Moin es ist jetzt schon eine geraume Zeit her das ich etwas größeres auf eine Platine bannen wollte. Jetzt habe ich so ein Bastelprojekt bei dem ich gerne die alten Käfer in Löcher stecken würde und dann löten. Leider gibt es die meisten ICs nur noch als SMD und dann noch so klein, das ich das löten aufgeben muss. Ich behelfe mir mit Breakout Boards die ich dann auf die Platine mit Stiftleisten anschließe. Jetzt ist der Platz leider begrenzt, was auch sonst, und meine Methode kommt an ihre grenzen. Ich würde mir ja gerne so eine Platine herstellen lassen, habe aber die Befürchtung, das die Rev 1 in die Hose geht. Und auftrennen und um löten auf so einem Ding möchte ich dann auch nicht. Ich habe ein Testboard das bist jetzt funktioniert, aber einige Erweiterungen braucht. KiCad mit Schaltplan und PCB sind jetzt nicht das Problem wenn ich weiß das alles läuft. Ich kann leider keine beliebige Größe von Lochraster Platten verwenden. Und Türmchen bauen, würde gehen (I2C), finde ich jetzt nicht so doll. Wie macht ihr sowas ? Grüße Hajo (Ist ein HAT Modul für ein 7 Zoll Display von Waveshare, auf dem die ganze Sensoric sitzt.)
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Hajo H. schrieb: > Wie macht ihr sowas ? SMD löten, üblicherweise unterm Mikroskop. Wenn's sein muss, bis 0201 hinab. Normalerweise aber eher 0603. Bei QFN und dergleichen vorzugsweise mit Schablone und Lötpaste. Nur, weil du gefragt hast. :-)
Hajo H. schrieb: > habe aber die Befürchtung, das die Rev 1 in die Hose geht "Plan to throw one away." (Fred P. Brooks in "The Mythical Man-Month") Das ist ab einer gewissen Komplexität schlicht der Preis, den man für sein Projekt bezahlen muss, wenn man sich auf Neuland wagt. Plane reichlich Diagnoseports und Auftrennstellen in der ersten Version ein. Die üblichen Verdächtigen, um so viel wie möglich vorab auszuprobieren (Breakout-Boards, Lochraster, Breadboards), hast Du ja schon genannt. Breakout-Boards, die nicht nur einzelne Käfer aufnehmen, sondern bereits kleine Baugruppen, helfen auch, Platz zu sparen und trotzdem flexibel zu sein. my2ct (re)
> SMD löten, üblicherweise unterm Mikroskop. Wenn's sein muss, bis 0201 > hinab. Normalerweise aber eher 0603. Sehe ich genauso. 0603 ist der Sweetspot. Loete ich lieber wie bedrahtet und ziehe ziehe jederzeit bedrahtet vor. Alles was kleiner ist geht auch noch, braucht aber dann etwas mehr Sorgfalt/Zeit. Und ja, ein Mikroskop ist hilfreich. Da muss man einfach mal 300Euro in die Hand nehmen. Dafuer sind Bauteile dann viel billiger. Vanye
Re schrieb: > Die üblichen Verdächtigen, um so viel wie möglich vorab auszuprobieren > (Breakout-Boards, Lochraster, Breadboards), hast Du ja schon genannt. Das hört sich nach 90er Jahre an. Selbst im Hobbybereich guckt man sich das Verhalten von Schaltungsteilen inzwischen auch in der Simulation an, z.B. mit LTSpice.
