Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Hilfe bei neuer Bastel-Ausrüstung


von Ths S. (motorburner)


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Hallo zusammen,

Ich habe einen kleinen Elektronik-Bastelplatz, hauptsächlich mit älteren 
Geräten ausgestattet, das Ganze möchte ich nun nach und nach ein wenig 
auffrischen.

Als Ersatz für meinen 15W ERSA Feinlötkolben suche ich eine Lötstation 
bis 100€.

Ich löte eigentlich hauptsächlich an alten Röhrenradios, 
Röhrenverstärkern, THT-Platinen und anderen, eher groben 
Elektroniksachen herum, möchte aber zukünftig in das SMD-Löten 
einsteigen. Nichts Wildes, aber so Sachen wie SOT-23 oder SOIC möchte 
ich irgendwann schon mal löten können.

Als Nächstes möchte ich meine beiden Pollin-Labornetzteile (0-30V 0-3A 
und 0-20V 0-2A) abgeben. Ein Bekannter möchte in die Elektronikbastelei 
einsteigen, deshalb bekommt er die Teile.

Aus diesem Grund suche ich ein einstellbares Netzgerät mit min. 2 
galvanisch getrennten Ausgängen bis etwa 200€. 2x 0-30V bei 0-2A wären 
ausreichend, aber gerade mehr Spannung wäre super und auch 0-3A wären 
schön.

Bezüglich Lötstation kam mir die Parkside PHLLS 745 B1 in den Sinn - die 
hat sogar Reflow, dafür leider keine innenbeheizte Spitze. Hat einer von 
euch dazu Erfahrungen? Ist das eventuell irgend ein bekannter Chinaklon?

Bezüglich Netzteil würde das QuatPower LN-3003XIII ins Budget passen.. 
Aber ich habe keine Ahnung, ob das taugt. Für knappe 300€ gäbe es was 
von Siglent - das SPD3303C. Da ist aber fraglich, ob ich mein Budget um 
50% übersteigen möchte bzw ob sich das lohnt.

Gibt es irgendwelche direkten Empfehlungen von euch? Ich brauche keine 
Profigeräte, sondern irgendwas, was für Basteleien ausreichend ist.

Ich hoffe, dass ich alle relevanten Infos geschrieben habe.. Ich möchte 
nicht irgendwie den Eindruck vermitteln, ich würde Salamitaktik 
betreiben.

Danke euch für eure Vorschläge!

: Verschoben durch Moderator
von Andreas M. (elektronenbremser)


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Bald 14 Jahre dabei und dann nicht die richtige Rubrik gefunden!

von Ths S. (motorburner)


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Oh, da ist dann wohl was schief gelaufen. Leider kann ich den Thread 
nicht mehr löschen.

Könnte den bitte einer der Moderatoren verschieben?

von Obelix X. (obelix)


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von Ths S. (motorburner)


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Ich möchte Deinen Vorschlag keinesfalls in Frage stellen, aber hätte ich 
mit einem USB-Lötkolben irgendwelche Vorteile ggü. meines jetzigen ERSA 
Feinlötkolbens?
Ich war bisher der Meinung, eine Lötstation ist so ziemlich die 
Standardausrüstung und ein "must-have".

Es gibt ja auch aus China einige Lötstationen. Gibt es da etwas in 
meiner Preisklasse für meine Vorhaben?

: Bearbeitet durch User
von Georg S. (randy)


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Kaufe die eine Station die für Hakko T12 Spitzen (bzw. Nachbauten) 
geeignet ist. Die Spitzen sind direkt beheizt und kosten als Nachbau nur 
3-4 Euro (die originalen ca 12 Euro). Die Station als No-Name Marke 
liegt unter 100 Euro, eher bei 50-60 (sieh ebay oder Aliexpress).
Ersa und Weller ist viel teurer und nicht unbedingt besser (hab auf 
Arbeit eine WX-2 -> der letzte Dreck.)
JBC ist gut, liegt aber eher bei 300 Euro. Aber die T12 Spitzen sind 
fast genauso gut und als Nachbau viel billiger.

: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Es gibt viele JBC-Klones die wohl preiswert genug sind. Ich kenn mich 
persönl. damit nicht aus, die wurden hier aber oft genug genannt.

