Hallo zusammen, noch nachträglich ein gutes Neues Jahr, auch wenn es schon ein paar Tage alt ist. Ich habe meine Jura F90 Kaffeemaschine überholt, Dichtungen der Brühgruppe und der Dampfschläuche erneuert und nach dem Zusammenbauen den Entkalkerprozess gestartet. Dieser lief auch einige Zeit durch, als jedoch die Brühgruppe bewegt werden sollte, löste plötzlich der FI aus und dies dann auch bei jedem neuen Einstecken der Maschine, die dabei eigentlich erst mal aus ist. Nach einer ersten Recherche hatt ich schon Befürchtungen der Thermoblock hätte einen Kurzen, das ist aber nicht der Fall. Ich habe dann andere 240V Komponenten durchgemessen und bin beim Thermoventil gelandet, dads sich sehr merkwürdig verhält. Im beiliegenden Video ist das zu sehen. Die Spule hat ca. 2,3kΩ wie bei 0:12 zu sehen ist. Nun habe ich die Kontakte der Spule gegen den Erdanschluß durchgemessen und habe keinen Widerstand zwischen diesem Anschluß und beiden Spulenkontakten. Wenn ich nun aber die Messkabel vertausche und mit rot gegen Erde gehe, springt der Messwert zwischen Unendlich und ca 130Ω hin und her. Ich vermute nun mal, dass in dieser Spule eine Diode verbaut ist, denn sonst würde beim Anliegen von Netzspannung der Bolzen des Ventils mit 50Hz flattern. So sieht das ganze Ventil aus: https://www.juraprofi.de/Jura-Ersatzteile/Ventile-und-Schalter/Magnetventil-230-V-Jura-F-Serie::7727.html Eine Diode kann aus meiner Sicht erklären, warum das Verhalten von der Polarität der Messkabel abhängt. Warum aber der Wert hin- und herspringt kann ich mir nicht erklären. Jetzt frage ich mich, ob ich hier den Schuldigen gefunden habe oder was das Verhalten hier zu bedeuten hat. Edit: Typo
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Peter schrieb: > Wenn ich nun aber die Messkabel vertausche und mit rot gegen Erde gehe, > springt der Messwert zwischen Unendlich und ca 130Ω hin und her. Dann hat das Ding einen sporadischen Körperschluss. > Ich vermute nun mal, dass in dieser Spule eine Diode verbaut ist, denn > sonst würde beim Anliegen von Netzspannung der Bolzen des Ventils mit > 50Hz flattern. Da ist sicher keine Diode drin (sonst würde eine bestimmte Polung draufstehen), und das Ding "flattert" mit 100Hz (jede Halbwelle)
Peter schrieb: > JuraMagnetventil.mp4 (7,28 MB) > Im beiliegenden Video ist das zu sehen. Überflüssiger Datenmüll.
Jens G. schrieb: > > Da ist sicher keine Diode drin (sonst würde eine bestimmte Polung > draufstehen), und das Ding "flattert" mit 100Hz (jede Halbwelle) Wie erklärst Du Dir dann das Verhalten, dass je nach Polung der Messkabel kein Widerstand oder das Flattern auftritt? Weiterhin: Da werden 240V an die Spule angeschlossen, und die Aufgabe der Spule ist es, ein Ventil zu öffnen. Wenn die Spule nun an Wechselspannung liegt, geht das Ventil ja im 50Hz Rythmus auf und zu.
Jens G. schrieb: > Dann hat das Ding einen sporadischen Körperschluss. Da der FI kommt, muss Strom zum Schutzleiter abfließen. Das lässt sich mit einem üblichen Multimeter nicht greifen, da die Meßspannung zu gering ist. Die Beschreibung der Messung glaube ich nicht. > Da ist sicher keine Diode drin (sonst würde eine bestimmte Polung > draufstehen), und das Ding "flattert" mit 100Hz (jede Halbwelle) Der Jens mal wieder ... für den Anschluss an Wechselspannung würde man keine Polung vorgeben müssen. Peter schrieb: > Wenn die Spule nun an > Wechselspannung liegt, geht das Ventil ja im 50Hz Rythmus auf und zu. Tut es nicht, schon aufgrund der mechanischen Trägheit - es gibt jede Menge Relais (Schütze), die an 50Hz-Wechselspannung ordentlich schalten.
Manfred P. schrieb: >> Da ist sicher keine Diode drin (sonst würde eine bestimmte Polung >> draufstehen), und das Ding "flattert" mit 100Hz (jede Halbwelle) > > Der Jens mal wieder ... für den Anschluss an Wechselspannung würde man > keine Polung vorgeben müssen. Naja, war wohl gerade nicht so bei der Sache ... Peter schrieb: > Wie erklärst Du Dir dann das Verhalten, dass je nach Polung der > Messkabel kein Widerstand oder das Flattern auftritt? Was meinst Du jetzt mit Flattern? Die wechselnde Anzeige? Vielleicht dreht der Autorange etwas durch, und schaltet zw. Messbereichen hin und her. Ein Meßgerät mit manueller Bereichswahl wäre wohl aussagekräftiger. Leckströme werden aber, wie Manfred schon schrieb, mit höherer Spannung vermessen.
Peter schrieb: > Wenn ich nun aber die Messkabel vertausche und mit rot gegen Erde gehe, > springt der Messwert zwischen Unendlich und ca 130Ω hin und her. Da das Ventil keinen Erdschluss aufweist und der +Eingang auf der Erdleitung hängt wird die Erdleitung zur Antenne für Störungen...
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