Forum: Offtopic Oszilloskop-Spielereien


von Gustav K. (hauwech)


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Hallo,

so ein Oszilloskop ist in gewisser Weise auch ein nettes Spielzeug, man 
kann auf dem Bildschirm allerlei Unsinn darstellen. Ich fange mal mit 
einer Kurve an und jeder kann mitmachen.

An der Darstellung beeindruckt die Schärfe des Elektronenstrahls und die 
Linearität der Ablenkung in X und Y, ersichtlich an der Rasterung. Für 
ein rein analog aufgebautes Gerät eine reife Leistung.

Gustav

von Harald K. (kirnbichler)


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Auf die Spitze getrieben wird so etwas hier:

https://oscilloscopemusic.com/watch/n-spheres

von Johann L. (gjlayde) Benutzerseite


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Oder als Scope Clock oder Spiele wie Pong, Snake oder Asteroids.

https://www.youtube.com/results?search_query=scope+clock+asteroids

Braucht dann natürlich externe Bespielung.

: Bearbeitet durch User
von 900ss (900ss)


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Johann L. schrieb:
> Oder als Scope Clock

Das ist immer noch ziemlich beeindruckend mit dem Asteroids finde ich.

von Johann L. (gjlayde) Benutzerseite


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Asteroids = AVR on Steroids

von Christoph M. (mchris)


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Gustav K. schrieb:
> so ein Oszilloskop ist in gewisser Weise auch ein nettes Spielzeug, man
> kann auf dem Bildschirm allerlei Unsinn darstellen. Ich fange mal mit
> einer Kurve an und jeder kann mitmachen.

Das haben wir hier schon ausführlich analysiert und diskutiert:
Beitrag "Oszilloskop-Musik"

: Bearbeitet durch User
von Otto K. (opto_pussy)


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Ich habe auch schon mal was ganz verrücktes mit dem Oszilloskop gemacht. 
Einfach nur zwei verschiedene Frequenzen über 2 Widerstände miteinander 
gemischt. Erst war die Dreieckfrequenz höher als die Rechteckfrequenz 
und beim zweiten mal war es umgekehrt. Mein HM 203-6 hat noch keine 
"ALT. Drucktaste", die kam erst beim HM 203-7 dazu. Aber die beiden 
CHOP.-Tasten DUAL und ADD sind schon vorhanden.

Was ich eines Tages noch mal mit dem Oszilloskop testen möchte ist, was 
passiert wenn ich zwei Frequenzen auf einen 
Dual-Gate-Feldeffekttransistor gebe?

Und der zweite Versuch ist, was passiert wenn ich einen Oszillator 
amplitudenmoduliere, wie bei einem echten Mittelwellensender?

Johann L. schrieb:
> Oder als Scope Clock oder Spiele wie Pong, Snake oder Asteroids.

Ich habe mal gehört, wenn das Oszilloskop einen Z-Eingang hat, dann kann 
man damit sogar Fernsehn gucken, natürlich nur in schwarz-weiß.

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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Nicht rein analog sondern per Digital-Analog Wandler gabs das als 
Bauanleitung in einem hiesigen Bastlerjournal:

https://www.heise.de/select/make/2017/5/1509043825945640

von Otto K. (opto_pussy)


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So sieht ein Fernsehbild auf dem Oszilloskop aus:

https://youtube.com/shorts/hqKssQYLWaA?si=GrUC4kHuZpZWbi50

von Gustav K. (hauwech)


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Hier eine von den netten Lissajous-Figuren. In den Austastlücken wird 
das Readout geschrieben. Üblicherweise laufen die Lücken durch und man 
sieht selbige nicht.

von Peter N. (alv)


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Wo bekommt man eigentlich einen Hochspannungsgenerator von 2-5kV für 
solche Bildröhren her?

von Karl B. (gustav)


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Peter N. schrieb:
> Wo bekommt man eigentlich einen Hochspannungsgenerator von 2-5kV für
> solche Bildröhren her?

Die Schaltung ja, bauen musst Du selber oder aus altem Gerät 
ausschlachten..
Prinzip Gegentaktoszillator. Und Spannungssynthese für andere 
Betriebsspannungen, da wird es komplizierter beim Nachbau.
Im Bild fehlt der Abschirmkäfig, der gehört dazu beim Betrieb, sonst 
funkt es ;)

ciao
gustav

von Peter N. (alv)


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Karl B. schrieb:
> Prinzip Gegentaktoszillator. Und Spannungssynthese für andere
> Betriebsspannungen, da wird es komplizierter beim Nachbau.

Bei einfachen Bildröhren war der Aufbau meist so:
Ein Spannungswandler, der eine Spannung von wenigen kV erzeugte, alle 
benötigten Spannungen wurden dann daraus mittels Spannungsteilerketten 
erzeugt.

