Forum: Offtopic SPRUT und die PICs


von Bernd Laura (Gast)


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Lese in den letzten Tagen hier einiges über PICs. Dabei ist mir die Page 
von SPRUT, sozusagen dem PIC Papst rund um die Microcontroller 
eingefallen. SPRUT hat mir vor Jahren den Einstieg in diese Welt auf 
einfache Art und Weise ermöglicht. Das sind aber jetzt schon fast 10 
Jahre her. Seine Seite wurde aber seit Jahren nicht mehr aktualisiert 
und antwortet auch nicht mehr auf PNs. Er scheint (leider!!) seine 
Arbeit eingestellt zu haben, obwohl die "PICs" noch weiter aktiv sind. 
Hat jemand noch persönlich mit ihm Kontakt oder liest er vielleicht hier 
mit?
Wie schnell die Zeit vergeht....:-(

von Stephan S. (uxdx)


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Bernd Laura schrieb:
> SPRUT hat mir vor Jahren den Einstieg in diese Welt auf
> einfache Art und Weise ermöglicht.

Dito ... tolle Seite mit guten Inhalten und schrecklichem Design. Ich 
habe damals seinen brenner8 zum Flashen der PICs genutzt, den habe ich 
noch.

von Christian M. (christian_m280)


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Stephan S. schrieb:
> Ich habe damals seinen brenner8 zum Flashen der PICs

Damit brenne ich noch heute! Und den USB4all nicht vergessen! Da laufen 
hier auch noch ein paar!

Gruss Chregu

von Stephan S. (uxdx)


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Christian M. schrieb:
> Und den USB4all nicht vergessen! Da laufen hier auch noch ein paar!

Dito, https://www.sprut.de/electronic/pic/projekte/usb4all/usb4all.htm

von Bernd Laura (Gast)


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Ja, das waren noch Zeiten... aber hat jemand noch was von SPRUT selber 
gehört oder erfahren?

von Cartman E. (cartmaneric)


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Vor allen Dingen hätte er nicht ständig nach neuen PICs geplärrt.

von S. M. (lichtmensch)


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Bernd Laura schrieb:
> Wie schnell die Zeit vergeht....:-(

Leider ja. Ich befürchte, bei mir muss das mit den PICs schon mindestens 
20 Jahre her sein. Ich habe damals den Sprut-PIC-Programmer noch mit 
LPT-Schnittstelle auf Lochraster aufgebaut. Leider habe ich dazu nichts 
mehr auf der Seite gefunden. Ich wette, den habe ich noch immer.

Das war für mich der Einstieg in Microcontroller – und irgendwie denke 
ich, das hat mein Leben doch stark beeinflusst.

von Stephan S. (uxdx)


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Angeregt durch diesen Thread habe ich mal meine Archive durchsucht und 
habe den brenner5 aus 2005 gefunden, da hatte man das Henne-Ei-Problem 
der USB-Brenner nicht.

: Bearbeitet durch User
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Ich habe auch von ihm das PIC-Laufen gelernt und einige "Sprut-Brenner" 
nachgebaut zuletzt den Brenner 8 Rev.4 (SMD-Version), auf selber 
geätzter Platine.
Der funktionierte bis Win7 noch immer gut, kann aber die ganz neuen PIC 
nicht mehr. Heute, unter Win11, habe ich den noch nicht versucht, ich 
nehm fast nur noch den TL866-II-Plus.

Ich hatte seinerzeit seine komplette Seite gespiegelt, die müsste noch 
irgendwo auf meinen Datenhalten sein. Er selber hat ja große Teile 
seiner Beiträge gelöscht.

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
von Bernd Laura (Gast)


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Stephan S. schrieb:
> Angeregt durch diesen Thread habe ich mal meine Archive durchsucht und
> habe den brenner5 aus 2005 gefunden, da hatte man das Henne-Ei-Problem
> der USB-Brenner nicht.

