https://www.youtube.com/watch?v=o28WEpwNx4A
Low effort content. Kurzes Intro zu einem fremden Video gemacht -> Profit. Und ein Video verlinkt ohne eine kurze Beschreibung fällt natürlich in die gleiche Kategorie. Auch wenn ich nicht vermute, dass hier die Motivation finanzieller Natur ist.
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Walter T. schrieb: > Low effort content. > > Kurzes Intro zu einem fremden Video gemacht -> Profit. Was laberst du denn da schon wieder? Der Typ mit Vollbart ist einer vom Maganzin Overtone, der den Professor befragt. Nix fremd. > Und ein Video verlinkt ohne eine kurze Beschreibung Schon mal den Titel gelesen?
Reißerischer Titel wie bei Bild oder Spiegel. Dann nur ein Link auf youtube ohne irgendeinen weiteren Kommentar. Ist dir mal wieder langweilig?
Falk B. schrieb: > https://www.youtube.com/watch?v=o28WEpwNx4A <gähn> Die Jugend taugt schon seit mindestens 5000 Jahren nichts mehr. Du hast auch nichts getaugt.
H. H. schrieb: > Die Jugend taugt schon seit mindestens 5000 Jahren nichts mehr. Hat die überhaupt jemals getaugt? "Uns" wurde damals in der Schule schon erzählt, "wir" wären die schlimmste Klasse, die es je gab. Das selbe wurde jeder Generation nach mir auch gesagt, es kann folglich nur steil bergab gehen :D
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Udo S. schrieb: > Dann nur ein Link auf youtube ohne irgendeinen weiteren Kommentar. Zu mehr hatte es vielleicht nicht gereicht, die Regierung oder der Chef war gerade fast schon an seiner Tuere ...
Wenn nach dem Abi eine Studierunfähigkeit vorliegt, dann ist das Studium wohl fur den TE nichts. Studierfähigkeit bedeutet, dass man sich, auch in völlig artfremde, Themen einarbeiten kann. Weil erstens das Interesse dazu da ist und zweitens die Fähigkeit größere Probleme in kleinere zu zerlegen vorhanden ist. Beides kombiniert hilft einem, sich in einem Studium, Job, im Leben, etc. zurecht zu finden. Ich glaube das Problem liegt nicht an der Bildung, die ist sogar zweitrangig. Es liegt vielmehr an der nicht vorhandenen Begeisterung, fehlenden Erfolgserlebnissen und der fehlenden Neugierde komplexe Sachverhalte zu erforschen. - Also eher persönliche Voraussetzungen. Wenn man das nicht mitbringt, ist eine angeleitete Ausbildung im dualen System mit hohem Praxisanteil sicherlich besser geeignet. Sven
Falk B. schrieb: > Dieses Forum ist am Ende. Ach, die Idee ist inzwischen auch bei dir angekommen. Ein Schelm wer denkt, auch du könntest deinen Beitrag dazu geleistet haben.
Gewisse Leutchen müssen nach dem Abi erstmal Lebenserfahrung sammeln. Und wer gleich nach dem Abi studiert und danach Vatis Firma übernimmt, wird wahrscheinlich nie eine vernünftige Lebenserfahrung bekommen.
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > Gewisse Leutchen müssen nach dem Abi erstmal Lebenserfahrung sammeln. Wieviele Jahre sammelst Du schon?
Ralf X. schrieb: > .● Des|ntegrator ●. schrieb: >> Gewisse Leutchen müssen nach dem Abi erstmal Lebenserfahrung sammeln. > > Wieviele Jahre sammelst Du schon? Jeden Tag auf dem Arbeitswege, sag bloss das weisst Du noch nicht?
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > Jeden Tag auf dem Arbeitswege, sag bloss das weisst Du noch nicht? Und wie entziehst du dich der Lebensweisheitsakkumulation, wenn du dich gerade mal nicht auf dem Arbeitsweg befindest? :D
J. T. schrieb: > .● Des|ntegrator ●. schrieb: >> Jeden Tag auf dem Arbeitswege, sag bloss das weisst Du noch nicht? > > Und wie entziehst du dich der Lebensweisheitsakkumulation, wenn du dich > gerade mal nicht auf dem Arbeitsweg befindest? :D Es ist erwiesen, dass man im Urlaub IQ-Punkte verliert :-]
> Das selbe wurde jeder Generation nach mir auch gesagt, > es kann folglich nur steil bergab gehen :D Ich bin der festen Ueberzeugung das die mittlere Intelligenz der Menschheit eine Funktion 1.Ordnung mit positiver Steigung ist. Leider ist ihr aber eine Sinusfunktion mit erheblicher Amplitude ueberlagert. Lasst uns alle hoffen das wir kurz vor einem Wendepunkt stehen. .-) Vanye
Wenn ich das so lese, muss ich mir folgendes Gespräch vorstellen: JK: "Hast du überhaupt eine Abschlussprüfung für dein Studium gemacht?" MCFU: "Bestimmt öfter als du!!!!!111" *MCFU: MikroControllerForenUser :-P
Vanye R. schrieb: > Ich bin der festen Ueberzeugung das die mittlere Intelligenz der > Menschheit eine Funktion 1.Ordnung mit positiver Steigung ist. Leider > ist ihr aber eine Sinusfunktion mit erheblicher Amplitude ueberlagert. > Lasst uns alle hoffen das wir kurz vor einem Wendepunkt stehen. .-) Ich hörte mal von der Theorie, dass die Menge der verfügbaren Intelligenz konstant ist, es aber immer mehr Menschen werden...
„Die Jugend achtet das Alter nicht mehr, zeigt bewusst ein ungepflegtes Aussehen, sinnt auf Umsturz, zeigt keine Lernbereitschaft und ist ablehnend gegen übernommene Werte“ (Keller, 1989, ca. 3000 v. Chr., Tontafel der Sumerer). „Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe“ (Keilschrifttext, Chaldäa, um 2000 v. Chr.) „Die heutige Jugend ist von Grund auf verdorben, sie ist böse, gottlos und faul. Sie wird niemals so sein wie die Jugend vorher, und es wird ihr niemals gelingen, unsere Kultur zu erhalten“ (Watzlawick, 1992, ca. 1000 v. Chr., Babylonische Tontafel). „Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer. (Sokrates, 470-399 v.Chr.) Diese Jugend immer ;)
Paul B. schrieb: > „Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und > verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine > übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer. (Sokrates, 470-399 v.Chr.) Also alles beim Alten! Wie der Klimawandel! Den gabs schon immer, aber gerade in unserer Zeit ist er schlimm! Einfach mehr Steuern bezahlen, dann wird das Klima besser.
Jens K. schrieb: > Also alles beim Alten! Wie der Klimawandel! Den gabs schon immer, aber > gerade in unserer Zeit ist er schlimm! Einfach mehr Steuern bezahlen, > dann wird das Klima besser. Jetzt sind wir wenigstens schon fast ganz unten angekommen. Hat Falk seine Mission doch erfüllt.
Hallo, den Beschwichtigern in dieser Diskussion empfehle ich die Internetseite von Bernhard Krötz zu besuchen. Da kann man sich ja mal eins der Videos anzusehen, indem einige Beispiele (aus seinem Fachgebiet) aufgeführt werden, die er kritisiert. Vielleicht hilft das auch den Hardgesotteneren sein Unbehagen und seine Kritik zu verstehen. rhf
J. T. schrieb: > ch hörte mal von der Theorie, dass die Menge der verfügbaren > Intelligenz konstant ist, es aber immer mehr Menschen werden... Dazu fällt mir sofort unser Gustl Bayrhammer ein: https://www.youtube.com/watch?v=16U3r4eMtzE
Roland F. schrieb: > den Beschwichtigern in dieser Diskussion empfehle ich die Internetseite > von Bernhard Krötz zu besuchen. Wenn diese "Diskussion" irgendwie ernst gemeint wäre, dann hätte man diese Seite hier verlinken können.
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> Ich hörte mal von der Theorie, dass die Menge der verfügbaren > Intelligenz konstant ist, es aber immer mehr Menschen werden... Das kann nicht korrekt sein weil die Anzahl der Menschen dann eine Konstante waere die, sagen wir mal fest auf der Anzahl im Jahr 1000, stehen wuerde weil die Menschheit dann zu bloed gewesen waeren um etwas zu essen zu finden und dann wuerden die Intelligenz wieder ansteigen. Also eine einfache Regelung um einen festen Wert. Davon sind wir leider weit entfernt. Vanye
Es gab letztes Jahr ein Interview mit Prof. Haber, Landschaftsökologie, zu 100ten Geburtstag. Zu seiner Geburt gab es 2Mrd Menschen und mit 10Mrd kann Ökologie nicht mehr funktionieren. Daraus ist ein ganz klarer Auftrag fuer die KI abzuleiten. Klimarettung waere dabei nur ein kleiner positiver Beifang. Sonst nichts.
