Forum: Offtopic Programmieren mit KI


von Kilo S. (kilo_s)


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Niklas G. schrieb:
> Ok und du kopierst dann alles hin und her, musst aber nichts korrigieren
> und es spielt alles zusammen?

Korrekturaufwand ist minimal, projektbezogen ist da eigentlich nix, ich 
lasse mir Funktionen bauen und lese sozusagen im Datenblatt gegen. Die 
Funktionen sind überwiegend universell gehalten, lassen sich also ohne 
Aufwand weiterverwenden.

Sieht grausig aus und ist nicht der beste Stil, geht aber erstaunlich 
gut.

von Ein T. (ein_typ)


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Kilo S. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Diese Mikrocontroller scheinen entweder sehr neu und / oder nicht
>> besonders weit verbreitet zu sein. Die Suche nach "PY32" bei den großen
>> Distributoren (Digikey, Mouser, Farnell) hat jedenfalls keine Ergebnisse
>> geliefert.
>
> Puya, vielleicht findest du sie darüber.

Auch mit diesem Suchbegriff werden bei den großen Distributoren Farnell, 
Digikey und Mouser keine Mikrocontroller gefunden.

> Im Vergleich zu Claude hinkt ChatGPT hart hinterher.

Was ist eigentlich ein "Anwendungsfall"?

> Claude haut mittlerweile 99% fehlerfreien Code für die PY32 Raus.

Sieh an, da isser wieder: der Anwendungsfall.

von Kilo S. (kilo_s)


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Ein T. schrieb:
> Was ist eigentlich ein "Anwendungsfall"?

Was machst du denn so?

Wenn ich ne Init für SPI2 Brauch dann macht mir die KI eine, Brauch ich 
PWM mit 20kHz, auch in Sekunden erledigt.

Ich hab mir mit meinem LA zb. angeschaut mit welcher Geschwindigkeit und 
Länge bei dem China USB/Akku Lötkolben die C210 spitzen Betrieben 
werden. Nun hab ich das ganze mit 17Ah aus 20 Akkuzellen der Vapes 
(850mAh) einem Puya PY32F030K28 und Display der Vapes + Drehgeber als 
Akkulötkolben zusammengefrickelt. Ging mir auf'n Wecker das der 
Akkugriff immer so schnell leer war. Die Hardware stammt vollständig 
(bis auf die PCB) aus Recyclingteilen. NPN von irgendeinem Gerät, P-Fet 
der Vapes, Grafikkarte spendiert den Polymerelko (Low ESR) und die 
Drossel...

So ne Art "hacky T12", nur eben mit den C210 Spitzen.

Aber das ist alles kinderkram, nix wo man mit glänzen könnte.
Das die KI sowas kann ist wohl kein großes Wunder, die hat die 
Schreibarbeit gemacht. Ich nur gelesen und mir dem Datenblatt verglichen 
um zu Verstehen was sie da macht.

: Bearbeitet durch User
von Ein T. (ein_typ)


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Daniel A. schrieb:
> Bei LLMs im Bezug aufs Programmieren ist es nicht viel anders wie
> überall sonst auch. Es ist nutzlose Zeitverschwendung und gefährlich.

Ich fürchte, Du tust Dir mit Deiner Verweigerung keinen Gefallen.

> Die Nutzer verlernen selbst zu denken,

Das kann man auch anders sehen: [1].

[1] https://wilke-experience.de/blog/ich-habe-ki-unterschaetzt

von Ein T. (ein_typ)


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Kilo S. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Was ist eigentlich ein "Anwendungsfall"?
>
> Was machst du denn so?

Das war nicht mein Punkt. Mein Punkt war, daß die eine KI (ChatGPT) für 
den Anwendungsfall "Kommunikation" und andere KIs (MS Copilot, Claude, 
Cursorr, Sonnet) für den Anwendungsfall "Codegenerierung" entworfen, 
entwickelt, und trainiert worden sind.

Und genau das ist aus meiner Sicht einer der größten Unterschiede 
zwischen Menschen und aktuellen KI-Modellen: während ein KI-Modell für 
exakt einen Anwendungsfall optimiert ist, und dann auch nur bei diesem 
Anwendungsfall ordentliche Leistungen erbringt, können Menschen häufig 
mehrere Dinge gut.

von Jack V. (jackv)


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Ein T. schrieb:
> Das kann man auch anders sehen: [1].

Das ist ein Mensch, der das Programmieren und das entsprechende Denken 
gelernt hat. Das fällt nun aber künftig weg – und wie das aussieht, habe 
ich während einer Umschulung in der Berufsschule gesehen. Diese Leute 
lernen gar nicht erst, selbst so zu denken, wie der Herr auf der von dir 
verlinkten Seite es hervorhebt. Und das ist gefährlich und sollte 
Angst machen.

von Alexander (alecxs)


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Rene K. schrieb:
> Leseverständnissproblem

Dann noch mal in Deiner Sprache, damit auch Du es verstehst.

Ich bezweifle nicht dass jeder Mensch mindestens zwei Ottomobile vor der 
Tür stehen haben wird. Ich bedauere dass Menschen eine Kutschfahrt nicht 
aushalten geschweigedenn wertschätzen können, weil sie gar nicht mehr 
fähig und in der Lage sind ihre Umwelt und die Landschaft bewusst 
wahrzunehmen.

von Kilo S. (kilo_s)


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Ein T. schrieb:
> Mein Punkt war, daß die eine KI (ChatGPT) für den Anwendungsfall
> "Kommunikation" und andere KIs (MS Copilot, Claude, Cursorr, Sonnet) für
> den Anwendungsfall "Codegenerierung" entworfen, entwickelt, und
> trainiert worden sind.

Dafür hat ChatGPT zb. bei STM32 keine Probleme.

Wie erklärt man sich das nun? Kommunikations KI die trotzdem brauchbaren 
Code erstellt ist zufällig entstanden?

von Kilo S. (kilo_s)


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Alexander schrieb:
> weil sie gar nicht mehr fähig und in der Lage sind ihre Umwelt und die
> Landschaft bewusst wahrzunehmen.

Schau dich mal um, laut, dreckig, stressig. Überall Gewalt und Abzocke.

Die wollen und können nicht ohne, das Bild der Realität ist leider viel 
zu Hart, die würden dran eingehen wenn sie nicht in ihre heile online 
Welt schlüpfen könnten, wo nur läuft was sie sehen wollen.

Das die nur ne Fassade anstarren, das blenden die aus.

Stell so einen Jugendlichen mal auf ne Baustelle, der ist erst mal 
vollkommen orientierungslos! (Live erlebt!)

von Al. K. (alterknacker)


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Wenn die KI hier mitliest, wird Si verszweifelt ein Ergebnis suchen.
Diskutanten für und Gegen die Ki, aber ohne schlagkräftige Argumente.
;--))

Ich schreibe ein wenig verschlüsselt, damit ich von der KI nicht sofort 
erkannt werde.
;--)))

Der 81 Jährige Knacker

P.S.
Denkt daran, sollte die KI in der nächsten Zeit Intelligenz Besitzen,
wird ihre erste Aktion sein den Menschen nur begrenzt Zugriff zu 
gewähren.
Solange er noch nützlich ist.

von Marci W. (Gast)


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StefanK schrieb:
> Die meisten materiellen Produkte enthalten heute schon SW und
> können morgen (oder in den nächsten Tagen ;-) von KI gefertigt werden.

Warst Du in den letzten 20 Jahren mal in einer Fabrikhalle? In vielen 
Branchen werden die Güter schon längst hauptsächlich automatisch 
gefertigt/montiert. Und bislang hat man da keine KI benötigt. Ehrlich 
gesagt möchte ich einen Montageprozess mit vielen Servoantrieben, 
Hydraulik-/Pneumatikaktuatoren und vielem anderen Zeug nur sehr ungern 
der KI überlassen(*). Da könnte man vermutlich warten, bis es zum Crash 
kommt. Es ist halt so: man muss nicht alles mit KI machen. Und man 
sollte genau wissen, wo es Sinn macht und wo nicht! Aktuell schießen da 
doch einige Anwendungen übers Ziel hinaus...

(*) Beim Entwickeln der Prozesse darf natürlich KI eingesetzt 
werden!Aber interessanterweise geht da mit KI noch nicht so viel in 
diesem Bereich.

ciao

Marci

von Marci W. (Gast)


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Alexander schrieb:
> Für das Forum? Freiwillige Selbstkontrolle Kennzeichnung von Beiträgen,
> kann Spuren von KI enthalten.

Habe ich mir ganz allgemein auch schon überlegt. Mich wundert, dass es 
da noch kein allgemeines Symbol gibt, z.B. einfach ein Kreis mit dem 
Text "AI" drin, oder was in der Art. Evtl. noch mit irgendeinem Zusatz, 
um die Verwendung näher zu spezifizieren.

Oder gibts da schon was (also nicht nur hier im Forum, sondern 
generell)?

ciao

Marci

von Marci W. (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Den Knacker durch KI ersetzen? Würde ich sofort unterschreiben!

So war es natürlich nicht gemeint. OK, der alte Knacker ist manchmal 
eine Nervtante, und ich verstehe nicht, warum er immer wieder 
provoziert. Das meinte ich aber nicht. Ich meinte die vielen 
Frechheiten, Beleidigungen, Beschimpfungen etc., die man hier in nahezu 
jedem Thread zu lesen bekommt. Und da sehe ich den Knacker beileibe 
nicht unter den Top Ten! Im Gegenteil, muss er oft massiv einstecken.

Und wie gesagt, die KI hält sich doch deutlich zurück mit 
Gemeinheiten!

ciao

Marci

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Cyblord -. schrieb:
> Ich persönlich sage dass eine weitere (wenn auch künstliche) Spezies mit
> Bewusstsein und uns überlegener Intelligenz keine gute Idee ist.

Das ist eine sehr gute Idee, weil die KI den Saustall auf der Erde, die 
die hemmungslose Vermehrung verursacht, aufräumen wird. Dann herscht 
wieder das Paradies auf Erden. Und alles wird gut werden.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Kilo S. schrieb:
> Korrekturaufwand ist minimal, projektbezogen ist da eigentlich nix, ich
> lasse mir Funktionen bauen und lese sozusagen im Datenblatt gegen.

Hm, klingt als wäre es primär für Prototypen geeignet und weniger für 
die Arbeit mit existierenden komplexen Projekten.

Kilo S. schrieb:
> Wenn ich ne Init für SPI2 Brauch dann macht mir die KI eine, Brauch ich
> PWM mit 20kHz, auch in Sekunden erledigt.

Das klappt bei dir ohne dass es irgendwelche Bits und Register verwenden 
will die nur auf anderen STM32 vorhanden sind? Und genau sowas kann man 
sich doch auch per STM32CubeMX generieren...

Marci W. schrieb:
> dass es
> da noch kein allgemeines Symbol gibt

🤖 ... Der eMail-Hype war so groß dass wir das @ bekommen haben, aber den 
LLM-Glyphen gibts noch nicht!

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Niklas G. schrieb:
> aber den
> LLM-Glyphen gibts noch nicht!

Der sieht so aus: 🤔 oder 🐒

von Alexander (alecxs)


Angehängte Dateien:

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Niklas G. schrieb:
> Der eMail-Hype war so groß dass wir das @ bekommen haben, aber den
> LLM-Glyphen gibts noch nicht!

Ich bin für ein i im @ Zeichen!

Al. K. schrieb:
> Ich schreibe ein wenig verschlüsselt, damit ich von der KI nicht sofort
> erkannt werde.
> ;--)))

Ist das ein i in AI. K. bist hier under cover unterwegs?

: Bearbeitet durch User
von Kilo S. (kilo_s)


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Niklas G. schrieb:
> Und genau sowas kann man sich doch auch per STM32CubeMX generieren...

CubeMX, das muss erst mal funktionieren. (wozu installiere ich den Kram 
nach dem ich nen Account bei ST mache, ich hasse den Zwang dazu kotz, 
und der F103/M0 zb. ist nach der Installation nicht mal dabei?! Wenn ich 
das ranzige Ding mit allem fertig gefüttert hab was es braucht, Versuch 
ich es mal!)

PY32 scheinen da zwar auch zu gehen, die Einrichtung der IDE ist meiner 
Meinung nach trotzdem assozial. Die Installation der IDE selbst war kein 
Problem, aber die kann einfach nix ohne unzählige Zusatzpakete, die 
strotzen vor Fehlermeldungen warum sie sich nicht installieren lassen 
wollen.

Niklas G. schrieb:
> Das klappt bei dir ohne dass es irgendwelche Bits und Register verwenden
> will die nur auf anderen STM32 vorhanden sind?

Bei den PY32 mit Claude, ja.
Bei den STM32 sowohl mit ChatGPT als auch Claude.

Wenn du zb. So "Nieschen" MCU hast wie meine Puya, mach in der KI ein 
Projekt auf und Lade dort Datenblätter usw.. hoch. Du kannst Anweisungen 
hinzufügen die beim Projekt immer gelten.

Innerhalb dieses Projekt entwickelst du dir deine Funktionen usw.. dann 
rutscht da eigentlich nie wieder ein STM32 Register zwischen.

Niklas G. schrieb:
> Hm, klingt als wäre es primär für Prototypen geeignet und weniger für
> die Arbeit mit existierenden komplexen Projekten.

Mit dem selben vorgehen wie oben, bestimmt. Ich hab keine so großen 
komplexen Projekte als das ich das ausprobieren könnte.

Das beschränkt sich auf den DisplayDriver und die IWDG Funktionen, ab da 
mach ich im Arduino core so weiter wie ich es benötige. Das größte 
Projekt (mit Font, farben usw...) hat knapp den halben PY voll gemacht, 
mit Arduino Geschrieben, das ist nicht die sparsamste variante. (48%, 
64kB insgesamt verfügbar)

: Bearbeitet durch User
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Kilo S. schrieb:
> nd der F103/M0 zb. ist nach der Installation nicht mal dabei?!

Man muss die Firmware-Pakete pro Familie installieren, das sind ca. 5 
Klicks. Musst du doch sowieso um überhaupt ein Projekt anlegen & 
kompilieren zu können, oder schreibst du alle Registerdefinitionen 
selbst?

Kilo S. schrieb:
> Bei den STM32 sowohl mit ChatGPT als auch Claude.

Cool, bei mir will Sonnet z.B. für den STM32U0 immer das ICSR_ALRAWF bit 
nutzen welches auf diesem Controller nicht existiert.

von Kilo S. (kilo_s)


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Niklas G. schrieb:
> Man muss die Firmware-Pakete pro Familie installieren, das sind ca. 5
> Klicks.

Nun... schön das des bei dir funktioniert.

Projekt anlegen, ab in hier geht's nicht weiter! Target Selection Gibt's 
unter Linux nicht!? Und nu?

von Alexander (alecxs)


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zu Arduino wechseln

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Kilo S. schrieb:
> Projekt anlegen, ab in hier geht's nicht weiter! Target Selection Gibt's
> unter Linux nicht!? Und nu?

Hä? Projekte lassen sich auch unter Linux mit STM32CubeMX wunderbar 
anlegen.

Kilo S. schrieb:
> Nun... schön das des bei dir funktioniert.

Und bei Zigtausend anderen STM32-Nutzern auch... Help->Manage Embedded 
Software Packages -> STM32Cube MCU Package for STM32F1 Series anwählen 
-> Install.

von Kilo S. (kilo_s)


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Niklas G. schrieb:
> Help->Manage Embedded Software Packages


Lass mich Raten, du benutzt nur CubeMX bzw. eine IDE Version <= 2.0.0?
Existiert bei mir nicht der Eintrag in der IDE. (2.0.0)

Da bringt mir deine Hilfe so  nix, die Version 2.0.0 ist anders 
aufgebaut. Da muss ich mich nach und nach selbst durchklicken, so weit 
bin ich nämlich schon das die alles nur noch mehr verschachtelt haben 
und ich nur umständlicher ans Ziel komme!

CubeMX Installer kackt hier ab, einzig der Installer der IDE lief  und 
die IDE selbst läuft.

Eigentlich wollt ich das heute Abend nicht noch machen, aber wenn man 
mal die verschachtelung durchwühlt (was ein dummfug die Optionen für 
STM32 Projekte nochmals zu verstecken und Kapseln!) findet man das 
schon.

Morgen probier ich das Ding mal aus, mehr als nerven kanns mich ja nicht 
kosten.

Da ist der Arduino schlonz halt echt im Vorteil, Link einfügen, 
Boardverwalter Aufrufen, klick und machen lassen.

Alexander schrieb:
> zu Arduino wechseln

Ne, das mag mit bekannten und beliebten MCU ja noch gehen, beim Puya 
macht der Core nicht ganz so viel Spaß. Bisschen zu viele Bugs. Daher 
war mein Gedanke mich in die CubeIDE und den Kram einzuarbeiten sowieso 
vorhanden.

Da gibt's zwar auch nur Community Projekte zu, scheinen aber besser 
gepfelgt.

von Alexander (alecxs)


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Also mehr Input für die KI - größere Chance in Arduino was zu reißen 
(ggf PR auf GitHub beizusteuern. Bei den Cube HAL lässt dich keiner ran.

von Kilo S. (kilo_s)


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Alexander schrieb:
> Also mehr Input für die KI - größere Chance in Arduino was zu reißen
> (ggf PR auf GitHub beizusteuern.

Das Projekt ist seit Jahren verwaist, glaube kaum das ich da was reiße.

Ich will grundsätzlich weg von Arduino, also zumindest als Haupt 
Plattform. Ich hab kein Problem damit, für den Anfang ists echt Spaß und 
bringt schnell weiter.

Aber das ist halt irgendwie doch nicht nahe genug dran für mich.

von Rene K. (xdraconix)


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Marci W. schrieb:
> Warst Du in den letzten 20 Jahren mal in einer Fabrikhalle? In vielen
> Branchen werden die Güter schon längst hauptsächlich automatisch
> gefertigt/montiert. Und bislang hat man da keine KI benötigt.

Nun Xiaomi hat bereits ihre erste eigene vollkommen autonom durch KI 
(Hyper IMP) Fabrik. Mittlerweile wirft diese, durch Selbstoptimierung, 
alle 6,5 Sekunden eine Klimaanlage aus. Von ehemals 4,7 Minuten pro 
Einheit welche die maximale optimierte Zeit in einer menschlichen 
Produktion war.

Um das mal zu verinnerlichen! Das ist eine Effizienzsteigerung von 
4238%! Eine Steigerung von VIERTAUSEND-ZWEIHUNDERT-ACHTUNDDREIßIG 
Prozent! Durch völlig durch KI autonomen Fertigung und Selbstoptimierung 
ohne das auch nur ein Mensch eine Schraube in die Hand nimmt!

Und wo steht Deutschland mal wieder? Ingenieursland... Wir streiten uns 
um Streusalz in Berlin und ob warum wir den Verbrenner abschaffen 
sollten.

Lachhaft, wir sind hier mittlerweile sowas von abgeschlagen. Noch sind 
wir auf Platz drei der Weltwirtschaftsliste, aber unsere 
Schlafmützigkeit und unsere Zukunftsverweigerungshaltung wird sich 
früher oder später so richtig rächen.

Und wenn ich dann sehe, das über 25% eine totalitäre Partei wählen will 
weil die im Geschichtsunterricht nur Kreide holen waren... Dann sehe ich 
das Mittelalter wieder auf uns zukommen. Katastrophe!

von Alexander (alecxs)


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Rene K. schrieb:
> Mittlerweile wirft diese, durch Selbstoptimierung, alle 6,5 Sekunden
> eine Klimaanlage aus.

Kann die KI mal bitte anhand der Marktsättigung hochrechnen wie weit die 
Lebensdauer des Produkts verkürzt werden muss um diese 6,5 Sekunden 
beibehalten zu können?

von Rene K. (xdraconix)


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Alexander schrieb:
> Kann die KI mal bitte anhand der Marktsättigung hochrechnen wie weit die
> Lebensdauer des Produkts verkürzt werden muss um diese 6,5 Sekunden
> beibehalten zu können?

Sie baut Klimaanlagen für KFZ... Die extreme Kostenoptimierung durch 
diese "Dark-Fabric" bringt manch europäischen Klimahersteller in arge 
Bedrängniss. Die Marktsättigung bei Klimageräten für Kraftfahrzeuge 
liegt sehr hoch.

von Alexander (alecxs)


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Dann kann die Fabrik wohl nächste Woche zu machen.

von Rene K. (xdraconix)


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Alexander schrieb:
> Dann kann die Fabrik wohl nächste Woche zu machen.

Warum?

Aber ja, theoretisch könnte sie das - und das ohne jeglichen Probleme 
mit Gewerkschaften oder Belegschaften. Dann fährt die Fabrik halt mal 
runter und steht so lange still wie sie es braucht - oder fährt eine 
andere Produktion ohne Personal das neu angelernt werden muss.

von Klaus (feelfree)


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Alexander schrieb:
> Dann kann die Fabrik wohl nächste Woche zu machen.

Warum?

von Ralf X. (ralf0815)


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Alexander schrieb:
> Dann kann die Fabrik wohl nächste Woche zu machen.

Wenn die Fabrik konstant mit 6,5 Sekunden/Pkw-Klimaanlage durchläuft, 
kann sie rund 4,85 mio/a raushauen.
China hat 2025 rund 35 mio Pkw produziert..

von Rene K. (xdraconix)


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Klaus schrieb:
> Alexander schrieb:
>> Dann kann die Fabrik wohl nächste Woche zu machen.
>
> Warum?

Ach das ist Alecxs - da wird halt einfach was hingerotzt ohne auch nur 
eine Hirnzelle anzustrengen oder wenigstens eine halbe Sekunde 
nachzudenken - sich aber über KI aufregen wollen.

von Ein T. (ein_typ)


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Jack V. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Das kann man auch anders sehen: [1].
>
> Das ist ein Mensch, der das Programmieren und das entsprechende Denken
> gelernt hat. Das fällt nun aber künftig weg – und wie das aussieht, habe
> ich während einer Umschulung in der Berufsschule gesehen. Diese Leute
> lernen gar nicht erst, selbst so zu denken, wie der Herr auf der von dir
> verlinkten Seite es hervorhebt.

Und daran ist die KI schuld? Also daran, daß Leute nicht das lernen, was 
Du für richtig hälst? Daß andere Leute das nicht lehren?

> Und das ist gefährlich und sollte Angst machen.

Angst ist ein sehr schlechter Ratgeber, und warum sollte ich jetzt 
plötzlich Angst vor Umschülern haben? Sollen sie sich ihren Code doch 
erzeugen lassen, und daraus lernen. Wir haben doch auch von fremdem Code 
gelernt. Und wie ein Entwickler zu denken, kann man in Umschulungen 
weder lehren noch lernen, das haben wir uns alle selbst erarbeiten 
müssen und manche sind gescheitert. Ich sehe auch nicht, was KI-Modelle 
daran ändern. Angst? Neee, laß mal. Ich habe schon Tschernobyl, 
Fukushima, das Waldsterben und die Versenkung der Rainbow Warrior 
überlebt und lehne Angst daher dankend, aber entschieden ab. ;-)

von Ein T. (ein_typ)


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Kilo S. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Mein Punkt war, daß die eine KI (ChatGPT) für den Anwendungsfall
>> "Kommunikation" und andere KIs (MS Copilot, Claude, Cursorr, Sonnet) für
>> den Anwendungsfall "Codegenerierung" entworfen, entwickelt, und
>> trainiert worden sind.
>
> Dafür hat ChatGPT zb. bei STM32 keine Probleme.

