Moin, ich möchte einen kleinen Oszillator bauen (auf Basis von einem NE555), bei dem ich die Frequenz logarithmisch mit einem Poti regeln kann. Die Idee ist, dass wenn das Poti ganz nach links gedreht ist, die Transistoren Q1 und Q3 einen Stromspiegel bilden. Drehe ich das Poti nach rechts, bilden Q2 und Q3 einen Stromspiegel. Der Strom durch Q2 ist dabei erheblich kleiner, als der durch Q1. Der Widerstand des Potis definiert mir die Spreizung der Frequenz, welche proportional zum Strom durch Q3 sein soll. Ziel soll sein, Frequenzen von 100Hz bis 20kHz einstellen zu können und das einigermaßen gleichmäßig. Und ohne all zu große Temperaturdrift, also ich will eine Frequenz einstellen (mit Oszi o.Ä.) und mit darauf verlassen können, dass sie in den nächsten Minuten nicht all zu weit wegdriftet. Dass ich Q2 doppelt ausgeführt habe, ist nur so eine Idee, weil ich dann mit einem gängigen 10k-Poti hinkomme. Ich könnte Q2 auch einfach ausführen, dann müsste ich für die gleiche Frequenzspreizung aber einen 20k-Poti verwenden - gibt es, ist aber eher unüblich. Die 4 Spannungsquellen in Reihe zu den Basen sind nur zu testzwecken (flat(2m) bedeutet, dass bei jedem Simulationslauf die Spannung zufällig gleichverteilt zwischen -2mV und +2mV festgelegt wird) um nachzuvollziehen, wie groß die Abweichungen werden, wenn die Transistoren nicht exakt gleich sind oder nicht die gleiche Temperatur haben. Ohne diese zusätzlichen Spannungen bei perfektem Temperaturabgleich ist der Temperatureinfluss übrigens sehr klein. Die leichte S-förmige Abweichung des Stroms vom Poti-Wert resultiert aus der Tatsache, dass der Poti ein belasteter Spannungsteiler ist. Nun zur Frage: Bekommt man 3 oder 4 Transistoren thermisch so gut gekoppelt? Ist 2mV also rund 1K Temperaturunterschied realistisch? Sind die Bauteiltoleranzen in der Praxis vielleicht so groß, dass meine Gedanken eigentlich nur ein kleines Randproblem adressieren und die Sache aus ganz anderen Gründen nicht funktionieren wird? Gibt es andere Tricks, die Temperaturen gleich zu machen (aktiv regeln/heizen)? Es gibt Transistorarrays mit 4 Transistoren in einem Case, die sind dann aber entweder nicht besonders thermisch gekoppelt oder aber ziemlich teuer. Zwei Transistoren mit guter Kopplung gibt es dagegen relativ gut und preiswert. Aber bei der Schaltung brauche ich ja nicht nur zwei. Kann man zwei Pärchen irgendwie trickreich verschalten? Übrigens wird über diese Schaltung der Timing-Kondensator am NE555 entladen. Anstatt dieser Schaltung ein log Poti ist daher schwierig, weil ich den Poti ja als regelbaren Widerstand und nicht als Spannungsteiler brauche. Gruß, Roland
Es gibt die 4-fach Transitorarrays B315, B325, B340, B341, B360, B380 aus DDR-Beständen, die wurden genau für sowas gebaut. Die Frequenz ist aber nur dann proportional zum Entladestrom, wenn die Aufladezeit vernachlässigbar gegen die Periodendauer ist. Es heißt übrigens "das Poti", nicht "der Poti".
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Moin, Arno R. schrieb: > Es gibt die 4-fach Transitorarrays B315, B325, B340, B341, B360, B380 > aus DDR-Beständen, die wurden genau für sowas gebaut. Hmm, aus DDR-Beständen klingt jetzt nicht gerade nach einfacher Verfügbarkeit. Die Frage ist, ob diese Teile besser wären, als ein aktueller MMPQ3904. > Die Frequenz ist aber nur dann proportional zum Entladestrom, wenn die > Aufladezeit vernachlässigbar gegen die Periodendauer ist. Das Problem ist mir bewusst, vor allem bei großen Frequenzen. Macht aber nichts, es geht darum einen Wert einzustellen und der soll dann anschließend bei Temperaturänderungen nicht wandern. Das eine Skala am Poti nicht exakt die Frequenz darstellen kann, ist mir klar. Muss auch gar nicht. Gruß, Roland
Roland D. schrieb: > Hmm, aus DDR-Beständen klingt jetzt nicht gerade nach einfacher > Verfügbarkeit. Die Dinger gibt es problemlos zu kaufen. > Die Frage ist, ob diese Teile besser wären, als ein aktueller MMPQ3904. Wenn die MMPQ3904 so aufgebaut sind wie die MPQ3904, dann sind die B3xx um Klassen besser, da 4 Transistoren auf einem Chip mit sehr gutem Gleichlauf und thermischer Kopplung. Die MPQ enthalten zwar 4 Transistoren, aber davon sind nur jeweils 2 (die an den Enden) leicht thermisch gekoppelt. Es sind getrennte Chips auf jeweils eigenem Chipträger. Die Kopplung von Ende zu Ende ist nicht der Rede wert.
