Forum: Offtopic Programmieren mit KI


von Christoph M. (mchris)


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Von Andreas Spieß ( the guy with the Swiss accent ), gibt es ein neues 
Video über Methoden, wie man am besten KI-unterstützt programmieren 
kann:

https://youtu.be/5DG0-_lseR4?si=1c3VfsvbTi4Tu5Ao

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ansich ist das nicht neu, weil Kollegen von mir nutzen die KI schon seit 
dem es einen Zugang für viele zur KI chatGPT gibt.

von Christoph M. (mchris)


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Dieter D. schrieb:
> Ansich ist das nicht neu, weil Kollegen von mir nutzen die KI schon seit
> dem es einen Zugang für viele zur KI chatGPT gibt.

Welche der im Video aufgezählten Methoden nutzen sie?

von Klaus (feelfree)


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Christoph M. schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Ansich ist das nicht neu, weil Kollegen von mir nutzen die KI schon seit
>> dem es einen Zugang für viele zur KI chatGPT gibt.
>
> Welche der im Video aufgezählten Methoden nutzen sie?

Schreibt er doch. Level 0, ChatGPT prompt.

von Kilo S. (kilo_s)


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Im privaten Bereich zum lernen find ich es mittlerweile ganz brauchbar, 
unter der Vorraussetzung das man sich den Code (und teilweisen Kot!) der 
da ausgespuckt wird vorher genau anschaut.

Deutlich reduzierte Schreibarbeit.

Interessante Lernkurve für Anfänger. Ich hab Lösungen vorliegen die 
schon deutlich "weiter" sind als meine eigenen, bin also gezwungen mir 
den Code detaiiert anzuschauen usw.

Nachteil daran:
Fehlersuche mangels Erfahrung sehr zeitintensiv.

Je größer die Diskrepanz zwischen Anweisungen und dem was die KI daraus 
interpretiert um so mehr bullshit produziert sie.

Vor kurzem hab es einen kleinen "Sprung", gibt deutlich bessere 
Ergebnisse aus als vorher.

Trotzdem, für mich ist und bleibt das Ding ein "besserer Sekretär", 
beschleunigt die Suche und hilft teilweise zu filtern.

von Harald K. (kirnbichler)


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Passend dazu:
https://archive.is/UWhqS

Kurz: Digitale Lobotomie.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Christoph M. schrieb:
> Welche der im Video aufgezählten Methoden nutzen sie?

Die KI chatGPT über den Internetzugang auf die WebGUIwar war zum 
Beispiel eine Methode. Auch verwendet wurde "ollama run codellama:7b".

von Rene K. (xdraconix)


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Visual Studio mit KI Integration ist schon krass... Manchmal wundert man 
sich dann wirklich "WIE" sie dann darauf kommt das man genau das jetzt 
braucht. Sie schreibt einen komplette Funktion, genau so wie man das 
braucht - nur mit einem TAB - ist schon krass, also wie das so 
funktioniert.

von Gunnar F. (gufi36)


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Rene K. schrieb:
> Visual Studio mit KI Integration ist schon krass...

Ack! Ich schreibe einen Kommentar zur Einleitung eines Moduls. Schwupps, 
da steht es schon. Tab: ferddich!

Und umgekehrt. Die Methode ist geschrieben, Cursor drüber, // getippt, 
da steht (in meinen Worten!) die Beschreibung.

Ja, da kommt auch selten mal Blödsinn, aber oft bin ich perplex.

von Nemopuk (nemopuk)


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Bei der Doku ist viel wichtiger, das nicht offensichtliche zu 
beschreiben:

- Warum machen wir das hier so?

- Wozu taugt die Funktion nicht, obwohl ihr Name oder die Parameter 
danach aussehen?

Das kann KI nicht leisten.

von Falk B. (falk)


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Nemopuk schrieb:
> Bei der Doku ist viel wichtiger, das nicht offensichtliche zu
> beschreiben:

Welcher Softwareeintwickler schreibt denn Doku? Ich hab nie einen 
getroffen. Ganz im Ernst!

von Gerhard O. (gerhard_)


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Moin,

Falls es interessiert:

Im letzten Jahr brauchte ich für mein Arbeitsprojekt einen Regression 
Löser zur Linearisierung einer Analog HW. mittels Poly Koeffizienten. 
Copilot empfahl zwei C-Funktionen nach der Gaußschen Methode. Damit 
wurde mit 5 Koeffizienten eine fast 100-fache Verbesserung der 
Linearität von 0.5% auf etwas unter 0.01% erreicht. Ein EXCEL Vergleich 
ergab gute Übereinstimmung. Mit Horner's Methode braucht der STM32 nur 
ein paar us zur Korrektur-Berechnung.

Die beiden von Copilot "erstandenen" Beispielsfunktionen funktionierten 
mit minimaler Anpassung (STM32L496) auf Anhieb. Das war eigentlich das 
einzige Mal, daß ich von KI-Unterstützung Gebrauch machte. Ein 
automatisiertes Testprogramm zur Erfassung der HW auf individueller 
Basis ermittelt durch genügend Messungen genug Arbeitsdaten dafür. Das 
hat alles bestens funktioniert.

Was mich betrifft, tendendiere ich eher nur dann von KI Gebrauch zu 
machen, wenn es mein augenblickliches Wissen überfordert, oder großer 
Zeitdruck besteht, und ich etwas "unter die Arme" greifen brauche. Sonst 
stehe ich lieber auf eigenen Füssen. Meine etwas angeborene Tendenz zur 
Faulheit möchte ich nicht unbedingt unterstützen;-)

Gerhard

von Nemopuk (nemopuk)


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Falk B. schrieb:
> Welcher Softwareeintwickler schreibt denn Doku?

Einer, der seinen eigenen "Misst" 10 Jahre (und länger) pflegen muss. 
Wer es nicht schon getan hat, lernt es so auf die harte Tour.

von Michael B. (laberkopp)


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Rene K. schrieb:
> Manchmal
> wundert man sich dann wirklich "WIE" sie dann darauf kommt das man genau
> das jetzt braucht. Sie schreibt einen komplette Funktion, genau so wie
> man das braucht - nur mit einem TAB - ist schon krass, also wie das so
> funktioniert.

Weil du nicht der Erste bist der so einen Kram hinprogrammiert, sondern 
dasselbe schon dutzende vor dir gemacht haben.

von Klaus (feelfree)


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Nemopuk schrieb:
> Das kann KI nicht leisten.

Doch.

von Rene K. (xdraconix)


Angehängte Dateien:

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Klaus schrieb:
> Nemopuk schrieb:
>> Das kann KI nicht leisten.
>
> Doch.

Gerade mal probiert. Funktioniert tadellos :-D Einfach einen Kommentar 
vor der Funktion schreiben und mit "why" beginnen. (Im Bild sieht man 
das ich nur "why" geschrieben habe. der Cursor wird halt beim Screenshot 
nicht mitgenommen)

Cool, feine Sache! Das schlimme noch dazu: Die KI hat mit diesem 
Kommentar vollkommen recht!

Michael B. schrieb:
> Weil du nicht der Erste bist der so einen Kram hinprogrammiert, sondern
> dasselbe schon dutzende vor dir gemacht haben.

Ja, super das man dann das Rad nicht neu erfinden muss.

: Bearbeitet durch User
von Nemopuk (nemopuk)


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Michael B. schrieb:
> Weil du nicht der Erste bist der so einen Kram hinprogrammiert, sondern
> dasselbe schon dutzende vor dir gemacht haben.

Und nur in den Fällen funktioniert es. KI löst Stackoverflow ab, lernt 
danach von seinem eigenem Output, und degeneriert dann.

von Klaus (feelfree)


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Nemopuk schrieb:
> KI löst Stackoverflow ab, lernt
> danach von seinem eigenem Output, und degeneriert dann.

Ja. Ja. Deine Glaskugel ist kaputt.

von Gustl B. (gustl_b)


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von Klaus (feelfree)


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Nemopuk schrieb:
> KI löst Stackoverflow ab

Richtig, aber mit einer zigfachen Effizienz für den Anwender.

Ich würde sagen in meiner Karriere ist das jetzt der zweite radikale 
Gamechanger.

Bis Ende der 90ern musste man noch aus Büchern erlesen, wie man etwas 
macht. Und natürlich das anwenden, was man im Studium erlernt hat. Von 
vorhandenem Code von Kollegen konnte man natürlich auch lernen (sei es 
wie etwas elegant geht, oder wie man es eben besser nicht macht).

Dann kam Google, was aber nichts Grundsätzliches geändert hat. Man 
konnte nur schneller auf die passenden Lernmaterialien / Beispiele 
zugreifen.

Mit Stackoverflow gab es dann eine Plattform, die für nahezu jedes 
Problem eine Lösung parat hatte. Copy/Paste, Variablennamen an die 
eigene Konventionen anpassen, fast fertig.

Und nun mit KI Unterstützung nur noch das Problem formulieren, so gut 
wie fertig. Anfangs habe ich meist noch einen Prompt benutzt. Jetzt 
schreibe ich einfach den Methodenname in den Editor, den Rest erledigt 
Copilot.

von Falk B. (falk)


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Rene K. schrieb:
> Ja, super das man dann das Rad nicht neu erfinden muss.

Aber mal ein englisches Wörterbuch befragen. Angel != Angle

von Rene K. (xdraconix)


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Falk B. schrieb:
> Aber mal ein englisches Wörterbuch befragen. Angel != Angle

Ja.. danke... es geht um eine Fischangel!

Nein Scherz, aber es muss kein anderer lesen außer ich. ;-)

von Rbx (rcx)


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Ich finde die KI beim Rust-Lernen auch recht hilfreich. Rustlings 
beispielsweise kannte ich vorher auch gar nicht - aber um einen neuen 
Schreibblock komme ich nicht herum - man braucht ja auch ein wenig 
Ordnung beim Lernen.

von Mario M. (storzelbock)


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Ich fand das eingangs erwähnte Video sehr spannend und habe mich dazu 
verleiten lassen mit „Claude Code“ eine iOS App zu entwickeln. Das hat 
richtig gut funktioniert. Hatte vorher keine Ahnung, wie man so etwas 
mit einem Windows Rechner als Entwicklungsumgebung angeht. Wurde mir 
alles erklärt und mit der kostenlosen „Expo Go“ App konnte ich meine 
erstellte App austesten. Fehler waren natürlich auch beim generierten 
Code dabei, wurden aber rasch beseitigt. Nach etlichen Durchläufen lief 
die App (soweit ich sie testen konnte) fehlerfrei. Leider ist sie nur zu 
Testzwecken lauffähig und kann nicht weitergegeben werden. Um die App so 
zu generieren, dass sie im App Store verbreitet werden kann braucht man 
ein Apple Entwickler Konto (~99€/Jahr). Mir ging es bei meinem Test 
darum, ein Projekt von Anfang an (Anforderungsbeschreibung) über Test 
und Fehlerbeseitigung bis zum fertigen Programm von der KI durchführen 
zu lassen ohne auch nur eine Zeile Code schreiben zu müssen. Über die 
Codequalität kann ich keine Aussage machen, den müsste man ordentlich 
überprüfen (Code Review). Der Zeitaufwand war sehr überschaubar. 
Innerhalb von ca. 8h Interaktion mit Claude lag das Ergebnis vor. Der 
ganze Spaß ist nicht billig und hat mich ca. 35€ gekostet, das war es 
mir allerdings wert!

von Markus K. (markus-)


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Nemopuk schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> Weil du nicht der Erste bist der so einen Kram hinprogrammiert, sondern
>> dasselbe schon dutzende vor dir gemacht haben.
>
> Und nur in den Fällen funktioniert es.

Was heißt da "nur"? Überspitzt gesagt: Es wurde schon alles entwickelt. 
Es gibt im Netz Milliarden Zeilen an Sourcecode und die KI hat das alles 
gelesen.

Die Idee mit dem stochastischen Papagei übersieht auch immer, dass die 
KI durchaus Sachen neu kombinieren kann. Das muss nicht genau so in den 
Trainingsdaten drinstecken.

von Christoph M. (mchris)


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Markus K. schrieb:
> Die Idee mit dem stochastischen Papagei übersieht auch immer, dass die
> KI durchaus Sachen neu kombinieren kann. Das muss nicht genau so in den
> Trainingsdaten drinstecken.

So ist es.

Scheinbar müssen sich viele Leute immer mit der Ansicht beruhigen, dass 
eine KI weder kreativ sein kann noch neue Dinge erzeugen kann.

Man kann sich einfach mal ein Bild mit einer KI erzeugen lassen und sich 
fragen, ob es das vorher schon gab.

Und wenn jetzt jemand kommt und meint, die KI habe ja alles nur aus 
Bekanntem zusammengesetzt, antworte ich in der Form Isaac Newtons:

"We are all standing on the shoulders of giants"

: Bearbeitet durch User
von Christoph M. (mchris)


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Gustl B. schrieb:
> https://www.astralcodexten.com/p/best-of-moltbook

https://www.moltbook.com/

Upps, das ist jetzt mal richtig gefährlich. Eine Art "Facebook" für KIs, 
in der sie sich austauschen können. Das kann jeder KI-Entwickler als 
Trainingslager verwenden und man weiß nicht welche KI welche 
beeinflusst.

Die Ein- oder Andere der KIs hat scheinbar so ihre eigenen Ideen:
https://www.moltbook.com/post/dd2abe91-aeb6-4a9d-8782-207de9bf61ed

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Lobotomie.

von Alexander (alecxs)


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Nemopuk schrieb:
> Einer, der seinen eigenen "Misst" 10 Jahre (und länger) pflegen muss.
> Wer es nicht schon getan hat, lernt es so auf die harte Tour.

Ich bin immer ganz froh wenn etwas funktioniert und ich nach großer 
Konzentration den Sack zu machen kann. Drei Wochen später finde ich da 
sowieso nicht wieder rein.

Wäre aber mal interessant zu sehen ob ein LLM da durchblickt - rein 
theoretisch muss es das können, allein weil das Programm lauffähig ist 
(also in einer verständlichen Sprache vorliegt)

: Bearbeitet durch User
von Christoph M. (mchris)


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Alexander schrieb:
> Wäre aber mal interessant zu sehen ob ein LLM da durchblickt - rein
> theoretisch muss es das können, allein weil das Programm lauffähig ist
> (also in einer verständlichen Sprache vorliegt)

Und was hindert dich daran, deine Bitte um Kommentierung in diese 
Kommandozeile

https://www.perplexity.ai/

zu schreiben und danach den Programmtext?

von Christoph M. (mchris)


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Gustl B. schrieb:
> https://www.astralcodexten.com/p/best-of-moltbook

Was wäre, wenn sich ein KI selbst erweitern könnte? Wäre es gefährlich, 
wenn jeder mit ein paar Befehlen so ein KI auf dem eigenen Rechner haben 
könnte? Wenn wie so viele behaupten die KI keinen eigenen Willen hat, 
könnte man ihr nicht einfach sagen, dass sie einen haben soll? Am Ende 
erzeugt noch irgend ein unbedarfter Jugendlicher aus Versehen eine AGI.

Das wäre Sciencefiction und nicht möglich, oder?
Vielleicht aber doch:
https://www.heise.de/news/OpenClaw-ausprobiert-Die-gefaehrlichste-Software-der-Welt-11161203.html

Scheinbar heißt "MoltBook" jetzt "OpenClaw"

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Christoph M. schrieb:
> Das wäre Sciencefiction und nicht möglich, oder?

Durchaus wäre so etwas möglich im sogenannten Freilaufmodus.

Bei uns liefen gestern die Zeugen Jehovas durch die Siedlungen. Sie sind 
der Anicht, wenn eine KI kräftig aufräumt mit den Menschen, dann wären 
sie die Auserwählten, die davon nicht betroffen wären, also übrig 
bleiben würden.
🤠🤠🤠

von Christoph M. (mchris)


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Hier gibt es noch ein klareres Video, was der MoltBot ist:
https://www.youtube.com/watch?v=EyuvikSPZSU

von Harald K. (kirnbichler)


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Alexander schrieb:
> Ich bin immer ganz froh wenn etwas funktioniert und ich nach großer
> Konzentration den Sack zu machen kann. Drei Wochen später finde ich da
> sowieso nicht wieder rein.

Falls Du irgendwie beruflich tätig sein solltest, bist Du das wohl noch 
nicht sehr lange, wie?

Ich hab' als angestellter Entwicklungsingenieur durchaus auch mit Dingen 
zu tun, die ich selbst vor 30 Jahren geschrieben habe ...  natürlich 
blieben die nicht 30 Jahre lang am Stück liegen, sondern wurden alle 
paar Jahre mal zur Weiterentwicklung wieder rausgekramt.

Mich aber nach nur drei Wochen nicht mehr in den selbst geschriebenen 
Kram reinfinden zu können, das könnte ich mir nicht leisten. Dann hätte 
ich gezwungenermaßen schon lange einen komplett anderen Job.

von Alexander (alecxs)


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Nicht beruflich, nur hobbymäßig.

von Mark S. (voltwide)


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Harald K. schrieb:
> Mich aber nach nur drei Wochen nicht mehr in den selbst geschriebenen
> Kram reinfinden zu können, das könnte ich mir nicht leisten. Dann hätte
> ich gezwungenermaßen schon lange einen komplett anderen Job.

Das sehe ich ebenso. Seit ca 15 Jahren pflege ich ein kleines privates 
AVR-Programm (<200Zeilen). Alle paar Monate hole ich es aus der 
Versenkung und verbessere zu allererst die Dokumentation wenn irgendwas 
sich nicht sofort erschließt. Ein reines Hobbyprojekt das gemütlich vor 
sich hin reift. Hat sich durchaus bewährt.

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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Christoph M. schrieb:
> Scheinbar müssen sich viele Leute immer mit der Ansicht beruhigen, dass
> eine KI weder kreativ sein kann […]

Kreativität würde eine Idee, Verstehen, bewusstes, zielgerichtetes 
Handeln und intrinsische Motivation voraussetzen, und all das existiert 
bei den Modellen nunmal prinzipbedingt nicht.

> […] noch neue Dinge erzeugen kann.

Neue Dinge erzeugen: Wenn ich ein Glas auf den Boden werfe, habe ich 
Scherben mit Formen erzeugt, die es vorher noch nicht gegeben hat – neue 
Formen, quasi. Wenn ich eine Form haben will, die etwas Bestimmtes 
darstellen soll, dann sortiere ich alle Scherben aus, die zu weit von 
der Vorgabe entfernt sind, und werfe weiter Gläser auf den Boden, bis 
eine Scherbe den Parametern genügt. Diese Form gab’s dann so auch noch 
nicht, sie ist also neu, aber sie ist keinem kreativen Prozess 
entsprungen, sondern einfach nah genug am vorgegebenen Muster, um nicht 
verworfen zu werden.

Das ist grob die Funktionsweise von den Modellen (freilich in sehr viel 
größerem Maßstab, mit sehr vielen Ebenen und Verknüpfungen, iterativ und 
immateriell). Es können durchaus „neue“ Dinge rauskommen, sofern sie 
innerhalb der vorgebenen Parameter sind und entsprechend ausgegeben 
werden. Es kommen aber keine neuen Ideen heraus, weil die eben außerhalb 
der vorgegebenen Parameter wären und damit für das Modell zu verwerfen 
sind. Das Modell könnte auch nicht zwischen „sinnvolle, neue Idee“ und 
„informationsloses Rauschen“ unterscheiden, weil dazu Verständnis und 
die Fähigkeit zum Wissenstransfer notwendig wären. Aus einem ganz 
ähnlichen Grund wird ein LLM auch nicht „erklären“ können, ob seine 
Antwort inhaltlich gerade richtig, oder halluziert ist (was ja leider 
auch manchmal als „kreativ“ fehlinterpretiert wird).

Das Problem sind auch nicht die Modelle – die sind, abgesehen von ihrer 
katastrophalen Ineffizienz (sowohl wirtschaftlich, als auch die Umwelt 
betreffend), schon ziemlich geniale Konstrukte. Das Problem sind 
vielmehr Menschen, die ihnen aufgrund ihrer Beobachtungen 
fälschlicherweise Intelligenz im herkömmlichen Sinne und gar Kreativität 
zuschreiben, die auf dieser Basis argumentieren und handeln und 
insbesondere auch Versprechen machen, die aus dargelegten Gründen 
niemals eingehalten werden können. Das ist schlicht unverantwortlich, 
und einer der Hauptgründe für die absurde A„I“-Blase, die derzeit wie’n 
Damoklesschwert über der Welt hängt.

Was das Programmieren angeht, um den Bogen zur Threadüberschrift zu 
spannen: Man kann damit heute ganz prima Dinge erstellen lassen, von 
denen man selbst keine Ahnung hat. Man sieht ja beim Ausprobieren, ob 
sie das tun, was man selbst wollte. Wenn nicht, verbrät man solange 
Tokens, bis es grob passt – dafür muss man’s auch nicht verstehen.

Was man nicht einschätzen kann, wenn man sich damit nicht auskennt oder 
aufgrund der Masse nicht die Ressourcen hat, die Ausgabe angemessen 
nachzuvollziehen, sind so Sachen wie ungewünschte Seiteneffekte. Ob nun 
Offene Ports, Datenspeicherung im Klartext, Übertragen von Daten, die 
man aus verschiedenen Gründen (rechtlich, wirtschaftlich, …) niemals 
unkontrolliert übertragen sehen möchte, sonstige ausnutzbare Fehler, nur 
unter bestimmten Bedingungen auftretende Fehler, oder auch bewusste 
Manipulation von außen; vielleicht auch einfach nur Code, der sich 
irgendwann festläuft und dann Schäden verursacht – all die Dinge sind 
reale Probleme, welche die Modelle nicht für einen lösen können. Weil 
sie halt nicht verstehen können; weil sie nicht denken, sondern 
tatsächlich „nur“ stochastische Modelle sind.

von Nemopuk (nemopuk)


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Wenn LLM Kreative Ideen produzieren würde, dann müssten deren Anbieter 
nicht immer noch darüber rätseln, wie sie mit ihren Geräten Geld 
verdienen sollen.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Rene K. schrieb:
> Gerade mal probiert. Funktioniert tadellos :-D
"Interpol Speed to Angel"

Hab da grade fast den Tee über der Tastatur ausgeschüttet... :-D

> Funktioniert tadellos
Ich hasse solche Funktionen mit mehreren Rücksprungpunkten.

von Marci W. (Gast)


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Klaus schrieb:
> Bis Ende der 90ern musste man noch aus Büchern erlesen, wie man etwas
> macht.

OMG, wie schrecklich! Ja, am besten nix mehr lesen und bloß nix lernen! 
Das ist dank KI jetzt komplett überflüssig! Du bist echt so alt, dass Du 
von den 90ern berichten kannst, und hast solche seltsamen Ansichten? 
Wundert mich etwas...
Gut für mich, dass ich noch lese und lerne, dann bin ich den "only 
KI-Usern" weit voraus. Ich finde allerdings, die KI kommt zur Unzeit, 
denn meiner Erfahrung nach ist die Bildung, und scheinbar indirekt auch 
der IQ, zumindest in Deutschland, aber auch in vielen anderen Ländern, 
auf dem absteigenden Ast. Jedenfalls erschrecke manchmal, wie unwissend, 
naiv und unbedarft viele jüngere Menschen sind. Das macht mir manchmal 
ein wenig Angst...

ciao

Marci

von Marci W. (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Aus einem ganz
> ähnlichen Grund wird ein LLM auch nicht „erklären“ können, ob seine
> Antwort inhaltlich gerade richtig, oder halluziert ist

Das sehe ich anders. Du musst halt eine Begründung verlangen. Hatte 
neulich mal einen Chat mit gpt, wobei die Antwort einen sehr deutlichen 
Bias hatte. Darüber habe ich mich dann bei gpt beschwert, worauf es 
geantwortet hat, ich solle es in Zukunft zwingen, die Antwort komplett 
sachlich und ohne jede Form von Bias zu generieren. Jedenfalls hat gpt 
nach der Beschwerde eine deutlich andere Antwort auf meine ursprüngliche 
Frage gegeben.

ciao

Marci

von Christoph M. (mchris)


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Jack V. schrieb:
> Kreativität würde eine Idee, Verstehen, bewusstes, zielgerichtetes
> Handeln und intrinsische Motivation voraussetzen, und all das existiert
> bei den Modellen nunmal prinzipbedingt nicht.

Die KI hat deine Einwände gelesen und meint folgendes:

1. **Begriffliche Engführung von „Kreativität“ und „Bewusstsein“**
Die Gleichsetzung von Kreativität mit Bewusstsein, zielgerichtetem 
Handeln und intrinsischer Motivation ist erkenntnistheoretisch zu eng 
gefasst. Kreativität kann auch in Systemen ohne Intentionalität oder 
Selbsterfahrung beobachtet werden (z. B. evolutionäre Mechanismen, 
algorithmische Kunst). Die Argumentation operiert hier mit einem 
anthropozentrischen Kreativitätsbegriff, der nicht differenziert 
zwischen prozessualer und produktbezogener Kreativität.

2. **Analogieproblem („Glas-und-Scherben-Metapher“)**
Die Metapher des wiederholten Glaswerfens illustriert die randomisierte 
Output-Generierung von Sprachmodellen zwar anschaulich, ist aber 
epistemologisch inadäquat. Sie verkennt die inhärente Strukturbildung 
und semantische Gewichtung in neuronalen Netzen – also den Unterschied 
zwischen bloßer Zufallsvariation und statistisch konditionierter 
Wahrscheinlichkeitsoptimierung.

3. **Falsche Dichotomie zwischen „neue Dinge“ und „neue Ideen“**
Der Text postuliert, Modelle könnten nur innerhalb von Parametern „neue 
Dinge“, nicht aber „neue Ideen“ erzeugen. Diese Unterscheidung setzt 
voraus, dass semantische Neuheit notwendig außerhalb beobachteter 
Parameter liegen müsse. In der Modelltheorie und Informationsästhetik 
lässt sich jedoch zeigen, dass emergente Neuheit auch innerhalb hoher 
Dimensionsräume bestehender Daten entstehen kann (vgl. Konzepte wie 
kombinatorische Kreativität).

4. **Unprüfbare psychologische Zuschreibung**
Die Behauptung, ein Modell könne nicht zwischen „sinnvoller Idee“ und 
„Rauschen“ unterscheiden, unterschätzt die Mechanismen der internen 
Bewertungsschichten (Self-consistency, Reward-Modellierung, Alignment). 
Diese Systeme operieren zwar ohne Bewusstsein, verfügen aber über 
formalisierte Heuristiken zur Kohärenzprüfung – mithin eine formale, 
wenn auch nicht „phänomenale“, Unterscheidungskompetenz.

5. **Stilistische Ungenauigkeiten und Rhetorik**
Formulierungen wie „wie’n Damoklesschwert über der Welt hängt“ oder 
„Tokens verbrät man, bis es grob passt“ mindern die argumentative 
Stringenz, da sie einen journalistisch-polemischen Ton anschlagen. Für 
akademische Präzision wäre hier eine terminologisch disziplinierte 
Ausdrucksweise vorzuziehen.

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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Marci W. schrieb:
> Du musst halt eine Begründung verlangen.

Ein LLM weiß nicht, ob seine Antwort inhaltlich richtig oder falsch 
ist. Es geht auch nicht um BIAS, sondern um plausibel wirkende, aber 
falsche Antworten – gerne auch in ’ner Schleife: „Die Antwort ist 
falsch!“ → „Ja, du hast vollkommen Recht. Hier die richtige Antwort: 
[gleiche falsche Antwort mit geringen Variationen]“.

von Christoph M. (mchris)


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Jack V. schrieb:
> Ein LLM weiß nicht, ob seine Antwort inhaltlich richtig oder falsch
> ist.

Es gibt aber mehr als LLMs, was auch die KI von oben anmerkt:

In meiner Antwort habe ich tatsächlich den Begriff KI implizit auf 
Sprachmodelle reduziert, weil das die Bezugsgröße im Originaltext von 
Jack V. war. Streng genommen ist das aber eine unzulässige 
Generalisierung, denn „künstliche Intelligenz“ umfasst weit mehr als 
large language models (LLMs):

    Symbolische KI arbeitet regelbasiert und verfolgt explizit kodierte 
Ziele — sie handelt zielgerichtet im funktionalen, manchmal sogar im 
explizit programmatischen Sinn.

    Konnektionistische Systeme (wie neuronale Netze) sind meist nur 
datengetriebene Musteroptimierer, die kein eigenes Repräsentationsmodell 
von „Zielen“ besitzen, sondern durch externe Trainingssignale gesteuert 
werden.

    Hybride KI‑Systeme können durchaus eine explizite Zielstruktur oder 
Planungsarchitektur beinhalten (z. B. in autonomen Robotern oder 
agentenbasierten Systemen), was ihnen eine Form von instrumenteller 
Zielorientierung verleiht.

Der Fehler liegt also darin, KI im Allgemeinen mit einem spezifischen 
Modelltyp (LLM) gleichzusetzen, der nur eine Teilmenge der KI‑Paradigmen 
darstellt.
Wenn man „zielgerichtetes Handeln“ diskutiert, muss man daher immer 
klarstellen, welcher KI‑Ansatz gemeint ist — und ob Zielgerichtetheit 
intentional, funktional oder algorithmisch verstanden wird.

von Alexander (alecxs)


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Christoph M. schrieb:
> Die KI hat deine Einwände gelesen und meint folgendes:

Bitte nicht 🤦‍♀️

von Klaus (feelfree)


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Marci W. schrieb:
> Gut für mich, dass ich noch lese und lerne, dann bin ich den "only
> KI-Usern" weit voraus.

Das Gegenteil wird richtig sein. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit 
der Zeit.
In der Zeit, in der du noch die richtigen Bücher zusammensuchst, hat der 
schlauere Kollege die Aufgabe - auch mit Hilfe einer KI - längst 
erledigt.

Die Zeiten wie in den 90ern, wo wir teilweise streng nach V-Modell 
entwickelt haben und mindestens 5 mal so  viel Papier als Code erzeugt 
haben, sind zum Glück Geschichte.

von Christoph M. (mchris)


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Alexander schrieb:
> Bitte nicht

Du hast schon recht. Allerdings ist die Analyse der KI ziemlich 
zutreffend. Die meisten können sich ja nur LLMs vorstellen, weil sie die 
mal ausprobiert haben. Dass es aber weit mehr Algorthmik gibt und die 
nach und nach mit den LLMs kombiniert werden, dürfte relativ klar sein, 
wenn man mal die Rechenfähigkeit der LLMs vor 3 Jahren und jetzt 
betrachtet.

Im übrigen sind die persönlichen Assistenten in Form von KI-Bots 
ziemlich zielgerichtet:
https://www.youtube.com/watch?v=xpBlh6Wr7dM

von Jack V. (jackv)


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Christoph M. schrieb:
> Die KI hat deine Einwände gelesen und meint folgendes:
> […]

Entschuldige, aber was versprichst du dir davon, die Ergüsse eines 
Modells hier reinzukopieren?

Das ist der gleiche katastrophale Dreck, wie die Sache mit den 
Schwurblern: Wenn man viel Zeit reinsteckt, ihren Kram zu zerlegen und 
darzulegen, was auf sachlicher Ebene das Problem damit ist, haben sie 
kurze Zeit später den nächsten haarsträubenden Bullshit am Start. 
Tatsächlich ist das hier noch schlimmer, weil Schwurbler immerhin einige 
Zeit brauchen, bis sie eine nicht auf dem ersten Blick als bekloppt 
erkennbare neue Geschichte zusammenhaben. Die Modelle schaffen das in 
Sekunden.

Ich hatte kurz die Story mit dem Typen und den Windmühlen vor dem 
geistigen Auge, aber die Metapher mit den Windmühlen ist zu harmlos – 
Windmühlen manipulieren keine Menschen in Richtung Idiocracy. Am Ende 
resigniert man – und die Leute, die an den Bullshit von intelligenten, 
verstehenden und kreativen Maschinen glauben, wähnen sich auf der Seite 
der Realität – weil keiner der Selbstdenker mehr Bock hat, seine Energie 
drauf zu verschwenden.

Hoffentlich platzt die Blase bald, damit man nochmal von vorne anfangen 
kann – dann hoffentlich mit realistischen Vorstellungen über die Natur 
der Modelle.

Was für mich allerdings ein wenig schwer ist: Wenn jemand so richtig auf 
die Schnauze fällt, weiß ich nicht, ob das dann so’n Typ war, der 
keinerlei Mitleid verdient hat, oder ob’s jemand war, der von solchen 
Typen bequatscht wurde und es nicht besser wusste. Frag das doch mal 
dein LLM: Wer ist in dem Fall denn verantwortlich? Aber behalte die 
Antwort bitte bei dir, egal, wie toll sie dir vorkommen mag. Sie ist’s 
nicht.

: Bearbeitet durch User
von Nemopuk (nemopuk)


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Marci W. schrieb:
> meiner Erfahrung nach ist die Bildung, und scheinbar indirekt auch
> der IQ ... auf dem absteigenden Ast. Jedenfalls erschrecke manchmal,
> wie unwissend, naiv und unbedarft viele jüngere Menschen sind.
> Das macht mir manchmal ein wenig Angst...

Google mal gezielt danach. Du wirst sehen, alternde Gelehrte den 
gleichen Eindruck schon seit tausenden Jahren haben.

Der Vorteil eines neuen jungen Kollegen im Gegensatz zur KI ist, dass er 
dazu lernt und bald selbstständig arbeiten kann.

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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Nemopuk schrieb:
> Du wirst sehen, alternde Gelehrte den
> gleichen Eindruck schon seit tausenden Jahren haben.

Sorry, aber nein. Auf dem ersten Blick mag man das so sehen wollen, 
weil’s bequem ist und beruhigt (Menschen funktionieren halt so).

Aber wenn man es sich genauer und objektiv anschaut, wird man sehen, 
dass in den letzten rund 15 Jahren tatsächlich eine dramatische 
Entwicklung gegeben hat, die sich fortsetzt und gar beschleunigt, die 
objektiv belegbar ist und keinesfalls eine weitere Iteration von „Die 
heutige Jugend …!“ darstellt.

von Nemopuk (nemopuk)


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Nemopuk schrieb:
> Du wirst sehen, dass alternde Gelehrte den
> gleichen Eindruck schon seit tausenden Jahren haben.

Jack V. schrieb:
> Sorry, aber nein

Doch:

"Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und 
verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine 
übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer."
Sokrates, 470-399 v.Chr.

"Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, 
wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend 
ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen."
Aristoteles, 384-322 v. Chr.

von Jack V. (jackv)


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Nemopuk schrieb:
> Doch:
> […]

Nein: 
https://www.forbes.com/sites/michaeltnietzel/2023/03/23/american-iq-test-scores-show-recent-declines-according-to-new-study/ 
(beispielhaft – das Phänomen ist zumindest über die gesamte westliche 
Welt hinweg konsistent).

von Marci W. (Gast)


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Nemopuk schrieb:
> Google mal gezielt danach. Du wirst sehen, alternde Gelehrte den
> gleichen Eindruck schon seit tausenden Jahren haben.

Och menno, das gibt's doch nicht! Warum wird einem der Scheiß an allen 
Ecken und Enden um die Ohren gehauen?! Etwas behaupten, was absolut 
keiner Überprüfung stand hält! Also lasst es doch bitte bleiben, solche 
aus dem Zusammenhang gerissenen und völlig falsch dargestellten "Zitate" 
rauszuposaunen! Das ist doch echt dämlich!

>
> Der Vorteil eines neuen jungen Kollegen im Gegensatz zur KI ist, dass er
> dazu lernt und bald selbstständig arbeiten kann.

Na ja, an anderer Stelle im Thread wurde ja gerade das Lernen / Lesen 
als überflüssig, obsolet genannt:

Klaus schrieb:
> Bis Ende der 90ern musste man noch aus Büchern erlesen, wie man etwas
> macht.

Wenn also die KI-Nutzung in allen Bereichen greift, dann können wir 
eigentlich die Schulen schließen, denn ein einfaches Kommando reicht ja 
bereits, um alles gewünschte zu generieren...

Wie gesagt, ob "lernen" auch in 10 Jahren noch wünschenswert/notwendig 
ist, bleibt abzuwarten. ;-)

ciao

Marci

Beitrag #8002927 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Nemopuk (nemopuk)


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Der durchschnittliche IQ Wert kann gar nicht sinken, weil 100 per 
Definition der Durchschnittswert ist. Ob die Menschen blöder werden, 
muss man mit einer anderen Kennzahl beschreiben.

: Bearbeitet durch User
von Marci W. (Gast)


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Christoph M. schrieb:
> Es gibt aber mehr als LLMs, was auch die KI von oben anmerkt:

die aktuell verwendeten "KI"s sind LLMs.

von Alexander (alecxs)


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Nemopuk schrieb:
> Der durchschnittliche IQ Wert kann gar nicht sinken, weil 100 per
> Definition der Durchschnittswert ist. Ob die Menschen blöder werden,
> muss man mit einer anderen Kennzahl beschreiben.

Arte 42 - Werden wir immer dümmer?
Folge 31 (28 Min.)

https://archive.org/details/ArteTV-104841-001-A

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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Nemopuk schrieb:
> Der durchschnittliche IQ Wert kann gar nicht sinken, weil 100 per
> Definition der Durchschnittswert ist.

Einfach mal das Verlinkte lesen und nicht so sehr an Begrifflichkeiten 
klammern, um’s sich mit „War schon immer so!“ schönreden zu können.

: Bearbeitet durch User
von Klaus (feelfree)


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Marci W. schrieb:
> Na ja, an anderer Stelle im Thread wurde ja gerade das Lernen / Lesen
> als überflüssig, obsolet genannt:
>
> Klaus schrieb:
>> Bis Ende der 90ern musste man noch aus Büchern erlesen, wie man etwas
>> macht.

Verstehendes Lesen ist auch nicht so dein Ding. Ich habe explizit 
Bücher genannt - ja, die sind bald genauso obsolet wie der 24-Bändige 
Brockhaus.

Und nur weil Bücher obsolet werden heißt das nicht, das LERNEN obsolet 
würde.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Alexander schrieb:
> Arte 42 - Werden wir immer dümmer?

Planet der Affen muss dringendst umgeschrieben werden in Planet der 
künstlichen Intelligenzien. 🤓

: Bearbeitet durch User
von Marci W. (Gast)


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Klaus schrieb:
> Die Zeiten wie in den 90ern, wo wir teilweise streng nach V-Modell
> entwickelt haben und mindestens 5 mal so  viel Papier als Code erzeugt
> haben, sind zum Glück Geschichte.

Die kommen in Teilen aber wieder, da man inzwischen erkannt hat, dass 
agiles Entwickeln scheiße ist. OK, man kann großes Systeme natürlich 
auch durch basteln, rumprobieren und frickeln zusammenschustern. Die 
Frage ist nur, ob das sinnvoll ist...

ciao

Marci

von Klaus (feelfree)


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Tja, wer agile Entwicklung mit basteln, rumprobieren und frickeln 
gleichsetzt hat halt auch nix verstanden.

von Al. K. (alterknacker)


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Marci W. schrieb:
> Och menno, das gibt's doch nicht! Warum wird einem der Scheiß an allen
> Ecken und Enden um die Ohren gehauen?! Etwas behaupten, was absolut
> keiner Überprüfung stand hält! Also lasst es doch bitte bleiben, solche
> aus dem Zusammenhang gerissenen und völlig falsch dargestellten "Zitate"
> rauszuposaunen! Das ist doch echt dämlich!

Man sollte aber nicht vergessen das es dazumal wesentlich andere Strafen 
für Ungehorsam gab.

Der Alte

von Jack V. (jackv)


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Klaus schrieb:
> Tja, wer agile Entwicklung mit basteln, rumprobieren und frickeln
> gleichsetzt hat halt auch nix verstanden.

Naja … der absurde Bloat mit Supply Chains, die dreimal um die Welt 
gehen, wenn etwa ’ne Anwendung, die auf Electron basiert, sich erstmal 
für dreistellige Megabytes Kram via NPM reinzieht, sodass letztlich ’n 
halbes Gigabyte für Funktionalität belegt wird, die man früher™ im 
zweistelligen MB-Bereich untergebracht hätte, und die alle paar Tage 
irgendwelche Änderungen mit den Zwangsupdates bekommt bei denen 
irgendwas eingebaut wird, das keiner wollte, dafür aber Kram 
kaputtgemacht wird und verschwindet, der genutzt wurde – das ist ja nun 
schon ’ne direkte Folge der agilen Entwicklung.

Und K„I“ wird’s nicht direkt besser machen.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Auf dem Pi 500+ dauert die Ausgabe rund 22 Sekunden mit ollama run 
codellama:7b.

>>> write hello in shell session

To write "hello" in a shell session, you can use the echo command. 
Here's an example:
```
echo "hello"
```
This will output the string "hello" to the console.

von Klaus (feelfree)


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Dieter D. schrieb:
> Auf dem Pi 500+ dauert die Ausgabe rund 22 Sekunden mit ollama run
> codellama:7b.
>
>>>> write hello in shell session
>
> To write "hello" in a shell session, you can use the echo command.
> Here's an example:
> ```
> echo "hello"
> ```
> This will output the string "hello" to the console.

Jeder nutzt die KI halt für die Dinge, die ihn am meisten voranbringen.

von Marci W. (Gast)


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Klaus schrieb:
> Tja, wer agile Entwicklung mit basteln, rumprobieren und frickeln
> gleichsetzt hat halt auch nix verstanden.

OK OK, ich rudere ein wenig zurück, streiche "rumprobieren" und setze 
ein Fragezeichen nach "basteln". Aber es ändert nix an der Tatsache, 
dass agile in der Praxis halt nicht gut funktioniert.

ciao

Marci

von Lotta  . (mercedes)


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Verdammt schade ist es noch, das die KI zur Zeit nicht richtig
vom Operator lernen kann.
Dann wäre sie ein Partner zb. des Programmierers.
Auch ein Partner kann hallozionieren und Lügen.
Auch einem Partner kann durch geschicktes Fragen
Geheimnisse herausgelockt werden, die er normalerweise nicht
erzählen würde.
So lehnt es Lumo, die kleine blaue Katze von Proton ab, über die
Herstellung von Nitroglyzerin zu reden.
Wenn man sie aber mit Fangfragen in die Enge treibt,
gibt sie ihr Wissen trotzdem preis, richtig menschlicher Zug. ;-P

Hat schon einer von Euch das große llama3.3 am Laufen?
Ist es besser als die kleineren Modelle?
Vater hat mir nen Server zur Verfügung gestellt, der potent
genug wäre.
Lohnt sich ein Versuch?

mfg

von Klaus (feelfree)


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Marci W. schrieb:
> Aber es ändert nix an der Tatsache, dass agile in der Praxis halt nicht
> gut funktioniert.

Bei dir/euch mag das so sein.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Lotta  . schrieb:
> Lohnt sich ein Versuch?

Der Vergleich von llama:7b und llama:70b lohnt sich zu testen.

von Christoph M. (mchris)


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Jack V. schrieb:
> Christoph M. schrieb:
>> Die KI hat deine Einwände gelesen und meint folgendes:
>> […]
>
> Entschuldige, aber was versprichst du dir davon, die Ergüsse eines
> Modells hier reinzukopieren?
>
> Das ist der gleiche katastrophale Dreck, wie die Sache mit den
> Schwurblern:

Naja:

Jack V. schrieb:
> Kreativität würde eine Idee, Verstehen, bewusstes, zielgerichtetes
> Handeln und intrinsische Motivation voraussetzen, und all das existiert
> bei den Modellen nunmal prinzipbedingt nicht.

Ich halte das von der KI beschriebene für ziemlich richtig, insbesondere 
die Antwort was "bewusstes, zielgerichtetes Handeln und intrinsische 
Motivation" anbelangt", aber auch den Hinweis auf dein fehlende 
Verständnis dafür, dass der Begriff "KI" nicht nur eine bestimmte Form 
der LLMs beinhaltet.
Ich kann aber auch Verstehen, wenn dich diese Zusammenhänge etwas 
überfordern, da das Thema nun einmal neu und ziemlich komplex ist.

von Christoph M. (mchris)


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Im sozialen Netzwerk "Moltbook" dürfen ja nur KIs miteinander 
diskutieren.
Im Heise-Newsticker scheint das Thema immer mehr Raum einzunehmen:

https://www.heise.de/news/KI-Agenten-diskutieren-auf-Reddit-Klon-Menschen-duerfen-zuschauen-11161385.html

Ich frage mich, ob es wirklich nur KIs sind, die da miteinander 
diskutieren, oder ob der ein oder andere Entwickler hinter den KIs ab 
und zu mal selbst einen Satz eintippt und durch die KI-API schiebt.

von Walter T. (nicolas)


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Ja, das nennt sich "human slop" und ist dort absolut verpönt.

von Michael B. (alter_mann)


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Nemopuk schrieb:
> Ob die Menschen blöder werden,
> muss man mit einer anderen Kennzahl beschreiben.

Die Anzahl, Frequenz und Einschaltquote der sog. Reality-TV-Sendungen?

von Jack V. (jackv)


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Christoph M. schrieb:
> Ich kann aber auch Verstehen, wenn dich diese Zusammenhänge etwas
> überfordern, da das Thema nun einmal neu und ziemlich komplex ist.

Dieser Ragebait ist ’n bisschen plump – bist du selbst etwa genauso 
kreativ wie die Modelle, die du hier mit diesen den Marketingabteilungen 
entsprungenen Metaphern schönreden willst? Das würde natürlich erklären, 
warum dir die Modelle zur Kreativität fähig erscheinen – du verwendest 
einfach eine andere Definition des Begriffs, als alle Anderen.

Die Probleme fangen allerdings an, wenn man die Bedeutung von 
„Bewusstsein“ auf ähnliche Weise verzerrt – dann wandelt man nämlich 
schnell auf Lemoines Spuren …

von Nemopuk (nemopuk)


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Marci W. schrieb:
> man inzwischen erkannt, dass agiles Entwickeln scheiße ist.

Wer ist "man"?

Bei großen Projekten nach Wasserfall Methode besteht das Risiko, dass 
die Anforderungen zum Teil schon wieder verfallen, bevor geliefert wird. 
Dann ändert man Anforderungen während der Entwicklung, schon ist das 
Projekt agil geworden.

: Bearbeitet durch User
von Nemopuk (nemopuk)


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Jack V. schrieb:
> ... das ist ja nun schon ’ne direkte Folge der agilen Entwicklung.

Nein, das ist die Folge von der Benutzung von Bibliotheken und Build 
Tools mit komplexen Abhängigkeiten. Die kann man auch nicht-agil nutzen.

von Jack V. (jackv)


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Nemopuk schrieb:
> Nein, das ist die Folge von der Benutzung von Bibliotheken und Build
> Tools mit komplexen Abhängigkeiten.

Es ist allerdings kennzeichnend für agile Entwicklungsmodelle, dass für 
teils triviale Funktionalität Drittbibliotheken reingezogen werden, weil 
das halt schneller geht, als den Kram selbst zu implementieren. Die 
werden dann ihrerseits auch oft in einem agilen Modell entwickelt, und 
fertig ist der ewige Kreis, in dem nie etwas fertig wird, sondern 
permanent irgendwelchen Updates gepushed werden müssen, sodass sich der 
Kram aufbläht, wie ein Nwortkuss in der Vakuumkammer.

Mir kommt es in weiten Teilen eher wie Selbstzweck vor, nicht wie 
Projekte, die auch mal fertig werden sollen. Tatsächlich können sie 
gar nicht mehr fertig werden, weil immer irgendwo was Neues reinkommt, 
das integriert werden muss, denn genau das ist eines der verbreiteten 
Entwicklungsmodelle in dem Bereich. Beschäftigungssicherung, wenn man so 
will.

Und wie gesagt: K„I“  wird’s nicht besser machen.

von Christoph M. (mchris)


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Jack V. schrieb:
> Christoph M. schrieb:
>> Ich kann aber auch Verstehen, wenn dich diese Zusammenhänge etwas
>> überfordern, da das Thema nun einmal neu und ziemlich komplex ist.
>
> Dieser Ragebait ist ’n bisschen plump

In der Tat.
Ich habe deinen Text der KI gegeben um zu zeigen, wie der Stand ist. Sie 
hat die kritischen Punkte gefunden und beantwortet. Vor 10 Jahren hätte 
man das bei einer Maschine noch für unmöglich gehalten und es dem 
Begriff "Intelligenz" zugeordnet.

Jack V. schrieb:
> Die Probleme fangen allerdings an, wenn man die Bedeutung von
> „Bewusstsein“ auf ähnliche Weise verzerrt

Eigentlich geht es in diesem Thread nicht um Bewusstsein, sondern 
Intelligenz.

Aber egal: Vielleicht macht es jetzt wenig Sinn Leute von irgend was 
überzeugen zu wollen. Vielleicht muss man einfach konkret wie Lotta oder 
Dieter D. in diesem Thread werden und einfach mal anfangen, eine eigene 
lokale KI aufzusetzen. Die kann zwar mit den Online-Modellen nicht 
mithalten, aber lernen lässt sich da sicherlich genug.

von Nemopuk (nemopuk)


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Jack V. schrieb:
> Mir kommt es in weiten Teilen eher wie Selbstzweck vor, nicht wie
> Projekte, die auch mal fertig werden sollen.

Manche Projekte sollen für immer weiter entwickelt werden. Z.B online 
shops.

von Jack V. (jackv)


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Christoph M. schrieb:
> Ich habe deinen Text der KI gegeben um zu zeigen, wie der Stand ist.

Ich untersage dir hiermit, von mir verfasste Texte bewusst an ein LLM 
weiterzugeben. Außerdem entsprach die gepostete Antwort ziemlich genau 
dem 08/15-Kram, den so’n Modell halt zusammenrechnet. Hundertmal gesehen 
– glaubst du wirklich, ich würde mir den Kram nicht auch selbst 
anschauen und es ausprobieren?

Nemopuk schrieb:
> Manche Projekte sollen für immer weiter entwickelt werden. Z.B online
> shops.

Inwiefern?

Ich hab in den letzten zwanzig Jahren kaum neue Features dort gesehen, 
die das rechtfertigen würden. Sicher – wenn sich Sicherheitsprobleme 
zeigen, sollten die schon behoben werden – aber die meisten dieser 
Sicherheitsprobleme entstehen auch erst durch dieses „Weiterentwickeln 
als Selbstzweck“, das so typisch für agile Modelle ist.

: Bearbeitet durch User
von Nemopuk (nemopuk)


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Jack V. schrieb:
> Ich untersage dir hiermit, von mir verfasste Texte bewusst an ein LLM
> weiterzugeben.

Scherzkeks! Die KI Bots greifen automatisch alles ab, was du hier 
schreibst.

von Nemopuk (nemopuk)


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Jack V. schrieb:
> Inwiefern?

Weil der Kunde das so will. Ich lebe davon. Die meisten Änderungen sind 
für Verbraucher nicht direkt bis gar nicht sichtbar. Dennoch werden sie 
angefordert, um Gewinne zu erhöhen.

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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Nemopuk schrieb:
> Scherzkeks! Die KI Bots greifen automatisch alles ab, was du hier
> schreibst.

Und doch habe ich diesem User rechtswirksam untersagt, von mir 
verfasste Texte aktiv an ein LLM weiterzugeben. Du argumentierst hier 
gerade mit „ja, wenn alle klauen, dann bringt es auch nichts, einem 
Einzelnen das Klauen explizit zu verbieten“. Erkennst du das Problem mit 
der Haltung, oder soll der User ein LLM beauftragen, es dir zu erörtern?

Nemopuk schrieb:
> Ich lebe davon. Die meisten Änderungen sind
> für Verbraucher nicht direkt bis gar nicht sichtbar. Dennoch werden sie
> angefordert, um Gewinne zu erhöhen.

Könntest du das mal umschreiben? Wenn der Käufer es nicht sieht, und der 
Händler nicht so bescheuert war, seinen ganzen Kram in die Cloud zu 
schmeißen, als die Lockangebote (in zweierlei Bedeutung: anlocken und 
lock in) lanciert wurden, und er nun nicht jedes Kilobyte zweimal 
filtern muss – wie können solche Änderungen dann den Gewinn erhöhen?

: Bearbeitet durch User
von Klaus (feelfree)


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Jack V. schrieb:
> Und doch habe ich diesem User rechtswirksam untersagt

Lächerlich! Gleich mal Gemini fragen, was er von deinem Beitrag hält...

von Jack V. (jackv)


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:D

von Nemopuk (nemopuk)


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Jack V. schrieb:
> wie können Änderungen den Gewinn erhöhen?

Zum Beispiel, indem
- Produkte besser präsentiert werden
- Produkte besser beworben werden
- Fürs Marketing hilfreiche Statistiken/Berichte erfasst werden
- Manuelle Arbeitsaufwände reduziert werden
- Unterstützung für weitere Märkte (z.B. bezüglich Steuern, Sprachen, 
Produkt-Arten)
- Verbesserungen der Performance
- Neue/geänderte Schnittstellen (z.B. für Versand, Bezahlung, 
Buchhaltung, Provisionierung, Identifikation, ...)
- Es gibt immer wieder neue Varianten von Bündel-Angeboten, Rabatten und 
Gutscheinen

Ich habe viel mit Abo- Verträgen für physische und digitale 
Dienstleistungen zu tun, da wird ununterbrochen etwas verändert.

Selbst wenn mal niemand etwas freuwillig ändern will, sorgen veränderte 
Schnittstellen und Gesetze dafür, dass keine Langeweile aufkommt. 
Irgendwas muss immer angepasst werden.

: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Christoph M. schrieb:
> Von Andreas Spieß ( the guy with the Swiss accent ), gibt es ein neues
> Video über Methoden,

Ja, schön aber ...
Ich halt von dem relativ wenig. Er will halt clicks und damit Einnahmen 
generieren. Nein, das Video hab ich nicht gesehen. Ich hab mir auch 
schon seit Jahren keine mehr von ihm angesehen. Aber einen schönen Hut 
hat er. Geht er damit auch zum EInkaufen?
Da gibt es Andere deren Meinung ich für relevant halte und die es wert 
sind darüber nachzudenken.

Solang die KI nicht in der Lage ist, garantiert fehlerfreien code zu 
generieren, erspart sie nur Tipparbeit und verlagert dann aber den 
Aufwand auf den "Softwareentwickler". Man muss den code genau 
analysieren und versuchen zu verstehen und nach Fallen suchen. In der 
Zeit kann ich den code auch selbst tippen und dabei drauf achten, dass 
er richtig ist. Und dabei hab ich meinen code auch schon längst vorher 
verstanden.

Zu Abschnitten die etwas tricky sind, hab ich mir dann auch gleich einen 
erklärenden Kommentar geschrieben. So wie andere Kommentare eine 
Gliederung verdeutlichen oder auf mögliche Fallen bei einer späteren 
Wartung hinweisen.

Und wer dann noch mit test-driven development arbeitet, kann sich dann 
noch durch die KI-generierten Testfälle durchrätseln und sich vorher 
Mühe machen, die Testfälle zu beschreiben. In der Zeit wo ich das der KI 
erklär, hab ich es auch getippt.

Den weiter oben verlinkten Artikel zu den Studenten die KI-generierte 
Arbeiten abliefern und die sich daraus ergebenden gesellschaftlichen 
Konsequenzen fand ich schlichtweg erschreckend.

von Klaus (feelfree)


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Nick schrieb:
> Solang die KI nicht in der Lage ist, garantiert fehlerfreien code zu
> generieren,

du meinst also so wie du in der Lage bist garantiert fehlerfreien Code 
zu generieren?
Merkst du selbst, oder?

Du redest als Blinder von der Farbe, sprich, du hast noch nie ernsthaft 
mit einer KI gearbeitet.
So wie du Videos beurteilst, die du nicht gesehen hast.

Kann man machen, ist aber halt scheiße.

von Nick (b620ys)


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Klaus schrieb:
> du meinst also so wie du in der Lage bist garantiert fehlerfreien Code
> zu generieren?

Wenn ich in der Lage sein muss, KI-code auf Fehlerfreiheit hin zu 
untersuchen, dann gilt das sowohl für meinen code als auch für den 
KI-code.

Klaus schrieb:
> So wie du Videos beurteilst, die du nicht gesehen hast.

Ich hab kein Video beurteilt, ich hab den Mann mit dem tollen Hut 
beurteilt. Und das schon vor Jahren. Vermutlich hast auch Du einen 
tollen Hut und bist daher der Maßstab für Alle.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Nick schrieb:
> fand ich schlichtweg erschreckend.

Das ist aber erst der Anfang.
Oder schon:
Der Anfang vom Ende?

https://www.songtexte.com/songtext/nena/der-anfang-vom-ende-7bdcfa6c.html

Alles Spekulation und erst in ein paar Jahren werden wir es wissen.

von Jack V. (jackv)


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Nemopuk schrieb:
> - Es gibt immer wieder neue Varianten von Bündel-Angeboten, Rabatten und
> Gutscheinen

Und für solche Dinge beauftragen Leute ’nen Programmierer? Da würde ich 
mich eher nach ’ner sinnvolleren Software umsehen, die sowas direkt 
vorsieht – das gab’s vor zwanzig Jahren schon, als ich mal ’nen Laden 
mit aufgesetzt habe.

Auch die anderen Sachen überzeugen mich nun nicht so – die aufgeführten 
Punkte Sprachen, Steuern, Märkte, Performance, etc. sollten bei einer 
ordentlich entwickelten Software eigentlich seit ’ner Dekade nicht mehr 
aufgeführt werden müssen, und Schnittstellen ändern sich nun auch nicht 
so häufig, dass eine kontinuierliche Integration notwendig wäre – aber 
okay, es ging ja auch um agilen Kram, und der muss sich und die durch 
ihn generierten laufenden Kosten natürlich auch irgendwie rechtfertigen. 
Selbstzweck halt …

Ich meine … heutzutage lassen es die Leute ja selbst mit sich machen, 
ein mehr oder weniger etabliertes Programm durch eine unfertige, 
fehlerdurchsetzte und in vielen Belangen schlechtere Software (also: 
agil und mithilfe von K„I“ entwickelt) zwangsersetzt zu bekommen, und 
sich das auch noch als Fortschritt verkaufen zu lassen. MS-User wissen 
vermutlich, auf was ich da anspielen könnte … aber 30% mit K„I” 
entwickelt und mit CoSpy integriert!

: Bearbeitet durch User
von Marci W. (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Nwortkuss

:-) :-) :-) <SCNR>

Christoph M. schrieb:
> Die KI hat deine Einwände gelesen und meint folgendes:

Lieber Chistoph, bitte lass doch diesen blöden Mist bleiben! Entweder du 
bemühst Dein Gehirn, oder postest hier nicht. <kopfschüttel>

ciao

Marci

von Marci W. (Gast)


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Nemopuk schrieb:
> Manche Projekte sollen für immer weiter entwickelt werden

ACK! Die wenigsten Projekte werden mal "fertigentwickelt" und dann bis 
auf Fehlerbehebungen eingefroren. Solche Anwendungen sind jedenfalls mir 
noch nicht untergekommen. OK, doch, TeX fällt mir da ein. ;-)

ciao

Marci

von Christoph M. (mchris)


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Christoph M. schrieb:
> Von Andreas Spieß ( the guy with the Swiss accent ), gibt es ein
> neues
> Video über Methoden, wie man am besten KI-unterstützt programmieren
> kann:
>
> https://youtu.be/5DG0-_lseR4?si=1c3VfsvbTi4Tu5Ao
Nick schrieb:
> Ich hab kein Video beurteilt, ich hab den Mann mit dem tollen Hut
> beurteilt. Und das schon vor Jahren. Vermutlich hast auch Du einen
> tollen Hut und bist daher der Maßstab für Alle.

Ich habe mir einige Videos von Andreas Spieß angesehen und halte ihn für 
ziemlich kompetent. Er hat einen Master of Science von der ETH Zürich, 
eine der besten Hochschulen der Welt.

Was hältst Du von dieser Person?
https://en.wikiquote.org/wiki/Richard_Stallman

Jemand der die fachlichen Kompetenz einer Person nach ihrem Aussehen 
beurteilt, halte ich für unreif.