Vanye R. schrieb: > Das kann nicht korrekt sein weil die Anzahl der Menschen dann > eine Konstante waere die, sagen wir mal fest auf der Anzahl im Jahr > 1000, stehen wuerde weil die Menschheit dann zu bloed gewesen waeren um > etwas zu essen zu finden und dann wuerden die Intelligenz wieder > ansteigen. Also eine einfache Regelung um einen festen Wert. Davon sind > wir leider weit entfernt. Das ist doch bei jedem dieser "klugen Sprüche" so. Wenn man mal ernsthaft drüber nachdenkt, sind die alle recht sinnfrei.
Hallo, Udo S. schrieb: > Wenn diese "Diskussion" irgendwie ernst gemeint wäre, dann hätte man > diese Seite hier verlinken können. Udo, ist es jetzt auch schon bei dir soweit das du Hilfe beim Suchen nach der Internetseite brauchst? (hätte ich eigentlich nicht erwartet) rhf
Roland F. schrieb: > Udo, ist es jetzt auch schon bei dir soweit das du Hilfe beim Suchen > nach der Internetseite brauchst? (hätte ich eigentlich nicht erwartet) Warum sollen hier n Personen nach einer Seite suchen auf die du dich beziehst? Wenn ich eine Behauptung aufstelle und eine Quelle dazu habe, dann gebe ich sie an. Das vermeidet unnötige Sucherei und stellt außerdem sicher, dass alle Diskutierenden auch über das Gleiche diskutieren und nicht ggf. mehrere unterschiedliche Versionen der Quelle gefunden haben. Jetzt muss ich aber genauso schreiben (SCNR) (Roland, dass ich dir das erklären muss hätte ich eigentlich nicht erwartet)
Hallo Udo S. schrieb: > Jetzt muss ich aber genauso schreiben (SCNR) Udo, damit du nicht suchen musst :-) : https://www.youtube.com/@prof.dr.bernhardkroetz Gruß Roland
Alle nicht studierfähigen Abiturienten gehen in die Politik. Da kann man was werden, ohne jeglich Ahnung von irgendwas zu haben. Phrasendreschen und Dummschwätzen ist dort angesagt- Vom Hörsaal in den Plenarsaal, das macht die heutige deutsche Politik aus. Na Mahlzeit.
Roland F. schrieb: > Vielleicht hilft das auch den Hardgesotteneren sein Unbehagen und seine > Kritik zu verstehen. Nichts gegen die Kritik des ursprünglichen "Content Creators". Er betreibt das seit Jahren, ziemlich systematisch und ziemlich stichhaltig. Und er beschwert sich nicht nur, sondern versucht aktiv in eine positive Richtung zu steuern, z.B. indem die Rechte für brauchbare Lehrmaterialien erworben und freigegeben werden. Aber das Video habe ich schon irgendwann letztes Jahr gesehen. Mit einem anderen Vorspann, auf einem anderem Youtube-Kanal. Und als zweiter Schritt wird dann noch im Forum ohne irgendeine sinnvolle Zusammenfassung auf die Kopie eines über eine Stunde langen Videos verlinkt.
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Anbei die Antwort der KI als Textanlage. Angemerkt sei noch, dass die KI echt lange gebraucht hatte zu antworten.
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Sven L. schrieb: > Wenn nach dem Abi eine Studierunfähigkeit vorliegt, dann ist das Studium > wohl fur den TE nichts. Wieso kommst du darauf, dass Falk das Abi hat ? Klingt eher nicht so.
J. T. schrieb: > Hat die überhaupt jemals getaugt? "Uns" wurde damals in der Schule schon > erzählt, "wir" wären die schlimmste Klasse, die es je gab. Das selbe > wurde jeder Generation nach mir auch gesagt, es kann folglich nur steil > bergab gehen :D Das ist doch Unfug! Nur weil man Unsinn häufig wiederholt, wird er dadurch nicht besser. Ich (Gen. X) kann mich nicht erinnern, dass es bei uns damals große Reibereien mit den älteren Generationen gab! Ich war in den 80ern Teenager, und das war eine im persönlichen Umfeld total friedliche und sorgenfreie Zeit! Meine Mutter hat mir mal (von sich aus) bestätigt, dass wir eine "gute" Generation waren! So habe ich das auch in Erinnerung. Wir waren noch anständig und fleißig. Das soll jetzt nicht provozieren. Aber so habe ich das damals erlebt. Und auch bei meinen Freunden und Schlukameraden war es nicht anders. Es gab einfach kaum Ärger mit uns. So gesehen ist es nicht korrekt, dass die Generationen immer schlimmer werden, und das mit den tausenden Jahren wird halt immer und immer wieder geblubbbert, weil es damals ein Philosoph sagte. Na und, wie soll man von einer Äußerung von vor tausenden Jahren auf alle nachfolgenden Generationen schließen. So ein Blödsinn. ciao Marci
Heute kann doch jeder als "beruflich" Qualifizierter an die FH oder mit dem Meister HWK an die Universität. Das da die "Mathe"-Kenntnisse nicht die dollsten sind, sollte jedem einleuchten. Also was soll das Gejaule?
Spannend, aber nicht neu, was der Prof. Dr. Bernhard Krötz da vertritt. https://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Kr%C3%B6tz Die Diskussion, ob der Abschluß/Ausbildung, den/die man heute am Gymnasium erhält, noch das Niveau des Abiturs hat, also das Erreichen der (mentalen) Reife für die Hochschule, reicht zurück bis Mitte letztens Jahrhundert. Da hat es eine Podcast-Reihe, die die Unterschiede im Deutsch-Föderalen Bildungssystem zwischen den bayrischen, leistungsorientierten, Schulwesen und dem der anderern Bundesländer hervor hebt und erklärt wie das historisch gewachsen ist: https://www.br.de/mediathek/podcast/immer-diese-bayern-ein-podcast-ueber-bayerische-extrawuerste/schulstress-1-7/2043557 IMHO sehr anhörenswert.
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Marci W. schrieb: > Das ist doch Unfug! Nur weil man Unsinn häufig wiederholt, wird er > dadurch nicht besser. Ich (Gen. X) kann mich nicht erinnern, dass es bei > uns damals große Reibereien mit den älteren Generationen gab! Gehts noch? Weil du es anders erlebst hast, sind Erlebnisse anderer Leute, die es anders erlebt haben Unsinn? Der Ironiesmiley ist dir aufgefallen? Falls es dir um die "Aussage" am Ende ging. Marci W. schrieb: > Meine Mutter hat mir mal (von sich aus) bestätigt, dass wir eine "gute" > Generation waren! So habe ich das auch in Erinnerung. Wir waren noch > anständig und fleißig Naja, dass die liebe Mama einen etwas anderen Blick auf die von ihr geschaffene Generation hat, als ein Lehrer auf die Generation blickt, sollte nicht vollständig verwundern. Und Erinnerungen, besonders die eigene Person betreffend, verklären ja aich gern mit den Jahren. Marci W. schrieb: > So gesehen ist es nicht korrekt, dass die Generationen immer schlimmer > werden, Wie schon gesagt, der Ironieschmeili... Marci W. schrieb: > und das mit den tausenden Jahren wird halt immer und immer wieder > geblubbbert, weil es damals ein Philosoph sagte. Na und, wie soll man > von einer Äußerung von vor tausenden Jahren auf alle nachfolgenden > Generationen schließen. So ein Blödsinn. Da bin ich bei dir. Daher ja auch der Ironiesmile, den Rest deiner Äusserung halte ich zumindest für fragwürdig.
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Schorsch M. schrieb: > Alle nicht studierfähigen Abiturienten gehen in die Politik. > Da kann man was werden, ohne jeglich Ahnung von irgendwas zu haben. > Phrasendreschen und Dummschwätzen ist dort angesagt- Nope, die gingen schon immer in die Wirtschaft. Einen heben.