Arno R. schrieb: > Es gibt die 4-fach Transitorarrays B315, B325, B340, B341, B360, B380 > aus DDR-Beständen, die wurden genau für sowas gebaut. Gabs im Westen auch, z.B. TPQ... von Sprague.
Arno R. schrieb: > Die MPQ enthalten zwar 4 Transistoren, aber davon sind nur jeweils 2 > (die an den Enden) leicht thermisch gekoppelt. Es sind getrennte Chips > auf jeweils eigenem Chipträger. Die Kopplung von Ende zu Ende ist nicht > der Rede wert. In teuer gibt's dem MAT14, aber im Datenblatt steht genau genommen auch nichts über die thermische Kopplung untereinander: Da steht: "The MAT14 also features a low offset voltage of 100 µV typical and tight current gain matching to within 4%. Each transistor of the MAT14 is individually tested to data sheet specifications. For matching parameters (offset voltage, input offset current, and gain match), each of the dual transistor combinations are verified to meet stated limits. " was sich so anhört, als ob darin auch zwei separate Doppeltransistoren sind. Immerhin gibt es zwei Pins mit "substrate", was darauf hindeutet, dass die thermischen Eigenschaften dem Konstruktör wichtig waren. Die Frage wäre, ob das nicht mit Kanonen auf Spatzen geschossen ist. Gruß, Roland
Es gab/gibt ja noch den 3086, ich glaube ursprünglich von RCA: https://www.microelectronicash.com/downloads/CA3086E.pdf Da steht zumindest im Datenblatt etwas von "The CA3086 consists of five general-purpose silicon NPN transistors on a common monolithic substrate", "thermal matching" und "Temperature Compensated Amplifiers". Scheint problemlos beschaffbar.
Roland D. schrieb: > ohne all zu große Temperaturdrift Wie viel ist das in %? Für hohe Frequenzstabilität empfehle ich ein DDS Modul. Und diese Stromspiegellösung funktioniert am 555 auch praktisch, oder nur theoretisch?
Moin, Also bevor ich mir da irgendwelche wilden Konzepte aus dem Kreuz leiere, die dann bestenfalls aehnlich gut/schlecht sind, wie die von vor 40..50 Jahren verwendeten - musses wirklich heutzutage noch analog sein? Mit irgendeinem popeligen <=8 pin µController kriegt man das doch prima hin, ohne Temperatur- oder Bauteiltoleranzen, ohne DDR-Chipse, etc. Oder ist das so ein religioeses/ueberzeugungs/Glaubens-Ding und muss daher mit Transistoren gemacht werden? Gruss WK
Roland D. schrieb: > Ziel soll sein, Frequenzen von 100Hz bis 20kHz einstellen zu können und > das einigermaßen gleichmäßig. Und ohne all zu große Temperaturdrift, > also ich will eine Frequenz einstellen (mit Oszi o.Ä.) und mit darauf > verlassen können, dass sie in den nächsten Minuten nicht all zu weit > wegdriftet. Sieh Dir mal uralte Schaltungen von analogen Synthis an - namentlich vom mini-Moog. Die sind richtig gut! Meinetwegen kann man da auch noch einen 555 verwurschteln, der aber eher störend sein wird ;-)
Moin, Dergute W. schrieb: > Also bevor ich mir da irgendwelche wilden Konzepte aus dem Kreuz leiere, > die dann bestenfalls aehnlich gut/schlecht sind, wie die von vor 40..50 > Jahren verwendeten - musses wirklich heutzutage noch analog sein? Mit > irgendeinem popeligen <=8 pin µController kriegt man das doch prima hin, > ohne Temperatur- oder Bauteiltoleranzen, ohne DDR-Chipse, etc. > Oder ist das so ein religioeses/ueberzeugungs/Glaubens-Ding und muss > daher mit Transistoren gemacht werden? Guter Einwand. Mein Gedanke dabei ist, dass dieses Gerät nur zu Testzwecken dienen soll, sollte daraus mal ein Seriengerät werden, wird es diesen Frequenzregler nicht mehr brauchen. Dann wird die Schaltung tatsächlich aus nicht mehr als einem NE555 und Hühnerfutter bestehen. Was kostet ein minimaler µC, der auf 200ns genau mit nicht mehr als 5% Temperaturdrift timen kann? Inclusive der Spannungsversorgung mit 5V, die ich bei der NE555-Lösung nicht brauche? Also richtig, wenn es nur um genau dieses Gerät ginge, wäre die Lösung mir einem Arduino-Nano huckepack sicherlich die viel einfachere. Gruß, Roland