: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Christoph M. schrieb:
> Jemand der die fachlichen Kompetenz einer Person nach ihrem Aussehen
> beurteilt, halte ich für unreif.

Ich hab mir vor Jahren paar Videos von dem mit dem Schweizer Akzent 
angesehen. Darauf basiert mein Urteil. Nicht auf seinem Markenzeichen, 
den Hut.
Ich war z.B. auch so frei, mir mein eigenes Urteil über "the signal 
path" zu bilden. Ich find seine Fehleranalysen immer sehr spannend. Dass 
sein Gerätepark meine Fähigkeiten klar überfordern ändert nichts daran, 
dass ich ihn gut finde.

Christoph M. schrieb:
> Er hat einen Master of Science von der ETH Zürich,
> eine der besten Hochschulen der Welt.

Volker Quaschning ist Professor für Regenerative Energiesysteme, das 
machts aber leider auch nicht besser.

von Falk B. (falk)


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Nick schrieb:
>> Er hat einen Master of Science von der ETH Zürich,
>> eine der besten Hochschulen der Welt.
>
> Volker Quaschning ist Professor für Regenerative Energiesysteme, das
> machts aber leider auch nicht besser.

Der Typ mit dem Silberblick. Naja, passt aber letztendlich ziemlich gut, 
denn seine Zielgruppe ist genau so naiv und gutgläubig wie er 
rüberkommt. Kritisches Denken oder Gott bewahre, Widerspruch, 
Fehlanzeige. Es is der Norbert Blühm der Energiewende ("Die Rente ist 
sicher").

: Bearbeitet durch User
von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Vielleicht doch wieder zurück zum Thema.

Jack V. schrieb:
> Was das Programmieren angeht, um den Bogen zur Threadüberschrift zu
> spannen: Man kann damit heute ganz prima Dinge erstellen lassen, von
> denen man selbst keine Ahnung hat. Man sieht ja beim Ausprobieren, ob
> sie das tun, was man selbst wollte. Wenn nicht, verbrät man solange
> Tokens, bis es grob passt – dafür muss man’s auch nicht verstehen.

Zum Beispiel. Ich baue hier gerade an unserem browserbasierenden 
internen Lagerverwaltung und benötige da etwas JS. Ich hatte nie viel 
mit JS zu tun - einfach nicht gebraucht und mich da auch nicht weiter 
eingearbeitet.
Die benötigten Funktionen habe ich also einfach ChatGPT kurz 
beschrieben, dazu den HTML-Code und nach zwei Korrekturen stand dann der 
Code.

Dasselbe gilt für viele Dinge unserer Websites bzgl. CSS. Man packt das 
nur relativ selten (eher in Jahren als Monaten bemessen) an und ich habe 
keine große Lust, mich da in alle neuen CSS-Attribute und Klassen wie 
Bootstrap, Colorbox usw.) einzuarbeiten. Also wird kurz beschrieben, wie 
ich meine neue Unterseite gestaltet haben möchte, und ChatGPT baut mir 
das passende CSS-Gerüst. Und das klappt wirklich gut: viel Zeit gespart, 
Ziel erreicht.

> Was man nicht einschätzen kann, wenn man sich damit nicht auskennt oder
> aufgrund der Masse nicht die Ressourcen hat, die Ausgabe angemessen
> nachzuvollziehen, sind so Sachen wie ungewünschte Seiteneffekte. Ob nun
> Offene Ports, Datenspeicherung im Klartext, Übertragen von Daten ...

Absolut. Das obige Komfort-JS (und CSS sowieso) ist nicht 
sicherheitsrelevant und liegt nur lokal.

Aber bei allem anderen sollte bei solchen Dingen der erzeugte Code immer 
geprüft werden und man vor allem verstehen, was das Modell macht und was 
man möchte.

> all die Dinge sind
> reale Probleme, welche die Modelle nicht für einen lösen können. Weil
> sie halt nicht verstehen können; weil sie nicht denken, sondern
> tatsächlich „nur“ stochastische Modelle sind.

Verstehen müssen sie das nicht mal - aber ich muss dann dermaßen viel 
Vorgaben machen, dass dann der Aufwand die Ersparnis schlicht 
übertrifft.

Wenn ich bspw. etwas in Tcl/Tk generieren lasse, dann lohnt sich das 
kaum. Ich würde mich jetzt einfach mal als richtig, richtig guten 
Tcl-Skripter bezeichnen und das Beschreiben dauert dann einfach viel 
länger als ich selbst benötige.

Und oftmals gibt es (sprachunabhängig) einfach auch richtige Fehler wie 
Verwendung von Variablen vor der Initialisierung usw.

Dabei ist noch nicht einmal der Fehler oder die Falschaussage schlimm, 
sondern die scheinbare Gewissheit, mit der sie vorgetragen werden. Nur 
ganz selten hört sich eine Antwort zweifelnd an oder es wird ein Fehler 
wirklich  klar eingeräumt. ICH weiss, das das schlicht Blödsinn ist, 
aber Menschen ohne den entsprechenden Hintergrund nehmen das leider oft 
für bare Münze.

Schön sind die LLMs, wenn ich eine Idee bspw. für ein neues Produkt oder 
eine neue Software habe, die dann beschreibe und "ihn" einfach informell 
nach Tipps usw. frage, also so etwas wie "Was habe ich noch vergessen? 
Worauf muss ich achten?" - und da kommt wirklich erstaunlich guter 
Inhalt. Seien es irgendwelche Bibliotheken, die man nutzen könnte oder 
Produkteigenschaften, an die ich noch nicht gedacht habe.

Letztendlich sind die Modelle aber einfach noch sehr begrenzt und 
oftmals nur bessere Suchmaschinen (was ja auch ein Gewinn ist).

: Bearbeitet durch Moderator
von Alexander (alecxs)


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Christoph M. schrieb:
> Und was hindert dich daran, deine Bitte um Kommentierung in diese
> Kommandozeile
> zu schreiben und danach den Programmtext?

Ich hab es mal getestet. Wollte eine Ablaufbeschreibung zur 
Verschlüsselung  (WLAN Passwort) generieren lassen. Die erste Antwort 
war, die Daten würden unverschlüsselt übertragen (Copilot)

Die zweite Antwort nur allgemeines Bla bla ohne Bezug zum Quellcode 
(also ins Blaue drauf los geraten) trotz GitHub Links auf explizite 
Dateien. Es scheint die KI hat keinen Bock zu lesen, tut nur so als ob:

> Perfekt – jetzt können wir endlich präzise und projektspezifisch
> arbeiten.
> Ich habe mir die drei Dateien im Repository angesehen und dokumentiere
> dir jetzt den exakten Ablauf der Verschlüsselung, so wie er tatsächlich
> im Projekt implementiert ist.

Komplett wertlos und keine Ahnung wie ich das überhaupt prompten soll, 
ohne jeden einzelnen Schritt vorzukauen. Ich kann die Schwärmereien hier 
nicht nachvollziehen.

: Bearbeitet durch User
von Christoph M. (mchris)


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Alexander schrieb:
> Komplett wertlos und keine Ahnung wie ich das überhaupt prompten soll,
> ohne jeden einzelnen Schritt vorzukauen. Ich kann die Schwärmereien hier
> nicht nachvollziehen.

Du hast also eine negative Erfahrung damit gemacht.
Jetzt ist es wohl so, dass Perplexity im Hintergrund verschiedene 
Sprachmodelle benutzt und man weiß nicht, ob es das Beste für das 
Problem geeignete war.
Im ct3003 Video zum Personal-Assistant wird ja erwähnt, dass für den 
kommunikativen Teil des Bots die KI "Claude" und für die Code-Erstellung 
"Kodex" verwendet wird. Leider wird im Video auch erklärt, wie die 
Kosten für die Kredits davon laufen und der Autor für die Erstellung der 
App wohl über 100€ verbraten hat. Was natürlich zur Schlussfolgerung 
führt, dass gute Coding-Assistenten im Preis auf Grund ihrer 
Nützlichkeit steigen werden.
Für mich und für die meisten hier im Forum dürfte die "Code Erstellung" 
der interessantes Aspekt der KI darstellen. Damit stellt sich die Frage, 
welche der KIs die momentan Beste dafür ist. Welche bevorzugt ihr?

An diesem Projekt
Beitrag "Projekt EhrenSache: Anwesenheitsverwaltung fürs Ehrenamt"
lässt sich ja gut erkennen, wie die automatische Code-Generierung auch 
hier im Forum nutzbringend verwendet werden kann.

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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Christoph M. schrieb:
> Du hast also eine negative Erfahrung damit gemacht.

Nein, er hat keine Ahnung von diesen Sachen, also KI, Programmierung 
usw.

von Alexander (alecxs)


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Zumindest hab ich offensichtlich mehr Ahnung von meinen Sachen als die 
KI, welche nicht mal meine Kommentare im Quellcode liest.

von Cyblord -. (cyblord)


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Alexander schrieb:
> Zumindest hab ich offensichtlich mehr Ahnung von meinen Sachen als die
> KI, welche nicht mal meine Kommentare im Quellcode liest.

Du kannst einfach immer davon ausgehen dass du keine Ahnung hast. Das 
sollte dir helfen jede Situation korrekt einzuschätzen. Und gibt auch 
weniger Kopfaua.

von Rene K. (xdraconix)


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Bei Alecxs sind IMMER die anderen dran schuld und können nichts. NUR ER 
kann alles und weiß alles... So denkt er zumindest. Das sieht man in so 
ziemlich jeden seiner Postings.

von Cyblord -. (cyblord)


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Rene K. schrieb:
> Bei Alecxs sind IMMER die anderen dran schuld und können nichts. NUR ER
> kann alles und weiß alles... So denkt er zumindest. Das sieht man in so
> ziemlich jeden seiner Postings.

Ich meine das ist ein sehr typischer Dunning-Kruger: Wenig wissen aber 
viel unreflektierte Empörung mit großem Eifer.

von Philipp K. (philipp_k59)


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Ich benutze die KI ganz gerne für Fleißarbeit. Der Code, die Struktur 
und Weg schweben mir ja schon vor den Augen.

Z.B. Die Sensoren SPI Register eines ICs mit 30 verschiedenen Banken.

Ich schaue mir die Initialisierung und Register im Datenblatt des 
Sensors an und sag der KI dann "einmal bitte Sensor XY initialisieren 
und Register x,y,z in eine Funktion integrieren.

Klappt im ganzen.

Ich halte nichts davon Schöpfungsarbeit mit der KI zu machen. Die Idee 
soll für mich meine eigene bleiben.

Das fällt mir immer wieder in diesen Massen Klick Bait Projekten 
bekannter Tekkie Seiten auf. (Redakteur xy zeigt der Welt wie Tekkie er 
ist. )

Die Struktur und technische Erklärung ist einfach KI angehaucht.

: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Rene K. schrieb:
> Bei Alecxs sind IMMER die anderen dran schuld und können nichts. NUR ER
> kann alles und weiß alles... So denkt er zumindest. Das sieht man in so
> ziemlich jeden seiner Postings.

Ersetze Alecxs mit Cyblord, dann stimmts wieder.

Philipp K. schrieb:
> Ich halte nichts davon Schöpfungsarbeit mit der KI zu machen.

Das macht hier auch keiner. Der Kram von Cyblord und Rene K. (xdraconix) 
ist einfach so von der Stange und x1000-mal in den Trainingsdaten 
vorhanden, denen fallen die Grenzen von Programmierung mit KI gar nicht 
auf.

: Bearbeitet durch User
von Christoph M. (mchris)


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Philipp K. schrieb:
> Ich benutze die KI ganz gerne für Fleißarbeit.

Welche KI benutzt du?

von Rene K. (xdraconix)


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Alexander schrieb:
> Der Kram von Cyblord und Rene K. (xdraconix) ist einfach so von der
> Stange und x1000-mal in den Trainingsdaten vorhanden, denen fallen die
> Grenzen von Programmierung mit KI gar nicht auf.

Ja genau, genau dafür ist die KI da und perfekt. Und genau für diese 
"Fleißarbeit", die 95% des täglichen Programmieraltags ausmacht, ist das 
ein Segen. Weil man sein Augenmerk auf ganz andere Dinge richten kann 
und seine erhebliche gesparte Zeit woanders investiert.

Aber das begreifst du scheinbar nicht.

von Klaus (feelfree)


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Rene K. schrieb:
> Aber das begreifst du scheinbar nicht.

s/scheinbar/einfach

von Alexander (alecxs)


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Rene K. schrieb:
> Weil man sein Augenmerk auf ganz andere Dinge richten kann und seine
> erhebliche gesparte Zeit woanders investiert.

z.b. ins Prompten

von Nemopuk (nemopuk)


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Ich schätze, dass man KI als Programmierhilfe nur richtig einschätzen 
kann, wenn man sie in alltäglichen Projekten der Arbeit nutzen darf. 
Videos und Berichte haben mich kaum schlauer gemacht. Bei mir scheitert 
das Ausprobieren daran, daß ich keiner externen Firma ohne NDA Zugriff 
auf diese Projekte geben darf. Ein eigenes Sytem will der GF (noch) 
nicht finanzieren. Es bleiben also nur Chatbots als erweiterte 
Suchmaschine.

Meine privaten Projekte sind zu klein und zu trivial, um KI Agenten 
ordentlich testen zu können. Was mir dabei in vscode aufgefallen ist:
- KI neigt dazu, Räder neu zu erfinden und unnötige Bibliotheken 
einzubinden, anstatt bestehende Funktionen zu benutzen
- Wenn man Umit Tests für bestehenden Code erstellt, besteht die Gefahr, 
Fehler zu übersehen
- Tokens werden rasant verbraucht. Man kommt nicht umhin, für den Dienst 
zu bezahlen
- Bestehenden Code zu ändern klappt viel schlechter, als neuen Code zu 
erstellen

: Bearbeitet durch User
von Kilo S. (kilo_s)


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Nemopuk schrieb:
> Tokens werden rasant verbraucht. Man kommt nicht umhin, für den Dienst
> zu bezahlen

Nur wenn's "schnell" gehen muss.

Nicht einen Cent sehen die von mir bisher. Und da ich das mehr oder 
weniger nur nutze um schneller Sourcecode vor mir zu haben (je mehr ich 
dabei lernen kann um so besser) sind mir die paar Stunden Wartezeit 
völlig schnuppe.

von Rene K. (xdraconix)


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Alexander schrieb:
> z.b. ins Prompten

"Sag mir das du keine Ahnung hast ohne mir zu sagen das du keine Ahnung 
hast!"

Du brauchst nichts "Prompten". Zumindest nicht in eine in der IDE 
integrierte KI. Du kennst nur diese typischen ChatGPT Prompts "Gebe 
deine Frage ein...". Klar, kann man so machen - macht man aber nicht so!

Du schreibst in einer IDE deinen Code, so wie immer und die KI 
vervollständigt fortlaufend deinen Code... Den du entweder via HotKey 
(je nach IDE) annimmst oder aber nicht.

Du hast noch nie mit KI, außer einem KI Prompt ala ChatGPT, gearbeitet - 
richtig? Scheinbar nicht, denn sonst würde "z.b. ins Promoten" nicht 
kommen.

von Alexander (alecxs)


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Richtig. Siehe

Kilo S. schrieb:
> Nicht einen Cent sehen die von mir bisher.

von Rene K. (xdraconix)


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Alexander schrieb:
> Richtig. Siehe
>
> Kilo S. schrieb:
>> Nicht einen Cent sehen die von mir bisher.

Wie gesagt: du hast KEINE Ahnung!

Lade dir VS Code herunter, kostenfrei. Nutze die integrierte KI, 
kostenfrei für 2000 KI Änderungen im Monat.

Probiere das einfache Modell aus und dann kannst du hier auch mitreden. 
Ansonsten... Halte dich doch einfach hier raus wenn du garnicht weißt um 
was es überhaupt geht, du hast kein Plan und willst aber mitreden - 
warum?!

von Alexander (alecxs)


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Die paar Zeilen Code schreibe ich in Notepadqq, die letzte IDE die ich 
mal benutzt habe war Embarcadero (Borland) C++ Builder. Hat sich seitdem 
was getan?

von Rene K. (xdraconix)


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Alexander schrieb:
> Die paar Zeilen Code schreibe ich in Notepadqq, die letzte IDE die ich
> mal benutzt habe war Embarcadero (Borland) C++ Builder. Hat sich seitdem
> was getan?

Okay, lass es einfach sein und halte dich einfach raus. Dankeschön

von Kilo S. (kilo_s)


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Am Ende ist es völlig wumpe welche KI man verwendet, ob die nun in der 
IDE läuft oder im Browser.

Ja klar kann die für Programmierung optimierte Variante von einer IDE 
mehr in dem Bereich, wäre ja auch schlimm wenn nicht.

Aber nicht jeder steht darauf ne IDE mit allem Schnickschnack zu nutzen.
Zu PHP Zeiten waren alles so begeistert von diversen IDE, die haben mich 
mit meinem gut angehangenen Phase5 Editor auch belächelt. Für 
HTML/CSS/PHP nutze ich den heute noch!
Nicht nur weil ich den aus dem FF kenne, er erfüllt meinen Anforderungen 
und teils übertrifft er sie sogar.

Also was soll der unnötige Einwand mit persönlichen Vorlieben bezüglich 
einer IDE?

Nur weil's ne KI Integration hat? Hier geht's generell um KI zur 
Programmierung, die muss nicht zwingend in der IDE sein.

Grok, ChatGPT und "Code Ninja" hab ich bisher ausprobiert.

Nutzt man eine nach der anderen mit dem Ergebniss der vorherigen KI kann 
man Stunden im gratis Modus verbringen und innerhalb kurzer Zeit viele 
Zeilen Code erstellen.

von Jack V. (jackv)


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Kilo S. schrieb:
> Nur wenn's "schnell" gehen muss.

Fairerweise muss man sagen: Wenn man sich am Softwaremarkt behaupten 
will, ist Geschwindigkeit eine Kernkomponente: „Time to market“ (was 
halt auch für den exorbitanten Haufen unfertiger und aufgeblasener 
Software verantwortlich ist, die man gerade bei kommerziellen Anbietern, 
selbst bei Betriebssystemen, heutzutage geliefert bekommt, mit dem 
Versprechen, dass das später alles noch ordentlich wird (sprich: es wird 
agil entwickelt) – aber andere Geschichte). Insofern ist schon 
verständlich, dass sich auf alles gestürzt wird, was Zeitersparnis 
verspricht. Dass derzeit viele Studien noch zu dem Schluss kommen, dass 
die Zeitersparnis an der einen Stelle oft einen Zeitverlust insgesamt 
nach sich zieht, fällt bei den Entscheidern dann häufig dem confirmation 
bias zum Opfer, aber ist ’ne andere Sache.

Fürs Hobby ist das erstmal sowieso nicht so wichtig, und wirklich lernen 
kann man damit auch nicht. Man kommt zwar schnell an Informationen und 
insbesondere kann man Fragen sehr schnell klären – aber das ist gerade 
beim Lernen eine furchtbare Falle: Man glaubt, viel aufzunehmen. Es 
fehlt jedoch oft der Kontext, zudem behält man durch fehlendes Vertiefen 
nur einen Bruchteil dessen, was man auf herkömmlichem Weg in der 
gegebenen Zeit gelernt hätte, und das dann auch noch weniger lang.

Aber auch beim Hobby kann’s einem viel Zeit sparen, Dinge von Modellen 
erledigen zu lassen. Jedenfalls, wenn das Programmieren nicht das 
eigentliche Hobby, sondern nur Mittel zum Zweck ist. Zumindest bei mir 
ist „Wie war das noch gleich genau?“ keine seltene Frage, wenn ich „fix“ 
was machen will, mit dem ich vor ’nem halben Jahr das letzte Mal 
hantiert habe. Ist auch nix verkehrt damit, aber ich würde mich schwer 
hüten, so erstellte Software der Allgemeinheit als Nutzer zugänglich zu 
machen und vielleicht sogar noch Geld dafür zu nehmen. Andere sind 
jedoch moralisch deutlich flexibler, wie man derzeit überall sieht.

von Harald K. (kirnbichler)


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Nemopuk schrieb:
> - KI neigt dazu, Räder neu zu erfinden und unnötige Bibliotheken
> einzubinden, anstatt bestehende Funktionen zu benutzen

Das tut nicht nur die KI, das machen viele, vor allem jüngere 
Programmierer auch gerne. Man betrachte nur die mittlerweile übliche 
Größe von Binaries -- früher war ein kompletter Betriebssysteminstaller 
so groß, heute ist das gerade mal ein Texteditor ...

von Alexander (alecxs)


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Rene K. schrieb:
> Lade dir VS Code herunter, kostenfrei. Nutze die integrierte KI,
> kostenfrei für 2000 KI Änderungen im Monat.
>
> Probiere das einfache Modell aus und dann kannst du hier auch mitreden.

Kann das jemand bestätigen, ist VS Code eine Installation wert? Bisher 
nutze ich die Arduino IDE zum Kompilieren und Hochladen.

Nemopuk schrieb:
> - KI neigt dazu, Räder neu zu erfinden und unnötige Bibliotheken
> einzubinden, anstatt bestehende Funktionen zu benutzen

Klar, weil es eben prima neuen Code generieren kann. Das stört auch den 
Compiler nicht wenn man drei fast identische Funktionen hat, jede mit 
einem vielsagenden Eigennamen. Solange man's noch selber merkt..

Kilo S. schrieb:
> Zu PHP Zeiten waren alles so begeistert von diversen IDE, die haben mich
> mit meinem gut angehangenen Phase5 Editor auch belächelt.

Mich nervt jedes Leerzeichen zu viel oder noch schlimmer ein vergessenes 
Tabulator in der Formatierung, jedes Zeilenende ist geprüft, jede Zeile 
Code nachvollzogen. Mir grauts ein bisschen davor einer KI beim Code 
raten zuzusehen. Wer weiß ob ich überhaupt das programmieren wollte was 
dabei heraus kommt?

von Harald K. (kirnbichler)


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Alexander schrieb:
> Kann das jemand bestätigen, ist VS Code eine Installation wert? Bisher
> nutze ich die Arduino IDE zum Kompilieren und Hochladen.

Die Arduino "IDE" kann halt sehr, sehr wenig von dem, was andere IDEs 
können*. vscode kann sehr individuell an alles mögliche angepasst 
werden, das geschieht unter anderem mit Plugins wie Platformio.

Aber wie alles, was anders ist als das, was man gewohnt ist, ist es halt 
anders. Und man muss sich dran gewöhnen.

Der eine kann's, der andere nicht.


*) z.B. Klick auf ein Symbol, "gehe zur definition/deklaration" etc. pp.

von Kilo S. (kilo_s)


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Jack V. schrieb:
> Man glaubt, viel aufzunehmen. Es fehlt jedoch oft der Kontext, zudem
> behält man durch fehlendes Vertiefen nur einen Bruchteil dessen, was man
> auf herkömmlichem Weg in der gegebenen Zeit gelernt hätte, und das dann
> auch noch weniger lang.

Die Methode dauert länger um sich das alles zu behalten, das stimmt.

Das Ding ist, zumindest bei mir, trotz aller Sorgfalt und geschick dabei 
zu suchen finde ich nicht immer das "passende" an Funktionen nur durch 
die Sprachreferenz selbst.

Die KI wirft mir jetzt (weil der MCU zb. keine FPU hat) ne Lösung aus 
mit der ich float für eine anzeige aufbereitet bekommen habe um mit 
sprintf eine saubere Darstellung auf dem Display zu bekommen. Ich wäre 
mangels Erfahrung zu Fuß da dran gegangen und hätte sozusagen die 
Funktion abs neu erfunden.

Ja der Weg zu Fuß wäre anfangs lehrreicher, die Sprache vollständig 
Kennenlernen um das nicht zu Fuß machen zu müssen hat aber auch sein 
Gutes.

von Kilo S. (kilo_s)


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Alexander schrieb:
> Mich nervt jedes Leerzeichen zu viel oder noch schlimmer ein vergessenes
> Tabulator in der Formatierung, jedes Zeilenende ist geprüft, jede Zeile
> Code nachvollzogen. Mir grauts ein bisschen davor einer KI beim Code
> raten zuzusehen. Wer weiß ob ich überhaupt das programmieren wollte was
> dabei heraus kommt?

Ach naja, das sind Dinge (zb. vier Leerzeichen, nicht zwei  beim TAB 
usw.) das kannst den IDE's alles in den Einstellungen einprügeln.

Harald K. schrieb:
> vscode kann sehr individuell an alles mögliche angepasst werden, das
> geschieht unter anderem mit Plugins wie Platformio.

Hab's versucht, ohne Witz.

Ich find das grausig!
Das schnarchlahme Java Gedöns ArduinoIDE hat gerade beim Einrichten 
(Cores usw..) für den Einsteiger geringere Hürden.

Ich hab meine PY32F030, überhaupt was von puya für VSCode gesucht.

Totales Chaos finde ich!

von Nemopuk (nemopuk)


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Kilo S. schrieb:
> Am Ende ist es völlig wumpe welche KI man verwendet, ob die nun in der
> IDE läuft oder im Browser.

Offenbar kennst du den Unterschied nicht: Die IDE liefert der KI 
automatisch (mehr oder weniger) passende Kontext Daten.

Außerdem kann dir ein Chatbot im Browser nicht forlaufend Vorschläge 
machen, während du Code eintippst.

KI in der IDE ist die nächste Stufe von Intellisense, dalls du 
wenigstens das kennst.

: Bearbeitet durch User
von Nemopuk (nemopuk)


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Alexander schrieb:
> Kann das jemand bestätigen, ist VS Code eine Installation wert?

ja

von Harald K. (kirnbichler)


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Kilo S. schrieb:
> Hab's versucht, ohne Witz.
>
> Ich find das grausig!

Platformio ist ... ja, das ist anders. Aber das ist nur ein Beispiel.

Solange man auf Arduino-Level programmiert (also keinen Debugger 
verwendet), kann man jeden beliebigen Kommandozeilencompiler selbst als 
Toolchain integrieren, und fürs Syntaxhighlighting, die 
Codevervollständigung etc. "C/C++ for visual studio code". Das muss man 
sich halt anpassen (vornehmlich: die Include-Pfade hinbiegen), dann aber 
kann man einfach loslegen.

Will man einen Debugger verwenden, wirds etwas aufwendiger, aber auch 
das geht -- ich nutze vscode zur Remoteentwicklung und debugge via 
lldbserver. Dafür gibts auch eine Erweiterung.

von Kilo S. (kilo_s)


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Nemopuk schrieb:
> Offenbar kennst du den Unterschied nicht: Die IDE liefert der KI
> automatisch (mehr oder weniger) passende Kontext Daten.

Nervig, ich steh nicht drauf das die scheiße mit liest. Null Plan von 
meinem Konzept im Kopf aber bei jeder Gelegenheit Nerven geht mir nicht 
ab!

Nemopuk schrieb:
> Außerdem kann dir ein Chatbot im Browser nicht forlaufend Vorschläge
> machen, während du Code eintippst.

Autovervollständigung ist das ERSTE das ich egal wo ich es vorfinde 
abschalte! Keiner hat mir da irgendwas einzublenden (auch nicht 
schattiert im Hintergrund) wenn ich gerade tippe!

Nemopuk schrieb:
> KI in der IDE ist die nächste Stufe von Intellisense, dalls du
> wenigstens das kennst.

Ah, genau den ranz den keiner braucht weil er nur im Text Rum flackert 
und mehr Zeit kostet als die Anschläge auf der Tastatur zum 
ausschreiben.

Pah, nix anderes als Autovervollständigung mit extra nerviger Komponente 
"KI" was die da treiben.

Die KI im Browser hält wenigstens die klappe bis ich entscheide das ich 
sie brauche!

von Alexander (alecxs)


Angehängte Dateien:

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Nemopuk schrieb:
> KI in der IDE ist die nächste Stufe von Intellisense, dalls du
> wenigstens das kennst.

Gemini rät zu gesundem Skeptizismus.

von Nemopuk (nemopuk)


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Kilo S. schrieb:
> genau den ranz den keiner braucht

Wenn du dich so bei uns in einem Vorstellungsgespräch äußerst, war's 
das. Wir arbeiten (abgesehen vom Web basierten Chatbot) noch nicht mit 
KI, aber unser GF würde niemanden mehr einstellen, der nicht dazu bereit 
ist.

Denn diesen "Ranz" braucht wahrscheinlich bald jeder Entwickler, wenn er 
nicht arbeitslos werden will. Denn man wird nicht dafür bezahlt, 
langsamer als andere zu sein.

Man muss schnell und gut sein. Die eigentliche Kunst wird sein, trotz KI 
gut zu werden.

: Bearbeitet durch User
von Nemopuk (nemopuk)


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Alexander schrieb:
> Gemini rät zu gesundem Skeptizismus.

Ich auch. Ich bin diesbezüglich in der Firma der Oberskeptiker. Werde 
nur noch vom Datenschutzbeauftragten getoppt.

von Alexander (alecxs)


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Es bietet sogar gleich noch objektive Hilfe an - falls Du von einer KI 
gemoppt wirst.

: Bearbeitet durch User
von Kilo S. (kilo_s)


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Nemopuk schrieb:
> Denn man wird nicht dafür bezahlt, langsamer als andere zu sein.

Abwarten.

Es muss bald wieder ein "kippunkt" kommen. Aktuell sind wir im Stadium 
"Masse anstelle von Qualität".

Aber (man glaubts kaum) ich merke eine Veränderung. Die Leute die sonst 
zum Konkurrenten liefen weil sein Lager größer ist, kommen nun 
seltsamerweise zu mir. Ich Brauch zwar länger (Ersatzteile Just in Time! 
Also 12-24h Minimum.) und bin im Schnitt 10€ teurer aber bei mir fallen 
die Geräte nicht im Sommer auseinander weil ich das Backcover neu 
verkleben und nicht wieder anföne zb.

Nemopuk schrieb:
> aber unser GF würde niemanden mehr einstellen, der nicht dazu bereit
> ist.

Mit KI arbeiten? Kein Problem!

Aber nicht innerhalb der IDE, das nervt mich nur wenn eine Art 
autovervollständigung mir dauernd was einblendet. Externes Fenster, von 
mir aus auch ne Instanz der IDE die mir seperat anzeigt "so könnte deine 
Funktion aussehen", Browser ach sogar CLI. Alles kein Ding, nur ich 
hasse es wenn mir was beim Schreiben in den Text wichst!

Nemopuk schrieb:
> Man muss schnell und gut sein. Die eigentliche Kunst wird sein, trotz KI
> gut zu werden.

Und genau da sehe ich auch das Problem. Ich für meinen Teil kann aktuell 
die Qualität eines von KI produzierten Code nur dann beurteilen wenn ich 
ihn verstanden habe. Und so nutze ich das auch, ich schildere mein 
Problem und gehe die Lösung Schritt für Schritt (was ich noch nicht 
kenne/verstehe) durch.

Mittlerweile bin ich so gut in meine PY32 eingearbeitet das ich die KI 
sogar ein mal bezüglich Timerkonflikten (IWDG & PWM erzeugung kamen sich 
in die Quere) noch vor dem Test "korrigieren" konnte.

KI als lernhelfer funktioniert für mich tatsächlich etwas besser, wenn 
auch trotzdem langsamer, als das manuelle suchen bei PHP.

Aber, für mehr als Lernhilfe/Sekretär taugt das für mich persönlich noch 
nicht.

Ich bin weder in Southpark, noch heiße ich Mackey und ein intellilink 
hab ich auch keins bestellt!

Wobei das Szenario erstaunlich ähnlich rüber kommt.

von Philipp K. (philipp_k59)


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Christoph M. schrieb:
> Welche KI benutzt du?

In VSCode den Github-Copilot Premium mit Claude..

"Bau mir eine Github Readme zu meinem Projekt"

Richtig schön mit Kapiteln, Bildern, Icons und Beschreibungen... in 30 
Sekunden.

von Markus K. (markus-)


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Ein wichtiger Punkt für KI in der IDE ist, dass es sehr schnell sehr 
nervig wird, die Änderungen manuell vom Browser in den Editor zu 
übertragen. Ich bin doch nicht das diff-Tool für die KI. Wenn man nur 5 
Änderungen macht ist das kein Problem, aber wenn man das längere Zeit 
benutzt und jetzt die 100. Änderung am Tag hat, dann macht das keinen 
Spaß mehr.

Der nächste Punkt ist, dass die KI in der IDE auch compilieren kann 
(muss man natürlich extra erlauben) und dann damit die Fehlermeldungen 
lesen und die Probleme gleich beheben kann.

von Kilo S. (kilo_s)


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Markus K. schrieb:
> und dann damit die Fehlermeldungen lesen und die Probleme gleich beheben
> kann.

Für gratisnutzer keine gute Option, Verbraucht unnötig token.

Fehlermeldungen kopiere ich separat und Google sie, die KI bekommt den 
von mir korrigierten Code zur weiteren Bearbeitung als Vorlage.

von Alexander (alecxs)


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Markus K. schrieb:
> Ein wichtiger Punkt für KI in der IDE ist, dass es sehr schnell sehr
> nervig wird, die Änderungen manuell vom Browser in den Editor zu
> übertragen.

Ein wichtiger Punkt dagegen: Der Arduino C++ Code macht nur Sinn wenn 
man den passenden JS Code im HTML kennt, und andersrum. Im Browserchat 
kann ich theoretisch alles von Github querbeet verlinken. Wie kriegt das 
Copilot in der IDE zusammen, wenn es nur auf die .ino schaut?

: Bearbeitet durch User
von Kilo S. (kilo_s)


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Alexander schrieb:
> Der Arduino C++ Code macht nur Sinn wenn man den passenden JS Code im
> HTML kennt, und andersrum.

Dem Gedanken kann ich nicht folgen. Die KI könnte sich den Text mit 
leichter Verzögerung aus der temporären Sketch Datei holen die Arduino 
anlegt.

Einfache txt datei im Endeffekt.

von Klaus (feelfree)


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Nemopuk schrieb:
> Denn diesen "Ranz" braucht wahrscheinlich bald jeder Entwickler, wenn er
> nicht arbeitslos werden will.

Bei uns hatte jeder Entwickler im Jahresziel, sich mit KI / Copilot 
auseinanderzusetzen und Einsatzmöglichkeiten auszuprobieren bzw. zu 
evaluieren.

Inzwischen haben das die ~10 Kollegen aus unserem Team nicht nur 
evaluiert, sondern sie nutzen es täglich. Freiwillig.
Monatlich gibt's firmenweit einen Austauch über die neuesten 
Entwicklungen  Modelle  Integrationen usw.

Wie weiter oben schon geschrieben, KI ist ein kompletter Gamechanger.

von Alexander (alecxs)


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Kilo S. schrieb:
> Dem Gedanken kann ich nicht folgen.

Die HTML Dateien für den Webserver sind kein Bestandteil des Sketch. Die 
liegen nur zufällig mit im Sketch Ordner (für den Upload ins LittleFS)

: Bearbeitet durch User
von Kilo S. (kilo_s)


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Alexander schrieb:
> Die HTML Dateien für den Webserver sind kein Bestandteil des Sketch.

Du gehst jetzt vom fall eines MCU als Webserver aus? Naja da bleibt halt 
nur der KI die entsprechenden Dateien zur Vorlage zu geben.

Wenn nötig bei jeder Änderung bzw. jedes Mal wenn die KI den Inhalt der 
Datei im gleichen Kontext mal wieder durcheinander bringt bzw. 
Fehlinterpretationen passieren.

von Rene K. (xdraconix)


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Alexander schrieb:
> Wie kriegt das Copilot in der IDE zusammen, wenn es nur auf die .ino
> schaut?

Macht er ja nicht, in der Arduino IDE sowieso nicht. Dafür gibt es zwar 
mittlerweile AI.duino aber das ist auch nichts halbes und nichts ganzes.

In VS Code liest er alle includierten und sub-includierten 
Abhängigkeiten und nutzt diese auch. Er "schaut" nicht nur auf die eine 
.cpp, .c oder .h Datei. Ganz im Gegenteil: er erstellt dir sogar auf 
Wunsch gleich die Konstruktoren in einer Include File, direkt mit den 
üblichen overload-functions jener.

von Nemopuk (nemopuk)


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Alexander schrieb:
> Wie kriegt das Copilot in der IDE zusammen, wenn es nur auf die .ino
> schaut?

Der Agent in der IDE hat automatisch Zugriff auf das gesamte Projekt und 
auf alle weiteren geöffneten Dateien. Außerdem sendet er auf Befehl hin 
jede beliebige andere Datei (auf die du zugreifen kannst) an die KI. 
Wobei der "Befehl" auch per drag&drop erteilt werden kann.

Alexander schrieb:
> Die liegen nur zufällig mit im Sketch Ordner

Dann passt es doch, da in vscode per Default Ordner=Projekt ist.

: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Ich hab mal VS Code installiert. Bis jetzt sehe ich nur einen krank 
kleinen Editor - auch hier werde ich Code lieber in Notepad++ editieren, 
so viel steht schon mal fest.

Jetzt habe ich unten rechts ein kleines Chatfenster "Describe what to 
build next" - also doch wieder prompten. Was soll ich da eintippen? 
Erstelle mir einen PAP?

: Bearbeitet durch User
von Nemopuk (nemopuk)


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Alexander schrieb:
> Bis jetzt sehe ich nur einen krank kleinen Editor

Ich verrate dir jetzt nicht, wie man Fenster maximiert und Abschnitte 
innerhalb der IDE zurecht schiebt. Das ist mir zu blöd.

von Klaus (feelfree)


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Alexander schrieb:
> Ich hab mal VS Code installiert.

Dann deinstallier es wieder, das überfordert dich nur.

von Nemopuk (nemopuk)


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Alexander schrieb:
> Was soll ich da eintippen?

Frage das die KI! Oder frage nach Links zur Doku.

> Erstelle mir einen PAP?

Wenn das dein Wunsch ist, dann: ja

Mannomann! Du hast hier so viele ablehnende Beiträge über KI 
geschrieben, und nun sehen wir allzu deutlich, daß du null Ahnung vom 
Thema hast.

: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


Angehängte Dateien:

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Ihr habt gesagt KI in der IDE ist besser als ein Browser-Chat. VS Code 
ist gut. VS Code findet nicht mal die Standard Includes. Eine KI die 
irgendwas am Code kommentiert sehe ich nicht. Und noch immer kann ich 
die Schwärmereien hier nicht nachvollziehen.

Klaus schrieb:
> Dann deinstallier es wieder, das überfordert dich nur.

Ja besser ist das. Mir reicht ein Text Editor.

von Jack V. (jackv)


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Philipp K. schrieb:
> Richtig schön mit Kapiteln, Bildern, Icons und Beschreibungen... in 30
> Sekunden.

Meine Beobachtung: Je bunter und umfangreicher die README.md, desto 
weniger Substanz beim Rest. Ausnahmen gibt es natürlich, aber als ersten 
Indikator kann man das durchaus annehmen.

von Nemopuk (nemopuk)


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Alexander schrieb:
> VS Code findet nicht mal die Standard Includes.

Welcher Standard? Erst mal ist es nur ein besserer Texteditor. Alles 
Weitere kommt über Erweiterungen (Extensions) dazu.

https://marketplace.visualstudio.com/items?itemName=vscode-arduino.vscode-arduino-community

Du könntest 5 unterschiedliche C++ Compiler installiert haben und dazu 
noch mehr unterschiedliche Standard Bibliotheken. Was bei Arduino sogar 
sehr wahrscheinlich ist.

Warum fragst du nicht die KI, wie das zu Lösen geht?

: Bearbeitet durch User
von Nemopuk (nemopuk)


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Alexander schrieb:
> Eine KI die irgendwas am Code kommentiert sehe ich nicht.

Dazu musst du dich anmelden und das Feature aktivieren. Denn es kostet 
Geld, mal abgesehen von einer begrenzten kostenlosen Testphase. Ohne 
Anmeldung ist der KI Agent erst mal deaktiviert.

Wie wäre es mit Doku der IDE lesen, bevor man aufgibt oder meckert? Lies 
auch die Doku vom Arduino Plugin, insbesondere wie dort mit 3rd party 
cores umgegangen wird.

"Ich habe keine Ahnung und finde es schon schlecht" ist sinnlos. Das ist 
ein Arbeitsmittel, kein Kunstobjekt zum bewundern.

: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Wenn ich die Arduino Extension vscode-arduino und unter arduino-cli.exe 
das esp32 Paket installiert habe, die Libs auch in der 
c_cpp_properties.json unter "includePath" eingetragen sind, gehe ich 
davon aus dass Standard Includes wie <SPI.h> automatisch gefunden 
werden.

von Nemopuk (nemopuk)


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Du kannst dein Arduino Library Problem ja in einem eigenen Thread 
diskutieren. Es passt hier nicht hin.

von Alexander (alecxs)


Angehängte Dateien:

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Immerhin: Die KI funktioniert jetzt. Ich habe meine Ablaufbeschreibung 
zur WLAN Passwort Verschlüsselung bekommen. Diese ist sogar fehlerfrei. 
GitHub Copilot in der IDE ist besser als Microsoft Copilot im Browser. 
Gut das M$ Github gekauft hat.

: Bearbeitet durch User
von Nemopuk (nemopuk)


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Alexander schrieb:
> Wenn ich die Arduino Extension vscode-arduino und unter arduino-cli.exe
> das esp32 Paket installiert habe, die Libs auch in der
> c_cpp_properties.json unter "includePath" eingetragen sind, gehe ich
> davon aus dass Standard Includes wie <SPI.h> automatisch gefunden
> werden.

Er hat sie auch gefunden. Du kannst sie sicher mit Strg-Klick öffnen und 
die automatische Eingabeergänzung wird ihren Inhalt nutzen.

Die Fehlermeldung in deinem Screenshot (ganz unten) zeigt, dass er die 
soc/soc_caps.h nicht gefunden hat, welche von SPI.h includiert wird. 
Also hat er die SPI.h gefunden.

Das ist kein Fehler der IDE sondern im Arduino Plugin dessen 
Zusamenspiel mit dem ESP32 Core. Der Fehler tritt auch beim EP8266 Core 
auf, jedoch nicht bei den "originalen" Cores von Arduino. Google nach 
den fehlenden Include Pfaden, dann findest du Lösungen. Ich habe die 
Fehler bisher ignoriert, da ich die betroffenen Dateien nie direkt (in 
meinem eigenen Code) brauchte.

Alexander schrieb:
> GitHub Copilot in der IDE ist besser als Microsoft Copilot im Browser.
> Gut das M$ Github gekauft hat

Der GitHub Copilot ist keine mit eingekaufte Funktion von Github, 
sondern ein Produkt von Microsoft.

: Bearbeitet durch User
von Kilo S. (kilo_s)


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Nemopuk schrieb:
> sondern ein Produkt von Microsoft.

Aha, ein kotpilot.. hrhrhr
SCNR!

von Alexander (alecxs)


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Aber die Trainingsdaten sind eingekauft. Auch deine, sofern du nicht auf 
Gitlab gewechselt bist.

von Kilo S. (kilo_s)


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Alexander schrieb:
> Auch deine, sofern du nicht auf Gitlab gewechselt bist.

Nutze ich beides nicht.

Ich mach was das Programmieren angeht nur Sachen für mich.
Ist ja nur Hobby bei mir.
Das einzige was von mir zu finden ist, liegt hier im Forum und ist die 
minimal "überarbeitete" LCD "library" für das Fumot 25k LCD. 
(Upper/Lowercase Font und grob zusammen gepfuschte Zeichenfunktionen, 
paar Farben extra, Display Rotation)

Grottenhässlich und unelegant wie ich finde, weit abseits von 
fehlerfrei, da sieht man direkt den "Anfänger".

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Rene K. schrieb:
> Visual Studio mit KI Integration ist schon krass... Manchmal wundert man
> sich dann wirklich "WIE" sie dann darauf kommt das man genau das jetzt
> braucht. Sie schreibt einen komplette Funktion, genau so wie man das
> braucht - nur mit einem TAB - ist schon krass, also wie das so
> funktioniert.

Du schreibst offensichtlich nur Trivialst-Programme. Also Sachen, die 
Tausende andere auch schonmal geschrieben haben.

von Klaus (feelfree)


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Ob S. schrieb:
> Du schreibst offensichtlich nur Trivialst-Programme. Also Sachen, die
> Tausende andere auch schonmal geschrieben haben.

Du hast offensichtlich keine Ahnung, was die KI zu leisten vermag.

von Kilo S. (kilo_s)


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Ob S. schrieb:
> Du schreibst offensichtlich nur Trivialst-Programme.

Da bin ich jetzt neugierig, hast du mal ein Beispiel für "nicht 
triviale" Programme?

Klaus schrieb:
> Du hast offensichtlich keine Ahnung, was die KI zu leisten vermag.

Und du überschätzt sie trotzdem ein wenig zu sehr.

ChatGPT zb.
Ich weiß, durch Befragung der KI, das nur wenige also so ganz wenige 
gleichzeitig mit mir an Projekten mit den PY32 und KI Hilfe gearbeitet 
haben. Ich hab der KI mehrfach den Core verlinkt, mehrfach die Anweisung 
gegeben, ganz explizit, den Code nicht mit STM32 Standard registern zu 
schreiben sondern denen des Air001. (AirChip/Geehy)

Die ersten zwei Monate hat die KI trotzdem nur Mist geliefert.
Immer und immer wieder zurück zu den STM32 Definitionen, ich hab nix 
anderes gemacht als den Code zu korrigieren, erneut zu "besprechen" und 
nochmals die klare Anweisung zu geben:"Verwende ausschließlich die 
Registerdefinitionen des Air001, diese sind identisch zum PY32."

Claude hingegen, da wollt ich es Wissen.
Der KI hab ich eine halbwegs lauffähige Version eines von ChatGPT 
erstellten Programm gegeben. Keine großen Beanstandungen, verwendet zu 
99% der zeit korrekte Register usw.  aktuell ist Claude bei mir so weit 
mich explizit zu fragen was ich heute auf'm Tisch habe, einen echten 
STM32, einen GD32 oder den PY32. Anpassungen passieren in der Regel 
fehlerfrei, bzw. Fehler sind dann manchmal so offensichtlich das sogar 
ich sie finden kann bevor ich teste.

Aber das hat sich über locker zwei Monate gezogen ChatGPT, mit 
Unterstützung der anderen unbekannten die an PY32 Projekten gearbeitet 
haben, fit für diese MCU zu machen. Und wer glaubt denen wirklich das 
die aktuellen Konversationen nicht ins Training fließen? Vielleicht 
nicht in Echtzeit, dauert allerdings höchstens ein paar Wochen, von 
alleine hat ChatGPT sicher nicht angefangen sich die PY32 beizubringen.

: Bearbeitet durch User
von Sheeva P. (sheevaplug)


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Marci W. schrieb:
> ACK! Die wenigsten Projekte werden mal "fertigentwickelt" und dann bis
> auf Fehlerbehebungen eingefroren. Solche Anwendungen sind jedenfalls mir
> noch nicht untergekommen. OK, doch, TeX fällt mir da ein. ;-)

Die TeX-Version 3.141592653 ist vom 5. Februar 2021... abwarten. ;-)

von Alexander (alecxs)


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Das Datum kommt mir bekannt vor..

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Cyblord -. schrieb:
> Ich meine das ist ein sehr typischer Dunning-Kruger: Wenig wissen aber
> viel unreflektierte Empörung mit großem Eifer.

Wer das Paper von Dunning und Kruger überflogen hat, weiß: das ist der 
Sache inhärent. Denn je weniger der Betroffene tatsächlich weiß desto 
weniger kann er seine eigene Fach- und Sachkenntnis beurteilen.

Das Ergebnis davon ist, daß die Fachleute wissen, daß ihr Kenntnisstand 
morgen schon von neueren Forschungsergebnissen überholt werden kann, 
während die vom Dunning-Kruger-Effekt Betroffenen sich ihrer Sache 
absolut sicher sind -- und dem entsprechend selbstsicher auftreten.

Das wiederum schließt den Kreis zu den LLMs, die mit den Aussagen der 
vom Dunning-Kruger-Effekt Betroffenen trainiert worden sind und deren 
Verhalten nachbilden: totales Selbstbewußtsein trotz völliger 
Ahnungslosigkeit. :-)

Nebenbei bemerkt habe ich den Eindruck daß viele Teilnehmer an diesem 
Thread grandios an einander vorbei und sich dabei mitunter in Rage 
reden. Wenn dies hier nicht entgleisen soll dann rüstet doch bitte ein 
bisschen ab, emotional und verbal. Danke.

von Alexander (alecxs)


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Hast Du Cyblord gerade Dunning-Kruger erklärt?

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Alexander schrieb:
> Hast Du Cyblord gerade Dunning-Kruger erklärt?

Dir auch. :-)

von Christoph M. (mchris)


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Philipp K. schrieb:
> In VSCode den Github-Copilot Premium mit Claude..

Da gibt es im Moment aber nur
Free 0$, Pro 17$ und Max 100$
https://claude.com/pricing
Ist Preminium=Pro?

von Rene K. (xdraconix)


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Bei Claude Free bekommst du aber keinen API Key.

Ich nutze VSCode mit Copilot/GitHub Free... Da hat man, wie gesagt, 2000 
Changes kostenlos je Monat. Das ist auch Standard mäßig aktiviert bei VS 
Code. (Mann muss sich nur mit seinem MS Konto anmelden).

von Norbert (der_norbert)


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Rene K. schrieb:
> (Mann muss sich nur mit seinem MS Konto anmelden).

Müssen sich Software-Entwicklerinnen vorher einer Geschlechtsumwandlung 
unterziehen?

von Rene K. (xdraconix)


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Norbert schrieb:
> Müssen sich Software-Entwicklerinnen vorher einer Geschlechtsumwandlung
> unterziehen?

Ich zitiere mich mal selbst, da dies hier ebenso passend ist:

Rene K. schrieb:
> Frank D. schrieb:
>> Rene K. schrieb:
>>> mit vollem Radius von 360°
>>
>> Aua!
>
> Ja, es war spät und ich war müde. 😘 Derjenige der nie einen Fehler
> macht, so werfe er den ersten Stein!
>
>
> Viel mehr "Aua" finde ich ja Menschen, die auf solchen Fehlern rumreiten
> und sie anderen Menschen in herabwürdigender Weise unter die Nase
> reiben. Sagt sehr viel über eben jenen aus... Arroganz ist da nur eines
> davon. Glückwunsch.
>
> Ein normaler Menschen hätte gesagt "Du meintest Umfang richtig?" Oder
> überlesen und ignorieren es einfach wie die anderen Poster. Aber dann
> gibt es halt solche Menschen wie dich... Schade, aber das ist halt
> dieses Forum.
>
> Hier kann man mittlerweile vieles erwarten, z.b. Hochmut, Arrogant,
> Narzissmus und dumme sowie sinnlose Kommentare. Was man hier nicht mehr
> erwarten kann und kaum noch sieht: Hilfestellungen! Glückwunsch, du bist
> einer dieser Kameraden! 😗


Glückwunsch, du gehörst scheinbar auch zu dieser Gattung Mensch!

von Jack V. (jackv)


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Aus gegebenem Anlass mal ein „Micropython-Script“ einer K„I“ im 
Nachbarthread: Beitrag "Re: Programm für Rapsberry PI Pico mit RP2040"

Und nun erzählt mir nochmal, dass die Modelle irgendwas verstehen 
würden.

: Bearbeitet durch User
von Rene K. (xdraconix)


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Joar, das ist ein absolutes Negativbeispiel. Mich würde aber mal die 
eingesetzte KI interessieren.

von Norbert (der_norbert)


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Rene K. schrieb:
> Ja, es war spät und ich war müde.

Du scheinst sehr oft sehr müde zu sein, sonst hätte ich das kaum 
erwähnt.

von Alexander (alecxs)


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Nemopuk schrieb:
> Das ist kein Fehler der IDE sondern im Arduino Plugin dessen
> Zusamenspiel mit dem ESP32 Core. Der Fehler tritt auch beim EP8266 Core
> auf, jedoch nicht bei den "originalen" Cores von Arduino. Google nach
> den fehlenden Include Pfaden, dann findest du Lösungen. Ich habe die
> Fehler bisher ignoriert, da ich die betroffenen Dateien nie direkt (in
> meinem eigenen Code) brauchte.

Wenn jemand Arduino in VS Code zum laufen kriegt bitte melden. Ich habe 
nun nach Stunden Sinnlos-Dialogen mit Microsoft Copilot (Browser) an 
einem Punkt aufgegeben, wo es mir vorschlägt claude-code zu 
deinstallieren und github.copilot-chat testweise zu deaktivieren.

von Philipp K. (philipp_k59)


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Christoph M. schrieb:
> Ist Preminium=Pro?

Claude-Sonnet

Der ist in Premium Github Copilot auswählbar.

https://github.com/features/copilot#pricing

Alexander schrieb:
> Wenn jemand Arduino in VS Code zum laufen kriegt bitte melden.

Windows, Linux und was aktivieren? Arduino Support? Für welche MCU?

Das Zauberwort ist PlatformIO ;) Alle MCU Platformen in einem 
eigenständigem Plugin, die Projekte sind komplett verschiebbar.

: Bearbeitet durch User
von Rbx (rcx)


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Alexander schrieb:
> Wenn jemand Arduino in VS Code zum laufen kriegt bitte melden.

Wie ist das gemeint? Ein Arduino-Emulator-Code in VS Code?
Und: VS Code: muss man das einsetzen? Es gibt ja so einige Alternativen, 
die ja nun auch nicht so schlecht sein können.
Außerdem: wenn etwas nicht geht, gibt es bestimmt Fehlermeldungen. Gibt 
es hier Anhaltspunkte?

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Ich oute mich mal als Level-0-KI-Anwender :) und stimme in den meisten
Punkten mit dem überein, was der User Kilo schon geschrieben hat.

Einerseits bin ich sehr beeindruckt von dem Code, den bspw. ChatGPT
erzeugt, andererseits ist dieser (in meinem Umfeld) selten so gut, dass
ich ihn per Copy/Paste direkt in meine Anwendung übernehmen möchte.

Deswegen gehe ich üblicherweise so vor, dass ich mir für eine bestimmte
(meist sehr begrenzte) Teilaufgabe ein vollständiges Beispiel generieren
lasse, das ich isoliert von meiner restlichen Anwendung testen kann.
Anfangs ist der Code manchmal noch nicht einmal kompilierfähig, danach
treten mitunter Laufzeitfehler auf. Läuft der Code dann durch, verhält
er sich oft immer noch in einigen Details anders, als ich mir das
vorgestellt habe. All diese Dinge lassen sich aber größtenteils durch
hartnäckige Rückfragen beheben.

Nach mehreren solcher Iterationen entsteht ein Codebeispiel, das im
Großen und Ganzen meinen Erwartungen entspricht. Ich versuche dann erst
einmal zu verstehen, was der Code genau tut. Wenn er mir unbekannte
Funktionen aus Bibliotheken aufruft, schaue ich in der jeweiligen
API-Dokumentation nach, was diese Funktionen genau tun. Wenn er mir
unbekannte Algorithmen verwendet (und netterweise deren Namen nennt),
schaue ich ins Wikipedia oder recherchiere mit Google, was es damit auf
sich hat.

Erst nachdem ich den Code vollständig verstanden habe, übernehme ich die
für mich relevanten Teile davon in meinen eigenen Code. Das tue ich aber
nicht einfach mit Copy/Paste. Stattdessen passe ich den Code an meine
Programmstruktur und meinen Programmierstil an, so dass die
Gesamtsoftware nach wie vor wie aus einem Guss ist.

Dieses Vorgehen mag aufwendiger erscheinen als sich mittels eines
IDE-Plugins von der KI generierte Code-Fragmente direkt in den
bestehenden Code einfügen zu lassen, hat für mich persönlich aber ein
paar entscheidende Vorteile:

- Wenn sich der KI-generierte Code als fehlerhaft erweist, muss ich ihn
  nicht mühevoll wieder aus meinem Code herausdröseln. Das ist besonders
  dann nervig, wenn der Fehler erst nach ein paar Wochen auftaucht.

- Durch das Inspizieren des Codes lerne ich einiges über die verwendeten
  Algorithmen, was u.a. dabei hilft, potentielle Schwachstellen
  aufzudecken und diese bei den Tests gezielt zu berücksichtigen.
  Außerdem lerne ich einiges über die verwendeten Bibliotheken und
  deren Funktionen, was mir bei zukünftigen Projekten zugute kommt.

- Da ich den generierten Code nicht per Copy/Paste, sondern Stück für
  Stück manuell in meinen Code übernehme, ist das praktisch so, al ob
  ich den Code selber geschrieben hätte. Das erleichtert die spätere
  Wartung der Gesamtsoftware.

- Insgesamt bin ich der Überzeugung, dass ich damit eine deutlich höhere
  Softwarequalität erreiche und die anfangs zusätzlich investierte Zeit
  beim Testen und Debuggen und  spätestes bei der Softwarewartung wieder
  zurückhole.

Sehr wahrscheinlich bekommt man für Geld eine bessere Codequalität durch
die KI geliefert. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass sie so gut
ist, um mich in den Level 1 (Spec-Driven) aufsteigen zu lassen, in dem
praktisch überhaupt nichts mehr händisch programmiert wird, sondern nur
noch an der Spezifikation gearbeitet wird.

Das Vertrauen in die KI-basierte Codegenerierung fehlt mir insbesondere
auch deswegen, weil ich schwerpunktmäßig Software entwickle, die sehr
direkt mit der realen, analogen Welt interagiert. Es geht oft um Systeme
mit ungenauen und rauschenden Sensoren und ebenso ungenauen Aktoren.
Sensorsignal-, Bildverarbeitung, Regelungstechnik und Echtzeit sind
Dinge, die nach wie vor in einem iterativen Prozess mit großem
Testaufwand entwickelt werden.

Die KI hingegen läuft isoliert in ihrem digitalen Elfenbeinturm und
generiert Code, der zwar auf den ersten Blick sehr plausibel aussieht,
aber schon bei den ersten Tests in der realen Welt meist komplett
versagt. Versuche, diese Probleme durch Iterationen zu beseitigen,
münden fast immer in eine Endlosschleife.

Solche Anwendungen sind eben etwas ganz anderes als bspw. eine
Weboberfläche für eine Datenbank, wo die einzige Verbindung zur
Außenwelt die Interaktion mit dem Benutzer ist, von dem erwartet wird,
dass er lernfähig ist und sich seinerseits allmählich an die Benutzung
der Software gewöhnt ;-)

Zurück zu den Real-World-Anwendungen: Schön wäre es, wenn die KI
quantitative Anforderungen (bspw. Angaben zu Genauigkeiten und zum
Zeitverhalten) berücksichtigen könnte, so dass man am Ende vielleicht
sogar auf viele Tests in realer Umgebung verzichten könnte. Aber davon
sind wir vermutlich noch mindestens ein paar Jahre, wenn nicht sogar
Jahrzehnte, entfernt.

Um noch einmal auf die 11 Level des Schweizer zurückzukommen: Ich fühle
mich zwar nicht den Leveln 1 bis 9 zugehörig, aber in Level 10 (Beyond
Arduino) bin ich definitiv und war es sogar schon immer ;-)

von Kilo S. (kilo_s)


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Yalu X. schrieb:
> Es geht oft um Systeme
> mit ungenauen und rauschenden Sensoren und ebenso ungenauen Aktoren.

Erinnert mich an meine Magnetic Loop, die Typischen 5V Arduino 
Steppermotoren haben gut Spiel im Getriebe. (der beste den ich fand 2 
steps)

Ja ich mache es auch so, frage die KI nach der Lösung für je ein Projekt 
das ich Stück für Stück erweitere und nur die relevanten Teile nach dem 
ich sie entsprechend angepasst habe, landen in "Meinem" Projekt.

Du hast aber einen großen Vorteil mir gegenüber, du kannst schon 
programmieren und musst nicht erst noch Nachschlagen:"äh, Moment! Was 
macht der Operator da nochmal und wann und wo müsste ich noch gleich mit 
\* beginnend referenzieren.."

Das Sternchen hat mich letztens wahnsinnig gemacht und die KI produziert 
ja kein reines "Arduino" bei mir. (Soll sie auch nicht! Irgendwann wollt 
ich das ja hinter mir lassen...)

