigen Raumtemperaturen, so sie mit entsprechenden Messgeräten ausgerüstet sind. Je höher die Flowrate (also je geringer die Spreizung) desto wärmer wird der Raum. Umgedreht ist es genauso, je geringer die Flowrate, desto höher die Spreizung und desto kälter ist der Raum. Das hängt natürlich auch von der gesamtflowgeschwindigkeit ab, Weshalb auch die Umwälzpumpe hier einen wichtigen Beitrag leistet. Stellt diese zu wenig Druck zur Verfügung, genügt die Wärmeenergie im Wasser nicht mehr, um die Räume warm zu halten -> sie kühlen aus. Ist der Druck zu hoch, vernichtest du unnötig Energie in der Pumpe. Deshalb versuche ich, diese so gering wie möglich einzustellen. Aktuell ist sie auf Stufe 2 von 3 bei konstanter Drehzahl gestellt. Matthias S. schrieb: > Das stimmt nicht. > Der Trick ist, dass man eine sehr lange Periode verwendet. Bei meinem > Thermostat sind das 20min. Den Mittelwert bildet dann der Estrich. ok, dann lag ich hier falsch. Es gibt aber auch Ventile, die linear stellen können. Aktuelle Aussentemperatur -5,1°C (1): was ich vergessen habe: Die Heizungsanlage ist eine hydraulische Parallelschaltung. Wenn du an einem die Flowrate massiv änderst, hat das automatisch Auswirkungen auf die anderen Heizkreise. Du kannst dir vorstellen, dass das Einstellen von 20 Heizkreisen nicht in 2 Tagen erledigt ist. Tatsächlich habe ich da über einen Monat dran gebastelt, wenn man die Irrgänge wegen defekter Bauteile wegrechnet, ansonsten ist nochmal ein Monat mehr dafür drauf gegangen. Aber es lohnt sich. Bei -5°C hab ich nun, inkl. Warmwasser heute einen COP von 2,8. d.h. mit 23kWh Strom habe ich 42kWh wärme aus der Umwelt ins Haus gepumpt, wo insgesamt 65,3kWh angekommen sind. Das Beheizen des Hauses hat mich somit heute 6,30Euro gekostet bis hierher. eine Gasheizung hätte bei 11cent pro kWh und 90% Effizienz 6,53Euro gekostet. Wenn die Wärmepumpe schon bei Frost günstiger zu betreiben ist als die Gasheizung, wird das natürlich bei Milderen Temperaturen erst recht deutlich besser. Ich bin zufrieden.
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Hallo Timo, nachdem dein Thread in Nebendiskussionen abgerutscht ist, mein Vorschlag zu smarten Thermostaten: Ich habe in allen Zimmern den Meross MTS2000 eingebaut. Smart über WLAN, jeder Tag und Stunde einzeln programmierbar, ext. Sensor, eigene Meross App, in HomeKit integrierbar. Rücklesen des Temperaturverlaufes zu Regleroptimierung möglich (ich weiß, dass ich da mehr die Temperatur der Wand messe als die des Raumes :-), ca. 45€. Wechselkontakt mit bestimmten Hardwarestand; ich habe vier Geräte mit Wechsler und zwei nur mit Schließer. Mit einem offenem Protokoll kann er aber nicht dienen. Tipp wäre noch ein KNX Taster, die haben meist einen Temperatursensor mit an Bord. Musst dann halt die Regelung in KNX bauen. Jürgen