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Hajo H. schrieb: > und meine Methode kommt an ihre grenzen Das ist die Gelegenheit, etwas Neues zu lernen und sich weiter zu entwickeln! Hajo H. schrieb: > Und auftrennen und > um löten auf so einem Ding möchte ich dann auch nicht Falscher Ansatz. Genau dadurch lernst du, worauf du achten musst und lernst auch, was geht und was nicht geht bei der Leiterplattenherstellung und auch das Legen von Drahtbrücken und Auftrennen von Leiterbahnen ist eine Fähigkeit, die man haben sollte. Wenn du von vorn herein Angst hast, etwas falsch zu machen, wirst du nie damit anfangen, etwas Neues zu wagen und das wäre sehr schade. Hajo H. schrieb: > Ich würde mir ja gerne so eine Platine herstellen lassen, habe > aber die Befürchtung, das die Rev 1 in die Hose geht. Bestell die Leiterplatte! Und ich kann dir versprechen, dass Fehler, sogar dumme, darauf sein werden. Aber du wirst dabei sehr viel lernen, das dich weiter bringt und du wirst besser werden. SOIC/SOT und 0805 für den Anfang lassen sich eigentlich noch sehr gut von Hand löten. Feines Zinn, Flussmittel und ab dafür. Und notfalls mit Entlötlitze drüber und es sieht aus, wie maschinell bestückt. Besorg dir aus China ein paar Übungsboards und versuch, ein Gefühl für SMD zu bekommen. Dann musst du nicht auf deinem Gesellenstück üben. Hajo H. schrieb: > Wie macht ihr sowas ? Jahrelange Übung. Als Hardwarentwickler hab ich meine Prototypen eigentlich immer selber von Hand bestückt. Sieht anfangs Scheiße aus, aber die Lernkurve ist steil und es wird schnell besser. Mittlerweile gehen auch BGAs "von Hand" (mit Heißluft oder IR). Für private Projekte standardmäßig 0603 und QFP/SOIC, wenn es nicht anders geht, ist auch QFN eigentlich nie ein Problem. Das exposed Pad lasse ich durch eine Durchkontaktierung erreichbar. Ich habe jetzt aber angefangen, meine eCAD-Bauteilebibliotheken JLC-Kompatibel zu gestalten und ich habe einige Projekte mal testweise bei JLC bestücken lassen - Das macht dann auch irgendwie Spaß, wenn man mal nicht selber löten muss. Also: Trau dich, Fehler zu machen! Du kannst dabei nur gewinnen.
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> Das hört sich nach 90er Jahre an.
Selbst damals hat man schon simuliert. Bloss hiess das damals noch
SwitcherCad. Ich weiss garnicht mehr wo das her kam, aber irgendwann im
letzten drittel der 90er tauchte das ploetzlich im Studium auf.
Oh...und davor hattest du unter Linux das Originalspice, aber das war
noch arbeiten in Emacs und hat wohl nicht jeder gemacht. .-)
Aber das heisst natuerlich nicht das man irgendwann auch mal echte
Bauteile in die Hand nehmen muss oder will...
Vanye
Bei Aliexpress & Co. gibt es "SMD Lötübungsset" - wenn Du noch nie SMD verarbeitet hast,kann ich es Dir nur empfehlen. Ich persönlich verarbeite in der Regel 0805, wenn es nicht anders geht auch 0603. Das ist alles noch mit einer Sehhilfe wie z.B. einer starken Brille, Lupenleuchte etc. noch gut von Hand lötbar. Auch brauchst Du eine gute Lötstation incl. entsprechender Lötspitzen etc. Die Diskussion ob verbleites Zinn oder bleifreies Zinn genutzt werden soll muss jeder selbst entscheiden. Aber auf Grund der niedrigeren Schmelztemperatur und den besseren Lötergebnis würde ich für den Angang das gute, alte und verbleite Sn60Pb40 mit Flussmittel empfehlen (jeder so wie er mag). Mikroskop etc. muss nicht unbedingt sein, es ist aber bei der Überprüfung der Lötstellen von Vorteil. Alles was kleiner ist vermeide ich bei meinen Entwürfen zu verwenden. Schablone, Lötpaste etc. würde ich einen Anfänger nicht empfehlen - das lassische Verfahren wie eine Seite anlöten, ausrichten und dann fertig löten sollte für den Anfang ausreichen. Alles weitere kann u.U. den Anfänger überfordern und schafft nur Frust. Auch weitere Techniken wie z.B. IR Löten, Heißluft usw. ist für einer Anfänger vorerst "too much" und wenn die Grundlagen beherscht werden kann über diese Verfahren nach gedacht werden. Bedrahte Bauteile (R + C) verwende ich schon seit gefühlt > 25 Jahre nicht mehr - kein abwinkeln, ausrichten, abknippsen, festhalten usw. Nur bei "fetten" Leistungshalbleiter - wenn es die nicht in einem anderen Gehäuse geben sollte. Der Vorteil von SMD ist, die Platine wird kleiner und Du sparts damit auch (etwas) Geld. Alles weitere bringt die Zeit und mit genügend üben stellt sich eine gewisse Routine ein und die Ergebnisse werden besser.