Ja, stimmt. Gehörte da nicht noch eine Quasi DOS Software dazu zum 
Brennen?

von S. M. (lichtmensch)


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Nee, das muss schon Windows gewesen sein. Die Programmierumgebung war 
bereits bunt.
Aber zumindest bei mir würde ich auf Windows 98 tippen. In meinen 
Erinnerungen war das noch die Zeit vor USB.

von Harald K. (kirnbichler)


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Stephan S. schrieb:
> da hatte man das Henne-Ei-Problem
> der USB-Brenner nicht.

Dafür aber das Problem des Frickelports, und der Tatsache, daß unter 
ernstgemeintem Windows viele tolle DOS-Programme damit nichts anfangen 
können.

Und welcher PC hat heute noch einen Frickelport?

von Stephan S. (uxdx)


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Die Brenn-Programme liefen unter Windows und hiessen für den brenner5 je 
nach Typ dsProg, PBrennerNG, flashover12 und pP8, für den USB-brenner8 
USBurn für Windows bzw. Linux. Die Parallel-Software lief einwandfrei 
unter W2k und WXP, spätere Win-Versionen habe ich nicht getestet, da ich 
sonst nur Linux verwende.

: Bearbeitet durch User
von Stephan S. (uxdx)


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Harald K. schrieb:
> Und welcher PC hat heute noch einen Frickelport?

parallel-Karten mit PCI laufen in den meisten MB 1a

hat das ASUS N100I-D hat einen onboard, nutze ich selber

preisvergleich.heise.de kennt 62 Boards mit parallel-Port, fast alle von 
Asus und Gigabyte

: Bearbeitet durch User
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Ich habe meine gespeicherte Sprut-Seite gefunden, die ist aber schon 
wirklich alt (Juni 2005), der neueste Brenner ist Brenner5

Wer die ZIP will (rund 45MB) schickt eine Mail.
Vielleicht finde ich noch eine jüngere Version.

Gruß Old-Papa
PS: Die "aktuelle Seite" von ihm ist Stand 2021, ich hoffe es geht ihm 
gut.

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Stephan S. schrieb:
> Die Parallel-Software lief einwandfrei
> unter W2k und WXP, spätere Win-Versionen habe ich nicht getestet

Das war also 32-Bit-Software. Die funktioniert unter 64-Bit-Windows 
nicht mehr, nicht weil das keine 32-Bit-Programme ausführen würde, 
sondern weil der spezielle Frickelportdevicetreiber (meist etwas wie 
"giveio.sys" oder "givelpt.sys") nicht mehr funktioniert.


Für DOS-Programme gibt es hier im Forum eine Anleitung für einen 
EPROMMer namens EPROP, die kann man mit einer passenden Version von 
DOSbox auch unter 64-Bit-Windows verwenden.

Beitrag "[Anleitung] DOS-Parallelport-EPROMer unter Windows 8.1 (x64)"


Stephan S. schrieb:
> parallel-Karten mit PCI laufen in den meisten MB 1a
>
> hat das ASUS N100I-D hat einen onboard, nutze ich selber

Zumindest ältere Basteleien für den Frickelport setzen voraus, daß der 
mit 5V-Pegeln arbeitet, das aber taten schon etlichen Jahren die vieler 
Mainboards nicht mehr, die lieferten nur noch 3.3V.
Gut, der Sprut-Programmieradapter mag jung genug sein, um dieses Problem 
nicht mehr zu haben.

Oh, und viele Leute haben heute PCs, in die man weder PCI- noch 
PCIe-Karten reinstecken kann ... weil das nämlich Notebooks oder 
Klein-PCs à la NUC sind.

von Soul E. (soul_eye)


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Harald K. schrieb:
> Oh, und viele Leute haben heute PCs, in die man weder PCI- noch
> PCIe-Karten reinstecken kann ... weil das nämlich Notebooks oder
> Klein-PCs à la NUC sind.