Wolf17 schrieb: > Roland D. schrieb: >> ohne all zu große Temperaturdrift > Wie viel ist das in %? In meiner Simulation habe ich den Transistoren zufällige Basisspannungen mit +/- 2mV verpasst. Was wohl rund +/-1K Temperaturunterschied bedeutet. Das führt zu einen Variation im Strom von +/- 15%. +/- 5% fände ich schöner, dazu muss die Temperatur also grob gerechnet auf +/- 0,3K begrenzt werden. Ist das schwierig? Ich weis nicht, deswegen frage ich ja. > Und diese Stromspiegellösung funktioniert am 555 auch praktisch, oder > nur theoretisch? In der Simulation funktioniert es. Gruß, Roland
Helmut K. schrieb: > Es gab/gibt ja noch den 3086, ich glaube ursprünglich von RCA: Wird auch längst nicht mehr hergestellt.
Roland D. schrieb: > Die Frage ist, ob diese Teile besser wären, als ein aktueller MMPQ3904. Ja. Die alten waren auf einem Chip, daher thermisch gut verbunden, elektrisch leider auch, aber man musste nehmen, was bei raus kam. Die modernen sind 2 Transistorchips in einem Gehäuse, schlechter gekoppelt teils komplett isolier aber vorher nach gleicher Stromverstärkung selektiert 'gepaart'. Insbesondere der Effekt durch Eigenerwarmung ist ab 1mA massiv und verhindert jede Nutzung als Stromspiegel.
Moin, Roland D. schrieb: > sollte daraus mal ein Seriengerät werden, wird > es diesen Frequenzregler nicht mehr brauchen. > Dann wird die Schaltung > tatsächlich aus nicht mehr als einem NE555 und Hühnerfutter bestehen. > > Was kostet ein minimaler µC, der auf 200ns genau mit nicht mehr als 5% > Temperaturdrift timen kann? Inclusive der Spannungsversorgung mit 5V, > die ich bei der NE555-Lösung nicht brauche? aehhh - da steh' ich jetzt etwas auf der Leitung. Braucht dein Seriengeraet jetzt noch das Poti mit der exponentiellen und driftfreien Frequenzeinstellung oder ist da die Frequenz fix? Bei Fixfrequenz waer's doch fast voellig wurst, was dein einzelnes Engineeringsample mit µC und "teurem" 78L05 drauf kostet, wenns in der Serie dann eh wieder ein 555 auf Festfrequenz ist. Gruss WK
Roland D. schrieb: > +/- 5% fände ich schöner Ich verstehe nicht, was dieser Stromspiegel bringen soll, also wo der Vorteil gegenüber einem logarithmischen Poti direkt am 555 ist. Piher nennt für sein T-21 Potis unter 100k einen Temperaturkoeffizienten von +-300ppm/K. Dazu einen PP Folienkondensator am 555, fertig. Damit bleibt man unter 0,05%/K Temperaturgang.
Wolf17 schrieb: > Ich verstehe nicht, was dieser Stromspiegel bringen soll, also wo der > Vorteil gegenüber einem logarithmischen Poti direkt am 555 ist. Wenn du dir die Kennlinie eines log-Potis ansiehst, kommst du ganz allein drauf.
Wenn Mann es analog richtig machen will, macht Mann es wie früher(TM). Mit 2 OPVs, der eine integriert die Steuerspannung auf, und der Zweite, als Komparator, "polt" die Steuerspannung für den Integrator um. Das ergibt neben einem ordentlichen Dreieck, auch ein brauchbares Rechteck. Aber doch nicht mit dem Universalnichtskönner 555... Wenn man sowieso nur ein Rechteck im Auge hat, wäre der NCO eines PICs (12F1501, 16F1503, 16F1507-9) einen Blick wert.
