Forum: Platinen SMD-MSOP10-Platinprojekt in Eigenfertigung mit bestelltem Belichtungsfilm


von Rudi R. (microwitsch)


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Hallo zusammen,

Vor einiger Zeit hatte ich mal ein Thread hier eröffnet, in dem es darum 
ging SMD-Platinen mit einem bestelltem Belichtungsfilm komplett selbst 
zu fertigen.

Hier ist nun mein Sepic-Wandler mit einem MSOP10-LT3757...es sieht nicht 
so lecker aus, ok...es geht besser, einiges habe ich noch ohne meine 
geteste Hotplate von Hand auflöten müssen.

Beim Handlöten waren meine großen Kupferflächen jedoch etwas 
problematisch, weil die Wärmeableitung zu hoch ist.Beim Reflow hätte es 
keine Rolle gespielt aber meine Lötpaste war dort dann immer etwas zu 
wenig(bei den Kondensatoren hier zb.Doch ich denke die Nächsten sollten 
schon besser aussehen.
Der Msop10 war nicht ganz einfach, ich musste doch erst vorverzinnen, um 
den dann nur rauflegen zu können, alles andere hat nicht funktioniert, 
die Lötpaste bildete nur kleine Kugeln auf den 0,3mm Leiterbahnen!?

Ja, also das Ding funktioniert jedenfalls.Ich habe hier eine 
12V-Ledleuchte an ca 3,2V mit einem Li-Akku von einem altem Akkupack 
betrieben.Frequenz 300khz,Spulen selbst gewickelt auf gelb/weiß 
Amidon-Kern(30uh ungefähr).Der sollte nun eigentlich bis zu einem Strom 
von 0,5A laufen, was ich so weit noch nicht testete,weil ich noch keine 
Lasttestschaltung dafür fertig habe.

Ich nahm diesen Schaltkreis, weil ich hiermit auch widerstandsmäßig die 
Frequenz steuern kann und der dann eventuell für eine MTTP-Solarreglung 
verwendet werden könnte, um die Ausgangsleistungsabgabe zu steuern.
Das wollte ich eigentlich mit einem PIC-Mikrokontroller machen.
Naja, der Sepic ist gut, er kann in beiden Richtungen arbeiten(im Down 
und Up und ist getrennt vom Eingang)

Die Platine ist wie die Hotplate 50x50mm groß,die Spule ist hier 
allerdings ausserhalb,ich wollte die Platine universell einsetzbar 
haben.(also mehrere Wandlervarianten)

: Bearbeitet durch User
von Andreas S. (bastelmax)


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Bitte ein verständliches
Deutsch und formuliere sauber Dein eigentliches Problem.
Ich verstehe hier nur "Bahnhof"
und bitte nicht solche halb dunklen
Fotos ohne Inhalt wo man nur raten kann.
Und eine saubere Platine mit vernüftigen
Lötpads kostet auch kein Geld mehr.
Daher wozu noch ein "Film" ?
Sorry, aber Deine Lötstellen sehen
auch nicht so umwerfend aus.

: Bearbeitet durch User
von Gerald B. (gerald_b)


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Ich deute das so, das er kein Problem hat, sondern uns sein Projekt und 
dessen zugegebenermaßen exotische Realisierung vorstellen möchte.
Ungewöhnlich deswegen, weil heute die Meisten sicherlich Platinen für 
kleines Geld bei einem professionellen Fertiger bestellen.

von Michael B. (laberkopp)


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Gerald B. schrieb:
> Ungewöhnlich deswegen, weil heute die Meisten sicherlich Platinen für
> kleines Geld bei einem professionellen Fertiger bestellen.

Die meisten kaufen auch Brot im Supermarkt, und trotzdem backen einige 
Leute selber weil sie lieber leckeres Brot essen.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Michael B. schrieb:
> Gerald B. schrieb:
>> Ungewöhnlich deswegen, weil heute die Meisten sicherlich Platinen für
>> kleines Geld bei einem professionellen Fertiger bestellen.
>
> Die meisten kaufen auch Brot im Supermarkt, und trotzdem backen einige
> Leute selber weil sie lieber leckeres Brot essen.