Für die Büroarbeit. Wer Hardware entwickelt, der hat meist noch einen 
XP-Rechner mit klassischen Schnittstellen für die Debugger, Emulatoren 
und Programmiergeräte. Und oft auch noch einen DOS-PC mit ISA-Slots.

von Harald K. (kirnbichler)


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Soul E. schrieb:
> Wer Hardware entwickelt

... und in der Zeit stehengeblieben ist ...

der hat alles das.

Andere brauchen das nicht, weil sie die Schwelle des "ich muss mir 
meinen Programmieradapters unbedingt selbstbauen" überwunden haben und 
einfach einen der mittlerweile zahlreich verfügbaren 
USB-Programmieradapter nutzen, wodurch ganz, ganz viele Abhängigkeiten 
wegfallen und das Leben deutlich einfacher wird.

von S. M. (lichtmensch)


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Ich sag mal so: Es gab damals sicher auch schon fertige Programmer zu 
kaufen. Aber für mich als damals Jugendlicher hätte ich dafür länger 
sparen müssen. Und da es für mich eher ums Ausprobieren und darum ging, 
zu schauen, was man so machen kann, hätte ich dafür nicht viel Geld 
ausgegeben.

: Bearbeitet durch User
von Stephan S. (uxdx)


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S. M. schrieb:
> Ich sag mal so: Es gab damals sicher auch schon fertige Programmer
> zu
> kaufen. Aber für mich als damals Jugendlicher hätte ich dafür länger
> sparen müssen. Und da es für mich eher ums Ausprobieren und darum ging,
> zu schauen, was man so machen kann, hätte ich dafür nicht viel Geld
> ausgegeben.

Auch ich habe aus Spass gebastelt, oft war der Weg das Ziel. Das ist 
doch eines der Kennzeichen eines Hobbys.

von Al. K. (alterknacker)


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Stephan S. schrieb:
> Auch ich habe aus Spass gebastelt, oft war der Weg das Ziel. Das ist
> doch eines der Kennzeichen eines Hobbys.

sehr richtig und das sollte man sich bis ins hohe Alter bewahren...

MfG
ein 81 Jähriger aufmerksamer alter Knacker

von Harald K. (kirnbichler)


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S. M. schrieb:
> Aber für mich als damals Jugendlicher hätte ich dafür länger
> sparen müssen.

Sicher. Dagegen habe ich auch mit keinem Wort etwas gesagt. Nur sind 
diese Zeiten vorbei; heute sind etliche fertige Programmer auch 
"taschengeldkompatibel".

Und als jugendlicher Bastler ("Maker") kann man damit sehr, sehr weit 
kommen, ganz ohne Frickelport oder ISA-Slots.

von Al. K. (alterknacker)


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Harald K. schrieb:
> Und als jugendlicher Bastler ("Maker") kann man damit sehr, sehr weit
> kommen, ganz ohne Frickelport oder ISA-Slots.

Aber einigen "Bastlern" interessiert das eben noch Heute.

Es ist vielleicht lehrreicher als Streichhölzer sammeln.

MfG
M F G

von Nemopuk (nemopuk)


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Wenn ich mir heute einen EPROM Programmer selbst bauen wollte, würde ich 
den Chip direkt an ein Arduino Board hängen und das dann per USB 
ansprechen.

: Bearbeitet durch User
von Al. K. (alterknacker)


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Nemopuk schrieb:
> Wenn ich mir heute einen EPROM Programmer selbst bauen wollte, würde ich
> den Chip direkt an ein Arduino Board hängen und das dann per USB
> ansprechen.

Das wäre aber schon eine recht moderne Lösung mit entsprechenden 
Arbeitsaufwand.

MfG
Der Alte

von Nemopuk (nemopuk)


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Al. K. schrieb:
> Das wäre aber schon eine recht moderne Lösung mit entsprechenden
> Arbeitsaufwand.

