Forum: HF, Funk und Felder Zeitbereichsreflektometrie


von Thomas B. (geomi)


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Das gezeigte Experiment wurde im Labor durchgeführt. Es wurde ein 5m 
langes Koaxialkabel verwendet. Wie schnell geht das Signal durch das 
Kabel?

Könnte jemand prüfen ob meine Lösung (Anhang) der oberen Aufgabe korrekt 
ist?

von Marek N. (db1bmn)


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> Der Wert der Lichtgeschwindigkeit beträgt c = 299 792 458 m/s [1]

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtgeschwindigkeit

von Stefan M. (derwisch)


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Marek N. schrieb:
>> Der Wert der Lichtgeschwindigkeit beträgt c = 299 792 458 m/s [1]
>
> [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtgeschwindigkeit

Gilt aber nicht für Isolierte Leiter.

@ Tomas B.
Koaxkabel haben ein Datenblatt.
Dort sollte der Verkürzungsfaktor angegeben sein.
Daraus lässt sich die Ausbreitungsgeschwindigkeit berechnen.
So kannst du prüfen, ob die Rechnung stimmt.

von Marek N. (db1bmn)


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Guck dir doch mal seine Zahl an!
Er hat grad die Physik kaputt gemacht.

von Georg M. (g_m)


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Marek N. schrieb:
> Guck dir doch mal seine Zahl an!
> Er hat grad die Physik kaputt gemacht.

Und die Arithmetik.

von Nick (b620ys)


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Thomas B. schrieb:
> Das gezeigte Experiment wurde im Labor durchgeführt.

Das ist ja interessant, dass die das seltsame Symbol für Widerstände 
verwendet. Wo ist denn das Labor?

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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"Er hat das Hydrostatische Paradoxon kaputtgemacht"
(eigentlich war es nur der Versuchsaufbau für den Physikunterricht)

In Wikipedia ist die Zahl erst mit Trennungspunkten und dann mit 
Zwischenräumen geschrieben, beides macht man besser nicht.
Auf dem Schmierzettel sind es Apostrophen.

Für übliches Koaxkabel wird gern 2/3 als Verkürzungsfaktor angenommen.

: Bearbeitet durch User
von Hippelhaxe (hippelhaxe)


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Thomas B. schrieb:

> Könnte jemand prüfen

Ja (kann ich prüfen).


> ob meine Lösung (Anhang) der oberen Aufgabe korrekt
> ist?

Nein, sie ist nicht korrekt.


Erstens ist Dein ermittelter Zahlenwert grob falsch.

Zweitens stimmt die Einheit nicht, was Du gemerkt hättest,
wenn Du die Einheiten beim Rechnen mitführen würdest.

von Marek N. (db1bmn)


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So jetzt mal was Konstruktives.
Messen tut man man mit Cursorn üblicherweise nicht "von Null", sondern 
bei Verzögerungen auf 50% der Flanke, bzw. bei Anstiegszeiten von 10% 
bis 90% des Signals.

Eigentlich braucht man nur die gelbe Kurve.
Durch Fehlanpassung wird die Welle am Ende der Leitung reflektiert.
So lange die reflektierte Welle noch nicht zurück gekommen ist, "sieht" 
der Generator den Wellenwiderstand der Leitung und es herrscht 
Anpassung, so dass man nur die "halbe" Amplitude misst.
Durch die Rücklaufende Welle misst man dann bei offenem Ende die 
doppelte Spannung, weil sich durch konstruktive Interferenz eine 
stehende Welle mit der doppelten Amplitude ausbildet.

Die "Dauer" des Hin- und Rücklaufs beträgt in dem Screenshot ca. 39 
Pixel (Parallaxenfehler außen vor).
Ein Teilungskästchen von 50 ns auf dem Scope sind ca. 32 Pixel.
Der Hin- und Rücklauf dauert also ca. 39 / 32 * 50 ns = 61 ns.

Die Signalgeschwindigkeit auf dem Kabel beträgt also ca.
v_coax = 2 * l_coax / t_hin_rück = 2 * 5 m / 61 ns = 164 * 10^6 m/s
Immerhin schon mal weniger als die Vakuum-Lichtgschwindigkeit.

Als Verkürzungsfaktor (VF, Velocity-Factor) bezeichnet man das 
Verhältnis aus Signalgeschwindigkeit (korrekt: Phasengeschwindigkeit) 
zur Vakuum-Lichtgeschwindigkeit.