Der Vergleich hinkt, weil selbstgebackenes Brot meist besser schmeckt. 
Selbstgemachte Platinen dagegen, die die der professionellen Fertiger 
uebertreffen, moechte ich mal sehen...

von Rudi R. (microwitsch)


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Gerald B. schrieb:
> Ich deute das so, das er kein Problem hat, sondern uns sein Projekt und
> dessen zugegebenermaßen exotische Realisierung vorstellen möchte.
> Ungewöhnlich deswegen, weil heute die Meisten sicherlich Platinen für
> kleines Geld bei einem professionellen Fertiger bestellen.

Na wieviel muss ich denn da gleich auf einmal bestellen, das sich das 
rechnet?Das ist ja genau das Problem!Das hier ist ein Prototyp, den gibt 
es so nicht.Und gleich mit einer Top-platine zum testen ist doch wohl 
übertrieben!Die Kosten ist das Eine, wenn man Ökologie mit bezahlen 
würde,wäre die Welt umwelttechnisch noch länger brauchbar.Ich geb uns eh 
nicht mehr lange aber das ist ein anderes Thema :)

von Rudi R. (microwitsch)


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Andreas B. schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> Gerald B. schrieb:
>>> Ungewöhnlich deswegen, weil heute die Meisten sicherlich Platinen für
>>> kleines Geld bei einem professionellen Fertiger bestellen.
>>
>> Die meisten kaufen auch Brot im Supermarkt, und trotzdem backen einige
>> Leute selber weil sie lieber leckeres Brot essen.
>
> Der Vergleich hinkt, weil selbstgebackenes Brot meist besser schmeckt.
> Selbstgemachte Platinen dagegen, die die der professionellen Fertiger
> uebertreffen, moechte ich mal sehen...

Ey, dass das Ding funktioniert ist für mich löttechnisch schon ein 
Wunder, ich hoffe ich kann das mit MSOP10 und anderen Schaltkreisen mit 
mehreren Pins und dem Pitch von 0,25mm oder so noch einige Male 
störungsfrei wiederholen!
Die Platine ist übrigens einseitig, mit 2,3 Brücken.Dadurch dass ich 
keine Lötstopmaske bei habe, habe ich etwas mehr Flexiblität mit 
Kondensatoren ,bzw deren eventuell größeren Kapazitäten und deren 
Auftteilung des Ripplestromes.Die Platine ist wie gesagt für mehrere 
Wandlertypen gedacht(optional).
Ich wollte bloß zeigen, dass es geht wenn man will.
Wenn die Schaltung dazu interessiert, darf man gern nachfragen.Ich habe 
schon mit Spot gerechnet, so ist es ja nicht.;o)

von Oliver S. (oliverso)


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Andreas B. schrieb:
> Der Vergleich hinkt, weil selbstgebackenes Brot meist besser schmeckt.

Der Vergleich hinkt nicht, weil auch viel selbstgebackenes Brot so 
aussieht und auch so schmeckt wie die Platine oben im Bild…

Oliver

von Harald K. (kirnbichler)


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Rudi R. schrieb:
> Na wieviel muss ich denn da gleich auf einmal bestellen, das sich das
> rechnet?

Fünf Platinen 10x10 cm beispielsweise kosten bei jlcpcb inklusive 
Versand keine fünf Euro.

(Zweilagig, durchkontaktiert, Lötstoplack und Bestückungsdruck 
inklusive, Material ist FR-4)

Versand "Global Standard Direct Line" auswählen, Expressversand ist 
natürlich teurer.


Ja. Das ist so spottbillig.

Vierlagig liegt inklusive Versand auch noch unter 10 Euro, d.h. unter 2 
Euro pro Stück.

von Rainer W. (rawi)


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Rudi R. schrieb:
> ... dem Pitch von 0,25mm ...

Da hast du dich wohl um einen Faktor 2 vertan, oder?

p.s.
Das Wort "Photographie" leitet sich ab von griech. photos = licht und 
graphein = malen, zeichnen. Licht ist da ein ganz wesentlicher 
Bestandteil, damit das Bild nicht im Sensorrauchen erstickt.

Beitrag #7997420 wurde vom Autor gelöscht.
von Andreas B. (bitverdreher)


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Rudi R. schrieb:
> Die Kosten ist das Eine, wenn man Ökologie mit bezahlen
> würde,wäre die Welt umwelttechnisch noch länger brauchbar.