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Wolf17 schrieb: > Roland D. schrieb: >> +/- 5% fände ich schöner > Ich verstehe nicht, was dieser Stromspiegel bringen soll, also wo der > Vorteil gegenüber einem logarithmischen Poti direkt am 555 ist. > > Piher nennt für sein T-21 Potis unter 100k einen Temperaturkoeffizienten > von +-300ppm/K. Dazu einen PP Folienkondensator am 555, fertig. > Damit bleibt man unter 0,05%/K Temperaturgang. Bei 10nF muss das Poti schon mindestens 1MOhm haben. Und Antilog sollte es auch noch sein (gut, da kann man sich umgewöhnen). Bei 20kHz ist das aber schon ein Entladestrom von 100mA - was auch schon wieder Grenzwertig für den DIS-Pin von NE555 ist. Sprich größer kann ich den Kondensator auch nicht machen. Es gibt ja noch den Trick, den Kondensator über ein Poti zu entladen und dabei ständig über einen Festwiderstand auf Vcc zu legen. Ist das Poti sehr groß, dann verschiebt sich der Zeitpunkt, wo die untere Schaltschwelle unterschritten wird ins unendlich. Also mit gängigen Poti-Werten beliebig kleine Frequenzen machbar. Das ist aber aus dem Bauch heraus geschätzt eine ganz schön wacklige Angelegenheit. Ein Umschalten zwischen zwei Frequenzbereichen wäre auch noch akzeptabel. Gruß, Roland
Wolf17 schrieb: > Und diese Stromspiegellösung funktioniert am 555 auch praktisch, oder > nur theoretisch? Wenn die Theorie die Sache ausreichend gut beschreibt, funktioniert es auch praktisch.
Roland D. schrieb: > Was kostet ein minimaler µC, der auf 200ns genau mit nicht mehr als 5% > Temperaturdrift timen kann? Inclusive der Spannungsversorgung mit 5V, > die ich bei der NE555-Lösung nicht brauche?
1 | MCP1792-3302H/DB 0.38 3.3V ohne Verpolungsschutz |
2 | MIC5233-3.3YS 0.82 3.3V mit -"- |
3 | STM32G031J6M6 1.12 |
4 | KT2016K10000ZAW33ZGK 1.13 10MHz |
5 | C1206X225J3RECAUTO 2x 0.53 2u2,25V- |
6 | C0805X103K8JAC7210 0.20 10n,10V- |
7 | TLC555CDR 0.66 Pegelwandler, Endstufe |
8 | |
9 | STM32G031J6M6 |
10 | Pin |
11 | 1 10MHz vom KT2016 (optional) |
12 | 2 VDD |
13 | 3 VSS |
14 | 4 OUTPUT (NRST) |
15 | 5 UART |
16 | 6 UART |
17 | 7 optional ADC, GPIO } oder 2 Taster |
18 | 8 POTI, BOOT } up/down |
Das sind ein paar Zahlen mit Bauteilen von Digikey, die mir spontan eingefallen sind. Ein 555 wird immer noch als Ausgangstreiber missbraucht ;) Der µC hat einen 32-Bit Timer mit 100ns Auflösung und einen 12-Bit ADC für das Poti. Der TCXO KT2016 liefert 10MHz mit 0.5ppm @ -30...+85°C. Die Daten scheinen mir ausreichend zu sein ;) Knapp wird es evt. mit einem 10-Gang Poti, dann ist die Auflösung nur ca. 1/400 Umdrehung. Wenn ±1% Drift @ 0...85°C ausreicht, kann man den KT2016 einsparen. Dann liefert ein interner Oszillator 16MHz. Vorteil: alle Bauteile wären von Hand lötbar (der KT2016 ist zu klein). Statt Poti könnte man 2 Taster UP/DOWN verwenden, die sind evt. billiger. Damit sind dann beliebig viele Stufen möglich. Einer der Taster bzw. das Poti dient gleichzeitig dazu, den internen Bootloader zu starten. Deshalb muss das Poti beim Einschalten am richtigen Anschlag stehen. SCNR.
