Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik ATtiny85, energiesparende Schaltung mit PIR und LED FadeIn/FadeOut (Newbie)


von Dolfo B. (dolfo)


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Bauteile:
AZ-Delivery ATTiny85 -Digispark Rev.3
PIR Sensor HC-SR505
MOSFETs IRLML2402
LEDs bisher weiß, 5mm
Spannungsversorgung bisher Labornetzteil, zukünftig kleine Powerbank.

Hey zusammen,
habe mich mit der Sufu dieses Forums beschäftigt und eine recht simple
Schaltung für das Faden von mehreren LEDs gezeichnet.

Sorry bitte, bin ein Newbie und habe seid Wochen eine Vision die ich
super gerne erreichen möchte.

Könnte bitte hier jemand mal drüber gucken ob das so geht?

Idee:
Der µC soll den PIR alle ~150ms mit Spannung versorgen, den
Signalausgang abfragen und bei Detektion PWM-moduliert eine Reihe von
LEDs soft (6s) einschalten und zeitverzögert (5s) wieder ausschalten.
Das Abschalten der Spannung zwischend den Abfragen soll Energie sparen.
Würde das gerne am Ende mit einer kleinen Powerbank betreiben.

: Bearbeitet durch User
von Cartman E. (cartmaneric)


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Dolfo B. schrieb:

> Der µC soll den PIR alle ~150µs mit Spannung versorgen,

Rechnest du mit Hyperschallmücken?

Die Powerbank wird für einen '85 wohl nötig sein.
Sparsam steht bei dem halt nicht ganz oben auf der ToDo-Liste.

von Dolfo B. (dolfo)


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Sorry, sollten ms sein :-)
Habe es geändert.

von Cartman E. (cartmaneric)


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Dolfo B. schrieb:
> Sorry, sollten ms sein :-)
> Habe es geändert.

Auch das wird nicht viel nützen. Du solltest dich über die in einem
PIR-Detektor stattfindende Signalverarbeitung informieren.

von Dolfo B. (dolfo)


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OK. Guter Punkt.
Auf dem PIR Board ist ein eg4001. Dieser hat laut Datenblatt eine Art 
TurnOnDelay (20-60sec).

Dann geht das wohl mit dem zwischenzeitlichen Abschalten so nicht.
Eine smartere Idee zum sparen von Energie fällt mir leider nicht ein.

: Bearbeitet durch User
von Falk B. (falk)


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Dolfo B. schrieb:
> Bauteile:
> AZ-Delivery ATTiny85 -Digispark Rev.3
> PIR Sensor HC-SR505
> MOSFETs IRLML2402
> LEDs bisher weiß, 5mm
> Spannungsversorgung bisher Labornetzteil, zukünftig kleine Powerbank.
>
> Hey zusammen,
> habe mich mit der Sufu dieses Forums beschäftigt und eine recht simple
> Schaltung für das Faden von mehreren LEDs gezeichnet.

Schon mal gut. Es sind aber noch ein paar Fehler im Schaltplan. Deine 
MOSFETs sind N-Kanal Typen. Da muss die Source an GND und die Last an 
Drain. Deine LEDs samt Vorwiderständen also neu verdrahten.
Wenn du VCC für deinen PIR Sensor schalten willst, brauchst du einen 
passenen P-Kanal Typen. Source dann an VCC, Drain an VCC vom PIR Sensor.

> Der µC soll den PIR alle ~150ms mit Spannung versorgen,

Warum so oft?

> den
> Signalausgang abfragen und bei Detektion PWM-moduliert eine Reihe von
> LEDs soft (6s) einschalten und zeitverzögert (5s) wieder ausschalten.

LED-Fading.

> Das Abschalten der Spannung zwischend den Abfragen soll Energie sparen.
> Würde das gerne am Ende mit einer kleinen Powerbank betreiben.