Du bist Dir sicher daß das Chemikaliengepansche in Deiner Küche 
umweltschonender ist als das der Leiterplattenhersteller?
Wenn Du das Kupfer aus der Leiterplatte gekratzt hättest (bei dem Design 
machbar), würde ich das gelten lassen.

von Gerald B. (gerald_b)


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Rainer W. schrieb:
> Bild nicht im Sensorrauchen erstickt.

Rauchen sollte er nicht :-)))

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Rudi R. schrieb:
> die Lötpaste bildete nur kleine Kugeln auf den 0,3mm Leiterbahnen!?
Kein Wunder bei leicht anoxidierten Kupferleiterbahnen ohne 
Oberflächenbeschichtung.

> Beim Handlöten waren meine großen Kupferflächen jedoch etwas
> problematisch, weil die Wärmeableitung zu hoch ist.
Vor allem der fehlende Lötstop macht da Probleme.

> Hier ist nun mein Sepic-Wandler mit einem MSOP10-LT3757
Herzlichen Glückwunsch zum gelungenen Bau des Störsenders!
Du hast die Seite 26 im Datenblatt nicht gesehen? Oder den Hinweis 
einfach so nicht beachtet:
1
The following high di/dt loops of different topologies 
2
should be kept as tight as possible to reduce inductive 
3
ringing:
4
• In SEPIC configuration, the high di/dt loop contains 
5
the power MOSFET, sense resistor, output capacitor.
Und natürlich ist auch die Spule fernab von dem, was der Hersteller für 
die Induktivität vorschlägt.

von Rudi R. (microwitsch)


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Harald K. schrieb:
> Rudi R. schrieb:
>> Na wieviel muss ich denn da gleich auf einmal bestellen, das sich das
>> rechnet?
>
> Fünf Platinen 10x10 cm beispielsweise kosten bei jlcpcb inklusive
> Versand keine fünf Euro.
>
> (Zweilagig, durchkontaktiert, Lötstoplack und Bestückungsdruck
> inklusive, Material ist FR-4)
>
> Versand "Global Standard Direct Line" auswählen, Expressversand ist
> natürlich teurer.
>
>
> Ja. Das ist so spottbillig.
>
> Vierlagig liegt inklusive Versand auch noch unter 10 Euro, d.h. unter 2
> Euro pro Stück.

Ja, ok, ich kann das gern nochmal durchgehen und gucke mir das an!Danke!
Ein paar Vorteile haben meine selbst gemachten noch:Das Verwenden 
unterschiedlicher Kondensatoren und Erweiterungen, zumindest bei dieser 
Platine hier, die universeller sein sollte.Ich kann gern dieses Projekt 
zur tieferen Einsicht  mit ein paar meiner Daten präsentieren.Vielleicht 
versteht man ja dann was ich meine!?

von Rudi R. (microwitsch)


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Andreas B. schrieb:
> Rudi R. schrieb:
>> Die Kosten ist das Eine, wenn man Ökologie mit bezahlen
>> würde,wäre die Welt umwelttechnisch noch länger brauchbar.
>
> Du bist Dir sicher daß das Chemikaliengepansche in Deiner Küche
> umweltschonender ist als das der Leiterplattenhersteller?
> Wenn Du das Kupfer aus der Leiterplatte gekratzt hättest (bei dem Design
> machbar), würde ich das gelten lassen.

Da ich große Firmen kenne, weiß ich auch was die für Müll machen, das 
ist nicht das Problem.Wenn da Einkäufer im Sparrausch sind, dann geht 
vieles auch mit Rabatten gleich in die Tonne, alles erlebt in einer 
namhaften Firma!

Am besten wir haben also nur noch große Firmen verstehe ich das richtig?
Transportwege und Verpackungen sind dabei egal?
Brot am besten auch lieber von Großfirmen,sind doch billiger!?

Großfirmen erhalten Rabatte auf Ihre Chemikalien und ich bin äußerst 
sparsam.Weil ich meine Entwicklerlauge benutze bis Sie schon fast 
schwarz ist, obwohl Sie dann mehr Zeit dafür braucht.Das Gleiche gilt 
für das Ätzbad,es wird verwendet bis es richtig blau ist.(dauert auch 
etwas länger, egal)Da es bei Großfirmen wohl kaum Zeit dafür gibt, gehe 
ich mal von aus, das da die Lösung nicht ganz so oft verwendet wird wie 
bei mir.