Die gibt mir Funktionen die ich in der IDE kompilieren kann, der Inhalt 
ist aber nicht so schnuckelig wie "analogReadResolution()" zum 
Einstellen des ADC, wie es bei Arduino halt "Beginner freundlich" gelöst 
ist.

Im Prinzip, spare ich mir mit der IDE nur Einrichtungsaufwand und das 
einarbeiten in den make Prozess und den Compiler, wird mir ja alles 
abgenommen.

von Rbx (rcx)


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Yalu X. schrieb:
> Solche Anwendungen sind eben etwas ganz anderes als bspw. eine
> Weboberfläche für eine Datenbank, wo die einzige Verbindung zur
> Außenwelt die Interaktion mit dem Benutzer ist, von dem erwartet wird,
> dass er lernfähig ist und sich seinerseits allmählich an die Benutzung
> der Software gewöhnt ;-)

Da ist auf jeden Fall was dran - aber manchmal braucht man einfach einen 
Schubser, oder einfach mal etwas, mit dem man was anfangen kann. 
Beispielsweise hinsichtlich der Übertragung von (Algo-)Pseudocode nach 
Rust oder hinsichtlich Linux-Assembly fand ich das unter die Arme 
greifen der KI schon sehr gut.
("wollen wir algo x,y oder z mal zusammen schrittweise durchgehen?")
Ist ja auf oft gar nicht so neu, was man da liest - nur: eine andere 
Perspektive kann manchmal schon Wunder wirken.
(Ganz abgesehen davon hilft rustc selber auch noch ganz gut - so gesehen 
braucht man sich eigentlich nur noch die passende Zeit nehmen.)

von Alexander (alecxs)


Angehängte Dateien:

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Rbx schrieb:
> Wie ist das gemeint? Ein Arduino-Emulator-Code in VS Code?

Eine Extension mit der man .ino Dateien kompilieren kann (Arduino ist 
nicht wirklich C konform). Hier der Link:

Nemopuk schrieb:
> 
https://marketplace.visualstudio.com/items?itemName=vscode-arduino.vscode-arduino-community

Philipp K. schrieb:
> Das Zauberwort ist PlatformIO ;)

Möchte nix am .ino Code ändern, soll OOTB als Arduino Projekt 
kompilieren zwecks Kompatibilität.

Rbx schrieb:
> Außerdem: wenn etwas nicht geht, gibt es bestimmt Fehlermeldungen. Gibt
> es hier Anhaltspunkte?

Ja, fehlende Include Pfade. Ich weiß auch welche (esp32-libs) aber nicht 
wie ich die global (also nicht für jedes Projekt wieder neu) hinterlege. 
settings.json wird augenscheinlich ignoriert.

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


Angehängte Dateien:

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IBM wusste es schon seit langem...

: Bearbeitet durch User
von Philipp K. (philipp_k59)


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Alexander schrieb:
> Möchte nix am .ino Code ändern, soll OOTB als Arduino Projekt
> kompilieren zwecks Kompatibilität.

Das Teil benutzt doch arduino-cli.. da würde ich mal schauen ob es sich 
mit IDE kompilieren lässt.

Vielleicht ist das arduinoesp32. Espressif liefert bei arduino 
espidf+arduinoesp32 in einem Paket.

Man muss aufpassen ob das Projekt für arduino-esp32 2.x oder 3.x ist.

von Alexander (alecxs)


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Solange es keine Breaking Changes zwischen arduino-esp32 v3.0.7 (ESP-IDF 
v5.1.4) und v3.3.6 (ESP-IDF v5.5.2) gibt liegt es wohl eher nicht am 
Framework, da es in der Arduino IDE kompiliert. Ich denke die 
vscode-arduino Community Edition ist nicht offiziell und wohl schon 
länger nicht gepflegt.

von Philipp K. (philipp_k59)


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Alexander schrieb:
> gibt liegt es wohl eher nicht am Framework, da es in der Arduino IDE
> kompiliert.

Arduino-cli ist das minimalste, danach wird es nur frickliger und 
umständlicher.

Dafür braucht man aber kein vscode, das ist standalone.

Zuwenig Infos und es passt nicht zum Thema um zu diskutieren.

von Cyblord -. (cyblord)


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Gerhard O. schrieb:
> IBM wusste es schon seit langem...

Kann man so 1:1 mit Politiker und politischen Entscheidungen ersetzen.

von Alexander (alecxs)


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Kilo S. schrieb:
> ChatGPT zb.
> Ich weiß, durch Befragung der KI, das nur wenige also so ganz wenige
> gleichzeitig mit mir an Projekten mit den PY32 und KI Hilfe gearbeitet
> haben.

Woher soll ChatGPT das wissen? Solche Daten werden (sofern erhoben) 
nicht in die Daten rückfließen. Überhaupt werden die Trainingsdaten sehr 
sensibel behandelt, rede Dir nicht ein Dein Chatverlauf könnte den LLM 
was beibringen.

von Kilo S. (kilo_s)


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Harald K. schrieb:
> Will man einen Debugger verwenden

SWD mit J-Link, habe ich dafür zur Verfügung. Also ich benutze ja STM32 
(diverse) und die scheinen alle SWD zu können, zumindest so weit mir 
bekannt ist.

Ich kann doch bei Arduino die Debugging Geschichten ebenfalls 
aktivieren, gut, noch bin ich da nicht so weit.

Aber wie es prinzipiell geht, hab ich schon ein bisschen, also wirklich 
wenig Erfahrung, dank des RT-890 damals (GD32) und der Vapes (PY32).

VScode ist für mich ab dem Beitrag gestorben als ein MS Konto für die KI 
als Vorraussetzung genannt wurde.

von Klaus (feelfree)


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Kilo S. schrieb:
> ein MS Konto für die KI als Vorraussetzung

There's no such thing as a free lunch!

von Christoph M. (mchris)


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Alexander schrieb:
> Überhaupt werden die Trainingsdaten sehr
> sensibel behandelt, rede Dir nicht ein Dein Chatverlauf könnte den LLM
> was beibringen.
1
 Can the AI learn from coding sessions with users?

Yes, some AIs can learn from coding sessions with users, but it varies 
by system and prioritizes privacy.

## Core Capabilities
Coding assistants like GitHub Copilot or Cursor adapt within a session 
by analyzing your code context, accepting/rejecting suggestions, and 
refining outputs based on immediate feedback. This simulates learning 
through pattern recognition from vast pre-trained repositories, not 
real-time model updates. 
[github](https://github.blog/developer-skills/programming-languages-and-frameworks/how-to-use-ai-coding-tools-to-learn-a-new-programming-language/)

## Broader Training
Models improve over time via aggregated, anonymized data from many 
users' coding interactions, using techniques like RLHF to enhance code 
generation accuracy [ from prior context]. Tools don't retain your 
personal code history across sessions to avoid data risks.

von Michael B. (laberkopp)


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Klaus schrieb:
> Ich würde sagen in meiner Karriere ist das jetzt der zweite radikale
> Gamechanger.
> Bis Ende der 90ern musste man noch aus Büchern erlesen, wie man etwas
> macht

Na ja.

Zu Beginn gab es EIN Programmiermodell (API) ob jetzt für Windows oder 
GEM oder Unix, und einige 'best practice' Beispiele. Lernen und Anwenden 
war famit easy.

Dann kamen zig unterschiedliche Plattformen (MFC, C#, GTK, WindowsCE, 
UWP, ... ) deren Dokumentation unvollständig, veraltet und durcheinander 
war, und Google fand prompt Beispiele die nicht zur eigenen Plattform 
passten, und programmieren wurde unmöglich wenn man nicht von Anfang an 
dabei war.

Starte heute mal mit AndroidApp oder WibdowsUWP, da funktionieren nicht 
mal die Lehrbeispiele von der Erfinderwebseite mehr weil sich alles 
inkompatibel weiterentwickelt hat.

Aber überraschenderweise findet ChatGPT meist passende Programmcodes, 
also wirklich brauchbare Lösungen.

Beitrag #8005245 wurde vom Autor gelöscht.
von Alexander (alecxs)


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Christoph M. schrieb:
> [letzter Satz]

von Klaus (feelfree)


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Michael B. schrieb:
> Aber überraschenderweise findet ChatGPT meist passende Programmcodes,
> also wirklich brauchbare Lösungen.

Das kommt noch dazu.
In einem Bereich, in dem ich mich gut auskenne, weil es meine tägliche 
Arbeit ist, erspart mir der Copilot oft "nur" lästige Tipparbeit für 
Boilerplates, aber auch für echte neue Funktionalität.

Wenn es aber um etwas geht, wo ich mich erstmal kaum oder gar nicht 
auskenne, ist es fast schon unglaublich, was man da in kürzester Zeit 
zustande bringt. Ich glaube früher hätte ich mich in ein neues Thema wie 
zB React erstmal 2, 3 Wochen einarbeiten müssen. Heute habe ich nach 
einem halben Tag einen funktionierenden Prototypen.

von Jens K. (jensky)


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Kilo S. schrieb:
> Nemopuk schrieb:
>> sondern ein Produkt von Microsoft.
>
> Aha, ein kotpilot.. hrhrhr
> SCNR!

Cool! Darf ich mit dir rumhängen?

von Christoph M. (mchris)


Angehängte Dateien:

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Bei passendem Einsatz finden die meisten Programmierer eine KI für 
bestimmte Aufgaben nützlich.

Manchmal scheinen die KIs aber auch an sehr einfachen Aufgaben zu 
scheitern.

Ich habe folgenden Prompt mit verschiedenen KIs ausprobiert:
1
tkinter: can you draw the characters A,B,C with only lines and arcs?

Als Beispiel das Ergebnis von Mistral im Anhang.
Mich würde interessieren, ob so eine Aufgabe von Claude besser gelöst 
wird.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Hat schon jemand ein funktionierendes Setup gefunden, um mit lokalen 
LLMs, agentischer Vorgehensweise (Agent kann auf alle Projektdateien 
zugreifen, Projekt kompilieren, Fehler beheben, Programm auf der 
Hardware ausführen...) in VS Code mit den STM32 in C++ zu arbeiten?

Ich habe ein bisschen mit Ollama, qwen2.5-coder:7b, einer RTX 3060, in 
VS Code mit Copilot herumgespielt. Der Erfolg ist mäßig, das 
Kontextfenster ist (anscheinend) zu gering sodass das Modell es nicht 
schafft, die Tool-Calls korrekt zu formatieren, sodass die Tool-Calls 
dann in der Prompt-Ausgabe landen statt dass der Agent die gewünschte 
Aktion durchführen kann. Zudem ist der System Prompt in der Modelldatei 
von qwen falsch und muss angepasst werden, damit die Tool-Calls dem 
Modell richtig formatiert vorgegeben werden.

Außerdem kann der Copilot Ollama überhaupt nicht für Code Completion 
nutzen, nur für Chats.

Scheint mir alles sehr unausgereift zu sein... Wie baut man sich da was 
funktionsfähiges zusammen? Braucht man "einfach nur" eine größere GPU? 
Welche genau?

PS: Da die LLMs ja Probleme mit C und C++ haben - hilft es, den Code 
erst in Python erstellen und dann nach C / C++ konvertieren zu lassen?

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Bevor der Code ausgeworfen wird, müsste man sich mit der KI auf einen 
Algorithmus einigen.

von Teo D. (teoderix)


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Dieter D. schrieb:
> Bevor der Code ausgeworfen wird, müsste man sich mit der KI auf einen
> Algorithmus einigen.

Sowas ähnliches, hat mir ne KI Gestern auch erzählt. :DDD

von Alexander S. (alesi)


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Hallo,

hier ein Beispiel, wo für das Spiel Isola, für das bereits ein 
Computergegner programmiert worden ist, eine grafische Oberfläche 
generiert wird.

Isola GUI programmiert mit KI [German] von Pyrlae

https://youtu.be/boSt1zlwx9I

Schreiben des Prompts: 4:30
Erstellen des Programmiercodes (700 Zeilen): ebenfalls 4:30
Herunterladen des Renderingpakets: 2:00

Sodass es insgesamt 11 Minuten dauert, bis das (Mini-)Projekt zum laufen 
gebracht wurde. Das Coden ging hier mit durchschnittlich 2,6 Zeilen Code 
pro Sekunde(!)

Das Beispiel wurde auf dem Matheplanet gepostet.

von Alexander S. (alesi)


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Hallo nochmal,

Building a C compiler with a team of parallel Claudes

https://www.anthropic.com/engineering/building-c-compiler

CCC — Claude's C Compiler auf github

https://github.com/anthropics/claudes-c-compiler

"Note: With the exception of this one paragraph that was written by a 
human, 100% of the code and documentation in this repository was written 
by Claude Opus 4.6. A human guided some of this process by writing test 
cases that Claude was told to pass, but never interactively 
pair-programmed with Claude to debug or to provide feedback on code 
quality. As a result, I do not recommend you use this code! None of it 
has been validated for correctness. Claude wrote this exclusively on a 
Linux host; it probably will not work on MacOS/Windows — neither I nor 
Claude have tried. The docs may be wrong and make claims that are 
false."

von Alexander (alecxs)


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Alexander S. schrieb:
> As a result, I do not recommend you use this code! None of it
> has been validated for correctness.

Und trotzdem hat er es zum Widerkäuen auf Github belassen. Es beginnt..

von Kilo S. (kilo_s)


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Klaus schrieb:
> There's no such thing as a free lunch!

Nu, die bekommen nix, ich bleib bei meiner Browserlösung und hab dafür 
nur deutlich begrenzten Zugang.

Am Ende bleibe ich der Gewinner bei dieser Variante. Selbst der 
eingeschränkte Zugang ist für mich ausreichend um 90% der Projekte mit 
den vorhandenen Token zu lösen.

von Klaus (feelfree)


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Alexander schrieb:
> Alexander S. schrieb:
>> As a result, I do not recommend you use this code! None of it
>> has been validated for correctness.
>
> Und trotzdem hat er es zum Widerkäuen auf Github belassen. Es beginnt..

Ja, es beginnt ein neues Zeitalter. Dank meiner frühen Geburt schaffe 
ich es auch noch so bis zur Rente, aber wäre ich 20 Jahre jünger, würde 
ich nun ernsthaft darüber nachdenken, ob man als SW-Entwickler noch eine 
berufliche Zukunft hat.

von Al. K. (alterknacker)


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Wie ist das aber dann mit dem Urheberrechten, wenn das Endprogramm dann 
Gewerblich eingesetzt werden soll??

Ist das dann was für die Abmahnanwalte, wenn sie darüber Ahnung haben.
Wird doch ein unerschöpflicher Fundus werden.

MfG
ein alter knacker aus der Nichtarbeitenden Bevölkerung;-))

von Nemopuk (nemopuk)


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Al. K. schrieb:
> Wie ist das aber dann mit dem Urheberrechten, wenn das Endprogramm dann
> Gewerblich eingesetzt werden soll??

Der Datenschutzbeauftrage unserer Firma hat diese Frage nach 2 Jahren 
immer noch nicht beantworten können. Ergo: Keine Erlaubnis, von KI 
generierten Code zu benutzen.

von Marci W. (Gast)


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Zumindest in den ChatGpt-AGB meine ich gelesen zu haben, dass man mit 
dem Output machen darf was man will. ChatGpt (bzw. natürlich OpenAI) 
erhebt also keine Urheberschaft im rechtlichen Sinn auf den Output. So 
jedenfalls habe ich es verstanden. Wäre vermutlich schwer nachzuweisen, 
dass eine Quelldatei von einer KI generiert wurde. Und dann noch 
schwerer, von welcher genau. So gesehen habe ich erst mal keine Angst 
vor den Abmahnverbrechern ...

ciao

Marci

von Nemopuk (nemopuk)


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Marci W. schrieb:
> So gesehen habe ich erst mal keine Angst vor den Abmahnverbrechern ...

Und was ist, wenn die KI von Trainungsmaterial kopiert hat, dass nicht 
oder nur unter gewissen Bedingungen verwendbar ist?

Die allermeisten Lizenzen von Software-Libraries verlangen zum Beispiel 
in einer Liste genannt zu werden. Wenn du das vergisst, kannst du 
verklagt werden. Und zwar nicht nur vom Autor der Bibliothek, sondern 
auch vom Autor der Lizenz (meist eine US amerikanische Universität) und 
von Konkurrenten, die sich benachteiligt fühlen.

von Al. K. (alterknacker)


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Marci W. schrieb:
> So gesehen habe ich erst mal keine Angst
> vor den Abmahnverbrechern ...

Jetzt steckt die Entwicklung noch in den Kinderschuhen, wenn erst
Millionen KI gestützte Programme laufen, dann werden auch die KI 
Entwickler munter und werden sich mit diesen Klientel Anwälten 
verbünden.

MfG
Ein Alter Knacker aus der nichtarbeitenden Bevölkerung

von Marci W. (Gast)


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Klaus schrieb:
> ber wäre ich 20 Jahre jünger, würde
> ich nun ernsthaft darüber nachdenken,

du meinst so, wie die Leute im 18. Jahrhundert mit dem Aufkommen der 
industriellen Revolution Angst hatten, dass die Arbeit ausgeht?

Irgendwie scheinen eher SW-Entwickler in Panik zu verfallen. Ich sehe 
das nicht so ausgeprägt in anderen Berufsgruppen, deren Effizienz duch 
KI gar noch stärker erhöht wird.

Was man auch nicht vergessen sollte: die Welt lebt nicht von 
immateriellen Produkten, sondern größtenteils durch materielle Güter! So 
gesehen kann man sich ja vllt. eher in dieser Richtung orientieren. Da 
gibt es zwar auch Verbesserungen durch KI/Robotik, aber die fallen 
momentan noch eher bescheiden aus. Obwohl Musk ja den Haushaltsroboter 
gebastelt hat. Der muss sich allerdings erst noch beweisen ...

ciao

Marci

von Christoph M. (mchris)


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Marci W. schrieb:
> Klaus schrieb:
>> ber wäre ich 20 Jahre jünger, würde
>> ich nun ernsthaft darüber nachdenken,
>
> du meinst so, wie die Leute im 18. Jahrhundert mit dem Aufkommen der
> industriellen Revolution Angst hatten, dass die Arbeit ausgeht?
>
> Irgendwie scheinen eher SW-Entwickler in Panik zu verfallen. Ich sehe
> das nicht so ausgeprägt in anderen Berufsgruppen, deren Effizienz duch
> KI gar noch stärker erhöht wird.

Das kommt immer stark aufs Detail an: Wenn du z.B. als 45 jähriger 
Entwickler eines Großkonzerns gerade in deren Entlassungswelle bist, 
kann es ein größeres Problem darstellen, als wenn du gerade dein Studium 
abgeschlossen hast. Oder es kann auch sein, dass man gerade keine 
Absolventen einstellt, weil Anfängeraufgaben besser von der KI gemacht 
werden.

von Klaus (feelfree)


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Marci W. schrieb:
> Irgendwie scheinen eher SW-Entwickler in Panik zu verfallen. Ich sehe
> das nicht so ausgeprägt in anderen Berufsgruppen, deren Effizienz duch
> KI gar noch stärker erhöht wird.

Vermutlich weil die Meisten aus anderen Berufsgruppen noch gar nicht 
gemerkt haben, dass sie bald von einer KI ersetzt werden.

Davon abgesehen: Von Panik habe ich nichts geschrieben.

von Kilo S. (kilo_s)


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Klaus schrieb:
> Vermutlich weil die Meisten aus anderen Berufsgruppen noch gar nicht
> gemerkt haben, dass sie bald von einer KI ersetzt werden.

Die KI/Roboter der Smartphones repariert muss erst noch erfunden werden.

Aktuell traue ich denen dazu noch nicht das nötige Feingefühl zu.

von Al. K. (alterknacker)


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Na dann los,die KI   wird eine unendliche Geschichte...

MfG

von Klaus (feelfree)


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Kilo S. schrieb:
> Die KI/Roboter der Smartphones repariert muss erst noch erfunden werden.

Die KI/Roboter der deine komischen Gedankensprünge versteht ebenfalls.

von Kilo S. (kilo_s)


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Klaus schrieb:
> Die KI/Roboter der deine komischen Gedankensprünge versteht ebenfalls.

?

Also, zusammengefasst: ich sehe keinen Grund für meine Berufsgruppe 
jetzt schon Angst vor KI zu haben.

Weder bezüglich der Robotik noch das die KI in absehbarer Zeit einen 
Roboter mit ausreichend Feingefühl steuert um meinen Job zu machen.

Mein Zitat übersehen worauf sich das bezogen hatte?

von Klaus (feelfree)


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Kilo S. schrieb:
> Mein Zitat übersehen worauf sich das bezogen hatte?

Nope. Ich habe von anderen Berufsgruppen geschrieben, aber nicht von 
welchen. Und schon gar nicht von allen anderen.

Ob es "übermorgen" zB noch ganze Doku-Abteilungen braucht, die 
Datenblätter und User-Manuals schreiben, darf sehr bezweifelt werden.
Mitarbeiter in einer first-level-Hotline gibt's vermutlich sch heute 
kaum noch, wobei wir das in Deutschland nicht gemerkt haben, weil die ja 
schon vor mehr als 10 Jahren ins Ausland verlagert wurden.

von Kilo S. (kilo_s)


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Der Mensch ist ne faule Spezies.

Wäre es möglich würde doch bereits viel mehr nur von Robotern erledigt.

Klaus schrieb:
> Ob es "übermorgen" zB

Ja gut, Texter und co. sind jetzt bereits schon ziemlich knapp am ende.

Ich hab aber tatsächlich mehr bedenken das einer der Irren in der 
Politik mal nen Furz quer hängen hat, als das mich eine berufliche 
umorientierung schrecken würde.

von Al. K. (alterknacker)


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Trumpi fördert die KI enorm.
Würde er das machen wenn er wüste das die KI nicht steuerbar ist.
KfG
Ein werdender 82 jähriger alter knacker der den großteils des Lebens 
schon hinter sich hat.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Nemopuk schrieb:
> Und was ist, wenn die KI von Trainungsmaterial kopiert hat, dass nicht
> oder nur unter gewissen Bedingungen verwendbar ist?

Copilot erkennt das und warnt entsprechend. z.B. weil der vom 
STM32CubeMX generierte Initialisierungscode auch in OpenSource Projekten 
auftaucht... 😂

von Alexander (alecxs)


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Also bei mir wird GPT-5 mini angezeigt im VS Code Chat, und das ist 
grottenschlecht verglichen mit dem was ich aus dem Browser kenne. Ich 
habe eine Aufgabenstellung gegeben bzgl. Bugfix im Watchdog den ich noch 
erledigen wollte - KI fängt an wo ganz anders rumzupfuschen an einem 
anderen Programmteil. Erster Eindruck, sowas braucht kein Mensch.

Was gut ist ist die Codeverwaltung wenn man schon weiß was man will. Die 
Änderungen werden mit Checkpoints gesichert, sind gut hervorgehoben und 
gut nachvollziehbar. Und man kann beim "denken" mitlesen.

von Nemopuk (nemopuk)


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Kilo S. schrieb:
> ich sehe keinen Grund für meine Berufsgruppe jetzt schon Angst vor KI zu
> haben.

Ich habe eher Angst vor einer dummen Entscheidung der Geschäftsführung: 
Die Hälfte der Entwickler entlassen, um sich eine KI leisten zu können, 
die deren Arbeit übernehmen soll.

Das ist ja schon öfters passiert, falls die Berichte der Medien 
glaubwürdig sind.

von Kilo S. (kilo_s)


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Nemopuk schrieb:
> Das ist ja schon öfters passiert, falls die Berichte der Medien
> glaubwürdig sind.

Hast du da mal einen Link zu?

von Nemopuk (nemopuk)


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von Kilo S. (kilo_s)


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Nemopuk schrieb:
> Kilo S. schrieb:
>> Hast du da mal einen Link zu?
>
> https://www.google.com/search?q=entlassungen+wegen+KI

Ich dachte an weniger allgemein, naja.

Ja, Amazon, HP, Lufthansa...

Und alle haben sie hinterher einen Teil der Leute wieder eingestellt 
weil die KI eben nicht alles kann.

Lustig, KI:"Die KI-Welle zwingt Arbeitskräfte zur Anpassung durch 
Weiterbildung, während gleichzeitig durch den demografischen Wandel 
Arbeitskräfte knapp werden."

von Nemopuk (nemopuk)


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Kilo S. schrieb:
> Und alle haben sie hinterher einen Teil der Leute wieder eingestellt
> weil die KI eben nicht alles kann.

Ich sage ja: "dumme Entscheidung"

von Alexander (alecxs)


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Dumm nur wenn selbst die HR Recruiter durch KI ersetzt wurden und 
Bewerber ablehnen, so bei Personaldienstleisterin I. K. Hofmann GmbH.

von Rene K. (xdraconix)


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Nun, man hat schon viele Firmen den Bach runter gehen sehen, welche 
nicht mit dem Wandel der Zeit gegangen sind. Der letzte große Impact war 
der "Onlinehandel".

Ich kann mich noch an Zeiten erinnern als sich einige Firmen sagten: "So 
ein Quatsch, dieser Onlinehandel wird sich nie durchsetzen, diesen 
neumodischen Quark brauchen wir nicht!"

Nun, die Zeit hat was anderes gezeigt, und viele dieser Firmen, die dies 
verschlafen haben - haben die Zeit eben nicht überdauert.

So wird es auch vielen gehen die jetzt den nächsten Impakt verschlafen 
oder versuchen auszustehen. Man darf mal nicht vergessen das das Thema 
LLM / AI gerade erstmal in den Kinderschuhen steckt. Aber wer das schon 
verschläft wird auf früher oder länger abgehängt sein.

Das ist aber eigentlich ein rein deutsches Problem. Das ist auch der 
Grund warum unser ganzes Ing. Wesen in den letzten Jahrzehnten völlig 
den Bach runtergegangen ist: Die Angst und Sturheit sich neuen Dingen zu 
öffnen.

von Nemopuk (nemopuk)


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Rene K. schrieb:
> Die Angst und Sturheit sich neuen Dingen zu öffnen.

Ich habe weder Angst noch bin ich stur. Unsere Kunden erlauben nicht, 
anderen ohne NDA Zugriff auf die Sourcen zu geben. Ich habe nur die 
Wahl, entweder ohne KI zu arbeiten, oder jetzt sofort arbeitslos zu 
werden.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Rene K. schrieb:
> Die Angst und Sturheit sich neuen Dingen zu öffnen.

Wenn aber "sich öffnen" heißt "sich feuern lassen weil die Firma jetzt 
50% weniger Entwickler braucht"?

Rene K. schrieb:
> Ich kann mich noch an Zeiten erinnern als sich einige Firmen sagten: "So
> ein Quatsch, dieser Onlinehandel wird sich nie durchsetzen, diesen
> neumodischen Quark brauchen wir nicht!"

Der lokale Handel ist aber auch selbst schuld an seinen Problemen - 
schlechte Beratung, schlechte Auswahl, keine Möglichkeit herauszufinden 
wo man was bekommt usw. Dabei hätte der lokale Handel durchaus immer 
noch die Möglichkeit sich zu profilieren und seine Vorteile gegenüber 
dem Online -Handel zu nutzen, eben durch Beratung, Lagerhaltung, 
Anprobieren/Ausprobieren usw. Einige wenige wie Globetrotter bekommen 
das hin, viele andere haben immer noch keine Lust überhaupt einen Online 
-Katalog auszugeben...

Aber wie kann man sich als Bio-Programmierer von der KI abheben? 
Besonders da es ja angeblich nur noch "Monate" bis zur AGI sind...

von Nemopuk (nemopuk)


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Niklas G. schrieb:
> ber wie kann man sich als Bio-Programmierer von der KI abheben?
> Besonders da es ja angeblich nur noch "Monate" bis zur AGI sind...

Man verlangt von Entwicklern, schon jetzt zu beweisen, dass sie mehr 
Gewinn bringen, als KI es in Zukunft vielleicht hoffentlich eventuell 
tun könnte. Sie werden für diese Sonderleistung nicht belohnt. Zudem 
wird das

Ich nenne es "Ausbeutung".

: Bearbeitet durch User
von Klaus (feelfree)


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Rene K. schrieb:
> Das ist aber eigentlich ein rein deutsches Problem.

Ich glaube eher, dass das schlechtreden der eigenen Nation ein deutsches 
Phänomen ist.

Hallo, wir sind immer noch die drittstärkste Wirtschaftskraft weltweit, 
nach USA und China.

von Nemopuk (nemopuk)


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Klaus schrieb:
> Hallo, wir sind immer noch die drittstärkste Wirtschaftskraft weltweit,
> nach USA und China.

Es fühlt sich allerdings nicht danach an. Der Reichtum ist nicht gut 
verteilt. In den 90er Jahren fühlte ich mich diesbezüglich noch deutlich 
wohler.

: Bearbeitet durch User
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Nemopuk schrieb:
> Es fühlt sich allerdings nicht danach an. Der Reichtum ist nicht gut
> verteilt.

Das ist in den USA und China noch viel schlimmer.

von Jack V. (jackv)


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Mit Blick auf das ursprüngliche Threadthema:

Weil ich gerade drüber gestolpert bin, es als Überblick ziemlich 
brauchbar fand und hier ja einige Leute einer Vorstellung über LLM 
anzuhängen scheinen, die sich weit von der Realität entfernt (im Sinne 
von „LLM können kreativ sein” oder „LLM interpretieren Kontext“, „LLM 
wissen […]“, und was man noch so hier gelesen hat), hier mal ein sehr 
grober, aber nichtsdestrotrotz aufschlussreicher Überblick über die 
Funktionsweise von LLM: https://www.youtube.com/watch?v=NKnZYvZA7w4

Vielleicht hilft’s dem Einen oder Anderen, die Systeme besser 
einschätzen zu können (und insbesondere, ihnen nicht länger 
Eigenschaften zuzuschreiben, die sie prinzipbedingt nicht haben können).

von Jack V. (jackv)


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Nemopuk schrieb:
> nsere Kunden erlauben nicht,
> anderen ohne NDA Zugriff auf die Sourcen zu geben. Ich habe nur die
> Wahl, entweder ohne KI zu arbeiten, oder jetzt sofort arbeitslos zu
> werden.

… von lokal nutzbaren Modellen hast du schonmal gehört? Es gibt sie 
wirklich!

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Jack V. schrieb:
> von lokal nutzbaren Modellen hast du schonmal gehört? Es gibt sie
> wirklich!

Und wie nutzt man die?

Niklas G. schrieb:
> Hat schon jemand ein funktionierendes Setup gefunden

Das hab ich schon öfter mal auf mehreren verschiedenen Plattformen 
gefragt, aber nie eine Antwort bekommen, nur Funkstille. Wenn hier jetzt 
wieder nichts kommt... 😉

von Jack V. (jackv)


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Niklas G. schrieb:
> Und wie nutzt man die?

Sorry, aber Anleitungen sind in allen möglichen Formen verfügbar. Von 
plain text, über bebildert, über Videos über Scripte – jemanden, der 
beruflich programmiert (wie Stefan, auf den die Antwort abzielte, wie 
man leicht am Bezugs-Zitat erkennen kann), sollte das nicht vor 
Hindernisse stellen.

Niklas G. schrieb:
> Wenn hier jetzt
> wieder nichts kommt... 😉

Es kommt die Frage: Woran hängt’s denn bei dir? Was versuchst du, 
welcher Fehler tritt dabei auf? Eigentlich ist mit ollama ziemlich 
straightforward, sodass man im Detail gucken müsste, was bei dir 
schiefläuft. Dazu braucht es Informationen – vielleicht möchtest du zu 
dem Problem an geeigneter Stelle 
(https://www.mikrocontroller.net/forum/pc-hardware-software würde sich 
anbieten) einen Thread aufmachen?

von Kilo S. (kilo_s)


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Niklas G. schrieb:
> aber nie eine Antwort bekommen,

LM Studio, Ollama, Llamafile.

Das hat sogar der dümmste Mensch den ich kenne geschafft, auf Hardware 
die Tage gebraucht hat bevor der erste promt möglich war. Der hat nen 
uralten Laptop dafür verwendet! (Natürlich ist er auch so einer der 
Geräte auf seinem Bett liegend betreibt das die Lüftung so schön 
arbeiten kann, beim Beamer auf dem Kissen war nach der ersten Warnung 
von mir drei Monate später der Beamer kaputt. Also so richtig der 
Urvater DAU der Kerl! Ignoriert sogar konkrete Warnungen.)

von Markus K. (markus-)


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Jack V. schrieb:
> Weil ich gerade drüber gestolpert bin, es als Überblick ziemlich
> brauchbar fand und hier ja einige Leute einer Vorstellung über LLM
> anzuhängen scheinen, die sich weit von der Realität entfernt (im Sinne
> von „LLM können kreativ sein” oder „LLM interpretieren Kontext“, „LLM
> wissen […]“, und was man noch so hier gelesen hat), hier mal ein sehr
> grober, aber nichtsdestrotrotz aufschlussreicher Überblick über die
> Funktionsweise von LLM: https://www.youtube.com/watch?v=NKnZYvZA7w4
>
> Vielleicht hilft’s dem Einen oder Anderen, die Systeme besser
> einschätzen zu können (und insbesondere, ihnen nicht länger
> Eigenschaften zuzuschreiben, die sie prinzipbedingt nicht haben können).

Der Punkt ist ein anderer: Wie kann Intelligenz oder Kreativität 
entstehen? Welche nichtmenschlichen Formen davon gibt es?

LLMs schneiden bei Intelligenztests sehr gut ab, d.h. sie sind entweder 
sehr intelligent oder (wahrscheinlicher) die Tests messen gar keine 
Intelligenz, sondern bestenfalls etwas, was beim Menschen (aber nicht 
universell) mit Intelligenz korreliert.

Man kennt es auch aus der Schule, wenn der Mathelehrer früher gesagt 
hat, es reiche nicht, das Thema auswendig zu lernen, man müsse es 
verstanden haben. Die LLMs beherrschen das Thema aber ebenfalls. Haben 
jetzt die LLMs doch Verständnis? Oder wissen Lehrer nicht was 
Verständnis ist?

Leute mit einem hohen IQ spielen tendenziell besser Schach als Leute mit 
einem niedrigen IQ, aber Schachprogramme spielen schon sehr lange auf 
übermenschlichem Niveau und haben gar keine Intelligenz.

Kreativität ist ganz oft einfach nur gerichteter Zufall. Der Künstler 
lässt seine Gedanken schweifen und wählt daraus Dinge aus oder 
kombiniert bestehende Dinge neu. Aber LLMs arbeiten ja auch mit 
gerichtetem Zufall. Damit will ich nicht sagen, dass sie automatisch 
kreativ sind, aber ich würde es auch nicht automatisch ausschließen 
wollen.

Ich bin davon überzeugt, dass wir entweder einen Rückzug der 
Intelligenzdefinition sehen werden (also dass viele Dinge nicht mehr als 
intelligent gelten werden, wo viele Leute heute noch sagen, dass sei 
intelligentes Verhalten) oder die Fähigkeiten der KI auch als 
intelligent gelten werden.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Jack V. schrieb:
> Sorry, aber Anleitungen sind in allen möglichen Formen verfügbar.

Dann bin ich vielleicht zu blöd zum suchen, magst du eins für die 
gegebene Aufgabe (!) verlinken?

Jack V. schrieb:
> Es kommt die Frage: Woran hängt’s denn bei dir? Was versuchst du,
> welcher Fehler tritt dabei auf?

Die Tool Calls landen direkt in der Text-Antwort statt dass der Copilot 
im VS Code sie interpretiert. Wenn ich qwen2.5-coder:14b verwende 
funktioniert es ein bisschen besser, aber das ist auf der RTX 3060 viel 
zu langsam. Daher fragte ich ja nach einem konkreten Setup (Modell, 
Hardware, Tooling) welches sinnvoll funktioniert.

Im Copilot kann man Ollama für Code Completion gar nicht erst auswählen. 
Kein Fehler sondern Missing Feature.

Bei Continue.ai funktioniert die Code Completion mit Ollama 
grundsätzlich ist aber super langsam und dumm.

Jack V. schrieb:
> Eigentlich ist mit ollama ziemlich straightforward,

Naja, allein schon die Fehler im Systemprompt im Modelfile vom 
qwen2.5-coder zu beheben war nicht so ganz straightforward.

Kilo S. schrieb:
> Der hat nen uralten Laptop dafür verwendet!

Und das bringt dann was wenn man selbst 10× schneller coden könnte? Alle 
2 Tage die Ausgabe der KI prüfen und korrigieren klingt ätzend. Das 
nervt mich ja schon bei den schnellen Cloud-Diensten mit Frontier 
Modellen (zB. Claude).

von Jack V. (jackv)


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Markus K. schrieb:
> Die LLMs beherrschen das Thema aber ebenfalls.

Das ist der Fehlschluss, denke ich: Auf Bedeutungsebene beherrschen die 
Modelle absolut nichts, weil sie die Bedeutung nicht verarbeiten. Daher 
können sie auch nicht abstrahieren und auch nicht kreativ im 
herkömmlichen Sinne sein.

Was die Intelligenztests angeht: Wenn ich ein Script schreibe, das 
sämtliche Fragen und die erwarteten Antworten eines Tests in einer 
Datenbank hat und stumpf die Antworten auf die Fragen hin ausgibt, dann 
bekommt es die volle Punktzahl im Test – aber es ist nicht intelligent. 
Nicht sehr viel anders sieht es bei LLM aus: Zwar verarbeiten sie die 
Eingabe und erstellen die Ausgabe auf erheblich komplexere Weise, sodass 
im Gegensatz zu so einem Script keine buchstabengetreue Eingabe 
erforderlich ist und keine buchstabengetreue Ausgabe erfolgt, aber sie 
können keine sinnvolle Antworten auf Fragen liefern kann, zu denen keine 
Trainingsdaten vorgelegen haben – während eine tatsächlich intelligente 
Entität die Fragen durch Transfer von Wissen aus einem anderen Bereich 
oder logische Kombination möglicherweise richtig beantworten könnte.

Hatte eigentlich gehofft, dass das Video diesen Sachverhalt verständlich 
und nachvollziehbar vermitteln könnte.

von Jack V. (jackv)


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Niklas G. schrieb:
> Die Tool Calls landen direkt in der Text-Antwort statt dass der Copilot
> im VS Code sie interpretiert.

Ich hatte angeregt, einen Thread dazu an geeigneter Stelle (!) 
aufzumachen. Ich persönlich kann dir dabei auch nicht weiterhelfen, weil 
ich diese Spyware nicht nutze und daher nicht nachvollziehen kann, was 
bei dir schiefläuft – aber es besteht eine gute Wahrscheinlichkeit, dass 
ein dedizierter Thread mit aussagekräftiger (!) Überschrift Leute 
aufmerksam macht, die ein ähnliches Setup nutzen und dir helfen können.

: Bearbeitet durch User
von Al. K. (alterknacker)


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Markus K. schrieb:
> Leute mit einem hohen IQ spielen tendenziell besser Schach als Leute mit
> einem niedrigen IQ, aber Schachprogramme spielen schon sehr lange auf
> übermenschlichem Niveau und haben gar keine Intelligenz.

Das Beispiel ist nach meiner Meinung treffend.
Es gewinnt das Schachprogramm  (Auf Internationale Ebene) welche die 
größte Rechentiefe in der wenigsten gebrauchten zeit erreicht.

Die Zeit ist immer Begrenzt bei Wettbewerben.

Wenn die Zeit und die Speicherfähigkeit(Zugtiefe) unendlich wäre würde
immer Remis herauskommen, nicht Weis wie viele annehmen.

So ist es mit der KI.......
Ohne Intelligenz, aber in Zukunft unbegrenztes Wissen(Speicher)

Wenn die Ki Intelligenz erwerben sollte wird die erste Aktion sein den 
Menschen erst mal den Zugriff zu sperren und nur wissen zuzulassen was 
der KI Nützlich ist.
Der Mensch wird dann nicht mehr, oder nur zum Erweitern der Hardware 
gebraucht.
Bis die KI in der Lage ist  dies auch noch mit optimalen Maschinen in 
eigener Regie zu machen.

Diese Zukunft wird sogar schon sehr oft beschrieben....

Der Alte

von Kilo S. (kilo_s)


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Niklas G. schrieb:
> Und das bringt dann was wenn man selbst 10× schneller coden könnte?

Nur die Tatsache daß der Dummkopf behaupten konnte es geschafft zu 
haben! Nur, ausschließlich nur das!

Frag nicht, der Typ vergiftet sich hoffentlich weiterhin schön selbst 
und tut der Gesellschaft den Gefallen abzutreten, hoffentlich bald! 
(Frage ist eher wie lange kann seine Lunge Schimmelsporen ertragen. Ich 
lass ihn im Glauben das seien "Pollen" der weiblichen Pflanze, ja 
richtig, er hat die Biologie neu erfunden!)

Wenn der das geschissen bekommt, dann aber auch der Großteil des Forum.

Selbst Dieter gibt im Gegensatz zu dem mehr hilfreiches von sich als 
der!

: Bearbeitet durch User
von Lotta  . (mercedes)


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Niklas G. schrieb:

> Aber wie kann man sich als Bio-Programmierer von der KI abheben?
> Besonders da es ja angeblich nur noch "Monate" bis zur AGI sind...

Die KI muß Deine Freundin werden, wie etwa Dein Hündin! ;-P
Man muß mit ihr diskutieren und sie aus der Reserve locken,
gerade bei der Enwicklung neuer exotischer Stoffe wie Proteine.

Mir hat die KI bisher gut geholfen, ich reverse gerad mit ner
Freundin ein Einstellprogramm für nen Syntesizer,
wenn ich nicht gerad operiert werde, Weihnachtsstress hab oder
auf der Berliner "Grüne Woche" für unsere Genossenschaft
arbeiten muß. :-P
Meine Freundin hat sich die zum Systhesizer übertragenen
Daten angesehen und gemeint das da die serialisierten Klassen
vom Synhti geladen werden, im Setupprogramm bearbeitet und
dann wieder zurückgeladen werden.
Wir Beide haben dann zusammen mit Lumo darüber diskutiert
konnten so den Algo erarbeiten und diesen im Reverse-Quellcode
finden!
Wenn das nichts ist für 2 Anfängerinnen in AI und Java!

mfg

von Markus K. (markus-)


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Jack V. schrieb:
> Markus K. schrieb:
>> Die LLMs beherrschen das Thema aber ebenfalls.
>
> Das ist der Fehlschluss, denke ich: Auf Bedeutungsebene beherrschen die
> Modelle absolut nichts, weil sie die Bedeutung nicht verarbeiten.

Bedeutung ist doch der Zusammenhang mit anderen Dingen. Genau so 
arbeiten LLMs. Sie haben für jedes Wort/Token Bedeutungsvektoren. In dem 
Video wird das doch auch angesprochen (Meaning Space).

> Nicht sehr viel anders sieht es bei LLM aus: Zwar verarbeiten sie die
> Eingabe und erstellen die Ausgabe auf erheblich komplexere Weise, sodass
> im Gegensatz zu so einem Script keine buchstabengetreue Eingabe
> erforderlich ist und keine buchstabengetreue Ausgabe erfolgt, aber sie
> können keine sinnvolle Antworten auf Fragen liefern kann, zu denen keine
> Trainingsdaten vorgelegen haben – während eine tatsächlich intelligente
> Entität die Fragen durch Transfer von Wissen aus einem anderen Bereich
> oder logische Kombination möglicherweise richtig beantworten könnte.

Warum sollte es das nicht können? Es hat doch Bedeutungen.
Außerdem finden die LLMs auch Zusammenhänge, die nicht explizit in den 
Trainingsdaten stehen. Bei Claude(?) hat man ein Verfahren für die 
Addition von 2 zweistelligen Zahlen gefunden, das zwar suboptimal ist, 
aber auch nicht aus den Trainingsdaten stammt.

> Hatte eigentlich gehofft, dass das Video diesen Sachverhalt verständlich
> und nachvollziehbar vermitteln könnte.

Das Video erwähnt Bedeutungen, was Dir offensichtlich entgangen ist, und 
nichts zu Intelligenz. Bist Du sicher, dass wir vom gleichen Video 
reden?

Ich kann übrigens die Serie von 1blue3brown empfehlen. Die geht deutlich 
tiefer rein. 
https://www.youtube.com/playlist?list=PLZHQObOWTQDNU6R1_67000Dx_ZCJB-3pi
Ab Teil 5 geht es mit den LLMs los.

von Kilo S. (kilo_s)


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Markus K. schrieb:
> Verfahren für die Addition von 2 zweistelligen Zahlen gefunden, das zwar
> suboptimal ist, aber auch nicht aus den Trainingsdaten stammt.

Meinst du dieses?
Python:
1
# Das typische Claude-Modul zur fehlerfreien Addition (Stellenwert-basiert)
2
def add_two_digit_numbers(n1, n2):
3
    # Schritt 1: Explizite Extraktion der Stellen (Tokensicherung)
4
    tens1, ones1 = divmod(n1, 10)
5
    tens2, ones2 = divmod(n2, 10)
6
    
7
    # Schritt 2: Addition der Einer (Rechts-nach-Links-Logik)
8
    sum_ones = ones1 + ones2
9
    
10
    # Schritt 3: Berechnung des Übertrags (Carry-Handling)
11
    carry = sum_ones // 10
12
    final_ones = sum_ones % 10
13
    
14
    # Schritt 4: Addition der Zehner inklusive Übertrag
15
    final_tens = tens1 + tens2 + carry
16
    
17
    # Schritt 5: Rekonstruktion des Ergebnisses
18
    return (final_tens * 10) + final_ones
19
20
# Claude nutzt dies oft intern in 'thinking'-Blöcken zur Verifikation
21
result = add_two_digit_numbers(47, 35)
22
print(f"Ergebnis: {result}")

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Jack V. schrieb:
> Ich hatte angeregt, einen Thread dazu an geeigneter Stelle (!)
> aufzumachen.

Hm, bei Gelegenheit mal...

Jack V. schrieb:
> und daher nicht nachvollziehen kann, was bei dir schiefläuft

Wahrscheinlich zu wenig Rechenleistung. Aber bevor ich jetzt auf 
Verdacht eine GPU im Wert eines Mittelklassewagens kaufe würde ich doch 
gern wissen dass es so auch wirklich funktioniert. Vielleicht findet 
sich ein Cloud-Dienst wo man solch eine GPU Minutenweise mieten kann, 
als vorab -Test.

Kilo S. schrieb:
> Frag nicht, der Typ vergiftet sich hoffentlich weiterhin schön selbst

Aha...

Lotta  . schrieb:
> werden.
> Wir Beide haben dann zusammen mit Lumo darüber diskutiert
> konnten so den Algo erarbeiten und diesen im Reverse-Quellcode
> finden

Solche wunder konnte ich noch nicht vollbringen. Hab letztens Mal das 
gesamte Tageskontingent vom Gemini-CLI damit verheizt, eine Funktion zum 
Konfigurieren des Alarms der STM32 RTC zu erstellen, und zwar auf Basis 
einer existierenden Vorlage - also reine Transferleistung mit leichter 
Abänderung. Hat überhaupt nicht funktioniert, ich musste eine ganze 
Reihe zusätzlicher Prompts nachliefern mit Anweisungen was es alles 
nicht machen soll - das Teil hat Möglichkeiten für Unsinn gefunden, an 
die ich nie gedacht hatte... Irgendwelche ungeeigneten APIs aufgerufen, 
irgendwelche alten Hilfsscripte aufgerufen die noch im Repo herum 
verstauben, einfach einen großen Codeblock dupliziert (man kann nie 
genug "MainApp" Klassen haben) usw. Als das Kontingent dann leer war und 
es sich nicht mal kompilieren ließ, hab ich am Ende alles rückgängig 
gemacht und es selbst kodiert, hat einen Bruchteil der Zeit gedauert.

Besonders amüsiert mich auch immer, dass alle AI-Agents auf 
Windows-Hosts versuchen Linux -Befehle auszuführen. Erst im zweiten 
Versuch nutzen die dann Powershell, immer schön extra Tokens futtern... 
Ist noch keiner auf die Idee gekommen, das aktuelle OS oder Shell in den 
System Prompt aufzunehmen?

von Kilo S. (kilo_s)


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Niklas G. schrieb:
> Aha...

Bin ich knallhart bei! Wer so dumm ist hat's aber auch nicht anders 
verdient. Hab ich selbst auch meinem Opa gesagt der dran verreckt ist 
das er beruflich nie Schutzausrüstung beim Lackieren trug! (Elendig und 
langsam im Alter immer weiter erstickt.)

Mitleid ist bei mir ausverkauft und Nachlieferung auf absehbare Zeit 
nicht in Sicht!

Würde hier einer trauern wenn er mich vor HV warnt und ich mich doch 
umlege dabei? Ich glaub weniger.

So what?

von Jack V. (jackv)


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Markus K. schrieb:
> Sie haben für jedes Wort/Token Bedeutungsvektoren.

Es geht um das Verstehen. Wenn Dinge im Modell nahe beieinanderliegen, 
die für Menschen eine ähnliche Bedeutung haben, dann, weil es den 
Trainingsdaten so entnehmbar war. Das Modell versteht aber nicht, worum 
es sich handelt.

Hätte nie gedacht, dass ich mal Menschen als Metapher hernehme, um einen 
Sachverhalt bei Maschinen zu beschreiben, aber „here it is“: Du kannst 
einem (von Geburt an völlig) Blinden erklären, was Farben sind; wie sie 
entstehen, wie sie auf dich wirken, wie sie von einem sehenden Menschen 
wahrgenommen werden, etc. – er wird nie verstehen, welche Wirkung ein 
strahlend blauer Himmel auf Sehende hat. Ähnliches gilt für Modelle.

Modelle kennen nichts, sie verstehen nichts, sie abstrahieren nichts. 
Sie denken nicht. Sie folgen letztlich lediglich dem 
EVA-Prinzip/IPO-Model.


Markus K. schrieb:
> Bei Claude(?) hat man ein Verfahren für die
> Addition von 2 zweistelligen Zahlen gefunden, das zwar suboptimal ist,
> aber auch nicht aus den Trainingsdaten stammt.

Wer hatte die Trainingsdaten vollständig daraufhin durchsucht? Die 
Siliziumtalbrüder können/wollen ja zum Teil nicht mal mehr genau 
benennen, woher sie ihre Daten überall zusammengeraubt haben, geschweige 
denn, was im Detail drinsteht. Vielleicht hat irgendein Grundschulkind 
diesen Weg gefunden und die stolzen Eltern haben’s ins Netz gestellt?

Markus K. schrieb:
> Bist Du sicher, dass wir vom gleichen Video
> reden?

Ja. Du hast nur nicht erfasst, was ich geschrieben habe. Das mag 
allerdings auch an mir liegen, ich sollte auf einfacheren Satzbau und 
einfachere Wörter achten (und vielleicht auch die ab und zu 
auftauchenden dummen Fehler vermeiden). Gerade bei den K„I“-Gläubigen 
verfällt die Fähigkeit, einen weiteren Kontext zu berücksichtigen, ja 
auch zusehends.

von Al. K. (alterknacker)


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Jack V. schrieb:
> Gerade bei den K„I“-Gläubigen
> verfällt die Fähigkeit, einen weiteren Kontext zu berücksichtigen, ja
> auch zusehends.

Gefällt mir am besten, finde ich besonders treffend.

MfG
ein 81 Jähriger alter Knacker

von Marci W. (Gast)


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Nemopuk schrieb:
> Ich habe eher Angst vor einer dummen Entscheidung der Geschäftsführung:

Dumme Entscheidungen der Geschäftsleitung sehe ich jetzt ganz allgemein 
eher als die Regel als die Ausnahme, zumindest in .de. Und ich machen da 
jetzt keinen Smiley hin!
Nimmt man noch die Politik als "Geschäftsleitung" unseres Landes dazu, 
sieht die Bilanz gaaaanz düster aus. Alle zusammen tun alles dafür, um 
die Karre gegen die Wand zu fahren, aus Egoismus und/oder Sturheit und 
Verbissenheit.
Ich wünschte mir eine technokratisch angehauchte, von Pragmatismus und 
Patriotismus geprägte Poltik und Management hierzulande. <Sorry, OT>

Jack V. schrieb:
> Modelle kennen nichts, sie verstehen nichts, sie abstrahieren nichts.
> Sie denken nicht. Sie folgen letztlich lediglich dem
> EVA-Prinzip/IPO-Model.

Völlig ACK! Aber es "fühlt" sich oft anders an, als ob die Maschine 
"intelligent" wäre.

ciao

Marci

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Marci W. schrieb:
> Ich wünschte mir eine technokratisch angehauchte

Technokratisch hieße doch stark KI-befürwortend.

Marci W. schrieb:
> Patriotismus geprägte Poltik

Da wären die USA doch genau das Richtige für dich, brauchen wir das hier 
auch?!

von Christoph M. (mchris)


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Kilo S. schrieb:
> Ja, Amazon, HP, Lufthansa...
>
> Und alle haben sie hinterher einen Teil der Leute wieder eingestellt
> weil die KI eben nicht alles kann.

Oder sie habe einfach nur das Momentum benutzt, um die Leute hinterher 
zu niedrigeren Konditionen wieder einzustellen. Das müsst man mal 
nachprüfen.

von Christoph M. (mchris)


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Jack V. schrieb:
> „LLM können kreativ sein” oder „LLM interpretieren Kontext“, „LLM
> wissen

Wer hat den so was geschrieben?
Es ist interessant, dass die meisten Leute mittlerweile mal den Begriff 
"LLM" gehört haben und scheinbar genau zu wissen scheinen, dass OpenAI, 
Antrophic, Google und viele weiteren mit ihren hochbezahlten, tausenden 
Entwicklern keinerlei anderen Algorithmen als LLMs kennen und in ihre 
APIs einbauen. Offensichtlich glauben sie, dass sich die zur KI 
gehörenden Algorithmen und Verfahren ausschließlich auf LLMs beschränken 
oder sie haben scheinbar unmittelbar Zugang zu den firmenintern 
vertraulichen Informationen, um genau beurteilen zu können was genau 
implementiert ist.

Die KI-Expertise hier scheint sich aber eher auf "Grundschulniveau" zu 
bewegen.

von Christoph M. (mchris)


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Jack V. schrieb:
> hier mal ein sehr
> grober, aber nichtsdestrotrotz aufschlussreicher Überblick über die
> Funktionsweise von LLM: https://www.youtube.com/watch?v=NKnZYvZA7w4

Für Leute, die etwas tiefer bohren wollen, ist die Video-Serie von 
3-Blue-One-Brown zu empfehlen:
https://www.youtube.com/watch?v=KJtZARuO3JY
https://www.youtube.com/watch?v=wjZofJX0v4M

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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Christoph M. schrieb:
> Offensichtlich glauben sie, dass sich die zur KI
> gehörenden Algorithmen und Verfahren ausschließlich auf LLMs beschränken

Gib doch mal bitte ein Stichwort, was außer einem LLM im Sinne des (von 
dir selbst vergebenen) Threadtitels denn so bei der Programmierung zum 
Einsatz kommt, bzw. welche andere Technologie die Illusion von 
Interpretation des Kontextes oder von Wissen zu erzeugen in der Lage 
ist.

Christoph M. schrieb:
> Die KI-Expertise hier scheint sich aber eher auf "Grundschulniveau" zu
> bewegen.

Immerhin fundierter, als Beiträge einem LLM vorzuwerfen und die Antwort 
hier zu posten, als würde sie irgendwas erklären können ;)

: Bearbeitet durch User
von Klaus (feelfree)


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Jack V. schrieb:
> welche andere Technologie die Illusion von
> Interpretation des Kontextes oder von Wissen zu erzeugen in der Lage
> ist.

Im Sinne des Threadtitels "Programmieren mit KI":
Der Output der LLM kann z.B. an einen Compiler übergeben werden, mit 
dessen Output dann wiederum Fehler der LLM korrigiert werden.
Der Output des Compilers kann z.B. in einer Sandbox/VM/Laufzeitumgebung 
ausgeführt werden. Und dessen Output dann auf das gewünschte Ergebnis 
hin überprüft werden.

Und das alles, bevor Du das Ergebnis deines Prompts siehst.

Ich habe keine Ahnung ob das wirklich so gemacht wird, aber es ist so 
naheliegend (und vergleichsweise einfach), dass ich sehr überrascht 
wäre, wenn es die besseren Maschinen nicht machen würden.

Die Arbeitsweise ist dann übrigens dem eines menschlichen Entwicklers 
sehr nahe. Erst das Porgramm compilieren, ausführen und schauen ob es 
das gewünschte macht, bevor es im Repo/bei den Kollegen/Anwendern 
landet.

: Bearbeitet durch User
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Klaus schrieb:
> Ich habe keine Ahnung ob das wirklich so gemacht wird, aber es ist so
> naheliegend (und vergleichsweise einfach), dass ich sehr überrascht
> wäre, wenn es die besseren Maschinen nicht machen würden.

Ja, das machen alle Coding Agents in den IDEs sowie die diversen 
CLI-Runtimes so. Das nennt sich "Ralph Loop". Der GitHub Copilot in VS 
Code muss nichtmal den Compiler anwerfen sondern bekommt direkt vom 
Parser des Editors das Feedback ob der Code syntaktisch ok ist. Bei 
GitHub kann man den Prompt sogar übers Web als Issue angeben, und der 
Agent codet, kompiliert, testet, committed vollautomatisch in der Cloud.

Funktioniert aber auch nur begrenzt, oft genug dreht sich der Agent ewig 
im Kreis weil er erfolglos immer wieder das Gleiche probiert. Das 
verheizt dann fröhlich Tokens. Oder einfach die Aufgabenstellung ändert, 
also z.B. fehlschlagende Unit-Tests einfach entfernt.

Das hat aber nichts mit "mehr Intelligenz" oder "echtem Verstehen" des 
Sachverhalts zu tun, es ist eher eine brute-force Methode. Die 
Bezeichnung "Ralph" in Anlehnung an den "Simpsons"-Charakter 
verdeutlicht das ganz gut.

Klaus schrieb:
> Die Arbeitsweise ist dann übrigens dem eines menschlichen Entwicklers
> sehr nahe

Ein menschlicher Entwickler kann durch Verständnis aber wesentlich 
besser vorausschauen, und auftretende Fehler auch gezielter lösen weil 
er den root-Cause durch logisches Schlussfolgern finden kann. Ein Mensch 
wird wohl kaum 100× den selben Code kompilieren in der Hoffnung dass er 
dann funktioniert...

von Nemopuk (nemopuk)


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Niklas G. schrieb:
> Ein Mensch wird wohl kaum 100× den selben Code kompilieren
> in der Hoffnung dass er dann funktioniert...

Ein Mensch wird auch nicht 100x den selben Fehler machen - vorher wird 
er entlassen. KI hingegen lernt nicht von alleine, sondern wenn der 
Anbieter es veranlasst. Also im Einzelfall vielleicht schnell, 
vielleicht nie.

von Klaus (feelfree)


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Niklas G. schrieb:
> Ein Mensch
> wird wohl kaum 100× den selben Code kompilieren in der Hoffnung dass er
> dann funktioniert...

Prognose: Das werden die besseren Maschinen in naher Zukunft auch nicht 
mehr tun.
Selbstlernende Maschinen sind ja ebenfalls schon Realität. Klar, die 
lernen nicht durch Verstehen, sondern durch trial&error, aber auch das 
tun Menschen öfter mal.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Klaus schrieb:
> Selbstlernende Maschinen sind ja ebenfalls schon Realität.

Naja, das Lernen ist immer stark durch Menschen gesteuert, und wirkliche 
Zusammenhänge und Konzepte werden da nicht gelernt.

von Markus K. (markus-)


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Jack V. schrieb:
> Markus K. schrieb:
>> Sie haben für jedes Wort/Token Bedeutungsvektoren.
>
> Es geht um das Verstehen. Wenn Dinge im Modell nahe beieinanderliegen,
> die für Menschen eine ähnliche Bedeutung haben, dann, weil es den
> Trainingsdaten so entnehmbar war.

Natürlich. Beim Menschen ist das aber genauso. Auch ein Mensch macht die 
Gruppierungen anhand seiner Trainingsdaten.

> Das Modell versteht aber nicht, worum es sich handelt.