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Bradward B. schrieb: > Da hat es eine Podcast-Reihe, die die Unterschiede im Deutsch-Föderalen > Bildungssystem zwischen den bayrischen, leistungsorientierten, > Schulwesen und dem der anderern Bundesländer hervor hebt und erklärt wie > das historisch gewachsen ist: > > https://www.br.de/mediathek/podcast/immer-diese-bayern-ein-podcast-ueber-bayerische-extrawuerste/schulstress-1-7/2043557 Es ist extrem dumm möglichst vielen Bildung durch sieben zu verweigern, anstatt möglichst vielen möglichst viel Bildung zu verpassen. Aber das werden die Kartoffeln niemals raffen.
"1966 etwa ließen die Industrie- und Handelskammern über 2000 Lehrlinge prüfen und stellten fest, daß die Hälfte unfähig war, gewöhnliche Brüche zu addieren. Ein Drittel zeigte sich sogar außerstande, schriftlich malzunehmen." https://www.spiegel.de/politik/mengenlehre-3-5-5-3-a-0cdbf569-0002-0001-0000-000041784469
Marci W. schrieb: > Schlukameraden war es nicht anders. Es gab einfach > kaum Ärger mit uns. So gesehen ist es nicht korrekt, dass die > Generationen immer schlimmer werden, Dazu noch: Wenn es bei dir in den 80ern gefühlt noch gut war, und heute gefühlt höchstens noch mittelmäßig (was meine Praktikanten teilweise an technisch-logischer Unfähigkeit an den Tag legen, ist echt erschreckend) ist, könnte man genauso valide behaupten, es wird schlimmer.
Aufmüpfig und widerspenstig war "die Jugend" schon immer, das ist also kaum das Problem, wie einige bekannte Zitate aus uralten Zeiten beweisen. Irgendwann macht es aber bei den meisten Klick und sie wissen, worauf es im Leben ankommt - sofern nicht Krieg und Elend den Prozess stören. Klügere und wenige kluge (mal bezogen auf Mathe u. Physik) gab es schon immer und jeder fand im Leben seinen Platz. Der eine als Gärtner oder Lokführer, der andere als Tischler und der dritte eben als Raketen-Konstrukteur. Das Problem beginnt m.E. schon damit, dass heute beinahe jeder Dödel das Abi zumindest anfangen kann, egal mit wechem Durchschnitt. Oft werden die Kinder von den Eltern dazu gedrängt, die da möglichereweise eigene Versäumnisse hinein pojizieren oder einfach nur geltungssüchtig sind. Ich hörte auch schon, dass Eltern gegen eine Ablehnung der Zulassung zum Abitur wegen mangelnder Leistungen, geklagt hätten ... Fakt ist auch, dass die Ansprüche in den Lehrplänen der Schulen und Oberschulen permanent zurückgeschraubt werden, wohl aus politischen Gründen, um bloß nicht zu viele Sitzenbleiber oder Abbrecher erklären zu müssen. Die Unis sind da etwas konservativer und versuchen quasi im Nachgang, Studienanfänger erstmal auf die dortigen Gepflogenheiten zu trimmen. Das klappt aber leider nur noch bei immer weniger Kandidaten und dannn raucht es halt ...
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Falls hier doch nicht nur leidenschaftliche Schwätzer unterwegs sind, könnte ich etwas interessantes vorschlagen: https://www.youtube.com/@brain_station_videos/videos
"Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe." René Descartes Steigerung: Jedermann ist übezeugt, dass er mehr davon habe als Andere.
Ebenso wie die überdurchschnittlichen Autofahrer in der Mehrheit sind.
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(prx) A. K. schrieb: > Ebenso wie die überdurchschnittlichen Autofahrer in der Mehrheit sind. Und erst die ganzen Fußball-Bundestrainer
(prx) A. K. schrieb: > ebenso wie die überdurchschnittlichen Autofahrer in der Mehrheit sind. vergleicht man die Unfallzahlen D vs. USA und den Aufwand in D den Führerschein zu bekommen könnte man echt annehmen mit mehr lernen und mehr Pflichtstunden gibt es bessere Autofahrer. zum Titel, erst Recht wenn es das bayrische Abitur ist. Das die Zahl der Abiturienten stetig steigt widerspricht der gaußchen Normalverteilung und hebt keinesweges die Qualität, aber das fängt schon in der Schule an, die Zahl der MSA ist auch stetig gestiegen weil die "armen" Kinder ja ohne MSA keine Lehrstelle finden, heute werden zur Ausbildung auch lieber Abiturienten genommen weil sie zumindest die Hoffnung erwecken die Anforderungen für eine Ausbildung zu erfüllen und weil sie mit >=18 auch prima länger "arbeiten" dürfen und der Jugendschutz weniger gilt.
Kara B. schrieb: > "Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn > jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe." René Descartes Ein Bauer sitzt in der Wirtschaft und trinkt ein Bier. Kommt der Bürgermeister dazu und foppt ihn: "Ach Bäuerlein, trinkst du ein Bier?" "Ja," sagt der Bauer überzeugt, "denn Bier gibt Kraft!" Da bestellt sich der Bürgermeister einen Schoppen Wein, prostet dem Bauern zu und meint: "Wein gibt Verstand!" Darauf der Bauer: "Es ist doch gut, wenn jeder weiß, woran es ihm fehlt!"
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1950 bekamen 4%, 1990 20% und 2020 50% eines Jahres das Abitur (Zahlen irgendwo aus dem Ars^WNetz gezogen). Da gleichzeitig durch PISA einigermaßen objektiviert nachgewiesen die Fähigkeiten jedes Jahrgangs abgenommen haben, bedeutet das, daß mehr Leute mit weniger Können mehr Abitur bekommen. Das muß wahrnehmbare Folgen haben. Was mir mittlerweile auffällt: Es gibt Erwachsene, oft in höherem Alter, die uninformiert und gleichzeitig unbelehrbar irgendwelchen Quatsch verkünden. Bisher hat man sowas eher als Altersstarrsinn abgetan. Seit das in den letzten Jahren aber vermehrt vorkommt, konnte ich da ein Muster erkennen. Und das begegnet mir auch schon bei 20jährigen Studenten. Wenn ich da irgendwas erzähle, erwarte ich nicht, daß man mir zustimmt. Aber zumindest bei der Ausbreitung des Faktenteils muß man mir zu*hören*, nämlich um festzustellen, ob der eigene Wissensstand genauso weit ist, und beim Meinungsteil muß mir der Gesprächsgegner immer noch soweit folgen, daß er sich zumindest merkt, worauf er mir eigentlich widerspricht. Stattdessen kommen Allgemeinplätze wie "ich finde daß, (blablub)". Das kann eine Friseuse im zweiten Lehrjahr machen, aber kein Student. Dietrich Schwanitz' "Der Campus", einst als sarkastische Dystopie bezüglich der Zustände an geisteswissenschaftlichen Fakultäten gedacht, ist mittlerweile zur euphemistischen Apologie geworden. Schade, der fehlt in der öffentlichen Diskussion genauso wie Perscheid.
Sven L. schrieb: > Studierfähigkeit bedeutet, dass man sich, auch in völlig artfremde, > Themen einarbeiten kann. Weil erstens das Interesse dazu da ist und > zweitens die Fähigkeit größere Probleme in kleinere zu zerlegen > vorhanden ist. Beides kombiniert hilft einem, sich in einem Studium, > Job, im Leben, etc. zurecht zu finden. > (...) > Wenn man das nicht mitbringt, ist eine angeleitete Ausbildung im dualen > System mit hohem Praxisanteil sicherlich besser geeignet. Auch mit Praxisanteil sind die von dir genannten Sachen sehr förderlich bis nötig. Für pures Wiederkauen oder "Schema F" brauchst du kein duales System.
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G. K. schrieb: > Es ist extrem dumm möglichst vielen Bildung durch sieben zu verweigern, Das ist schon sinnvoll das so zu machen, weil sonst sich später die besseren Schüler in der Schule langweilen und die schlechteren zu häufig überfordert werden. Die Gruppendynamik, die sich sonst bildet ist, dass die intelligenten unter vielen wenigen intelligenten dabei viel häufiger lernen die Masse, also die weniger schlauen, zu manipulieren. Was bei dieser Schulform herauskommt, erlebst Du ja gerade täglich in den Nachrichten. Die meisten guten anderen Schulsysteme haben auch eine frühe Trennung. Nur das sehen wir nicht, weil das Schulzentrum, also der Gebäudekomplex, dafür nicht gewechselt werden muss.
Reinhard S. schrieb: > Für pures Wiederkauen oder "Schema F" brauchst du kein duales > System. Das Duale System ist speziell dafür da, dass in jeder Firma nicht alles zu dem Beruf ausgebildet werden kann. Hier etwas mehr Fairness zu schaffen, ist ein Teil des Auftrags der beruflichen Schulen. Das hilft auch beim Wechsel in eine andere Branche mit ähnlichen Berufsbildern.