Theoretisch könnte ich die gebrauchte Ätzlösung sogar noch an 
Poolbesitzer verkaufen!?:)...oder ich mische mir blaue Farbe draus.Es 
ist definitiv ein Produkt, was weiter verwendet werden kann und 
natürlich nicht in den Ausguss kommt!

[[https://www.ebay.de/b/Kupfersulfat-Pool/bn_7005689914?srsltid=AfmBOora_qsWVfEzk2Eg1-s-Ff99PPXZNeHn3pfhVi_xi_8bi7hJwONC]]

von Andreas B. (bitverdreher)


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Rudi R. schrieb:
> Da es bei Großfirmen wohl kaum Zeit dafür gibt, gehe
> ich mal von aus, das da die Lösung nicht ganz so oft verwendet wird wie
> bei mir.

Sie wird aber regeneriert und aufbereitet. Das ist der Unterschied. Und 
auch wenn Du Deine Abfaelle immer brav zur Schadstoffentsorgung gibst: 
Alleine das was beim Waschen der Platine unter dem Wasserhahn an Cu in 
den Abfluss gelangt, wuerde bei Firmen schon Probleme verursachen. 
Rechne einfach mal die ins Wasser gelangene Cu-Menge Deines Platinchens 
auf den Umsatz einer solchen Firma hoch.
Nicht dasss es da auch schwarze Schafe gaebe, aber es ist nicht so 
systematich wie bei Privatleuten.
Ich habe mal in der Abwasserueberwachung gaarbeitet, weiss also wovon 
ich rede.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Rudi R. schrieb:
> Großfirmen erhalten Rabatte auf Ihre Chemikalien und ich bin äußerst
> sparsam.Weil ich meine Entwicklerlauge benutze bis Sie schon fast
> schwarz ist, obwohl Sie dann mehr Zeit dafür braucht.Das Gleiche gilt
> für das Ätzbad,es wird verwendet bis es richtig blau ist.(dauert auch
> etwas länger, egal)Da es bei Großfirmen wohl kaum Zeit dafür gibt, gehe
> ich mal von aus, das da die Lösung nicht ganz so oft verwendet wird wie
> bei mir.

Kommerzielle Leiterplattenhersteller verwenden ihre Ätzlösungen im 
Kreislauf, d.h. das Kupfer wird zurückgewonnen und wiederum für 
Galvanisierbäder eingesetzt. Deshalb fallen dort viel weniger Abfälle an 
als bei der heimischen Produktion. Ein weiterer wichtiger Unterschied 
bezüglich des Ressourceneinsatzes besteht darin, dass dort nur sehr 
dünne Kupferfolien geätzt werden und ein Großteil der Endkupferstärke 
aufgalvanisiert statt heruntergeätzt wird, nämlich während der 
Herstellung der Durchkontaktierungen.

von Harald K. (kirnbichler)


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Rudi R. schrieb:
> Ein paar Vorteile haben meine selbst gemachten noch:Das Verwenden
> unterschiedlicher Kondensatoren und Erweiterungen, zumindest bei dieser
> Platine hier, die universeller sein sollte.

Warum sollte das bei einer professionell gefertigten Platine nicht 
möglich sein? Kupfer ist Kupfer, egal, ob von Dir geätzt, oder von einem 
professionellen Fertiger. Entscheidend ist das Layout.

von Uwe S. (bullshit-bingo)


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Rudi R. schrieb:
> Ich wollte bloß zeigen

Schwerer Anfängerfehler in diesem durch und durch netten Forum voller 
Koryphäen!

Hier im Platinenforum müsste es (wie in allen anderen Hobbys) um tolle 
Eigenkonstruktionen gehen, eine atemberaubender als die andere, ja sogar 
besser als industrielles Zeugs! Denn der Bastler hat da erheblich mehr 
rechtliche und ökonomische Möglichkeiten. Aber es ist nichts, aber auch 
wieder nichts tatsächlich Eigenes mehr da, weil meist stinkend faul, und 
weil die, die (sich) bereits aufgeben mussten, nun zur Rettung ihrer 
Daseinsberechtigung zwanghaft posaunen müssen, daß man ausschließlich 
auf dem richtigen Weg ist, wenn man Platinen das Stk. zu 17ct incl. 
Versand bestellt. Inzwischen lassen sie sogar bestücken, verlernen also 
einfach alles, was für sinnlos dahinalternde Taugenichtse! Und solche 
Zeitgenossen soll man dann auch noch ernst nehmen, was für ein Witz...