Hier:
VF = v_coax / c_0 = 164 * 10^6 m/s / 300 * 10^6 m/s = ca. 0,54

Bei handelsüblichen Koaxkabeln beträgt der Verkürzungsfaktor etwa 60%, 
kommt also auf 10 % hin.

von Hippelhaxe (hippelhaxe)


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Hippelhaxe schrieb:

> Erstens ist Dein ermittelter Zahlenwert grob falsch.

Bleibt bestehen.
(Man muss sich schon entscheiden: Entweder rechnet man
konsequent mit Hin- und Rückweg -- oder konsequent nur
die einfache Stecke. Mal so, mal so führt zu falschen
Resultaten...)


> Zweitens stimmt die Einheit nicht, was Du gemerkt hättest,
> wenn Du die Einheiten beim Rechnen mitführen würdest.

Irrtum vom Amt.

Rechnung ist im Prinzip richtig; Einheit auch... ich hatte
die Sauklaue des TO falsch gelesen. Mea culpa.

von Hippelhaxe (hippelhaxe)


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Marek N. schrieb:

> So jetzt mal was Konstruktives.
Unverschämtheit.

von Georg M. (g_m)


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Georg M. schrieb:
> Und die Arithmetik.

Sorry, falsch gelesen.

von Rainer W. (rawi)


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Thomas B. schrieb:
> 20260212_211444.jpg

Was soll das für eine Rechnung sein?
Welche Größen werden da verrechnet und wo sind die Einheiten?
Bei der Gelegenheit kannst du das Bild dann auch gleich mit vernünftiger 
Orientierung hochladen.

von Mario M. (thelonging)


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30 ns sind ja nur die Zeit, bis das Signal am Ende erscheint. Also darf 
man nicht mit der doppelten Strecke rechnen.

von Rainer W. (rawi)


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Thomas B. schrieb:
> Könnte jemand prüfen ob meine Lösung (Anhang) der oberen Aufgabe korrekt
> ist?

Grundsätzlich ist bei allen Messungen, bei denen eine Geschwindigkeit 
heraus kommt, die über der Vakuumlichtgeschwindigkeit liegt, größtes 
Misstrauen geboten.

Christoph db1uq K. schrieb:
> Für übliches Koaxkabel wird gern 2/3 als Verkürzungsfaktor angenommen.

Der Verkürzungsfaktor von Koaxkabeln ist keine Größe, die man annehmen 
kann, sondern eine Eigenschaft des Kabeltyps. Den Wert muss man messen 
oder von anderen messen lassen, z.B. vom Hersteller. Der schreibt ihn 
dann ins Datenblatt.

: Bearbeitet durch User
von Wastl (hartundweichware)


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Rainer W. schrieb:
> Grundsätzlich ist bei allen Messungen, bei denen eine Geschwindigkeit
> heraus kommt, die über der Vakuumlichtgeschwindigkeit liegt, größtes
> Misstrauen geboten.

Grundsätzlich ist bei allen Messungen die mit Laufzeit,
Längenmessungen zu tun haben, größte Vorsicht geboten wegen
ggf. unterschiedlicher Längen bzw. Laufzeiten der Tastkopf-
Leitungen. Ein Tausch der beiden Tastköpfe untereinander kann
Aufschlüsse über eventuelle Ungereimtheiten bringen.

von Cartman E. (cartmaneric)


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Wastl schrieb:

> Grundsätzlich ist bei allen Messungen die mit Laufzeit,
> Längenmessungen zu tun haben, größte Vorsicht geboten wegen
> ggf. unterschiedlicher Längen bzw. Laufzeiten der Tastkopf-
> Leitungen. Ein Tausch der beiden Tastköpfe untereinander kann
> Aufschlüsse über eventuelle Ungereimtheiten bringen.

Ein gutes Oszi kann den Skew herauskalibrieren.
Vor "echten" analogen Zweistrahlern kann Mann nur warnen! ☺

"20260212_211444.jpg"
Aber was ist das für eine merkwürdige Schrift und Sprache,
die rechts von oben nach unten geschrieben wird?

von Rainer W. (rawi)


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Cartman E. schrieb:
> Ein gutes Oszi kann den Skew herauskalibrieren.

Wenn jemand in der Grundschule ein ganz klein wenig aufgepasst hat, ist 
es doch wohl hinzukriegen, die Differenz zwischen zwei Werten zu 
berechnen, ohne dafür ein "gutes Oszi" zu benötigen. Solche Messungen 
macht man IMMER als Differenzmessung mit und ohne den Prüfling. Für ein 
paar Einzelmessungen ist es dann völlig egal, ob das Oszi einen Versatz 
herauskalibrieren kann oder man das händisch machen muss.