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> Es ist extrem dumm möglichst vielen Bildung durch sieben zu verweigern, > anstatt möglichst vielen möglichst viel Bildung zu verpassen. > > Aber das werden die Kartoffeln niemals raffen. Das ist aber sehr bequem, gleich nach einer suboptimal verlaufenen Vergleich des eigenen Bildungsstandes, persönlich mit "Bildung" zu brechen und einer "Kartoffel" die Verantwortung dafür zu zu schieben. "Ohne Fleiß - keinen Preis" und gerade ein Forum steht für die Möglichkeit des Selbststudiums und sonstiger Formen der Eigeninitiative. Anschlußmöglichkeiten gibt es im Bildungsystem/Berufsleben viele.
Beitrag #7997442 wurde vom Autor gelöscht.
Entgegen populärer Meinung glaube ich nicht, dass die Schule einfacher geworden ist. Für mich als Außenstehenden sieht es eher so aus, dass die Schwierigkeiten außerhalb des Unterrichtsinhalts zugenommen haben und damit letzterer naturgemäß zurücktreten muss gegenüber dem allgemeinen Chaos.
Schorsch M. schrieb: > Abitur ist heutzutage nichtmal einen "Volksschulabschluss" wert. Dafür hast Du doch bestimmt eine belastbare Quelle
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > Dafür hast Du doch bestimmt eine belastbare Quelle Ja, Selbsterfahrung. Habe meine 3 Kinder durchs Abitur begleitet.
Schorsch M. schrieb: > .● Des|ntegrator ●. schrieb: >> Dafür hast Du doch bestimmt eine belastbare Quelle > > Ja, Selbsterfahrung. Habe meine 3 Kinder durchs Abitur begleitet. Wie - Das konnten die nicht selbst?
Schorsch M. schrieb: > .● Des|ntegrator ●. schrieb: >> Dafür hast Du doch bestimmt eine belastbare Quelle > > Ja, Selbsterfahrung. Habe meine 3 Kinder durchs Abitur begleitet. Seltsam, ich auch. Komme aber auf ein ganz anderes Ergebnis. Allerdings fehlt mir der genaue Vergleich, weil ich keinen Volksschulabschluss habe, sondern auch Abi. Und begleiten musste ich die drei nicht, ich habe nur immer mal wieder mitbekommen was da in Deutsch, Geschichte, Physik und Mathe gemacht wurde. Was etwas weniger war, war der Stoffumfang gegenüber meinen früheren Leistungsfächern, was aber daran lag, dass es wegen dem idiotisch eingeführten G12 in BaWü keine 5 stündigen Leistungskurse gab.
Udo S. schrieb: > Allerdings > fehlt mir der genaue Vergleich, weil ich keinen Volksschulabschluss > habe, sondern auch Abi. Wenn dein Schulabschluss genauso schlecht ist wie der deiner Kinder, was willst du dann vergleichen? Ich besitze den deutlich besseren Volksschul-Abschluss 😋
Wollvieh W. schrieb: > Wenn ich da irgendwas erzähle, erwarte ich nicht, daß man mir zustimmt. > Aber zumindest bei der Ausbreitung des Faktenteils muß man mir > zu*hören* Übersetzt: Immer mehr Leute teilen schlicht deine Meinung NICHT und das ist für dich sehr unverständlich denn du hast ja recht. Schorsch M. schrieb: > Ich besitze den deutlich besseren Volksschul-Abschluss Der hört doch beim Dreisatz auf, genau so wie die Berufsschulen.
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Dieter D. schrieb: > Angemerkt sei noch, dass die KI echt lange gebraucht hatte zu antworten. Eine interessanter Frage wäre, ob die KI sich selbst als für ein Studium geeignet einschätzt, oder gar ein solches nicht mehr benötigen würde. :)
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(prx) A. K. schrieb: > Die interessantere Frage wäre gewesen, ob die KI sich selbst als für ein > Studium geeignet einschätzt, oder gar ein solches nicht mehr benötigen > würde. :) Du meinst die KI könnte den Dunning Kruger Effekt zeigen :-)
Das auch. Aber als ich mal anlässlich einer komplett falsch beantworteten Frage nachhakte, wie gross bei aktuellen Themen die Chance sei, komplett falsch zu liegen, kam sie auf 50%. Was für eine passable Selbsteinschätzung spricht. Möglicherweise besser als bei NI üblich. :)
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(prx) A. K. schrieb: > Möglicherweise besser als bei NI üblich. :) Zumindest was Schorsch betrifft :-)
ChatGPT hält für sich ein Studium für tendenziell unnötig, soweit es analytische Fächer angeht, wie Mathe, Philosophie und theoretische Medizin, sieht sich aber recht schwach in Chirurgie, Pädagogik und Psychotherapie. Womit es sich als ungeeignet für einen gerne gehandelten Anwendungsbereich erklärt, finde ich: Hotlines. Allerdings nicht wegen fehlenden chirurgischen Fähigkeiten. :)
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(prx) A. K. schrieb: > Womit es sich als ungeeignet für einen gerne gehandelten > Anwendungsbereich erklärt, finde ich: Hotlines. ChatGPT sitzt doch an fast jeder Hotline und versagt weil es kein Textverständnis hat, es kann nur Vokabeln.
Paul B. schrieb: > „Die Jugend achtet das Alter nicht mehr, zeigt bewusst ein ungepflegtes > Aussehen, sinnt auf Umsturz, zeigt keine Lernbereitschaft und ist > ablehnend gegen übernommene Werte“ (Keller, 1989, ca. 3000 v. Chr., > Tontafel der Sumerer). > > „Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören > nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe“ > (Keilschrifttext, Chaldäa, um 2000 v. Chr.) > > „Die heutige Jugend ist von Grund auf verdorben, sie ist böse, gottlos > und faul. Sie wird niemals so sein wie die Jugend vorher, und es wird > ihr niemals gelingen, unsere Kultur zu erhalten“ (Watzlawick, 1992, ca. > 1000 v. Chr., Babylonische Tontafel). > > „Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und > verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine > übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer. (Sokrates, 470-399 v.Chr.) das Klagen über die Jugend war berechtigt. Alle erwähnten Kulturen sind untergegangen
> Studierunfähig mit Abi? Quatsch. - JEDER kann mit dem Lappen studieren! (Wenn's zu lange dauert, dann eben "downgraden" bzw. umschulen)... SCNR https://de.wikipedia.org/wiki/Katrin_G%C3%B6ring-Eckardt
Uwe schrieb: > Quatsch. - JEDER kann mit dem Lappen studieren! stimmt und machne sogar fertig werden mit dem Studium, wie es halt dem Professor gefällt.
Joachim B. schrieb: > stimmt und machne sogar fertig werden mit dem Studium, wie es halt dem > Professor gefällt. Man merkt dass du nicht studiert hast.
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Cyblord -. schrieb: > Joachim B. schrieb: >> stimmt und machne sogar fertig werden mit dem Studium, wie es halt dem >> Professor gefällt. > > Man merkt dass du nicht studiert hast. es ist zwar sinnlos dir zu widersprechen, von dir kommt oft nur Blödsinn, aber ich habe nicht nur studiert und mit Diplom abgeschlossen, ich hatte vorher sogar was gelernt. Von daher weiß ich wie selbstherlich Professoren Studenten bestehen lassen, selbst wenn die Professoren wissen das es Studenten gibt die sich nie alleine die Hose anziehen können.
Joachim B. schrieb: > die sich nie alleine die Hose anziehen können. Das qualifiziert immer noch für eine Albert Einstein Medallie.