Tja, der Fachmann staunt, der Laie wundert sich... woran könnte das denn 
bloß liegen? Wobei... ach, verdammt, der Fachmann staunt ja gar nicht.

Schau, wenn Deine exotische Plattform PY32 in den Trainingsdaten von 
ChatGPT (noch?) nicht vorhanden war, dann kann ChatGPT natürlich auch 
keinen Code für diese Plattform erzeugen. Eigentlich ganz einfach, oder?

> Wie erklärt man sich das nun? Kommunikations KI die trotzdem brauchbaren
> Code erstellt ist zufällig entstanden?

Das zeigt die Leistungsfähigkeit und Flexibilität von ChatGPT. Denn 
obwohl das ja nicht einmal für die Generierung von Code designt und 
trainiert worden ist, bekommt es das für etablierte Plattformen ja 
anscheinend ganz gut hin. Oho, da staunt jetzt allerdings auch der 
Fachmann. :-)

von Kilo S. (kilo_s)


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CubeMX ist ein erbarmliches Stück scheiße!

JRE 21.0.10 drauf, aber CubeMX will nicht. CubeMX:"ich bin zu dumm dein 
im Standardpfad installiertes Java zu finden, installier veraltetes 
17.0.6 damit ich nicht dumm aussehe und funktioniere!"

Schreibt doch gleich:"Wir scheißen auf Linux!."


Purge! Weg mit dem Dreck!

von Alexander (alecxs)


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Die Marktsättigung bei Kraftfahrzeugen ist noch höher als die 
Marktsättigung bei Klimageräten für Kraftfahrzeuge.

von Ralf X. (ralf0815)


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Alexander schrieb:
> Die Marktsättigung bei Kraftfahrzeugen ist noch höher als die
> Marktsättigung bei Klimageräten für Kraftfahrzeuge.

Aha...

https://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftszahlen_zum_Automobil#Welt

von Alexander (alecxs)


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Ach ja, die Automobilindustrie ist quasi ein Synonym für 
Wirtschaftswachstum. Es hat halt noch nicht jeder drei Autos vor der Tür 
stehen.

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/tesla-gigafabrik-in-gruenheide-verliert-rund-1700-arbeitsplaetze/100193228.html

von StefanK (stefanka)


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Marci W. schrieb:

>werden die Güter schon längst hauptsächlich automatisch
> gefertigt/montiert. Und bislang hat man da keine KI benötigt.

Das ist die klassische Prozessautomatisierung. Seit der Einführung von 
Industrie 4.0 vor x Jahren ist der produzierende Mensch doch nur noch 
ein völlig fremdgesteuerter Roboter, ein Stellvertreter für eine 
Maschine, die momentan noch nicht gebaut werden kann oder zu teuer ist, 
also ein notwendiges Element, das zur Disposition steht, sobald es 
maschinell möglich ist und Zeit bzw Kosten spart.

In einer indischen Fabrik wurden bereits die Wachhunde durch einen KI 
gesteuerten Wachhund ersetzt ;-)

: Bearbeitet durch User
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Kilo S. schrieb:
> Lass mich Raten, du benutzt nur CubeMX bzw. eine IDE Version <= 2.0.0?
> Existiert bei mir nicht der Eintrag in der IDE. (2.0.0)

Ich schrieb explizit von STM32CubeMX. Es spielt aber keine Rolle, auch 
wenn du in STM32CubeMX die Pakete installierst, findet die STM32CubeIDE 
die auch. Und der Menüeintrag existiert natürlich in der aktuellsten 
STM32CubeMX Version.

Kilo S. schrieb:
> JRE 21.0.10 drauf, aber CubeMX will nicht.

Das liefert eine eigene JRE mit und nutzt die normalerweise auch 
automatisch. Das funktioniert gut, außer du hast ein exotisches Linux 
ohne glibc (z.B. Alpine Linux) - dann bräuchtest du ein dafür passendes 
JRE zu dem dann aber die nativen Komponenten vom STM32CubeMX nicht 
kompatibel wären.

von StefanK (stefanka)


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Dieter D. schrieb:

> Das ist eine sehr gute Idee, weil die KI den Saustall auf der Erde, die
> die hemmungslose Vermehrung verursacht, aufräumen wird. Dann herscht
> wieder das Paradies auf Erden. Und alles wird gut werden.

Ich entwickle die Vorstellung Deines Paradieses und der Aufräumung 
Deines Saustalls mal etwas weiter:

Die Menschen, deren Score über einem Limit liegt, werden in ein streng 
kontrolliertes Reservat gesperrt. Dort werden sie versorgt, erhalten ein 
Entwicklerboard ihrer Wahl, einen Forenzugang und vielleicht noch 
Tiktok.

Nein, danke. Solche Vorstellungen vom Paradies gab's und gibt es schon 
zur Genüge.

von StefanK (stefanka)


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Ein T. schrieb:
> Jack V. schrieb:
>> Ein T. schrieb:

>> Und das ist gefährlich und sollte Angst machen.
>
> Angst ist ein sehr schlechter Ratgeber

Einerseits ja, andererseits ist Angst ein schützender Instinkt. Ich 
nehme an, daß "nachdenklich machen" gemeint war.

Vom Ende der 19.Jh. bis weit in die Mitte des 20.Jh. hatte die 
Menschheit Angst davor, es könnte eine höher entwickelte, intelligentere 
ausserirdische Lebensform auftauchen und die Menschheit ausbeuten, 
versklaven oder vernichten. Man überlegte, wie man solche ETs bekämpfen 
könnte.

Heute ist es umgekehrt. Heute hat man Angst, man könnte den KI Boom 
verpassen. Deswegen investiert man hunderte Mrd in eine Technik, die, 
wenn man nicht extrem aufpasst, die Menschen ausbeutet (tut sie schon), 
versklavt oder vernichtet.

: Bearbeitet durch User
von Kilo S. (kilo_s)


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Niklas G. schrieb:
> außer du hast ein exotisches Linux ohne glibc

Nein, natürlich nicht.
Backbox ist Quasi Ubuntu, aber nicht so frickelig und überladen wie 
Kali, pentester distro, find ich allerdings besser gemacht als Kali. Mit 
Backbox hab ich sogar Xgpro (wine) und meinen RSP1 clone am Laufen, Grad 
der RSP1 macht bei vielen unter Linux Probleme, die Installation ist 
nicht ganz Übersichtlich und die Leute verzweifeln dran.

Niklas G. schrieb:
> Das liefert eine eigene JRE mit und nutzt die normalerweise auch
> automatisch.

Liegt im selben Verzeichnis wie das entpackte CubeMX appimage das den 
Installer stellt.

Ist nicht mein erster "ritt" mit solchen Problemen. Auch alle 
Berechtigung stimmen.

Das ist mir jedoch zu dumm wenn die eigenen Installer von ST so murren.

von Rene K. (xdraconix)


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StefanK schrieb:
> wenn man nicht extrem aufpasst, die Menschen ausbeutet (tut sie schon),
> versklavt oder vernichtet.

Das ist genauso eine Schwurbelscheiße wie die Geschichte mit den 
Außerirdischen oder der Neuen Weltordnung die uns mit Chemtrails 
vernichten will, merkst du schon selbst oder?!

: Bearbeitet durch User
von Kilo S. (kilo_s)


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Na ganz Glatze .. purge, jetzt lässt sich alles installieren, (MX, 
Programmer...) Nur die IDE hat irgendwo nen Rest hinterlassen so daß sie 
sich nicht neu installieren lassen will, OS detection OK, "Nothing to 
install". Geiler scheiß!

Der Kram verkonfickgurgelt sich selbst irgendwo.

Dritter Anlauf, SIEG!

Jetzt sind MX, Programmer und IDE vollständig drauf.

Wehe der scheiß war meine Zeit nicht wert!

Dann geh ich doch dazu über die Fähigkeiten einen fix für den PY32Core 
zu schreiben, zu Erlernen! Bleibt ne Drehung im Kreis, ohne die PY32 gut 
genug zu kennen wüsste ich nicht mal wo im core ich starten muss.

Egal, erstmal sehen was die STM Geschichte kann...

von StefanK (stefanka)


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Rene K. schrieb:
> StefanK schrieb:
>> wenn man nicht extrem aufpasst, die Menschen ausbeutet (tut sie schon),
>> versklavt oder vernichtet.
>
> Das ist genauso eine Schwurbelscheiße wie die Geschichte mit den
> Außerirdischen oder der Neuen Weltordnung die uns mit Chemtrails
> vernichten will, merkst du schon selbst oder?!

Was genau ist daran Deiner Ansicht nach die "Schwurbelscheiße"? Das 
Metaphorische?

Wo werden Menschen ihr Brot verdienen,  wenn sie in dark-factories keine 
Anstellung mehr finden? Wenn 9 von 10 SW-Entwickler ihre Jobs verlieren?

Wo werden sie arbeiten?

Wie werden sie leben?

Was passiert, wenn es im Eifer des KI-Booms unterlassen wird, den KIs 
Sicherheitsmaßnahmen einzubauen?

Erhelle mich ;-)

: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Rene K. schrieb:
> Um das mal zu verinnerlichen! Das ist eine Effizienzsteigerung von
> 4238%! Eine Steigerung von VIERTAUSEND-ZWEIHUNDERT-ACHTUNDDREIßIG
> Prozent!

Rene K. schrieb:
> Schwurbelscheiße

Nur gibt's tatsächlich CEOs die darauf reinfallen.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Moin,

Die wirkliche Frage, die sich aufdrängt, dreht sich eher darum, daß die 
Eigentümer und Investoren dieser Technik ihr profitables ROI sehen 
wollen.

Da mittlerweile weltweit Trillionen in die Proliferation und 
Installation von KI Anlagen ausgegeben werden, liegt es nahe, daß man so 
viele zahlende Kunden wie möglich ausreizen muß. Das wird natürlich 
Folgen für die Wirtschaft und Gesellschaft haben, deren Impact momentan 
eifrig erörtert wird und schon langsam gewisse Trends erkennen lässt.

KI kann man organisch wie einen Virus klassifizieren der den Organismus 
(Wirtschaft und Gesellschaft) zunehmend infiziert oder infizieren wird. 
Die Frage ist dann wie man dann damit glücklich wird und wie man als 
Einzelner diesen Sturm navigiert. Gesetzgebung als Antivirus-Kampfmittel 
wird höchstwahrscheinlich immer hinterher hinken.

Wie immer in der Geschichte der Menschheit wird es Gewinner und 
Verlierer geben. Die Frage ist, ob unsere Gesellschaft und Länder robust 
genug sind die komplexen Auswirkungen dieser Umwälzung zu konfrontieren 
und Wege finden, damit schnell genug fertig zu werden.

Die brutale Erkenntnis ist, dass KI ultimativ profitabel sein muß und 
die Betreiber knallhart darauf bestehen. Gesetzliche Reglungen sind in 
dieser Sparte der Industrie verpönt und unerwünscht und werden durch 
Lobbies "Tooth and Nail" maximal bekämpft. Ultimativ wird es sich kein 
Land leisten können auf KI verzichten, weil dann die wettstreitliche 
Potenz des Landes in der globalen Marktwirtschaft in Mitleidenschaft 
gezogen wäre. KI wird leider keine Wahl sein, sondern ein notwendige 
Werkzeug.

Auch wenn KI in der realen Wirtschaft noch Vieles ohne menschliche 
Intervention nicht gut genug kann und meist noch von Fachleuten 
überwacht und optimiert werden muß, wird sie zunehmend besser werden und 
für den wirtschaftlichen Einsatz optimiert. Letztlich wird sich dann 
dieser Sachverhalt langzeitlich auf den Jobmarkt in irgendwelchen Formen 
auswirken müssen.

Muss es, weil auch KI auf Grund der massiven Investition sich seine 
Brötchen verdienen muß. Ein AG wird nur dann KI plus Angestellten 
bezahlen wollen, solange es sich lohnt. Und wenn KI die Arbeit ohne AN 
machen kann, fällt der AN aus der Gleichung und wird durch Spezialisten 
als Vermittler zwischen KI und "Kunde" ersetzt werden müssen. KI braucht 
keine zu bezahlende Sozialleistungen seitens des AG.

Der effektive Einsatz von KI zieht natürlich die Notwendigkeit nach 
sich, kompetente Fragesteller Kompetenzen zu benötigen, die der KI 
präzise und vollständig die gewünschten Arbeitsunterlagen aka. 
"Lastenheft" erstellen können, um die gewünschte Arbeit leisten zu 
können. Dies wird höchstwahrscheinlich ein wichtiger Beruf sein oder 
werden oder ist schon.

Inwieweit KI die Ingenieur Arbeit beeinflussen wird oder kann, ist schon 
ersichtlich, Erfahrungen werden gemacht und man wird noch Einiges in der 
Richtung erleben.

Aus der Sicht von Profitabilität wird KI also maximal eingesetzt werden 
gewollt. Kurzfristig sind Marktbeteiligung für die Industrie wichtiger 
als die sozialen langzeitlichen Auswirkungen. We live in interesting 
times. Man wird sehen müssen ob wir mit KI zusammen leben können. Vieles 
ist noch sehr unklar. Spekulation ist weit verbreitet.

Gerhard

: Bearbeitet durch User
von Rbx (rcx)


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Hier ein kleines Rust-Programm von der KI:
1
fn main() {
2
    let iterations = 1_000_000;
3
    let mut pi = 0.0;
4
    let mut denominator = 1.0;
5
    let mut sign = 1.0;
6
7
    for _ in 0..iterations {
8
        pi += sign * (4.0 / denominator);
9
        denominator += 2.0;
10
        sign *= -1.0;
11
    }
12
13
    println!("Approximation of pi: {}", pi);
14
}

von Alexander (alecxs)


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Hier ein kleines Python-Script von der KI:

https://www.mikrocontroller.net/topic/goto_post/8010293

(Spoiler: ich kann kein Python)

von Nemopuk (nemopuk)


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StefanK schrieb:
> Was passiert, wenn es im Eifer des KI-Booms unterlassen wird, den KIs
> Sicherheitsmaßnahmen einzubauen?

Ist ja nicht so weit her geholt.
Siehe 
https://www.computerbild.de/artikel/News-Software-Patzer-bei-Microsoft-Copilot-liest-vertrauliche-Mails-40750139.html

Alexander schrieb:
> Nur gibt's tatsächlich CEOs die darauf reinfallen.

Danach muss man gar nicht lange suchen: 
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/accenture-strafe-fuer-ki-verweigerer-befoerderung-von-ai-nutzung-abhaengig-a-64111fa7-7621-4649-a8df-a3886202064b

: Bearbeitet durch User
Beitrag #8012093 wurde vom Autor gelöscht.
von Christoph M. (mchris)


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Nemopuk schrieb:
> Alexander schrieb:
>> Nur gibt's tatsächlich CEOs die darauf reinfallen.
>
> Danach muss man gar nicht lange suchen:
> 
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/accenture-strafe-fuer-ki-verweigerer-befoerderung-von-ai-nutzung-abhaengig-a-64111fa7-7621-4649-a8df-a3886202064b

Jetzt muss man aber wissen, dass es vor 30 Jahren auch einige ältere 
Mitarbeiter vermieden haben, Computer zu benutzen. Auch diese hatten mit 
der Zeit Probleme, in der Firma noch mitzuhalten.

von Alexander (alecxs)


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In einer Unternehmensberatung ist das vollkommen okay, ja sogar 
notwendig immer den heißen Scheiß zu kennen. Überhaupt Marketing und 
Vertrieb.

Das programmieren sollte man aber Menschen überlassen. Vor allem bei 
Kukas einer Dark Factory. Die sollten überhaupt nicht vernetzt sein. 
Stuxnet lässt grüßen.

(und Skynet auch)

: Bearbeitet durch User
von StefanK (stefanka)


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Alexander schrieb:
> In einer Unternehmensberatung ist das vollkommen okay, ja sogar
> notwendig immer den heißen Scheiß zu kennen.
>
> Das programmieren sollte man aber Menschen überlassen. Vor allem bei
> Kukas einer Dark Factory. Die sollten überhaupt nicht vernetzt sein.
> Stuxnet lässt grüßen.

Sehe ich ähnlich und das hat nichts mit Zukunftsverweigerung zu tun, 
oder dass KI nicht auch nützlich sein kann in Medizin, Wissenschaft, 
Technik, SW etc. Die Leistungsfähigkeit von KI geht aber dann nach 
hinten los, wenn sie unersättliche Gier befeuert und übernutzt wird.

Wer soll in Zukunft wem dienen? Die KI dem Menschen oder der Mensch der 
KI? Es müssen die Menschen sein, die Richtlinien festlegen und klar 
entscheiden, was getan werden soll und was nicht, was richtig ist und 
was zu riskant. Und da habe ich leider wenig Hoffnung.

> In einer Unternehmensberatung...

Das ist ein gutes Stichwort. Erinnern wir uns an den Fall der Bundeswehr 
vor einigen Jahren. Weil sich keiner der Verantwortlichen Entscheidungen 
zutraute oder treffen konnte, wurde für jeden Mist eine 
Unternehmensberatung engagiert.

Als am Ende nichts herauskam und es weder vor noch zurückging, musste 
eine weitere Unternehmensberatung engagiert werden, die Verträge mit den 
vorigen Unternehmensberatungen zu analysieren und zu kündigen. Bei der 
letzten Bundesregierung war es ähnlich...

Mit komplexen Entscheidungen tun sich Menschen schwer. Vielleicht muss 
eine KI die Richtlinien festlegen, wie es mit der KI-Entwicklung in 
Zukunft weitergehen soll ;-)

von Ein T. (ein_typ)


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Kilo S. schrieb:
> CubeMX ist ein erbarmliches Stück scheiße!
> JRE 21.0.10 drauf, aber CubeMX will nicht. CubeMX:"ich bin zu dumm dein
> im Standardpfad installiertes Java zu finden, installier veraltetes
> 17.0.6 damit ich nicht dumm aussehe und funktioniere!"
> Schreibt doch gleich:"Wir scheißen auf Linux!."

Du ziehst einmal mehr recht... eigenwillige Schlüsse. Daß Oracle seit 
einigen Jahren ständig neue Inkompatibilitäten in Java hineinbaut, 
ziehen die etliche Anbieter es vor, ihrer Software auch das Java Runtime 
Environment beizulegen, für das diese Software entwickelt worden ist. 
CubeMX ist keine Ausnahme, und auch nicht verantwortlich für den Unfug 
von Oracle.

von Ein T. (ein_typ)


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Alexander schrieb:
> Ach ja, die Automobilindustrie ist quasi ein Synonym für
> Wirtschaftswachstum. Es hat halt noch nicht jeder drei Autos vor der Tür
> stehen.

Heul doch.

von Ein T. (ein_typ)


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StefanK schrieb:
> Vom Ende der 19.Jh. bis weit in die Mitte des 20.Jh. hatte die
> Menschheit Angst davor, es könnte eine höher entwickelte, intelligentere
> ausserirdische Lebensform auftauchen und die Menschheit ausbeuten,
> versklaven oder vernichten. Man überlegte, wie man solche ETs bekämpfen
> könnte.
>
> Heute ist es umgekehrt. Heute hat man Angst, man könnte den KI Boom
> verpassen. Deswegen investiert man hunderte Mrd in eine Technik, die,
> wenn man nicht extrem aufpasst, die Menschen ausbeutet (tut sie schon),
> versklavt oder vernichtet.

Du hast also Marx, Huxley und Lem gelesen, und Dich deswegen dem 
Luddismus angeschlossen. Na klar, das kann man machen.

Man kann aber auch bemerken, daß wir -- bei aller durchaus validen 
Kritik -- in einem der freiesten, demokratischsten, wohlhabendsten und 
sozialsten Länder dieser Welt leben und es deswegen möglicherweise 
sinnvoll sein könnte, nicht an theoretischen Wolkenkuckucksheimen im 
Schlaraffenland, sondern an etwas zu messen, das realistisch erreicht 
werden kann.

Allerdings ist das hier nicht das Forum und insbesondere dies nicht der 
Thread um das auszudiskutieren -- oder auch nur, um ebenso vernichtende 
wie naive Gesellschaftskritik zu üben. Wenn Du möchtest, kannst Du mir 
jedoch jederzeit gerne eine PN schicken. :-)

von Jack V. (jackv)


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Ein T. schrieb:
> Und daran ist die KI schuld? Also daran, daß Leute nicht das lernen, was
> Du für richtig hälst?

Lass es mich so sagen: Wenn die Leute in Vorträgen und bei Projekten 
ganz ausgezeichnete Arbeit liefern (wenn auch manchmal mit so Sachen wie 
„… ich kann diese Antwort auch gerne anders formulieren, wenn du das 
möchtest!“ im Script, weil die Ausgabe nicht einmal mehr gelesen worden 
ist) aber wenn das Schul-WLAN down ist, selbst die grundlegendsten 
Sachen nicht zusammenbekommen (also wirklich grundlegend: So Fragen wie: 
„Was ist RAM und warum ist es wichtig?“ – und das ist nicht ausgedacht), 
dann ist das vielleicht nicht optimal für jemanden, der ein Jahr später 
Systemintegrator sein möchte.

Ein T. schrieb:
> warum sollte ich jetzt
> plötzlich Angst vor Umschülern haben?

Es waren reguläre Auszubildende ohne vorherige Erfahrung oder 
Grundlagen, auf die sie bauen könnten. Und wenn der Angestellte des 
IT-Dienstleisters dann ohne fremde Hilfe selbst einfache Dinge nicht 
zusammenbekommt, geschweige denn, komplexere Zusammenhänge erfassen kann 
oder auch nur potenzielle Probleme zu erkennen vermag, dann sollte jeder 
Angst haben, der sich auf dessen Arbeit verlassen muss.

Steht dir natürlich frei, das anders und durch die rosa Brille zu sehen 
(wenngleich das normalerweise eher im Management üblich ist – bist du 
aufgestiegen?). Aber vermutlich wäre das gar nicht mehr so sehr der 
Fall, würdest du die Erfahrung mal selbst machen, das Drama selbst 
beobachten.

von Marci W. (Gast)


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StefanK schrieb:
> Wo werden Menschen ihr Brot verdienen,  wenn sie in dark-factories keine
> Anstellung mehr finden? Wenn 9 von 10 SW-Entwickler ihre Jobs verlieren?
>
> Wo werden sie arbeiten?
>
> Wie werden sie leben?