> Vor "echten" analogen Zweistrahlern kann Mann nur warnen! ☺

Kannst du das vielleicht erläutern? Eventuell sitzt das Problem vor dem 
Oszi.

: Bearbeitet durch User
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Rainer W. schrieb:
> Verkürzungsfaktor von Koaxkabeln

https://de.wikipedia.org/wiki/Koaxialkabel#Technische_Daten
0,66 ist nur ein typischer Wert gängiger Typen, hier RG 174,RG58 oder 
RG213.
Natürlich gibt es andere mit mehr Luft in der Isolation, hier in der 
Tabelle z.B. 0,82 - 0,86.

Einige Jahre wurde der Typ H 100 als verlustarme Version des RG213 
beworben:
https://worldradiohistory.com/UK/Ham-Radio-Today/80s/HRT-1983-10-Page-0031.pdf
(eine Anzeige von 1983)
aber allmählich wurde bekannt, dass man das nicht so stark biegen 
durfte, sonst trat "Seelenwanderung" auf. (der einzige wissenschaftlich 
bestätigte Fall). Durch die Kunststoffspirale als Isolation bog sich der 
dicke Innenleiter nach außen, was die Daten beeinträchtigte.

: Bearbeitet durch User
von Cartman E. (cartmaneric)


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Rainer W. schrieb:
> Cartman E. schrieb:
>> Ein gutes Oszi kann den Skew herauskalibrieren.
>
> Wenn jemand in der Grundschule ein ganz klein wenig aufgepasst hat, ist
> es doch wohl hinzukriegen, die Differenz zwischen zwei Werten zu
> berechnen, ohne dafür ein "gutes Oszi" zu benötigen. Solche Messungen
> macht man IMMER als Differenzmessung mit und ohne den Prüfling. Für ein
> paar Einzelmessungen ist es dann völlig egal, ob das Oszi einen Versatz
> herauskalibrieren kann oder man das händisch machen muss.

Wenn der Hersteller des Oszis eine zeitliche Unsicherheit von xy ps
für alle die Zeit einschliessenden Messfunktionen garantieren will,
scheint externe Grundschularithmetik eben nicht zu reichen, und mit 
händisch nichts wirksames auszurichten.

>> Vor "echten" analogen Zweistrahlern kann Mann nur warnen! ☺
>
> Kannst du das vielleicht erläutern? Eventuell sitzt das Problem vor dem
> Oszi.

Schaff dir eins an, und versuche es selbst herauszufinden.
Orientierende Quizfrage: Welche Flanke kommt im Bild zuerst?

von Bernhard S. (gmb)


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Cartman E. schrieb:
> Schaff dir eins an, und versuche es selbst herauszufinden.
> Orientierende Quizfrage: Welche Flanke kommt im Bild zuerst?

So spärlich wie du mit den Bildformaten bist (an der Stelle ist das ja 
gut) bist du auch mit den Erklärungen.

Ich habe mein altes Scope mal wieder eingeschaltet, also die beiden 
Kurven liegen für praktische Belange aufeinander. Dabei habe ich die 
Tastköpfe noch nicht mal kalibriert.

Also bitte mal eine Erklärung warum man vor analogen Zweistrahlern 
warnen muss.

von Marek N. (db1bmn)


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Du hast aber keinen echten(TM) Zweistrahler, sondern "nur" einen 
Zweikanäler mit Alt/Chop.

Cartman bejubelt hier jedesmal seinen tollen Zweistrahler, wie toll der 
doch ist. Darum posten er jedes Mal das selbe Bildchen vom 1 
kHz-Kalibriersignal, wo die Strahlen schon auseinander liegen.

Eine interessante Kombination von Buyers Remorse und kognitiver 
Dissonanz.

von Thorsten S. (thosch)


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Bernhard S. schrieb:
> Ich habe mein altes Scope mal wieder eingeschaltet, also die beiden
> Kurven liegen für praktische Belange aufeinander. Dabei habe ich die
> Tastköpfe noch nicht mal kalibriert.

Du hast ein ZweiKANAL-Scope benutzt, das diese Schwäche NICHT hat, weil 
es eine Einstrahl-Röhre besitzt.

