Hallo, ich hatte vor einiger Zeit einen Post zum Thema "Selbstbau ESP Antenne" (Beitrag "DIY Antenne für WLAN bzw. ESP/Arduiino") abgesetzt, weil ich ein Problem mit einem ESP als Webserver hatte und ich dessen Ursache zunächst mit einer schlechten Signalstärke/Qualität in Verbindung brachte. Nach viel viel Analyse und Try & Error liegt die Ursache aber offenbar am Basisrouter (Fritz Box 7530). Ein ESP8266 wird als Webserver im Hausnetz betrieben, er lässt sich problemlos mit dem Router verbinden und im Fritz-Monitor auch stets als aktiv/verbunden angezeigt, per PING auch ansprechbar -ABER: wenn sowohl ESP/Webserver als auch die Clients (Browser vom PC/Handy) mit dem ESP kommunizieren wollen antwortet der ESP nicht (obwohl er nachweislich mit dem Router verbunden ist und TCP Verbindung vom PC/Handy zum ESP aufgebaut ist). Die Probleme tauchen sporadisch auf, in erster Linie bei längerem Betrieb des Webservers. Wireshark-Logging der WLAN Aktivitäten haben das final bestätigt, aber die eigentliche Ursache dieses Verhaltens nicht ausfindig machen können. Potenzielle Ursachen wie andere (störende) WLAN Netze, weitere ESPs im Netz, instabile ESP Anschlussspannung oder auch die zunächst angenommene schwache Signalstärke wurden schrittweise mit viel Aufwand und Versuchen ausgeschlossen. Nun das Seltsame: Melde ich den ESP an einem Repeater (FritzBox im Repeaterbetrieb) an oder den ESP am Basisrouter aber den PC oder Handy am Repeater, so klappt die Kommunikation tadellos, ohne Probleme auch im Langzeitbetrieb (über mehrere Tage hinweg). Unter dieser Bedingung ist das Problem nicht reproduzierbar. Die WLAN Kommunikation ist beim Basisrouter unter den angebundenen WLAN Geräten untereinander erlaubt (FritzBox Konfiguration). Die Kommunikation erfolgt auch direkt über die feste IP Adresse des ESP im Hausnetz, also mDNS Probleme können auch nicht die Ursache sein. Signalstärke/qualität sind es wie oben erwähnt auch nicht, da die Verbindung zum Repeater (egal ob ESP am Hauptrouter angemeldet oder PC/Handy) eine geringere Signalstärke (-80dBm versus -60dBm) aufweist als die zum Basisrouter (-60dBm). Habe nun alles mögliche ausprobiert und analysiert, die Ursache, warum das Ganze nur über den Repeater läuft und nicht stabil (=stets funktionstüchtig), wenn alle Beteiligten am Basisrouter angeschlossen sind, bleibt mir im Dunkeln...:-( Hat irgendjemand eine Idee?
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Bernd Laura schrieb: > Woran kann das liegen ? Bernd Laura schrieb: > Nach viel viel Analyse und Try & Error liegt die Ursache aber offenbar > am Basisrouter (Fritz Box 7530) Das war einfach.
Alexander schrieb: > Bernd Laura schrieb: >> Woran kann das liegen ? > > Bernd Laura schrieb: >> Nach viel viel Analyse und Try & Error liegt die Ursache aber offenbar >> am Basisrouter (Fritz Box 7530) > > Das war einfach. Alex, das war hoffentlich nur ironisch gemeint... für mich mittlerweile zum Verzweifeln, aber mit dem, was oben beschrieben ist zumindest mal ein Workaround, ohne zu wissen, wo die eigentliche Ursache liegt bzw. warum es über den Basisrouter alleine nicht klappt (obwohl ping stets klappt, sogar "CURL -v IP Adresse" klappt stets solange der HTTP-Header nicht zu gross ist)
Du schreibst: >> Wireshark-Logging der WLAN Aktivitäten >> haben das final bestätigt, aber die eigentliche Ursache dieses >> Verhaltens nicht ausfindig machen können. Kannst Du die Aussage erklären? Warum sieht man in dem Log die Ursache nicht? Es sollte doch zumindest sichtbar sein, welcher Teilnehmer sich nicht so verhält wie erwartet.