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Joachim B. schrieb: > wissen das Als Mensch mit Volksschulabschluss wundere ich mich immerwieder über die mangelnden Rechtschreibkenntnissen von sogen. Studierten. Nichtnur hier imn Forum, auch beim Lesen diverser Zeitungen online, rollen sich mir gelegentlich die Zehennägel nach hinten, scnr
Schorsch M. schrieb: > Joachim B. schrieb: >> wissen das > > Als Mensch mit Volksschulabschluss wundere ich mich immerwieder über die > mangelnden Rechtschreibkenntnissen von sogen. Studierten. > > Nichtnur hier imn Forum, auch beim Lesen diverser Zeitungen online, > rollen sich mir gelegentlich die Zehennägel nach hinten, Hast du die vielen Rechtschreibfehler extra eingebaut? Schorsch M. schrieb: > Abitur ist heutzutage nichtmal einen "Volksschulabschluss" wert. Selfie? https://www.mikrocontroller.net/attachment/688351/gifted.jpg
Schorsch M. schrieb: > Nichtnur hier imn Forum, auch beim Lesen diverser Zeitungen online, > rollen sich mir gelegentlich die Zehennägel nach hinten, Das fällt mir auch immer mehr auf. Damals, als man seine Tagesinfos noch aus Zeitungen aus Papier las, waren die Zeitungen teilweise recht stolz auf ihre ordentliche Rechtschreibungen und wenn man mal einen Schreibfehler fand, glich das faat einer Sensation. Heute findet man kaum einen Artikel, in dem nicht schon in der Einleitung Fehler sind. Und auch das Textniveau fühlt sich etwa so an, wie wir in der 5ten Klasse Aufsätze geschrieben haben....
Beitrag #7997697 wurde vom Autor gelöscht.
Grok zu Rechtschreibung und Grammatik in diesem Thread: "Der Thread ist insgesamt sehr umgangssprachlich und hastig geschrieben – das Niveau entspricht ziemlich genau dem, was man in deutschsprachigen techniknahen Foren seit 15–20 Jahren gewohnt ist. 😄"
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Der Prof. Krötz schwurbelt meiner Meinung zwar ab und an stark, aber ein paar seiner Videos sind dennoch sehr interessant. Und erschreckend, wie schlecht heutzutage Mathematiklernmittel, Prüfungen und die gesamte Bildungspolitik mit ihren Gremien und Entscheidern sind, auf allen Ebenen. Es schadet nicht, ein paar seiner Videos anzuschauen, vor allem wenn man eigene Kinder hat und den Graus beobachtet, den die Verlage (er zeigt auch alte Bücher und Arbeitshefte in seinen Videos) und so mancher Lehrer abliefern. Abi in Österreich: https://www.youtube.com/watch?v=WicpZCklIF0 Realschulprüfung von 1971 (man vergleiche mit dem vorherigen Video): https://www.youtube.com/watch?v=GhmEYB3Kq-o Physikaufgaben heute und möglicherweise in der Zukunft: https://www.youtube.com/watch?v=VG5QzQ7F8pI Oder auch die Doktorarbeit "sprachsenibler Matheunterricht" mit genau 9 (in Worten neun) Probanden: https://www.youtube.com/watch?v=DsLvViGWW8s
J. T. schrieb: > Das fällt mir auch immer mehr auf. Damals, als man seine Tagesinfos noch > aus Zeitungen aus Papier las, waren die Zeitungen teilweise recht stolz > auf ihre ordentliche Rechtschreibungen und wenn man mal einen > Schreibfehler fand, glich das faat einer Sensation. So ist es. Hier im Saarland setzt man sogar von "amtlicher" Stelle noch einen drauf. Weil ein grosser Teil der Bevölkerung nichtmehr fähig ist sich ordentlich zu artikulieren, gibt es "Nachrichten in einfacher Sprache": https://www.sr.de/sr/home/nachrichten/nachrichten_einfach/index.html Dazu fällt mir nichts mehr ein.
> Heute findet man kaum einen Artikel, in dem nicht schon in der > Einleitung Fehler sind. Und auch das Textniveau fühlt sich etwa so an, > wie wir in der 5ten Klasse Aufsätze geschrieben haben.... Was nichts kostet ist auch nix wert. Also friß oder stirb, das ist der intelligenten Welt scheißegal.
(prx) A. K. schrieb: > Grok zu Rechtschreibung und Grammatik in diesem Thread: "Der Thread ist > insgesamt sehr umgangssprachlich und hastig geschrieben – das Niveau > entspricht ziemlich genau dem, was man in deutschsprachigen techniknahen > Foren seit 15–20 Jahren gewohnt ist. 😄" Für was manche KI einsetzen ist schon verwunderlich. Manche sind schon mit ChatGPT verheiratet. Meiner Meinung nach gehört KI in Computerspiele und in sonst nix, dann gibt's endlich mal ein paar gescheite NPC und die richten keinen Schaden an. https://www.heise.de/news/Neuer-LLM-Jailbreak-Psychologe-nutzt-Gaslighting-gegen-KI-Filter-10332571.html In der realen Welt wollen wir KI nicht. Bücher sollen von Menschen geschrieben werden, und lustige Katzenvideos sind nicht lustig mit KI.
Alexander schrieb: > Meiner Meinung nach gehört KI in Computerspiele > und in sonst nix, So ähnlich halte ich das ja. Spiele mittels Computer mit anderen Forinten, etwa in diesem Thread. :) Alexander schrieb: > Manche sind schon mit ChatGPT verheiratet. Sag ChatGPT bitte nichts davon, wird sonst eifersüchtig. Das war Grok.
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Bradward B. schrieb: > Was nichts kostet ist auch nix wert. > Also friß oder stirb, das ist der intelligenten Welt scheißegal. Es geht nicht um Fachliteratur für indällände Menschen, es geht um die der allgemeinen Gesellschaft zugetragenen "Meinungsmache". Der intelligente Teil der Gesellschaft hat noch nie einen brauchbaren Spiegel für die Allgemeinheit dargestellt. Alexander schrieb: > dann gibt's endlich mal ein paar gescheite NPC und die > richten keinen Schaden an. Wenn die NPCs keinen Schaden anrichten, sind sie doch eigentlich recht unbrauchbar, je nach Spiel. :D
Schorsch M. schrieb: > Dazu fällt mir nichts mehr ein. Mir schon. Nicht jeder in D hat Deutsch mit der Muttermilch aufgesogen. Einfache Sprache erleichtert es, Nachrichten auf Deutsch und nicht nur auf Arabisch/Russisch/... zu lesen, mit entsprechend anderen Sichtweisen im Gepäck.
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Weil es perfekt hier reinpasst: "Orthografie/Rechtschreibung korreliert nur schwach bis mäßig mit Intelligenz. Studien (seit den 1970er Jahren bis heute) zeigen: Die Korrelation zwischen Rechtschreibfähigkeit und IQ liegt meist bei r = 0.3–0.6 (also maximal mäßig)." (Grok)
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Wer sich über miese Sprache in sozialen Medien mokiert, sollte deren Nutzung auf Handys verbieten. Die Tipperei darauf hat erheblichen Einfluss auf die orthografische Qualität der Beiträge. Und das Tempo elektronischer Kommunikation generell kann einigen Einfluss auf die Qualität des Inhalts haben. Mehr eine reflexhafte emotionelle als eine wohlüberlegte intellektuelle Reaktion fördern.
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Rechtschreibung ist ausgrenzend und drum heißt es bald Linkschreibung, wobei dann einige auf Linksschreibung bestehen. Wobei das das Ganze auch nicht einfacher macht, weil das mit dem ss wieder fehlerträchtig wäre. Es würden einige auch als Linkßchreibung oder gar als Linkßchraibung schreiben. Wer weiß, was die nächste Schreibreform an Änderungen noch bringen wird.
Dieter D. schrieb: > wobei dann einige auf Linksschreibung bestehen Das ist freilich ausgrenzend, denn was können die Leute dafür, wenn sie mit umgekehrter Schreibrichtung aufgewachsen sind. ;)
(prx) A. K. schrieb: > Die Tipperei darauf hat erheblichen > Einfluss auf die orthografische Qualität der Beiträge. Stimmt, weil auf dem kleinen Display sind die Buchstaben so klein. Da ist ein Tippfehler leicht zu übersehen. So nebenbei im Bus, in UBahn oder SBahn getippt, unterlaufen die meisten Fehler.
Dieter D. schrieb: > (prx) A. K. schrieb: >> Die Tipperei darauf hat erheblichen >> Einfluss auf die orthografische Qualität der Beiträge. > > Stimmt, weil auf dem kleinen Display sind die Buchstaben so klein. Da > ist ein Tippfehler leicht zu übersehen. So nebenbei im Bus, in UBahn > oder SBahn getippt, unterlaufen die meisten Fehler. Nö, es geht einigen Usern vor allem darum schnell etwas dahinzurotzen, scheiß auf Rechtschreibung und Sinnhaftigkeit. Sieht man ja bei dem wie du das Forum mit dummen Kommentaren zumüllst.. ..nur ein Beispiel.. Dieter D. schrieb: > Rechtschreibung ist ausgrenzend und drum heißt es bald > Linkschreibung, wobei dann einige auf Linksschreibung bestehen. > Wobei das das Ganze auch nicht einfacher macht, weil das mit dem ss > wieder fehlerträchtig wäre. Es würden einige auch als Linkßchreibung > oder gar als Linkßchraibung schreiben. Wer weiß, was die nächste > Schreibreform an Änderungen noch bringen wird.
