Forum: Offtopic SPRUT und die PICs


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von Bernd Laura (berni05)


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Lese in den letzten Tagen hier einiges über PICs. Dabei ist mir die Page 
von SPRUT, sozusagen dem PIC Papst rund um die Microcontroller 
eingefallen. SPRUT hat mir vor Jahren den Einstieg in diese Welt auf 
einfache Art und Weise ermöglicht. Das sind aber jetzt schon fast 10 
Jahre her. Seine Seite wurde aber seit Jahren nicht mehr aktualisiert 
und antwortet auch nicht mehr auf PNs. Er scheint (leider!!) seine 
Arbeit eingestellt zu haben, obwohl die "PICs" noch weiter aktiv sind. 
Hat jemand noch persönlich mit ihm Kontakt oder liest er vielleicht hier 
mit?
Wie schnell die Zeit vergeht....:-(

von Stephan S. (uxdx)


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Bernd Laura schrieb:
> SPRUT hat mir vor Jahren den Einstieg in diese Welt auf
> einfache Art und Weise ermöglicht.

Dito ... tolle Seite mit guten Inhalten und schrecklichem Design. Ich 
habe damals seinen brenner8 zum Flashen der PICs genutzt, den habe ich 
noch.

von Christian M. (christian_m280)


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Stephan S. schrieb:
> Ich habe damals seinen brenner8 zum Flashen der PICs

Damit brenne ich noch heute! Und den USB4all nicht vergessen! Da laufen 
hier auch noch ein paar!

Gruss Chregu

von Stephan S. (uxdx)


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Christian M. schrieb:
> Und den USB4all nicht vergessen! Da laufen hier auch noch ein paar!

Dito, https://www.sprut.de/electronic/pic/projekte/usb4all/usb4all.htm

von Bernd Laura (berni05)


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Ja, das waren noch Zeiten... aber hat jemand noch was von SPRUT selber 
gehört oder erfahren?

von Cartman E. (cartmaneric)


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Vor allen Dingen hätte er nicht ständig nach neuen PICs geplärrt.

von S. M. (lichtmensch)


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Bernd Laura schrieb:
> Wie schnell die Zeit vergeht....:-(

Leider ja. Ich befürchte, bei mir muss das mit den PICs schon mindestens 
20 Jahre her sein. Ich habe damals den Sprut-PIC-Programmer noch mit 
LPT-Schnittstelle auf Lochraster aufgebaut. Leider habe ich dazu nichts 
mehr auf der Seite gefunden. Ich wette, den habe ich noch immer.

Das war für mich der Einstieg in Microcontroller – und irgendwie denke 
ich, das hat mein Leben doch stark beeinflusst.

von Stephan S. (uxdx)


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Angeregt durch diesen Thread habe ich mal meine Archive durchsucht und 
habe den brenner5 aus 2005 gefunden, da hatte man das Henne-Ei-Problem 
der USB-Brenner nicht.

: Bearbeitet durch User
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Ich habe auch von ihm das PIC-Laufen gelernt und einige "Sprut-Brenner" 
nachgebaut zuletzt den Brenner 8 Rev.4 (SMD-Version), auf selber 
geätzter Platine.
Der funktionierte bis Win7 noch immer gut, kann aber die ganz neuen PIC 
nicht mehr. Heute, unter Win11, habe ich den noch nicht versucht, ich 
nehm fast nur noch den TL866-II-Plus.

Ich hatte seinerzeit seine komplette Seite gespiegelt, die müsste noch 
irgendwo auf meinen Datenhalten sein. Er selber hat ja große Teile 
seiner Beiträge gelöscht.

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
von Bernd Laura (berni05)


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Stephan S. schrieb:
> Angeregt durch diesen Thread habe ich mal meine Archive durchsucht und
> habe den brenner5 aus 2005 gefunden, da hatte man das Henne-Ei-Problem
> der USB-Brenner nicht.

Ja, stimmt. Gehörte da nicht noch eine Quasi DOS Software dazu zum 
Brennen?

von S. M. (lichtmensch)


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Nee, das muss schon Windows gewesen sein. Die Programmierumgebung war 
bereits bunt.
Aber zumindest bei mir würde ich auf Windows 98 tippen. In meinen 
Erinnerungen war das noch die Zeit vor USB.

von Harald K. (kirnbichler)


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Stephan S. schrieb:
> da hatte man das Henne-Ei-Problem
> der USB-Brenner nicht.