Aber viel billiger als 30 Schalter (mein damaliger Ansatz).

von Bernd Laura (Gast)


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Es ist ja schön und interessant, wenn sich so viele an Projekte und 
Zeiten erinnern, die im Zusammenhang mit SPRUT stehen. Aber meine 
eigentliche Frage war ja, ob jemand noch etwas von SPRUT in den letzten 
Jahren gehört hat - ist er irgendwo noch fachlich in irgendeiner Form 
aktiv, hat er gar vom PIC zum Arduino geschwenkt oder ähnliches ? Darauf 
hat leider unter den ganzen Antworten noch keiner eine Antwort 
gegeben....- fällt vielleicht aber auch unter das Thema persönlicher 
Datenschutz, keine Ahnung, hätte mich nur mal interessiert

von Al. K. (alterknacker)


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Bernd Laura schrieb:
> keine Ahnung, hätte mich nur mal interessiert

Versuch ihn anzuschreiben, so eine Altertumsforschung kann wirklich 
interessant sein...

MfG

von Gerhard O. (gerhard_)


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Harald K. schrieb:
> Stephan S. schrieb:
>> Die Parallel-Software lief einwandfrei
>> unter W2k und WXP, spätere Win-Versionen habe ich nicht getestet
>
> Das war also 32-Bit-Software. Die funktioniert unter 64-Bit-Windows
> nicht mehr, nicht weil das keine 32-Bit-Programme ausführen würde,
> sondern weil der spezielle Frickelportdevicetreiber (meist etwas wie
> "giveio.sys" oder "givelpt.sys") nicht mehr funktioniert.
>
> Für DOS-Programme gibt es hier im Forum eine Anleitung für einen
> EPROMMer namens EPROP, die kann man mit einer passenden Version von
> DOSbox auch unter 64-Bit-Windows verwenden.
>
> Beitrag "[Anleitung] DOS-Parallelport-EPROMer unter Windows 8.1 (x64)"
>
> Stephan S. schrieb:
>> parallel-Karten mit PCI laufen in den meisten MB 1a
>>
>> hat das ASUS N100I-D hat einen onboard, nutze ich selber
>
> Zumindest ältere Basteleien für den Frickelport setzen voraus, daß der
> mit 5V-Pegeln arbeitet, das aber taten schon etlichen Jahren die vieler
> Mainboards nicht mehr, die lieferten nur noch 3.3V.
> Gut, der Sprut-Programmieradapter mag jung genug sein, um dieses Problem
> nicht mehr zu haben.
>
> Oh, und viele Leute haben heute PCs, in die man weder PCI- noch
> PCIe-Karten reinstecken kann ... weil das nämlich Notebooks oder
> Klein-PCs à la NUC sind.

Moin,

Ich habe das 32-Bit Problem mit HW Treibern einfach so gelöst, indem ich 
VM Player installiert habe und in der VM ein XP32Pro laufen habe. Das 
funktioniert recht bequem, weil das XP nicht jedesmal anlaufen muß und 
beim Anklicken innerhalb einiger Sekunden betriebsbereit ist. In dieser 
VM XP laufen nun alle "Problem HW abhängige Programme" die unter 
W11-64-bit nicht mehr lauffähig sind. Mit den richtigen Einstellungen 
kann man unter XP auch auf die W11 Festplatte zugreifen. Für mich reicht 
diese kleine Umweg-Lösung.

Gerhard

...

von Bernd Laura (Gast)


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Al. K. schrieb:
> Bernd Laura schrieb:
>> keine Ahnung, hätte mich nur mal interessiert
>
> Versuch ihn anzuschreiben, so eine Altertumsforschung kann wirklich
> interessant sein...
>
> MfG

Das hat mit Altertumsforschung nichts zu tun; mich interessieren auch 
die Personen und wie es ihnen (er)geht, die hinter solchen berühmten 
Vergangenheiten stehen und nicht nur das Fachliche.. hab ja schon 
geschrieben, dass er auf PNs nicht mehr antwortet

von Harald K. (kirnbichler)


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Gerhard O. schrieb:
> Ich habe das 32-Bit Problem mit HW Treibern einfach so gelöst, indem ich
> VM Player installiert habe und in der VM ein XP32Pro laufen habe.