Die traurige Wahrheit ist: das da oben ist der reelle, ja bereits 
elitäre Stand in Deutschland, keiner von denen könnte die Platine, 
endlich mal wieder wirklich auf sich allein gestellt, einen Deut besser 
machen! Schon allein aus purer Faulheit ginge das gar nicht. Die Platine 
schlechtreden geht natürlich wieder sehr viel einfacher von der Hand...

Also bitte Rudi, vergeude hier nicht weiter deine Zeit, sie sind es 
überhaupt nicht wert, du stehst reinen Theoretikern und Blendern mit 
zwei linken Pfoten Rede und Antwort, es ist kaum noch mit anzusehen! Mit 
viel Glück konnten die vielleicht mal was, aber das ist ggf. lange her. 
Es sind genau die Typen, die das ganze Land vor die Wand fahren, denn 
das Phänomen ist leider nicht auf Platinen beschränkt, sondern es ist ne 
Lebenseinstellung. Der Chinese wartet regelrecht auf solche 
Universalhelden...

von Andreas B. (bitverdreher)


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Uwe S. schrieb:
> Hier im Platinenforum müsste es (wie in allen anderen Hobbys) um tolle
> Eigenkonstruktionen gehen, eine atemberaubender als die andere,

Zeig doch mal eine Deiner tollen Platinen.
Einer dieser degenerierten Opis möchte ja mal gerne wieder was lernen.

von Uwe S. (bullshit-bingo)


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Andreas B. schrieb:
> Einer dieser degenerierten Opis möchte ja mal gerne wieder was lernen.

Wo möchtest du ggf. mit dem Lernen anfangen? Wie man 0,1mm Bahnen 
routinemäßig für ein paar Cent mit Tonertransfer macht, oder wie man 
feinste Stahlschablonen ätzt? Den Lötstop im Handumdrehen, oder nur 
allgemein die Platinen, dichter gepackt als im Smartphone? Mit 
Funktionalitäten, besser als alles Industrielle. Wo fangen wir denn an, 
nach Jahrzehnten des Verfalls?
Und was habe ich von solch jahrelangen Anleitungen, außer deine werte 
Expertise, und die noch viel mieserer Knallchargen? Daß sie es früher 
auch so gemacht haben, und derlei Lügen?...Kennen wir alles schon.
Ich verstehe die Gegenseitigkeit eben nicht so ganz...mit wem denn noch 
der Austausch? Damals in den Auflösungstest-Megathreads war das ja noch 
mit viel gutem Willen möglich, aber heute?

Hier erstmal was von vor geschätzt 10 Jahren:

Beitrag "Re: Druckversuch bzgl. 5mil-Test"

Inzwischen bin ich viel weiter, wende tatsächlich an (Bild). 122 
Bauteile auf Alukernplatine 60x19,2mm. Einseitig mit nur 2 Brücken. 
Dieser rein analoge und teildiskrete MPPT-Regler sucht weltweit 
seinesgleichen (step-up/step-down, bis über 99% Wirkungsgrad, 
Leistungsdichte völlig unerreicht, usw.). Und ja, er ist komplett von 
mir, von der Idee an. Und nein, die Bauteile habe ich nicht hergestellt, 
falls jetzt wieder jemand die Chance auf einen dummen Spruch gekommen 
sieht. Muss man ja so sagen, es geht ja hier nur noch darum...
Zeige mir irgendein vergleichbares Wissen oder gar Können, überzeuge 
Mods/Admin, mir die Berufsdenunzianten vom Hals zu halten, und ihr lernt 
alle jahrelang...Richtig, wird nie passieren, weil es eben alles nur 
noch solche widerlichen Gauner sind, durch und durch. Das Unlösbare 
daran: sie merken es selbst nicht. Das geht so ganz zuverlässig bis zum 
Krieg, und dann ist es niemand gewesen. Ihr werdet es ja erleben, nur 
niemals euch selbst als Ursache ausmachen.

von Michael B. (laberkopp)


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Andreas S. schrieb:
> Ein weiterer wichtiger Unterschied bezüglich des Ressourceneinsatzes
> besteht darin, dass dort nur sehr dünne Kupferfolien geätzt werden und
> ein Großteil der Endkupferstärke aufgalvanisiert statt heruntergeätzt
> wird, nämlich während der Herstellung der Durchkontaktierungen.