Sleep Mode

von Falk B. (falk)


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Dolfo B. schrieb:
> OK. Guter Punkt.
> Auf dem PIR Board ist ein eg4001. Dieser hat laut Datenblatt eine Art
> TurnOnDelay (20-60sec).
>
> Dann geht das wohl mit dem zwischenzeitlichen Abschalten so nicht.
> Eine smartere Idee zum sparen von Energie fällt mir leider nicht ein.

Warum überhaupt? Wieviel Strom zieht der PIR-Sensor? Wie lange soll 
deine Schaltung mit der Powerbank laufen?

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Dolfo B. schrieb:

> Dann geht das wohl mit dem zwischenzeitlichen Abschalten so nicht.
> Eine smartere Idee zum sparen von Energie fällt mir leider nicht ein.

Verzicht auf einen PIR-Sensor? Wäre naheliegend...

von H. H. (Gast)


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Ob S. schrieb:
> Verzicht auf einen PIR-Sensor?

Die gibts auch mit nur wenigen µA Strombedarf.

von Dolfo B. (dolfo)


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> Schon mal gut. Es sind aber noch ein paar Fehler im Schaltplan. Deine
> MOSFETs sind N-Kanal Typen. Da muss die Source an GND und die Last an
> Drain. Deine LEDs samt Vorwiderständen also neu verdrahten.
> Wenn du VCC für deinen PIR Sensor schalten willst, brauchst du einen
> passenen P-Kanal Typen. Source dann an VCC, Drain an VCC vom PIR Sensor.
OK danke.
Wie hier schon angemerkt geht das mit dem PIR nicht. Die Verzögerung des 
ICs auf der PIR Platine ist mit 20-60sec viel zu lang. Also fällt mir 
für den PIR nichts anderes ein als ihn dauerhaft laufen zu lassen.
>
>> Der µC soll den PIR alle ~150ms mit Spannung versorgen,
>
> Warum so oft?
Um Energie zu sparen entstand die Idee mit dem zwischenzeitlichen 
Abschalten des Sensors. Ist wohl eine Sackgasse. Am Ende soll der Sensor 
das Durchlaufen von Persohnen in einem bestimmten Sichtfenster erkennen. 
Tatsächlich auch dauerhaft, oder zumindest in kurzen Abständen, so die 
Idee.

von H. H. (Gast)


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Wenn deine Schaltung zu sparsam ist, dann schaltet die Powerbank nach 
kurzer Zeit ab.

von Dolfo B. (dolfo)


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Falk B. schrieb:
> Dolfo B. schrieb:
>> OK. Guter Punkt.
>> Auf dem PIR Board ist ein eg4001. Dieser hat laut Datenblatt eine Art
>> TurnOnDelay (20-60sec).
>>
>> Dann geht das wohl mit dem zwischenzeitlichen Abschalten so nicht.
>> Eine smartere Idee zum sparen von Energie fällt mir leider nicht ein.
>
> Warum überhaupt? Wieviel Strom zieht der PIR-Sensor? Wie lange soll
> deine Schaltung mit der Powerbank laufen?

PIR Ruhestromaufnahme: < 60µA
Es sollte schon > 1Monat laufen.

von Cartman E. (cartmaneric)


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H. H. schrieb:
> Ob S. schrieb:
>> Verzicht auf einen PIR-Sensor?
>
> Die gibts auch mit nur wenigen µA Strombedarf.

Die sind .zB. in PIR-Solarfunzeln, die Mann im Subbamarkt kaufen kann,
tatsächlich auch verbaut. Der 8 Pinner der über das Ganze wacht,
ist ähnlich sparsam.