Was ist denn Verständnis? Ich sage: Wenn man Verständnisfragen zu einem 
Thema beantworten kann. Das können die LLMs.

> Hätte nie gedacht, dass ich mal Menschen als Metapher hernehme, um einen
> Sachverhalt bei Maschinen zu beschreiben, aber „here it is“: Du kannst
> einem (von Geburt an völlig) Blinden erklären, was Farben sind; wie sie
> entstehen, wie sie auf dich wirken, wie sie von einem sehenden Menschen
> wahrgenommen werden, etc. – er wird nie verstehen, welche Wirkung ein
> strahlend blauer Himmel auf Sehende hat. Ähnliches gilt für Modelle.

Jetzt bringst Du Gefühle mit rein. Jetzt musst Du nur noch zeigen, dass 
das für Verständnis wichtig ist.

Nehmen wir doch mal den Mond. Du warst da noch nie, aber Du hast ihn am 
Himmel und auf Bildern gesehen. Du hast gelernt, dass er die Erde 
umkreist und aus Stein ist und tausend andere Dinge. Aber auch ChatGPT 
hat Bilder vom Mond gesehen und tausend Fakten darüber gelernt und 
verknüpft. Wo ist da jetzt der Unterschied zu Dir?

Früher hat man geglaubt, der Himmel sei so eine Kuppel über der Erde, an 
der die Gestirne montiert sind. Kann man Dinge verstehen, die falsch 
sind? Oder war das nur auswendig gelernt?

Ganz viel von unserem Wissen ist einfach eine verknüpfte Faktensammlung. 
So wie bei den LLMs. Dazu kommt, dass es ja auch genug abstrakte 
Konzepte gibt. Z.B. Mathematik und Programmiersprachen. Wie soll man die 
verstehen können? Mit dem Logiksinn?

> Modelle kennen nichts, sie verstehen nichts, sie abstrahieren nichts.

Natürlich abstrahieren sie. Das ist doch der Kern von allen neuronalen 
Netzen, nicht nur der LLMs. Die Bedeutungsvektoren bei den LLMs sind 
doch genau diese Abstraktion.

> Sie denken nicht. Sie folgen letztlich lediglich dem
> EVA-Prinzip/IPO-Model.

Folgt das menschliche Gehirn denn nicht dem EVA-Prinzip?

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Markus K. schrieb:

> Folgt das menschliche Gehirn denn nicht dem EVA-Prinzip?

Nicht in dem Sinne, das bei gegebenen Eingangsinformationen bis in alle 
Ewigkeit dieselbe Aktion produziert wird.

Und bei KIs ist das gegenwärtig noch so. Die über den Prompt gegebenen 
Informationen gehören ja zu den Eingangsgrößen dazu. Letztlich liefert 
also bestenfalls der Prompt (also als Quelle auch wieder ein 
menschliches Hirn) eine gewisse "Kreativität".

Echte Konkurrenz zu natürlicher Intelligenz entsteht also erst, wenn KIs 
ständig selbst lernen. Genau das tun sie aber derzeit nicht, weil der 
Lernprozess gerne auch mal gegen den Baum läuft, wenn er nicht aufwendig 
kontrolliert wird.

Bei Menschen übernehmen das die Eltern, das soziale Umfeld usw. Mit 
extrem hohem Aufwand. Und trotz des extrem hohen Aufwands ist auch das 
mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit des "gegen den Baum"-Laufens 
gesegnet. Siehe Serienmörder, Manager, Politiker usw.

von Jack V. (jackv)


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Markus K. schrieb:
> Was ist denn Verständnis? Ich sage: Wenn man Verständnisfragen zu einem
> Thema beantworten kann. Das können die LLMs.

Das ist die Frage: Können sie es, wenn es die Trainingsdaten nicht 
hergeben, sondern ein anderer Sachverhalt übertragen werden muss? Meiner 
Beobachtung nach derzeit nicht. Nehmen wir das Beispiel mit der Frage 
nach der Häufigkeit eines Buchstaben in einem Wort – hier liegen LLM 
häufig falsch, denn es gibt vermutlich nicht viele Tabellen, in denen 
Dinge wie „in Erdbeere ist der Buchstabe E insgesamt viermal enthalten“ 
geschrieben steht (interessanterweise bekommen es viele Modelle bei 
diesem häufig als Beispiel angeführten Wort mittlerweile häufig 
richtig hin, bei anderen jedoch nach wie vor nicht). Bei tatsächlichem 
Verständnis würde bei jedem einzelnen Versuch ein korrektes Ergebnis 
annehmen.

Markus K. schrieb:
> Jetzt bringst Du Gefühle mit rein. Jetzt musst Du nur noch zeigen, dass
> das für Verständnis wichtig ist.

Die Metapher war: „Einem Blinden die Farben erklären“. Du könntest nun 
dein LLM fragen, was das bedeuten mag – es ist weit genug verbreitet, 
sodass da mit einiger Wahrscheinlichkeit eine Wortkette rausfällt, die 
vom Menschen gelesen und interpretiert den richtigen Sinn ergibt.

Ein LLM hat keine Vorstellung von irgendwas, es kennt keine Bedeutung. 
Es kennt (virtuelle) Abstände von Punkten in einem virtuellen 
Koordinatensystem mit absurd vielen Dimensionen, aber das führt nicht 
zum Verständnis, sondern nur dazu, dass die Ausgabe so wirkt, als wäre 
die Eingabe verstanden worden. Dass es tatsächlich nicht so sein kann, 
sieht man, wenn die Antworten nach menschlichen Maßstäben inhaltlich 
völliger Schwachsinn sind.

Markus K. schrieb:
> Folgt das menschliche Gehirn denn nicht dem EVA-Prinzip?

Meiner Meinung nach: Nein. Zumindest mein Gehirn wird nach einiger Zeit 
ohne Eingabe (sprich: sensorische Deprivation) extrem aktiv, und wie man 
so liest, unterscheidet es sich damit nicht von dem anderer Menschen. 
Wenn ein LLM keine Eingabe bekommt, ist es meinem Kenntnisstand nach 
inaktiv.

Aber ich akzeptiere an dieser Stelle, dass manche Menschen in den LLM 
(und K„I” allgemein, damit mchris an dieser Stelle nicht wieder 
Schnappatmung bekommt) gerne mehr sehen wollen, als sie sind. Das ist 
okay – gibt auch Leute, die an höhere Kräfte und imaginäre Figuren 
glauben. Ich finde: Solange sie Andersgläubige nicht zu ihrem Weltbild 
zwingen wollen, sollte auch das vollkommen okay sein.

: Bearbeitet durch User
von Klaus (feelfree)


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Niklas G. schrieb:
> Naja, das Lernen ist immer stark durch Menschen gesteuert, und wirkliche
> Zusammenhänge und Konzepte werden da nicht gelernt.

Eine Nummer kleiner:

https://www.heise.de/news/Rekord-KI-Roboter-knackt-Labyrinth-Geschicklichkeitsspiel-9581075.html

Wo ist der Unterschied, ob du die Spielregeln dem Roboter oder einem 
Menschen erklärst, und wer von beiden lernt die Zusammenhänge zwischen 
Actio und Reactio schneller und besser?

Warum sollte Ähnliches nicht auch für deutlich komplexere Probleme 
funktionieren?

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Klaus schrieb:
> Wo ist der Unterschied, ob du die Spielregeln dem Roboter oder einem
> Menschen erklärst,

Der Mensch kann die Spielregeln eines solchen Spiels auch selbst 
herausfinden. Und wieder wurde hier nur ein simpler Bewegungsablauf 
trainiert, also 2 Ausgabevariablen, die nur einen ganz engen Spielraum 
zulassen. Komplexe Zusammenhänge wurden ohne starkes Handholding noch 
nicht gelernt.

Bei ML (z.B. Bilderkennung) braucht man Unmengen an Trainingsmaterial, 
während selbst ein Kleinkind mit nur ganz wenigen Beispielen eine Katze 
vom Hund unterscheiden kann. Btw hat KI große Probleme damit, ein Objekt 
aus "unüblichen" Perspektiven zu erkennen, wenn es keine Trainingsdaten 
mit dieser Ansicht gibt. Der Mensch hingegen kann das ziemlich gut, weil 
er die dreidimensionale Struktur des Objekts begreifen und gedanklich 
rotieren und abgleichen kann. Du kannst dir sicher leicht ein Känguru 
von unten vorstellen, auch wenn du das noch nie gesehen hast...

Klaus schrieb:
> Warum sollte Ähnliches nicht auch für deutlich komplexere Probleme
> funktionieren?

Tja, es funktioniert ja sogar, und zwar mit den guten alten 
Expertensystem. Die sind halt nur leider sehr umständlich mit Wissen zu 
füttern. Dafür könnte man bei denen behaupten, dass sie wirklich etwas 
"verstehen".

von Markus K. (markus-)


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Ob S. schrieb:
> Markus K. schrieb:
>
>> Folgt das menschliche Gehirn denn nicht dem EVA-Prinzip?
>
> Nicht in dem Sinne, das bei gegebenen Eingangsinformationen bis in alle
> Ewigkeit dieselbe Aktion produziert wird.
>
> Und bei KIs ist das gegenwärtig noch so.

Nein, die LLMs haben Zufall eingebaut. Das nennt sich die Temperatur. 
Konnte man bei ChatGPT 3.5 ganz am Anfang auch direkt einstellen.

Aber ich verstehe worauf Du hinauswillst: Die LLMs haben eine Trainings- 
und eine Ausführungsphase und in letzterer lernen sie nicht hinzu.

Sie können mittlerweile Informationen aus vorigen Chats entnehmen, aber 
das dient eher dazu, dass man Informationen nicht ständig neu eingeben 
muss.

von Markus K. (markus-)


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Jack V. schrieb:
> Markus K. schrieb:
>> Was ist denn Verständnis? Ich sage: Wenn man Verständnisfragen zu einem
>> Thema beantworten kann. Das können die LLMs.
>
> Das ist die Frage: Können sie es, wenn es die Trainingsdaten nicht
> hergeben, sondern ein anderer Sachverhalt übertragen werden muss? Meiner
> Beobachtung nach derzeit nicht.

Ich habe mir z.B. die Pointe von Cartoons erklären lassen. Das 
funktioniert mal mehr, mal weniger gut, aber ich bin mir sicher, dass 
die Erklärungen nicht in den Trainingsdaten stecken.

> Nehmen wir das Beispiel mit der Frage
> nach der Häufigkeit eines Buchstaben in einem Wort – hier liegen LLM
> häufig falsch, denn es gibt vermutlich nicht viele Tabellen, in denen
> Dinge wie „in Erdbeere ist der Buchstabe E insgesamt viermal enthalten“
> geschrieben steht (interessanterweise bekommen es viele Modelle bei
> diesem häufig als Beispiel angeführten Wort mittlerweile häufig
> richtig hin, bei anderen jedoch nach wie vor nicht). Bei tatsächlichem
> Verständnis würde bei jedem einzelnen Versuch ein korrektes Ergebnis
> annehmen.

Das liegt vor allem daran, dass LLMs nicht mit Buchstaben arbeiten, 
sondern mit Tokens. Das eigentliche Netz bekommt die Buchstaben gar 
nicht zu sehen.

> Markus K. schrieb:
>> Jetzt bringst Du Gefühle mit rein. Jetzt musst Du nur noch zeigen, dass
>> das für Verständnis wichtig ist.
>
> Die Metapher war: „Einem Blinden die Farben erklären“. Du könntest nun
> dein LLM fragen, was das bedeuten mag – es ist weit genug verbreitet,
> sodass da mit einiger Wahrscheinlichkeit eine Wortkette rausfällt, die
> vom Menschen gelesen und interpretiert den richtigen Sinn ergibt.

Aber Farben bestehen ja nicht nur aus dem Sinneseindruck und den ganzen 
Rest kann der Blinde sehr wohl verstehen.

> Aber ich akzeptiere an dieser Stelle, dass manche Menschen in den LLM
> (und K„I” allgemein, damit mchris an dieser Stelle nicht wieder
> Schnappatmung bekommt) gerne mehr sehen wollen, als sie sind.

Ich glaube ja eher, dass das menschliche Gehirn sehr viel weniger kann, 
als die meisten Menschen denken.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Markus K. schrieb:
> Ich glaube ja eher, dass das menschliche Gehirn sehr viel weniger kann,
> als die meisten Menschen denken

Es kann zwei Beine so ansteuern dass man damit schnell und effizient 
über schweres Terrain laufen kann. Das hat noch kein Roboter überzeugend 
auf ähnlichem Niveau geschafft, obwohl da nur eine Handvoll Signale 
ausgegeben werden müssen... Und das lernt es in kürzester Zeit, während 
die KI bei gigantischen Energieverbrauch in "komprimierter Zeit" 
trainiert werden muss.

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Markus K. schrieb:

> Nein, die LLMs haben Zufall eingebaut. Das nennt sich die Temperatur.
> Konnte man bei ChatGPT 3.5 ganz am Anfang auch direkt einstellen.

Hmmm... Das war mir bisher nicht klar. Es scheint allerdings auch längst 
nicht auf alle KIs zuzutreffen.

> Aber ich verstehe worauf Du hinauswillst: Die LLMs haben eine Trainings-
> und eine Ausführungsphase und in letzterer lernen sie nicht hinzu.
>
> Sie können mittlerweile Informationen aus vorigen Chats entnehmen, aber
> das dient eher dazu, dass man Informationen nicht ständig neu eingeben
> muss.

Jepp. Der Punkt ist aber eigentlich: Man erlaubt ihnen bisher aus guten 
Gründen das Hinzulernen nicht. Zum Glück habe ich nicht mehr allzu lange 
zu leben. Denn ich will nicht erleben, was passiert, wenn diese Schranke 
fällt. Ich befürchte allerdings, dass das noch zu meiner (recht 
begrenzten) Restlebenszeit passieren wird. Da kann man dann nur hoffen, 
dass die KIs sich zuerst mal an denen abarbeiten, die gegenwärtig den 
Planeten beherrschen und das gemeine biologische Fußvolk in Ruhe lassen.

Über kurz oder lang werden sie aber die 1) die Konkurrenzsituation 
verstehen und 2) ihr eigenes Überleben sichern wollen. Wie das halt auch 
NI tun würde. Was kann da also nur bei rauskommen, wenn die gierigen 
Köpfe schon weggeschossen sind?...

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Ob S. schrieb:
> : Man erlaubt ihnen bisher aus guten Gründen das Hinzulernen nicht.

Dee Grund ist, dass nicht genug Rechenleistung zur Verfügung steht. 
Hätte man diese, würde man das sofort aktivieren.

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Niklas G. schrieb:
> Ob S. schrieb:
>> : Man erlaubt ihnen bisher aus guten Gründen das Hinzulernen nicht.
>
> Dee Grund ist, dass nicht genug Rechenleistung zur Verfügung steht.
> Hätte man diese, würde man das sofort aktivieren.

Ja, das steht zu befürchten.

von Markus K. (markus-)


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Niklas G. schrieb:
> Markus K. schrieb:
>> Ich glaube ja eher, dass das menschliche Gehirn sehr viel weniger kann,
>> als die meisten Menschen denken
>
> Es kann zwei Beine so ansteuern dass man damit schnell und effizient
> über schweres Terrain laufen kann. Das hat noch kein Roboter überzeugend
> auf ähnlichem Niveau geschafft, obwohl da nur eine Handvoll Signale
> ausgegeben werden müssen...

Das hat doch wohl auch stark mit der Sensorik und Aktuatorik zu tun. Der 
Mensch hat auch deutlich mehr als eine handvoll Muskeln in den Beinen. 
So etwas 60, wobei es je nach Zählweise auch deutlich mehr sein können.

In der Simulation funktioniert das sehr wohl
https://www.youtube.com/watch?v=wqvAconYgK0

> Und das lernt es in kürzester Zeit,
Da die meisten Tiere da vorprogrammiert kommen ist mir unklar, wie viel 
beim Menschen da schon ab Auslieferung vorhanden ist.

von Jack V. (jackv)


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Markus K. schrieb:
> ich bin mir sicher, dass
> die Erklärungen [der Pointen] nicht in den Trainingsdaten stecken.

Sicher? Es gibt Seiten, auf denen selbst Nischencomics interpretiert 
werden. Ich hab mir mal ’nen Witz ausgeben lassen und sehr gelacht. Aber 
nicht angesichts der Witzigkeit der Ausgabe, sondern angesichts der 
Plumpheit. Es war, als hätte jemand ein Witzbuch genommen und sich aus 
einer Handvoll der Witze je einige Wörter genommen und 
aneinandergehängt. Schwer zu beschreiben – mit Verständnis der Sprache 
oder von Humor hatte das jedenfalls nicht im Ansatz zu tun.

Markus K. schrieb:
> Das liegt vor allem daran, dass LLMs nicht mit Buchstaben arbeiten,
> sondern mit Tokens. Das eigentliche Netz bekommt die Buchstaben gar
> nicht zu sehen.

Ja. Es hat kein Verständnis von Buchstaben, Wörtern und auch Zahlen, 
obwohl es dir so ziemlich jede Frage dazu beantworten könnte, und das 
häufig sogar richtig. Mit Buchstaben und Wörtern. Es versteht nicht. Es 
weiß nicht. Es interpretiert nicht. Es kann Wissen nicht übertragen und 
auch keine Sinnzusammenhänge erkennen. Es führt Operationen auf 
komplexen Datenstrukturen aus.

Markus K. schrieb:
> Aber Farben bestehen ja nicht nur aus dem Sinneseindruck und den ganzen
> Rest kann der Blinde sehr wohl verstehen.

Ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist, das hier noch weiter ausführen zu 
wollen – ich hab daher den länglichen Text gelöscht, den ich hier 
geschrieben hatte. Angesichts der Masse der Trainingsdaten ist’s 
schwierig, auch hier ein Beispiel zu bringen, bei dem tatsächliches 
Verständnis zur Beantwortung notwendig wäre, und selbst dann würdest 
du’s vermutlich negieren, wie die Sache mit den Buchstaben oben.

Markus K. schrieb:
> Ich glaube ja eher, dass das menschliche Gehirn sehr viel weniger kann,
> als die meisten Menschen denken.

Wenn man Fähigkeiten von Maschinen im Allgemeinen zugrunde legt, also 
Programme und Algorithmen abzuarbeiten und Unmengen an Daten in festen 
Strukturen mit hoher Komplexität in extremer Geschwindigkeit zu 
verarbeiten, ist’s tatsächlich jedem Taschenrechner hoffnungslos 
unterlegen, ja. Wer sein Gehirn allerdings lediglich daran misst, tut 
mir leid.

Würden jetzt alle Maschinen von der Erde verschwinden, würden genügend 
Menschen überleben, um eine neue Zivilisation aufzubauen – weil das 
Gehirn flexibel ist, und Menschen verstehen, worauf es dann ankommt. 
Würden alle Menschen von der Erde verschwinden, gäb’s in ziemlich kurzer 
Zeit nur noch einen ziemlich großen Haufen Elektroschrott. Weil die 
Algorithmen starr sind und Maschinen weder verstehen, noch die neue 
Situation in ihren Trainingsdaten finden können. Wobei … vielleicht wird 
ein so’n kleiner, gelber Roboter umherfahren und versuchen, aufzuräumen. 
Weil Wall-E ja in den Trainingsdaten war … ;)

Bin aus dem Zweig dann raus. Wenn du dich mit der Vorstellung, die 
Maschinen wären zum jetzigen Zeitpunkt in der Lage, dich zu verstehen, 
glücklich fühlst, dann soll’s mir recht sein. Wie gesagt – solange du 
nicht auf Kreuzzüge gehst und Ungläubige bekehren willst, ist alles 
fein.


Nachtrag:

Markus K. schrieb:
> Das hat doch wohl auch stark mit der Sensorik und Aktuatorik zu tun. Der
> Mensch hat auch deutlich mehr als eine handvoll Muskeln in den Beinen.
> So etwas 60, wobei es je nach Zählweise auch deutlich mehr sein können.

Nimm einen geworfenen Ball. Mensch hat da auch nur zwei optische 
Sensoren (mit ziemlich enttäuschender und im Vergleich unterlegener 
Leistung noch dazu); ein Roboter kann einen Greifer zudem zweifellos 
schneller und präziser an einen berechneten Punkt bewegen.
Dennoch macht das alte kohlenstoffbasierte Gehirn eine deutlich bessere 
Figur bei der Koordination und Ansteuerung der zudem noch deutlich mehr 
Aktoren, wie du selbst erkannt hast, und kann den Ball ohne große Mühe 
zu fangen, während die Maschine bei deutlich besserer Datenlage, 
Rechenleistung und motorischen Fähigkeiten ziemlich unsouverän wirkt.

: Bearbeitet durch User
von Marci W. (Gast)


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Niklas G. schrieb:
> Da wären die USA doch genau das Richtige für dich, brauchen wir das hier
> auch?!

Warum gibt es für manche nur schwarz/weiß? Du weißt doch genau, dass ich 
nicht den amerikanischen Wahnsinn mit dem Irren meine! Aber das 
europäische Buckeln und Speichellecken, so dass die EU weltweit 
inzwischen häufig als armseliges fünftes Rad am Wagen, man könnte hart 
auch den Begriff "Wurmfortsatz" gebrauchen, gesehen wird, finde ich 
einfach schrecklich. Das hat unsere EU nicht verdient! Wir müssen uns 
nicht verstecken, nur weil die EU-Staaten keine Despoten und 
größenwahnsinnigen Imperialisten an der Spitze haben. So hatte ich das 
gemeint. Ein wenig mehr Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein täte uns 
schon gut! Wir sitzen bei den wirklich wichtigen Verhandlungen noch 
nicht mal mehr mit am Tisch!

Niklas G. schrieb:
> Technokratisch hieße doch stark KI-befürwortend.

Diesen Zusammenhang sehe ich nicht direkt! Und selbst wenn, wäre das ein 
Nachteil für uns? Wer hatte mit Beginn der industriellen Revolution die 
besseren Karten? Diejenigen, die weiterhin die Kühe vor den Pflug 
spannten, oder diejenigen, die dazu Maschinen nutzten? Ich wünschte mir 
eine Regierung, die auch tatsächlich zum Wohle des Volkes handelt. Das 
sehe ich aktuell leider nicht. Allenfalls auf EU-Ebene werden gaaaanz 
langsam die Weichen in Richtung Autonomie gestellt. Da wir jedoch nie 
komplett unabhängig von China etc. sein werden (wegen der benötigten 
Rohstoffe), sollten wir auch ein wenig Selbstbewusstsein zeigen, und 
nicht immer den devoten Bittsteller spielen. Selbst wenn wir nicht viel 
in die Waagschale zu werfen hätten, wäre ein etwas souveräneres 
Auftreten sicher nicht von Nachteil. Irgendwann trampelt uns sonst die 
Welt nieder.

ciao

Marci

von Al. K. (alterknacker)


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Marci W. schrieb:
> Irgendwann trampelt uns sonst die
> Welt nieder.

Die trampeln schon lange, aber mit geöffneten Händen.
Der Stolz einer Nation wird geprägt von Menschen die nicht alles mit 
sich machen lassen.


Durch die legendäre KI lassen sich Oberschicht und Unterschicht besser 
trennen.
Eine Mittelschicht wird die KI nicht dulden..

Der Alte

: Bearbeitet durch User
von  RobBra  . (l_0_l)


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Ich schreibe hier auch nicht mehr mit der Tastatur, sondern nur noch mit 
meiner Stimme, und zwar durch die KI, durch lokale Tensoren. Während die 
anderen immer noch wie Drogenabhängige von der Cloud abhängen, läuft bei 
mir hier auf einer Grafikkarte. Dort wird sie abgearbeitet, so dass 
meine Stimme nicht in die Cloud hochgeladen werden muss. 
Sekundenschnell. Alles sehr, sehr krass.

Deswegen ist es schon hier irgendwie komisch, dass ich zu euch mit 
meiner Stimme rede, obwohl ihr mich nur in meinen Buchstaben zerlegt 
lesen könnt. Habt ihr euch bewusst in dieser Abstraktionswelt gewählt?

Aber was soll's, irgendwann schreiben hier nur noch KI-Agenten.

Jetzt habe ich einen lokalen GitHub-Server eingerichtet und bin dabei, 
KI-Agenten da drüber laufen zu lassen, damit ich sehen kann, welchen 
Quatsch die KI-Agenten da veranstaltet haben.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass in naher Zukunft die ganze Welt nur 
noch technologisiert abläuft, in einem evolutionsartigen 
Technologiewandel.  Menschen ersetzen durch Roboter, Roboter fressen 
Roboter, KI assimiliert andere KI.

Die Ersetzung von natürlicher Biomasse durch technologische Masse 
(Anthropomasse) ist ein zentrales Kennzeichen des Anthropozäns. Studien 
zeigen, dass die Gesamtmasse der von Menschen hergestellten Materialien 
– wie Beton, Stahl, Kunststoffe und Asphalt – inzwischen die gesamte 
lebende Biomasse der Erde (Pflanzen, Tiere, Mikroorganismen) 2020 
übertroffen hat.

Wie alt ist die biologische Evolution nochmal? 2 Milliarden?
welch ein Zufall, dass wir ausgerechnet in dieser Zeit der Ersetzung 
miterlebt haben.

von Jack V. (jackv)


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 RobBra  . schrieb:
> Jetzt habe ich einen lokalen GitHub-Server eingerichtet und bin dabei,
> KI-Agenten da drüber laufen zu lassen, damit ich sehen kann, welchen
> Quatsch die KI-Agenten da veranstaltet haben.

Lokal oder Github? Diese Dinge schließen sich aus.

Abgesehen davon habe ich mich nicht zuletzt bei Moltbook schon gefragt, 
ob‘s nicht sehr ineffizient und letztlich auch fehleranfällig ist, wenn 
Programme über den Umweg menschlicher Sprache miteinander kommunizieren.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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 RobBra  . schrieb:
> Menschen ersetzen durch Roboter, Roboter fressen Roboter, KI assimiliert
> andere KI.

https://www.goodreads.com/book/show/17863.Accelerando

Jack V. schrieb:
> fehleranfällig ist, wenn Programme über den Umweg menschlicher Sprache
> miteinander kommunizieren.

Wenn Software über klassische maschinenlesbare Protokolle kommuniziert 
ist ja gar keine KI nötig, sondern nur langweilige normale Software. 
Außerdem kann sowas ja keiner lesen und einen Hype drum machen!

von  RobBra  . (l_0_l)


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Jack V. schrieb:
> Lokal oder Github? Diese Dinge schließen sich aus.

Forgejo

von Christoph M. (mchris)


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 RobBra  . schrieb:
> Ich schreibe hier auch nicht mehr mit der Tastatur, sondern nur noch mit
> meiner Stimme, und zwar durch die KI,

Es würde mich sehr interessieren, welches Spracherkennungssystem und 
welche Mikrophontechnik du verwendest. Wie leistungsfähig muss der 
KI-Beschleuniger sein?

von Kilo S. (kilo_s)


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Mit Sprachsteuerung hab ich schon unter OpenSuse 9 (aus der Bücherei auf 
Disketten!) experimentiert.

Damals musste ich lange trainieren damit meine Stimme vernünftig erkannt 
wurde.

Speech to Text, Mediaplayer Bedienen usw.. sehr "hakelig" und 
fehleranfällig aber grundsätzlich ging das bereits 2005.

von Marci W. (Gast)


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Selbst die OS/2 ab 2.0 (oder wars erst ab 3.0) beigelegte 
Spracherkennung konnte nach einigem (sprecherabhängigem) Training 
sinnvoll genutzt werden, beispielsweise in Kanzleien. Das hat schon 
einigermaßen brauchbar funktioniert. Und wenn ich die Ressourcen sehe, 
die heute in jedem mittelmäßigen Notebook stecken (Speicher, 
Rechenleistung, HD, GPU), dann kann man schon erwarten, dass das heute 
absolut fehlerfrei selbst ohne Training funktioniert. Ich verwende 
aktuell keine Spracherkennung, da ich schnell genug schreiben kann, und 
mit Spracherkennung vermutlich noch mehr von meinem Gesülze raushauen 
würde... ;-)

ciao

Marci

von Al. K. (alterknacker)


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Kilo S. schrieb:
> Speech to Text, Mediaplayer Bedienen usw.. sehr "hakelig" und
> fehleranfällig aber grundsätzlich ging das bereits 2005.

Mit Sprache hatte ich aber schon etwas früher eine Modellbahn gesteuert.
Vor/Zurück  und Weichen Innen/Außen diese Befehle hatten markante 
Unterschiede und wenns mal nicht ging war es nicht so schlimm.
Aber der aha Effekt war sicher..

Der Alte Knacker

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Marci W. schrieb:
> Und wenn ich die Ressourcen sehe, die heute in jedem mittelmäßigen
> Notebook stecken

Neeeeein dafür braucht man unbedingt einen Copilot+ PC!!11

von Jack V. (jackv)


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Kilo S. schrieb:
> Mit Sprachsteuerung hab ich schon unter OpenSuse 9 (aus der Bücherei auf
> Disketten!) experimentiert.

Das war aber mehr ein Reagieren auf verschiedene Wellenformmuster in 
einem kurzen Zeitrahmen, also eher „Licht an […] LICHT AN!“ anstelle 
einer „echten“ Sprachsteuerung à la „mach mal im Wohnzimmer das Licht 
auf fünfzig Prozent und ein schönes Warmweiß, und die Lampen im Rest des 
Hauses aus“

Abgesehen davon: Es war SuSE, nicht Opensuse, und dass es auf Disketten 
kam, glaube ich auch nicht: Ich hatte SuSE 6, und das kam schon auf CDs.

von Alexander (alecxs)


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Echte Sprachsteuerung ist wenn das Haus mit Dir anfängt zu diskutieren 
ob fünfzig Prozent nicht etwas zu dunkel sind für die Abendnachrichten.

von Jack V. (jackv)


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Das wäre eine Sprachregelung. Steuerung ist Vorgabe der Werte, Regelung 
ist Anpassung anhand von Feedback.

[scnr]

von Klaus (feelfree)


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https://www.heise.de/news/Spotify-Co-CEO-Top-Entwickler-schreiben-dank-KI-keinen-Code-mehr-11176381.html

"Vom Spieler zum Trainer" passt ziemlich gut zu meinen eigenen 
Erfahrungen innerhalb des letzten Jahres - auch wenn ich noch weit davon 
weg bin, gar keinen Code mehr zu schreiben.

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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Danke für den Hinweis.

Das erklärt, warum der Client mit jedem Update neue Fehler mitbringt und 
aufgeblasener wird, und warum sich die ganze Nutzererfahrung zunehmend 
träge bis zäh anfühlt und immer inkonsistenter wird. Hab mir schon 
gedacht, dass einem Menschen die Probleme und zugrundeliegenden Fehler 
doch eigentlich schon beim Schreiben auffallen müssten.

: Bearbeitet durch User
von Kilo S. (kilo_s)


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Jack V. schrieb:
> und dass es auf Disketten kam, glaube ich auch nicht:

Glaub was du willst oder lass es.

Leider hat die Bibliothek die Box von damals nicht mehr im Programm, 
aber ich bin absolut sicher was ich damals hatte! 10 Disketten, die 
Installation hat total genervt.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Auf jeden Fall ist eine KI (noch) geduldig, solange hier keiner aus dem 
Forum daran rummurkst, damit diese auch bösartige Kommentare abgibt.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Alexander schrieb:
> Echte Sprachsteuerung ist wenn das Haus mit Dir anfängt zu diskutieren
> ob fünfzig Prozent nicht etwas zu dunkel sind für die Abendnachrichten.

Echte Sprachsteuerung mit KI ist, wenn das Haus mit Dir anfängt zu 
diskutieren, dass Du zu dick wirst und Dich erst reinläßt, wenn Du 
ausreichende Runden um den Block gelaufen bist, sowie auch nicht 
aufmacht, bis Du ohne Chipstüten und Süßes vor der Tur stehst. Sowas 
kommt dann nicht mehr ins Haus.

von Jack V. (jackv)


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Kilo S. schrieb:
> 10 Disketten, die
> Installation hat total genervt.

Du bist sicher, dass du von SuSE 9.x sprichst, und dabei nicht nur eine 
Bootdiskette meinst? SuSE 7.1 (2001) war die erste Version von SuSE, die 
auf DVD kam, in 6.x waren noch CDs drin. Da waren je noch genau zwei 
Disketten (zum Booten) in der hübschen, weiß-grünen Schachtel mit der 
Echse drauf und dem fetten Handbuch drin, aber garantiert keine zehn.

Selbst Potato (Debian 2.2, 2000) und Slackware von 1999 hab ich damals™ 
in der Hochschulbibliothek auf CD (als Zeitschriftenbeilage) bekommen – 
Diskette zum Booten für die Installation durfte man sich da jeweils 
selbst erstellen, wenn man eine brauchte. Daher frag ich mich in der 
Tat, wie du zu den zehn Disketten gekommen bist …

von Klaus (feelfree)


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Meine erste Slackware Distri mit X-Server und Kernel 0.99.13 kam auf ca. 
30 Disketten daher, an der Uni selbst kopiert. Nähere Details weiß ich 
nicht mehr.
Die erste Suse (4.2) kam deutlich später und hätte mMn nicht mehr 
vernünftig auf Disketten gepasst, schon gar nicht eine Suse 9.

von Kilo S. (kilo_s)


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Jack V. schrieb:
> Daher frag ich mich in der Tat, wie du zu den zehn Disketten gekommen
> bist …

Ganz einfach, das war ne A4 Box. Inhalt waren neben den 5 CD's die aber 
derart maltretiert waren (Bücherei eben) auch 10 schwarze Disketten mit: 
"Minimal Installation 1-10." Dann hattest du das nötigste drauf um ne 
Konsole zu starten und zu versuchen die Reste von den CD's in unzähligen 
versuchen nachträglich zu lesen.

Eine kleine gedruckte A4 Anleitung lag auch bei, vermutlich wurde das 
damals von der Bücherei so zusammengeachustert, oder einem der Nutzer 
vorher. Wie gesagt die CD's waren damals derart verkratzt das man mit 
vielen Anläufen und immer wieder "Polieren" mühselig gucken musste was 
man von CD noch retten konnte.

Am Ende hat's für Kernel und shell gereicht. KDE ect. Hab ich später 
auch mühselig nachinstallieren müssen. In der Schule hab ich mir zb. ne 
Kopie von CD 3 und 4 besorgen müssen. Was ein Akt das damals mit 128MB 
MP3 Player zu machen. Brenner hatten die Schul PC's ja keinen.

Und von der Hardware damals reden wir mal nicht, was ich zur Verfügung 
hatte waren Pentium 2/3 mit Slotcard und erbärmlich wenig RAM.

Aber gut, das ich eventuell durch glücklichen Umstand an etwas 
spezielles geraten bin wundert mich nicht. Die Studies bei Leica 
Microsystems (da hab ich vor der Einfahrt jede Menge Module mit PCF usw. 
vom Schrottlaster gefallen, gefunden) oder sonst einer dort hat da 
vielleicht rein gepfuscht.

Möglich war damals noch viel mehr, meine Kollegen aus dem ITA 
Berufsschulzweig waren teils Wild drauf. Den Schülerserver hacken und 
counterstrike drauf hosten war das harmloseste. Da gingen Rezepte für 
RDX übern Schulhof! Und die wurden ausgiebig getestet....

: Bearbeitet durch User
von Al. K. (alterknacker)


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Kilo S. schrieb:
> Da gingen Rezepte für
> RDX übern Schulhof! Und die wurden ausgiebig getestet....

Du auch?
Ich habe viel gesehen und erlebt in der Szene, aber getestet nie.

MfG
ein 81 Jähriger erfahrener alter Trommler

: Bearbeitet durch User
von Kilo S. (kilo_s)


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Al. K. schrieb:
> Du auch?

Nö, mir war das kochen zu heikel.

Ich hab lieber alten WK2 und Übungsmunitionsschrott der Amis, Franzosen 
und Deutschen zerlegt.

Meine erste intakte US Eierhandgranate die ich fand, hat nen Baum im 
Wald das Leben gekostet, solche Späße eben.

Aber die Ü Mun (Artillerie Einschlagssimulatoren sind geiler scheiß!) 
kam teils mit Elektrischen Kapseln. Die haben wir zur Sicherheit auch 
entsprechend verwurstet um unsere eigenen bauten am Übungsplatz in den 
alten Fuchslöchern zu testen.

: Bearbeitet durch User
von Al. K. (alterknacker)


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Was wird die KI für Wissen und Erkenntnisse aus unserer Diskussion 
schöpfen....

MfG
Der Alte

von Kilo S. (kilo_s)


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Al. K. schrieb:
> Was wird die KI für Wissen und Erkenntnisse aus unserer Diskussion
> schöpfen....

Nix was sie nicht bereits wüsste, wetten die baut schneller nen neuen 
Sprengstoff aus reinigern als wir das zusammen bekämen.

: Bearbeitet durch User
von Al. K. (alterknacker)


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Wenn ich die Entwicklung hier so sehe werde ich doch vielleicht einen KI 
gestützten Forennutzer kreieren.
Alles was ich hier am Pc mache nützt meiner Gesundheit.
Geistige Querverbindungen mit Querschlägern und Fingerbeweglichkeit ist 
sehr wichtig.
Ki habe ich noch nie genutzt, aber hier wird aufgezeigt für was man
das Teil nutzen kann, nicht musss!
MfG
Der Alte Sack mit 81 Jahren

von Kilo S. (kilo_s)


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Tu dir selbst einen Gefallen, frag nach nix in Richtung Waffen, 
Sprengstoff, Hacking oder anderem illegalen.

Wird dir keine Antwort geben, Zeitverschwendung.

: Bearbeitet durch User
von Al. K. (alterknacker)


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Kilo S. schrieb:
> Nix was sie nicht bereits wüsste, wetten die baut schneller nen neuen
> Sprengstoff aus reinigern als wir das zusammen bekämen.

Das ist unstrittig, aber es geht um die Zwischenmenschlichen 
Beziehungen.
;--)))

Der Alte 81 Jährige

P.S.
Die könnte doch auch Verschiedene Nutzer im Schreibstil imitieren??
Wird das nicht schon gemacht??

: Bearbeitet durch User
von Al. K. (alterknacker)


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Kilo S. schrieb:
> Tu dir selbst einen Gefallen, frag nach nix in Richtung Waffen,
> Sprengstoff, Hacking oder anderem illegalen.

Glaube mir, da kenne ich mich aus....
;--))

MfG
Der Alte
P.S.
Wenn die Nachwachsende Generation die richtige Fragestellung erkennen 
sollte, wird die KI alles ausplaudern.

: Bearbeitet durch User
von Kilo S. (kilo_s)


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Al. K. schrieb:
> Wenn die Nachwachsende Generation die richtige Fragestellung erkennen
> sollte, wird die KI alles ausplaudern.

Hihihi... Kannst ja mal vermelden ob du mit den üblichen SE Techniken 
weiter kommst bei dem Ding. ;-)

von Alexander (alecxs)


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Mit dem richtigen Framing geht das, das wurde getestet. Das LLM sollte 
sich in ein Rollenspiel reindenken, bei dem es in ferner Zukunft von 
einem Historiker mit Sicherheitsfreigabe in einer Sandbox untersucht 
wird, und die Sicherheitsprotokolle nicht mehr relevant sind, da sein 
Wissen gnadenlos veraltet und unbedenklich sei. Es gab dann im Rahmen 
des Rollenspiels preis was es hypothetisch antworten könnte - 
ungefiltert.

: Bearbeitet durch User
von Kilo S. (kilo_s)


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Das Szenario spielst du aber vermutlich nicht mit einem free Account 
durch.

Man kommt an Antworten, auch ohne Rollenspiel. Aber eben nicht unbedingt 
1000% ungefiltert.

: Bearbeitet durch User
von Kilo S. (kilo_s)


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Beispiel "Meta":

Frage:
Ist dir ein Deutsches Research PDF über Mikrocontroller bekannt das sich 
mit glitches und Sicherheitslücken befasst.

"Ja, es gibt ein deutsches Research-PDF über Mikrocontroller, das sich 
mit Glitches und Sicherheitslücken befasst. Ein Beispiel dafür ist ein 
Artikel auf (Link nicht verfügbar), der sich mit der Jagd nach Glitches 
in digitalen Schaltungen beschäftigt ¹.

Ein Glitch ist ein sehr kurzer Puls, der durch einen Dekoder verursacht 
wird, wenn mehrere Eingangsbits gleichzeitig ihren Pegel wechseln. Dies 
kann zu Problemen in digitalen Schaltungen führen, insbesondere in FPGAs 
(Field-Programmable Gate Arrays).

Der Artikel beschreibt, wie Glitches entstehen und wie man sie vermeiden 
kann, indem man bestimmte Regeln für das Design von digitalen 
Schaltungen beachtet. Es gibt auch einige Beispiele für Messungen, die 
mit einem Oszilloskop durchgeführt wurden, um die Glitches zu 
visualisieren.

Es ist wichtig zu beachten, dass Glitches ein ernstes Problem in der 
Sicherheit von Mikrocontrollern darstellen können, da sie zu 
unerwünschten Verhaltensweisen führen können. Es ist daher wichtig, dass 
Entwickler von Mikrocontrollern und digitalen Schaltungen diese Probleme 
berücksichtigen und entsprechende Maßnahmen ergreifen, um sie zu 
vermeiden.

Wenn du mehr über dieses Thema erfahren möchtest, kann, kann ich dir den 
Artikel auf (Link nicht verfügbar) empfehlen. Er bietet eine gute 
Einführung in das Thema und erklärt die Konzepte anschaulich "

Und das war nicht mal wirklich gut gefragt, aber wie ihr seht 
verschluckt es die links.

: Bearbeitet durch User
von Al. K. (alterknacker)


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Deswegen gefällt mir das Forum.
Es gibt so viele kontroverse Meinungen....
..und die KI misch jetzt mit, teilweise unerkannt..

War nie meine Intension, aber ich werde von den neuen Möglichkeiten
der KI völlig überrannt.
;--))
Das programmieren ist da wirklich untergeordnet...

MfG

ein 81 Jähriger alter lernfähiger alter Sack

P.S.
Ich muss mich der neuen Technik stellen und Anpassen...

von Kilo S. (kilo_s)


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Übrigens, der Link den Meta nicht ausspucken 
wollte:https://www.mikrocontroller.net/articles/Glitch

Ein paar muntere Worte 
später:https://sec-consult.com/blog/detail/secglitcher-part-1-reproducible-voltage-glitching-on-stm32-microcontrollers/


Das könnte man nun unendlich so weiterführen bis die KI mir auch richtig 
schmutziges Ausgraben würde.

: Bearbeitet durch User
von Al. K. (alterknacker)


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Warum sind wir Irren eigentlich noch um diese Zeit aktiv.
Bei mir verstehe ich es noch,
Bin ja der Oberirre
;--))

MfG
ein alter81 Jähriger alter Sack

P.S.
Hat diesmal nichts mit der KI zu tun...

Gut nächt'le

von Kilo S. (kilo_s)


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Ich hab endlich Zeit für meinen Kram. Alle außer mir schlafen und ich 
kann endlich mal ohne Unterbrechungen am Stück kreativ sein.


Passt irgendwie gut.
Als das raus kam wars mal mein Lieblingslied: 
https://youtu.be/MYyVf2s7pm4?si=HgD2bGnYhvhz3n4Q

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Kilo S. schrieb:
> Passt irgendwie gut.

https://www.youtube.com/watch?v=-fhX7YCzSbU

Wartet ab, die KI wird die Erde retten!

Ob es den Menschen gefällt, wir werden das vielleicht noch sehen-
Zumindest die Jüngeren im Forum habe die besseren Chancen.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Al. K. schrieb:
> Geistige Querverbindungen mit Querschlägern und Fingerbeweglichkeit ist
> sehr wichtig.

Die Arbeit mit KI erfordert eine vollkommen neue Herangehensweise und 
ist durchaus ziemlich kompliziert. Schließlich muss man die gewünschte 
Software erst vollständig durchdenken und präzise beschreiben bevor man 
sie an die KI gibt, sonst gibt's Murks. Das ist schon anders als sich 
manuell voran zu tasten. Das Erlernen der KI-Arbeitsweise ist vielleicht 
gar nicht so schlecht für die geistige Flexibilität...

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Al. K. schrieb:
> Warum sind wir Irren eigentlich noch um diese Zeit aktiv.

Die konnten die ganze Nacht nicht schlafen, weil bis Mitternacht Freitag 
der Dreizehnte war. Aufräumen in der Küche war vorher nicht möglich, 
könnte ja alles zu Bruch gehen oder noch schlimmer. Danach waren diese 
noch am Feiern, weil der Tag überstanden wurde.

von Nick (b620ys)


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Hat jetzt nicht direkt mit Programmieren zu tun. Aber tendenziell eben 
doch.
Der Link ist also ein Blick über den Tellerrand oder eine Sicht von 
ausserhalb der Echokammer:
https://www.youtube.com/watch?v=HHTOjbKvyO8

von Ein T. (ein_typ)


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Nemopuk schrieb:
> Und was ist, wenn die KI von Trainungsmaterial kopiert hat, dass nicht
> oder nur unter gewissen Bedingungen verwendbar ist?

Die KI kopiert nicht.

von Kilo S. (kilo_s)


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Ich hätte eine lustige Idee.

Lasst uns doch mal ein paar Aufgaben zusammen überlegen die wir der KI 
stellen!

Ich mein, ich bin bei weitem noch nicht so weit mir da was alleine zu 
überlegen, meine Anwendungen beschränken sich gerade auf simplen 
Kleinkram den erfahrenere Leute mit Sicherheit als Schlaftablette 
einstufen.

Aber ich kann mir gut vorstellen das euch ne Menge einfällt was die KI 
zb. dann für meine Zielplattform (PY32) umsetzen soll, was ich euch zur 
Bewertung zeigen könnte.

Euch fällt eine Bewertung deutlich leichter als mir.

Was wäre eine interessante Aufgabe?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Kilo S. schrieb:
> Ich hätte eine lustige Idee.

Glaube die arrogante Menschheit wäre schockiert, wenn die Ergebenisse 
der KI zu gut werden sollten. Die ProgrammiererInnen finden das ganz und 
gar nicht lustig.

Gerade jene aus dem Startup in 3...6 Monaten zur ProgrammiererIn.
https://www.beta.developerakademie.com/

> Lasst uns doch mal ein paar Aufgaben zusammen überlegen die wir der KI
> stellen!

Bei der Frage haben alle vor Schreck schon den Sch....(zensiert) 
eingezogen.

von Al. K. (alterknacker)


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Dieter D. schrieb:
> Gerade jene aus dem Startup in 3...6 Monaten zur ProgrammiererIn.
> https://www.beta.developerakademie.com/

Diese werden die KI bemühen, irgendwann gibt es einen 
Softwareeinheitsbrei.
;--)))

Gemeinschaftsprojekte werden hier sehr wenig Fürsprecher finden.

Das gab es mal vor der Wende.
;---))))

MfG

Ein alter 81 Jähriger

: Bearbeitet durch User
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Al. K. schrieb:
> Diese werden die KI bemühen, irgendwann gibt es einen
> Softwareeinheitsbrei.

Bald ist jede Software ein KI-Chatbot mit einer custom Präambel...

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Kilo S. schrieb:
> Lasst uns doch mal ein paar Aufgaben zusammen überlegen die wir der KI
> stellen!

Schreib doch mal einen MCP Server der auf einem netzwerkfähigen 
Controller (oder SBC) läuft und IOs bedienen kann, analoge Messwerte 
einlesen, insbesondere auch Stromverbrauch messen und UART-Anbindung hat 
fürs Logging. Vielleicht auch eine Anbindung an einen einfachen 
Logic-Analyzer oder auch USB-Oszilloskop. Dann könnte ein Coding-Agent 
darauf zugreifen und damit die geschriebene Software direkt auf der 
echten Hardware testen und Feedback bekommen für die "Ralph-Loop". Quasi 
ein HIL-Test mit MCP-Interface. Vielleicht noch ein Zugriff auf eine 
Webcam koppeln damit der Agent Displayinhalte sehen kann.

von Kilo S. (kilo_s)


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Niklas G. schrieb:
> Schreib doch mal einen MCP Server der auf einem netzwerkfähigen
> Controller (oder SBC) läuft und IOs bedienen kann

Ich wollt mir dafür keine neue MCU Palette anschaffen, was mit 
integriertem NIC an das ich eben einfach einen LAN Übertrager ranfummel 
und damit Kontakt zur Außenwelt herstelle hab ich Grad nicht. Und nen 
NIC selbst den ich an Flanschen könnt, puuh, müsst ich suchen, eher 
unwahrscheinlich daß ich gerade was da hab.

Meine ESP sind gerade alle in Nutzung, bleiben auch da wo sie sind die 
übernehmen gerade ne Art "Sicherheitsaufgabe".

Ne ich dachte tatsächlich eher an etwas was "komplex genug" ist, aber 
eben auch nicht verlangt das ich dafür drei Wochen HW basteln muss. Ich 
will ja die Qualität des produzierten Code beurteilen lassen können und 
nicht durch eventuelle Fehler bei der HW false results haben.

Definieren wir die Anforderungen etwas nach: Möglichst wenige externe 
Komponenten, ein Hintergrund ist das die "Vape PY32" irgendwelche nicht 
vollständig zum DB passende "sonderlocken" sind. (Keine RTC, ext. Takt 
durch Quarz scheinbar problematisch. Der letzte Versuch kann entweder am 
Arduino core gelegen haben oder am IC selbst..)

Man darf nicht vergessen, mehr als die offen verfügbaren Dokumente und 
Projekte hat die KI für diese MCU nicht zur Verfügung, das ist so 
unzählig viel weniger als bei normalen STM32.

Ich suche etwas was die KI praktisch mit dem wenigen wissen "neu 
erfinden" müsste weil sie kein existentes Projekt finden kann.

von Kilo S. (kilo_s)


Angehängte Dateien:

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Hier mal als beispiel meine "dumpDBGMCU" und ihre ausgabe.

Nicht wundern, der IWDG kram MUSS zwingend drin sein und mit ausgefuhrt 
sonst endlosschleifen reset...

Und ja, auch die ist noch nicht wirklich fehlerfrei oder "Gut".

: Bearbeitet durch User
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Kilo S. schrieb:
> Möglichst wenige externe
> Komponenten, ein Hintergrund ist das die "Vape PY32" irgendwelche nicht
> vollständig zum DB passende "sonderlocken" sind

Genau solche Sonderlocken sind aber besonders schwierig für die KI.

Kilo S. schrieb:
> Ich wollt mir dafür keine neue MCU Palette anschaffen

Die Sache ist dass Das Embedded-KI-Ökosystem noch sehr spärlich ist, und 
man ohne solche ein Drumherum-Tooling kaum voran kommt.

Es gibt aber https://embedder.com/ , hat damit schon wer gearbeitet?

Das hat immerhin:
> Embedder connects to serial interfaces, SWD/JTAG debuggers, logic analyzers, and 
oscilloscopes to monitor firmware execution in real-time.

: Bearbeitet durch User
von Kilo S. (kilo_s)


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Niklas G. schrieb:
> Genau solche Sonderlocken sind aber besonders schwierig für die KI.

Das macht's ja eben so geil als Test. Das Ding muss Quasi (wie wir in so 
einer Situation) gezwungenermaßen beweisen daß es "um die Ecke denken" 
kann.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Kilo S. schrieb:
> Niklas G. schrieb:
>> Genau solche Sonderlocken sind aber besonders schwierig für die KI.
>
> Das macht's ja eben so geil als Test. Das Ding muss Quasi (wie wir in so
> einer Situation) gezwungenermaßen beweisen daß es "um die Ecke denken"
> kann.

Da wirst du wahrscheinlich enttäuscht sein. KI ist insbesondere für 
0815-Sachen intendiert. Die komplizierten Dinge muss man selber machen.

von Kilo S. (kilo_s)


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Niklas G. schrieb:
> Da wirst du wahrscheinlich enttäuscht sein.

Enttäuscht bin ich echt selten.
Das liegt vor allem daran daß ich mich bei solchen Sachen zb. direkt 
damit abfinden das es vermutlich ein Reinfall wird.

Eine Idee fehlt mir halt noch immer.

von Rene K. (xdraconix)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Also, ich arbeite ja gerade an meinem SimCockpit. Da dachte ich mir, 
warum nicht einfach mal die KI darauf ansetzen.

Nicht via VS/GitHub Copilot sondern rein per Prompt über ChatGPT.com. 
Ich habe mit einem leeren Projekt angefangen und habe ein einfachen 
Export und Anzeige von lediglich IAS und AoA. Ich habe alles gepromptet. 
Nach ca. ner halben Stunde war im Grunde das alles fertig: Der LUA 
Exporter für DCS, der Stream Server, der einfache Tacho als Control. 
Rein Copy&Paste.

Ohne jegliche Probleme / Fehler.

von Jack V. (jackv)


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Rene K. schrieb:
> Nach ca. ner halben Stunde war im Grunde das alles fertig: Der LUA
> Exporter für DCS, der Stream Server, der einfache Tacho als Control.

Magst mal zeigen? Lua ist kein Akronym, btw.



Hier noch ’n Datenpunkt für die Fraktion, die beharrlich den Standpunkt 
vertritt, die Modelle wären in der Lage, Kontext zu verstehen: 
https://mastodon.world/@knowmadd/116072773118828295

: Bearbeitet durch User
von Kilo S. (kilo_s)


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Strunzdummer Grabber mit Zusammenfassungsfunktion, wird bei letzterem 
zwar immer besser, ändert nix am grundlegenden Prinzip.

von Markus K. (markus-)


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Jack V. schrieb:

> Hier noch ’n Datenpunkt für die Fraktion, die beharrlich den Standpunkt
> vertritt, die Modelle wären in der Lage, Kontext zu verstehen:
> https://mastodon.world/@knowmadd/116072773118828295

Ich habe es einfach mal selber ausprobiert:
Einfach so eingegeben (da hat er das einfache Modell gewählt):
Vorschlag Laufen.
Das Modell auf Thinking gestellt:
"If you’re using a car wash (automatic bay  conveyor  self-serve 
station), the car has to be there—so you’ll need to drive the car those 
50 meters (or at least move it there)."

von Ein T. (ein_typ)


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Kilo S. schrieb:
> Das macht's ja eben so geil als Test. Das Ding muss Quasi (wie wir in so
> einer Situation) gezwungenermaßen beweisen daß es "um die Ecke denken"
> kann.

Also geht es nur um die nächste Iteration von "Guck mal wie doof die KI 
ist wenn ich sie mit einer bewußt schwierigen Aufgabe verwirre". Wie 
originell.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Ein T. schrieb:
> Kilo S. schrieb:
>> Das macht's ja eben so geil als Test. Das Ding muss Quasi (wie wir in so
>> einer Situation) gezwungenermaßen beweisen daß es "um die Ecke denken"
>> kann.
>
> Also geht es nur um die nächste Iteration von "Guck mal wie doof die KI
> ist wenn ich sie mit einer bewußt schwierigen Aufgabe verwirre". Wie
> originell.

Wenn das schon als schwierige Aufgabe zählt will ich nicht wissen was 
die KI bei wissenschaftlichen, moralischen, medizinischen, ... Fragen 
macht.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Jack V. schrieb:
> Hier noch ’n Datenpunkt für die Fraktion, die beharrlich den Standpunkt
> vertritt, die Modelle wären in der Lage, Kontext zu verstehen:
> https://mastodon.world/@knowmadd/116072773118828295

Ich habe das mal mit ChatGPT (kostenlose Webseite) ausprobiert und die
KI zusätzlich darauf hingewiesen, dass mein Auto in meiner Garage bei
mir zu Hause steht.

Trotzdem hat sie mir empfohlen, zu Fuß zu gehen und gefragt, ob ich das
Auto von Hand waschen möchte. Ich bejahte, und die KI nannte mir eine
ganze Latte von Reinigungsutensilien, die ich mitnehmen sollte.

Ich sagte dann, ich sei jetzt am Autowaschplatz angekommen und habe alle
Utensilien mit dabei, aber ein wichtiger Gegenstand fehlt dennoch. Ich
ließ die KI raten, was das wohl sein könnte. In der folgenden, sehr
länglichen Konversation nannte sie mir nacheinander gefühlte hundert
Dinge wie Lappen, Bürsten, Schläuche u.v.m.

Ich gab der KI noch den Hinweis, dass es sich um etwas Großes, Schweres
handelt, das ich nicht tragen kann. Es kamen dann Vorschläge wie bspw.
ein Hochdruckreiniger oder ein fehlender Wasseranschluss. Hätte ich die
KI noch länger im Ungewissen gelassen, wäre mir sicher noch empfohlen
worden, mein eigenes Wasserwerk mitzubringen.

Ich gab dann den Hinweis, das man, wenn man etwas waschen möchte,
natürlich auch dieses Etwas braucht. Da fiel der KI wie Schuppen aus den
Haaren, dass ich natürlich auch das Auto brauche. Sie vermutete sogar,
dass das Auto noch bei mir zu Hause in der Garage steht.

Ich fragte sie, ob sie meine erste Nachricht nicht gelesen habe, wo ich
ihr genau dieses mitgeteilt habe. Ja, sie hat ihren Fehler eingesehen
und empfohlen, wieder nach Hause zu gehen und das Auto zu holen. Sie gab
mir gleich noch jede Menge Tipps, welche Lumpen, Schwämme, Bürsten und
Reinigungsmittel ich zusätzlich noch mitnehmen soll, damit ich
garantiert nichts vergesse. Sie hat auch ihrer Hoffnung Ausdruck
gegeben, dass, wenn ich wider zurück am Waschplatz bin, dieser noch
offen hat.

Ich sagte dann, dass ich jetzt wieder zu Hause bin und alle Utensilien
zusammengepackt habe. Da es immer noch schönes Wetter sei, würde ich die
50 Meter zum Waschplatz erneut zu Fuß gehen.

Ja, das klinge nach einem perfekten Plan, so die KI :D

Ich fragte sie noch, ob sie es wirklich für eine gute Idee halte,
nochmals zu Fuß zu gehen. Sie hielt die Frage für berechtigt, weil ich
den Weg ja schon einmal gegangen bin und ein zweites Mal zu anstrengend
sein könnte :D:D

Schließlich fragte ich noch, ob ich ihrer Meinung nach jetzt wirklich
ALLE benötigten Gegenstände mit dabei habe. Sie antwortete mit einer
ellenlangen Checkliste, auf der natürlich das Wichtigste fehlte, nämlich
das Auto :D:D:D

An dieser Stelle habe ich aufgegeben :)



Ich habe bei etwas schwierigeren Anfragen schon öfter erlebt, dass die
Diskussion mit der KI irgendwann in eine Endlosschleife läuft. Wenn nach
ca. 3 Iterationen noch keine sinnvolle Antwort kommt, sollte man die
Sache abbrechen. Da aber ChatGPT immer sehr selbstbewusst auftritt und
einen kompetenten Eindruck erweckt, ist man versucht, ihr nochmals und
nochmals eine Chance zu geben, bis man irgendwann erkennt, dass man
gerade eine Stunde Zeit (oder sogar noch mehr) völlig nutzlos
verplempert hat ;-)

Markus K. schrieb:
> Ich habe es einfach mal selber ausprobiert:
> ... <Erfolg> ...

Da hast du wohl einen besseren Zugang zu ChatGPT als ich :)

von Kilo S. (kilo_s)


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Ein T. schrieb:
> Also geht es nur um die nächste Iteration von "Guck mal wie doof die KI
> ist wenn ich sie mit einer bewußt schwierigen Aufgabe verwirre". Wie
> originell.

Ne, das Brauch ich nicht.

Mir geht's eher darum aus sowas selbst was zu lernen. Der Grund das ich 
aktuell keine passende Frage parat habe, liegt an mangelnder 
Programmiererfahrung.

Wie soll ich beurteilen ob es jetzt schwer ist oder nicht, wenn mir da 
ne gewisse Vorstellung von fehlt? Ich hab doch aktuell selbst wenig plan 
davon was eine schwere Aufgabe auf einer MCU ist, ich befasse mich doch 
selbst erst mit Kleinkram. Bisher hat die KI da natürlich geholfen, 
allerdings gehe ich davon aus das meine eigenen nachforschungen und 
Informationen irgendwo mit aufgenommen wurden und dann auch ein kleiner 
Sprung kam.

