Hallo. Ich bin kein Elekroniker sondern eigentlich Programmierer und habe mich an einen Wecker für meine demenzkranke Mutter gewagt. Das Projekt beschreibe ich auf meinem Blog: https://blog.inspirant.de/index.php?controller=post&action=view&id_post=59 Das Problem ist, dass ich im Radio-Modul ein gemeines Pfeiffen bekomme das nur weg geht wenn die LED Beleuchtung, die ich mit PWM dimme, auf 100% ist. Das ist aber keine Option. Was ich versucht habe: * Mit Kondensatoren 104 und 106 in der Stromversorgung konnte ich das Netzteil gut entstören. * Testweise mit Alufolie eine Schutz um die PWM Leitung gedreht und geerdet, keine Änderung. * PWM-Frequenz auf verschiedenste Frequenzen gesetzt. Das Pfeiffen ändert sich, geht aber nie weg. Nichtmal >20Khz PWM-Frequenz. * Interessanterweise scheint das SPI-Signal vom Display keine nennenswerte Störung zu verursachen? Ich besitze leider kein Oszilloskop, daher habe ich nur eingeschränkte Analyse-Möglichkeiten. Hier der Schaltplan so wie ich das hinbekommen hab: https://blog.inspirant.de/content/public/upload/schaltplanv1_0_o.png Habt Ihr grundlegende Ideen dazu, was ich noch tun könnte um das am Ende doch zu einem Erfolg werden zu lassen? Danke.
Volker S. schrieb: > https://blog.inspirant.de/content/public/upload/schaltplanv1_0_o.png Der unbekannte MOSFET Q1 ist falsch eingebaut.
Das Pfeifen kommt aus dem Netzteil (also, nicht physikalisch, sondern das PWM verursacht Regelprobleme, die die Ausgangsspannung "wackeln" lassen und das hört man), das mag keine PWM-Last. Nutze ein zweites Netzteil (oder einen zweiten Spannungsregler) nur für das Licht. Und (oder vielleicht reicht auch schon ein "Oder") denke über die Leiterbahnführung nach, der PWM-Stromkreis sollte möglichst klein im Umfang sein und vor allem nicht andere Teile einfassen. H. H. schrieb: > Der unbekannte MOSFET Q1 ist falsch eingebaut. Es fehlen Kondensatoren am Spannungsregler, und der Pegelwandler hat auch Fuckups bei den Pins. Hoffentlich nur Zeichenfehler.
Kann der Pegelwandler bidirektionale Kommunikation für SDA? Weshalb hat der I2C-Bus Pull-Downs?
Danke für Eure schnellen Antworten! Ich geh mal durch: > Der unbekannte MOSFET Q1 ist falsch eingebaut. Kann sein ich hab das falsch eingezeichnet (hab die Zeichnung erst später gemacht). Das beim Q1 ist eine Low-Side-Schaltung mit einem NPN, weil ich ja den GND mit dem TFT-Display teile. Ich glaub der ist korrekt? Ich schau nacher mal die genaue Bezeichnung. > Es fehlen Kondensatoren am Spannungsregler, und der Pegelwandler hat > auch Fuckups bei den Pins. > Hoffentlich nur Zeichenfehler. Ja, der Spannungsregler ist ein fertiges Step Down Netzteilmodul auf dem alle nötigen Kondensatoren wohl schon drauf sind. Sowas: https://www.amazon.de/dp/B0F59YRQPL Und die PINS am Pegelwandler stimmen nicht, weil ich das passende Teil nicht im Programm gefunden hab und dann halt ein ähnliches gewählt habe. Es ist tatsächlich der: https://www.amazon.de/dp/B078T4P14F Hab das gecheckt, und scheinbar hab ich die schon richtig dran. Ich hab A1/B1 und A2/B2 genommen. Kommunikation funktioniert auch. > Kann der Pegelwandler bidirektionale Kommunikation für SDA? Angeblich ja: https://www.amazon.de/dp/B078T4P14F > Weshalb hat der I2C-Bus Pull-Downs? Weil das überall steht ich soll das tun :-| Hat auch ohne funktioniert, aber ich dachte die müsste ich noch anbringen? Weglassen?