So einen Spannungswandler selbst zu bauen, traue ich mir nicht zu 
(selbstgewicklte Spulen ergeben immer unerwartete Ergebnisse).

Gibts nicht solche Boost-Module fertig zu kaufen?

von Korax K. (korax)


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Otto K. schrieb:
> Z-Eingang

..für 3D? :o)

X/Y reicht doch?

von Gunnar F. (gufi36)


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Peter N. schrieb:
> So einen Spannungswandler selbst zu bauen, traue ich mir nicht zu
> (selbstgewicklte Spulen ergeben immer unerwartete Ergebnisse).

Deswegen habe ich zu Zeiten noch Zeilentrafos gebunkert. Damit geht es 
sehr leicht, wenngleich falsche Polarität. Ein MOSFET und Freilaufdiode 
reicht fast schon. Ab und zu stehen ja noch CRT-Monitore am Straßenrand.

von Harald K. (kirnbichler)


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Korax K. schrieb:
> ..für 3D? :o)
>
> X/Y reicht doch?

Nee: Intensität/Helligkeit.

von Otto K. (opto_pussy)


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Korax K. schrieb:
> X/Y reicht doch?

Nee nee, den Z-Eingang gibt es bei einigen Oszilloskopen wirklich. Der 
befindet sich meistens auf der Rückseite des Gerätes, deswegen fällt er 
auch nicht sofort ins Auge.

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Nee nee, den Z-Eingang gibt es bei einigen Oszilloskopen wirklich. Der
> befindet sich meistens auf der Rückseite des Gerätes, deswegen fällt er
> auch nicht sofort ins Auge.

IMHO ein Feature das man eher an älteren Scopes (70er) fiindet und muss 
von der Röhre auch "unterstützt" sein. Ich vermute, durch diese 
Zusatzsteuerung steigen die Kosten für die Röhre.

von Christian M. (likeme)


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Harald K. schrieb:
> Auf die Spitze getrieben wird so etwas hier:
>
> https://oscilloscopemusic.com/watch/n-spheres

erinnert mich an die "Laserworld Showeditor" Software.

von Nick (b620ys)


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Bradward B. schrieb:
> Ich vermute, durch diese
> Zusatzsteuerung steigen die Kosten für die Röhre.

Damit wird halt der Strahl in der Helligkeit variiert. Banal beschrieben 
einfach ein zusätzlicher Analogeingang für den Helligkeitsregler.

von Karl B. (gustav)


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Nick schrieb:
> Banal beschrieben
> einfach ein zusätzlicher Analogeingang für den Helligkeitsregler.

Yep.

ciao
gustav

von Marek N. (db1bmn)


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Bradward B. schrieb:
> IMHO ein Feature das man eher an älteren Scopes (70er) fiindet und muss
> von der Röhre auch "unterstützt" sein. Ich vermute, durch diese
> Zusatzsteuerung steigen die Kosten für die Röhre.

Nein, die Helligkeitsmodulation geschieht über den Wehnelt-Zylinder und 
dieser ist wirklich in jeder <s>Kathoden</s>Elektronenstrahl-Röhre 
drinne.

von Korax K. (korax)


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Harald K. schrieb:

> Nee: Intensität/Helligkeit.
Kopfklatsch. Recht du hast.

von Frank D. (Firma: LAPD) (frank_s634)


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Gustav K. schrieb:
> so ein Oszilloskop ist in gewisser Weise auch ein nettes Spielzeug, man
> kann auf dem Bildschirm allerlei Unsinn darstellen. Ich fange mal mit
> einer Kurve an und jeder kann mitmachen.

Boah da hast du aber was entdeckt, das gabs ja noch nie.

von Gustav K. (hauwech)


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Karl B. schrieb:
> Nick schrieb:
>> Banal beschrieben
>> einfach ein zusätzlicher Analogeingang für den Helligkeitsregler.
>
> Yep.

Tatsächlich ein recht überschaubarer Schaltungskniff.
Aber was bedeutet bei C402 der Wert 15K ?
Ich kenne nur µF, nF und pF.

von Gustav K. (hauwech)


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Hier noch eine etwas komplexere Figur und wieder beeindruckt die Schärfe 
des Elektronenstrahls. Könnte beinahe als moderne Kunst durchgehen.

von Christoph M. (mchris)


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Gustav K. schrieb:
> Könnte beinahe als moderne Kunst durchgehen.

In Kombination mit Musik ist es eine Kunstform:
Beitrag "Re: Oszilloskop-Musik"

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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Gustav K. schrieb:
> Hier noch eine etwas komplexere Figur und wieder beeindruckt die Schärfe
> des Elektronenstrahls.