Christian B. schrieb: > Das kann nicht sein. Je höher der Flow, desto geringer wird die > Spreizung in einem Heizkreis und umgekehrt. Ja, müsste so sein. Nur höherer Flow heißt nicht gleich mehr Wärme, da die Heizschlaufen im jeweiligen Zimmer es nicht hergeben. Ich hätte vermutlich die VL/RL-Temperaturen des Heizkreises dieses Zimmers bei Änderung des Flows länger beobachten müssen oder die Messung war einfach nicht so genau, weil sich die Heizkreise im HKV des OG gegenseitig beeinflusst haben. Christian B. schrieb: > Anbei > siehst du die Temperaturverläufe meiner Heizungsanlage inkl der > dazugehörigen Raumtemperaturen, so sie mit entsprechenden Messgeräten > ausgerüstet sind. Stark, hast du da eine selbstgebaute Lösung verwendet oder was fertiges. Für jeden Heizkreis 2 Temperatursensoren DS18B20 oder PT100/PT1000? Christian B. schrieb: > Das hängt natürlich > auch von der gesamtflowgeschwindigkeit ab, Weshalb auch die Umwälzpumpe > hier einen wichtigen Beitrag leistet. Also ich sehe im OG, dass auf aktueller Differenzdruckeinstellung der HK-Pumpe noch ein bestimmter Durchfluss erreicht wird. Auf jeden Fall der, der für das Erreichen der Laut Heizlastberechnung geforderten Durchflussraten gefordert wird. Ich denke, dass ich die Pumpe noch etwas zurückdrehen werde, da bei voller Leistung da ca. 70-80W verbraten werden und selbst mit aktueller Leistung sie um die 50-60W braucht. Eventuell gar nicht notwendig. 50-60W über ca. 5500 Heizstunden = 330 kWh. Macht beim Gesamtverbraucht der WP unerwartet viel aus. Christian B. schrieb: > was ich vergessen habe: Die Heizungsanlage ist eine hydraulische > Parallelschaltung. Wenn du an einem die Flowrate massiv änderst, hat das > automatisch Auswirkungen auf die anderen Heizkreise. Ah ja, das stimmt natürlich. Hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Christian B. schrieb: > Du kannst dir > vorstellen, dass das Einstellen von 20 Heizkreisen nicht in 2 Tagen > erledigt ist. Tatsächlich habe ich da über einen Monat dran gebastelt, > wenn man die Irrgänge wegen defekter Bauteile wegrechnet, ansonsten ist > nochmal ein Monat mehr dafür drauf gegangen. Das kann ich mir gut vorstellen. Wenn man sich einmal mit seiner Heizung beschäftigt, dann kommt man aus dem Loch nicht mehr raus und möchte immer weiter ins Detail gehen und alles verstehen. Christian B. schrieb: > Bei > -5°C hab ich nun, inkl. Warmwasser heute einen COP von 2,8. d.h. mit > 23kWh Strom habe ich 42kWh wärme aus der Umwelt ins Haus gepumpt, wo > insgesamt 65,3kWh angekommen sind. Wegen der fehlenden Dämmung steht hier eine eine von diesen ganz effizienten Teilen. . Bei -8.5°C heute in der Nacht hatte sie noch einen COP von 3,1. 3kW rein, 9,3kW raus. Allerdings ist das nur die reine Kompressorleistung und Momentaufnahme. Lüfter, Heizkreispumpe, Ladepumpe, Regelung mitgezählt, kommt noch mal ca. 100W drauf. Wobei dieser Anteil leistungsunabhängig ist und bei niedriger thermischer Leistung mehr ausmacht. Bis jetzt sind im Januar fast 1200 kWh verbraucht worden und 300 kWh bezogen worden. Mit Monatsarbeitszahl ca. 4 für den kältesten Monat bis jetzt nicht schlecht. Für diesen gesamten Winter aber September ca. 5. Ich hab den Eindruck der Winter war einer der kältesten der vergangenen 10 Jahre. Schlecht für den Vergleich mit der Gasheizung, die vorher drin war. Bei gutem Dämmstandard lohnt sich natürlich eine Hocheffzienz-WP nicht. Jedenfalls noch nicht.