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> Der Vorteil von SMD ist, die Platine wird kleiner und Du sparts damit > auch (etwas) Geld. Ich glaub nicht das die Platinengroesse da irgendein Kostenfaktor ist. Aber die Bauteile selber sind preiswerter wenn man sie neu kauft und man kann auch einfach Teile gewinnen wenn man eine Platine mit dem Foen warm macht und die Teile dann mit der Pinzette runter nimmt. Das braucht beim erstenmal auch etwas uebung, aber ist dann auch 100x einfacher und schneller als bei bedrahten Kram. Und auf Flohmaerkten wie Dortmund verkaufen Leute auch oft Produktionsreste und sowas ist heute immer SMD. Da einfach einen Meter irgendeines Transistor, Spannungsregler oder sowas kaufen und man hat die naechsten 20Jahre ausgesorgt. Ich hab so z.B mal fuer 2-3Euro eine Rolle BSP299 gekauft. Das ist jetzt mein Schalttransistor fuer alle Lebenslagen. Notfalls auch zwei parallel. :-D Der naechste Geheimtip zum loeten ist dann eine MHP30. Ein paar kleine Kleckse Loetpaste verteilen. Bauteile drauf legen und einmal kurz antoasten. Stencil kann man sich meistens sparen. Auch keine Angst vor BGA wenn JLCPCB die die Platine macht. Einmal duenn mit fluxer ueber die Platine wischen, BGA drauflegen, auf die MHP30 und das Teil sitzt. Ist einfacher wie DFN. Vanye
Jörg W. schrieb: >> Wie macht ihr sowas ? > > SMD löten, üblicherweise unterm Mikroskop. Wenn's sein muss, bis 0201 > hinab. Normalerweise aber eher 0603. Hast du echt schon mal 0201 gelötet? Respekt! https://youtu.be/P72U2yHWKSk?si=LhnakCI04z7USTrp
Falk B. schrieb: > Hast du echt schon mal 0201 gelötet? Respekt! Ich kenne eine, die lötet 01005 manuell.
Hajo H. schrieb: > Wie macht ihr sowas ? Ich nehme die für Einzelstücke in Handfertigung geeignete Gehäusevariante des Chip und wenn der Hersteller die nicht anbietet und ich trotzdem den Chip nutzen will ein Breakout Board, damit kann man dann auch auf dem Steckbrett Probeschaltungen aufbauen. Sollte das alles nicht gehen, entwerfe ich selber ein Breakout Board und lasse es bestücken. Für einfache IC (SO16 oder so) habe ich leere Breakout boards und löte die Teile manuell drauf, bei BGA aber nicht. Ist Schaltung und Verwendung klar, gibt es aber eine gefertigte Platine, und wenn jlcpcb nicht drauflöten kann was drauf soll, löte ich das halt selber auf. Dann nehm ich 0805 und 1.27mm Raster. Man muss sich das Leben nicht unnötig schwer machen. Wer das Hobby ernsthafter betreibt, kann sich ja eine Pick&Place Bestückungsmaschine zulegen, wobei man da eine mit Dispenser, damit man keine SMD Schablonen braucht, und mit Selektivlöten (Heissluft oder Laser) vorziehen sollte. Und wer das professionell betreibt hat das Geld sowieso. Extrem kleine Module, wie Handy oder USB Sticks, musste ich noch nicht selber bauen. Meist ist genug Platz.