Hm, IMHO liegt es weniger an  der Kaustik des Elektronenstrahl als an 
dem geringen/begrenzten Nachleuchten der Schicht auf der Röhre, 
vermutlich unterstützt durch die schnelle Bewegung über weite Teile des 
Schirms.

>  Könnte beinahe als moderne Kunst durchgehen.

Hehe, mathematisch generierte Kunst gibt es dank Guillochiermaschinen 
schon auf alten Banknoten und man denke an das Kinderspielzeug 
Spirograph .

* https://de.wikipedia.org/wiki/Guilloche
* https://de.wikipedia.org/wiki/Spirograph_(Spielzeug)

von Karl B. (gustav)


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Gustav K. schrieb:
> Aber was bedeutet bei C402 der Wert 15K ?

Interessanter Einwurf. Könnte auch Angabe über Material sein "K" wie 
Keramik. Ist aber nicht, wenn man sich auch die anderen Kondensatoren 
des  ganzen Schaltbildes anschaut. Die Plausibilität ergibt "Nanofarad".
Philips hatte 1970, oder wann dieses Gerät produziert wurde, eben diese 
Art der Werteangaben favorisiert.

ciao
gustav

von Marek N. (db1bmn)


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Gustav K. schrieb:
> und wieder beeindruckt die Schärfe
> des Elektronenstrahls.

Hm, mich nur so halb.

Kurzes Rechenbeispiel:
Ein SW-Fernseher hatte in den 60-er Jahren 20 bis 22" Diagonale (24" war 
schon Luxus!) entsprechend max. 55 cm.
Macht bei einem Seitenverhältnis von 4:3 eine Bildhöhe von max. 33 cm.
Bei 525 sichtbaren Bilzeilen kommt man auf max. 0,6 mm pro Zeile.
Üblicherweise war der Strahl noch etwas feiner gebündelt, so dass man 
bei einfacheren Geräten den Zeilenabstand gesehen hat. Bessere Geräte 
haben den Elektronenstrahl in der Vertikalen gewobbelt und so die Zeilen 
verwischt.

Dein Scopebild hat in der Bildmitte eine vertikale Auflösung von ca. 100 
Pixeln pro Kästchen. - Perspektivische Verzerrung und Parallaxen-Fehler 
mal vernachlässigt.
Die Kurven haben eine "Dicke" von ca. 5 Pixeln. - Der Leuchtpunkt hat 
also etwa 5 % der Kästchenhöhe.
Bei einer üblichen Kästchenhöhe von 1 cm hat der Leuchtpunk also eine 
Ausdehnung von ca. 0,5 mm im Durchmesser. - Also auch in etwa das, was 
die üblichen Fernseher damals hatten.

Aber jetzt kommt das große Aber:
Wollte man wirklich ein 525-zeiliges Bild auf einem Standard-Scope mit 
der üblichen Schirmhöhe von 8 cm voll auflösen, so dürfte der 
Leuchtpunkt einen maximalen Durchmesser von nur 0,15 mm haben.
Wahrscheinlich machbar, würde aber wohl sehr dunkel werden.

von Otto K. (opto_pussy)


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Gustav K. schrieb:
> und jeder kann mitmachen.

Ich will ja auch gerne mitmachen und auch Lissajous Figuren erzeugen, 
aber wenn ich 2 Sinusfrequenzen mit je 1kHz auf die beiden Kanäle am 
Oszilloskop draufgebe, dann kommt nur so etwas bei heraus.

🤔

von Otto K. (opto_pussy)


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Gustav K. schrieb:
> In den Austastlücken wird das Readout geschrieben. Üblicherweise laufen
> die Lücken durch und man sieht selbige nicht.

Was meinst Du mit "Readout schreiben", meinst Du damit das Oszilloskop, 
oder die Smartphonekamera, die das Bild aufnimmt?

Wenn ich Bilder von meinem Oszilloskop mit der Smartphonekamera 
abfotografiere, dann entstehen diese Lücken komischerweise nicht.

🤔

von Otto K. (opto_pussy)


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Erst nach langer Recherche habe ich begriffen, dass man für die 
Erzeugung der Lissajous Figuren am Oszilloskop die X-Y Taste direkt 
neben dem Powerschalter drücken muss!

von Otto K. (opto_pussy)


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Gustav K. schrieb:
> Hier eine von den netten Lissajous-Figuren.

Puhh, jetzt habe ich auch endlich meine eigenen Lissajous Figuren 
erzeugt. Der Kreis ist nicht ganz rund, weil einer der beiden 1kHz 
Sinus-Generatoren keinen 100%igen Sinus erzeugt (weil selbst gebaut).