Roland D. schrieb: > In teuer gibt's dem MAT14, aber im Datenblatt steht genau genommen auch > nichts über die thermische Kopplung untereinander: Aus eigenen Aufbauten weiss ich, das sogar die relativ billigen BC847 sehr guten Gleichlauf bieten. Hier zum relativ niedrigen Preis (50 Stk Packung): https://de.rs-online.com/web/p/bipolare-transistoren/4845059
Moin, Bauform B. schrieb: > Roland D. schrieb: >> Was kostet ein minimaler µC, der auf 200ns genau mit nicht mehr als 5% >> Temperaturdrift timen kann? Inclusive der Spannungsversorgung mit 5V, >> die ich bei der NE555-Lösung nicht brauche? > [pre] MCP1792-3302H/DB 0.38 3.3V ohne Verpolungsschutz > ........ > Statt Poti könnte man 2 Taster UP/DOWN verwenden, die sind evt. > billiger. Damit sind dann beliebig viele Stufen möglich. Einer der > Taster bzw. das Poti dient gleichzeitig dazu, den internen Bootloader zu > starten. Deshalb muss das Poti beim Einschalten am richtigen Anschlag > stehen. > > SCNR. OK. Sieht tatsächlich preiswert und machbar aus und genau genug ist die Lösung auf jeden Fall (auch ohne Quarz oder was das ist). Wie programmiert man den µC? Ach ja, zum Starten den Poti auf Anschlag drehen, ist nicht ganz so schön, da müsste ich mir was anderes woanders überlegen: Ich hätte AN/AUS über Netzspannung gemacht, aber wenn ich jedes mal das Poti verdrehen muss, muss ich jedes mal die Frequenz wieder neu einstellen (einmessen). Ist aber ein lösbares Problem. Muss mal drüber nachdenken. Gruß, Roland
Moin, Andrew T. schrieb: > Aus eigenen Aufbauten weiss ich, das sogar die relativ billigen BC847 > sehr guten Gleichlauf bieten. Ja, den hatte ich auch im Auge. Ich hatte gehofft, das hier irgendwer eine Idee hat, wie man zwei separate Doppeltransistoren so verschalten kann, dass sie sich insgesamt wie 4 thermisch gekoppelte verhalten. Ich denke, wenn ich mich nicht doch noch von der µC-Variante überzeugen lasse, dann werde ich es so machen und eine gewisse Drift hinnehmen, Notfalls noch mal 4€ investieren und eine Münze oben und eine unten auf die Platine kleben:-) Gruß, Roland
Roland D. schrieb: > zum Starten den Poti auf Anschlag drehen, ist nicht ganz so > schön, da müsste ich mir was anderes woanders überlegen Bloß nicht. Das Poti funktioniert auch an Pin 7, dann ist Pin 8 frei für einen Betrieb/Boot Umschalter. > Wie programmiert man den µC? Das ist eine Glaubensfrage ;) Es gibt ganz unterschiedliche Werkzeuge und Programmiersprachen. Ich finde C für solche Aufgaben immer noch am einfachsten. Ich hatte Cube probiert, nach 2 Wochen aufgegeben und benutze jetzt https://developer.arm.com/Tools%20and%20Software/GNU%20Toolchain und sowas als "Programmiergerät" https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/usb_2_0_konverter_seriell-ttl_pinheader_buchse_1_8_m_3_3_v_-163093 Roland D. schrieb: > Notfalls noch mal 4€ investieren und eine Münze oben und eine unten auf > die Platine kleben:-) Eine Tupperdose gefüllt mit Trafoöl...
Roland D. schrieb: > Ich denke, wenn ich mich nicht doch noch von der µC-Variante überzeugen > lasse, dann werde ich es so machen und eine gewisse Drift hinnehmen, Ich weiß nach wie vor nicht, was Du möchtest. Erst einen variablem Bereich und dann letzlich doch eine Festfrequenz? Für Kunst (Musik) sind analoge Oszillatoren interessant - feine Abstimmung/Schwebung, für Technik eher die hochgenauen digitalen. Ein paar Schaltungen mit 8-pol. ATTiny habe ich in der Schublade: http://mino-elektronik.de/Generator/takte_impulse.htm#bsp5 Mit Quarz arbeiten sie hochstabil, ohne wohl noch stabil genug.
Moin, Mi N. schrieb: > Ich weiß nach wie vor nicht, was Du möchtest. Erst einen variablem > Bereich und dann letzlich doch eine Festfrequenz? Ist mir auch nicht klar. Mi N. schrieb: > Ein > paar Schaltungen mit 8-pol. ATTiny habe ich in der Schublade: Hier'n Link zu meiner 8-pol. ATTiny Schaltungsschublade fuer einen entsprechenden "VCO": Beitrag "Sehr einfacher Sinusgenerator, Digitalelektronik Projekt" Gruss WK
EDN Design ideas war das letzte Jahr gefühlt voll mit log Frequenz Generatoren ...