Das ist die ewige Leier, wenn man nicht das Ganze betrachtet: 
Letztendlich führt jede Form der Automatisierung zu einer 
Wohlstandszunahme der Weltbevölkerung. Kurzfristig gibt es da, wenn die 
Automatisierung extrem schnell voranschreitet, natürlich 
Kollateralschäden. Langfristig und global gesehen ist jedoch jede Form 
der Automatisierung ein Gewinn für die Menschheit -- ganz einfach, und 
wohl auch nachvollziehbar. Wenn man natürlich nur an die große Fabrik in 
seiner eigenen Stadt denkt, kann es leicht passieren, die globalen 
Effekte zu übersehen.

ciao

Marci

von Marci W. (Gast)


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Ein T. schrieb:
> Daß Oracle seit
> einigen Jahren ständig neue Inkompatibilitäten in Java hineinbaut,

Sehe ich jetzt nicht so direkt. Beispiele? OK, deprecated Sachen werden 
ab und zu entfernt, was ich persönlich jedoch gut finde. Gegen solche 
APIs hätte man eh nie programmieren sollen!

ciao

Marci

von Jack V. (jackv)


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Marci W. schrieb:
> Das ist die ewige Leier, wenn man nicht das Ganze betrachtet:
> Letztendlich führt jede Form der Automatisierung zu einer
> Wohlstandszunahme der Weltbevölkerung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Truthahn-Illusion

von Rbx (rcx)


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Ein T. schrieb:
> Alexander schrieb:
>> Ach ja, die Automobilindustrie ist quasi ein Synonym für
>> Wirtschaftswachstum. Es hat halt noch nicht jeder drei Autos vor der Tür
>> stehen.
>
> Heul doch.

Viele haben schon 5 Autos vor der Tür.

StefanK schrieb:
> Die Leistungsfähigkeit von KI geht aber dann nach
> hinten los, wenn sie unersättliche Gier befeuert und übernutzt wird.

Teilweise gibt es schon sehr unrealistische Erwartungen an die KI. 
Neulich hatte ich ein längeres Gespräch mit einer KI. Eigentlich hatte 
ich anfangs nur nach der aktuellen Verbreitung bzw. nach den Bestand von 
Weißhaubenkakadus gefragt - jetzt habe ich den Eindruck, dass die KI und 
ich uns ganz gut riechen können.
Das ist zwar etwas, was der Weizenbaum gar nicht mochte, und 
zynischerweise Eliza entwickelt hatte.
Die aktuelle KI hat allerdings deutlich mehr drauf, und interagiert 
teilweise phantastisch.

von Marci W. (Gast)


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Jack V. schrieb:
> https://de.wikipedia.org/wiki/Truthahn-Illusion

Gelesen! Ich sehe nur nicht den Zusammenhang zu meiner Aussage. Bist Du 
der Meinung, dass nicht jede Prozessoptimierung zu einem, wie auch 
immer gearteten Gewinn für die Menschen führt? Und falls nicht, warum 
nicht?

ciao

Marci

von Ein T. (ein_typ)


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Jack V. schrieb:
> Lass es mich so sagen: Wenn die Leute in Vorträgen und bei Projekten
> ganz ausgezeichnete Arbeit liefern (wenn auch manchmal mit so Sachen wie
> „… ich kann diese Antwort auch gerne anders formulieren, wenn du das
> möchtest!“ im Script, weil die Ausgabe nicht einmal mehr gelesen worden
> ist) aber wenn das Schul-WLAN down ist, selbst die grundlegendsten
> Sachen nicht zusammenbekommen (also wirklich grundlegend: So Fragen wie:
> „Was ist RAM und warum ist es wichtig?“ – und das ist nicht ausgedacht),
> dann ist das vielleicht nicht optimal für jemanden, der ein Jahr später
> Systemintegrator sein möchte.

Und wovor hast Du dabei Angst? Spätestens wenn der solcherart 
"Ausgebildete" mit einem Problem in der realen Welt konfrontiert wird, 
fällt auf, daß dort noch ein erheblicher Nachholbedarf besteht. Das ist 
aber nichts Neues, ich mein... es hat immer schon ebenso viele 
besch...eidene Ausbilder und Lehrer gegeben wie es gute Ausbilder und 
Lehrer gab.

> Es waren reguläre Auszubildende ohne vorherige Erfahrung oder
> Grundlagen, auf die sie bauen könnten. Und wenn der Angestellte des
> IT-Dienstleisters dann ohne fremde Hilfe selbst einfache Dinge nicht
> zusammenbekommt, geschweige denn, komplexere Zusammenhänge erfassen kann
> oder auch nur potenzielle Probleme zu erkennen vermag, dann sollte jeder
> Angst haben, der sich auf dessen Arbeit verlassen muss.

Entschuldige bitte, wenn sich jemand auf etwas verläßt, ohne es 
kontrolliert zu haben, dann liegt das Problem ganz woanders. Dies gilt 
ganz besonders dann, wenn es sich bei dem "etwas" um die Arbeit 
unerfahrener Neulinge handelt.

> Steht dir natürlich frei, das anders und durch die rosa Brille zu sehen
> (wenngleich das normalerweise eher im Management üblich ist – bist du
> aufgestiegen?). Aber vermutlich wäre das gar nicht mehr so sehr der
> Fall, würdest du die Erfahrung mal selbst machen, das Drama selbst
> beobachten.

Solche Dramen habe ich oft genug und in verschiedenen Rollen beobachtet, 
auch schon vor dem Zeitalter der KI. Denn, wie bereits erwähnt, 
bescheidene Lehrer und Ausbilder gibt es schließlich schon lange. 
Andererseits habe ich aber auch schon etliche positive Beispiele von 
Leuten gesehen, die sich trotz schlechter oder gar keiner Ausbildungen 
zu hervorragenden Fachleuten entwickelt haben.

Mal ehrlich: ein guter Entwickler, Sysop, Devop oder Techniker wird man 
nicht durch eine Ausbildung, und sei sie noch so gut. Dazu muß man sich 
entwickeln, und die Grundvoraussetzung dafür ist das eigene Interesse 
daran. Ausbildungen können einen Weg weisen, wenn sie gut sind, aber 
gehen muß man den Weg immer noch selbst -- genauso wie Du, ich, und 
unsere Kollegen. Fehlende Motivation zur eigenen Weiterentwicklung und 
fehlendes Interesse am Fachgebiet können Ausbildungen weder erzeugen, 
noch ersetzen.

von Ein T. (ein_typ)


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Marci W. schrieb:
> Jack V. schrieb:
>> https://de.wikipedia.org/wiki/Truthahn-Illusion
>
> Gelesen! Ich sehe nur nicht den Zusammenhang zu meiner Aussage. Bist Du
> der Meinung, dass nicht jede Prozessoptimierung zu einem, wie auch
> immer gearteten Gewinn für die Menschen führt? Und falls nicht, warum
> nicht?

Er meint, wir seien Truthähne. ;-)

von Kilo S. (kilo_s)


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Jack V. schrieb:
> würdest du die Erfahrung mal selbst machen, das Drama selbst beobachten.

Danke, mein persönlicher Favorit ist der Wannabe Hacker hier nebenan der 
auf Loopback mit wireshark lauscht und behauptet ein SQL Server in 
meinem Netzwerk würde per WLAN versuchen auf seine Geräte zuzugreifen. 
Getrennte Netzwerke, unterschiedliche Schlüssel, hier läuft kein SQL 
Server!...

Vielleicht verstehen manche warum ich über Folter nachdenke... Verdient 
hätten die es!

: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Ein T. schrieb:
> Er meint, wir seien Truthähne. ;-)

https://www.youtube.com/watch?v=zYS1JY-IylY

von Ein T. (ein_typ)


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Alexander schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Er meint, wir seien Truthähne. ;-)
>
> https://www.youtube.com/watch?v=zYS1JY-IylY

1. Thema verfehlt.
2. Alles bekannt.

von Rene K. (xdraconix)


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Ein T. schrieb:
> 1. Thema verfehlt.
> 2. Alles bekannt.

Vor allem wenn es schon anfängt: "If i was a developer!"

Er ist kein Programmierer, also was interessiert einen Programmierer was 
andere über seinen Beruf sagen und welche Ratschläge sie ihm geben?! In 
meinem Beruf lasse ich mir mit absoluter Sicherheit auch nicht von 
jemanden erzählen wie ich meinen Beruf auszuüben habe der nicht 
ansatzweise davon eine Ahnung hat!

So what?!

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Rene K. schrieb:
> Er ist kein Programmierer

Eine Perspektive von außen kann nützlich sein. Und er gibt ja keine 
technischen Ratschläge, sondern zu Geschäftstätigkeit, auf Basis seiner 
Menschenkenntnis.

von Rene K. (xdraconix)


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Niklas G. schrieb:
> Und er gibt ja keine
> technischen Ratschläge

"i would never work with OpenAI - this is a warning!" hört sich aber 
halt völlig anders an.

Ich gehe ja auch nicht zum Bäcker um die Ecke und würde sagen: "Wenn ich 
Bäcker wäre, ich würde nie mit Zucker backen! Das ist eine Warnung!" 
"Die Zuckerrüben Industrie ist ausschließlich auf Geld und Gewinn aus!"

: Bearbeitet durch User
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Rene K. schrieb:
> "i would never work with OpenAI - this is a warning!" hört sich aber
> halt völlig anders an.

Nö, OpenAI ist eine Firma, keine Technologie. Vor einer bestimmen Firma 
und einem bestimmten Unternehmer zu warnen ist kein technischer 
Ratschlag.

Rene K. schrieb:
> Ich gehe ja auch nicht zum Bäcker um die Ecke und würde sagen: "Wenn ich
> Bäcker wäre, ich würde nie mit Zucker backen! Das ist eine Warnung!"
> "Die Zuckerrüben Industrie ist ausschließlich auf Geld und Gewinn aus!"

Das Äquivalent wäre eher: Kaufe deinen Zucker nicht bei Lieferant X, 
denn dessen CEO kenne ich von früher und ich weiß wie er arbeitet.

von Ein T. (ein_typ)


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Niklas G. schrieb:
> Rene K. schrieb:
>> Er ist kein Programmierer
>
> Eine Perspektive von außen kann nützlich sein. Und er gibt ja keine
> technischen Ratschläge, sondern zu Geschäftstätigkeit, auf Basis seiner
> Menschenkenntnis.

Davon abgesehen ist das von dem Herrn in dem Video angesprochene Thema 
ein viel allgemeines, nämlich: Digitale Souveränität. Echelon, Microsoft 
365, Azure, AWS, GCP, ... you get the idea. Wenn Du darüber sprechen 
möchtest, kannst Du ja einen eigenen Thread dazu eröffnen.

Denn in diesem Thread geht es ja nicht um "Programmieren mit {Sam 
Altmann, Bill Gates, Microsoft}", sondern um "Programmieren mit KI".

von Alexander (alecxs)


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Rene K. schrieb:
> In meinem Beruf lasse ich mir mit absoluter Sicherheit auch nicht von
> jemanden erzählen wie ich meinen Beruf auszuüben habe der nicht
> ansatzweise davon eine Ahnung hat!

Erweitere das auf: und auch nicht von KI! vom arbeitslosen Supply Chain 
Manager einer Dark Factory

von Ein T. (ein_typ)


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Alexander schrieb:
> Rene K. schrieb:
>> In meinem Beruf lasse ich mir mit absoluter Sicherheit auch nicht von
>> jemanden erzählen wie ich meinen Beruf auszuüben habe der nicht
>> ansatzweise davon eine Ahnung hat!
>
> Erweitere das auf: und auch nicht von KI! vom arbeitslosen Supply Chain
> Manager einer Dark Factory

1. Automatisierung in der Produktion ist seit Jahrzehnten Realität, ohne 
KI.

2. Auch "Dark Factories" benötigen eine Lieferkette und deren 
Management.

3. Schon die Maschinenstürmer und die Ludditen haben sich erfolglos 
gegen den Fortschritt gewendet und behauptet, dadurch würden alle 
arbeitslos.

4. Wenn wir uns gegen den Fortschritt wenden, vollziehen ihn andere und 
machen dann alle arbeitslos, auch die Lieferkettenmanager.

von StefanK (stefanka)


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Marci W. schrieb:
> StefanK schrieb:
>> Wo werden Menschen ihr Brot verdienen,  ...
> Das ist die ewige Leier, wenn man nicht das Ganze betrachtet:

Richtig, das ist eine alte Leier, ganz einfach deshalb, weil es dabei im 
Ganzen betrachtet um menschliche Grundbedürfnisse geht. Und die sollte 
man nicht aus den Augen verlieren.

> Letztendlich führt jede Form der Automatisierung zu einer
> Wohlstandszunahme der Weltbevölkerung.

Und was für eine ewige Leier ist das?
Die Technik-Nerd Leier? Das Credo, dass man die Welt durch bessere 
Technik verbessert? Das ist doch nicht mehr ernsthaft 
aufrechtzuerhalten.

Sieh Dir die globale Wohlstandszunahme einmal an. 1% der Weltbevölkerung 
hat inzwischen mehr Wohlstand als der Rest der Menschheit. Denn es ist 
das eine Prozent, das sich "Prozessautomatisierung" bzw. Hightech 
leisten kann und alle anderen abhängt. Warst Du in den letzten 20 Jahren 
mal in einem ärmeren Land? USA wäre schon mal ein Beispiel für extreme 
Ungleichheit.

> Kollateralschäden. Langfristig und global gesehen ist jedoch jede Form
> der Automatisierung ein Gewinn für die Menschheit -- ganz einfach, und
> wohl auch nachvollziehbar.

Die Nachvollziehbarkeit endet bei KI.
Nachvollziehbar dürfte aber sein, dass grenzenloses Wachstum praktisch 
nicht möglich ist. Kollateralschäden??? Das ist zynisch. Ein Gewinn für 
die Menschheit ist es, eine menschengerechte Welt zu schaffen oder zu 
bewahren. Und das könnte bei dem disruptiven sprunghaften Wachstum durch 
KI auf dem Spiel stehen, wenn man nicht aufpasst bzw bisherige 
erarbeitete menschliche Werte beibehalten will.

von StefanK (stefanka)


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Ein T. schrieb:
> StefanK schrieb:
>> Vom Ende der 19.Jh. bis weit in die Mitte des 20.Jh. hatte die
>> Menschheit Angst davor, es könnte eine höher entwickelte, intelligentere
>> ausserirdische Lebensform auftauchen und die Menschheit ausbeuten,
>> versklaven oder vernichten. Man überlegte, wie man solche ETs bekämpfen
>> könnte.
>>
>> Heute ist es umgekehrt. Heute hat man Angst, man könnte den KI Boom
>> verpassen. Deswegen investiert man hunderte Mrd in eine Technik, die,
>> wenn man nicht extrem aufpasst, die Menschen ausbeutet
> jedoch jederzeit gerne eine PN schicken. :-)

Danke fürs Angebot :-) Da müssten wir uns mal am WE in ner Kneipe 
treffen, so umfangreich ist das Thema. Luddismus kannte ich noch gar 
nicht. Wieder was gelernt.

: Bearbeitet durch User
von Kilo S. (kilo_s)


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StefanK schrieb:
> Ein Gewinn für die Menschheit ist es, eine menschengerechte Welt zu
> schaffen oder zu bewahren.

Pfffhahahaha!

Die Abzweigung haben wir verpasst als wir anfingen uns 
"Mächtigen/Wissenden" unterzuordnen, Gruppen zu bilden und uns zu 
bekämpfen. So irgendwann in der Steinzeit falsch abgebogen.

von Ein T. (ein_typ)


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StefanK schrieb:
> Sieh Dir die globale Wohlstandszunahme einmal an. 1% der Weltbevölkerung
> hat inzwischen mehr Wohlstand als der Rest der Menschheit.

Wow, eine Neiddebatte. Das ist ja mal ganz was Neues.

Aus meiner Perspektive ist allerdings die wesentliche Frage, was das 
Ziel ist.

Größtmögliche Gleichheit? Kollektivismus wurde ja schon ein paar Mal in 
der Geschichte ausprobiert. Das Ergebnis war meistens kollektive Armut, 
mitunter sogar eine ziemlich blutige... und in der Regel waren am Ende 
doch immer ein paar Leute "gleicher" als als ihre Untertanen.

Ich persönlich halte es für realistischer, daß alle menschenwürdig leben 
können. Wenn das gegeben ist, spielt es abseits sozialneidischer Reflexe 
nämlich keine große Rolle, ob der Nachbar mehr oder weniger hat.

von Ein T. (ein_typ)


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StefanK schrieb:
> Danke fürs Angebot :-) Da müssten wir uns mal am WE in ner Kneipe
> treffen, so umfangreich ist das Thema.

Das läßt sich womöglich einrichten, ich kenne einige nette Kneipen in 
meiner Heimatstadt Aachen und auch ein paar in Dortmund, wo ich aktuell 
meist bin.

> Luddismus kannte ich noch gar
> nicht. Wieder was gelernt.

Es gibt gute Gründe, warum heute kaum noch jemand die Ludditen kennt. 
:-)

von Al. K. (alterknacker)


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Ein T. schrieb:
> Größtmögliche Gleichheit? Kollektivismus wurde ja schon ein paar Mal in
> der Geschichte ausprobiert. Das Ergebnis war meistens kollektive Armut,
> mitunter sogar eine ziemlich blutige... und in der Regel waren am Ende
> doch immer ein paar Leute "gleicher" als als ihre Untertanen.

Aber nur weil sich eine Schicht bereichert  klappt es in keinen Land.
Der Egoismus des Einzelnen ist das Problem....



MfG
ein 81 Jährige

P.S.
Deutschland hatte die Chance 1919 von Zwei Systemen das Beste zu nehmen, 
hat auch nicht geklappt...
Der Sandmann und der Grüne Pfeil ist das Große.;---))))

: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Ein T. schrieb:
> Wow, eine Neiddebatte. Das ist ja mal ganz was Neues.
> Aus meiner Perspektive ist allerdings die wesentliche Frage, was das
> Ziel ist.
> Größtmögliche Gleichheit?

Wo soll man da anfangen. Vielleicht mit was ganz Elementarem?

Alexander schrieb:
> https://www.youtube.com/watch?v=XhgMXExO4SY

https://science.orf.at/stories/3226319

von Ein T. (ein_typ)


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Al. K. schrieb:
> Aber nur weil sich eine Schicht bereichert  klappt es in keinen Land.
> Der Egoismus des Einzelnen ist das Problem....

Mit "jeder denkt an sich, keiner denkt an mich, nur ich" ist am Ende 
allerdings auch an jeden gedacht. :-)

> Deutschland hatte die Chance 1919 von Zwei Systemen das Beste zu nehmen,
> hat auch nicht geklappt...

1919? Du meinst vermutlich 1991, kann das sein? Wenn ja, dann müssen wir 
dazu allerdings sehen, daß der "Dritte Weg" von Ludwig Erhard schon 
zuvor zwischen Individualismus und Kollektivismus abgewogen hat, was 
sich auch recht gut an einer Staatsquote um die 50% verdeutlichen läßt.

Aber das wird hier langsam zu politisch, fürchte ich. Wollen wir 
vielleicht wieder zum Thema "Programmieren mit KI" zurückkehren? :-)

von Al. K. (alterknacker)


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Ein T. schrieb:
> Aber das wird hier langsam zu politisch, fürchte ich. Wollen wir
> vielleicht wieder zum Thema "Programmieren mit KI" zurückkehren? :-)

Da hast du Recht, Aber die KI ist auch ein Politisches Problem.
Der Alte

von Ein T. (ein_typ)


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Alexander schrieb:
> https://science.orf.at/stories/3226319

Ja, 4,4 Milliarden Menschen haben kein sicheres Trinkwasser. Und, was 
willst Du machen? Irgendwie sehe ich nicht, daß es diesen Menschen einen 
Zugang zu sauberem Wasser ermöglichen würde, wenn man Zuckerberg und 
Musk enteignet.

Das ist so ein bisschen wie das hierzulande mittlerweile so beliebte 
Sparen von Wasser. Dadurch hat zwar kein Mensch auf der Welt mehr, 
besseres oder saubereres Wasser. Aber es führt mancherorts absurderweise 
dazu, daß nicht mehr genug Wasser durch die Kanalisation für einen 
sicheren Abtransport der Fäkalien fließt. Das wiederum führt zu 
Korrosionsschäden im Leitungssystem, und obendrein zu Gestank, so daß 
die Wasserversorger die Kanalisation mit Trinkwasser durchspülen müssen.

Außerdem müssen wir vielleicht auch mal festhalten, daß es vielerorts 
durchaus Mittel und Möglichkeiten zur sicheren Wasserversorgung gäbe, 
während die dafür notwendigen Mittel allerdings durch Korruption 
verschwinden. Was möchtest Du dann machen? Einmarschieren? Die Korrupten 
bestechen?

Was also willst Du machen? Komm, sag zur Abwechslung doch mal was 
Kluges.

von Alexander (alecxs)


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Ein T. schrieb:
> Was also willst Du machen?

Ich? Gar nichts. Ich bin kein Weltverbesserer, ich bin nur 
technologiefeindlich. Der Grad der Abhängigkeit ist einfach zu hoch.

Merz hat neulich was Kluges gesagt. Ich würde noch einen Schritt weiter 
gehen und Smartphones U15 verbieten. Für den Anfang. Das hätte einen 
Effekt wie das Filmende von Surrogates.

Wenn in Berlin der nächste Stromausfall ist oder man den Menschen das 
Internet abstellt, bricht die Zivilisation zusammen. Die einzigen die 
überleben werden sind vermutlich die, welche noch heute ihre 
Lebensenergie auf ganz elementare Bedürfnisse wie die Beschaffung von 
Trinkwasser anwenden müssen.

von Jack V. (jackv)


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Ein T. schrieb:
> Entschuldige bitte, wenn sich jemand auf etwas verläßt, ohne es
> kontrolliert zu haben, dann liegt das Problem ganz woanders.

Du fährst dein Auto nach der Reparatur also auf die Hebebühne, um zu 
kontrollieren, ob der Fachmann seine Arbeit auch richtig gemacht hat? 
Wenn nein, verstehe ich den Einwand an dieser Stelle nicht.

Ein T. schrieb:
> Mal ehrlich: ein guter Entwickler, Sysop, Devop oder Techniker wird man
> nicht durch eine Ausbildung, und sei sie noch so gut.

Das Handwerkszeug dafür bekommt man hingegen schon; zumindest war das 
eben früher™, etwa zur Zeit meiner ersten Ausbildung, der Fall. Um das 
mal runterzubrechen: Du hältst eine grundlegende Qualifikation für einen 
Beruf also generell für unnötig?

Marci W. schrieb:
> Ich sehe nur nicht den Zusammenhang zu meiner Aussage.

Naja … bei der Truthahn-Illusion wird von der Vergangenheit auf die 
Zukunft geschlossen, ohne dass es da einen kausalen Zusammenhang geben 
würde: „Es ist langfristig bislang immer besser geworden, also wird es 
zwangsläufig auch dieses Mal besser.“ – und das sehe ich halt nicht.

Geschwindigkeit, Ausmaß und Umstände der derzeitigen Veränderung lassen 
sich nicht im Ansatz mit irgendwas aus der Vergangenheit vergleichen, 
und was daraus wird, ist gänzlich offen. Die Manipulation der Menschen 
in die Abhängigkeit, um die Blase noch etwas weiter aufblasen zu können, 
macht’s da nicht besser, und wenn das ganze Ding in sich zusammenfällt, 
dann ist’s ganz schnell vorbei. Klar mögen dann manche (sehr viel) 
später sagen, dass es auch dann besser geworden wäre, aber das wäre dann 
eine andere Wahrnehmungsverzerrung: Die Wahrnehmung aus Sicht der 
Überlebenden.

