Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Frage zu DC/DC Konverter Schaltung


von Marco L. (marcol)



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Hallo zusammen,

ich bräuchte mal etwas Input zu der angehängten Schaltung.
Das Ziel ist eine Stabile Ausgangsspannung hinter dem DC/DC Konverter zu 
bekommen.

Die Spannungsquelle VCC2 kann maximal 100mA@5V liefern, daher soll der 
MIC2091 dies Sicherstellen und zusätzlich soll eine Pufferschaltung die 
5V hinter dem DC/DC Konverter stabil halten da dort ein 1Wire Bus 
angeschlossen werden soll.

Macht dies so Sinn oder ist dies alles völliger Murks?
Auch ist der aktuelle DC/DC Konverter nicht optimal da dieser eine der 
hohe Aufnahme im Leerlauf hat und somit die Spannungsquelle oder 
Pufferschaltung unnütz belasten würde. Da die PCB bei JLCPCB (ist 
einfach sehr günstig dort) gefertigt werden soll sind leider auch nur 
begrenzte DC/DC Konverter verfügbar. Eingebaut werden soll dies dann in 
ein REG Gehäuse im Schaltschrank ich muss daher auch etwas auf die Wärme 
achten.


Grüße und Danke

Marco

: Verschoben durch Moderator
von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Das ist völliger Murks, und zwar aus etlichen Gründen.

1. Ein Schaltregler hinter einem Linearregler oder eine niedrig 
dimensionierten Strombegrenzungsschaltung führt zu einererheblichen 
Schwingneigungen. So etwas muss nicht immer schwingen, aber dann wenn 
man es nicht erwartet.

2. Das Überstromverhalten des MIC2091-1 verstärkt auch noch dieses 
Verhalten, da der MIC2019 nach einer Strombegrenzungsdauer von 5-20 ms 
doch den Saft abdreht und einen Neustart versucht. Damit bekommt man 
interessante Impulsgruppen statt einer durchgängigen Schwingung.

3. Laut Datenblatt liegt die Strombegrenzung bei 100-250 mA, also 
oberhalb der Maximalstroms für VCC2

4. Die ganze Schaltung ist eh völlig hinfällig, da U8 bei solch einer 
wirren Beschaltung funktionslos ist. Positiv gesehen kann man auch 
feststellen, dass die Gesamtschaltung wohl nicht schwingen wird.

von Marco L. (marcol)


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Hm,

ok der ursprüngliche Entwurf war so und da wurde mir gesagt dieser wäre 
nicht sehr sinnvoll es wäre besser wenn man es so macht wie im ersten 
Post.

: Bearbeitet durch User
von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Ja, dann mach doch Deinen Scheiß genauso wie von der anderen Person 
vorgeschlagen. Aber anschließend beschwere Dich eben bei genau dieser 
Person und nicht hier, wenn es irgendwelche Probleme gibt. Du bist doch 
offenbar gar nicht hierher gekommen, um wirklich eine Einschätzung zu 
erhalten, sondern einfach nur Deine vorgefertigte Meinung bestätigen zu 
lassen.

von Marco L. (marcol)


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Nein dies war nicht meine Intension, ich hatte mir erhofft hier Tipps zu 
bekommen wie man am beste vor einen DC/DC Wandler eine Schutzschaltung 
realisieren kann. Ich möchte nur verstehen warum beide Entwürfe z.B. 
Mist sind. Ich mache dies halt nur als Hobby und da gibt es nur Google 
oder halt die KI :-(

von Vanye R. (vanye_rijan)


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> 1. Ein Schaltregler hinter einem Linearregler oder eine niedrig
> dimensionierten Strombegrenzungsschaltung führt zu einererheblichen
> Schwingneigungen.

Du meinst alle unsere Schaltregler schwingen wenn wir sie an unserem 
Labornetzteil betreiben? :-D Also nee, das ist zu einfach....

Vanye

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Marco L. schrieb:
> ich bräuchte mal etwas Input zu der angehängten Schaltung.

Das ist keine Schaltung, sondern es sind Schaltungsschnipsel, deren Sinn 
sich dem Nichteingeweihten nicht erschließt. Außerdem sind die Schnipsel 
in einen unmöglichen Format, die Beschriftungen sind zu klein, es ist 
viel zu viel leerer Raum auf den Zeichnungen. Und es heißt Schaltplan, 
nicht Label-Suchspiel. Lern doch erst mal, lesbare Schaltpläne zu 
erstellen.

Im hiesigen Wiki: Schaltplan richtig zeichnen

> Das Ziel ist eine Stabile Ausgangsspannung hinter dem DC/DC Konverter zu
> bekommen.

Welcher DC/DC? Da ist keiner.

> Die Spannungsquelle VCC2 kann maximal 100mA@5V liefern, daher soll der
> MIC2091 dies Sicherstellen

Soll was sicherstellen? Abgesehen davon ist es sinnlos, 5V mit einen 
linearen Spannungsregler auf 5V "stabilisieren" zu wollen.