Nur das eben die Li-Akkus den Frost nicht mögeb, und der Hersteller
die Demontage im Winter empfiehlt. ☺

Irgendwas ist ja immer.

von Frank D. (Firma: LAPD) (frank_s634)


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Schalte mit dem PIR den MC ein, der PIR selber braucht kaum Strom, das 
Programm wird auch einfacher, besteht dann nur noch aus PWM-Code, das 
ganze sleep, watchdog-,... geraffel fällt dann automatisch weg, ein 
Gebiet mit vielen Fallstricken für Anfänger. Die Verzögerung und 
Haltezeit kann man bei den meisten PIR-Modulen über Widerstände 
einstellen.

von Dolfo B. (dolfo)


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Ob S. schrieb:
> Dolfo B. schrieb:
>
>> Dann geht das wohl mit dem zwischenzeitlichen Abschalten so nicht.
>> Eine smartere Idee zum sparen von Energie fällt mir leider nicht ein.
>
> Verzicht auf einen PIR-Sensor? Wäre naheliegend...

Ohne Sensor geht das leider nicht. Dann fällt mir noch der hier ein. Ist 
aber alles eher für Fortgeschrittene.

- TMF8701 TimeOfFlight
0.26μA power-down current consumption

von Dolfo B. (dolfo)


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Frank D. schrieb:
> Schalte mit dem PIR den MC ein, der PIR selber braucht kaum Strom, das
> Programm wird auch einfacher, besteht dann nur noch aus PWM-Code, das
> ganze sleep, watchdog-,... geraffel fällt dann automatisch weg, ein
> Gebiet mit vielen Fallstricken für Anfänger. Die Verzögerung und
> Haltezeit kann man bei den meisten PIR-Modulen über Widerstände
> einstellen.

OK Klingt verlockend.
Welcher PIR mag dann nur in Frage kommen?

Bei dem PIR-Modul MH-SR602 kann immerhin die Sensitivität und die 
DelayTime geändert werden.
Er ist aber schon grenzwertig groß.

von Falk B. (falk)


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Dolfo B. schrieb:
>> Warum überhaupt? Wieviel Strom zieht der PIR-Sensor? Wie lange soll
>> deine Schaltung mit der Powerbank laufen?
>
> PIR Ruhestromaufnahme: < 60µA
> Es sollte schon > 1Monat laufen.

Hast du mal gerechnet? 60uA (MIKROampere) ist weniger als die 
Selbstentladung deiner Powerbank und vermutlich auch weniger als die 
Mindestlast welche sie braucht, damit sie nicht automatisch abschaltet.

60uA x 24h = 1440uAh = 1,44mAh
1,44mAh x 31 Tage = 44,6mAh

Darüber lacht selbst die kleinste Powerbank mit 2000mAh.

Jetzt brauchst du nur eine die
a) keine Mindestlast braucht und nicht automatisch abschaltet oder
b) eine gepulste Last von ca. 50mA, die alle 10-30s einmal kurz für ein 
paar hundert ms eingeschaltet wird, damit die Powerbank nicht abschaltet

von Dolfo B. (dolfo)


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OK. Erstmal herzlichen Dank für jeden Hinweis zur Schaltung und die 
ganzen Idee zu möglichen Lösungen. Freue mich total!

In der Zwischenzeit habe ich nochmal nachgelegt.

> Schon mal gut. Es sind aber noch ein paar Fehler im Schaltplan. Deine
> MOSFETs sind N-Kanal Typen. Da muss die Source an GND und die Last an
> Drain. Deine LEDs samt Vorwiderständen also neu verdrahten.
> Wenn du VCC für deinen PIR Sensor schalten willst, brauchst du einen
> passenen P-Kanal Typen. Source dann an VCC, Drain an VCC vom PIR Sensor.

Im Anhang der neue Plan.
Jetzt läuft der PIR dauerhaft und triggert den ATtiny85 aus dem 
Tiefschlaf.
Natürlich ist der PIR soweit eine pragmatische und enegriesparende 
Lösung. Da hab ich mich zuvor bei dem Energieverbrauch verrechnet.

Bin mir nur noch unsicher ob der Kondensator und Widerstand am PIR okay 
ist (C2, R7). Ebenso der Kondensator C1 zwischen Vcc und GND des ATtiny.
Q1 ist leider das falsche Zeichen. Hab kein passendes für den 
IRLB3813PbF gefunden.