: Bearbeitet durch User
von StefanK (stefanka)


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Alexander schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Wow, eine Neiddebatte. Das ist ja mal ganz was Neues.
>> Aus meiner Perspektive ist allerdings die wesentliche Frage, was das
>> Ziel ist.
>> Größtmögliche Gleichheit?

Nein, nein, weder Neiddebatte noch größtmögl. Gleichheit. Das war nicht 
meine Absicht. Ich wollte den Blick auf die Kluft lenken, die bereits 
ohne KI schon sehr groß ist und sich mit KI vermutlich noch vergrößert. 
Und solche Ungleichheiten führen zu leidlich bekannten Problemen.

Das gleiche gilt für unbegrenzt wachsenden Wohlstand bei gleichzeitig 
begrenzten Ressourcen. Wann ist es genug? Sobald ein gewisses 
Wohlstands-Level erreicht ist, lassen sich Glück und Lebensqualität 
nicht mehr steigern. Im World Happiness Report stehen wir nur auf Platz 
22, weit hinter den Skandinaviern. Vielleicht fokussieren wir uns zu 
sehr auf Wachstum?

Bisher haben wir nur die Folgen durch zivile KI Nutzung diskutiert. Die 
militärische Nutzung wurde noch gar nicht beleuchtet.

von StefanK (stefanka)


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Kilo S. schrieb:

> Die Abzweigung haben wir verpasst als wir anfingen uns
> "Mächtigen/Wissenden" unterzuordnen, Gruppen zu bilden und uns zu
> bekämpfen. So irgendwann in der Steinzeit falsch abgebogen.

Diese Vermutung ist wohl war! Y. N. Harari meinte mal sinngemäß:

Am glücklichsten und am meisten bei sich selbst lebten die Menschen in 
der Steinzeit...

Nur um einem etwaigen Aufschrei vorzubeugen - ich sage nicht, dass wir 
wieder wie in der Steinzeit leben sollen. OK? ;-))

von StefanK (stefanka)


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Alexander schrieb:
> https://science.orf.at/stories/3226319

4,4 Milliarden Menschen ohne sicheres Trinkwasser ist eine schockierende 
Zahl. Und noch mehr KI wird die Situation durch den hohen 
Wasserverbrauch zu Kühlzwecken noch weiter verschärfen. Wurde eigentlich 
schon erwähnt, dass die US-Amerikanischen Techkonzerne neue 
Atomkraftwerke bauen und alte Schrottmeiler wieder in Betrieb nehmen?

Der Brüller:

"...griffen die Forschenden auf Künstliche Intelligenz (KI) zurück. Sie 
trainierten ein Computermodell mit maschinellem Lernen ..." 
(Originalzitat aus dem Text)

Ergo: KI sorgt für schlechte Nachrichten  ;-)

: Bearbeitet durch User
von Ein T. (ein_typ)


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Jack V. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Entschuldige bitte, wenn sich jemand auf etwas verläßt, ohne es
>> kontrolliert zu haben, dann liegt das Problem ganz woanders.
>
> Du fährst dein Auto nach der Reparatur also auf die Hebebühne, um zu
> kontrollieren, ob der Fachmann seine Arbeit auch richtig gemacht hat?
> Wenn nein, verstehe ich den Einwand an dieser Stelle nicht.

Natürlich, der Wagen kommt immer auf die Bühne und ich lasse mir 
erklären und zeigen, was gemacht wurde. Wenn es der Frischling oder die 
Azubine geschraubt haben, dann findet das nochmal besonders intensiv 
statt. Trotzdem fahre ich danach immer auf einen Parkplatz und checke 
das Fahrzeug -- obwohl ich meinen Mechaniker und die meisten der 
Mitarbeitenden schon seit über zwanzig Jahren kenne und weiß, daß die 
schon eine ausgiebige Probefahrt gemacht haben, bevor sie mir den Wagen 
zurückgeben.

> Ein T. schrieb:
>> Mal ehrlich: ein guter Entwickler, Sysop, Devop oder Techniker wird man
>> nicht durch eine Ausbildung, und sei sie noch so gut.
>
> Das Handwerkszeug dafür bekommt man hingegen schon; zumindest war das
> eben früher™, etwa zur Zeit meiner ersten Ausbildung, der Fall. Um das
> mal runterzubrechen: Du hältst eine grundlegende Qualifikation für einen
> Beruf also generell für unnötig?

Das grundsätzliche Handwerkszeug bekommt man aber nicht durch die 
Lektüre von vorgegebenem Code. Den versteht nämlich ohnehin erst, wer es 
bereits hat.

Außerdem ist Deine Verallgemeinerung, von einem schlechten Lehrer auf 
alle zu schließen oder gar auf die von ihnen genutzte Technologie in 
Bausch und Bogen zu verdammen, natürlich maximal unseriös, naiv, und 
völlig unzulässig. Mit so hilflosen Pseudoargumenten kannst Du 
allenfalls mein Mitleid und den Verdacht erregen, daß Du in der Sache 
gar keine Argumente hast.

von Christoph M. (mchris)


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Ein T. schrieb:
> Wow, eine Neiddebatte. Das ist ja mal ganz was Neues.

Sehr gut und zurück zur KI: Sie hilft uns auch bei der Einordnung des 
Begriffs "Neiddebatte" und ich würde meinen, viel besser geht es nicht. 
Wer weiß, ob die KI hier nicht sogar eine aufklärende Funktion 
übernehmen kann, welche hilft, die Dinge zum besseren zu wenden.

Erklärung von Perplexity:

In der Rhetorik würde man „Neiddebatte“ vor allem als abwertendes 
Schlagwort verstehen, das Diskussionen über Verteilungsgerechtigkeit 
delegitimieren soll.

1. Rhetorische Einordnung

- Der Begriff fungiert als **Framing**: Eine Sachdebatte über Vermögen, 
Steuern oder Privilegien wird sprachlich in eine Diskussion über 
„niedere Gefühle“ (Neid) umgedeutet.
- Er ist ein typischer Topos in politischen Diskursen um Reichtum, 
Sozialleistungen oder Vermögenssteuern, bei dem Gerechtigkeitsfragen als 
„bloßer Neid“ etikettiert werden.

2. Rhetorische Funktion

- „Neiddebatte“ wird als Vorwurf genutzt, um Kritikern zu unterstellen, 
sie seien moralisch fragwürdig und nur „missgünstig“, nicht an 
Gerechtigkeit interessiert.
- Rhetorisch handelt es sich um eine Variante des Argumentum ad hominem, 
weil nicht das Argument, sondern die angebliche Motivation des Sprechers 
(Neid) angegriffen wird.
- Der Begriff wirkt als „Totschlagargument“, das Gerechtigkeits- oder 
Umverteilungsdebatten abbricht bzw. gar nicht erst aufkommen lässt.

3. Diskursstrategische Perspektive

- In der politischen Kommunikation wird „Neiddebatte“ häufig von 
privilegierten oder konservativen Akteuren eingesetzt, um bestehende 
Besitz- und Machtverhältnisse zu verteidigen.

- Aus diskursanalytischer Sicht ist „Neiddebatte“ damit ein Beispiel für 
moralisierende, polarisierende Kommunikation, die die Debatte 
emotionalisiert und Lager spaltet, statt Argumente zu klären.

von Ein T. (ein_typ)


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StefanK schrieb:
> Nein, nein, weder Neiddebatte noch größtmögl. Gleichheit. Das war nicht
> meine Absicht. Ich wollte den Blick auf die Kluft lenken, die bereits
> ohne KI schon sehr groß ist und sich mit KI vermutlich noch vergrößert.

Ja, vielleicht... oder aber auch nicht. KI ist aktuell wieder einmal 
Hype, aber bleibt das auch so, oder folgt dem Hype wieder ein KI-Winter 
[1], wie bisher nach jedem Hype in diesem Bereich?

Und wie die staatlichen Akteure -- Stichwort: Primat der Politik -- 
reagieren werden, das steht auch noch in den Sternen. Ich meine, am Ende 
gehört es doch zu den wichtigsten Aufgaben staatlicher Akteure, 
unerwünschten Entwicklungen in Gesellschaft und Wirtschaft entgegen zu 
wirken.

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/KI-Winter

> Das gleiche gilt für unbegrenzt wachsenden Wohlstand bei gleichzeitig
> begrenzten Ressourcen. Wann ist es genug? Sobald ein gewisses
> Wohlstands-Level erreicht ist, lassen sich Glück und Lebensqualität
> nicht mehr steigern.

Auch Effizienzsteigerungen sind letztlich Wachstum.

> Im World Happiness Report stehen wir nur auf Platz
> 22, weit hinter den Skandinaviern. Vielleicht fokussieren wir uns zu
> sehr auf Wachstum?

Wenn wir allerdings mal auf die Wirtschafts- und Vermögensdaten schauen, 
sehen wir fest, daß der Rang von Staaten im World Happiness Report nur 
schwach mit deren ökonomischer Leistungsfähigkeit (BIP/Kopf), noch mit 
ihrer Einkommens- oder Vermögensverteilung korrelieren. Offenbar scheint 
Glück wohl aus anderen Faktoren zu erwachsen, würde ich daraus 
schließen. Diese Vermutung deckt sich auch mit meiner Erfahrung, daß 
Neid vor allem in europäischen Gesellschaften besonders verbreitet (und 
oft sogar institutionalisiert) ist.

> Bisher haben wir nur die Folgen durch zivile KI Nutzung diskutiert. Die
> militärische Nutzung wurde noch gar nicht beleuchtet.

Da dürfen wir uns keinen Illusionen hingeben: die wird stattfinden, 
ungeachtet jedweder möglicherweise zukünftiger Regeln. Denn eines läßt 
sich an Konflikten und Kriegen der letzten Jahre ja leider eindeutig 
belegen: die internationalen Rechtsordnungen werden immer seltener 
beachtet, sondern oft sogar bewußt und gezielt zur Erlangung 
strategischer und taktischer Vorteile mißbraucht.

Allerdings entfernen wir uns aktuell immer weiter vom Thema dieses 
Threads. Vielleicht möchten sich der TO und unsere Moderatoren einmal 
dazu äußern, ob das gewünscht oder zumindest toleriert ist, oder wir 
alle sollten wieder zum Thema zurückkehren. Danke.

von Ein T. (ein_typ)


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StefanK schrieb:
> Diese Vermutung ist wohl war! Y. N. Harari meinte mal sinngemäß:
>
> Am glücklichsten und am meisten bei sich selbst lebten die Menschen in
> der Steinzeit...

Inmitten des seinerzeit üblichen Kampfes ums Überleben hatten die 
damaligen Menschen vermutlich nicht viel Zeit, ihr Glück zu genießen. 
:-)

von Ein T. (ein_typ)


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StefanK schrieb:
> 4,4 Milliarden Menschen ohne sicheres Trinkwasser ist eine schockierende
> Zahl. Und noch mehr KI wird die Situation durch den hohen
> Wasserverbrauch zu Kühlzwecken noch weiter verschärfen.

Das halte ich für eine sehr gewagte Vermutung. Erstens werden Kraftwerke 
und KI-Rechenzentren vermutlich gerade nicht dort gebaut und betrieben, 
wo Mangel an sicherem Trinkwasser herrscht. Selbst wenn es so wäre, 
braucht die Kühlung von Kraftwerken und Rechenzentren kein Trinkwasser.

von Ein T. (ein_typ)


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Christoph M. schrieb:
> In der Rhetorik würde man „Neiddebatte“ vor allem als abwertendes
> Schlagwort verstehen, das Diskussionen über Verteilungsgerechtigkeit
> delegitimieren soll.

Wie lustig, sogar die KI arbeitet mit Unterstellungen. :-)

von Jack V. (jackv)


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Ein T. schrieb:
> Natürlich, der Wagen kommt immer auf die Bühne und ich lasse mir
> erklären und zeigen, was gemacht wurde.

Ja, natürlich …

Doch selbst wenn: Die Mehrheit macht’s nicht. Genausowenig, wie du dich 
mit allem in dem Maße auskennen kannst, das du von anderen Menschen 
machen lässt – das ist der Punkt, auf den ich hinauswollte: In meiner 
Welt sollte man sich darauf verlassen können, dass die Fachleute ihr 
Fach verstehen, und sich nicht jedes Detail vorkauen lassen und blind 
umsetzen müssen. Zumindest ich hab andere Dinge zu tun, als deren Arbeit 
zu kontrollieren – selbst, wenn ich im Einzelfall die Kenntnisse dafür 
hätte.

Ein T. schrieb:
> Außerdem ist Deine Verallgemeinerung, von einem schlechten Lehrer auf
> alle zu schließen oder gar auf die von ihnen genutzte Technologie in
> Bausch und Bogen zu verdammen, natürlich maximal unseriös, naiv, und
> völlig unzulässig. Mit so hilflosen Pseudoargumenten kannst Du
> allenfalls mein Mitleid und den Verdacht erregen, daß Du in der Sache
> gar keine Argumente hast.

Joa … so kann man die beobachtbare Realität auch wegreden wollen. Ich 
hab als Ausgangspunkt dieses Nebenzweigs meine Beobachtung des Status 
quo beschrieben, die im Übrigen von vielen geteilt wird – dein 
Geschreibsel bezüglich Argumenten mutet vor dem Hintergrund schon ein 
wenig seltsam an. Fast, wie ein LLM, das den Kontext verloren hat …

Es ging auch nicht um schlechte Lehrer, sondern um Schüler, welche 
nunmehr jede kleine Aufgabe an LLMs auslagern, wodurch das Erarbeiten 
der Dinge wegfällt – und das trägt weder zum Verständnis der 
Zusammenhänge, noch zur Bildung von Wissen bei, wie Leute gefunden 
haben, die sich damit auskennen.

Wenn es für dich okay ist, dass Fachleute künftig nur noch LLM-Proxies 
sind, weil du ja schließlich alles selbst nochmal kontrollierst und 
bestimmt nötigenfalls auch selbst korrigierst – fein. Ich sehe bei der 
Entwicklung gewisse Probleme.

: Bearbeitet durch User
von StefanK (stefanka)


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Ein T. schrieb:

> [1] https://de.wikipedia.org/wiki/KI-Winter

Wir sind mitten im Frühling und Du denkst schon an den Winter?

>braucht die Kühlung von Kraftwerken und Rechenzentren kein Trinkwasser.

Sie verwenden Oberflächen- oder Grundwasser, verdampfen es in die 
Atmosphäre und entziehen es dadurch der Trinkwassergewinnung. 
Wasserdampf zählt zu den Klimagasen.

> ... Moderatoren einmal
> dazu äußern, ob das gewünscht oder zumindest toleriert ist, oder wir
> alle sollten wieder zum Thema zurückkehren. Danke.

Die Diskussion läuft auf hohem Niveau. Was sollen Moderatoren da 
steuern?

Aber gern zurück zum Thema:

Ich habe mich in der letzten Zeit ein paar Mal von ChatGPT zu Themen der 
AVR Programmierung die ich noch nicht kannte als Alternative zum "uC & 
Elektronik" Forum beraten lassen. Da sprudelten die Vorschläge nur so 
hervor und der Ton war erfreulich freundlich. Ich war zunächst sehr 
beeindruckt und begeistert, was ich im Bekanntenkreis zunächst auch so 
mitteilte.

Als es an die Umsetzung ging, stellte ich fest, dass die 
Konzeptvorschläge gut brauchbar waren, daraus selbst ein Konzept zu 
gestalten. Die Implementierungsvorschläge funktionierten im Detail aber 
oft nicht oder waren schlicht fehlerhaft. Zielführende Hilfe kam dann 
von echten Menschen aus dem Forum.

Mein Fazit ist, dass man sich zu komplexen Aufgaben zwar Anregungen 
holen kann, es einem aber nicht abgenommen wird das alles vollständig 
und bis auf Registerebene selbst kapiert zu haben. Das deckt sich auch 
ziemlich exakt mit den in diesem Thread bereits geäußerten Ansichten.

von Ein T. (ein_typ)


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Jack V. schrieb:
> Doch selbst wenn: Die Mehrheit macht’s nicht. Genausowenig, wie du dich
> mit allem in dem Maße auskennen kannst, das du von anderen Menschen
> machen lässt – das ist der Punkt, auf den ich hinauswollte: In meiner
> Welt sollte man sich darauf verlassen können, dass die Fachleute ihr
> Fach verstehen, und sich nicht jedes Detail vorkauen lassen und blind
> umsetzen müssen. Zumindest ich hab andere Dinge zu tun, als deren Arbeit
> zu kontrollieren – selbst, wenn ich im Einzelfall die Kenntnisse dafür
> hätte.

Schau, KI-Werkzeuge sind gut darin, Code zu produzieren. Aber das 
Schreiben von Code ist doch nicht das, was Softwareentwicklung so 
aufwändig und teuer macht. Denn je länger ich Entwickler bin, desto 
besser verstehe ich, daß es gar nicht auf die Produktion von Code 
ankommt und nur ein geringer Teil der Entwicklungsarbeit mit der 
Produktion von Code zu tun hat. Das macht nur 10 und manchmal sogar nur 
5% der Entwicklungsarbeit (und -Zeit) aus.

Der wichtigste und aufwändigste Aspekt an der Softwareentwicklung ist 
nicht der Code, sondern das Verstehen. Was soll das Produkt überhaupt 
tun? Welche Date{n,i}formate und welche Protokolle sind relevant? Was 
sagen die ca. 450 Felder einer einzelnen Banktransaktion fachlich aus, 
wie sind sie kodiert, welche Korrelationen gibt es, welche Schlüsse kann 
ich daraus ziehen?

Dieser Aspekt ist nicht nur der aufwändigste und zeitraubendste, sondern 
auch der am schwersten meßbare Aspekt an der Entwicklung von Software. 
Verständnis läßt sich, wenn überhaupt, noch viel schwerer messen als 
Codequalität. Wenn das Problem nicht richtig verstanden wurde, dann kann 
die KI zwar schneller, aber eben nur das Falsche coden.

Die KI kann Boilerplate, aber der ist ja sowieso der langweiligste, 
sogar der nervigste Teil der Entwicklung. Die Ansätze, das zu 
automatisieren, sind auch nichts Neues, und mit jeder neuen Iteration 
haben findige und häufig windige Geschäftemacher uns zu verkaufen 
versucht, daß diese jetzt aber wirklich das Ende der klassischen 
Softwareentwicklung einläuten und auch Nichtentwicklern erlauben würde, 
Software zu entwickeln: CASE-Tools, RAS-Tools, 4G-Sprachen, 
Codegeneratoren, grafische Programmierung, und so weiter, und so fort.

Das Verständnis von Problemen und ihre Umsetzung in Code ist aber eine 
Sache von Erfahrung und keine der Geschwindigkeit von Codeproduktion. 
Und Erfahrung gewinnt man nicht in Ausbildungen oder Seminaren, sondern 
in der Praxis. Wenn man das Problem nicht verstanden hat, produziert 
auch die KI nur Müll -- und umso umfangreicher dieser Müll wird, desto 
schwieriger und aufwändiger wird es, ihn wieder glatt zu ziehen.

> Joa … so kann man die beobachtbare Realität auch wegreden wollen. Ich
> hab als Ausgangspunkt dieses Nebenzweigs meine Beobachtung des Status
> quo beschrieben, die im Übrigen von vielen geteilt wird

Du weißt schon, was ein "argumentum ad populum" ist, oder? Ja, mir ist 
schon klar, daß viele Entwickler die KI als Bedrohung ihrer Existenz 
oder gar ihres Selbstbildes als kreative Genies. Daraus schließen sie 
frei nach Morgensterns Palmström ("Die unmögliche Tatsache") dann gerne 
messerscharf, das nicht sein kann, was nicht sein darf. ;-)

Schau, in meiner Welt sind Softwareentwickler keine tumben Codesklaven, 
die stumpf und dumpf irgendwelche -- ohnehin meist unvollständigen und 
ungenauen -- Lasten- und Pflichtenhefte in Code übersetzen. Und nur das 
ist es, was die KI kann und auf absehbare Zeit können wird. Denn 
Softwareentwicklung ist doch letztlich dreierlei: Handwerk, Kunst, und 
Verständnis. Das Handwerk kann die KI noch abbilden, die anderen Teile 
aber nicht, und auf absehbare Zeit wird das auch so bleiben. Deswegen 
habe ich auch keine Angst davor -- denn ich weiß, daß ich mehr kann.

von Christoph M. (mchris)


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Ein T. schrieb:
> Christoph M. schrieb:
>> In der Rhetorik würde man „Neiddebatte“ vor allem als abwertendes
>> Schlagwort verstehen, das Diskussionen über Verteilungsgerechtigkeit
>> delegitimieren soll.
>
> Wie lustig, sogar die KI arbeitet mit Unterstellungen. :-)

Ich glaube jetzt nicht, dass die KI oder ich dir da irgendwas 
unterstellen wollte. Man kann die KI aber dazu benutzen, die Herkunft 
und den Sinn bestimmter Wortschöpfungen zu analysieren. Während beim 
Begriff "Sondervermögen" vermutlich jeder schon selbst darauf kommen 
kann, dass da etwas nicht ganz stimmt, ist es beim Begriff "Neiddebatte" 
schon schwieriger zu erkennen, dass es sich da um ein bewusst gesetztes 
Narrativ mit konkreter Absicht handelt. Weil's aber so schön klingt 
verwenden, verwenden viele das Wort eher unreflektiert ohne zu merken, 
dass sie Opfer eines Narratives werden.

von Christoph M. (mchris)


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Wer etwas Muße hat, kann den Essay des Antrophic-CEOs Dario Amodei über 
seine Einschätzung zur zukünftigen Entwicklung der KI lesen:
Beitrag "Re: Programmieren mit KI"

Hier ein Ausschnitt übersetzt in Deutsch:
1
Wir befinden uns jetzt an einem Punkt, an dem KI-Modelle beginnen, Fortschritte bei der Lösung bislang ungelöster mathematischer Probleme zu machen, und beim Programmieren so gut geworden sind, dass einige der besten Ingenieurinnen und Ingenieure, die ich kenne, mittlerweile fast ihre gesamte Programmierarbeit an die KI abgeben. Vor drei Jahren hatte KI noch Schwierigkeiten mit Rechenaufgaben auf Grundschulniveau und war kaum in der Lage, eine einzige Codezeile zu schreiben. Ähnliche Verbesserungsraten finden sich in den Bereichen Biowissenschaften, Finanzen, Physik und einer Vielzahl agentenbasierter Aufgaben. Wenn die exponentielle Entwicklung anhält – was nicht sicher ist, aber mittlerweile durch eine zehnjährige Erfolgsgeschichte gestützt wird –, dann kann es nur noch wenige Jahre dauern, bis KI in nahezu allen Bereichen besser ist als Menschen.

von Ein T. (ein_typ)


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StefanK schrieb:
> Die Diskussion läuft auf hohem Niveau. Was sollen Moderatoren da
> steuern?