Es ging aber ausdrücklich um echte ZweiSTRAHL Scopes.
Deren Zweistrahlröhre hat zwei unabhängige Elektronenkanonen (oder eine 
plus Beamsplitter) und zwei unabhängige Sätze von Y-Ablenkplatten, kann 
somit zwei Signale ohne elektronische Tricks wie Alternate oder Chopped 
Modus darstellen.
Aufgrund der unvermeidlichen mechanischen Toleranzen im Röhrenaufbau 
haben die beiden Strahlen aber stets einen gewissen Versatz in 
X-Richtung zueinander, der das Beurteilen des Timings zwischen den 
Signalen sehr erschwert, da man den Versatz bestimmen und herausrechnen 
muß und immer eine Ungenauigkeit bleibt, zumal dieser Versatz sich oft 
mit der x-Position verändert und ggf. auch von der Strahllage beider 
Strahlen in Y abhängig ist.

von Nick (b620ys)


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So macht man das richtig (siehe Bild)!

Für 50 € beim Singer konnte ich nicht widerstehen. OK, ist schon bissl 
eingestaubt ...

: Bearbeitet durch User
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Nick schrieb:
> Singer

Gibts den noch?
Beitrag "Helmut SINGER AACHEN"
da war hier schon 2018 ein Thread zum Thema

von Cartman E. (cartmaneric)


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Nick schrieb:
> So macht man das richtig (siehe Bild)!

Solange da kein Kabel dranhängt, kannst du das gar nicht wissen.


> Singer

Gibts den noch?

[ ]

von Rainer W. (rawi)


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Cartman E. schrieb:
Cartman E. schrieb:
>>> Vor "echten" analogen Zweistrahlern kann Mann nur warnen! ☺
>> ...
> Schaff dir eins an, und versuche es selbst herauszufinden.
> Orientierende Quizfrage: Welche Flanke kommt im Bild zuerst?

Thema Alternate vs. Chopper oder was meinst du mit "'echt'"?

von Nick (b620ys)


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Cartman E. schrieb:
> Solange da kein Kabel dranhängt, kannst du das gar nicht wissen.

Das hab ich extra vorher ausgesteckt, damit sich Kleingeister daran 
aufregen können.

von Cartman E. (cartmaneric)


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Nick schrieb:
> Cartman E. schrieb:
>> Solange da kein Kabel dranhängt, kannst du das gar nicht wissen.
>
> Das hab ich extra vorher ausgesteckt, damit sich Kleingeister daran
> aufregen können.

Vermutlich muss man bei der alten Gurke erst noch die Elkos formieren.


> was meinst du mit "'echt'"?

Siehe 11:34!

von Nick (b620ys)


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Cartman E. schrieb:
> Vermutlich muss man bei der alten Gurke erst noch die Elkos formieren.

Falsch, es sind die Akkus die schlapp sind. Der Rest funktioniert 
einwandfrei.

von Cartman E. (cartmaneric)


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Marek N. schrieb:

> Cartman bejubelt hier jedesmal seinen tollen Zweistrahler, wie toll der
> doch ist. Darum posten er jedes Mal das selbe Bildchen vom 1
> kHz-Kalibriersignal, wo die Strahlen schon auseinander liegen.

Isch habbe privat gar keinen Zweistrahler!
konnte mich aber schon oft genug mit denen herumplagen.
Oft dachten die Geber, dass sie etwas Gutes damit tun würden.
Das "Bildchen" ist eine Montage aus einem anderen Bildchen,
dass von "Mitforinthen" als vollkommen in Ordnung befunden wurde.
Wie blind muss man sein?

Aber ich habe:
> Wenn der Hersteller des Oszis eine zeitliche Unsicherheit von xy ps
> für alle die Zeit einschliessenden Messfunktionen garantieren will,
> scheint externe Grundschularithmetik eben nicht zu reichen, und mit
> händisch nichts wirksames auszurichten.

Diese zeitliche Unsicherheit gilt übrigens auch bei Messungen
über mehrere Kanäle. Das xy behalte ich aber für mich. ☺

> Eine interessante Kombination von Buyers Remorse und kognitiver
> Dissonanz.

S.o.
Ich konnte den übrigens sehr günstigen Angeboten an HP1741, sehr
leicht widerstehen.

von Thomas B. (geomi)


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Danke für euere Beiträge. Die Geschwindigkeit reicht für die Aufgabe. 
Denke mein Fehler war, dass ich die doppelte Länge aber nur die Zeit für 
eine Kabellänge nahm.

von Rainer W. (rawi)


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Cartman E. schrieb:
>> was meinst du mit "'echt'"?
>
> Siehe 11:34!

