Ich trenne mich schweren Herzens von meinem c't lab mit allen Modulen. Es hat mir vile gute Dienste geleistet, berufsbedingt habe ich aber seit längerem professionelle Geräte im Einsatz und es wäre zu schade die guten Module einfach im Schrank stehen zu lassen. Eine Übersicht über die verschiedenen Module gibt es hier: https://www.heise.de/ct/projekte/machmit/ctlab/wiki Kaufen kann man die Module immer noch hier: https://www.segor.de/INFO/ct-lab.shtml Bei meinem c't lab handelt sich um folgende Module: 1x PS3-2 - Doppel Netzteil um bis zu zwei Module mit Strom zu versorgen (1x für ADA-IO) 1x ADA-IO - I/O Basisplatine mit folgenden Erweiterungen 1x PM8 - Bedienpanel mit LCD 1x AD12-8 - 16Bit AD-Wandler 8 Eingängen 1x DA16-8 - 16Bit DA-Wandler mit 8 Ausgängen 1x IO8-32 - 32 (4x8) digitale I/Os 2x DCG - Netzteil (16Bit) mit allen Hotfixes und folgenden Modulen 2x PM8 - Bedienpanel mit LCD 2x DCP - Leistungseinheit mit Temperatur geregelter Kühlung und Ringkern Trafo Das Ganze habe ich zu der Zeit gebaut gehabt als das Projekt in der c't herausgekommen ist. Alles ist in zwei 19" Racks verbaut, welche übereinander verschraubt sind. Es sind aber offene Racks, wie auf den Fotos zu sehen ist. Ich habe alle Module noch mal ausgiebig getestet und konnte keine Probleme feststellen. Auf den Fotos sieht man, dass ich die beiden Netzteile mit dem externen Fluke 289 Multimeter kontrolliert habe. Die AD-Wandler habe ich mit der Spannung der Netzteile gespeist um diese zu testen. Die Spannung des DA-Wandlers habe ich wieder mit dem Multimeter nachgemessen. Wie man auf den Fotos sehen kann sind der AD- und DA-Wandler sowie die beiden Netzteile immer noch gut kalibriert. Nachdem die Module schon etliche Jahre auf dem Buckel haben halte ich 300€ für einen fairen Preis. Bei Segor beträgt der Neupreis dieser Module momentan gut 900€. Bei Fragen zu den Modulen bitte einfach hier im Thread schreiben. Falls Jemand Interesse zum kaufen hat, dann schreibt mich bitte direkt und nicht hier im Thread an.
Kleiner Nachtrag für die Leute, welche gerne Prozesse automatisieren. Wenn man sich dazu noch das IFP (PC Interface) Modul holt kann man beide Netzteile steuern/auslesen und auch die AD- und DA-Wandler sowie die digitalen I/O kontrollieren. Die Syntax ist ASCII basiert und gut im Projekt dokumentiert.
R. W. schrieb: > Kleiner Nachtrag für die Leute, welche gerne Prozesse automatisieren. > Wenn man sich dazu noch das IFP (PC Interface) Modul holt kann man beide > Netzteile steuern/auslesen und auch die AD- und DA-Wandler sowie die > digitalen I/O kontrollieren. Die Syntax ist ASCII basiert und gut im > Projekt dokumentiert. Brauchte man nicht noch ein Labview dafür? Ein Bekannter hatte es in Teilen aufgebaut, und konnte die Software bei der c't nicht mehr finden.
Cartman E. schrieb: > R. W. schrieb: >> Kleiner Nachtrag für die Leute, welche gerne Prozesse automatisieren. >> Wenn man sich dazu noch das IFP (PC Interface) Modul holt kann man beide >> Netzteile steuern/auslesen und auch die AD- und DA-Wandler sowie die >> digitalen I/O kontrollieren. Die Syntax ist ASCII basiert und gut im >> Projekt dokumentiert. > > Brauchte man nicht noch ein Labview dafür? > Ein Bekannter hatte es in Teilen aufgebaut, und konnte die Software > bei der c't nicht mehr finden. Labview war nur eine Möglichkeit das c't lab anzusprechen. Die Schnittstelle ist eine klassische UART mit ASCII Syntax. Man kann es also durch sehr einfache Befehle in jeder beliebigen Programmiersprache ansprechen. Das ist in den kostenlosen original Artikeln dazu alles erklärt. Ich habe die Syntax mal als Excel Tabelle angehängt. Ich hatte mir damals in Python kleine Skripte für verschiedene Aufgaben geschrieben gehabt. Es gibt auch noch ein Forum wo viel über das c't lab und alternative Software (z.B. JLab) diskutiert wird: https://ctlabforum.thoralt.de/phpbb/index.php Ciao, Rainer
R. W. schrieb: > Die Schnittstelle ist eine klassische UART mit ASCII Syntax. Man kann es > also durch sehr einfache Befehle in jeder beliebigen Programmiersprache > ansprechen. Das ist in den kostenlosen original Artikeln dazu alles > erklärt. Ich habe die Syntax mal als Excel Tabelle angehängt. > > Ich hatte mir damals in Python kleine Skripte für verschiedene Aufgaben > geschrieben gehabt. Auf den Bildern und der Teileliste sehe ich keine Schnittstelle. Wie hast Du denn das c't-lab dann gesteuert?