Im zweiten Bild habe ich einen der beiden Sinus-Generatoren auf 2kHz 
eingestellt und mein selbstgebauter Festfrequenzsinusgenerator läuft 
einfach wie gewohnt lustig auf 1kHz weiter 
(Phasenschiebersinusgenerator).

😃

: Bearbeitet durch User
von Wollvieh W. (wollvieh)


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Gustav K. schrieb:

> Tatsächlich ein recht überschaubarer Schaltungskniff.
> Aber was bedeutet bei C402 der Wert 15K ?
> Ich kenne nur µF, nF und pF.

Die Schaltpläne haben eine Legende, in der sowas erklärt wird. Die 
Bauteile haben häufig auch noch irgendwelche Nicht-Standard Punkte und 
Striche, sogar in dem gezeigten Ausschnitt, die z.B. die Leistung oder 
die Bauform angeben. Damit der Fernsehtechniker gleich in die richige 
Kiste greift.

Heute hat man dafür extra Bestückungslisten mit vierzigstelligen 
Typennummern.

Otto K. schrieb:
> So sieht ein Fernsehbild auf dem Oszilloskop aus:
>
> https://youtube.com/shorts/hqKssQYLWaA?si=GrUC4kHuZpZWbi50

Noch spannender wäre ein Oszilloskopbild auf einem Fernseher.

Gabs das eigentlich jemals, in den 70er/80ern wäre das als 
Arme-Leute-Oszi sicher gefragt gewesen.

: Bearbeitet durch User
von 900ss (900ss)


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Wollvieh W. schrieb:
> Noch spannender wäre ein Oszilloskopbild auf einem Fernseher.

Ich kenne es nur aus Diskotheken, dass dort SW-Fernseher hingen auf denn 
das Audiosignal visualisiert wurde. Also, als wenn du einen Kanal eines 
Oszilloskops mit dem Audiosignal speist und dann das "Gezappel" siehst. 
x-Ablenkung auf eine beliebige (brauchbare) Zeit eingestellt.

von Al. K. (alterknacker)


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900ss schrieb:
> Ich kenne es nur aus Diskotheken
Ich hasse diese Teile, leider hat Corona den Bands den Todesstoß 
versetzt.
Trotzdem hau ich auf mein E-Drum was unter anderen Sportgeräten im
"Schlafzimmer" Quartier bezogen hat.
MfG
Ein 81 Jähriger alter knacker

von Otto K. (opto_pussy)


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Wollvieh W. schrieb:
> Noch spannender wäre ein Oszilloskopbild auf einem Fernseher.

Das gibt es sogar öfter als umgekehrt:

https://youtu.be/qJHimBA7fts?si=lUK8ym3dUBnPWo5m

von Joachim B. (jar)


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Gustav K. schrieb:
> Aber was bedeutet bei C402 der Wert 15K ?
> Ich kenne nur µF, nF und pF.

15K steht für 15000 pF

Früher(TM) gingen alle Kondensatoren von pico oder µ aus also 0,1 waren 
100n weil es keine 0,1pF Kondensatoren gab und 15K eben 15nF weil es 
eben dort keine 15000µF gab.

von Peter N. (alv)


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Wollvieh W. schrieb:
> Noch spannender wäre ein Oszilloskopbild auf einem Fernseher.
>
> Gabs das eigentlich jemals, in den 70er/80ern wäre das als
> Arme-Leute-Oszi sicher gefragt gewesen.

Es gab einen Bausatz, "Videoskop".

Hat ein Audiosignal als senkrechte Wellenlinien auf einem Fernseher 
dargestellt.

von Helmut K. (hk_book)


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Peter N. schrieb:
>> Noch spannender wäre ein Oszilloskopbild auf einem Fernseher.
>>
>> Gabs das eigentlich jemals, in den 70er/80ern wäre das als
>> Arme-Leute-Oszi sicher gefragt gewesen.
>
> Es gab einen Bausatz, "Videoskop".
>
> Hat ein Audiosignal als senkrechte Wellenlinien auf einem Fernseher
> dargestellt.

Elektor hatte ab Heft 94/78 mal eine Bauanleitung für so ein 
"Videoskop".

von Korax K. (korax)


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Sollte man den Fernseher auf die Seite legen? 🤔

von Mario M. (thelonging)


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Ja, das soll so. Ein Monoflop wird vom Zeilenrücklauf getriggert und 
macht einen hellen Bildpunkt, wenn es zurück kippt. Die Zeit des 
Monoflops wird von der Eingangsspannung bestimmt. Das Oszillogramm wird 
also von oben nach unten geschrieben, der Fernseher muss deswegen nach 
links gekippt werden.