Dafür aber das Problem des Frickelports, und der Tatsache, daß unter 
ernstgemeintem Windows viele tolle DOS-Programme damit nichts anfangen 
können.

Und welcher PC hat heute noch einen Frickelport?

von Stephan S. (uxdx)


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Die Brenn-Programme liefen unter Windows und hiessen für den brenner5 je 
nach Typ dsProg, PBrennerNG, flashover12 und pP8, für den USB-brenner8 
USBurn für Windows bzw. Linux. Die Parallel-Software lief einwandfrei 
unter W2k und WXP, spätere Win-Versionen habe ich nicht getestet, da ich 
sonst nur Linux verwende.

: Bearbeitet durch User
von Stephan S. (uxdx)


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Harald K. schrieb:
> Und welcher PC hat heute noch einen Frickelport?

parallel-Karten mit PCI laufen in den meisten MB 1a

hat das ASUS N100I-D hat einen onboard, nutze ich selber

preisvergleich.heise.de kennt 62 Boards mit parallel-Port, fast alle von 
Asus und Gigabyte

: Bearbeitet durch User
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Ich habe meine gespeicherte Sprut-Seite gefunden, die ist aber schon 
wirklich alt (Juni 2005), der neueste Brenner ist Brenner5

Wer die ZIP will (rund 45MB) schickt eine Mail.
Vielleicht finde ich noch eine jüngere Version.

Gruß Old-Papa
PS: Die "aktuelle Seite" von ihm ist Stand 2021, ich hoffe es geht ihm 
gut.

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Stephan S. schrieb:
> Die Parallel-Software lief einwandfrei
> unter W2k und WXP, spätere Win-Versionen habe ich nicht getestet

Das war also 32-Bit-Software. Die funktioniert unter 64-Bit-Windows 
nicht mehr, nicht weil das keine 32-Bit-Programme ausführen würde, 
sondern weil der spezielle Frickelportdevicetreiber (meist etwas wie 
"giveio.sys" oder "givelpt.sys") nicht mehr funktioniert.


Für DOS-Programme gibt es hier im Forum eine Anleitung für einen 
EPROMMer namens EPROP, die kann man mit einer passenden Version von 
DOSbox auch unter 64-Bit-Windows verwenden.

Beitrag "[Anleitung] DOS-Parallelport-EPROMer unter Windows 8.1 (x64)"


Stephan S. schrieb:
> parallel-Karten mit PCI laufen in den meisten MB 1a
>
> hat das ASUS N100I-D hat einen onboard, nutze ich selber

Zumindest ältere Basteleien für den Frickelport setzen voraus, daß der 
mit 5V-Pegeln arbeitet, das aber taten schon etlichen Jahren die vieler 
Mainboards nicht mehr, die lieferten nur noch 3.3V.
Gut, der Sprut-Programmieradapter mag jung genug sein, um dieses Problem 
nicht mehr zu haben.

Oh, und viele Leute haben heute PCs, in die man weder PCI- noch 
PCIe-Karten reinstecken kann ... weil das nämlich Notebooks oder 
Klein-PCs à la NUC sind.

von Soul E. (soul_eye)


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Harald K. schrieb:
> Oh, und viele Leute haben heute PCs, in die man weder PCI- noch
> PCIe-Karten reinstecken kann ... weil das nämlich Notebooks oder
> Klein-PCs à la NUC sind.

Für die Büroarbeit. Wer Hardware entwickelt, der hat meist noch einen 
XP-Rechner mit klassischen Schnittstellen für die Debugger, Emulatoren 
und Programmiergeräte. Und oft auch noch einen DOS-PC mit ISA-Slots.

von Harald K. (kirnbichler)


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Soul E. schrieb:
> Wer Hardware entwickelt

... und in der Zeit stehengeblieben ist ...

der hat alles das.

Andere brauchen das nicht, weil sie die Schwelle des "ich muss mir 
meinen Programmieradapters unbedingt selbstbauen" überwunden haben und 
einfach einen der mittlerweile zahlreich verfügbaren 
USB-Programmieradapter nutzen, wodurch ganz, ganz viele Abhängigkeiten 
wegfallen und das Leben deutlich einfacher wird.

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