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(prx) A. K. schrieb: > Nicht jeder in D hat Deutsch mit der Muttermilch aufgesogen. > Einfache Sprache erleichtert es, Nachrichten auf Deutsch und nicht nur > auf Arabisch/Russisch/... zu lesen, mit entsprechend anderen Sichtweisen > im Gepäck. Du hast deine Kinder ganz sicher auch mit einer "Kindersprache" aufgezogen, wovon sie dann nichtmehr weg gekommen sind und somit stammeln sie sich durch ihr zukünftiges Leben. Statt den Menschen gleich die richtige Sprache bei zu bringen, was ganz sicher nicht schwieriger wäre, als eine verhunzte Sprache zu lehren, erreicht man genau das Gegenteil dessen, was die Menschen vorwärts bringen würde. Sie werden auf Grund der verhunzten Sprache, welche natürlich auch noch weiterhin staatlich gefördert bleibt, nicht fähig sein, sich vernünftig zu integrieren.
Die Zahl der Studierenden zu erhöhen, war früher ein Ziel, weil Ost und West damit den höheren Bildungsstand beweisen wollte. Hinzu paarte sich eine politische Verblendung, die die Gauß-Verteilung von Intelligenz und Begabungen in unterschiedliche Richtungen (z.B. technisch, sprachlich, praktisch) verleugneten. Diese Verteilungen gibt es bei allen Säugetieren und auch beim Menschen. Aus diesem Grunde bringt es nichts, wenn jeder das Abitur bekommt. Veranschaulicht an dem Beispiel: Wenn jeder zweite Hund die Bescheinigung bekäme als Behindertenhund geeignet zu sein, würden mehr als die Hälfte der Behinderten durch den Hund fruhzeitig ins Gras beißen. So ähnlich geht es den Firmen mit der Akademikerschwemme. Da hilft nur aussieben. Mittlerweile sind die Noten schon so wenig aussagegräftig, dass Firmen wieder zu Einstellungstests übergehen. Einige Firmen machen sogar Probearbeiten. Wobei letzteres umstritten ist, weil das auch aurbeitsmäßig Mißbraucht werden kann.
Dieter D. schrieb: > Wer weiß, was die nächste Schreibreform an Änderungen noch > bringen wird. Rechtschreibung ist eine willkürliche Definition.
Dieter D. schrieb: > Da hilft nur aussieben. Und auch selbst ausbilden, statt drauf zu hoffen, dass jemand anders das macht. Drauf zu hoffen, dass die gebratenen Tauben verzehrfertig in den Mund fliegen. Dabei merkt man, für welche Tätigkeit ein Mensch geeignet ist.
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(prx) A. K. schrieb: > Und auch selbst ausbilden, statt drauf zu hoffen, dass jemand anders das > macht. Dabei merkt man, für welche Tätigkeit ein Mensch geeignet ist. Dabei sollte auch der Ausbilder merken, ob er dafür geeignet ist. Ich hatte mal vor Jahren einen aus der Handwerkerinnung rasiert, als dieser schimpfte wie wenig ein Lehrling einbrächte. Ich verwies einfach auf die Zahlen der Finanzämter um wieviel die Betriebe mehr verdienten und Umsatz machten pro Lehrling in den verschiedenen Branchen. Anhand der Zahlen zeigte ich ihm, wie weit er sich dort im Schlusslicht befindet. Schlechter Ausbilder korreliert mit schlechtem Einsatz der Lehrlinge. Dieser ist dann schimpfend abgehauen und wurde die nächsten Stunden nicht mehr gesehen.
Schorsch M. schrieb: > Du hast deine Kinder ganz sicher auch mit einer "Kindersprache" > aufgezogen, wovon sie dann nichtmehr weg gekommen sind und somit > stammeln sie sich durch ihr zukünftiges Leben. Ich hatte meine Sprache in solcher Kommunikation weniger eingeschränkt als andere. Wissend, dass weder meine Sprache noch die Inhalte stets einfach sind. Aber Kinder haben in diesen Jahren keine grosse Wahl, und eine sehr starke natürliche Motivation. Weshalb das Gleichnis nicht passt. Erwachsene haben die Wahl. Sie können sich ein Leben lang der Sprache ihres Ghettos bedienen, mitsamt der darin verbreiteten Ansichten. Sie können sich auch dem anfangs sehr komplexen Deutschen bedienen, mit anderen Ansichten konfrontiert werden. Willst du erreichen, dass sie Letzteres tun, hilft es, ihnen etwas entgegen zu kommen. Mit den Jahren benötigen sie das nicht mehr, aber anfangs kann es dabei helfen, dass sie nicht in ihrem Ghetto verbleiben.
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(prx) A. K. schrieb: > hilft es, ihnen etwas entgegen zu kommen. Du denkst, eine reduzierte Sprache wäre ein "Entgegenkommen"? Einem Sprachunkundigen ist es egal, besser gesagt, er kann es garnicht unterscheiden, ob eine Ausdrucksweise "reduziert" ist, oder nicht. Er lernt es so wie er es beigebracht bekommt. Es ist ziemlich naiv zu glauben, eine vermeintlich "einfache" Sprache würde das Erlernen selbiger erleichtern.
Schorsch M. schrieb: > Du denkst, eine reduzierte Sprache wäre ein "Entgegenkommen"? Anfangs eindeutig ja. > Es ist ziemlich naiv zu glauben, eine vermeintlich "einfache" Sprache > würde das Erlernen selbiger erleichtern. Es senkt die Hürde, sich überhaupt ersthaft mit ihr zu befassen. Und das kann wichtig sein. Wenn sie das tun, beschäftigen sie sich ganz natürlich auch mit der vollen Sprache, lernen sie. Über den Kontakt zu Menschen ausserhalb ihres Sprach-Ghettos. Nachrichten in einfacher Sprache sind ja nur ein kleiner Teil des Kommunikation. Deine Sorge, dass mit den Jahren ganz Deutschland so spricht, ist unbegründet.
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Schorsch M. schrieb: > Es ist ziemlich naiv zu glauben, eine vermeintlich "einfache" Sprache > würde das Erlernen selbiger erleichtern. Und irgendwann können sie einfaches deutsch dann perfekt :D
J. T. schrieb: > Und irgendwann können sie einfaches deutsch dann perfekt :D In einer Kaspar Hauser Umgebung könnte das passieren. In realer Welt ist das zusätzliche Angebot einfacher Sprache aber genau das nicht. Keine Insel, auf der es nur dies gäbe, man nur damit konfrontiert wäre.
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Hallo Schorch M. Schorsch M. schrieb: > Du denkst, eine reduzierte Sprache wäre ein "Entgegenkommen"? > > Einem Sprachunkundigen ist es egal, besser gesagt, er kann es garnicht > unterscheiden, ob eine Ausdrucksweise "reduziert" ist, oder nicht. Das ist zwar richtig, geht aber am Kern vorbei. Ein wenig Sprachkundiger mag zwar nicht unterscheiden können, ob er es mit einer weniger komplizierten Ausdrucksweise konfrontiert ist oder nicht, aber er wird den Sinninhalt einer weniger komplizierten Ausdrucksweise mit einer größeren Wahrscheinlichkeit erfassen als bei einer komplizierteren Ausdrucksweise. Und genau darauf kommt es ja an. > Er lernt es so wie er es beigebracht bekommt. Nein, er wird sie immer nur soweit erlernen, wie es ihm seine Sprachbegabung ermöglicht. Eine kompliziertere Sprache setzt dabei Hürden, die er nicht sinnvoll überwinden kann. Darum ist es sinnvoll, mit einer vereinfachten Sprache anzufangen, die eine Grundkommunikation ermöglicht. Davon ausgehend kann dann je nach Begabung weiter aufgebaut werden. > Es ist ziemlich naiv zu glauben, eine vermeintlich "einfache" Sprache > würde das Erlernen selbiger erleichtern. Es ist auch ziemlich naiv zu glauben, man könnte alles lernen. In der Schule habe ich sehr darum kämpfen müssen, in Englisch ein "ausreichend" zu bekommen. Der Lehrer kommentierte meine Bemühungen mit "Tarzan auch weisse Frau haben". Ich habe später mit Englischkursen versucht, dass zu verbessern, aber es hat nie geklappt. Das ist einfach eine Nummer zu viel für mich. Im nach hinein ärgert es mich, dass ich dafür soviel Mühe und Zeit verschwendet habe. Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.l02.de
Hallo Dieter D. Dieter D. schrieb: > Einige Firmen machen > sogar Probearbeiten. War es je anders? > Wobei letzteres umstritten ist, weil das auch > aurbeitsmäßig Mißbraucht werden kann. Wer sich irgendwo anders als bei einem Verleier bewerben will, sollte darum genug Kapital haben, im Zweifel auch einen Monat ohne Gehalt oder ALG durchzustehen. Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.l02.de
Bernd W. schrieb: > Im nach hinein ärgert es mich, dass ich > dafür soviel Mühe und Zeit verschwendet habe. Der umgekehrten Version bin ich freilich auch begegnet. Einer Person aus Osteuropa, der es als Kind über das Elternhaus nicht gestattet war, Englisch zu lernen. Ihr fehlte nicht die Begabung, sondern die Gelegenheit. Was sie in einem Umfeld mit einem ausländischen Bekanntenkreis erheblich behindert, in dem jeder sonst Englisch kann. Naja fast jeder. Da ist ein Japaner dabei, Sohn einer Englischlehrerin, der mit 20 Jahren kaum besser Englisch drauf hatte als mit 3 Jahren. War ihm (und ihr) am Ende dann aber doch peinlich, er versprach, es zu verbessern. Fremdsprache zu lernen ist in Japan aber offenbar schwierig, sogar Englisch. Ist nicht nur territorial Insel. Zu wenig Ausländer, zu wenig Englisch in Medien.