Jürgen F. schrieb: > Ich habe in allen Zimmern den Meross MTS2000 eingebaut. Hallo Jürgen, danke für deinen Input. Die Meross hatte ich auch gesehen. Da hatte ich aber was mit WLAN-Problemen gelesen gerade mit Fritzbox (nicht tiefer reingelesen). Ist da was dran? Wenn die aber kein offenes Protokoll hätten, dann lohnt sich das für mich nicht. Ich möchte das schon in meinem HA haben und die Werte auch aufzeichnen können. Nur mit Werteverlauf lassen sich Wert interpretieren und gut vergleichen. Das mache ich mit InfluxDB/Grafana. Laut dieser HACS-Integration hier: https://github.com/krahabb/meross_lan sollen die aber integrierbar sein und damit auch "offenes Protokoll" oder nicht?!? Das hier müsste doch dann gehen: https://www.amazon.de/Heizungsthermostat-Raumthermostat-Fu%C3%9Fbodenheizung-Intelligente-Wandthermostat/dp/B0DSJ5G6L3 oder muss es eins mit "Matter" sein? KNX kommt mir nicht rein. ich finde das mit der Lizenz für ETS ne Frechheit. Da bräuchte man noch nen Buskoppler und entsprechende Leitung. Alles nicht vorhanden.
Hallo Timo, > > Da hatte ich > aber was mit WLAN-Problemen gelesen gerade mit Fritzbox (nicht tiefer > reingelesen). Ist da was dran? Über die WLAN Probleme kann ich nicht klagen, alle 6 Geräte laufen seit zwei Jahren problemlos an der Fritzbox mit der Meross-App und auch mit Mac-Home. > Wenn die aber kein offenes Protokoll hätten, dann lohnt sich das für > mich nicht. Ich möchte das schon in meinem HA haben und die Werte auch > aufzeichnen können. Nur mit Werteverlauf lassen sich Wert interpretieren > und gut vergleichen. Das mache ich mit InfluxDB/Grafana. > Laut dieser HACS-Integration hier: https://github.com/krahabb/meross_lan > sollen die aber integrierbar sein und damit auch "offenes Protokoll" > oder nicht?!? Von einem offenen Protokoll weiß ich nichts. Da müsse es ja auch Dokumentation geben. Von dem Projekt „Meross LAN“ habe ich noch nichts gehört, auch nicht von einer MQTT Integration. Der „Verlauf der Heizung“ sieht z.B. so aus: Zum Bestimmen der Zeitkonstanten (Abkühlen/Aufheizen) reicht es. > Das hier müsste doch dann gehen: > https://www.amazon.de/Heizungsthermostat-Raumthermostat-Fu%C3%9Fbodenheizung-Intelligente-Wandthermostat/dp/B0DSJ5G6L3 Der MTS205B scheint ein Nachfolger zu meinen MTS200 zu sein. Sieht optisch jedenfalls gleich aus. Jürgen
Timo N. schrieb: > Stark, hast du da eine selbstgebaute Lösung verwendet oder was fertiges. > Für jeden Heizkreis 2 Temperatursensoren DS18B20 oder PT100/PT1000? an jedem Heizkreis 2 DS18B20. Maximal 18 Stück pro Etage. ich kann sagen, 18 Stück gehen noch an einem ESP32 Portpin :) Braucht halt nur in der Zuordnung viel Zeit. (Sensor anschließen, UIN auslesen, Sensor zuordnen, nächsten Sensor anschließen...) Timo N. schrieb: > Bis jetzt sind im Januar fast 1200 kWh > verbraucht worden und 300 kWh bezogen worden. Mit Monatsarbeitszahl ca. > 4 für den kältesten Monat bis jetzt nicht schlecht. Das stimmt, ist aber dennoch sehr ordentlich. Bei mir ist der Gesamt COP im Januar nur wenig unter 3. Ich hab 492kWh Wärme benötigt und dafür 168kWh Strom gebraucht, 324kWh kamen aus der Luft im Garten dazu. Insgesamt habe ich 255kWh aus dem Netz bezogen und 48kWh selbst produziert. Naja, einmal Autoladen sind halt schnell mal 50kWh... Timo N. schrieb: > Ich hab den Eindruck der Winter war einer der kältesten der vergangenen > 10 Jahre. Schlecht für den Vergleich mit der Gasheizung, die vorher drin > war. Das ist definitiv so. Wir hatten zwischendrin mal 2 Nächte mit -20°C vor 3 oder 4 Jahren, aber der letzte wirklich kalte Winter war 2010. Timo N. schrieb: > Bei gutem Dämmstandard lohnt sich natürlich eine Hocheffzienz-WP nicht. > Jedenfalls noch nicht. Why not? die braucht dann halt weniger Energie. Ist doch ideal.