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Marek N. schrieb:
> Bessere Geräte
> haben den Elektronenstrahl in der Vertikalen gewobbelt und so die Zeilen
> verwischt.

Noch nie in Jahrzehnten habe ich so eine Behauptung zu lesen bekommen.

mfg

von Joachim B. (jar)


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Mario M. schrieb:
> der Fernseher muss deswegen nach
> links gekippt werden.

man kann sich die Hose auch mit der Kneifzange anziehen, wer es unbdingt 
mag dreht die Ablenkeinheit.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Joachim B. schrieb:
> Mario M. schrieb:
>> der Fernseher muss deswegen nach
>> links gekippt werden.
>
> man kann sich die Hose auch mit der Kneifzange anziehen, wer es unbdingt
> mag dreht die Ablenkeinheit.

Wer den Fernseher nicht kippen möchte und auch keine Kneifzange zur Hand
hat, legt sich einfach entspannt auf Sofa :)

: Bearbeitet durch Moderator
von Christoph M. (mchris)


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Hier, extra für euch zum spielen.
Heutzutage braucht man für so was ja nur noch 15 Minuten ...

von Mario M. (thelonging)


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Joachim B. schrieb:
> dreht die Ablenkeinheit.

Nur dass dabei das Bild beschnitten wird. Außerdem reichte es den Kopf 
nach rechts zu neigen. Und wenn Mutter die ZDF-Hitparade gucken wollte, 
musste man nicht erst den Fernseher zurückbauen.

von Joachim B. (jar)


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Mario M. schrieb:
> Nur dass dabei das Bild beschnitten wird.

dafür wurde die Amplitudeneinstellung erfunden, die einzige Beschneidung 
die leicht zu beheben ist 😜

von Crazy Harry (crazy_h)


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Christoph M. schrieb:
> Hier, extra für euch zum spielen.
> Heutzutage braucht man für so was ja nur noch 15 Minuten ...

Kannst noch nen Regler für die Phasenverschiebung einbauen? Danke 🙂

von Holger R. (holgerr)


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Otto K. schrieb:
> Korax K. schrieb:
>> X/Y reicht doch?
>
> Nee nee, den Z-Eingang gibt es bei einigen Oszilloskopen wirklich. Der
> befindet sich meistens auf der Rückseite des Gerätes, deswegen fällt er
> auch nicht sofort ins Auge.

Bradward B. schrieb:
> IMHO ein Feature das man eher an älteren Scopes (70er) fiindet und muss
> von der Röhre auch "unterstützt" sein. Ich vermute, durch diese
> Zusatzsteuerung steigen die Kosten für die Röhre.

Soweit ich mich erinnern kann, mußte nur ein Kondensator nach gerüstet 
werden. Die waren nicht ohne, mußten keine Spannungsfestigkeit von 2KV 
Gleichspannung haben und waren damals Schweineteuer. Für die Z-Achse muß 
ja nur die Katode oder G1 zusätzlich angesteuert werden, je nach 
Phasenlage.
HolgerR

von Joachim B. (jar)


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Holger R. schrieb:
> Soweit ich mich erinnern kann, mußte nur ein Kondensator nach gerüstet
> werden. Die waren nicht ohne, mußten keine Spannungsfestigkeit von 2KV
> Gleichspannung haben und waren damals Schweineteuer.

daran erinnere ich mich nicht (würde gerne eine Erklärung dazu 
bekommen), aber

> Für die Z-Achse muß
> ja nur die Katode oder G1 zusätzlich angesteuert werden, je nach
> Phasenlage.
> HolgerR

daran erinnere ich mich. Man muß ja nur den Elektronenstrom aus der 
Kathode steuern also begrenzen durch die Kathode oder G1 oder 
dunkeltasten.

: Bearbeitet durch User
von Christoph M. (mchris)


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Crazy Harry schrieb:
> Kannst noch nen Regler für die Phasenverschiebung einbauen? Danke 🙂

Hier, extra für dich gemacht. Du hättest aber den Wunsch aus selbst in 
Perplexity kippen können.
Es ist eine schöne Spielerei und ich habe es noch ein wenig erweitert. 
Man kann jetzt sogar Aliasing Effekte entdecken.

von Christian M. (likeme)


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Helmut K. schrieb:
> Elektor hatte ab Heft 94/78 mal eine Bauanleitung für so ein
> "Videoskop".

Ich bin damals gleich ins Geschäft gerannt mir einen kleinen Fernseher 
zu holen, ganzes Taschengeld (100Mark) hingelegt, Nachgebaut... Wochen 
später festgestellt das das Scope schon mit 10kHz überfordert ist... Opa 
sprang mir zur Seite und holte mir zu Weihnachten ein nagelneues HM 203 
vom Zauner Elektronik.

von Crazy Harry (crazy_h)


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Christoph M. schrieb:
> Hier, extra für dich gemacht.