> und zusätzlich soll eine Pufferschaltung die
> 5V hinter dem DC/DC Konverter stabil halten

Warum glaubst du, daß die Ausgangsspannung eines (welches?) DC/DC 
Wandlers "stabil gehalten" werden müßte?

> Macht dies so Sinn oder ist dies alles völliger Murks?

Es ist vollkommen unverständlich was du erreichen willst. Deswegen kann 
dir auch keiner sagen, ob deine Schaltungsschnipsel Teil einer Lösung 
sein können.

von H. H. (hhinz)


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Axel S. schrieb:
> (welches?) DC/DC
> Wandlers

Er wird den UCC12051 aus seinem allerersten Bildchen meinen.

von Marcel V. (mavin)


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Axel S. schrieb:
> Das ist keine Schaltung, sondern es sind Schaltungsschnipsel, deren Sinn
> sich dem Nichteingeweihten nicht erschließt.

Am Anfang habe ich immer verzweifelt die Spule gesucht, bis ich jetzt 
endlich kapiert habe, dass die Spule in dem UCC12051 mit integriert ist. 
Deswegen ist die typische Bauhöhe des UCC12051 auch mindestens 2,65 mm 
hoch!

Das Bauteil wird in einem Wide-Body-SOIC-Gehäuse (SO-MOD, DVE) mit 16 
Pins geliefert. Die vollständigen Abmessungen des Gehäuses betragen 
typischerweise 10,3 mm (Länge) x 7,5 mm (Breite) x 2,7 mm (Höhe).

von Vanye R. (vanye_rijan)


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> Am Anfang habe ich immer verzweifelt die Spule gesucht, bis ich jetzt
> endlich kapiert habe, dass die Spule in dem UCC12051 mit integriert ist.

Tja, man lernt immer noch mal was neues. :-D

Schau mal hier:

https://product.torexsemi.com/en/series/xcl233

Vanye

von Marco L. (marcol)


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Ich muss mich bei allen entschuldigen, es war nicht meine Absicht euch 
nicht alle Infos zu geben :-(

Also die Anforderung ist folgende:

Wir haben einen KNX BUS und hier dann einen Busankoppler dieser
liefert mehrer Potentiale, unter anderem VCC2 und da halt maximal 
100mA@5V.

Nun war die Idee dies mittels dem isolierte DC/DC Wandler zum machen da 
der Platz in dem 1TE REG Gehäuse beengt ist und 500mW total ausreichen. 
Er muss also nix umwandelt sondern lediglich die 5V primär und GND auf 
der Sekundärseite zu Verfügung stellen, nur halt galvanisch getrennt von 
KNX BUS.
Der MIC2091 (wobei der MIC2090 wohl besser passt bei max 100mA) soll 
dann den Busankoppler vor Überlast und Zerstörung schützen.

Es gibt dann noch einen Isolator (ist im zweiten Bild in den Chipanalog 
integriert für I2c und DI/DO Ports und dieser ist dann primär and VCC1 
(3V) und GND primär und VCC2_iso und GND_iso angeschlossen, die Signale 
dieser Geräte werden dann ebenfalls galvanisch getrennt an einen RP2040 
gesendet. An dem sekundären I2c wird dann eine OneWire Busmaster 
angeschlossen damit man z.B. OneWire Temperatursensoren ins KNX 
einbinden kann. Die Onewire_VCC (5V) versorgen dann die Onewire Sensoren 
mit Saft, daher sollen diese sehr stabil sein.

Es soll sich daher also um ein Geräte handel das OneWire Geräte und 
Digitale Eingänge hat und die Werte davon dann an den KNX leitet.


Hoffe so ist es etwas klarer.

von Marcel V. (mavin)


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Marco L. schrieb:
> Hoffe so ist es etwas klarer.

Welche Eingangsspannungen stehen für den DC-DC Wandler im Schaltschrank 
zur Verfügung?

: Bearbeitet durch User
von Marco L. (marcol)


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Hi,

keine die Spannungen kommen alle aus dem KNX BUS (30V DC aus dem KNX 
Netzteil im Schaltschrank) über den Busankoppler, der DC/DC hat also nur 
die 5V/3V3/GND des Busankopplers zu Verfügung.

: Bearbeitet durch User
von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Vanye R. schrieb:
>> 1. Ein Schaltregler hinter einem Linearregler oder eine niedrig
>> dimensionierten Strombegrenzungsschaltung führt zu einererheblichen
>> Schwingneigungen.
>
> Du meinst alle unsere Schaltregler schwingen wenn wir sie an unserem
> Labornetzteil betreiben? :-D Also nee, das ist zu einfach....

Diese Interpretation ist völliger Schwachsinn. Das ganze schwingt mit 
hoher Wahrscheinlichkeit, wenn die Strombegrenzung zu niedrig 
eingestellt ist.

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