Henrik V. schrieb: > EDN Design ideas war das letzte Jahr gefühlt voll mit log Frequenz > Generatoren ... Wie es aussieht, sind alle Beispiele gelöscht worden :-(
Moin, Dergute W. schrieb: > Mi N. schrieb: >> Ich weiß nach wie vor nicht, was Du möchtest. Erst einen variablem >> Bereich und dann letzlich doch eine Festfrequenz? > Ist mir auch nicht klar. Ein Gerät bauen, welches möglichst simpel und preiswert aufgebaut ist und welches mit einer festen Frequenz arbeitet. Und diese feste Frequenz mit möglichst wenig Aufwand für einen Testaufbau variabel gestalten. Stell dir vor du solltest ein Bahnrennrad konstruieren, also ein Fahrrad ohne Gangschaltung. Du kennst aber das beste Übersetzungsverhältnis noch nicht. Also versuchst du ein Testfarrad zu bauen, das möglichst weitgehend dem fertigen Fahrrad entspricht, bei dem du aber relativ einfach die Zahnräder austauschen kannst. Auch wenn das fertige Fahrrad keine tauschbaren Zahnräder haben soll. Abgesehen davon bin ich persönlich immer etwas vorsichtig bei µC-Lösungen, wenn man wie in diesem Fall mit potenziell starken elelektromagnetischen Störungen zu tun hat - ein NE555 ist mir noch nie abgestürzt. Gruß, Roland
Roland D. schrieb: > Ein Gerät bauen, welches möglichst simpel und preiswert aufgebaut ist > und welches mit einer festen Frequenz arbeitet. Und diese feste Frequenz > mit möglichst wenig Aufwand für einen Testaufbau variabel gestalten. Für sowas verwende ich einen fertigen Funktionsgenerator.
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Roland D. schrieb: > Abgesehen davon bin ich persönlich immer etwas vorsichtig bei > µC-Lösungen, wenn man wie in diesem Fall mit potenziell starken > elelektromagnetischen Störungen zu tun hat - ein NE555 ist mir noch nie > abgestürzt. OK, ein klares Argument für MAT14! In diesem Fall, weil die Antennen an den Transistoren etwas kürzer werden.
Moin, Udo K. schrieb: > Roland D. schrieb: >> Ein Gerät bauen, welches möglichst simpel und preiswert aufgebaut ist >> und welches mit einer festen Frequenz arbeitet. Und diese feste Frequenz >> mit möglichst wenig Aufwand für einen Testaufbau variabel gestalten. > > Für sowas verwende ich einen fertigen Funktionsgenerator. Dann müsste ich den ganzen NE555 durch einen Funktionsgenerator ersetzten. Und das geht schief (schon mal probiert)! Vorsicht Sarkasmus: Aufgabe: Mach mit einem Controller ein PWM-Signal, welche einstellbar (Poti) eine Einschaltzeit von 0 bis 20us hat und eine einstellbare (Poti) Frequenz von 100 - 20000Hz. Nebenbedingung: Was immer ich an den Potis herumdrehe, die max 20us Einschaltzeit dürfen nachweislich niemals überschritten werden (weil dann IGBT kaputt). Klingt einfach. Aber heutige E-Techniker werden die Aufgabe zu 95% nicht lösen können. Die Programmierer von den Funktionsgenerator mit dem ich mal gewerkelt habe, haben es jedenfalls nicht geschafft. Und ja, ich denke hier im Forum gibt es eine ganze Menge Leute, die diese Aufgabe lösen können. Gruß, Roland
Roland D. schrieb: > Ein Gerät bauen, welches möglichst simpel und preiswert aufgebaut ist > und welches mit einer festen Frequenz arbeitet. Und diese feste Frequenz > mit möglichst wenig Aufwand für einen Testaufbau variabel gestalten. Na jetzt ist alles klar.
Moin, Dergute W. schrieb: > Ich liebe Salamiaufschnitt. Ich verlange von niemandem hier mir Fragen zu beantworten, die ich nicht gestellt habe. Gruß, Roland
Roland D. schrieb: > Ich verlange von niemandem hier mir Fragen zu beantworten, die ich nicht > gestellt habe. Du bist so selbstverliebt mit Deinem Problem, da wollen Wir auch garnicht weiter stören.
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