Na ja, erstens nur outer layer, zweitens wird galvanisiert VOR dem 
ätzen, denn sonst ist keine Galvanik mehr möglich.

Aber richtig, eine kostengünstige Produktion recykelt Kupfer und 
Ätzlösung.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Uwe S. schrieb:
> Zeige mir irgendein vergleichbares Wissen oder gar Können, überzeuge
> Mods/Admin, mir die Berufsdenunzianten vom Hals zu halten, und ihr lernt
> alle jahrelang...

Boahhh, bist Du ein toller Hecht.

von Veit D. (devil-elec)


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Rudi R. schrieb:

> Beim Handlöten waren meine großen Kupferflächen jedoch etwas
> problematisch, weil die Wärmeableitung zu hoch ist.

Tipp. Dafür verwendet man Wärmefallen. Das Lötpad liegt damit nicht 
komplett im Kupfer, sondern ist mit maximal 4 Stegen angebunden.

von Uwe S. (bullshit-bingo)


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Sag` ich doch, dumme Sprüche, aus mehr bestehen diese Leute nicht mehr. 
Und auch wenn sie schallend widerlegt wurden, geht das trotzdem so 
weiter, statt das erste Mal im Leben an sich zu arbeiten. Schauspieler 
ohne Hirn und Rückgrat eben. Keine Ahnung wie sowas abends einschlafen 
kann, sie müssen über eine bunte Palette an Ausreden und Selbstbetrug 
verfügen.
Dem TO wünsche ich noch viel Spaß mit dieser geballten Kompetenz, er 
möge immer schön hinhören, wenn sie was sagen. Bis dann.

von Harald K. (kirnbichler)


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Uwe S. schrieb:
> Berufsdenunzianten

Wer hier im Forum "Denunzianten" vermutet, hat entweder massive 
Bildungsdefizite (d.h. keinerlei Ahnung, was Denunziation überhaupt 
ist), oder aber ein erntzunehmenderes Problem psychischer Natur.

Für den ersten Fall: https://de.wikipedia.org/wiki/Denunziation

von Rudi R. (microwitsch)


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Veit D. schrieb:
> Rudi R. schrieb:
>
>> Beim Handlöten waren meine großen Kupferflächen jedoch etwas
>> problematisch, weil die Wärmeableitung zu hoch ist.
>
> Tipp. Dafür verwendet man Wärmefallen. Das Lötpad liegt damit nicht
> komplett im Kupfer, sondern ist mit maximal 4 Stegen angebunden.

Jepp, da ist was dran, aber es spielt beim kompletten Reflow dann keine 
Rolle, das schafft die Hotplate!Vorteil wäre jetzt allerdings eine 
bessere Gesamtkühling der Platine.Wenn die Berechnungen stimmten ist 
aber an meinem Mosfet durch den geringen Schaltwidersstand von 8mOhm 
kaum Verlust,da wird nix warm bis jetzt.Höhere Ausgangsleistungen bis 2 
Ampere waren mal angedach,das müsste ich dann noch testen.:)

von Rudi R. (microwitsch)


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Rainer W. schrieb:
> Da hast du dich wohl um einen Faktor 2 vertan, oder?

Ja, hab ich wohl, naja, gibt Schlimmeres...ist jedenfalls ganz schön 
dicht besammen, darunter würde ich es so jedenfalls vergessen wollen.

von Rudi R. (microwitsch)


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Andreas B. schrieb:
> Rudi R. schrieb:
>> Die Kosten ist das Eine, wenn man Ökologie mit bezahlen
>> würde,wäre die Welt umwelttechnisch noch länger brauchbar.
>
> Du bist Dir sicher daß das Chemikaliengepansche in Deiner Küche
> umweltschonender ist als das der Leiterplattenhersteller?
> Wenn Du das Kupfer aus der Leiterplatte gekratzt hättest (bei dem Design
> machbar), würde ich das gelten lassen.