Mit den USB-Griffeln kann/könnte ich mich auch nicht anfreunden. Dann 
muss man dazu eine Powerbank haben, die genau im richtigen Moment wieder 
leer ist. Ein Netzschalter geht immer.
Ja, ich hab eine JBC-Station und bin absolut zufrieden damit, aber die 
ist klar ausserhalb Deines Budgets.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Ths S. schrieb:
> Ich war bisher der Meinung, eine Lötstation ist so ziemlich die
> Standardausrüstung und ein "must-have".

Auf jeden Fall.  Schau dir irgendwelche JBC-Clones an, Diskussionen 
darüber gab's schon genug. Bei den Spitzen kannst du, auch wenn sie 
teuer sind, dann halt je nach Geldbeutel lieber die Originale kaufen – 
manche der Nachbauten scheinen da nicht so von Dauer zu sein. Ich habe 
aber selbst noch keine davon probiert und habe auch schon eine 
JBC-Spitze, die nach Jahren nicht mehr benutzbar ist, weil sie kein Zinn 
mehr annimmt. Alles ist endlich.

Zuweilen kann man auch bei Kleinanzeigen Glück haben, eine ältere 
JBC-Station preisgünstig zu bekommen.

Wichtig bei der Lötstation ist, dass sie die Wärme gut an die Lötstelle 
bekommt, dafür muss sie 1) genug Leistung 2) schnell genug nachliefern 
können. Ein ordentliches Standby hilft, die Spitzen zu schonen, wenn sie 
gerade nicht gebraucht werden.

Auch, wenn mit USB-C mehr als nur 5 V / 2 A zur Verfügung stehen, sehe 
ich so einen USB-Lötkolben bestenfalls als Add-On.  (Habe hier selbst 
einen 12/24-V-Mini-Lötkolben, der mir bei einer Boots-Tour schon mal den 
Hintern gerettet hat, weil sich damit das zerfallene Kabel für die 
Heizung flicken ließ.) Kommt noch hinzu, dass eine Lötstation eine 
gewissen mechanische Stabilität haben sollte: die klassischen Stationen 
mit einem Eisenkern-Trafo sind da durchaus von Vorteil.

von Hannes J. (pnuebergang)


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Ths S. schrieb:
> Als Ersatz für meinen 15W ERSA Feinlötkolben suche ich eine Lötstation
> bis 100€.

Also irgendwas aus China.

> Bezüglich Lötstation kam mir die Parkside PHLLS 745 B1 in den Sinn - die
> hat sogar Reflow, dafür leider keine innenbeheizte Spitze.

Kann man meiner Meinung nach machen. Aktuell für gerade mal 35 Euro im 
Angebot, was für eine kombinierte Heißluft-/Lötstation nicht schlecht 
ist. Was direkt aus China importiertes wird nicht preiswerter. Dazu mit 
14 Tage Online-Rückgaberecht und deutscher Garantie/Gewährleitung.

Die nicht innebeheizte Spitze finde ich nicht so schlimm. Etwas 
unbequemer aber kein Weltuntergang. Ohne innebeheizte Spitze kann man in 
Normalfall auch gut löten. Die größte Fehlerquelle ist der Löter, nicht 
die Station :)

Spitzen sehen nach 900M-T aus. Wenn sie es sind, die bekommst du an 
jeder Ecke nachgeworfen. Wichtig, denn nichts ist beschissener als für 
eine funktionierende Station keine Ersatzteile zu bekommen.

> Ist das eventuell irgend ein bekannter Chinaklon?

Mit Sicherheit ist das ein Chinaclone und Made in China. Irgendwas aus 
der "8586"-Ecke. Eine Ausführung im hässlichen grünen Parkside-Design.

Da "8586" und verwandte Stationen Clone von Clonen von Clonen sind kann 
man nach 10 oder 20 Jahren gegenseitigem clonens nichts genaues über den 
Stammbaum sagen. Die 900M-T Spitzen stammen ursprünglich von Hakko, aber 
werden ebenfalls seit x-Jahren gecloned als ob es kein Morgen gibt.

Im Prinzip ist das bewährte, kostenoptimierte Technik, die normalerweise 
funktioniert.