Virtualisieren lässt sich viel, aber funktioniert das auch mit direktem 
Hardwarezugriff an den Devicetreibern vorbei, so wie es damals mit 
giveio.sys, givelpt.sys & Co. üblich war?

von Al. K. (alterknacker)


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Bernd Laura schrieb:
> dass er auf PNs nicht mehr antwortet

Wenn man sich dafür interessiert, sollte man bei dieser primitiven 
Kontaktaufnahme nicht aufgeben.

Ich habe nach längeren suchen vor einigen Jahren 2 meiner Mitmusiker aus 
der Lehrlingsband vor fast 65 Jahren gefunden und habe jetzt wieder 
lockeren Kontakt mit Ihm.

Einer ist immer noch aktiver Musiker mit 82 Jahren, wenn auch ein wenig 
eingeschränkt;--))

MfG

von Bernd Laura (Gast)


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Al. K. schrieb:
> Bernd Laura schrieb:
>> dass er auf PNs nicht mehr antwortet
>
> Wenn man sich dafür interessiert, sollte man bei dieser primitiven
> Kontaktaufnahme nicht aufgeben.
>
> Ich habe nach längeren suchen vor einigen Jahren 2 meiner Mitmusiker aus
> der Lehrlingsband vor fast 65 Jahren gefunden und habe jetzt wieder
> lockeren Kontakt mit Ihm.
>
> Einer ist immer noch aktiver Musiker mit 82 Jahren, wenn auch ein wenig
> eingeschränkt;--))
>
> MfG

Ja, sicher. Aber es hätte ja sein können, dass hier jemand mitliest, der 
noch etwas von SPRUT in jüngster Vergangenheit gehört hat.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Harald K. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Ich habe das 32-Bit Problem mit HW Treibern einfach so gelöst, indem ich
>> VM Player installiert habe und in der VM ein XP32Pro laufen habe.
>
> Virtualisieren lässt sich viel, aber funktioniert das auch mit direktem
> Hardwarezugriff an den Devicetreibern vorbei, so wie es damals mit
> giveio.sys, givelpt.sys & Co. üblich war?

Absolut. Alles was früher unter 32-bit Technik korrekt lief, 
funktioniert auch in der VM. Ich habe z.B. einen alten Kleinscanner der 
in X64 nicht ansprechbar ist. In der VM mit XP funktioniert es 
einwandfrei. Auch alte Programmiergeräte.

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Gerhard O. schrieb:
> Absolut.

Hardware ist nicht Hardware. Wenn Dein Scanner via USB angesteuert wird, 
ist das kein Problem; USB-Geräte werden problemlos in die VM 
durchgereicht.

Wenn Du aber etwas anderes nutzen willst, wie z.B. eine spezielle 
ISA-Karte, dann sieht das anders aus. PCI-Karten kann man bei VMware 
auch durchreichen, vorausgesetzt, der PC erlaubt das (wie gerade in 
einem anderen Thread zum Thema Virtualisierung diskutiert, ist das bei 
Serverhardware meist kein Problem, bei normalen Desktop-PCs kann das 
schwierig werden).

Daß sich die Trick-Treiber aber, mit denen damals unter Umgehung 
jedweder Devicetreiber direkt auf den I/O-Adressen von Frickelport & Co 
herumgehämmert werden konnte, die dürften sich kaum brauchbar 
virtualisieren lassen.

Ich meine damit das, was vor jetzt bald 30 Jahren (!) in diesem Artikel 
beschrieben wurde:  "Direct Port I/O and Windows NT", Dr. Dobb's 
Journal, May 1996.