Ok, das E-Auto macht alles wieder besser!:)...man darf abnicken.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Michael B. schrieb:
> Andreas S. schrieb:
>> Ein weiterer wichtiger Unterschied bezüglich des Ressourceneinsatzes
>> besteht darin, dass dort nur sehr dünne Kupferfolien geätzt werden und
>> ein Großteil der Endkupferstärke aufgalvanisiert statt heruntergeätzt
>> wird, nämlich während der Herstellung der Durchkontaktierungen.
>
> Na ja, erstens nur outer layer,

Das ist nur teilweise korrekt. Bei Leiterplatten mit Buried Vias und 
sog. unechten Sacklöchern werden natürlich die die entsprechenden 
Innenlagen aufgalvanisiert, geätzt und anschließend weitere Prepregs, 
vorverarbeitete Cores oder geschnittene Bleche aufgebracht. Gleiches 
gilt für gestapelte Microvias, egal ob "stacked" oder "staggered".

> zweitens wird galvanisiert VOR dem
> ätzen, denn sonst ist keine Galvanik mehr möglich.

Ich habe an keiner Stelle eine Aussage über die zeitliche Reihenfolge 
getroffen. Natürlich werden als Erstes die Bohrungen für das aktuelle 
Lagenpaar gebohrt, dann galvanisiert, dann geätzt. Die ganzen 
Zwischenschritte mit Fotolack, Zinnresist, Stripping, organischen 
Haftverbesserern usw. erspare ich hier, da es je nach Prozess auch 
erhebliche Unterschiede gibt.

> Aber richtig, eine kostengünstige Produktion recykelt Kupfer und
> Ätzlösung.

Ob noch andere Galvanisier- und Ätzbäder (Zinn, usw.) ebenfalls vor Ort 
im Kreislauf betrieben werden, weiß ich leider nicht. Mit Sicherheit 
landen sie bei großen Leiterplattenfertigern aber nicht mit allen 
möglichen anderen Plörren vermischt im großen Schadstoffkanister, 
sondern sind sortenrein ggf. noch viel Geld wert. Ganz im Gegensatz zum 
Hobbyätzer.

von Rudi R. (microwitsch)


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Uwe S. schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> Einer dieser degenerierten Opis möchte ja mal gerne wieder was lernen.
>
> Wo möchtest du ggf. mit dem Lernen anfangen? Wie man 0,1mm Bahnen
> routinemäßig für ein paar Cent mit Tonertransfer macht, oder wie man
> feinste Stahlschablonen ätzt? Den Lötstop im Handumdrehen, oder nur
> allgemein die Platinen, dichter gepackt als im Smartphone? Mit
> Funktionalitäten, besser als alles Industrielle. Wo fangen wir denn an,
> nach Jahrzehnten des Verfalls?
> Und was habe ich von solch jahrelangen Anleitungen, außer deine werte
> Expertise, und die noch viel mieserer Knallchargen? Daß sie es früher
> auch so gemacht haben, und derlei Lügen?...Kennen wir alles schon.
> Ich verstehe die Gegenseitigkeit eben nicht so ganz...mit wem denn noch
> der Austausch? Damals in den Auflösungstest-Megathreads war das ja noch
> mit viel gutem Willen möglich, aber heute?
>
> Hier erstmal was von vor geschätzt 10 Jahren:
>
> Beitrag "Re: Druckversuch bzgl. 5mil-Test"
>
> Inzwischen bin ich viel weiter, wende tatsächlich an (Bild). 122
> Bauteile auf Alukernplatine 60x19,2mm. Einseitig mit nur 2 Brücken.
> Dieser rein analoge und teildiskrete MPPT-Regler sucht weltweit
> seinesgleichen (step-up/step-down, bis über 99% Wirkungsgrad,
> Leistungsdichte völlig unerreicht, usw.). Und ja, er ist komplett von
> mir, von der Idee an. Und nein, die Bauteile habe ich nicht hergestellt,
> falls jetzt wieder jemand die Chance auf einen dummen Spruch gekommen
> sieht. Muss man ja so sagen, es geht ja hier nur noch darum...
> Zeige mir irgendein vergleichbares Wissen oder gar Können, überzeuge
> Mods/Admin, mir die Berufsdenunzianten vom Hals zu halten, und ihr lernt
> alle jahrelang...Richtig, wird nie passieren, weil es eben alles nur
> noch solche widerlichen Gauner sind, durch und durch. Das Unlösbare
> daran: sie merken es selbst nicht. Das geht so ganz zuverlässig bis zum
> Krieg, und dann ist es niemand gewesen. Ihr werdet es ja erleben, nur
> niemals euch selbst als Ursache ausmachen.