Volker S. schrieb: > Das beim Q1 ist eine Low-Side-Schaltung mit einem NPN, > weil ich ja den GND mit dem TFT-Display teile. Ich glaub der ist > korrekt? Zeichnung sagt "schaltet 3,3V". Dann ist der Transistor falschrum. Volker S. schrieb: > Ja, der Spannungsregler ist ein fertiges Step Down Netzteilmodul auf dem > alle nötigen Kondensatoren wohl schon drauf sind Ah ok. Schaltplan sagt was anderes ;) Volker S. schrieb: > Und die PINS am Pegelwandler stimmen nicht, weil ich das passende Teil > nicht im Programm gefunden hab und dann halt ein ähnliches gewählt habe. Und nochmal: Plan scheiße. :D Volker S. schrieb: > Kommunikation funktioniert auch. Ich wette das es auch bei falscher Beschaltung "ab und zu" oder "zeitweise" oder auch "die ersten Tage" funktioniert, und dann eben auch nicht. Da merkt man den Fehler nicht unbedingt sofort, und da stirbt auch nicht unbedingt sofort was. Aber kontrolliere nach den Unterlagen zum Gerät, dann passt das. Volker S. schrieb: > Weil das überall steht ich soll das tun :-| Dann steht das überall falsch. Was es nicht tut. Da müssen wenn dann Pull-Ups rein. Also nach Plus, nicht nach GND. Aber da du nur ein Arduino-Modul-Maker bist und da überall welche drauf sind kann es auch ohne gehen. Und, wie man sieht auch mit Pulldowns. Oder der Plan ist wieder falsch.
Volker S. schrieb: > PWM-Frequenz auf verschiedenste Frequenzen gesetzt. Das Pfeiffen > ändert sich, geht aber nie weg. Nichtmal >20Khz PWM-Frequenz. Die PWM Grundfrequenz Frequenz nicht höher als notwendig. Wenn du z.B. 8 Bit PWM hast, dann ~120Hz * 256 -> knapp 2.5 Khz. Oder gar nur 60Hz * 256. Den Mosfet langsamer schalten, 100Ohm kann hier gerne 1k oder eher 10k sein. Direkt vor den Mosfet gehört mindestens ein 1µF Kondenstator um die Schaltflanken abzufangen, Die Displays die ich kenne haben keinen integrierten Vorwiderstand, falls das bei Deinem auch so ist, der fehlt ebenfalls. Wie Hinz schon schrieb, wenn der Mosfet wie dort dargestellt verbaut ist, dann ist falsch eingebaut.
Die PullDowns kannst Du weglassen, die benötigten PullUps sind auf dem verlinkten Pegelwandler bereits drauf. Der TEA5767 funktioniert ab 2.5V aufwärts daher kannst Du den auch direkt an 3V3 anschließen und den Pegelwandler ganz weglassen. Dann 4k7 als PullUp zwischen SDA und 3V3 und SCL und 3V3. Dann setzt du noch 47 Ohm in Serie in seine Vcc Leitung und direkt an ihm ein paar 100nF und 1uF (Werte eventuell variieren durch Ausprobieren) und das Brummen sollte weg sein. Die PWM belastet die zentral 3V3 direkt, das ist blöd. Welches Display hast DU exakt verbaut? Es wäre besser die Hintergrundbeleuchtung vor den 7833 zu bekommen, damit die von den hart geschalteten LEDs erzeugte PWM vor dem Regler "weggepuffert" werden kann. Also 100uF davor, 10uF danach. Leider lieben LEDs PWM Frequenzen die deutlich hörbar sind, 400 Hz bis 800 Hz. Eventuell nimmst Du einen programmierbaren kleinen LED Dimmer Controller, der deine PWM in einen gesteuerten Strom für das Backlight transformiert. AP3031 oder sowas. Diese Bausteine funktionieren im MHz Bereich und verlagern die Störung erst mal aus den hörbaren Bereich. Du kannst aber auch mal probieren, dem Backlight einen eigenen Regler zu spendieren, oder direkt an 5V und einen Vorwiderstand. Wie gesagt, ohne Datenblatt nur Raten...
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Was mir noch auffällt: Lass bitte den 3.3V Regler weg. Das ESP32 Modul hat einen integrierten Spannungsregler von 5V auf 3.3V. Der 3.3V Anschluss auf dem ESP32 Modul ist ein Ausgang! So wie Du es jetzt hast kämpfen der Spannungsregler des ESP Boards und Dein externer Spannungsregler gegeneinander. Im Übrigen: Es gibt bessere Händeler als Amazon für Elektronikzeugs...
Volker S. schrieb: > Das Problem ist, dass ich im Radio-Modul ein gemeines Pfeiffen bekomme > das nur weg geht wenn die LED Beleuchtung, die ich mit PWM dimme, auf > 100% ist. Das ist aber keine Option. Softwarelösung nur bis 99% oder 98% dimmen. Harwarelösung RC Glied.
Joachim B. schrieb: > Softwarelösung nur bis 99% oder 98% dimmen. Weil es erst ab 100% Pulsweite ruhig ist, soll er auf 99% begrenzen, damit es immer fiept und man sich dran gewöhnen kann?
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