Jürgen F. schrieb: > problemlos an der Fritzbox mit der Meross-App und auch mit > Mac-Home. Hallo Jürgen, vielen Dank für die Einblicke aus der App. Meross scheint etwas Chinesisches zu sein und bei "App" geht es dann meist über eine Cloud (irgendwo). Das möchte ich weniger aus Datenschutz, als aus Nachhaltigkeitsgründen nicht. Nach 2-3 Jahren wird die App meist nicht mehr weiterentwickelt und nach 5-8 Jahren fliegt dann die App aus dem Appstore oder der Cloud-Dienst wird abgeschaltet. Deshalb achte ich bei meinen Käufen mittlerweile stark darauf, dass es auch lokal funktioniert. Was aber bei diesem Thermostat gehen soll. Jürgen F. schrieb: > Von einem offenen Protokoll weiß ich nichts. Da müsse es ja auch > Dokumentation geben. Oft gibt es die nicht, aber über Reverse-Engineering wird von netten Menschen herausgefunden, dass Industrie-Standardprotokolle (MQTT, etc) verwendet werden und die entsprechenden Befehle entschlüsselt, um die Geräte auch anders anzusteuern/auszulesen. Kann auch hier der Fall sein. Teilweise müssen aber auch HA-Integrationen auf den Cloud-Dienst des Herstellers setzen, wenn ein lokaler Zugriff nicht möglich ist. Jürgen F. schrieb: > Der MTS205B scheint ein Nachfolger zu meinen MTS200 zu sein. Sieht > optisch jedenfalls gleich aus. Die neuste Version scheint MTS215B mit Matter-Unterstützung zu sein. Dafür aber auch wieder etwas teurer. Aus der Doku geht leider nicht hervor, wie dieses Thermostat regelt. Also ob es Zweipunkt-Regler verwendet oder einen PI-Regler mit PWM verwendet. Da keine Regler-Parameter vorgegeben werden können und die Anleitung sehr dürftig, denke ich Zweipunkt. Auch, weil man hier scheinbar eine Totzone programmieren kann. Anleitung Meross MTS215B: https://d386u2e9lj99mt.cloudfront.net/public/staticfile/1750322978443/453684.pdf Christian B. schrieb: > an jedem Heizkreis 2 DS18B20. Maximal 18 Stück pro Etage. ich kann > sagen, 18 Stück gehen noch an einem ESP32 Portpin :) Oha. So viele DS18B20s an einem ESP32. Wusste nicht, dass das geht. Die DS18B20s haben halt "nur" eine Genauigkeit von +-0,5K bei Original-Maxim. Wenn es asiatische Abklatsche sind, dann wahrscheinlich eher darüber. Dann kommt man halt schon in den Bereich, wo man sich fragt, ob es was bringt. Christian B. schrieb: > Das stimmt, ist aber dennoch sehr ordentlich. Ja, ist halt kein EnEV-Haus. Fenster und Dach sind einigermaßen ok, aber der Energieverbrauch ist schon hoch. Christian B. schrieb: > Why not? die braucht dann halt weniger Energie. Ist doch ideal. Naja weil die (Hocheffizienz-WPs) meist in höheren Leistungs-Stufen angeboten werden und damit teurer sind. Wenn dein Jahresenergieverbrauch (Heizen+WW) nur im Bereich von 10MWh_thermisch liegt, dann lohnt es sich möglicherweise nicht für die WP viel hinzulegen. Ist aber immer ne Einzelfallentscheidung.
Timo N. schrieb: > Die DS18B20s haben halt "nur" eine Genauigkeit von +-0,5K bei > Original-Maxim. Wenn es asiatische Abklatsche sind, dann wahrscheinlich > eher darüber. Zum Trend aufzeichnen und erkennen sollte es reichen. Ggf. im Vorfeld miteinander abgleichen und die Werte erst korrigieren bevor sie gespeichert werden.