Die Sache mit der USB PowerBank ist noch zu lösen. Ich friemel noch an 
einer Idee die dem Hinweis zu der zyklischen Last am Akku rum.

: Bearbeitet durch User
von Mark S. (voltwide)


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Powerbank braucht so um die 100mA Mindeststrom.
Würde ich durch 1x Li-IOn 18650 Zelle ersetzen, damit kannst Du den AVR 
direkt versorgen.

: Bearbeitet durch User
von Gerald B. (gerald_b)


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Soviel Leistung, wie du in den Vorwiderständen der LEDs vergeudest, 
kannst du im Sleepmode nicht wieder reinholen. Für jede LED eine kleine 
getaktete KSQ, die kann auch den FET ersetzen, denn die KSQ hat einen 
Dimmeingang.

von Rainer W. (rawi)


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Dolfo B. schrieb:
> Q1 ist leider das falsche Zeichen. Hab kein passendes für den
> IRLB3813PbF gefunden.

Was soll an dem Schaltsymbol so falsch sein?`

Aber andere Frage: Wie kommst du ausgerechnet auf einen IRLB3813PbF? Als 
maximalen Dauerstrom verträgt der rund 200 A, kurzzeitig auch 1000 A 
(bei 10V Ansteuerung, mit 5 V immer noch 400 A).

Irgendwie sieht das etwas nach Kanonen und Spatzen aus, falls die im 
Schaltplan gezeichneten LEDs deiner tatsächlichen Last entsprechen.

: Bearbeitet durch User
von Dolfo B. (dolfo)


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Gerald B. schrieb:
> Für jede LED eine kleine
> getaktete KSQ, die kann auch den FET ersetzen, denn die KSQ hat einen
> Dimmeingang.

Vermutlich meinst du die folgende Schaltung?
Habe die Schaltung jetzt nochmal mit einem MIC2297 gezeichnet. Er wird 
direkt vom ATtiny eingeschaltet und mit PWM versorgt.

allerdings scheint mir die Kurve für LED Current vs. DUTY CYCLE bei 5V 
extrem steil. Ich vermute das sich bei einer DCycle von 1-20% nicht mehr 
so viele Schritte realisieren lassen um die vier LEDs soft mit einer 
Log-Tabelle über etwa 8sek ohne sichtbare Stufen zu Faden.

von Georg M. (g_m)


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Ich habe es beim PIR-Nachtlicht nicht geschafft, viele Dinge zu 
kombinieren:

● Begrenzte Spannung (Li-Ion)
● LED-Stromquelle
● Fade-out
● PWM

deswegen mache ich die Schaltung analog:

https://www.mikrocontroller.net/attachment/581331/Fade-out_lang.png

von Falk B. (falk)


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Georg M. schrieb:
> Ich habe es beim PIR-Nachtlicht nicht geschafft, viele Dinge zu
> kombinieren:
>
> ● Begrenzte Spannung (Li-Ion)
> ● LED-Stromquelle
> ● Fade-out
> ● PWM

Wieso nicht? Was geht denn nicht? Gerade für diese Anwenung ist das 
ideal und auch nicht wirklich schwer.

von Gerald B. (gerald_b)


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Dolfo B. schrieb:
> Vermutlich meinst du die folgende Schaltung?

Ich hatte da jetzt keinen bestimmten IC auf dem Schirm. Gibts aber auch 
mit Enable/PWM als ein Pin. Würde dann einen I/O am Controller sparen.

von Georg M. (g_m)


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> MIC2297

1. Nicht geeignet
2. Status: End of Life

von Dolfo B. (dolfo)


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Georg M. schrieb:
>> MIC2297
>
> 1. Nicht geeignet
> 2. Status: End of Life

OK. Das scheint kein einfaches Projekt.

Nach viel Sucherei dürfte das hier den Zweck erfüllen. Ist denke ich 
auch PWM FÄHIG.
Jede LED bekommt einen und gut ist.