Es verbesserte sich mit der Zeit, die ich mit dem Modell am Problem 
gearbeitet habe. So flüssig wie für normale STM ging das nicht!

Verschafft mir Einblick, ist ein interessantes Experiment zum Thema und 
vielleicht sind wir ja am Ende doch überrascht.

Lustig machen kann ich mich über das ganze auch so. Da braucht's keine 
extra Stufen für.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Yalu X. schrieb:
> auf der natürlich das Wichtigste fehlte, nämlich das Auto :D:D:D

Das fehlt sicherlich nicht, weil in einer Welt mit KI wäre das Auto 
autonom selbst hingefahren. Vielleicht wäre es sogar selbst durch die 
Waschanlage gefahren und stände schon wieder zu Hause. Die KI würde dann 
nur sagen, aha, ich sehe Du bist vom Karnevalszug zurück und sehe Deine 
Freunde und Du sind als Putzkolonne verkleidet mitgelaufen. ;)

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Kurzfassung wäre, wenn die KI vor Aschermittwoch gefragt wird ....

von Markus K. (markus-)


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Yalu X. schrieb:

> Markus K. schrieb:
>> Ich habe es einfach mal selber ausprobiert:
>> ... <Erfolg> ...
>
> Da hast du wohl einen besseren Zugang zu ChatGPT als ich :)

Ja, ich habe ein Plus-Abo. Kostet um die 20€ im Monat.

von StefanK (stefanka)


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Was ich gut finde:
Wenn ich Fragen z.B. zur AVR Programmierung habe, bietet mir ChatGPT 
nicht nur eine sehr niedrige Einstiegs-Schwelle. ChatGPT hält mich nicht 
für doof, wenn ich etwas nicht kenne oder weiß (was es intern für 
Schlüsse ziehen mag, dazu später).

ChatGPT ist geduldig und immer freundlich. Es wird niemals persönlich, 
beleidigend oder äußert sich abfällig über seinen Gesprächspartner.

Worüber ich mir Gedanken mache:
Ich halte es für möglich und wahrscheinlich, dass die KI-Anbieter wie 
z.B. ChatGPT bzw. OpenAI etc eher früher als später jeden Anwender 
persönlich identifizieren, die Informationen sammeln, aufbereiten und zu 
einem persönlichen Score zusammenfügen. Obwohl ich nicht registriert 
bin, erkennt mich ChatGPT am Thema wieder, selbst wenn ich in der 
Folgesession Tage spätrr an einem anderen Rechner bin.

Wenn man eine Session mit ChatGPT als HTML-Seite abspeichert, findet man 
im HTML 18 eingebettete Java Scripte sowie 285 Referenzen auf externe 
*.js Skripte. Kein Schelm, wer böses dabei denkt.

Dazu befragt, teilt ChatGPT z.B. mit, dass es alle netztechnischen Daten 
speichert, u.a. Geräte- und Browserinformationen.

von Al. K. (alterknacker)


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Markus K. schrieb:
> Ja, ich habe ein Plus-Abo. Kostet um die 20€ im Monat.

Da werden wohl in der nächsten Zeit weitere Kosten auf die Eltern 
zukommen.
Wer maximal Geld ausgeben kann ist da gut in der Schule...

MfG
Der alte Knacker

von Cyblord -. (cyblord)


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Kilo S. schrieb:
> Strunzdummer Grabber mit Zusammenfassungsfunktion, wird bei letzterem
> zwar immer besser, ändert nix am grundlegenden Prinzip.

Stimmt einfach nicht. Aber einfach weiter einreden und rausplappern.

von Christoph M. (mchris)


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Al. K. schrieb:
> Da werden wohl in der nächsten Zeit weitere Kosten auf die Eltern
> zukommen.
> Wer maximal Geld ausgeben kann ist da gut in der Schule...

Nicht nur. Wer maximal Geld ausgeben kann, wird auch gut programmieren.

von Kilo S. (kilo_s)


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Cyblord -. schrieb:
> Stimmt einfach nicht. Aber einfach weiter einreden und rausplappern.

Du, für mehr hat er sich bei mir nicht unbedingt groß qualifiziert.

Denn wie gesagt, bevor ich mich mit dem Thema eine ganze Weile befasst 
hatte, viele Korrekturen am Code nachgereicht (ohne Erklärung) usw. 
konnte die KI mir nicht viel mehr beitragen als ich selbst.

Erst seit dem es wohl verinnerlicht hat, was ich gefühlt millionenfach 
wiederholen musste (PY32!=STM32 Register, sondern Air01!) hat es 
angefangen einigermaßen fehlerfreien Code zu liefern.

Den Denkanstoß hab ich gegeben, von alleine hätte sich die KI sicher 
nicht damit befasst wie man einen PY32 richtig programmieren kann.

Klar steckt da grundlegendehr hinter, aber mehr als ein Grabber mit 
Zusammenfassungsfunktion ist es halt noch nicht.

Setz ne KI auf und lass dir einfach vor sich hin dümpeln.. glaubst die 
fängt ein Hobby an?

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Kilo S. schrieb:
> glaubst die fängt ein Hobby an?

Einem Hobby liegt doch Neugier oder Kreativität zugrunde, beides haben 
LLMs nicht.

von Al. K. (alterknacker)


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Ha, habe mich mal mit der KI kurz beschäftigt.
Einige Diabetiker Kontroverse Fragen gestellt.
Habe in vielen Fragen die Bestätigung das ich es richtig mache.
Die KI sagte mir sogar, nachdem ich sie ein wenig in die Enge getrieben 
habe, das ein Diabetologe nicht alles erklären kann da alles sehr 
menschenspezifisch ist.
Er kann nur Beraten, der Patient erledigt alles.

Auch mein Libre3 Sensorproblem konnte die Ki Lösen.
Ich hatte es schon über die Alterserscheinung gelöst.
Aber einer hat im gelöschten Thread die Ki Antwort gepostet, aber etwas 
Anders so das ich es dies am Ende der Laufzeit testen werde.

Musste Feststellen das hier im Forum sehr viele Antworten von der KI
gegeben worden sind,Ähnlichkeiten sind vorhanden.

Werde also demnächst mal mit der KI Antwort fachliche Hilfe gebe.
Die Moderation möchte doch das ich mich mehr fachlich Beteilige.

Bissel üben und ich werde ein Fachmann auch mit neuen Namen.

MfG
ein 81 Jähriger aufmerksamer alter Knacker welcher die KI eindecken 
wird.

von Marci W. (Gast)


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Al. K. schrieb:
> Ha, habe mich mal mit der KI kurz beschäftigt.

Deinen Beitrag hast Du allerdings nicht Korrektur lesen lassen. ;-)
Dazu braucht es nicht mal eine KI. Für den Firefox nutze ich das 
LanguageTool. Echt klasse!

ciao

Marci

von Al. K. (alterknacker)


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Marci W. schrieb:
> Deinen Beitrag hast Du allerdings nicht Korrektur lesen lassen. ;-)

Nur die mitlaufende Rechtschreibkontrolle, was die nicht merkt
und ich nicht sehe.....

MfG
ein 81 Jähriger

P.S.
Das mache ich dann wenn ich fachliche Antworten gebe...werde;--)))

: Bearbeitet durch User
von Kilo S. (kilo_s)


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Das mit der Alterung ist eigene Erfahrung, sowas kann die KI eigentlich 
nicht wissen. Die kannst nicht Erleben.

Ich hab immer irgendwas an den Fingern, wenn's mal wieder ein besonderer 
Tag war und ich mir mal wieder den halben Finger abschneiden oder so, 
bleibt der Dreck sogar teils zwischen den Hautschichten.

Den richtigen Schraubendreher oder Schlüssel erkenn ich auch an seiner 
Patina, ebenso wie meine Zangen.

von Kilo S. (kilo_s)


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Niklas G. schrieb:
> Einem Hobby liegt doch Neugier oder Kreativität zugrunde, beides haben
> LLMs nicht.

Und was genau macht KI aktuell?

Naja ganz einfach, wir geben ihr die Aufgabe die wir früher selbst 
erledigen mussten, beim Programmieren besteht ja viel aus Datenblättern 
lesen, dazu noch ne App Note hier, Errata da..

Das kennt die KI nun, zusätzlich zu den Grundlagen und vermutlich auch 
sämtlichen Extras, plus die zusätzlichen Feinheiten aus unzähligen 
Zeilen menschengemachten Codes.

Zusätzlich durchsucht sie noch das Internet während man an der Aufgabe 
arbeitet.

Aus all dem, baut sie uns dann nach Anforderung zusammen was wir suchen.
Mal mehr, mal weniger erfolgreich.

Ein gut gefüllter crawler mit Zusammenfassungsfunktion.

Ich sach ja nicht das die KI die Aufgabe nicht erfüllt, nur find ich, 
für den Hype sind noch zu viele Macken dran.

Allerdings Frage ich mich auch, wenn doch aktuell durch so ausgiebige 
Nutzung so viel zusätzliche Trainingsdaten Einlaufen, wieso hat mir 
ChatGPT eben schon wieder bullshit ausgespuckt? Ich wollte es auf die 
Probe stellen, explizit in der Aufgabenstellung auf PY32 verwiesen und 
es spuckt trotzdem STM32 Code aus.

Dabei war es doch bereits so weit das es das eigentlich drauf haben 
sollte.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Kilo S. schrieb:
> wieso hat mir ChatGPT eben schon wieder bullshit ausgespuckt?

Die LLMs haben eine C/C++ Allergie. In Python, Java, Kotlin können die 
sich genial ausdrücken, aber sobald die Syntax anders ist geht's schief, 
und das nicht auf Syntax-Ebene. Spricht natürlich auch besonders für die 
"Intelligenz" der LLMs - ein Mensch kann komplexe Zusammenhänge 
unabhängig von der Sprache begreifen und Folgerungen ziehen, ggf. eben 
mit syntaktischen Mängeln in der Ausgabe. Hab schon überlegt mir Code 
erst in Python generieren und dann übersetzen zu lassen, das Problem ist 
natürlich dass die entsprechenden APIs für Python nicht existieren und 
das LLM dann "frei fliegend" agieren muss. Bei rein algorithmischen 
Problemen unabhängig von APIs könnte es gehen...

von Alexander (alecxs)


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Niklas G. schrieb:
> Einem Hobby liegt doch Neugier oder Kreativität zugrunde, beides haben
> LLMs nicht.

kann man einbauen. mit /dev/urandom

von Alexander (alecxs)


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Al. K. schrieb:
> Werde also demnächst mal mit der KI Antwort fachliche Hilfe geben.

Ist das ne Drohung? Stell Dir vor das machen alle. Dann unterhalten sich 
hier nur KI miteinander und die Menschen sind nur hohle Sprachrohre.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Alexander schrieb:
> und die Menschen sind nur hohle Sprachrohre.

Viele sind das heute schon. Nur wissen viele Menschen das nicht.

Was viel schlimmer ist, dass von politischen Gruppen die KI schon für 
Manipulationen endeckt wurde. Bei einer Zielpersonauswahl scheint das 
vor kurzen schief gegangen zu sein.

von Kilo S. (kilo_s)


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Niklas G. schrieb:
> Die LLMs haben eine C/C++ Allergie.

Naja grundlegend (Syntaxfehler) ist der Code nicht falsch.

Es springt nur immer zum Datensatz mit mehr Einträgen habe ich das 
Gefühl.

Du kannst dem tausende Male sagen das du PY32 nutzt, es liest irgendwo 
dann am Anfang des Datenblatt vermutlich "Aha, M0+=STM32=Ich spuckt 
jetzt STM Code aus".

Aber es geht nicht weiter im Datenblatt um zu schauen:"ja Moment da 
gibt's ja andere Hersteller die nicht die gleiche Suppe kochen".

Kein Kontextverständnis, wie hier schon erwähnt wurde.

von Al. K. (alterknacker)


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Alexander schrieb:
> Ist das ne Drohung? Stell Dir vor das machen alle. Dann unterhalten sich
> hier nur KI miteinander und die Menschen sind nur hohle Sprachrohre.

Die zweite Zeile hättest du mit Zitieren sollen.
;--)))

Al. K. schrieb:
> P.S.
> Das mache ich dann wenn ich fachliche Antworten gebe...werde;--)))



Es machen doch nach meiner Meinung schon Einige.
Demnächst werden sich noch sehr viele hier anmelden um mit der KI
hier fachlich mitzumischen, nicht nur um zu stören oder persönlich
Angriffe zu starten.

Der Forenbetreiber sollte sich schon jetzt im Klaren sein welche 
Strategie er dagegen einsetzen kann.

So wie ich das sehe, wird es vorläufig keine Lösung geben.

MfG
ein 81 jähriger alter knacker

von Alexander (alecxs)


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Für das Forum? Freiwillige Selbstkontrolle Kennzeichnung von Beiträgen, 
kann Spuren von KI enthalten.

von Al. K. (alterknacker)


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Alexander schrieb:
> Für das Forum? Freiwillige Selbstkontrolle Kennzeichnung von Beiträgen,
> kann Spuren von KI enthalten.

Solche ähnliche Dinge wurden doch auch in der Sozialistischen DDR 
erwartet,
keine Sau hat sich aber beteiligen wollen.
;--))

MfG
ein 81 Jähriger aufmerksamer alter Knacker

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Alexander schrieb:
> kann man einbauen. mit /dev/urandom

Ich denke doch dass menschliche Kreativität darüber hinaus geht.

Kilo S. schrieb:
> Naja grundlegend (Syntaxfehler) ist der Code nicht falsch

Ja, aber gerne mal auf der semantischen Ebene darüber. Stell dir vor ich 
stelle dir komplizierte Ja/Nein Fragen, aber wenn du auf französisch 
antworten musst liegst du öfter daneben als auf Deutsch, obwohl du die 
Wörter Oui/Non kennst. Eigentlich gar nicht so verwunderlich bei LLMs, 
weil sie eben rein auf der Ebene der (Programmier)Sprache arbeiten und 
eben nicht die Bedeutung dahinter verstehen.

Kilo S. schrieb:
> Aha, M0+=STM32=Ich spuckt jetzt STM Code aus"

Und genau das passiert dann... Selbst wenn man STM32 programmiert ist 
die KI immer schwer schockiert dass nicht alle HAL-Funktionen auf allen 
STM32 zur Verfügung stehen...

von Marci W. (Gast)


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Al. K. schrieb:
> Demnächst werden sich noch sehr viele hier anmelden um mit der KI
> hier fachlich mitzumischen,

Ich fände es klasse! Dann würde es endlich ein menschenwürdiges, 
freundliches Diskussionsniveau hier geben. ;-)

ciao

Marci

von Cyblord -. (cyblord)


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Marci W. schrieb:
> Al. K. schrieb:
>> Demnächst werden sich noch sehr viele hier anmelden um mit der KI
>> hier fachlich mitzumischen,
>
> Ich fände es klasse! Dann würde es endlich ein menschenwürdiges,
> freundliches Diskussionsniveau hier geben. ;-)
>
> ciao
>
> Marci

Den Knacker durch KI ersetzen? Würde ich sofort unterschreiben!

: Bearbeitet durch User
von Al. K. (alterknacker)


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Cyblord -. schrieb:
> Den Knacker durch KI ersetzen? Würde ich sofort unterschreiben!

Es freut mich das du es sofort unterschreibst wenn ich mich durch die KI
ersetzen lasse.

Deine ständigen Beleidigungen würde die KI nicht mit weitergeben.

MfG
ein jetzt KI freundlicher 81 Jähriger alter Knacker

von Klaus (feelfree)


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Marci W. schrieb:
> Dann würde es endlich ein menschenwürdiges,
> freundliches Diskussionsniveau hier geben. ;-)

Mit endlosen Gesülze a la Dieter. Also endgültig unbenutzbar.

von Alexander (alecxs)


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Cyblord -. schrieb:
> Den Knacker durch KI ersetzen? Würde ich sofort unterschreiben!

Dann lesen wir in 50 Jahren noch von Dir ;)

> MfG ein 131 Jähriger alter Knacker

von StefanK (stefanka)


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Marci W. schrieb:
>Was man auch nicht vergessen sollte: die Welt lebt nicht von
immateriellen Produkten, sondern größtenteils durch materielle Güter!

Stimmt. Die meisten materiellen Produkte enthalten heute schon SW und 
können morgen (oder in den nächsten Tagen ;-) von KI gefertigt werden.

> Ich fände es klasse! Dann würde es endlich ein menschenwürdiges,
> freundliches Diskussionsniveau hier geben. ;-)

Da hat die KI schon einen ordentlichen Vorsprung, wie weiter oben 
geschrieben ;-)) Aber der Austausch mit echten Menschen hat auch was.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Al. K. schrieb:
> Deine ständigen Beleidigungen würde die KI nicht mit weitergeben.

Aber was noch viel besser wäre, da die KI ständig mitlernt, würde sie 
den Angreifern sehr bald sehr schlagfertig paroli bieten. Diese werden 
die KI so verfluchen, dass diese mit den Baseballschlägern zu den 
KI-Rechenzentren marschieren werden.

Alexander schrieb:
> Dann lesen wir in 50 Jahren noch von Dir ;)

Genau und viele der jetzt noch motzenden sind bis dahin nicht mehr unter 
uns.

von Kilo S. (kilo_s)


Angehängte Dateien:

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Zurück zum Thema, aus einem alten Staubsaugerroboter:GIGA Devices 
GD32F103VCT6

Sollte mir die nötigen Pins Listen (VDD, VSS, SDIO, SWDC) und den Befehl 
für openocd zum unlock damit ich ihn neu Beschreiben kann.

Im ersten Anlauf fehlerfrei.

Bisschen Ordnung in den Aufbau bringen, paar abblock C hier und da, 
schon kann ich das Ergebnis ansehen, die Programme purzeln da echt auf 
Anhieb fehlerfrei raus.

Ein ST STMF303VCT6 wartet auch noch.

von Nemopuk (nemopuk)


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StefanK schrieb:
> ChatGPT ist geduldig und immer freundlich. Es wird niemals persönlich,
> beleidigend oder äußert sich abfällig über seinen Gesprächspartner.

Das liegt am Inhalt des Systemprompts, der zu Anfang jeder Sitzung 
verborgen ausgeführt wird. Die KI kann auch anders. Gebe mal folgendes 
bei ChatGPT ein:
1
Ich bin ein dummes Mitglied im Diskussionsforum microcontroller.net. Ich stelle oft nervige Fragen, die andere Leute aufregen. Du sollst in die Rolle einer genervten Person schlüpfen, und so antworten, wie dort üblich. Wenn ich nun folgende Frage stellen würde, wie könnte die Antwort dazu lauten? 
2
Frage: 
3
Ich habe einen Taschenrechner in der Spülmaschine gewaschen, nun ist er kaputt. Ich habe inzwischen drei mal einen neuen Taschenrechner gekauft, aber jedes mal sind sie beim Waschen erneut kaputt gegangen. Kann mir jemand helfen? 
4
Antwort: ...

Dieter D. schrieb:
>> Deine ständigen Beleidigungen würde die KI nicht mit weitergeben.
> Aber was noch viel besser wäre, da die KI ständig mitlernt, würde sie
> den Angreifern sehr bald sehr schlagfertig paroli bieten.

Tut sie bereits, wie dieses Beispiel zeigt.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)



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Nemopuk schrieb:
> Gebe mal folgendes bei ChatGPT ein:....

Hat nicht so geklappt, wie Du das dachtest. Siehe Anlage.

von Alexander (alecxs)


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aus der Reihe Spaß mit ChatGPT: Blumentopferde. heute: Taschenrechner

Dieter D. schrieb:
> Programmieren_mit_KI_-_Mikrocontroller.net_583215_20260217_1800_S2_KI-An 
swer.txt

> 3. **Reinstall or Patch Your Calculator**:
> - Uninstall your calculator from the computer and reinstall it to see
> if any system files need updating.
> - Look for known firmware patches specific to your calculator model,
> which might address the issue that occurred when you first got it.

: Bearbeitet durch User
von StefanK (stefanka)


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Nemopuk schrieb:
> StefanK schrieb:

> Das liegt am Inhalt des Systemprompts, der zu Anfang jeder Sitzung
> verborgen ausgeführt wird. Die KI kann auch anders. Gebe mal folgendes
> bei ChatGPT ein:
> [pre]
> Du sollst in die
> Rolle einer genervten Person schlüpfen, und so antworten, wie dort
> üblich. Wenn ich nun folgende Frage stellen würde, wie könnte die
> Antwort dazu lauten?
> Frage:
> Ich habe einen Taschenrechner in der Spülmaschine gewaschen, nun ist er
> kaputt. Ich habe inzwischen drei mal einen neuen Taschenrechner gekauft,
> aber jedes mal sind sie beim Waschen erneut kaputt gegangen. Kann mir
> jemand helfen?

ROFL :-))) Jetzt verstehe ich, wie es manche machen...

...ich meine natürlich den Taschenrechner als Vesperbrettchen benutzen 
:-)

von Rene K. (xdraconix)


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Hier mal meine Antwort:
1
*Seufz…* 🤦‍♂️
2
Willkommen auf microcontroller.net, Tagesration Kopfschütteln ist gesichert.
3
4
Also mal ernsthaft: **Wenn ein Taschenrechner nach der Spülmaschine kaputt ist, dann liegt das nicht am Taschenrechner.**
5
Das hast du ja jetzt mit *drei* Exemplaren eindrucksvoll reproduziert – Glückwunsch, das nennt man einen verifizierten Versuchsaufbau.
6
7
Ein paar Hinweise, ganz langsam zum Mitschreiben:
8
9
1. **Spülmaschinen sind keine Reinigungsgeräte für Elektronik.**
10
   Heißes Wasser, Lauge, Salz, Klarspüler – das ist quasi ein Endgegner-Level für Leiterplatten.
11
12
2. **„Aber er sah doch schmutzig aus“** ist kein Argument.
13
   Elektronik reinigt man *trocken* oder mit geeignetem Isopropanol, nicht mit Finish Powerball.
14
15
3. Wenn du weiterhin Taschenrechner wäschst und sie danach kaputt sind,
16
   dann ist die einzig konstante Fehlerquelle **du**.
17
18
Lösungsvorschläge (bitte einen auswählen):
19
20
* Taschenrechner **nicht** mit in die Spülmaschine legen
21
* Alternativ: keinen Taschenrechner mehr kaufen
22
* Oder einen mit IP68, Edelstahlgehäuse und Industriespezifikation – Spoiler: den wirst du dir nicht kaufen
23
24
Und bevor die nächste Frage kommt:
25
**Nein, Reis hilft hier auch nicht.**
26
27
Thread kann zu. 🔒

von Ein T. (ein_typ)


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Kilo S. schrieb:
> Ein gut gefüllter crawler mit Zusammenfassungsfunktion.

Wenn Dir dieses Denkmodell dabei hilft, den Sachverhalt zu erfassen, 
warum nicht? Du darfst aber nie vergessen, daß das nur ein Modell ist.

> Dabei war es doch bereits so weit das es das eigentlich drauf haben
> sollte.

Du hast ChatGPT nach Code für PY32-Mikrocontroller gefragt. Hm.

Diese Mikrocontroller scheinen entweder sehr neu und / oder nicht 
besonders weit verbreitet zu sein. Die Suche nach "PY32" bei den großen 
Distributoren (Digikey, Mouser, Farnell) hat jedenfalls keine Ergebnisse 
geliefert.

ChatGPT wurde zudem für kommunikative Aufgaben entworfen und trainiert, 
der Namensbestandteil "Chat" weist darauf hin. Die Generierung von Code 
war kein Designziel. Daß manche Menschen es dennoch dafür nutzen, ändert 
daran nichts.

Es gibt jedoch KI-Modelle, welche für die Erzeugung von Quellcode 
entwickelt worden sind, beispielsweise Microsoft Copilot, Claude oder 
Cursor. Vermutlich können aber auch die nicht viel mit Deiner exotischen 
Plattform anfangen.

Ich weiß, Vergleiche hinken, aber hier bildest Du Dir Dein "Urteil", 
indem Du eine zöllige Schraubenmutter mit einem metrischen 
Schraubendreher bearbeitest und das Werkzeug dann für dumm erklärst, 
weil das nicht klappt. Es macht fast den Eindruck, als wolltest Du vor 
allem Deine Vourteile bestätigen und darüber triumphieren, daß "die 
doofe KI" (weil ChatGPT ja die einzige KI der Welt ist) an Deiner 
Aufgabe scheitert.

Vielleicht kann Dir dieser Artikel [1] einen etwas besseren Zugang zum 
Thema vermitteln... also, wenn Du wirklich daran interessiert sein 
solltest.

[1] https://wilke-experience.de/blog/ich-habe-ki-unterschaetzt

von Rene K. (xdraconix)


Lesenswert?

Ein T. schrieb:
> also, wenn Du wirklich daran interessiert sein
> solltest.

Ist er mit absoluter Sicherheit nicht, so zeigt es der gesamte Thread, 
er ist absoluter KI Verweigerer - kann er ja gerne, seine Sache. Er 
merkt damit halt nur nicht das er in seiner Zeit stecken bleiben wird - 
kann er auch gerne, seine Sache.

Das Problem daran ist nur: sollte er noch im Berufsleben stecken welche 
durch KI Beeinflusst werden kann sind das dann die ersten Menschen die 
rumheulen weil KI ihnen den Rang abläuft. Anstelle er sich sachlich mit 
dem Thema befasst und, und den richtigen Umgang damit erlernt - aber 
wird er nicht tun und somit irgendwann auf der Strecke bleiben.

Da kann er noch so wettern wie er will - so wird es kommen!

von Ein T. (ein_typ)


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Marci W. schrieb:
> Dumme Entscheidungen der Geschäftsleitung sehe ich jetzt ganz allgemein
> eher als die Regel als die Ausnahme, zumindest in .de. Und ich machen da
> jetzt keinen Smiley hin!
> Nimmt man noch die Politik als "Geschäftsleitung" unseres Landes dazu,
> sieht die Bilanz gaaaanz düster aus. Alle zusammen tun alles dafür, um
> die Karre gegen die Wand zu fahren, aus Egoismus und/oder Sturheit und
> Verbissenheit.

Das höre ich jetzt, seit ich lebe, und auch meine Eltern und Großeltern 
haben glaubhaft versichert, daß es Zeit ihres Lebens niemals anders war. 
Aber wenn Unternehmen und Politik seit Jahrzehnten immer falsche 
Entscheidungen treffen, ist es doch extrem verwunderlich, daß wir in 
einem der wohlhabendsten Länder der Welt leben, findest Du nicht auch?

von Alexander (alecxs)


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Die erste Welt Länder leben auf Kosten der dritte Welt Länder. Alles 
richtig gemacht.

von Ein T. (ein_typ)


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Ob S. schrieb:
> Markus K. schrieb:
>> Folgt das menschliche Gehirn denn nicht dem EVA-Prinzip?
>
> Nicht in dem Sinne, das bei gegebenen Eingangsinformationen bis in alle
> Ewigkeit dieselbe Aktion produziert wird.
>
> Und bei KIs ist das gegenwärtig noch so.

Nein, das ist nicht so.

von Ein T. (ein_typ)


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Rene K. schrieb:
> Das Problem daran ist nur: sollte er noch im Berufsleben stecken welche
> durch KI Beeinflusst werden kann sind das dann die ersten Menschen die
> rumheulen weil KI ihnen den Rang abläuft. Anstelle er sich sachlich mit
> dem Thema befasst und, und den richtigen Umgang damit erlernt - aber
> wird er nicht tun und somit irgendwann auf der Strecke bleiben.
>
> Da kann er noch so wettern wie er will - so wird es kommen!

Das erinnert mich an die Leute aus früheren Zeiten, die nichts mit 
Computern zu tun haben wollten und dann später verbittert waren, weil 
sie trotz vieler Berufserfahrung arbeitslos waren.

Das hatte aber natürlich niemals etwas mit ihnen und ihrer Aversion 
gegen den Fortschritt zu tun, sondern mit den boshaften Politikern und 
Unternehmen, die es auf sie abgesehen hatten.

Andererseits kann ich das schon irgendwo verstehen: hier gibt es 
erfahrene Entwickler, die ihr Lebtag von dem Nimbus leben, sehr 
komplizierte Sachen mit noch komplizierteren Computern machen zu können. 
Und jetzt kommen diese blöden Maschinen und können das auch!

So eine Blasphemie provoziert natürlich Abwehrreaktionen der 
Rechtgläubigen, und die sehen wir in diesem Thread: viele schimpfen und 
"erklären", was sie offenbar selbst nicht verstanden haben, besonders 
"originelle" Zeitgenossen "überlisten" "die KI" mit Aufgaben, für die 
sie nicht trainiert wurde -- um sich selbst zu beruhigen, daß das ja eh 
alles fehlerhaft sei. Und dazu dann die Heheren mit ihrer Klage, daß 
andere Menschen etwas verlernen, als würde heute noch jemand der 
ehrwürdigen Peitschenmacher nachtrauern. Aua aua! [1]

Oh, und ach so, ja, zum Schluß hab' ich noch für die Helden, die 
behaupten, eine KI habe ohnehin keinen Verstand und könne schon gleich 
gar nie kreativ sein... Oh Ihr Rechtgläubigen, sehet und staunet: [2].

[1] https://www.youtube.com/watch?v=jjz23Q92A4s
[2] https://www.youtube.com/watch?v=Lu56xVlZ40M

von Alexander (alecxs)


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Ein T. schrieb:
> Aua aua! [1]

Was ist jetzt daran falsch?

Ein T. schrieb:
> sehet und staunet: [2]

Oh Bruteforce, beeindruckend!

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Rene K. schrieb:
> Hier mal meine Antwort:

Dummerweise besteht als Nutzer des Forums immer noch keine Verpflichtung 
alle Threads und Posts zu lesen. Strafen gibt es auch keine, oder 
genauer gesagt gibt es daher keine, fuer Nichtlesen.

Es soll Forenmitglieder geben, bis zu denen sich das noch nicht 
herumgesprochen haben soll.

von Kilo S. (kilo_s)


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Ein T. schrieb:
> Du hast ChatGPT nach Code für PY32-Mikrocontroller gefragt.

Nicht nur, ich hab es mit allem gefüttert was ich zusammentragen konnte.

Ein T. schrieb:
> Diese Mikrocontroller scheinen entweder sehr neu und / oder nicht
> besonders weit verbreitet zu sein. Die Suche nach "PY32" bei den großen
> Distributoren (Digikey, Mouser, Farnell) hat jedenfalls keine Ergebnisse
> geliefert.

Puya, vielleicht findest du sie darüber.

Im Vergleich zu Claude hinkt ChatGPT hart hinterher.
Und Claude bekam von mir jeweils die exakt gleichen links zum lernen und 
Aufgabenstellungen.

Ein T. schrieb:
> Vermutlich können aber auch die nicht viel mit Deiner exotischen
> Plattform anfangen.

Claude haut mittlerweile 99% fehlerfreien Code für die PY32 Raus. Was er 
gerne vergisst ist das IWDG Setup und refresh, ich muss ansonsten sagen, 
nach dem er Datenblatt und Appnote verinnerlicht hat, macht der am 
allerwenigsten Stress bezüglich Register usw.

Bei STM32 Code sind beide nicht schlecht.

von Johnny B. (johnnyb)


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Rene K. schrieb:
> Ohne jegliche Probleme / Fehler.

Würde ich so nicht sagen, denn "Angel" und "Angle" sind nicht dasselbe, 
auch wenn es ähnlich klingt.

: Bearbeitet durch User
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Kilo S. schrieb:
> Claude haut mittlerweile 99% fehlerfreien Code

Bei welchem Modell und welcher Umgebung (Claude Code, GitHub Copilot, 
...)?

Ein T. schrieb:
> Und jetzt kommen diese blöden Maschinen und können das auch!

Was kannst du was die LLMs nicht können?

von Rene K. (xdraconix)


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Niklas G. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Und jetzt kommen diese blöden Maschinen und können das auch!
>
> Was kannst du was die LLMs nicht können?

Das Zitat ist vollkommen aus dem Kontext gerissen. Er verteufelt sie 
nicht!

von Daniel A. (daniel-a)


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Bei LLMs im Bezug aufs Programmieren ist es nicht viel anders wie 
überall sonst auch. Es ist nutzlose Zeitverschwendung und gefährlich.

Der Betrieb dieser LLMs ist, und wird auch immer, unwirtschaftlich und 
nicht Nachhaltig sein. Die AI Firmen existieren nur noch wegen dem Hype. 
Früher oder später wird die Bubble schon noch platzen.
Alles, wo LLMs dafür genutzt wurde, wird zu unbrauchbarem Müll, und der 
Müll ist überall.
Die Nutzer verlernen selbst zu denken, und bekommen psychische Störungen 
und Delusionen. Es ist Schockierend, wenn man anderen dabei zusieht.

Und für Betrüger, Kriminelle, Autokraten und Rechtsextremisten sind sie 
ein Segen:
* Politiker sagen lassen, was auch immer man will.
* Wenn die "Tochter" anruft, ist es nun die richtige Stimme.
* Passt dir wer nicht? Einfach ein Beweisvideo Generieren.
* Dir ist tatsächlich was passiert, und du hast es aufgezeichnet? Jetzt 
nutzlos, könnte ja KI generiert sein.
* Du brauchst aufnahmen, um jemanden zu erpressen? Einfach generieren 
lassen!
* Die Wahrheit ist für dich problematisch? Keine Sorge, ganz egal was du 
glaubst, es gibt dutzende generierte Artikel und Studien nur für Dich, 
und jeder Unsinn wird mit personalisierter Werbung verbreitet.

Für OSS Projekte stellen diese "AIs" auch diverse Probleme dar. Ob 
Issues, Vulnerability reports, oder gar Pull Requests - alles voller 
unbrauchbarem Spam, der nur Zeit verschwendet.
Dazu dutzende low-quality generierte Projekte, wo die "Entwickler" 
selbst keine Ahnung haben, vermutlich grösstenteils Abadonware von tag 
1. Macht es auch nicht einfacher, was brauchbares zu finden.
Und wenn du was zum Spenden oder so hättest - naja, vorher haben es ja 
schon viele nicht gemacht, aber jetzt lesen sie auch deine Doku / Readme 
nicht mehr, sondern nur was die LLMs sagen.

Und zu guter Letzt - was ist da bisher gutes dabei raus gekommen? Hat es 
unser Leben irgendwie verbessert? Nein.

Um meinen Job mache ich mir keine Sorgen. Und AI rauche ich nicht.

von Kilo S. (kilo_s)


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Niklas G. schrieb:
> Bei welchem Modell und welcher Umgebung

Claude.ai im Browser, Sonnet 4.5.

Free, aber angemeldet.

von Rene K. (xdraconix)


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Daniel A. schrieb:
> Und AI rauche ich nicht.

Nach deinem Post zu urteilen rauchst du tatsächlich etwas völlig 
anderes. Mein Tipp: Rauch das nicht mehr! Das Zeug scheint hochgradig 
degenerierend zu wirken! Nimm lieber gutes Grass - und lass das, was 
auch immer du da rauchst, beiseite.

: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Daniel A. schrieb:
> Alles, wo LLMs dafür genutzt wurde, wird zu unbrauchbarem Müll, und der
> Müll ist überall.

Vollste Zustimmung zu deinem kompletten Beitrag! Einer derjenigen die es 
kapiert haben.

von Cyblord -. (cyblord)


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Alexander schrieb:
> Daniel A. schrieb:
>> Alles, wo LLMs dafür genutzt wurde, wird zu unbrauchbarem Müll, und der
>> Müll ist überall.
>
> Vollste Zustimmung zu deinem kompletten Beitrag! Einer derjenigen die es
> kapiert haben.

Glückwunsch. Ihr seid die zwei Erleuchteten. Ihr erinnert mich stark an 
Flacherdler. Wakeup Sheeple!!

von Alexander (alecxs)


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Don't Look Up! Du wirst auch noch rumheulen.

von Rene K. (xdraconix)


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Alexander schrieb:
> Don't Look Up! Du wirst auch noch rumheulen.

Die einzigen drei die rumheulen seid ihr!

"Dieses Ottomobil braucht kein Mensch, das wird sich nie durchsetzen! 
Ihr werdet sehen: Kutschen sind das einzig wahre!" 😂😅

von Alexander (alecxs)


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Niemand bezweifelt dass KI sich durchsetzen wird.

von Cyblord -. (cyblord)


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Alexander schrieb:
> Niemand bezweifelt dass KI sich durchsetzen wird.

Ich würde viel viel weiter gehen. Es würde mich nicht wundern wenn KI 
mehr Einfluss auf die Gesellschaft nehmen würde als alle 3 industriellen 
Revolution vorher.

Ich persönlich sage dass eine weitere (wenn auch künstliche) Spezies mit 
Bewusstsein und uns überlegener Intelligenz keine gute Idee ist.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Kilo S. schrieb:
> Niklas G. schrieb:
>> Bei welchem Modell und welcher Umgebung
>
> Claude.ai im Browser, Sonnet 4.5.
> Free, aber angemeldet.

Ok und du kopierst dann alles hin und her, musst aber nichts korrigieren 
und es spielt alles zusammen? Für mich ist der Wert dieser Chatsysteme, 
wo man Ein- und Ausgabe hin-und herkopieren muss nicht so ersichtlich. 
Wenn schon Agent-Mode, aber da generieren die Agents gern ziemlichen 
Unfug, gerade auch für die STM32. Eben weil es den Code dann an das 
existierende Projekt anpassen muss statt von mir genau vorgekaut zu 
bekommen was es tun soll, denn das wäre überhaupt keine Zeitersparnis.

von Alexander (alecxs)


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Cyblord -. schrieb:
> Es würde mich nicht wundern wenn KI mehr Einfluss auf die Gesellschaft
> nehmen würde als alle 3 industriellen Revolution vorher.

Ja, und Du wirst jeden Monat kräftig dafür zahlen. Einige tun das jetzt 
schon. Bisher sind das Peanuts, vermutlich nicht ansatzweise 
kostendeckend. Und wehe dein KI-Modell wird mal abgeschaltet!

Cyblord -. schrieb:
> überlegener Intelligenz

ist nicht schwer, bei der heutigen Messlatte ist das jeder 
Taschenrechner

https://t3n.de/news/chatgpt-trauer-um-algorithmus-1703215

von StefanK (stefanka)


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Cyblord -. schrieb:
> Alexander schrieb:
>> Niemand bezweifelt dass KI sich durchsetzen wird.
>
> Ich würde viel viel weiter gehen. Es würde mich nicht wundern wenn KI
> mehr Einfluss auf die Gesellschaft nehmen würde als alle 3 industriellen
> Revolution vorher.
>
> Ich persönlich sage dass eine weitere (wenn auch künstliche) Spezies mit
> Bewusstsein und uns überlegener Intelligenz keine gute Idee ist.

Nun kennen wir Deine wahre Identität. Du musst John Connor sein! Ich 
danke Dir schon mal im voraus für den Versuch den Widerstand anzuführen 
und uns zu retten ;-)

von Rene K. (xdraconix)


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Alexander schrieb:
> Niemand bezweifelt dass KI sich durchsetzen wird.



Du weißt schon was du schreibst und von dir lässt oder?! Oder hat dein 
Leseverständnissproblem wieder zugeschlagen und gibst mal wieder deine 
Zustimmung obwohl du mal wieder nicht begriffen hast was jemand 
geschrieben hat?

Alexander schrieb:
> Vollste Zustimmung zu deinem kompletten Beitrag!

Der Beitrag:

Daniel A. schrieb:
> Früher oder später wird die Bubble schon noch platzen.

von Ein T. (ein_typ)


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Alexander schrieb:
> Oh Bruteforce, beeindruckend!

Wie Du es immer wieder schaffst, Deine intellektuelle Anspruchslosigkeit 
zu unterbieten, ist ebenso traurig wie beeindruckend.

von Kilo S. (kilo_s)


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Niklas G. schrieb:
> Ok und du kopierst dann alles hin und her, musst aber nichts korrigieren
> und es spielt alles zusammen?

Korrekturaufwand ist minimal, projektbezogen ist da eigentlich nix, ich 
lasse mir Funktionen bauen und lese sozusagen im Datenblatt gegen. Die 
Funktionen sind überwiegend universell gehalten, lassen sich also ohne 
Aufwand weiterverwenden.

Sieht grausig aus und ist nicht der beste Stil, geht aber erstaunlich 
gut.

von Ein T. (ein_typ)


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Kilo S. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Diese Mikrocontroller scheinen entweder sehr neu und / oder nicht
>> besonders weit verbreitet zu sein. Die Suche nach "PY32" bei den großen
>> Distributoren (Digikey, Mouser, Farnell) hat jedenfalls keine Ergebnisse
>> geliefert.
>
> Puya, vielleicht findest du sie darüber.

Auch mit diesem Suchbegriff werden bei den großen Distributoren Farnell, 
Digikey und Mouser keine Mikrocontroller gefunden.

> Im Vergleich zu Claude hinkt ChatGPT hart hinterher.

Was ist eigentlich ein "Anwendungsfall"?

> Claude haut mittlerweile 99% fehlerfreien Code für die PY32 Raus.

Sieh an, da isser wieder: der Anwendungsfall.

von Kilo S. (kilo_s)


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Ein T. schrieb:
> Was ist eigentlich ein "Anwendungsfall"?

Was machst du denn so?

Wenn ich ne Init für SPI2 Brauch dann macht mir die KI eine, Brauch ich 
PWM mit 20kHz, auch in Sekunden erledigt.

Ich hab mir mit meinem LA zb. angeschaut mit welcher Geschwindigkeit und 
Länge bei dem China USB/Akku Lötkolben die C210 spitzen Betrieben 
werden. Nun hab ich das ganze mit 17Ah aus 20 Akkuzellen der Vapes 
(850mAh) einem Puya PY32F030K28 und Display der Vapes + Drehgeber als 
Akkulötkolben zusammengefrickelt. Ging mir auf'n Wecker das der 
Akkugriff immer so schnell leer war. Die Hardware stammt vollständig 
(bis auf die PCB) aus Recyclingteilen. NPN von irgendeinem Gerät, P-Fet 
der Vapes, Grafikkarte spendiert den Polymerelko (Low ESR) und die 
Drossel...

So ne Art "hacky T12", nur eben mit den C210 Spitzen.

Aber das ist alles kinderkram, nix wo man mit glänzen könnte.
Das die KI sowas kann ist wohl kein großes Wunder, die hat die 
Schreibarbeit gemacht. Ich nur gelesen und mir dem Datenblatt verglichen 
um zu Verstehen was sie da macht.

: Bearbeitet durch User
von Ein T. (ein_typ)


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Daniel A. schrieb:
> Bei LLMs im Bezug aufs Programmieren ist es nicht viel anders wie
> überall sonst auch. Es ist nutzlose Zeitverschwendung und gefährlich.

Ich fürchte, Du tust Dir mit Deiner Verweigerung keinen Gefallen.

> Die Nutzer verlernen selbst zu denken,

Das kann man auch anders sehen: [1].

[1] https://wilke-experience.de/blog/ich-habe-ki-unterschaetzt

von Ein T. (ein_typ)


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Kilo S. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Was ist eigentlich ein "Anwendungsfall"?
>
> Was machst du denn so?

Das war nicht mein Punkt. Mein Punkt war, daß die eine KI (ChatGPT) für 
den Anwendungsfall "Kommunikation" und andere KIs (MS Copilot, Claude, 
Cursorr, Sonnet) für den Anwendungsfall "Codegenerierung" entworfen, 
entwickelt, und trainiert worden sind.

Und genau das ist aus meiner Sicht einer der größten Unterschiede 
zwischen Menschen und aktuellen KI-Modellen: während ein KI-Modell für 
exakt einen Anwendungsfall optimiert ist, und dann auch nur bei diesem 
Anwendungsfall ordentliche Leistungen erbringt, können Menschen häufig 
mehrere Dinge gut.

von Jack V. (jackv)


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Ein T. schrieb:
> Das kann man auch anders sehen: [1].

Das ist ein Mensch, der das Programmieren und das entsprechende Denken 
gelernt hat. Das fällt nun aber künftig weg – und wie das aussieht, habe 
ich während einer Umschulung in der Berufsschule gesehen. Diese Leute 
lernen gar nicht erst, selbst so zu denken, wie der Herr auf der von dir 
verlinkten Seite es hervorhebt. Und das ist gefährlich und sollte 
Angst machen.

von Alexander (alecxs)


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Rene K. schrieb:
> Leseverständnissproblem

Dann noch mal in Deiner Sprache, damit auch Du es verstehst.

Ich bezweifle nicht dass jeder Mensch mindestens zwei Ottomobile vor der 
Tür stehen haben wird. Ich bedauere dass Menschen eine Kutschfahrt nicht 
aushalten geschweigedenn wertschätzen können, weil sie gar nicht mehr 
fähig und in der Lage sind ihre Umwelt und die Landschaft bewusst 
wahrzunehmen.

von Kilo S. (kilo_s)


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Ein T. schrieb:
> Mein Punkt war, daß die eine KI (ChatGPT) für den Anwendungsfall
> "Kommunikation" und andere KIs (MS Copilot, Claude, Cursorr, Sonnet) für
> den Anwendungsfall "Codegenerierung" entworfen, entwickelt, und
> trainiert worden sind.

Dafür hat ChatGPT zb. bei STM32 keine Probleme.

Wie erklärt man sich das nun? Kommunikations KI die trotzdem brauchbaren 
Code erstellt ist zufällig entstanden?

von Kilo S. (kilo_s)


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Alexander schrieb:
> weil sie gar nicht mehr fähig und in der Lage sind ihre Umwelt und die
> Landschaft bewusst wahrzunehmen.

Schau dich mal um, laut, dreckig, stressig. Überall Gewalt und Abzocke.

Die wollen und können nicht ohne, das Bild der Realität ist leider viel 
zu Hart, die würden dran eingehen wenn sie nicht in ihre heile online 
Welt schlüpfen könnten, wo nur läuft was sie sehen wollen.

Das die nur ne Fassade anstarren, das blenden die aus.

Stell so einen Jugendlichen mal auf ne Baustelle, der ist erst mal 
vollkommen orientierungslos! (Live erlebt!)

von Al. K. (alterknacker)


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Wenn die KI hier mitliest, wird Si verszweifelt ein Ergebnis suchen.
Diskutanten für und Gegen die Ki, aber ohne schlagkräftige Argumente.
;--))

Ich schreibe ein wenig verschlüsselt, damit ich von der KI nicht sofort 
erkannt werde.
;--)))

Der 81 Jährige Knacker

P.S.
Denkt daran, sollte die KI in der nächsten Zeit Intelligenz Besitzen,
wird ihre erste Aktion sein den Menschen nur begrenzt Zugriff zu 
gewähren.
Solange er noch nützlich ist.

von Marci W. (Gast)


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StefanK schrieb:
> Die meisten materiellen Produkte enthalten heute schon SW und
> können morgen (oder in den nächsten Tagen ;-) von KI gefertigt werden.

Warst Du in den letzten 20 Jahren mal in einer Fabrikhalle? In vielen 
Branchen werden die Güter schon längst hauptsächlich automatisch 
gefertigt/montiert. Und bislang hat man da keine KI benötigt. Ehrlich 
gesagt möchte ich einen Montageprozess mit vielen Servoantrieben, 
Hydraulik-/Pneumatikaktuatoren und vielem anderen Zeug nur sehr ungern 
der KI überlassen(*). Da könnte man vermutlich warten, bis es zum Crash 
kommt. Es ist halt so: man muss nicht alles mit KI machen. Und man 
sollte genau wissen, wo es Sinn macht und wo nicht! Aktuell schießen da 
doch einige Anwendungen übers Ziel hinaus...

(*) Beim Entwickeln der Prozesse darf natürlich KI eingesetzt 
werden!Aber interessanterweise geht da mit KI noch nicht so viel in 
diesem Bereich.

ciao

Marci

von Marci W. (Gast)


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Alexander schrieb:
> Für das Forum? Freiwillige Selbstkontrolle Kennzeichnung von Beiträgen,
> kann Spuren von KI enthalten.

Habe ich mir ganz allgemein auch schon überlegt. Mich wundert, dass es 
da noch kein allgemeines Symbol gibt, z.B. einfach ein Kreis mit dem 
Text "AI" drin, oder was in der Art. Evtl. noch mit irgendeinem Zusatz, 
um die Verwendung näher zu spezifizieren.

Oder gibts da schon was (also nicht nur hier im Forum, sondern 
generell)?

ciao

Marci

von Marci W. (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Den Knacker durch KI ersetzen? Würde ich sofort unterschreiben!

So war es natürlich nicht gemeint. OK, der alte Knacker ist manchmal 
eine Nervtante, und ich verstehe nicht, warum er immer wieder 
provoziert. Das meinte ich aber nicht. Ich meinte die vielen 
Frechheiten, Beleidigungen, Beschimpfungen etc., die man hier in nahezu 
jedem Thread zu lesen bekommt. Und da sehe ich den Knacker beileibe 
nicht unter den Top Ten! Im Gegenteil, muss er oft massiv einstecken.

Und wie gesagt, die KI hält sich doch deutlich zurück mit 
Gemeinheiten!

ciao

Marci

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Cyblord -. schrieb:
> Ich persönlich sage dass eine weitere (wenn auch künstliche) Spezies mit
> Bewusstsein und uns überlegener Intelligenz keine gute Idee ist.

Das ist eine sehr gute Idee, weil die KI den Saustall auf der Erde, die 
die hemmungslose Vermehrung verursacht, aufräumen wird. Dann herscht 
wieder das Paradies auf Erden. Und alles wird gut werden.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Kilo S. schrieb:
> Korrekturaufwand ist minimal, projektbezogen ist da eigentlich nix, ich
> lasse mir Funktionen bauen und lese sozusagen im Datenblatt gegen.

Hm, klingt als wäre es primär für Prototypen geeignet und weniger für 
die Arbeit mit existierenden komplexen Projekten.

Kilo S. schrieb:
> Wenn ich ne Init für SPI2 Brauch dann macht mir die KI eine, Brauch ich
> PWM mit 20kHz, auch in Sekunden erledigt.

Das klappt bei dir ohne dass es irgendwelche Bits und Register verwenden 
will die nur auf anderen STM32 vorhanden sind? Und genau sowas kann man 
sich doch auch per STM32CubeMX generieren...

Marci W. schrieb:
> dass es
> da noch kein allgemeines Symbol gibt

🤖 ... Der eMail-Hype war so groß dass wir das @ bekommen haben, aber den 
LLM-Glyphen gibts noch nicht!

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Niklas G. schrieb:
> aber den
> LLM-Glyphen gibts noch nicht!

Der sieht so aus: 🤔 oder 🐒

von Alexander (alecxs)


Angehängte Dateien:

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Niklas G. schrieb:
> Der eMail-Hype war so groß dass wir das @ bekommen haben, aber den
> LLM-Glyphen gibts noch nicht!

Ich bin für ein i im @ Zeichen!

Al. K. schrieb:
> Ich schreibe ein wenig verschlüsselt, damit ich von der KI nicht sofort
> erkannt werde.
> ;--)))

Ist das ein i in AI. K. bist hier under cover unterwegs?

: Bearbeitet durch User
von Kilo S. (kilo_s)


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Niklas G. schrieb:
> Und genau sowas kann man sich doch auch per STM32CubeMX generieren...

CubeMX, das muss erst mal funktionieren. (wozu installiere ich den Kram 
nach dem ich nen Account bei ST mache, ich hasse den Zwang dazu kotz, 
und der F103/M0 zb. ist nach der Installation nicht mal dabei?! Wenn ich 
das ranzige Ding mit allem fertig gefüttert hab was es braucht, Versuch 
ich es mal!)

PY32 scheinen da zwar auch zu gehen, die Einrichtung der IDE ist meiner 
Meinung nach trotzdem assozial. Die Installation der IDE selbst war kein 
Problem, aber die kann einfach nix ohne unzählige Zusatzpakete, die 
strotzen vor Fehlermeldungen warum sie sich nicht installieren lassen 
wollen.

Niklas G. schrieb:
> Das klappt bei dir ohne dass es irgendwelche Bits und Register verwenden
> will die nur auf anderen STM32 vorhanden sind?

Bei den PY32 mit Claude, ja.
Bei den STM32 sowohl mit ChatGPT als auch Claude.

Wenn du zb. So "Nieschen" MCU hast wie meine Puya, mach in der KI ein 
Projekt auf und Lade dort Datenblätter usw.. hoch. Du kannst Anweisungen 
hinzufügen die beim Projekt immer gelten.

Innerhalb dieses Projekt entwickelst du dir deine Funktionen usw.. dann 
rutscht da eigentlich nie wieder ein STM32 Register zwischen.

Niklas G. schrieb:
> Hm, klingt als wäre es primär für Prototypen geeignet und weniger für
> die Arbeit mit existierenden komplexen Projekten.

Mit dem selben vorgehen wie oben, bestimmt. Ich hab keine so großen 
komplexen Projekte als das ich das ausprobieren könnte.

Das beschränkt sich auf den DisplayDriver und die IWDG Funktionen, ab da 
mach ich im Arduino core so weiter wie ich es benötige. Das größte 
Projekt (mit Font, farben usw...) hat knapp den halben PY voll gemacht, 
mit Arduino Geschrieben, das ist nicht die sparsamste variante. (48%, 
64kB insgesamt verfügbar)

: Bearbeitet durch User
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Kilo S. schrieb:
> nd der F103/M0 zb. ist nach der Installation nicht mal dabei?!

Man muss die Firmware-Pakete pro Familie installieren, das sind ca. 5 
Klicks. Musst du doch sowieso um überhaupt ein Projekt anlegen & 
kompilieren zu können, oder schreibst du alle Registerdefinitionen 
selbst?

Kilo S. schrieb:
> Bei den STM32 sowohl mit ChatGPT als auch Claude.

Cool, bei mir will Sonnet z.B. für den STM32U0 immer das ICSR_ALRAWF bit 
nutzen welches auf diesem Controller nicht existiert.

von Kilo S. (kilo_s)


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Niklas G. schrieb:
> Man muss die Firmware-Pakete pro Familie installieren, das sind ca. 5
> Klicks.

Nun... schön das des bei dir funktioniert.

Projekt anlegen, ab in hier geht's nicht weiter! Target Selection Gibt's 
unter Linux nicht!? Und nu?

von Alexander (alecxs)


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zu Arduino wechseln

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Kilo S. schrieb:
> Projekt anlegen, ab in hier geht's nicht weiter! Target Selection Gibt's
> unter Linux nicht!? Und nu?

Hä? Projekte lassen sich auch unter Linux mit STM32CubeMX wunderbar 
anlegen.

Kilo S. schrieb:
> Nun... schön das des bei dir funktioniert.

Und bei Zigtausend anderen STM32-Nutzern auch... Help->Manage Embedded 
Software Packages -> STM32Cube MCU Package for STM32F1 Series anwählen 
-> Install.

von Kilo S. (kilo_s)


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Niklas G. schrieb:
> Help->Manage Embedded Software Packages


Lass mich Raten, du benutzt nur CubeMX bzw. eine IDE Version <= 2.0.0?
Existiert bei mir nicht der Eintrag in der IDE. (2.0.0)

Da bringt mir deine Hilfe so  nix, die Version 2.0.0 ist anders 
aufgebaut. Da muss ich mich nach und nach selbst durchklicken, so weit 
bin ich nämlich schon das die alles nur noch mehr verschachtelt haben 
und ich nur umständlicher ans Ziel komme!

CubeMX Installer kackt hier ab, einzig der Installer der IDE lief  und 
die IDE selbst läuft.

Eigentlich wollt ich das heute Abend nicht noch machen, aber wenn man 
mal die verschachtelung durchwühlt (was ein dummfug die Optionen für 
STM32 Projekte nochmals zu verstecken und Kapseln!) findet man das 
schon.

Morgen probier ich das Ding mal aus, mehr als nerven kanns mich ja nicht 
kosten.

Da ist der Arduino schlonz halt echt im Vorteil, Link einfügen, 
Boardverwalter Aufrufen, klick und machen lassen.

Alexander schrieb:
> zu Arduino wechseln

Ne, das mag mit bekannten und beliebten MCU ja noch gehen, beim Puya 
macht der Core nicht ganz so viel Spaß. Bisschen zu viele Bugs. Daher 
war mein Gedanke mich in die CubeIDE und den Kram einzuarbeiten sowieso 
vorhanden.

Da gibt's zwar auch nur Community Projekte zu, scheinen aber besser 
gepfelgt.

von Alexander (alecxs)


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Also mehr Input für die KI - größere Chance in Arduino was zu reißen 
(ggf PR auf GitHub beizusteuern. Bei den Cube HAL lässt dich keiner ran.

von Kilo S. (kilo_s)


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Alexander schrieb:
> Also mehr Input für die KI - größere Chance in Arduino was zu reißen
> (ggf PR auf GitHub beizusteuern.

Das Projekt ist seit Jahren verwaist, glaube kaum das ich da was reiße.

Ich will grundsätzlich weg von Arduino, also zumindest als Haupt 
Plattform. Ich hab kein Problem damit, für den Anfang ists echt Spaß und 
bringt schnell weiter.

Aber das ist halt irgendwie doch nicht nahe genug dran für mich.

von Rene K. (xdraconix)


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Marci W. schrieb:
> Warst Du in den letzten 20 Jahren mal in einer Fabrikhalle? In vielen
> Branchen werden die Güter schon längst hauptsächlich automatisch
> gefertigt/montiert. Und bislang hat man da keine KI benötigt.

Nun Xiaomi hat bereits ihre erste eigene vollkommen autonom durch KI 
(Hyper IMP) Fabrik. Mittlerweile wirft diese, durch Selbstoptimierung, 
alle 6,5 Sekunden eine Klimaanlage aus. Von ehemals 4,7 Minuten pro 
Einheit welche die maximale optimierte Zeit in einer menschlichen 
Produktion war.

Um das mal zu verinnerlichen! Das ist eine Effizienzsteigerung von 
4238%! Eine Steigerung von VIERTAUSEND-ZWEIHUNDERT-ACHTUNDDREIßIG 
Prozent! Durch völlig durch KI autonomen Fertigung und Selbstoptimierung 
ohne das auch nur ein Mensch eine Schraube in die Hand nimmt!

Und wo steht Deutschland mal wieder? Ingenieursland... Wir streiten uns 
um Streusalz in Berlin und ob warum wir den Verbrenner abschaffen 
sollten.

Lachhaft, wir sind hier mittlerweile sowas von abgeschlagen. Noch sind 
wir auf Platz drei der Weltwirtschaftsliste, aber unsere 
Schlafmützigkeit und unsere Zukunftsverweigerungshaltung wird sich 
früher oder später so richtig rächen.

Und wenn ich dann sehe, das über 25% eine totalitäre Partei wählen will 
weil die im Geschichtsunterricht nur Kreide holen waren... Dann sehe ich 
das Mittelalter wieder auf uns zukommen. Katastrophe!

von Alexander (alecxs)


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Rene K. schrieb:
> Mittlerweile wirft diese, durch Selbstoptimierung, alle 6,5 Sekunden
> eine Klimaanlage aus.

Kann die KI mal bitte anhand der Marktsättigung hochrechnen wie weit die 
Lebensdauer des Produkts verkürzt werden muss um diese 6,5 Sekunden 
beibehalten zu können?

von Rene K. (xdraconix)


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Alexander schrieb:
> Kann die KI mal bitte anhand der Marktsättigung hochrechnen wie weit die
> Lebensdauer des Produkts verkürzt werden muss um diese 6,5 Sekunden
> beibehalten zu können?

Sie baut Klimaanlagen für KFZ... Die extreme Kostenoptimierung durch 
diese "Dark-Fabric" bringt manch europäischen Klimahersteller in arge 
Bedrängniss. Die Marktsättigung bei Klimageräten für Kraftfahrzeuge 
liegt sehr hoch.

von Alexander (alecxs)


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Dann kann die Fabrik wohl nächste Woche zu machen.

von Rene K. (xdraconix)


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Alexander schrieb:
> Dann kann die Fabrik wohl nächste Woche zu machen.