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Timo N. schrieb: > Oha. So viele DS18B20s an einem ESP32. Wusste nicht, dass das geht. > Die DS18B20s haben halt "nur" eine Genauigkeit von +-0,5K bei > Original-Maxim. Wenn es asiatische Abklatsche sind, dann wahrscheinlich > eher darüber. > Dann kommt man halt schon in den Bereich, wo man sich fragt, ob es was > bringt. Das spielt bei einer Heizung tatsächlich keine wirkliche Rolle. Auch nicht, dass ich sie außen angelegt habe, was natürlich das Messergebnis ebenfalls verfälscht. Und wie man an den Verläufen der VL temperaturen sieht, liegen die alle im Bereich +/- 0,2°C. Da ich am Ende auf plus minus 2°C an den Rückläufen eingestellt habe, passt das so schon. Die Wärmepumpe ist jedenfalls damit sehr zufrieden und belohnt mich mit COP Werten um die 3 bei leichtem Frost. Heute Nacht wird es spannend, da sollen es minus 12°C werden, mal sehen, ob sie das noch hin bekommt ohne Heizstab. Was die Menge angeht: ich war mir auch nicht sicher, man liest so vieles Unterschiedliches, von 10-16 war alles dabei. Ich dachte mir dann: ich hab nur sehr kurze Kabel (max 50cm, die ich auch noch auf 30 reduzieren könnte) ich versuch es einfach. wäre es nicht gegangen, nunja, dann hätte ich halt einen 2. Pin nehmen müssen oder, wenn das auch nicht geht /aber der ESP32 sollte potent genug sein) einen 2., die kosten ja nichts.
Christian B. schrieb: > Ich dachte mir dann: ich > hab nur sehr kurze Kabel (max 50cm, die ich auch noch auf 30 reduzieren > könnte) kurze Frage: Meinst Du die Kabellänge für den Anschluss der DS18B20 ?
Wolle G. schrieb: > kurze Frage: Meinst Du die Kabellänge für den Anschluss der DS18B20 ? ja, natürlich. Da meine Heizkreisverteiler nicht so groß sind, reichen mir da 30cm Anschlussleitungen.
Christian B. schrieb: > ja, natürlich. Da meine Heizkreisverteiler nicht so groß sind, reichen > mir da 30cm Anschlussleitungen. Alles klar. Bei meiner Frage dachte ich, dass Du die Leitungen extra kurz gehalten hast, um evtl. Übertragungsfehler zu vermeiden. Bei uns in der Heizstation beträgt die Anschlusslänge von 8St. DS18B20 je 10m. (läuft zwischenzeitlich >15 Jahre störungsfrei, Abtastrate 8s, Speicherung der Messwerte für eine Auswertung auf SD-Karte)
Christian B. schrieb: > Das spielt bei einer Heizung tatsächlich keine wirkliche Rolle. Tatsächlich haben die original Maxim Dallas DS18B20 im Bereich 25-45°C laut Datenblatt eher nen Fehler von +0.1K bis -0.4K. Ist also nicht ganz so schlimm und ja, für nen Trend reichts. Habt ihr die gekapselten genommen oder einfach die TO-92-Dinger mit Wärmeleitpaste an die Rohre geklemmt? Ich sehe gerade, dass man bei den Shelly Plus Addon auch bis zu 5x DS18B20 anschließen kann. 10-12 wären zwar besser, für Heizkreisverteiler. Aber mit nem Shelly 1 Gen3 + Shelly Plus Addon für zusammen um die 20€ und ein paar DS18B20 lässt sich dann in nem Heizkreisverteiler relativ easy ohne großen Aufwand nen Temperaturmonitoring von 2 1/2 Heizkreise bewerkstelligen. Sogar mit Schaltfunktion.