AL5809-20-SOD123

https://www.mouser.de/datasheet/3/175/1/AL5809.pdf

Dann ist das ein attiny85 > IRLZ34NPBF > AL5809 > LED.
Ich zeichne das mal....

: Bearbeitet durch User
von Gerald B. (gerald_b)


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Kein Schaltregler.
Quasi nur ein geregelter Widerstand ;-)

von H. H. (Gast)


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Der Tiny85 kann doch gleich auch den Schaltregler machen.

von Dolfo B. (dolfo)


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Ein paar Tage später, aber besser als nie.

Bin jetzt doch nochmal dazu gekommen die Zeichnung abzuändern.

- Der PIR triggert den ATtiny85
- ATtiny85 wacht aus SLEEP_MODE_PWR_DOWN auf
- ATTiny85 beginnt PWM Fade via IRLZ34NPBF die LEDs (~6sec FadeIn, 15sec
  Hold, 8sec FadeOut, 10000ms Pause
- LED @ 20mA maximal (AL5809)
- ATtiny85 wechselt in SLEEP_MODE_ADC
- die Versorgungsspannung wird intern gemessen + 1000ms Pause
- ATtiny85 geht dann in den SLEEP_MODE_PWR_DOWN und wartet auf den 
nächtsen
  Trigger via PIR

Macht das Sinn?

: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Dolfo B. schrieb:
> Macht das Sinn?

Nein.

von Mark S. (voltwide)


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Den Attiny mit 6V versorgen ist grenzwertig.
4 weiße in Reihe geschaltete LEDs sind echte Stromsparer bei 6V 
Betriebsspannung.

von Dolfo B. (dolfo)


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Ähm nun ja. Das ganze muss natürlich etwas anders aussehen. :)

4AA Zellen erfüllen die Vorgabe einer Spannungsdifferenz von etwa 1,75V 
an den AL5809 und liegen über der Vorwärtsspannung der LEDs. Wobei ich 
die genaue gerade nicht kenne.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #8010315 wurde vom Autor gelöscht.
von Georg M. (g_m)


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Auch die 5% sind immer noch zu viel fürs Fade-out.

von Bauform B. (bauformb)


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Dolfo B. schrieb:
> 4AA Zellen erfüllen die Vorgabe einer Spannungsdifferenz von etwa 1,75V
> an den AL5809

Georg M. schrieb:
> Auch die 5% sind immer noch zu viel fürs Fade-out.

Die CAT4104V-GT3 haben nur 0.3 Volt Spannungsdifferenz (Dropout), können 
aber 0.1% bei 200Hz und brauchen max. 1µA im Standby. Das sind vier 
Konstantstromquellen in einem SO-8 Gehäuse. Zusätzlich braucht man nur 1 
Widerstand und keinen FET, also ca. 9 Bauteile weniger.

Wenn die 0.1% nicht reichen, könnte man mit 1 bis 3 GPIO den 
Konstantstrom in 2 bis 8 Stufen umschalten. Wenn's heller werden soll, 
treibt der CAT4104 auch 7 LEDs in Reihe an 24V mit 4 mal 100mA.

von Falk B. (falk)


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Was für ein Gelaber und Rumgeeier wegen ein paar einfachen Blink LEDs! 
Mann O Mann!

von Falk B. (falk)


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Dolfo B. schrieb:
> Ähm nun ja. Das ganze muss natürlich etwas anders aussehen. :)
>
> 4AA Zellen erfüllen die Vorgabe einer Spannungsdifferenz von etwa 1,75V
> an den AL5809 und liegen über der Vorwärtsspannung der LEDs. Wobei ich
> die genaue gerade nicht kenne.

Schon besser. Ist aber vermutlich Overkill, denn du brauchst keinen 
präzisen Konstantstrom, wenn die LEDs nur ab und an bissel blinken 
sollen. Einfache Widerstände reichen. Erst recht, wenn man konstante 5V 
aus einer Powerbank nutzt.