😘

von Jörg K. (joergk)


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Christian S. schrieb:
> Marek N. schrieb:
>> Bessere Geräte
>> haben den Elektronenstrahl in der Vertikalen gewobbelt und so die Zeilen
>> verwischt.
>
> Noch nie in Jahrzehnten habe ich so eine Behauptung zu lesen bekommen.
>
> mfg

Ist aber so. Mein Loewe Opta Schaltungsbuch beschreibt das. Gab es aber 
nur in den Spitzengeräten.

von Soul E. (soul_eye)


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Christian S. schrieb:
> Marek N. schrieb:
>> Bessere Geräte
>> haben den Elektronenstrahl in der Vertikalen gewobbelt und so die Zeilen
>> verwischt.
>
> Noch nie in Jahrzehnten habe ich so eine Behauptung zu lesen bekommen.

Die Gnade der späten Geburt...

"Zeilenfrei"-Schaltungen waren in den '60ern eine Zeit lang in Mode. 
Wobbeln der Vertikalablenkung war eine Möglichkeit, astigmatische 
Verzerrung des Elektronenstrahles, also Ellipse statt Punkt, eine 
andere.

In den '70ern ist das ausgestorben, und in den '80ern betonte man die 
Zeilen wieder als "Black Matrix"-Struktur, damit das Bild schärfer 
wirkt.

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Nun, die SW-Ferseher aus den 60er Jahren, solche "mit Füßen", manche mit 
aufrollbarer Schiebetür oder aufklappbaren Türen und Schleiflackgehäuse, 
die mir unter gekommen sind, waren in den 80er Jahren schon so matschig 
im Bild, so daß Zeilen nur noch erkennbar waren, wenn aufgrund einer 
Nichtliearität in der Vertikalablenkung das Bild verzerrt war und somit 
Zeilen sichtbar werden konnten.

Mag sein, daß es auch solche Luxus-Spielereien gegeben hatte.

mfg

von Karl B. (gustav)


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Christian S. schrieb:
> die SW-Ferseher aus den 60er Jahren,

Kenne noch solche, bei denen bei Kamera- oder Studiowechsel immer das 
Bild durchlief.
(Vertikale) Bildsynchronistation war mit einem Einsteller an der Front 
nur manuell möglich.
Deswegen durften Kinder auch immer vorne sitzen, damit sie immer 
aufspringen konnten, um den Sync-Einsteller nachzujustieren.;-)

ciao
gustav

von Soul E. (soul_eye)


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Karl B. schrieb:
> Kenne noch solche, bei denen bei Kamera- oder Studiowechsel immer das
> Bild durchlief.

Im Westen hatten wir schon in den '50ern "Impulszentralen" in den 
Sendestudios, wo der Sync für Kameras, Monoskope und Filmabtaster 
zentral erzeugt wurde. Da konnte die Regie nach Herzenslust hin und 
herschalten, ohne das Phasensprünge auftraten.

von Karl B. (gustav)


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Soul E. schrieb:
> Im Westen hatten wir schon in den '50ern "Impulszentralen" in den
> Sendestudios, wo der Sync für Kameras, Monoskope und Filmabtaster
> zentral erzeugt wurde. Da konnte die Regie nach Herzenslust hin und
> herschalten, ohne das Phasensprünge auftraten.

Worauf willst Du mit dieser Bemerkung hinaus?
Der Empfänger konnte das nicht. WDR Langenberg Kanal 9 Horizontal 100 
kW.

ciao
gustav

von Soul E. (soul_eye)


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Karl B. schrieb:
> Worauf willst Du mit dieser Bemerkung hinaus?
> Der Empfänger konnte das nicht.

Der Empfänger merkt nichts vom Umschalten. Die Phasenlage der 
Sync-Signale ändert sich nicht, egal wo das Bild gerade herkommt. Erst 
wenn Du den Sender wechselst muss neu synchronisiert werden.

von Karl B. (gustav)


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Soul E. schrieb:
> Erst
> wenn Du den Sender wechselst muss neu synchronisiert werden.

Nicht unbedingt.
Stichwort "Bildfangregler".
Ist aber schon lange her.
Hier noch ein Fernseher Modell mit sowas.
Saba Schauinsland T44
Hat sogar zwei "Regler" für "Vertikal" und "Horizontal"

ciao
gustav

von Holger R. (holgerr)


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Soul E. schrieb:
> Der Empfänger merkt nichts vom Umschalten. Die Phasenlage der
> Sync-Signale ändert sich nicht, egal wo das Bild gerade herkommt. Erst
> wenn Du den Sender wechselst muss neu synchronisiert werden.