Eine Neuinterpretation davon findet sich übrigens hier:
https://github.com/pali/secure-giveio

von Gerhard O. (gerhard_)


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Harald K. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Absolut.
>
> Hardware ist nicht Hardware. Wenn Dein Scanner via USB angesteuert wird,
> ist das kein Problem; USB-Geräte werden problemlos in die VM
> durchgereicht.
>
> Wenn Du aber etwas anderes nutzen willst, wie z.B. eine spezielle
> ISA-Karte, dann sieht das anders aus. PCI-Karten kann man bei VMware
> auch durchreichen, vorausgesetzt, der PC erlaubt das (wie gerade in
> einem anderen Thread zum Thema Virtualisierung diskutiert, ist das bei
> Serverhardware meist kein Problem, bei normalen Desktop-PCs kann das
> schwierig werden).

Da weiß ich nicht Bescheid, da ich keine solche Karten im Besitz habe.
>
> Daß sich die Trick-Treiber aber, mit denen damals unter Umgehung
> jedweder Devicetreiber direkt auf den I/O-Adressen von Frickelport & Co
> herumgehämmert werden konnte, die dürften sich kaum brauchbar
> virtualisieren lassen.
Das vermute ich auch.
>
> Ich meine damit das, was vor jetzt bald 30 Jahren (!) in diesem Artikel
> beschrieben wurde:  "Direct Port I/O and Windows NT", Dr. Dobb's
> Journal, May 1996.
>
> Eine Neuinterpretation davon findet sich übrigens hier:
> https://github.com/pali/secure-giveio

Da muß ich weiter ausholen. Meine Mainboard hat einmal LPT und RS232, 
sowie eine PCIe Multi-IO Karte mit zwei mal RS232.

In VM XP habe ich ein Programm (LinkMaven) mit dem ich mich über den LPT 
Port mit dem Laptop meiner Wetterstation zur Datenübertragung der 
geloggten Daten, verbinde. Ferner betreibe ich damit auch den Security 
Dongle eines Mikrowellen CAD Program von HP. Einen USB Dongle Upgrade 
kann ich mir aus Kostengründen (24K$) nicht leisten. Auch ein Picstart 
Programmiergerät funktioniert noch.

Für mich sind diese Legacy Schnittstellen also von grosser Wichtigkeit.

In der VM hat bisher alles genauso wie früher im nativen 32-Bit 
funktioniert. Da kann ich mich nicht beklagen.

Probiers nur aus - Es wird bestimmt nicht enttäuschen. Obendrein ist das 
freie SW. VM Player ist nun seit einiger Zeit vollkommen kostenfrei.

: Bearbeitet durch User
von Al. K. (alterknacker)


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Bernd Laura schrieb:
> Ja, sicher. Aber es hätte ja sein können, dass hier jemand mitliest, der
> noch etwas von SPRUT in jüngster Vergangenheit gehört hat.

Haste weiter geforscht...

Eine Frage warum hast du dich abgemeldet....?

MfG
ein alter 81 Jähriger

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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https://www.sprut.de/index.htm
die Seite gibts noch, Autor: sprut
allerdings "letzte Änderung: 30.12.2018"

FAQ:
Frage:   Ich möchte ein(en) 
Fischfutterautomaten/Raumschiff/U-Boot/Kerfusionsreaktor... bauen und 
will das mit einem PIC steuern. Leider weiß ich nicht viel über 
Elektronik, und von Programmierung habe ich keine Ahnung. Kannst du mir 
sagen, wie ich das genau anfangen soll und ob das überhaupt geht?
Antwort: Nein.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> https://www.sprut.de/index.htm
> die Seite gibts noch, Autor: sprut
> allerdings "letzte Änderung: 30.12.2018"

Natürlich gibt es die Seite noch, nur fast alles zu seinen verschiedenen 
"PIC-Brennern" hat er gelöscht.

> FAQ:
> Frage:   Ich möchte ein(en)
> Fischfutterautomaten/Raumschiff/U-Boot/Kerfusionsreaktor... bauen und
> will das mit einem PIC steuern. Leider weiß ich nicht viel über
> Elektronik, und von Programmierung habe ich keine Ahnung. Kannst du mir
> sagen, wie ich das genau anfangen soll und ob das überhaupt geht?
> Antwort: Nein.

Völlig richtig so.

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
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