Hey, die MPPT-Reglung hatte ich ja auch erwähnt...doch bin ich davon 
noch zeimlich weit entfernt.Der Sepic hier von mir sollte von einem PIC 
gesteuert werden(die Frequenz,also Ausgangsleistung mit einem 
IC2-Widerstandsnetzwerk)Ich habe bisher nur ein 50W Solarpanel was eben 
im Winter so gut wie gar nicht fähig ist meine 30Ah-Blei-Akkus zu laden.

Ich will generell runter auf ein 4,2V-System mit parallelgeschalteten, 
meinetwegen auch Recycel-Lithium-Akkus(die ja mit defekten Akkupacks 
wohl massig einfach weggeworfen werden)

Ziel wäre es sogar mehrere Sepic über Clocksignal 300khz oder halt 
angepasst zu synchronisieren(der LT3757 geht dafür) und bedarfmäßig 
zuschaltbar zu machen, wenn gerade mehr Leistung vom Panel kommt.Also 
eigentlich ein 4,2V-Lithium-System welches so bis zu 10A abgeben 
könnte.Laptop usw. könnten da dann fast direkt (kleinerer Sepic auf 
5V)mit weniger Verlusten als mit einem 230V-Umrichter dazwischen, 
geladen werden.
Soviel zum eigentlichem Hintergrund der Angelegenheit.

Übrigens, will ich irgendwie keine Zellen in Reihe schalten müssen, 
wegen des höheren Innenwiderstandes.Die Packs scheitern ja wohl öfter 
mal wegen eines defekten Akkus....oh, soviel wollte ich erst gar nicht 
dazu schreiben...naja

von Rudi R. (microwitsch)


Angehängte Dateien:

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Lothar M. schrieb:

> Herzlichen Glückwunsch zum gelungenen Bau des Störsenders!
> Du hast die Seite 26 im Datenblatt nicht gesehen? Oder den Hinweis
> einfach so nicht beachtet:
>
1
> The following high di/dt loops of different topologies
2
> should be kept as tight as possible to reduce inductive
3
> ringing:
4
> • In SEPIC configuration, the high di/dt loop contains
5
> the power MOSFET, sense resistor, output capacitor.
6
>
> Und natürlich ist auch die Spule fernab von dem, was der Hersteller für
> die Induktivität vorschlägt.

Also in der Simulation geht es eingangsseitig um nicht all zu viele 
Milliampere!Der Ripple sollte bei 20% liegen.Wie groß sollte denn da die 
"Senderleistung" deiner Meinung sein?Ich habe dazu einen Screenshot 
angehangen.
Die Spule darf sehr wohl größer sein,die Einschwingzeit wird etwas 
länger,ich wollte sogar noch mehr Spielraum haben und bis auf 50uh 
gehen!
Die Sättigung verschiebt sich damit nur noch weiter zeitlich nach 
hinten, wo liegt das Problem?Zu große Spulen führen nur widerstandsmäßig 
zu Verlusten und sind eben platzmäßig nicht so bescheiden!?
Ich brauche diese Reserven nach oben um mit der Frequenz noch spielen zu 
können.

von Ralf X. (ralf0815)


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Rudi R. schrieb:
> Also in der Simulation geht es eingangsseitig um nicht all zu viele
> Milliampere!Der Ripple sollte bei 20% liegen.Wie groß sollte denn da die
> "Senderleistung" deiner Meinung sein?Ich habe dazu einen Screenshot
> angehangen.

hast Du mal bei den Messlaboren angefragt, ob die noch einen Berater 
brauchen?
So einen echt vom Fach?
😁

edit: Bitte gewöhne Dir mal wieder an, dass nach einem Punkt idR. ein 
Leerzeichen oder Absatz folgen sollte.

: Bearbeitet durch User
von Andreas B. (bitverdreher)


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Rudi R. schrieb:
> Ok, das E-Auto macht alles wieder besser!:)...man darf abnicken.

Na ja, das Umweltargument hattest Du zuerst aufgebracht.

Beitrag #7998762 wurde vom Autor gelöscht.
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