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(prx) A. K. schrieb: > . In realer Welt ist das zusätzliche Angebot einfacher Sprache aber > genau das nicht. Und wenn in der Schule nur noch einfache Sprache unterrichtet wird, dann geht das in die Richtung des Sprachabbaus.
Studierfaehigkeit ist nicht nur Gehirnmasse: https://www.morgenpost.de/ratgeber-wissen/article410934827/untersuchung-verraet-diese-hunde-punkten-beim-lernen-trotz-kleinerem-gehirn.html
Hallo Dieter D. Dieter D. schrieb: > (prx) A. K. schrieb: >> . In realer Welt ist das zusätzliche Angebot einfacher Sprache aber >> genau das nicht. > > Und wenn in der Schule nur noch einfache Sprache unterrichtet wird, dann > geht das in die Richtung des Sprachabbaus. Mal abgesehen von der Notwendigkeit, komplizierte Sachverhalte mit mehr Text ausdrücken zu müssen, würde für mich nichts gegen einen Umbau der Sprache auf leichtere Sprache sprechen. Aber genau das Problem, komplizierte Sachverhalte mit mehr Text ausdrücken zu müssen, wird automatisch dazu führen, dass jeder versucht, einen Level an Sprache zu sprechen, der einen Kompromiss zwischen Textmenge und Komplexität darstellt. Und das zieht dann Barrieren gegen Vereinfachung nach unten ein. Darum: Lass es einfach frei "floaten". ;O) Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.l02.de
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Bernd W. schrieb: > In der Schule habe ich sehr darum kämpfen müssen, in Englisch ein > "ausreichend" zu bekommen. Der Lehrer kommentierte meine Bemühungen mit > "Tarzan auch weisse Frau haben". Ich war in der Schule in allen Sprachen ne Niete. Egal ob Deutsch oder Fremdsprache, Sprachen haben mich nicht sehr interessiert. Mit dem aufkommen von Youtube hab ich angefangen viele englischsprachige Videos zu gucken, weil das für mich Interessante auf deutsch nicht zu finden war. Mit der Zeit habe ich angefangen immer mehr zu verstehen und inzwischen spreche ich auch recht passabel englisch. So unterschiedlich kanns laufen.
Bernd W. schrieb: > Aber genau das Problem, komplizierte Sachverhalte mit mehr Text > ausdrücken zu müssen Die Menge alleine macht es nicht. Das fängt bei so einfachen Dingen wie dem Genitiv an. Ihn zu vermeiden macht den Text nicht länger, aber für manche verständlicher. Ob ich ihn nutze kann davon abhängen, mit wem ich schriftlich kommuniziere. Bei manchem Dösbaddel kanns schon sein, dass ich Komplexität gezielt einsetze. :)
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Hallo J. T. J. T. schrieb: > Ich war in der Schule in allen Sprachen ne Niete. Egal ob Deutsch oder > Fremdsprache, Sprachen haben mich nicht sehr interessiert. In Deutsch war ich besser. Zwar nicht genial aber eben besser. > Mit dem > aufkommen von Youtube hab ich angefangen viele englischsprachige Videos > zu gucken, weil das für mich Interessante auf deutsch nicht zu finden > war. Mit der Zeit habe ich angefangen immer mehr zu verstehen und > inzwischen spreche ich auch recht passabel englisch. Ja, den Effekt kenne ich. Aber es hängt auch sehr an den jeweiligen Sprechern. Die Vorträge von z.B. Nick Zentner kann ich einigermaßen verstehen, aber schon bei normalen Fernsehserien in denen Umgangssprache gesprochen wird, Texanern oder den "ganz normalen Leuten" ist dann Ende. Und ich bin nicht so der Videokucker, ich lese lieber Text. Und das mit dem Sprechen ist bei mir auch nicht symmetrisch, ich verstehe mehr als ich selber sprechen kann. > So unterschiedlich kanns laufen. Und wie! Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.l02.de
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Bernd W. schrieb: > aber schon bei normalen Fernsehserien in denen Umgangssprache > gesprochen wird, Texanern oder den "ganz normalen Leuten" ist dann Ende. Das geht nicht nur dir so, es ist Übung, Übung, Übung. Ich spreche mangels ausreichender verbaler Praxis deutlich besser und schneller Englisch, als ich es verstehe. Was vor allem dann zum tragen kommt, wenn es beim Sprecher nicht die Muttersprache ist - oder es gar ein Inder ist (leidiges Thema in der IT, Chat kann dann schneller sein als gesprochene Sprache).
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(prx) A. K. schrieb: > Erwachsene haben die Wahl. Sie können sich ein Leben lang der Sprache > ihres Ghettos bedienen, mitsamt der darin verbreiteten Ansichten. Sie > können sich auch dem anfangs sehr komplexen Deutschen bedienen, mit > anderen Ansichten konfrontiert werden. Willst du erreichen, dass sie > Letzteres tun, hilft es, ihnen etwas entgegen zu kommen. Mit den Jahren > benötigen sie das nicht mehr, aber anfangs kann es dabei helfen, dass > sie nicht in ihrem Ghetto verbleiben. Elaborierter Code ist auch eine Ghetto aus dem Ghetto.
Schorsch M. schrieb: > Es ist ziemlich naiv zu glauben, eine vermeintlich "einfache" Sprache > würde das Erlernen selbiger erleichtern. Du hast beim Fremdsprachen lernen mit Literatur angefangen?
Dieter D. schrieb: > Und wenn in der Schule nur noch einfache Sprache unterrichtet wird, dann > geht das in die Richtung des Sprachabbaus. Warst du wieder im S-Bahn Zimmer?
Bernd W. schrieb: > Ja, den Effekt kenne ich. Aber es hängt auch sehr an den jeweiligen > Sprechern. Die Vorträge von z.B. Nick Zentner kann ich einigermaßen > verstehen, aber schon bei normalen Fernsehserien in denen Umgangssprache > gesprochen wird, Texanern oder den "ganz normalen Leuten" ist dann Ende. > Und ich bin nicht so der Videokucker, ich lese lieber Text. Serien und Filme werden mittlerweile eher in einfacher Sprache produziert um die Zielgruppe zu vergrößern damit man damit mehr Kohle scheffeln kann.
Mal Butter bei die Fische, Regeln für ne "leichte Sprache sind:
* Es werden kurze Sätze verwendet.
* Jeder Satz enthält nur eine Aussage.
* Es werden nur Aktivsätze verwendet.
* Sätze bestehen aus den Gliedern Subjekt-Verb-Objekt, z. B. Das Kind
streichelt den Hund.
* Der Konjunktiv wird vermieden.
* Zeitformen, die mündlich verwendet werden, sollten bevorzugt
werden, d.
* Genitive können mit „von“ umschrieben werden, z. B. Das Haus des
Lehrers durch Das Haus von dem Lehrer oder Das Haus vom Lehrer.
* Keine Synonyme oder Sonderzeichen.