R5, C2 und R7 sind überflüssig. Der AVR kann den MOSFET direkt treiben. 
Der Pin Change Interrupt kann das Signal direkt erfassen und reagieren. 
Fertig.

von Axel R. (axlr)


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Aufpassen bei routen, D5 ist versehentlich kurzgeschlossen ...

von Dolfo B. (dolfo)


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> Schon besser. Ist aber vermutlich Overkill, denn du brauchst keinen
> präzisen Konstantstrom, wenn die LEDs nur ab und an bissel blinken
> sollen. Einfache Widerstände reichen. Erst recht, wenn man konstante 5V
> aus einer Powerbank nutzt.
>
> R5, C2 und R7 sind überflüssig. Der AVR kann den MOSFET direkt treiben.
> Der Pin Change Interrupt kann das Signal direkt erfassen und reagieren.
> Fertig.

Danke Falk.
Jeder fängt mal klein an.

Mir war auch nicht klar wie kompliziert das werden kann. Tatsächlich 
klingt das wie einfaches geblinke.
Allerdings ist das als Kunstprojekt etwas anders gedacht.

Das ganze soll die Hintergrundbeleuchtung eines Dias werden. 
Reflektorfolie (spezielle weiße Folie, matt) Streulinsen und Sandwich 
aus Mikrolinsenfolie und Diffusorfilm liegt bereit (beides aus einem 
alten TV. Die LEDs aus dem TV sind auch vorhanden, werden aber etwas zu 
viel des Guten sein. Einfacher sind selektierte ~6000K 5mm LEDs zu 
bekommen (bisher was aus der eigenen Fundgrube).
Das ganze blinkt nicht einfach nur, wie zu vermuten ist. Wichtig ist ein 
ultrasofter FadeIn über etwa 5sec und ein FadeOut über 8-10sec. 
Stufenlos bis AUS.
Die Helligkeit der LEDs sollte wegen der Bildwirkung nicht von der 
Spannungsquelle abhängig und idealer Weise via PWM einzustellen sein.

Herausforderung scheint eher das Fading bis AUS und ein energiesparender 
Betrieb über mehrere Monate bei durchschnittliche OnTime von ~10min am 
Tag.

Vermutlich immernoch lowlevel für Profis.
Für mich als blutigen Anfänger leider nicht, aber eine schöne Übung :)
Danke für jede Hilfe!

: Bearbeitet durch User
von Falk B. (falk)


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Dolfo B. schrieb:
> Danke Falk.
> Jeder fängt mal klein an.

Ja dann mach aber auch mal WEITER! Dein Eröffnungsbeitrag ist vom 
31.01., heute ist der 16.02.

> Mir war auch nicht klar wie kompliziert das werden kann. Tatsächlich
> klingt das wie einfaches geblinke.

Ist es auch.

> Allerdings ist das als Kunstprojekt etwas anders gedacht.

Jaja, alles ganz dramatisch . . .

> Das ganze blinkt nicht einfach nur, wie zu vermuten ist. Wichtig ist ein
> ultrasofter FadeIn über etwa 5sec und ein FadeOut über 8-10sec.
> Stufenlos bis AUS.

Siehe LED-Fading.

> Die Helligkeit der LEDs sollte wegen der Bildwirkung nicht von der
> Spannungsquelle abhängig und idealer Weise via PWM einzustellen sein.

Ja und? Das ist STANDARD! Und es wurde schon ein halbes Dutzend mal 
geschrieben, wie man es macht.

> Herausforderung scheint eher das Fading bis AUS und ein energiesparender
> Betrieb über mehrere Monate bei durchschnittliche OnTime von ~10min am
> Tag.

Ist gar nicht wirklich das Thema. Und da es nur ein Einzelstück und 
"Kunst" sein soll, muss man keine serientaugliche, hochoptimierte Lösung 
entwicklen. KISS!

https://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip

> Vermutlich immernoch lowlevel für Profis.

In der Tat.

> Für mich als blutigen Anfänger leider nicht, aber eine schöne Übung.