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Einen lieben Dank an alle. Ich hatte mir so was ja schon fast gedacht, hoffte aber auf eine Speziallösung wie damals Speedwire. Aber OK. Dann eben SMD löten. Habe mir gleich mal zwei kleine YouTubes rein gezogen. Hier noch ein paar Fragen : Reicht für bis 0603 eine Lupe/Lupenglas mit Halter ? Lötstation scheint ja nicht so der ausschlaggebende Punkt zu sein. Ich habe hier ein Toolcraft ST-100D. (verschieden Spitzen) Was spricht gegen Flussmittel ohne Säure (No-Clean) ? Wo lass ich meine erste Platine fertigen ? EU oder wie hier erwähnt China. Und jetzt : Wo bekomme ich die ganzen Bauteile her, ich möchte nicht wie im Basar für 10 Teile 8 Händler kontaktieren. Ich habe da null Erfahrung. Bis jetzt hat mein Keller aus den 90er immer noch 70 % der Bauteile geliefert. :-) Habe ich was vergessen ? PS : ( ja so alt bin ich ) Wenn es interessiert : Ich habe ein Wohnmobil, Malibu 640 LE, und ganz ehrlich die Anzeigen sind grottig, völlig ungenau und die Hälfte fehlte. Also habe ich ein WaveShare ESP32 S3 7 Zoll Touch und Walter über RS485 verheiratet. Jetzt kann ich zwei Gasflaschen wiegen, Bordspannungen, Wasserstände (und nicht 25 50 75 100 %), Temperaturen innen außen messen, der BNO055 liefert auf das Android Radio einen Künstlichen Horizont (zum gerade parken). Und ich bekomme jede Menge zusätzliche Infos z.B wie lange die aktuelle Gasflasche bei dem Verbrauch noch hält. Das Ding liefert außerdem einen WLAN Hotspot und kann sich über LTE und WLAN mit dem Netz verbinden. GNSS geht auch also sehe ich noch wo ich gerade bin :-) bzw kann meine Route aufzeichnen. USW Leider kann Walter LTE und GNSS nicht parallel deshalb versuche ich es jetzt mit einem LilyGo SIM7600E -H. mal schauen
H. H. schrieb: >> Hast du echt schon mal 0201 gelötet? Respekt! > > Ich kenne eine, die lötet 01005 manuell. Manuell ist das Eine, aber mit welchen Sehhilfen das andere. Aber ja, es gibt außergewöhlich talentierte Menschen, die schier Unglaubliches können. Feinmotorik und Sehkraft. Bei beidem bin ich eher am unteren Ende es Mittelfelds angesiedelt, Tendenz fallend 8-0
Hajo H. schrieb: > Reicht für bis 0603 eine Lupe/Lupenglas mit Halter ? Wenn man noch gute Augen hat, braucht man keine Sehhilfe. Wenn doch, dann eine passende Kopflupe oder Nahbrille. > Lötstation scheint ja nicht so der ausschlaggebende Punkt zu sein. Braucht man nicht zwingend. Geht auch mit 08/15 Lötkolben. Die Spitze ist deutlich wichtiger. >> habe hier ein Toolcraft ST-100D. (verschieden Spitzen) > Was spricht gegen Flussmittel ohne Säure (No-Clean) ? Ist OK, im Zweifelsfall geht aber auch old school Kolophonium. Flußmittelgel ist aber heute das Mittel der Wahl, vor allem wenn man ICs löten will. > Wo lass ich meine erste Platine fertigen ? EU oder wie hier erwähnt > China. Vollkommen egal. Nimm das, wovon du glaubt, damit die Welt zu retten. ;-) > Und jetzt : Wo bekomme ich die ganzen Bauteile her, ich möchte nicht wie > im Basar für 10 Teile 8 Händler kontaktieren. Ich habe da null > Erfahrung. Reichelt, Digikey & Co. Gibt genug Online-Shops mit breitem Sortiment. SMD Löten
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Hajo H. schrieb: > Reicht für bis 0603 eine Lupe/Lupenglas mit Halter ? Das liegt ein bisschen an dir. Ich löte es nur mit Pinzette, ohne optische Vergrößerung. Aber eine Lupe wird sicherlich hilfreich und ausreichend sein. Hajo H. schrieb: > Was spricht gegen Flussmittel ohne Säure (No-Clean) ? Rein gar nichts - Im Gegenteil! Ich nutze FL22 von Edsyn. Hinterher solltest du aber trotzdem alles mit Isopropanol oder Ethanol reinigen. Das Zeug wird sehr klebrig. Hajo H. schrieb: > Wo lass ich meine erste Platine fertigen ? EU oder wie hier erwähnt > China. Ist eine Glaubenssache. Ich bin persönlich von JLC überzeugt und habe dort schon über 100 verschiedene Designs bestellt über die Jahre. Hajo H. schrieb: > Und jetzt : Wo bekomme ich die ganzen Bauteile her, ich möchte nicht wie > im Basar für 10 Teile 8 Händler kontaktieren. Standardzeug bekommst du vermutlich problemlos bei Reichelt. Mouser, Digikey und Farnell sind da etwas besser sortiert, aber auch etwas spezieller. Bei Mouser hast du erst ab 50€ netto keinen Versand (20€!). Meine Empfehlung, wenn du etwas Zeit hast: LCSC! Die gehören zu JLC und haben vernünftige Preise und eigentlich auch alles Namhafte auf Lager und der Versand ist akzeptabel. Nicht erschrecken: 10 0603-Widerstände können teilweise teurer als ein Reel mit 10'000 Stück sein, das ist normal.