Die Zeile wurde synchronisiert,
Vertikal wurde getriggert, obwohl Vertikal einen etwas schneller 
laufenden Oszillator hatte, der eingesprungen ist, falls das 
Triggersignal nicht vorhanden war ( z.B. Kein Sender/Empfang )
Gruß HolgerR

von Gustav K. (hauwech)


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Am Ende darf natürlich die ScopeClock nicht fehlen. Die netteste 
Spielerei, die mir je untergekommen ist. Das Board natürlich in guter 
alter Durchsteck-Technik und mit Bleilot gelötet. Da machte die Bastelei 
noch Freude.

von 900ss (900ss)


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Gustav K. schrieb:
> Board natürlich in guter alter Durchsteck-Technik

Ist der Bausatz (oder die Platine) den es mal in Holland zu kaufen gab. 
Und die SW dazu auch. Oder tatsächlich selbst entwickelt?

Ich hab soetwas vor längerer Zeit mal fast vollständig selbstgehäkelt. 
Damals auch mit Hilfe von hier aus dem Forum.

https://www.mikrocontroller.net/attachment/63875/Endlich04.jpg

https://www.mikrocontroller.net/attachment/63876/VanAchtern.jpg

Das war eine Vorlage aus dem Netz. Da waren die Ablenkverstärker aber 
mit Transistoren. Ich wollte lieber Röhren :)

: Bearbeitet durch User
von Gustav K. (hauwech)


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900ss schrieb:
> Oder tatsächlich selbst entwickelt?

Nö, bei Ebay hatte mal einer die Platine, den programmierten µC, die 
Stromversorgungsbuchse, den kleinen Schiebeschalter und die beiden 
seltsamen BNC-Buchsen für schmalen Taler angeboten. Die restlichen Teile 
hatte ich vorrätig.

Hatte mir damals auch paar Gedanken zur Programmierung gemacht: Man muss 
ja "nur" eine 256x256 Matrix erstellen und darin die richtigen Pixel 
setzen. Das statische Ziffernblatt und die Texte hätte ich noch 
hinbekommen, aber drei rotierende Zeiger in Assembler - keine Chance.

900ss schrieb:
> Ich hab soetwas vor längerer Zeit mal fast vollständig selbstgehäkelt.

Sportlich, sogar mit externer Bildröhre. Hatte mich damals auch etwas 
eingelesen, die Lösung mit einer externen Bildröhre war mir aber zu 
aufwändig und zu teuer. Und da ein Oszi bereits vorhanden war, war die 
kleine Platine mit den paar Teilen drauf eine überschaubare und sehr 
preiswerte Lösung.

: Bearbeitet durch User
von 900ss (900ss)


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Gustav K. schrieb:
> aber drei rotierende Zeiger in Assembler - keine Chance.

Ich hab das in C gelöst und nur die Vectorfont Routinen von Georg Johann 
hier aus dem Form benutzt. Den Rest hab ich selber entwickelt.

Kosten waren nicht so hoch. Die Röhre hat um die 20€ gekostet.

Ich hab gestern noch 5 von den Platinen bestellt, die du in deinem 
Projekt benutzt hast. Die Daten stehen ja alle zur Verfügung. Und die SW 
dazu ist wirklich umfangreich. Für eine Platine hab ich noch teile hier 
:)

von Gustav K. (hauwech)


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900ss schrieb:
> Für eine Platine hab ich noch teile hier

Na dann mal ran an den Lötkolben :-)

Meine Uhr tickte grob daneben, ich musste den Uhrenquarz etwas ziehen. 
Habe vor paar Tagen erst mit dem Teil gespielt, da war die Uhrzeit ca. 
20 Minuten neben der Zeit. Die letzte Inbetriebnahme war (wie im Foto 
ersichtlich) am 17-FEB-2021, seitdem tickt die Uhr frei vor sich hin. 
Das sind ca. 1800 Tage, entspricht einer Abweichung von unter 1sec. pro 
Tag. Das passt!

Nebenbei: Ein Zugriff über die serielle Schnittstelle verschluckt auch 
mal 'ne Sekunde. Spielt man seriell mal die ganzen Funktionen durch, ist 
schnell 'ne Minute weg.

von Gustav K. (hauwech)


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Gustav K. schrieb:
> Die restlichen Teile hatte ich vorrätig.

Muss mich korrigieren, die passende Batterie (Renata irgendwas) hatte 
ich nicht vorrätig und es würde mich wundern, wenn sie bei dir in der 
Schublade liegt. Ist was spezielles, kostete richtig Geld und das Porto 
kostete noch mehr Geld :-(
Irgendeine nicht passende Batterie reinpfuschen kam nicht in Frage.

