Es geht grunsätzlich um die Frage, an einem Adroid-Gerät, mit USB-C Port, ein externes USB-Device zu verwenden und gleichzeitig das Android-Gerät mit Ladestrom zu versorgen. In verschiedenen Beiträgen hier im Forum wird zu diesem Zweck ein USB-Dock empfohlen. Beispielhaft möchte ich mal diesen Beitrag hier verlinken - Beitrag "Re: USB Datenleitungen als Schaltzustandsinfo für Android Handy nutzen" Meine Frage ist nun wie die Funktionalität des gleichzeitigen Ladens und der USB-Nutzung erreicht wird. Voraussetzung ist wohl, daß das Android-Gerät Dual-Role-Power unterstützt. Wird dem Gerät die gewünschte Stromfluss-Richtung nur per passender Beschaltung der CC-Pins vorgegeben oder wird das noch irgendwie softwaremäßig ausgehandelt?
Das ist Teil von Power Delivery und nennt sich Role Swap. Manche Docks können auch Fast Role Swap ohne Unterbrechung der Spannung bzw Datenverbindung, aber das klappt meist nur innerhalb eines Herstellers, also z.B. Dell Dock mit Dell Notebook.
Jürgen H. schrieb: > Meine Frage ist nun wie die Funktionalität des gleichzeitigen Ladens und > der USB-Nutzung erreicht wird. Stromaushandlung und Datenübertragung sind voneinander unabhängig, verwenden getrennte Pins. Für die Stromversorgung wurde eigens der Configuration Channel über CC1/CC2 definiert. So ein Dock muss auch kein teurer Ziegelstein sein. Ein 20€-Teil reicht. https://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/206589374_-7-in-1-usb-c-hub-a83d2-anker-tech.html
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René H. schrieb: > Ich würde aber eins mit HDMI-Anschluss nehmen. andere würdenn eins mit VGA nehmen, damit sie ihre Röhre noch weiter benutzen können.
Rahul D. schrieb: > andere würdenn eins mit VGA nehmen, Noch andere mit SCART, wenns das denn gäbe, denn der alte Fernseher, der tut doch noch, der ist doch noch gut.
René H. schrieb: > (prx) A. K. schrieb: >> Ein 20€-Teil reicht > > Ich würde aber eins mit HDMI-Anschluss nehmen. Das war der Sinn des Teils. Hingeschaut? Anders als reine USB-C auf HDMI Adapter funktioniert der HDMI Anschluss bei diesem Hub nur bei eigener Stromversorgung. Aber in einer Rolle als Dock ist das ja ok. Getestet an Pixel 10 Pro und Galaxy Tab S11.
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Harald K. schrieb: > Noch andere mit SCART, wenns das denn gäbe, denn der alte Fernseher, der > tut doch noch, der ist doch noch gut. RGBS für die "guten, alten" NEC Sync 3d. Scart aber nur mit einem Antennenkonverter, damit man ihn auch an Oma's SW-Röhre hängen kann.
Rahul D. schrieb: > die "guten, alten" NEC Sync 3d. MultSync 3d? Du meinst den Kugelmonitor? O weh, sowas hatte ich auch mal. Der aber braucht kein SCART, der kann ja VGA etc. Natürlich ist FBAS gemeint, also Composite Video. Der UHF-Modulator ist 'ne gute Ergänzung, danke für die Anregung.
Harald K. schrieb: > Natürlich ist FBAS gemeint, FBAS? Wer braucht schon Farbe? Wobei NTSC ("Never the same color") auch toll ist.
Ich bin ja so begeistert, daß die Threads hier im Forum stets hart am Thema bleiben und niemals ins Alberne abdriften! Achso, die närrische Zeit steht kurz bevor. Dann ist es ok und ich will nichts gesagt haben. ;-) Nachdem ich mich aufgrund der teils widersprüchlichen Antworten näher mit dem Thema beschäftigt habe muss ich gestehen, daß meine ursprüngliche Frage wohl zu allgemein und damit nicht unbedingt zielführend war. Sorry! Ein kurzer Versuch hat gezeigt, daß die Spannungs - Sink/Source - Umschaltung des Android-Devices per Pulldown/Pullup-Widerstand an CC problemlos funktioniert. Datenübertragung muss ich noch testen. Noch ein Nachtrag zur Eröffnungsfrage. Beim Android-Device handelt es sich in diesem Fall ein Tablet mit USB-C Buchse, aber nur USB 2 Datentransfer. Nochmal Danke, für die themenbezogenen Antworten!
Jürgen H. schrieb: > Achso, die närrische Zeit steht kurz bevor. Dann ist es ok und ich will > nichts gesagt haben. ;-) [Offtopic] Und manche kommen aus Bundesländern, wo das Feiern der närrischen Zeit bei Strafe verboten ist ;) Manche sind halt einfach immer "so" drauf. [/Offtopic]
(prx) A. K. schrieb: > Wobei dann HDMI natürlich aussen vor bleibt. Du meinst, einen alternate mode gibt es nur mit USB3? Da dürftest Du Dich irren.
M.W. kam der DP Alt Mode mit der Spezifikation von USB 3.1. Der DP Alt Mode von USB C verwendet für SuperSpeed vorgesehene Übertragungsleitungen. Das zwingt zwar nicht dazu, SuperSpeed tatsächlich zu implementieren, aber welchen Sinn hätte das? Umgekehrt kann ein Schuh draus werden, weil die Nutzung der SS-Leitungen für Alt Mode diese Leitungen umwidmet, so dass mit Bildschirm(en) ggf nur eine USB 2.0 Datenrate übrig bleibt.
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(prx) A. K. schrieb: > Das zwingt zwar nicht dazu, SuperSpeed tatsächlich > zu implementieren, aber welchen Sinn hätte das? Ich bin mir verhältnismäßig sicher, daß an einem iPhone 15 (dem ersten iPhone mit USB-C) ein entsprechender USB-C-auf-HDMI-Adapter nutzbar ist; das iPhone 15 aber unterstützt nur High-Speed-USB ("USB2.0", 480 MBit/sec), erst das iPhone 15 Pro unterstützt Super-Speed-USB ("USB3.2 Gen1x1"*, früher "USB3.0", 5 GBit/sec). Mit "MHL" gab es schon früher einen Standard, mit dem über USB2.0 auch HDMI ausgegeben werden konnte, diverse Android-Smartphones aus der Micro-USB-Ära unterstützten das. Daher ist bei nur-USB2.x-Geräten bei der Kundschaft eine gewisse Erwartungshaltung vorstellbar, die so befriedigt wird, ohne daß jetzt schnelleres USB unterstützt werden müsste. *) ja, so schwachsinnig wird das jetzt benannt. Einfach nur "3.0" wäre zu einfach gewesen.
Jürgen H. schrieb: > Ein kurzer Versuch hat gezeigt, daß die Spannungs - Sink/Source - > Umschaltung des Android-Devices per Pulldown/Pullup-Widerstand an CC > problemlos funktioniert. Datenübertragung muss ich noch testen Die beiden einfachen Fälle, bei denen Daten und Strom die gleiche Richtung haben, lassen sich ohne PD implementieren. Für die beiden anderen brauchst du den Role Swap. Im Android gibt's aber auch ein Menü, bei dem man einstellen kann, wer jetzt was ist, jedenfalls hab ich das mal gesehen. Ob das jetzt immer zum gewünschten Ergebnis führt weiß ich aber nicht.
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