> Als Nächstes möchte ich meine beiden Pollin-Labornetzteile (0-30V 0-3A
> und 0-20V 0-2A) abgeben.

Warum? Also warum abgeben wenn du danach Ersatz mit ähnlichen Daten 
suchst?

Aber gut:

> Bezüglich Netzteil würde das QuatPower LN-3003XIII ins Budget passen..

Sieht nach einem Ningbo Jiuyuan Netzteil aus https://www.nbjiuyuan DOT 
cn/products/view?id=10407&lang=en Linear geregelt. Die Firma ist auch 
als QJE bekannt.

Das es unter anderem Namen verkauft wird ist ganz normal. Ningbo Jiuyuan 
klebt jede Bezeichnung drauf die man wünscht wenn man genug abnimmt.

> Aber ich habe keine Ahnung, ob das taugt.

Es wird's schon tun, die Netzgerätemgibt es seit Jahren. Ist jetzt 
nichts besonderes aber auch nichts schlechtes.

> Für knappe 300€ gäbe es was
> von Siglent - das SPD3303C. Da ist aber fraglich, ob ich mein Budget um
> 50% übersteigen möchte bzw ob sich das lohnt.

Brauchst du die Programmierbarkeit? Brauchst du irgendwas was das 
LN-3003XIII nicht kann? Wenn nicht würde ich's lassen.

Der große Sprung käme erst bei Geräten wie einem Rigol DP832 (500 Euro).

von Obelix X. (obelix)


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Nick schrieb:
> Mit den USB-Griffeln kann/könnte ich mich auch nicht anfreunden. Dann
> muss man dazu eine Powerbank haben, die genau im richtigen Moment wieder
> leer ist. Ein Netzschalter geht immer.

Wer sagt, das eine Powerbank genutzt werden muss? Es gibt USB-PD 
Netzteile.

Ths S. schrieb:
> Ich möchte Deinen Vorschlag keinesfalls in Frage stellen, aber hätte ich
> mit einem USB-Lötkolben irgendwelche Vorteile ggü. meines jetzigen ERSA
> Feinlötkolbens?

In dem Artikel ist auch geschrieben, warum die die Autoren lieber ihren 
USB-Lötkolben verwenden und ihre Lötstation eher selten benutzen.

: Bearbeitet durch User
von Ths S. (motorburner)


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Hallo zusammen,

Georg S. schrieb:
> Kaufe die eine Station die für Hakko T12 Spitzen

Ich habe da die KSGer T12 V3.1 gefunden. Die Vorgängervariante V2.1 war 
wohl nicht geerdet und wäre damit nicht legal zu betreiben, aber bei der 
V3.1 soll es eine Erdung geben. Die Daten der Lötstation scheinen sehr 
gut zu sein:
- automatischer Standby
- einstellbare Kompensation
- kalibrierbar (ob ich das nun brauche, sei mal dahin gestellt)

Die ist aber sehr klein und hat keinen Netztrafo, damit vielleicht als 
stationäre Lötstation etwas ungeeignet, da eventuell zu leicht, oder?

Hannes J. schrieb:
> Warum? Also warum abgeben wenn du danach Ersatz mit ähnlichen Daten
> suchst?

Bei den Netzgeräten sind die Ausgänge geerdet, damit ist keine 
Reihenschaltung notwendig. 48V sind aber schon sinnvoll, deshalb hätte 
ich gerne ein Netzgerät mit min. 2 galvanisch getrennten Ausgängen, die 
ich somit in Reihe schalten könnte.

Hannes J. schrieb:
> Brauchst du die Programmierbarkeit?

Die Programmierbarkeit brauche ich nicht, aber ich würde die Ausgänge 
gerne abschalten können. Das kann das Siglent, aber nicht das QuatPower. 
Vielleicht gibt es noch andere Geräte?

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Jörg W. schrieb:
> Auch, wenn mit USB-C mehr als nur 5 V / 2 A zur Verfügung stehen, sehe
> ich so einen USB-Lötkolben bestenfalls als Add-On.

Es gibt dank USB-PD mittlerweile USB-Lötkolben, die mit C245-Lötspitzen 
arbeiten und das auch in der gleichen Leistungsklasse wie die üblichen 
JBC-Klon-Lötstationen.