Politische Diskussionen sind hier nicht erwünscht, auch nicht auf hohem 
Niveau und umso mehr, je geringer der Bezug zu technischen Themen im 
Allgemeinen und zu elektronischen Themen im Besonderen ist.

> Als es an die Umsetzung ging, stellte ich fest, dass die
> Konzeptvorschläge gut brauchbar waren, daraus selbst ein Konzept zu
> gestalten. Die Implementierungsvorschläge funktionierten im Detail aber
> oft nicht oder waren schlicht fehlerhaft. Zielführende Hilfe kam dann
> von echten Menschen aus dem Forum.
>
> Mein Fazit ist, dass man sich zu komplexen Aufgaben zwar Anregungen
> holen kann, es einem aber nicht abgenommen wird das alles vollständig
> und bis auf Registerebene selbst kapiert zu haben. Das deckt sich auch
> ziemlich exakt mit den in diesem Thread bereits geäußerten Ansichten.

Ja, das ähnelt meinen Erfahrungen. Um Unbekanntes zu lernen, erste 
Ansätze zu finden, Boilerplate zu erzeugen, Anregungen zu erhalten: 
alles fein. Lösungen sind aber mehr als das, und um von KI-Ergebnissen 
zu funktionsfähigem Code zu gelangen, muß man die KI-Ergebnisse 
verstehen, anpassen, kombinieren, mithin: verstehen. Insofern sehe ich 
die KI allenfalls als Erweiterung zu Github,lab} oder Stackoverflow, dem 
ja interessanterweise häufig genau dieselben Vorwürfe gemacht werden: 
daß manche Leute dort Code von Fremden kopieren und benutzen, ohne ihn 
verstanden zu haben. Aus dieser Perspektive fügt die KI schlechten 
Entwicklern nur eine weitere Dimension hinzu, aber keine Qualität.

von Alexander (alecxs)


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Ein T. schrieb:
> Denn Softwareentwicklung ist doch letztlich dreierlei: Handwerk, Kunst,
> und Verständnis.

Und ich verdeutliche die Angst: Ersteres wird aufgebläht. Der Rest geht 
verloren.

von Ein T. (ein_typ)


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Christoph M. schrieb:
> [...] ist es beim Begriff "Neiddebatte"
> schon schwieriger zu erkennen, dass es sich da um ein bewusst gesetztes
> Narrativ mit konkreter Absicht handelt.

Tatsächlich verwende ich das Wort als bewußt gesetzte Diagnose. Das 
bewußt gesetzte Narrativ bezüglich der Verteilung von Einkünften und / 
oder Vermögen ist der naive Irrglaube, daß es "den Armen" besser ginge, 
wenn man denn "den Reichen" nur genug wegnehmen würde. Das ist wie die 
Sache mit dem Sparen von Wasser: selbst wenn ich tausend Liter Wasser 
sparen würde, käme davon leider noch kein einziger Tropfen in der 
dürstenden Sahelzone an.

Die Debatte über Einkommens- oder Vermögensverteilungen ist daher Unsinn 
und lenkt nur davon ab, daß einige Führer der größten und mächtigsten 
Unternehmen dieser Welt ein ungesundes Verhältnis zu Rechtsstaatlichkeit 
und Demokratie kultivieren und sie einen ungesund großen Einfluß auf 
politische Entscheider ausüben (können). Angesichts der 
Legitimationskrisen unserer Demokratien ist allerdings ebenso 
festzuhalten, daß sich das leider nicht auf "die Reichen" oder auf die 
Führer von großen und mächtigen Unternehmen beschränkt. :-(

von Ein T. (ein_typ)


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StefanK schrieb:
> Ein T. schrieb:
>
>> [1] https://de.wikipedia.org/wiki/KI-Winter
>
> Wir sind mitten im Frühling und Du denkst schon an den Winter?

Ja. Im Gegensatz zu vielen meiner Mitmenschen bin ich schon seit Jahren 
nicht mehr überrascht, wenn plötzlich die Weihnachtszeit ausbricht. :-)

von StefanK (stefanka)


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Ein T. schrieb:
> nicht mehr überrascht, wenn plötzlich die Weihnachtszeit ausbricht. :-)

Jetzt kommt ja erstmal Ostern, machen wir mal einen Schritt nach dem 
anderen ;-)

Ich stimme @Christoph M. zu,  was die Bedeutung und Verwendung des 
Begriffs Neiddebatte angeht. Das einbringen des Begriffs hatte m. E. 
durchaus etwas frotzelndes. Stimmts?

Es ging mir auch keineswegs darum, irgendwelchen Reichen irgendwas 
wegzunehmen, sondern nur um eine simple logische Schlussfolgerung, dass 
sich durch exponentiell fähiger werdende KI die Verteilungskluft 
zwischen arm und reich vergrößern wird. Chancengleichheit ist hier 
schlicht nicht gegeben, da nur reiche derart enorme Summen ausgeben 
können.

In der Sahara käme das hier gesparte Wasser dann an, wenn es fair 
umverteilt würde. Das müsste man aber wollen.

von Kilo S. (kilo_s)


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StefanK schrieb:
> Jetzt kommt ja erstmal Ostern, machen wir mal einen Schritt nach dem
> anderen ;-)

Seit wann richtet sich das Wetter nach den Gepflogenheiten irgendwelcher 
menschengemachten schwurbeleien?

Wäre nicht der erste Schnee Anfang April.

StefanK schrieb:
> Chancengleichheit ist hier schlicht nicht gegeben, da nur reiche derart
> enorme Summen ausgeben können.

Ist leider so, schon heute.

Kann ja keine Chancengleichheit geben, die mit Geld trampeln (schon in 
der Schule!) auf denen mit wenig Geld Rum.

Die ohne Geld sind nun in der "Zwangslage" (gesellschaftlicher Druck) 
die gleichen teuren Sachen zu bekommen und auf die gleiche Stufe zu 
springen, sonst hört die Tortur von oben nicht auf.

Wie willst dich auf Schule konzentrieren wenn du der "Arme" bist der 
nach der Schule "irgendwie" an Geld kommen muss um überhaupt eine 
Existenzberechtigung zu erlangen, weil irgendwo ein Schnösel nix 
dümmeres kennt als dich wegen deiner Schuhe oder Klamotten zu mobben?

Alternativ kannst du dem "Beruf Sohn" Typ natürlich auch die Zähne in 
den Hals kloppen und ihm die Sachen abnehmen, egal wie du es drehst, 
mangels Bildung wird es nichts mit dem "Nebenjob" außer (real world 
Shit, ich sehe es an der Schule meines Sohnes!) du vertickst Drogen, 
Vapes oder Waffen. Ein Edeka oder Penny wird dich heute kaum mehr zum 
Regale einräumen Einstellen wenn du nicht der "Schnösel" bist!

"Das äußere Erscheinungsbild"...

Sieht's du wie der Kreis sich schließt... Das "Mobbing" geht in höheren 
Stufen weiter, der Schnösel in der Schule lernt es von den Eltern weil 
er sich wegen des Geldes in einer höheren Schicht sieht.

von Nemopuk (nemopuk)


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Ein T. schrieb:
> Schau, KI-Werkzeuge sind gut darin, Code zu produzieren. Aber das
> Schreiben von Code ist doch nicht das, was Softwareentwicklung so
> aufwändig und teuer macht. Denn je länger ich Entwickler bin, desto
> besser verstehe ich, daß es gar nicht auf die Produktion von Code
> ankommt und nur ein geringer Teil der Entwicklungsarbeit mit der
> Produktion von Code zu tun hat.

Jaaaa! Man kann es gar nicht oft genug wiederholen. Dementsprechend 
erspart eine gut funktionierende KI auch nicht ganze Softwareentwickler, 
sondern nur einen kleinen Teil ihrer Arbeitszeit.

Eine Firma, die sehr viele Softwareentwickler beschäftigt, kann 
natürlich davon profitieren, das sie 1-2 von 10 einspart.

In kleinen Firmen (das sind die meisten) geht die Rechnung nicht so 
einfach, weil jeder für irgendwas ein einzigartiger Spezialist ist. 
Zudem dürfte es kleinen Firmen schwer fallen, ein eigenes KI System 
(wegen Datenschutz) zu betreiben.

: Bearbeitet durch User
von Ein T. (ein_typ)


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StefanK schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> nicht mehr überrascht, wenn plötzlich die Weihnachtszeit ausbricht. :-)
>
> Jetzt kommt ja erstmal Ostern, machen wir mal einen Schritt nach dem
> anderen ;-)

Na gut, wenn's der Wahrheitsfindung dient... ;-)

> Ich stimme @Christoph M. zu,  was die Bedeutung und Verwendung des
> Begriffs Neiddebatte angeht. Das einbringen des Begriffs hatte m. E.
> durchaus etwas frotzelndes. Stimmts?

Ja, natürlich, aber wie bei jeder guten Frotzelei gehört ein kleines 
Körnchen Wahrheit natürlich trotzdem immer dazu.

> Es ging mir auch keineswegs darum, irgendwelchen Reichen irgendwas
> wegzunehmen, sondern nur um eine simple logische Schlussfolgerung, dass
> sich durch exponentiell fähiger werdende KI die Verteilungskluft
> zwischen arm und reich vergrößern wird.

Das wäre aber nur schlimm, wenn man diese Verteilungskluft negativ 
bewerten möchte. Ich dagegen fürchte vielmehr das wachsende Gefälle an 
Einfluß, aber das hat allenfalls indirekt mit KI zu tun.

> Chancengleichheit ist hier
> schlicht nicht gegeben, da nur reiche derart enorme Summen ausgeben
> können.

Im Prinzip könnte das jedes große Unternehmen und natürlich auch 
verschiedene staatliche Akteure.

> In der Sahara käme das hier gesparte Wasser dann an, wenn es fair
> umverteilt würde. Das müsste man aber wollen.

Man müßte es dann vor allem transportieren, und das würde wohl deutlich 
mehr erfordern als nur einen guten Willen. Zudem werde ich immer sehr 
vorsichtig, wenn jemand das Wort "fair" benutzt. :-)

von Alexander (alecxs)


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Nun gab und gibt's aber Menschen auf der Welt die haben schon genug Geld 
und Macht, denen geht es so gut dass sie sich nach anderen Zielen 
sehnen.

Spielt man den Weltverbesserungsgedanken durch, so kommt man irgendwann 
zu bestimmten Zielen. Wurde alles schon durchgespielt, über Religions- 
und Landesgrenzen hinweg. Das Ergebnis wurde u.a. auf den Georgia 
Guidestones festgehalten.

Eine KI mit Weltverbesserungsgedanken wird zum selben Ergebnis kommen.

: Bearbeitet durch User
von Al. K. (alterknacker)


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Alexander schrieb:
> Nun gab und gibt's aber Menschen auf der Welt die haben schon genug Geld
> und Macht, denen geht es so gut dass sie sich nach anderen Zielen
> sehnen.

noch mehr Geld und noch mehr Macht
gibt doch ein sehr aktuelles Beispiel in der Welt.

der alte

von StefanK (stefanka)


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Leute, ihr seid cool. Echt interessante Gedanken. Ich antworte mal der 
Reihe nach.

@Kilo S. Zum Thema Chancengleichheit:
Leider wahr, so kann es in der Schule laufen, leider. Eine durchgängige 
Chancengleichheit gibt's wohl trotz aller äußeren Bemühungen, wie z.B. 
gleiche Schulbücher, gleiche Taschenrechner etc nicht. Es hängt viel vom 
Elternhaus und der Förderung ab, wie gut sich Kinder entwickeln. Das ist 
bei weitem nicht nur eine Geldfrage. Manchmal ist ein reiches Elternhaus 
auch extrem kontraproduktiv. Da hilft nur lernen, lernen, lernen. Auch 
mit KI, wenns hilft. Die schlimmsten Mobber sind oft diejenigen mit den 
geringsten Chancen.

@Ein T.:
Ich bezog das mit der Chancengleichheit auch mehr auf Staaten und Firmen 
im internationalen Wettbewerb. Da kann eben nicht jede Firma mithalten, 
die nicht zig Mrd locker machen kann. Und da brauchen wir wir nicht mal 
weit schauen, Europa reicht schon. Irgendwas macht jeder in seinem 
Sandkasten mit KI, aber das Rennen gewinnen die, die die Ressourcen 
haben und die Regeln machen, die ganz großen. Und von denen sind dann 
wieder alle übrigen abhängig und das in einem vermutlich noch größeren 
Umfang als bisher. Jetzt ging doch gerade der AI Summit in Indien zu 
Ende. Der Beschluss, gemeinsame Regeln und Richtlinien bei der 
Entwicklung von KI zu beschließen kam nicht zustande. Weil u.a. die 
größten Akteure USA und China dagegen waren. Schade. @Kilo S. würde 
sagen "falsch abgebogen".

>Das wäre aber nur schlimm, wenn man diese Verteilungskluft negativ bewerten 
möchte

Vlt bewerte ich das tatsächlich zu negativ. Wie würdest du die Folgen 
extremer Ungleichheit bewerten?

@Alexander
>Nun gab und gibt's aber Menschen auf der Welt die haben schon genug Geld und 
Macht, denen geht es so gut dass sie sich nach anderen Zielen sehnen.

Genau, nach Reisen zum Mars, Unsterblichkeit usw. Aus lauter Langeweile 
braucht jeder Tech-Millardär ein schickes Spielzeug wie 
Raumfahrtunternehmen, Automarke, Messengerdienst, eigene KI... 
Endbeknackt deren Einstellung. Ist das keine negative Folge von zu 
großer Kluft... Ich mach da jetzt kein Fragezeichen dahinter, will nicht 
negativ rüberkommen ;-)

von Alexander (alecxs)


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StefanK schrieb:
> Reisen zum Mars

Wenn er in solchen Maßstäben denkt macht das für ihn alles Sinn.

https://www.youtube.com/watch?v=rmxnWzGEsKs

von StefanK (stefanka)


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Nemopuk schrieb:
> Jaaaa! Man kann es gar nicht oft genug wiederholen. Dementsprechend
> erspart eine gut funktionierende KI auch nicht ganze Softwareentwickler,
> sondern nur einen kleinen Teil ihrer Arbeitszeit.

Theoretisch Ja, aber nur dann wenn das obere Management das kapiert und 
es auch so sieht. Praktisch kann das ganz anders ausgehen, wenn sie nur 
Zahlen sehen, Einsparvorgaben haben und davon ausgehen, dass erfahrene 
SW-Entwickler durch KI-Unterstützung zehn Mal so effizient werden. Dann 
wird eine Abteilung mit blumigen Worten aufgelöst.

> In kleinen Firmen (das sind die meisten) geht die Rechnung nicht so
> einfach, weil...

Weil die sich eigene KI wahrscheinlich gar nicht leisten können. Denen 
werden dann wie auch immer teure KI-Services angeboten. Immerhin, so 
könnte ein neuer Markt für KI-Service Dienstleister entstehen.

von StefanK (stefanka)


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Alexander schrieb:
> StefanK schrieb:
>> Reisen zum Mars
>
> Wenn er in solchen Maßstäben denkt macht das für ihn alles Sinn.
>
> https://www.youtube.com/watch?v=rmxnWzGEsKs

Mit Sicherheit! Und ich glaube ihm auch, dass er das glaubt ;-))

von Kilo S. (kilo_s)


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StefanK schrieb:
> @Kilo S. würde sagen "falsch abgebogen".

Vermutlich würde ich es etwas ruppiger ausdrücken.

StefanK schrieb:
> Immerhin, so könnte ein neuer Markt für KI-Service Dienstleister
> entstehen.

Und wie sollte der aussehen?

KI Proxy?

Da wird doch jeder halbwegs intelligente Mensch zum Attentäter wenn er 
den ganzen Tag die Dummheit anderer ertragen müsste!

von StefanK (stefanka)


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Kilo S. schrieb:
> Da wird doch jeder halbwegs intelligente Mensch zum Attentäter wenn er
> den ganzen Tag die Dummheit anderer ertragen müsste!

Eine weitere negative Begleiterscheinung der KI? Und eine gute 
Begründung für mehr Sicherheitsmaßnahmen, Videoübetwachung, mehr 
Polizeipräsenz, Null-Toleranz... ;-)

Ich wende mich mal wieder der MI zu :-)

von Kilo S. (kilo_s)


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StefanK schrieb:
> Eine weitere negative Begleiterscheinung der KI?

Ne, das begann tatsächlich vorher schon.

Übermäßiger Konsum von "Social Media", begonnen bei der Sprache, was 
eine Vergewaltigung, ging weiter mit Schwindender und später fehlender 
Fähigkeit zur Differenzierung von Echt und Unecht.
Speziell Instagram und tiktok haben die letzten Jahre hart zugeschlagen.
Ich kenne erwachsene die vollständig von tiktok Propagandakanälen, 
hauptsächlich KI Inhalte ohne Realitätsbezug, verblendet sind und das 
für Bare Münze Nehmen.

Anfang des Monat, kam unser großer und hat auf Tiktok ein Video gesehen, 
ein Shop der Markenware für 10€ anbietet, war die "Fake" Variante von 
"Footkorner". Glück im Unglück, meine Frau und ich haben beide erkannt 
daß es zu schön ist um wahr zu sein, Bestellung untersagt!
Seine Kumpels waren nicht intelligent genug, sind so einige abgezockt 
worden, mit Beträgen >100€!

Ein Fake Tiktok Video und eine Webseite mit Domain die nicht mal zum 
Laden passt, Warnzeichen gab's genügend, rot blinkende mit Sirene 
schwebten da drüber, für jemanden der nur kurz etwas Aufmerksam ist wars 
offensichtlich.

von Ein T. (ein_typ)


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Kilo S. schrieb:
> StefanK schrieb:
>> Eine weitere negative Begleiterscheinung der KI?
>
> Ne, das begann tatsächlich vorher schon.
>
> Übermäßiger Konsum von "Social Media",

Ach, so hat halt jede Generation etwas, das sie verdirbt. Bei unseren 
Großeltern waren es Rock'n'Roll und Comics, bei unseren Eltern Hardrock 
und Privatfernsehen, bei uns waren es Heavy Metal und Egoshooter und bei 
unseren Kindern sind es Popmusik und "Social" Media.

Nur diese Sache mit Arm und Reich, die war schon immer so, ganz 
unabhängig von Musik und Medien. Das Eine für das Andere verantwortlich 
zu machen, ist der Fehlschluß "cum hoc ergo propter hoc": die 
Gleichzeitigkeit von Ereignissen beweist noch keine kausalen 
Zusammenhänge.

von Alexander (alecxs)


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Über die Entwicklung der menschlichen Zivilisation wurde in WALL·E alles 
gesagt. Der Trend geht dahin und lässt sich nicht leugnen.

von Kilo S. (kilo_s)


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Ein T. schrieb:
> Das Eine für das Andere verantwortlich zu machen, ist der Fehlschluß
> "cum hoc ergo propter hoc": die Gleichzeitigkeit von Ereignissen beweist
> noch keine kausalen Zusammenhänge.

Dann dürfte es gar keine Zusammenhänge geben.

Das ist wie mit der Annahme nur der stärkere könne gewinnen oder 
überleben. Kann nicht stimmen.
Sonst wären die intelligenten ausgestorben und nur die größten und 
muskulösen hätten überlebt.

Kurzfassung: Den Kreislauf zu durchbrechen setzt vorraus das die unten 
irgendwie eine Chance erhalten. Das finden solcher Chancen ist aber eine 
große Hürde geworden, zu viele oben sind halt ebenfalls mit sowas auf 
die Fresse geflogen, funktioniert nicht immer.

Die Defizite in der unterdrückten Schicht können aber ohne Chancen nicht 
kleiner werden, die Fehlerrate steigt...

Never ending circle!

von Christoph M. (mchris)


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Ein T. schrieb:
> Die Debatte über Einkommens- oder Vermögensverteilungen ist daher Unsinn
> und lenkt nur davon ab

Naja, es macht schon einen Unterschied, ob einem die Eltern für das 
Studium eine Wohnung kaufen oder ob man in einem 10qm Zimmer in einer WG 
wohnt und nach den Vorlesungen arbeiten und das Geld dafür verdienen 
muss. In einer Gesellschaft, in der 60% des Vermögens durch Erbschaften 
bestimmt werden ist deine Ansicht in höchstem Maße ignorant.
Und um auf die Auswirkungen der KI zurück zu kommen: Wie man in China 
sieht, kann man KI dazu benutzen, die Gesellschaft in Schach zu halten. 
Je nach herrschender Schicht kann das dann auch dazu benutzt werden, 
Gesellschaftliche Besitzverhältnisse zu zementieren. Oder kurz: eine 
französische Revolution wird es nicht mehr geben.

: Bearbeitet durch User
von Ein T. (ein_typ)


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Kilo S. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Das Eine für das Andere verantwortlich zu machen, ist der Fehlschluß
>> "cum hoc ergo propter hoc": die Gleichzeitigkeit von Ereignissen beweist
>> noch keine kausalen Zusammenhänge.
>
> Dann dürfte es gar keine Zusammenhänge geben.

Daß das Wort kausal in meiner Aussage vorkommt, ist kein Zufall. :-)

> Das ist wie mit der Annahme nur der stärkere könne gewinnen oder
> überleben. Kann nicht stimmen.
> Sonst wären die intelligenten ausgestorben und nur die größten und
> muskulösen hätten überlebt.

Wenn in Deinem Welt- und Menschenbild die Intelligenten nicht stark, und 
die Starken nicht intelligent sein können, dann scheint mir dieses Bild 
doch ein recht... eindimensionales zu sein.

Davon abgesehen kennen wir das Lamentieren darüber, wie verdorben die 
Jugend sei, ja schon seit Jahrtausenden. Daß die Jugend nichts taugt, 
können wir ja schon bei Platon und Aristoteles lesen.

von Kilo S. (kilo_s)


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Ein T. schrieb:
> Wenn in Deinem Welt- und Menschenbild die Intelligenten nicht stark, und
> die Starken nicht intelligent sein können, dann scheint mir dieses Bild
> doch ein recht... eindimensionales zu sein.

So war das nun auch nicht gemeint, allerdings ist die Verteilung nicht 
unbedingt 50/50, jedenfalls sind mehr als die Hälfte aller intelligenten 
Menschen die ich kenne eher durchschnittlich gebaut als sportlich.

Allerdings sind die halt auch weniger auf Muskeln angewiesen, die 
verschaffen sich entsprechend Hilfsmittel.

Ein T. schrieb:
> Daß das Wort kausal in meiner Aussage vorkommt, ist kein Zufall. :-)

Schrödingers Katze, keiner von uns beiden kann sagen was nun korrekt 
ist. Sowohl die Annahme das kein Zusammenhang besteht als auch die das 
es einen gibt sind Spekulationen.

Wer weiß ob der philosop falsch lag? Oder wir heute? Oder...

Philosophie ist ein "Streitthema", da kann man bei unterschiedlichen 
Ansichten selten einen Mittelweg finden.

von Ein T. (ein_typ)


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Christoph M. schrieb:
> Naja, es macht schon einen Unterschied, ob einem die Eltern für das
> Studium eine Wohnung kaufen oder ob man in einem 10qm Zimmer in einer WG
> wohnt und nach den Vorlesungen arbeiten und das Geld dafür verdienen
> muss.