H. H. schrieb: > TME Kann ich nur unterstützen. Die wurden und werden immer besser. OK, es gibt nicht Alles. Ordentlicher Bestellablauf ohne durch irgendwelche Ringe springen zu müssen.Und nach maximal einer Woche ist das Zeug da. Ggf. auch Mouser, aber da ist manchmal das Porto im Weg. Aber flott sind sie mit einem riesen Sortiment. An den TO: Sche**ß auf die Platine wenn Du was falsch gemacht hast. Beim Chinesen für wenig Geld bestellen. JLCPCB oder PCBWay. Klappt entspannt. In der Arbeit ist/war die Platinenfertigung Sache des Bestückers. Aber meiner hat auch beim Chinesen bestellt. Wenn Zeit kritisch ist, dann bei einem Deutschen Broker der aber auch meistens/oft in China fertigen lässt. Z.B. PCBPool. Das kostet aber und für den Hobbyisten eher keine Option. Ich schließ mich der 0603-Fraktion an. Das bekommt man schnell hin. Ich brauch inzwischen eine Lupenbrille, hab aber auch ein Stereomikroskop, das ich kaum benutze. Und gutes Licht! Sehr gutes Licht! Wenn man nicht mehr so gut sieht, noch besseres Licht! Gutes Flussmittel und Blei-Lot, das lässt sich dann auch besser korrigieren/reparieren. Lötübsatz setzt die Hemmschwelle runter. Ich bin aber damals gleich direkt an eine produktive Platine rangegangen (und hatte hier vorher ähnlich "dumme" Fragen gestellt). Und es hat alles sehr gut geklappt! Rückwirkend Danke an die Leute hier! Also: Entspannter Sonntag, schöne Musik und ganz entspannt angehen. Das klappt!
https://www.mikrocontroller.net/articles/Platinenhersteller https://www.mikrocontroller.net/articles/Elektronikversender https://www.mikrocontroller.net/articles/Richtiges_Designen_von_Platinenlayouts
Hier noch eine etwas fortgeschrittene Lötübung: https://www.ehajo.de/products/ise-100-incredible-solder-excercise
Falk B. schrieb: >> SMD löten, üblicherweise unterm Mikroskop. Wenn's sein muss, bis 0201 >> hinab. Normalerweise aber eher 0603. > Hast du echt schon mal 0201 gelötet? Respekt! Einerseits notgedrungen, weil's in der Firma bei irgendwas dran war. 0402 im HF-Ausgangsfilter mit dicken Masse-Anbindungen war hässlicher als mal irgendwo ein paar 0201er im Umfeld eines MEMS-Mikrofons. Andererseits ist es mir inzwischen zweimal passiert, dass die bestellten 0603-100-nF-Kerkos sich bei Ankunft als 0603 metrisch erwiesen haben. :-o Nun, bevor sie weggeschmissen werden, benutze ich die halt auch einfach immer mal mit. 01005 ist mir aber in der Tat noch nicht übern Weg gelaufen. Das größere Problem bei 0201 ist gar nicht so sehr das Löten unter dem Mikroskop, sondern das Bauteil erstmal sicher bis an die Lötstelle zu bekommen. Eine kleine Unachtsamkeit bei der Entnahme aus dem Gurt, und du siehst das Staubkorn nie wieder. :-} Die Dinger können ja auch schon mal durch eine THT-Öffnung der Platine durchfallen.
Jörg W. schrieb: > Das größere Problem bei 0201 ist gar nicht so sehr das Löten unter dem > Mikroskop, sondern das Bauteil erstmal sicher bis an die Lötstelle zu > bekommen. Eine kleine Unachtsamkeit bei der Entnahme aus dem Gurt, und > du siehst das Staubkorn nie wieder. :-} Die Dinger können ja auch schon > mal durch eine THT-Öffnung der Platine durchfallen. Nur mit Staubmaske arbeiten!
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