Peter M. schrieb: > R. W. schrieb: >> Die Schnittstelle ist eine klassische UART mit ASCII Syntax. Man kann es >> also durch sehr einfache Befehle in jeder beliebigen Programmiersprache >> ansprechen. Das ist in den kostenlosen original Artikeln dazu alles >> erklärt. Ich habe die Syntax mal als Excel Tabelle angehängt. >> >> Ich hatte mir damals in Python kleine Skripte für verschiedene Aufgaben >> geschrieben gehabt. > > Auf den Bildern und der Teileliste sehe ich keine Schnittstelle. > Wie hast Du denn das c't-lab dann gesteuert? Ich hatte damals noch eine IFP und EDL (Elektronische Last) Platine gehabt. Die habe ich aber vor längerem bereits einem Freund verkauft, nachdem ich das c't lab nicht mehr wirklich verwendet hatte. Deshalb der Hinweis, dass man für eine Steuerung noch eine IFP benötigt. Die kann man bei Segor immer noch nachkaufen. Man kann dort auch nur eine unbestückte Platine bestellen und sich die Bauteile selber bestücken. Ich hatte z.B. den Netzwerkanschluss damals nicht bestückt, weil der alleine ~40€ extra gekostet hätte. Ich hatte es immer per USB angesteuert. Ciao, Rainer
R. W. schrieb: > Peter M. schrieb: >> R. W. schrieb: >>> Die Schnittstelle ist eine klassische UART mit ASCII Syntax. Man kann es >>> also durch sehr einfache Befehle in jeder beliebigen Programmiersprache >>> ansprechen. Das ist in den kostenlosen original Artikeln dazu alles >>> erklärt. Ich habe die Syntax mal als Excel Tabelle angehängt. >>> >>> Ich hatte mir damals in Python kleine Skripte für verschiedene Aufgaben >>> geschrieben gehabt. >> >> Auf den Bildern und der Teileliste sehe ich keine Schnittstelle. >> Wie hast Du denn das c't-lab dann gesteuert? > > Ich hatte damals noch eine IFP und EDL (Elektronische Last) Platine > gehabt. Die habe ich aber vor längerem bereits einem Freund verkauft, > nachdem ich das c't lab nicht mehr wirklich verwendet hatte. > > Deshalb der Hinweis, dass man für eine Steuerung noch eine IFP benötigt. > Die kann man bei Segor immer noch nachkaufen. Man kann dort auch nur > eine unbestückte Platine bestellen und sich die Bauteile selber > bestücken. Ich hatte z.B. den Netzwerkanschluss damals nicht bestückt, > weil der alleine ~40€ extra gekostet hätte. Ich hatte es immer per USB > angesteuert. > > Ciao, > Rainer Wenn man sich den Schaltplan des IFP kurz anschaut wird klar, dass der Teil für die Schnittstelle dort dreifach ausgeführt wurde. Über eine klassische RS232, einen FT232 USB UART Chip und ein Lantronix Netzwerk Modul. https://www.sn7400.de/ctlab/Schematics/schem_IFP.pdf Wenn man bastlerisch etwas begabt ist könnte man sich nur den Teil, welcher die interne UART über einen USB Chip (z.B. FT232, CH340, PL2303) heraus führt einzeln bauen und spart sich das IFP ganz. Ciao, Rainer
Cartman E. schrieb: > Brauchte man nicht noch ein Labview dafür? War es dieses Labview damals? Beitrag "c't 11/2007 - LabView 6.1 als kostenlose Vollversion (*)"
Rolf R. schrieb: > Cartman E. schrieb: >> Brauchte man nicht noch ein Labview dafür? > > War es dieses Labview damals? > Beitrag "c't 11/2007 - LabView 6.1 als kostenlose Vollversion (*)" Ja da sollte es gewesen sein. Ich persönlich war aber nie so ein Freund von der "Klicki Bunti" Oberfläche um die Module anzusteuern. ;) Ciao, Rainer
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