> In einer Gesellschaft, in der 60% des Vermögens durch Erbschaften
> bestimmt werden ist deine Ansicht in höchstem Maße ignorant.

Man kann natürlich unterschlagen, wie viel Prozent davon 
Betriebsvermögen sind, könnte sich damit allerdings dem Verdacht 
aussetzen, nicht an einer gutwilligen Sachdiskussion interessiert zu 
sein. ;-)

> Und um auf die Auswirkungen der KI zurück zu kommen: Wie man in China
> sieht, kann man KI dazu benutzen, die Gesellschaft in Schach zu halten.
> Je nach herrschender Schicht kann das dann auch dazu benutzt werden,
> Gesellschaftliche Besitzverhältnisse zu zementieren. Oder kurz: eine
> französische Revolution wird es nicht mehr geben.

Ach, weißte... Wenn so etwas hier bei uns stattfindet, haben wir ganz 
andere Probleme... für die es schon sehr viel früher den Art. 20 Abs. 4 
GG gibt.

von StefanK (stefanka)


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Ein T. schrieb:
> Ach, weißte... Wenn so etwas hier bei uns stattfindet, haben wir ganz
> andere Probleme... für die es schon sehr viel früher den Art. 20 Abs. 4
> GG gibt.

Haha, glaubst Du ja selbst nicht! Umgekehrt wird vlt ein Schuh draus. 
Der Art 20 Abs 4 ist dann mit samt des restlichen ... längst weg.

von Marci W. (Gast)


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Ein T. schrieb:
> daß der Rang von Staaten im World Happiness Report nur
> schwach mit deren ökonomischer Leistungsfähigkeit (BIP/Kopf), noch mit
> ihrer Einkommens- oder Vermögensverteilung korrelieren. Offenbar scheint
> Glück wohl aus anderen Faktoren zu erwachsen,

Ich sehe in Deutschland zunehmenden Egoismus, Rücksichtslosigkeit und 
das was die Hype-Medien "Vorrohung" nennen, als die größten Probleme. 
Daneben auch die soziale Distanz und fehlenden Zusammenhalt, und die 
fehlende "Freundlichkeit" und Wohlgesonnenheit der Bürger untereinander. 
Und ganz sicher spielt auch die "German Angst" eine gewichtige Rolle. 
Evtl. ist es auch die hohe Bevölkerungsdichte. In Ländern mit viel 
"Freifläche", Natur, Küste etc. ist das Lebensgefühl sicher ein wenig 
anders als in unserem dichtgepackten, nicht gerade mit Naturwundern 
gespickten Land. Und aktuell, da uns täglich in den Medien gesagt wird, 
wie schlecht es unserem Land geht und die Wirtschaft demnächst 
zusammenbricht und wir auf Gedeih und Verderb auf andere, uns weniger 
freundlich gesonnene Staaten angewiesen sind, wird sich unser 
Wohlbefinden her nicht ändern. Viele Bürger haben hier einfach mächtig 
Angst vor der Zukunft.

ciao

Marci

von Ein T. (ein_typ)


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StefanK schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Ach, weißte... Wenn so etwas hier bei uns stattfindet, haben wir ganz
>> andere Probleme... für die es schon sehr viel früher den Art. 20 Abs. 4
>> GG gibt.
>
> Haha, glaubst Du ja selbst nicht! Umgekehrt wird vlt ein Schuh draus.
> Der Art 20 Abs 4 ist dann mit samt des restlichen ... längst weg.

Das kannst Du natürlich gerne vermuten, dennoch sehe ich das anders.

von Ein T. (ein_typ)


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Marci W. schrieb:
> Ich sehe in Deutschland zunehmenden Egoismus, Rücksichtslosigkeit und
> das was die Hype-Medien "Vorrohung" nennen, als die größten Probleme.
> Daneben auch die soziale Distanz und fehlenden Zusammenhalt, und die
> fehlende "Freundlichkeit" und Wohlgesonnenheit der Bürger untereinander.

Das sehe ich ähnlich, zumal ich eine zunehmende Tendenz wahrnehme, 
andere nicht mehr als wohlgesonnene Demokraten mit anderen Ansichten 
wahrzunehmen, sondern als böswillige Akteure mit finsteren Absichten. 
Dadurch wird jedes demokratische Miteinander um gemeinsame Lösungen 
leider nachhaltig zerstört.

> Evtl. ist es auch die hohe Bevölkerungsdichte.

Ich glaube eher, daß es die Größe und Divergenz von Gesellschaften sind. 
Zum Beispiel unsere Nachbarn in den Niederlanden haben eine sehr 
deutlich höhere Bevölkerungsdichte als wir, jedoch sind der 
gesellschaftliche Zusammenhalt deutlich größer und die 
gesellschaftlichen Debatten vielfältiger.

> Und ganz sicher spielt auch die "German Angst" eine gewichtige Rolle.
> Viele Bürger haben hier einfach mächtig Angst vor der Zukunft.

Ja, und das trägt zum Kernproblem bei. Bei Neuerungen fragen wir häufig 
gar nicht mehr nach den Chancen, sondern sehen nur mehr die Risiken. 
Gleichzeitig sind viele Bürger vollkommen verunsichert durch eine schier 
endlos scheine Abfolge von ökonomischen, (geo)politischen und 
gesellschaftlichen Krisen -- ich sage nur: Finanz-, Euro- / 
Schuldenkrise, Covid-Pandemie, Ukrainekrieg, nur um einige der größeren 
Beispiele zu nennen -- und gleichzeitig ergeben sich weitere 
Unwägbarkeiten wie demografische Entwicklungen mit Auswirkungen für 
unsere Sozialsysteme, die Überforderung unserer Behörden und Teilen der 
Bevölkerung durch Zuwanderung, der Klimawandel und die Maßnahmen, die 
gegen ihn ergriffen werden und zukünftig noch werden sollen, und jetzt 
obendrein auch noch die möglichen Veränderungen der Arbeitswelt -- und 
der Existenzen, die darauf angewiesen sind -- durch die KI. Im Grunde 
genommen stolpern wir seit mindestens zwanzig Jahren ständig von einer 
Krise in die nächste, und daß unsere Politik darauf häufig keine 
überzeugenden Lösungen findet und auch die nur sehr langsam, schlecht 
aufeinander abgestimmt und zu wenig erklärt, führt mittlerweile sogar 
dazu, daß sich einige unserer Mitbürger wieder nach einem "starken 
Führer" zu sehnen scheinen.

Gleichzeitig sind wir mit diesen Diagnosen und den Reaktionen vieler 
unserer Mitbürger ja nicht alleine. Daß eine "Partij voor de Vrijheid" 
bei unseren Nachbarn in den Niederlanden, eine "PiS" in Polen, bei 
unseren französischen Freunden die "Front National", die "FPÖ" in 
Österreich wachsen, in den USA ein korrupter Rechtsextremist die 
Regierung führt und sogar die Rechtsextremen bei uns teilweise 
Mehrheiten gewinnen können, das ist aus meiner Sicht eine Folge 
einerseits der genannten Krisen und Unsicherheiten und auf der anderen 
Seite einer Führungskrise von Demokratien, denen es an Persönlichkeiten 
vom Format eines Adenauer, Erhard, Brandt, Schmidt, Kohl, Wehner, 
Strauß, Mitterrand, Chirac, Giscard d'Estaing, Thatcher, Walesa, und so 
weiter. Persönlichkeiten, die für ihre Meinungen gestritten haben, auch 
wenn sie sich damit nicht immer beliebt und es sich selbst damit nicht 
einfach gemacht haben.

Okay, genug Politik jetzt, wollen wir wieder über das "Programmieren mit 
KI" reden, was ja Sinn und Zweck dieses Thread ist? Wer über politische 
Themen diskutieren möchte, ist herzlich dazu eingeladen, mir eine PN zu 
schicken -- und wenn das mehrere Teilnehmer tun, setze ich uns dafür 
vielleicht eine eigene kleine Forensoftware auf. :-)

von Alexander (alecxs)


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Ein T. schrieb:
> und wenn das mehrere Teilnehmer tun, setze ich uns dafür vielleicht eine
> eigene kleine Forensoftware auf. :-)

Zeit wird das! Bitte Link

von StefanK (stefanka)


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Marci W. schrieb:
> Ich sehe in Deutschland zunehmenden Egoismus, Rücksichtslosigkeit und
> das was die Hype-Medien "Vorrohung" nennen, als die größten Probleme.
> Daneben auch die soziale Distanz und fehlenden Zusammenhalt, und die
> fehlende "Freundlichkeit" und Wohlgesonnenheit der Bürger untereinander. ...

Das ist eine präzise und kluge Analyse, der ich weitestgehend zustimme. 
Der Verweis auf unseren schlechten Platz 22 im WHR kam von mir im 
Zusammenhang mit der grassierenden Ungleichheit.

Dass in .de die Stimmung so gedrückt ist hat die von Dir beschriebenen 
Gründe und wir kämpfen uns kaputt gegen die Symptome, statt nach den 
Ursachen zu fragen. Was läuft bei den Skandinaviern besser? Mehr 
Zusammenhalt als Konkurrenz? Mehr Miteinander als Gegeneinander? Mehr 
sinnstiftende Werte als nur Wirtschaft? Weniger Raubtierkapitalismus? 
Bessere bzw menschlichere Politik?

Ich habe das Gefühl, dass es in der .de Politik seit über 20 Jahren 
(oder noch länger?) überwiegend und fast ausschließlich nur noch um das 
Thema Wirtschaft ging. Dass sich der Staat überwiegend über Wirtschaft 
definiert und andere Themen ausser acht lässt. Dass er seine Bürger zu 
Wirtschftseinheiten funktionslisiert, was für die Stimmung dieser nicht 
gerade förderlich ist. Wenn dann noch der Hauptidentifikationsfaktor 
"Wirtschaft" bröckelt, dann sinkt die Stimmung mit den von Dir 
beschriebenen Folgen. Um glücklich zu sein braucht es ausser Wirtschaft 
eben noch andere Zutaten.

von Marci W. (Gast)


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Noch eine Kleinigkeit möchte ich gerne noch schreiben:

Der Grund, warum rechtspopulistische Gruppierungen hierzulande so 
starken Zulauf haben, ist IMHO die Tabuisierung, mögliche Probleme durch 
Immigration anzusprechen. Das ist gesellschaftlich und politisch einfach 
ein echtes Tabu. Das mag vllt. von der Politik und den Massenmedien "gut 
gemeint" sein, schließlich will man ja das Gutmenschen-Image 
aufrechterhalten. Doch dieses "Verbot", über solche Probleme offen zu 
diskutieren, erzeugt bei den Leuten ein Gefühl von Hilflosigkeit. Ich 
habe kürzlich gelesen, dass eine Frau, die das Problem der 
(prozentualen) überdurchschnittlich hohen Anzahl von Straftaten unter 
bestimmten zugewanderten Bevölkerungsgruppen angesprochen hatte, mit 
massiven Flamewars überzogen wurde. Warum dürfen solche Dinge nicht 
angesprochen werden?

Ich muss dazu sagen, dass ich absolut nicht rechts stehe, im Gegenteil 
würde ich mich eher der leicht linken Mitte zuordnen. Aber ich denke, 
dieses Totschweigen von Problemen treibt die Leute aus lauter Frust zur 
AfD.

ciao

Marci

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Leute, bitte wieder zurück zum Thema. Aber das wisst Ihr ja selbst ;-)

Vielleicht etwas Positives zu KI:

Wirklich gut ist die Hilfestellung von ChatGPT und Claude, wenn man sich 
fremden Code erklären lassen möchte. Oftmals fehlt es ja an vernünftigen 
Kommentaren, aber bisher erhielt ich bei verschiedenen Sprachen (JS, 
PHP, Python, TCL, C) wirklich schnell eine Übersicht über das, was der 
Code überhaupt bezweckt. Da hilft sie mir tatsächlich sehr.

Ansonsten ist mir bei KI nicht bang. Sie ist einfach ein weiteres 
Werkzeug, mit dem man viele neue Dinge machen und bekannte vereinfachen 
kann - aber eben auch viele nicht.

Klar ist: man hat von der Funktionsweise des menschlichen Gehirns immer 
noch nicht allzu viel verstanden, denn offenbar funktioniert es in 
großen Teilen einfach anders als ein NN. Weder den Energieaufwand noch 
die Dauer des Lernprozesses konnte die Natur sich erlauben.

Ich muss auch sagen, dass ich längst kein exponentielles Wachstum bzgl. 
der LLMs mehr sehe (irgendwo weiter oben gab es ein entsprechendes 
Zitat). Im Gegenteil: trotz gigantischen Rechenleistungsausbaus sind die 
letzten Modelle (bspw. von ChatGPT) gefühlt nur marginal besser 
geworden. Es scheint mir eher eine Art Sättigung einzusetzen. 
Vielleicht, weil das Netz und seine Informationen mittlerweile so 
ziemlich "abgegrast" sind und nicht mehr viel Neues zum Füttern da ist? 
Habe nur ich diesen Eindruck?

Zur Situation hier in Deutschland:
Ich sehe das längst nicht so pessimistisch. Bei den LLMs und Grundlagen 
mögen die USA voraus sein, geht es aber um konkrete Anwendungen, dann 
sind wir hier ziemlich weit vorne dabei. Mittlerweile kenne ich einige 
frische Unternehmen alleine hier in der Region, die in ihren 
(Industrie-)Bereichen mit gut angepassten (und vor allem verstandenen) 
KI-"Modellchen" sehr gutes Geld verdienen, während auf der anderen Seite 
des Teiches noch nicht wirklich klar ist, ob die investierten Gelder 
jemals entsprechenden Gewinn abwerfen.

Vielleicht läuft es ja diesmal andersherum: die Amis machen die 
Grundlagenforschung und wir bringen das Produkt auf dem Markt.

Auf jeden Fall sind wir da alles andere als abgeschlagen und es gibt 
keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken.

: Bearbeitet durch Moderator
von Alexander (alecxs)


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Es gibt ja auch noch andere Bereiche als Programmieren die für das Forum 
interessant sind. Ich hatte mich vor ein paar Monaten kostenfrei bei 
Quilter angemeldet. Vielleicht mag das mal jemand testen und in einen 
neuen Thread packen. Bei mir scheiterte es am KiCad Format da ich 
targetverwöhnt bin.

Für mich interessant (wenn ich mal Zeit hab) reverse engineering von STM 
dumps. Da gibt es mittlerweile Möglichkeiten weit über Ghidra hinaus.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Alexander schrieb:
> Es gibt ja auch noch andere Bereiche als Programmieren die für das Forum
> interessant sind. Ich hatte mich vor ein paar Monaten kostenfrei bei
> Quilter angemeldet. Vielleicht mag das mal jemand testen und in einen
> neuen Thread packen. Bei mir scheiterte es am KiCad Format da ich
> targetverwöhnt bin.

Absolut. Programmierung ist nur ein Bereich, wenn auch einer, den die KI 
durch die vielfältigen und reichhaltigen Informationen im Netz natürlich 
besonders gut abbilden kann.

> Für mich interessant (wenn ich mal Zeit hab) reverse engineering von STM
> dumps. Da gibt es mittlerweile Möglichkeiten weit über Ghidra hinaus.

Auch richtig interessant - das geht noch tiefer in meine Richtung, die 
ich oben skizziert habe.

Ein anderer Bereich, in dem ich gerade experimentiere, ist 
Teileerkennung (also Pick&Place-Probleme) - es ist schon erstaunlich, 
wie gut die Ergebnisse mittlerweile selbst bei Online-Modellen mit 
künstlichen (also rein aus dem CAD-Modell erzeugten) Trainingsdaten 
sind. Vielleicht sollte ich dafür hier mal einen Beitrag zu schreiben.

: Bearbeitet durch Moderator
von Ein T. (ein_typ)


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StefanK schrieb:
> Das ist eine präzise und kluge Analyse, der ich weitestgehend zustimme.
> Der Verweis auf unseren schlechten Platz 22 im WHR kam von mir im
> Zusammenhang mit der grassierenden Ungleichheit.
>
> Dass in .de die Stimmung so gedrückt ist hat die von Dir beschriebenen
> Gründe

Platz 22 von 147 findest Du schlecht? Vielleicht gehört es zur Wahrheit, 
daß wir unsere Erfolge selten angemessen würdigen und uns gerne auf 
negative Aspekte konzentrieren. Daß wir noch im 2024 auf Platz 24 (von 
143)lagen, im Jahr 2023 hingegen auf Platz 16 (von 137), zeigt außerdem, 
daß dieser Index doch ziemlich volatil, beinahe erratisch zu sein 
scheint.

Obendrein gibt es ja noch eine Reihe anderer Indizes, in denen 
Deutschland ebenfalls ziemlich gut dasteht. Sei es der Social Progress 
Index der EU, auf dem wir einen guten elften von 163 Plätzen einnehmen, 
oder der Human Development Index der Vereinten Nationen, wo wir den 
hervorragenden fünften Platz von 193 erreichen...

Vor diesem Hintergrund scheint es mir doch ein wenig seltsam, sich nur 
einen von mehreren Indizes herauszupicken und unsere dort objektiv 
betrachet sogar ziemlich gute Position in der Spitzengruppe schlecht zu 
reden.

Marci W. schrieb:
> Der Grund, warum rechtspopulistische Gruppierungen hierzulande so
> starken Zulauf haben, ist IMHO die Tabuisierung, mögliche Probleme durch
> Immigration anzusprechen.

Das liegt womöglich auch daran, daß diese Themen leider sehr häufig mit 
einer rassistischen Konnotation angesprochen werden. Dabei gibt es aus 
meiner Sicht durchaus seriöse Möglichkeiten, darüber zu sprechen, allen 
voran den Hinweis, daß wir als Gesellschaft und unsere Behörden mit der 
Vielzahl von Migranten schlicht überfordert sind. Das Geld ist dabei 
nichtmal das Problem, sondern Personalmangel, Gesetze, Strukturen, und 
so weiter.

Wenn wir Menschen in Unterkünfte verwahren, ihnen keinen Spracherwerb, 
keine  Teilhabe an Gesellschaft und Arbeitsleben ermöglichen, dürfen wir 
uns nicht wundern, wenn die Integration scheitert. Daß die Unterkünfte 
oft auch noch gegen den Willen der Ortsansässigen durchgesetzt worden 
sind, war ebenfalls wenig hilfreich. Wenn wir uns um diese Menschen dann 
nicht kümmern, sondern sie einfach auf dem Abstellgleich verkümmern 
lassen, dann darf es uns nicht wundern, wenn ihre Integration scheitert.

Und das Dümmste ist: wir wissen doch, daß wir aus demografischen Gründen 
eine Zuwanderung brauchen. Trotzdem schieben wir ausgerechnet jene ab, 
die sich am Besten integriert haben, die unsere Sprache gelernt, eine 
Ausbildung gemacht,  und eine Arbeit gefunden haben.

Aber all das hat natürlich nichts mehr mit "Programmieren mit KI" zu 
tun, wir entfernen uns im Gegenteil immer weiter vom Thema -- obwohl ich 
die Diskussion bisher als ruhig, sachlich, ausgewogen und sehr angenehm 
empfinde. Bisher hat mich allerdings noch keine PN erreicht, hier 
scheint also wenig Interesse an einem temporären Forum zur Fortführung 
der Diskussion zu bestehen.

von Al. K. (alterknacker)


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Ein T. schrieb:
> Bisher hat mich allerdings noch keine PN erreicht, hier
> scheint also wenig Interesse an einem temporären Forum zur Fortführung
> der Diskussion zu bestehen.
Hier möchte man eine Diskussion öffentlich gewürdigt sehen.;--)))

Darüber im Duo zu Diskutieren,dafür sind hier die Nutzer nicht gemacht.

MfG
ein alter knacker

von Ein T. (ein_typ)


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Chris D. schrieb:
> Wirklich gut ist die Hilfestellung von ChatGPT und Claude, wenn man sich
> fremden Code erklären lassen möchte. Oftmals fehlt es ja an vernünftigen
> Kommentaren, aber bisher erhielt ich bei verschiedenen Sprachen (JS,
> PHP, Python, TCL, C) wirklich schnell eine Übersicht über das, was der
> Code überhaupt bezweckt. Da hilft sie mir tatsächlich sehr.
>
> Ansonsten ist mir bei KI nicht bang. Sie ist einfach ein weiteres
> Werkzeug, mit dem man viele neue Dinge machen und bekannte vereinfachen
> kann - aber eben auch viele nicht.

Ich persönlich nutze die KI um Wesentlichen für etwas, das viele 
Entwickler nicht so gerne machen, nämlich die Kommentare. Und weil ich 
natürlich weiß, was mein Code tut -- okay, meistens zumindest ;-) --, 
muß ich dann nurmehr schauen, ob der generierte Kommentar es korrekt 
beschreibt.

> Klar ist: man hat von der Funktionsweise des menschlichen Gehirns immer
> noch nicht allzu viel verstanden, denn offenbar funktioniert es in
> großen Teilen einfach anders als ein NN. Weder den Energieaufwand noch
> die Dauer des Lernprozesses konnte die Natur sich erlauben.

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob diese Diagnose korrekt ist. Wenn wir 
mal darüber nachdenken, wie lange es dauert, bis neue Menschen laufen, 
sprechen, die Grundlagen zumindest einfacher Geometrie und 
Prozentrechnung verstanden haben, ist dazu doch ein erheblicher Zeit- 
und Energieaufwand nötig.

> Ich muss auch sagen, dass ich längst kein exponentielles Wachstum bzgl.
> der LLMs mehr sehe [...]
> Es scheint mir eher eine Art Sättigung einzusetzen.
> Vielleicht, weil das Netz und seine Informationen mittlerweile so
> ziemlich "abgegrast" sind und nicht mehr viel Neues zum Füttern da ist?
> Habe nur ich diesen Eindruck?

Nein, diesen Eindruck teile ich. Allerdings glaube ich nicht, das das 
nur an fehlenden Trainingsdaten liegt. Nach meinen Erfahrungen mit 
KI-Modellen ist es vielmehr so, daß die Ergebnisse anfangs eine Weile 
lang durch größere Modelle und mehr Trainingsläufe besser werden. Der 
Effekt wird aber irgendwann immer geringer, während die Zeit- und 
Rechenaufwände immer weiter steigen. Und das größte Problem: das Optimum 
kann nicht einmal experimentell ermittelt werden, denn die Effekte des 
Trainings sind unvorhersehbar, zumal mit zunehmender Größe des Modells.

von Christoph M. (mchris)


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Chris D. schrieb:
> Vielleicht läuft es ja diesmal andersherum: die Amis machen die
> Grundlagenforschung und wir bringen das Produkt auf dem Markt.

So einfach wird es nicht sein. Der Rechenaufwand für ein neues Modell 
ist gigantisch. Vor ca. 2 oder 3 Jahren hatte ich das mal überschlagen. 
Wenn ich mich recht erinnere, hätte der größte damalige Computer für 
ChatGPT 3.1 knapp ein Jahr rechnen müssen. Das Geld müssen die Firmen 
hier erst mal aufbringen. Deshalb vermute ich, dass die eher die großen 
Modelle der große KI-Firmen benutzen.

von Kilo S. (kilo_s)


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Christoph M. schrieb:
> So einfach wird es nicht sein.