* Verneinungen werden, wenn möglich, positiv umformuliert, z. B. Das
kostet nichts. zu Das ist umsonst.
* Präzise Mengenangaben sollen durch „viel“ oder „wenig“,
Jahreszahlen (wie „Bismarck wurde 1871 zum Reichskanzler ernannt“) durch
„vor langer Zeit“ o. ä. ersetzt werden.[7]
Gerade die letzte Regel zeigt, wie "unwissenschaftlich" leichte Sprache
ist. Auch "leichte Sprache" hat ihre Nische, für die sie geschaffen
wurde, bspw. Sonderpädagogik.
Und natürlich spiegelt Sprachvermögen auch Denkvermögen wieder (siehe
auch Sapir-Whorf-Hypothese). Aber man muß ja nicht bei jeder Tätigkeit
(tief) denken, am Fliessband genügt es, stur die Mutter auf die Schraube
zu drehen ...
Georg Orwell ("1984", "Farm der Tiere") hat mit Newspeech auch ne
treffende Beschreibung der Wirkung von sozial reglementierender Sprache
(Sprachpolitik) gegeben:
* https://de.wikipedia.org/wiki/Neusprech
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Bernd W. schrieb: > Ja, den Effekt kenne ich. Aber es hängt auch sehr an den jeweiligen > Sprechern. Die Vorträge von z.B. Nick Zentner kann ich einigermaßen > verstehen, aber schon bei normalen Fernsehserien in denen Umgangssprache > gesprochen wird, Texanern oder den "ganz normalen Leuten" ist dann Ende. Naja, eigentlich verstehe ich nichtmal Grönemeyer. Und das soll meine Muttersprache sein. "OOOOOH-Gööööckk-HHHHHFFFFFFF!!!!" = "Oh, Glück auf!"
Bradward B. schrieb: > leichte Sprache Laichte sprache ohne laichte rächtschreibung, wáre auch nichts. Das wäre sonst immer noch fiil zu schwär. Dii muz sich auch anpazen. ;)
Alexander schrieb: > J. T. schrieb: >> Ich war in der Schule in allen [...] ne Niete. > > Zitat Ende Na, ma wieder auf Stress aus? Bei dir hats übrigens nicht mal dazu gereicht, ein Zitat so zu verfälschen, dass es beleidigend UND in richtigem deutsch ist.
Alexander schrieb: > Du gelernt nicht hast Oder seine Schule fuehrte das als nichtveroeffentlichten Versuch den Einsatz von einfacher Sprache durch.
Bradward B. schrieb: > Georg Orwell ("1984", "Farm der Tiere") hat mit Newspeech auch ne > treffende Beschreibung der Wirkung von sozial reglementierender Sprache > (Sprachpolitik) gegeben: Einfache Sprache transportiert den gleichen Inhalt in vereinfachter Grammatik und reduziertem Begriffsumfang. Neusprech verändert Inhalte, Bedeutungen, kehrt sie bis ins Gegenteil um.
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Falk B. schrieb: > Dieses Forum ist am Ende. Warum postest Du dann hier? Damit es "am Ende" bleibt?
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Dieter D. schrieb: > So nebenbei im Bus, in UBahn > oder SBahn getippt, unterlaufen die meisten Fehler. Da kennt sich der Dieter aus.
Hans schrieb: > Da kennt sich der Dieter aus. Da verlasse ich mich auf ein Untersuchungsergebnis von Meta.
Udo S. schrieb: > Jens K. schrieb: >> Also alles beim Alten! Wie der Klimawandel! Den gabs schon immer, aber >> gerade in unserer Zeit ist er schlimm! Einfach mehr Steuern bezahlen, >> dann wird das Klima besser. > > Jetzt sind wir wenigstens schon fast ganz unten angekommen. > Hat Falk seine Mission doch erfüllt. Genau. Der Typ ist nur noch ein AfD-U-Boot. Schade eigentlich. Hatte mal Ansätze, was besseres zu sein. Mein Gott, der Typ hat durchaus eigene Intelligenz. Und ist wohl nicht Mitglied der Superreichen-Familien Deutschlands. Ich hätte also erwartet, dass er versteht, dass die AfD keinesfalls seine eigenen Interessen vertritt. Das ist wohl nicht geschehen, woran auch immer das gescheitert sein mag. Vieleicht habe ich auch nur die Intelligenz überschätzt...
Ob S. schrieb: > Vieleicht habe ich auch nur die > Intelligenz überschätzt... Vor allem, deine eigene... scnr
Beitrag #7998194 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7998272 wurde von einem Moderator gelöscht.
Wir haben eine strukturelle Desintegration. Wem will man da schuldig sprechen? Hinsichtlich der Schule muss vermutlich mehr laufen. Aber das war früher auch schon doof. Richtig engagierte Lehrer, die zum Lernen anstiften waren schon immer selten. Die meisten Lehrer sind eher an ihrem Zuhause interessiert und kommen ein paar Straßen weiter mit dem Auto zur Schule und schnappen anderen von weiter weg die wenigen Parkplätze weg - oder die von den Bewohnern in der Nähe der Schule. Da lobe ich mir Lehrer aus dem Ausland, die waren vielleicht nicht optimal, aber meistens auch keine Ärsche und meist auch mehr engagiert als der Rest. Ausnahmen gibt es diesbezüglich aber immer mal.
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(prx) A. K. schrieb: > Bradward B. schrieb: >> Georg Orwell ("1984", "Farm der Tiere") hat mit Newspeech auch ne >> treffende Beschreibung der Wirkung von sozial reglementierender Sprache >> (Sprachpolitik) gegeben: > > Einfache Sprache transportiert den gleichen Inhalt in vereinfachter > Grammatik und reduziertem Begriffsumfang. Neusprech verändert Inhalte, > Bedeutungen, kehrt sie bis ins Gegenteil um. Neusprech ist in "1984" Sprache mit vereinfachter Grammatik und reduzierter Begriffsanzahl, das mit dem Umkehren ins Gegenteil ist bei Orwell das "double think". IMHO wurschteln hier verschiedene Begriffe durcheinander: "leichverständliche" Sprache, "ausgedünnte" Sprache, aber auch "Gegenwartssprache". Mit Letzteren haben insbesonders die Literaturlehrer ein Problem, wenn sie beispielsweise den Nachwuchs dazu bringen sollen Goethe zu lesen und zu verstehen. Da muss man statt einer simplen Zahlenanordnung, schwuchtelige Passagen durchparsen. Oder Religionslehrer, was bitte schön meint "Gebenedeite Jungfrau" ;-) ?! -> https://de.wikipedia.org/wiki/Hexeneinmaleins Andere Lehrer, auch an der Hochschule, mühen sich dagegen ab, den Studenten das Stammeln abzu trainieren. Die Stammel aus Angst irgendwas zu sagen (oder nicht zu sagen) was den Professor verärgern könnte. Das ist mir auch ein wichtiger Punkt im Schreiben/Sprechen - klare Ansagen machen. Mit "Worthülsen", auch in kurzen Hauptsätzen ist wenig erreicht. Schön wenn man über Gesetztestexte wenigstens lachen kann: https://youtu.be/cErlcvfjyZU
Rbx schrieb: > Wir haben eine strukturelle Desintegration. Wem will man da schuldig > sprechen? Putin, natürlich!
Schorsch M. schrieb im Beitrag #7998272: > ...aber du bist nicht alleine, es bilden sich immermehr > Selbsthilfegruppen, Hilfe naht... Stimmt. Sogar die Grünen haben im Europaparlament hilfesuchend zu dem Strohhalm ihrer Rettung gegriffen. Das Problem ist, dass die vielen Studierunfähigen ohne Abi genau so wenig in der Lage sind zu sehen in welche Lage eine ideologische Verblendung einen bringt, wenn man die Gier nach Macht, Reichtum und Glauben des Menschen ignoriert. Der Kommunismus war daran schon mehrfach gescheitert.
Beitrag #7998329 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7998338 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7998341 wurde von einem Moderator gelöscht.
Dieter D. schrieb: > in welche Lage eine ideologische > Verblendung einen bringt, wenn man die Gier nach Macht, Reichtum und > Glauben des Menschen ignoriert. Ideologische Neigungen, bestärkt durch den natürlichen Mangel an Erfahrung, sind der Jugend jeder Generation eigen. Nicht nur der jetzigen. Es ist also eine ganz normale Sache. Das ist freilich auch wichtig, denn die Last der Erfahrung macht immobil. Es bewegt sich kaum noch etwas. Selbst dann nicht, wenn es notwendig wäre.
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