Thomas F. schrieb: > Du schreibst: >>> Wireshark-Logging der WLAN Aktivitäten >>> haben das final bestätigt, aber die eigentliche Ursache dieses >>> Verhaltens nicht ausfindig machen können. > > Kannst Du die Aussage erklären? Warum sieht man in dem Log die Ursache > nicht? Es sollte doch zumindest sichtbar sein, welcher Teilnehmer sich > nicht so verhält wie erwartet. Hab ein Wireshark Trace, bei dem die Kommunikation nur über den Basisrouter erfolgt, d.h. alle Beteiligten an der Basis angemeldet, mal angehängt. Die IP xx.48 ist der PC, die IP xx.37 ist der ESP. Man sieht, dass die TCP Verbindung aufgebaut wird, der PC (via Browser) an den ESP eine Anfrage sendet, aber der ESP nichts zurück sendet. Es funktioniert dann mit keinem Browser (Chrome, Firefox, Microsoft...), jedoch stets mit "CURL xx.37", und der PING xx.37 funktioniert sowieso stets nach Anmeldung des ESP am Router. Der Browser auf Client Seite scheint eine Rolle zu spielen (Cash refresh etc.) hat alles nichts gebracht, oft geht es auch schon direkt nach der Anmeldung des ESP am Basisrouter schon nicht, wenn ESP und PC am Basisrouter hängen.
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Das Problem ist also die Kommunikation von WLAN-Clients untereinander während die Kommunikation WLAN-Client mit dem Accesspoint funktioniert. Du kannst ja mal probieren den PC mit Ethernet-Kabel mit dem Accesspoint verbinden, vermutlich wird dann der Zugriff auf den ESP8266 auch funktionieren. Ursache könnten z.B. unterschiedliche WLAN-Sicherheitseinstellungen zwischen den Clients sein oder grenzwertige bis fehlerhafte Implementation der WLAN-Standards im ESP8266. Die Lösung dürfte sein auf dem Accesspoint dafür zu sorgen dass die WLAN-Clients nicht mehr direkt untereinander kommunizieren dürfen, sondern immer ausschließlich über den Accesspoint. Keine Ahnung ob der WLAN-Accesspoint einer Fritzbox diese Einstellmöglichkeit bietet. Bei OpenWRT z.B. ist es die Option "isolate" des wifi-iface.
Gerd E. schrieb: > > Die Lösung dürfte sein auf dem Accesspoint dafür zu sorgen dass die > WLAN-Clients nicht mehr direkt untereinander kommunizieren dürfen, > sondern immer ausschließlich über den Accesspoint. > > Keine Ahnung ob der WLAN-Accesspoint einer Fritzbox diese > Einstellmöglichkeit bietet. Bei OpenWRT z.B. ist es die Option "isolate" > des wifi-iface. Die FritzBox kann das konfigurieren. Wie beschrieben ist das Feature, dass die Kommunikation unter den WLAN Endpunkten/Teilnehmern erlaubt ist, aktiviert (Default Einstellung). Wenn ich es deaktiviere, geht die Kommunikation über den Basisrouter allein nie, nicht nur sporadisch nicht, sondern nie - was ja auch genau dieses Flag in der Fritz-Konfig aussagt. Insofern verstehe ich nicht, warum du es deaktivieren willst. Aber wenn ich den PC über LAN betreibe, funktioniert es auch - es ist dann auch ein Weg, die WLAN Kommunikation alleinig über den Basisrouter zu umgehen. Wenn ein Teilnehmer nicht am WLAN Basisrouter angemeldet ist, funktioniert es.