Sowas ist schon mehr als nur ein Notbehelf zum Rumklecksen, damit kann 
man schon sehr anständig löten. Allerdings: Ein brauchbarer Lötständer 
und eine automatische Absenkung der Temperatur bei Ablegen des 
Lötkolbens fehlt, und USB-C-Kabel sind selten aus hitzebeständigem 
Silikon und schon gar nicht so flexibel wie die, die man von 
JBC-Lötkolben und deren Klonen kennt.

https://de.aliexpress.com/item/1005007861373640.html

Das Modell T80P verwendet C245-Lötspitzen. Je nach verfügbarem Netzteil 
kann das Ding mit bis zu 100 Watt Leistung arbeiten; man kann aber die 
Leistungsaufnahme auch drosseln.

Zusammen mit einer USB-PD-fähigen Powerbank hat man mit dem Ding einen 
guten(!) portablen Lötkolbem.


Für den stationären Einsatz empfehle ich -aus persönlicher Erfahrung- 
entweder eine Yihua 982 (ohne Zusatz), die kann mit drei verschiedenen 
Handstücken betrieben werden (für C245, C210 und sogar C115), und ist 
dank des Drehnknopfes besser zu bedienen als die 982-III (die hat nur 
zwei Tasten, dafür aber ein Farb-TFT-Display. Auch liefert die 982 (ohne 
Zusatz) dank des 24V-Netzteils mehr "Dampf" als die 982-III, die nur ein 
12V-Netzteil enthält.

C210 und erst recht C115 braucht man nur, wenn man sehr filigrane 
Lötungen machen will, für den Standardkram inklusive viel SMD ist C245 
gut geeignet. Obendrein ist die Auswahl an Lötspitzen bei diesem System 
mit Abstand am größten.

von Hannes J. (pnuebergang)


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Ths S. schrieb:
> Die Programmierbarkeit brauche ich nicht, aber ich würde die Ausgänge
> gerne abschalten können. Das kann das Siglent, aber nicht das QuatPower.
> Vielleicht gibt es noch andere Geräte?

Ja, gibt es. Z.B: Uni-T UTP3305-II, Uni-T UTP3303C, Korad KD3303, 
KD3305, PeakTech P6193, PeakTech P6145, Owon P3033, Owon ODP3032, 
No-Name Geräte, ...

Es besteht wahrlich kein Mangel an solchen Netzgeräten. Aber googeln 
kannst du eigentlich selber.

von Ths S. (motorburner)


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Hallo zusammen,

Harald K. schrieb:
> Yihua 982

von der habe ich auch schon gelesen. Ist so eine C245-Lötspitze 
gegenüber einer T12 Lötspitze zu bevorzugen?

Hannes J. schrieb:
> Es besteht wahrlich kein Mangel an solchen Netzgeräten. Aber googeln
> kannst du eigentlich selber.

Schau mal:

Ths S. schrieb:
> Gibt es irgendwelche direkten Empfehlungen von euch?

ich habe explizit nach Empfehlungen von Euch gefragt. Sowas kann man 
leider schlecht googlen.

von Harald K. (kirnbichler)


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Ths S. schrieb:
> von der habe ich auch schon gelesen. Ist so eine C245-Lötspitze
> gegenüber einer T12 Lötspitze zu bevorzugen?

Ja, sie ist deutlich kleiner, was bedeutet, daß man bei filigranen 
Lötungen mit den Fingern näher an der Lötspitze ist. Ohne sich die 
Finger zu verbrennen, versteht sich.

Sieh Dir mal Beitrag "Re: Lötstation Quikko / Ksger T12 dtl Vorteil?" an, da 
habe ich zum Größenvergleich verschiedene Lötspitzen und -Kolben 
nebeneinandergelegt.

(jeweils dritte von oben und dritte von unten)

Bei C245 ist auch die Auswahl von Lötspitzen deutlich größer.

von Obelix X. (obelix)


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Harald K. schrieb:
> , und USB-C-Kabel sind selten aus hitzebeständigem
> Silikon und schon gar nicht so flexibel wie die, die man von
> JBC-Lötkolben und deren Klonen kennt.