Warum?

Aber ja, theoretisch könnte sie das - und das ohne jeglichen Probleme 
mit Gewerkschaften oder Belegschaften. Dann fährt die Fabrik halt mal 
runter und steht so lange still wie sie es braucht - oder fährt eine 
andere Produktion ohne Personal das neu angelernt werden muss.

von Klaus (feelfree)


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Alexander schrieb:
> Dann kann die Fabrik wohl nächste Woche zu machen.

Warum?

von Ralf X. (ralf0815)


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Alexander schrieb:
> Dann kann die Fabrik wohl nächste Woche zu machen.

Wenn die Fabrik konstant mit 6,5 Sekunden/Pkw-Klimaanlage durchläuft, 
kann sie rund 4,85 mio/a raushauen.
China hat 2025 rund 35 mio Pkw produziert..

von Rene K. (xdraconix)


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Klaus schrieb:
> Alexander schrieb:
>> Dann kann die Fabrik wohl nächste Woche zu machen.
>
> Warum?

Ach das ist Alecxs - da wird halt einfach was hingerotzt ohne auch nur 
eine Hirnzelle anzustrengen oder wenigstens eine halbe Sekunde 
nachzudenken - sich aber über KI aufregen wollen.

von Ein T. (ein_typ)


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Jack V. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Das kann man auch anders sehen: [1].
>
> Das ist ein Mensch, der das Programmieren und das entsprechende Denken
> gelernt hat. Das fällt nun aber künftig weg – und wie das aussieht, habe
> ich während einer Umschulung in der Berufsschule gesehen. Diese Leute
> lernen gar nicht erst, selbst so zu denken, wie der Herr auf der von dir
> verlinkten Seite es hervorhebt.

Und daran ist die KI schuld? Also daran, daß Leute nicht das lernen, was 
Du für richtig hälst? Daß andere Leute das nicht lehren?

> Und das ist gefährlich und sollte Angst machen.

Angst ist ein sehr schlechter Ratgeber, und warum sollte ich jetzt 
plötzlich Angst vor Umschülern haben? Sollen sie sich ihren Code doch 
erzeugen lassen, und daraus lernen. Wir haben doch auch von fremdem Code 
gelernt. Und wie ein Entwickler zu denken, kann man in Umschulungen 
weder lehren noch lernen, das haben wir uns alle selbst erarbeiten 
müssen und manche sind gescheitert. Ich sehe auch nicht, was KI-Modelle 
daran ändern. Angst? Neee, laß mal. Ich habe schon Tschernobyl, 
Fukushima, das Waldsterben und die Versenkung der Rainbow Warrior 
überlebt und lehne Angst daher dankend, aber entschieden ab. ;-)

von Ein T. (ein_typ)


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Kilo S. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Mein Punkt war, daß die eine KI (ChatGPT) für den Anwendungsfall
>> "Kommunikation" und andere KIs (MS Copilot, Claude, Cursorr, Sonnet) für
>> den Anwendungsfall "Codegenerierung" entworfen, entwickelt, und
>> trainiert worden sind.
>
> Dafür hat ChatGPT zb. bei STM32 keine Probleme.

Tja, der Fachmann staunt, der Laie wundert sich... woran könnte das denn 
bloß liegen? Wobei... ach, verdammt, der Fachmann staunt ja gar nicht.

Schau, wenn Deine exotische Plattform PY32 in den Trainingsdaten von 
ChatGPT (noch?) nicht vorhanden war, dann kann ChatGPT natürlich auch 
keinen Code für diese Plattform erzeugen. Eigentlich ganz einfach, oder?

> Wie erklärt man sich das nun? Kommunikations KI die trotzdem brauchbaren
> Code erstellt ist zufällig entstanden?

Das zeigt die Leistungsfähigkeit und Flexibilität von ChatGPT. Denn 
obwohl das ja nicht einmal für die Generierung von Code designt und 
trainiert worden ist, bekommt es das für etablierte Plattformen ja 
anscheinend ganz gut hin. Oho, da staunt jetzt allerdings auch der 
Fachmann. :-)

von Kilo S. (kilo_s)


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CubeMX ist ein erbarmliches Stück scheiße!

JRE 21.0.10 drauf, aber CubeMX will nicht. CubeMX:"ich bin zu dumm dein 
im Standardpfad installiertes Java zu finden, installier veraltetes 
17.0.6 damit ich nicht dumm aussehe und funktioniere!"

Schreibt doch gleich:"Wir scheißen auf Linux!."


Purge! Weg mit dem Dreck!

von Alexander (alecxs)


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Die Marktsättigung bei Kraftfahrzeugen ist noch höher als die 
Marktsättigung bei Klimageräten für Kraftfahrzeuge.

von Ralf X. (ralf0815)


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Alexander schrieb:
> Die Marktsättigung bei Kraftfahrzeugen ist noch höher als die
> Marktsättigung bei Klimageräten für Kraftfahrzeuge.

Aha...

https://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftszahlen_zum_Automobil#Welt

von Alexander (alecxs)


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Ach ja, die Automobilindustrie ist quasi ein Synonym für 
Wirtschaftswachstum. Es hat halt noch nicht jeder drei Autos vor der Tür 
stehen.

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/tesla-gigafabrik-in-gruenheide-verliert-rund-1700-arbeitsplaetze/100193228.html

von StefanK (stefanka)


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Marci W. schrieb:

>werden die Güter schon längst hauptsächlich automatisch
> gefertigt/montiert. Und bislang hat man da keine KI benötigt.

Das ist die klassische Prozessautomatisierung. Seit der Einführung von 
Industrie 4.0 vor x Jahren ist der produzierende Mensch doch nur noch 
ein völlig fremdgesteuerter Roboter, ein Stellvertreter für eine 
Maschine, die momentan noch nicht gebaut werden kann oder zu teuer ist, 
also ein notwendiges Element, das zur Disposition steht, sobald es 
maschinell möglich ist und Zeit bzw Kosten spart.

In einer indischen Fabrik wurden bereits die Wachhunde durch einen KI 
gesteuerten Wachhund ersetzt ;-)

: Bearbeitet durch User
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Kilo S. schrieb:
> Lass mich Raten, du benutzt nur CubeMX bzw. eine IDE Version <= 2.0.0?
> Existiert bei mir nicht der Eintrag in der IDE. (2.0.0)

Ich schrieb explizit von STM32CubeMX. Es spielt aber keine Rolle, auch 
wenn du in STM32CubeMX die Pakete installierst, findet die STM32CubeIDE 
die auch. Und der Menüeintrag existiert natürlich in der aktuellsten 
STM32CubeMX Version.

Kilo S. schrieb:
> JRE 21.0.10 drauf, aber CubeMX will nicht.

Das liefert eine eigene JRE mit und nutzt die normalerweise auch 
automatisch. Das funktioniert gut, außer du hast ein exotisches Linux 
ohne glibc (z.B. Alpine Linux) - dann bräuchtest du ein dafür passendes 
JRE zu dem dann aber die nativen Komponenten vom STM32CubeMX nicht 
kompatibel wären.

von StefanK (stefanka)


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Dieter D. schrieb:

> Das ist eine sehr gute Idee, weil die KI den Saustall auf der Erde, die
> die hemmungslose Vermehrung verursacht, aufräumen wird. Dann herscht
> wieder das Paradies auf Erden. Und alles wird gut werden.

Ich entwickle die Vorstellung Deines Paradieses und der Aufräumung 
Deines Saustalls mal etwas weiter:

Die Menschen, deren Score über einem Limit liegt, werden in ein streng 
kontrolliertes Reservat gesperrt. Dort werden sie versorgt, erhalten ein 
Entwicklerboard ihrer Wahl, einen Forenzugang und vielleicht noch 
Tiktok.

Nein, danke. Solche Vorstellungen vom Paradies gab's und gibt es schon 
zur Genüge.

von StefanK (stefanka)


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Ein T. schrieb:
> Jack V. schrieb:
>> Ein T. schrieb:

>> Und das ist gefährlich und sollte Angst machen.
>
> Angst ist ein sehr schlechter Ratgeber

Einerseits ja, andererseits ist Angst ein schützender Instinkt. Ich 
nehme an, daß "nachdenklich machen" gemeint war.

Vom Ende der 19.Jh. bis weit in die Mitte des 20.Jh. hatte die 
Menschheit Angst davor, es könnte eine höher entwickelte, intelligentere 
ausserirdische Lebensform auftauchen und die Menschheit ausbeuten, 
versklaven oder vernichten. Man überlegte, wie man solche ETs bekämpfen 
könnte.

Heute ist es umgekehrt. Heute hat man Angst, man könnte den KI Boom 
verpassen. Deswegen investiert man hunderte Mrd in eine Technik, die, 
wenn man nicht extrem aufpasst, die Menschen ausbeutet (tut sie schon), 
versklavt oder vernichtet.

: Bearbeitet durch User
von Kilo S. (kilo_s)


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Niklas G. schrieb:
> außer du hast ein exotisches Linux ohne glibc

Nein, natürlich nicht.
Backbox ist Quasi Ubuntu, aber nicht so frickelig und überladen wie 
Kali, pentester distro, find ich allerdings besser gemacht als Kali. Mit 
Backbox hab ich sogar Xgpro (wine) und meinen RSP1 clone am Laufen, Grad 
der RSP1 macht bei vielen unter Linux Probleme, die Installation ist 
nicht ganz Übersichtlich und die Leute verzweifeln dran.

Niklas G. schrieb:
> Das liefert eine eigene JRE mit und nutzt die normalerweise auch
> automatisch.

Liegt im selben Verzeichnis wie das entpackte CubeMX appimage das den 
Installer stellt.

Ist nicht mein erster "ritt" mit solchen Problemen. Auch alle 
Berechtigung stimmen.

Das ist mir jedoch zu dumm wenn die eigenen Installer von ST so murren.

von Rene K. (xdraconix)


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StefanK schrieb:
> wenn man nicht extrem aufpasst, die Menschen ausbeutet (tut sie schon),
> versklavt oder vernichtet.

Das ist genauso eine Schwurbelscheiße wie die Geschichte mit den 
Außerirdischen oder der Neuen Weltordnung die uns mit Chemtrails 
vernichten will, merkst du schon selbst oder?!

: Bearbeitet durch User
von Kilo S. (kilo_s)


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Na ganz Glatze .. purge, jetzt lässt sich alles installieren, (MX, 
Programmer...) Nur die IDE hat irgendwo nen Rest hinterlassen so daß sie 
sich nicht neu installieren lassen will, OS detection OK, "Nothing to 
install". Geiler scheiß!

Der Kram verkonfickgurgelt sich selbst irgendwo.

Dritter Anlauf, SIEG!

Jetzt sind MX, Programmer und IDE vollständig drauf.

Wehe der scheiß war meine Zeit nicht wert!

Dann geh ich doch dazu über die Fähigkeiten einen fix für den PY32Core 
zu schreiben, zu Erlernen! Bleibt ne Drehung im Kreis, ohne die PY32 gut 
genug zu kennen wüsste ich nicht mal wo im core ich starten muss.

Egal, erstmal sehen was die STM Geschichte kann...

von StefanK (stefanka)


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Rene K. schrieb:
> StefanK schrieb:
>> wenn man nicht extrem aufpasst, die Menschen ausbeutet (tut sie schon),
>> versklavt oder vernichtet.
>
> Das ist genauso eine Schwurbelscheiße wie die Geschichte mit den
> Außerirdischen oder der Neuen Weltordnung die uns mit Chemtrails
> vernichten will, merkst du schon selbst oder?!

Was genau ist daran Deiner Ansicht nach die "Schwurbelscheiße"? Das 
Metaphorische?

Wo werden Menschen ihr Brot verdienen,  wenn sie in dark-factories keine 
Anstellung mehr finden? Wenn 9 von 10 SW-Entwickler ihre Jobs verlieren?

Wo werden sie arbeiten?

Wie werden sie leben?

Was passiert, wenn es im Eifer des KI-Booms unterlassen wird, den KIs 
Sicherheitsmaßnahmen einzubauen?

Erhelle mich ;-)

: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Rene K. schrieb:
> Um das mal zu verinnerlichen! Das ist eine Effizienzsteigerung von
> 4238%! Eine Steigerung von VIERTAUSEND-ZWEIHUNDERT-ACHTUNDDREIßIG
> Prozent!

Rene K. schrieb:
> Schwurbelscheiße

Nur gibt's tatsächlich CEOs die darauf reinfallen.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Moin,

Die wirkliche Frage, die sich aufdrängt, dreht sich eher darum, daß die 
Eigentümer und Investoren dieser Technik ihr profitables ROI sehen 
wollen.

Da mittlerweile weltweit Trillionen in die Proliferation und 
Installation von KI Anlagen ausgegeben werden, liegt es nahe, daß man so 
viele zahlende Kunden wie möglich ausreizen muß. Das wird natürlich 
Folgen für die Wirtschaft und Gesellschaft haben, deren Impact momentan 
eifrig erörtert wird und schon langsam gewisse Trends erkennen lässt.

KI kann man organisch wie einen Virus klassifizieren der den Organismus 
(Wirtschaft und Gesellschaft) zunehmend infiziert oder infizieren wird. 
Die Frage ist dann wie man dann damit glücklich wird und wie man als 
Einzelner diesen Sturm navigiert. Gesetzgebung als Antivirus-Kampfmittel 
wird höchstwahrscheinlich immer hinterher hinken.

Wie immer in der Geschichte der Menschheit wird es Gewinner und 
Verlierer geben. Die Frage ist, ob unsere Gesellschaft und Länder robust 
genug sind die komplexen Auswirkungen dieser Umwälzung zu konfrontieren 
und Wege finden, damit schnell genug fertig zu werden.

Die brutale Erkenntnis ist, dass KI ultimativ profitabel sein muß und 
die Betreiber knallhart darauf bestehen. Gesetzliche Reglungen sind in 
dieser Sparte der Industrie verpönt und unerwünscht und werden durch 
Lobbies "Tooth and Nail" maximal bekämpft. Ultimativ wird es sich kein 
Land leisten können auf KI verzichten, weil dann die wettstreitliche 
Potenz des Landes in der globalen Marktwirtschaft in Mitleidenschaft 
gezogen wäre. KI wird leider keine Wahl sein, sondern ein notwendige 
Werkzeug.

Auch wenn KI in der realen Wirtschaft noch Vieles ohne menschliche 
Intervention nicht gut genug kann und meist noch von Fachleuten 
überwacht und optimiert werden muß, wird sie zunehmend besser werden und 
für den wirtschaftlichen Einsatz optimiert. Letztlich wird sich dann 
dieser Sachverhalt langzeitlich auf den Jobmarkt in irgendwelchen Formen 
auswirken müssen.

Muss es, weil auch KI auf Grund der massiven Investition sich seine 
Brötchen verdienen muß. Ein AG wird nur dann KI plus Angestellten 
bezahlen wollen, solange es sich lohnt. Und wenn KI die Arbeit ohne AN 
machen kann, fällt der AN aus der Gleichung und wird durch Spezialisten 
als Vermittler zwischen KI und "Kunde" ersetzt werden müssen. KI braucht 
keine zu bezahlende Sozialleistungen seitens des AG.

Der effektive Einsatz von KI zieht natürlich die Notwendigkeit nach 
sich, kompetente Fragesteller Kompetenzen zu benötigen, die der KI 
präzise und vollständig die gewünschten Arbeitsunterlagen aka. 
"Lastenheft" erstellen können, um die gewünschte Arbeit leisten zu 
können. Dies wird höchstwahrscheinlich ein wichtiger Beruf sein oder 
werden oder ist schon.

Inwieweit KI die Ingenieur Arbeit beeinflussen wird oder kann, ist schon 
ersichtlich, Erfahrungen werden gemacht und man wird noch Einiges in der 
Richtung erleben.

Aus der Sicht von Profitabilität wird KI also maximal eingesetzt werden 
gewollt. Kurzfristig sind Marktbeteiligung für die Industrie wichtiger 
als die sozialen langzeitlichen Auswirkungen. We live in interesting 
times. Man wird sehen müssen ob wir mit KI zusammen leben können. Vieles 
ist noch sehr unklar. Spekulation ist weit verbreitet.

Gerhard

: Bearbeitet durch User
von Rbx (rcx)


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Hier ein kleines Rust-Programm von der KI:
1
fn main() {
2
    let iterations = 1_000_000;
3
    let mut pi = 0.0;
4
    let mut denominator = 1.0;
5
    let mut sign = 1.0;
6
7
    for _ in 0..iterations {
8
        pi += sign * (4.0 / denominator);
9
        denominator += 2.0;
10
        sign *= -1.0;
11
    }
12
13
    println!("Approximation of pi: {}", pi);
14
}

von Alexander (alecxs)


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Hier ein kleines Python-Script von der KI:

https://www.mikrocontroller.net/topic/goto_post/8010293

(Spoiler: ich kann kein Python)

von Nemopuk (nemopuk)


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StefanK schrieb:
> Was passiert, wenn es im Eifer des KI-Booms unterlassen wird, den KIs
> Sicherheitsmaßnahmen einzubauen?

Ist ja nicht so weit her geholt.
Siehe 
https://www.computerbild.de/artikel/News-Software-Patzer-bei-Microsoft-Copilot-liest-vertrauliche-Mails-40750139.html

Alexander schrieb:
> Nur gibt's tatsächlich CEOs die darauf reinfallen.

Danach muss man gar nicht lange suchen: 
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/accenture-strafe-fuer-ki-verweigerer-befoerderung-von-ai-nutzung-abhaengig-a-64111fa7-7621-4649-a8df-a3886202064b

: Bearbeitet durch User
Beitrag #8012093 wurde vom Autor gelöscht.
von Christoph M. (mchris)


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Nemopuk schrieb:
> Alexander schrieb:
>> Nur gibt's tatsächlich CEOs die darauf reinfallen.
>
> Danach muss man gar nicht lange suchen:
> 
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/accenture-strafe-fuer-ki-verweigerer-befoerderung-von-ai-nutzung-abhaengig-a-64111fa7-7621-4649-a8df-a3886202064b

Jetzt muss man aber wissen, dass es vor 30 Jahren auch einige ältere 
Mitarbeiter vermieden haben, Computer zu benutzen. Auch diese hatten mit 
der Zeit Probleme, in der Firma noch mitzuhalten.

von Alexander (alecxs)


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In einer Unternehmensberatung ist das vollkommen okay, ja sogar 
notwendig immer den heißen Scheiß zu kennen. Überhaupt Marketing und 
Vertrieb.

Das programmieren sollte man aber Menschen überlassen. Vor allem bei 
Kukas einer Dark Factory. Die sollten überhaupt nicht vernetzt sein. 
Stuxnet lässt grüßen.

(und Skynet auch)

: Bearbeitet durch User
von StefanK (stefanka)


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Alexander schrieb:
> In einer Unternehmensberatung ist das vollkommen okay, ja sogar
> notwendig immer den heißen Scheiß zu kennen.
>
> Das programmieren sollte man aber Menschen überlassen. Vor allem bei
> Kukas einer Dark Factory. Die sollten überhaupt nicht vernetzt sein.
> Stuxnet lässt grüßen.

Sehe ich ähnlich und das hat nichts mit Zukunftsverweigerung zu tun, 
oder dass KI nicht auch nützlich sein kann in Medizin, Wissenschaft, 
Technik, SW etc. Die Leistungsfähigkeit von KI geht aber dann nach 
hinten los, wenn sie unersättliche Gier befeuert und übernutzt wird.

Wer soll in Zukunft wem dienen? Die KI dem Menschen oder der Mensch der 
KI? Es müssen die Menschen sein, die Richtlinien festlegen und klar 
entscheiden, was getan werden soll und was nicht, was richtig ist und 
was zu riskant. Und da habe ich leider wenig Hoffnung.

> In einer Unternehmensberatung...

Das ist ein gutes Stichwort. Erinnern wir uns an den Fall der Bundeswehr 
vor einigen Jahren. Weil sich keiner der Verantwortlichen Entscheidungen 
zutraute oder treffen konnte, wurde für jeden Mist eine 
Unternehmensberatung engagiert.

Als am Ende nichts herauskam und es weder vor noch zurückging, musste 
eine weitere Unternehmensberatung engagiert werden, die Verträge mit den 
vorigen Unternehmensberatungen zu analysieren und zu kündigen. Bei der 
letzten Bundesregierung war es ähnlich...

Mit komplexen Entscheidungen tun sich Menschen schwer. Vielleicht muss 
eine KI die Richtlinien festlegen, wie es mit der KI-Entwicklung in 
Zukunft weitergehen soll ;-)

von Ein T. (ein_typ)


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Kilo S. schrieb:
> CubeMX ist ein erbarmliches Stück scheiße!
> JRE 21.0.10 drauf, aber CubeMX will nicht. CubeMX:"ich bin zu dumm dein
> im Standardpfad installiertes Java zu finden, installier veraltetes
> 17.0.6 damit ich nicht dumm aussehe und funktioniere!"
> Schreibt doch gleich:"Wir scheißen auf Linux!."

Du ziehst einmal mehr recht... eigenwillige Schlüsse. Daß Oracle seit 
einigen Jahren ständig neue Inkompatibilitäten in Java hineinbaut, 
ziehen die etliche Anbieter es vor, ihrer Software auch das Java Runtime 
Environment beizulegen, für das diese Software entwickelt worden ist. 
CubeMX ist keine Ausnahme, und auch nicht verantwortlich für den Unfug 
von Oracle.

von Ein T. (ein_typ)


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Alexander schrieb:
> Ach ja, die Automobilindustrie ist quasi ein Synonym für
> Wirtschaftswachstum. Es hat halt noch nicht jeder drei Autos vor der Tür
> stehen.

Heul doch.

von Ein T. (ein_typ)


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StefanK schrieb:
> Vom Ende der 19.Jh. bis weit in die Mitte des 20.Jh. hatte die
> Menschheit Angst davor, es könnte eine höher entwickelte, intelligentere
> ausserirdische Lebensform auftauchen und die Menschheit ausbeuten,
> versklaven oder vernichten. Man überlegte, wie man solche ETs bekämpfen
> könnte.
>
> Heute ist es umgekehrt. Heute hat man Angst, man könnte den KI Boom
> verpassen. Deswegen investiert man hunderte Mrd in eine Technik, die,
> wenn man nicht extrem aufpasst, die Menschen ausbeutet (tut sie schon),
> versklavt oder vernichtet.

Du hast also Marx, Huxley und Lem gelesen, und Dich deswegen dem 
Luddismus angeschlossen. Na klar, das kann man machen.

Man kann aber auch bemerken, daß wir -- bei aller durchaus validen 
Kritik -- in einem der freiesten, demokratischsten, wohlhabendsten und 
sozialsten Länder dieser Welt leben und es deswegen möglicherweise 
sinnvoll sein könnte, nicht an theoretischen Wolkenkuckucksheimen im 
Schlaraffenland, sondern an etwas zu messen, das realistisch erreicht 
werden kann.

Allerdings ist das hier nicht das Forum und insbesondere dies nicht der 
Thread um das auszudiskutieren -- oder auch nur, um ebenso vernichtende 
wie naive Gesellschaftskritik zu üben. Wenn Du möchtest, kannst Du mir 
jedoch jederzeit gerne eine PN schicken. :-)

von Jack V. (jackv)


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Ein T. schrieb:
> Und daran ist die KI schuld? Also daran, daß Leute nicht das lernen, was
> Du für richtig hälst?

Lass es mich so sagen: Wenn die Leute in Vorträgen und bei Projekten 
ganz ausgezeichnete Arbeit liefern (wenn auch manchmal mit so Sachen wie 
„… ich kann diese Antwort auch gerne anders formulieren, wenn du das 
möchtest!“ im Script, weil die Ausgabe nicht einmal mehr gelesen worden 
ist) aber wenn das Schul-WLAN down ist, selbst die grundlegendsten 
Sachen nicht zusammenbekommen (also wirklich grundlegend: So Fragen wie: 
„Was ist RAM und warum ist es wichtig?“ – und das ist nicht ausgedacht), 
dann ist das vielleicht nicht optimal für jemanden, der ein Jahr später 
Systemintegrator sein möchte.

Ein T. schrieb:
> warum sollte ich jetzt
> plötzlich Angst vor Umschülern haben?

Es waren reguläre Auszubildende ohne vorherige Erfahrung oder 
Grundlagen, auf die sie bauen könnten. Und wenn der Angestellte des 
IT-Dienstleisters dann ohne fremde Hilfe selbst einfache Dinge nicht 
zusammenbekommt, geschweige denn, komplexere Zusammenhänge erfassen kann 
oder auch nur potenzielle Probleme zu erkennen vermag, dann sollte jeder 
Angst haben, der sich auf dessen Arbeit verlassen muss.

Steht dir natürlich frei, das anders und durch die rosa Brille zu sehen 
(wenngleich das normalerweise eher im Management üblich ist – bist du 
aufgestiegen?). Aber vermutlich wäre das gar nicht mehr so sehr der 
Fall, würdest du die Erfahrung mal selbst machen, das Drama selbst 
beobachten.

von Marci W. (Gast)


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StefanK schrieb:
> Wo werden Menschen ihr Brot verdienen,  wenn sie in dark-factories keine
> Anstellung mehr finden? Wenn 9 von 10 SW-Entwickler ihre Jobs verlieren?
>
> Wo werden sie arbeiten?
>
> Wie werden sie leben?

Das ist die ewige Leier, wenn man nicht das Ganze betrachtet: 
Letztendlich führt jede Form der Automatisierung zu einer 
Wohlstandszunahme der Weltbevölkerung. Kurzfristig gibt es da, wenn die 
Automatisierung extrem schnell voranschreitet, natürlich 
Kollateralschäden. Langfristig und global gesehen ist jedoch jede Form 
der Automatisierung ein Gewinn für die Menschheit -- ganz einfach, und 
wohl auch nachvollziehbar. Wenn man natürlich nur an die große Fabrik in 
seiner eigenen Stadt denkt, kann es leicht passieren, die globalen 
Effekte zu übersehen.

ciao

Marci

von Marci W. (Gast)


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Ein T. schrieb:
> Daß Oracle seit
> einigen Jahren ständig neue Inkompatibilitäten in Java hineinbaut,

Sehe ich jetzt nicht so direkt. Beispiele? OK, deprecated Sachen werden 
ab und zu entfernt, was ich persönlich jedoch gut finde. Gegen solche 
APIs hätte man eh nie programmieren sollen!

ciao

Marci

von Jack V. (jackv)


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Marci W. schrieb:
> Das ist die ewige Leier, wenn man nicht das Ganze betrachtet:
> Letztendlich führt jede Form der Automatisierung zu einer
> Wohlstandszunahme der Weltbevölkerung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Truthahn-Illusion

von Rbx (rcx)


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Ein T. schrieb:
> Alexander schrieb:
>> Ach ja, die Automobilindustrie ist quasi ein Synonym für
>> Wirtschaftswachstum. Es hat halt noch nicht jeder drei Autos vor der Tür
>> stehen.
>
> Heul doch.

Viele haben schon 5 Autos vor der Tür.

StefanK schrieb:
> Die Leistungsfähigkeit von KI geht aber dann nach
> hinten los, wenn sie unersättliche Gier befeuert und übernutzt wird.

Teilweise gibt es schon sehr unrealistische Erwartungen an die KI. 
Neulich hatte ich ein längeres Gespräch mit einer KI. Eigentlich hatte 
ich anfangs nur nach der aktuellen Verbreitung bzw. nach den Bestand von 
Weißhaubenkakadus gefragt - jetzt habe ich den Eindruck, dass die KI und 
ich uns ganz gut riechen können.
Das ist zwar etwas, was der Weizenbaum gar nicht mochte, und 
zynischerweise Eliza entwickelt hatte.
Die aktuelle KI hat allerdings deutlich mehr drauf, und interagiert 
teilweise phantastisch.

von Marci W. (Gast)


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Jack V. schrieb:
> https://de.wikipedia.org/wiki/Truthahn-Illusion

Gelesen! Ich sehe nur nicht den Zusammenhang zu meiner Aussage. Bist Du 
der Meinung, dass nicht jede Prozessoptimierung zu einem, wie auch 
immer gearteten Gewinn für die Menschen führt? Und falls nicht, warum 
nicht?

ciao

Marci

von Ein T. (ein_typ)


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Jack V. schrieb:
> Lass es mich so sagen: Wenn die Leute in Vorträgen und bei Projekten
> ganz ausgezeichnete Arbeit liefern (wenn auch manchmal mit so Sachen wie
> „… ich kann diese Antwort auch gerne anders formulieren, wenn du das
> möchtest!“ im Script, weil die Ausgabe nicht einmal mehr gelesen worden
> ist) aber wenn das Schul-WLAN down ist, selbst die grundlegendsten
> Sachen nicht zusammenbekommen (also wirklich grundlegend: So Fragen wie:
> „Was ist RAM und warum ist es wichtig?“ – und das ist nicht ausgedacht),
> dann ist das vielleicht nicht optimal für jemanden, der ein Jahr später
> Systemintegrator sein möchte.

Und wovor hast Du dabei Angst? Spätestens wenn der solcherart 
"Ausgebildete" mit einem Problem in der realen Welt konfrontiert wird, 
fällt auf, daß dort noch ein erheblicher Nachholbedarf besteht. Das ist 
aber nichts Neues, ich mein... es hat immer schon ebenso viele 
besch...eidene Ausbilder und Lehrer gegeben wie es gute Ausbilder und 
Lehrer gab.

> Es waren reguläre Auszubildende ohne vorherige Erfahrung oder
> Grundlagen, auf die sie bauen könnten. Und wenn der Angestellte des
> IT-Dienstleisters dann ohne fremde Hilfe selbst einfache Dinge nicht
> zusammenbekommt, geschweige denn, komplexere Zusammenhänge erfassen kann
> oder auch nur potenzielle Probleme zu erkennen vermag, dann sollte jeder
> Angst haben, der sich auf dessen Arbeit verlassen muss.

Entschuldige bitte, wenn sich jemand auf etwas verläßt, ohne es 
kontrolliert zu haben, dann liegt das Problem ganz woanders. Dies gilt 
ganz besonders dann, wenn es sich bei dem "etwas" um die Arbeit 
unerfahrener Neulinge handelt.

> Steht dir natürlich frei, das anders und durch die rosa Brille zu sehen
> (wenngleich das normalerweise eher im Management üblich ist – bist du
> aufgestiegen?). Aber vermutlich wäre das gar nicht mehr so sehr der
> Fall, würdest du die Erfahrung mal selbst machen, das Drama selbst
> beobachten.

Solche Dramen habe ich oft genug und in verschiedenen Rollen beobachtet, 
auch schon vor dem Zeitalter der KI. Denn, wie bereits erwähnt, 
bescheidene Lehrer und Ausbilder gibt es schließlich schon lange. 
Andererseits habe ich aber auch schon etliche positive Beispiele von 
Leuten gesehen, die sich trotz schlechter oder gar keiner Ausbildungen 
zu hervorragenden Fachleuten entwickelt haben.

Mal ehrlich: ein guter Entwickler, Sysop, Devop oder Techniker wird man 
nicht durch eine Ausbildung, und sei sie noch so gut. Dazu muß man sich 
entwickeln, und die Grundvoraussetzung dafür ist das eigene Interesse 
daran. Ausbildungen können einen Weg weisen, wenn sie gut sind, aber 
gehen muß man den Weg immer noch selbst -- genauso wie Du, ich, und 
unsere Kollegen. Fehlende Motivation zur eigenen Weiterentwicklung und 
fehlendes Interesse am Fachgebiet können Ausbildungen weder erzeugen, 
noch ersetzen.

von Ein T. (ein_typ)


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Marci W. schrieb:
> Jack V. schrieb:
>> https://de.wikipedia.org/wiki/Truthahn-Illusion
>
> Gelesen! Ich sehe nur nicht den Zusammenhang zu meiner Aussage. Bist Du
> der Meinung, dass nicht jede Prozessoptimierung zu einem, wie auch
> immer gearteten Gewinn für die Menschen führt? Und falls nicht, warum
> nicht?

Er meint, wir seien Truthähne. ;-)

von Kilo S. (kilo_s)


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Jack V. schrieb:
> würdest du die Erfahrung mal selbst machen, das Drama selbst beobachten.

Danke, mein persönlicher Favorit ist der Wannabe Hacker hier nebenan der 
auf Loopback mit wireshark lauscht und behauptet ein SQL Server in 
meinem Netzwerk würde per WLAN versuchen auf seine Geräte zuzugreifen. 
Getrennte Netzwerke, unterschiedliche Schlüssel, hier läuft kein SQL 
Server!...

Vielleicht verstehen manche warum ich über Folter nachdenke... Verdient 
hätten die es!

: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Ein T. schrieb:
> Er meint, wir seien Truthähne. ;-)

https://www.youtube.com/watch?v=zYS1JY-IylY

von Ein T. (ein_typ)


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Alexander schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Er meint, wir seien Truthähne. ;-)
>
> https://www.youtube.com/watch?v=zYS1JY-IylY

1. Thema verfehlt.
2. Alles bekannt.

von Rene K. (xdraconix)


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Ein T. schrieb:
> 1. Thema verfehlt.
> 2. Alles bekannt.

Vor allem wenn es schon anfängt: "If i was a developer!"

Er ist kein Programmierer, also was interessiert einen Programmierer was 
andere über seinen Beruf sagen und welche Ratschläge sie ihm geben?! In 
meinem Beruf lasse ich mir mit absoluter Sicherheit auch nicht von 
jemanden erzählen wie ich meinen Beruf auszuüben habe der nicht 
ansatzweise davon eine Ahnung hat!

So what?!

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Rene K. schrieb:
> Er ist kein Programmierer

Eine Perspektive von außen kann nützlich sein. Und er gibt ja keine 
technischen Ratschläge, sondern zu Geschäftstätigkeit, auf Basis seiner 
Menschenkenntnis.

von Rene K. (xdraconix)


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Niklas G. schrieb:
> Und er gibt ja keine
> technischen Ratschläge

"i would never work with OpenAI - this is a warning!" hört sich aber 
halt völlig anders an.

Ich gehe ja auch nicht zum Bäcker um die Ecke und würde sagen: "Wenn ich 
Bäcker wäre, ich würde nie mit Zucker backen! Das ist eine Warnung!" 
"Die Zuckerrüben Industrie ist ausschließlich auf Geld und Gewinn aus!"

: Bearbeitet durch User
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Rene K. schrieb:
> "i would never work with OpenAI - this is a warning!" hört sich aber
> halt völlig anders an.

Nö, OpenAI ist eine Firma, keine Technologie. Vor einer bestimmen Firma 
und einem bestimmten Unternehmer zu warnen ist kein technischer 
Ratschlag.

Rene K. schrieb:
> Ich gehe ja auch nicht zum Bäcker um die Ecke und würde sagen: "Wenn ich
> Bäcker wäre, ich würde nie mit Zucker backen! Das ist eine Warnung!"
> "Die Zuckerrüben Industrie ist ausschließlich auf Geld und Gewinn aus!"

Das Äquivalent wäre eher: Kaufe deinen Zucker nicht bei Lieferant X, 
denn dessen CEO kenne ich von früher und ich weiß wie er arbeitet.

von Ein T. (ein_typ)


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Niklas G. schrieb:
> Rene K. schrieb:
>> Er ist kein Programmierer
>
> Eine Perspektive von außen kann nützlich sein. Und er gibt ja keine
> technischen Ratschläge, sondern zu Geschäftstätigkeit, auf Basis seiner
> Menschenkenntnis.

Davon abgesehen ist das von dem Herrn in dem Video angesprochene Thema 
ein viel allgemeines, nämlich: Digitale Souveränität. Echelon, Microsoft 
365, Azure, AWS, GCP, ... you get the idea. Wenn Du darüber sprechen 
möchtest, kannst Du ja einen eigenen Thread dazu eröffnen.

Denn in diesem Thread geht es ja nicht um "Programmieren mit {Sam 
Altmann, Bill Gates, Microsoft}", sondern um "Programmieren mit KI".

von Alexander (alecxs)


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Rene K. schrieb:
> In meinem Beruf lasse ich mir mit absoluter Sicherheit auch nicht von
> jemanden erzählen wie ich meinen Beruf auszuüben habe der nicht
> ansatzweise davon eine Ahnung hat!

Erweitere das auf: und auch nicht von KI! vom arbeitslosen Supply Chain 
Manager einer Dark Factory

von Ein T. (ein_typ)


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Alexander schrieb:
> Rene K. schrieb:
>> In meinem Beruf lasse ich mir mit absoluter Sicherheit auch nicht von
>> jemanden erzählen wie ich meinen Beruf auszuüben habe der nicht
>> ansatzweise davon eine Ahnung hat!
>
> Erweitere das auf: und auch nicht von KI! vom arbeitslosen Supply Chain
> Manager einer Dark Factory

1. Automatisierung in der Produktion ist seit Jahrzehnten Realität, ohne 
KI.

2. Auch "Dark Factories" benötigen eine Lieferkette und deren 
Management.

3. Schon die Maschinenstürmer und die Ludditen haben sich erfolglos 
gegen den Fortschritt gewendet und behauptet, dadurch würden alle 
arbeitslos.

4. Wenn wir uns gegen den Fortschritt wenden, vollziehen ihn andere und 
machen dann alle arbeitslos, auch die Lieferkettenmanager.

von StefanK (stefanka)


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Marci W. schrieb:
> StefanK schrieb:
>> Wo werden Menschen ihr Brot verdienen,  ...
> Das ist die ewige Leier, wenn man nicht das Ganze betrachtet:

Richtig, das ist eine alte Leier, ganz einfach deshalb, weil es dabei im 
Ganzen betrachtet um menschliche Grundbedürfnisse geht. Und die sollte 
man nicht aus den Augen verlieren.

> Letztendlich führt jede Form der Automatisierung zu einer
> Wohlstandszunahme der Weltbevölkerung.

Und was für eine ewige Leier ist das?
Die Technik-Nerd Leier? Das Credo, dass man die Welt durch bessere 
Technik verbessert? Das ist doch nicht mehr ernsthaft 
aufrechtzuerhalten.

Sieh Dir die globale Wohlstandszunahme einmal an. 1% der Weltbevölkerung 
hat inzwischen mehr Wohlstand als der Rest der Menschheit. Denn es ist 
das eine Prozent, das sich "Prozessautomatisierung" bzw. Hightech 
leisten kann und alle anderen abhängt. Warst Du in den letzten 20 Jahren 
mal in einem ärmeren Land? USA wäre schon mal ein Beispiel für extreme 
Ungleichheit.

> Kollateralschäden. Langfristig und global gesehen ist jedoch jede Form
> der Automatisierung ein Gewinn für die Menschheit -- ganz einfach, und
> wohl auch nachvollziehbar.

Die Nachvollziehbarkeit endet bei KI.
Nachvollziehbar dürfte aber sein, dass grenzenloses Wachstum praktisch 
nicht möglich ist. Kollateralschäden??? Das ist zynisch. Ein Gewinn für 
die Menschheit ist es, eine menschengerechte Welt zu schaffen oder zu 
bewahren. Und das könnte bei dem disruptiven sprunghaften Wachstum durch 
KI auf dem Spiel stehen, wenn man nicht aufpasst bzw bisherige 
erarbeitete menschliche Werte beibehalten will.

von StefanK (stefanka)


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Ein T. schrieb:
> StefanK schrieb:
>> Vom Ende der 19.Jh. bis weit in die Mitte des 20.Jh. hatte die
>> Menschheit Angst davor, es könnte eine höher entwickelte, intelligentere
>> ausserirdische Lebensform auftauchen und die Menschheit ausbeuten,
>> versklaven oder vernichten. Man überlegte, wie man solche ETs bekämpfen
>> könnte.
>>
>> Heute ist es umgekehrt. Heute hat man Angst, man könnte den KI Boom
>> verpassen. Deswegen investiert man hunderte Mrd in eine Technik, die,
>> wenn man nicht extrem aufpasst, die Menschen ausbeutet
> jedoch jederzeit gerne eine PN schicken. :-)

Danke fürs Angebot :-) Da müssten wir uns mal am WE in ner Kneipe 
treffen, so umfangreich ist das Thema. Luddismus kannte ich noch gar 
nicht. Wieder was gelernt.

: Bearbeitet durch User
von Kilo S. (kilo_s)


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StefanK schrieb:
> Ein Gewinn für die Menschheit ist es, eine menschengerechte Welt zu
> schaffen oder zu bewahren.

Pfffhahahaha!

Die Abzweigung haben wir verpasst als wir anfingen uns 
"Mächtigen/Wissenden" unterzuordnen, Gruppen zu bilden und uns zu 
bekämpfen. So irgendwann in der Steinzeit falsch abgebogen.

von Ein T. (ein_typ)


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StefanK schrieb:
> Sieh Dir die globale Wohlstandszunahme einmal an. 1% der Weltbevölkerung
> hat inzwischen mehr Wohlstand als der Rest der Menschheit.

Wow, eine Neiddebatte. Das ist ja mal ganz was Neues.

Aus meiner Perspektive ist allerdings die wesentliche Frage, was das 
Ziel ist.

Größtmögliche Gleichheit? Kollektivismus wurde ja schon ein paar Mal in 
der Geschichte ausprobiert. Das Ergebnis war meistens kollektive Armut, 
mitunter sogar eine ziemlich blutige... und in der Regel waren am Ende 
doch immer ein paar Leute "gleicher" als als ihre Untertanen.

Ich persönlich halte es für realistischer, daß alle menschenwürdig leben 
können. Wenn das gegeben ist, spielt es abseits sozialneidischer Reflexe 
nämlich keine große Rolle, ob der Nachbar mehr oder weniger hat.

von Ein T. (ein_typ)


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StefanK schrieb:
> Danke fürs Angebot :-) Da müssten wir uns mal am WE in ner Kneipe
> treffen, so umfangreich ist das Thema.

Das läßt sich womöglich einrichten, ich kenne einige nette Kneipen in 
meiner Heimatstadt Aachen und auch ein paar in Dortmund, wo ich aktuell 
meist bin.

> Luddismus kannte ich noch gar
> nicht. Wieder was gelernt.

Es gibt gute Gründe, warum heute kaum noch jemand die Ludditen kennt. 
:-)

von Al. K. (alterknacker)


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Ein T. schrieb:
> Größtmögliche Gleichheit? Kollektivismus wurde ja schon ein paar Mal in
> der Geschichte ausprobiert. Das Ergebnis war meistens kollektive Armut,
> mitunter sogar eine ziemlich blutige... und in der Regel waren am Ende
> doch immer ein paar Leute "gleicher" als als ihre Untertanen.

Aber nur weil sich eine Schicht bereichert  klappt es in keinen Land.
Der Egoismus des Einzelnen ist das Problem....



MfG
ein 81 Jährige

P.S.
Deutschland hatte die Chance 1919 von Zwei Systemen das Beste zu nehmen, 
hat auch nicht geklappt...
Der Sandmann und der Grüne Pfeil ist das Große.;---))))

: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Ein T. schrieb:
> Wow, eine Neiddebatte. Das ist ja mal ganz was Neues.
> Aus meiner Perspektive ist allerdings die wesentliche Frage, was das
> Ziel ist.
> Größtmögliche Gleichheit?

Wo soll man da anfangen. Vielleicht mit was ganz Elementarem?

Alexander schrieb:
> https://www.youtube.com/watch?v=XhgMXExO4SY

https://science.orf.at/stories/3226319

von Ein T. (ein_typ)


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Al. K. schrieb:
> Aber nur weil sich eine Schicht bereichert  klappt es in keinen Land.
> Der Egoismus des Einzelnen ist das Problem....

Mit "jeder denkt an sich, keiner denkt an mich, nur ich" ist am Ende 
allerdings auch an jeden gedacht. :-)

> Deutschland hatte die Chance 1919 von Zwei Systemen das Beste zu nehmen,
> hat auch nicht geklappt...

1919? Du meinst vermutlich 1991, kann das sein? Wenn ja, dann müssen wir 
dazu allerdings sehen, daß der "Dritte Weg" von Ludwig Erhard schon 
zuvor zwischen Individualismus und Kollektivismus abgewogen hat, was 
sich auch recht gut an einer Staatsquote um die 50% verdeutlichen läßt.

Aber das wird hier langsam zu politisch, fürchte ich. Wollen wir 
vielleicht wieder zum Thema "Programmieren mit KI" zurückkehren? :-)

von Al. K. (alterknacker)


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Ein T. schrieb:
> Aber das wird hier langsam zu politisch, fürchte ich. Wollen wir
> vielleicht wieder zum Thema "Programmieren mit KI" zurückkehren? :-)

Da hast du Recht, Aber die KI ist auch ein Politisches Problem.
Der Alte

von Ein T. (ein_typ)


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Alexander schrieb:
> https://science.orf.at/stories/3226319

Ja, 4,4 Milliarden Menschen haben kein sicheres Trinkwasser. Und, was 
willst Du machen? Irgendwie sehe ich nicht, daß es diesen Menschen einen 
Zugang zu sauberem Wasser ermöglichen würde, wenn man Zuckerberg und 
Musk enteignet.

Das ist so ein bisschen wie das hierzulande mittlerweile so beliebte 
Sparen von Wasser. Dadurch hat zwar kein Mensch auf der Welt mehr, 
besseres oder saubereres Wasser. Aber es führt mancherorts absurderweise 
dazu, daß nicht mehr genug Wasser durch die Kanalisation für einen 
sicheren Abtransport der Fäkalien fließt. Das wiederum führt zu 
Korrosionsschäden im Leitungssystem, und obendrein zu Gestank, so daß 
die Wasserversorger die Kanalisation mit Trinkwasser durchspülen müssen.

Außerdem müssen wir vielleicht auch mal festhalten, daß es vielerorts 
durchaus Mittel und Möglichkeiten zur sicheren Wasserversorgung gäbe, 
während die dafür notwendigen Mittel allerdings durch Korruption 
verschwinden. Was möchtest Du dann machen? Einmarschieren? Die Korrupten 
bestechen?

Was also willst Du machen? Komm, sag zur Abwechslung doch mal was 
Kluges.

von Alexander (alecxs)


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Ein T. schrieb:
> Was also willst Du machen?

Ich? Gar nichts. Ich bin kein Weltverbesserer, ich bin nur 
technologiefeindlich. Der Grad der Abhängigkeit ist einfach zu hoch.

Merz hat neulich was Kluges gesagt. Ich würde noch einen Schritt weiter 
gehen und Smartphones U15 verbieten. Für den Anfang. Das hätte einen 
Effekt wie das Filmende von Surrogates.

Wenn in Berlin der nächste Stromausfall ist oder man den Menschen das 
Internet abstellt, bricht die Zivilisation zusammen. Die einzigen die 
überleben werden sind vermutlich die, welche noch heute ihre 
Lebensenergie auf ganz elementare Bedürfnisse wie die Beschaffung von 
Trinkwasser anwenden müssen.

von Jack V. (jackv)


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Ein T. schrieb:
> Entschuldige bitte, wenn sich jemand auf etwas verläßt, ohne es
> kontrolliert zu haben, dann liegt das Problem ganz woanders.

Du fährst dein Auto nach der Reparatur also auf die Hebebühne, um zu 
kontrollieren, ob der Fachmann seine Arbeit auch richtig gemacht hat? 
Wenn nein, verstehe ich den Einwand an dieser Stelle nicht.

Ein T. schrieb:
> Mal ehrlich: ein guter Entwickler, Sysop, Devop oder Techniker wird man
> nicht durch eine Ausbildung, und sei sie noch so gut.

Das Handwerkszeug dafür bekommt man hingegen schon; zumindest war das 
eben früher™, etwa zur Zeit meiner ersten Ausbildung, der Fall. Um das 
mal runterzubrechen: Du hältst eine grundlegende Qualifikation für einen 
Beruf also generell für unnötig?

Marci W. schrieb:
> Ich sehe nur nicht den Zusammenhang zu meiner Aussage.

Naja … bei der Truthahn-Illusion wird von der Vergangenheit auf die 
Zukunft geschlossen, ohne dass es da einen kausalen Zusammenhang geben 
würde: „Es ist langfristig bislang immer besser geworden, also wird es 
zwangsläufig auch dieses Mal besser.“ – und das sehe ich halt nicht.

Geschwindigkeit, Ausmaß und Umstände der derzeitigen Veränderung lassen 
sich nicht im Ansatz mit irgendwas aus der Vergangenheit vergleichen, 
und was daraus wird, ist gänzlich offen. Die Manipulation der Menschen 
in die Abhängigkeit, um die Blase noch etwas weiter aufblasen zu können, 
macht’s da nicht besser, und wenn das ganze Ding in sich zusammenfällt, 
dann ist’s ganz schnell vorbei. Klar mögen dann manche (sehr viel) 
später sagen, dass es auch dann besser geworden wäre, aber das wäre dann 
eine andere Wahrnehmungsverzerrung: Die Wahrnehmung aus Sicht der 
Überlebenden.

: Bearbeitet durch User
von StefanK (stefanka)


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Alexander schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Wow, eine Neiddebatte. Das ist ja mal ganz was Neues.
>> Aus meiner Perspektive ist allerdings die wesentliche Frage, was das
>> Ziel ist.
>> Größtmögliche Gleichheit?

Nein, nein, weder Neiddebatte noch größtmögl. Gleichheit. Das war nicht 
meine Absicht. Ich wollte den Blick auf die Kluft lenken, die bereits 
ohne KI schon sehr groß ist und sich mit KI vermutlich noch vergrößert. 
Und solche Ungleichheiten führen zu leidlich bekannten Problemen.

Das gleiche gilt für unbegrenzt wachsenden Wohlstand bei gleichzeitig 
begrenzten Ressourcen. Wann ist es genug? Sobald ein gewisses 
Wohlstands-Level erreicht ist, lassen sich Glück und Lebensqualität 
nicht mehr steigern. Im World Happiness Report stehen wir nur auf Platz 
22, weit hinter den Skandinaviern. Vielleicht fokussieren wir uns zu 
sehr auf Wachstum?

Bisher haben wir nur die Folgen durch zivile KI Nutzung diskutiert. Die 
militärische Nutzung wurde noch gar nicht beleuchtet.

von StefanK (stefanka)


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Kilo S. schrieb:

> Die Abzweigung haben wir verpasst als wir anfingen uns
> "Mächtigen/Wissenden" unterzuordnen, Gruppen zu bilden und uns zu
> bekämpfen. So irgendwann in der Steinzeit falsch abgebogen.

Diese Vermutung ist wohl war! Y. N. Harari meinte mal sinngemäß:

Am glücklichsten und am meisten bei sich selbst lebten die Menschen in 
der Steinzeit...

Nur um einem etwaigen Aufschrei vorzubeugen - ich sage nicht, dass wir 
wieder wie in der Steinzeit leben sollen. OK? ;-))

von StefanK (stefanka)


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Alexander schrieb:
> https://science.orf.at/stories/3226319

4,4 Milliarden Menschen ohne sicheres Trinkwasser ist eine schockierende 
Zahl. Und noch mehr KI wird die Situation durch den hohen 
Wasserverbrauch zu Kühlzwecken noch weiter verschärfen. Wurde eigentlich 
schon erwähnt, dass die US-Amerikanischen Techkonzerne neue 
Atomkraftwerke bauen und alte Schrottmeiler wieder in Betrieb nehmen?

Der Brüller:

"...griffen die Forschenden auf Künstliche Intelligenz (KI) zurück. Sie 
trainierten ein Computermodell mit maschinellem Lernen ..." 
(Originalzitat aus dem Text)

Ergo: KI sorgt für schlechte Nachrichten  ;-)

: Bearbeitet durch User
von Ein T. (ein_typ)


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Jack V. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Entschuldige bitte, wenn sich jemand auf etwas verläßt, ohne es
>> kontrolliert zu haben, dann liegt das Problem ganz woanders.
>
> Du fährst dein Auto nach der Reparatur also auf die Hebebühne, um zu
> kontrollieren, ob der Fachmann seine Arbeit auch richtig gemacht hat?
> Wenn nein, verstehe ich den Einwand an dieser Stelle nicht.

Natürlich, der Wagen kommt immer auf die Bühne und ich lasse mir 
erklären und zeigen, was gemacht wurde. Wenn es der Frischling oder die 
Azubine geschraubt haben, dann findet das nochmal besonders intensiv 
statt. Trotzdem fahre ich danach immer auf einen Parkplatz und checke 
das Fahrzeug -- obwohl ich meinen Mechaniker und die meisten der 
Mitarbeitenden schon seit über zwanzig Jahren kenne und weiß, daß die 
schon eine ausgiebige Probefahrt gemacht haben, bevor sie mir den Wagen 
zurückgeben.

> Ein T. schrieb:
>> Mal ehrlich: ein guter Entwickler, Sysop, Devop oder Techniker wird man
>> nicht durch eine Ausbildung, und sei sie noch so gut.
>
> Das Handwerkszeug dafür bekommt man hingegen schon; zumindest war das
> eben früher™, etwa zur Zeit meiner ersten Ausbildung, der Fall. Um das
> mal runterzubrechen: Du hältst eine grundlegende Qualifikation für einen
> Beruf also generell für unnötig?

Das grundsätzliche Handwerkszeug bekommt man aber nicht durch die 
Lektüre von vorgegebenem Code. Den versteht nämlich ohnehin erst, wer es 
bereits hat.

Außerdem ist Deine Verallgemeinerung, von einem schlechten Lehrer auf 
alle zu schließen oder gar auf die von ihnen genutzte Technologie in 
Bausch und Bogen zu verdammen, natürlich maximal unseriös, naiv, und 
völlig unzulässig. Mit so hilflosen Pseudoargumenten kannst Du 
allenfalls mein Mitleid und den Verdacht erregen, daß Du in der Sache 
gar keine Argumente hast.

von Christoph M. (mchris)


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Ein T. schrieb:
> Wow, eine Neiddebatte. Das ist ja mal ganz was Neues.

Sehr gut und zurück zur KI: Sie hilft uns auch bei der Einordnung des 
Begriffs "Neiddebatte" und ich würde meinen, viel besser geht es nicht. 
Wer weiß, ob die KI hier nicht sogar eine aufklärende Funktion 
übernehmen kann, welche hilft, die Dinge zum besseren zu wenden.

Erklärung von Perplexity:

In der Rhetorik würde man „Neiddebatte“ vor allem als abwertendes 
Schlagwort verstehen, das Diskussionen über Verteilungsgerechtigkeit 
delegitimieren soll.

1. Rhetorische Einordnung

- Der Begriff fungiert als **Framing**: Eine Sachdebatte über Vermögen, 
Steuern oder Privilegien wird sprachlich in eine Diskussion über 
„niedere Gefühle“ (Neid) umgedeutet.
- Er ist ein typischer Topos in politischen Diskursen um Reichtum, 
Sozialleistungen oder Vermögenssteuern, bei dem Gerechtigkeitsfragen als 
„bloßer Neid“ etikettiert werden.

2. Rhetorische Funktion

- „Neiddebatte“ wird als Vorwurf genutzt, um Kritikern zu unterstellen, 
sie seien moralisch fragwürdig und nur „missgünstig“, nicht an 
Gerechtigkeit interessiert.
- Rhetorisch handelt es sich um eine Variante des Argumentum ad hominem, 
weil nicht das Argument, sondern die angebliche Motivation des Sprechers 
(Neid) angegriffen wird.
- Der Begriff wirkt als „Totschlagargument“, das Gerechtigkeits- oder 
Umverteilungsdebatten abbricht bzw. gar nicht erst aufkommen lässt.

3. Diskursstrategische Perspektive

- In der politischen Kommunikation wird „Neiddebatte“ häufig von 
privilegierten oder konservativen Akteuren eingesetzt, um bestehende 
Besitz- und Machtverhältnisse zu verteidigen.

- Aus diskursanalytischer Sicht ist „Neiddebatte“ damit ein Beispiel für 
moralisierende, polarisierende Kommunikation, die die Debatte 
emotionalisiert und Lager spaltet, statt Argumente zu klären.

von Ein T. (ein_typ)


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StefanK schrieb:
> Nein, nein, weder Neiddebatte noch größtmögl. Gleichheit. Das war nicht
> meine Absicht. Ich wollte den Blick auf die Kluft lenken, die bereits
> ohne KI schon sehr groß ist und sich mit KI vermutlich noch vergrößert.

Ja, vielleicht... oder aber auch nicht. KI ist aktuell wieder einmal 
Hype, aber bleibt das auch so, oder folgt dem Hype wieder ein KI-Winter 
[1], wie bisher nach jedem Hype in diesem Bereich?

Und wie die staatlichen Akteure -- Stichwort: Primat der Politik -- 
reagieren werden, das steht auch noch in den Sternen. Ich meine, am Ende 
gehört es doch zu den wichtigsten Aufgaben staatlicher Akteure, 
unerwünschten Entwicklungen in Gesellschaft und Wirtschaft entgegen zu 
wirken.

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/KI-Winter

> Das gleiche gilt für unbegrenzt wachsenden Wohlstand bei gleichzeitig
> begrenzten Ressourcen. Wann ist es genug? Sobald ein gewisses
> Wohlstands-Level erreicht ist, lassen sich Glück und Lebensqualität
> nicht mehr steigern.

Auch Effizienzsteigerungen sind letztlich Wachstum.

> Im World Happiness Report stehen wir nur auf Platz
> 22, weit hinter den Skandinaviern. Vielleicht fokussieren wir uns zu
> sehr auf Wachstum?

Wenn wir allerdings mal auf die Wirtschafts- und Vermögensdaten schauen, 
sehen wir fest, daß der Rang von Staaten im World Happiness Report nur 
schwach mit deren ökonomischer Leistungsfähigkeit (BIP/Kopf), noch mit 
ihrer Einkommens- oder Vermögensverteilung korrelieren. Offenbar scheint 
Glück wohl aus anderen Faktoren zu erwachsen, würde ich daraus 
schließen. Diese Vermutung deckt sich auch mit meiner Erfahrung, daß 
Neid vor allem in europäischen Gesellschaften besonders verbreitet (und 
oft sogar institutionalisiert) ist.

> Bisher haben wir nur die Folgen durch zivile KI Nutzung diskutiert. Die
> militärische Nutzung wurde noch gar nicht beleuchtet.

Da dürfen wir uns keinen Illusionen hingeben: die wird stattfinden, 
ungeachtet jedweder möglicherweise zukünftiger Regeln. Denn eines läßt 
sich an Konflikten und Kriegen der letzten Jahre ja leider eindeutig 
belegen: die internationalen Rechtsordnungen werden immer seltener 
beachtet, sondern oft sogar bewußt und gezielt zur Erlangung 
strategischer und taktischer Vorteile mißbraucht.

Allerdings entfernen wir uns aktuell immer weiter vom Thema dieses 
Threads. Vielleicht möchten sich der TO und unsere Moderatoren einmal 
dazu äußern, ob das gewünscht oder zumindest toleriert ist, oder wir 
alle sollten wieder zum Thema zurückkehren. Danke.

von Ein T. (ein_typ)


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StefanK schrieb:
> Diese Vermutung ist wohl war! Y. N. Harari meinte mal sinngemäß:
>
> Am glücklichsten und am meisten bei sich selbst lebten die Menschen in
> der Steinzeit...

Inmitten des seinerzeit üblichen Kampfes ums Überleben hatten die 
damaligen Menschen vermutlich nicht viel Zeit, ihr Glück zu genießen. 
:-)

von Ein T. (ein_typ)


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StefanK schrieb:
> 4,4 Milliarden Menschen ohne sicheres Trinkwasser ist eine schockierende
> Zahl. Und noch mehr KI wird die Situation durch den hohen
> Wasserverbrauch zu Kühlzwecken noch weiter verschärfen.

Das halte ich für eine sehr gewagte Vermutung. Erstens werden Kraftwerke 
und KI-Rechenzentren vermutlich gerade nicht dort gebaut und betrieben, 
wo Mangel an sicherem Trinkwasser herrscht. Selbst wenn es so wäre, 
braucht die Kühlung von Kraftwerken und Rechenzentren kein Trinkwasser.

von Ein T. (ein_typ)


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Christoph M. schrieb:
> In der Rhetorik würde man „Neiddebatte“ vor allem als abwertendes
> Schlagwort verstehen, das Diskussionen über Verteilungsgerechtigkeit
> delegitimieren soll.