Übrigens liefert die ScopeClock auch ein Z/Zinv Signal, siehe Bild.

von 900ss (900ss)


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Gustav K. schrieb:
> Ein Zugriff über die serielle Schnittstelle verschluckt auch
> mal 'ne Sekunde

Ja, die SW hat viele schöne Funktionen aber so ganz übersichtlich ist 
sie nicht (also der Source) und ausgereift leider scheinbar auch nicht. 
Der Source steht ja zur Verfügung, kann man reparieren wenn man möchte 
;)

Gustav K. schrieb:
> Muss mich korrigieren, die passende Batterie (Renata irgendwas) hatte
> ich nicht vorrätig und es würde mich wundern, wenn sie bei dir in der
> Schublade liegt. Ist was spezielles, kostete richtig Geld und das Porto
> kostete noch mehr Geld :-(

Bei Reichelt gibt es eine "passende" und die kostet 1,82€. Na ja, find 
ich jetzt nicht soviel. Ist halt Hobby. Da gibt man eh viel Geld zum 
Spaß aus.

Gustav K. schrieb:
> Übrigens liefert die ScopeClock auch ein Z/Zinv Signal, siehe Bild.

Brauchte ich bisher nicht. Bei meinem Eigenbau schon. Basis für den 
Eigenbau war das hier:

https://www.jogis-roehrenbude.de/Leserbriefe/Scope-Clock/Scope-Clock.htm

Ich habe den Mikrocontrollerteil plus DAC und die Ablenkeinheit (jetzt 
Trioden) ersetzt. Das Netzteil inkl. der Spannungserzeugung für die 
Scoperöhre ist so geblieben.

Ich warte dann mal auf die Platinen und dann werde ich eine bestücken. 
Vor 2 Jahren hab ich mal eine bestückt und einem Freund geschenkt. Ich 
wusste dass er damit geliebäugelt hat. Daher weiß ich auch, dass die SW 
leichte Schwächen hat.

Die Unterlagen dazu gibts auch noch im Netz falls jemand Interesse hat.

http://www.dutchtronix.com/ScopeClock.htm

: Bearbeitet durch User
von Gustav K. (hauwech)


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900ss schrieb:
> Bei Reichelt gibt es eine "passende" und die kostet 1,82€.
> Na ja, find ich jetzt nicht soviel.

Nö, das passt. Meine Batterie (Swiss Made) kostete incl. Porto mal eben 
einen 2-stelligen Betrag. Hast du gerade die Reichelt Bestellnummer zur 
Hand? Meine Batterie hat schon 5 Jahre runter, möglicherweise hat es 
sich bald ausgetickt.

00ss schrieb:
> Ich hab gestern noch 5 von den Platinen bestellt ...

Dann weiß ich, wo welche übrig sind, eine betriebsbereite Baugruppe 
macht sich als Geschenk immer gut.

von 900ss (900ss)


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Gustav K. schrieb:
> Hast du gerade die Reichelt Bestellnummer

CR 2032P-V

von Gustav K. (hauwech)


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900ss schrieb:
> CR 2032P-V

Die hatte ich mal hier, mit 20mm Durchmesser viel zu groß (die Renata 
hat 12mm) und passte vom Rastermaß hinten und vorne nicht. Die Batterie 
meinte ich, als ich von reinmurksen sprach.

von Gustav K. (hauwech)


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900ss schrieb:
> Ich hab gestern noch 5 von den Platinen bestellt ...

Ich hoffe, du hast vorher das Layout überarbeitet und die 4 Lötpunkte 
für diese beiden seltsamen BNC-Buchsen aufgebracht. Sonst kannst du die 
Lötstifte der Buchsen einkleben, wie bei meiner Platine.

von 900ss (900ss)


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Gustav K. schrieb:
> 900ss schrieb:
>> Ich hab gestern noch 5 von den Platinen bestellt ...
>
> Ich hoffe, du hast vorher das Layout überarbeitet und die 4 Lötpunkte
> für diese beiden seltsamen BNC-Buchsen aufgebracht. Sonst kannst du die
> Lötstifte der Buchsen einkleben, wie bei meiner Platine.

Ich kann mich nicht erinnern, dass ich damals ein Problem damit hatte. 
Weshalb einkleben?

Gustav K. schrieb:
> 20mm Durchmesser

Upps.... danke für den Hinweis. Ich hab nur Knopfzelle mit Lötfahnen 
gesehen und dummerweise nicht auf den Durchmesser geachtet. Na ja, da 
wird man schon eine Knopfzelle finden.

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