Da gab's doch so ein Gratisdingelchen... Das ging voll durch die Decke 
und ist wohl auf moderner Hardware Ruck zuck einsatzbereit.

Nur der Kram ändern irgendwie dauernd den Namen, will mir Grad auch 
nicht einfallen wie es zuletzt hieß.

von Marci W. (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Ein anderer Bereich, in dem ich gerade experimentiere, ist
> Teileerkennung (also Pick&Place-Probleme) - es ist schon erstaunlich,
> wie gut die Ergebnisse mittlerweile selbst bei Online-Modellen mit
> künstlichen (also rein aus dem CAD-Modell erzeugten) Trainingsdaten
> sind.

Na ja, das Thema Bildverarbeitung ist ja nun nicht gerade neu. Auch vor 
ChatGpt etc. gab es sehr leistungsfähige Algorithmen und Software. OK, 
in wieweit sich die Erkennung inzwischen durch massive KI verbessert 
hat, ist mir nicht bekannt, da ich in dem Bereich aktuell nix mache.

Mir stellt sich inzwischen die Frage, ob es überhaupt der einzig 
richtige Weg ist, alle Probleme / Anwendungen mit gigantischen KIs/LLMs 
zu erschlagen. Womöglich wäre es für verschiedene Bereiche sinnvoller, 
die KIs zielgerichteter zu entwerfen und mit Daten zu versorgen, z.B. 
durch eine domänenspezifische starke Vorverabeitung der Trainings- und 
Anfragedaten.
Ich könnte mir vorstellen, dass KI dadurch in verschiedenen spezifischen 
Bereichen eine weitaus größere Leistung mit weitaus geringerem 
Ressourceneinsatz bieten könnte.

ciao

Marci

von Ein T. (ein_typ)


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Marci W. schrieb:
> Womöglich wäre es für verschiedene Bereiche sinnvoller,
> die KIs zielgerichteter zu entwerfen und mit Daten zu versorgen, z.B.
> durch eine domänenspezifische starke Vorverabeitung der Trainings- und
> Anfragedaten.

Ein Preprocessing ist allerdings für beinahe alle KI-Modelle üblich -- 
und in der Regel sogar zwingend notwendig.

> Ich könnte mir vorstellen, dass KI dadurch in verschiedenen spezifischen
> Bereichen eine weitaus größere Leistung mit weitaus geringerem
> Ressourceneinsatz bieten könnte.

Manchmal selten benötigt das Preprocessing sogar mehr Zeit und 
Rechenleistung als das eigentliche KI-Modell. :-)

von Christoph M. (mchris)


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Kilo S. schrieb:
> Da gab's doch so ein Gratisdingelchen

Ich vermute mal, du meinst mit "Gratisdingelchen" eines der Modell auf 
Hugging Face:
https://huggingface.co/
Davon gibt es viele. Die kann man mit geeigneter Hardware dann zwar 
laufen lassen, aber die Kosten für das Training könnte man wohl eher 
nicht bezahlen.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Kilo S. schrieb:
> Nur der Kram ändern irgendwie dauernd den Namen, will mir Grad auch
> nicht einfallen wie es zuletzt hieß.

Das wird wohl OpenClaw sein. Allerdings verwendet das meist auch nur 
Cloud Dienste für die Inferenz. Für lokale Inferenz braucht es potente 
Hardware, und die öffentlichen Modelle sind nicht so gut wie die 
proprietären.

von Daniel A. (daniel-a)


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Habt ihr schon von https://rentahuman.ai/ gehört? Jetzt ist der Kreis 
wieder geschlossen; Mensch -> AI -> Mensch.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Ein T. schrieb:
> Ich persönlich nutze die KI um Wesentlichen für etwas, das viele
> Entwickler nicht so gerne machen, nämlich die Kommentare. Und weil ich
> natürlich weiß, was mein Code tut -- okay, meistens zumindest ;-) --,
> muß ich dann nurmehr schauen, ob der generierte Kommentar es korrekt
> beschreibt.

Interessant - die Idee hatte ich tatsächlich noch nicht, und sie ist 
eine gute ;-) Wie genau gehst Du dabei vor?

>> Klar ist: man hat von der Funktionsweise des menschlichen Gehirns immer
>> noch nicht allzu viel verstanden, denn offenbar funktioniert es in
>> großen Teilen einfach anders als ein NN. Weder den Energieaufwand noch
>> die Dauer des Lernprozesses konnte die Natur sich erlauben.
>
> Ich bin mir nicht ganz sicher, ob diese Diagnose korrekt ist. Wenn wir
> mal darüber nachdenken, wie lange es dauert, bis neue Menschen laufen,
> sprechen, die Grundlagen zumindest einfacher Geometrie und
> Prozentrechnung verstanden haben, ist dazu doch ein erheblicher Zeit-
> und Energieaufwand nötig.

Natürlich benötigt man öfter einen gewissen Lernaufwand - aber: die 
Anzahl der Iterationen, um etwas komplett Neues zu lernen, ist doch 
dramatisch geringer. Ich sehe das im Moment quasi "live" bei meinem 
Neffen, der jetzt 10 Monate wird. Dort kann man quasi live zusehen, wie 
schnell er für ihn komplett neue Dinge innerhalb weniger Versuche 
erlernt. Bei manchen Sachen benötigt er tatsächlich nur EINEN Versuch.

Und das Lerntempo potenziert sich dann noch, wenn sprachliche 
Kommunikation funktioniert. Ich habe das damals schon bei der Diskussion 
über selbstfahrende Autos gebracht: einem Kleinkind erkläre ich genau 
einmal, was eine Straße ist. Danach ist das für das Kind klar und es 
erkennt mit sehr hoher Toleranz und extrem wenig Fehlern sämtliche 
Straßen weltweit.

Und da kann man noch viele, viele Beispiele bringen - aber eines ist 
doch offensichtlich: das Gehirn arbeitet offenbar beim Lernen vollkommen 
anders als die aktuellen NN. Natürlich gibt es diese Netze auch im 
Gehirn, aber wirklich nur für grundlegende Dinge (bspw. bei der 
Mustererkennung. Stichworte: Augendominanzsäulen, Area 17 usw.). Alles, 
was darüber hinaus geht, muss wohl anders als durch mühsames Austarieren 
von Gewichten geschehen.

> Nein, diesen Eindruck teile ich. Allerdings glaube ich nicht, das das
> nur an fehlenden Trainingsdaten liegt. Nach meinen Erfahrungen mit
> KI-Modellen ist es vielmehr so, daß die Ergebnisse anfangs eine Weile
> lang durch größere Modelle und mehr Trainingsläufe besser werden. Der
> Effekt wird aber irgendwann immer geringer, während die Zeit- und
> Rechenaufwände immer weiter steigen. Und das größte Problem: das Optimum
> kann nicht einmal experimentell ermittelt werden, denn die Effekte des
> Trainings sind unvorhersehbar, zumal mit zunehmender Größe des Modells.

Da stimme ich zu. Je größer, desto träger werden die Modelle. Auch das 
ist ein Problem, das das Gehirn offenbar gut gelöst hat, denn wer sein 
Gehirn trainiert, bleibt bis ins hohe alter flexibel und sehr lernfähig. 
Wie beschrieb es mal jemand ganz treffend: das Gehirn ist unser größter 
Muskel.

von Kilo S. (kilo_s)


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Christoph M. schrieb:
> Ich vermute mal, du meinst mit "Gratisdingelchen" eines der Modell auf
> Hugging Face:
> https://huggingface.co/
> Davon gibt es viele. Die kann man mit geeigneter Hardware dann zwar
> laufen lassen, aber die Kosten für das Training könnte man wohl eher
> nicht bezahlen.

OpenClaw, hab das video dazu gefunden gehabt.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Christoph M. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Vielleicht läuft es ja diesmal andersherum: die Amis machen die
>> Grundlagenforschung und wir bringen das Produkt auf dem Markt.
>
> So einfach wird es nicht sein. Der Rechenaufwand für ein neues Modell
> ist gigantisch

Bei konkreten Anwendungen eigentlich nicht - ich sprach nicht von den 
extremen LLM.

> Vor ca. 2 oder 3 Jahren hatte ich das mal überschlagen.
> Wenn ich mich recht erinnere, hätte der größte damalige Computer für
> ChatGPT 3.1 knapp ein Jahr rechnen müssen. Das Geld müssen die Firmen
> hier erst mal aufbringen. Deshalb vermute ich, dass die eher die großen
> Modelle der große KI-Firmen benutzen.

Die Modelle der angesprochenen Firmen passen sehr oft problemlos in 
einen handelsüblichen PC, eventuell noch mit 1-2 Grafikkarten. Bei ganz 
"großen" Modellen ist es vielleicht ein Serverschrank. Weil sie auf 
einen konkreten Bereich zugeschnitten sind.

Für sehr viele, durchaus komplexe, industrielle Anwendungen braucht man 
kein ChatCGP etc. - da reichen wesentlich kleinere NN. Aber man benötigt 
Wissen über industrielle Fertigung. Nur mit beidem zusammen funktioniert 
das.

Marci W. schrieb:
>>
>
> Na ja, das Thema Bildverarbeitung ist ja nun nicht gerade neu. Auch vor
> ChatGpt etc. gab es sehr leistungsfähige Algorithmen und Software. OK,
> in wieweit sich die Erkennung inzwischen durch massive KI verbessert
> hat, ist mir nicht bekannt, da ich in dem Bereich aktuell nix mache.

Die Leistungsfähigkeit war schon vorher sehr gut. Was sich geändert hat, 
ist, wie einfach man mittlerweile solche Dinge erschlagen kann.
Ich habe in den 90ern meine Diplomarbeit drüber geschrieben (optische 
Mustererkennung) und das seither interessiert verfolgt. Daher kann ich 
auch die Euphorie nur bedingt nachvollziehen. Wenn ich mir den damaligen 
Lehrstoff und die Bücher anschaue und mit den heutigen Abhandlungen 
vergleiche: die Quantität ist massiv gestiegen, aber die Qualität der 
Netze nicht wirklich. Und mittlerweile gelangt das exklusive Prinzip der 
künstlichen NN offenbar an deutliche Grenzen.

> Mir stellt sich inzwischen die Frage, ob es überhaupt der einzig
> richtige Weg ist, alle Probleme / Anwendungen mit gigantischen KIs/LLMs
> zu erschlagen. Womöglich wäre es für verschiedene Bereiche sinnvoller,
> die KIs zielgerichteter zu entwerfen und mit Daten zu versorgen, z.B.
> durch eine domänenspezifische starke Vorverabeitung der Trainings- und
> Anfragedaten.

Ganz genau so wird das auch gemacht - und da sind wir hier in DE 
durchaus sehr weit vorne mit dabei. Und vor allem wird damit gutes Geld 
verdient.

> Ich könnte mir vorstellen, dass KI dadurch in verschiedenen spezifischen
> Bereichen eine weitaus größere Leistung mit weitaus geringerem
> Ressourceneinsatz bieten könnte.

Das tut sie bereits jetzt :-)

von Jack V. (jackv)


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Ein T. schrieb:
> Du weißt schon, was ein "argumentum ad populum" ist, oder?

Dude, du „argumentierst“ auf persönlicher Ebene, und willst mir nur 
deinerseits das Diskutieren erklären? Mal ganz ehrlich: Du lässt doch 
tatsächlich nur noch von einem LLM hier schreiben, oder? Ein Mensch 
würde das doch mitbekommen?

---

On-Topic: Wann immer ich ein LLM beauftrage, mir Codeschnipsel zu 
erstellen, die Berechnungen/Algorithmen enthalten sollen, die 
einigermaßen speziell sind (also in den Trainingsdaten vermutlich selten 
oder nicht in der Form enthalten waren), geht’s recht zuverlässig 
schief. Meist scheint es grundsätzlich zu funktionieren, aber das 
Ergebnis der Verarbeitung ist … kreativ.

von Ein T. (ein_typ)


Angehängte Dateien:

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Chris D. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Ich persönlich nutze die KI um Wesentlichen für etwas, das viele
>> Entwickler nicht so gerne machen, nämlich die Kommentare. Und weil ich
>> natürlich weiß, was mein Code tut -- okay, meistens zumindest ;-) --,
>> muß ich dann nurmehr schauen, ob der generierte Kommentar es korrekt
>> beschreibt.
>
> Interessant - die Idee hatte ich tatsächlich noch nicht, und sie ist
> eine gute ;-) Wie genau gehst Du dabei vor?

"Kommentiere folgenden Code: <code>." Im Anhang findest Du eine 
kommentierte Version dieses Code [1]. Das ist jetzt sicherlich nicht 
überragend, für mich ist es aber erst einmal gut genug.

[1] 
https://github.com/fereidani/httpdecompressor/blob/main/httpdecompressor.go

> Natürlich benötigt man öfter einen gewissen Lernaufwand - aber: die
> Anzahl der Iterationen, um etwas komplett Neues zu lernen, ist doch
> dramatisch geringer.

Okay, und ja: im Gegensatz zu einem trainierten KI-Modell ist der junge 
Mann schon jetzt kein One-Trick-Pony mehr. :-)

> Da stimme ich zu. Je größer, desto träger werden die Modelle. Auch das
> ist ein Problem, das das Gehirn offenbar gut gelöst hat, denn wer sein
> Gehirn trainiert, bleibt bis ins hohe alter flexibel und sehr lernfähig.
> Wie beschrieb es mal jemand ganz treffend: das Gehirn ist unser größter
> Muskel.

Ja, aber ich wollte auf etwas anderes hinaus. Beim Training eines 
Modells ist es häufig so, daß sich die Ergebnisse anfangs deutlich 
verbessern und dann irgendwann zu stagnieren scheinen, so daß man 
glauben könnte, auch mit mehr Trainingsläufen würde es nicht mehr 
besser. Aber wenn man dann doch weiter trainiert, kommt nach ein paar 
hundert oder tausend Trainings ohne weitere Verbesserungen dann doch 
wieder eine Phase, in der die Ergebnisse mit jedem Trainingslauf wieder 
ziemlich deutlich besser werden. Bei größeren Modellen treten so etwas 
viel häufiger auf und oft sogar mehrmals.

von Ein T. (ein_typ)


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Chris D. schrieb:
> Für sehr viele, durchaus komplexe, industrielle Anwendungen braucht man
> kein ChatCGP etc. - da reichen wesentlich kleinere NN.

Mitunter braucht man dabei nicht einmal ein Neuronales Netzwerk... 
Immerhin weißt Du, daß es noch andere Modelle als LLMs gibt, und damit 
deutlich mehr als 95% der Leute, die über KI reden. :-)

von Ein T. (ein_typ)


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Jack V. schrieb:
> Dude, du „argumentierst“ auf persönlicher Ebene,

Oh... echt? Bitte entschuldige, daß ich manchmal gar nicht Dich meine. 
Wenn doch, dann schreibe ich das auch so. :-)

> On-Topic: Wann immer ich ein LLM beauftrage, mir Codeschnipsel zu
> erstellen, die Berechnungen/Algorithmen enthalten sollen, die
> einigermaßen speziell sind (also in den Trainingsdaten vermutlich selten
> oder nicht in der Form enthalten waren), geht’s recht zuverlässig
> schief. Meist scheint es grundsätzlich zu funktionieren, aber das
> Ergebnis der Verarbeitung ist … kreativ.

Das ist häufig sogar dann so, wenn exakt diese Berechnungen / 
Algorithmen nachweislich in den Trainingsdaten enthalten waren.

von Jack V. (jackv)


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Ein T. schrieb:
> Bitte entschuldige, daß ich manchmal gar nicht Dich meine.

Du lässt echt von ’nem LLM schreiben, und das mit begrenzter 
Kontextlänge, oder? Sonst wäre dir schon klar, was ich gemeint habe. Die 
Frage ist: Versuchst du damit zu zeigen, wie toll LLM doch geworden 
sind, oder was? Funktioniert nur bei sehr oberflächlicher Audienz …

[scnr – bin dann aus dem OT-Zweig auch wieder raus]

von Kilo S. (kilo_s)


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Ein T. schrieb:
> Das ist häufig sogar dann so, wenn exakt diese Berechnungen /
> Algorithmen nachweislich in den Trainingsdaten enthalten waren.

In meinem PY32 Projektordner waren angeblich die pdf plötzlich 
unlesbar/beschädigt. Aktuell lahmt es und produziert auch vermehrt 
wieder sehr kreativen Mist.

Außerdem scheint die KI mal wieder ziemlich eingeschränkt zu sein, oder 
ich überfordere sie mit meinen Ideen.

von Alexander (alecxs)


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Es hat das Modell gewechselt weil deine kostenfreie Nutzung ausgereizt 
ist.

von Kilo S. (kilo_s)


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Alexander schrieb:
> Es hat das Modell gewechselt weil deine kostenfreie Nutzung ausgereizt
> ist.

Nö, dann macht Sonnet 4.5 einfach ne Pause für ein paar Stunden.

"Bis... Keine Nachrichten mehr.  Upgrade (Link)"

Als ob es alles vergessen hätte, auch die Anweisungen und Dateien im 
Projekt selbst.

Hihihi, zwei Korrekturen -> Limit erreicht?!

: Bearbeitet durch User
von Sheeva P. (sheevaplug)


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Harald K. schrieb:
> Das tut nicht nur die KI, das machen viele, vor allem jüngere
> Programmierer auch gerne. Man betrachte nur die mittlerweile übliche
> Größe von Binaries -- früher war ein kompletter Betriebssysteminstaller
> so groß, heute ist das gerade mal ein Texteditor ...

Ja, aber damals haben Arbeitsspeicher und Festplatten auch noch richtig 
viel Geld gekostet, CPU-Kerne waren dazu lahm und die meisten hatten nur 
einen...

von Jack V. (jackv)


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Sheeva P. schrieb:
> Ja, aber damals […]

Es gibt ja im Wesentlichen zwei Optionen, mit der Entwicklung der 
Leistung und Möglichkeiten umzugehen:

a) weiterhin versuchen, Ressourcen effizent zu nutzen, sodass sehr 
schnelle, sehr sparsame Software entsteht, deren Performance den 
Leistungszuwachs der Hardware widerspiegelt.

b) gestiegene Leistung dazu nutzen, weniger Zeit und Arbeit in 
Optimierungen zu stecken, sodass die Software im Grunde das gleiche wie 
früher™ macht, dafür ‘zig Mal größer ist, langsamer läuft und Energie 
verbrät, sodass sie häufiger die Lüfter zum Aufjaulen nötigt, dafür aber 
„hübsche“ Animationen mitbringt – gerne auch, wo sie überhaupt keinen 
Sinn ergeben.

Zumindest ich finde die erste Option deutlich ansprechender. Vibe-Coding 
tendiert allerdings nicht direkt dazu, das als Resultat auch nur 
anzupeilen.

von Rene K. (xdraconix)


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Jack V. schrieb:
> Zumindest ich finde die erste Option deutlich ansprechender. Vibe-Coding
> tendiert allerdings nicht direkt dazu, das als Resultat auch nur
> anzupeilen.

Weil dir das niemand mehr bezahlt! Publisher sind dazu erpicht möglichst 
schnell möglichst viel Content zu bringen. Die berechnen nach dreilei: 
Absatz, Content, Burst-Rate...

Wenn du dann als Studio kommst: "Ja wir wollen das auf Geschwindigkeit 
und Speicherverbrauch trimmen - der Release verschiebt sich dadurch um 3 
Monate!" Dann haben die dem Studio aber sowas von schnell den Stecker 
gezogen und das Projekt einem anderen Studio überlassen.

Das sieht man auch oft hier schon, eine Software welche nicht alle drei 
Monate ein Update bringt gilt als "veraltet". "Die wird nicht mehr 
gepflegt, schau: da gab es schon drei Monate kein Update mehr. Nimm 
lieber Software XYZ!"

Die Zeiten ändern sich, das Geld fließt anders...

von Lotta  . (mercedes)


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Die KI ist geil, und sie  kann Panische Angst auslösen.
Sie ist ein verdammt zweischneidiges Schwert.
Oh, mann, wie wird die Zukunft der Menschheit aussehen?

Meine Freundin und ich haben zusammen mit Lumo
die Datenübertragung vom Synthesizer-Setup zum Synthesizer
( ist ein Akkordion ) als Übersicht reversiert, ob man das
Setuupprogramm verstehen kann.
Als Java-Anfängerinnen.
Das hab ich dann nem Ingenieur der Firma meiner Eltern
vorgeführt.
Die Folge davon ist, das meine Freundin nen Sponsorenvertrag
unterschreiben durfte und ich nen "eigenen" Server unabhägig
vom Firmennetz zum Probieren bekommen hab, den ich schon
teilweise aufgesetzt hab.
Da ist jetzt llama 3.3 drauf und läuft.

Hat einer von Euch openClaw ausprobiert? Kann dieser
dann auch die Bedienung von IDEA und Git übernehmen?

Fragen über Fragen...


mfg

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Lotta  . schrieb:
> Da ist jetzt llama 3.3 drauf und läuft.

Kannst du berichten wie du das genau nutzt? Hardware, Software 
(Ollama?), Entwicklungsumgebung bzw. Agent-Environment? Wie gut 
funktioniert es, mit welcher Programmiersprache (weiter Java?), wie 
schnell reagiert es? Hat es Probleme mit Tool-Calls? Danke!

von Jack V. (jackv)


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Rene K. schrieb:
> Weil dir das niemand mehr bezahlt! Publisher sind dazu erpicht möglichst
> schnell möglichst viel Content zu bringen. Die berechnen nach dreilei:
> Absatz, Content, Burst-Rate...

Deswegen OSS.

von Rene K. (xdraconix)


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Jack V. schrieb:
> Deswegen OSS.

Und wie wird die finanziert? Wer steht meist hinter OSS? Richtig 
Programmierer, wie verdienen die ihr Geld? Richtig, Programmieren in 
Firmen die der Marktlage abhängig sind.

"Deswegen OSS" ist also nur eine substanzlose Verallgemeinerung.

Es steht dir ja völlig frei ein eigenes OS zu programmieren, welches wie 
DOS auf drei Disketten passt, die Hardware vollkommen ausreizt und den 
aktuellen Anforderungen an eine GUI erfüllt... Als OSS Projekt, für lau, 
mal eben schnell... Leg los! Ich bin gespannt... Teile bitte den GitHub 
Link. Ich würde das gerne in zwei bis drei Wochen mal testen. Ansonsten 
nehme ich nämlich einfach was anderes, weil mir ist das nämlich völlig 
Wurst ob ein BS sich 1GB oder 512MB RAM von meinen 64GB gönnt, und da 
ich 12-16h am Tag vor der Kiste hänge, soll es sich bitte nicht anfühlen 
und vor allem nicht so aussehen wie 1990, ein bisschen Augenschmaus darf 
ich von meiner Workstation schon erwarten in 2025... Dankeschön:-)

: Bearbeitet durch User
von Lotta  . (mercedes)


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Niklas G. schrieb:
> Lotta  . schrieb:
>> Da ist jetzt llama 3.3 drauf und läuft.
>
> Kannst du berichten wie du das genau nutzt? Hardware, Software
> (Ollama?), Entwicklungsumgebung bzw. Agent-Environment? Wie gut
> funktioniert es, mit welcher Programmiersprache (weiter Java?), wie
> schnell reagiert es? Hat es Probleme mit Tool-Calls? Danke!