Wie lustig, sogar die KI arbeitet mit Unterstellungen. :-)

von Jack V. (jackv)


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Ein T. schrieb:
> Natürlich, der Wagen kommt immer auf die Bühne und ich lasse mir
> erklären und zeigen, was gemacht wurde.

Ja, natürlich …

Doch selbst wenn: Die Mehrheit macht’s nicht. Genausowenig, wie du dich 
mit allem in dem Maße auskennen kannst, das du von anderen Menschen 
machen lässt – das ist der Punkt, auf den ich hinauswollte: In meiner 
Welt sollte man sich darauf verlassen können, dass die Fachleute ihr 
Fach verstehen, und sich nicht jedes Detail vorkauen lassen und blind 
umsetzen müssen. Zumindest ich hab andere Dinge zu tun, als deren Arbeit 
zu kontrollieren – selbst, wenn ich im Einzelfall die Kenntnisse dafür 
hätte.

Ein T. schrieb:
> Außerdem ist Deine Verallgemeinerung, von einem schlechten Lehrer auf
> alle zu schließen oder gar auf die von ihnen genutzte Technologie in
> Bausch und Bogen zu verdammen, natürlich maximal unseriös, naiv, und
> völlig unzulässig. Mit so hilflosen Pseudoargumenten kannst Du
> allenfalls mein Mitleid und den Verdacht erregen, daß Du in der Sache
> gar keine Argumente hast.

Joa … so kann man die beobachtbare Realität auch wegreden wollen. Ich 
hab als Ausgangspunkt dieses Nebenzweigs meine Beobachtung des Status 
quo beschrieben, die im Übrigen von vielen geteilt wird – dein 
Geschreibsel bezüglich Argumenten mutet vor dem Hintergrund schon ein 
wenig seltsam an. Fast, wie ein LLM, das den Kontext verloren hat …

Es ging auch nicht um schlechte Lehrer, sondern um Schüler, welche 
nunmehr jede kleine Aufgabe an LLMs auslagern, wodurch das Erarbeiten 
der Dinge wegfällt – und das trägt weder zum Verständnis der 
Zusammenhänge, noch zur Bildung von Wissen bei, wie Leute gefunden 
haben, die sich damit auskennen.

Wenn es für dich okay ist, dass Fachleute künftig nur noch LLM-Proxies 
sind, weil du ja schließlich alles selbst nochmal kontrollierst und 
bestimmt nötigenfalls auch selbst korrigierst – fein. Ich sehe bei der 
Entwicklung gewisse Probleme.

: Bearbeitet durch User
von StefanK (stefanka)


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Ein T. schrieb:

> [1] https://de.wikipedia.org/wiki/KI-Winter

Wir sind mitten im Frühling und Du denkst schon an den Winter?

>braucht die Kühlung von Kraftwerken und Rechenzentren kein Trinkwasser.

Sie verwenden Oberflächen- oder Grundwasser, verdampfen es in die 
Atmosphäre und entziehen es dadurch der Trinkwassergewinnung. 
Wasserdampf zählt zu den Klimagasen.

> ... Moderatoren einmal
> dazu äußern, ob das gewünscht oder zumindest toleriert ist, oder wir
> alle sollten wieder zum Thema zurückkehren. Danke.

Die Diskussion läuft auf hohem Niveau. Was sollen Moderatoren da 
steuern?

Aber gern zurück zum Thema:

Ich habe mich in der letzten Zeit ein paar Mal von ChatGPT zu Themen der 
AVR Programmierung die ich noch nicht kannte als Alternative zum "uC & 
Elektronik" Forum beraten lassen. Da sprudelten die Vorschläge nur so 
hervor und der Ton war erfreulich freundlich. Ich war zunächst sehr 
beeindruckt und begeistert, was ich im Bekanntenkreis zunächst auch so 
mitteilte.

Als es an die Umsetzung ging, stellte ich fest, dass die 
Konzeptvorschläge gut brauchbar waren, daraus selbst ein Konzept zu 
gestalten. Die Implementierungsvorschläge funktionierten im Detail aber 
oft nicht oder waren schlicht fehlerhaft. Zielführende Hilfe kam dann 
von echten Menschen aus dem Forum.

Mein Fazit ist, dass man sich zu komplexen Aufgaben zwar Anregungen 
holen kann, es einem aber nicht abgenommen wird das alles vollständig 
und bis auf Registerebene selbst kapiert zu haben. Das deckt sich auch 
ziemlich exakt mit den in diesem Thread bereits geäußerten Ansichten.

von Ein T. (ein_typ)


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Jack V. schrieb:
> Doch selbst wenn: Die Mehrheit macht’s nicht. Genausowenig, wie du dich
> mit allem in dem Maße auskennen kannst, das du von anderen Menschen
> machen lässt – das ist der Punkt, auf den ich hinauswollte: In meiner
> Welt sollte man sich darauf verlassen können, dass die Fachleute ihr
> Fach verstehen, und sich nicht jedes Detail vorkauen lassen und blind
> umsetzen müssen. Zumindest ich hab andere Dinge zu tun, als deren Arbeit
> zu kontrollieren – selbst, wenn ich im Einzelfall die Kenntnisse dafür
> hätte.

Schau, KI-Werkzeuge sind gut darin, Code zu produzieren. Aber das 
Schreiben von Code ist doch nicht das, was Softwareentwicklung so 
aufwändig und teuer macht. Denn je länger ich Entwickler bin, desto 
besser verstehe ich, daß es gar nicht auf die Produktion von Code 
ankommt und nur ein geringer Teil der Entwicklungsarbeit mit der 
Produktion von Code zu tun hat. Das macht nur 10 und manchmal sogar nur 
5% der Entwicklungsarbeit (und -Zeit) aus.

Der wichtigste und aufwändigste Aspekt an der Softwareentwicklung ist 
nicht der Code, sondern das Verstehen. Was soll das Produkt überhaupt 
tun? Welche Date{n,i}formate und welche Protokolle sind relevant? Was 
sagen die ca. 450 Felder einer einzelnen Banktransaktion fachlich aus, 
wie sind sie kodiert, welche Korrelationen gibt es, welche Schlüsse kann 
ich daraus ziehen?

Dieser Aspekt ist nicht nur der aufwändigste und zeitraubendste, sondern 
auch der am schwersten meßbare Aspekt an der Entwicklung von Software. 
Verständnis läßt sich, wenn überhaupt, noch viel schwerer messen als 
Codequalität. Wenn das Problem nicht richtig verstanden wurde, dann kann 
die KI zwar schneller, aber eben nur das Falsche coden.

Die KI kann Boilerplate, aber der ist ja sowieso der langweiligste, 
sogar der nervigste Teil der Entwicklung. Die Ansätze, das zu 
automatisieren, sind auch nichts Neues, und mit jeder neuen Iteration 
haben findige und häufig windige Geschäftemacher uns zu verkaufen 
versucht, daß diese jetzt aber wirklich das Ende der klassischen 
Softwareentwicklung einläuten und auch Nichtentwicklern erlauben würde, 
Software zu entwickeln: CASE-Tools, RAS-Tools, 4G-Sprachen, 
Codegeneratoren, grafische Programmierung, und so weiter, und so fort.

Das Verständnis von Problemen und ihre Umsetzung in Code ist aber eine 
Sache von Erfahrung und keine der Geschwindigkeit von Codeproduktion. 
Und Erfahrung gewinnt man nicht in Ausbildungen oder Seminaren, sondern 
in der Praxis. Wenn man das Problem nicht verstanden hat, produziert 
auch die KI nur Müll -- und umso umfangreicher dieser Müll wird, desto 
schwieriger und aufwändiger wird es, ihn wieder glatt zu ziehen.

> Joa … so kann man die beobachtbare Realität auch wegreden wollen. Ich
> hab als Ausgangspunkt dieses Nebenzweigs meine Beobachtung des Status
> quo beschrieben, die im Übrigen von vielen geteilt wird

Du weißt schon, was ein "argumentum ad populum" ist, oder? Ja, mir ist 
schon klar, daß viele Entwickler die KI als Bedrohung ihrer Existenz 
oder gar ihres Selbstbildes als kreative Genies. Daraus schließen sie 
frei nach Morgensterns Palmström ("Die unmögliche Tatsache") dann gerne 
messerscharf, das nicht sein kann, was nicht sein darf. ;-)

Schau, in meiner Welt sind Softwareentwickler keine tumben Codesklaven, 
die stumpf und dumpf irgendwelche -- ohnehin meist unvollständigen und 
ungenauen -- Lasten- und Pflichtenhefte in Code übersetzen. Und nur das 
ist es, was die KI kann und auf absehbare Zeit können wird. Denn 
Softwareentwicklung ist doch letztlich dreierlei: Handwerk, Kunst, und 
Verständnis. Das Handwerk kann die KI noch abbilden, die anderen Teile 
aber nicht, und auf absehbare Zeit wird das auch so bleiben. Deswegen 
habe ich auch keine Angst davor -- denn ich weiß, daß ich mehr kann.

von Christoph M. (mchris)


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Ein T. schrieb:
> Christoph M. schrieb:
>> In der Rhetorik würde man „Neiddebatte“ vor allem als abwertendes
>> Schlagwort verstehen, das Diskussionen über Verteilungsgerechtigkeit
>> delegitimieren soll.
>
> Wie lustig, sogar die KI arbeitet mit Unterstellungen. :-)

Ich glaube jetzt nicht, dass die KI oder ich dir da irgendwas 
unterstellen wollte. Man kann die KI aber dazu benutzen, die Herkunft 
und den Sinn bestimmter Wortschöpfungen zu analysieren. Während beim 
Begriff "Sondervermögen" vermutlich jeder schon selbst darauf kommen 
kann, dass da etwas nicht ganz stimmt, ist es beim Begriff "Neiddebatte" 
schon schwieriger zu erkennen, dass es sich da um ein bewusst gesetztes 
Narrativ mit konkreter Absicht handelt. Weil's aber so schön klingt 
verwenden, verwenden viele das Wort eher unreflektiert ohne zu merken, 
dass sie Opfer eines Narratives werden.

von Christoph M. (mchris)


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Wer etwas Muße hat, kann den Essay des Antrophic-CEOs Dario Amodei über 
seine Einschätzung zur zukünftigen Entwicklung der KI lesen:
Beitrag "Re: Programmieren mit KI"

Hier ein Ausschnitt übersetzt in Deutsch:
1
Wir befinden uns jetzt an einem Punkt, an dem KI-Modelle beginnen, Fortschritte bei der Lösung bislang ungelöster mathematischer Probleme zu machen, und beim Programmieren so gut geworden sind, dass einige der besten Ingenieurinnen und Ingenieure, die ich kenne, mittlerweile fast ihre gesamte Programmierarbeit an die KI abgeben. Vor drei Jahren hatte KI noch Schwierigkeiten mit Rechenaufgaben auf Grundschulniveau und war kaum in der Lage, eine einzige Codezeile zu schreiben. Ähnliche Verbesserungsraten finden sich in den Bereichen Biowissenschaften, Finanzen, Physik und einer Vielzahl agentenbasierter Aufgaben. Wenn die exponentielle Entwicklung anhält – was nicht sicher ist, aber mittlerweile durch eine zehnjährige Erfolgsgeschichte gestützt wird –, dann kann es nur noch wenige Jahre dauern, bis KI in nahezu allen Bereichen besser ist als Menschen.

von Ein T. (ein_typ)


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StefanK schrieb:
> Die Diskussion läuft auf hohem Niveau. Was sollen Moderatoren da
> steuern?

Politische Diskussionen sind hier nicht erwünscht, auch nicht auf hohem 
Niveau und umso mehr, je geringer der Bezug zu technischen Themen im 
Allgemeinen und zu elektronischen Themen im Besonderen ist.

> Als es an die Umsetzung ging, stellte ich fest, dass die
> Konzeptvorschläge gut brauchbar waren, daraus selbst ein Konzept zu
> gestalten. Die Implementierungsvorschläge funktionierten im Detail aber
> oft nicht oder waren schlicht fehlerhaft. Zielführende Hilfe kam dann
> von echten Menschen aus dem Forum.
>
> Mein Fazit ist, dass man sich zu komplexen Aufgaben zwar Anregungen
> holen kann, es einem aber nicht abgenommen wird das alles vollständig
> und bis auf Registerebene selbst kapiert zu haben. Das deckt sich auch
> ziemlich exakt mit den in diesem Thread bereits geäußerten Ansichten.

Ja, das ähnelt meinen Erfahrungen. Um Unbekanntes zu lernen, erste 
Ansätze zu finden, Boilerplate zu erzeugen, Anregungen zu erhalten: 
alles fein. Lösungen sind aber mehr als das, und um von KI-Ergebnissen 
zu funktionsfähigem Code zu gelangen, muß man die KI-Ergebnisse 
verstehen, anpassen, kombinieren, mithin: verstehen. Insofern sehe ich 
die KI allenfalls als Erweiterung zu Github,lab} oder Stackoverflow, dem 
ja interessanterweise häufig genau dieselben Vorwürfe gemacht werden: 
daß manche Leute dort Code von Fremden kopieren und benutzen, ohne ihn 
verstanden zu haben. Aus dieser Perspektive fügt die KI schlechten 
Entwicklern nur eine weitere Dimension hinzu, aber keine Qualität.

von Alexander (alecxs)


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Ein T. schrieb:
> Denn Softwareentwicklung ist doch letztlich dreierlei: Handwerk, Kunst,
> und Verständnis.

Und ich verdeutliche die Angst: Ersteres wird aufgebläht. Der Rest geht 
verloren.

von Ein T. (ein_typ)


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Christoph M. schrieb:
> [...] ist es beim Begriff "Neiddebatte"
> schon schwieriger zu erkennen, dass es sich da um ein bewusst gesetztes
> Narrativ mit konkreter Absicht handelt.

Tatsächlich verwende ich das Wort als bewußt gesetzte Diagnose. Das 
bewußt gesetzte Narrativ bezüglich der Verteilung von Einkünften und / 
oder Vermögen ist der naive Irrglaube, daß es "den Armen" besser ginge, 
wenn man denn "den Reichen" nur genug wegnehmen würde. Das ist wie die 
Sache mit dem Sparen von Wasser: selbst wenn ich tausend Liter Wasser 
sparen würde, käme davon leider noch kein einziger Tropfen in der 
dürstenden Sahelzone an.

Die Debatte über Einkommens- oder Vermögensverteilungen ist daher Unsinn 
und lenkt nur davon ab, daß einige Führer der größten und mächtigsten 
Unternehmen dieser Welt ein ungesundes Verhältnis zu Rechtsstaatlichkeit 
und Demokratie kultivieren und sie einen ungesund großen Einfluß auf 
politische Entscheider ausüben (können). Angesichts der 
Legitimationskrisen unserer Demokratien ist allerdings ebenso 
festzuhalten, daß sich das leider nicht auf "die Reichen" oder auf die 
Führer von großen und mächtigen Unternehmen beschränkt. :-(

von Ein T. (ein_typ)


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StefanK schrieb:
> Ein T. schrieb:
>
>> [1] https://de.wikipedia.org/wiki/KI-Winter
>
> Wir sind mitten im Frühling und Du denkst schon an den Winter?

Ja. Im Gegensatz zu vielen meiner Mitmenschen bin ich schon seit Jahren 
nicht mehr überrascht, wenn plötzlich die Weihnachtszeit ausbricht. :-)

von StefanK (stefanka)


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Ein T. schrieb:
> nicht mehr überrascht, wenn plötzlich die Weihnachtszeit ausbricht. :-)

Jetzt kommt ja erstmal Ostern, machen wir mal einen Schritt nach dem 
anderen ;-)

Ich stimme @Christoph M. zu,  was die Bedeutung und Verwendung des 
Begriffs Neiddebatte angeht. Das einbringen des Begriffs hatte m. E. 
durchaus etwas frotzelndes. Stimmts?

Es ging mir auch keineswegs darum, irgendwelchen Reichen irgendwas 
wegzunehmen, sondern nur um eine simple logische Schlussfolgerung, dass 
sich durch exponentiell fähiger werdende KI die Verteilungskluft 
zwischen arm und reich vergrößern wird. Chancengleichheit ist hier 
schlicht nicht gegeben, da nur reiche derart enorme Summen ausgeben 
können.

In der Sahara käme das hier gesparte Wasser dann an, wenn es fair 
umverteilt würde. Das müsste man aber wollen.

von Kilo S. (kilo_s)


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StefanK schrieb:
> Jetzt kommt ja erstmal Ostern, machen wir mal einen Schritt nach dem
> anderen ;-)

Seit wann richtet sich das Wetter nach den Gepflogenheiten irgendwelcher 
menschengemachten schwurbeleien?

Wäre nicht der erste Schnee Anfang April.

StefanK schrieb:
> Chancengleichheit ist hier schlicht nicht gegeben, da nur reiche derart
> enorme Summen ausgeben können.

Ist leider so, schon heute.

Kann ja keine Chancengleichheit geben, die mit Geld trampeln (schon in 
der Schule!) auf denen mit wenig Geld Rum.

Die ohne Geld sind nun in der "Zwangslage" (gesellschaftlicher Druck) 
die gleichen teuren Sachen zu bekommen und auf die gleiche Stufe zu 
springen, sonst hört die Tortur von oben nicht auf.

Wie willst dich auf Schule konzentrieren wenn du der "Arme" bist der 
nach der Schule "irgendwie" an Geld kommen muss um überhaupt eine 
Existenzberechtigung zu erlangen, weil irgendwo ein Schnösel nix 
dümmeres kennt als dich wegen deiner Schuhe oder Klamotten zu mobben?

Alternativ kannst du dem "Beruf Sohn" Typ natürlich auch die Zähne in 
den Hals kloppen und ihm die Sachen abnehmen, egal wie du es drehst, 
mangels Bildung wird es nichts mit dem "Nebenjob" außer (real world 
Shit, ich sehe es an der Schule meines Sohnes!) du vertickst Drogen, 
Vapes oder Waffen. Ein Edeka oder Penny wird dich heute kaum mehr zum 
Regale einräumen Einstellen wenn du nicht der "Schnösel" bist!

"Das äußere Erscheinungsbild"...

Sieht's du wie der Kreis sich schließt... Das "Mobbing" geht in höheren 
Stufen weiter, der Schnösel in der Schule lernt es von den Eltern weil 
er sich wegen des Geldes in einer höheren Schicht sieht.

von Nemopuk (nemopuk)


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Ein T. schrieb:
> Schau, KI-Werkzeuge sind gut darin, Code zu produzieren. Aber das
> Schreiben von Code ist doch nicht das, was Softwareentwicklung so
> aufwändig und teuer macht. Denn je länger ich Entwickler bin, desto
> besser verstehe ich, daß es gar nicht auf die Produktion von Code
> ankommt und nur ein geringer Teil der Entwicklungsarbeit mit der
> Produktion von Code zu tun hat.

Jaaaa! Man kann es gar nicht oft genug wiederholen. Dementsprechend 
erspart eine gut funktionierende KI auch nicht ganze Softwareentwickler, 
sondern nur einen kleinen Teil ihrer Arbeitszeit.

Eine Firma, die sehr viele Softwareentwickler beschäftigt, kann 
natürlich davon profitieren, das sie 1-2 von 10 einspart.

In kleinen Firmen (das sind die meisten) geht die Rechnung nicht so 
einfach, weil jeder für irgendwas ein einzigartiger Spezialist ist. 
Zudem dürfte es kleinen Firmen schwer fallen, ein eigenes KI System 
(wegen Datenschutz) zu betreiben.

: Bearbeitet durch User
von Ein T. (ein_typ)


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StefanK schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> nicht mehr überrascht, wenn plötzlich die Weihnachtszeit ausbricht. :-)
>
> Jetzt kommt ja erstmal Ostern, machen wir mal einen Schritt nach dem
> anderen ;-)

Na gut, wenn's der Wahrheitsfindung dient... ;-)

> Ich stimme @Christoph M. zu,  was die Bedeutung und Verwendung des
> Begriffs Neiddebatte angeht. Das einbringen des Begriffs hatte m. E.
> durchaus etwas frotzelndes. Stimmts?

Ja, natürlich, aber wie bei jeder guten Frotzelei gehört ein kleines 
Körnchen Wahrheit natürlich trotzdem immer dazu.

> Es ging mir auch keineswegs darum, irgendwelchen Reichen irgendwas
> wegzunehmen, sondern nur um eine simple logische Schlussfolgerung, dass
> sich durch exponentiell fähiger werdende KI die Verteilungskluft
> zwischen arm und reich vergrößern wird.

Das wäre aber nur schlimm, wenn man diese Verteilungskluft negativ 
bewerten möchte. Ich dagegen fürchte vielmehr das wachsende Gefälle an 
Einfluß, aber das hat allenfalls indirekt mit KI zu tun.

> Chancengleichheit ist hier
> schlicht nicht gegeben, da nur reiche derart enorme Summen ausgeben
> können.

Im Prinzip könnte das jedes große Unternehmen und natürlich auch 
verschiedene staatliche Akteure.

> In der Sahara käme das hier gesparte Wasser dann an, wenn es fair
> umverteilt würde. Das müsste man aber wollen.

Man müßte es dann vor allem transportieren, und das würde wohl deutlich 
mehr erfordern als nur einen guten Willen. Zudem werde ich immer sehr 
vorsichtig, wenn jemand das Wort "fair" benutzt. :-)

von Alexander (alecxs)


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Nun gab und gibt's aber Menschen auf der Welt die haben schon genug Geld 
und Macht, denen geht es so gut dass sie sich nach anderen Zielen 
sehnen.

Spielt man den Weltverbesserungsgedanken durch, so kommt man irgendwann 
zu bestimmten Zielen. Wurde alles schon durchgespielt, über Religions- 
und Landesgrenzen hinweg. Das Ergebnis wurde u.a. auf den Georgia 
Guidestones festgehalten.

Eine KI mit Weltverbesserungsgedanken wird zum selben Ergebnis kommen.

: Bearbeitet durch User
von Al. K. (alterknacker)


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Alexander schrieb:
> Nun gab und gibt's aber Menschen auf der Welt die haben schon genug Geld
> und Macht, denen geht es so gut dass sie sich nach anderen Zielen
> sehnen.

noch mehr Geld und noch mehr Macht
gibt doch ein sehr aktuelles Beispiel in der Welt.

der alte

von StefanK (stefanka)


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Leute, ihr seid cool. Echt interessante Gedanken. Ich antworte mal der 
Reihe nach.

@Kilo S. Zum Thema Chancengleichheit:
Leider wahr, so kann es in der Schule laufen, leider. Eine durchgängige 
Chancengleichheit gibt's wohl trotz aller äußeren Bemühungen, wie z.B. 
gleiche Schulbücher, gleiche Taschenrechner etc nicht. Es hängt viel vom 
Elternhaus und der Förderung ab, wie gut sich Kinder entwickeln. Das ist 
bei weitem nicht nur eine Geldfrage. Manchmal ist ein reiches Elternhaus 
auch extrem kontraproduktiv. Da hilft nur lernen, lernen, lernen. Auch 
mit KI, wenns hilft. Die schlimmsten Mobber sind oft diejenigen mit den 
geringsten Chancen.

@Ein T.:
Ich bezog das mit der Chancengleichheit auch mehr auf Staaten und Firmen 
im internationalen Wettbewerb. Da kann eben nicht jede Firma mithalten, 
die nicht zig Mrd locker machen kann. Und da brauchen wir wir nicht mal 
weit schauen, Europa reicht schon. Irgendwas macht jeder in seinem 
Sandkasten mit KI, aber das Rennen gewinnen die, die die Ressourcen 
haben und die Regeln machen, die ganz großen. Und von denen sind dann 
wieder alle übrigen abhängig und das in einem vermutlich noch größeren 
Umfang als bisher. Jetzt ging doch gerade der AI Summit in Indien zu 
Ende. Der Beschluss, gemeinsame Regeln und Richtlinien bei der 
Entwicklung von KI zu beschließen kam nicht zustande. Weil u.a. die 
größten Akteure USA und China dagegen waren. Schade. @Kilo S. würde 
sagen "falsch abgebogen".

>Das wäre aber nur schlimm, wenn man diese Verteilungskluft negativ bewerten 
möchte

Vlt bewerte ich das tatsächlich zu negativ. Wie würdest du die Folgen 
extremer Ungleichheit bewerten?

@Alexander
>Nun gab und gibt's aber Menschen auf der Welt die haben schon genug Geld und 
Macht, denen geht es so gut dass sie sich nach anderen Zielen sehnen.

Genau, nach Reisen zum Mars, Unsterblichkeit usw. Aus lauter Langeweile 
braucht jeder Tech-Millardär ein schickes Spielzeug wie 
Raumfahrtunternehmen, Automarke, Messengerdienst, eigene KI... 
Endbeknackt deren Einstellung. Ist das keine negative Folge von zu 
großer Kluft... Ich mach da jetzt kein Fragezeichen dahinter, will nicht 
negativ rüberkommen ;-)

von Alexander (alecxs)


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StefanK schrieb:
> Reisen zum Mars

Wenn er in solchen Maßstäben denkt macht das für ihn alles Sinn.

https://www.youtube.com/watch?v=rmxnWzGEsKs

von StefanK (stefanka)


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Nemopuk schrieb:
> Jaaaa! Man kann es gar nicht oft genug wiederholen. Dementsprechend
> erspart eine gut funktionierende KI auch nicht ganze Softwareentwickler,
> sondern nur einen kleinen Teil ihrer Arbeitszeit.

Theoretisch Ja, aber nur dann wenn das obere Management das kapiert und 
es auch so sieht. Praktisch kann das ganz anders ausgehen, wenn sie nur 
Zahlen sehen, Einsparvorgaben haben und davon ausgehen, dass erfahrene 
SW-Entwickler durch KI-Unterstützung zehn Mal so effizient werden. Dann 
wird eine Abteilung mit blumigen Worten aufgelöst.

> In kleinen Firmen (das sind die meisten) geht die Rechnung nicht so
> einfach, weil...

Weil die sich eigene KI wahrscheinlich gar nicht leisten können. Denen 
werden dann wie auch immer teure KI-Services angeboten. Immerhin, so 
könnte ein neuer Markt für KI-Service Dienstleister entstehen.

von StefanK (stefanka)


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Alexander schrieb:
> StefanK schrieb:
>> Reisen zum Mars
>
> Wenn er in solchen Maßstäben denkt macht das für ihn alles Sinn.
>
> https://www.youtube.com/watch?v=rmxnWzGEsKs

Mit Sicherheit! Und ich glaube ihm auch, dass er das glaubt ;-))

von Kilo S. (kilo_s)


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StefanK schrieb:
> @Kilo S. würde sagen "falsch abgebogen".

Vermutlich würde ich es etwas ruppiger ausdrücken.

StefanK schrieb:
> Immerhin, so könnte ein neuer Markt für KI-Service Dienstleister
> entstehen.

Und wie sollte der aussehen?

KI Proxy?

Da wird doch jeder halbwegs intelligente Mensch zum Attentäter wenn er 
den ganzen Tag die Dummheit anderer ertragen müsste!

von StefanK (stefanka)


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Kilo S. schrieb:
> Da wird doch jeder halbwegs intelligente Mensch zum Attentäter wenn er
> den ganzen Tag die Dummheit anderer ertragen müsste!

Eine weitere negative Begleiterscheinung der KI? Und eine gute 
Begründung für mehr Sicherheitsmaßnahmen, Videoübetwachung, mehr 
Polizeipräsenz, Null-Toleranz... ;-)

Ich wende mich mal wieder der MI zu :-)

von Kilo S. (kilo_s)


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StefanK schrieb:
> Eine weitere negative Begleiterscheinung der KI?

Ne, das begann tatsächlich vorher schon.

Übermäßiger Konsum von "Social Media", begonnen bei der Sprache, was 
eine Vergewaltigung, ging weiter mit Schwindender und später fehlender 
Fähigkeit zur Differenzierung von Echt und Unecht.
Speziell Instagram und tiktok haben die letzten Jahre hart zugeschlagen.
Ich kenne erwachsene die vollständig von tiktok Propagandakanälen, 
hauptsächlich KI Inhalte ohne Realitätsbezug, verblendet sind und das 
für Bare Münze Nehmen.

Anfang des Monat, kam unser großer und hat auf Tiktok ein Video gesehen, 
ein Shop der Markenware für 10€ anbietet, war die "Fake" Variante von 
"Footkorner". Glück im Unglück, meine Frau und ich haben beide erkannt 
daß es zu schön ist um wahr zu sein, Bestellung untersagt!
Seine Kumpels waren nicht intelligent genug, sind so einige abgezockt 
worden, mit Beträgen >100€!

Ein Fake Tiktok Video und eine Webseite mit Domain die nicht mal zum 
Laden passt, Warnzeichen gab's genügend, rot blinkende mit Sirene 
schwebten da drüber, für jemanden der nur kurz etwas Aufmerksam ist wars 
offensichtlich.

von Ein T. (ein_typ)


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Kilo S. schrieb:
> StefanK schrieb:
>> Eine weitere negative Begleiterscheinung der KI?
>
> Ne, das begann tatsächlich vorher schon.
>
> Übermäßiger Konsum von "Social Media",

Ach, so hat halt jede Generation etwas, das sie verdirbt. Bei unseren 
Großeltern waren es Rock'n'Roll und Comics, bei unseren Eltern Hardrock 
und Privatfernsehen, bei uns waren es Heavy Metal und Egoshooter und bei 
unseren Kindern sind es Popmusik und "Social" Media.

Nur diese Sache mit Arm und Reich, die war schon immer so, ganz 
unabhängig von Musik und Medien. Das Eine für das Andere verantwortlich 
zu machen, ist der Fehlschluß "cum hoc ergo propter hoc": die 
Gleichzeitigkeit von Ereignissen beweist noch keine kausalen 
Zusammenhänge.

von Alexander (alecxs)


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Über die Entwicklung der menschlichen Zivilisation wurde in WALL·E alles 
gesagt. Der Trend geht dahin und lässt sich nicht leugnen.

von Kilo S. (kilo_s)


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Ein T. schrieb:
> Das Eine für das Andere verantwortlich zu machen, ist der Fehlschluß
> "cum hoc ergo propter hoc": die Gleichzeitigkeit von Ereignissen beweist
> noch keine kausalen Zusammenhänge.

Dann dürfte es gar keine Zusammenhänge geben.

Das ist wie mit der Annahme nur der stärkere könne gewinnen oder 
überleben. Kann nicht stimmen.
Sonst wären die intelligenten ausgestorben und nur die größten und 
muskulösen hätten überlebt.

Kurzfassung: Den Kreislauf zu durchbrechen setzt vorraus das die unten 
irgendwie eine Chance erhalten. Das finden solcher Chancen ist aber eine 
große Hürde geworden, zu viele oben sind halt ebenfalls mit sowas auf 
die Fresse geflogen, funktioniert nicht immer.

Die Defizite in der unterdrückten Schicht können aber ohne Chancen nicht 
kleiner werden, die Fehlerrate steigt...

Never ending circle!

von Christoph M. (mchris)


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Ein T. schrieb:
> Die Debatte über Einkommens- oder Vermögensverteilungen ist daher Unsinn
> und lenkt nur davon ab

Naja, es macht schon einen Unterschied, ob einem die Eltern für das 
Studium eine Wohnung kaufen oder ob man in einem 10qm Zimmer in einer WG 
wohnt und nach den Vorlesungen arbeiten und das Geld dafür verdienen 
muss. In einer Gesellschaft, in der 60% des Vermögens durch Erbschaften 
bestimmt werden ist deine Ansicht in höchstem Maße ignorant.
Und um auf die Auswirkungen der KI zurück zu kommen: Wie man in China 
sieht, kann man KI dazu benutzen, die Gesellschaft in Schach zu halten. 
Je nach herrschender Schicht kann das dann auch dazu benutzt werden, 
Gesellschaftliche Besitzverhältnisse zu zementieren. Oder kurz: eine 
französische Revolution wird es nicht mehr geben.

: Bearbeitet durch User
von Ein T. (ein_typ)


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Kilo S. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Das Eine für das Andere verantwortlich zu machen, ist der Fehlschluß
>> "cum hoc ergo propter hoc": die Gleichzeitigkeit von Ereignissen beweist
>> noch keine kausalen Zusammenhänge.
>
> Dann dürfte es gar keine Zusammenhänge geben.

Daß das Wort kausal in meiner Aussage vorkommt, ist kein Zufall. :-)

> Das ist wie mit der Annahme nur der stärkere könne gewinnen oder
> überleben. Kann nicht stimmen.
> Sonst wären die intelligenten ausgestorben und nur die größten und
> muskulösen hätten überlebt.

Wenn in Deinem Welt- und Menschenbild die Intelligenten nicht stark, und 
die Starken nicht intelligent sein können, dann scheint mir dieses Bild 
doch ein recht... eindimensionales zu sein.

Davon abgesehen kennen wir das Lamentieren darüber, wie verdorben die 
Jugend sei, ja schon seit Jahrtausenden. Daß die Jugend nichts taugt, 
können wir ja schon bei Platon und Aristoteles lesen.

von Kilo S. (kilo_s)


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Ein T. schrieb:
> Wenn in Deinem Welt- und Menschenbild die Intelligenten nicht stark, und
> die Starken nicht intelligent sein können, dann scheint mir dieses Bild
> doch ein recht... eindimensionales zu sein.

So war das nun auch nicht gemeint, allerdings ist die Verteilung nicht 
unbedingt 50/50, jedenfalls sind mehr als die Hälfte aller intelligenten 
Menschen die ich kenne eher durchschnittlich gebaut als sportlich.

Allerdings sind die halt auch weniger auf Muskeln angewiesen, die 
verschaffen sich entsprechend Hilfsmittel.

Ein T. schrieb:
> Daß das Wort kausal in meiner Aussage vorkommt, ist kein Zufall. :-)

Schrödingers Katze, keiner von uns beiden kann sagen was nun korrekt 
ist. Sowohl die Annahme das kein Zusammenhang besteht als auch die das 
es einen gibt sind Spekulationen.

Wer weiß ob der philosop falsch lag? Oder wir heute? Oder...

Philosophie ist ein "Streitthema", da kann man bei unterschiedlichen 
Ansichten selten einen Mittelweg finden.

von Ein T. (ein_typ)


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Christoph M. schrieb:
> Naja, es macht schon einen Unterschied, ob einem die Eltern für das
> Studium eine Wohnung kaufen oder ob man in einem 10qm Zimmer in einer WG
> wohnt und nach den Vorlesungen arbeiten und das Geld dafür verdienen
> muss.

> In einer Gesellschaft, in der 60% des Vermögens durch Erbschaften
> bestimmt werden ist deine Ansicht in höchstem Maße ignorant.

Man kann natürlich unterschlagen, wie viel Prozent davon 
Betriebsvermögen sind, könnte sich damit allerdings dem Verdacht 
aussetzen, nicht an einer gutwilligen Sachdiskussion interessiert zu 
sein. ;-)

> Und um auf die Auswirkungen der KI zurück zu kommen: Wie man in China
> sieht, kann man KI dazu benutzen, die Gesellschaft in Schach zu halten.
> Je nach herrschender Schicht kann das dann auch dazu benutzt werden,
> Gesellschaftliche Besitzverhältnisse zu zementieren. Oder kurz: eine
> französische Revolution wird es nicht mehr geben.

Ach, weißte... Wenn so etwas hier bei uns stattfindet, haben wir ganz 
andere Probleme... für die es schon sehr viel früher den Art. 20 Abs. 4 
GG gibt.

von StefanK (stefanka)


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Ein T. schrieb:
> Ach, weißte... Wenn so etwas hier bei uns stattfindet, haben wir ganz
> andere Probleme... für die es schon sehr viel früher den Art. 20 Abs. 4
> GG gibt.

Haha, glaubst Du ja selbst nicht! Umgekehrt wird vlt ein Schuh draus. 
Der Art 20 Abs 4 ist dann mit samt des restlichen ... längst weg.

von Marci W. (Gast)


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Ein T. schrieb:
> daß der Rang von Staaten im World Happiness Report nur
> schwach mit deren ökonomischer Leistungsfähigkeit (BIP/Kopf), noch mit
> ihrer Einkommens- oder Vermögensverteilung korrelieren. Offenbar scheint
> Glück wohl aus anderen Faktoren zu erwachsen,

Ich sehe in Deutschland zunehmenden Egoismus, Rücksichtslosigkeit und 
das was die Hype-Medien "Vorrohung" nennen, als die größten Probleme. 
Daneben auch die soziale Distanz und fehlenden Zusammenhalt, und die 
fehlende "Freundlichkeit" und Wohlgesonnenheit der Bürger untereinander. 
Und ganz sicher spielt auch die "German Angst" eine gewichtige Rolle. 
Evtl. ist es auch die hohe Bevölkerungsdichte. In Ländern mit viel 
"Freifläche", Natur, Küste etc. ist das Lebensgefühl sicher ein wenig 
anders als in unserem dichtgepackten, nicht gerade mit Naturwundern 
gespickten Land. Und aktuell, da uns täglich in den Medien gesagt wird, 
wie schlecht es unserem Land geht und die Wirtschaft demnächst 
zusammenbricht und wir auf Gedeih und Verderb auf andere, uns weniger 
freundlich gesonnene Staaten angewiesen sind, wird sich unser 
Wohlbefinden her nicht ändern. Viele Bürger haben hier einfach mächtig 
Angst vor der Zukunft.

ciao

Marci

von Ein T. (ein_typ)


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StefanK schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Ach, weißte... Wenn so etwas hier bei uns stattfindet, haben wir ganz
>> andere Probleme... für die es schon sehr viel früher den Art. 20 Abs. 4
>> GG gibt.
>
> Haha, glaubst Du ja selbst nicht! Umgekehrt wird vlt ein Schuh draus.
> Der Art 20 Abs 4 ist dann mit samt des restlichen ... längst weg.

Das kannst Du natürlich gerne vermuten, dennoch sehe ich das anders.

von Ein T. (ein_typ)


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Marci W. schrieb:
> Ich sehe in Deutschland zunehmenden Egoismus, Rücksichtslosigkeit und
> das was die Hype-Medien "Vorrohung" nennen, als die größten Probleme.
> Daneben auch die soziale Distanz und fehlenden Zusammenhalt, und die
> fehlende "Freundlichkeit" und Wohlgesonnenheit der Bürger untereinander.

Das sehe ich ähnlich, zumal ich eine zunehmende Tendenz wahrnehme, 
andere nicht mehr als wohlgesonnene Demokraten mit anderen Ansichten 
wahrzunehmen, sondern als böswillige Akteure mit finsteren Absichten. 
Dadurch wird jedes demokratische Miteinander um gemeinsame Lösungen 
leider nachhaltig zerstört.

> Evtl. ist es auch die hohe Bevölkerungsdichte.

Ich glaube eher, daß es die Größe und Divergenz von Gesellschaften sind. 
Zum Beispiel unsere Nachbarn in den Niederlanden haben eine sehr 
deutlich höhere Bevölkerungsdichte als wir, jedoch sind der 
gesellschaftliche Zusammenhalt deutlich größer und die 
gesellschaftlichen Debatten vielfältiger.

> Und ganz sicher spielt auch die "German Angst" eine gewichtige Rolle.
> Viele Bürger haben hier einfach mächtig Angst vor der Zukunft.

Ja, und das trägt zum Kernproblem bei. Bei Neuerungen fragen wir häufig 
gar nicht mehr nach den Chancen, sondern sehen nur mehr die Risiken. 
Gleichzeitig sind viele Bürger vollkommen verunsichert durch eine schier 
endlos scheine Abfolge von ökonomischen, (geo)politischen und 
gesellschaftlichen Krisen -- ich sage nur: Finanz-, Euro- / 
Schuldenkrise, Covid-Pandemie, Ukrainekrieg, nur um einige der größeren 
Beispiele zu nennen -- und gleichzeitig ergeben sich weitere 
Unwägbarkeiten wie demografische Entwicklungen mit Auswirkungen für 
unsere Sozialsysteme, die Überforderung unserer Behörden und Teilen der 
Bevölkerung durch Zuwanderung, der Klimawandel und die Maßnahmen, die 
gegen ihn ergriffen werden und zukünftig noch werden sollen, und jetzt 
obendrein auch noch die möglichen Veränderungen der Arbeitswelt -- und 
der Existenzen, die darauf angewiesen sind -- durch die KI. Im Grunde 
genommen stolpern wir seit mindestens zwanzig Jahren ständig von einer 
Krise in die nächste, und daß unsere Politik darauf häufig keine 
überzeugenden Lösungen findet und auch die nur sehr langsam, schlecht 
aufeinander abgestimmt und zu wenig erklärt, führt mittlerweile sogar 
dazu, daß sich einige unserer Mitbürger wieder nach einem "starken 
Führer" zu sehnen scheinen.

Gleichzeitig sind wir mit diesen Diagnosen und den Reaktionen vieler 
unserer Mitbürger ja nicht alleine. Daß eine "Partij voor de Vrijheid" 
bei unseren Nachbarn in den Niederlanden, eine "PiS" in Polen, bei 
unseren französischen Freunden die "Front National", die "FPÖ" in 
Österreich wachsen, in den USA ein korrupter Rechtsextremist die 
Regierung führt und sogar die Rechtsextremen bei uns teilweise 
Mehrheiten gewinnen können, das ist aus meiner Sicht eine Folge 
einerseits der genannten Krisen und Unsicherheiten und auf der anderen 
Seite einer Führungskrise von Demokratien, denen es an Persönlichkeiten 
vom Format eines Adenauer, Erhard, Brandt, Schmidt, Kohl, Wehner, 
Strauß, Mitterrand, Chirac, Giscard d'Estaing, Thatcher, Walesa, und so 
weiter. Persönlichkeiten, die für ihre Meinungen gestritten haben, auch 
wenn sie sich damit nicht immer beliebt und es sich selbst damit nicht 
einfach gemacht haben.

Okay, genug Politik jetzt, wollen wir wieder über das "Programmieren mit 
KI" reden, was ja Sinn und Zweck dieses Thread ist? Wer über politische 
Themen diskutieren möchte, ist herzlich dazu eingeladen, mir eine PN zu 
schicken -- und wenn das mehrere Teilnehmer tun, setze ich uns dafür 
vielleicht eine eigene kleine Forensoftware auf. :-)

von Alexander (alecxs)


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Ein T. schrieb:
> und wenn das mehrere Teilnehmer tun, setze ich uns dafür vielleicht eine
> eigene kleine Forensoftware auf. :-)

Zeit wird das! Bitte Link

von StefanK (stefanka)


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Marci W. schrieb:
> Ich sehe in Deutschland zunehmenden Egoismus, Rücksichtslosigkeit und
> das was die Hype-Medien "Vorrohung" nennen, als die größten Probleme.
> Daneben auch die soziale Distanz und fehlenden Zusammenhalt, und die
> fehlende "Freundlichkeit" und Wohlgesonnenheit der Bürger untereinander. ...

Das ist eine präzise und kluge Analyse, der ich weitestgehend zustimme. 
Der Verweis auf unseren schlechten Platz 22 im WHR kam von mir im 
Zusammenhang mit der grassierenden Ungleichheit.

Dass in .de die Stimmung so gedrückt ist hat die von Dir beschriebenen 
Gründe und wir kämpfen uns kaputt gegen die Symptome, statt nach den 
Ursachen zu fragen. Was läuft bei den Skandinaviern besser? Mehr 
Zusammenhalt als Konkurrenz? Mehr Miteinander als Gegeneinander? Mehr 
sinnstiftende Werte als nur Wirtschaft? Weniger Raubtierkapitalismus? 
Bessere bzw menschlichere Politik?

Ich habe das Gefühl, dass es in der .de Politik seit über 20 Jahren 
(oder noch länger?) überwiegend und fast ausschließlich nur noch um das 
Thema Wirtschaft ging. Dass sich der Staat überwiegend über Wirtschaft 
definiert und andere Themen ausser acht lässt. Dass er seine Bürger zu 
Wirtschftseinheiten funktionslisiert, was für die Stimmung dieser nicht 
gerade förderlich ist. Wenn dann noch der Hauptidentifikationsfaktor 
"Wirtschaft" bröckelt, dann sinkt die Stimmung mit den von Dir 
beschriebenen Folgen. Um glücklich zu sein braucht es ausser Wirtschaft 
eben noch andere Zutaten.

von Marci W. (Gast)


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Noch eine Kleinigkeit möchte ich gerne noch schreiben:

Der Grund, warum rechtspopulistische Gruppierungen hierzulande so 
starken Zulauf haben, ist IMHO die Tabuisierung, mögliche Probleme durch 
Immigration anzusprechen. Das ist gesellschaftlich und politisch einfach 
ein echtes Tabu. Das mag vllt. von der Politik und den Massenmedien "gut 
gemeint" sein, schließlich will man ja das Gutmenschen-Image 
aufrechterhalten. Doch dieses "Verbot", über solche Probleme offen zu 
diskutieren, erzeugt bei den Leuten ein Gefühl von Hilflosigkeit. Ich 
habe kürzlich gelesen, dass eine Frau, die das Problem der 
(prozentualen) überdurchschnittlich hohen Anzahl von Straftaten unter 
bestimmten zugewanderten Bevölkerungsgruppen angesprochen hatte, mit 
massiven Flamewars überzogen wurde. Warum dürfen solche Dinge nicht 
angesprochen werden?

Ich muss dazu sagen, dass ich absolut nicht rechts stehe, im Gegenteil 
würde ich mich eher der leicht linken Mitte zuordnen. Aber ich denke, 
dieses Totschweigen von Problemen treibt die Leute aus lauter Frust zur 
AfD.

ciao

Marci

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Leute, bitte wieder zurück zum Thema. Aber das wisst Ihr ja selbst ;-)

Vielleicht etwas Positives zu KI:

Wirklich gut ist die Hilfestellung von ChatGPT und Claude, wenn man sich 
fremden Code erklären lassen möchte. Oftmals fehlt es ja an vernünftigen 
Kommentaren, aber bisher erhielt ich bei verschiedenen Sprachen (JS, 
PHP, Python, TCL, C) wirklich schnell eine Übersicht über das, was der 
Code überhaupt bezweckt. Da hilft sie mir tatsächlich sehr.

Ansonsten ist mir bei KI nicht bang. Sie ist einfach ein weiteres 
Werkzeug, mit dem man viele neue Dinge machen und bekannte vereinfachen 
kann - aber eben auch viele nicht.

Klar ist: man hat von der Funktionsweise des menschlichen Gehirns immer 
noch nicht allzu viel verstanden, denn offenbar funktioniert es in 
großen Teilen einfach anders als ein NN. Weder den Energieaufwand noch 
die Dauer des Lernprozesses konnte die Natur sich erlauben.

Ich muss auch sagen, dass ich längst kein exponentielles Wachstum bzgl. 
der LLMs mehr sehe (irgendwo weiter oben gab es ein entsprechendes 
Zitat). Im Gegenteil: trotz gigantischen Rechenleistungsausbaus sind die 
letzten Modelle (bspw. von ChatGPT) gefühlt nur marginal besser 
geworden. Es scheint mir eher eine Art Sättigung einzusetzen. 
Vielleicht, weil das Netz und seine Informationen mittlerweile so 
ziemlich "abgegrast" sind und nicht mehr viel Neues zum Füttern da ist? 
Habe nur ich diesen Eindruck?

Zur Situation hier in Deutschland:
Ich sehe das längst nicht so pessimistisch. Bei den LLMs und Grundlagen 
mögen die USA voraus sein, geht es aber um konkrete Anwendungen, dann 
sind wir hier ziemlich weit vorne dabei. Mittlerweile kenne ich einige 
frische Unternehmen alleine hier in der Region, die in ihren 
(Industrie-)Bereichen mit gut angepassten (und vor allem verstandenen) 
KI-"Modellchen" sehr gutes Geld verdienen, während auf der anderen Seite 
des Teiches noch nicht wirklich klar ist, ob die investierten Gelder 
jemals entsprechenden Gewinn abwerfen.

Vielleicht läuft es ja diesmal andersherum: die Amis machen die 
Grundlagenforschung und wir bringen das Produkt auf dem Markt.

Auf jeden Fall sind wir da alles andere als abgeschlagen und es gibt 
keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken.

: Bearbeitet durch Moderator
von Alexander (alecxs)


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Es gibt ja auch noch andere Bereiche als Programmieren die für das Forum 
interessant sind. Ich hatte mich vor ein paar Monaten kostenfrei bei 
Quilter angemeldet. Vielleicht mag das mal jemand testen und in einen 
neuen Thread packen. Bei mir scheiterte es am KiCad Format da ich 
targetverwöhnt bin.

Für mich interessant (wenn ich mal Zeit hab) reverse engineering von STM 
dumps. Da gibt es mittlerweile Möglichkeiten weit über Ghidra hinaus.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Alexander schrieb:
> Es gibt ja auch noch andere Bereiche als Programmieren die für das Forum
> interessant sind. Ich hatte mich vor ein paar Monaten kostenfrei bei
> Quilter angemeldet. Vielleicht mag das mal jemand testen und in einen
> neuen Thread packen. Bei mir scheiterte es am KiCad Format da ich
> targetverwöhnt bin.

Absolut. Programmierung ist nur ein Bereich, wenn auch einer, den die KI 
durch die vielfältigen und reichhaltigen Informationen im Netz natürlich 
besonders gut abbilden kann.

> Für mich interessant (wenn ich mal Zeit hab) reverse engineering von STM
> dumps. Da gibt es mittlerweile Möglichkeiten weit über Ghidra hinaus.

Auch richtig interessant - das geht noch tiefer in meine Richtung, die 
ich oben skizziert habe.

Ein anderer Bereich, in dem ich gerade experimentiere, ist 
Teileerkennung (also Pick&Place-Probleme) - es ist schon erstaunlich, 
wie gut die Ergebnisse mittlerweile selbst bei Online-Modellen mit 
künstlichen (also rein aus dem CAD-Modell erzeugten) Trainingsdaten 
sind. Vielleicht sollte ich dafür hier mal einen Beitrag zu schreiben.

: Bearbeitet durch Moderator
von Ein T. (ein_typ)


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StefanK schrieb:
> Das ist eine präzise und kluge Analyse, der ich weitestgehend zustimme.
> Der Verweis auf unseren schlechten Platz 22 im WHR kam von mir im
> Zusammenhang mit der grassierenden Ungleichheit.
>
> Dass in .de die Stimmung so gedrückt ist hat die von Dir beschriebenen
> Gründe

Platz 22 von 147 findest Du schlecht? Vielleicht gehört es zur Wahrheit, 
daß wir unsere Erfolge selten angemessen würdigen und uns gerne auf 
negative Aspekte konzentrieren. Daß wir noch im 2024 auf Platz 24 (von 
143)lagen, im Jahr 2023 hingegen auf Platz 16 (von 137), zeigt außerdem, 
daß dieser Index doch ziemlich volatil, beinahe erratisch zu sein 
scheint.

Obendrein gibt es ja noch eine Reihe anderer Indizes, in denen 
Deutschland ebenfalls ziemlich gut dasteht. Sei es der Social Progress 
Index der EU, auf dem wir einen guten elften von 163 Plätzen einnehmen, 
oder der Human Development Index der Vereinten Nationen, wo wir den 
hervorragenden fünften Platz von 193 erreichen...

Vor diesem Hintergrund scheint es mir doch ein wenig seltsam, sich nur 
einen von mehreren Indizes herauszupicken und unsere dort objektiv 
betrachet sogar ziemlich gute Position in der Spitzengruppe schlecht zu 
reden.

Marci W. schrieb:
> Der Grund, warum rechtspopulistische Gruppierungen hierzulande so
> starken Zulauf haben, ist IMHO die Tabuisierung, mögliche Probleme durch
> Immigration anzusprechen.

Das liegt womöglich auch daran, daß diese Themen leider sehr häufig mit 
einer rassistischen Konnotation angesprochen werden. Dabei gibt es aus 
meiner Sicht durchaus seriöse Möglichkeiten, darüber zu sprechen, allen 
voran den Hinweis, daß wir als Gesellschaft und unsere Behörden mit der 
Vielzahl von Migranten schlicht überfordert sind. Das Geld ist dabei 
nichtmal das Problem, sondern Personalmangel, Gesetze, Strukturen, und 
so weiter.

Wenn wir Menschen in Unterkünfte verwahren, ihnen keinen Spracherwerb, 
keine  Teilhabe an Gesellschaft und Arbeitsleben ermöglichen, dürfen wir 
uns nicht wundern, wenn die Integration scheitert. Daß die Unterkünfte 
oft auch noch gegen den Willen der Ortsansässigen durchgesetzt worden 
sind, war ebenfalls wenig hilfreich. Wenn wir uns um diese Menschen dann 
nicht kümmern, sondern sie einfach auf dem Abstellgleich verkümmern 
lassen, dann darf es uns nicht wundern, wenn ihre Integration scheitert.

Und das Dümmste ist: wir wissen doch, daß wir aus demografischen Gründen 
eine Zuwanderung brauchen. Trotzdem schieben wir ausgerechnet jene ab, 
die sich am Besten integriert haben, die unsere Sprache gelernt, eine 
Ausbildung gemacht,  und eine Arbeit gefunden haben.

Aber all das hat natürlich nichts mehr mit "Programmieren mit KI" zu 
tun, wir entfernen uns im Gegenteil immer weiter vom Thema -- obwohl ich 
die Diskussion bisher als ruhig, sachlich, ausgewogen und sehr angenehm 
empfinde. Bisher hat mich allerdings noch keine PN erreicht, hier 
scheint also wenig Interesse an einem temporären Forum zur Fortführung 
der Diskussion zu bestehen.

von Al. K. (alterknacker)


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Ein T. schrieb:
> Bisher hat mich allerdings noch keine PN erreicht, hier
> scheint also wenig Interesse an einem temporären Forum zur Fortführung
> der Diskussion zu bestehen.
Hier möchte man eine Diskussion öffentlich gewürdigt sehen.;--)))

Darüber im Duo zu Diskutieren,dafür sind hier die Nutzer nicht gemacht.

MfG
ein alter knacker

von Ein T. (ein_typ)


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Chris D. schrieb:
> Wirklich gut ist die Hilfestellung von ChatGPT und Claude, wenn man sich
> fremden Code erklären lassen möchte. Oftmals fehlt es ja an vernünftigen
> Kommentaren, aber bisher erhielt ich bei verschiedenen Sprachen (JS,
> PHP, Python, TCL, C) wirklich schnell eine Übersicht über das, was der
> Code überhaupt bezweckt. Da hilft sie mir tatsächlich sehr.
>
> Ansonsten ist mir bei KI nicht bang. Sie ist einfach ein weiteres
> Werkzeug, mit dem man viele neue Dinge machen und bekannte vereinfachen
> kann - aber eben auch viele nicht.

Ich persönlich nutze die KI um Wesentlichen für etwas, das viele 
Entwickler nicht so gerne machen, nämlich die Kommentare. Und weil ich 
natürlich weiß, was mein Code tut -- okay, meistens zumindest ;-) --, 
muß ich dann nurmehr schauen, ob der generierte Kommentar es korrekt 
beschreibt.

> Klar ist: man hat von der Funktionsweise des menschlichen Gehirns immer
> noch nicht allzu viel verstanden, denn offenbar funktioniert es in
> großen Teilen einfach anders als ein NN. Weder den Energieaufwand noch
> die Dauer des Lernprozesses konnte die Natur sich erlauben.

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob diese Diagnose korrekt ist. Wenn wir 
mal darüber nachdenken, wie lange es dauert, bis neue Menschen laufen, 
sprechen, die Grundlagen zumindest einfacher Geometrie und 
Prozentrechnung verstanden haben, ist dazu doch ein erheblicher Zeit- 
und Energieaufwand nötig.

> Ich muss auch sagen, dass ich längst kein exponentielles Wachstum bzgl.
> der LLMs mehr sehe [...]
> Es scheint mir eher eine Art Sättigung einzusetzen.
> Vielleicht, weil das Netz und seine Informationen mittlerweile so
> ziemlich "abgegrast" sind und nicht mehr viel Neues zum Füttern da ist?
> Habe nur ich diesen Eindruck?

Nein, diesen Eindruck teile ich. Allerdings glaube ich nicht, das das 
nur an fehlenden Trainingsdaten liegt. Nach meinen Erfahrungen mit 
KI-Modellen ist es vielmehr so, daß die Ergebnisse anfangs eine Weile 
lang durch größere Modelle und mehr Trainingsläufe besser werden. Der 
Effekt wird aber irgendwann immer geringer, während die Zeit- und 
Rechenaufwände immer weiter steigen. Und das größte Problem: das Optimum 
kann nicht einmal experimentell ermittelt werden, denn die Effekte des 
Trainings sind unvorhersehbar, zumal mit zunehmender Größe des Modells.

von Christoph M. (mchris)


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Chris D. schrieb:
> Vielleicht läuft es ja diesmal andersherum: die Amis machen die
> Grundlagenforschung und wir bringen das Produkt auf dem Markt.

So einfach wird es nicht sein. Der Rechenaufwand für ein neues Modell 
ist gigantisch. Vor ca. 2 oder 3 Jahren hatte ich das mal überschlagen. 
Wenn ich mich recht erinnere, hätte der größte damalige Computer für 
ChatGPT 3.1 knapp ein Jahr rechnen müssen. Das Geld müssen die Firmen 
hier erst mal aufbringen. Deshalb vermute ich, dass die eher die großen 
Modelle der große KI-Firmen benutzen.

von Kilo S. (kilo_s)


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Christoph M. schrieb:
> So einfach wird es nicht sein.

Da gab's doch so ein Gratisdingelchen... Das ging voll durch die Decke 
und ist wohl auf moderner Hardware Ruck zuck einsatzbereit.

Nur der Kram ändern irgendwie dauernd den Namen, will mir Grad auch 
nicht einfallen wie es zuletzt hieß.

von Marci W. (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Ein anderer Bereich, in dem ich gerade experimentiere, ist
> Teileerkennung (also Pick&Place-Probleme) - es ist schon erstaunlich,
> wie gut die Ergebnisse mittlerweile selbst bei Online-Modellen mit
> künstlichen (also rein aus dem CAD-Modell erzeugten) Trainingsdaten
> sind.

Na ja, das Thema Bildverarbeitung ist ja nun nicht gerade neu. Auch vor 
ChatGpt etc. gab es sehr leistungsfähige Algorithmen und Software. OK, 
in wieweit sich die Erkennung inzwischen durch massive KI verbessert 
hat, ist mir nicht bekannt, da ich in dem Bereich aktuell nix mache.

Mir stellt sich inzwischen die Frage, ob es überhaupt der einzig 
richtige Weg ist, alle Probleme / Anwendungen mit gigantischen KIs/LLMs 
zu erschlagen. Womöglich wäre es für verschiedene Bereiche sinnvoller, 
die KIs zielgerichteter zu entwerfen und mit Daten zu versorgen, z.B. 
durch eine domänenspezifische starke Vorverabeitung der Trainings- und 
Anfragedaten.
Ich könnte mir vorstellen, dass KI dadurch in verschiedenen spezifischen 
Bereichen eine weitaus größere Leistung mit weitaus geringerem 
Ressourceneinsatz bieten könnte.

ciao

Marci

von Ein T. (ein_typ)


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Marci W. schrieb:
> Womöglich wäre es für verschiedene Bereiche sinnvoller,
> die KIs zielgerichteter zu entwerfen und mit Daten zu versorgen, z.B.
> durch eine domänenspezifische starke Vorverabeitung der Trainings- und
> Anfragedaten.

Ein Preprocessing ist allerdings für beinahe alle KI-Modelle üblich -- 
und in der Regel sogar zwingend notwendig.

> Ich könnte mir vorstellen, dass KI dadurch in verschiedenen spezifischen
> Bereichen eine weitaus größere Leistung mit weitaus geringerem
> Ressourceneinsatz bieten könnte.