Das kann ich nicht bestätigen. Das ist bei meinem USB-Model anders, da 
lag nicht so ein 0815 Kabel aus einer Grabbelkiste dabei.

von Harald K. (kirnbichler)


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Obelix X. schrieb:
> Das kann ich nicht bestätigen.

Selten != nie. Du hast Glück und eine Ausnahme.

von Cartman E. (cartmaneric)


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Ths S. schrieb:

> Bei den Netzgeräten sind die Ausgänge geerdet, ...

Welcher Ausgangsspannungsanschluss soll den da geerdet sein?
Können die dann ernsthaft nur eine Polarität gegen Erde?

> ... damit ist keine
> Reihenschaltung notwendig. 48V sind aber schon sinnvoll, deshalb hätte
> ich gerne ein Netzgerät mit min. 2 galvanisch getrennten Ausgängen, die
> ich somit in Reihe schalten könnte.

Ich würde jede Reihenschaltung von Netzteiler eher vermeiden.
Für 48 V hätte ich aber auch ein Einschubnetzteil mit 50 A. ☺

von Nick (b620ys)


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Obelix X. schrieb:
> Wer sagt, das eine Powerbank genutzt werden muss? Es gibt USB-PD
> Netzteile.

Womit dann der "Vorteil" USB endgültig ad absurdum geführt ist.
Für Feldreparaturen seh ich so einen USB-Heizgriffel noch ein, kein 
Problem. Ich hab dafür seit Ewigkeiten einen Weller Pyro-Pen. Damals 
gabs noch kein USB.
Es ist egal ob das Gas aus ist oder die Powerbank leer. :-)

von Ths S. (motorburner)


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Hallo,

Cartman E. schrieb:
> Können die dann ernsthaft nur eine Polarität gegen Erde?

ja, das sind ganz einfache Billo-Geräte, die ich mir vor Jahren vom 
verfügbaren Geld als Student gekauft habe. Wenn ich die in Serie 
schalte, schließen sie sofort kurz.

Cartman E. schrieb:
> Ich würde jede Reihenschaltung von Netzteiler eher vermeiden.

Naja, es gibt ja Geräte, die sind direkt für Reihenschaltung 
spezifiziert.
Sowas suche ich als Ersatzneukauf.

von Cartman E. (cartmaneric)


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Ths S. schrieb:
> Hallo,
>
> Cartman E. schrieb:
>> Können die dann ernsthaft nur eine Polarität gegen Erde?
>
> ja, das sind ganz einfache Billo-Geräte, die ich mir vor Jahren vom
> verfügbaren Geld als Student gekauft habe. Wenn ich die in Serie
> schalte, schließen sie sofort kurz.

Selbst in der "allerbilligst" Klasse ist das unüblich.
Mit zwei solcher "Netzgeräte", könnte man nicht einmal einen
OPV bipolar versorgen.
War nicht Audio eines deiner Lieblingsthemen?

von Nick (b620ys)


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Ths S. schrieb:
> Wenn ich die in Serie
> schalte, schließen sie sofort kurz.

Das liegt am Unterschied von "-" und "GND". Das Netzteil ist wohl hart 
geerdet.

von Ths S. (motorburner)


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Hallo,

Cartman E. schrieb:
> War nicht Audio eines deiner Lieblingsthemen?

Ja, nur mache ich halt nichts mit OPV bzw. habe ich vor ein paar Wochen 
meine erste OPV-Schaltung entworfen, die ich nun durchmessen muss (auch 
einer der Gründe, warum ich mal ein ordentliches Netzgerät brauche).
Das bisherige Arbeiten mit meinen Geräten war einfach wirklich nur 
"Basteln", dementsprechend waren auch die Geräte (vom Oszi und Generator 
mal abgesehen) nur Billigzeugs. Weil es mich aber nun wieder gepackt hat 
und ich mittlerweile keine finanziellen Mittel eines Studenten mehr 
habe, möchte ich ein paar Sachen (u.A. Lötzeug und Netzgerät) erneuern.

Nick schrieb:
> Das Netzteil ist wohl hart geerdet.

Genau so. Für den Einstieg hat das getaugt, deshalb bekommt das jetzt 
auch mein Bekannter zum Geburtstag, denn der will einsteigen.

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