Im was? Labern und Proleme wälzen und 1001 Ablenkung hinterher rennen?

Nimm die Schaltung wie sie zuletzt gezeichnet wurde mit den Korrekturen. 
Klemm das Ding an ne ausreichend große Power Bank. Pack LED-Fading 
rein. Nimm einen ATtiny 24 statt 85, denn der hat einen 16 Bit Timer, 
damit kriegt man das weiche Dimmen leichter hin. Der größte Verbraucher 
wird eher die Selbstentladung der Powerbank als die LEDs sein. 
Vielleicht dann doch lieber normale Akkus. Und wenn die voll 6V haben, 
wird das den AVR nicht umbringen. Weicheier packen ne Diode in Reihe und 
gut.

von Dolfo B. (dolfo)


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KISS klingt gut :D

von Marci W. (marci_w)


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Falk B. schrieb:
> Ja dann mach aber auch mal WEITER! Dein Eröffnungsbeitrag ist vom
> 31.01., heute ist der 16.02.

Häh? Ich würde sagen, das ist Sache von Dolfo, wie lange er sich Zeit 
lässt für das Projekt! Jedenfalls würde ich mir nicht sagen lassen, wie 
schnell es gehen soll, damit alle Mitdiskutanten zufrieden sind. 
<kopfschüttel>

ciao

Marci

von Matthias S. (dachs)


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Dolfo B. schrieb:
> Das ganze soll die Hintergrundbeleuchtung eines Dias werden.

Diese Frage kam doch extrem ähnlich vor ein paar mehr Wochen schonmal?

Was passt Dir an dem Vorschlag nicht?
Beitrag "Re: LED-Hintergrundbeleuchtung für Mittelformat-Dia + autom. sanftes Ein- und Ausschalten bei Betrac"

von Dolfo B. (dolfo)


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Matthias S. schrieb:
> Was passt Dir an dem Vorschlag nicht?
> Beitrag "Re: LED-Hintergrundbeleuchtung für Mittelformat-Dia + autom. sanftes Ein- und Ausschalten bei Betrac"

Alles gut. Es gab nur eine Info an mich, der Beitrag sei am falschen Ort 
und ich solle das vermeiden. Er war aber auch nicht löschbar.
Ich habe das daher nicht weiter kommentiert. Es schien halt nicht zu 
passen.

Deine Idee ist interessant. Allerdings ist mir nicht klar wie sich die 
Duty Cycle und der Spannungsabfall der Batterie in Beziehung setzen 
lassen. Das ist vermulich nicht linear und ein Messgerät habe ich privat 
nicht.

von Falk B. (falk)


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Dolfo B. schrieb:
> Deine Idee ist interessant. Allerdings ist mir nicht klar wie sich die
> Duty Cycle und der Spannungsabfall der Batterie in Beziehung setzen
> lassen. Das ist vermulich nicht linear und ein Messgerät habe ich privat
> nicht.

Willst du das Problem lösen oder ewig rumlabern?

von Georg M. (g_m)


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Dolfo B. schrieb:
> ein FadeOut über 8-10sec

Das sollte nicht zu kompliziert sein.
Meine Nachtlichter haben 40-50s Fade-out, was die Implementierung mit 
PWM am Ende der Ausblendzeit erheblich erschwert.

von Georg M. (g_m)


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Falk B. schrieb:
> Georg M. schrieb:
>> Ich habe es beim PIR-Nachtlicht nicht geschafft, viele Dinge zu
>> kombinieren:
>>
>> ● Begrenzte Spannung (Li-Ion)
>> ● LED-Stromquelle
>> ● Fade-out
>> ● PWM
>
> Wieso nicht? Was geht denn nicht?

Wie man sieht, kann der LED-Strom mit einfachen Mitteln bestimmt werden, 
wenn die Batterie nicht unter 3.7V entladen wird, was aber mit dem 
Li-Ion unpraktisch ist.

von Georg M. (g_m)


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Funktioniert auch ohne MOSFET, aber eben ab 3.7V.

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