Manchmal selten benötigt das Preprocessing sogar mehr Zeit und 
Rechenleistung als das eigentliche KI-Modell. :-)

von Christoph M. (mchris)


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Kilo S. schrieb:
> Da gab's doch so ein Gratisdingelchen

Ich vermute mal, du meinst mit "Gratisdingelchen" eines der Modell auf 
Hugging Face:
https://huggingface.co/
Davon gibt es viele. Die kann man mit geeigneter Hardware dann zwar 
laufen lassen, aber die Kosten für das Training könnte man wohl eher 
nicht bezahlen.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Kilo S. schrieb:
> Nur der Kram ändern irgendwie dauernd den Namen, will mir Grad auch
> nicht einfallen wie es zuletzt hieß.

Das wird wohl OpenClaw sein. Allerdings verwendet das meist auch nur 
Cloud Dienste für die Inferenz. Für lokale Inferenz braucht es potente 
Hardware, und die öffentlichen Modelle sind nicht so gut wie die 
proprietären.

von Daniel A. (daniel-a)


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Habt ihr schon von https://rentahuman.ai/ gehört? Jetzt ist der Kreis 
wieder geschlossen; Mensch -> AI -> Mensch.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Ein T. schrieb:
> Ich persönlich nutze die KI um Wesentlichen für etwas, das viele
> Entwickler nicht so gerne machen, nämlich die Kommentare. Und weil ich
> natürlich weiß, was mein Code tut -- okay, meistens zumindest ;-) --,
> muß ich dann nurmehr schauen, ob der generierte Kommentar es korrekt
> beschreibt.

Interessant - die Idee hatte ich tatsächlich noch nicht, und sie ist 
eine gute ;-) Wie genau gehst Du dabei vor?

>> Klar ist: man hat von der Funktionsweise des menschlichen Gehirns immer
>> noch nicht allzu viel verstanden, denn offenbar funktioniert es in
>> großen Teilen einfach anders als ein NN. Weder den Energieaufwand noch
>> die Dauer des Lernprozesses konnte die Natur sich erlauben.
>
> Ich bin mir nicht ganz sicher, ob diese Diagnose korrekt ist. Wenn wir
> mal darüber nachdenken, wie lange es dauert, bis neue Menschen laufen,
> sprechen, die Grundlagen zumindest einfacher Geometrie und
> Prozentrechnung verstanden haben, ist dazu doch ein erheblicher Zeit-
> und Energieaufwand nötig.

Natürlich benötigt man öfter einen gewissen Lernaufwand - aber: die 
Anzahl der Iterationen, um etwas komplett Neues zu lernen, ist doch 
dramatisch geringer. Ich sehe das im Moment quasi "live" bei meinem 
Neffen, der jetzt 10 Monate wird. Dort kann man quasi live zusehen, wie 
schnell er für ihn komplett neue Dinge innerhalb weniger Versuche 
erlernt. Bei manchen Sachen benötigt er tatsächlich nur EINEN Versuch.

Und das Lerntempo potenziert sich dann noch, wenn sprachliche 
Kommunikation funktioniert. Ich habe das damals schon bei der Diskussion 
über selbstfahrende Autos gebracht: einem Kleinkind erkläre ich genau 
einmal, was eine Straße ist. Danach ist das für das Kind klar und es 
erkennt mit sehr hoher Toleranz und extrem wenig Fehlern sämtliche 
Straßen weltweit.

Und da kann man noch viele, viele Beispiele bringen - aber eines ist 
doch offensichtlich: das Gehirn arbeitet offenbar beim Lernen vollkommen 
anders als die aktuellen NN. Natürlich gibt es diese Netze auch im 
Gehirn, aber wirklich nur für grundlegende Dinge (bspw. bei der 
Mustererkennung. Stichworte: Augendominanzsäulen, Area 17 usw.). Alles, 
was darüber hinaus geht, muss wohl anders als durch mühsames Austarieren 
von Gewichten geschehen.

> Nein, diesen Eindruck teile ich. Allerdings glaube ich nicht, das das
> nur an fehlenden Trainingsdaten liegt. Nach meinen Erfahrungen mit
> KI-Modellen ist es vielmehr so, daß die Ergebnisse anfangs eine Weile
> lang durch größere Modelle und mehr Trainingsläufe besser werden. Der
> Effekt wird aber irgendwann immer geringer, während die Zeit- und
> Rechenaufwände immer weiter steigen. Und das größte Problem: das Optimum
> kann nicht einmal experimentell ermittelt werden, denn die Effekte des
> Trainings sind unvorhersehbar, zumal mit zunehmender Größe des Modells.

Da stimme ich zu. Je größer, desto träger werden die Modelle. Auch das 
ist ein Problem, das das Gehirn offenbar gut gelöst hat, denn wer sein 
Gehirn trainiert, bleibt bis ins hohe alter flexibel und sehr lernfähig. 
Wie beschrieb es mal jemand ganz treffend: das Gehirn ist unser größter 
Muskel.

von Kilo S. (kilo_s)


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Christoph M. schrieb:
> Ich vermute mal, du meinst mit "Gratisdingelchen" eines der Modell auf
> Hugging Face:
> https://huggingface.co/
> Davon gibt es viele. Die kann man mit geeigneter Hardware dann zwar
> laufen lassen, aber die Kosten für das Training könnte man wohl eher
> nicht bezahlen.

OpenClaw, hab das video dazu gefunden gehabt.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Christoph M. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Vielleicht läuft es ja diesmal andersherum: die Amis machen die
>> Grundlagenforschung und wir bringen das Produkt auf dem Markt.
>
> So einfach wird es nicht sein. Der Rechenaufwand für ein neues Modell
> ist gigantisch

Bei konkreten Anwendungen eigentlich nicht - ich sprach nicht von den 
extremen LLM.

> Vor ca. 2 oder 3 Jahren hatte ich das mal überschlagen.
> Wenn ich mich recht erinnere, hätte der größte damalige Computer für
> ChatGPT 3.1 knapp ein Jahr rechnen müssen. Das Geld müssen die Firmen
> hier erst mal aufbringen. Deshalb vermute ich, dass die eher die großen
> Modelle der große KI-Firmen benutzen.

Die Modelle der angesprochenen Firmen passen sehr oft problemlos in 
einen handelsüblichen PC, eventuell noch mit 1-2 Grafikkarten. Bei ganz 
"großen" Modellen ist es vielleicht ein Serverschrank. Weil sie auf 
einen konkreten Bereich zugeschnitten sind.

Für sehr viele, durchaus komplexe, industrielle Anwendungen braucht man 
kein ChatCGP etc. - da reichen wesentlich kleinere NN. Aber man benötigt 
Wissen über industrielle Fertigung. Nur mit beidem zusammen funktioniert 
das.

Marci W. schrieb:
>>
>
> Na ja, das Thema Bildverarbeitung ist ja nun nicht gerade neu. Auch vor
> ChatGpt etc. gab es sehr leistungsfähige Algorithmen und Software. OK,
> in wieweit sich die Erkennung inzwischen durch massive KI verbessert
> hat, ist mir nicht bekannt, da ich in dem Bereich aktuell nix mache.

Die Leistungsfähigkeit war schon vorher sehr gut. Was sich geändert hat, 
ist, wie einfach man mittlerweile solche Dinge erschlagen kann.
Ich habe in den 90ern meine Diplomarbeit drüber geschrieben (optische 
Mustererkennung) und das seither interessiert verfolgt. Daher kann ich 
auch die Euphorie nur bedingt nachvollziehen. Wenn ich mir den damaligen 
Lehrstoff und die Bücher anschaue und mit den heutigen Abhandlungen 
vergleiche: die Quantität ist massiv gestiegen, aber die Qualität der 
Netze nicht wirklich. Und mittlerweile gelangt das exklusive Prinzip der 
künstlichen NN offenbar an deutliche Grenzen.

> Mir stellt sich inzwischen die Frage, ob es überhaupt der einzig
> richtige Weg ist, alle Probleme / Anwendungen mit gigantischen KIs/LLMs
> zu erschlagen. Womöglich wäre es für verschiedene Bereiche sinnvoller,
> die KIs zielgerichteter zu entwerfen und mit Daten zu versorgen, z.B.
> durch eine domänenspezifische starke Vorverabeitung der Trainings- und
> Anfragedaten.

Ganz genau so wird das auch gemacht - und da sind wir hier in DE 
durchaus sehr weit vorne mit dabei. Und vor allem wird damit gutes Geld 
verdient.

> Ich könnte mir vorstellen, dass KI dadurch in verschiedenen spezifischen
> Bereichen eine weitaus größere Leistung mit weitaus geringerem
> Ressourceneinsatz bieten könnte.

Das tut sie bereits jetzt :-)

von Jack V. (jackv)


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Ein T. schrieb:
> Du weißt schon, was ein "argumentum ad populum" ist, oder?

Dude, du „argumentierst“ auf persönlicher Ebene, und willst mir nur 
deinerseits das Diskutieren erklären? Mal ganz ehrlich: Du lässt doch 
tatsächlich nur noch von einem LLM hier schreiben, oder? Ein Mensch 
würde das doch mitbekommen?

---

On-Topic: Wann immer ich ein LLM beauftrage, mir Codeschnipsel zu 
erstellen, die Berechnungen/Algorithmen enthalten sollen, die 
einigermaßen speziell sind (also in den Trainingsdaten vermutlich selten 
oder nicht in der Form enthalten waren), geht’s recht zuverlässig 
schief. Meist scheint es grundsätzlich zu funktionieren, aber das 
Ergebnis der Verarbeitung ist … kreativ.

von Ein T. (ein_typ)


Angehängte Dateien:

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Chris D. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Ich persönlich nutze die KI um Wesentlichen für etwas, das viele
>> Entwickler nicht so gerne machen, nämlich die Kommentare. Und weil ich
>> natürlich weiß, was mein Code tut -- okay, meistens zumindest ;-) --,
>> muß ich dann nurmehr schauen, ob der generierte Kommentar es korrekt
>> beschreibt.
>
> Interessant - die Idee hatte ich tatsächlich noch nicht, und sie ist
> eine gute ;-) Wie genau gehst Du dabei vor?

"Kommentiere folgenden Code: <code>." Im Anhang findest Du eine 
kommentierte Version dieses Code [1]. Das ist jetzt sicherlich nicht 
überragend, für mich ist es aber erst einmal gut genug.

[1] 
https://github.com/fereidani/httpdecompressor/blob/main/httpdecompressor.go

> Natürlich benötigt man öfter einen gewissen Lernaufwand - aber: die
> Anzahl der Iterationen, um etwas komplett Neues zu lernen, ist doch
> dramatisch geringer.

Okay, und ja: im Gegensatz zu einem trainierten KI-Modell ist der junge 
Mann schon jetzt kein One-Trick-Pony mehr. :-)

> Da stimme ich zu. Je größer, desto träger werden die Modelle. Auch das
> ist ein Problem, das das Gehirn offenbar gut gelöst hat, denn wer sein
> Gehirn trainiert, bleibt bis ins hohe alter flexibel und sehr lernfähig.
> Wie beschrieb es mal jemand ganz treffend: das Gehirn ist unser größter
> Muskel.

Ja, aber ich wollte auf etwas anderes hinaus. Beim Training eines 
Modells ist es häufig so, daß sich die Ergebnisse anfangs deutlich 
verbessern und dann irgendwann zu stagnieren scheinen, so daß man 
glauben könnte, auch mit mehr Trainingsläufen würde es nicht mehr 
besser. Aber wenn man dann doch weiter trainiert, kommt nach ein paar 
hundert oder tausend Trainings ohne weitere Verbesserungen dann doch 
wieder eine Phase, in der die Ergebnisse mit jedem Trainingslauf wieder 
ziemlich deutlich besser werden. Bei größeren Modellen treten so etwas 
viel häufiger auf und oft sogar mehrmals.

von Ein T. (ein_typ)


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Chris D. schrieb:
> Für sehr viele, durchaus komplexe, industrielle Anwendungen braucht man
> kein ChatCGP etc. - da reichen wesentlich kleinere NN.

Mitunter braucht man dabei nicht einmal ein Neuronales Netzwerk... 
Immerhin weißt Du, daß es noch andere Modelle als LLMs gibt, und damit 
deutlich mehr als 95% der Leute, die über KI reden. :-)

von Ein T. (ein_typ)


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Jack V. schrieb:
> Dude, du „argumentierst“ auf persönlicher Ebene,

Oh... echt? Bitte entschuldige, daß ich manchmal gar nicht Dich meine. 
Wenn doch, dann schreibe ich das auch so. :-)

> On-Topic: Wann immer ich ein LLM beauftrage, mir Codeschnipsel zu
> erstellen, die Berechnungen/Algorithmen enthalten sollen, die
> einigermaßen speziell sind (also in den Trainingsdaten vermutlich selten
> oder nicht in der Form enthalten waren), geht’s recht zuverlässig
> schief. Meist scheint es grundsätzlich zu funktionieren, aber das
> Ergebnis der Verarbeitung ist … kreativ.

Das ist häufig sogar dann so, wenn exakt diese Berechnungen / 
Algorithmen nachweislich in den Trainingsdaten enthalten waren.

von Jack V. (jackv)


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Ein T. schrieb:
> Bitte entschuldige, daß ich manchmal gar nicht Dich meine.

Du lässt echt von ’nem LLM schreiben, und das mit begrenzter 
Kontextlänge, oder? Sonst wäre dir schon klar, was ich gemeint habe. Die 
Frage ist: Versuchst du damit zu zeigen, wie toll LLM doch geworden 
sind, oder was? Funktioniert nur bei sehr oberflächlicher Audienz …

[scnr – bin dann aus dem OT-Zweig auch wieder raus]

von Kilo S. (kilo_s)


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Ein T. schrieb:
> Das ist häufig sogar dann so, wenn exakt diese Berechnungen /
> Algorithmen nachweislich in den Trainingsdaten enthalten waren.

In meinem PY32 Projektordner waren angeblich die pdf plötzlich 
unlesbar/beschädigt. Aktuell lahmt es und produziert auch vermehrt 
wieder sehr kreativen Mist.

Außerdem scheint die KI mal wieder ziemlich eingeschränkt zu sein, oder 
ich überfordere sie mit meinen Ideen.

von Alexander (alecxs)


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Es hat das Modell gewechselt weil deine kostenfreie Nutzung ausgereizt 
ist.

von Kilo S. (kilo_s)


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Alexander schrieb:
> Es hat das Modell gewechselt weil deine kostenfreie Nutzung ausgereizt
> ist.

Nö, dann macht Sonnet 4.5 einfach ne Pause für ein paar Stunden.

"Bis... Keine Nachrichten mehr.  Upgrade (Link)"

Als ob es alles vergessen hätte, auch die Anweisungen und Dateien im 
Projekt selbst.

Hihihi, zwei Korrekturen -> Limit erreicht?!

: Bearbeitet durch User
von Sheeva P. (sheevaplug)


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Harald K. schrieb:
> Das tut nicht nur die KI, das machen viele, vor allem jüngere
> Programmierer auch gerne. Man betrachte nur die mittlerweile übliche
> Größe von Binaries -- früher war ein kompletter Betriebssysteminstaller
> so groß, heute ist das gerade mal ein Texteditor ...

Ja, aber damals haben Arbeitsspeicher und Festplatten auch noch richtig 
viel Geld gekostet, CPU-Kerne waren dazu lahm und die meisten hatten nur 
einen...

von Jack V. (jackv)


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Sheeva P. schrieb:
> Ja, aber damals […]

Es gibt ja im Wesentlichen zwei Optionen, mit der Entwicklung der 
Leistung und Möglichkeiten umzugehen:

a) weiterhin versuchen, Ressourcen effizent zu nutzen, sodass sehr 
schnelle, sehr sparsame Software entsteht, deren Performance den 
Leistungszuwachs der Hardware widerspiegelt.

b) gestiegene Leistung dazu nutzen, weniger Zeit und Arbeit in 
Optimierungen zu stecken, sodass die Software im Grunde das gleiche wie 
früher™ macht, dafür ‘zig Mal größer ist, langsamer läuft und Energie 
verbrät, sodass sie häufiger die Lüfter zum Aufjaulen nötigt, dafür aber 
„hübsche“ Animationen mitbringt – gerne auch, wo sie überhaupt keinen 
Sinn ergeben.

Zumindest ich finde die erste Option deutlich ansprechender. Vibe-Coding 
tendiert allerdings nicht direkt dazu, das als Resultat auch nur 
anzupeilen.

von Rene K. (xdraconix)


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Jack V. schrieb:
> Zumindest ich finde die erste Option deutlich ansprechender. Vibe-Coding
> tendiert allerdings nicht direkt dazu, das als Resultat auch nur
> anzupeilen.

Weil dir das niemand mehr bezahlt! Publisher sind dazu erpicht möglichst 
schnell möglichst viel Content zu bringen. Die berechnen nach dreilei: 
Absatz, Content, Burst-Rate...

Wenn du dann als Studio kommst: "Ja wir wollen das auf Geschwindigkeit 
und Speicherverbrauch trimmen - der Release verschiebt sich dadurch um 3 
Monate!" Dann haben die dem Studio aber sowas von schnell den Stecker 
gezogen und das Projekt einem anderen Studio überlassen.

Das sieht man auch oft hier schon, eine Software welche nicht alle drei 
Monate ein Update bringt gilt als "veraltet". "Die wird nicht mehr 
gepflegt, schau: da gab es schon drei Monate kein Update mehr. Nimm 
lieber Software XYZ!"

Die Zeiten ändern sich, das Geld fließt anders...

von Lotta  . (mercedes)


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Die KI ist geil, und sie  kann Panische Angst auslösen.
Sie ist ein verdammt zweischneidiges Schwert.
Oh, mann, wie wird die Zukunft der Menschheit aussehen?

Meine Freundin und ich haben zusammen mit Lumo
die Datenübertragung vom Synthesizer-Setup zum Synthesizer
( ist ein Akkordion ) als Übersicht reversiert, ob man das
Setuupprogramm verstehen kann.
Als Java-Anfängerinnen.
Das hab ich dann nem Ingenieur der Firma meiner Eltern
vorgeführt.
Die Folge davon ist, das meine Freundin nen Sponsorenvertrag
unterschreiben durfte und ich nen "eigenen" Server unabhägig
vom Firmennetz zum Probieren bekommen hab, den ich schon
teilweise aufgesetzt hab.
Da ist jetzt llama 3.3 drauf und läuft.

Hat einer von Euch openClaw ausprobiert? Kann dieser
dann auch die Bedienung von IDEA und Git übernehmen?

Fragen über Fragen...


mfg

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Lotta  . schrieb:
> Da ist jetzt llama 3.3 drauf und läuft.

Kannst du berichten wie du das genau nutzt? Hardware, Software 
(Ollama?), Entwicklungsumgebung bzw. Agent-Environment? Wie gut 
funktioniert es, mit welcher Programmiersprache (weiter Java?), wie 
schnell reagiert es? Hat es Probleme mit Tool-Calls? Danke!

von Jack V. (jackv)


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Rene K. schrieb:
> Weil dir das niemand mehr bezahlt! Publisher sind dazu erpicht möglichst
> schnell möglichst viel Content zu bringen. Die berechnen nach dreilei:
> Absatz, Content, Burst-Rate...

Deswegen OSS.

von Rene K. (xdraconix)


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Jack V. schrieb:
> Deswegen OSS.

Und wie wird die finanziert? Wer steht meist hinter OSS? Richtig 
Programmierer, wie verdienen die ihr Geld? Richtig, Programmieren in 
Firmen die der Marktlage abhängig sind.

"Deswegen OSS" ist also nur eine substanzlose Verallgemeinerung.

Es steht dir ja völlig frei ein eigenes OS zu programmieren, welches wie 
DOS auf drei Disketten passt, die Hardware vollkommen ausreizt und den 
aktuellen Anforderungen an eine GUI erfüllt... Als OSS Projekt, für lau, 
mal eben schnell... Leg los! Ich bin gespannt... Teile bitte den GitHub 
Link. Ich würde das gerne in zwei bis drei Wochen mal testen. Ansonsten 
nehme ich nämlich einfach was anderes, weil mir ist das nämlich völlig 
Wurst ob ein BS sich 1GB oder 512MB RAM von meinen 64GB gönnt, und da 
ich 12-16h am Tag vor der Kiste hänge, soll es sich bitte nicht anfühlen 
und vor allem nicht so aussehen wie 1990, ein bisschen Augenschmaus darf 
ich von meiner Workstation schon erwarten in 2025... Dankeschön:-)

: Bearbeitet durch User
von Lotta  . (mercedes)


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Niklas G. schrieb:
> Lotta  . schrieb:
>> Da ist jetzt llama 3.3 drauf und läuft.
>
> Kannst du berichten wie du das genau nutzt? Hardware, Software
> (Ollama?), Entwicklungsumgebung bzw. Agent-Environment? Wie gut
> funktioniert es, mit welcher Programmiersprache (weiter Java?), wie
> schnell reagiert es? Hat es Probleme mit Tool-Calls? Danke!

Klar kann ich das. ;-P
Hardware:
Intel Xeon Silver 16 Core, 32 Threads 2,5 Ghz
128 Gb Ram 4'er ECC
4 Tb NVMe SSD
Nividia H100, 80GB

Software:
Windows Server 2025, ist noch in Konfiguration
und wird dann mit Offline WSUS "in Form" gehalten.
Der Server wird in der Einrichtungsphase mit "Dameware"
gesteuert, da sitzt man dann vor dem Client und
sieht den Serverbildschirm.

Insalliert ist Ollama, die neueste Version.
Ich hab die Modelle nach folgendem Verfahren übernommen:
Auf dem Laptop, der Internetzugang hat wird Ollama installiert.
Jetzt klicke ich unten die Modelle nacheinander an,
und geb jeweils ins Chatfenster "Hallo?" ein.
Ollama merkt dann das das Modell nicht installiert ist und
lädt es dann runter.
Wenn die gewünschten Modelle auf dem Laptop sind,
wird das Modellverzeichnis vom Laptop ins Ollama auf den
Server an die richtige Stelle kopiert und in Ollama
die Netzwerknutzung freigegeben.

Zur Zeit sind auf dem Server Programmier-Hilfen wie GIT
und das Rad Studio 13 installiert.
Rad Studio bietet c++ 23 und Pascal.

Das Ollama-Modell 3.3 läuft auf dem Server wie Butter in
Gegensatz zu meinem Threadripper pro mit Nividia 4090,
wo es noch ganz schön geruckelt hat.


mfg
----------------------
Wo treibt es unsere Welt hin?

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind;
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er faβt ihn sicher, er hält ihn warm.

Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?
“Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?
Den Erlenkönig mit Kron und Schweif?”
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif.

‘Du liebes Kind, komm, geh mit mir!
Gar schöne Spiele spiel ich mit dir
Manch bunte Blumen sind an dem Strand.
Meine Mutter hat manch gülden Gewand.’

“Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht?”

Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;
In dürren Blättern säuselt der Wind.

‘Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?
Meine Töchter solln dich warten schön;
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn,
Und wiegen und tanzen und singen dich ein.’

“Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düstern Ort?”

Mein Sohn, mein Sohn, ich seh es genau;
Es scheinen die alten Weiden so grau.

‘Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.’

“Mein Vater, mein Vater, jetzt fasst er mich an!
Erlkönig hat mir ein Leids getan!”

Dem Vater grauset’s, er reitet geschwind,
Er hält in Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Mühe und Not;
In seinen Armen das Kind war tot.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Lotta  . schrieb:
> Zur Zeit sind auf dem Server Programmier-Hilfen wie GIT
> und das Rad Studio 13 installiert.

Okay danke, aber... Wie rufst du das Modell auf? Einfach nur Prompts in 
der Ollama GUI?!

Lotta  . schrieb:
> wird das Modellverzeichnis vom Laptop ins Ollama auf den
> Server an die richtige Stelle kopiert

Warum so kompliziert 🤔

von Jack V. (jackv)


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Rene K. schrieb:
> "Deswegen OSS" ist also nur eine substanzlose Verallgemeinerung.

Mein Punkt war: Hinter freier, offener Software steht nicht zwangsläufig 
Druck, sie auf den Markt zu bringen, um irgendeinen Product Owner oder 
sonstige Stakeholder zufriedenzustellen. Vieles von dem, was ich nutze, 
wurde von Leuten für sich selbst erstellt, weil sie Spaß dran hatten. 
Das ist häufig schlanke, elegante Software, die ihren Job ausgezeichnet 
tut.

Natürlich gibt es auch OSS, hinter der jemand steht, der’s finanziert, 
der die Linie und Termine vorgibt, und so. Die leidet dann natürlich 
auch unter den damit einhergehenden Problemen, und da kommen Leute 
vermutlich auch eher auf die Idee, sich größere Teile von ’nem LLM 
erstellen zu lassen und es dann weitgehend unbesehen zu übernehmen, weil 
es einer oberflächlichen Betrachtung standhält und man zu sehr unter 
Druck ist, um den Code angemessen prüfen zu können. Aber die meinte ich 
an dieser Stelle nicht – vielleicht hätte ich das besser herausstellen 
sollen.

Rene K. schrieb:
> Es steht dir ja völlig frei ein eigenes OS zu programmieren, welches wie
> DOS auf drei Disketten passt, die Hardware vollkommen ausreizt und den
> aktuellen Anforderungen an eine GUI erfüllt... Als OSS Projekt, für lau,
> mal eben schnell... Leg los! Ich bin gespannt... Teile bitte den GitHub
> Link.

An dieser Stelle bin ich allerdings ein wenig ratlos, was du von mir 
willst. Ich bin mit der von mir genutzten Software zufrieden, sonst 
hätte ich sie nicht gewählt. Ich wüsste daher nicht, warum ich das von 
dir skizzierte OS überhaupt schreiben wollen sollte. Der Punkt an OSS 
ist ausdrücklich nicht, sich jeden Kram selbst schreiben zu müssen … wie 
kommt man auf diese seltsame Idee, dass das so sein müsste?
Und insbesondere: Wie kommst du auf die Idee, ich wäre dir gegenüber zu 
irgendwas verpflichtet, das du einfordern könntest? Hast du dir den Kopf 
gestoßen, oder so? Abgesehen davon: GitHub? Heutzutage, für ein neues 
Projekt? Dein Ernst?

Und wenn für dich Eyecandy über Funktionalität und Performance steht, 
und du dafür gerne mehr auf der Rechnung und im Gegenzug weniger 
Kontrolle hast – warum nicht? Nutze das; ich hab an keiner Stelle 
geschrieben, dass du freie Software nutzen müsstest. Nur, dass dort 
tendenziell weniger Bloat auftaucht, dessen eigentlicher Grund es zu 
sein scheint, das Konsumvieh zum regelmäßigen Erneuern seiner Hardware 
zu nudgen.

von Lotta  . (mercedes)


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Niklas G. schrieb:
> Lotta  . schrieb:
>> Zur Zeit sind auf dem Server Programmier-Hilfen wie GIT
>> und das Rad Studio 13 installiert.
>
> Okay danke, aber... Wie rufst du das Modell auf? Einfach nur Prompts in
> der Ollama GUI?!
>
Das kann man in der GUI machen oder auch in der Kommandozeile,
etwa mit ner Batchdatei, die Ollama aufruft, dann das Modell lädt
und dann die eigentliche Anwendung aufruft.
Die Anwendung kommuniziert dann über localhost mit
Ollama.
>
> Lotta  . schrieb:
>> wird das Modellverzeichnis vom Laptop ins Ollama auf den
>> Server an die richtige Stelle kopiert
>
> Warum so kompliziert 🤔
Weil der Server weder ans Betriebsnetz noch ans Internet
angeschlossen ist, sondern nur ein dezidiertes Netzwerk zwischen
dem Serverraum und den Wohnungen meiner Freundin und mir
existiert.
Das gibt uns maximale Freiheit und minimale "Nach hause telefonier"
Tendenzen der installierten Software. ;-P

mfg

von Ein T. (ein_typ)


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Jack V. schrieb:
> Es gibt ja im Wesentlichen zwei Optionen, mit der Entwicklung der
> Leistung und Möglichkeiten umzugehen:
>
> a) weiterhin versuchen, Ressourcen effizent zu nutzen, sodass sehr
> schnelle, sehr sparsame Software entsteht, deren Performance den
> Leistungszuwachs der Hardware widerspiegelt.
>
> b) gestiegene Leistung dazu nutzen, weniger Zeit und Arbeit in
> Optimierungen zu stecken, sodass die Software im Grunde das gleiche wie
> früher™ macht,

Sie macht aber nicht das gleiche wie früher™, und ehrlich gesagt 
vermisse ich es nicht, Programme mit 'LOAD"*",8,1' zu laden.

> dafür ‘zig Mal größer ist, langsamer läuft und Energie
> verbrät, sodass sie häufiger die Lüfter zum Aufjaulen nötigt, dafür aber
> „hübsche“ Animationen mitbringt – gerne auch, wo sie überhaupt keinen
> Sinn ergeben.

Der große Erfolg von Windows95 lag an mehreren Faktoren, und einer davon 
war, daß es für damalige Verhältnisse und im Vergleich mit seinen 
Wettbewerbern und Vorgängern viel besser aussah. Daraus haben 
Softwarehersteller gelernt, daß das Auge mit ißt. Trotzdem können wir 
Kommandozeilenfreunde immer noch die Leistungsfähigkeit unserer Hardware 
nutzen.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Lotta  . schrieb:
> Das kann man in der GUI machen oder auch in der Kommandozeile,

Also kein Agent, mit "Ralph Loop" und so? Find ich ja ganz schön 
umständlich...

Lotta  . schrieb:
> minimale "Nach hause telefonier"
> Tendenzen der installierten Software. ;-P

Kann man per Firewall blockieren...

von Christoph M. (mchris)


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Lotta  . schrieb:
> Nividia H100, 80GB

Lag die nicht bei ca. 30.000€?

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Christoph M. schrieb:
> Lotta  . schrieb:
>> Nividia H100, 80GB
>
> Lag die nicht bei ca. 30.000€?

Wenn die die Produktivität eines einzelnen Entwicklers um den bekannten 
Faktor 1000 steigert, hat sich das nach wenigen Tagen gelohnt.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Niklas G. schrieb:
> Christoph M. schrieb:
>> Lotta  . schrieb:
>>> Nividia H100, 80GB
>>
>> Lag die nicht bei ca. 30.000€?
>
> Wenn die die Produktivität eines einzelnen Entwicklers um den bekannten
> Faktor 1000 steigert, hat sich das nach wenigen Tagen gelohnt.

Ich schlage vor die Produktivitätsnummer logarithmisch festzulegen, 
damit zukünftige KI-Produktivitätssteigerung vernünftig erfaßt und 
verglichen werden können. Sozusagen die KI-Version der Richter 
Erdbebenskala.

Duck und weg

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Gerhard O. schrieb:
> Ich schlage vor die Produktivitätsnummer logarithmisch festzulegen

Genau wie die Preise von GPUs und RAM!

von Lotta  . (mercedes)


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Niklas G. schrieb:
> Lotta  . schrieb:
>> Das kann man in der GUI machen oder auch in der Kommandozeile,
>
> Also kein Agent, mit "Ralph Loop" und so? Find ich ja ganz schön
> umständlich...
>
Ich habe das Teil ja erst ne schlappe Woche deshalb hab ich
ja gefragt, obs schon Erfahrungen mit Openclaw oder Ähnlichem gibt.
Bedenke bitte, das wir Bauernmädels sind, die nicht den ganzen Tag
vorm Rechner hängen, sondern mit Ausbildung, Arbeiten auf den Höfen
und in den Projekten unser Eltern tagsüber eigebunden sind.
>
> Lotta  . schrieb:
>> minimale "Nach hause telefonier"
>> Tendenzen der installierten Software. ;-P
>
> Kann man per Firewall blockieren...

Wer mich kennt, weiß Ich liebe Aluhüte und vormagnetisierte
Helmspulen, und die beste  Firewall ist immer noch ein gezogenes
Netzwerkkabel zum Internet. ;-P
Außerdem war dies eine Vorgabe der Admina der Firma.

mfg

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Lotta  . schrieb:
> Bedenke bitte, das wir Bauernmädels sind, die nicht den ganzen Tag
> vorm Rechner hängen, sondern mit Ausbildung, Arbeiten auf den Höfen
> und in den Projekten unser Eltern tagsüber eigebunden sind.

Wer wenig Zeit hat braucht doch ganz besonders einen effizienten Ablauf 
mit Agents etc.

Lotta  . schrieb:
> und die beste  Firewall ist immer noch ein gezogenes
> Netzwerkkabel zum Internet. ;-P

Na dann... Nicht dass jemand aus der EMI-Abstrahlung der GPU den 
Sourcecode ablesen kann und an die Akkordion-Synthesizer-Mafia 
weitergibt.

von Lotta  . (mercedes)


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Christoph M. schrieb:
> Lotta  . schrieb:
>> Nividia H100, 80GB
>
> Lag die nicht bei ca. 30.000€?

Sogar 32.000 EUR? :-O
Da der Leasingvertrag für den Server noch läuft,
kann ich die Karte nicht einfach ausbauen und in
mein Threadripper pro setzen, was ich gern tun würde,
zumal sie ja nen PCIe Bus hat, was gut passen würde.


mfg

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Lotta  . schrieb:
> zumal sie ja nen PCIe Bus hat, was gut passen würde.

Was für einen würde sie sonst haben? AGP?

von Lotta  . (mercedes)


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Niklas G. schrieb:
> Lotta  . schrieb:
>> zumal sie ja nen PCIe Bus hat, was gut passen würde.
>
> Was für einen würde sie sonst haben? AGP?
Vielleicht etwas Besonderes? Im Server gibts ja ne Menge
Schnittstellen, die ein normaler PC nicht hat.

Sag mal, was würde ein Erlkönig fur einen Agenten einsetzen,
der auf Windows läuft?
Was als Sprach Ein und Ausgabe?

mfg

von Gerhard O. (gerhard_)


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Niklas G. schrieb:
> Wer wenig Zeit hat braucht doch ganz besonders einen effizienten Ablauf
> mit Agents etc

Wer wirklich "Schaffen" will, tut es lieber selber, anstatt andere als 
Sklaven für sich arbeiten zu lassen;-)

von Gerhard O. (gerhard_)


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Lotta  . schrieb:
> Sag mal, was würde ein Erlkönig fur einen Agenten einsetzen

der tötet doch nur seine Opfer die er am Spießer hat...

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Lotta  . schrieb:
> Im Server gibts ja ne Menge
> Schnittstellen, die ein normaler PC nicht hat.

Seitdem x86 alles andere platt gemacht hat sind Server doch auch nur 
teurere PCs.

Lotta  . schrieb:
> Sag mal, was würde ein Erlkönig fur einen Agenten einsetzen,
> der auf Windows läuft?

Weiß nicht, deswegen frag ich doch. GitHub Copilot in VS Code, Goose, 
Continue.dev hab ich schon ausprobiert, funktionieren alle kaum mit 
selft-hosted LLMs.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Niklas,

ich sah erst jetzt den Nick "Erlkoenig" - Ich bezog es auf W.v.Goethe

- Sorry!

von Lotta  . (mercedes)


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Gerhard O. schrieb:
> Niklas G. schrieb:
>> Wer wenig Zeit hat braucht doch ganz besonders einen effizienten Ablauf
>> mit Agents etc
>
> Wer wirklich "Schaffen" will, tut es lieber selber, anstatt andere als
> Sklaven für sich arbeiten zu lassen;-)

Dann muß er aber vorher unsere Gesellschaftsordnung ändern,
die beruht nämlich gerad auf Sklavenhandel.. . ;-P

mfg

von Gerhard O. (gerhard_)


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Lotta  . schrieb:
> Dann muß er aber vorher unsere Gesellschaftsordnung ändern,
> die beruht nämlich gerad auf Sklavenhandel.. . ;-P

Nicht ausplaudern!

von Lotta  . (mercedes)


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Niklas G. schrieb:
> Lotta  . schrieb:
>> Im Server gibts ja ne Menge
>> Schnittstellen, die ein normaler PC nicht hat.
>
> Seitdem x86 alles andere platt gemacht hat sind Server doch auch nur
> teurere PCs.
>
> Lotta  . schrieb:
>> Sag mal, was würde ein Erlkönig fur einen Agenten einsetzen,
>> der auf Windows läuft?
>
> Weiß nicht, deswegen frag ich doch. GitHub Copilot in VS Code, Goose,
> Continue.dev hab ich schon ausprobiert, funktionieren alle kaum mit
> selft-hosted LLMs.

Ins rad studio kannst Du wunderbar LLM*s einbinden , auch Ollama.
Wie es bei Intellj IDEA aussieht, muß ich auch erst herausfinden.
Beim Rad Studio mußt Du aber ne Vollversion haben, da die
Community-Editionen  nach Hause telefonieren.

mfg

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Lotta  . schrieb:
> Ins rad studio kannst Du wunderbar LLM*s einbinden , auch Ollama.

Und das funktioniert auch mit den Tool Calls bei lokalen LLMs? Bringt 
mir halt nichts weil es die völlig falsche Umgebung ist.

Lotta  . schrieb:
> Wie es bei Intellj IDEA aussieht, muß ich auch erst herausfinden.

Das wäre schon interessanter, aber am Wichtigsten wäre VS Code. 
Allerdings kann es auch gern Standalone/CLI sein.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Wofür in bestimmten Bundesländern der Erlkönig, Goethe oder anderer 
solcher gestrichen wurde, lasse ich hier mal weg, sonst gibt es 
unendliche Diskussionen. Auch damit sind heute schon Fettpools zum 
Hineinfallen verbunden.

von Lotta  . (mercedes)


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Dieter D. schrieb:
> Wofür in bestimmten Bundesländern der Erlkönig, Goethe oder anderer
> solcher gestrichen wurde, lasse ich hier mal weg, sonst gibt es
> unendliche Diskussionen. Auch damit sind heute schon Fettpools zum
> Hineinfallen verbunden.

1++

was sagst Du denn hierzu:
https://www.golem.de/news/tron-hacker-tod-zwischen-fakten-und-fragen-2603-205922.html

mfg

: Bearbeitet durch User
von Al. K. (alterknacker)


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Gerhard O. schrieb:
> Lotta  . schrieb:
>> Dann muß er aber vorher unsere Gesellschaftsordnung ändern,
>> die beruht nämlich gerad auf Sklavenhandel.. . ;-P
>
> Nicht ausplaudern!

Das könnte zu nicht erwünschten Diskussionen führen...

MfG

der Alte

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Lotta  . schrieb:
> was sagst Du denn hierzu:

Nach dem ich mit ihm von Karlsruhe bis nach Mannheim im ICE gefahren bin 
und er weiter nach Bonn zu seinem Vorstellungsgespräch am nächsten Tag 
fuhr, habe ich natürlich dazu meine eigene Meinung.

von Lotta  . (mercedes)


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Niklas G. schrieb:
> Lotta  . schrieb:
>> Ins rad studio kannst Du wunderbar LLM*s einbinden , auch Ollama.
>
> Und das funktioniert auch mit den Tool Calls bei lokalen LLMs? Bringt
> mir halt nichts weil es die völlig falsche Umgebung ist.
>
Du kannst Code erklären lassen, prosaisch programmieren,
auf Fehler unteruchen,
Vorschläge für Verbesserung machen lassen, nen Testharnisch
für Deinen Code kreieren und besonders geil C++ in Pascal
und umgekehrt übersetzen lassen. Leider zur Zeit nur
Dateiweise, aber an ganzheitlicher Projektverarbeitung wird
gearbeitet.

> Lotta  . schrieb:
>> Wie es bei Intellj IDEA aussieht, muß ich auch erst herausfinden.
>
> Das wäre schon interessanter, aber am Wichtigsten wäre VS Code.
> Allerdings kann es auch gern Standalone/CLI sein.

mfg

von Christoph M. (mchris)


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Niklas G. schrieb:
> Weiß nicht, deswegen frag ich doch. GitHub Copilot in VS Code, Goose,
> Continue.dev hab ich schon ausprobiert, funktionieren alle kaum mit
> selft-hosted LLMs.

Ich nehme an, dass es dir an der H100 mangelt.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Lotta  . schrieb:
> Leider zur Zeit nur
> Dateiweise, aber an ganzheitlicher Projektverarbeitung wird
> gearbeitet.

Klingt sehr stark danach als würden Tool Calls nicht gehen. Dann ist 
der Nutzen sehr beschränkt.

Christoph M. schrieb:
> Ich nehme an, dass es dir an der H100 mangelt.

Möglich, aber bevor ich eine kaufe wüsste ich gern ob das wirklich der 
Grund ist.

Lotta  . schrieb:
> Testharnisch

Harnisch ≠ Harness ...

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Niklas G. schrieb:
> Möglich, aber bevor ich eine kaufe wüsste ich gern ob das wirklich der
> Grund ist.

Hauptsächlich liegt es an den Datenmodellen, die auch noch reduziert 
werden auf weniger "Präzision" damit der RAM ausreicht.

Parameteranzahl (B = Billion/Milliarde): Ein 7B-Modell hat 7 Milliarden 
Parameter.
Präzision (Bit/Datentyp): Klassisch 16-Bit (FP16/BF16) = 2 Byte pro 
Parameter. Quantisierung (INT8 oder INT4) reduziert den Bedarf drastisch 
auf 1 Byte oder 0,5 Byte pro Parameter.

Große Modelle (z.B. 70B+, z.B. Llama 3 70B): 16-bit: ~140–160GB RAM.
Noch größere Modelle brauchen TByte.

Ansonsten dauert es ohne Beschleunigung einfach nur länger, bis die 
Antwort aus dem lokalen Modell ausgespuckt wird.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Dieter D. schrieb:
> Hauptsächlich liegt es an den Datenmodellen, die auch noch reduziert
> werden auf weniger "Präzision" damit der RAM ausreicht.

Ist das der Grund dafür warum z.B. GitHub Copilot die Tool Calls einfach 
so als JSON in das Chat-Fenster kippt statt die Tools auszuführen?

Ab welcher Modellgröße funktioniert das vernünftig, und was für eine 
Hardware braucht es dafür, insbesondere wie viel VRAM?

von Lotta  . (mercedes)


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Niklas G. schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Hauptsächlich liegt es an den Datenmodellen, die auch noch reduziert
>> werden auf weniger "Präzision" damit der RAM ausreicht.
>
> Ist das der Grund dafür warum z.B. GitHub Copilot die Tool Calls einfach
> so als JSON in das Chat-Fenster kippt statt die Tools auszuführen?
>
Ich mein, das dies ein Fehler von Copilot ist.

> Ab welcher Modellgröße funktioniert das vernünftig, und was für eine
> Hardware braucht es dafür, insbesondere wie viel VRAM?

das kannst Du herausfinden, in dem du ein Modell lädst
das in den VRAM passt und nen einfachen Versuch machst
mit ner Main und ein paar einfachen Units

Beim Threadripper hat es geholfen der Grafikkarte im Bios Zugriff
auf die voehandenen 256 Gb Ram zu geben. Ist ne Funktion resizable Bar,
oder ähnlich, was die besseren Nividia Grafikkarten unterstützen.

> Harnisch ≠ Harness ...
Entschuldige bitte, meine Lernkurve zeigt gerad senkrecht nach oben...

mfg

von Lotta  . (mercedes)


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Huch, ich muß jetzt Schluss machen, hab gerad
nen Rüffel bekommen.. ;-P

mfg

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Niklas G. schrieb:
> einfach so als JSON in das Chat-Fenster kippt..

Das wird deshalb als gemeinsamer Querschnitt verwendet:

Vorteile: Kompakt, ressourcenschonend, weit verbreitete Unterstützung in 
fast allen Programmiersprachen (Python, JavaScript, Java, C#, etc.).

Beitrag #8017788 wurde vom Autor gelöscht.
von Rene K. (xdraconix)


Angehängte Dateien:

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Sooooo,

also tatsächlich kommt bei KI was wirklich brauchbares raus. In Visual 
Studio unter C# mit Copilot und als Modell Claude-Haiku-4.5. Von heute 
Nachmittag ca. 13:30Uhr bis jetzt ca. 22:00Uhr.

Komplett mit KI gemacht, selbst die Steuerelemente - wobei das 
eigentlich Spielerei ist.

Problem:

Windows kann via USB-HID maximal 32 Buttons eines Joysticks lesen - mehr 
geht nicht. Der Thrustmaster H.O.T.A.S. A-10 Warthog Throttel (Wie auch 
Vypril für den F-16 Throttle) braucht aber "eigentlich" wesentlich mehr. 
Nun haben sie Kipp- und Wipp-Schalter, 2-Wege wie auch 3-Wege. Die 
Mittelstellung ist immer auf keinen Button gemappt / elektrisch nicht 
verbunden. Sprich: Ein Zwei-Wege Schalter gibt an der oberen Position 
ein Button aus, legt man ihn nach unten ist der eine Button aus - 
allerdings der untere nicht an. Nun reagieren die Simulationen 
(Eigentlich alle: sei es DCS, XPlane, MSFS - mir ist keine Bekannt die 
dies nicht so handhabt) halt nur mit Button aus... man kann quasi keine 
zwei Funktionen auf einen Kippschalter legen. (z.b. APU Start / APU Aus) 
Noch interessanter wird dann die ganze Geschichte bei den 3-Wege 
Schaltern (Flap Position, China-Heat etc..) - das ist quasi ein 
logisches Problem.

Als Umweg kann man sich das ganze z.b. über die jeweilige Software der 
Hersteller (Bei Thrustmaster wäre das TARGET) die Zustande auf einen 
separaten virtuellen Joystick mappen. Diese Einstellung ist aber 
Pain-in-the-Ass, außerdem frisst z.b. TARGET durch ständiges Pollen mit 
100HZ auf allen Achsen und Buttons und auf den jeweiligen virtuellen 
Joystick extrem viel, und das mit ca. 20-25% deutlich merkliche, CPU 
Last.

Lösung:

Ich habe mir nun einen eigenen "Splitter" gebaut / bauen lassen. Welcher 
Eventbasierend ist und somit nicht gepollt wird. Auch werden dann 
ausschließlich die Achsen / Buttons bearbeitet die auch wirklich 
gedrückt werden. Das wiederrum wird ebenfalls, via vJoy, auf einen 
virtuellen Joystick nur dann gemappt, wenn das zugehörige Event wirklich 
eintritt. Somit bringe ich da die CPU-Last unter 1%. Dazu kommt 
natürlich noch: Das ist ein Fire-And-Forget Programm: Starten und das 
wars - den Rest macht es von alleine: vJoy Treiber installieren, sofern 
er nicht da ist -> virtuellen Joystick einrichten -> Bei Ende Treiber 
wieder deinstallieren. Bei TARGET z.b. muss man immer erst ein Profil 
auswählen und dann starten, warten, dann kann man sein Spiel starten.

Ich bin vollends zufrieden!

P.S.: Die Buttons mit dem roten Ring werden auf den virtuellen Joystick 
gemappt!

: Bearbeitet durch User
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Lotta  . schrieb:
> das kannst Du herausfinden, in dem du ein Modell lädst
> das in den VRAM passt

Ich hab derzeit nur 12 GB VRAM im Zugriff, daher frage ich ja ob das bei 
größerer Hardware besser klappt. Oder der Fehler woanders liegt.

Dieter D. schrieb:
> Das wird deshalb als gemeinsamer Querschnitt verwendet:

Schön, aber warum führt der Copilot die Tools nicht aus sondern zeigt 
mir nur den JSON-Befehl an? Bei Verwendung der GitHub -eigenen Modelle 
in der Cloud funktioniert es.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Niklas G. schrieb:
> Ab welcher Modellgröße

Probieren kannst Du es so wie dort genannt:

https://www.reddit.com/r/neovim/comments/1lns22m/ollamacopilot_copilotlike_code_completion_with/?tl=de

Er schreibt hier:
"Funktioniert mit jedem Ollama Code-Modell (ich empfehle kleinere 1-3B 
Modelle, wenn man die CPU wegen der Geschwindigkeit nutzt)"

Auf dem Raspi 500+ mit 16GB RAM kannst Du es auch mit einem 7B-Modell 
versuchen.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Dieter D. schrieb:
> Probieren kannst Du es so wie dort genannt:

Wie kann ich mit einem Autovervollständigungs-Plugin für NeoVim 
ausprobieren, ob Tool Calls in einem Plugin für VS Code gehen?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Niklas G. schrieb:
> Schön, aber warum  ... nur JSON

Es scheint so, dass Copilot den Schwerpunkt auf Erzeugung der 
Programmstruktur legt. Diese wird als JSON ausgeworfen, was dann die 
Basis ist für eine "nachtgeschaltete KI" oder "Modell", die das in eine 
bestimmte Programmiersprache umsetzt.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Dieter D. schrieb:
> Diese wird als JSON ausgeworfen, was dann die
> Basis ist für eine "nachtgeschaltete KI" oder "Modell", die das in eine
> bestimmte Programmiersprache umsetzt.

Wer erzeugt diesen JSON-Code? Warum wird mir dieser JSON-Code angezeigt 
statt dass er an das KI-Modell geht? Der JSON-Code enthält bei mir 
bereits den gewünschten Programmcode (z.B. C++), der muss einfach nur in 
eine Datei, aber der Copilot erkennt nicht dass der JSON-Code das 
bewirken soll.

Hat sich aber erledigt, denn in der aktuellen Version kann GitHub 
Copilot lokale LLMs gar nicht mehr im Agent-Mode aufrufen. Coolio.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Niklas G. schrieb:
> Copilot lokale LLMs gar nicht mehr im Agent-Mode aufrufen.

Jetzt muss mit der KI auch Geld verdient werden. Zweitens, wie soll 
sonst verhindert werden, dass kein Schadcode mit den lokalen Modellen 
gebaut wird.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Dieter D. schrieb:
> Jetzt muss mit der KI auch Geld verdient werden

Tja, selbst den GitLab Duo Agenten muss man kräftig bezahlen wenn man 
lokale LLMs nutzt...

Dieter D. schrieb:
> Zweitens, wie soll sonst verhindert werden, dass kein Schadcode mit den
> lokalen Modellen gebaut wird.

Glaube kaum dass MS das interessiert.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Alexander S. schrieb:
> hier ein Beispiel, wo für das Spiel Isola, für das bereits ein
> Computergegner programmiert worden ist, eine grafische Oberfläche
> generiert wird.
>
> Isola GUI programmiert mit KI [German] von Pyrlae

Najaaa... eine alte, grobe Faustregel in der Softwareentwicklung 
behauptet, daß bei GUI-Software 90% des Code (und der Fehler) in der GUI 
stecken.

Gleichzeitig wird GUI-Software häufig mit Codegeneratoren entwickelt, 
das ist also leicht automatisierbar -- und daher schon seit Jahrzehnten 
höchstgradig automatisiert. Schon Mitte der Neunziger konnten 
Benutzeroberflächen mit den entsprechenden Softwarewerkzeugen 
gezeichnet, und dann nurmehr mit ein wenig Businesslogik angereichert 
und verbunden werden.

Andererseits sehe ich, daß die Entwicklung moderner GUIs wesentlich mehr 
ist als das Zusammenhacken oder -Klicken von Boilerplate. Das merke ich 
aber nur wenn ich darüber mit meiner UX- und meiner Grafikdesignerin 
rede -- die eine macht mein Zeug dann benutzbar, und die andere macht es 
hübsch.

Natürlich habe ich KI-Modelle für sowas ausprobiert, aber am Ende waren 
sie alle wie das Shakespeare-Tutorial von Tensorflow [1]: diese 
erzeugten Texte lesen sich am Ende ein bisschen wie Shakespeare, aber 
die literarische Kraft und Ausdrucksstärke erreichen sie nicht 
ansatzweise.


[1] https://www.tensorflow.org/text/tutorials/text_generation

von Al. K. (alterknacker)


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Nutze jetzt öfters die "KI",
Ist nicht immer das beste Ergebnis, aber schon öfters hilfreich
und das immer öfters.

Gut nächt'le
MfG
ein 81 Jähriger

: Bearbeitet durch User
von Christoph M. (mchris)


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Hier behauptet einer, die AGI gäbe es schon.
Ab Minute 11:00 interessant:
https://www.youtube.com/watch?v=0dN130zMi0s

von Cyblord -. (cyblord)


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Christoph M. schrieb:
> Hier behauptet einer, die AGI gäbe es schon.

Oh nein, möge ihn der Zorn der Boomer treffen!

von Rbx (rcx)


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Cyblord -. schrieb:
> Oh nein, möge ihn der Zorn der Boomer treffen!

Wäre nicht eine Operationsbasis hilfreicher - also was man 
Operationalisieren und wie Messen kann oder könnte?
(https://lamarr-institute.org/de/blog/iq-test-ki/#:~:text=Themen%20*%20Alle%20Blogbeitr%C3%A4ge.%20*%20Forschung)

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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Christoph M. schrieb:
> Hier behauptet einer, die AGI gäbe es schon.

Wenn man sich die passenden Definitionen raussucht und dabei die Aspekte 
weglässt, die daran nicht ganz so passen, dann kann man allerhand 
behaupten.

: Bearbeitet durch User
von Al. K. (alterknacker)


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Cyblord -. schrieb:
> Boomer

Für Diese Triggerung bist du doch von einen Mod angesprochen worden,dies 
zu unterlassen.

MfG

Ein aufmerksamer 81 Jähriger

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Al. K. schrieb:
> Für Diese Triggerung bist du doch von einen Mod angesprochen worden,dies
> zu unterlassen.

Ich dachte Triggern ist sowas neumodisches wo nur Gen-Z Probleme mit 
hat.

von Kilo S. (kilo_s)


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Oha, der Output der KI schwankt mal wieder gewaltig in der Qualität.
Mir persönlich kommt es so vor als ob es eine Art 
"Aufmerksamkeitsspanne" gibt.

Selbes Projekt, Browser durchgängig offen, nur eben einige Tage später 
weiter gemacht = viel mehr Korrekturen nötig.

Täglich weiter machen mit weniger als 24h Unterbrechung hingegen bringen 
konstante Ergebnisse.

Interessant ist auch, die KI rückt nach und nach immer mehr, teils auch 
"kritische" Informationen raus.
Freiwillig links zu Dokumenten, Schaltungen, Foren und sogar Code 
bezüglich "Hacking". (MCU Glitch für die PY32 zb.)

Je länger das Ding einen "kennt" um so mehr verschiebt es anscheinend 
seine eigenen Grenzen bezüglich dessen was es herausgeben möchte.
Es scheint den Nutzer bezüglich seiner ethischen und moralischen 
Grundsätze einzuschätzen.

von Rbx (rcx)


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Es gibt ja auch einen wissenschaftlichen Artikel, der zeigt, wenn man 
freundlicher zu der KI ist, dann bekommt man auch bessere Antworten.
Eine der Alternativerklärungen wäre u.a. dass bei freundlicherer 
Herangehensweise die Fragen besser strukturiert werden.
Welche Unteruchung, und was die alles beobachten konnten und wie, kann 
man sich auch von der KI gut zusammenfassen lassen ;)

von Alexander (alecxs)


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Also Alternativwissenschaft. Ich habe den Sprachstil von ChatGPT auf 
Roboter umgestellt (Efficient). Die Antworten sind klar und direkt.

Kilo S. schrieb:
> Mir persönlich kommt es so vor als ob es eine Art
> "Aufmerksamkeitsspanne" gibt.

Das hat wohl ganz banale Speicherplatzgründe.

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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Al. K. schrieb:
> Für Diese Triggerung bist du doch von einen Mod angesprochen worden,dies
> zu unterlassen.

Bin ja kein Mitläufer wie du und tue alles was man mir sagt.

Beitrag #8022033 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Kilo S. (kilo_s)


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Alexander schrieb:
> Das hat wohl ganz banale Speicherplatzgründe.

Absolut, jede Session hat ihr Limit. Bin eben voll rein gerannt:"..Zu 
voll, entferne einige Tools oder starte einen neuen Chat um weiter zu 
machen."

Im neuen Chat naturgemäß erst mal inhaltlich am Anfang viel Mist, zwei 
Fragen im neuen Chat, gleich im Limit weil's KI'chen so viel arbeiten 
muss.

Zeit frischen Kaffee zu kochen!

von Al. K. (alterknacker)


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Cyblord -. schrieb:
> Bin ja kein Mitläufer wie du und tue alles was man mir sagt.

Nein du  bist nur ein Eingeborener der Andere aus sicherer Entfernung 
immer wieder Angreift...

MfG
ein 81 Jähriger welcher politische Verfolgung persönlich
kennenlernen durfte....

von Mehmet K. (mkmk)


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Beruflich habe ich die KI bis vor ein paar Tage sehr selten und sehr 
oberflächlich benutzt. Meist indem ich von einer Formel eine Tabelle mir 
erstellen lies.
Mein Eindruck: ChatGPT ist für die Tonne, Gemini ist sehr gut und Claude 
ist unglaublich gut.
Vor ein paar Tagen hatte ich ein Problem, mit dem ich nicht weiterkam. 
Nach 3 sehr intensiven Tagen hat Claude 3 Fehler gefunden, auf die ich 
selbst nie und nimmer gekommen wäre.
Zum Abschluss gab es zwischen diesen Dialog:
Ich:
>Thank you very much.
I can't see any differences between the standalone and the application 
with bootloader.
I have no idea if you have a sense of humor. Anyway:
If you send me a picture of yourself, I’ll hang it in the nicest spot in 
my study and decorate it every day with fresh flowers, fruit, and 
incense sticks.

Claude:
>That is very kind of you and made me smile! I do appreciate the humor.
Unfortunately I cannot send you a picture — I am just text and code 
running on computers somewhere. No physical form to photograph, and 
honestly after this debugging session I might look rather exhausted if I 
did! 😄

von Alexander (alecxs)


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Du bedankst Dich bei einer KI

von Mehmet K. (mkmk)


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Alexander schrieb:
> Du bedankst Dich bei einer KI

Mehmet K. schrieb:
> I have no idea if you have a sense of humor.

Zumindest weiss ich es jetzt bei Dir :)

von Cyblord -. (cyblord)


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Alexander schrieb:
> Du bedankst Dich bei einer KI

Klingt stark nach Diskriminierung Nicht-biologischer Lebensformen.

von Daniel A. (daniel-a)


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Menschen menschen halt, auch wenn sie es mit einer KI zutun haben.

von Alexander (alecxs)


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Ich bedank mich beim Geldautomaten, vielleicht ist der dann netter zu 
mir.

von Al. K. (alterknacker)


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Alexander schrieb:
> Du bedankst Dich bei einer KI

Vielleicht wertet die "KI" das mit aus und gibt dann den höflich 
fragenden und sich immer bedankenden eine "Bessere" und zielführende 
Antwort.

MfG
ein 81 Jähriger

von Mehmet K. (mkmk)


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Al. K. schrieb:
> Vielleicht wertet die "KI" das mit aus und gibt dann den höflich
> fragenden und sich immer bedankenden eine "Bessere" und zielführende

Ich gehe davon aus, dass die Maschine mit den Anfragen gleichzeitig auch 
trainiert wird und dass eine positive bzw. negative Reaktionen die 
Wertung ändert. Und dann hätte jemand, der/die ein ähnliches Problem 
hat, etwas bessere Karten als ich und müsste sich nicht 3 Tage lang mit 
der KI herumschlagen.
Denn so gut Claude auch ist: 70% empfand ich alles andere als hilfreich, 
zum Teil irreführend. Aber die restlichen Prozent waren Gold wert.

von Rbx (rcx)


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Mehmet K. schrieb:
> Gemini ist sehr gut und Claude
> ist unglaublich gut.

Ich hatte sogar mal zu der KI/AI im Firefox gefragt. Da hatte mir Gemini 
sogar Claude zu Programmierfragen empfohlen, und teilweise auch erklärt 
warum.

von Alexander (alecxs)


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Rbx schrieb im Beitrag #8023591:
> Nicht erlaubte Inhalte
>
> Beiträge oder Artikel mit folgenden Inhalten sind nicht erlaubt:
>
>     Werbung

von Christoph M. (mchris)


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Es ist schon interessant, wie groß die Zweifel zu Nützlichkeit am Anfang 
dieses Threads waren und wie doch einige nach und nach die KI für 
Programmieraufgaben nutzen.

Mir fällt dieses Video ein, dass sehr gut einen KI-Zweifler darstellen 
könnte:

https://www.youtube.com/watch?v=_HyvMqjdl94

von Alexander (alecxs)


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Ich benutze die Taschenrechnerapp weil ich einfachste Sachen nicht mehr 
im Kopf rechnen kann.

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