Was sollen dann diese albernen und irreführenden Anführungszeichen?
Der Versatz ist bei einem echten Zweistrahloszi nur abhängig von der 
Geometrie, d.h. bei Änderung der Ablenkgeschwindigkeit zeigt sich 
sofort, was Signalversatz und was Geräteeigenschaft ist. O.k, dass ist 
dann nicht mehr Rechnen aus der Grundschule, weil dort Konzepte wie 
Dreisatz noch nicht thematisiert werden.

p.s.
Wie die Funktion "Markierten Text zitieren" hier im Forum funktioniert, 
hast du schon einmal ausprobiert?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Thomas B. schrieb:
> Könnte jemand prüfen ob meine Lösung (Anhang)

Nach dem Oszi-Bild kommt Dein Signal sogar vorzeitig am anderen Ende an. 
Die Leitung steckt in der Zeitmaschine von "Zurück in die Zukunft"

Entsprechen die Farben des Oszi-Bildes dem der Schaltbildes?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Also 5m hätten bei Lichtgeschwindigkeit des Vakuums rund 17ns benötigt. 
Vielleicht hilft das auf die Sprünge.

: Bearbeitet durch User
von Thomas B. (geomi)


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Das wäre für meinen Fall 5m/(30*10^(-9)s)=166`666`667m/s .

von Cartman E. (cartmaneric)


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Rainer W. schrieb:

> Der Versatz ist bei einem echten Zweistrahloszi nur abhängig von der
> Geometrie, d.h. bei Änderung der Ablenkgeschwindigkeit zeigt sich
> sofort, was Signalversatz und was Geräteeigenschaft ist. O.k, dass ist
> dann nicht mehr Rechnen aus der Grundschule, weil dort Konzepte wie
> Dreisatz noch nicht thematisiert werden.

Was plusterst du dich hier auf?
Warum benutzt man Zweistrahler?

Hauptsächlich für schnelle einmalige Signale, wo ein Kanalumschalter
die Signale nur verhackstücken würde, oder gar nicht funktionieren.
Weswegen es häufig auch gleich noch analoge Speicheroszis sind.
Man beachte das Einmalig. Da ist nichts mit Ändern der Zeitbasis,
wie es Lieschen Müller zu tun versuchen würde.
Man musste periodisch ein Referenzfoto, mit einem Referenzsignal
vom Schirm machen. Das hülft! (bei der Auswertung.)
Glücklicherweise ist man darauf ja nicht mehr angewiesen.

> p.s.
> Wie die Funktion "Markierten Text zitieren" hier im Forum funktioniert,
> hast du schon einmal ausprobiert?

Ja, ich schaffe es dabei auch regelmässig, ein Zitat so anzufertigen,
dass ich Mitforisten nichts in den Mund lege.
Daran musst du ja noch arbeiten.

Ein Zitat bei Referenz, ist in anderen Foren durchaus üblich.
Den Text scheinst du ja gefunden zu haben.

von Rainer W. (rawi)


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Cartman E. schrieb:
> Hauptsächlich für schnelle einmalige Signale, wo ein Kanalumschalter
> die Signale nur verhackstücken würde, oder gar nicht funktionieren.
> Weswegen es häufig auch gleich noch analoge Speicheroszis sind.
> Man beachte das Einmalig.

Das ist eine Gerätekalibrierung, die du mit einem periodischen Signal 
aus dem Pulsgenerator durchführen kannst.

von H. H. (hhinz)


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Thomas B. schrieb:
> Das wäre für meinen Fall 5m/(30*10^(-9)s)=166`666`667m/s .

Und schon durchgefallen!

von Bernhard S. (gmb)


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H. H. schrieb:
> Und schon durchgefallen!

Warum, wenn ich fragen darf? Ich sehe da keinen Fehler, sogar die 
Einheiten stimmen.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Also ich stehe immer noch auf der Leitung (auch wenn man die 
vereinfachend als lichtgeschwindigkeits-unabhängig betrachtet) und bitte 
um Erklärung, was genau falsch ist.
Geht es nur um einen Einheiten-Dreher oder um die fehlende 
Berücksichtigung des doppelten Weges oder was?

Die Lichtgeschwindigkeit schreibt man üblicherweise als 300000 km/s auch 
wenn die 300 Mm/s wissenschaftlicher aussehen. Einmal zum Mond dauert 
etwas mehr als eine Sekunde, zurück natürlich nochmal soviel.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Thomas B. schrieb:
> Wie schnell geht das Signal durch das Kabel?

Die richtige Antwort wäre: Garnicht.

🤔: Es gibt kein Signal, das Füße zum Gehen hat. Somit kann kein Signal 
durch ein Kabel gehen. Die Fragestellung ist daher entweder falsch oder 
der Fragestellende hat sich einen Scherz erlaubt.

von Rainer W. (rawi)


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Dieter D. schrieb:
> ...: Garnicht.

Früher (tm) gab es da so einen Spruch ...

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