Ich hab die gekapselten genommen. Ans Rohr angelegt, mit 3 Lagen Alu Folie umwickelt und mit einem Kabelbinder fixiert. Das reicht vollkommen aus. Timo N. schrieb: > Tatsächlich haben die original Maxim Dallas DS18B20 im Bereich 25-45°C > laut Datenblatt eher nen Fehler von +0.1K bis -0.4K. Ist also nicht ganz > so schlimm und ja, für nen Trend reichts. Das könnte gut hin kommen, die Temperaturen unterscheiden sich bei mir nur in der Nachkommastelle. (man hat das im Sommer gesehen, wenn die Heizung aus ist. Möglicherweise mache ich nächsten Sommer mal eine Kompensation des Fehlers bei 23°C, wenn alles aus ist.) Aber eigentlich bin ich froh, endlich fertig zu sein mit der Anlage und werde sie nun einfach laufen lassen. Wolle G. schrieb: > Bei meiner Frage dachte ich, dass Du die Leitungen extra kurz gehalten > hast, um evtl. Übertragungsfehler zu vermeiden. Das war meine Intention, ja. Die Sensoren kamen mit 50cm Kabel. im EG Verteiler hab ich sie um 20cm gekürzt. Abtastfrequenz weiß ich gar nicht, aber ich frage die Sensorwerte nur einmal pro Minute ab. Das ist oft genug.
Bei mir läuft die FBH um 4 Uhr los so das um 8 Uhr wieder 20 bis 21 Grad sind. Wenn die RL Temperatur den von der Aussentemperatur abgeleiteten Wert hat geht die Heizun aus und die Temperatur ist ab 21 Uhr wieder bei unter 20 Grad. Die FBH hat eine Masse von ca 5 Tonnen.
Rüdiger B. schrieb: > Bei mir läuft die FBH um 4 Uhr los so das um 8 Uhr wieder 20 bis 21 Grad > sind. wenn man mit Gas, Öl oder Pellets heizt, kann man das so machen. Mit einer Wärmepumpe würde ich das nicht tun. Da ist es normalerweise besser, durchzuheizen, da man so eine konstante, niedrigere VL Temperatur braucht, was signifikanten Einfluss auf den COP der Wärmepumpe hat. Hast du mal mit Verbrauchswerten geschaut, ob das mit der Nachtabsenkung besser ist oder schlechter?
Christian B. schrieb: > Aber eigentlich > bin ich froh, endlich fertig zu sein mit der Anlage und werde sie nun > einfach laufen lassen. Kann ich gut verstehen. Irgendwann ist Schluss mit optimieren. Christian B. schrieb: > wenn man mit Gas, Öl oder Pellets heizt, kann man das so machen. Mit > einer Wärmepumpe würde ich das nicht tun. Da ist es normalerweise > besser, durchzuheizen, Bei uns ist es auch so, dass ich anfangs noch abends/nachts von 18 - 4 Uhr oder so die WP im Absenkbetrieb hatte, mit 2K weniger. Das WW habe ich auch nur morgens von 6 bis 11 Uhr auf Normalbetrieb und sonst im Absenkbetrieb mit 7K weniger. Das war aber keine gute Idee, weil morgens zum Aufheizen dann die WP nicht zur Verfügung steht und WW aufheizt, obwohl schon geduscht wurde. Ich hab das Ganze so weit zurückgeschraubt, dass nur noch zwischen 18-24Uhr Absenkbetrieb mit 1K weniger ist und einmal mittags (PV) und nachts um 2 Uhr WW erzeugt wird. Der WW-Speicher ist groß genug, dass es für alle Personen reicht zu duschen. Die 1K Unterschied Absenkung machen in in den 6h vermutlich nicht viel aus, aber sorgen dafür, dass in der Zeit (größter Stromverbrauch im öffentlichen Netz) weniger aus dem Netz bezogen wird und die WW etwas leiser ist. Das ist eher als Versuch um eventuell zukünftig mit Hilfe eines Batteriespeichers / dynamischen Netzpreisen und Strompreisen die teure Phase abends zu überbrücken. Lohnt sich aber aktuell noch nicht so wirklich, da die Stromnebenkosten/Steuern den Preis noch zu teuer machen im Vergleich zum Neukundenpreis bei Tarifen mit festem Arbeitspreis. Da lohnt sich das mit dem Wirkungsgrad des Akkus einfach nicht.
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