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Gerd E. schrieb: > Das Problem ist also die Kommunikation von WLAN-Clients untereinander > während die Kommunikation WLAN-Client mit dem Accesspoint funktioniert. > Es ist nur EIN Client (PC oder Handy mit Browser) im Spiel, also Client (PC/Handy) mit Browser kommuniziert mit WebServer - und je nachdem wo die beiden hängen (Basis versus Repeater/Lan) funktioniert es nicht (stabil, kontinuierlich )
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Anderer Access Point klingt auch nach verändertem Standort des ESP. Ist die Spannungsversorgung des ESP an beiden Orten exakt gleich, auch gleiches Netzteil und Leitungslänge? 2. Hast du mal während der ESP noch ansprechbar ist, nach memory leaks geschaut? Evtl. macht sich eins nur bei bestimmten Netzwerkumgebungen (z.b. gelegentliche reconnects oder ausbleiben eben solcher) bemerkbar.
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Diese Fritzboxen genauergesagt dieses Frickel OS mit vernachlässigtem 2.4GHz WiFi sind der größte Dreck auf Erden, kontinuierlich verschlimmbessert von Update zu Update seit 10 Jahren zu nichts mehr zu gebrauchen.
Flip B. schrieb: > Anderer Access Point klingt auch nach verändertem Standort des ESP. Ist > die Spannungsversorgung des ESP an beiden Orten exakt gleich, auch > gleiches Netzteil und Leitungslänge? Es gibt auch nur EIN ESP8266 als Web Server, dessen Standort fest ist und lediglich an Basisstation oder Repeater beim Hochfahren/Starten angemeldet werden kann (ähnlich dem PC als Client) > 2. Hast du mal während der ESP noch ansprechbar ist, nach memory leaks > geschaut? Evtl. macht sich eins nur bei bestimmten Netzwerkumgebungen > (z.b. gelegentliche reconnects oder ausbleiben eben solcher) bemerkbar. Ja, hab mir alle Mem Daten und Fragmentierungen im Arduino Monitor anzeigen lassen, alles tief grün, Fragmentierung gerade mal 1%; Fehlverhalten scheint auch unabhängig von Zahl der Connections zu sein... lediglich die Größe des HTTP Headers im Browser scheint eine Rolle zu spielen, wenn dieser eine bestimmte Größe überschreitet schlägt es fehl, aber wie gesagt nicht, wenn einer der Teilnehmer am Repeater angeschlossen ist
Alexander schrieb: > Diese Fritzboxen genauergesagt dieses Frickel OS mit vernachlässigtem > 2.4GHz WiFi sind der größte Dreck auf Erden, kontinuierlich > verschlimmbessert von Update zu Update seit 10 Jahren zu nichts mehr zu > gebrauchen. Stimme zu, 7530 wird halt von 1&1 zur Verfügung gestellt , der Vorgänger 7412 war durchaus stabiler, den hab ich als Repeater im Einsatz... weiss aber nicht, ob der 7412 als Basisstation ähnliche Probleme macht und was genau die Ursache an dieser Konstellation ist ...
Bernd Laura schrieb: > Gerd E. schrieb: >> >> Die Lösung dürfte sein auf dem Accesspoint dafür zu sorgen dass die >> WLAN-Clients nicht mehr direkt untereinander kommunizieren dürfen, >> sondern immer ausschließlich über den Accesspoint. > > Die FritzBox kann das konfigurieren. Wie beschrieben ist das Feature, > dass die Kommunikation unter den WLAN Endpunkten/Teilnehmern erlaubt > ist, aktiviert (Default Einstellung). Wenn ich es deaktiviere, geht die > Kommunikation über den Basisrouter allein nie, nicht nur sporadisch > nicht, sondern nie - was ja auch genau dieses Flag in der Fritz-Konfig > aussagt. Insofern verstehe ich nicht, warum du es deaktivieren willst. Ich glaube Du hast mich Missverstanden. Es geht nicht darum die Kommunikation der WLAN-Clients untereinander komplett zu verbieten, sondern darum, dass Sie das nicht mehr direkt dürfen. Sie sollen ihre Kommunikation untereinander immer erst zum Accesspoint schicken und der schickt sie dann an den Empfänger weiter. Eben nicht mehr direkt, sondern immer über Bande. Das sollte eine separate Einstellung sein zu der die die Kommunikation untereinander komplett verbietet.
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