Klar kann ich das. ;-P
Hardware:
Intel Xeon Silver 16 Core, 32 Threads 2,5 Ghz
128 Gb Ram 4'er ECC
4 Tb NVMe SSD
Nividia H100, 80GB

Software:
Windows Server 2025, ist noch in Konfiguration
und wird dann mit Offline WSUS "in Form" gehalten.
Der Server wird in der Einrichtungsphase mit "Dameware"
gesteuert, da sitzt man dann vor dem Client und
sieht den Serverbildschirm.

Insalliert ist Ollama, die neueste Version.
Ich hab die Modelle nach folgendem Verfahren übernommen:
Auf dem Laptop, der Internetzugang hat wird Ollama installiert.
Jetzt klicke ich unten die Modelle nacheinander an,
und geb jeweils ins Chatfenster "Hallo?" ein.
Ollama merkt dann das das Modell nicht installiert ist und
lädt es dann runter.
Wenn die gewünschten Modelle auf dem Laptop sind,
wird das Modellverzeichnis vom Laptop ins Ollama auf den
Server an die richtige Stelle kopiert und in Ollama
die Netzwerknutzung freigegeben.

Zur Zeit sind auf dem Server Programmier-Hilfen wie GIT
und das Rad Studio 13 installiert.
Rad Studio bietet c++ 23 und Pascal.

Das Ollama-Modell 3.3 läuft auf dem Server wie Butter in
Gegensatz zu meinem Threadripper pro mit Nividia 4090,
wo es noch ganz schön geruckelt hat.


mfg
----------------------
Wo treibt es unsere Welt hin?

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind;
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er faβt ihn sicher, er hält ihn warm.

Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?
“Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?
Den Erlenkönig mit Kron und Schweif?”
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif.

‘Du liebes Kind, komm, geh mit mir!
Gar schöne Spiele spiel ich mit dir
Manch bunte Blumen sind an dem Strand.
Meine Mutter hat manch gülden Gewand.’

“Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht?”

Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;
In dürren Blättern säuselt der Wind.

‘Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?
Meine Töchter solln dich warten schön;
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn,
Und wiegen und tanzen und singen dich ein.’

“Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düstern Ort?”

Mein Sohn, mein Sohn, ich seh es genau;
Es scheinen die alten Weiden so grau.

‘Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.’

“Mein Vater, mein Vater, jetzt fasst er mich an!
Erlkönig hat mir ein Leids getan!”

Dem Vater grauset’s, er reitet geschwind,
Er hält in Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Mühe und Not;
In seinen Armen das Kind war tot.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Lotta  . schrieb:
> Zur Zeit sind auf dem Server Programmier-Hilfen wie GIT
> und das Rad Studio 13 installiert.

Okay danke, aber... Wie rufst du das Modell auf? Einfach nur Prompts in 
der Ollama GUI?!

Lotta  . schrieb:
> wird das Modellverzeichnis vom Laptop ins Ollama auf den
> Server an die richtige Stelle kopiert

Warum so kompliziert 🤔

von Jack V. (jackv)


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Rene K. schrieb:
> "Deswegen OSS" ist also nur eine substanzlose Verallgemeinerung.

Mein Punkt war: Hinter freier, offener Software steht nicht zwangsläufig 
Druck, sie auf den Markt zu bringen, um irgendeinen Product Owner oder 
sonstige Stakeholder zufriedenzustellen. Vieles von dem, was ich nutze, 
wurde von Leuten für sich selbst erstellt, weil sie Spaß dran hatten. 
Das ist häufig schlanke, elegante Software, die ihren Job ausgezeichnet 
tut.

Natürlich gibt es auch OSS, hinter der jemand steht, der’s finanziert, 
der die Linie und Termine vorgibt, und so. Die leidet dann natürlich 
auch unter den damit einhergehenden Problemen, und da kommen Leute 
vermutlich auch eher auf die Idee, sich größere Teile von ’nem LLM 
erstellen zu lassen und es dann weitgehend unbesehen zu übernehmen, weil 
es einer oberflächlichen Betrachtung standhält und man zu sehr unter 
Druck ist, um den Code angemessen prüfen zu können. Aber die meinte ich 
an dieser Stelle nicht – vielleicht hätte ich das besser herausstellen 
sollen.

Rene K. schrieb:
> Es steht dir ja völlig frei ein eigenes OS zu programmieren, welches wie
> DOS auf drei Disketten passt, die Hardware vollkommen ausreizt und den
> aktuellen Anforderungen an eine GUI erfüllt... Als OSS Projekt, für lau,
> mal eben schnell... Leg los! Ich bin gespannt... Teile bitte den GitHub
> Link.

An dieser Stelle bin ich allerdings ein wenig ratlos, was du von mir 
willst. Ich bin mit der von mir genutzten Software zufrieden, sonst 
hätte ich sie nicht gewählt. Ich wüsste daher nicht, warum ich das von 
dir skizzierte OS überhaupt schreiben wollen sollte. Der Punkt an OSS 
ist ausdrücklich nicht, sich jeden Kram selbst schreiben zu müssen … wie 
kommt man auf diese seltsame Idee, dass das so sein müsste?
Und insbesondere: Wie kommst du auf die Idee, ich wäre dir gegenüber zu 
irgendwas verpflichtet, das du einfordern könntest? Hast du dir den Kopf 
gestoßen, oder so? Abgesehen davon: GitHub? Heutzutage, für ein neues 
Projekt? Dein Ernst?

Und wenn für dich Eyecandy über Funktionalität und Performance steht, 
und du dafür gerne mehr auf der Rechnung und im Gegenzug weniger 
Kontrolle hast – warum nicht? Nutze das; ich hab an keiner Stelle 
geschrieben, dass du freie Software nutzen müsstest. Nur, dass dort 
tendenziell weniger Bloat auftaucht, dessen eigentlicher Grund es zu 
sein scheint, das Konsumvieh zum regelmäßigen Erneuern seiner Hardware 
zu nudgen.

von Lotta  . (mercedes)


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Niklas G. schrieb:
> Lotta  . schrieb:
>> Zur Zeit sind auf dem Server Programmier-Hilfen wie GIT
>> und das Rad Studio 13 installiert.
>
> Okay danke, aber... Wie rufst du das Modell auf? Einfach nur Prompts in
> der Ollama GUI?!
>
Das kann man in der GUI machen oder auch in der Kommandozeile,
etwa mit ner Batchdatei, die Ollama aufruft, dann das Modell lädt
und dann die eigentliche Anwendung aufruft.
Die Anwendung kommuniziert dann über localhost mit
Ollama.
>
> Lotta  . schrieb:
>> wird das Modellverzeichnis vom Laptop ins Ollama auf den
>> Server an die richtige Stelle kopiert
>
> Warum so kompliziert 🤔
Weil der Server weder ans Betriebsnetz noch ans Internet
angeschlossen ist, sondern nur ein dezidiertes Netzwerk zwischen
dem Serverraum und den Wohnungen meiner Freundin und mir
existiert.
Das gibt uns maximale Freiheit und minimale "Nach hause telefonier"
Tendenzen der installierten Software. ;-P

mfg

von Ein T. (ein_typ)


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Jack V. schrieb:
> Es gibt ja im Wesentlichen zwei Optionen, mit der Entwicklung der
> Leistung und Möglichkeiten umzugehen:
>
> a) weiterhin versuchen, Ressourcen effizent zu nutzen, sodass sehr
> schnelle, sehr sparsame Software entsteht, deren Performance den
> Leistungszuwachs der Hardware widerspiegelt.
>
> b) gestiegene Leistung dazu nutzen, weniger Zeit und Arbeit in
> Optimierungen zu stecken, sodass die Software im Grunde das gleiche wie
> früher™ macht,

Sie macht aber nicht das gleiche wie früher™, und ehrlich gesagt 
vermisse ich es nicht, Programme mit 'LOAD"*",8,1' zu laden.

> dafür ‘zig Mal größer ist, langsamer läuft und Energie
> verbrät, sodass sie häufiger die Lüfter zum Aufjaulen nötigt, dafür aber
> „hübsche“ Animationen mitbringt – gerne auch, wo sie überhaupt keinen
> Sinn ergeben.

Der große Erfolg von Windows95 lag an mehreren Faktoren, und einer davon 
war, daß es für damalige Verhältnisse und im Vergleich mit seinen 
Wettbewerbern und Vorgängern viel besser aussah. Daraus haben 
Softwarehersteller gelernt, daß das Auge mit ißt. Trotzdem können wir 
Kommandozeilenfreunde immer noch die Leistungsfähigkeit unserer Hardware 
nutzen.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Lotta  . schrieb:
> Das kann man in der GUI machen oder auch in der Kommandozeile,

Also kein Agent, mit "Ralph Loop" und so? Find ich ja ganz schön 
umständlich...

Lotta  . schrieb:
> minimale "Nach hause telefonier"
> Tendenzen der installierten Software. ;-P

Kann man per Firewall blockieren...

von Christoph M. (mchris)


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Lotta  . schrieb:
> Nividia H100, 80GB

Lag die nicht bei ca. 30.000€?

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Christoph M. schrieb:
> Lotta  . schrieb:
>> Nividia H100, 80GB
>
> Lag die nicht bei ca. 30.000€?

Wenn die die Produktivität eines einzelnen Entwicklers um den bekannten 
Faktor 1000 steigert, hat sich das nach wenigen Tagen gelohnt.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Niklas G. schrieb:
> Christoph M. schrieb:
>> Lotta  . schrieb:
>>> Nividia H100, 80GB
>>
>> Lag die nicht bei ca. 30.000€?
>
> Wenn die die Produktivität eines einzelnen Entwicklers um den bekannten
> Faktor 1000 steigert, hat sich das nach wenigen Tagen gelohnt.

Ich schlage vor die Produktivitätsnummer logarithmisch festzulegen, 
damit zukünftige KI-Produktivitätssteigerung vernünftig erfaßt und 
verglichen werden können. Sozusagen die KI-Version der Richter 
Erdbebenskala.

Duck und weg

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Gerhard O. schrieb:
> Ich schlage vor die Produktivitätsnummer logarithmisch festzulegen

Genau wie die Preise von GPUs und RAM!

von Lotta  . (mercedes)


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Niklas G. schrieb:
> Lotta  . schrieb:
>> Das kann man in der GUI machen oder auch in der Kommandozeile,
>
> Also kein Agent, mit "Ralph Loop" und so? Find ich ja ganz schön
> umständlich...
>
Ich habe das Teil ja erst ne schlappe Woche deshalb hab ich
ja gefragt, obs schon Erfahrungen mit Openclaw oder Ähnlichem gibt.
Bedenke bitte, das wir Bauernmädels sind, die nicht den ganzen Tag
vorm Rechner hängen, sondern mit Ausbildung, Arbeiten auf den Höfen
und in den Projekten unser Eltern tagsüber eigebunden sind.
>
> Lotta  . schrieb:
>> minimale "Nach hause telefonier"
>> Tendenzen der installierten Software. ;-P
>
> Kann man per Firewall blockieren...

Wer mich kennt, weiß Ich liebe Aluhüte und vormagnetisierte
Helmspulen, und die beste  Firewall ist immer noch ein gezogenes
Netzwerkkabel zum Internet. ;-P
Außerdem war dies eine Vorgabe der Admina der Firma.

mfg

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Lotta  . schrieb:
> Bedenke bitte, das wir Bauernmädels sind, die nicht den ganzen Tag
> vorm Rechner hängen, sondern mit Ausbildung, Arbeiten auf den Höfen
> und in den Projekten unser Eltern tagsüber eigebunden sind.

Wer wenig Zeit hat braucht doch ganz besonders einen effizienten Ablauf 
mit Agents etc.

Lotta  . schrieb:
> und die beste  Firewall ist immer noch ein gezogenes
> Netzwerkkabel zum Internet. ;-P

Na dann... Nicht dass jemand aus der EMI-Abstrahlung der GPU den 
Sourcecode ablesen kann und an die Akkordion-Synthesizer-Mafia 
weitergibt.

von Lotta  . (mercedes)


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Christoph M. schrieb:
> Lotta  . schrieb:
>> Nividia H100, 80GB
>
> Lag die nicht bei ca. 30.000€?

Sogar 32.000 EUR? :-O
Da der Leasingvertrag für den Server noch läuft,
kann ich die Karte nicht einfach ausbauen und in
mein Threadripper pro setzen, was ich gern tun würde,
zumal sie ja nen PCIe Bus hat, was gut passen würde.


mfg

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Lotta  . schrieb:
> zumal sie ja nen PCIe Bus hat, was gut passen würde.

Was für einen würde sie sonst haben? AGP?

von Lotta  . (mercedes)


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Niklas G. schrieb:
> Lotta  . schrieb:
>> zumal sie ja nen PCIe Bus hat, was gut passen würde.
>
> Was für einen würde sie sonst haben? AGP?
Vielleicht etwas Besonderes? Im Server gibts ja ne Menge
Schnittstellen, die ein normaler PC nicht hat.

Sag mal, was würde ein Erlkönig fur einen Agenten einsetzen,
der auf Windows läuft?
Was als Sprach Ein und Ausgabe?

mfg

von Gerhard O. (gerhard_)


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Niklas G. schrieb:
> Wer wenig Zeit hat braucht doch ganz besonders einen effizienten Ablauf
> mit Agents etc

Wer wirklich "Schaffen" will, tut es lieber selber, anstatt andere als 
Sklaven für sich arbeiten zu lassen;-)

von Gerhard O. (gerhard_)


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Lotta  . schrieb:
> Sag mal, was würde ein Erlkönig fur einen Agenten einsetzen

der tötet doch nur seine Opfer die er am Spießer hat...

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Lotta  . schrieb:
> Im Server gibts ja ne Menge
> Schnittstellen, die ein normaler PC nicht hat.

Seitdem x86 alles andere platt gemacht hat sind Server doch auch nur 
teurere PCs.

Lotta  . schrieb:
> Sag mal, was würde ein Erlkönig fur einen Agenten einsetzen,
> der auf Windows läuft?

Weiß nicht, deswegen frag ich doch. GitHub Copilot in VS Code, Goose, 
Continue.dev hab ich schon ausprobiert, funktionieren alle kaum mit 
selft-hosted LLMs.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Niklas,

ich sah erst jetzt den Nick "Erlkoenig" - Ich bezog es auf W.v.Goethe

- Sorry!

von Lotta  . (mercedes)


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Gerhard O. schrieb:
> Niklas G. schrieb:
>> Wer wenig Zeit hat braucht doch ganz besonders einen effizienten Ablauf
>> mit Agents etc
>
> Wer wirklich "Schaffen" will, tut es lieber selber, anstatt andere als
> Sklaven für sich arbeiten zu lassen;-)

Dann muß er aber vorher unsere Gesellschaftsordnung ändern,
die beruht nämlich gerad auf Sklavenhandel.. . ;-P

mfg

von Gerhard O. (gerhard_)


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Lotta  . schrieb:
> Dann muß er aber vorher unsere Gesellschaftsordnung ändern,
> die beruht nämlich gerad auf Sklavenhandel.. . ;-P

Nicht ausplaudern!

von Lotta  . (mercedes)


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Niklas G. schrieb:
> Lotta  . schrieb:
>> Im Server gibts ja ne Menge
>> Schnittstellen, die ein normaler PC nicht hat.
>
> Seitdem x86 alles andere platt gemacht hat sind Server doch auch nur
> teurere PCs.
>
> Lotta  . schrieb:
>> Sag mal, was würde ein Erlkönig fur einen Agenten einsetzen,
>> der auf Windows läuft?
>
> Weiß nicht, deswegen frag ich doch. GitHub Copilot in VS Code, Goose,
> Continue.dev hab ich schon ausprobiert, funktionieren alle kaum mit
> selft-hosted LLMs.

Ins rad studio kannst Du wunderbar LLM*s einbinden , auch Ollama.
Wie es bei Intellj IDEA aussieht, muß ich auch erst herausfinden.
Beim Rad Studio mußt Du aber ne Vollversion haben, da die
Community-Editionen  nach Hause telefonieren.

mfg

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Lotta  . schrieb:
> Ins rad studio kannst Du wunderbar LLM*s einbinden , auch Ollama.

Und das funktioniert auch mit den Tool Calls bei lokalen LLMs? Bringt 
mir halt nichts weil es die völlig falsche Umgebung ist.

Lotta  . schrieb:
> Wie es bei Intellj IDEA aussieht, muß ich auch erst herausfinden.

Das wäre schon interessanter, aber am Wichtigsten wäre VS Code. 
Allerdings kann es auch gern Standalone/CLI sein.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Wofür in bestimmten Bundesländern der Erlkönig, Goethe oder anderer 
solcher gestrichen wurde, lasse ich hier mal weg, sonst gibt es 
unendliche Diskussionen. Auch damit sind heute schon Fettpools zum 
Hineinfallen verbunden.

von Lotta  . (mercedes)


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Dieter D. schrieb:
> Wofür in bestimmten Bundesländern der Erlkönig, Goethe oder anderer
> solcher gestrichen wurde, lasse ich hier mal weg, sonst gibt es
> unendliche Diskussionen. Auch damit sind heute schon Fettpools zum
> Hineinfallen verbunden.

1++

was sagst Du denn hierzu:
https://www.golem.de/news/tron-hacker-tod-zwischen-fakten-und-fragen-2603-205922.html

mfg

: Bearbeitet durch User
von Al. K. (alterknacker)


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Gerhard O. schrieb:
> Lotta  . schrieb:
>> Dann muß er aber vorher unsere Gesellschaftsordnung ändern,
>> die beruht nämlich gerad auf Sklavenhandel.. . ;-P
>
> Nicht ausplaudern!

Das könnte zu nicht erwünschten Diskussionen führen...

MfG

der Alte

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Lotta  . schrieb:
> was sagst Du denn hierzu:

Nach dem ich mit ihm von Karlsruhe bis nach Mannheim im ICE gefahren bin 
und er weiter nach Bonn zu seinem Vorstellungsgespräch am nächsten Tag 
fuhr, habe ich natürlich dazu meine eigene Meinung.

von Lotta  . (mercedes)


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Niklas G. schrieb:
> Lotta  . schrieb:
>> Ins rad studio kannst Du wunderbar LLM*s einbinden , auch Ollama.
>
> Und das funktioniert auch mit den Tool Calls bei lokalen LLMs? Bringt
> mir halt nichts weil es die völlig falsche Umgebung ist.
>
Du kannst Code erklären lassen, prosaisch programmieren,
auf Fehler unteruchen,
Vorschläge für Verbesserung machen lassen, nen Testharnisch
für Deinen Code kreieren und besonders geil C++ in Pascal
und umgekehrt übersetzen lassen. Leider zur Zeit nur
Dateiweise, aber an ganzheitlicher Projektverarbeitung wird
gearbeitet.

> Lotta  . schrieb:
>> Wie es bei Intellj IDEA aussieht, muß ich auch erst herausfinden.
>
> Das wäre schon interessanter, aber am Wichtigsten wäre VS Code.
> Allerdings kann es auch gern Standalone/CLI sein.

mfg

von Christoph M. (mchris)


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Niklas G. schrieb:
> Weiß nicht, deswegen frag ich doch. GitHub Copilot in VS Code, Goose,
> Continue.dev hab ich schon ausprobiert, funktionieren alle kaum mit
> selft-hosted LLMs.

Ich nehme an, dass es dir an der H100 mangelt.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Lotta  . schrieb:
> Leider zur Zeit nur
> Dateiweise, aber an ganzheitlicher Projektverarbeitung wird
> gearbeitet.

Klingt sehr stark danach als würden Tool Calls nicht gehen. Dann ist 
der Nutzen sehr beschränkt.

Christoph M. schrieb:
> Ich nehme an, dass es dir an der H100 mangelt.

Möglich, aber bevor ich eine kaufe wüsste ich gern ob das wirklich der 
Grund ist.

Lotta  . schrieb:
> Testharnisch

Harnisch ≠ Harness ...

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Niklas G. schrieb:
> Möglich, aber bevor ich eine kaufe wüsste ich gern ob das wirklich der
> Grund ist.

Hauptsächlich liegt es an den Datenmodellen, die auch noch reduziert 
werden auf weniger "Präzision" damit der RAM ausreicht.

Parameteranzahl (B = Billion/Milliarde): Ein 7B-Modell hat 7 Milliarden 
Parameter.
Präzision (Bit/Datentyp): Klassisch 16-Bit (FP16/BF16) = 2 Byte pro 
Parameter. Quantisierung (INT8 oder INT4) reduziert den Bedarf drastisch 
auf 1 Byte oder 0,5 Byte pro Parameter.

Große Modelle (z.B. 70B+, z.B. Llama 3 70B): 16-bit: ~140–160GB RAM.
Noch größere Modelle brauchen TByte.

Ansonsten dauert es ohne Beschleunigung einfach nur länger, bis die 
Antwort aus dem lokalen Modell ausgespuckt wird.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Dieter D. schrieb:
> Hauptsächlich liegt es an den Datenmodellen, die auch noch reduziert
> werden auf weniger "Präzision" damit der RAM ausreicht.

Ist das der Grund dafür warum z.B. GitHub Copilot die Tool Calls einfach 
so als JSON in das Chat-Fenster kippt statt die Tools auszuführen?

Ab welcher Modellgröße funktioniert das vernünftig, und was für eine 
Hardware braucht es dafür, insbesondere wie viel VRAM?

von Lotta  . (mercedes)


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Niklas G. schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Hauptsächlich liegt es an den Datenmodellen, die auch noch reduziert
>> werden auf weniger "Präzision" damit der RAM ausreicht.
>
> Ist das der Grund dafür warum z.B. GitHub Copilot die Tool Calls einfach
> so als JSON in das Chat-Fenster kippt statt die Tools auszuführen?
>
Ich mein, das dies ein Fehler von Copilot ist.

> Ab welcher Modellgröße funktioniert das vernünftig, und was für eine
> Hardware braucht es dafür, insbesondere wie viel VRAM?

das kannst Du herausfinden, in dem du ein Modell lädst
das in den VRAM passt und nen einfachen Versuch machst
mit ner Main und ein paar einfachen Units

Beim Threadripper hat es geholfen der Grafikkarte im Bios Zugriff
auf die voehandenen 256 Gb Ram zu geben. Ist ne Funktion resizable Bar,
oder ähnlich, was die besseren Nividia Grafikkarten unterstützen.

> Harnisch ≠ Harness ...
Entschuldige bitte, meine Lernkurve zeigt gerad senkrecht nach oben...

mfg

von Lotta  . (mercedes)


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Huch, ich muß jetzt Schluss machen, hab gerad
nen Rüffel bekommen.. ;-P

mfg

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Niklas G. schrieb:
> einfach so als JSON in das Chat-Fenster kippt..

Das wird deshalb als gemeinsamer Querschnitt verwendet:

Vorteile: Kompakt, ressourcenschonend, weit verbreitete Unterstützung in 
fast allen Programmiersprachen (Python, JavaScript, Java, C#, etc.).

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